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Apple Intelligence ist offiziell da! Das sind die besten Funktionen! (iOS 18.4)

JOCR15:31

Transcription

Was geht ab? Hier ist dein Joker rund um Apple, und ich kann es kaum glauben, das zu sagen, aber haltet euch fest: Apple Intelligence ist am Start. Knappe 10 Monate hat es von der Ankündigung letzten Juni bis zum heutigen Release von iOS 18.4, iwOS 18.4 und macOS 15.4 viel gedauert, und jetzt haben wir auch endlich Zugang zu Apple Intelligence. In diesem Video werden wir uns zusammen die besten und auch praktischsten Features anschauen.

Wenn ihr sagt: „Hey, ich bin kein absoluter Techniknerd, aber möchte wirklich jedes Detail und jeden Trick zu Apple Intelligence kennen“, dann kann ich euch nur ans Herz legen, über den ersten Link unten in der Beschreibung unseren Newsletter zu abonnieren, denn es dauert nicht mehr lange, bis die Joker Academy an den Start geht. Wir arbeiten gerade mit Vollgas an umfangreichen und einsteigerfreundlichen Kursen zu Apple Intelligence auf dem iPhone, auf dem Mac und auch auf dem iPad. Wenn ihr da informiert bleiben wollt und auch was sparen wollt, dann abonniert gerne den Newsletter. Wie gesagt, der Link ist unten in der Beschreibung.

Bevor wir jetzt die besten Features anschauen, aber noch ein paar Worte zur Kompatibilität. Wenn ihr Apple Intelligence nutzen wollt, müsst ihr auf eurem Gerät mindestens iOS 18.4, iPadOS 18.4 oder macOS 15.4 installiert haben. Zweitens müsst ihr ein Gerät haben, das Apple Intelligence überhaupt unterstützt. Beim iPhone ist das mindestens das iPhone 15 Pro und das iPhone 15 Pro Max und natürlich alle neueren Modelle, also das ganze iPhone 16 Lineup. Beim iPad sind das alle Modelle, die einen M1 Chip haben oder neuer, natürlich. Die einzige Ausnahme ist das aktuelle iPad Mini mit dem A17 Pro Chip. Das wird auch unterstützt. Bei den Macs ist es ziemlich simpel: Alles, was einen Apple-eigenen Chip hat, ist kompatibel, und alle anderen nicht. Das bedeutet, der älteste Mac, der unterstützt wird, ist das MacBook Air mit dem M1 Chip aus dem Jahre 2020.

Neben diesen Voraussetzungen gibt es aber noch ein paar weitere, unabhängig davon, welches Gerät ihr nutzt. Erstens braucht ihr 7 GB freien Speicher, und zweitens muss eure Gerätesprache, also auch eure Siri-Sprache, in den Einstellungen auf eine kompatible Sprache wie Deutsch oder halt Englisch gestellt sein. Und drittens muss Apple Intelligence auf dem Gerät in den Einstellungen überhaupt aktiviert sein. Ist ja logisch. Wenn das alles der Fall ist, können wir jetzt loslegen und uns die neuen Features anschauen.

Das erste Feature, und in meinen Augen eines der praktischsten, findet ihr in der Fotos App. Wenn ihr ein Foto öffnet und auf den Button zum Bearbeiten tippt, werdet ihr sehen, dass es ein neues Werkzeug namens „Bereinigen“ gibt. Wenn ihr dieses Werkzeug auswählt, könnt ihr schon sehen, dass die Fotos App erkennt, welches Objekt auf dem Foto vielleicht störend sein könnte, und diese werden dann leuchtend markiert. Ihr könnt die Objekte dann einfach antippen, und sie werden dann aus dem Bild entfernt. Alternativ könnt ihr mit eurem Finger Objekte anmalen, die dann auch aus dem Bild entfernt werden. Bei Bildern mit Gesichtern könnt ihr auch noch einen Schritt weitergehen und mit eurem Finger über Gesichter malen. Diese werden dann nicht entfernt, sondern einfach nur verpixelt. Zum „Bereinigen“-Tool sei gesagt, dass es oft, aber nicht immer perfekt funktioniert. Gerade wenn ihr große Objekte entfernen wollt oder Bilder habt, auf denen sehr viel los ist, dann tut Apple Intelligence sich manchmal sehr schwer, und die Ergebnisse sehen dann nicht wirklich überzeugend aus.

