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Ein großes Lügenmärchen, das wird uns erzählt, nicht zuletzt von Friedrich Merz, und alle fallen darauf herein. Dieses Märchen handelt davon, was die Politik tun muss, um Deutschland vor einem Abgrund zu retten. Doch jene Maßnahmen, die uns retten sollen, die führen tatsächlich mitten in den Untergang. Wir riskieren einen ganz großen Knall, aber viele, die haben das doch nicht begriffen. Ich verrate Ihnen alles darüber. Mein Name ist Martin Wle. Ich bin Autor des Spiegelbestsellers „Dieses Buch verändert dein Leben für immer“ und Gründer der 365 Tage Challenge, die Sie durch jeden Tag ihres Jahres begleitet. Link zu den kostenlosen Probetagen unter diesem Video. Ich spring gleich mitten in dieses spannende Thema.
Friedrich Merz, hier Sauerlandfreddy genannt, das ist ein glühender Befürworter der Aufrüstung. Der Sauerlandfreddy, der erzählt uns in etwa: „Russland ist militärisch stark und bedroht uns. Wir müssen jetzt viele zusätzliche Milliarden in Waffen investieren, um uns wehren zu können.“ Ich werde gleich eine Studie zitieren, die entlarft, wie falsch der Sauerlandfreddy und seine olivgrünen und pistoriusroten Marschgenossen mit dieser Einschätzung liegen. Ich fange an mit einem großen Widerspruch, der in den Medien leider kaum thematisiert wird. Russland gibt es nämlich in der Regierungspolitik zweimal. Einmal gibt es ein Russland, wie der Sauerlandfreddy es skizziert: ein Russland, das sich für die Eroberung der ganzen Welt bereit macht; ein Russland, das uns mit seinen modernen Panzern überrollen, mit seinen modernen Raketen beschießen und mit seiner perfekten Kriegsführung überrollen wird. Es wird ein starkes Russland an die Wand gemalt, ein Russland auf Expansionskurs, das nicht nur Deutschland, sondern die ganze Welt bedrohen kann. Und um gegen dieses unglaublich aggressive, gegen dieses unglaublich starke Russland gerüstet zu sein, müssen wir angeblich den ohnehin jetzt schon sehr hohen Wehret mit Sondervermögen 72 Milliarden weiter ausbauen; müssen wir immer mehr Geld für Waffen ausgeben; müssen wir Waffen produzieren auf Teufel komm raus, sonst sind wir verloren, sonst kommt der Russe, sonst werden wir absolut platt gemacht.
Aber Achtung: Es gibt ja auch noch ein zweites Russland. Dieses Russland wird als militärisches Entwicklungsland betrachtet. Dieses Russland, das hat es in zwei Jahren nicht geschafft, den kurzen Weg von Moskau nach Kiew in Panzern zu bewältigen. Da kamen leider ein paar Hindernisse in den Weg. Dieses Russland musste es sogar erdulden, von dem winzigen Nachbarn Ukraine, der nicht mal NATO-Mitglied ist, durch Gegenoffensiven überrollt und in die Enge getrieben zu werden. Dieses Russland fand keine Mittel, sich gegen einen Einmarsch der Ukraine aufs eigene Territorium zu wehren. Und dieses Russland, das gilt als so schwach, dass deutsche Politiker der Meinung sind, den Ukrainekrieg allein durch Lieferung von einem zusätzlichen Leopardpanzer gegen die Russen wenden zu können. Ich frage mich: Was stimmt denn nun? Ist Russland so stark, dass es sogar die NATO angreifen würde, oder ist Russland so schwach, dass es nicht einmal Kiew erobern kann, geschweige denn Berlin, geschweige denn die ganze Welt? Eines steht fest: Wer das Ziel hat, viel Geld für Rüstung auszugeben, der hat auch ein Interesse daran, Russland als einen möglichst starken, möglichst aggressiven Gegner an die Wand zu malen. Das war einer der Gründe, warum Ronald Reagan einst vom „Reich des Bösen“ gesprochen hat, und das mag der Grund sein, warum Sauerlandfreddy Merz jetzt die Gefahr durch Russland als sehr, sehr groß betont. Erst wenn die Bevölkerung zittert, erst wenn sie von einer massiven Bedrohung ausgeht, nimmt sie diese gestiegenen Militärausgaben hin.
