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Zukunftsvorstellungen von Jugendlichen

ALEX Berlin30:23

Transcription

[Musik]

Hallo und herzlich willkommen zu Volltreffer, einer Sendung in einer anderen Konstellation heute mal, und zwar nur unter Volltreffer-Leuten zu dem Thema Zukunftsvisionen.

Ich bin Carlotta und das sind Juli, Isabella und Ben. Wir gehen alle noch zur Schule und deswegen fangen wir auch gleich damit an: Was habt ihr denn vor nach der Schule? Was habt ihr für Pläne?

Den Plan, dass ich erstmal studiere, jedoch nicht hier, sondern für einige sagen würden im Ausland, nämlich in Weimar. Und Dania, eine Berufsausbildung habe ich nicht vor, weil ich jetzt eher in den Journalismus oder Autorenbereich gehen möchte.

Denn auch Journalismus studieren oder so, das könnte man natürlich machen. Ich habe überlegt, auf jeden Fall Germanistik und Literaturwissenschaft. Journalismus ist jetzt ja, könnte man auch machen, muss man mal schauen.

Du bist jetzt in welcher Klasse?

Ich gehe mittlerweile in die neunte Klasse.

Ja, hast du noch Zeit?

Ja, ja. Ich möchte auch studieren. Ich mache auch gerade mein Abitur, bin in der zwölften Klasse, allerdings auf einer Schule, die noch 13 Jahre hat. Aber ich habe mich noch nicht entschieden, wie ich dann, wenn ich dann fertig bin, direkt weitergehen möchte.

Ob ich praktisch gucke, dass ich sofort den Studienplatz kriege und dann so schnell wie möglich anfangen kann zu studieren oder ob ich gucke. Es gibt so viele Modelle. Es gibt die Möglichkeiten eines normalen Auslandsjahres, Work and Travel. Es gibt die Möglichkeit, natürlich auch erst mal hier zu arbeiten, arbeiten zu gehen oder eine Berufsausbildung zu machen. Das habe ich für mich noch nicht entschieden.

Ich habe gesagt, wenn wir dann sehen. Und diese Bälle, also so richtig Pläne habe ich jetzt noch nicht. Ich weiß zum Beispiel, dass ich mit meinen Freundinnen in der WG zusammen wohnen will, aber halt so, was ich jobmäßig machen will, habe ich überhaupt keine Ahnung.

Das einzige, was ich weiß, ist, dass ich viel reisen will. Ich will auf jeden Fall nach Australien, das ist sowas wie mein Traum. Ich sehe nicht herumkommen und nach der Schule, also direkt danach, wahrscheinlich, möchte ich erst mal ein Auslandsjahr in Australien machen, weil da wohnen Verwandte von mir und deswegen wäre das schön.

Ja, ich mache jetzt auch demnächst ein Auslandsjahr. Also ich habe mir jetzt zum Abitur und dann Mitte 2015 würde ich angenommen für einen freiwilligen Dienst in Bolivien. Da bin ich mal gespannt, wie es wird.

Ist das auch was für euch?

Ja, ich habe schon, ich habe schon, als ich in der zehnten Klasse noch war, darüber nachgedacht. Weil es gibt ja auch viele, die das dann in der elften machen.

Weil sie nicht, erstens ist es bei mir, ich möchte das, werde dann machen. Es ist eigentlich ehrlich gesagt mein erster Grund, dass ich dann entsprechend die andere Sprache lerne. Das ist eigentlich eher Englisch, aber Englisch, das ist das Ding, das kriegt man auch noch dadurch, dass es ja in der Schule noch viel mehr war und so weiter.

Und das ist aber ein anderes Thema. So, Bruns und Mehrheit ging es da, die Sprachen zu lernen. Und was aber auch, ich habe konkret darüber nachgedacht, nach Lateinamerika, nach Bolivien auch, aber nur so ein Vierteljahr. Da gab es eine konkrete Anfrage irgendwie und dass da Leute gesucht wurden, die Schüler aufnehmen und dann halt irgendwann da hingehen.

