Transcription
[Musik] Groß ist der Herr, jeder soll ihn rühmen. Seine Größe kann niemand erfassen. Eine Generation soll der anderen von deinen Taten erzählen und schildern, wie machtvoll du eingegriffen hast. Deine gewaltigen Taten werden überall bekannt sein, und ich will deine Größe proklamieren. Alle werden die Nachricht von deiner wunderbaren Güte hören und werden jubeln vor Freude über deine Gerechtigkeit. Deine Herrschaft hat kein Ende, von einer Generation zur nächsten bleibt sie bestehen. Auf das Wort des Herrn kann man sich verlassen, und was er tut, das tut er aus Liebe.
Als ICF Familie kommen wir zu dir, und du befähgst uns, rüstest uns aus und bereitest uns vor. Dein Wille geschehe, dein Königreich komme. Dein Wille geschehe, dein Reich komme. Wahrscheinlich das berühmteste Gebet, das es gibt auf dieser Welt, hat Jesus mal eingeführt. Also noch auf dieser werde war das Vater unser. Und ich freue mich seit über einem Jahr auf diese Predigt, weil ich habe Vorteil, ich weiß über ein Jahr vorher, was für Themen kommen. Und auf diese Serie freue ich mich wie Schnitzel. Seit einem Jahr ist die längste Serie, die ich jemals gepredigt habe, 10 Wochen. Denkst, ach du liebes Lieschen, aber ich werde die gleich heute nach der ersten Message wirst du merken, Gott sei Dank, dauert die 10 Wochen. Das wird sehr entlastend sein. Nach dem ersten Sonntag heute, schön, dass du dabei bist. In Location, schön, dass du hier vor Ort bist. Auch dir als Familie sind wir wieder froh zurück zu sein nach unserem Summer Break. Wir haben so ein paar Wochen gehabt, wo wir keine regelmäßigen Termine hatten. Wir waren unter anderem auf dem Missionseinsatz auf Lange. Viele in der Onlinekirche getroffen. Ich war shoppen mit meinem Sohn, wie man sieht, gesagt, Vater, du brauchst neue Kleider. Und ich bin sehr dankbar, dass ich so stylischen Sohn hab, der mich da berät, weil ich hasse shoppen. Danke Bene noch mal für den neuen Outfit hier. Ja, gut, aber das ist nicht das Thema. Heute geht's zum Thema Reich Gottes. Es geht um das Thema, dass das Königreich kommen soll und was Jesus damit gemeint hat und wie zentral das ist. Es geht um eine komplett andere Kultur, die Jesus gestartet hat. Und Kultur ist etwas, das wird uns erst bewusst, wenn wir mal bewusst auf eine andere Kultur treffen. Also, wenn du z.B. heiratest, bist du zusammen und lebst, bist du nicht bewusst, wie stark du selber aus einer Kultur kommst. Mir war das z.B. im Bereich Spielen nicht bewusst, bis wir den ersten gemeinsamen Urlaub mit meinen Schwiegereltern hatten. Du musst folgendes wissen, ich komme aus einer Spielkultur, die folgendermaßen ist. Es wird mit harten Bandagen gekämpft. Aus Mindset von uns allen ist: Let's win this thing. Also, wir wissen die Regeln, wir reizen sie aus. Es gibt auch keine Rücksichtnahme auf jüngere Mitspieler. Es wird auf keinen Fall geschummelt. Bei uns Strategiespiele sind super, und du weißt genau, wann du was ausspielst. Zum Beispiel Siedler von Catan, wenn du das spielst, kennst du die Monopolkarte. Wenn du das Spiel nicht kennst, dann spielst du aus, kannst du alle Ressourcen von einer gewissen Art, z.B. Getreide, zu dir nehmen. Also, in meiner Spielkultur weiß ich, wie viel Getreide im Spiel sind und ich weiß genau, wann ich diese Karte spiele. Nicht nur, weil ich das Getreide brauche, sondern wenn ich weiß, du hast neuen Getreide, dann nehme ich die halt einfach mal weg, weil es ist gut für mich. Also, spielen wir, meine Schwiegerfamilie spielt eher so, ja, everybody is a winner. Da werden auch Sozialhilfe wieder eingeführt, es werden extra Regeln eingeführt. Das wird so, ja, es ist einfach schön ein schönes Gemeinschaftserlebnis. Schummeln ist auch mal erlaubt, wenn es lustig ist. Okay, so wusste ich nicht. Also, aufeinander treffen die zwei Kulturen. Ich habe es nur zusammengefasst. Ich sage jetzt mal, eher so die Peace-Kultur und die Kampf-Kultur treffen aufeinander. Und es war mir nicht bewusst. Wir spielen Siedler von Catan. Ich habe natürlich die Monopolkarte mir gesichert und wusste, dass in diesem Moment, wo ich sie ausspiele, maximal Getreide im Spiel ist. Und ich brauchte gar kein Getreide, aber ich konnte es zwei zu eins eintauschen. Also spiele ich die Monopolkarte aus. Es wird still im Raum. Meine Schwiegermutter fragt