📱

Get Our Mobile App

Take your business learning on the go!

Download on the App StoreGet it on Google Play

DAS macht dich unglücklich: Lass es!

Martin Wehrle: Coaching- und Karrieretipps11:49

Transcription

Sind Sie jemand, der gern Glück hat oder hätten Sie gerne noch mehr Glück? Dann spitzen Sie jetzt bitte die Ohren, denn in diesem Video sage ich Ihnen, warum Glück so gefährlich sein kann. Gefährlich und nicht gut.

Die alten Philosophen, die haben das schon immer gewusst, aber in der heutigen Zeit, da ist diese Erkenntnis leider verloren gegangen, mit fatalen Folgen. Vielleicht besteht Ihr größtes Glück darin, dass Sie eben kein Glück haben, sondern ja, das sage ich Ihnen gleich. Ich bin Martin Wähle. Unter diesem Video da können Sie sich mein Webinar „Das 3-Minuten-Geheimnis“ als Geschenk abholen, und mein aktueller Spiegel-Bestseller ist dieser hier. Dieses Buch verändert Dein Leben für immer. Sehr gerne lesen.

Ich gebe es zu, die Überschrift meines Videos, die klingt ein bisschen miesepäeterisch. So als würde ich es Ihnen nicht gönnen, wenn Ihnen heute durch Glück ein Traumpartner über den Weg läuft, oder wenn Sie durch einen Glücksfall im Lotto gewinnen, oder wenn Sie das große Glück haben, sich von einer schweren Krankheit wieder zu erholen, oder wenn Sie durch glückliche Umstände einen richtig attraktiven Arbeitsplatz bekommen. Doch all das, das sei Ihnen von Herzen gegönnt. Aber jetzt möchte ich Ihnen ein Zitat des ehemaligen US-Präsidenten James Garfield entgegenhalten, der sagte: „Ein Pfund Mut ist mehr wert als eine Tonne Glück.“

Mal angenommen, das würde stimmen, dann könnte man dieses Zitat so übersetzen: „Glück ist fast nichts wert, Mut aber jede Menge. Vielleicht ist Glück sogar gefährlich, aber warum? Ein Beispiel: Angenommen, Sie haben im Lotto sechs Richtige, und nun prasselt ein Geldregen auf Sie ein. Über Nacht werden Sie zum mehrfachen Millionär. Sagen wir, Sie bekommen zweieinhalb Millionen. Gut möglich, dass Sie mit diesem Betrag bis ans Ende Ihrer Tage auskommen, ohne noch einen einzigen Finger für Ihre Arbeit krumm machen zu müssen. Ein wunderbarer Glücksfall, oder? Doch nicht, ich komme gleich darauf zurück.

Oder Sie bekommen einen Traumjob vermittelt, sagen wir, ein Bekannter Ihrer Eltern oder eines Freundes bekommt mit, dass Sie auf der Arbeitssuche sind. Er selbst begleitet eine wichtige Funktion, erläutert er Ihnen zum Vorstellungsgespräch ein, und er sorgt dafür, dass Sie unter all den Bewerbern den Zuschlag bekommen. Es ist ein wirklich sehr attraktiver Job, noch dazu bestens bezahlt. Wieder ein Glücksfall, könnte man meinen, aber ich sehe das anders, und ich sage Ihnen gleich warum.

Oder weiteres Beispiel: Sie leiden unter starken Rückenschmerzen. Sogar nachts, wenn Sie im Bett liegen, tut Ihr Rücken weh. Das gilt erst recht, wenn Sie tagsüber sitzen, z.B. beim Essen oder im Büro. Dieser Schmerz, der treibt Sie noch in den Wahnsinn. Doch dann ein riesiger Glücksfall. Sie wachen eines Morgens auf, und der Schmerz ist verschwunden. Sie könnten im Jubel ausbrechen. Wieder ein toller Glücksfall, oder doch nicht? Sie werden gleich meine Antwort hören.

Vor noch ein weiteres Beispiel. Diesmal aus meinem eigenen Leben. Als Schüler, da wurde ich bei einer Biologie-Klassenarbeit neben die beste Schülerin meiner Klasse gesetzt. Der Lehrer, der wollte mich unbedingt von meinem Banknachbarn trennen, weil er beobachtet hatte, dass wir uns manchmal während der Arbeiten etwas zuflüsterten. Für mich erwies sich diese Entscheidung als ein Glücksfall, denn ich rückte aus dem Fokus des Lehrers. Ich konnte bei meiner Mitschülerin wunderbar abschreiben, und ich brachte es in dieser Arbeit auf eine 1,5. Es war meine beste Biologie-Arbeit aller Zeiten. Da hatte ich doch richtig Glück gehabt, oder doch nicht?