Ich habe mich dann dagegen entschieden, weil ich erstens dann kein Spanisch mehr hatte in der ersten Klasse, weil ich kenne dieses Mal drauf hatte. Und ich hatte auch ein bisschen Schiss davor, so da hatte ich keine Lust vor. Und das wäre, es war auch Faulheit, muss ich zugeben, weil ich, das wäre dann halt schon so vorbereiten, dass sich vorbereiten, dann dahin gehen, so etwas Unbekanntes, dann fünf Vierteljahres leben hier verpassen.

So kann man es nämlich auch sehen. Und es war seine Fahrradträgheit und ich habe noch nicht so dann das gesehen. So, dass mir jemand gesagt hat, gut, wenn du dahin gehst, dann passiert dir das und das tolle.

Sowas ist vielleicht ziemlich naive Denkungsart, aber es hat halt noch keine richtige Überwindung stattgefunden. Und ich bin auch, also viele, oder ich kenne Leute, die freuen sich so richtig drauf, ja, weil das Auslandsjahr und dann sind sie da super glücklich.

Und ich habe aber halt auch mitbekommen, dass Leute abgebrochen haben, dass das richtig kannten und das bei sich hat nicht. Dann muss man aber sagen, es besteht bei vielen dieser Firmen die Möglichkeit, dass da einmal die Woche durch einen sich einer besuchen kommt, mit dem Köpfchen trinken geht und dass du dann auch, wenn es dir da richtig dreckig geht, und wie die Familie wechseln kann.

Das ist ja da meist familiär, vielleicht ein bisschen übertrieben, einmal die Woche. Aber du hast ein Vorbereitungsseminar, das beginnt bei mir dann zweimal nicht vorher. Ich habe eine Nachbereitung, Seminar, dann habe ich ein Inzwischen-Seminar und ich habe die Beratungsstelle dort vor Ort in Bolivien.

Ich kann, wenn es hart auf hart kommt, natürlich auch die Familie wechseln. Es kommt immer darauf an, was man daraus macht, kann aber halt auch extremes Pech haben. Ein Freund von mir hatte Glück, aber ein anderer hatte ziemlich Pech und durch so einen Familienwechsel, der Leyen stattgefunden hat, das ist nicht so viel besser geworden.

Und ich bin damit relativ glücklich, so wie es jetzt hier so machen kann. Und es ist nicht so, dass ich der Ansicht bin, dass ich das auf jeden Fall brauche für mich oder so.

Ich würde sagen, wenn dann ehrlich gesagt eher machen, weil es halt irgendwie so ein bisschen auch so heißen, schon fast gefordert wird von einem, wenn man dazu die Möglichkeit hat.

Ich habe den Eindruck, so manchmal bekommen, das ist dann nicht, dann denke ich mir dann auch, das ist doch nicht der Sinn der Sache. Dann, wenn du das jetzt komplett auslegst, es wird nicht gefordert.

Könntest du dir dann auch eine Ausbildung vorstellen, dann im Studio Master oder generell?

Ich sage da nicht grundsätzlich. Also ich habe schon als Tiefste studieren, ich möchte studieren, ich weiß schon was und so weiter. Aber ich habe jetzt schon so ein bisschen drüber nachgedacht, so eine Ausbildung zu machen.

Und wenn das mit dem Studium und dann vielleicht darüber was machen nicht klappt, dass man dann auch noch was hat. Und so, aber dann ist sicher etwas finden, was mich schon im wenigsten und Grund interessiert.

Und da ist es bei den Ausbildungsberufen, ist mir noch nicht so über den Weg gelaufen. So auch bei der Beschäftigten damit in der Mittelstufe noch. Das, was ich gefunden habe, was mich interessiert, Politikwissenschaften studieren.

Du kannst ja auch Politikwissenschaft verstehen.

Na ja, also ich jetzt fühle mich jetzt schon ein bisschen für Politik, aber ich weiß eigentlich momentan zehn Tage sind. Also keine Ahnung, vielleicht gewährt das ein Fernstudium bei euch.

Ja, aber es gibt mittlerweile, aber wird dieses Angebot nicht als Leistungskurs zum Beispiel. Aber bei uns ist es so, dass Politikwissenschaft nicht mehr darauf eingegangen wird.

Und dann, ich weiß es noch nicht, schwierig ist. Ich finde, ich finde das ehrlich gesagt auch blöd, dass es an vielen Stellen nur als Leistungskurs angeboten wird.

