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قوم نوح من قبل انهم كانوا هم اظلم واطغى والمؤتفكات اهوى فغشاها ما غشى فباي الاء ربك تتمهرى هذا نذير من النظر الاولى ازفت الازفه ليس لها من دون الله كاشف [Musik] [Musik]
Und dass er die einstigen AD vernichtete und dieut und keinen verschonte und dass er schon vor dem das Volk Noas vernichtete, wahrlich, sie waren höchst ungerecht und widerspenstig. Und er ließ die verderbten Städte einstürzen, sodass sie das bedeckte, was sie bedeckte. Welche der Wohltaten deines Herrn willst du denn bestreiten? Dies ist ein Warner wie die früheren Warner. Die Stunde naht und keiner außer Allah kann sie abwenden. Wundert ihr euch etwa über diese Verkündung und ihr lacht, aber Weinen tut nicht? Und wollt ihr achtlos bleiben? So fallt denn vor Allah anbetend nieder und dient ihm.
Das sind die letzten Verse aus Surat Najm, der 53. Sure. Im Jahre 5 des Prophetentums saß der Prophet neben der Kaaba und er verlas diese Sure. Und die Sure hat eine hat eine bestimmte Atmosphäre, sie zieht einem quasi in ihren Bann. Und um ihn herum waren viele der Quraisch. Sie hörten, wie er diese Sure zitierte und im letzten Vers sagte Allah: "So werft euch vor Allah in Anbetung nieder und dient ihm." Die Quraisch sitzen um den Propheten und hören nur diese Aufforderung im Koran: "So werft euch vor Allah nieder und dient ihm." Und alle werfen sich nieder, einer nach dem anderen. Sie hören die Aufforderung und sie gehen auf dem Boden. "So werft euch vor Allah anbetend nieder." So sehr haben selbst die Gegner der Muslime damals die Verse des Korans in ihren Bann gezogen.
"So werft euch vor Allah in Anbetung nieder." Zum allerersten Mal waren quasi Muslime und Nichtmuslime alle zusammen, wie sie sich vor der Kaaba gemeinsam niederwerfen, aufgrund eines Koranverses. Aber was zeigt das? Das zeigt zum einen die Kraft des Korans und die Wirkung des Korans, der sich damals niemand entziehen konnte. Aber gleichzeitig hat diese Situation auch ein Gerücht hervorgebracht. Plötzlich hieß es, die Quraisch haben den Islam angenommen. Jetzt wird sich alles ändern in Mekka. Die mächtigen Quraisch werfen sich zusammen mit dem Propheten vor der Kaaba nieder. Sie sind Muslime geworden.
Das war im fünften Jahr des Prophetentums und gerade erst waren 15 der Gefährten, nach einigen Überlieferungen aus 17, nach Abessinien ausgewandert. Sie hatten quasi gerade Mekka verlassen, um sich in Abessinien in Sicherheit zu bringen. Und dann kommt das Gerücht auf: Die Quraisch haben dem Islam angenommen.
Diejenigen, die damals die Möglichkeit dazu hatten, die sind gegangen. Von den bekanntesten der Sahaba, von denen, die wir heute als die Großen der Gefährten kennen, beispielsweise die rechtgeleiteten Kalifen, von denen war nur einer gegangen. War noch kein Muslim. Einer ist gegangen. Ali, er war noch zu jung. Aber was war mit Abu Bakr? Abu Bakr wollte auch erst gehen. Er wollte auch nach Abessinien und er war quasi schon auf dem Weg nach Abessinien. Er ist mit der Gruppe gegangen. Aber auf dem Weg nach Jeddah, das war ja der Hafen, über den man nach Abessinien damals gegangen ist, trifft einen Mann namens Ibn Ad-Dathina. Und das war ein Anführer, ein Stammesoberhaupt von einem der benachbarten Stämme. Und er hörte von von Abu Bakr, dass er auswandern will.
Aisha überliefert bei Bukhari diese Begebenheit. Sie sagte in einem Hadith oder in einer Überlieferung bei Bukhari: "Ich kann mich nicht daran erinnern, dass meine Eltern jemals an eine andere Religion geglaubt haben als die wahre Religion, der Islam. Und ich kann mich nicht daran erinnern, dass ein einziger Tag verging, an dem der Gesandte Allahs nicht morgens und abends unser Haus besuchte." Und als die Muslime geprüft wurden, das heißt, als die Situation schwierig wurde in Mekka, machte sich mein Vater Abu Bakr auf dem Weg, um nach Abessinien auszuwandern. Und auf diesem Weg traf er Ibn Ad-Dathina. Und Ibn Ad-Dathina fragte ihn: "Oh Abu Bakr, wohin gehst du?" Und Abu Bakr antwortete: "Mein Volk hat mich aus meinem Land vertrieben, und deshalb will ich auf der Erde umherziehen und meinen Herrn anbeten."
