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Yoga Nidra für den Vagusnerv | 20 Min Entspannung für Dein Nervensystem

Yoga mit Martina24:00

Transcription

Willkommen zu deiner Yoganidra Meditation für den Vagusnerv. Schön, dass du da bist.

In dieser 20minütigen Yoganidra Praxis bitten wir uns gezielt dem Vagusnerv, dem wichtigsten Nerv für Spannung, Regulation und Sicherheit im Nervensystem. Diese Yoganidra Übung soll dir helfen, in einen ruhigen, entspannten, regulierten Zustand zu finden. Du brauchst keine Vorkenntnisse, nur einen ruhigen Ort, eine Unterlage, vielleicht eine Decke und ein kleines Kissen. Willkommen zu einer Reise zurück in die Ruhe deines Nervensystems. Lass uns beginnen.

Finde nun eine für dich angenehme Position, da du ganz entspannt liegen kannst. Vielleicht auf dem Rücken mit einer Decke über dir, vielleicht mit einem Augenkissen oder vielleicht auch einen kleinen Polster unter deinen Knien, um so deinen unteren Rücken zu unterstützen. Lasse dir Zeit, um wirklich anzukommen. [Musik]

Spüre den Kontakt deines Körpers mit der Unterlage. Die Erde dich hält und trägt, wie du hier gestützt sein kannst. Es gibt nichts zu tun, nichts zu erreichen. Dein Nervensystem darf sich in diesem Moment hineinentspannen, genauso wie es heute für dich möglich ist. Und dem Wissen, dass du deine Position jederzeit verändern, verbessern kannst, so wie es dir gut tut. Dann erlaube es dir noch ein wenig mehr hier anzukommen, dich ganz bewusst und schwer Richtung Erde senken zu lassen, zu spüren, wie du getragen und gehalten bist.

Du spürst so die Berührung deiner Decke oder deiner Kleidung oder das Gefühl von Luft auf deiner Haut. Deine Augen können geschlossen oder leicht geöffnet sein. Und vielleicht nimmst du noch Geräusche wahr in deiner Umgebung, die so langsam mehr und mehr verblassen und mehr nach innen gehen, so die Geräusche deines Atems oder auch die Geräusche deines Körpers, wenn er mehr und mehr entspannt.

Nimm dir deinen Atem wahr, wie er kommt und geht, ohne etwas verändern oder verbessern zu wollen. Einfach das sanfte Ein- und Ausströmen deines Atems beobachten. So spüren, wie sich der Bauch, die Brust hebt und senkt, sich dein Körper ausdehnt mit der Einatmung, entspannt mit der Ausatmung. So noch ein wenig mehr Richtung Erde dich sinken zu lassen.

Vielleicht hast du auch manchmal das Gefühl abzutriften. Das ist vollkommen okay. Die Praxis wirkt weiterhin. Und bevor wir hier ganz in die Ruhe eintauchen, nimm dir auch gerne noch einen Moment. Vielleicht war ein innerer Satz oder ein Bild, was dich heute begleiten darf. Etwas, das dir gut tut, vielleicht: "Ich darf zur Ruhe kommen. Ich bin sicher. Ich bin ruhig und entspannt." Vielleicht ist es auch ein inneres Bild, das in dir auftaucht. Ein Ort, an dem du dich geborgen fühlst oder ein angenehmes Gefühl in dir. Was auch immer es ist, dass es sanft in dir mitschwing. Du kannst jederzeit zu diesem Gefühl zurückkehren, wann immer du es brauchst.

Und dann erlaube es nun meinen Worten, deine Worte zu sein, während deine Aufmerksamkeit sich sanft durch deinen Körper bewegt. Kopf bis zu den Füßen. Beginne bei deinem Mund. Nimm deinen Mund wahr, deine Lippen, die Zähne, das Zahnfleisch, den Gaumen, die Zunge, die Rückseite der Kehle, den ganzen Kiefer und Mund lebendig. Nimm einfach wahr, was da ist. [Musik]

Nimm dein linkes Ohr wahr, dein rechtes Ohr, beide Ohren. Wie deine Ohren hören. [Musik]