Ich bin ja eigentlich der Meinung, das heißt als festes Unterrichtsfach, vielleicht ab der fünften Klasse, dass man sagt, so, wir gehen die Parteiprogramme durch. Jeder kann sich, also dass dieses Politik fest, weil ich meine, wie so Politikverdrossen halte, das für die Klasse würde ich jetzt vielleicht ein bisschen zu früh finden.

Aber ich muss wirklich sagen, ich bin in seiner zwölften Klasse, habe letzten Freitag darüber gesprochen, was sind die Grundideen der Partei und wer hat sich gemeldet? Die PDL, Carla und nur die PBL, Carla.

Und das ist natürlich wirklich ein Armutszeugnis. Also wir hatten in der Mittelstufe so Fächer wie Sozialkunde und Ethik. Dann auch irgendwann hatte ich, ja, aber das ist in der Mittelstufe, meine ich nicht, kann mich Grundstufe, Mittelstufe meine ich.

Und da, es war ja dann irgendwann Bundestagswahl, auch haben wir so ein bisschen darüber auch gesprochen und beim Landtagswahl in Berlin auch in der Zeit irgendwann haben auch darüber gesprochen.

Erstens herrscht natürlich erstmal sehr wenig Interesse daran, das muss man ganz einfach sagen. Viele ist Politik stinklangweilig und paniert dein Leben überhaupt nicht, sind sie der Meinung.

So, das kannst du sehen, das sehe ich ähnlich, aber das weiß ich nicht. Das steht mir dann nicht so zu sagen, na ja, es fehlt aber halt echt an diesem Grundwissen.

Das merke ich auch jetzt in meinem Politikwissenschaft-Leistungskurs, dass es bei vielen, die diesen Kurs gewählt haben, ein Basiswissen fehlt.

Und das ist halt eigentlich wichtig für eine demokratische Gesellschaft, weil die halt voraussetzt, dass wir den mündigen Bürger haben, der halt über Politik Bescheid weiß und diese Sachen abwägen kann.

Und deswegen stimme ich dir das eigentlich zu, dass ich finde, dass es zumindest in der Mittelstufe, also hier in Berlin, ab der siebten Klasse, dass es da dieses Fach Politik nicht nur so gibt, dass man darüber in Sozialkunde oder Geschichte mal zwei Stunden spricht, sondern dass das wirklich, müssen wir keine drei Stunden pro Woche sein, aber das ist halt so ein Tag Politik.

Auch wenn es viele nicht interessiert, dass es gibt vielleicht schon in so einer Stunde pro Woche oder so, wäre schon angemessen.

Und im Vergleich, wir haben mit Chemie, wir haben Physik, wir haben Bio, drei Naturwissenschaften, die Pflicht sind, die man dann nach der zehnten abwählen kann.

Aber diese Pflicht und warm sind dabei vier Stunden Mathe in der Woche noch. Ich hatte, also bei mir war es so, es gab bei mir an der Schule der Pflichtfächer in der Mittelstufe, da hatte ich dann Gesellschaftskunde, das war so ein bisschen Politik.

Natürlich haben wir es wahrheit, aber auch Geschichte, haben Geschichtsprojekte gemacht, da hatte ich das dann so ein bisschen.

Aber viele anderen hatten das halt nicht und die dann nach der sich an der Gemeinschaftsschule, das heißt, um die zwei Drittel sind halt nach der zehnten von der Schule abgegangen und machen eine Ausbildung, irgendwas, weiß ich nicht so genau.

Und da ist das, fehlt es halt total. Und jetzt in der Oberstufe, wir haben auch einen Politik-Grundkurs. Es gibt es nicht nur als Leistungskurs, aber auch der besucht, also der Grundkurs, ich hätte da werden so 20 Leute drin sein.

Im Leistungskurs sind wir, glaube ich, 24. Es wären echt vieles, wir sind, ich glaube, die 90 bis 100 Schüler im Jahrgang.

Und das jetzt in der Oberstufe dann. Und dann, na ja, das ist ein anderes Projekt an einer Schule, das lassen wir das.

Wenn das heißt nun Vor- und Nachteile Germanistikstudium, das, was ich ja quasi jetzt schon versuche zu machen. Ich bin ja als Autor, das soll sich nicht nur auf Bücher beziehen, sondern alles.