Ibn Ad-Dathina sagte: "Abu Bakr, ein Mann wie du sollte seine Heimat nicht verlassen müssen und er sollte nicht vertrieben werden. Denn du hilfst den Bedürftigen, du pflegst die Beziehung zu deinen Verwandten, du hilfst den Schwachen und Armen, du bewirtest großzügig die Gäste und du hilfst denen, die in Not geraten sind. Deswegen möchte ich dein Beschützer sein. Geh zurück und bete deinen Herrn in deiner Stadt an. Ich möchte dein Beschützer sein." Damals war das so eine Sache unter den Arabern, wenn ein berühmtes Oberhaupt eine Schutz gewährt hat, dann war quasi der Schützling unantastbar. Man hat das schon ineinander respektiert. Das war das Angebot, was Ibn Ad-Dathina Abu Bakr gemacht hat.
Und das klingt eigentlich recht schön, denn er hat sich jetzt einem Risiko ausgesetzt. Er war ein Stammesoberhaupt von einem Nachbarstamm und die Quraisch waren eigentlich auch Leute, mit denen man sich nicht anlegen wollte. Und wenn ich jetzt schon weiß, okay, die haben so eine Auseinandersetzung mit Abu Bakr, die sind auf ihn nicht gut zu sprechen, sogar so sehr, dass er das Land verlassen möchte, da ist das schon ein Risiko, wenn so jemand dann sagt: "Okay, ich gewähre dir meinen Schutz." Wahrscheinlich hatte die ganze Situation in Mekka noch gar nicht so mitbekommen. Von daher ist das doch eigentlich schön, was er ihm angeboten hat. Aber es offenbart auch eine menschliche Schwäche. Eben Ad-Dathina sagt zu Abu Bakr: "Ein Mann wie du sollte nicht vertrieben werden. Ein Mann, der den Bedürftigen hilft, der die Verwandtschaft pflegt, der an der Seite der Schwachen und Armen steht, der großzügig zu den Gästen ist, jemand wie du, der sollte nicht vertrieben werden." Mit anderen Worten: Wenn du nicht als solcher bekannt gewesen wärst, dann wäre mir das egal. Wenn du einfach nur irgendein Typ von der Straße wärst, heißt das nur, jemand, der für seine außergewöhnliche Hilfsbereitschaft bekannt ist, nur der verdient es, dass man ihn nicht aus der Stadt vertreibt. Aber die Menschen sind so. Es ist es ist nicht so leicht, sich für irgendjemanden, den keiner kennt und der für nichts berühmt ist, sich für ihn und für seine Gerechtigkeit einzusetzen.
Was wäre gewesen, wenn Abu Bakr einfach irgendjemand wäre? Aber Abu Bakr war bekannt für seinen Ruf, und das hat gereicht. Das hat gereicht, dass ihm, dass ihm jemand, den er gar nicht so sehr kennt, Schutz anbietet. Und vielleicht ist das auch eine Lehre, die wir mitnehmen können heute als Muslime. Wir beobachten heute auch manchmal einige Dinge in der Gesellschaft, im Westen, im Allgemeinen, auch in Deutschland, wo wir sagen würden: "Okay, das sind Maßnahmen von der Politik gegenüber den Muslimen, die nicht in Ordnung sind, die sind ungerecht." Die ganzen elenden Debatten über Kopftuchverbote und was weiß ich nicht alles. In einigen Nachbarländern hat man das ja auch schon durchgesetzt. Und wir würden uns wünschen, dass eigentlich auch der Rest der Gesellschaft das als Unrecht betrachtet, auch wenn sie davon nicht betroffen sind.
Wie Ibn Ad-Dathina hier, der könnte einfach sagen: "Was habe ich mit der Sache zu tun? Kläre du das mit den Quraisch." Aber wenn wir, wenn wir diesen Wunsch im Herzen haben, dann müssen wir auch in den Augen der Menschen, ich will nicht sagen, jemand wie Abu Bakr sein, das wäre übertrieben, aber wir müssten es irgendwie schaffen, dass wir dafür sorgen, als Leute von außergewöhnlicher Gerechtigkeit und Hilfsbereitschaft bekannt zu werden.
Ich kann mich erinnern, wie Leute in England mal erwähnten: "Geschwister, wie sie im Winter morgens immer extra früh aufstehen und morgens die Straße vom Schnee befreien." Ich weiß nicht, wie das in England ist, aber in Deutschland ist das eine Pflicht. Wenn man das nicht macht und wenn sich dann, wenn vor deinem Haus jemand ausrutscht und er bricht sich etwas, dann kann es sein, dass man von dir dafür das Geld zurückverlangt, weil das deine Aufgabe ist, deine Straße, dein Bürgersteig von Schnee zu befreien. Und in England machen die Geschwister das so für die ganze Straße, nicht nur für ihre eigenen Häuser. Und ich stell mir sowas vor, wie das ist, wenn man, wenn man als so jemand bekannt ist. Wenn jemand in einer Straße dafür bekannt ist, dass er immer im Winter früh aufsteht und die ganze Straße von Schnee befreit. Er wird wahrscheinlich auch jemand sein, für den sich die Leute einsetzen.