Und jetzt sage ich Ihnen, was am Glück so gefährlich ist. Ich beginne mit meiner Klassenarbeit. Was glauben Sie? Wie sehr habe ich mich über meine 1,5 gefreut? Wie stolz war ich, als ich diese Klassenarbeit meinen Eltern präsentiert habe? Und wie hat sich dieser Glücksfall auf mein Selbstbewusstsein ausgewirkt? Meinen Sie, ich habe fortan bessere Arbeiten als bis dahin geschrieben? Als lebenserfahrener Mensch erkennen Sie die Antwort: Natürlich konnte ich mich nicht wirklich über diese Note freuen, denn ich hatte sie mir nicht verdient, sondern sie nur durch einen Glücksfall erhalten, um das Wort Schummelei an dieser Stelle zu vermeiden. Mein Selbstbewusstsein, das schrumpfte eher, wenn ich mich im Vergleich zur Mitschülerin für einen ziemlichen Esel hielt. Und bei den nächsten Klassenarbeiten, Sie ahnen es, da bekam ich wieder höchst mittelprächtige Noten, und mein Glück, das war verflogen.

Das ist ein großer, ein großer Nachteil aller Glücksfälle im Leben. Das Glück, das trifft uns willkürlich. Wir haben nichts dazu beigetragen. Es regnet uns einfach ins Hemd. Und das bringt nun gleich mehrere Risiken. Erstens wissen wir, was uns geschenkt wird, kaum zu schätzen. Mehrere meiner Klienten sind durch Erbschaften reich geworden. Eine Klientin wurde nach dem Tod ihrer Mutter Eigentümerin mehrerer Miethäuser in Hamburg. Der andere erbte ein Aktiendepot seines Vaters, dessen Wert sich auf eine siebenstellige Summe belief, und zwar keine niedrige. Beide wurden über Nacht steinreich, aber die beiden, die haben nicht so richtig sich über diesen Reichtum freuen können. Es ging wie mir mit der Biologiearbeit, die hatten das Gefühl, ein unverdientes Geschenk bekommen zu haben. Und an solchen Geschenken, da kann man sich höchstens kurz und oberflächlich erfreuen, niemals aber dauerhaft.

Dagegen habe ich andere Menschen beraten, die es aus eigener Kraft zu einem großen Vermögen gebracht haben, z.B. durch die Gründung und die erfolgreiche Führung eines Unternehmens. Ein Ingenieur, der war mit zwei eigenen Firmen gescheitert, ehe er mit der dritten durchstartete. Nach 5 Jahren hatte er es geschafft, bekam einen Vertrag als Zulieferer eines Weltmarktführers, und er war ein gemachter Mann, ein mehrfacher Millionär. Und ich sage Ihnen eines, dieser Selfmade-Millionär, der wusste sein Vermögen wirklich zu schätzen. Er war stolz, was er da aus eigener Kraft erschaffen hatte. Er war dankbar dafür, dass er den Mut besessen hatte, eine dritte Firma zu gründen und seinen Traum auf diese Weise doch noch zu verwirklichen. Und er war weit davon entfernt, das abgehobene Leben eines Steinreichen zu führen. Er genoss seinen Wohlstand, er gönnte sich diesen oder jenen Luxus, aber zugleich blieb er bodenständig, und er lebte weiterhin in seinem alten Dorf und er engagierte sich für wohltätige Zwecke. Und er sagte zu mir einen Satz, den ich mir bis heute gemerkt habe: „Ganz egal, ob meine Firma weiterhin läuft oder scheitert, ich weiß jetzt, dass ich es immer wieder schaffen kann.“

Und genau das, das ist ein wesentlicher Unterschied zu Glücksfällen. Ich z.B., ich wurde bei der nächsten Klassenarbeit nicht mehr neben die Musterschülerin gesetzt, leider. Und der Rückenschmerz, der zufällig verschwindet, der kann beim nächsten Mal, wenn er kommt, dauerhaft bleiben. Und sobald Sie den Arbeitsplatz verlieren, den Sie nur durch Vitamin B bekommen haben, dürfen Sie nicht erneut mit einem ähnlichen Glücksfall rechnen. Und so mancher Millionen Erbe, der das Vermögen schnell verprasst hatte, stellte danach fest, so eine Erbschaft, die kommt nicht wieder. Am Ende kam dann eher die Sozialhilfe. Diesen Fall, den habe ich tatsächlich mehrfach beobachtet, dass jemand durch einen Glücksfall zu sehr viel Geld kam und dieses erstaunlich schnell verprasst hat.

Dahinter steht ein psychologisches Phänomen, nämlich die kognitive Dissonanz. Also jeder von uns hat ein unbewusstes Selbstbild. Er denkt in einer bestimmten Weise über sich, und wenn die Realität von diesem Selbstbild abweicht, auch positiv, dann sorgt er dafür, dass die Realität sich diesem Selbstbild wieder angleicht. Ich mache es konkret. Jemand, der hält sich für einen armen Schlucker, weil er aus eigener Kraft kaum Geld verdient. Aber jetzt, jetzt erbt er durch einen vermeintlichen Glücksfall eine Riesensumme. Aber so viel Geld auf dem Konto, das deckt sich nicht mit seinem Selbstbild im Kopf. Also sorgt er unbewusst dafür, dass er wieder arm wird. Z.B. geht er in die Spielbank oder läuft Anlagebetrügern in die Arme oder verschwendet sein Geld auf andere Weise. Sein inneres, das gibt erst dann Ruhe, wenn der arme Schlucker wieder mittellos da steht.