Ich habe von dir schreiben, ja, ja, ist dann, haben wir von mir, da gibt es auch schon so ein paar kleinere Projekte, die jetzt egal sind an dieser Stelle.

Auf jeden Fall schreiben, was ich jetzt aber nicht nur auf Bücher, Romane, Gedichte etc. bezieht, sondern eben auch auf, keine Ahnung, Drehbücher für Theaterstücke, für Fernsehsendungen und weiter.

Ich möchte da mal reinschnuppern und eben auch Journalismus. Und dann wirst du später Autor, kannst du vorstellen und weiß in welche Richtung.

Also wenn du jetzt alles ausprobiert, da ich ja, ich würde schon so gerne, ich bin mir eigentlich konkret gegen dieses Schubladendenken.

Also ich kann es nicht leiden, wenn jetzt andere sagen, okay, der ist jetzt Fantasy-Autor. Das, also ich möchte mich, ich möchte jetzt nicht sagen, dass er sagt, der Scholz, der schreibt ja nur das und das, sondern offen.

Isabella, wer das schreiben?

Was für dich?

Na ja, ich lese sehr viel und ich wäre ja auch Deutsch-Leistungskurs machen, aber schreiben, ich weiß es nicht.

Also wenn ich jetzt eine Idee hätte, würde ich sagen, okay, warum nicht, wenn ich das gut könnte.

Also ich habe das jetzt nicht so, ja, auch oft so, dass ich einfach aus Hobbys dann wirklich Beruf oder Berufung.

Wäre schön, wenn das oft so ist.

Ja, ja, ja, wenn man findet, dadurch öfter was, das dann auch wirklich gefällt und man findet da leichter den Weg zu geschlossen.

Das, was ich mich manchmal frage, ist, weil das so oft immer so gesagt wird, hey, mach doch das, was dich am meisten interessiert.

Und es ist doch egal, ob das eine brotlose Kunst oder so ist. Und ich frage mich, ob das so richtig ist.

Also ob das stimmt, ob man wirklich, ob das wirklich sinnvoll ist, wirklich zu sagen, okay, ich möchte Kunstwissenschaft, also das interessiert mich, die Kunst vor genau 150 Jahren, wie das da so war.

Bei werden die als die Menschen tragen, wenn du nicht das machen möchtest, ist was du wirklich willst.

Na ja, das kann man nicht generell sagen, glaube ich, weil das kommt darauf an.

Aber das, warum zweifelst du überhaupt?

Also an ihm, weil es so ist, es halt, dass man auch sich darüber Gedanken machen muss oder irgendwann wird man Geld verdienen müssen, mehr oder weniger.

Selbst wenn man nicht als Ziel hat, viel Geld zu verdienen, zumindest so viel Geld, dass man sich über Wasser halten kann oder vielleicht seinen Lebensstandard halten kann, den man jetzt bei seinen Eltern hat.

Das denke ich oder setze ich voraus, kann ja auch falsch sein, dass das viele schon so als Ziel haben und dass sie das so haben möchten.

Dann frage ich mich, ob das nicht manchmal vielleicht sogar das ist, nur eine Frage, ob es vielleicht zu naiv ist, zu sagen, mach wirklich nur das, was dich interessiert und nimm keine Rücksicht darauf, ob du denkst, dass du dann später Geld damit verdienen kannst.

Dann gibt es wieder die anderen, was ja quasi das Klischee der Eltern ist, wenn du da hingeht und sagst, ja, ich möchte Germanistik und Literaturwissenschaften studieren, kommt dann teilweise sogar die Erfahrung, das ist nicht was Ordentliches.

Ja, das wird ja auch oft, wenn man irgendwie im Bereich Theater oder so was gehen möchte und wo diese Kunst sagen, dann die Omas und Opas, studiert doch was Richtiges, mein Kind.

Vermutlich ist es nicht hier im Auge des Betrachters, wenn du dir jetzt was suchst, was sich nicht interessiert, aber das dann machst, dann hast du was Ordentliches.

Das bringt ja auch nichts, am Ende verdient sie dann kein Geld, weil es einfach nicht kannst oder sowas.

Ich habe noch keinen Sinn, hat neulich mal gehört von zwei YouTube-Videos, auch so dumm, ähnlichen Thema zu einer ähnlichen Fragen gemacht.