Vor zwei Jahren, als die Überflutungen waren hier in Deutschland im im Ahrtal, sind einige Geschwister hingefahren und sie haben dort auch geholfen. Hunderte von Kilometern. Sie könnten auch sagen: "Wir haben mit der Sache nichts zu tun." Und ein Bruder erzählte, wie er da gefragt wurde: "Wer seid ihr? Woher kommt ihr?" Hat er hat gesagt: "Wir kommen aus der und der Stadt und wir sind von einer Moschee." Und das war beeindruckend für ihn, als er das hörte. "Wow, die fahren hunderte von Kilometern, einfach nur, um uns hier so ein paar Sachen zu bringen." Und dieser jemand, der ihn gefragt hat, der jetzt gesehen hat: "Oh wow, die Muslime kommen von so weit her." Er wird nicht mehr auf diese ganzen komischen Zeitungsberichte reinfallen, die Muslime sind und so weiter. Der wurde dagegen immunisiert. Und von so jemandem kann man erwarten, dass er sich für eine gerechte Sache einsetzt, einfach nur, weil das gerecht ist. Das ist schwer. So sind die Menschen einfach.
Es reicht deswegen nicht, dass wir, und das können wir auch machen, dass wir darstellen: "Eine Sache ist ungerecht." Wenn wir erwarten, dass die Menschen auf unserer Seite sind, dann sollten wir auch jemand sein, der sich den Menschen so präsentiert, dass sie sagen: "Oh wow, bei denen wünsche ich mir nicht, dass ihnen Unrecht passiert." "So sind die Menschen." "Ein Mann wie du, ihm sollte das nicht wiederfahren." Das sagte Ibn Ad-Dathina zu Abu Bakr. Das sind die beiden Dinge, die zusammengehören: Nicht nur, dass Leute sich auf die Seite der Gerechtigkeit stellen, sondern dass die Menschen, die sie auf der Seite der Gerechtigkeit finden, dass sie sich mit ihnen auch identifizieren können. Das ist nicht so leicht. Das funktioniert natürlich nur, wenn diese Menschen keinen irrationalen Hass in sich tragen aufgrund deiner Hautfarbe, deiner Religion oder was auch immer. So jemand wird sich niemals auf deine Seite stellen, egal wie gerecht die Sache ist.
Aber es zeigt auch, welchen Hass damals die Quraisch in sich getragen haben, dass sie selbst jemanden wie Abu Bakr, der so bekannt war für sein aufrichtiges und gutes Leben, dass sie selbst ihn nicht mehr in der Stadt dulden wollten, bzw. dass sie selbst ihm kein kein angenehmes Leben gönnen konnten. Er war nur bekannt für das Gute und er hat ihnen nichts getan. Das kann irrationaler Hass mit Menschen anrichten.
Ibn Ad-Dathina gewährt ihm seinen Schutz. Ibn Ad-Dathina und Abu Bakr kehren nach Mekka zurück und Ibn Ad-Dathina verkündet: "Oh Volk von Mekka, würdet ihr es annehmen, wenn ich Abu Bakr meinem Schutz anbiete?" Und er war bekannt als als ein Stammesoberhaupt. Hat man gesagt: "Okay, klar." Es war auch ein Stamm, mit dem die damals Handel betrieben haben und deswegen wurde sein Angebot akzeptiert. Allerdings unter einer Bedingung: Abu Bakr durfte nicht öffentlich beten. Wenn er seinen Herrn anbeten möchte, dann zu Hause, aber so, dass ihn niemand sieht.
Warum haben sie ihm diese Bedingung gestellt? Also, was macht es für einen Unterschied bei den Quraisch, ob er zu Hause betet oder in der Öffentlichkeit? Alleine das Gebet in der Öffentlichkeit, das wussten sie, das hat schon einen gewissen Effekt. Niemand sollte das sehen, was er macht. Aber was hat Abu Bakr gemacht? Er war sehr klug. Er hat sein Haus etwas vergrößert und er hat einen Teil dann davon quasi in eine Moschee umgewandelt und er hat dort gebetet, so laut, dass man es hörte. Man hat gehört, wie er den Koran gelesen hat, hat gehört, wie er geweint hat. Abu Bakr war dafür bekannt, dass er sehr oft weinte im Gebet, wenn er den Koran liest. Und die Frauen und Kinder in Mekka, die haben sich dann bei ihm versammelt.
