Transcription
Ich weiß, das ist kontrovers. Geld macht nicht glücklich, aber bis zu einem gewissen Punkt. Und da gibt's ja auch Studien dazu: mehr Einkommen ist mehr Glück. Geld kauft keine Gesundheit, das stimmt, aber halt private Krankenversicherung und gesundes Essen.
Letztens hat jemand gesagt, wie kann man dann als Unternehmer überhaupt dann noch Kinder nebenher haben? Wo ich sage, wie kann man denn Kinder haben, wenn man kein Unternehmen ist? Kinder zu haben ist sau teuer, ist doch viel schwieriger. Es hat keinen Nachteil, wohlhaben zu sein, hat nur Vorteile.
Jonas Eis, du bist Gründer von Loftfilmen, hast ein achtstelliges Imperium aufgebaut mit Erklärfilmen, über 10 Millionen Euro Umsatz jedes Jahr, hast Tage, wo du über 100.000 € Umsatz machst an einem einzigen Tag, hast in deinen Firmen 6000 Einarbeitungsvideos, damit jede Imperfektion eingearbeitet ist. Hast irgendwie für alles ein Prozess. Jeder Prozess bei uns hat einen Zweck. Also alles muss so aufgesetzt sein, dass du es einziges Mal machst und danach es nie wieder anfassen musst. Das sollte eine grundsätzliche Denkweise sein: Was muss ich heute tun, damit das für immer läuft und ich nie wieder drauf schauen muss?
Und was ich damals gemacht habe, ist das Problem ist allerdings im Marketing. Die allermeisten haben ein Problem auf der Webseite. Die haben zwar eine Webseite, aber die Webseite erfüllt nicht den Zweck, den eine Webseite erfüllen soll, und zwar zu konvertieren, um mehr Anfragen zu bringen. Wann funktioniert etwas, wann funktioniert etwas nicht? Was muss auf die Webseite drauf und was darf nicht drauf? Oft ist es so, das sind die zwei wichtigsten Dinge, die es in jeder Firma gibt: mehr Kunden rein und bestehende Kunden wirklich. Ich sehe gerade bei Unternehmen, wo es zwei Geschäftsführer gibt oder vielleicht sogar noch mehr. Einer der größten Fehler.
Was mich motiviert, den Podcast jede Woche besser werden zu lassen, sind deine Geschichten. In den Kommentaren zu lesen, was du gelernt hast. In deiner Instagram Story zu sehen, wo du meinen Podcast hörst, im Gym, im Auto oder zu Hause vom Fernseher. Und deswegen reposte ich persönlich auch jede Story, auf der ich markiert werde, weil ich mich über jeden freue, der Teil unserer Reise wird. Und jetzt viel Spaß mit der Episode.
Jonas Eiser, du bist für mich ein brutaler Typ, ein Typ, den man auf den ersten Blick irgendwie überhaupt nicht einschätzen kann. Ähm, du bist Gründer von Loftfilmen, hast ein achtstelliges Imperium aufgebaut mit Erklärfilmen und bist irgendwie vom digitalen Nomaden, der die Welt bereist hat, zum CEO hier in München geworden, mittlerweile mit über 90 fest angestellten Mitarbeitern. Und was ich bei dir krass finde, ist du bist besessen. Besessen von Prozessen. Du hast irgendwie in jeder Sache, die du machst, versuchst du das letzte bisschen rauszuholen und besser zu werden. Ähm, ich habe Geschichten von dir gehört, dass du äh YouTube Premium dir nicht holst, damit du jede einzelne Werbung im Privaten auch noch analysieren kannst. Ähm, dass du deine eigenen Verkaufsgespräche früher aufgenommen hast, um sie dann im Sport dir selber anzuhören, um da noch mal das letzte bisschen rauszuholen. Hast in deinen Firmen 6000 Einarbeitungsvideos, damit jede Imperfektion eingearbeitet ist, hast irgendwie für alles ein Prozess und der Erfolg gibt dir recht. Du hast mittlerweile äh über 10 Millionen Euro Umsatz jedes Jahr, hast Tage, wo du über 100.000 € Umsatz machst an einem einzigen Tag. Und ich glaube, an diesen Zahlen merkt man, dass du nicht irgendein Unternehmer bist, sondern jemand, der wirklich weiß, wie Business funktioniert. Und deswegen möchte ich diese Episode so ein bisschen zu so einem zu so einer Blaupause machen für Skalierung. Jonas, schön, dass du hier bist.
Danke für die Einladung.
Sehr, sehr gerne. Ich habe von dir häufig gehört, dass du ein Mensch bist, der sehr oft gefragt wird nach Tipps, nach Ratschlägen. Du machst dir selber bist vielen im Podcast, hast vorher schon gesagt, bist in ungefähr 30 Podcasts schon eingeladen gewesen, hast deinen Münchner Marketing Kongress, bist auf Seminaren, bist Speaker und immer wieder kommen Leute zu dir und möchten Tipps haben. Mich würde interessieren, was ist die beste Frage, die dir jemals jemand gestellt hat?
Das ist eine gute Frage. Also, ich weiß auf jeden Fall, was die dümmste Frage war, die mir jemand gestellt hat. Ich war einmal auf einem Event, das weiß ich genau. Da habe ich einen Vortrag gehalten und dann gab es am Schluss noch Q&A und da waren halt jede Menge Unternehmer, die so ganz am Anfang standen, die gerade so angefangen haben mit der Selbstständigkeit und dann bin ich halt gekommen, habe ein bisschen erzählt, wie ich angefangen habe und Tipps und Tricks mitgegeben und dann gab's noch die Möglichkeit, Jonas Fragen zu stellen, ja, zu Unternehmertum oder zu was auch immer du möchtest und ein hat mich gefragt: "Wo hast du denn das T-Shirt gekauft?" Das finde ich cool, was du anders od das Hemd oder so. Ich mir dachte so, ey, ist das wirklich die wichtigste Frage jetzt gerade, die du jetzt gerade hast, wo du anfängst bei deiner Selbstständigkeit die Möglichkeit hast, jemanden zu fragen, der schon den ein oder anderen Fehler gemacht hat und die eine oder andere Sache dir vielleicht mitgeben kann.
Weiß nicht, was oft Leute fragen. Also die häufigste Frage, die ich bekomme ist: "Herr Jonas, wie war das denn damals, als du dann sagen die den Umsatz, wo sie gerade stehen warst, wie bist du dann auf und dann sagen sie den Umsatz, den sie gerne hätten gekommen?" Ja, das ist auch so eine typische Frage und ganz oft, also die Qualität deiner Fragen bestimmt die Qualität deiner Antworten. Je bessere Fragen stellst, desto bessere Antworten bekommst du. Und das Problem ist, viele denken, es gibt so diese eine magische Pille, dieses du musst nur dieses eine Ding machen und dann werden alle deine Probleme gelöst. Ja, was wir natürlich im Marketing sehr gerne in Copies schreiben und den Werbeanzeigen sagen, aber die Praxis ist halt, es gibt nicht den einen magischen Hebel, der für alle Firmen funktioniert. Das ist immer ein Zusammenspiel aus vielen, vielen kleinen Dingen, die man richtig machen muss über einen langen Zeitraum hinweg und dementsprechend ähm habe ich jetzt deine Frage noch gar nicht beantwortet, leider. Ähm, aber mir fällt war vielleicht keine gute. Ja, mir nee, mir fällt nicht so diese eine beste Frage, die ich hier gestellt bekommen habe, die fällt mir nicht ein, weil es ist für jeden, wie wertvoll die Frage ist, das muss ja der Fragende entscheiden bzw. wie wertvoll die Antwort ist. Ja, das kann ich das kann ich schlecht. Ich kann nur ich kann nur sagen, das war wirklich keine gute Frage. Ja.
Ja. Und ich verstehe auch diese andere Frage, die du gesagt hast, die dir sehr häufig gestellt wird, sehr sehr gut, weil die kriege ich persönlich auch sehr häufig. Wie war das am Anfang oder wie hast du es da gemacht? Und ich verstehe das irgendwie auch, weil man man sieht jetzt den Jonas, der heute 10 Millionen Euro Umsatz macht, wo man denkt, da müsste doch alles vom Himmel fallen. Ja, jeder kennt den schon, jeder kennt seinen Namen. Der hat vielleicht auch schon Angestellte, die Sachen für ihn machen können und jetzt für ihn ist ja leicht so, aber er weiß ja gar nicht, wie es für mich ist in meiner Situation und ich bin jetzt am Anfang. Es am Ende ist ja jeder diesen diese Reise mal gegangen. Ja. Und ich glaube schon, dass es Unterschiede gibt, wie man ein Business startet gegenüber, wie man ein Business betreibt, das 10 Millionen Euro Umsatz gemacht hat. Ja, am Ende geht's darum halt die Grundprinzipien zu verstehen. Die Sache ist, ein erfolgreiches Business aufzubauen ist immer schwer, egal wo du gerade bist. Immer die schwerste Aufgabe ist immer die nächste. Mhm. Und die Kunst ist auch bei, wenn man wachsen will, wenn man weiterkommen will, immer so ein kleines Stück außerhalb seiner Komfortzone zu sein, weil da entsteht Wachstum. Ja, das ist wie wenn du ins Fitnessstudio gehst, wenn du ein Gewicht nimmst, was dir zu ein zu leicht ist, dann passiert nichts. Ja, das du bist immer so ein bisschen zu schwer muss es sein und dementsprechend, wenn du ganz am Anfang stehst, ist halt ein bisschen zu schwer vielleicht sich zu überwinden, endlich mal einen Kunden anzurufen oder endlich mal einen vernünftigen Preis zu verlangen. Das ist vielleicht so gerade die schwere Herausforderung. Wenn du natürlich 90 Mitarbeiter hast, hast du andere Themen, die aber auch gerade wieder schwer sind, weil ich mache das gerade zum ersten Mal, dass ich 90 Mitarbeiter habe und in dieser Größe eine Firma hab und vor zwei Jahren, die Größe, die ich da hatte, habe ich zu dem Zeitpunkt zum ersten Mal gemacht und vor 5 Jahren habe ich das zum ersten Mal gemacht. Das heißt, jeder hat immer in seiner aktuellen Situation ist es immer schwer und wenn es zu leicht ist, machst du was falsch. Bin ich 100% bei dir. Ja, viele haben ja so dieses Bild so irgendwann bin ich durch und dann wird alles leicht. Ja, sowieso von einem Tag auf nächsten. So, klar, viele Dinge werden leicht, aber dafür kommen halt neue Dinge dazu, die du halt nie gemacht hast. Dementsprechend außerhalb deiner Komfortzone sind, die dann einfach schwer sind. Ja.
Ja, wenn man die Herausforderung liebt und auch das Scheitern liebt und auch liebt etwas Neues zu lernen und zu sagen, oh, jetzt habe ich ja was verstanden, was ich vor einem Jahr noch nicht hatte. Wenn man diesen Prozess liebt, dann wird's auch nie langweilig und diese Idee, irgendwann bin ich angekommen, dann habe ich so viel Geld, dass ich mir keine Sorgen mehr machen muss, dann habe ich so ein entspanntes Leben, dass alles einfach gut ist und bis dahin muss ich irgendwie durchbeißen. Das kann ja ein ja langfristig nicht glücklich machen, weil dann hast du jahrelang möglicherweise, wo du so in diesem Grindmodus bist, um dann irgendwann möglicherweise an Punkt angekommen zu sein, wo du sagst, ja, jetzt habe ich alles, was ich jemals wollte. Was machst du dann? Mhm. Also das kann ja auch nicht der der Sinn der Sache sein. Und noch viel schlimmer, man hat den Weg nicht genossen. Ja, genau. Wird immer nur sagst, ab diesen Tag oder ab diesen Umsatz oder ab diesem Auto oder weiß ich nicht, ab dann fühle ich mich wohl quasi oder dann habe ich es geschafft. So, dann willst du den Weg genießen? Genau. Und ich glaube, was ganz wichtig dafür ist, ist, dass du dir einmal klar machst, ich will jetzt nicht, dass es zu spirituell wird, weil ich bin jetzt nicht so ein spiritueller Typ, aber dass du dir klar machst, was ist so dein Purpose? Was ist so deine deine Mission? Und was ist also wann fließt bei dir Energie und wann nicht? Das bedeutet, wie muss dein Umfeld sein, wie muss dein Alltag sein, dass du dich wohlfühlst und dass du das Gefühl hast, es ist nicht anstrengend, sondern es läuft einfach, es passt zu deinem Wesen. Und damit meine ich nicht unbedingt, wie muss dein Tag sein, nicht ich muss jeden Tag um 9 Uhr aufstehen und dann muss ich dies machen, dann muss ich das machen, sondern eher so das das übergeordnete Bild und da haben wir uns sehr viel Gedanken dazu gemacht bei uns bei uns in der Firma. Ich kann ja mal teilen, zu welchem Schluss ich für mich gekommen bin und wir bei uns gekommen sind und es macht einen riesigen riesigen Unterschied, wenn man das einmal festgestellt hat und dann auch festgelegt hat. Macht ein riesiger Unterschied riesigen Unterschied, wie viel Spaß die Arbeit macht und auch wie leicht oder schwer das einfällt. Mhm. Z.B. ein ganz wichtiger Wert, den ich für mich erkannt habe, ist, ich gehe noch mal einen Schritt zurück. Wie kommt man dahin? Man kommt, weil zu sagen, was ist dir wichtig? Ja, du kannst jetzt vielleicht zwei, drei Sachen nennen, aber was ist so wirklich dein dein Wesen? Was sind so die wichtigsten Dinge, die dich erfüllen, wo du sagst, da fließt Energie, das das ist meine Stärke, das ist mein Talent. Das ist gar nicht so einfach zu sagen, ja, musst du so ein bisschen forschen. Und ähm wir haben das gemacht, wir hatten ein Coach und der hat uns praktisch ganz viele Fragen gestellt, wo er gesagt hat, hättest du lieber das oder das, wenn du jetzt wählen müsstest zwischen dem oder dem? Und so, wenn du dich dann fragst, okay, er das oder er das, so zwei Extreme, findest du so nach und nach raus, was eigentlich wichtig ist und was nicht so wichtig ist. Und bei mir ist z.B. habe ich eine große Erkenntnis gehabt und zwar, ich würde lieber ein bisschen weniger Geld verdienen, aber dafür mit Freunden arbeiten und das mit Freunden teilen, als viel mehr Geld verdienen und so der Boss sein. Und als wir da mehr drüber nachgedacht haben und mehr daran gearbeitet haben, ist für mich klar geworden, hat so rauskristallisiert, das ist ein Wert für uns, dass wir dieses freundschaftliche Verhältnis haben wollen zu unseren Mitarbeitern und zu unserem Kunden und dass sich alles so anfühlt wie mit Freunden arbeiten, ja, mit Freunden abhängen, mit Freunden auch nach der Arbeit was machen und das ist einfach etwas, was für mich ein extrem hoher Motivator ist und seitdem wir das noch stärker, also das war schon immer bei uns in der Kultur drin, aber seitdem wir das jetzt wirklich ganz bewusst feiern, macht es auch viel viel mehr Spaß. Ja, das heißt nicht, dass jetzt alle, die zuschauen, unbedingt mit ihren ganzen Mitarbeitern sich befreunden müssen und sagen müssen, jetzt sind wir best friends. Aber für mich ist dieses Arbeit und Privates muss getrennt werden, absoluter Schwachsinn. Das passt überhaupt nicht zu mir und äh zu meinen zehn besten Freunden, acht davon sind Mitarbeiter von mir und für für mich war das eine große wichtige Erkenntnis, die dazu geführt hat, dass jeden Tag alles einfacher wird, mehr Spaß macht, bessere Ergebnisse gibt, dass man sich wohlfühlt, dass man die richtigen Leute auch anzieht, weil man sagt, wir wollen Leute haben, die auch so ticken, denen das auch ein wichtiger Wert ist und auf einmal fällt alles viel viel leichter, macht viel mehr Spaß und äh das ist äh was was ich jedem empfehlen würde, sich dazu Gedanken zu machen, dass praktisch die Art des Arbeitens, nicht gar nicht der Inhalt, aber die Art des Arbeitens im Einklang ist mit dem wie du als Mensch tickst.
Ich stimme dir da so hart zu. Also ich habe hier in diesem Podcast auch Menschen sitzen gehabt, die gesagt haben, du darfst auf gar keinen Fall befreundet sein mit deinen Mitarbeitern. Das muss eine klare Trennung Chef Mitarbeiter geben, die da ganz andere Strukturen und Denkweisen als ich z.B. Ja, weil bei mir ist es genauso wie bei dir. Ich habe im Grunde ich habe entweder habe ich Freunde rekrutiert oder Mitarbeiter sind zu Freunden geworden. Und ich habe immer gesagt, wenn ich ein Respektproblem habe, weil ich mit jemanden befreundet bin, dann habe ich ganz andere Probleme. So, ich respektiere meine Freunde privat. Und aber das, was du gesagt hast, wichtig. Man muss halt wissen, was man möchte. Ja, vielleicht ist beides richtig. Es muss halt zu dir passen zu dir. Ja, genau. Diese Sachen.
Ja, dann dann haben wir deine Mitarbeiter keinen Respekt mehr vor dir. Also was hast du denn für Freundschaften? Also, ich meine, Respekt geht ja in beide Richtungen. Also ich glaube, du musst als als Geschäftsführer genauso Respekt vor deinen Mitarbeitern haben und die so behandeln, wie ein du einen Freund behandeln würdest und das heißt übrigens nicht, dass du immer alles tust, was die wollen. Das machst du ja für einen guten Freund auch nicht. Ja, also ich ich ich sage immer zu meinen Freunden, ich will das, wenn dass sie mir sagt, wenn was nicht passt, ja, ich will, dass meine Freunde zu mir kommen, sagen, du bist fett geworden, geh mal wieder ins Fitnessstudio. Ja, das ist äh also für mich ist es eine gute Freundschaft und so sehe ich das auch mit einem Mitarbeiter, ja oder ein Mitarbeiter auch andersrum, dass der mir das auch sagen kann. Also meine Art, es gibt ja nicht den einen richtigen Weg, es gibt nicht die eine magische Pille, aber ähm für uns ist das definitiv der richtige Weg. 110 %.
Das gleiche übrigens mit unseren Kunden. Ja, wir hatten jetzt letztes Wochenende ein VIP Kundenevent mit unseren 30 wichtigsten Kunden. Dann sind mit denen zum Eishockey gegangen in die Loge. Dann sind wir essen gegangen, abends mit den noch in die Bar gegangen und das macht so viel mehr Spaß, wenn man seine Kunden auch wirklich mag und mit denen gern Zeit verbringt. Wenn man seine Mitarbeiter mag und mit denen gern Zeit verbringt und dann das macht auf so viel Ebenen Sinn. Also erstens, du hast Spaß, du gehst gerne hin, du gehst zu Freunden und auch geschäftlich. Also der Kunde wird jetzt nicht, nachdem er mit dir beim beim Sport zugeschaut hat, auf einmal zur Konkurrenz laufen oder sehr viel unwahrscheinlich. Beispielsweise wenn irgendwas mal nicht passen sollte, ja, was ja immer passieren kann in der Zusammenarbeit, dann wird er nicht beim ersten Problem sofort in die Flucht geschlagen sein, sondern halt sagen Jonas, lass uns mal kurz sprechen. Ja, ich muss mal mit dir und vier Augen was klären. So und das kannst du halt auf einer freundschaftlichen Ebene machen. Ein Mitarbeiter ist auch viel loyaler. Ja, wenn jemand anders kommt, sagt, ich biete dir 20% mehr Gehalt, sagt er, nee, ich bleib bei Jonas. Ja, das ist das ist meine Family so und äh das ähm ich kann es nicht mal wiederholen. Für uns ist das der richtige Weg. Ich weiß nicht, ob es für jeden der richtige Weg ist, aber ich weiß, dass so wie wir arbeiten, ticken und denken, das eine große Erkenntnis war.
Nice. Ja, eine von von vielen Dingen, die da, also diese freundschaftliche dies freundschaftliche Ding ist ein großes Thema. Ich kann noch ein zweites sagen, was wir rausgearbeitet haben und zwar das Thema das maximale Potenzial aus sich rausholen, was zu dem passt, was ich gerade gesagt habe, dass du dass du immer so ein so an der Grenze von einer Komfortzone sein solltest, immer so ein Stück drüber hinaus und das machen wir von so Mitarbeiter, das ist das Ziel für jeden Mitarbeiter. Wir sagen das von Anfang an, wir sagen, hier wirst du wachsen. Es wird aber auch anstrengend. Es wird auch sehr hartes und ehrliches Feedback bekommen. Es wird auch mal äh vielleicht ein langen Abend im Büro geben. Das wird so sein, aber dafür wirst du auch das Maximum aus dir rausholen. Und wir ziehen halt die Leute an, die dazu passen. Ja, die sagen, das will ich. Jemand, der sagt, oh, ich will irgendwie mein Neer absitzen und will am Wochenende meine Ruhe haben. Ich meine, uns muss man in der Regel nicht am Wochenende arbeiten, aber wenn jemand sagt, ich will einfach nur mein Job machen und dann ja meine Ruhe haben davon, das passt nicht zu uns. Und wenn du so tickst, ist es vollkommen in Ordnung, aber dann mach's in anderen Firma. Ja, um die Leute vielleicht mal abzuholen, die sagen: "Okay, okay, aber wie war's denn jetzt am Anfang?" Ja, begeben wir uns mal in die Zeit zurück. Ähm, als deine Eltern dein Filmleben als brotlose Kunst bezeichnet haben. Ja, das äh ich also ich wollte früh mal Filmemacher werden oder Unternehmer. Ähm, und zum Glück habe ich beides gleichzeitig geschafft. Aber meine Eltern fanden es damals nicht so gut. Äh, ich wollte nämlich eigentlich direkt nach der Schule direkt Unternehmer werden und was eigenes machen. Und dann haben meine Eltern halt gesagt, ja, mach doch erstmal was Vernünftiges, mach erstmal eine Ausbildung, lern doch erstmal was, dass du eine Qualifikation hast. Und ich habe war damals schon sehr selbstbewusst und habe meiner meine Mutter gesagt, du, wenn ich jemals ein Bewerbungsgespräch führe, dann bin ich derjenige, der am Ende entscheiden wird, ob ob eingestellt wird oder nicht. Da hat sie gesagt, ja, mach mal eine Ausbildung, ne? Und dann habe ich halt eine Ausbildung gemacht zu Mediengestalter Bild und Ton. Also Film, Film und Fernsehen. Hab das ganze Handwerk gelernt und währenddessen auch schon so ein bisschen selbstständig Projekte nebenher gemacht. Genau. Ich weiß noch, mein mein Dad hat einmal aus einer Zeitung so ein Artikel ausgeschnitten von so einem Schauspieler, so einem, ich sag mal, berühmt deutschen Schauspieler und der dann halt irgendwie erzählt hat, wie wenig man verdient im Filmgeschäft und wie schlecht das alles bezahlt ist und wie man sich von Brücke zu Brücke hangeln muss und hat mir den auf den Tisch gelegt, so als abschreckendes Mahnmal, dass ich bloß nicht zum Film soll.