mich: Was bedeutet diese Karte? Sag ich: Krieg alles Getreide. Sie hatte glaube ich, sieben, acht Getreide auf der Hand. Wieso brauchst du das? Nee, aber ich kann es eintauschen. In dem Moment wird meine Schwiegermutter emotional. Ja, so geht's nicht. Also, so kann man doch nicht spielen. Und es wird richtig emotional am Tisch. Heute können wir drüber lachen, aber es ist aufeinander gekracht, diese Kulturen. Und heute sage ich so, ich liebe beide Kulturen. Manchmal sagen wir als Familie, spielen wir eher Rebell-Style oder eher Teichen-Style. Und beides hat so seine Vorteile, je nachdem, wie man spielt. Aber diese Kultur wird dir erst bewusst, wenn du mal eine andere Kultur erlebst. Und beim Reich Gottes geht's darum, dass es ein sehr zentrales Thema ist, was Jesus aufgreift, was die ganze Bibel aufgreift. Und deswegen die Frage ist, wenn du heute z.B. mit Gott unterwegs bist, könntest du mir in zwei Minuten erklären, was das Reich Gottes ist? Ja oder nein? Muss nicht antworten. Wir schauen uns mal an, wie zentral das ist, weil offensichtlich die ersten Jünger haben über nichts anderes geredet. Schauen uns ein paar Bibelstellen an. Du kannst sie notieren oder abfotografieren, zu Hause den Kontext lesen. Er sprach aber zu ihnen: Ich muss auch in andere Städte. Redet Jesus das Evangelium vom Reich Gottes, denn dazu bin ich gesandt. Jesus hatte eine Message vom Reich Gottes. Interessant. Nächstes Beispiel. Und es begab sich danach, dass er von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf zog und predigte und verkündigte das Evangelium vom Reich Gottes, und die Zwölf waren mit ihm. Die Jünger erleben von Anfang an, dass Jesus das als zentrale Message hat. Nächstes Beispiel. Wenn ich aber die Dämonen durch den Geist Gottes austreibe, so ist das Reich Gottes zu euch gekommen. Jesus sagt, wenn du Freiheit erlebst, auch von destruktiven Kräften, ist das ein Zeichen dafür, dass das Reich Gottes da ist. Als ich zum Glauben gekommen bin, habe ich die Bibel gelesen und ich habe relativ viele Dinge gefunden, die ich noch nicht erlebe. Ist auch schon mal gemacht, wenn die Bibel liest, wenn nicht liest, fangen sie mal an zu lesen. Also, hier steht, das scheinbar normal war, Freiheit zu erleben. Okay. Wenn ich nächstes Beispiel. Der redende Botschaft von Gottes Reich wird auf der ganzen Welt verkündet werden, damit alle Völker sie hören, dann erst wird das Ende kommen. Auch mit Bereich Endzeit, offensichtlich in der zentralen Message. Nächstes Beispiel. Apostelgeschichte. Hier begegnen wir jetzt Jesus Christus, nachdem er gestorben und auferstanden ist, aber noch nicht aufgefahren ist in den Himmel. Ihnen zeigt er sich seinen Jüngern und Jüngern nach seinem Leiden durch viele Beweise als der Lebendige und ließ sich sehen unter ihnen 40 Tage lang. Was hat er denn 40 Tage lang gemacht, bevor er in den Himmel gefahren ist? Er redet mit ihnen über das Reich Gottes. What? 40 Tage Camp Jesus, der Auferstandene. Das ist das geilste Camp der Weltgeschichte. Ich wäre gerne dabei gewesen. Also, der Auferstandene nimmt sich 40 Tage Zeit und predigt 40 Tage lang, nachdem er drei Jahre mit unterwegs war und gepredigt hat über das Reich Gottes. Was hat er denn da erzählt? Oder und jetzt sagst du, 10 Wochen ist noch wenig. Oder wir merken gleich, also die haben 40 Tage nonstop damit Zeit gebracht. Apostelgeschichte wird gehen an Ende. Jesus ist schon aufgefahren in den Himmel. Die ersten Jünger sind unterwegs. Was macht Paulus z.B.? Er verkündigt das Reich Gottes und lehrte von dem Herrn Jesus Christus mit aller Freimütigkeit und ungehindert. Die Frage ist, was ist das Reich Gottes? Wie kommt man ins Reich Gottes? Wie lebe ich heute ins Reich Gottes? Was ist Gottes Plan heute und hier? Wir fangen damit heute an mit dem ersten Teil. Du kannst jede Woche deine Freunde einladen, weil jedes Teil für sich macht Sinn, aber es macht ganz besonders Sinn, wenn du jede Woche auch mithörst oder mitkriegst. Also, wie komme ich ins Reich Gottes? Das erste ist, und das kennen gläubige Menschen vielleicht, du vielleicht schon oder nicht. Jesus Christus spricht darüber, wenn du ihn annimmst in dein Leben und annimmst, dass er für dich am Kreuz gestorben ist, wirst du in der Ewigkeit im Reich Gottes bei Gott sein. Das ist ein Teil der Message, dass du versöhnt