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Ja, der Protestantismus, seine Freikirchen und was alles dazu gehört. An was erinnert dich das, Gordon, wenn du daran denkst, dass die Freikirchen sagen, katholische Kirche, die brauchen wir nicht, wir haben unsere Gemeinden? Was können wir dazu sagen?
Ja, grüß Gott erstmal. Also ja, für mich klingt das häufig wie so eine Art Selbsthilfegruppe. Man sucht Gemeinschaft, man sucht soziale Kontakte, aber das ist nicht das, was Christus für uns vorgesehen hat. Ja, ich denke auch, dass man als Alternative zur katholischen Kirche sich etwas gesucht hat, wo man sich aufgenommen fühlt. Und ich kann davon berichten, ich war in ja vor einigen Jahren mal zu Besuch und habe mir das Ganze angeschaut. kenne also die ein oder anderen Gemeinden in diesen freikirchlichen Kreisen und es ist schon sehr unterschiedlich von Gemeinde zu Gemeinde, was sie dort letztendlich alles machen. Es ist ja aus unserer Sicht auch keine Gemeinde. Es ist einfach eine Sekte oder eine abgespaltene Gruppe, die etwas eigenes für sich kreiert hat. Das muss man so ganz klar sagen. Und was man da aber erlebt ist eigentlich ziemlich professionell, ja, zumindestens im weltlichen Bereich. Man sucht oder fischt die Leute, die eventuell Fragen haben, die nicht geklärt wurden oder aber auch soziale Schwierigkeiten haben und zieht sie dann quasi in den Bann. Ich meine, ich kann davon berichten, wo ich mir das Ganze angeschaut habe, um zu sehen, was dort passiert. Es gibt sehr viel charismatischen Bezug, also sehr viele Gemeinden, wo diese Zungensprache praktiziert wird und das ist nach außen auch ziemlich seltsam. Also es ist ein wirklich seltsames Bild, aber man macht das ganze in einer extrem verbundenen Gemeinschaft. Also man ist wirklich verbunden miteinander und man nimmt sich gegenseitig auf. Jeder in seiner Verschiedenheit. Den Protestanten haben wir auch keine Einheit in der Lehre. Man nimmt aber jeden auf und man gibt jeder möglichen absurden Lehre seinen Platz in dieser Gemeinde und so überleben sie letztendlich. Ja, und dann ist alles natürlich noch perfekt vorbereitet. Es gibt ein gemeinsames Essen, es gibt äh Unternehmungen, es gibt Musik, ja, das heißt, die Begierlichkeiten, äh das was der Mensch hört, all das wird quasi befriedigt und so hat er dann letztendlich einen guten Ausflug am Sonntag, anstatt tatsächlich in die eine Kirche zu gehen, in die eine Kirche Christi, da geht man dann in eine Art Veranstaltungsraum.
Genau. Fängt ja schon bei der Eucharistie an. Beim letzten Abendmahl sagte Christus, ja, tut dies zu meinem Gedächtnis. Er wandelte Brot in sein Leib und Wein in sein Blut. Hat es aufgeopfert. Das ist mein Leib, der vor euch hingegeben wird. Das ist mein Blut, das vor euch vergossen wird. Tut dies zu meinem Gedächtnis. Und dies tut ja die katholische Kirche jeden Sonntag. In den protestantischen Freikirchen gibt es da ja auch keine einheitliche Lehre. Also, man kann es sich sagen, die Baptisten und die Charismatiker und die Methodisten und wie sie alle heißen, tun genau das, was Christus bei letzten Abendmahl getan hat, weil sie alle etwas verschiedenes tun, etwas verschiedenes daraus verstehen.