Was hat das mit dir gemacht?
Ach, ich weiß nicht. Ich habe das, ich glaube, ich war so wie die meisten Teenager, ja, wenn die Eltern halt was sagen, ja, das sind halt Eltern, geht da rein, da raus, so man weiß ja eh alles besser, so. Ja. Ja, aber was du jetzt als richtig oder so? Jetzt stimmt eh nicht. Ähm, das war eher so, ihr werdet schon sehen. Ja, so ich kriege das schon hin. Ich habe mir das in ich bin Dickkopf, ich habe mir das in Kopf gesetzt und ihr werdet schon sehen. Ich glaube, dass man diese Eigenschaft einfach braucht als Unternehmer, weil ich meine, deine Eltern haben das ja ganz ganz sicher nicht böswillig gemacht, wenn jemand so ein Artikel hinlegt, dann ist es ja kommt es ja aus Sorge, aus Angst, dass du da nicht erfolgreich wirst, dass es nicht funktioniert, aka aus Liebe. Ja, das macht jemand aus Liebe. Das kann ich niemanden übel nehmen. Ja, ich kann ja nicht mein Eltern sagen, du bist jetzt blöd, weil du sagst, es funktioniert nicht. Aber man muss trotzdem noch während Menschen, die dich lieben, sagen, mach das nicht, das funktioniert nicht, das klappt nicht, in der Lage sein zu sagen, doch, ja, wir haben das vorgenommen, ich ziehe das durch, ich bleib dran. Ähm, ich glaube, das ist eine Eigenschaft, die brauchen wir als Unternehmer.
Ich glaube auch. Ähm, ich habe mir auch schon oft sagen lassen, also die die Grenze zwischen Selbstbewusstsein und Arroganz ist ja eine schmale ein schmaler Grad. Und äh ich glaube, dass ich schon immer nah an dieser Grenze auf jeden Fall dran war, vielleicht auch manchmal ein bisschen drüber war. Und ich glaube aber, dass das ein unfassbar wichtige Eigenschaft ist, die zu meinem Erfolg sehr viel beigetragen hat. Und wenn ich dir eine Eigenschaft wünschen kann für dich oder für meine Kunden oder für meine Mitarbeiter, ist es einfach ein enormes Selbstbewusstsein. Und der Grund dafür ist, du kennst den Spruch bestimmt: Egal, ob du glaubst, dass du was kannst oder ob du glaubst, dass du es nicht kannst, du wirst immer recht behalten. Das ist eine selbsterfüllende Prophezeiung. Du wirst die ganze Zeit Bestätigung finden. Wenn du sagst, ich bin ein toller Typ, ich krieg das hin, dann wirst du den ganzen Tag Bestätigung dafür finden, weil es gibt immer wieder Dinge, die du gut machst. Ja, sag mal, du gewinnst in dem Brettspiel und sagst, ah, ich wusste es, ich bin toller Typ. Oder du hast keine Ahnung, irgende du siehst irgendein auf Instagram irgendein Rätsel und weißt die Antworten, denkst, ah, ich wusste das, ich bin toller Typ. Aber du wirst auch den ganzen Tag Bestätigung dafür finden, dass du Sachen nicht richtig machst. Ja. Oh, verdammt, ich habe den Termin vergessen oder was auch immer. Wenn aber deine Grundhaltung ist, ich bin toller Typ, ja, das wie die Schwangere, die überall nur Schwangere sieht. Wenn du sagst, deine Grundhaltung ist, ich bin toller Typ, wirst die ganze Zeit Bestätigung dafür finden und wieder so, ah, schau schon wieder, schon wieder. Wenn du sagst, ich kann nichts und ich bin nicht gut genug, wirst du dafür die ganze Zeit Bestätigung finden. So und das bedeutet, das bedeutet deine deine Geisteshaltung, ja, so wie du denkst, bestimmt am Ende, wie du handelst und wie du handelst bestimmt welche Ergebnisse du bekommst. Ja, was traust du dir zu? Wie gehst du Sachen an? Und ich gehe die meisten Sachen an und sag, wenn wir es nicht kriegen, kriegt es keiner hin. Ich finde, das ist Arroganz ist es erst dann, wenn du nicht im Nachhinein nicht lieferst. Du kannst so selbstbewusst sein, wie du willst. Du kannst so viel behaupten, wie du willst. Solange du das danach backst und die Dinge tust, so was sollen die Menschen dann sagen? So und selbst wenn sie was sagen, am Ende ist es sehr Ja. Ja. Ich glaube Arroganz ist einfach dann nur die Bewertung, dass es halt unsympathisch ist. Es ist ein unsympathisches Selbstbewusstsein, aber ganz ehrlich, es gibt es gibt glaube ich schlimmere schlimmere Charaktereigenschaften als sehr von sich selbst überzeugt zu sein, weil wenn du nicht von dir überzeugt bist, wer soll es denn dann sein? Ja.
Ja. Und ich habe ich habe das in meiner Karriere ganz ganz häufig genauso erlebt, was du gesagt hast. Ich habe z.B. früher diesen Glaubenssatz gehabt: Wer viel Geld verdienen will, muss hart arbeiten. Okay. Welche Aufgaben, welche Tätigkeiten, welche Chancen sehe ich jetzt? Ja, ich habe nur noch nach harten Möglichkeiten gesucht, so und heute habe ich schon immer noch den Glaubenssatz, man muss viel machen, um erfolgreich sein und viel Geld zu verdienen. Den Glaubenssatz habe ich nach wie vor, aber man darf es mit Leichtigkeit machen. Man kann sich die schönen, die einfachen Dinge rauspicken. Man kann Sachen suchen, die effizient sind, die einfach geil sind, auf die man Spaß hat. Ja. Oder man kann lernen, den harten Teil zu genießen. Genau. Und oder? Ja. Ja. Aber die auf diese Idee würde man ja gar nicht kommen mit dem in Anführungsstrichen dummen Glaubenssatz, den ich früher hatte. Mm. Also bin ich 100% bei dir.
So und was ist dann äh passiert, nachdem du diese Ausbildung gemacht hast?
Nachdem ich diese Ausbildung gemacht habe, habe ich mich ein Kumpel angerufen und hat gesagt, ich bin in Vietnam und ich habe hier einen YouTube-Kanal und ich habe einen Weg damit Geld zu verdienen und zwar indem wir Content machen auf YouTube, dadurch Leads generieren und dann ein Coaching verkaufen, was nicht unser ist, sondern halt von einem anderen Coach. Also wir machen praktisch Marketing für dieses Coaching. Mhm. Und also Coaching heißt für Digital Work auf der Welt so oder? Genau. Genau. Das war so das Thema, wie kann man von wie kann man im Prinzip digitaler Nomade werden und von unterwegs arbeiten. Und genau das haben wir gemacht. Wir sind dann rumgereist, haben YouTube Videos gemacht, haben Content produziert, haben, haben ja da so Tipps und Tricks halt geteilt, wie man als digitaler Nomade arbeitet und online Geld verdienen kann. Dadurch kamen natürlich Leute auf uns zu und haben gesagt, ey, das ist spannend, wie könnt ihr mir dabei helfen? Und haben wir dann gesagt, du da haben wir ein Coaching, ein Partner, der kann dir dabei helfen und haben da praktisch dann Sales gemacht.
Das ist ja crazy. Das heißt, ihr habt quasi das Coaching, das ihr selber gemacht habt, genutzt, um eure Reisen dann Leute zu catchen, die dann wiederum Coaching kaufen, dass ihr durchlauft quasi.
Genau. Also in dem Coaching, die meisten, die waren da waren, haben entweder Webentwicklung gemacht oder halt irgendein Service angeboten in der Regel und wir haben halt dieses Coaching gemacht und dann mit dem Gründer gesagt: "Hey, wie wäre es, wenn wir nicht auch Leads generieren für dich?" Ja, wäre das nicht eine Idee? Und dann habe ich YouTube Videos gemacht. Das war eine ziemlich crazy Zeit in Vietnam. Ich habe dann also das war wirklich grenzwertig da. Also da also 15 Stunden am Tag gearbeitet inklusive Wochenende. Ich bin aufgestanden, habe angefangen Videos zu machen, Videos zu schneiden und alles das, was da dazu kam. Irgendwann kam war es dann so, dass mein mein Kumpel, mit dem ich das gemacht habe, ich habe die Videos gemacht, also die Konzepte, den den Schnitt, das auf YouTube hochgeladen, Thumbnails, alles, was halt damit zu tun hatte und er hat den ganzen äh die ganzen Sales gemacht und dann eines Tages war er krank und hat ein Sales Call und ich saß immer in einem Raum mit ihm, während er den Vertrieb gemacht hat. Das heißt, ich habe die Videos geschnitten und habe immer so mit einem Ohr zugehört, während er den Vertrieb gemacht hat und dann kam er zu mir, ja, 10 Minuten vom Sales gesagt, oh Jonas, ich kann den Call nicht machen, du musst den übernehmen. So, ja, wie soll das gehen? Wie soll ich das machen? Und er gesagt, du, ich gebe jetzt schon 10 Minuten Crashkurs, das wird schon. Und dann habe ich da mein ersten Sales Call gemacht, habe noch direkt abgeschlossen und habe gemerkt, oh, das da das liegt mir, das macht mir Spaß, das ist eine gute Sache.
Was war das für ein Gefühl? Der erste?
Das ist total crazy. Also, ich meine, wenn du Sales machst, es hört nie auf. Also, selbst wenn du wir machen regelmäßig 100.000 € am Tag und mehr an Umsatz und du freust dich trotzdem so, hey, wieder ein Kunden gewonnen. Das ist ja, das ist ganz da ganz viel Dopamin, was da ausgeschüttet wird. Also, das ist wirklich ein gutes Gefühl, das muss man sagen. Und ähm und ich habe dann ja, ich war dann wirklich obsess damit. Also, ich habe so alle Videos mir dazu angeschaut. Ich habe überlegt, wie kann ich das Skript umschreiben? Ich habe äh Calls angehört, Aufzeichnungen natürlich nur mit Einverständnis des Kunden, aber dann den den Call angehört im Fitnessstudio vorm Einschlafen. Ich habe vorm Einschlafen immer dargelegen mit zu den Augen noch überlegt, was sage ich, wenn er das sagt, dann sage ich das. Was sage ich, wenn er das sagt, dann sage ich das und wirklich versucht so rauszufinden, wie funktioniert die Psychologie von Menschen, dass die sagen, ich finde was gut, ich finde was nicht gut, ich habe was verstanden, ich habe es nicht verstanden und äh ja, dann so meine eigenen Verkaufskripte entwickelt.
Du willst einfach die Prozesse verstehen, gell? Also du möchtest, er sagt das, dann will ich die Antwort ab. Es muss darf nicht Glück sein. Nicht, weil ich ein guter Typ bin und jetzt gerade gut drauf bin, habe ich einen Abschluss, sondern du willst den kompletten Prozess. Ich muss es verstehen und das war schon immer so bei mir, das war in der Schule schon so, dass ich so lange bei meinen Lehrern nachgefragt habe, dass die dass die mich wahrscheinlich ziemlich nervig fanden gesagt, aber warum? Ja, ist halt einfach so. Das lernst dann in der elften Klasse sagt: "Ja, gut, aber ich will es jetzt wissen." Ja, ich muss es jetzt verstehen. Und ähm, ich glaube, was man verstehen kann, kann man kontrollieren und kann man replizieren und was man nicht verstehen kann, ist halt einfach auf Schwarz setzen im Casino.
Aber du bist quasi mit diesem Plan schon nach Vietnam, also dass sie sagt, wir wollen damit dann Geld verdienen und war dann auch die Idee reisen, weil für mich klingt das jetzt nur nach arbeiten, wenn ich auf 15 Stunden hab ich genau, aber Reisen war ja Teil des Contents. Also das heißt so auf dem im Taxi auf dem Weg zum Flughafen wird ein Video gedreht, im Flughafen wird wieder ein Video gedreht. Also das ist praktisch das Reisen war ja praktisch Teil von von den Stories, die wir erzählt haben. Das heißt, wir sind schon auch viel gereist. Ich war glaube ich in einem einem Jahr in 13 Ländern und hat irgendwie, ich glaube, 35 Flüge in dem Jahr, also irgendwie im Schnitt alle eineinhalb Wochen ein Flug und da sind wir schon gut rumgekommen und dann hat aber mein Kumpel gesagt, er will jetzt wieder, wir haben in Barcelona gelebt und der hat dann gesagt, er will jetzt zurück nach Vietnam.
Weil da hat er irgendwie seine Frau da oder seine Freundin, und ähm, ich wollte nicht zurück nach Vietnam. Und dann habe ich gesagt, gut, dann müssen wir jetzt irgendwie da äh getrennte Wege gehen. Wir haben noch eine Zeit lang äh zusammengarbeitet. Wir sind auch bis heute immer noch sehr gut befreundet, aber ich habe dann gesagt, okay, ich will nicht nach Vietnam und wenn wir nicht zusammen sind, können wir halt schlecht zusammen arbeiten, zusammen Film machen.
Und dann habe ich überlegt, was kann ich tun? Und äh hab dann in Barcelona bin ich auf LinkedIn gegangen, habe mein LinkedIn Profil umgeändert, habe in die Beschreibung reingeschrieben: "Jonas Eis, dein Produkt verständlich in 60 Sekunden erklärt." Ja, und Überschrift: "Erklärvideos, die nachweislich mir bringen." Hab dann alle Stopp, stopp, stopp, stopp, stopp. angefangen erklären, wie das anz oder du musst du musst ja irgendeine Puls gehabt haben, irgendwo mal gesehen, andere machen es nicht so gut, oder war das einfach so, darauf hätte ich jetzt Bock und dann hast du es reingeschrieben?
Ja, also war so eine Mischung, es war so eine Mischung aus, was kann ich machen, wohin bin ich gut, wohin steh sind meine Stärken, wo sehe ich auch Potenzial. Ich hat dann auch über diese Coaching Mastermind, ja, die wir verkauft haben, habe ich einen kennengelernt, der hat erklärt, wie das in Holland verkauft, also ein Holländer und dann habe ich geschaut, was der macht und der hat mir dann auch so ein paar Grundlagen gezeigt, wie er Kunden findet und habe ich gesagt, ey, das ist ein super Thema, weil ich bin Filmemacher, das heißt, ich weiß, wie man ein Film aufbaut, wie eine Kamera funktioniert und ja, also wie man einfach eine Geschichte erzählt. Ich habe extremst viel mich mit Verkaufspsychologie beschäftigt und ein Erklärvideo ist ja eigentlich nur ein Tool zum Verkaufen.
Max mal kurz für jemand, der noch nie von einem Erklärvideo gehört hat, ich weiß nicht, ob es den Menschen gibt. No front, aber mal kurz erklären, was ist ein Erklärvideo? Ein Erklärvideo, wie der Name schon sagt, erklärt dein Produkt oder dein Angebot in kurzer Zeit, weil Menschen kaufen ja nur Produkte, die sie verstehen. Und bei jetzt ein Produkt ist jetzt nicht unbedingt ein Glas oder ein Schuh oder ein Mikrofon, sondern hauptsächlich äh Produkte, Dienstleistungen. Ja, z.B. spielt, wenn du jetzt ein Versicherungsmakler bist, eine Versicherung kann man nicht anfassen, die kann man nicht anschauen. Ja, wenn du ähm ein Solaranlagenbauer bist, ich weiß, was eine Solaranlage ist, aber was genau machst du besser als die anderen? Ja, was unterscheidet die Qualität von deiner Solaranlage zu der? Ja, warum soll ich bei dir kaufen? Also ich versuche zu erklären, warum bin ich der richtige Anbieter für dich? Warum solltest du bei mir kaufen? Also quasi immer dann sinnvoll, wenn ein Produkt sich nicht von alleine erklärt und oder nicht von alleine Emotionen auslöst.
Genau, weil ich habe ich habe gemerkt, als ich angefangen habe zu verkaufen, habe ich gemerkt, fast jeder, mit dem ich gesprochen habe, hätte massiv profitiert von dieser Coaching Mastermind. Mhm. Die haben alle ein Problem gehabt. Ich will digitale Nomade werden, ich will diesen Lifestyle haben, ich will online Geld verdienen, ich will remote arbeiten, aber ich weiß nicht, wie es geht. Das heißt, alle hätten einen großen Benefit gehabt, da reinzukommen. Trotzdem gibt's einige, die zwar das Geld hätten, aber nicht kaufen. Warum?
Was hat das Coaching damals gekostet? 3000 Dollar oder so. Ich weiß nicht. Also das ist natürlich, also da verstehe ich auch, warum man krasses Gefühl hat, wenn man das verkauft hat, weil du sprichst du mit jemanden, den hast du noch nie in deinem Leben gesehen, der hat irgendein Content Piece von dir so und dann musst du ihm halt klar machen, dass er mindestens 2000 Euro wieder zurückbekommen von der Sache, die er noch nie in seinem Leben gesehen hat. Genau. Und jetzt sitzt er da und ich habe das Coaching selbst durchlaufen. Ich sehe viele andere, die das durchlaufen haben und habe das Gefühl, hey, das ist eine gute Sache. Ja, ich bin davon überzeugt. Ich glaube auch, du kannst nicht wirklich was verkaufen, jetzt mal unabhängig von der moralischen Seite, aber wenn du das nicht selbst wirklich gut findest, ist es schwierig, das zu verkaufen. Ja, jetzt sitzt aber da ein Mensch und ich weiß, ich denke mir, bitte mach das, es wird dir so gut tun und er macht es trotzdem nicht. Und dann ist die Frage, warum so, warum macht er das nicht? Obwohl dieses Produkt wirkte sein Problem löst und der Grund ist, er hat einfach das noch nicht verstanden. Das ist sein Problemlöser. Er hat vielleicht noch nicht genug Vertrauen darein, dass es funktioniert. Er hat vielleicht noch nicht verstanden, wie es ihm hilft, ja, oder wie das genau abläuft, aber es fehlt ihm eine Information. Und genau deshalb sind Erklärvideos so mächtig, weil du kannst halt einem potenziellen Kunden genau diese Information geben, die er braucht, damit er überzeugt ist, dann noch zu kaufen.
Gab es damals schon viele Erklärvideos, also andere Anbieter? Ja, es gab schon viele andere Anbieter und ich habe mir die dann auch angeschaut und habe gemerkt, das ist einfach nicht geil, wie die das machen. Also, die machen Videos, die auch gut sind, aber danach lassen den Kunden komplett alleine. Und die Erklärvideo Agenturen, die die s die die haben damals nicht gesagt, mach ein Video, damit du mehr Kunden findest, sondern es war, mach ein Video, weil Videos sind halt cool. So, aber ein Unternehmer, der will kein Video, was einfach cool ist. Der will ja Umsatz damit machen. Ja, der gibt ja Geld dafür aus mit dem einzigen Zweck, dass wieder mehr Geld zurückkommt. Und deshalb haben wir von Anfang an gesagt, lass uns gucken, wie muss der Einstieg von dem Video sein, dass Leute jemand dran hängen bleibt. Wie muss die Geschichte sein, dass jemand überzeugt ist? Wie muss ein Call to Action sein, dass jemand auch wirklich klickt? Wie muss das Video eingesetzt werden, dass auch die richtigen Menschen sehen? Ja.
Ja. Das heißt, eigentlich eins der wichtigsten Sachen ist das Skript, dass ich halt die richtige Hook hab, dass ich die Leute also was will ich darüber bringen und am Ende so ein Erklärvideo ist ja gezeichnet, richtig, richtig so. Das heißt, war das eine Sache, die du damals konntest, oder hattest du jemand, der das kann, oder hast einfach gesagt, ich biete das jetzt an und dann wenn jetzt ein Kunde anweist, überlege ich mir schon, wie ich das gezeichnet? Ich habe mir Freelancer gesucht, die das äh können und ich habe mir ganz am Anfang, ich bin zu den Freelancern, habe gesagt, du pass auf, ich will das jetzt hier starten und ich würde gerne Videos verkaufen und dann kriegst du den Auftrag. Mhm. Aber ich habe keine Beispielvideos. Dürfte ich von dir ein, zwei Videos nehmen für mein Portfolio? Und dann habe ich das mit den gemacht und ich hatte damals meine ersten zwei Freelancer, das weiß ich noch, eine ähm die hat damals in der Ukraine gesessen. Ähm, dann ging ja der Krieg los ein paar Jahre später und also das ist fast 10 Jahre her, dass ich die kennengelernt habe und dann als der Krieg losging, ja, sie ist im Osten von der Ukraine und sie hat dann sich gemeldet und hat gesagt: "Hey, ich kann jetzt die nächste Woche keine Aufträge machen, weil ich muss flüchten." Krass. gesagt so, okay, was passiert? Wo gehst du hin? Was ist dein Plan? Und sie ja, keine Ahnung, ich bin jetzt mit meiner mein Mann muss hier bleiben, weil die durften nicht raus. Sie ist mit ihrem Sohn unterwegs, ja, und äh muss jetzt gucken, was passiert. Und hab mir gesagt, du dann komm nach München. Ja, wir können doch hier kannst den hier vom Freelance auf Festanstellung wechseln. Ja, wir können dir hier helfen. Wir sind hier gut vernetzt. Wir können helfen eine Unterkunft zu finden, den ganzen Papierkram zu erledigen und so weiter und die ist bis heute 10 Jahre später immer noch Mitarbeiterin bei uns, spricht jetzt ziemlich gutes Deutsch und ist jeden Tag bei uns im Büro.