mit Gott und den Menschen sterben kannst und in der Ewigkeit bei Gott bist. Das ist ein Teil, aber der kleinere Teil von dem, was Jesus verkündigt. Er sagt, der wichtigere Teil, fast noch, ist, dass das Reich Gottes in dem Moment beginnt, wo du dich für Gott entscheidest, dass du innerlich im Reich Gottes leben kannst, wenn du äußerlich in einer Welt lebst, die ungerecht ist, die Leid hat, die Schmerz hat, die Vladimir Putin hat, die Inflation hat, die Klimakrise hat, die Armut hat, die Krankheit hat, dass du innerlich in einem Reich des Lichts leben kannst, während äußerlich alles suboptimal ist. Und das ist die Revolution, die Jesus bringt. Nicht nur das wäre schon genial nach dem Tod, sondern heute hier und jetzt. Kolosser 1:13 heißt das so: Jesus hat uns gerettet aus der Macht der Finsternis. Ich schaue uns gleich an, was ist das, und versetzt in das Reich des Sohnes, oder das Reich Gottes heißt es in anderen Übersetzungen. Die Bibel nimmt diese Metapher, dass wir in Finsternis leben. Denkst du, wieso ist doch hell, Sonne scheint, wo ist Finsternis? Diese Finsternis ist einmal dieser Planet, was dir gesagt habe, mit Leid, Tod, Schmerz, Ungerechtigkeit, Kriegen, Diktatoren und Unsicherheiten. Das ist ein Teil der Finsternis. Aber es gibt noch eine größere Finsternis, und das ist eine innerliche Finsternis. Du kannst im Urlaub sein, alles ist toll, du hast genug Geld auf dem Konto und trotzdem bist du innerlich in Finsternis, in Sorgen, in Ängsten, bist innerlich wie gelähmt. Obwohl alles um dich drum ist, kannst du innerlich im Reich der Finsternis leben. Und wenn du mit Gott unterwegs bist, weißt du, das hat jetzt erstmal nichts mit Christ und nicht Christ sein zu tun. Das kennt jeder. Das heißt, ich kann innerlich im Reich der Finsternis sein, obwohl äußerlich Leute denken, was ist dein Problem? Du hast doch alles zu essen, genug zu trinken, du hast, was ist dein Problem? Aber innerlich kann man komplett drin gefangen sein. Wir schauen uns das mal an, die eine Person, das bist du und ich. Wir sind Einflüssen ausgeliefert, die um uns herum sind, und wir haben Prägungen. Ich blende die mal ganz schnell ein. Die nächsten Wochen schauen wir uns die genauer an. Wir haben einmal den Reflex, uns selber versorgen zu müssen. Werden wir uns genauer angucken. Wir haben den Reflex, uns Ängste und Sorgen zu machen. Das bedeutet, in diesem Moment stellen wir uns gerade eine Zukunft ohne Gott vor. Also, ganz kurzer Test, ohne zu melden, hattest du schon jemals Angst oder Sorge in deinem Leben? Wenn ja, bist du in diesem Moment im Reich der Finsternis und nicht im Reich Gottes, weil du gerade in einer Situation bist, wo du Gottes Möglichkeiten nicht siehst und nur auf wen dich verlässt? Auf dich oder deine Familie oder dein Chef, auf irgendeine Form von Menschen, von Selbstversorgung, Selbstvertrauen. Ich vertraue nur auf mich selbst. Es können Götzen sein, es können Prägungen aus meiner Familie sein, es kann sein, dass ich nur das wahrnehme, was um mich meinen natürlichen Sinn da ist. Meine Identität wird geprägt durch Aussagen, durch meine Geschichte. Ich habe irgendeine Form von Religiösität und wir alle haben irgendeine Form von Rebellion in unserem Leben. Und die Bibel sagt, dass das etwas ist, wo wir innerlich in der Finsternis leben. Und das ist dummerweise so normal für uns alle, egal ob gläubig oder nichtgläubig. Wir es nicht mal merken, weil diese Kultur so normal ist. Das heißt, wir sind innerlich in so einer Bubble drin, B und wir gehen durch den Alltag, Sorgen und Ängste sind. Ich mache einen Fernseher an, sehe die Inflationszukunftsaussagen und Angst kommt, Sorgen, Finsternis, Schwere. Dann schaue ich mich um in meiner SM, meine K, denke, du hast auch Angst und Sorgen. Ah, du auch? Er scheint normal zu sein, haben alle. Das scheint das Leben zu sein. Warten wir mal, dass Jesus wiederkäme. Trotzd dem kommt irgendwann, irgendwann bin ich halt. Also, wir haben sehen das so für normal, das wie ein Fisch im Wasser, der merkt gar nicht, dass er im Wasser ist. Das heißt, es umgibt uns und wir sind dort drin gefangen in dieser Bubble, in dieser Finsternis. Das können einzelne Lebensbereiche sein, es können die Finanzen sein, es können deine Beziehungen sein, es kann dein ganzes Leben sich so anfühlen. Es kann von