Was mich auch als Freikirchenler stutzig machen würde, ist, dass viele Freikirchen so ähm ethnisch geprägt sind. Du hast halt Freikirchen, das sind halt nur Afrikaner, du hast halt Freikirchen, da sind dann nur Russlanddeutsche und hast dann wieder Freikirchen, das sind halt dann weiß nicht alle möglichen Gruppierungen oder auch manche Freikirchen sind familiär sehr stark geprägt. Dann hast du wirklich nur so im Zentrum dieser Freikirche nur eine große Familie, also jetzt äh eine fleischliche Familie jetzt, ne? Also Verwandtschaft und die anderen strömen einfach nur so dazu, also dass man irgendwie im Zentrum nicht Christus hat, sondern nur eine bestimmte äh nationale Angehörigkeit oder eine familiäre Angehörigkeit. Aber Christus hat ja eine Kirche gegründet. Er sagt ja, geht raus in die Welt, predigt das Evangelium und taucht sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Also nicht diese weltweite Kirche. Paulus sagt es ja auch in Leib Christi gibt es weder Jude noch Grieche, weder äh Frei noch Sklaven, weder Mann noch Frau. Wir sind alle eins in Christus. Aber wenn man dann diese Freikirchen geht, wo dann alles so scheinbar wirklich so ethnisch äh nur begründet ist oder familiär, also das würde mich auch schon sehr stutzig machen. Das hat man in der katholischen Kirche nicht, weil sie ist ja weltweit und durch ihren Glauben, durch ihre Lehre und auch durch die lateinische Sprache ist sie verbunden. über alle Grenzen hinaus, über alle Sprachen hinaus, über alle Völker und Landesgrenzen hinaus, über alle Ozeane hinaus ist die katholische Kirche eins.
Ja, genau. Und das macht diese Freikirchen in Anführungsstrichen ja so zu einer Art Wohlfühloase für die eigenen Bedürfnisse oder kulturellen Hintergründe beispielsweise, wo du jetzt gesagt hast Russlanddeutsche oder oder Afrikaner, dass man im Prinzip versucht das was einem persönlich im Leben so interessiert einfach mit einfließen zu lassen. Und das hat man dann quasi genutzt, um den Menschen so verschiedene Oasen zu bauen, wo sie ihr Leben oder ihre ähm kulturellen Aspekte vollkommen ausleben können und das alles so ein bisschen für sich gestalten. Und du hattest auch angesprochen, was die Kirche sonntags macht. Ich meine, die katholische Kirche feiert ja jeden Tag heilige Messe. Ähm, aber und da kommt noch mal der ganz gewisse Punkt, das Zentrum der heiligen Messe ist ja das heilige Messopfer. Und Johannes Kapitel 6, 51 äh folgende Verse ist ja die größte Apologetik für das, was eigentlich die heilige Messe ist. Der Herr sagte: "Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wenn jemand von diesem Brot isst, so wird er leben in Ewigkeit. Und das Brot, welches ich geben werde, ist mein Fleisch für das Leben der Welt." Und jetzt ist interessant, da stritten die Juden untereinander und sprachen, wie kann dieser uns sein Fleisch zu essen geben? Das ist also im Prinzip dasselbe, was die Protestanten heute machen. Und im Urtext wird es jetzt ganz interessant, weil jetzt wird letztendlich die Aussprache konkreter. Hier kommt der Begriff Trogo oder Trocho, je nachdem, wie man es ausspricht, äh aus dem Altgriechischen, kommt dann quasi zum Vorschein, nachdem die Juden gezweifelt hatten. Jesus aber sprach zu ihnen: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, so werdet ihr das Leben nicht in euch haben." Und dieser Begriff Trogo, der ist einfach noch viel konkreter. Der ist wirklich speziell dafür ausgelegt auf Essen, kauen, aufnehmen. Ja, also wirklich wie ein Essen. Und auch in Matthäus 24, 38 und Johannes 13, 18 wird dieser Begriff im Sinne von buchstäbliches Essen verwendet. Das ist auch wirklich sehr interessant. Und der Vers 55 ähm ist auch noch mal sehr interessant, weil hier geht es auch um die Frage des Heils. Ja, wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben und ich werde ihn auferwecken am jüngsten Tage. Und auch im folgenden Vers, denn mein Fleisch ist wahrhaft eine Speise und mein Blut ist wahrhaft ein Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, bleibt in mir und ich in ihm. Und hier ist auch das konkrete Essen gemeint, also tatsächlich aufnehmen, weil Protestanten sagen auch oder Freikircher jetzt, ich sage mal jetzt Josef Dragil und bestimmte Freikircher, die sich wirklich tiefer mit diesem Thema auseinandersetzen, behaupten ja immer, ja, das ist aber trotzdem symbolisch. Jesus sagt ja auch, ich bin die Tür und etc. Darum geht es gar nicht. Hier muss quasi unser Heiland selbst eine Apologetik abliefern, um den Leuten noch mal zu bestätigen. Nein, das ist ja eben nicht symbolisch. Das heißt, die Bibel selbst hat die größte Apologetik im sechsten im sechsten Kapitel des Johannesevangeliums und das ist wirklich sehr beeindruckend und damit sollte sich wirklich jeder Freikirchler beschäftigen, ne?