Was für eine geile Geschichte. Ja. Und der andere ist ein Deutscher, der auch damals schon im Ausland gelebt hat und so digitale Nomade gemacht hat und der wirklich unfassbar unfassbar krasse Videos aufmacht. Also wirklich ein riesen kreatives Talent und den habe ich vor zwei Wochen in dem Café in Bali getroffen und war mit dem Mittagessen als erste Mal getroffen dann quasi. Nee, wir haben also der wohnt auf Bali und wir haben uns vor zwei Jahren schon mal da getroffen. Ich bin da immer mal wieder.
Okay, das heißt, du hast in deine LinkedIn Bio geschrieben, ich mache jetzt Erklärvideos und wie ging es dann weiter? Dir geht es so wie mir früher. Du träumst davon, dich selbstständig zu machen, weißt aber nicht, wie du starten sollst. Dann ist unser Unternehmernetzwerk, die Liance League, genau das Richtige für dich. Die Liance League hilft dir nicht nur deine passende Geschäftsidee zu finden, sondern sie auch wirklich erfolgreich umzusetzen. Hier lernst du von über 100 erfolgreichen Unternehmern und erhältst Unterstützung von Coaches und Mentoren, die den Weg selbst schon gegangen sind. Wir haben die Liance League gegründet, um so vielen Menschen wie möglich den Schritt in die Selbstständigkeit zu ermöglichen. Genau aus diesem Grund ist und bleibt unser Unternehmernetzwerk für immer kostenlos. Jetzt liegt es nur noch an uns herauszufinden, ob wir auch zusammen passen. Klicke dafür einfach auf den Link in den Shownotes.
Ich habe da reingeschrieben, ich mache jetzt Erklärvideos und dann habe ich angefangen Leute auf LinkedIn anzuschreiben. Ich habe mir überlegt, okay, wer braucht am meisten die Hilfe von Erklärvideos und habe gedacht, okay, also IT auf jeden Fall Software, vielleicht Pharmazie, alles was so sehr sehr erklärungsbedürftig ist und was man nicht anfassen kann. Und habe ich da einfach gibt's bei LinkedIn den Sales Navigator. Da kann man praktisch einstellen, wie viele Mitarbeiter, welche Position, also nur Geschäftsführer, nur Firmen unter 200 Mitarbeiter, aber mindestens 10 oder so, ja, damit die auch dann das Budget haben. Nur aus dieser Branche, nur in Deutschland, nur dies, dies, dies. Und dann drückst du auf filtern und dann kriegst du praktisch eine Liste mit ganz vielen potenziellen ähm potenziellen Kunden oder potenziellen Leads. Und damals gab's so ein Tool, sowas gibt's heute immer noch, was praktisch automatisch für dich jeden Tag mit Leuten dich connectet, also die praktisch automatisiert, das war hast dann so ein Tab offen gehabt und da sind dann alle Kunden in der Liste gewesen und das war so eine Chrome Extension, die praktisch auf das Profil geht, dem eine Vernetzungsanfrage schickt, die rausschickt und dann wieder zurück auf die Liste aufs nächste Profil und dann so über Stunden hinweg halt diese Leute alle anschreibt und dann gab's eine Nachrichtensequenz, die ich halt auch immer weiter optimiert. Das heißt, ich habe fünf mal die Nachricht rausgeschickt und geschaut, was kriege ich für Antwort. Habe ich fünf mal die rausgeschickt und geschaut, was kriege ich hier für den Jonas gemacht. Gas getestet. Ja, hab ich so Flowcharts gemacht und habe dann auch Videos mit verschickt, was auch massiv geholfen hat, die Conversion zu erhöhen. Erklärvideos.
Ich habe erst Loom Videos gemacht und zwar habe ich mit einem Loom Video als erstes bin ich praktisch schon auf deine Webseite. Man hat im Hintergrund deine Webseite gesehen. Ich habe gesagt: "Hey, man checkt gar nicht, was du anbietest." Ja, genau. Aber es ist halt super persönlich, ne? Weil du machst ein Loom Video auf und dann siehst du, hey, das ist ja meine eigene Website. Der Typ guckt sich gerade meine Website an und dann irgendwann habe ich gemerkt, okay, das geht auch einfach mit einem Copypaste Video, ja, das muss nicht genau super individuell sein, wenn man die richtigen Sachen sagt. Und dann habe ich relativ schnell gemerkt, das ist ganz schön viel Arbeit, weil du hast halt jeden Tag haben wir, glaube ich, 100 Leute ankontaktiert, das heißt, du hast halt sehr, sehr schnell einen sehr vollen Chat. Mhm. ich gedacht, okay, ich habe ja da teilweise Leute, die schreiben gar nicht zurück. Ich habe teilweise Leute, die schreiben zurück, aber schreiben so ja aktuell nicht interessant oder die sagen, ich bin jetzt zwei Wochen im Urlaub, melde dich dann noch mal und teilweise Leute, die sagen super spannend, hier ist meine Telefonnummer, das ist natürlich Jackpot, aber die ganzen anderen, ja, die die jetzt noch nicht zurückgeschrieben haben oder die vielleicht sagen, meld dich noch mal ab XY, was ist denn mit denen? Viel Arbeit quasi.
Genau. Und deshalb habe ich äh einen Prozess gebaut. Ich habe CRM, ich habe den Hubspot installiert und habe praktisch einen Prozess gebaut, dass ein Lead in das CRM reinkommt mit dem Follow-up Datum. Z.B. schreibe ich dem jetzt eine Push-Nachricht, die sinngemäß ist: "Hey, hast du meine Nachricht schon gesehen oder ist die untergegangen?" Und dann mache ich mir selbst einen Reminder in 5 Tagen und in 5 Tagen schaue ich wieder drauf auf den Chat und der hat immer noch nicht zurückgeschrieben und dann kommt der nächste Push. Mhm. Wenn er aber in der Zwischenzeit zurückgeschrieben hat und sagt, keine Ahnung, e Jonas, hier ist meine Telefonnummer, trage ich die natürlich ins CRM ein und sag hier Telefonat steht an, ja, oder Telefon so und nach wenn der dann noch wieder nicht zurückgeschrieben hat, kam übrigens so ein GIF von so einem Krümelmonster. Das sitzt irgendwie so da, oder ich hab das ist so geil, ähnliches Ding mit diesem, wie heißt das, mit diesen Tumbleweed. Kennst du das, was so durch die Wüste so? Ah ja, genau. Ja. Ja, das hat auf jeden Fall extrem gut funktioniert, dieses dieses witzige GIF. Auf jeden Fall habe ich dann relativ schnell gemerkt, okay, jetzt funktioniert alles. Und dann habe ich online gibt's so E-Assistentinen Service. Mhm. Das sind das sind Freelancer und Freelancerin Assistent. Genau. Die sitzen meistens irgendwo entweder in Georgien oder Rumänien, also irgendwo im deutschsprachigen Ausland, wo es eine hohe Dichte an deutschsprachigen Menschen gibt. So. Und die machen dann halt da so ein Service für dich. Und da habe ich mein erstes Schulungsvideo aufgenommen. Und zwar habe ich ein so ein Kurs gemacht. Wann schickst du wem? Welche Nachricht? Ja, wie trägst du dem Hubspot ein? Wie machst du Follow-up? Wie welche Nachricht? Da gibt's so ein Flowchart. Wenn der Kunde fragt, was das kostet, antwortest du mit diesem vorgeschriebenen Text. Wenn der Kunde sagt, hast du mal Beispiele, antwortest du mit diesem vorgeschriebenen Text. Wenn der Kunde sagt, keine Adresse, antwortest du mit diesem vorgeschriebenen Text. So, das heißt, da gab's dann einfach so ein System und dann hatte ich da zwei Assistentinnen, die den ganzen Tag diese Nachrichten beantworten und im Prinzip mir Termine in mein Kalender gebucht haben.
Das ist ich finde die Idee so simpel, aber gleichzeitig so genial, weil mit virtuellen Assistentin zu arbeiten hatte die Gefahr, dass die vielleicht irgendwann mal weg ist, weil die anderes Projekt hat, die ist nicht fest angestellt an deiner Seite. So, wenn die weg ist, ist das ganze Wissen weg, richtig? So und dann hast du halt sichergestellt, dass immer in deinem Qualitätsanspruch es immer wieder gemacht werden kann. Es geht kein Wissen verloren. Der große Vorteil ist, wenn irgendwo ein Mitarbeiter ausfällt, warum auch immer, kann am gleichen Tag jemand anders die Arbeit gleichwertig übernehmen, weil er einfach die Anleitung anschaut und weiß, wie es geht. Ja, ich hab das kann man mal öffentlich sagen. Ich hab bevor das Video gestartet, habe ich dir schon gesagt, wegen dir habe ich angefangen, das in meinen Filmen zu etablieren, dass ich quasi Einarbeitungsvideos habe, Schritt für Schritt, wo man quasi, ich hab sogar zum Schluss gibt's so ein Test, den man machen muss, sicherzustellen, dass es gemacht hat, oder er muss zu seiner Führungskraft gehen und das was durchspielen, so dass man wirklich sicherstellt, okay, jetzt hat er den Schritt geschafft, nächster Schritt. Ähm und viel sicherzustellen, dass halt diese Flüsterposten nicht gibt, weil das ja auch so ein Problem. Der eine bringt dem nächsten was bei, der bringt dem wieder was bei und zum Schluss kommt ganz was anderes raus. Richtig, es werden Informationen vergessen. Es kostet auch extrem viel Zeit. Also, wir haben letztes Jahr, ich glaube 34 Mitarbeiter insgesamt geonboardet bei uns. Überleg mal, wenn jeder von denen seine ganzen Aufgaben, du brauchst ja zwei Monate lang jemanden, der den alles erklärt, der auf alles mit drauf schaut. Das heißt, ich habe nicht 34 Leute, die ich bezahle, ohne dass sie wirklich gerade Mehrwert bringen, sondern doppelt so viele, weil die müssen noch jemanden anlernen. Also das macht ja, das macht ja einen riesen Unterschied, wie schnell kann es jemand anlernen, auch das, wenn man noch mal was nachschauen kann, sondern am ersten Tag bekommst du gesagt, ey, so meldest du dich übrigens krank, aber dann bist du die ersten ein, zwei Monate gar nicht krank, wenn es dann wieder soweit ist, alles wieder vergessen. Ja, kein Problem. Schau im Kurs nach, ja, da gibt's eine Anleitung. Also es gibt wirklich keinen Grund, kein Kurs zu machen. Das ist der absolut sinnvollste Weg ohne ohne wenn und aber. Ja, ich möchte auf jeden Fall noch ein Deep Dive machen und diese Kurse und wie du die Einarbeitung, wie das bei dir aussieht.
Was mich noch interessieren würde zum Thema Erklärvideos. Für mich als Außenstehender ist das Thema tot aufgrund von KI. Also und da frage ich mich, wo, also wie antwortest du darauf, wenn das jetzt ein Kunde sagen würde? Also, wenn ich jetzt sag, keine Ahnung, ja, Jonas, cool die Idee. Äh, aber ich kann jetzt der KI sagen, das ist meine Firma, das ist mein Kunde, das ist das durchschnittliche Probleme des Kunden, damit heben wir uns vom Markt ab, damit und so weiter. Da schreiben wir daraus ein vernünftiges Skript. Aus diesem Skript mache ich einzelne Frames, aus dem Frame mache ich ein Video und dann habe ich ein Erklärfilm und mach eine geile KI-Stimme oben drauf und so, warum warum jetzt ihr?
Ja, also das ist eine mehrteilige Antwort. Der erste Teil ist folgendes und zwar viele überschätzen, wie on point die KI ist und sich da blind drauf zu verlassen ist wirklich gefährlich. Also was eine KI extremst gut kann, ist ein 7 von 10. Kann extremst gut. Das heißt, der KI zu sagen, das ist mein Angebot und das ist meine Zielgruppe und so funktioniert das und das sind mein USP's und das mache ich besser als die Konkurrenz. Bitte schreibt mir daraus mal was auch immer ein Webseitentext, schreib mir daraus mal ein Skript, schreib mir daraus ein Blogartikel, was auch immer, ein Social Media Post. Mach die KI dir in einer Sekunde ein 7 von 10 Text. Manchmal eine sechs von 10, manchmal eine acht von 10. Problem ist allerdings, im Marketing ist ganz oft eine 7 von 10 genauso gut wie eine null von 10. Im Marketing hast du oft eins oder null. Entweder es klappt oder es klappt nicht. So und das das hat verschiedene Gründe. Ich könnte jetzt dann Deep Dive machen, aber kurz gesagt, ich verstehe das sehr gut, weil also für meine Logik 7 von 10 kommt, weil halt KI sich alles zieht. Die sehr guten Homepages, die sehr schlechten Homepages, die sehr guten Skripte, die sehr schlechten macht halt irgendwie den Schnitt von allem. Und vor allem, also unabhängig davon, was jetzt so ein Video kostet, ja, wenn ich diese letzten 30% sorgen ja in der Regel für eine Conversion, ja oder nein. Also und wenn ich dann keine Ahnung, auch wenn es nur 10% mehr Conversion sind mit einem guten Video, ja, kann ich dadurch wieder rechtfertigen, das halt auf eine 10 von 10 zu machen. Genau. Aber leider ist es halt so, dass 10% besseres Video oft nicht heißt 10% mehr Conversion, sondern heißt überhaupt endlich mal Conversions. Also ein Beispiel, ja, der Einstieg ist bei einem Video extremst wichtig. Die ersten paar Sekunden entscheiden darüber, ob jemand weiterschaut oder nicht. Du kennst du selbst, du scrollst, langweilig, langweilig. Oh, was ist denn das? Ja, dann bleibst du kurz drin und diesen Moment musst du schaffen. So, wir haben 5000 Videos mittlerweile gemacht. Wir haben für uns selbst ja mittlerweile so zwischen 5 bis 10 Millionen Euro in Marketing investiert, in Ads und so weiter. Das heißt für CLAV Videos, für CLAV Videos, aber auch für unsere Kongresse, für Webseiten, aber das ist ja alles eine Firma, ja, das heißt, wo ich persönlich oder mein Team drauf schauen, so und das heißt, wir haben ein wirklich gutes Gefühl dafür, was funktioniert, was nicht. Wir haben standardisierten Einstieg, wo wir sagen, das funktioniert, das funktioniert und so weiter. Oft ist es so, wenn du KI sagst, mach mir ein cooles Video, macht halt die KI einen Einstieg, aber ob der gut ist oder nicht, ist es halt nicht praxiserprobt.
Also ihr habt halt die Daten quasi dazu. Genau. Welche Hook funktioniert, welche Genau. Und erfahrungsgemäß ist es so, je mehr Aufgaben eine KI gleichzeitig machen muss, desto schlechter ist sie darin. Ja, deshalb arbeitet man ja auch viel mit mit Agents, die praktisch eine Teilaufgabe erledigen. Das heißt, eine KI zu beauftragen, sagen, mach mir mal ein Video, keine Chance. Ja, also gar keine Chance, da sind wir noch weit davon weg. Was vielleicht geht, ist zu sagen: KI1, bitte schreib mir ein Skript. KI2, bitte stell mir Bilder. KI3, bitte erstell ein Voiceover und so weiter. So, also das ist erstmal der erste Punkt. Wir müssen es auf jeden Fall unterteilen. Anders keine Chance. So, jetzt haben wir, zeigen wir mal, eine KI, die ein Skript schreibt und du hast ein Skript und klar, du kannst sagen, mach mir einfach mal Videos dazu, aber jetzt musst du ja bewerten können, ob das gut ist. Der viel bessere Weg ist nicht zu sagen, liebe KI, mach mir mal äh Szenen dazu, also Visuals, sondern selbst dich zu überlegen, wie Visuals sein könnten. Also z.B. Bild zu sagen. Ich habe jetzt einen Text und ich hätte jetzt gern in der ersten Szene keine Ahnung ein Raketenstart so als Beispiel. Passt irgendwie gerade zufällig zum Skript und jetzt der KI zu sagen, bitte erstellen das macht dann wieder Sinn, weil das kann die KI gegebenenfalls viel schöner als jemand, der da sitzt und das ganze zeichnet. So und jetzt musst du aber das Ganze noch animieren. Das heißt, jetzt hast du wieder eine andere KI, mit der du sagst, okay, jetzt animieren mal diesen Raketenstart. Und da gibt's auch wieder viele Dinge zu berücksichtigen. Ja, z.B. So ein Video stand jetzt, das wird sich ändern, aber stand jetzt ist es so bis 10 Sekunden oder so kann ein KI gut ein Video erstellen. Alles was da drüber hinausgeht ist schon wieder ähm ist schwierig. Ja, dann hast du halt gewisse Dinge, die die kann kann die KI besser oder schlechter. Ja, oft brauchst du auch selbst diese Idee, ja, diese, sagen mal, Kreativität oder die Erfahrung zu sagen, h, jetzt schadet die Rakete, aber das ist einfach gerade noch zu langsam, einfach gefühlt, es muss ein bisschen schneller sein, das mehr passiert im Video. Liebe KI, bitte mach's noch mal, aber 20% schneller und das heißt, du hast natürlich die KI, die am Ende dir vielleicht hilft, die erste Version vom Drehbuch zu schreiben.
Wie viel macht ihr denn heute mit KI in diesem Prozess? Weil also für mich klingt es so, für euch noch logischer, dass mit KI arbeitet, weil ihr habt ja die Daten, ihr können sagen, all diese Hooks haben sich bewährt. Schreibt mir basierend darauf. Ja, ich kann dir das im Detail erklären. Noch einen letzten Satz zu dem Thema KI-Video und zwar am Ende jetzt brauchst du ein Voiceover, auch hier wichtiges Learning und zwar du kannst Voiceover mit KI machen, aber es gibt Speech oder es gibt Text-to-Speech, das heißt, du gibst der KI ein Text und die macht dann ein Skript da draus und liest das ein. Katastrophal, also würde ich nicht empfehlen. Klingt scheiße, hört man massiv, dass es KI ist und am Ende ist das der Grund, warum dein Video floppt. Ja, weil es einfach sich nicht hochwertig anhört oder unnatürlich anfühlt, nicht authentisch ist. Was funktioniert ist Speech-to-Speech. Das heißt, du brauchst ein Mikrofon-Setup, du brauchst jemand, ein ausgebildeter Sprecher, der spricht dann dieses Video ein und dieses eingesprochene wird dann mit der KI in eine andere Stimme umgewandelt. Das hat den Vorteil, du hast dann ein Sprecher, der dann halt zehn Videos einsprechen kann und dann umwandeln kann. Ja, das wir haben nach wie vor unsere verschiedenen Sprecher, aber das wäre der Weg, wie du das machst. Ja, so und jetzt denk noch drüber nach, was wir jetzt alles besprochen haben. Du musst das Drehbuch schreiben, du musst einen guten Einstieg machen, du musst die richtigen Worte wählen, du ähm du musst ähm bewerten, ob das Drehbuch gut ist. Du musst dir Bilder ausdenken, du musst die Bilder erstellen lassen, du musst die in eine KI werfen. Du kannst immer nur 10 Sekunden animieren, du musst ein Voiceover machen, wenn es eine KI ist, okay, aber dann brauchst du wenigstens Mikrofon-Setup und jemand, der das einsprechen kann. Das heißt, es klingt immer so einfach so, ich drücke auf den Knopf und dann kommt ein Ergebnis raus. Aber wenn du den Anspruch hast, dass das Ergebnis gut sein soll, ist es nicht so einfach. Ja, und das Problem ist, wenn du nicht diesen Anspruch hast, dass das Ergebnis gut sein soll, wird dein Video nicht funktionieren, weil da draußen sitzt ein Mensch, dem es egal, wie du das Video gemacht hast, der bewertet nur das Endergebnis und der sitzt entweder da und ist getriggert, ist irgendwie emotional abgeholt, der sitzt da und sagt: "Bah, das fühlt sich gut an, da möchte ich drauf klicken." Oder der sagt: "Nee, und wenn dein Video halt keine 10 von 10 ist, sondern 7 von 10 wahrscheinlich nicht abholen."