Eine zweite Funktion, die ich wirklich gerne nutze, ist das Zusammenfassen von Mitteilungen. Wenn euch jemand viele Nachrichten schickt, werden diese ja bisher auf einem Stapel im Sperrbildschirm angezeigt, wobei ganz oben die aktuellste Nachricht angezeigt wird. Wenn ihr aber in die Einstellungen geht und dort auf „Mitteilungen“ und da auf den Punkt „Nachrichten zusammenfassen“ tippt, dann könnt ihr dort aktivieren, dass Nachrichten zusammengefasst werden. Ihr könnt da aus Kategorien wählen, bei welcher Art von Apps die Nachrichten zusammengefasst werden sollen. Ihr könnt es aber auch für alle Apps aktivieren und manuell für einzelne Apps anpassen. Wenn ihr das gemacht habt, werdet ihr auf eurem Sperrbildschirm sehen, dass die oberste Nachricht eines Stapels nicht mehr die neueste Nachricht ist, sondern eine Zusammenfassung der Nachrichten, die ihr daran erkennt, dass sie immer inklusiv geschrieben ist. Wenn ihr da drauf tippt, könnt ihr aber weiterhin die einzelnen Nachrichten dazu sehen. Auch hier sei aber angemerkt, dass es ein starkes Feature ist, was meist gut funktioniert. Hier und da fehlt aber manchmal ein bisschen Kontext, bzw. kann Apple Intelligence einfach nicht sehr gut mit Ironie bzw. Umgangssprache umgehen, was gelegentlich zu sehr, sehr merkwürdigen Zusammenfassungen führen kann, wo völlig verschiedene Themen zu einem zusammengefasst werden und dann ein zum Teil wirklich sehr, sehr komische Zusammenfassung entsteht. Oft ist es aber auch, wie gesagt, sehr, sehr hilfreich.

Eine weitere Sache, die ihr auf dem Schirm haben solltet, ist der neue Fokusmodus. Wenn ihr in euer Kontrollzentrum geht und dort in das Menü für die Fokusmodi, dann werdet ihr dort einen neuen Fokus namens „Unterbrechung reduzieren“ sehen. Wenn ihr diesen Fokusmodus aktiviert, wird Apple Intelligence aktiv und filtert eure eingehenden Mitteilungen vor. Das bedeutet, dass prinzipiell alle Mitteilungen stumm gestaltet werden. Es sei denn, Apple Intelligence erkennt, dass eine Nachricht dringlich oder wichtig ist. Dann wird die Mitteilung ganz regulär zu euch durchgestellt. In den Einstellungen unter „Fokus“ könnt ihr aber auch, wie bei allen anderen Fokusmodi, Voreinstellungen treffen, z.B. dass bestimmte Personen oder Apps immer zugelassen werden bzw. einen Zeitplan festlegen oder den Fokusfilter einrichten.

Wenn wir schon über Mitteilungen und Zusammenfassungen sprechen, müssen wir auch über Mail und Nachrichten sprechen, denn auch da gibt es kleine, aber feine Neuheiten, die das Leben ein bisschen leichter machen können. Wenn ihr in die Einstellungen geht und ganz nach unten auf „Apps“ geht und dann zu „Nachrichten“ scrollt, gibt es da neuerdings einen Punkt „Nachrichten zusammenfassen“. Wenn ihr den aktiviert und dann mal in die Nachrichten App geht, werdet ihr sehen, dass bei Chats mit ungelesenen Nachrichten nicht mehr eine Vorschau der neuesten Nachricht zu sehen ist, sondern eine Zusammenfassung der neuen Nachrichten, auch wieder inklusiv geschrieben. Wenn wir hier noch mal zurückgehen in die Einstellungen und dort nicht bei „Nachrichten“ reingehen, sondern hochscrollen zu „Mail“, dann werdet ihr sehen, dass es auch hier den Punkt „E-Mail-Vorschauen zusammenfassen“ gibt. Wenn ihr das aktiviert, werdet ihr auch in der Mail App bei neuen Mails nicht mehr die ersten Zeilen der Mail in der Vorschau sehen, sondern eine kurze Zusammenfassung. In Mail gibt es aber sogar noch eine zweite Möglichkeit zusammenzufassen. Dazu öffnet ihr die Mail, scrollt ganz einfach nach oben und tippt dort auf „Zusammenfassen“, und dann wird euch der gesamte Inhalt der Mail in wenigen Sätzen zusammengefasst.