Die haben mit ihrer Ausbildung fertig, weil er nicht, und die hat, also die hatten so ein bisschen dieser Meinung, mach halt das, was für dich okay ist, was du machen kannst.

Du denkst, dass du daher jahrelang damit dann Tage verbringen kannst, so damit hat er genug Geld verdient.

Aber wirklich das machen, was ich wirklich interessiert, das kannst du doch in deiner Freizeit.

Und das fand ich so einen Gedanken, weil ich davor halt auch so gesagt habe, hey, ich will unbedingt das machen, was mich am meisten interessiert, auch beruflich.

Aber dass das gar nicht so unbedingt so sein muss, das fand ich einen interessanten Gedanken.

Deswegen habe ich das gerade gesagt, ich wollte der Meinungen zu hören.

Ja, Gedanken, also Denkanstöße zu kriegen.

Also dass du Britischen der Arbeit das macht, was sie schon interessiert, aber du hast da sei möglich praktisch sagen kann, das ist halt meine Arbeit.

Das muss mir keinen Spaß machen.

Das grenzt, ist vollkommen von deinen Interessen.

Genau, das muss mir keinen Spaß machen.

Das soll aber auch nicht sein, dass ich mich dahin quäle.

So, aber es muss mir, das muss nicht so sein, dass ich morgens auch oder an Sonntag denke, ja, morgen ist Montag, endlich wieder arbeiten.

Das, das gar nicht so sein, das gar nicht das Ziel sein muss.

Wie Gleitzeit auch oft nicht so ist, realistisch betrachtet, wenn ich so mitkriege bei Erwachsenen, wir freuen uns genauso wenig auf den Montag.

Wie wir bei diesem, wirklich das, was du magst, dafür hast du in der Freizeit.

Das ist ein zweiseitiges Schwert, meiner Meinung.

Erstens sehe ich das durchaus als richtig an, aber zweitens ist das dann noch irgendwie unerfüllt.

Also man nennt sie auch, das finde ich richtig toll und Chantal, dafür habe ich nur in meiner Freizeit sein.

Das zieht auch teilweise, glaube ich, so ein bisschen runter, weil ich einfach nicht, also für die Sachen, die ich gerne mache, dann nehme ich mir eine Halbzeit.

Also ich finde es jetzt nicht so schlimm, muss ich sagen.

Also ich kann, ich kann einen Gedanken durchaus nachvollziehen, weil das ist ja nicht immer das, weißt du, wirklich hundertprozentig willst.

Du bekommst du auch was bei der Sache auch drauf kommen, das irgendwie so ein bisschen.

Ich finde, dass wer hat in der Schule, also ich meine, die Schule bringt, nimmt.

Also ich war auf einer Ganztagsschule in der Mittelstufe, das heißt, ich hatte jeden Tag von 8 bis 16 Uhr Schule.

Da war auch mit Freizeit nicht mehr so viel danach.

Und das heißt, ich hätte gerne in der Zeit dann diese Zeit auf wenigstens dafür genutzt, so mich noch ein bisschen mehr vorbereiten zu lassen auf das, was kommt.

Beispielsweise, ich habe keine Ahnung, wie eine Steuererklärung funktioniert.

Ich bin 17, ich habe noch ein Jahr, wenn du nicht 18 in anderthalb Jahren bin ich aus der Schule raus.

Dann werde ich wahrscheinlich irgendwas arbeiten müssen und jetzt verdient, dann muss ich wissen, wie eine Steuererklärung funktioniert.

Oder wie man das macht oder bei vielen von meinen eigenen Klassenkameraden aus der Mittelstufe, die halt, die sind jetzt schon fertig mit der Schule, die sind dann jetzt auch gerade 18 geworden und so weiter, geht es unter sich gewesen.

Und die müssen das jetzt auch wissen.

Und ich weiß nicht, vielleicht habe ich das in der Ausbildung in der Berufsschule gelernt, aber irgendwie finde ich das nicht gehabt.

Wenn wir nicht nur in der neunten mal irgendwie ein paar Wochen lang besprochen hätten, wie eine Bewerbung funktioniert, damit uns ein Praktikum bewerben könnt, sondern wenn wir da auch noch ein bisschen mehr machen.