Als die Quraisch mitbekommen haben, wir haben sie geahnt, das ist so ein Trick. Und sie schicken dann zu Ibn Ad-Dathina: "Hör mal zu, schau mal, was, was Abu Bakr hier macht." Für die Quraisch sah das natürlich offensichtlich nach einem Trick aus von Abu Bakr. Aber er hat das nicht gemacht für einen persönlichen Vorteil. Rein technisch gesehen hat er ja die Vereinbarung nicht gebrochen. Er hat zu Hause gebetet, aber quasi auch öffentlich. Er wusste ja, warum man ihm gesagt hat, dass er zu Hause beten sollte und nicht in der Öffentlichkeit, damit die Öffentlichkeit eben nichts davon mitbekommt. Rein technisch gesehen hat er das ja, ja, hat er das Abkommen erfüllt. Aber man sieht schon, dass es ein Trick ist gegenüber den Quraisch. Kann man das verstehen? Denn die Quraisch haben ihm Unrecht angetan. Also, was geht's die Quraisch an, ob Abu Bakr in der Öffentlichkeit betet oder nicht? Aber gegenüber Ibn Ad-Dathina, der ihm den Schutz angeboten hat, war das schon ein bisschen kritisch. Ibn Ad-Dathina wollte ihm nur Gutes und ihn hat er natürlich jetzt in eine schwierige Situation gebracht.
Die Quraisch haben natürlich jemanden zu Ibn Ad-Dathina geschickt und ihm darüber aufgeklärt, mal zu schauen, mal, was Abu Bakr macht. Und als nach Mekka kommt, dann sagen sie ihm: "Wir haben dein Schutz für Abu Bakr unter der Bedingung akzeptiert, dass er seinen Herrn in seinem Haus anbetet, aber er hat gegen die Bedingungen verstoßen und quasi einen Gebetsplatz vor seinem Haus gebaut und dort betet er und verliest öffentlich den Koran. Wir fürchten, dass er unsere Frauen und Kinder ungünstig beeinflusst. Halte ihn also davon ab. Wenn er die Anbetung seines Herrn auf sein Haus beschränken möchte, so mag er das tun. Wenn er aber darauf besteht, dies öffentlich zu tun, so bitte ihn, dich von deinem Schutz zu entbinden, denn wir möchten nicht eine Vereinbarung mit dir brechen, aber wir verweigern Abu Bakr das Recht, sein Gebet in der Öffentlichkeit zu verkünden."
Ibn Ad-Dathina geht daraufhin zu Abu Bakr. "Abu Bakr, du weißt wohl, welchen Vertrag ich für dich abgeschlossen habe, und nun musst du dich entweder daran halten oder mich von meiner Verpflichtung entbinden, denn ich will nicht, dass die Araber den Eindruck bekommen, dass mein Volk einen Vertrag ehrt, den ich vor einen anderen Mann geschlossen habe." Und Abu Bakr sagte: "Ich entbinde dich von deinem Schutz und ich bin mit dem Schutz von Allah zufrieden." Abu Bakr hat sich ja einfach dann auf Allah verlassen.
Aber wir können auch eine interessante Lehre daraus nehmen: Den Islam öffentlich zu praktizieren, das kann auch, das kann auch einen einen Effekt in der Verkündung haben, auch wenn es nur ein Ritual ist, wie das Gebet oder das Verlesen des Korans. Die Iftar im Ramadan, allein diese Bilder zu sehen, das löst schon etwas im Menschen aus. Manchmal reicht es, wenn einfach nur jemand etwas vom Islam sieht. Und wir haben schon diese Geschichten gehört von denjenigen, die einfach nur ein Gebet gesehen haben und dachten: "Wow, was machen wir da?" Oder die Bilder bei der Pilgerfahrt, was was passiert da? Das sind dann in dem Moment nicht die Argumente, sondern das das funktioniert bei jemandem, der von sich aus schon nach etwas sucht. Er sucht nach einem Sinn, er sucht nach einer Beziehung zu Gott. Und dann sieht er das Gebet. Was auf dieser Welt würde dich eher an eine demütige Beziehung zu dem allmächtigen, vollkommenen Schöpfer des Universums erinnern als einen Muslim im Gebet zu sehen? Es sind da nicht nur die Muslime. Wir finden das ja auch in der Bibel, wie Jesus und die Menschen vor ihm, die Propheten vor ihm, sich niedergeworfen haben vor Gott. Allein diese Geste zeigte schon: "Okay, diese Menschen, die haben eine Religion, die ihnen eine Beziehung zu Gott ermöglicht. Sie haben diese Demut gegenüber ihrem Schöpfer." Du kannst auch irgendwo hinkommen und da praktizieren die Menschen eine Religion und singen und spielen Gitarre dabei, und das kann vielleicht auch schön aussehen. Aber es geht mir nicht darum, wie eine Sache aussieht, einfach, ob das schön aussieht, ob das interessant, ob das so einen Rhythmus in dir bewegt. Was sieht man von außen, wo man sagen würde: "Okay, da betet jemand Gott an." Ich kenne nur den Islam, nur die Muslime im Gebet. Und manchmal ist das der erste Schritt. "Was machen die da?" Und das macht neugierig. Und wenn jemand dann offen ist für weitere Informationen, vielleicht er dann seinen Weg. Und es muss nicht das Gebet sein, es kann manchmal auch eine Iftar im Ramadan sein und man sieht diese besondere Atmosphäre. All diese Dinge haben schon dazu geführt, dass jemand über Umwege seinen Weg zum Islam findet.