jetzt auf gleich kommen in Situationen deinem Alltag, aber du bist so dort drin. Das nennt die Bibel, du bist im Reich der Finsternis. Wenn du so gar nicht anders kennst, kommst du dummerweise gar nicht auf die Idee, dass Gott dich nicht dafür gemacht hat. Er sagt, jetzt, du bist versetzt in das Reich des Lichts. Das ist nichts kompliziertes. Das erste ist, ich muss einen Weg finden, im Heiligen Geist wahrzunehmen und zu erkennen, wow, es ist nicht normal so zu leben. Aus Gottes Sicht ist es nicht normal, in Angst, in Sorgen und Problemen gefangen zu sein. Dann entscheide ich mich, dass ich mit Gottes Hilfe das hinter mich lasse und ich gehe einen Schritt zurück ins Licht und nehme göttliche Gesetze an, göttliche Gebote an, das an, was Gott über mich denkt. Das wollen wir uns gleich auch noch mal genauer anschauen, wie das funktionieren kann. Das heißt, innerlich kann ich durch diese Wahrnehmung, durch die Entscheidung und die göttlichen Gebote annehmen, versetzt werden in das Reich des Lichts, innerlich von wenigen Augenblicken. Für uns ist aber das so normal, dass ich uns allen 10 Wochen gönne, das kennenzulernen, weil wir müssen das trainieren, anders zu denken, anders zu fühlen, anders zu wollen, weil das ist im Reich Gottes, was Gott mit uns vorhat. Es ist so, dass wir innerlich wie ein anderes Land versetzt sind. Wenn du jetzt umziehen würdest, sagen wir mal nach China, wenn du alleine umziehst, das ist was anderes, als wenn du mit tausenden von Leuten aus deiner Church umziehst. Also, wenn das ganze ICF München mit 2000 Gottesdienstbesucher sagt, morgen, wir gehen alle nach China, was würden wir tun? Wir würden ein kleines deutsches Ghetto machen. Stimmt. Du machst einen deutschen Bäcker, ja, du machst eine Firma, so und so. Wir treffen uns, haben unsere weißen Schweinsbraten immer noch aus Bayern dabei. Wir würden das Essen nicht groß ändern, wir würden die Kultur nicht groß ändern, wir würden einfach deutsch-chinesisch werden. Ja, das heißt, wir leben zwar in China äußerlich, aber innerlich bleiben wir deutsch. Das heißt, wir machen unser Ghetto. Das gleiche passiert im Christentum. Und dass wir es merken, redet zwar die Bibel darum, dass wir versetzt sind in ein neues Land, aber innerlich ist es so, dass wir einfach unsere deutsche Kultur bisschen christlich angemalt haben und dann denken, das ist das Reich Gottes. Also, was ist normal in unserer Machst auf Deutschland? Du kannst auf dein Land übertragen. Unser Land ist es normal, dass Leistung zentral ist. Woran merkt man das? Unsere Sprache ist schon so, was bist du von Beruf? Ich bin Rechtsanwalt. Wusste ich gar nicht, dass es deine Identität ist. Ich dachte, du arbeitest als Rechtsanwalt. Du bist ein Rechtsanwalt. Krass. Das heißt, unsere Identität ist, was wir tun, unsere Abschlüsse, unsere Leistung. Es ist so tief in der deutschen Kultur drin. In anderen Kulturen ist gar nicht so wichtig, was du für ein Abschluss hast. Do it in Deutschland, was hast du für ein Abschluss? Leistung ist wichtig. Du bleibst einfach deine deutsche Kultur, bisschen christlich angemalt. Auf einmal bist du leistungstrieben. Ich muss Bibell lesen, ich muss mitarbeiten. Wenn ich nicht genug mitarbeite und leiste, dann wird Gott mich nicht lieben. Was habe ich gemacht? Ich habe einfach meine deutsche Kultur christlich angemalt und merke gar nicht, dass ich immer noch in Finsternis bin. Oder German Angst. Wir haben sogar einen psychologischen Begriff für Angst, weltweites Phänomen. Das heißt, the German Angst. Wusstest du das? Liebe Deutsche, alle anderen können sich jetzt mal innerlich kaputt lachen. Die Deutschen müssen es dramatisch finden. The German Angst. Das ist so normal für uns. Wenn Corona kommt, kommen wir ernsthaft auf die Idee, Klopapier zu hamstern. Wenn du in ein anderes Land gehst, denkst du, Jungs, habt ihr noch alle Latten am Zaun? Was los mit euch? Klopapier, kleines Problem, dann spüle ich halt ab mit Wasser oder was. Also, vergiss mal das Klopapier. Nein, ich brauche jetzt Klopapier. German Angst. Und das ist so normal, da wirst du gläubig, wirst Christ, es ist normal, Angst zu haben als Christ. Es ist normal, Finsternis zu haben. Wenn du ohne Gott denkst, fühlst, willst, wenn Gott in der Gleichung ist, gibt es keine Angst. Die vollkommene Liebe vertreibt