Genau. Der Herr hat es den äh Leuten in der Synagoge von Kapernaum ja wahrlich eingehämmert, dass sie euch wirklich Fleisch und Blut ist. Er hat ja auch mit dem Manna vom Himmel verglichen. Das ist ja dann als die Israeliten in der Wüste Wüste umher geirrt sind, umher gewandert sind, wurden sie ja vom Manna vom Himmel ernährt. Das fiel ja vom Himmel herab und sie haben es wirklich gegessen. Eine Nahrungsaufnahme. Da sagt ja nicht wie das Mann vom Himmel, was eure Väter gegessen haben, die gestorben sind, denn wer dieses Brot isst, so wie die Väter das Mann vom Himmel gegessen haben, wer dieses Brot isst, also wirklich wahrhaft äh aufnimmt, wahrhaft verzehrt, der hat das ewige Leben. Also es ist noch mal wirklich dieser direkte Vergleich und dafür braucht man auch einen großen und tiefen Glauben, dass Christus wirklich in der heiligen Messe Brot und Wein in sein Fleisch und sein Blut verwandelt. Und das wird ja auch durch unzählige eucharistische Wunder bestätigt, wo sich die Hostie auch sichtbar in das Fleisch verwandelt hat, wo dann halt auch unabhängige Wissenschaftler, Institute, Universitätskliniken, die Pathologie sogar ähm wie beispielsweise eucharistische Wunder von Lanciano das untersucht haben und die haben halt herausgefunden, es ist da lebendiges Fleisch eines Herzmuskels mit der Hostie untrennbar verbunden. Also es geht es ist keine Trennlinie vorhanden zwischen den Fleisch und den Anführungszeichen Brot. Du wirst ja nach der Transsubstantiation, das ist ja kein Brot mehr, weil so nach den äußerlichen Merkmalen sieht aus wie Brot, das sind ja Akzidenzien, da ist keine Trennlinie und es ist lebendig. Erklären wir mal einer, wie ein Stück Hostie, ungesäuertes Brot, weil das heilige Messopfer vom letzten Abendmahl wurde am Tag der ungesäuerten Brote eingesetzt. Ähm, wie kann das sein, dass daraus ein lebendiges Herz wird, getrennt von jedem Körper? Es ist ein Wunder, ne? Und ähm das das wird von unabhängigen Wissenschaftlern immer wieder bestätigt. Von daher sind halt auch ist natürlich erstmal die Bibel, die Aussprüche des Herrn selber bestätigen für die katholische Lehre, für die katholische Kirche. In Christus hat ja die Kirche selbst gegründet, sagt ja Petrus, auf diesem Fels werde ich meine Kirche bauen. Die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen. Und hat uns natürlich noch mal das heilige Messopfer hinterlassen, die Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers von Golgotha, wodurch die Gnadenströme des Kreuzesopfers immer wieder auf die Kirche und die Welt herabströmen, denn er wird bei uns sein alle Tage bis zum Ende der Zeit, sagt er am Ende des Matthäusevangeliums und das das heilige Messopfer, wo er wirklich wahrhaft gegenwärtig ist.
