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Der erste Stack - nebenwirkungsarm & effektiv

Bodybuilding Bene11:33

Transcription

Denn ich habe ja schon in meinem ersten Jahr, als ich nichts genommen habe, außer 125 mg Testosteron alle drei Tage, volle 66 kg aufgebaut. Viele Leute denken nämlich so: „Boah, diese Komponente, ich ballere ja voll, ich habe voll den Pump und sonst was, dann baue ich die ganze Muskeln auf.“ Das ist Quatsch.

Das hat für relativ wenig Nebenwirkung eine sehr starke Wirkung und wirkt stark synergistisch mit dem Testosteron. Was hier mein präferiertes Stackroid wäre. Was geht ab, Leute? Willkommen auf einem neuen YouTube-Video auf meinem Kanal. Heute geht es darum, was man dazu stecken sollte oder auch könnte, wenn man bereits Testosteron nimmt und sich jetzt fragt, wie soll es weitergehen und was könnte man jetzt noch einnehmen, um den Progress zu verstärken? Wenn ihr das erfahren wollt, welche Möglichkeiten es gibt, ab wann man überhaupt was dazu stecken sollte, dann bleibt jetzt auf jeden Fall dran.

Bevor ich euch jetzt gleich die verschiedenen Möglichkeiten nenne, was man so dazu stecken könnte, möchte ich erstmal allgemein darüber sprechen, wann sollte man überhaupt etwas dazu stecken? Denn generell macht es Sinn, dass wenn man on geht, man erstmal mit Testosteron only anfängt. Zumindest macht das in den meisten Fällen Sinn. Es gibt auch immer Ausnahmesituationen, wo man schon direkt mehrere Komponenten mit reinnimmt, z.B. wenn man Zeitdruck hat oder vielleicht auch schon direkt etwas synergistisch kombiniert, weil die Person vielleicht auch aus irgendeinem Grund noch ein bisschen schneller Progress machen muss oder unbedingt möchte. Aber in den meisten Fällen will ich tatsächlich erstmal nur Testosteron in kleiner Dosierung und das war's.

Wenn man das jetzt z.B. schon mal 6 Monate, 9 Monate, vielleicht doch ein Jahr schon gemacht hat, dann kann man wirklich mal drüber nachdenken: Okay, was könnte man jetzt noch dazu stecken, um halt einfach alles weiter zu optimieren und noch mehr Fortschritte zu machen? In dieser Zeit solltet ihr auf jeden Fall schon extremst viel Muskulatur aufgebaut haben, denn selbst eine kleine Dosis Testosteron kann schon dazu führen, dass man extremst viel Muskeln aufbaut, wenn man alles richtig macht. Ich nehme jetzt einfach mal mich selbst als Beispiel dafür, weil ich finde, ich bin ein sehr tolles Beispiel, weil ich jemand bin mit einer schlechten Genetik, der trotzdem auf einer kleinen Dosis Testosteron schon extremst viel Muskeln aufgebaut hat. Denn ich habe ja schon in meinem ersten Jahr, als ich nichts genommen habe, außer 125 mg Testosteron alle drei Tage, volle 66 kg aufgebaut. Natürlich war das nicht pure Muskulatur, es war Körperfett mit dabei, es war Wasser mit dabei, aber es waren Unmengen an Muskulatur mit dabei. Das heißt, ich habe es wirklich in kürzester Zeit geschafft, sehr, sehr viel Muskulatur aufzubauen, selbst mit dieser kleinen Dosis. Und wenn selbst Leute mit einer schlechten Genetik das schaffen und ihr das nicht schafft, solltet ihr euch selbst unterfragen, ob ihr nicht irgendwas falsch macht. Wenn ihr diverses falsch macht und dann nur deshalb Progress macht, weil etwas Neues dazu steckt, dann macht ihr irgendwas falsch und solltet vielleicht eure Vorgehensweise noch mal überdenken.