Das nächste praktische Feature hört auf den Namen „Schreibwerkzeuge“ bzw. „Schreibtools“. Damit könnt ihr nicht nur Texte korrigieren, zusammenfassen oder umformulieren, sondern auch ganz neue Texte schreiben lassen. Das übrigens überall dort, wo ihr mit Text zu tun habt, also in Mail, Nachrichten, Notizen, Pages und so weiter. In Notizen gibt es z.B. dieses Extrasymbol für die Schreibtools, und wenn ihr da drauf tippt, öffnet sich ein neues Menü. Hier habt ihr jetzt wirklich jede Menge Möglichkeiten, euren Text zu bearbeiten. Im ersten Textfeld könnt ihr Änderungen eingeben. Hier könnt ihr z.B. einerseits die Formulierung anpassen. Also z.B., dass der Text lustiger sein soll. Genauso könnt ihr auch sagen, dass die Formatierung angepasst werden soll und z.B. alles in Großbuchstaben sein soll. Über das kleine Menü unten könnt ihr zurück zum Original oder das Ganze noch mal formulieren lassen, falls euch die aktuelle Version nicht gefällt. Über das Tool „Korrektur lesen“ könnt ihr den Text auf Schreibfehler und grammatikalische Fehler überprüfen lassen. Die werden dann markiert, und über die Pfeiltasten könnt ihr hier die einzelnen Fehler angucken und entscheiden, ob ihr die korrigierte Version nutzen wollt oder lieber auf das Original zurückgehen wollt. Ansonsten könnt ihr mit den Schreibtools den Text umformulieren lassen oder den Ton ändern, entweder freundlich, sachlich oder kompakt. Außerdem könnt ihr den Text zusammenfassen lassen, entweder als verkürzter Text oder als Stichpunkte. Genauso könnt ihr den Text zu einer Liste oder auch Tabelle umwandeln lassen. Spannend ist dann auch noch der Punkt „Verfassen“. Da könnt ihr nämlich mit Hilfe von ChatGPT einen komplett neuen Text erstellen lassen. Dazu tippt ihr einfach eure Wünsche in das Textfeld, und wenn ihr wollt, könnt ihr über das Plus eine Datei oder ein Bild hochladen, was ChatGPT beim Generieren dann noch berücksichtigen kann.

Machen wir mit einem Feature weiter, das das Leben auch in gewisser Weise leichter machen kann. Ihr kennt es ja vielleicht: Man sucht manchmal ewig nach dem richtigen Emoji. Mit Apple Intelligence könnt ihr Emojis jetzt aber auch selber generieren. Dazu öffnet ihr in einer beliebigen App die Tastatur und geht zu den Emojis. Hier gibt es jetzt einen neuen Button für die sogenannten „Gen Emojis“. Da tippt ihr einfach drauf und beschreibt, was für einen Emoji ihr euch wünscht. Ihr könnt dabei auch Personen, die ihr in der Fotomediathek eingespeichert habt, referenzieren. Wenn euch der generierte Emoji gefällt, könnt ihr ihn über den „Hinzufügen“-Button speichern. In eurer Emoji-Tastatur findet ihr ihn dann ganz links bei den Stickern. Wichtiger Hinweis noch: Generieren könnt ihr Emojis nur mit Apple Intelligence. Ihr könnt Gen Emojis aber an Freunde oder Bekannte schicken, die ältere iPhones ohne Apple Intelligence haben, solange die auch iOS 18.4 installiert haben. Können Sie diese Gen Emojis sehen? Wenn nicht, sehen Sie nur ein Viereck mit einem Fragezeichen.

Mit Apple Intelligence gibt es genau eine einzige neue App, und die nennt sich „Image Playground“. Wenn ihr die öffnet, könnt ihr Bilder generieren. Dazu gibt es auf der Unterseite ein Menü, über das ihr Elemente zum Generieren hinzufügen könnt. Ihr könnt in die Textleiste eine Beschreibung des Bildes eingeben. Über das Personensymbol könnt ihr eine Person aus euren Fotos auswählen, und über das Plussymbol könnt ihr den Stil ändern oder ein Foto als Inspiration hochladen. Und wenn ihr zur Seite wischt, findet ihr verschiedene weitere Themen, die ihr benutzen könnt. Das Ganze läuft dann so ab, dass ihr all diese Komponenten kombiniert, also z.B. eine kurze Beschreibung von eurem Bild macht, den Stil festlegt und noch ein Thema hinzufügt. Diese Elemente werden dann zu einem Bild kombiniert. Durch seitliches Swipen könnt ihr auch zwischen verschiedenen Versionen hin und her wechseln. Und wenn euch ein Bild gefällt, haltet ihr es einfach gedrückt und könnt es dann über das Menü in euren Fotos speichern.

