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Immer wieder erzählen mehr Menschen, dass sie gerne glücklicher wären, aber sie trauen sich nicht, die dafür notwendigen Entscheidungen zu treffen. Oftmals liegt dahinter einfach nur wahnsinnig große Angst vor dem Scheitern und davor, ein Fehler zu begehen. Vielleicht kennst du das ja auch, wenn du vor der großen Entscheidung stehst, dass man doch eher dazu neigt, den sicheren Weg zu wählen, weil er einfach leichter ist und weil man nicht so viel riskieren muss, wenn man ihn geht. Aber Angst vor Fehlern zu haben ist absolute Zeitverschwendung und dazu auch noch überhaupt nicht gerechtfertigt. Ich zeig dir jetzt drei Gründe, warum Fehler dein neuer bester Freund werden sollten.
Erstens, Fehler gehören zum Leben einfach dazu. Wir machen sowieso Fehler, ob wir wollen oder nicht. Selbst jetzt, wo wir uns doch für so fortschrittlich halten, ist vieles von dem, was wir jetzt glauben, garantiert fehlerhaft. Man muss sich doch nur mal angucken, wie häufig sich Ernährungsempfehlungen verändern. Da geht es von möglichst wenig Fett und viele Kohlenhydrate und Eiweiße zu möglichst viel Fett und Low Carb. Es gab auch Zeiten, da man es für die alleinige Wahrheit gehalten, dass die Erde eine Scheibe ist und die Sonne sich um sie dreht. Leben ist also ein einziger Prozess. Das heißt, unsere Möglichkeiten, unser Wissen verändern sich stetig. Wie können wir da jemals behaupten, dass wir die alleinige Weisheit gepachtet haben?
Zwei, Fehler ermöglichen Entwicklungen. Wir brauchen Fehler, um aus ihnen zu lernen. Ohne Fehler gibt es keine Entwicklung. Die Entdeckung des Penicillins beispielsweise begann mit einer verschimmelten Bakterienkultur. Aber der Erfinder Alexander Fleming warf diese verschimmelte Schale nicht einfach weg, sondern er sah, dass genauer hin und siehe da, Penizillin hat in der Folgezeit Millionen von Menschenleben gerettet und hat die Medizin revolutioniert. Man muss sich mal vorstellen, was passiert wäre, wenn Alexander Fleming damals einfach für seinen groben Patzer gefeuert worden wäre. Es hat auch noch kein Kind je laufen gelernt, ohne hunderttausend Mal dabei hinzufallen. Wir müssen auf die heiße Herdplatte fassen, um zu lernen, dass es, dass es in Zukunft besser lassen sollten und wir brauchen es auch mal schwer zu stürzen, damit wir lernen vorsichtiger zu sein. Eltern, die ihre Kinder vor allem und jedem immer schützen wollen, tun sich und ihren Kindern dann auch keinen Gefallen damit. Heutzutage ist zum Beispiel erwiesen, dass man als Erwachsener weniger Höhenangst hat, wenn man als Kind gefallen ist. Oder wer versucht ständig alle Keime und Bakterien zu meiden, ist allergieanfälliger. Fehler sind also enorm wichtig für unsere Entwicklung. Letztendlich basiert die gesamte Evolution auf diesem Prinzip. Sie bringt ständig neue, fehlerhafte Lebewesen hervor, deren Eigenschaften und Fähigkeiten in der Zukunft dann aber lebensrettend sein können.
Drittens, Fehler machen erfolgreich. Erfolg ist einmal mehr aufzustehen als hinzufallen, hat schon Winston Churchill damals gesagt. Und in der Tat, es gibt einfach keinen erfolgreichen Menschen auf dieser Welt, der nicht vorher mindestens einmal gescheitert ist. Thomas Alva Edison, der Erfinder der Glühbirne, ist sogar 1599 Mal, bevor er endlich den Glühfaden für die Glühbirne entwickelt hat. 1599 Mal, ich meine, das müsst ihr euch mal vorstellen. Wenn es euch so geht wie mir, dann macht man etwas vielleicht zwei oder drei Mal und dann ist es schon hart, wenn man jedes Mal Misserfolg hat. Wenn man etwas wirklich, wirklich, wirklich will, dann macht man es vielleicht zehn Mal oder lass es auch 15 Mal sein. Aber 1599 Mal. Der Mann hatte Recht. Durchhaltevermögen und trotz dieser hohen Anzahl an Misserfolgen hat es am Ende geschafft und ist jetzt in die Geschichte eingegangen als der Erfinder der Glühbirne. Das wäre nicht geschehen, hätte er nach dem 200. oder 400. Mal aufgegeben. Es scheitern treibt uns also an. Es hilft uns zu optimieren und schrittweise der Lösung näherzukommen. Google beispielsweise ist ein milliardenschweres Unternehmen und weltweit Marktführer im Bereich Internet-Suchmaschine und 80 Prozent aller Google-Erfindungen enden als Flop. In 80 Prozent der Fälle scheitert also Google und gerade, weil sie so viel probieren und damit dann auch häufig scheitern, sind sie so erfolgreich. Michael Jordan ist ein weiteres Beispiel. Der ist der Welt hier hauptsächlich als Ausnahme-Basketballer und Sportler des Jahrhunderts bekannt und er sagte mal in einem Werbespot: "Ich habe mehr als 9000 Mal daneben geworfen und fast 300 Spiele verloren. 26 Mal wurde mir das spielentscheidende Wurf anvertraut und ich war es dann eben. Ich scheiterte immer wieder in meinem Leben, deswegen bin ich erfolgreich."
Ich hoffe, ich konnte dir durch dieses Video ein bisschen die Angst vor Fehlern nehmen und dir auch Mut machen, mehr zu wagen. Fehler gehören zum Leben einfach dazu und sie helfen uns, besser zu werden. Das alte Sprichwort "Nur wer wagt, kann auch gewinnen" trifft also wirklich zu. Vielleicht hast du das ja auch schon mal erlebt, dass eine vermeintlich falsche Entscheidung dann doch das richtige Ergebnis gebracht hat. Oder vielleicht bist du auch schon viele, viele Male in deinem Leben gescheitert, aber führst dennoch oder gerade deswegen ein wirklich glückliches Leben. Schreib es mir in die Kommentare, ich freue mich wahnsinnig darauf. Bis zum nächsten Mal mit eurem Glücksdetektiv. Ich hoffe, das Video hat euch gefallen. Wenn ja, könnt ihr gleich hier weiter schauen oder noch besser, abonniert doch einfach meinen Kanal.