Angst. Aber es ist so normal für uns. Merkst du das, dass es entweder nicht merken oder 1000 Argumente haben, warum das eben so gehört? Also, es gibt Dinge, wenn du aus dem anderen Land kommst, musst du überlegen, vielleicht gibt's andere Dinge. Auch deine Familienkultur tendenziell haben sie einfach christlich angemalt und denken jetzt, das ist das Reich Gottes. Das Reich Gottes hat andere Prinzipien. Gott sagt, du musst dein ganzes Denken ändern. Wow. Alles, was du über Finanzen denkst, Versorgung denkst, wie du über Gottes Möglichkeiten denkst, wie du über Herausforderungen denkst, wie Gott wirkt, was seine Gebote sind. Ich habe jetzt einen Tipp, bringe ich dir jetzt mit ab heute ganz schnell. Das Prinzip, woran merkst du, weil wir merken das ja gar nicht, weil es so normal ist. Mein Tipp, wie merkst du ganz schnell, ob du innerlich im Reich der Finsternis oder im Reich des Lichts bist? Wenn du Notizen machst. Jeremia 17 heißt es folgendermaßen: So spricht der Herr: Verflucht ist der Mann, der sich was auf Menschen vertraut und Fleisch zu seinem Arm macht. Das heißt, sich drauf verlässt, dass das Eingreifen von Menschen der Schlüssel ist. Der ein Herz vom Herrn weicht. Er wird sein wie ein kahler Strauch in der Steppe und er wird nicht sehen, dass Gutes kommt. Andere Besetzung heißt, er wird nie etwas Gutes kommen sehen. Jetzt wird's gleich sehr unangenehm. Hier im Raum gibt's Bereiche in deinem Leben, wo du nichts Gutes kommen siehst. Du schaust die Nachrichten, siehst, das Krieg in der Ukraine ausbricht. Was passiert innerlich in dir? Ich sehe nichts Gutes kommen. Ängste, Sorgen, Atomwaffen, was auch immer. Wenn das so ist, was habe ich dann gemacht? Ich verlasse mich auf Menschen, gerade ich verlasse mich auf mich oder auf Politiker oder auf irgendetwas und ich bin verflucht, sagt die Bibel. Ich bin in der Finsternis. Ich werde dürre Städte sein, ich werde in der Wüste wohnen in einem salzigen Land, wo sonst niemand wohnt. Ich werde mich einsam fühlen, isoliert fühlen. All das sind Symptome. Wenn die in deinem Leben sind, wach auf und überlege, ob du gerade innerlich im Reich der Finsternis bist und Lügen glaubst. Wenn dich einsam fühlst, Steppe, Wüste, kahler Strauch, du siehst nichts Gutes kommen. Das kann in Lebensbereichen sein, das kann grundsätzlich in deinem Leben sein. Dann ist ein Hinweis, beobachte dich, wie du Nachrichten anguckst, einfach selbst. Ich mache das seit über einem Jahr und ich muss dir sagen, es ist erschreckend in meinem Leben, wie oft ich ohne Gott denke, fühle und will. Und bis dahin dachte, das ist normal, weil es alle machen. Ist aber nicht normal im Reich Gottes, überhaupt nicht normal. Lesen wir mal weiter. Gesegnet aber ist der Mann, der sich auf den Herrn vertraut. Das heißt, auf Gottes Eingreifen, seine Gesetze, auf seine Prinzipien und vertraut dem Herrn. Was heißt das dann über ihn? Er wird sein wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und am Bach seine Wurzeln ausstreckt und sich nicht fürchtet. Hallo, wenn die Hitze kommt, Inflation, Armut, Klimawandel, you name it, egal was kommt. Woran merkst du, ob du nicht im Reich Gottes bist, indem du dich nicht fürchtest? Sein Laub ist grün im Jahr der Dürre. Ist er unbekümmert und er hört nicht auf Frucht zu tragen. Gott bringt dann Frucht in dir hervor, selbst in der größten Dürre, weil du innerlich in der Freiheit bleibst. Ich habe ein paar Fragen zum Reflektieren mitgebracht. Also, wo fühlst du dich gerade wie so ein kahler Strauch? Wo gebe ich Sorgen Raum? Wo sehe ich nichts Gutes kommen? All das sind Hinweise, dass du wahrnimmst, dich entscheidest und lernst, zurück ins Reich des Lichts zu gehen. Die Jule nimmt uns mal mit in eine Situation beim Zähneputzen, weil diese Bubble, die kann von jetzt auf gleich kommen. Zum Beispiel beim Zähneputzen. Genau so sehe ich aus, wenn ich abends Zähne putze, ungefähr. Da passiert es nämlich manchmal, dass ich meine Zähne schön schrubbe, im Bad stehe, meine Männer schlafen schon, also mein Mann und mein Sohn, ich habe nicht mehrere. Und ich habe so einen ruhigen Moment, aber ich merke in diesem ruhigen Moment auf einmal bekomme mich so eine Schwere, weil ich anfange auf meine Woche zu schauen und es wird richtig schwer um mich, es wird richtig eng. Auf einmal kommt so eine Last, die