Ja, und ich denke hier sieht man auch, dass letztendlich diese, wie sagt man, protestantischen Selbsthilfegruppen, so kann man es vielleicht nach außen hin wahrnehmen, dass sie alles symbolisieren. Es gibt nichts konkretes mehr. Wir haben die Taufe als reine Symboltätigkeit. Ja, es hat einen nebensächlichen Charakter. Johannes 3:5 und da lesen wir ja wahrlich wahrlich. Das sagt unser Heiland persönlich. Ich sage dir, wenn jemand nicht wiedergeboren wird aus dem Wasser und dem Heiligen Geist, so kann er in das Reich Gottes nicht eingehen. Also ist wieder eine Verknüpfung zwischen das, was man tun soll. Und hier ist ja auch Wasser im Prinzip gemeint, die Taufe. Ja, wenn Protestanten versuchen, das jetzt tatsächlich zu interpretieren, müssen sie ganz weite Umwege gehen, um sich irgendwie aus dieser Misere herauszuziehen. Und das zeigt letztendlich, wen Geistes dahinter steckt. Ja, also so kann er in das Reich Gottes nicht eingehen. Das ist Heilsnotwendigkeit. Ganz klar unterstrichen, wieder konkret von unserem Heiland selbst. Also, es ist nicht ein Vers aus der Heiligen Schrift, es ist ein Vers von Jesus Christus. Das wird wirklich, also da muss man ja wirklich dreifach hinhören, um zu realisieren, worum es geht. Und die Christenheit hat das immer so verstanden. Das heißt auch in der Historie, Protestanten haben ja oft auch mal so ein Problem, wenn sie ganz neu sind in ihrer Gemeinde in Anführungsstrichen, dann beschäftigen sie sich gar nicht mit diesen Dingen. Es geht darum, ein bisschen in der Bibel zu lesen. Jemand legt sie für einen aus. Das macht ja der ähm Pastor oder wie man das auch immer bezeichnen möchte, je nachdem. Es gibt ja unterschiedliche Begriffe da in den Freikirchen. Der macht das vorne einfach schon, der der übernimmt das Denken letztendlich. Ja. Und da sieht man, dass das Ganze nur symbolisch gesehen ist, aber dass man dennoch jemand, der da vorne steht, viel zu viel beimisst, als man eigentlich behauptet. Ja, weil der Priester ist ja ähm im Protestantismus nicht vorhanden. Das äh ist ja so gesehen, jeder ist Priester in in der Freikirchlasszene. Jeder hat irgendwie die Möglichkeit zu sagen, ich gehe mal nach vorne und halte meine Predigt. Der Heilige Geist wird mir jetzt gerade unbedingt eingeben, was ich zu sagen habe, weil ich den Heiligen Geist dazu befehle. Also, es gibt wie gesagt eine sehr große Gefühlsebene in diesen Kreisen und die ist sehr gefährlich, obwohl Jesus uns eine sichtbar hierarchisch mit Sakramenten gebundene Kirche gegeben hat. Und da ist ein interessanter Punkt auch zu Jesaja, Kapitel 22. Ich werde den Schlüssel des Hauses David auf seine Schulter legen. Wenn er öffnet, soll niemand verschließen. Wenn er verschließt, soll niemand öffnen. Eine gute Vorstellung zu Matthäus 16:18, also die Erfüllung auch. Ja, und dir werde ich die Schlüssel des Himmelreiches geben. Was du immer binden wirst auf Erden, das wird auch im Himmel gebunden sein. Und was du immer lösen wirst auf Erden, wird auch im Himmel gelöst sein. Und hier ist das Interessante. Jesus sitzt also auf dem Thron Davids. Ja, wenn Jesus also kommt, um sein Reich, seine Kirche zu errichten, dass die Erfüllung des Reiches Davids ist, er nennt er ebenfalls sein königliches Kabinett quasi, ja, also seine Apostel. Aber unter diesen königlichen Ministern, seinen Aposteln, gibt es einen Höchsten, der über alle anderen Minister und allen Mitgliedern des Reiches steht. Und dieser Höchste, der regiert, ist derjenige, der die Schlüssel seines Reiches haben wird und in seiner Kirche den Vorrang erhalten wird, um sich um die Angelegenheiten seines Reiches zu kümmern. Und das ist genau diese Kirche, die uns von der Geburt an bis zum Tod begleitet. Und das fehlt in den protestantischen Kreisen, weil es einfach menschliche Gemeinschaften sind, die auf Gefühlsebene basieren, aber nicht auf einen faktischen, auf ein faktisches Christentum, so wie wir es kennen.