Abu Bakr ist nicht nach Abessinien ausgewandert. Er ist in Mekka geblieben und er hat sich auf den Schutz von Allah verlassen. Aber was ist mit dieser mit dieser Gruppe, die losgezogen ist? Sie waren jetzt gerade einige Monate in Abessinien und plötzlich hören sie von der Begebenheit, die ich zu Anfang erwähnte: Der Prophet verlas eine Sure und alle werfen sich nieder. Die Quraisch haben den Islam angenommen. Wow! Dann gehen wir wieder zurück. Auch wenn sie in Abessinien in Ruhe leben konnten, so war es doch immer noch eine, ja, es war nicht die Heimat. Es war die Fremde. Die Sprache ist eine andere, die Kultur ist eine andere. Es ist nicht so leicht, da zurechtzukommen. Und wenn man dann hört, in der Heimat hat sich die Situation zum Guten geändert, warum dann nicht zurück? Warum nicht unsere Religion in der Heimat praktizieren in der Gegenwart des Propheten (s.a.w.)? Und so machen sie sich auf den Weg. Sie gehen zurück nach Mekka. Kurz vor Mekka treffen sie dann eine Karawane und sie erkundigen sich dann nach den Neuigkeiten und da bekommen sie dann die Information: "Nein, nein, davon ist kein Wort wahr. Die Quraisch sind immer noch so, wie sie waren. Es hat sich nichts geändert in Mekka."
Und die Auswanderer aus Abessinien waren erstmal durcheinander. Was machen wir jetzt? Einige sagten: "Wir gehen zurück nach Abessinien." Obwohl sie fast schon in Mekka waren. Und die anderen sagten: "Nein, wir sind jetzt schon fast da, komm, wir gehen hin und vielleicht ändert sich ja noch etwas. Wir sind so nah, lass uns einfach hingehen." Also sind sie zurück nach Mekka, obwohl sie schon geahnt haben, es hat sich nichts geändert.
Nun war die Situation noch mal schwieriger. Als sie Mekka verlassen haben Richtung Abessinien, haben sie quasi, sie haben quasi ihre Pässe verbrannt, so würde man das heute sagen. Nein, sie haben sie von ihrem Stamm losgesagt. Selbst wenn sie vorher quasi einen Schutz genossen haben innerhalb ihres Stammes, obwohl die Situation allgemein heikel war in Mekka, so hatten sie jetzt nichts mehr. Jetzt sind sie zurückgekommen nach Mekka, als wären sie Fremde. Und auch sie mussten erstmal wieder jemanden finden, der ihnen Schutz gewährt.
Uthman war einer der ersten. Er hatte eine gute Beziehung zu Al-Walid ibn Al-Mughira. Das war jetzt nun absolut kein Freund des Islams. Dieser Al-Walid, aber er war ein guter Freund von Uthman und er hat ihm auch sofort Schutz gewährt. Hat zu ihm gesagt: "So, kein Problem." Man hat dann nur gesehen, wie sich die Situation in Mekka entwickelt hat und wie seine Geschwister immer noch dieser Verfolgung ausgesetzt waren und er konnte das nicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren. Er ist von sich aus zu Al-Walid ibn Al-Mughira gegangen, hat gesagt: "Hör mal zu, ich brauche dein Schutz nicht mehr. Lass mal, ich möchte es nicht besser haben als meine Geschwister." Obwohl nichts Falsches daran ist, es haben auch nicht alle so gehandhabt. Aber Uthman hatte einfach dieses dieses Gefühl. Mit seinen Geschwistern damals schon waren die Muslime schon, sie waren schon diese Ummah, diese Gemeinschaft. Und es war für ihn sehr schwer, als Außenstehender die anderen so leiden zu sehen. Die Muslime waren zusammen und es zählte nicht mehr der Stamm oder die Verwandtschaft. Das kam alles danach. Jetzt waren wir Muslime und der Muslim ist der Bruder seines Muslims. Und wenn ein Muslim, wenn er Schwierigkeiten hat, dann ist die Gemeinschaft wie ein Körper. Wenn ein Teil krank ist, fiebert der ganze Körper. Und so war es auch damals. Uthman hat gesagt: "Hör mal zu, Al-Walid, ich brauche dein Schutz nicht mehr. Lass mal, ich komme alleine klar."