mich erdrückt. Ich kann mich gar nicht mehr richtig bewegen. Gerade noch so mit letzter Kraft irgendwie so meine Zähne putzen und merke, Moment, Stopp, was passiert hier eigentlich gerade? Ich bin mitten in so einer dunklen Bubble gefangen, auf der dunklen Seite. Und weil das öfter passiert beim Zähneputzen, vor der Woche weiß ich schon, halte kurz inne, Stopp, bleib mal kurz stehen und überleg mal, was hier gerade passiert. Und weil, weil ich das weiß, habe ich immer so ein Vers parat, der mich erinnert hat. Da steht in Johannes 10:10, da steht: Der Feind kommt, um zu rauben, zu stehlen und zu morden. Und so fühle ich mich in dem Moment. Ich fühle mich völlig beraubt, meine ganze Freude ist weg, beraubt. Ich fühle mich beraubt. Und dann geht es weiter mit: Aber Jesus ist gekommen, um Leben im Überfluss zu bringen. Also, im Überfluss. Das heißt, das hier ist nicht der Normalzustand. Und ich merke, okay, das ist nicht der Normalzustand. In dieser Bubble, in dieser Dunkelheit gehe ich mal raus, putze eigentlich gerade weiter so meine Zähne und schaue mir das Ganze mal an. Ich frage den Heiligen Geist, warum ist jetzt diese Schwere gekommen und diese Bubble um mich gewesen? Ah, okay. Und ich fange an zu erkennen, du hast dir Sorgen gemacht, du hast Sorgen Raum gegeben. Ich fange an zu erkennen, ah, ich selber leisten, ich habe gedacht, ich habe Verantwortung, ich muss mich kümmern. Oder ich habe gemerkt, oh, ich wollte Dinge aus meiner eigenen Kraft machen. Ich dachte, oh, ich brauche so unfassbar viel Kraft in dieser Woche, ich habe so wenig Zeit, wie soll ich überhaupt alles schaffen? Meine Kraft reicht nicht aus. Und so stehe ich da und reflektiere, halte inne über die Sachen, die mich so eingezwängt haben und merke, okay, ich will jetzt eine Entscheidung treffen, weil ich möchte ins Licht gehen. Ich möchte mich hier wieder ins Licht stellen. Und wie ich das mache, ist, ich nehme an, was Gottes Gedanken über mich sind. Zum Beispiel habe ich mir mal eine ganze Liste runtergeschrieben an Versen über Kraft, über die Kraft Gottes, die durch mich kommt, die mir Kraft schenken. Die habe ich jeden Morgen gelesen, damit ich hier im Licht starten kann in den Tag und nicht hier drüben sein muss und denken muss, ich muss alles aus eigener Kraft schaffen, voll mühsam. Nein, ich kann dann im Licht starten in den Tag. Oder ich habe vielleicht doch Menschenfurcht gehabt und habe gemerkt, so ein Vers hilft mir immer. Da heißt es, Menschenfurcht ist ein Fallstrick. Da steht in Sprüche und ich sag's dir, wenn, wenn man diese Bubble anhat und Menschenfurcht bekommt und damit hinfällt, da kommt man echt nicht mehr hoch. Das ist ein Fallstrick, bringt dich zu Fall, stößt irgendwo dagegen, Bums. Aber wenn ich auf Gott vertraue, dann bin ich bei ihm geborgen und ich stelle mich rein, neben das an, sag Gott, ich vertraue dir. Und Morgenheit fängt an, mich zu umgeben. Seine Kraft fängt an, mich zu umgeben. Oder Klassiker, ich mache mir Sorgen. Ja, vielleicht machst du dir nicht Sorgen über die Woche, sondern über den Schulstart, Studiumstart, Kinder gehen wieder in die Schule. Es gibt so viele Themen, die so eine Schwere auslösen. Und dann denke ich an erste Petrus, da steht: Alle eure Sorgen werft auf ihn, denn er sorgt für euch. Und ich gehe dann ins Licht und ich merke so richtig, okay, Gott, ich nehme an, was du über mich denkst. Hier im Reich Gottes, da ist es nicht normal, mir Sorgen zu machen. Da darf ich es mir rausnehmen, mir keine Sorgen zu machen. Wie krass ist das? Und ich bin so dankbar dann zu sagen: Gott, danke, dass du mich versorgst, dass alle Versorgung mich umgibt, egal wo ich hingehe. Und eine ähnliche Situation hatte ich mal auf einer Autofahrt in den Urlaub. Und ich sag mal so, schwupps, war ich wieder in der Bubble drin und habe gemerkt, okay, was ist hier los? In der Woche davor hatten wir als Familie eine Todesnachricht bekommen und es hat mich sehr beschäftigt. Und wir sind dann in den Urlaub gefahren und ich saß im Auto, so drin, bequemer Sitz, mein Mann ist gefahren und ich war auf einmal gefangen in dieser Bubble. Ich konnte nicht mehr klar sehen. Hier drin sehe ich gar nichts, ehrlich gesagt. Kann euch auch nur so schummrig erkennen. Ja, ich fühle mich eingequetscht und ich konnte auch fast nicht mehr sprechen, weil