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Hallo und herzlich willkommen in meinem neuen Video. Heute zeige ich euch wieder einen richtig typisch österreichischen Klassiker, nämlich diese wunderbar herrliche Wiener Bundtorte. Diese begeistert nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch durch ihre zwei verschiedenen Schichten und Wunschfüllungen in der Mitte. Dort ebenfalls zeige ich euch auch in diesem Video, wie ihr eurer Torte anschließend wirklich perfekt kassieren könnt und wie das Ganze jetzt funktioniert und welche Zutaten ihr mehr hierfür braucht, das sehen wir uns jetzt an.
Für die Wiener Bundtorte brauchen wir einen hellen sowie einen dunklen Wiener Boden, 200 Gramm Marillenmarmelade, 80 Gramm dunkle geschmolzene Kuvertüre, 80 Gramm weiße geschmolzene Kuvertüre, den Saft und die Schale einer Orange, die Schale einer Zitrone, zwei Teelöffel Vanilleextrakt und circa 60 Gramm Rum. Das Rezept zu diesen beiden Wiener Böden habe ich euch bereits schon in meinem letzten Video gezeigt. Das Ganze könnt ihr euch hier gerne noch mal nachsehen, ebenfalls verlinke ich euch das Rezept noch mal in der Infobox.
Bevor wir jetzt damit starten, unsere leckere Wunschmasse herzustellen, brauchen wir natürlich als erstes wieder eine 20 cm Durchmesser Bundtform. Wer möchte, kann sich hier das Ganze mit etwas wundervollem Backpapier auslegen, denn so kommt man später sehr viel besser wieder heraus. Falls ihr dafür aber kein Backpapier habt, ist das kein Problem – dann schneidet ihr ganz zum Schluss mit einem Messer vorsichtig den Rand entlang und könnt so eure Bundtorte herauslösen.
Wir beginnen jetzt aber damit, unsere hellen Böden mit einem Messer in zwei gleichmäßig dicke Scheiben hinunterzuschneiden. Hierbei ist übrigens sehr wichtig, dass wir gleich zu Beginn unsere Deckel zuschneiden, denn diese brauchen wir ja bei unserer Bundtorte einmal als Unterboden und einmal als Deckel. Der Rest wird ja zusammen gemacht zu unserer richtig leckeren Punschfüllung. Achtet auch darauf, dass ihr die Deckel wirklich nicht zu dick hinunter schneidet, am besten ca. einen Zentimeter dick. Denn so sieht das Ganze nicht nur später beim Anschnitt viel besser aus, als wenn man hier zwei dicke Böden hat, denn man will ja bei der Bundtorte richtig viel von der leckeren Punschfüllung sehen.
Wir können uns auch gleich damit beginnen, den ersten Boden in unsere Form einzulegen und diesen ganz dünn mit etwas Marmelade zu bestreichen. Denn die Marmelade auf unserem Wiener Boden sorgt später auch dafür, dass uns die Wunschmasse darauf richtig gut kleben bleibt und sich nicht mehr vom Deckel ablöst. Ebenfalls habe ich mir das Ganze auch auf einem Stück Backpapier angerichtet, denn das verhindert, dass mir die Bundtorte später auf der Unterseite kleben bleibt.
Wir können das Ganze jetzt etwas an die Seite stellen und auch schon damit beginnen, unsere dunkle Wunschmasse zusammenzuführen. Dafür müssen wir zunächst den dunklen Wiener Boden in einen kleinen Topf geben und hier den halben Orangensaft hinzugeben, gemeinsam mit den halben Orangenschalen, dem halben Zitronenabrieb, der Hälfte des Vanilleextraktes, der dunklen Schokolade, der halben Marmelade und dem Rum.
Jetzt würde ich euch empfehlen, hier Einweghandschuhe anzuziehen, denn jetzt müssen wir alle unsere Zutaten in dem Kessel richtig gut durchmischen, bis sich alles zu einer feinen, ungleichmäßigen Masse vermischt hat. Dabei das Ganze ruhig etwas durchkneten, damit keine großen Stückchen mehr in der Masse vorhanden sind. Sollte eure Masse hier etwas zu trocken sein, dann könnt ihr das Ganze immer noch mit etwas Marmelade, Rum oder Orangensaft ausgleichen, je nach Geschmack.