Ich frage mich immer, ob das vielleicht nur an meiner Schule so wenig Wasser wie das andere ist.

War Claassen hat mal wieder in der Schule nicht mehr dazu.

Ja, und meine Schwester hat auch Zusatzkurs Bio, Kochen, also nichts, was jetzt, aber ganz ehrlich, das ist ja auch bei Ganztags schon.

Gibt's, wenn ich meinen Kochkurs, aber ich habe manchmal das Gefühl, und die Schulen denken sich, ernähren ich halt von Tiefkühlpizza.

Du kannst den Satz des Pythagoras ja nicht.

Was dann ein kleines quasi, man es gibt viele Berufe, für die man alles, was man für die Mainspiele, das, was man in der Schule gelernt hat, nicht unbedingt braucht.

Aber du kannst, okay, lebenswichtige Stand, hat sie zum Beispiel diese Steuererklärung, kannst nicht.

Aber du hast das wirklich so einfach durch den Kopf, was das vielleicht ein oder zwei Stellen durchbrochen geben wird, so Lebensvorbereitung oder so, was weiß ich nicht.

Also ich eine, so dass es so einfach braucht einen guten Namen und nix.

Also es gab bei uns Arbeitslehre, das hatte ich, das war so ein bisschen wahrscheinlich so gedacht.

Da haben wir halt gelernt, wie man eine Bewerbung schreibt, mehr oder weniger.

Und dann, dass es vielleicht noch ein bisschen weiter geht, dass man, also wir haben mal ein Bio-Kurs über Ernährung gesprochen, aber auch nur sehr kurz.

Und dass es in diesem Fach Lebensvorbereitung haltern um die Sache geht, die die meisten halt als im Gegensatz zum Selbst das Portal Coras als wichtig ansehen.

Wo halt praktisch diese Sachen behandelt werden, von dem man nicht sagt, das werde ich nie wieder brauchen nach der Schule.

Wir halt einfach wie Mathe, das hat ja, ich habe mit meiner Cousine die Sachen der Montessori-Schule und die machen da auch ganz viel so solche Sachen.

Erhalt Kochen, die kochen das Mensa-Essen selber, unternehmen und die machen ganz viele solcher Sachen.

Und wo wir dann an staatlichen Leuten, an staatlichen Schulen gucken, kann man das noch eine Schule vergleichen oder bräuchten, wird es wirklich auch.

Also ich hörte das von meiner Mutter, dass sie früher noch viel mehr so, wir hatten so Handarbeiten und so.

Ich meine jetzt mit diesem Lebensverbreitungskosten jetzt nicht handangehalten, also das ist, sondern halt so Sachen, die Steuererklärung, auch wenn das wahrscheinlich echt stinklangweilig ist, es hat leider trotzdem wichtig.

Steuererklärung, dann vielleicht auch, wie gehe ich wählen, wie wähle ich so, weil das wird nicht immer, das ist nicht immer klar.

Dann oder wie informiere ich mich über Sachen und so eine Sache, die man da halt besprechen haben oder vielleicht auch Raum bietet, einfach für Fragen von Schülern.

Das finde ich eigentlich ein interessantes oder wichtiges Fach, was man einsparen könnte.

Ja, sagt die erfunden wurde, ja, sagst ja, dass die Steuererklärung ist zwar langweilig, aber notwendig.

Es gibt viele Dinge in der Schule, die du stinklangweilig findest, wenn du sie lernst, aber dann tatsächlich später wirklich brauchst.

Ich meine, Prozent hat, hat irgendeiner von euch erst genossen, die Prozentrechnung zu der neben Dreisatz anzuwenden?

Oder in Deutsch die Fälle zu lernen?

Ich habe große Starten, wir sechs Fälle, das macht Spaß.

Zusätzlich ist es die Fälle, dass du, ich habe jetzt Deutsch-Leistungskurs mit Beginn der elften Klasse, haben die praktisch nie mehr über Grammatik oder so gesprochen, wird vorausgesetzt und so.

Was man halt so, was die rhetorischen Mittel und so, aber ansonsten die Fälle und so weiter.

Also ich bin froh, dass ich die deutsche Grammatik niemandem erklären muss.

So, fertig wirst du nicht in die Sendung.

Ja, aber was mich immer noch mal auf dieses Fach so zurückzukommen, was mich stört, auch in der Schule.

