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Roboterpannenhelfer Dennis Schütz im Einsatz. Gibt es ein Problem, muss er es schnell lösen. Zeit ist Geld. Sehen wir auch schon Übeltäter. Einmal ein schneller Reset. Mal gucken, ob da was drunter ist.
Sein Arbeitsplatz ist eines der neuesten Logistikzentren des großen amerikanischen Onlinehandelriesen in der Nähe von Paderborn. Hier lagern mehr als 23 Millionen Produkte. Die werden von insgesamt 3700 blauen Transportrobotern in 55 000 dieser gelben Regale hin und her gefahren. Und nur Dennis darf sich ihnen mit spezieller Ausrüstung nähern, um kleinere Pannen zu beheben. Der will nicht so wie ich will. Da das Kamerateam nicht mit rein darf, zeigen wir Dennis' Arbeit aus seiner Sicht. In unserer Rubrik Point of View sehen Sie die Arbeit aus dem Blickwinkel unserer [Musik] Protagonisten.
7 Uhr, Arbeitsbeginn für Dennis. Sein Arbeitsplatz ist in der zweiten von insgesamt drei Etagen. Für seine Arbeit braucht er diese Weste. Sie bestückt er noch mit zwei Sensoren. Ohne die darf er nicht zu den Robotern. Die Sensoren schützen mich im Prinzip gleich davor, dass ich überfahren werde. Da in den Gängen fahren nämlich ein Haufen Roboter rum, die einen schweren Regal dabei haben, was ungefähr 600 kg schwer ist, und davon möchte ich mich natürlich schützen. Die Roboter, auch Drives genannt, sind diese blauen Gefährte. Sie heben die Regale an und fahren sie dann durchs Lager.
Die Sensoren an seiner Weste machen Dennis für die Roboter quasi erst sichtbar. Die senden ein Signal aus, was die Drives auf ca. 20 m schon mal verlangsamt, und ab 8 bis 4 m bleiben die auch schon stehen. 1251 Roboter fahren auf einer Etage rum. Den Überblick über das, was passiert und wo es Probleme gibt, behält Dennis mit seinem Tablet. Hier kann er jedes Drive und jedes Regal sehen. Alle Stationen einmal außenrum. Zusätzlich halt jeden einzelnen Pot auf der Etage, also das heißt Regale, die halt auch alle benutzt werden können. Zusätzlich alle Drives, das sind dann die kleinen orangenen Punkte, die hier rumfahren. Der ist jetzt z.B. auch beladen, indem man halt den blauen Rand erkennt, sieht man, dass dann ein Regal drauf ist.
Das Logistikzentrum ist erst vor 6 Monaten an den Start gegangen. Seitdem ist auch Dennis dabei. Für ihn ist das vollautomatische Lager nach wie vor faszinierend.