Also, man merkt eine Sache. Ich war nicht die erste, die die Frage gestellt hat. Ähm, ich hab, wir beschäftigen uns halt viel damit, weil natürlich ist es ein super relevantes Thema für uns. So, was aber auf der anderen Seite richtig geil ist bei KI ist, du hast unendliche Möglichkeiten. Du kannst so viele Dinge machen, die vor 10 Jahren ein siebenstelliges Budget gekostet haben, kannst du heute mit überschaubarem Aufwand machen. So, also der Aufwand ist nicht größer als ein Loftfilm zu produzieren und du kannst halt alles machen. Und wenn du mal auf ki-loftfilm.de gehst, dann äh siehst du auch ähm wie das aussehen kann, weil natürlich nutzen wir das. Wir haben 5000 Videos Erfahrung, wir haben, wir wissen, wie ein Einstieg sein muss, wir müssen wissen, wie eine Geschichte sein muss. Wir haben Copywriter, die gut da drin sind, wir haben Anleitung, wie man diesen Film richtig einsetzt, ja, für unsere Kunden, wir haben unsere Events und so weiter. Und jetzt haben wir einfach die Möglichkeit einen weiteren Stil mit anzubieten. Erklärvideos im Cartoonstil funktionieren nach wie vor. Also jeder, der sagt, das funktioniert auch nicht mehr oder ist irgendwie altbacken, der hat keine Daten dazu gesehen, weil die Daten sagen was anderes. Aber KI-Videos ist einfach eine richtig richtig geile neue Möglichkeit Videomarketing zu machen. Und ich würde jedem empfehlen, das zu nutzen. Du kannst natürlich dich hinsetzen und das selbst versuchen rauszufinden, aber schau, du machst ja ein Video dann oder zwei Marketing Videos. So und für ein Unternehmer, der ein funktionierendes Business hat, sich da 20, 30 Stunden hinzusetzen, raus auszuprobieren, rauszufinden, Schulungsvideos anzuschauen, um am besten ein Ergebnis hinzubekommen, was lange nicht so gut ist, wie wie das, was wir hinbekommen, weil wir kriegen, wir machen das jeden Tag, ja, minus die Erfahrung, wie man das Film richtig einsetzt und die Anleitung dazu, das ist einfach für die meisten Unternehmer ist es das nicht wert. Ja, weil so ein Video kostet ja nicht mal 10.000 Euro und klar, wenn du jetzt ganz am Anfang bist, ja, und irgendwie alles selbst machst und kein Budget hast, dann probier es selbst, ja, dann probier dich aus. Das wird dann vielleicht nicht ganz so gut, wie wenn wir das machen, aber besser als nichts. So, und für diejenigen, die sagen, ich will einfach nur, dass es geil wird und dass diejenigen machen, die meiste Erfahrung in Deutschland damit haben, dann kommen die zu uns. Also, die Antwort ist ja, man kann es mit KI machen, aber ihr macht das am besten.
Kurz zusammengefasst, man könnte sagen: kurz erklärt, direkt verstanden. Ja, wenn du sagst jetzt unter 10.000, 1000 Euro für so ein Video. Mit was für Preisen hast du damals angefangen? War deine ersten Videos, die du also die ersten Loftfilme, die waren eher so, ich würde sagen, die Hälfte von dem, was es heute ist. Mhm. Was immer noch viel ist, oder? Also ich kenne die Preise nicht in der Branche, aber wenn man Ich stell mir vor, dass es ja eine Hürde war für Leute. Klar, also egal welchen Preis du abrufst, es gibt immer Menschen, die sagen, das mir zu teuer. Aber auf der anderen Seite, wenn du wenn du ein paar, also sagen wir jetzt mal ein Video kostet keine Ahnung 7000 Euro, sagen wir einfach mal so und du hast ein Kundenwert von 3, 4, 5, 8 oder 10.000 Euro kannst dir ausrechnen, wie viele Kunden muss mir dieses Marketinginstrument bringen, damit es sich rentiert hat. Ja, das absolut klar. Genau. Und es ist es ist schon die Leute unterschätzen, wie viel Aufwand es ist, so ein Video zu machen. Ja, aber am Ende am Ende wir haben 5000 Kunden, also so viel hat's dann auch wieder nicht abgeschreckt.
Irgendwann hast du dann gesagt, erklär mir nicht, sondern ich möchte richtig Crosselling betreiben und nicht irgendwie mal so ein so ein Partnerprodukt verkaufen, sondern du hast richtig angebaut und auch eingekauft. Ja. Ähm, vielleicht magst du mal erzählen, wie was noch dazu gewachsen ist zu dieser Loftfilm-Geschichte.
Okay, also wir haben 2023 äh gesagt, wir haben viele, viele Kunden, mit denen wir ein Erklärvideo machen. Die kommen zu unseren Events, die kommen zu unseren Webinaren, wir sind dann immer im Austausch mit unseren Kunden und sprechen mit denen, wie setzt du den Film ein, was kann man hier noch optimieren, was kann man hier noch optimieren? Wir hatten zu dem Zeitpunkt auch schon Coaching-Programm, wo wir im Prinzip unseren Kunden beibringen, wie setzt man den Film ein, wie macht man richtig Ads, wie optimiert man seine Webseite, wie wird man sichtbar, wie baut man Prozesse auf und so weiter. Das hatten wir damals schon. Und in diesem engen Austausch mit unseren Kunden haben wir gemerkt, die allermeisten haben ein Problem auf der Webseite. Die haben zwar eine Webseite, aber die Webseite erfüllt nicht den Zweck, den Webseite erfüllen soll, und zwar zu konvertieren und mehr Anfragen zu bringen. Und haben wir wieder das gleiche gemacht, was wir bei Videos gemacht haben. Also Felix, mein Geschäftspartner und ich, haben sehr, sehr viel Zeit damit verbracht, genau zu analysieren, was macht eine gute Webseite von der schlechten aus, wann funktioniert etwas, wann funktioniert etwas nicht. Wir haben ganz viele äh, also wir sind Daten, Daten Junkies Junkies wirklich. Also ähm, wir haben bei Videos mitgemessen, wie viel Sekunden der Einstieg geschaut wird, zu wie viel Prozent, bevor der weggeklickt wird. Wir haben bei Website mitgemessen, wie lange bleiben die Leute auf der Seite, wie hoch ist die Conversion Rate von hier nach hier, wie hoch ist die Conversion Rate von hier nach hier und so weiter. Und dann haben wir auch hier wieder so eine, könntest jetzt vorstellen eigentlich wie eine riesige Checkliste, die auch immer weiter ergänzt wird. Was muss auf der Webseite drauf und was darf nicht drauf? Mhm. So und dann haben wir gesagt, hey, wir können unseren Kunden helfen, gute Webseiten zu machen. Und haben dann Landing Pages übernommen und heißt
Ihr habt eine Firma angebunden, oder? Ja, genau.
Also, das war ein Kumpel von mir, der das gemacht hat, aber das war eine kleine Firma. Also, der hat es auf sehr kleinem, sehr kleinem Level gemacht. Und dann haben wir gesagt, wir ziehen das jetzt, wir übernehmen das und machen das mit unseren ganzen Loftfilm-Prozessen und unserem Marketing-Know-how, machen wir das groß. Genau.
Ähm, das ging dann auch ziemlich gut. Wir haben mit Landing Pages im ersten Jahr, ich glaube, 750.000 € Umsatz gemacht, im zweiten Jahr verdoppelt, im dritten Jahr verdoppelt. Wie sah die Firma der Frau für Umsatz? Vielleicht so 200.000 im Jahr. Crazy. Ja, also verdreifacht, mehr als verdreifacht. Ja.
Würdest du sagen, dass diese Verdreifachung kam aus eurem Netzwerk der bestehenden Kunden, die ja eh schon Loftfilme und so weiter, und wie viel dieses Mehrumsatzes war, weil ihr in der Firma tatsächlich was verändert habt? Es ist wie immer nicht die eine magische Pille, aber natürlich haben wir, wir haben viele, viele Kunden und viele Kunden hilft. Also jemand, der mit uns noch mal gemacht hat und da happy war und sagt, ey, das ist super, das hat gut funktioniert. Ich war super happy von vorne bis hinten. Und jetzt sagen wir dem, deine Website ist übrigens auch nicht gut. Ist natürlich die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der mit uns jetzt auch eine Website macht.
Das macht so tief Sinn einfach. Also, du wirst ja am Ende dieser Loftfilm wird ja wahrscheinlich auf eine Homepage eingebunden sein. Ja, der vielleicht keine Ahnung, schickt er den auch mal den Kunden oder das E-Mail-Anhanglich, da gibt's ja viele Möglichkeiten, aber am Ende ist er auf einer Homepage. So, das ist ja der der logischste Schritt, dass ich jetzt sage, die Homepage, wo das drauf kommt, da sollte die Conversion passen, der Aufbau, die Geschwindigkeit, das SEO, die, also das sind ja Abfallprodukte in Anführungsstrichen von dem, was sie eh schon macht. Und sowas finde ich immer geil, wenn Unternehmer an ihr eigentliches ursprüngliches Kernbusiness Sachen dran bauen, die aber eigentlich dieselbe Sache sind. Ja, einfach der nächste logische Schritt. Genau.
So, vielleicht hast du schon mal gehört, so man hört ja diesen Spruch manchmal, so der durchschnittliche Millionär hat sieben Einkommensquellen. Okay, vielleicht hat er sieben Filme, vielleicht hat er sieben Einkommensquellen, aber in den allermeisten Fällen ist es ein großes Ding, dass ich halt gegenseitig unterstützt und wo man nicht irgendwie so diesen Fokusverlust hat, weil man auf einmal ganz andere Sachen baut. Ja.
Man muss auch dazu sagen, wir haben irgendwann gesagt, okay, also noch mal ein Schritt zurück. 2019 war ich noch ein Mann-Firma plus Freelancer. Da gab es noch keinen einzigen fest angestellten Mitarbeiter. Damals haben wir in unserem ersten Mal 100.000 € Monatsumsatz geschafft und das war dann auch der Moment für mich, wo ich gesagt habe, okay, ich kann nicht mehr hier digitale Nomade bleiben, das wird zu groß, das funktioniert nicht und ich will es jetzt richtig machen. Dann bin ich nach Deutschland zurück.
Ganz kurz, digitaler Nomade. Hattest du dann Steueransässigkeit Deutschland oder was? Ja, ich war immer in Deutschland gemeldet. Ich habe mich nie abgemeldet, weil ich wusste immer irgendwo im Hinterkopf, ich werde wieder zurückkommen, aber ähm war halt die ganze Zeit eigentlich unterwegs. Also, ich habe überall gelebt. Australien, in Vietnam habe ich gelebt, in Bali habe ich gelebt, in Barcelona und so weiter und bin dann immer rumgereist.
Dann habe ich gesagt, okay, das wird zu groß, das funktioniert so nicht mehr. Wir machen das jetzt richtig. Wir machen es jetzt nicht mehr mit Freelancer, sondern mit festen Mitarbeitern und ziehen nach München. Habe ich Felix angerufen. Der war damals, den kannte ich von der Berufsschule. Also auch Filmemacher, der war damals Freelancer und hat Drehbücher gemacht. Der hat noch bei Antenne Bayern gearbeitet und hat immer in seiner Mittags, wir mussten immer die Kickoffs für Felix mittags um 12 Uhr legen, weil das war seine Mittagspause bei seinem Arbeitsplatz, damit er dann in der Mittagspause Kickoffs machen kann. Und dann habe ich gesagt, Felix, pass auf, ich hätte gern, dass du mit nach München kommst. Der war dann, der wollte auch auf Weltreise gehen. Ich gesagt, ich will, dass du zurück nach München kommst. Du wirst Mitarbeiter Nummer eins, wir machen das groß.
Und ich habe gesagt, pass auf, wir haben drei Ziele. Ziel Nummer 1, wollen, dass Loftfilm ein Synonym wird für Erklärvideo. Ziel Nummer 2, wir wollen die größte Erklärvideoagentur der Welt werden. Ziel Nummer 3, wir wollen mindestens 1 Million Euro Umsatz im Monat machen. Also siebenstelligen Monatsumsatz. Damals total größenwahnsinnig. Ja, es haben auch alle gesagt, Coaches und so weiter, haben alle gesagt, ja, mit Erklärvideos, das kann man nicht so groß machen, das geht nicht. Aber das haben wir dann ein paar Jahre später alles geschafft, diese Ziele zu erreichen.
Und dann haben wir uns überlegt, okay, was ist jetzt das nächste Ziel? Ja, wo soll es jetzt hingehen? Und da haben wir gesagt, okay, es wäre doch cool, wenn wir die größte Marketingagentur Deutschlands werden. Haben wir mal geschaut, wer das ist und haben festgestellt, die größte Marketingagentur Deutschlands ist auch gleichzeitig die größte Marketingagentur Europas. Haben gesagt, das ist eine Firma, die heißt Serviceplan Group. Also, das ist keine Marketingagentur, sondern eine Gruppe. Ja. Und haben die machen 623 Millionen im Jahr und dann haben wir uns gesagt, okay, das wird schwierig mit Erklärvideos 623 Millionen im Jahr, da müssen wir ganz schön viel Erklärvideos. Geht rechnerisch überhaupt, ne? Keine Chance.
Und dann haben wir gesagt, alles klar, dann müssen wir jetzt anfangen umzudenken und haben gesagt, okay, wir müssen auch eine Gruppe werden. Wir müssen viele Dinge anbieten. Wir müssen mit unseren Kunden enger zusammenarbeiten. Wir können nicht ein Video machen und dann noch zwei, dreimal mit den Kunden sprechen, den helfen, das Video einzusetzen, dann getrennte Wege gehen, sondern wir müssen wirklich eng mit unseren Kunden arbeiten, denen helfen massiv zu wachsen, dass die lange bei uns bleiben und immer größere Pakete kaufen können etc. und haben dann gesagt, okay, wir machen jetzt den ersten Schritt in diese Richtung. Wir nehmen eine Website-Agentur dazu.
Ja, mich möchte eine Zwischenfrage stellen zu diesen in Anführungsstrichen utopischen Zielen. Ja. Ähm, wie wichtig war das für euch, für dich, sich solche in Anführungsstrichen wirklich großen Ziele zu stecken? Absolut entscheidend, weil du hast du fängst an anders zu denken. Wenn du sagst, wir machen jetzt keine Ahnung 1 Million Euro Umsatz im Jahr und jetzt will ich 20% mehr machen, das ist jetzt mein Ziel. 1,2 Millionen, das wäre cool. Dann musst du nicht neu denken, sondern du musst nur denken, ich mache ein kleines bisschen mehr, als ich jetzt schon mach. Ich mache einfach bisschen mehr Addbudget, ein bisschen mehr Mitarbeiter, ein bisschen höhere Preise und dann bin ich schon da.
Wenn du aber sagst, ich will nicht eine Million machen, sondern ich will zehnmal so viel machen, dann musst du auf einmal anfangen zu sagen, okay, wie soll das funktionieren mit dem aktuellen System? Wir müssen das System komplett neu denken. Mhm. Ja, wir brauchen ganz andere Strukturen. Z.B. Wir müssen vielleicht Pakete verkaufen, ja, oder Abos. Wir müssen vielleicht ähm andere Quellen erschließen, ja, weil wir können nicht 10 mal so viel Adbudget ausgeben, das bricht irgendwann, ja, und dann fängst du an komplett neu zu denken und dementsprechend, egal ob du ein Ziel erreichst oder nicht, schaffst du auf einmal komplett neue Sphären zu erreichen, die du sonst nie erreicht hättest.
Ich hab gerade so eine eigene Bestätigung bekommen, gell? Ich hab gestern, gestern, vorgestern in den letzten zwei Tagen habe ich ein Meeting gemacht, wo es um Verdienst ging. Was haben die Leute als Ziele, was sie verdienen wollen und dann habe ich halt jeden so als Aufgabe gegeben, nimm dir mal für dieses Jahr ein Verdienstziel vor, brutto im Jahr, wo du sagst, das ist komplett am Limit von dem, was ich mir vorstellen kann. Ich kann mir noch vorstellen, dass ich schaffe, aber es ist richtig am Limit. So, dann habe ich das so aufschreiben lassen, dann habe ich gesagt, jetzt schmeißen wir das alles weg und machen mal zwei. So, weil meine persönliche Überzeugung ist, wenn in der Sekunde sagst, das war jetzt mal ein Limit und jetzt mache ich mal, ich verdoppel mein Ziel, ja, dann wirst du erstmal sagen, geht nicht. Ja, der ganze Körper streut sich dagegen, sagt, das kann nicht funktionieren mit meinen aktuellen Glaubens, mit meiner aktuellen Arbeitsweise, Einstellung und so weiter. Das ist unmöglich. Und das ist ja genau der Punkt, den du gerade gesagt hast, man muss ab heute was anders machen. Ja, deswegen glaube ich manchmal, dass es tatsächlich sogar realistischer ist, utopische Ziele zu erreichen, weil man sich halt verändern muss, als eben diese 10, 20 %. Sagt, ja, die kann ich ja heute eh schon, brauch mich ja nicht viel verändern.
Da sind wir wieder beim Thema, wie wichtig deine Denkweise ist und deine Glaubenssätze, weil die bestimmen alles in deinem Leben. So wie du denkst, bestimmt, wie du handelst und wie du handelst, bestimmt, welche Ergebnisse du bekommst. Wenn du von dir selbst denkst, ich bin ein sportlicher Typ, der gern die Treppe nimmt und nicht den Aufzug, dann wirst du bei dem nächsten Mal, wenn du die Wahl hast, dieses Selbstbild von dir in die Tat umsetzen und dann läufst du und wenn du immer läufst, wirst du nicht dick. So, das heißt, wie du denkst, ist, wie du handelst, wie du handelst, ist, welche Ergebnisse du bekommst.
Als wir zum ersten Mal den Millionenmonat geschafft haben, was ja so für lange Zeit ein großes Ziel war, was wir hatten, da waren wir natürlich hier äh super geil und ah, wir sind die größten und super toll. Als wir es zum zweiten Mal geschafft haben, haben Felix und ich uns danach angeschaut, gesagt, ist richtig peinlich, dass wir nur eine Million im Monat machen. Ist richtig peinlich, dass wir immer noch da feststecken und wir haben komplett unsere unsere Art zu denken umgedreht von das ist das größte Ziel, was wir uns vorstellen können, hinzu, dass das absolute Minimum, alles was da drunter ist, wirklich unangenehm. Neuer Standard. Ja, neuer Standard und auf einmal denkst du ganz anders und auf einmal sagst du nicht mehr, uh, wir hatten wieder heute einen richtig guten Tag. Du sagst, ja, wir sind drei Scheißtage gerade. Ja, und jetzt endlich haben wir wieder einen normalen Tag. Und das überträgt sich natürlich an alle mm im Team, ja, und die Art, wie man denkt.
Und als wir gesagt haben, wir wollen die größte Agentur Europas werden, haben wir festgestellt, das war sofort logisch, dass wir nicht für immer Erklärvideos machen können. So rückblickend betrachtet. Ja, du sagst ja auch, das ist ja komplett logisch jetzt Webseiten zu machen und das nächste und das nächste und es macht voll Sinn. Rückblickend betrachtet, ist immer leicht zu sagen, das war ein logischer Schritt. Aber in diesem Moment, bis zu diesem Moment, haben wir gedacht, wir machen für immer Erklärvideos und das unser einziges Ding. So und dann haben wir gesagt, okay, jetzt müssen wir anders denken. Es kann gar nicht funktionieren 623 Millionen Euro Erklärvideos im Jahr zu machen. Ja, in nur Deutschland. Ja, wir haben zwei Optionen. Entweder wir müssen internationalisieren oder wir müssen in Deutschland mehr in die Breite gehen und mehr Produkte hinzunehmen. Das sind die einzigen beiden Optionen, die wir haben und dann ist es plötzlich ganz einfach, die richtigen Entscheidung zu treffen.
Was mich noch interessieren würde, das hast du ja, hat sich das vielleicht so, wie du es gesagt hast, angeboten, die Firma vom Kumpel mit aufzunehmen. Ähm, vielleicht hat nicht jeder die Situation, dass das machen können. Genau. Und das ist die Frage, auf die ich hinaus will. Wann würdest du sagen, macht das Sinn eine Firma aufzukaufen? Ja. Und oder etwa ein bestehendes System zu übernehmen und wann würdest du sagen, neu machen? In meiner Welt macht's in der Regel immer Sinn das neu zu machen, weil wir als wir Landing Pages übernommen haben, war das im Prinzip zwei Freelancer und eine Website, die online war und ein Logo und das war's. So, das Logo haben wir übrigens geändert. Also, und die Freelancer, die sind heute auch nicht mehr da, sondern wir haben das im Prinzip haben wir es von vorne aufgebaut. Und was ich damals gemacht habe, ist, ich habe mir überlegt, okay, also was ganz wichtig ist, Loftfilm lief zu diesem Zeitpunkt extremst gut und extrem extremst autark. Also, das heißt, ich war nicht für den Vertrieb notwendig, ich war nicht fürs Verfilmen notwendig. Das lief und das ist absolut wichtig, damit, dass man als Unternehmer erst dann anfängt, sich um zweites und drittes Projekt zu kümmern, wenn das erste wirklich stabil läuft.
Wann würdest du sagen, ist das der Fall? Also, wie du gerade gesagt hast, du kannst dich rausnehmen, du kannst am nicht im Unternehmen arbeiten. Was sind so für die Faktoren, wo du sagst, vor denk nicht mehr daran? Ich würde sagen, wenn du zwei Wochen lang Urlaub machen kannst, ohne ein einziges Mal auf dein Handy oder Laptop zu schauen, dann ist okay.
Was passiert bei dir heute, wenn du 6 Monate ausfallen würdest? Bist 6 Monate weg, kommst zurück, was passiert? Firma, die Firma würde weiterlaufen, aber nicht in diesem Tempo weiter wachsen, wie ich das will. Würde sie ihr Niveau halten? Glaubst du? Also, solange der Felix da ist, gar kein Problem. Also, solange der Felix da ist, Felix quasi dein Mitgründer ähm erster Mitarbeiter, mittlerweile mit Partner, mit Inhaber, mit Geschäftsführer. Ja, so mal allein das schon sagen zu können, ist ja hammer. Also, die allerwenigsten kommen im Leben überhaupt mal dahin zu sagen, nach 6 Monaten, nee, ist nicht alles tot. Nein, also tot auf gar keinen Fall. Es wird wahrscheinlich genauso weiterlaufen, bisher nicht so schnell wachsen. Ist ja schon eine krasse Sache. Ja, also ich arbeite viel halt an neuen Sachen, die wir neu bauen, so und wenig an, also noch mal, ich ich gebe dir das Beispiel, was ich eh gerade geben wollte. Ich glaube, das erklärt das ganz gut.