Wenn ihr jetzt aber schon richtig krass aufgebaut habt, ihr seht wirklich signifikant anders aus, dann ist es auch gerechtfertigt, mal drüber nachzudenken, was man dazu nehmen könnte. Und jetzt ist die Frage, über welchen Pathway möchten wir arbeiten? Generell ist das, was das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis hat bzw. das beste Verhältnis aus Nebenwirkungen und Wirkung, ganz klar HGH, denn wir arbeiten mit dem Testosteron, das immer unsere Basis ist, ausnahmslos, bereits über den Androgenrezeptor. Das bedeutet, wir könnten jetzt natürlich weitere Androgene dazu stecken, um über denselben Pathway weiterzuarbeiten. Aber der gesündere und auch deutlich effektivere Weg wäre es erstmal HGH dazu zu stecken, denn HGH wirkt über den IGF1-Rezeptor-Pathway und sorgt hier in Kombination mit dem Testosteron dafür, dass ihr mehr Muskeln aufbaut. Denn Testosteron oder generell Androgene sorgen dafür, dass HGH deutlich effektiver wird, weil mit diesen sub-supra-physiologischen Androgenen kann der Körper das HGH auch in Autokrinen und Parakrinen IGF1 in der Skelettmuskulatur umwandeln, was dazu führt, dass ihr wirklich mehr Muskeln aufbaut. Androgene sorgen auch dafür, dass IGF-BP3 erhöht wird. Das ist ein Bindungsprotein, was die Wirkdauer vom IGF1 und die Effektivität verlängert und Androgene drücken IGFBP1 und IGFBP2, die sich beide negativ auf unser IGF1 auswirken. Des Weiteren sorgt HGH für eine bessere Körperzusammensetzung, weil es das Enzym Lipoproteinlipase und dementsprechend dafür sorgt, dass ihr weniger Fett werdet. Das heißt, in einem Aufbauszenario ist das super sinnvoll, weil wir mehr essen können, einen größeren Überschuss haben können, ohne Körperfett zuzunehmen und in einer Diät ist das super, weil auch hormon-sensitive Lipasen stimuliert werden. Das bedeutet, mehr freie Fettsäuren gelangen in den Blutkreislauf, können verbrannt werden und ihr habt eine deutlich erhöhte Fettverbrennung. Das heißt, HGH hat für relativ wenig Nebenwirkung eine sehr starke Wirkung und wirkt stark synergistisch mit dem Testosteron. Das heißt, das wäre auf jeden Fall immer die beste Option, die natürlich auch relativ teuer ist.

Das heißt, für manche Leute kann es sogar Sinn machen, einen Wirkstoff zu nehmen, der dafür sorgt, dass ihr selbst mehr Wachstumshormone ausschüttet, denn hier gibt es auch relativ effektive Wirkstoffe, die natürlich niemals so effektiv sind wie HGH selbst in großen Dosierungen. Vor allem, wenn ihr vielleicht noch ein bisschen jünger seid und dementsprechend sowieso schon eine hohe Eigenproduktion an Wachstumshormon habt, kann es sogar sein, dass wenn ihr sowas nehmt wie ein MK677 oder ein Ipamorelin, dass eure Eigenproduktion sehr hoch ist und dementsprechend auch sogar höher als eine kleine Menge HGH. Es wird niemals so effektiv sein wie eine hohe Menge HGH, denn nichts auf der Welt schlägt eine große Menge HGH, aber eine große Menge HGH kostet eine große Menge Geld. Deshalb fällt das für viele Leute auch weg. Auch ein Releasing-Peptid wäre eine legitime Option, wenn ihr bereits mit mindestens einer Testosteronbasis arbeitet.