mich so eine Verlustangst plötzlich gepackt und umgeben hat. Ja, was, wenn mir das passiert? Und ich habe so richtig den Schmerz gespürt, als würde ich selber erleben. Es war wirklich schlimm. Ich bin da nicht mehr rausgekommen, ich war sehr gefangen. Und dann hat mein Mann Worship angemacht und ich habe schon so gemerkt, okay, so langsam, so langsam brechen die Dämme in mir, oder ich, ich konnte mich wieder langsam öffnen, wieder so ein bisschen anfangen zu bewegen. Und habe dann ein Buch genommen, das heißt Handbuch für Überwinder. Da stehen Bibelstellen drin zu verschiedenen Themen, z.B. zum Thema Angst. Und ich habe einfach diesen Vers genommen, das war das, was ich gerade so machen konnte, und habe erstmal angefangen, den so ganz langsam zu lesen. Da steht in 5. Mose. Da habe ich so ein bisschen rausgelugt aus meiner Bubble und habe gelesen: Der Herr selbst geht vor mir her, er steht dir bei und verlässt dich nicht. Immer hält er zu dir. Hab keine Angst und lass dich von niemandem einschüchtern. Und während ich so lese, merke ich, wie ich wieder diese Bubble hinter mir lassen kann, wie ich eine Entscheidung treffen kann und diesen Bibelvers noch mal so richtig, soll ich sagen, mich da richtig reinzustellen, den mal lebendig werden zu lassen. Und ich habe ihn dann auch mir selber zugesprochen. Ich habe dann auch gesagt: Juliane, der Herr, der allmächtige Gott, geht vor mir her. Der Herr, der allmächtige Gott, geht vor mir her. Er steht mir bei. Und dann noch eine Stufe weiter habe ich gemerkt: Und jetzt will ich dem wirklich eine Grenze setzen. Ich habe ja gerade gesagt, der Feind kommt, um zu stehlen und zu rauben und zu morden. Und diesem Feind habe ich diesen Bibelvers erzählt. Ich habe gesagt: Feind, der Herr, der allmächtige Gott, er geht vor mir her. Er geht vor mir her und er verlässt mich nicht. Er steht mir bei. Und das ist ein, das, das ist eine Situation in diesem, in dieser Situation im Auto, da ist wirklich folgendes passiert. Ich zeig's euch mal. Die Bubble, ich konnte die Bubble wirklich wegkicken. Die ist weggeflogen, die ist geplatzt. In dem Moment, wirklich, ich bin komplett, ist die Freude wieder gekommen. Und manchmal kann es so schnell gehen, das ist das Verrückte und das Schöne, wenn wir uns ins Reich Gottes stellen. Danke, Jule. Das heißt, das erste ist heute Start dieser Serie. Ich fange an wahrzunehmen, und der Heilige Geist, wenn du ihn lässt, wird es dir zeigen, sehr liebevoll, wo bin ich im Reich der Finsternis, wo bin ich dort drin? Das zweite ist, wir lernen, und deswegen brauchen wir es mindestens 10 Wochen dafür, weil es so anders ist, als wir funktionieren. Wir lernen uns zu entscheiden und wir lernen uns unter göttliche Prinzipien zu stellen und unter göttliche Gebote zu stellen, Gesetze zu stellen und dort drin zu leben. Das Faszinierende ist, wenn du das immer wieder machst, sind das keine Stunden von da nach da. Das sind manchmal Sekunden von vollkommener Finsternis zu, wow, ich bin innerlich versetzt in das Reich des Lichts. Jesus macht das. Ich möchte noch mal auf die Grafik zurückgehen, die wir hatten mit diesen Einflüssen. Vielleicht können wir die noch mal haben, Felix. Das heißt, ich bin versetzt in das Reich des Lichts. Ich, äußerlich lebe ich immer noch unter Umständen, aber innerlich durch die Entscheidung, dass Jesus in meinem Leben ist, bin ich versetzt in das Reich Gottes und das Reich des Lichts. Und ich kann das lernen, dort drin immer länger zu bleiben, nicht nur kurz, sondern immer länger. Das wollen wir gemeinsam machen, egal was auf uns zukommt. Und wir leben in einer Zeit, wo das nicht mehr nice to have ist. Das wird nach vorne gerichtet, der entscheidende Punkt sein. Vor Reit im Oktober letzten Jahres und davor habe ich immer wieder drüber gepredigt. Liebe Church, habe gesagt, Corona war nur ein Warm-up. Und da sind wir mit schlechten Noten rausgegangen, muss ich echt sagen, wie wir auch als Gläubige darauf reagiert haben. Ich habe damals schon gesagt, dass ich denke, die nächste Shaking wird finanziell sein. Da war Vladimir Putin noch gar nicht unterwegs in der Ukraine und da gab es auch noch keine Inflation. Ich sage das nicht, um Angst zu machen, sondern es ist ein göttliches Trainingslager für dich, innerlich frei zu sein. Bonhoeffer war ein Mann