Also, als wir Landing Pages übernommen haben, habe ich mich da sehr intensiv darum gekümmert, wie funktioniert das jetzt? Wie schließen wir das zusammen? Wir brauchen vielleicht neue Vertriebsprozesse, wir brauchen neue Sales-Skripte, wir brauchen neue Verträge, wir brauchen ein Logo dafür. Wir müssen uns überlegen, wie funktioniert das in so einem CRM mit den mit den Leads. Wir müssen uns überlegen, wie funktioniert das mit Rechnung. Wir müssen eine Firma anmelden, ja? Wir müssen ein Gesellschaftsvertrag machen. Das ist ja ganz viele Dinge, die dann anstehen und die du nach und nach alle umsetzen musst. Was ich damals gemacht habe, ist, ich habe die alle aufgeschrieben, jeden einzelnen Schritt. Ich habe alles mit aufgenommen in Form vom Loom Recording. Wenn ich z.B. Zisb, so, jetzt setze ich ein neues Terminbuchungstool für die neue Firma Landing Pages auf. Dafür gehen wir jetzt hier in sein Terminbuchungstool. Erstmal müssen wir ein Account anlegen für die neue Firma. Jetzt müssen wir die Kreditkarte legen. Ja, für die neue Firma. Jetzt müssen wir das machen. Jetzt müssen wir das machen. Alles mit aufgezeichnet.
Und dann habe ich einen Kurs gebaut und der Kurs heißt sinngemäß, wie man eine neue Firma gründet. Crazy, weil ich wusste, weil schau mal, ich wusste, wir wollen 623 Millionen machen. Du wusstest, es ist nicht das letzte Mal. Ich wusste, dass es nicht das letzte Mal sein wird, dass wir neue Firma zunehmen, weil ich wusste, dass es ist so und ich wusste, ich habe keine Lust beim nächsten Mal wieder mich hinzusetzen, sagen, oh, wie geht das denn alles? Sondern ich möchte dann Mitarbeiter hinsetzen und sagen, schau mal, hier kommt jetzt eine neue Firma und hier gibt's sehr viele Dinge zu tun. Hier ist ein Kurs. Machen. Mhm. So, das heißt, es wird wieder genauso gemacht, wie es auch hätte gemacht werden können, nur dass ich es nicht selbst machen muss. Und das heißt, während die neue Firma gebaut wird, kann ich mich um die nächsten Sachen kümmern. Das ist alles so logisch, wenn du das sagst, aber ich ich bin mir sicher, dass 99% der Menschen, inklusive mir, das vielleicht so nie auf dem Schirm gehabt hätten.
Und da wiederum ist das Ziel ja auch ausschlaggebend. Also, hättest du nicht am Anfang das Ziel gehabt, wir werden die größte Marketingagentur Europas, aka wir brauchen mehrere angebaute Firmen. Hättest du bei der ersten Firmen nichts dran Video zu machen. Vielleicht, wobei ich schon immer die Denkweise habe, ich will Sachen nur einmal machen. So und dann müssen die funktionieren. Set and forget. Also alles muss so aufgesetzt sein, dass du es einziges Mal machst und danach es nie wieder anfassen musst und also nur ein einziges Mal erklärst. Ja, weil ich hasse Sachen doppelt zu machen, die die redundant sind, ja, wenn ich mir denke so, ey, das habe ich doch schon, das habe ich doch schon gelöst. So und äh das sollte eine grundsätzliche Denkweise sein. Was muss ich heute tun, damit das für immer läuft und ich nie wieder drauf schauen muss, was ja aber auch eine Lüge ist wahrscheinlich, weil Prozesse ändern sich. Klar. Klar. Ich kann mir vorstellen, von den 6000 Videos, die du aufgenommen hast. Ja. Ja.
Wir haben z.B. jetzt gerade unseren kompletten Onboarding neu machen müssen. Warum? Weil wir waren früher Loftfilm und heute sind wir die München Marketing Gruppe. So, wir haben auch z.B. eine Marketing Academy, die habe ich jetzt gerade komplett neu gebaut, weil wir hatten immer die Loftfilm Academy, wo wir das ist ein Videokurs, der für alle unseren Kunden im Preis inbegriffen ist, wo du praktisch Klick für Klick gezeigt bekommst, so setzt du den Film richtig auf der Website ein. Das ist der richtige Player, das ist die richtige Position. So machst du das Thumbnail, so schaltest du eine Art, so lädst du den auf YouTube hoch und so weiter. So ein anderer Kurs. Jetzt haben wir aber gesagt, wir haben ja nicht nur Loftfilm Kunden, sondern wir haben auch Kunden von unseren ganzen anderen Firmen. Also brauchen wir einen Kurs, der nicht die Loftfilm Academy ist und sich nur um Loftfilme dreht, sondern allgemein Marketingkurs.
Wenn du sagst, du hast jetzt in deiner aktuellen Situation einen solchen Kurs neu aufgesetzt, bedeutet das, du nimmst alle Videos auf? Nicht alle, aber also ich strukturiere den Kurs und überlege mir, was muss auf jeden Fall rein, in welche Reihenfolge. Und das machst du alleine. Ja. Mhm. In dem Fall schon, weil es mein Projekt ist. Dann 70% der Videos mache ich und dann hat Felix welche gemacht. Unser Geschäftsführer von unserer SEO-Firma hat welche gemacht, der Bene ähm ALER hat welche gemacht, weil wir haben auch ein paar Videos zu dem Thema HR und Mitarbeitergewinnung da drin. Ähm, genau, aber aber Fakt ist, also die absoluten Vollprofis, also die die Sache, die wir sprachen, wird halt zu 100%. Also haben z.B. einen Kurs zum Thema SEO und wie du bei Google weiter nach oben kommst bei Chat GPT und diesen Kurs hat logischerweise derjenige unserer Firma gebaut, der die meiste Expertise in dem Bereich hat und das ist der Benedikt, unser Geschäftsführer der SEO-Firma. Ja.
Lass uns da mal reingehen. Mich würde in diese Prozesse interessieren von von Anfang bis Ende. Also insbesondere, was was mich interessiert ist so ein bisschen dieses Thema von der Rekrutierung bis zum laufenden Mitarbeiter, welche Prozesse du da hast von beginnend Rekrutierung, Onboarding, Einarbeitung, später die Führung, dass wir da mal ein bisschen reingehen, welche Prozesse hast du, wo du das Gefühl hast, die haben vielleicht andere nicht in dem Maße, wie du sie hast.
Von Anfang an hatte ich einen Traumsponsor für meinen Podcast und zwar das Seminar, das mich zu dem Unternehmer gemacht hat, der ich heute bin. Deswegen freue ich mich unglaublich, Palace Seminare als Partner des Podcasts vorstellen zu dürfen. In dem Jahr, nachdem ich die Seminare von Palace besucht habe, hat sich mein Gewinn verdoppelt und das, obwohl ich ungefähr 30% weniger gearbeitet habe. Mittlerweile wurden nicht nur über 50 meiner Mitarbeiter von Palace geschult, sondern auch meine Mutter und meine Lebensgefährtin. Beim Palace lernst du alles zum Thema Zielsetzung, Konzentration, Selbstvertrauen, Entscheidungsfreude, Beziehung, Motivation, Image, Mut und Konsequenz. Also wirklich Dinge, die einem im Leben nach vorne bringen. Wenn du auch das Gefühl hast, ich bin eigentlich für mehr bestimmt, dann kannst du auf dem Einführungsseminar herausfinden, ob Palace auch zu dir passt. Oft wissen wir ja, was wir tun sollten, aber es fehlt einfach die richtige Umsetzung. Genau dabei hilft das Einführungsseminar. Das Einführungsseminar ist quasi ein Non-Profit, 7einhalb Stunden Mehrwert inklusive Verpflegung und das unter 100 €. Und wenn du bei der Buchung angibst, dass du über diesen Podcast kommst, schenkt dir Palace zusätzlich das Buch "Ein edler Charakter". Das Buch zeigt dir, wie du deinen Charakter so entwickelst, dass du im Alltag mehr Wirkung, Stabilität und Erfolge erreichst. Klicke jetzt auf den Link in den Shownotes und mach den ersten Schritt.
Ich kann ja einfach mal durchgehen, wie das funktioniert. Wo wo wollen wir anfangen? Bewerbungswisch. Ein Mitarbeiter, den es noch nicht gibt. Okay, also der Prozess läuft so. Ich habe einen Mitarbeiter, der ersetzt werden muss oder ähm wo Wachstum ist und wir brauchen neue Leute. Ja, das sind ja die zwei Fälle, wo du sagst, ich muss jetzt jemanden high. Entweder jemand anders fällt aus oder wir planen uns zu vergrößern. Wir merken, es wird mehr, wir brauchen mehr Verstärkung. Das sind die Optionen. Dann kommt eine WhatsApp-Nachricht in einen HR-Chat. Ich habe alles auf WhatsApp. Ich habe alleine mit Felix, rate mal, wie viele WhatsApp-Gruppen ich mit Felix gemeinsam habe. Also, ich hätte, hätte ich jetzt die Vorgeschichte nicht gehört, hätte ich jetzt gesagt 12. 12. Ja, nicht ganz. Bisschen mehr sind schon. Ich schaue mal parallel dazu, dass ich kein Quatsch erzähle. Aha, also wir haben jetzt die 500 Gruppenmarke gesprengt. 504 gemeinsame Gruppen.
Also, ganz kurz, du hast mit Felix, mit deinem äh mit Geschäftspartner um die 500 WhatsApp-Gruppen, die quasi dann Überschrift haben Thema X. Ja, genau. Und das macht auch absolut Sinn. Also, das sind eigentlich wie so einzelne Threads, wo du sagst, hier geht's um dieses Thema, hier geht's um dieses Thema. Ich schreibe teilweise an einem Tag mit Felix in 17 verschiedenen Gruppen und das macht auch Sinn, weil die sind, wir haben ja verschiedene Dinge, an denen wir arbeiten. Wir haben Buchhaltungsthema, an dem wir arbeiten, wir haben Loftfilmthema, an dem wir arbeiten, wir haben vielleicht Mitarbeiterthema, an dem wir arbeiten und in jeder Gruppe sind alle Leute, die da irgendwie die es betrifft, quasi die es betrifft, die diese Informationen brauchen, die mit drin sein müssen. Ja, und gleichzeitig habe ich auch diverse Gruppen, wo nur Felix und ich drin sind, nur wir zwei, aber die sind einfach thematisch getrennt. Das ist einfach ein Fokus-Thema. Ja. Und anstatt, dass ich sage, ich habe hier eine Frage und übrigens zu dem Thema und zu dem Thema, ist es einfach per Gruppen getrennt. Ich frage immer mal wieder nach. So, also ich sehe vor und Nachteil von außen betrachtet. Also Vorteil, den ich jetzt sehe, ist du hast immer den thematischen Verlauf. Ja, ähnlich wie bei der E-Mail, wo du einen Verlauf hast, sagst, okay, zu diesem Thema haben wir das letzte Mal, auch wenn es ein Jahr her ist. Ja, in dieser Gruppe haben wir das Thema besprochen und da knüpfen wir jetzt an. Yes. Das sehe ich als Vorteil. Ich sehe den Nachteil, dass ich also ich hätte keinen Überblick mehr 500 Gruppen, also das zu suchen oder da wieder reinzukommen. Brauchst du nicht, weil es ganz einfach eine Gruppe, die ungelesen ist, muss bearbeitet werden. Eine Gruppe, die gelesen ist, kein Also da geht's immer nur um aktuelle Themen, nicht um man legt da irgendwas ab, was man in Zukunft irgendwann braucht oder irgendwas, ne? Nee.
Okay. Das heißt, es geht um Arbeitsaufträge in Anführungsstrichen. Ja. Kommunikation. Ja, wo finde ich das? Ey, dass du Bescheid weißt, ich habe uns einen Termin für morgen reingestellt, was auch immer. Ja. Mhm. Dank Kommunikation. So, jetzt gibt's eine WhatsApp-Nachricht in diese Gruppe. Brauchen neuen Vertriebsmitarbeiter. So, dafür gibt's einen Prozess, der proven to work ist, wie wir Vertriebsmitarbeiter finden. Okay, ganz kurz. Gibt's jetzt für diese eine Rekrutierung eine Gruppe oder gibt es eine allgemeine Gruppe, die heißt die Okay. München Marketing Gruppe HR. Okay. So. Und die kriegen dann den Ping. Das heißt, für die ist das, die haben eine Schulung natürlich dazu, ein genauen Kurs, eine Checkliste und jeder Prozess fängt immer an mit dem Trigger. Der Trigger heißt, wenn das passiert, dann setze den Prozess um. In diesem Fall ist der Trigger, du bekommst den Auftrag, eine neue Person einzustellen. Wert. Du hast einfach deine programmiert. Alles programmiert. Ja. Also alle Schulungen sind immer oder alle Prozesse sind immer Trigger. Mhm. Äh, das muss umgesetzt werden und das ist der Abschluss des Prozesses. Das ist der letzte Schritt, damit du ein Haken drin machen kannst. Und das haben die Leute gelernt in den Videos, richtig? Und wenn du jetzt sagst, es gibt 6000 Videos, dann ist aber nicht jeder Mitarbeiter hat 6000 gesehen, sondern nur die, die für dich relevant sind. Okay, wenn du jetzt sagst HR, was würdest du sagen? So ein HRler, wie viele hat der? Keine Ahnung. Ist 1000? Nee, weniger würde ich sagen, aber es gibt halt am Anfang relativ, es gibt ja auch Videos, die gehen nur eine Minute. Ja, das ist nur so, oder es gibt z.B. zum Thema Krankmeldung gibt's halt fünf verschiedene Videos. Das eine ist, so meldest du dich krank. Das zweite ist Ausnahme, wenn du schon im Büro bist und dir dann schlecht geht. Das dritte ist Ausnahme, wenn was, wenn du einen wichtigen Termin hast oder was auch immer. Ja, also das gibt's dann noch die Ausnahme, die Ausnahme, die Ausnahme, dass jeder Fall einfach geklärt ist. Ja, und die schauen halt dann die Leute dann, wenn sie es betrifft. Ja.
Es tut mir leid, dass so viel unterbreche, weil ich die Prozesse komplett verstehen. So, das bedeutet wahrscheinlich sind die Videos nicht so, dass man sagt, du fängst hier an und dann hast du musst du musst du dir alle durchschauen, sondern auch man kann wieder reingehen, also man kann suchen. Keine Ahnung, ich habe es Prozess Rekrutierung krank, ich suche nach krank und dann komme ich zu dem Video und das schaue ich mir dann an. Ja, genau. Okay.
So, jetzt kriegt der HR eine Information. Wir wollen hier jemanden nachbesetzen. Es gibt, falls es keine neue Stelle ist, wir gehen jetzt mal davon aus, dass wir schon mal für diese Position schon mal Mitarbeiter gesucht haben, dann hat der Haller natürlich da einen vorgeschriebenen Text, ein vorgeschriebenen Prozess. Was macht er, wo auf welcher Plattform ist es? Eine Indie-Thema. Es gibt manche Stellen, die besetzt man leichter über Indie, es gibt manche Stellen, die besetzt man leichter über Meta. Übrigens auch das haben wir natürlich gemessen. Ja, das heißt, wir haben da Budget ausgegeben. Du kannst dir vorstellen, wir haben ganz viele so Exceltabellen, wo da drin steht, Cost per Bewerbung, Cost per qualifizierter Bewerber, Cost per Einstellung, wo wir wissen, eine Backoffice-Stelle findet man leichter über Indie, ja, oder eine Vertriebsstelle findet man leichter über Meta oder so, dann schmeißt er das an.
Würdest du sagen, dass ein solches detailliertes Konzept nur dann Sinn macht, wenn man sich, wenn man weiß, ich werde eine große Firma aufbauen? Weil ich mich frage, ich habe irgendwann mal einen Vertriebler, den ich einstelle, ich habe einen in HR, ich habe also ich bin keine Ahnung Mann Betrieb, ja, Pi mal Daumen. Macht es dann Sinn, dass ich für jede dieser Prozesse eine Excel-Liste habe, wo ich diese Sachen getrackt habe oder mich dann zu wenig ums Geldverdienen gekümmert? Ja, es gibt halt ein Grenznutzen, ne? Weil die Sache ist, wenn du wenn du so ein Prozess baust, ist es im ersten Schritt immer erstmal mehr Aufwand. Ich gebe mal ein Beispiel. Jetzt kommt ein Mitarbeiter zu dir und sagt: "Hey, ich habe ein kleines To-Do, ich weiß nicht, wie es geht." Sagen wir jetzt mal, irgendein Beispiel. Sagen wir jetzt mal, ein Hotel für eine Geschäftsreise buchen. Ja, du bist jetzt da irgendwie im Hotel. Ähm, wie machen wir das? Jetzt könntest du natürlich sagen, ach komm, ich mach's einfach schnell selbst, weil bis ich dir das alles erklärt habe, in der Zeit habe ich es zweimal selbst gemacht. Mhm. Das heißt, wenn du es jetzt einmal selbst machst, war das zeiteffizienter, als wenn du es jemanden beigebracht hättest. Das heißt, wenn du weißt, ich werde die nächsten zwei Jahre höchstwahrscheinlich nicht mal auf eine Geschäftsreise gehen, macht's keinen Sinn ein Kurs draus zu bauen. Aber wenn du halt sagst, ey, das kann durchaus mal wieder passieren. Spätestens, wenn du es zum zweiten Mal machst und sagst, jetzt habe ich zum zweiten Mal diesen Monat Hotel gebucht, spätestens dann solltest du vielleicht drüber nachdenken zu sagen, ey, ein drittes Mal will ich es nicht machen, jetzt mache ich eine Regel dazu. Und wenn man weiß, dass sich der Prozess nicht ändert, weil das ist ja auch eine Sorge, die man haben muss. Ich irgendwann mal irgendein Video aufgenommen vor vier Jahren. Mach n Reise funktioniert ändern. Also das ändert sich auch die ganze Zeit, weil du vergisst einfach immer Sachen am Anfang. Das ist ganz normal.
Also, wir haben ein langes Sheet zum Thema Reiseplan. Ja, wo dann drin steht, was für Hotels werden gebucht, wo werden die gebucht und so weiter. Gibt's ganz viele Regeln. Z.B. eine Regel ist äh keine Flüge vor Jonas vor 10 Uhr morgens, weil ich einfach hasse um 6 Uhr aufzustehen, dann zum Flughafen zu fahren. So und dann z.B. Einmal stand ich am Flughafen in München und habe gemerkt, ey, jetzt sitze ich schon am Gate. Ich habe immer noch eineinhalb Stunden Zeit, ich war viel zu früh da. Also habe ich meine Assistentin geschrieben, bitte Prozess anpassen. Eineinhalb Stunden vor Abflug Ankunft am Flughafen reicht. Und dann geht die in das Sheet rein und schreibt es einfach um und ab sofort klappt's für immer. Oder einmal saßen Felix und ich in dem Restaurant und Felix ist Vegetarier und es gab nichts vegetarisches. Das war nicht der Fehler von unserer Mitarbeiterin, die das Restaurant gebucht hat. Z war unser Fehler, weil wir es noch nie kommuniziert haben, aber in diesem Moment ist es schief gegangen und wir haben gesagt, ey, bitte ab sofort Checkliste. Ja, immer wenn Felix dabei ist, muss gecheckt werden, ob es eine vegetarische Option im Restaurant gibt. So und seitdem ist das nie wieder schiefgegangen. Also, es ist Prozesse ändern sich immer und werden immer angepasst, aber das macht ja nichts. Ja, die kann man ja relativ schnell dann anpassen. Und diese Prozesse sind aber immer Videos, Videos in Kombination mit Checklisten. Okay. Okay. Weil das ja dann auch leichter zu editieren ist. Genau. In dem Video sagen wir oft äh sagen wir oft sowas wie es kann sein, dass der Prozess sich ändert, das halt bitte immer die Checkliste, die angehängt ist, berücksichtigen. Es ist z.B. auch in Videos da gibt, wir haben natürlich auch einen Kurs, man Videos macht logischerweise. Ja, es muss ja auch einen Prozess geben, was ein Prozess anstößt. Also, ich jetzt habe ich gemerkt, ah, vegan, blabla, so jetzt muss da ein Prozess gestartet werden, das Video wieder anzupassen. Genau, das ist unser Führungskräfte-Kurs. Da wird erklärt, die Führungskräfte sind dafür zuständig, dass der Kurs ihrer Abteilung immer up to date ist und das wird natürlich auch den gelehrt und genau es wird auch gelehrt, wie man Video aufnimmt und z.B. wird da gesagt, wir wollen nicht sagen, wenn diese Situation auftritt, geht zu Jonas und fragt bei Jonas nach oder geht zu Kevin und fragt bei Kevin nach, sondern wir wollen sagen, wir wollen in Positionen sprechen. Wenn dieses Problem auftritt, geht zum Teamleiter Vertrieb, falls der nicht mehr da ist, falls sich die Struktur ändert oder geht zu
Der verantwortlichen Person für die Reiseplanung. Ja, das heißt, die Kurse sind schon so gemacht, dass sie möglichst lange halten, weil sonst müss ja jedes Mal, wenn sich irgendwie eine Position ändert, wieder alle Kurse, wo der Name auftaucht, ändern. Aber klar, ab und zu gibt's Anpassung. Ja, okay.