Die Schokoladenmasse sorgt übrigens nicht nur dafür, dass das Ganze später besser schmeckt, sondern sie bindet auch die Masse etwas besser ab und sorgt dafür, dass wir sie später ganz zum Schluss viel besser abschneiden können als ohne.
Wir beginnen jetzt aber auch gleich damit, unsere dunkle Wunschmasse in unsere Form einzufüllen und die ganze Masse nun gleichmäßig und möglichst gerade in die Form hineinzudrücken. Wer hier auf Nummer sicher gehen möchte, kann das Ganze noch mit einer kleinen Winkelpalette vorsichtig glattstreichen.
Wenn nun eure dunkle Wunschmasse in die Form eingefüllt ist, dann holen wir diesen Schritt noch mal komplett gleich mit unseren restlichen Zutaten und nehmen hier jetzt die weiße Schokolade und unseren hellen Wiener Boden. Dafür also wieder alle Zutaten in einen Topf geben und gut durchkneten, bis wir eine richtig gleichmäßige, feine Masse haben.
Diese geben wir uns dann direkt auf unsere dunkle Wunschmasse hinauf und drücken alles wieder gleichmäßig flach. Ihr seht, ihr kommt ja mit 20 cm Durchmesser bis gewählt wurde, richtig schön in die Höhe. Das Ganze kann man natürlich aber auch gerne nun mit einer Biskuitboden machen, entweder hell oder dunkel, je nachdem, wie es einem gefällt und schmeckt. Aber ich finde, hier immer, wenn man das Ganze später anschneidet und man hat ja zwei Bundsorten drinnen, sieht das einfach optisch sehr viel besser aus.
Jetzt fehlt nur noch der Deckel oben auf unserer Bundtorte. Dafür bestreichen wir die Oberseite ganz vorsichtig wieder mit etwas Marillenmarmelade. Darauf legen wir uns nun unseren zweiten Wiener Boden und drücken diesen leicht auf der Torte fest. Und wenn ihr eure Bundtorte jetzt soweit richtig gut eingesetzt habt, dann bedecken wir das Ganze vorsichtig mit einem Stück Frischhaltefolie und lassen das Ganze jetzt für circa vier Stunden im Kühlschrank richtig gut durchziehen und vor allem fest werden.
Drei Stunden sind bereits vergangen, und während unsere Bundtorte noch die letzte Stunde in der Kühlung verbringt, können wir uns schon mal um die richtig leckere Wunschglasur kümmern. Traditionellerweise machen wir hier in Österreich immer mit einem richtigen Zuckerguss, also einer von der Glasur. Die kann man sich ja bereits schon in einigen Geschäften fertig kaufen oder, wenn man etwas Zeit hat, so wie in meinem Fall, kann man sich diesen auch wirklich wunderbar zu Hause selber herstellen. Denn das Ganze ist ja nur eine Zuckermasse und wird sozusagen nie wirklich schlecht. Ihr könnt dies nämlich auch perfekt in einen luftdichten Behälter umfüllen, die Oberfläche leicht mit Wasser benetzen und im Kühlschrank lagern. Und wenn ihr diesen wieder braucht, einfach herausnehmen, etwas erwärmen und schon könnt ihr loslegen mit dem Glasieren.
Für euren Zuckerguss braucht ihr 500 Gramm Kristallzucker, 150 Gramm Wasser und 80 Gramm Glukosesirup. Wenn ihr euren Zuckerguss genauso wie ich zu Hause ganz einfach selber nachmachen möchtet, dann ist es hier sehr wichtig, dass ihr eines von diesen Zuckerthermometern zu Hause habt. Denn wir müssen hier wirklich dringend die Temperatur überprüfen, denn diese drei Komponenten müssen wir auf 114 Grad aufkochen, denn sonst, wenn wir diese Temperatur nicht erreichen, wird später die Glasur nicht fest.