Ich meine, wir lernen halt irgendwie so viel Zeug, so, aber oft ist halt auch nicht, also beispielsweise Mathematik ist ja das Fach, wo man immer sagt, wofür werde ich das später brauchen.

Und das, ja, vielleicht würde die Bereitschaft dazu steigen, da vielleicht das zu lernen und so, wenn man darüber auch mal noch ein bisschen mehr sprechen würde.

Wenn das, dieses und dann halt auf unser Thema zurückzukommen, dieses Zukunftsplanung, halt da noch ein bisschen mehr drin ist.

Und vielleicht nicht nur in dem extra Fach, sondern auch halt in Fächern wie Mathe oder Chemie oder was weiß ich.

Ich meine, der Mathe ist ja oft so, wird die ganze Theorie durchgegangen, kennen wir alle.

Die Theorie wird Mathematik an vielen Stellen durchgrad, hat ich würde mir da auch so was finden, schon wieder wie, wenn man sagt, so, das brauchst du später, wenn du machst.

Und das vielleicht auch mal dann direkt anwenden.

Bei uns war letztens ein Pi, Zinsrechnung oder so, also jetzt ins Rechnung.

Und dann meint ein Junge aus meiner Glasgow zu wissen, dass da meint unsere Lehrerin, ja, wenn du später ein Bankkonto eröffnen möchtest und ein wissen möchtest, ja, was sind jetzt die Zinsen und so weiter.

Und die hätten so her, was sind jetzt Zinsen?

Und dann, das finde ich ziemlich gut, hat unsere Lehrerin so eine Frau von der Bank eingeladen und dann wurde uns erst mal erklärt, ja, wir geben das, wir eröffne ich mir ein Konto, wie ist das überhaupt mit dem Zinsniveau?

Soll und ich denke einfach, bei uns sind jetzt zwölf Jahre und hätten wir 13, dann hätten wir vielleicht auch Zeit dafür.

Aber es ist jetzt schon so, das ist ziemlich viel, was wir lernen müssen.

Und so ein zusätzliches Fach da noch, das wäre total schwierig wahrscheinlich.

Also wie gesagt, ich bin ja allgemeiner Meinung, man sollte im Unterricht die potenzielle Zukunft der Schüler noch mehr einbinden, allgemein in allen Fächern.

Habt ihr denn so einfach wie Suppe, so kennt ihr das Studium und Beruf?

Das wird an unserer Schule angeboten, bei uns ab diesem Jahr.

Also unsere pädagogische Koordinatorin, die Oberstufenleiterin, hat das bei uns so, wie ich das verstanden habe, eingeführt.

Das gibt es ab diesem Jahr und vielleicht werde ich nächstes Jahr wählen, das heißt, glaube ich sogar so und jetzt geben.

Und das ist ja, aber es ist halt auch Oberstufe und es machen halt, es gehen ja nicht alle dann weiter in die elfte Klasse und ein Anti zu machen, noch mal was ganz anderes.

Wie stellt ihr euch denn so ein späteres Leben vor?

Habt ihr dieses Bild im Kopf oder vielleicht hat es ja auch nie, sondern das war er in den Köpfen der älteren Menschen?

Jetzt, ich bin raus, ich wähle in der ruhigen Stadt leben, in der Ringstraße mit Familie, zwei Kinder, einen Hund, ein geordnetes Leben haben.

Stellt euch das so vor?

Also bei mir ist das so, ich habe neulich so ein Plakat gesehen, darf sich auch vollkommen unterscheiden, kann erstmal zum Thema.

Und man kann auf vieles im Leben verzichten, aber nicht auf Katzen und Literatur.

Das trifft auch auf mich zu, denn mein späteres Leben sollen daraus bestehen, dass, ja, heiraten wäre schon schön.

Kind muss man darüber nachdenken, was die Situation anbietet und als Bücherregal und Katzen und mehr brauche ich nicht.

Na ja, also ein Haus und festen Wohnsitz, also ganz ehrlich jetzt, ich wäre viel reisen.

Und ich kann mir eigentlich eher vorstellen, dass ich, irgendwie, na ja, ich habe ja gesagt, ich, warum kommen, dass ich zum Beispiel jetzt in Rom könnte ich mir vorstellen, dazu wohnen für eine Zeit und dann in die USA gehen und so.