So, das heißt, wir sind jetzt gerade viel abgeschweift, weil ich viel Fragen gestellt habe, aber es gibt jetzt Ind, es gibt eine Stellenanzeige, die per geschaltet wird. Ja, jetzt bewerben sich Menschen. Genau, also es gibt eine Stellanzeige, die geschalt wird. Jetzt bewerben sich Menschen dafür m wir könnten jetzt vom hunderen ins Tausendsteel gehen, aber letztendlich gibt's da ein Prozess. Jeder Bewerber wird innerhalb von 24 Stunden angerufen. Ähm gibt so ein paar Regeln, dann haben wir Skript natürlich, jeder Kontaktpunkt mit jedem Bewerber ist von vorne bis hinten gescriptet. Jedes Bewerbungsgespräch läuft absolut gleich. Jeder Bewerber kriegt die exakt gleichen Fragen gestellt. Ich weiß noch, meine meine Frau hat sich mal beworben ähm bei einer Firma bei einem großen Konzern und da war sie in ein Bewerbungsgespräch und hat mir davon erzählt und sie hat gesagt, sie war alleine mit einem mit einer anderen Person, die wohl gerade erst Führungskraft geworden ist, die wahrscheinlich noch nie vor Bewerbungsgespräch geführt hat, die ganz komische Fragen gestellt hat und die äh offensichtlich, wo es keinen standardisierten Bewerberprozess gab.
So und die Frage ist, wie willst du als Firma bewerten, ob Kandidat A besser ist als Kandidat B, wenn jeder andere Fragen stellt? Ja, oder wenn einmal der die Entscheidung trifft und einmal der? Deshalb gibt's bei uns klare Kriterien, klare Fragen, klaren Gesprächsteinfahrten. Ja, und am Ende ist es eine Entscheidung, du kannst da drei verschiedene Leute hinsetzen, die würden alle zum gleichen Schluss kommen. So, ist also standardisiert. Ähm, genau.
Dann gibt's insgesamt gibt's bei uns drei Schritte. Der erste Schritt ist so ein kurzes Vorgespräch, wo wir so ein paar Eckpunkte abklopfen, ob die passen. Telefonisch. Äh ja, z.B. ähm wir machen keine Teilzeitstellen bei uns. So, Begründung dahinter ist eigent ganz einfach. Es kostet genauso viel Zeit jemanden alle Aufgaben beizubringen, der Teilzeit da ist oder der Vollzeit da ist. Der gleiche Aufwand, aber wenn jemand Vollzeit da ist, haben wir einfach doppelt so viel Arbeitszeit, ja, die da reinsteckt. Also genau. Also ein Beispiel, ja, das heiß wir rufen die an, sagen: "Ey, das ist eine Vollzeitstelle, passt das für dich?" "Jo, passt." So, wir sagen, ey, das Gehalt ist übrigens Standard, passt für dich. Jo, passt. Wenn das da schon mal Sachen nicht passen, grundlegend macht's natürlich keinen Sinn weiterzusprechen. Das heißt, ihr habt immer am Anfang des Telefonats klar für jede Position, was das Gealt ist. Ja, und übrigens auch für jede Stelle. Und das würde ich auch empfehlen, weil ähm man es passieren ganz schlechte Sachen, wenn man anfängt mit jedem Einzel zu verhandeln und ja gut, aber ich habe doch letzte Woche noch Überstunden gemacht, das soll doch auch irgendwo und dann habe ich doch mehr verdient. Wieso kriegt der mehr als ich? Das ist ein Drehbuchautor in dieser Position, in dieser Zeit kriegt genau dieses Geld. Ja, das ist für alle gleich so standisiert. Ähm, genau.
Dann äh gibt's ein zweites Gespräch, wo wir schon mehr auf inhaltliche Sachen gucken und dann, wenn die Leute passen, kommt das dritte Gespräch. Das ist ein Teamleitergespräch mit einem Testprojekt. Das heißt, wir schauen, die kriegen Probeaufgaben. Äh, die werden auch einige persönliche Fragen gestellt. Ja, wir fragen die Leute z.B., was sie in ihrer Freizeit machen, wo sie im Urlaub gerne hinfliegen und so weiter, weil halt für uns dieses Thema persönlicher Faktor einfach super wichtig ist. Ja, wir wollen Leute haben, die vor allem gut ins Team passen und ambitioniert sind und die von der Persönlichkeit passen. Wie viel Vorfahrung du hast, ist uns ziemlich egal. Mm.
Und jetzt ambitioniert testet ihr quasi mit Probearbeiten. Ob jemand ambitioniert ist oder nicht, testen wir mit intelligenten Fragestellung, die ich jetzt nicht hier spoilern will, weil sonst jeder Bewerber, der sich das anschaut, dann genau weiß, was er was er fragen muss. E, Jungs, ich hab's versucht. Also ich ich ich gebe mal ein Beispiel. Ja, wir ähm wir stellen verschiedene Fragen ähm wo wir schauen, wie die Leute drauf reagieren oder machen verschiedene Dinge. Z.B. Es gibt ein Testprojekt und daran sieht man natürlich, ob ihr grundsätzlich vernünftig arbeitet und und ob der grundsätzlich passt. Ja, also wenn es jetzt jemanden im Vertrieb anfangen will und halt kein Deutsch spricht oder nur stottert, ist schwierig. Aber wenn der grundsätzlich passt, was wir immer machen in jedem Testprojekt ist, dass wir eine Mitarbeiter oder Bewerber hartes Feedback geben. Das steht im Skript, da steht drin eine Sache, die mir wirklich gar nicht gefallen hat an deinem Testprojekt ist in Klammern nenn irgendwas, was er nicht gut gemacht hat und danach Pause und wir gucken, wie Leute reagieren. Und wenn jemand sagt, ja, aber das ist ein ganz schlechtes Zeichen, weil das vielleicht nicht offen für Feedback. Ja, wenn jemand jetzt Skript if ja, aber Aufstellung, ja, dann gibt's ein Strike. Okay. Und wenn der aber wenn der aber sagt, oh, danke fürs Feedback. Alles klar, weiß Bescheid. Ist ein gutes Zeichen. Und so gibt's halt so verschiedene Stellen. Du weißt es nie. Jemanden einstellen ist immer raten. Ist immer so gut wie es geht raten und dann wirst du sehen, wie es wirklich ist, wenn er da ist. Mm wichtig ist der der größte Trick viele Bewerber zu oder der größte Trick richtig gute Mitarbeiter zu bekommen und wir haben wirklich eine enorm hohe Dichte an absoluten Aern ist einfach sehr sehr viele Bewerber zu bekommen und sehr viel auszusortieren. Wir stellen 0,8% alle Bewerber ein. Krass. Und bekommen 3000 Bewerbung im Jahr. Wie ist der Filter? Wenn du es prozentual sagst, es gibt erstmal ein Erstgespräch, da werden wahrscheinlich die meisten schon mal rausfliegen. Also, wo filtert ihr wie viel? Ich kann es ja nicht genau sagen, weil HR nicht meine Abteilung ist, aber ich könnte jetzt unserem Head of HR schreiben und hätte in 10 Minuten Antwort. So, weil das ja auch wieder Prinzip von ich investiere unglaublich viel mehr Zeit am Anfang, weil keine Ahnung, ich weit über 100 Gespräche für für einen, der eingestellt. Wir haben zwei Vollzeit Leute, die nur den ganzen Tag Beungsgespräche führen, morgens bis abends nur Bewerbungsgespräche führen. Aber dafür haben wir dann halt Leute, die wirklich gut sind, ja, die wirklich die Ausnahme Ausnahme Ausnahme Leute, die wir dann auch noch mögen und die gut bei uns reinpassen und ja, das ist ein großer Volksfaktor. Mm.
Ja, wenn du jetzt einen Mitarbeiter ersetzt, das war so ein bisschen das Beispiel, gibt es dann eine Einarbeitungspase, wo der alte Mitarbeiter den neuen einarbeitet im besten Fall oder sagst du bewusst nicht, weil dafür haben wir ja die Videos und der soll den nicht mit seinem Ja, nee, es gibt immer, also gibt Mentorenprogramm, das heißt jeder der bei uns anfängt, hat die ersten drei Monate ein Mentor an seiner Seite. Das heißt jemand einfach den mal Fragen stellen kann, der bei ih mit drüber schaut, aber grundsätzlich sind die Videos, das ist das ist das Hauptthema. Ja.
Ja. Würdest du sagen, dass all diese Skripte, diese Optimierungen, dass das den Ursprung hatte in deinem Verkauf damals als? Ich glaube, das ist eine Persönlichkeitssache, also das ist tief in mir drin und ich glaube, das ist der eins, ich bin der feste Überzeugung, es gibt ganz viele Dinge, die kann man richtig machen und die kann man falsch machen. Ja, und es gibt meistens rein logisch rationale Argumente, was richtig ist oder was falsch ist. Ich gebe dir mal ein Beispiel. Ich bin der festen Überzeugung, dass es nur einen richtigen Weg gibt, wie man in die Spülmaschine die Messer und Gabel reintun und das ist mit dem Griff nach oben. Alles andere ist meiner Meinung nach ist ist weiter wein nach extrem dumm. Warum? Weil erstens die Messerklinge ist scharf. Das heißt, die oben anzufassen macht keinen Sinn. Zweitens die schmutzig, die oben anzufassen macht keinen Sinn. Drittens, wenn du sie wieder ausräumst, toust du immer deinen mit deinen Händen an und hast den Teil, der später im Essen ist, mit deinen Händen angefasst. Es gibt nur Nachteile, das so rum einzustecken. Du hast du ein Video dazu aufgenommen. Nee, aber aber was ich damit sagen will, ist es ein Beispiel dafür äh wie man Dinge so oder so machen kann. Und vielleicht gibt's auch Leute, die sagen, ich habe super viel gute Argumente, warum es andersrum besser ist, ist ja auch fein, aber das entscheidende ist, ich habe mir dazu Gedanken gemacht und ich habe für mich einen Weg beschlossen, der nicht einfach wahllos gewählt ist, sondern ich habe überlegt, was ist der bessere Weg für mich?
So, hast du mal Mitarbeiter lebt, die sagen, das ist mir zu viel? Nee, weil die stellen wir auch gar nicht ein. Ja, also wir gucken ja, wir schreiben überall auf unserer Karriere Seite steht drauf, wir haben klare Strukturen, klare Vorgaben, klare Anweisung. Wir machen Persönlichkeitstest mit den Leuten und schauen, ob die so in Strukturen so blaue Persönlichkeiten sind und ob die gerne in Strukturen denken und Prozessen oder nicht. Ja, kreative Leute passen bei uns nicht gut rein. Mm. Ja, obwohl wir eine Marketingagentur sind. Aber es hängt ja ein bisschen von der Stelle ab, wenn ich jetzt den Vertriebler brauch, der vielleicht eher dunkelrot ist, weiß ich nicht. Äh oder würdest du sagen, nee, das ist, würdest du sagen, ihr rekrutiert einen Menschentypen? M einen Menschentypen, aber schon ein paar wenige Menschentypen. Ja. Ja.
Ich finde es, ich finde es mega spannend. Also, weil ich habe das noch nie so im Detail erlebt wie bei dir. So und ich ich glaube die Zuhörer merken es auch, man könnte jetzt zu jedem Detail könnte ich noch eine Frage stellen und dann würden wir einen Podcast machen darüber, wie man Geschirrichtig einräumt oder weil, weil es wirklich ins kleinste Detail, also der Stage A Prozess geht noch weiter. Jetzt wird dem Bewerber dann, also der Bewerber läuft durch Prozess durch. Dann gibt's noch mal einen letzten, also wir nehmen alle Bewerbungsgespräche auf, auch wieder mit Einverständnis logischerweise und legen das dann noch einmal Felix oder mir aufs Trello. Ja, Trello ist unser Prozess, wie praktisch Mitarbeiter uns Aufgaben geben können. Das heißt, der wird noch einmal immer von einem von uns beiden angeschaut und final abgesegnet, aber nur dann, wenn alle anderen vor in der Reihe schon gesagt haben, das ein Ja, für mich. Aber was heißt angeschaut die Protokolle dazu oder den Mensch an sich? Das Recording. Okay. Das heißt das das Einstellungsgespräch oder die die Bewerbungsgespräche werden aufgezeichnet. Und ihr hört euch das im Nachhinein mit zweifacher Geschwindigkeit dann an beim Essen oder so. Crazy. So, dann wird es noch einmal final abgesegnet, dann gibt's noch mal ein Push on HR. Bitte diesen Bewerber zu diesem Zeitpunkt zusagen und dann gehen natürlich die nächsten Prozesse los. Z.B. bekomme ich dann auf mein Trello eine Aufgabe hier bitte diesen Bewerb, diesem Mitarbeiter eine Begrüßungsvoice zu schicken. Das heißt, ich schick dir dann WhatsApp. Das ist einfach, also du kannst dir vorstellen, jeder Prozess bei uns hat ein Zweck. Mhm. Und jeder Prozess ist irgendwann aufgenommen worden, weil irgendwo mal was schiefgelaufen ist. Und wir hatten das einmal die Situation, dass ein Bewerber uns zugesagt hat und dann aber zwischen dem Zeitpunkt, wo er zugesagt hat und dem Startzeitpunkt wieder abgesagt hat. Mhm. Und dann haben wir uns natürlich zusammengesetzt und gesagt, okay, woran kann das liegen? Was können wir tun, um das in Zukunft zu vermeiden? Und eine Dinge, die wir dann uns überlegt haben, ist es wäre doch cool, wenn wir noch mal paar Touchpoints zwischendrin haben, wie so Retargeting Marketing. Mhm. z.B. stell dir vor, du bewirbst dich irgendwo in der Firma mit 90 Mitarbeitern, du machst Bewerbungsgespräch, du kommst vorbei und unter schreibst deinen Vertrag und dann drei Tage später kriegst du eine WhatsApp von der Nummer, die du nicht kennst und das ist der Geschäftsführer von der Firma und er sagt: "Ey, ich wollte nur kurz dich begrüßen. Schön, dass du da bist." Ja, richtig cool, dass es geklappt hat. Mega, dass du bald dabei bist. Ich freue m ich freue mich, dass wir uns persönlich kennenlernen und kriegt so eine nice nette kleine Willkommensnachricht. Das hat er hal in seinem Leben noch nie bekommen. Genau, das hat er noch nie bekommen. Ich bin davon überzeugt, dass diese Details einen riesen Unterschied machen. Also wir machen das bei uns z.B. so, wenn jemand bei uns neu eingestellt wird, dann kommt wir haben eine ja große Gruppe, wo alle drin sind, wo ja sehr wenige Sachen reingepostet werden dürfen und auch nicht alle können, aber da kommt z.B. sowas rein. Ja. Ja, herzlich willkommen. Neue Mitarbeiter so oder man geht am ersten Tag mit dem mal alle Leute vorstellen im Büro oder man geht mit dem Essen, dass man allein dass sich halt im ersten Tag nicht so gelandet ab entscheidend. Ähm und da haben wir einen kompletten Prozess logischerweise dafür, wie jemand bei uns geonboardet wird. Ja, der kommt rein, der wird dann um Punkt 10 abgeholt, dann kriegt er eine Präsentation über das Unternehmen, ja, in unser Meetingraum, dann wird er einmal durch die Abteilung geführt, wird allen vorgestellt. An dem Tag gibt's Mittagessen mit dem Team, ja, auf Firmenkosten. Das heißt, die gehen dann zusammen Mittagessen und so haben wir so ein so ein Ablauf. Ja, der Laptop steht schon am Tisch. An seinem Tisch steht meistens irgendwie so eine kleine Tafel, wo drauf steht: "Herzlich willkommen Name und" und so. so ganz viele kleine nette Touchpoints, was halt dazu führt, dass du gleich viel positiver bei deinem neuen Arbeitgeber anfängst. Ja, positiv gestimmt bist. Genau. Und äh ja, dann fängt er an und dann geht sein Ausbildungsprogramm los. Da haben wir schon drüber gesprochen. Mhm. Ausbildungprogramm heißt Videos und so weiter. Gibt's hast du da noch irgendwelche Prozesse, wo du sagst, wir haben irgendwie schon fixes Feedback Runden vor allem am Anfang denke ich häufig für neuen Mitarbeiter, ja, der hat nach einer Woche, nach 3 Wochen, nach 6 Wochen und nach 3 Monaten Feedbackgespräch. Also das sind dies nach einer Woche ist wirklich nur so ein 10 Minuten Checkin, ja, wo wir sagen: "Hey, bist du gut angekommen? Gibt's irgendwelche Sachen, die unklar sind? irgendwelche großen Fragezeichen, ja, wo wir immer wie und ab dann übrigens mit jedem Mitarbeiter alle sechs Monate und das läuft über Trello oder das dass die Führungskraft dran erinnert wird, das zu tun. Nein, das macht HR. Also das heißt z.B. beim beim Vertragsunterschrift danach das ein Trigger Vertrag ist unterschrieben, jetzt kommt Trigger Trigger 1 bzw. das ist der Trigger, jetzt kommen Toos. Ja, to du eins schick Jonas oder sag Jonas bescheid, dass er jetzt eine Willkommensprachnachricht verschicken muss. Aber das sind diese Trigger sind menschliche Trigger. Das heiß da sitzt jemand und sagt, okay, jetzt in zwei Wochen rum, hat es irgendwie in seinem Kalender stehen, das ist nichts, was automatisch irgendwie ein CM oder was gepingt wird. In dem Moment, in dem ein Vertrag unterschrieben wird, ich glaube, das ist ein menschlicher Trigger, das einfach du kriegst das als HR, das ist ja deine Aufgabe. Vertragsunterschrieben, jetzt habe ich einige Todos. Ja, eine Checkliste, was jetzt alles machen muss. So, eine Sache ist, ich muss Jonas Bescheid sagen, dass er den begrüßt über WhatsApp. Eine Sache ist, ich muss Equipment für diesen Mitarbeiter bestellen und einrichten, dass das am Tag, wo der anfängt, auf seinem Schreibtisch steht. Ich muss mit der Führungskraft sprechen und der Bescheid sagen, dass der Mitarbeiter zugesagt hat, dass die Führungskraft weiß, dass der Bescheid sagt. Ich muss einen Termin im Kalender machen für das Teammittagessen am ersten Tag, wo der anfängt und ich muss unter anderem auch diese 7 Tage, 3 Wochen, 6 Wochen, 3 Monate Feedback Gespräche jetzt schon eintragen. Ja, das heißt, die stehen praktisch schon im Kalender, bevor der Mitarbeiter den ersten Tag hat. Wenn der reinkommt, macht er sein Laptop auf und sieht die Termine schon im Kalender. Ja, crazy.
Also ich ich habe ganz viele in meiner im Kopf so ToDos, die gerade so mir aufmache an Sachen, die ich die ich übernehmen möchte. Wie ist bei dir die Aufteilung mit Felix? Heißt gell? Ja. Wie habt ihr definiert, was machst du? Was macht er? Das ist eine super Frage, aber es gibt eine ganz eindeutige Antwort drauf und zwar Jonas ist dafür zuständig, dass mehr Kunden reinkommen und Felix ist dafür zuständig, dass alle Kunden glücklich sind. Das sind die zwei wichtigsten Dinge, die es in jeder Firma gibt. Mehr Kunden rein und bestehende Kunden glücklich machen. Und das ist unsere Verteilung. Und alles, was mit Kundenzufriedenheit zu tun hat, macht Felix. Und alles was mit also Felix größte Aufgabe ist, Felix größte Ziel ist, dass wir das mehr Kunden bei uns verlängern. Ja, weil das ist ja, wenn Kunde glücklich sind verlängert nicht. Ja, genau. Ähm und meine größte Aufgabe ist, dass mehr Neukundenumsatz reinkommt. So. und alles was damit zu tun hat und bei Felix alles was damit zu tun hat, wie funktionier übrigens, sorry noch ein Satz dazu. Ich ich habe ich coache ja auch viele Unternehmer und ich spreche mit vielen Unternehmern und ich ich sehe gerade bei Unternehmen, wo es zwei Geschäftsführer gibt oder vielleicht sogar noch mehr, einer der größten Fehler ist, dass sich die dass alle alles machen. Ja, beide machen bisschen Vertrieb, beide machen bisschen das. Den Kunden betreue ich, den Kunden betreue ich. Absolut sinnfrei. Ja.
Wie seid ihr vom Menschentyp? Gleich oder? Sehr gleich. Sehr sehr gleich. Ja, dann wahrscheinlich umso wichtiger, dass die Aufgaben getrennt sind, könn ich mir vorstellen, weil wenn zwei Menschen mit selber Art, mit selben Ideen am selben Projekt arbeiten und dann machen wir alles einfach doppelt. Ja, genau. Ja, es ist immer wichtig, also Fokus ist so etwas Wichtiges. Das wird so unterschätzt und in dem Moment, wo du sagst, dass also wir haben auch für jede Führungskraft ein übergeordnetes Ziel, maximal drei. Ja, aber das im besten Fall ein einziges Ziel. Z.B. Beispiel für Felix, das mehr Kunden verlängern, das ist ein riesen Mehrwert für die Firma, wenn er dieses diesen Task gut macht und alles andere, was damit zu tun hat. Oh, hier ist ein Kunde unzufrieden. Alles klar. Felix denkt drüber nach, wie können wir das verhindern in Zukunft, wie können wir es verbessern? Wie können wir das lösen? Weil zahlt auf sein Ziel ein. Ähm, oh, hier haben wir eine neue Idee, wie wir unsere Kundenjourney verbessern könnten. Alles klar. Zahlt auf sein Ziel ein. äh und so weiter. Ja, äh hier gibt's neue Mitarbeiter, die müssen vielleicht noch weiter trainiert werden oder wir wir wollen noch mal die Qualität von unseren Film steigen oder von unseren Webseiten oder was auch immer. Alles das ist für Felix sein Fokus. Okay, ich möchte das tun, weil ich möchte, dass wir dass wir mehr Verlängerung haben. Alles was nicht dazu passt, ist für Felix mache ich nicht, will ich nicht drüber nachdenken, will ich dich auf Tisch haben. Ich will nicht mal was davon hören. Ich will einfach fokussiert sein auf das, was wirklich meine PRI ist. Und das, wenn du das nicht machst, hast du halt den ganzen Tag bei 90 Mitarbeiten 5000 Kunden. Du hättest den, du kannst den ganzen Tag dich von morgens bis abends beschäftigen mit Dingen, die zwar sinnvoll sind, aber die dich überhaupt nicht voranbringen bei deiner eigentlichen Mission. Mhm.