Also, wir beginnen als erstes damit, den Kristallzucker gemeinsam mit dem Wasser und dem Glukosesirup in einen kleinen Topf zu füllen und das Ganze auf dem Herd zum Kochen zu bringen. Nach einer gewissen Zeit bilden sich am Rand Zuckerkristalle. Diese einfach mit einem Pinsel, den ihr in kaltes Wasser taucht, etwas hinunterwaschen und alles weiter kochen lassen, bis er die 114 Grad erreicht hat.
Wenn der Zuckersirup nun die 114 Grad erreicht hat, dann heißt das bei uns in der Fachsprache, er wurde zum "Kettensüß" gekocht. Das Ganze bedeutet eigentlich nur so viel: Ihr nehmt euch ein kleines Metallstück mit einem Loch, das in euer Zuckerthermometer reinpasst, und wenn ihr hier nun hineinbläst, dann kommen die ganzen Zuckerblasen wie Seifenblasen aus der Form wieder hinaus. Das heißt, er habt die richtige Temperatur erreicht.
Wir füllen diesen jetzt aber auch gleich in unseren Küchenmaschinenkessel um, denn wir müssen das Ganze jetzt circa 10 Minuten auf höchster Stufe gut aufschlagen, bis er richtig schön weiß wird. Und wenn wir jetzt damit beginnen, den Deckel unserer Küchenmaschine zu öffnen, dann sehen wir, wie richtig schön zähflüssig unsere Glasur vom Schneebesen hinunterläuft. Diese können wir jetzt ausspannen und in ein kleines Geschirr umfüllen.
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Und in der Zwischenzeit, während wir die Wunschmasse herrichten, benetzen wir noch an der Oberfläche unserer Glasur etwas mit heißem Wasser, damit uns dieser nicht austrocknen kann.
In der Zwischenzeit habe ich auch bereits unsere Bundtorte aus der Form herausgeholt, genauso wie die Folie rundherum abgezogen, und ebenfalls habe ich die Bundtorte jetzt auf dieser wunderbaren Schieferplatte angerichtet. Hier ist übrigens auch sehr wichtig, dass ihr eure Torte direkt nach dem Glasieren für circa 10 bis 15 Minuten noch auf dem Gitter stehen lasst. Denn wenn ihr diese gleich hinunternehmen möchtet, dann kann es passieren, dass an der Oberfläche die Glasur zu reissen beginnt. Denn diese ist ja noch etwas warm und brüchig und wird erst durch das Kühlen richtig schön fest.
Ebenfalls habe ich mir die Torte an der Oberfläche noch mit wunderbaren Cocktailkirschen verziert, denn so sieht das Ganze optisch noch einfach etwas besser aus. Und noch als kleinen Extra-Tipp: Falls eure Glasur an der Oberfläche etwas grau oder sozusagen etwas blind geworden ist, dann könnt ihr euch hier ganz leicht etwas Abhilfe schaffen. Und zwar schaltet ihr einen Backofen auf 80 Grad Ober- und Unterhitze. Wenn dieser die Temperatur hat, stellt ihr eure Torte für circa 3 bis 4 Minuten hinein. Denn so kann sich die Oberfläche doch noch mal etwas leicht erwärmen und gibt den Glanz an die Außenseite weiter. Ich habe dann wirklich wunderbar glänzende Torten.
Jetzt fehlt uns nur noch eins: nämlich der wunderbare Anschnitt unserer Bundtorte.
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Und auch optisch ist diese Bundtorte wieder der absolute Traum geworden und auch unsere beiden Wunschmassen in der Mitte der Torte in heller und dunkler Form allein diese sorgen für das wirklich unverkennbare gute Aussehen. Außerdem schmeckt sie auch wirklich fabelhaft!
Wenn euch das Video gefallen hat, dann würde ich mich freuen, wenn ihr mir einen Daumen nach oben gebt und meinen Kanal abonniert, damit ihr keine weiteren solchen leckeren Videos verpasst. Wir sehen uns das nächste Mal und nicht vergessen: Eine Mahlzeit ist erst beendet, wenn man etwas Süßes gegessen hat.
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