Einige Zeit danach, nachdem er seinen Schutz schon aufgegeben hatte, kam ein Dichter nach Mekka, ein Poet namens Labid ibn Rabia. Er war einer einer der bekannten Dichter und er war so auf der Durchreise und besuchte Mekka. Labid war war noch kein Muslim, aber er rezitierte etwas von der Poesie und er sagte darin: "Wahrlich, alles andere außer Allah ist nutzlos." Das war einer der Zeilen. Der Prophet sagte später einmal genau über diesen Satz: "Das ist die wahrhaftigste Aussage, die je ein Dichter gemacht hat." "Wahrlich, alles andere außer Allah ist nutzlos." Und als er das sagte, bemerkte man, der daneben stand: "Du hast die Wahrheit gesprochen." Er bestätigt den Dichter. Und Labid liest weiter und einer der Sätze, den er später sagt, einer der Zeilen, die er liest: "Jeder Segen ohne jeden Zweifel wird verschwinden." Und Uthman war damit nicht einverstanden. Er sagte: "Du hast gelogen." Aber was meint er damit? Sagte ihm Al-Walid: "Das Paradies, das wird niemals verschwinden. Das ist für die Ewigkeit. Die Freuden im Paradies werden niemals zu Ende gehen."
Das war damals ein Skandal. Labid war ein Ehrengast in Mekka und er rezitiert ein Gedicht. Die gesamten Quraisch stehen da. Wow, wir hören jetzt Al-Walid. Heutzutage wäre das so, wie wenn, wenn ein berühmter Schauspieler oder ein berühmter Sänger kommt und dann steht jemand daneben und meint, sage ich mal, seine seine Kunst, die er vorträgt, kommentieren zu müssen. Und Labid war verärgert. Er sagte: "Seit wann behandelt ihr eure Gäste so?" Und jemand aus der Menge konnte das nicht mehr ertragen. Er ging auf Uthman los und es entstand eine kleine Schlägerei, aus der tatsächlich ein blaues Auge davon getragen hat. Al-Walid erfuhr davon und er sagte zu ihm: "Warum, warum hast du den Schutz zurückgenommen?" Aber Uthman sagte: "Das ist kein Problem. Das eine Auge braucht jetzt den Segen des anderen Auges." Also das Auge, was sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde, das braucht jetzt den Segen vom anderen Auge.
Einer der Auswanderer nach Abessinien war ebenso Abu Salamah. Er war ein Cousin des Propheten und er ging, so wie es naheliegend war, zum Onkel des Propheten, das war nämlich auch sein Onkel, Abu Talib. Und Abu Talib, er war ja dem Propheten sehr wohlgesonnen und er hat ihm seinen Schutz gewährt, was auch dafür gesorgt hat, dass der Prophet selber unantastbar war. Abu Salamah geht auch zu dem Onkel des Propheten, Abu Talib, und bittet ihm um Schutz. Und Abu Talib sagt: "Okay, kein Problem. Warum nicht?" Abu Lahab, der Erzfeind des Islams, hört davon. Das war ja quasi sein Stamm. Er geht zu Abu Talib und sagt: "Was machst du da? Warum gewährst du ihm Schutz?" Lass ihn für uns. Abu Talib sagt ihm: "Wenn ich einem von meinen Neffen, also dem Propheten, Schutz gewähre, warum nicht auch dann einem anderen?" Und beide diskutieren untereinander.
Das Interessante ist jetzt die Situation und der Streit zwischen Abu Jahl und Abu Talib, einem Erzfeind des Islams, um Abu Talib, einem Unterstützer des Islams, wurde am Ende aufgelöst von Abu Lahab, der ebenso ein Erzfeind war und tatsächlich auch von seinem Charakter eine ganz andere Hausnummer. Aber er hat Abu Talib, den Onkel des Propheten, verteidigt gegen Abu Jahl. Und der Prophet sagte später: "Wahrlich, es kann sein, dass Allah seiner Religion hilft durch einen, entweder durch einen Frevler oder durch einen Ungläubigen." Es gibt verschiedene Überlieferungen davon. Abu Lahab, er war kein Freund des Islams, nie gewesen. Aber Allah hat ihn quasi eingesetzt, um seiner Religion zu helfen.
Wir beobachten das immer wieder. Manchmal Leute, die auch nichts mit dem Islam zu tun haben oder Menschen, die vielleicht Gegner des Islams sind, aber unbeabsichtigt tun sie etwas, was uns hilft. Das ist durchaus schon vorgekommen. Irgendwann später mal merken sie das vielleicht. Aber so setzt Allah die Leute ein. Manchmal sieht man das nicht auf Anhieb, aber irgendwann später denkt man: "Ah, okay, das war der Sinn dahinter." Und so kann es auch heute sein, dass wir manchmal Aktionen sehen von Islamhassern und wir denken: "Warum nur?" Aber vielleicht, vielleicht liegt darin etwas, worin Allah eine Hilfe und ein Nutzen in dieser Religion sieht.
Die Situation in Mekka hatte sich nicht verändert. Sie war quasi noch genauso wie zu der Zeit, als die Muslime nach Abessinien ausgewandert sind. Sie wurden verfolgt, es ist alles beim Alten geblieben. Aber jetzt erzählen die Rückkehrer aus Abessinien, wie es dort war, wie das es ist, wenn man ungestört seine Religion praktizieren kann. Und schon bald beschließen die Gefährten, dass sie noch einmal nach Abessinien gehen. Aber jetzt nicht mehr nur 15 oder 17 Leute. Jetzt geht eine größere Gruppe. Jetzt beim zweiten Mal sollten es schon um die 80 sein. 80 Leute. Das konnte man unmöglich geheimhalten. Und so haben auch die Quraisch davon erfahren. Und sie hatten Beziehungen nach Abessinien. 80 Leute konnten sich nicht einfach so gehen lassen. Was für eine Blamage! Ich meine, was würden sich für Gerüchte im anderen Land verbreiten? 80 Leute, die fliehen mussten vor ihrem eigenen Volk. Wie sieht das Ganze aus?