in der Zeit, der konnte äußerlich im KZ sitzen, aber innerlich im Reich Gottes. Das Wunder ist, das zu erkennen, dass Gott es tut in dir. Und besonders, wenn du aus Deutschland kommst, müssen wir lernen, die nächsten Wochen, nicht du musst es machen, sondern müssen lernen, dass es Gott macht. Das ist echt ein Lernprozess. Nicht, ich muss jetzt rum, Gott, bring du es in mir vor, Heiliger Geist, zeig mir, was möchte ich dich einladen, dich zu reflektieren. Zum Beispiel, sitzt du vielleicht in Zukunft vor dem Fernseher, ich habe dir ein paar Beispiele gemacht und merkst, du bist eigentlich wie so ein Hase vor der Schlange vor den Nachrichten oder deiner App, weil da irgendwas steht. Weißt du noch? Ab heute ist es nicht mehr normal, wenn du so bist. So merkst, wow, ich bin in der Bubble drin. Ich warte, ich auch einmal eine Woche, fünf Minuten am Abend nur aufzuschreiben, wo war ich heute in Finsternis? In welchen Bereichen war ich in Ängsten, in Sorgen, unter Druck, in Schwere? Wo war ich getrieben? Schreibst dir einfach mal auf. Und der Heilige Geist macht das nicht, um dich anzuklagen, sondern es führt zu einer ganz demütigen Haltung, und die ist wunderbar und die geht so: Gott, ich brauche dich, ich kann das nicht. Es ist ein Geschenk, es ist ein Geschenk, dass du es mir aufzeigst, ein Geschenk, dass ich lernen darf mit deinen Geboten, lernen zu leben und auch so vorwärts zu gehen. Oder du schaust was anderes im Fernsehen an oder in den Nachrichten, ja, Krieg in Europa oder knappe Gasreserven. Ich kenne kein Land, das so viel über Gasreserven diskutiert wie Deutschland. Für uns ist so normal, gell? Aber bereits, wenn ich in andere Länder in Europa gehe, aha, German Angst. Das heißt nicht, dass du dich nicht vorbereiten musst, wenn wir nächsten Wochen drüber reden, aber wichtig ist, es ist nicht normal, wenn du mit Gott lebst, in Angst, in Sorgen und in Dunkelheit zu leben. Sondern Jesus hat dich versetzt in das Reich des Lichts. Abschließend möchte Matthäus 4:17, da heißt es: Seit der Zeit fing Jesus an zu predigen und sagen: Tut Buße, denn das Himmelreich oder das Königreich ist nahe herbeigekommen. Das Wort Buße bedeutet Metanoe, denkt um, denkt um. Wir dürfen lernen, anders zu denken, anders zu fühlen, anders zu wollen. Dafür möchte ich es beten, egal ob du Gott kennst oder nicht. Vielleicht hilft es dir heute, dein Herz zum ersten Mal zu öffnen, weil du merkst, du kennst Jesus gar nicht. Du kannst ihn einladen, dass er dir begegnet. Wenn du Gott kennst, lass uns einfach dem Heiligen Geist jetzt Raum geben, dass er uns aufzeigt, wo wir in Finsternis gerade sind, in Bereichen oder grundsätzlich, weil er will dich dort rausführen. Vater, ich danke dir, dass wir die Augen schließen, unser Herz öffnen, dass du jetzt redest, unseren Gedanken, unseren Gefühlen, unserer Fantasie. Ich bitte, dass du uns in der Stille zeigst, was diese Predigt für uns ganz persönlich bedeutet, ganz egal, wo wir auch auf unserer geistigen Reise jetzt gerade stehen. Rede in der Stille zu uns. [Musik] [Musik] Uns Jesus, ich danke dir, dass du nicht gekommen bist, um uns zu verurteilen, sondern uns zu retten. Ich danke, dass du Heiliger Geist liebevoll überführst und nie anklagst. Ich danke dir, dass wir dir vertrauen können, dass du in den nächsten Wochen in uns Dinge hervorbringst, dass du uns leitest. Ich danke dir dafür von Herzen, dass wir lernen dürfen, Schritt für Schritt innerlich in deinem Reich zu leben und dort zu bleiben, dass wir diese Bäume werden, immer mehr, dass wir Frucht bringen, selbst in Hitze, selbst in Klimakrisen, in Finanzkrisen, in Kriegsmomenten, in Krankheitsmomenten, im Leid. Ich danke, dass du dieses Wunder hervorbringen willst, die neuen Dimensionen in jedem von uns. Amen. Wir hoffen, dass euer Podcast dich inspiriert hat und dir neue Ideen für deine Beziehung mit Gott gegeben hat. Wir glauben, dass ICF eine Familie ist und egal, ob du online dabei bist oder hier vor Ort bist in der Region, wir wollen dich sehr gerne kennenlernen. Wenn du möchtest, komm auf unsere Homepage vorbei unter findeanschluss. Dort findest du unter anderem Welcome to Church, wo wir uns gegenseitig kennenlernen, deine Geschichte gerne hören wollen und dir helfen wollen, wenn du möchtest, ein Teil dieser Kirchenfamilie zu werden. [Musik]