Und jetzt noch einmal zu James Garfield, der sagte: „Ein Pfund Mut ist mehr wert als eine Tonne Glück.“ Wenn Sie durch Mut etwas erreichen, wie mein Klient, der mit dem dritten Unternehmen erfolgreich war, dann empfinden Sie eine sehr hohe Selbstwirksamkeit. Dann sagen Sie zu sich selbst: „Ich, ich habe das geschafft.“ Und dann erlangen Sie die Überzeugung, dass Sie Ihr Leben gestalten können, dass Sie selbst am Steuerrad sitzen. Und jeder Erfolg, den Sie auf diese Weise erreichen, der stärkt Ihr Selbstbewusstsein und ist wiederholbar. Nicht umsonst sagte mein Klient: „Ich weiß jetzt, dass ich es immer wieder schaffen kann.“

Wenn Sie den Mut haben, sich auf originelle Weise zu bewerben und Sie bekommen auf dieser Basis einen Traumjob, dann werden Sie natürlich stolz sein, und da werden Sie daraus die gleiche Erkenntnis wie mein Klient ableiten: Ich weiß, dass ich es wieder schaffen kann. Wenn Sie den Mut haben, aufgrund der Rückenschmerzen Ihren Lebensstil zu verändern, z.B. mehr Sport zu machen und eine starke Rückenmuskulatur aufzubauen, und Sie werden den Rückenschmerz auf diese Weise los, dann werden Sie stolz auf sich sein, und dann werden Sie daraus die Erkenntnis ableiten: Ich weiß, dass ich es wieder schaffen kann. Und wenn ich als Schüler den Mut gehabt hätte, meinen Fußballfreunden ein paar Nachmittage lang den Laufpass zu geben und stattdessen Biologie zu lernen, und deshalb, deshalb wäre mir eine gute Note gelungen, dann wäre ich stolz auf mich gewesen, und ich hätte die Erkenntnis ableiten können: Ich weiß, dass ich es wieder schaffen kann.

Ich habe einen Vorschlag für Sie, der Ihr Leben enorm verbessern kann. Überlegen Sie sich einmal, auf welchen Feldern Ihres Lebens Sie gerne mehr Glück hätten. Hätten Sie gern mehr Glück in Ihrer Karriere? Oder hätten Sie gern mehr Glück in der Liebe? Oder hätten Sie gern mehr Glück mit Ihrem Freundeskreis? Und jetzt, jetzt ersetzen Sie das Wort Glück durch Mut. Wenn Sie gern mehr Glück in der Karriere hätten, dann brauchen Sie in Wirklichkeit mehr Mut. Bewerben Sie sich auch auf Positionen, die Ihnen eine Nummer zu groß erscheinen. Packen Sie Projekte an, die Sie wirklich fordern. Machen Sie sich sichtbar, wenn andere sich wegducken. Und ich sage Ihnen: Mehr Mut, der wird Ihnen den gewünschten Erfolg einbringen. Wenn Sie gern mehr Glück in der Liebe hätten, dann brauchen Sie in Wirklichkeit mehr Mut. Gehen Sie auf Partner oder Partnerinnen zu, für die Sie sich wirklich begeistern können. Haben Sie den Mut, Ihr wahres Ich zu zeigen, statt nur eine Rolle zu spielen. Und ich verspreche Ihnen, dieser zusätzliche Mut, der kann Ihr Liebesglück vervielfachen, ohne dass Sie viel Glück dazu haben müssten.

Meine Botschaft lautet also: „Warten Sie nicht auf Glücksfälle. Nehmen Sie Ihr Glück in die Hand, indem Sie mutig sind. Nur das, was Sie aus eigener Kraft erreichen, ist wirklich etwas wert.“ Ich wurde im Übrigen in späteren Jahren noch ein ziemlich guter Schüler, weil ich das eines Tages begriff, und ab diesem Zeitpunkt da schrieben andere öfter mal bei mir ab.

Und jetzt hören Sie unbedingt noch eine ganz besondere Folge meines Podcasts „Fragt Martin“, in der ich mit einem jungen Mann spreche, der unbedingt Millionär werden will. Ich gebe ihm eine überraschende Botschaft mit, die hat auch was mit diesem Video zu tun. Klicken Sie den Podcast in der Infobox dieser Folge. Das vermittelt Ihnen völlig neue Erkenntnisse und knüpft sinnvoll an dieses Video an.

Und am Ende noch ein Angebot. Ich schenke Ihnen mein Videoseminar „Das 3-Minuten-Geheimnis“. Falls Sie bislang nicht geglaubt haben, dass Sie mit nur 3 Minuten Aufwand am Tag Ihr komplettes Leben verändern können, dann nutzen Sie unbedingt dieses Seminar. Es ist oft einfacher, als man denkt. Probieren Sie es aus. Klicken Sie hier, um mein Geschenk zu erhalten. Ich freue mich schon, dass wir uns sehen. Bleiben Sie mir treu. Schauen Sie wieder auf meinem Kanal vorbei, und das ist der letzte Schrei: Hören Sie meinen Podcast „Fragt Martin“ bei Spotify. Hier Martin W.