Und so haben sie ihren besten Diplomaten hinterher geschickt. Amr ibn Al-As. Er war nicht nur Diplomat, er kannte sich aus auf internationalem Parkett. Er kannte die Könige der Welt damals und er wusste, wie man wie man sich zu Hofe benimmt. Die Muslime gingen, 80 Mann von Mekka nach Abessinien und eine kleine Delegation der Quraisch unter der Führung von Amr ibn Al-As hinterher. Und Amr ibn Al-As kommt zum Hof und geht erst einmal zu jedem Beamten vom abessinischen König und er gibt ihm ein Geschenk, das natürlich in der Hoffnung, dass man ihm die Muslime sofort wieder mitgibt und dass man gar nicht erst auf die Idee kommt, die andere Partei anzuhören. So ging er zu einem Beamten nach dem anderen, bevor er schließlich zum König kommt.
Und der abessinische König, das war der Negus. Der Negus, das war ja einfach der Titel für den damaligen Herrscher in Abessinien. Und ich, der eine oder andere hat damals vielleicht schon geahnt: "Okay, hier stimmt vielleicht was nicht." Wenn der Ehemann nach Hause kommt und er bringt Blumen mit, dann gibt es Ehefrauen, die sich erst einmal darüber freuen, und es gibt die anderen, die erst einmal misstrauisch schauen und denken: "Was willst du? Blumen sind doch nicht einfach so." Ich meine, der eine oder andere geht vielleicht davon aus, dass das eine eine Selbstverständlichkeit ist. Aber ich glaube, damals, wenn ein ausländischer Diplomat kommt und er geht zu einem Beamten nach dem anderen am Hof, da wird man schon geahnt haben: "Okay, die haben irgendwas vor."
Es kam, wie es kommen musste. Beide Parteien landen letztendlich beim abessinischen Herrscher, die Delegation der Quraisch und die Delegation der Muslime. Und damals war es üblich am Hof, sich zu verbeugen. Aber die Muslime taten dies nicht. Sie verbeugen sich nicht vor dem Negus und auch nicht vor sonst irgendeinem Herrscher, nicht einmal vor dem Propheten. Die Verbeugung und die Niederwerfung, die gebühren nur Allah. Und als der König das gesehen hat, da war er erst einmal ein bisschen arrogant, vielleicht sogar ein bisschen wütend. Aber dann jedoch war er beeindruckt von dieser Religion. Und das macht auch Eindruck. Wenn du zu deiner Überzeugung stehst, besonders dann, wenn du für dich in Anspruch nimmst, es ist ein göttlicher Glaube, es ist eine Offenbarung Gottes, wenn du sie so einfach verkaufen würdest für einen weltlichen Vorteil, wie überzeugt bist du dann davon, dass das wirklich von Gott kommt? Ich meine, jeder, der an Gott glaubt, würde doch zumindest sagen: "Gott selber, er ist der eine vollkommene Herrscher des Universums, er steht über allem." Ich glaube, das gehört einfach nur zu einem Gottglauben dazu, unabhängig davon, welche Religion man hat. Und wie glaubwürdig wärst du in der Vertretung von deiner Überzeugung, wenn du das gar nicht so ernst nimmst und sobald mal du an irgendeine Schwierigkeit kommst, sofort sagst: "Okay, ich lass das lieber." Das macht durch aus Eindruck. Und auch wenn es in diesem Moment erst einmal schwierig ist, ich kann mir das sehr gut vorstellen, dass die Muslime sich damals unwohl gefühlt haben dabei, zu unserer Religion zu stehen, wir machen das so nicht mit. Aber es zahlt sich am Ende aus.
Die Delegation der Quraisch unter der Führung von Amr ibn Al-As eröffnet ihre Rede: "Oh König, es sind unwissende junge Leute in das Land gekommen. Sie haben die Religion ihrer Väter verlassen und sind nicht zu deiner Religion, zum Christentum, übergetreten. Sie haben stattdessen eine neue Religion eingeführt, die weder ihr noch wir kennen. Die bedeutenden ihres Volkes unter ihren Vätern, Onkeln und nächsten Verwandten haben uns ihretwegen zu dir gesandt, damit du sie mit uns zurückschickst." So das war die Rede von Amr ibn Al-As.