Genau, dass die katholische Kirche und die katholische Lehre samt ihrer Hierarchie, den Sakramenten und alles, was die Kirche umgibt, können wir ja lückenlos zurückverfolgen bis zu den Aposteln. Wer die Kirchen liest, wer die Kirchengeschichte kennt, der weiß, da gibt's keine gibt's keine Brüche in der katholischen Kirche. Die einzige Brüche, die einzigen Brüche sind natürlich die Abspaltungen der Häretiker, der Schismatiker, der Protestanten und so weiter. Aber was ich noch mal sagen wollte, ist natürlich mit den Freikirchen hat jeder den Heiligen Geist in Anführungszeichen. Alle sind von neuem geboren. Johannes 3:3, aber Johannes 3:5 beschreibt natürlich die Wiedergeburt als Taufe, wie im Titusbrief ja auch steht, die Taufe ist das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung im Heiligen Geist. Also da schließe ich der Kreis, was die Taufe angeht. Also es ist nicht nur so ein emotionaler Zusammenbruch. Jetzt bin ich jetzt habe ich erkannt, dass ich ein Sünder bin. Jetzt bin ich von neuem geboren. Jetzt bin ich gerettet. Verbreitet wie Häresien und ihr Glaube und alles. Nein, außerhalb der Kirche gibt's kein Heil. Außer wenn man vielleicht wirklich aus absoluter unverschuldeter Unkenntnis nichts von der Kirche gehört hat, nichts vom Evangelium gehört hat, da gibt's natürlich dann noch ähm Erlösungsweg, den Gott uns auch gibt. Durch die Kirche kann man noch gerettet werden, auch wenn man die Kirche nicht kannte. Aber wenn man sich direkt als Feind der Kirche hinstellt und die katholische Kirche diffamiert und dort in seiner Sekte verkündet, man sei gerettet und jeder in der Sekte sei gerettet, dann ist man auf einem ganz ganz teuflischen Irrweg.
Ja, vor allen Dingen bieten ja diese ganzen Gruppierungen auch für jedermann etwas. Ich meine, du hast ein Josef Dragil, du hast ein ähm Abdul Memra, du hast ein Olaf Latzel. Alles grundverschiedene Typen, aber sie bedienen für jeden etwas, der sich irgendwie angesprochen fühlt. An Josef Dragil für eher die ganz seichten ja, die Free Grace Theorie. Man muss überhaupt nichts tun, punktuell errettet sein und dann kann man morden und man könnte abfallen vom Glauben in Anführungsstrichen. Man ist aber nie abgefallen, man ist immer errettet. Und dann gibt es ein Olaf Latzel mit etwas strengeren Zügen. Ja, also da für diejenigen, die es ein bisschen kerniger brauchen oder ein Abdul Memra, der vielleicht auch die Ex-Muslime mehr einlädt. Also, es ist alles so richtig basierend auf hier hast du einen großen Laden voller Süßigkeiten. Wähl dir einfach aus, was dir schmeckt. Ja, und das ist so dieser dieser Selbsthilfegruppe Aspekt, den ich meinte. Äh, die Kirche ruft zu Opfern auf. Die Kirche ruft dazu auf zur Heiligkeit. Ja, Abfallen vom Glauben ist eine Lehre des gesamten Christentums. Das kennen wir in der Historie im 3., 7., 8., 9. Jahrhundert und so weiter überhaupt nicht. Das haben überhaupt die Ketzer gar nicht gewagt anzurühren. Ja, so wie überhaupt den Streit über das heilige Messopfer. Ich glaube, die ersten Ketzer, die sich wirklich erhoben haben und wir wissen ja, du weißt das ja auch in der Historie, vom Anfang des Christentums, allein schon bis zum Jahrtausend nach Christus, gab es unzählige viele Ketzer, die irgendetwas behauptet haben. Aber bis 1050 nach Christus hat sich keiner gewagt, überhaupt tatsächlich das heilige Messopfer anzurühren und die Wandlung in Frage zu stellen. Dann kamen die ersten einzelnen ja Skeptiker, Ketzer und so weiter, die wurden natürlich verurteilt und dann kam die Reformation, die das Ganze natürlich ins Wanken gebracht haben und dann gab es die große Abspaltung. Also im Prinzip sehen wir, wer sich mit der Historie befasst, der wird also gute Protestanten, die werden katholisch, weil sie eben verstehen, was das Christentum wirklich ist. Und das Christentum ist katholisch und nicht protestantisch.