Ansonsten müssen wir auch nicht zwingend über den IGF1-Rezeptor-Pathway arbeiten, sondern können natürlich auch ein weiteres Androgen dazu stecken bzw. noch mehr über den Androgenrezeptor-Pathway arbeiten. Und hier, bevor ich jetzt gleich auf die möglichen Stackroids eingehe, möchte ich auch mal erwähnen, dass ihr nicht unbedingt ein weiteres Steroid dazu stecken müsst. Ihr könnt doch einfach Testosteron weiter erhöhen, denn Testosteron ist ein bioidentisches Hormon. Das heißt, es ist etwas, das der Körper kennt, das wenig Nebenwirkung hat, das sehr, sehr effektiv ist und das sowohl genomische als auch nicht-genomische Wirkung hat und dementsprechend wirklich alles, was ihr braucht, abdeckt. Es versorgt euch sowieso mit einer guten Basis an Östrogen und wenn man natürlich höhere Dosen Testosteron nimmt, werden die meisten Leute auch einen Aromatasehemmer brauchen. Das ist relativ normal, aber Aromatasehemmer sind nicht so schlimm, wie sie mal dargestellt werden. Heutzutage ist ja das, was viele Leute sagen: Aromatasehemmer sind das Schlimmste auf der Welt und sonst was. Das ist Quatsch. Aromatasehemmer sind dann problematisch, wenn ihr euer Östrogen crasht. Wenn ihr euer Östrogen in einen gesunden Bereich bekommt, dann werden Aromatasehemmer auch nicht signifikant gesundheitsgefährdend sein.

Dann haben wir natürlich trotzdem die Option, auch etwas Weiteres dazu zu stecken. Was hier mein präferiertes Stackroid wäre, in den meisten Fällen, ja, es gibt natürlich Ausnahmen, ist Primobolan. Primobolan hat natürlich den Nachteil, dass es ein bisschen teurer ist, aber dadurch, dass wir eh erstmal kleinere Dosierungen nehmen wollen, schlägt das auch noch nicht ganz so sehr auf den Geldbeutel und Primo ist ebenfalls sehr nebenwirkungsarm. Es ist trotzdem effektiv. Ihr werdet davon relativ wenig merken. Viele Leute machen den fatalen Fehler und denken, dass man Muskelaufbau spüren könnte. Deshalb holt euch bitte eure Notizblöcke raus und schreibt euch mal folgendes auf: Muskelaufbau ist kein Gefühl. Ihr könnt Muskelaufbau nicht fühlen. Und schreibt gerne darunter, dass ich diesen Spruch euch beigebracht habe, denn das ist wirklich ein ganz, ganz wichtiges Learning. Viele Leute denken nämlich so: „Boah, diese Komponente, ich ballere ja voll, ich habe voll den Pump und sonst was, dann baue ich die ganze Muskeln auf.“ Das ist Quatsch, denn von Primobolan werdet ihr nicht viel merken. Aber wisst ihr was? Wenn eure Proteinsynthese erhöht ist und ihr Muskulatur aufbaut, spürt ihr das nicht. Dementsprechend: Muskelaufbau ist kein Gefühl. Ihr könnt nicht spüren, wie viel Muskeln ihr durch eine Komponente aufbaut. Deshalb gibt es viele Leute, die sagen ja: Primobolan baut so schlecht Muskeln auf, alles unter 500 mg Primo bringt nichts. Das ist Quatsch. Das sagen Leute, die gar keine Ahnung haben. Dementsprechend auch eine kleine bis moderate Menge Primobolan ist ja auf jeden Fall schon sehr effektiv.

Dennoch muss man an dieser Stelle ganz klar erwähnen, dass nicht alle Steroide Milligramm für Milligramm gleich gut aufbauen. Das ist ein weit verbreiteter Irrtum, der von Victor Black aus dem amerikanischen Raum übernommen wurde und von sehr, sehr vielen Bodybuilding-Coaches hier verbreitet wird, das ist aber definitiv nicht so. Dennoch ist Primobolan nicht unbedingt schwach im Muskelaufbau, auch wenn ihr wenig davon merken werdet. Eine Alternative zum Primobolan wäre z.B. Drostanolon. Bin ich persönlich kein Fan davon, weil wir haben keine einzige vernünftige Studie mit Drostanolon an Männern. Wir wissen theoretisch nicht mal genau, ob es am Rezeptor andockt, was ja immer total crazy ist. Dementsprechend wissen wir nicht mal überhaupt, ob Drostanolon überhaupt Muskeln aufbaut. Und genau hier ist auch der Punkt, wo ich sagen würde, man sollte in der Regel nicht Drostanolon benutzen. Wichtig, anekdotisch sieht man in jedem Fall, dass Drostanolon Muskeln aufbaut. Das heißt, egal wie gut da die Evidenz ist, das sieht man ja. Jeder, der ein bisschen Erfahrung im Bodybuilding hat, wird euch bestätigen können, dass auch Drostanolon Muskeln aufbaut. Aber trotzdem werden die meisten Leute mir zustimmen, wenn ich sage: verhältnismäßig eher weniger und auf einer Milligramm pro Milligramm Basis ist Primobolan mit Sicherheit nicht nur effektiver, sondern auch nebenwirkungsärmer. Auch hier habe ich mit diversen Athleten schon eine Eins-zu-Eins-Dosierung Drostanolon und Primobolan genommen und immer gesehen, dass es sich im Blutbild positiv auswirkt, wenn man Drostanolon gegen Primobolan austauscht und auch der Progress meistens ein bisschen schneller verläuft.