Also ich habe ein wenig mehr so direkt dieses Bild im Kopf, zwei Kinder und so weiter.

Das Bild ist auch ziemlich veraltet, also ich habe mir so über Familienplanung ehrlich gesagt noch keine Gedanken gemacht.

Ich weiß irgendwie auch relativ gut bald an manchen Sachen, was ich nicht will.

Ich weiß zum Beispiel, dass ich nicht in einem Haus in einem Dorf auf dem Land leben möchte.

Wenn ich so, wenn ich habe Familie in einem Haus in einem Dorf auf dem Land und es ist der Horror für mich, ich kann das überhaupt nicht.

Und deswegen, also was ich auch jetzt die Zeit für die etwas Nähe der Zukunft dann, also weiß ich nicht, nach der Schule, Studium und so weiter.

Ich möchte am liebsten in Berlin wohnen bleiben, vielleicht, das ist total eingeschränkter Horizont, das kann sein, aber das ist das, was ich mir wünschen würde.

Und ob ich dann da eine Familie habe und Haustiere, das ist sowas wie Haustiere, das für mich momentan echt zweitrangig.

Und Familie, das ist sowas, das denke ich, da will ich überhaupt nicht planen, sondern da, das ist was, du echt guckt man sich echt gucken, wie sich das ergibt.

Das kann eigentlich immer Zufall oder ein Unfall kommen, drauf an.

Dieses Bild ist einfach komplett überalt, tode verlangt.

Und ich habe auch gehört, 50% Scheidungsrate ist, also da sitzt man noch teilweise, wenn man, wenn das einem Unterricht, da sitzt man noch in der Klasse, erzählt darauf, dass man selber nicht dabei ist, wenn man das nicht so.

Also ich bin, ich eigentlich dachte ich sogar so, ja, ich will schon heiraten irgendwann, dann ganz spät, deshalb werden und so.

Aber denk mir, ja, heiraten jetzt unbedingt, ich kann ja auch mit meinem Freund zum Beispiel zusammen bleiben.

Einfach, weil ich kenne auch viele Familien, die so sind, dass es halt die Eltern nicht verheiratet sind.

Weil wenn die sich dann scheinen, dann ist es sehr, sehr anstrengend, weil die Anwälte müssen bezahlt werden, klar.

Also das macht alles viel schwieriger, wenn es dann auch dieses Papier gibt, was alles verändert und so war's.

Also ich würde da nicht heiraten, ich würde sagen, okay, dann, wenn ich mit meinem Freund zusammen und wenn ich dann zweirad bin, dann kann ich nicht sagen, okay, du kannst jetzt ausziehen.

Wenn das mein Freund zu sein kann, ich kann das anscheinend sagen.

Ich habe das Gefühl, dass diese Frage einfach nicht mehr so wichtig ist.

Also nach Heide heiraten oder ich habe das wirklich so sein, die genau.

Und weil sie in unserer Gesellschaft nicht so die Diskussion, so zum Thema verschiedene Konstruktion, Familienkonstruktion ist dann um die Frage geht, Ehe für Homosexuelle und so verteilt.

Und kriegt das in der Diskussion mit, da ist halt dann bei sehr vielen, bei sehr vielen Entscheidungsträgern auch noch ein Familienbild drin, was für mich einfach total überholt ist.

Und irgendwie denke ich, das ist doch eigentlich voll meine Entscheidung, so wie ich leben will.

Da muss also der Staat mir doch nicht vorschreiben, wen ich nicht heiraten kann.

Das ist irgendwie, ich kann es nicht so ganz nachvollziehen.

Ich denke, ich heirate, wenn ich halt irgendwann heiraten will, dann heirate ich halt den, den ich liebe.

Das ist ein schönes Ende doch.

Also an dieser Stelle wird aber auch gar nicht weiter ausführen.

Das ist einfach, genau, er macht sein Ding, jeder versucht das Beste, was zu machen.

Und ich hoffe, unser Gespräch hat euch jetzt ein bisschen weitergebracht und ihr konntet was daraus mitnehmen.

Macht das Beste aus, so wie wir es auch versuchen und das nächste Mal wieder.

Ein Dankeschön.

[Musik]