Ja, genau. Was du auch gesagt hast, wir sind dazu aufgerufen und zu heiligen. Petrus sagt ja auch: "Seid heilig, denn ich bin heilig." Spricht der Herr. Und da zitiert er auch Mose. Also, wir müssen uns heiligen. Paulus sagt ja auch, wir müssen das Leid Christi vollenden. Wir müssen mitleiden, mit uns aufopfern und mit Zittern und Furcht unser Heil erwirken. Also, man ist nicht einfach nur gerettet. Herr, Herr, wir haben in deinen Namen Dämonen ausgetrieben und Wundertaten vollbracht, aber der Herr wird sagen, ich habe euch nie gekannt, die Gesetzlosen. Also, man ist nicht einfach nur gerettet, weil man glaubt. Wenn man durch Glaube gerettet wird, dann nur durch den richtigen Glauben, nicht durch einen falschen Glauben. Das ist dann der katholische Glaube. Es ist ja ein wahrer Wahnsinn, wenn man denkt, ich muss nur an Christus glauben und da bin ich gerettet. Ja, das wird der Muslim auch sagen. Ja, ich glaube auch an Jesus. Und das ist halt trotzdem bezieht deswegen bezieht sich trotzdem nicht aufs Kreuzesopfer Jesu Christi. Man wird nicht gerettet, wenn er sich nicht bekehrt. Und was er auch sagt, es geht wirklich in den Freikirchen so um Sympathie. Dem einen ist so ein Abdul Membra sympathischer, dem anderen Olaf Latzel, dem anderen Roger Dibi, aber irgendwie kombinieren die alle drei miteinander. Aber Olaf Latzel, evangelischer Apostel, er tauft Kinder von Jalibi, Abdul Membra und wie sie alle heißen, wird das als absolute Irrlehre verwerfen, aber sie kooperieren miteinander, sie sympathisieren miteinander, weil der einzige Feind und Gegner ist die katholische Kirche. Deswegen sagt der Herr ja auch, die Pforten der Hölle werden die Kirchen nicht überwältigen. Die Pforten der Hölle sind die Feinde der Kirche. Das sagen auch die Kirchenväter. So. Also, also ein Dogma haben Protestanten schon und da sind sie sich wirklich alle einig. Das muss man ihnen lassen. Sie sind alle gegen die katholische Kirche. Ja, also da lassen sie sich natürlich nichts nehmen, ne? Genau. Die sagen zwar, du musst nur glauben, dann bist du gerettet, außer wenn du Katholik bist, dann nicht. Muss man sich mal ganz genau.
Ja. Ja, das der springende Punkt und was ihnen wirklich fehlt und ich denke, was auch die den meisten Protestanten und dir wahrscheinlich als Ex-Protestant dann auch klar geworden ist, ähm das was der Protestant letztendlich vermissen muss in seinem Leben, ja, die heilige Kommunion, das heißt, du gehst zur Beichte, du wirst losgesprochen von deinen Sünden, dann gehst du nach vorne in der heiligen Messe nach der Wandlung und der Priester gibt dir den Leib Christi, du empfängst ihn tatsächlich und nimmst den Herrn in deinem Herzen auf. Das heißt, du hast dann äh 10 bis 15 Minuten, sagt man ja so in der guten Regel, hast du die volle Gegenwart Jesu Christi so nah an deinem Herzen, dass du in dem Moment etwas hast, was kein Mohammedaner, kein Hindu, kein Protestant oder sonst wer hat. Das gibt es nur in der katholischen Kirche. Gott kommt zu uns. Das aber wirklich nur in der katholischen Kirche. Protestanten würden auch sagen, wo zwei oder drei versammelt sind, da ist Jesus mitten unter uns. Ja, aber diese Vergegenwärtigung, das können sie nicht auseinanderhalten. Und das ist etwas, was ein Protestant nicht vermissen sollte und deswegen sollte er sich unbedingt damit auseinandersetzen und katholisch werden, denn dann dann ja, dann bekommst du wirklich Jesus und dann findet auch eine tatsächliche Umkehr statt, weil dann wirst du aufgerufen zur Heiligkeit und nicht zu sagen, du kannst leben, wie du willst und du darfst fallen, so oft du willst. Wir wissen, wir fallen alle. Ja, die Besten unter uns fallen unzählige Male am Tag. Aber es geht darum, sich einen Vorsatz zu nehmen, mit der Kirche Christi immer verbunden zu sein und nachdem man eine schwere Sünde getätigt hat mit der Trennung von Gott letztendlich, wo das Herz, was man quasi herausreißt aus seiner Brust und Gott entnimmt und dem Teufel gibt, dass man diesen Zustand wieder gerade rückt und dafür ist die Kirche jeden Tag da. Und in protestantischen Gemeinden erfährst du halt eben nur diese, ja, wie nennt man das? therapeutische Stunde, aber sie überdeckt deine Probleme. Sie löst sie nicht. Amen. Gelob sei Jesus Christus in Ewigkeit.