Spüre das linke Nasenloch, das rechte Nasenloch, dein Fluss des Atems, wie durch beide Nasenlöcher strömt, ein Kommen und Gehen. Das linke Auge wahr, das rechte Auge. Beide Augen gleichzeitig. Lass es auch deinen Augen sich zu entspannen, zur Ruhe zu kommen. Den Blick noch einmal mehr nach innen zu richten und wahrzunehmen, was da ist. Und ganz ohne Anstrengung spüre deinen Weg durch den Kopf, wobei deine Stirn, die Kopfhaut, dein Hinterkopf, den Nacken, den Bereich an der Rückseite deines Halses, [Musik] an diesen Übergang zwischen Kopf und Körper wahr und spüre noch einmal die Rückseite deines Hals, deiner Kehle, auch der Vagusnerv weiter verläuft. Auch den Atem Bereich deiner Kehle wahr. Wah, wie er sanft deine Kehle streift. [Musik]

Deine Schultern auf der Unterlage wahr und spüre so einmal deinen ganzen linken Arm, deine Hand und deine Finger und auch den ganzen rechten Arm und deine deine Hand, deine Finger, beide Arme, beide Schultern. Nimm deinen Oberkörper wahr, deine Brust, den oberen Brustraum, den Bereich deines Herzens. Vielleicht nimmst du ein sanftes Pulsieren wahr. Spüre in diesen Raum hinein. Und von Brust und oberen Rücken und du weiter den mittleren Bauch, Bereich deines Zwerchfells, Vorderseite und Rückseite deines Körpers. Nimm noch einmal deinen Atem wahr. Wahr, wie sich das Zwerchfell ausdehnt und entspannt. [Musik]

Noch dein Rücken wahr, dein mittleren, [Musik] den unteren Rücken, den Bauch, die Vorderseite und die Rückseite deines Körpers. Nimm dein Becken wahr. Spüre dein linkes Bein, deinen linken Fuß, alle Zehen an deinem linken Fuß. Nimm das rechte Bein wahr, den rechten Fuß und alle Zehen an deinem rechten Fuß. Beide Beine gleichzeitig. Nimm noch einmal den ganzen Körper wahr, wie auf der Unterlage liegt, die Vorderseite, die Rückseite deines Körpers, die linke und die rechte Seite. Spüre den Atem, wie durch deinen Körper strömt. Spüre noch einmal das Ausdehnen und Entspannen deines Körpers mit dem Atem.

Und vielleicht magst du für diesen Moment ja bleiben und spüren das Pulsieren deines Atems, dich noch einmal verbunden mit deinem inneren Bild oder deinem Satz, den du dir zu Beginn der Praxis mitgegeben hast. Lass den Atem kommen und gehen. Vielleicht magst du deine Ausatmung ein klein wenig verlängern oder so ein sanftes Summen entstehen lassen, ein sanften Ton im Raum deiner Kehle, vielleicht nur innerlich so ein sanftes [Musik] M. Nimm dieses Summen auch langsam ausklingen zu lassen. Für diesen Moment einfach in diese Stille hineinzuspüren und das Gefühl einfach ja sein zu dürfen, nichts tun zu müssen, deinem Nervensystem einen Raum der Stille zu geben, der ist nichts zu tun gibt, nur sein, nur spüren.

Ich werde nun vor 2 Minuten schweigen. Glaube es dir einfach sein zu dürfen. M.

Und beginne nun langsam wieder deinen Körper auf der Unterlage zu spüren. Dein Atem ja wieder etwas kräftiger wird. Nimm die Umgebung um dich herum wahr. Vielleicht magst du auch beginnen, dein Finger, deine Zehen ein wenig zu bewegen. Deinen Kopf sanft nach rechts und nach links drehen. Möch dich recken und strecken und lang machen. Nimm dir Zeit, hier wieder zurückzukommen. Wieder zurück ins Hier und Jetzt. Und wenn du bereit bist, öffne langsam wieder deine Augen und schenke dir selbst ein Lächeln, ein Dankeschön dafür, dass du dir heute diese Praxis geschenkt hast. Bleibe noch einen Moment in der Ruhe, wenn es dir gut tut.

Ich hoffe, diese Praxis hat dir gefallen. Wenn du öfter mit mir üben oder tiefer eintauchen möchtest, im Yin Yoga Club, meinem Online Yoga Studio, findest du viele weitere Yoga Nidra Sessions mit mir auch live. Und auch wenn du Yoga Nidra weitergeben möchtest, findest du unten in der Beschreibung Infos zu meiner Yoga Nidra Ausbildung. Ich freue mich, wenn du den Kanal abonnierst, mir ein Like gibst oder mir schreibst, wie dir diese Praxis gefallen hat. Noch mal danke, dass du dir selbst diese Zeit geschenkt hast und dass ich dich dabei begleiten durfte. Namaste.