Nachdem er seine Rede beendet hatte, wandte der König sich zu den Muslimen und fragte: "Was ist das für eine Religion, wegen der ihr eurem Volk den Rücken gekehrt habt, ohne euch jedoch unserer Religion zuzuwenden?" Und man sieht hier schon, warum der Prophet sagte, er ist ein gerechter König. Er hört die Gegenseite an. Auf der einen Seite kam ein alter Bekannter, ein Chefdiplomat mit all seinen Geschenken. Auf der anderen Seite waren es irgendwelche unbekannten Leute ohne Geschenke. Man stellt sich das mal in der heutigen Zeit vor. Zu dir kommt ein guter Freund und er erzählt dir über jemanden anderen etwas, eine Gruppe von Leuten, diese Leute sind so und so, die denken so und so, die haben solche Glaubensvorstellungen. Man kommt nie auf die Idee nachzufragen, oder? Ist doch ein guter Freund, das reicht mir doch dann einfach als Quelle. Der muss mir nicht mehr Geschenke geben. Allein die persönliche Beziehung reicht schon. Zur Gerechtigkeit gehört aber, dass, wenn es um zwei Parteien geht, dass man auch die zweite Partei anhört, bevor man ein Urteil fällt. Ansonsten kann man sich kein Bild bilden. Es macht doch sonst gar keinen Sinn. Es macht da keinen Sinn, dass du ein Urteil über eine bestimmte Person und gleichzeitig die Warnung vor dieser Person aus der gleichen Quelle hörst.
Das Problem haben wir heutzutage auch mit der Presse. Die Presse sagt etwas über jemanden und die gleiche Institution sagt auch: "Du darfst dir nicht zuhören." Wie willst du denn jemandes dann entdecken können, dass es vielleicht nicht ganz richtig ist? Du hörst das von einer Partei und dieselbe Partei sagte schon: "Dem darfst du nicht zuhören, geh da auf gar keinen Fall hin, hör dir das nicht an." Ich meine, wie soll das dann in der Realität funktionieren? Das bedeutet, ich müsste immer, sage ich mal, dem glücklichen Zufall begegnen, dass die Partei, die mich zuerst warnt, immer auf der Wahrheit liegt. Ansonsten würde ich ja niemals eine Wahrheit entdecken können. Bevor ich Muslim geworden bin, hätten bestimmt der eine oder andere mich auch vor diesen Muslimen gewarnt. Wenn ich jetzt einfach auf die gehört hätte und wäre niemals zu Muslimen hingegangen, hätte niemals versucht, mir ein eigenes Bild zu machen, ich wäre niemals Muslim geworden. Das funktioniert nur, wenn ich mir die andere Seite auch anhöre. Dann kann ich immer noch sagen: "Okay, die erste Partei, die ich zuerst gehört habe, die hatte doch recht." Das kann ja auch durchaus der Fall sein. Man erfährt das aber nicht, wenn man die zweite Seite nicht hört.
Die Muslime haben sich untereinander beraten, wie sollen sie jetzt darauf reagieren? Und sie haben einen unter ihnen zum Anführer ausgewählt: Ja'far ibn Abi Talib. Er war der Cousin des Propheten und der Bruder von Ali. Ja'far ist aufgestanden und er sprach zum König im Namen des Islams und im Namen der Muslime. Er sagte: "Wir waren ein unwissendes Volk. Wir beteten Götzen an, wir aßen verendetes Fleisch, wir begingen allerhand Ungeheuerlichkeiten. Wir brachen die Verwandtschaftsbande, wir behandelten die Nachbarn schlecht, und der Starke unter uns unterdrückte den Schwachen. Doch dann schickte Allah uns einen Gesandten von unserem Volk. Wir kennen seine Herkunft, seine Ehrlichkeit, seine Vertrauenswürdigkeit und seine Frömmigkeit. Er rief uns dazu auf, nur Allah anzubeten und von der Anbetung der Steine und Götzen, die unsere Väter anbeteten, abzulassen. Er wies uns an, ehrlich und vertrauenswürdig zu sein, die Verwandtschaft zu ehren, den Nachbarn gut zu behandeln und aufzuhören, verbotenes zu begehen und Blut zu vergießen. Er verbot uns die abscheulichen Dinge, die unnütze Rede und die Aneignung des Geldes der Weisen. Er wies uns an, Allah alleine anzubeten und niemanden neben ihm. Und ebenso das Gebet zu verrichten, zu spenden und zu fasten. Daher hielten wir ihn für wahrhaftig und glaubten an ihn. Daraufhin folterte uns unser Volk, damit wir wieder zur Anbetung der Götzen zurückkehren. Und als sie uns Unrecht taten, uns bedrängten und zwischen uns und unsere Religion traten, reisten wir in dein Land, um bei dir zu leben, und wir hoffen, dass wir bei dir nicht ungerecht behandelt werden."
Das war die Rede von Ja'far. Der abessinische König: "Hast du von dem Video profitiert? Dann ermögliche uns weitere Videos wie diese zu veröffentlichen. Mach dazu jetzt eine kurze Pause, geh in die Beschreibung, klick auf den Link und unterstütze die dinakademie."