Eines meiner absoluten Lieblingsfeatures ist ein Feature, das mit Apple Intelligence auch nur auf dem iPhone gibt und nicht auf dem Mac oder auf dem iPad. Die Rede ist von „Visual Intelligence“. Bei den iPhones mit Kamerasteuerung, wie hier z.B. beim iPhone 16 Pro Max, haltet ihr einfach die Kamerasteuerung gedrückt, um Visual Intelligence zu starten. Auf dem iPhone 15 Pro oder 16 könnt ihr das Ganze auf den Action Button konfigurieren oder ins Kontrollzentrum legen. Wenn Visual Intelligence offen ist, habt ihr im Prinzip die Kamera und einen Auslöser, und ihr könnt jetzt alles mögliche fotografieren. Ihr könnt z.B. einen Text fotografieren und diesen dann zusammenfassen oder auch übersetzen lassen, falls der Text in einer anderen Sprache ist. Alternativ könnt ihr ein Datum bzw. ein Plakat oder einen Flyer mit einem Datum drauf fotografieren und könnt dann direkt über Visual Intelligence einen Kalendereintrag dazu anlegen lassen. Ihr könnt aber auch ein beliebiges Objekt fotografieren, und über den Button „Fragen“ kommt ihr dann zu einem Textfeld mit ChatGPT, wo ihr ChatGPT Fragen zu dem Objekt bzw. zu eurem Bild stellen könnt. Alternativ könnt ihr auch auf „Suchen“ tippen. Dann startet Visual Intelligence eine Bilderuche bei Google, und euch werden dann ähnliche Bilder angezeigt. Das kann z.B. praktisch sein, wenn ihr etwas seht, das euch gefällt, und ihr wissen wollt, wo man es kaufen kann.

Zu guter Letzt müssen wir noch über den größten Top, oder besser Flop, von Apple Intelligence sprechen. Apple hat uns mit Apple Intelligence den Beginn einer neuen Ära für Siri versprochen und hat uns eindrucksvoll eine Siri demonstriert, die ein Verständnis dafür hat, was auf dem Bildschirm los ist. Wenn ich also z.B. ein Foto von einer Adresse geschickt bekomme, könnte ich zu Siri sagen: „Das ist die neue Adresse von XY“, und Siri könnte hingehen und diese Adresse direkt bei dem entsprechenden Kontakt abspeichern. Auf der anderen Seite berichten wir schon seit Wochen, dass Apple große Probleme hat mit einer besseren Siri, und das verschiebt sich jetzt alles nach hinten. Das ist die große Frage: Natürlich ist Siri jetzt mit Apple Intelligence wirklich besser geworden, oder bleibt sie wie gehabt? Was man mit Sicherheit sagen kann, ist, dass Siri zumindest besser aussieht. Wenn ihr mit Siri sprecht, leuchtet jetzt der Rahmen des Displays, was schön aussieht, aber nicht wirklich einen praktischen Vorteil liefert. Allerdings könnt ihr jetzt auch zweimal auf die Unterseite des Displays tippen und könnt dann mit Siri schreiben. Das gab es vorher in dieser Form noch nicht und ist tatsächlich sehr, sehr praktisch. Die ernüchternde Nachricht ist, dass Siri hierzulande zumindest nicht wirklich schlauer geworden ist, aber immerhin ist ChatGPT an Bord, und der übernimmt, was Siri kann. Das läuft dann so ab, dass ihr Siri etwas fragt, und Siri antwortet euch dann, dass sie es nicht beantworten kann und fragt, ob sie die Anfrage an ChatGPT weiterleiten soll, der die Anfrage dann beantwortet. Kleiner Tipp: Wenn ihr in die Einstellungen geht, zu Apple Intelligence und Siri und dort zu ChatGPT navigiert, könnt ihr einstellen, ob ChatGPT-Anfragen immer bestätigt werden sollen. Wenn ihr das deaktiviert, wird euch Siri erstmal um Erlaubnis bitten, die Anfrage mit ChatGPT zu teilen, anstatt es direkt zu machen. Alternativ könnt ihr auch in eurer Anfrage direkt sagen, dass Siri ChatGPT fragen soll, dann spart ihr euch auch das Bestätigen. Insgesamt muss man also sagen, dass die neue Siri nicht wirklich neu ist und eher enttäuscht.

Aber was haltet ihr von den anderen Funktionen von Apple Intelligence? Ist da was für euch dabei? Schreibt’s mir unten in die Kommentare, vielleicht euer Lieblingsfeature, und wie gesagt, über den ersten Link in der Beschreibung kommt ihr direkt zu unserem Newsletter, wo ihr euch anmelden könnt, und dann bekommt ihr eine Information, wenn die Joker Academy am Start ist, mit jede Menge Kursen rund um Apple und natürlich rund um Apple Intelligence. Das soll es von meiner Seite gewesen sein. Ich bedanke mich bei euch fürs Zuschauen. Wenn es euch gefallen hat, lasst gerne ein Daumen hoch da. Wenn ihr neu dabei seid, freue ich mich natürlich, wenn ihr den Kanal abonniert, dann werdet ihr informiert, wenn es was Neues rund um Apple gibt. Macht’s gut, ihr Lieben. Ciao.