Wie viele Leute habt ihr, die an euch direkt reporten von den 90? Vielleicht so 12 ungefähr. Ja, aber das heißt, ihr habt nirgends einen stellverstretenen Geschäftsstellenleiter oder der jetzt einspringen würde, wenn du jetzt die zwei Wochen jetzt z.B. weg bist oder dich ums neue Projekt kümmerst. Also, wir haben natürlich Leute für Teilbereiche z.B. einer von meinen Aufgaben ist ja bei beim Thema Kunden reinbringen das ganze Thema Ads. Ja, also unsere ganzen Ads, unsere eigenen Creatives und so weiter. Wir haben eine Agentur bei uns, die heißt die Admanager. Das ist unsere Metaagentur und die wird geleitet von Mikaela. Mikaela ist war früher unsere Head of Copy, also praktisch die Leiterin von Copywritter Team und ist mittlerweile diejenigen, die halt hauptverantwortlich alle Meterzkundenprojekte betreut. Mhm. Das bedeutet, sie weiß, wie man Erz schaltet, sie weiß, was ein gutes Creative ist, sie weiß, was eine gute Copy ist, sie weiß, wie Tracking funktioniert und das heißt, wenn ich nicht da bin, macht sie das bzw. sie macht das eh und ich gucke halt mit drauf. Ähm, das heißt, diesen Bereich, der bei mir liegt, würde dann z.B. Mikaela übernehmen. Ja, und so gibt's halt für andere Bereiche andere Leute, die diesen Teil dann übernehmen würden. Also, Vertrieb ist natürlich auch ein großer Punkt für mich für das Thema Neukundengewinnung. Und dann haben wir den Kevin, der leitet unser Vertriebsteam und der der leitet das, der macht das Tracking, der macht die Mitarbeitergespräch, der macht das Feedback, der schaut die KPIs an, der kann auch Skripte umbauen, ja, der ist lang genug dabei und hat das gut genug verstanden, dass er das selbständig machen kann. Ja, das heißt, wenn ich nicht da wä, was eigentlich nur fehlen würde, wäre, dass ich noch mal mit drauf schaue und gegebenfalls an der einen oder anderen Stelle sag: "Ey, das würde ich aber anders machen." Es gibt quasi einen Headf jeden Bereich. Genau. Und du bist quasi nur der, der drüber schaut und ich sehe mich eigentlich als Coach für die Führungskräfte. Ja, das heißt, die machen ihr Ding, die haben ihre Ziele, ja, die die haben ihre Aufgaben und ihr klar definiertes Ziel und die können jederzeit zu mir kommen und sagen, Jonas, wie siehst du das? Hast du eine zweite Meinung oder wie auch immer? Also ich bin eigentlich Coach und Ideengeber. Ja, manchmal sage ich z.B. e, ich finde, wir sollten Beispiel des KI Video Thema, das war was, was ich angestoßen hab. Ich habe das gesehen, ich habe gesagt, das ist so geil, was man d machen kann. Wir müssen die ersten sein, die das machen. Wir müssen herausfinden, wie das geht. Unser Anspruch ist, das besser zu machen als alle anderen. Wir müssen uns jetzt damit beschäftigen. Die Umsetzung hat jemand anders gemacht. Zwischendrin kommt immer wieder: "Schau mal, hier ist ein Entwurf, hier ist ein Entwurf, wo ich dann sag, das geht besser oder das finde ich gut." Aber die eigentliche Arbeit machen die, die dafür zuständig sind. Mhm.
Ja, es gibt eine Frage, die ich allen meinen Gästen stelle, die mich bei dir ganz besonders interessiert. Ähm, von wem lernst du? Ja, aka welche Bücher hast du gelesen, wo du sagst, die haben bei mir wirklich was bewirkt, die kannst du weiterempfehlen. Von wem lerne ich? Ich habe schon immer viele Coaches gehabt. Wir waren lange bei Bulix und ich weiß die Deutschland ist gespalten. Ja, die eine Hälfte sagt Baulik, wie kann man nur so so unsympathisch sein? Ist auf jeden Fall polarisierend. Sie sind polarisierend. Genau. Und die andere Hälfte sagt der größte der größte, den es gibt. Und ähm ich kann wirklich nur sagen, von einer inhaltlichen Kompetenz sind die Baudix wirklich top. Also, die haben uns extremst viel geholfen, extremst viel beigebracht. Ähm, ansonsten ähm haben wir, ich hatte schon Facebooker Adz Coachings, ich hatte schon Coachings, Führungskräfte Coachings, ich hatte Coachings zum Thema, wie man bessere Vorträge macht. Ich habe, wir haben jetzt auch wieder ein Coach mit dem Felix und ich arbeiten, wo wir das ganze Thema mit unserer Vision und so arbeitet haben. Ja, was wir eingangs kurz thematisiert haben. Also, ich habe eigentlich zu jedem Zeitpunkt immer Coaches, die in diesem Bereich zumindest, wo ich das Gefühl habe, die können mir da weiterhelfen und neue Perspektiven mitgeben und das würde ich jedem empfehlen, ein Berater und Coaches zu holen. Es geht einfach nicht anders. Ähm, ansonsten ich weiß, ein Buch, das habe ich 2019 gehört als Hörbuch und das fand ich wirklich top und das ganz viele von den Dingen, wie wir die machen, ist sehr deckungsgleich mit diesen Buchen. Das heißt From Good to Great und da geht's darum um ein Wissenschaftler über 10 Jahre hinweg äh Firmen analysiert hat, die praktisch in ihrem Markt alle anderen outperformt haben und dann Interviews geführt hat mit den Geschäftsführern und mit den Verantwortlichen und Gemeinsamkeiten erkannt hat. So was machen alle diese Firmen gemeinsam oder was machen die alle gleich, die halt außergewöhnliche Ergebnisse erzielt haben? Und da gab's so ein paar gewisse Dinge, die sich daraus kristallisieren. Z.B., dass es absolut entscheidend ist, die richtigen Leute, der sagt immer to get the right people on the bus and the wrong people of the bus. Also es ist viel wichtiger, dass du die richtigen Leute einfach reinholst, anstatt dass du versuchst, die Leute, die du halt eh hast, irgendwie dahin zu biegen, dass sie richtig mit dir arbeiten. Das klingt nach einem total spannenden Buch. habe ich selber noch nicht gelesen. Früher in der Schulzeit dachte ich, dass Lesen einfach nicht für mich ist, bis ich zum ersten Mal ein Buch von einem Unternehmer in die Hand bekommen habe, weil da habe ich verstanden, alles, was ich erreichen möchte, hat irgendjemand schon vorgemacht und genau von diesen Menschen kann ich lernen. Es geht also nicht darum, ob man liest, sondern es geht darum, was man liest, also die richtigen Bücher zu finden. Und genau aus diesem Grund habe ich etwas ins Leben gerufen, was ich mir selbst schon lange gewünscht habe und zwar eine Liste der besten Bücher zum Thema Unternehmertun. In der Unternehmermacher Bibliothek findest du nicht nur die Buchempfehlung des heutigen Gastes, sondern alle Buchempfehlung aller Gäste, die jemals in diesem Podcast zu Besuch waren. Und das allerbeste daran ist, du kannst diese Liste sogar nach der Anzahl der Empfehlung sortieren. So siehst du auf einem Blick, welche Bücher von den erfolgreichsten der erfolgreichen am häufigsten empfohlen wurden. Also belässt du nichts dem Zufall, sondern kannst du das Wissen andere als Abkürzung für deinen eigenen Erfolg nutzen. Klick also jetzt auf den Link in den Shownotes und finde heraus, welche Bücher dich wirklich nach vorne bringen.
Ich bin mir sicher, dass es zum Thema Kündigung bei dir auch einen Prozess gibt. Wo ist bei dir der Punkt gegeben, wo du sagst, jetzt sind wir da, dass man sich voneinander trennen muss? Es gibt natürlich ein Prozess dafür und die Grundregel ist, dass wir natürlich Leute nicht kündigen wollen, weil Kündigung ist immer nervig und es kostet Geld und man verliert Leute, die man schon angearbeitet hat. Also wir versuchen das immer zu vermeiden. Das heißt eigentlich die Frage, was tun wir, damit es nicht zu einer Kündigung kommt und ja, da haben wir halt Feedback Loops, da haben wir Prozesse, wo wir auch mit einem Mitte, also wir haben grundsätzlich eine sehr, sehr ehrliche und direkte Art zu feedbacken. Das heißt, bei uns weißt du als Mitarbeiter immer zu jedem Zeitpunkt, was läuft gerade gut, was läuft gerade nicht gut, du weißt genau ähm was muss gegebenfalls optimiert werden. Ähm, es ist jetzt auch nicht so, dass wir irgendwie ähm, also wenn wir einen Mitarbeiter kündigen, das da müssen schon viele Sachen ordentlich schiefgehen über einen längeren Zeitraum hinweg und trotz Feedback und trotz Optimierungsversuchen das nicht geklappt haben und äh ja, das also ein Mitarbeiter weiß dann auch schon, dass er jetzt auf der Kippe steht und ähm für manche ist das dann das Signal, dass sie sagen, okay, jetzt reiße ich das Ruder noch rum und für andere halt nicht. Und dann ähm darf man aber auch vor der Kündigung keine Angst haben, weil am Ende hängen da Kundenergebnisse dran, da hängen jede Menge andere Mitarbeiter dran und wenn dann halt Mitarbeiter da ist, der unserer Einschätzung nach der Firma schadet, ist das dann dann darf auch nicht bleiben. Ja, also dann müssen wir das Wohl von allen unseren Kunden und von allen anderen Mitarbeitern über das Wohl deszeln stellen. Ja, und auch für ihn ist am Ende auch gut. Also kann mir keiner sagen, dass jemand, der in einer Firma nicht mehr reinpasst oder da nicht gut integriert ist. Ofte liegt ja auch meine Rekrutierung. Ich habe den falschen rekrutiert. Ja. Ähm dem jetzt über Monate hinweg irgendwie zu versuchen noch drin zu behalten, weil man darf ja niemanden kündigen, ist ja für ihn auch nicht gut am Ende. Also ich habe auch ähm Mitarbeiter, die heute nicht bei uns arbeiten, aber mit denen ich trotzdem noch gut befreundet bin, weil wir einfach gemerkt haben, es passt einfach nicht. Also die Art, wir haben jetzt viel darüber gesprochen, wie wir ticken und so und ich glaube, man merkt schon, wir haben schon auch eine eigene Art, so wir haben so eine Vorstellung, wie es gehört und so muss es sein und alles andere ist nicht gut und das führt natürlich auch oder kann dazu führen, dass gerade wenn jemand sehr kreativ ist, ja, und wenn jemand das nicht so mag, in so einem Kett zu sein, sondern eben sagt, ich will einfach rumprobieren und und ausprobieren und rausfinden, dann passt der bei uns einfach nicht rein. Das heißt nicht, dass der ein schlechter Mensch ist oder ein ungeeigneter Mitarbeiter. Das heißt, nur zu unserem System passt ja nicht und dann sprechen wir das ehrlich an. Also unsere Kündigungsgespräche sind dann auch so, dass wir sagen, komm, lass uns da ehrlich drüber reden und gucken, wie wir da jetzt gut mit umgehen.
Ich möchte mit dir noch so ein bisschen über Thema Erfolg und Geld sprechen aus mehreren Gründen, weil ich das Gefühl habe, dass Leute manchmal dies Thema so ein bisschen meiden, dass es es gibt Unternehmer, die es gibt zwei Lager. Es gibt sie, die immer mit der dicken Uhr den dicken Auto und das jedem erzählen müssen. Und dann gibt's den Unternehmer, der gar nicht über Geld spricht und es gibt meiner Meinung nach relativ wenig dazwischen. Ja. Äh ich habe bei einer Geschichte habe ich mal schmunzeln müssen, die ich von dir gesehen habe. Ähm du hast wie ich einen Martin gehabt, hast dann irgendwann gesagt, ich habe irgendwie keinen Bock mehr auf das Auto und hast es wieder abgegeben. Magst du diese Geschichte mal erzählen? als wir angefangen haben ein bisschen Geld zu verdienen, ja, dann ist sind hast du auf einmal Möglichkeiten, die du vorher nicht hast. Ja, dann kannst du z.B. für ein Wochenende mal ein Porsche mieten damit rumfahren. Das kannst du halt als Azubi oder als ähm als Student oder so kannst du das halt einfach nicht machen. Und dann habe ich mir gedacht, ist ja cool, ich kann jetzt die ganzen schnellen teuren Autos fahren und dachte Eston Martin, das fand ich irgendwie immer cool. Ja, vielleicht gehe ich da einfach mal hin und tu so, als würde ich einen kaufen wollen, dass ich eine Probefahrt machen kann. Ja, ich bin irgendwie so auf den Geschmack gekommen und da war ich bei Martin und bin mit dem Auto eine Probefahrt gefahren und habe ich auch super mit den Verkäufern da verstanden und dann bin ich da raus d gedacht, verdammt jetzt will ich so ein Auto haben und habe ich mir Ziel gesetzt. Ja, habe ich mein Ziel gesetzt, gesagt, okay, sobald wir dieses Ziel erreicht haben, dann mache ich das und das haben wir dann auch relativ schnell erreicht und dann hatte ich das Auto und ähm ich habe dann gemerkt, ich hatte den drei Jahre lang, ja, und habe dann gemerkt irgendwie also A fahre ich eh fast kein Otto, aber vor allem es ist es macht einfach für mich keinen Unterschied. Es ist eher unpraktisch, weil ich bin zum Skifahren gefahren, da muss ich mir bei Six ein anderes Auto mieten, weil du kannst mit dem ersten Mart in die Ski fahren gehen, da passen keine Ski rein, also kannst ja keine Sitze umlegen oder so. Und äh wenn du dann an Weihnachten nach Hause fährst, passen gich alle Geschenke für die Familie
Rein. Und äh, das ist einfach. Und wenn du zu dritt unterwegs bist, kannst du nicht mal sagen, ich nehme euch beide mit, weil hinten sind nur diese komischen Notsitze. Und äh, dann habe ich gemerkt, für mich persönlich ist es einfach, macht's keinen Unterschied und es macht mich nicht glücklicher und macht mein Leben nicht besser.
So, war das immer so? Ja, ich habe es halt probiert. Also ich dachte so, hey, cool, jetzt kann ich mir ein tolles Auto leisten, jetzt mache ich das auch und das ist auch super toll. Und es macht auch Spaß, so ein Auto zu fahren, aber es ist einfach, ich weiß, dass es viele Leute gibt, für die ist es das Größte und da ist auch überhaupt nichts falsch dran und viele begeistert das und fasziniert das und das ist ein Hobby und eine Leidenschaft und es ist halt was emotionales. Ja, das kannst du nicht rechtfertigen, sagen, das ist jetzt gut oder das ist schlecht. Also ist halt einfach was emotionales.
Die Sachen, die ich mache und für die ich Geld ausgebe, das können wahrscheinlich andere nicht verstehen und sagen, was ist das denn für ein Schwachsinn? Und so hat halt jeder sein Ding. Und für mich habe ich einfach gemerkt, Luxus wie jetzt so teure Autos oder teure Uhren habe ich auch an an damals mir zugelegt, als halt irgendwie so das Gefühl hatte, so jetzt gehört das halt dazu, jetzt macht man das halt als erfolgreicher Unternehmer, aber auch hier habe ich irgendwann gemerkt so, warum ich kaufe keine Uhren mehr und macht einfach kein Unterschied für mich.
Ich habe mich da so ein bisschen wiedererkannt. Ich, also bei mir war es ein bisschen anders rum. Ich bin ähm, habe mir auch ein Smart in das Ziel gesteckt und dann bin ich in ein Autohaus, das wir wahrscheinlich beide kennen, äh reingegangen und ich bin da, wie ich halt privat oft rumlaufe im Hoodie reingegangen und hab gesagt: "Hey, ich würde gerne Probefahrt machen. Ich kann mir nicht leisten, aber in dem Jahr werde ich es können und ich will mich motivieren." Ich bin einfach ehrlich da so mit der Intention reingegangen und ich wurde jetzt nicht beleidigt, aber ich wurde nachdrücklich höflich nach Hause geschickt und habe das nicht bekommen. Und für mich war das ein sehr, sehr, sehr großes, sehr großer Anreiz zu sagen, jetzt erst recht, ich lohn mir den und äh, da war natürlich ganz viel Ego mit dabei und das für mich war es irgendwann nicht mehr das Auto, sondern eher so das Symbol von, ich hab es geschafft. So und ähm, auch gar nicht irgendwie für andere oder so, weil da macht ein Aston Martin eh keinen Sinn, wenn du wirklich gesehen werden willst. Da gibt's glaube ich für das Geld andere Autos, wo das, wo das mehr so wäre. Ähm und nachdem ich mir dann ein Jahr später gekauft habe, ähm, ich ich liebe das Auto nach wie vor, ich habe auch nicht vor zu verkaufen, aber ich weiß, wenn ich jetzt das Auto verkaufen würde, wär's überhaupt nicht schlimm. Also es ist es ist nicht so, dass ich sage, oh mein Gott, Hilfe, jetzt muss ich keine Ahnung, wenn ich jetzt 4, 500 hätte, wär' ich auch glücklich. Ja.
Ja, ich hatte halt drei, ich hat ich hatte dre Jahre lang Leasing und dann war halt die Frage, verlängerst du das oder nicht? Mm und ich gesagt irgendwie, also das hätte auch sein, also hätte ich es gelest, wäre es vielleicht auch so, dass ich gesagt hätte, nee, ne. Es gibt ja diesen Spruch so dieses gehabt zu haben, befreit von haben. Das hat mir Jo ein Schweizer gesagt, der war bei mir im Podcast und hat er exakt diesen und der hat auch ein Martin und der hat exakt diesen Spruch zu mir gesagt Podcast, der ist auch hängen geblieben bei mir. Mhm.
Ja, aber also ich kann dir mal ein anderes Beispiel geben zum Thema Geld, was jetzt wirklich gerade letzte Woche bei mir ähm eine Situation war, wo ich äh jetzt sehr dankbar dafür bin, dass ich mir einige Sachen leisten kann, ohne dass ich jetzt da groß drüber nach ähm denken muss. Und zwar, ich weiß noch, ich war zweit, boah, das ist lange her, also über 10 Jahre mit meiner damaligen Freundin. Damals war ich noch in der Ausbildung oder hab, also auf jeden Fall doch, ich glaube ich in der Ausbildung habe 800 € im Monat verdient. Ja, von den Eltern noch Zuschuss, dass man sich irgendwie in München halt irgendwie was leisten kann, überleben kann und dann sind wir so ein pauschalurlaub irgendwie nach Ägypten geflogen, ja, irgendwie mit Tui oder so, irgend so ein Pauschal Ding und dann ähm war von ihr der Opa ist krank geworden und es war nicht klar, wie lange der noch ähm, wie lange der noch durchhält und so, wenn wir jetzt nicht fliegen, dann wird's ihn vielleicht nicht mehr sehen und dann war das halt, ich habe ihr dann gesagt, du pass auf, ist dein Opa, das musst du entscheiden. Aber das war für mich damals schon der zweite Gedanke war, o je, wenn jetzt mal für 400 € noch mal ein Rückflug extra buchen müssen, der nicht geplant war, das ist wirklich unangenehm. Das ist nicht so toll. Und das ist eine total blöde Situation gewesen, weil du natürlich sagst: "Hey, das ist da gibt's keine Alternative." Ja, wenn sie jetzt entscheidet, sie will zu ihrem Opa fliegen, dann gibt's kein Argument zu sagen, da werde ich mit Sicherheit nicht sagen, nee, das machen wir nicht. Aber ähm, das macht schon nicht so viel Spaß, wenn du sagst so, oh, das ist irgendwie waren jetzt 400 € die nicht eingeplant waren. Das ist tut weh.
Jetzt waren wir gerade in Bali für 3 Wochen, Felix und ich, wir machen das immer mal, dass wir da ähm uns so ein bisschen ausklinken und bisschen fokussiert an gewissen Sachen arbeiten und dann hat mir ein Rückflug und vier Tage vor ist Krieg ausgebrochen. Alter, im in Dubai. Dubai wird mit Raketen beschossen aktuell. Und dann haben wir gesagt, okay, unser Emirates Flug in drei Tagen, der wird garantiert nicht fliegen. Dann haben wir den noch mal nach hinten verlegt auf Freitag, weil wir Samstag eben dieses Kundenevent haben, ja, wo wir 30 Topkunden eingeladen haben, hier nach München, haben wir gesagt, okay, wir müssen den so weit nach hinten wie möglich verschieben, damit die Chance möglichst hoch ist, dass dann der Flughafen wieder aufmacht und wir fliegen können. Und dann saßen wir da und dann hieß es ähm nächster Tag immer noch Beschuss, nächster Tag immer noch Beschuss, ja, die Deadline, wo die Flieger nicht gehen, wird noch mal Tag, vielleicht noch mal ein Tag, haben wir schon gesagt, das wird eine enge Kiste, das wird wahrscheinlich nicht klappen. Und natürlich, weil so viele Leute da festgesteckt haben und Qatar nicht fliegt, Iti nicht fliegt, Emirates nicht fliegt, ja, gibt's halt g ganz ganz viele Leute, die halt umbuchen und halt irgendwelche alternative Routen suchen. Mhm.