Das sind tatsächlich so die Haupt-Stackroids, die ich in Betracht ziehen würde. Es gibt natürlich noch viele weitere, die aber jetzt bei dem ersten richtigen Stack noch gar nicht in Frage kommen, denn jetzt wollte ich erstmal in einen etwas höher dosierten Bereich rantasten und ihr wollt nicht direkt zehn Komponenten nehmen. Deshalb fallen die allermeisten Komponenten jetzt auch erstmal vollkommen weg. Natürlich gibt es noch wahnsinnig viele weitere Komponenten, die wirklich sehr effektiv sind, die auch wirklich eine Daseinsberechtigung haben, aber für euch, die jetzt ihren ersten Stack planen, nachdem sie nur Testosteron genommen haben, kommen diese Dinge noch nicht in Frage und sollten sie auch nicht. Es gibt natürlich noch ganz viel weitere Alternativen. Die sehr, sehr risikoarm agieren wollen, könnten sogar in Betracht ziehen, einfach nur L-Carnitin mit dazu zu stecken. Sorgt dafür, dass euer Testosteron minimal besser funktioniert. Wird natürlich nicht annähernd so effektiv sein, wie wenn ihr die Dosis erhöht oder etwas effektiveres dazu steckt. Dennoch hat L-Carnitin keine wirklichen Nebenwirkungen und sogar diverse positive Effekte auf die Gesundheit. Z.B. verbessert es die Insulinsensitivität. Es kann sogar positive Effekte auf das Herz-Kreislauf-System haben. Das heißt, L-Carnitin ist eine super Sache, kann man generell dazu stecken. Aber ich wollte euch jetzt einfach mal so einen kurzen, knackigen Überblick geben, was man machen könnte.

Ansonsten ist es noch ganz, ganz wichtig, dass wenn ihr was dazu steckt, ihr nicht sofort übertreibt. Das bedeutet, wenn ihr z.B. bisher eine Dosierung von 250 mg die Woche genommen habt und z.B. auf 1000 mg hoch wollen würdet, weil ihr z.B. jetzt richtig viel Muskeln aufbauen wollt, dann solltet ihr nicht direkt auf 1000 erhöhen. Erhöht step by step. Macht lieber viele kleine als wenige große Anpassungen, denn das ist meistens, vor allem der nebenwirkungsärmere Weg, weil gerade was sowas wie Akne etc. angeht, dort der Körper meistens nicht so hart reagiert, weil er step by step an diese hohen Hormonlevel auch anpassen kann. So, vielen Dank erstmal zum Video. Ich habe es versucht, mal sehr kurz zu halten. Ich hoffe, es hat euch gefallen. Und übrigens, der Grund, dass ich gerade dieses Thema ausgewählt habe, ist, weil es bei meinem letzten Video in den Kommentaren gewünscht wurde, denn ich lese mir tatsächlich die Videovorschläge in den Kommentaren durch und ich werde sie umsetzen. Das bedeutet, wenn du jetzt einen Videowunsch hast, einen Themenwunsch, dann schreib es mir bitte sofort in die Kommentare. Lasst natürlich auch gerne ein Like da, um mich zu supporten und sowieso ein Abo. Aber dann kann ich wirklich mir die Sachen anschauen und wenn ich die Themen gut finde, dann werde ich dazu auch Videos machen. Dementsprechend vergesst nicht, mich zu supporten: Abo, Like, Kommentar und dann sehen wir uns das nächste Mal. Yeah.