Dann haben wir einen Flug gefunden von Air Coreer, der ungefähr das doppelte gekostet hat oder vielleicht sogar das dreifache von dem, was man normal bezahlen würde. Und dann haben wir gesagt, das ist der letzte Flug, den wir irgendwie machen können. Let's let let's let's do it. Dann sind wir zum Flughafen gefahren, Koffer abgegeben, sind ans Gate, saßen schon am Gate Flieger hat Verspätung, hat noch mehr Verspätung. Ja, Flieger fällt aus wegen einem Bird Strike, also ein Schaden irgendwie am Flieger. Der kann heute nicht mehr fliegen, aber keine Sorge, der fliegt morgen Mittag um 10 Uhr oder um 11 Uhr oder so. Haben wir gesagt, okay, äh das ist aber ein Problem, weil verpassen wir unseren Anschluss von Korea nach Deutschland. D bei Air Korea angerufen, haben gesagt, gibt uns irgendein Flug oder wann ist der nächste Flug? Von Korea, von Soul nach Europa, egal wohin. Wir fliegen nach Wien, wir fliegen nach Zürich, wir fliegen nach Frankfurt, wir fliegen nach Paris, nach Amsterdam. Irgendwo in Europa haben sie gesagt, ja, der nächstes in einerhalb Wochen. Also alles andere komplett ausgebucht. Also wir haben praktisch den letzten letzten möglichen Flieger raus, der ist dann halt nicht gegangen und dann saßen wir da fest und dann haben wir gesagt, okay, was können wir jetzt machen? Wir haben uns schon drauf eingestellt, dass wir halt unser Kundenvent verpassen. Der nächst mögliche ich, also ich habe schon gedacht, ich muss dich anrufen und den Podcast absagen. Ich habe dann geschaut, welche Termine stehen an und der nächste werden 17 Tagen geflogen mit Turkish Airlines. Sagt ja, okay, dann geht halt jetzt nicht anders. Also, es gibt einfach keine Möglichkeit nach Europa zu kommen.
Am nächsten Tag hieß das erste Rakete Richtung Türkei geschossen. Dann haben wir gesagt, mal schauen, ob wir in 17 Tagen über die Türkei fliegen können können. Wer weiß, ist ja eine Situation, keiner weiß, was passiert. Und dann hat meine Frau angerufen, hat gesagt, sie hatte den ganzen Tag nach Flügen geschaut, sie hätte eine Option gefunden, die möglich wäre. Und zwar können wir von Indonesien nach Japan nach Tokio fliegen, dann in Tokio 90 Minuten von einem Flughafen zum anderen Flughafen fahren, da 12 Stunden Aufenthalt haben und dann über die Hand Arktis nach Frankfurt fliegen. Also praktisch nicht so rum im Globus, sondern einmal obenrum äh nach Frankfurt fliegen und dann von Frankfurt nach München fliegen und dann werden wir genau Freitag zurück und könnten Samstag das Kunden machen. Und der hat aber noch mal das Doppel gekostet von dem vorher. So und dann saßen wir halt da und haben gesagt, okay, was machen wir? Option 1, wichtiges Kundenevent. Wir sitzen mindestens noch mal 17 Tage hier. Wer weiß vielleicht, was dann passiert, ob wir dann noch länger hier hier sitzen, ja? Ähm oder Option 2 ist, wir greifen tief in die Tasche. Wir haben dann gesagt, okay, wenn wir hier um 1 Uhr morgens rausfliegen aus Indonesien haben wir genau 7 Stunden Flugzeit bis Tokio. Da können wir pennen. Dann machen wir ein Tokio morgen um 8 Uhr auf. Dann können wir 3 Stunden, 4 Stunden Tokio anschauen, fahren dann an anderen Flughafen, können dann 6 Stunden arbeiten, steigen in den zweiten Flieger ein, arbeiten noch mal vier Stunden im WiFi on board, dann schlafen wir genau 8 Stunden und sind Freitag morgen 8 Uhr wieder in München können ins Büro fahren. Dann gesagt, alles klar, let's do it. Und das ist halt eine Option, die die du hast, wenn du halt wenn du halt äh das dir leisten kannst zu sagen, ich zahle jetzt einfach mal das Fünffache für ein Flug in so einer Ausnahmesituation, das ist halt die größte Freiheit und der größte Luxus.
Was für eine krasse Geschichte. Wahnsinn. Fast heute nicht hier gewesen. Extra nur wegen dir. Nur wegen Ja. und mir kann keiner sagen, dass er da lieber festsitzen würde. Ja, mir kann keiner sagen, dass er das schön findet. drüber nachzudenken, ob das jetzt finanziell funktioniert, so ein Familienmitglied zu fahren, wie er seine Familie ernährt, wie auch immer. So, ich meine, wir leben in einem System, wo Geld halt eine so große Rolle spielt, ja, ähm, wo du einfach lernen musst, davon viel zu halten, damit richtig umzugehen und das Spiel einfach mitzuspielen. So, klar kannst du auch irgendwo sagen, ich baue mir mein eigenes Zeug an und bin dadurch frei irgendwo in einem anderen Land, aber das wird halt in Deutschland nicht funktionieren. Es hat keinen Nachteil wohlhabend zu sein, richtig? Hat nur Vorteile. Ja.
Würdest du sagen, dass Geld glücklich macht? Bis zum gewissen Level auf jeden Fall. Also, ich weiß, das ist kontrovers, ja, Geld macht nicht glücklich, aber bis zu einem gewissen Punkt und da gibt's ja auch Studien dazu, mehr Einkommen ist mehr Glück. Und ich glaube, dass auch ähm, ja, Geld kauft keine Gesundheit, das stimmt, aber halt private Krankenversicherung und gesundes Essen und es ist gar nicht so günstig, sich gesund zu ernähren und ähm und äh Zugang zu guten Ärzten und die Möglichkeit z.B. zu sagen, ich fliege jetzt einfach von hier dahin, weil da ein besserer Arzt sitzt, das kauft Geld dann schon. Ähm, Beziehungsglück, ja, stimmt. Aber die Beziehung wird unendlich viel schwieriger, wenn du dich die ganze Zeit über Geld streiten musst oder keine Ahnung. Ja, so, hey, wieso hast schon wieder so viel Geld verschwendet? Das ist natürlich ein Thema, wenn man nicht so viel davon hat. Ähm und so weiter. Ja, Kinder. Ja, du kannst einfach Dinge Kinder zu haben ist sau teuer. Ja, letztens hat jemand gesagt, ey, wie kann man dann als Unternehmer überhaupt dann noch Kinder nebenher haben? Ja, wo ich sage, wie kann man denn Kinder haben, wenn man kein Unternehmer ist? Das ist doch viel schwieriger. Ja, wenn du dir nicht deine Arbeitszeit selbst einteilen kannst, wenn du nicht die, also in München dir eine Wohnung zu suchen, wo du sagst, ich brauche mindestens ein Kinderzimmer, mindestens ein Schlafzimmer, mindestens, also mindestens drei Zimmerwohnung und du willst nicht irgendwie eine dreiviertel Stunde jeden Tag auf die Arbeit fahren oder mehr, das ist nicht günstig. Also ich glaube, es ist wirklich sinnvoll sich damit zu beschäftigen und sich zu überlegen, wie kann man Vermögen aufbauen.
Warst du mal richtig am Limit finanziell? Als ich nach Vietnam gereist bin, initial als ich ähm damit meinem Kumpel angefangen habe YouTube Videos zu machen, hatte ich ungefähr 10.000 1000 € auf dem Konto und dann habe ich das habe ich mir nebenher neben der Ausbildung habe ich halt immer so kleine Projekte gemacht, so kleine Videoprojekte und Freelance Jobs und so weiter und habe ich mir das zusammengespart. Von den 10.000 € habe ich 8000 genommen, habe davon eine Drohne gekauft, ein Kamerarucksack, ein Schnittlaptop und eine Sony Kamera mit zwei Objektiven und habe dann gesagt, alles klar, jetzt noch 2000 € auf dem Konto, aber ich habe das Equipment, dass wir da ähm Videos drehen können und das machen können und äh das war schon das war glaube ich so der niedrigste niedrigste Kontostand. Ja.
Ja. Und ich meine, also bei mir war es noch niedriger. Ich hatte dunkelrot mal meinem Leben und ich glaube, wenn man das mal erlebt hat, wenig zu haben, ja, dann kann man auch nicht mehr sagen, dass es nicht, also ob es glücklich macht, das ist ein, ich würde sagen, ja, aber es nimmt auf jeden Fall Druck. Exaktlich. So und ich ich kann mich an Zeiten in meinem Leben erinnern, habe ich die Speisekarte von rechts nach links gelesen. Da habe ich geschaut, kann ich es mir leisten und nicht, ob es mir schmeckt. Ich kann mich an Zeiten erinnern, da bin ich in irgendeinem Klamottengeschäft gestanden, habe den Pulli wieder zurückgehängt, den ich eigentlich kaufen wollte, weil es ging halt nicht. Ja. Ja. Und äh das diesen Rucksack irgendwann ablegen zu dürfen in seinem Leben, zu sagen: "Hey, ich zumindest auf diese in Anführungsstrichen kleinen Dinge, die zu alltäglich sind, muss ich nicht mehr achten. Diese Freiheit ist schon sehr, sehr viel wert." Abgesehen von dem ganzen Luxus, der den zu gibt.
Ja, man muss auch sagen, als Unternehmer ist halt irgendwann der Moment, wo es einfach schlauer ist, mehr Luxus sich zu gönnen. Beispiel, ich bin jetzt hier mit dem Taxi gefahren. Ich hätte auch selbst fahren können, aber das eine halbe Stunde Fahrt und ich habe eine halbe Stunde einfach auf dem Rücksitz gesessen und gearbeitet und jetzt fahre ich gleich noch mal eine halbe Stunde zurück und habe ich eine Stunde Arbeitszeit und die ist jaah mehr wert als die 50 € die jetzt das Taxi kostet so oder auch jetzt der Flug mit der Business Class hat halt einfach den großen Vorteil, dass du wenn du abends um Mitternacht losfliegst und um 8 Uhr ankommst, dass du ausgeschlafen ankommst und einfach nur die Schlafzeit praktisch im Flieger saß und dann einfach wieder weiterarbeiten kannst.
Kannst so 8 Stunden nicht in der Business Class zu sitzen. Also ich kann da garantiert nicht pennen. Ich komme dann an und bin todmüde und muss direkt ins Bett gehen. So. Und das heißt irgendwo ist es dann halt auch äh, wenn es jetzt nicht um den privaten Luxus geht, sondern ist es einfach irgendwie sinnvoll und gut auch Geld auszugeben, damit du deine Opportunitätskosten einfach reduzierst. Ja, diese Aussage funktioniert immer dann, wenn ich viel Geld verdiene. So, also wenn meine Stundenzeit mehr wert ist als Anführungsstrichen die Putzfrau als die Business Class, aber dieser Moment, also der Moment mit dem, dass der Stundensatz höher ist als der von der Putzfrau, der ist ja meistens sehr schnell gekommen. Hundertprozentig. Und trotzdem machen es viele Leute nicht. Also, weißt du, du hast, du machst eine 40 Stunden Woche und die Leute sagen dann, ich würde lieber nur 32 Stunden arbeiten, ja, kann ich vielleicht reduzieren, eine vier Tage Woche machen und was machen sie an der Zeit? Ja, putzen, kochen und waschen. Das ist so verrückt, wenn man das ausspricht, gell? Genau, aber du könntest ja auch einfach eine 40 Stunden Woche machen mit einem Job, den du dir ausgesucht hast und der dir Spaß macht und wo du mit Kollegen bist, du im besten Fall magst und bin nicht wechsel Arbeitgeber und kommt zu uns. Aber du kannst ja auch eine 40 Stunden Woche machen und stattdessen nicht kochen und nicht putzen oder halt bei Flink bestellen, statt in Supermarkt zu gehen und das extra Geld, was du verdienst, dafür in Lebensqualität umwandeln. Ja, bin ich bin ich bei dir.
Ich habe zum Schluss noch mal so zwei, drei so Quick Fire Fragen für dich. Freiheit oder Verantwortung? Für mich Freiheit. Was war der beste Deal deines Lebens? Der beste Deal meines Lebens, meine Frau zu heiraten mit Abstand. Der beste Deal meines Lebens. Oder zweitbeste war mein Geschäftsfer Felix zu überreden, zurück nach München zu kommen, seine Weltreise abzublasen. Ja, geil. Der schlechteste Deal deines Lebens. Ich glaube einen, das war nicht der schlechteste Deal meines Lebens, aber wenn du Verträge über große Beträge unterschreibst, wie z.B. Mietverträge und dann nicht ins Kleingedruckte schaust oder nicht alles schriftlich machst in der Kommunikation, das kann ganz schön schief gehen, ganz schön teuer werden. Auf der anderen Seite, jeder schlechte Deal ist wieder ein guter Deal, wenn man daraus was lernt. So und wenn du z.B. wie wir mit deinem Vermieter einige Dinge mündlich akzeptierst und der die mündlich versprichst und dann später dich drauf berufst und der sagt, davon weiß ich leider nichts mehr, dann lernst du daraus, ab sofort machen wir immer alles schriftlich. Ja, und dann ist es ein schlechter Deal, aber der sich auch langfristig wieder lohnt, weil alle Verträge, du machst ja noch 100 oder tausende Verträge in die Zukunft, da wirst du bessere Verträge für dich machen. Also was auch wieder ein guter Deal. Welche Frage sollte sich ein Zuhörer heute stellen, um sein Marketing sofort zu verbessern? Was ist die eine Sache, die wir besser können als jeder andere? Hey, du hast gut hinbekommen. Danke schön. Wenn du unseren Zuhörern eine Botschaft konntest, welche wäre es? Übernehmen Verantwortung für alles, was um dich rum passiert. Alles, was du tolerierst, ist das, was du bekommst. Und alles, was du bekommst, ist das, was du tolerierst. Wenn du schlechte Mitarbeiter tolerierst, wirst du schlechte Mitarbeiter haben. Wenn du eine unglückliche Beziehung tolerierst, wirst du in einer stecken bleiben. Ja, wenn du tolerierst, nicht wohlhabend zu sein und das für dich in Ordnung ist, dann wirst du auch nicht wohlhabend bleiben. Also alles, was du hast heute ist, was du tolerierst und alles, was du tolerierst, ist das, was du bekommst. Welche Frage hättest du dir gewünscht, dass ich sie dir noch stelle? Ähm, ich finde, du hast das sehr gut gemacht. Du sehr gute Fragen gestellt. Ähm, ja, wir haben so ein bisschen die Reise auf halber Strecke eigentlich abgebrochen, weil wir haben über Lofilm geredet über Landeseiten. Danach ist ja noch viele weitere Dinge passiert. Also mittlerweile sind wir als Münchner Marketinggruppe haben wir fünf Agenturen, glaube ich, mittlerweile plus noch unseren Münchner Marketingkongress, unseren Düsseldorfer Marketingkongress, noch so einige andere Dinge, die die da noch so passiert sind. Aber vielleicht machen wir da ein Teil 2 irgendwann. Äh, also an all diejenigen, die so wie ich noch viele, viele Fragen haben, die sie stellen könnten, äh haut alles in die Kommentare. Wenn da ein paar geile Sachen dabei sind, machen wir vielleicht Runde 2 der heutigen Episode. Das können wir sehr, sehr gerne machen.
Ich habe eine Schlusstradition und zwar ist bei mir immer so, dass der vorherige Gast dem nächsten Gast unbekannterweise eine Frage mitgibt. Ähm, ich hatte als letzten Gast bei mir Tim Sven Bauer. Timo Sven Bauer hat 10.000 Vertriebspartner für seine Vertrieb über sieben Länder aufgebaut. äh auch eine richtig krasse Geschichte und ich habe quasi die komplette Episode haben wir uns fast nur über das Thema Disziplin unterhalten. Äh werde ich auch verlinken für die, die es interessiert. Und er hat dir eine sehr kurze, aber meiner Meinung nach sehr tiefe Frage mitgegeben. Bist du glücklich? Das ist eine sehr gute Frage, die mir auch schon öfter gestellt wurde und über die ich auch schon sehr oft nachgedacht habe und ich kann die mit einem klaren Ja beantworten und ich stelle mir die immer mal wieder und wenn ich merke, dass ich nicht so happy bin mit was auch immer, wenn ich irgendwie merke, das stört mich, ist das in Ordnung, solange es einen Plan gibt, wie sich das wieder verändert. Also das ist absolut normal, denke ich, dass man meine Situation ist, wo man sagt, gerade ist einfach zu stressig oder das macht mir einfach keinen Spaß oder das passt mir gerade nicht. Und das kann man auch oft nicht direkt instant lösen, aber man kann einen Plan machen und sagen, okay, wir machen jetzt diesen Schritt, dann diesen und dann diesen. Es gibt Licht am Ende des Tunnels und das mal ein paar Wochen oder Monate durchzuhalten ist ja gar kein Problem. Ja, ich glaube die Vorstellung, dass man jeden Tag aufwacht und jeden Tag sagt, ah, das ist so schön und alles so toll, es ist unrealistisch, das ist Fabel der Realität. Aber dass man sagt, overall geht's gerade irgendwie in eine falsche Richtung und jetzt lenke ich aber gegen und dann bin ich auch wieder on Track und äh, wenn man diese Phasen mit einbezieht, dann kann ich dir ein definitives Ja geben. Hammer. Ich finde es eine total schöne Einstellung, die du hast, weil wie du es ja gesagt hast, ist ja unmöglich immer glücklich zu sein. Aber wenn man sagt, ich akzeptiere das auch mal Tage zu haben, wo ich nicht glücklich bin und es ist auch okay, solange ich einen Plan habe, wie ich da wieder rauskomme, dann macht man sich nicht diesen Doppelstress. So, ich bin schlecht drauf, aber eigentlich müsste ich gut drauf sein. So, also wenn du aufwachst morgens und krank bist, ja, und einfach sagst, oh, ich fühle, ich habe Kopfschmerzen, mir geht's einfach nicht gut und dann fragt dich jemand, bist du gerade glücklich? Dann sagst wahrscheinlich, ich wäre gerne lieber gesund. Mm. Aber wenn du sagst, gut, ich mache heute ein bisschen langsam, ich trinke ein bisschen Tee und in drei Tagen geht's mir wieder besser und dann ist eigentlich alles wieder in Ordnung, dann ist es ja okay so und so Licht am Ende des Tunnels quasi. Genau. Und ich habe das manchmal, also wir sind ja wirklich sehr schnell gewachsen in den letzten Jahren und dann schnelles Wachstum heißt auch immer es gehen Sachen schief, es sind Sachen, du musst ja auf neue Situation einstellen und da kommen auch immer mal Phasen. Ich weiß z.B. als wir hatten Alarin, das war eine schlechte Einstellung, das war unser Fehler. Damals haben wir noch nicht so gewusst, wie man richtig heuert und dann mussten wir uns von der wieder trennen oder die wollte sich von uns trennen, es hat einfach nicht gepasst und dann haben auf jeden Fall Felix, der damals schon sehr, sehr viel gearbeitet hat und sehr voll war, muss dann gezwungenermaßen wieder HR übernehmen und alle Gespräche führen. Mhm. Alle zusätzlich zu einem normalen Arbeitspensum und er hat dann halt einfach geisteskrank viel gearbeitet und hat dann auch wir kommunizieren da immer sehr direkt und der Felix hat gesagt, du nur, dass du Bescheid weißt, ich bin aktuell wirklich wirklich am Limit, ja und einfach nur so ein Fre und dann haben wir uns das angeschaut, haben gesagt, okay, was ist der Plan? Felix schreibt jetzt die Skripte Bewerbungsprozess. Wir suchen jemanden, den wir dafür einstellen. Wir wissen jetzt, worauf wir achten müssen, wen wir da brauchen. Wir trainieren den dahin und das wird jetzt mal drei oder vier Monate dauern, bis das alles steht. Aber es gibt einen klaren Plan, dass in drei bis vier Monaten Felix da komplett raus ist für immer. Und alle diese Recruitingprozesse, die ich dir vorhin erzählt habe, sind genau in dieser Phase entstanden. So, das heißt, ja, jetzt ist es gerade irgendwie scheiße, aber drei Monate lang noch. Ja, und dann wird's richtig gut. Und das ist übrigens mein Lieblingsspruch aktuell seit einiger Zeit, den ich auch in fast jedem Meeting sag, ist jetzt wird alles richtig geil. Und das ist genau das Mindset so. Ey, wir haben gerade einen Fehler gefunden, aber wir wissen jetzt, dass da ein Fehler gibt. Jetzt wird's richtig geil. Und wenn man so jeden Tag in jedes Problem reingeht und sagt: "Oh, jetzt wird's richtig geil, alles wird richtig geil". Dann fällt's am schwer unglücklich zu sein. Ja, am Ende wird alles gut und wenn es noch nicht gut ist, ist noch nicht das Ende. Gut, der Kalenderspruch. Ja, was ist deine Frage an den nächsten? Das habe ich schon befürchtet, dass du mich das jetzt auch fragst. Also, dann würde ich sagen, erklär im Detail, die die meisten Neukunden bringt. Sehr, sehr geile, sehr spezifische Frage, gefällt mir und ich weiß auch schon, wer kommt und die Frage passt und ich bin sehr gespannt auf, wer wird dann kommen? Das wirst du sehen. Ja, dann bin ich gespannt. Jonas, mir hat's richtig viel Spaß gemacht. Ich glaube, du hast gemerkt, wie neugierig war, wie viel ich nachgebaut habe. Ich find es brutal, was für Prozesse du aufgebaut hast. Ich glaube, wenn Leute da nur einen Bruchteil von übernehmen, dann wird es einige Firmen geben, die nach diesem Podcast deutlich besser laufen als davor. Für alle, die mehr über dich erfahren wollen, ich packe alle dann Links in die Showotes. Die Leute können dich stalken, so viel sie wollen. Schön, dass du hier warst. Vielen Dank für die Einladung. Sehr gerne. Cool. Wenn du die Episode bis hierhin gehört hast, dann bestimmt, weil sie dich weitergebracht hat. Ich möchte mit diesem Podcast nicht alle erreichen, sondern die richtigen Menschen. Menschen wie dich, die etwas aus ihrem Leben machen wollen. Und genau aus diesem Grund kostet dich das größte Geschenk, was du mir machen kannst, nur 30 Sekunden. Schick einer Person, die dir wirklich wichtig ist, diesen Podcast. Öffne WhatsApp, teil den Podcast, fertig. Danke dir.