Damit Sie eine Vorstellung bekommen, wie gigantisch groß der deutsche Militäraushalt ist: Mit 72 Milliarden pro Jahr könnte man z.B. über 10 Millionen Menschen einen Mietzuschuss von 7100 € pro Jahr geben, oder man könnte über 5 Millionen Kindern aus bildungsfernen Familien mit mehr als 1200 € pro Monat auf dem Weg zu einem Studium unterstützen, oder man könnte in der dritten Welt mit diesem Jahresetat etwa 30 Millionen Leben retten (einen Jahresbedarf von 2400 € vorausgesetzt). Und was tun wir mit diesem Geld, mit dem man so viel Gutes tun könnte? Wir investieren es in den Tod. Wir kaufen vernichtende Waffen.
Jetzt bin ich bei der Studie, die diesen Schwindel entlarvt. Der Friedensforscher Herbert Wulf hat für Greenpeace untersucht, ob die Aufrüstung nötig ist, um Russland in Schach halten zu können. Das Ergebnis ist eine Blamage für alle, die mit solchen Argumenten die Rüstungsausgaben hoch und die Kassen der Waffenlieferanten voll reden wollen. Denn die NATO und auch Europa allein sind Russland in jeder Hinsicht jetzt schon meilenweit voraus, und nichts spricht dafür, dass sich das in den nächsten Jahrzehnten ändern könnte. Lediglich bei den Atomwaffen da herrscht eine Art Gleichgewicht, aber hier ist der Overkill-Faktor so groß, dass zusätzliche Anschaffungen absolut keinen Sinn ergeben. Hier die Tatsachen, die in der Studie ans Licht kamen: Die NATO geben das Zehnfache für Rüstung aus verglichen mit Russland. Die NATO haben es geschafft, ihre Militärausgaben allein im laufenden Jahr um 18 % als dem letzten Jahr in die Höhe zu schrauben. Ich sag’s mit einem Vergleich: Hier spielen zwei Fußballteams gegeneinander. Ein Team, das russische, das steht nur mit einem Mann auf dem Platz, aber das andere Team, die NATO, die hat zehn Spieler auf dem Feld. Und jetzt diese Dreistigkeit muss man sich einmal bewusst machen. Jetzt sagen westliche Trainer wie der Sauerlandfreddy: „Wir sind noch nicht genug Leute auf dem Feld. Wir müssen teure Transfers anschieben, damit wir gegen das Team Russland, dieses Einpersonenteam, eine Chance haben. Denn schaut mal am Spielrand bei den Russen, da läuft sich womöglich ein zweiter Spieler warm.“ Es ist einfach ein Märchen. Es braucht keine Aufrüstung. Der Westen, der ist jetzt schon sehr, sehr überlegen, und Russland würde mit einem Angriff des Westens seinen eigenen Untergang besiegeln. Das steht fest.
Ich will das mit ein paar Zahlen aus dieser Studie untermauern, eine Bilanz ziehen und mich direkt an den Sauerlandfreddy und an alle olivgrünen Waffenfreunde wenden. Wenn man zusammenrechnet, was Deutschland und Frankreich für Rüstung ausgeben, dann stellt man verblüfft fest: Allein diese beiden vergleichsweise kleinen Länder verfügen über höhere Militärausgaben als das Riesenreich Russland, vom gesamten Europa oder der kompletten NATO ganz zu schweigen. Der Sauerlandfreddy und seine Freunde, die erzählen uns also ein gigantisches Märchen, wenn sie den Eindruck erwecken: „Russland ist bis an die Zähne bewaffnet, und wir müssen nachziehen; wir müssen Milliarden ausgeben, damit unsere Sicherheit gewährleistet bleibt.“ Nein, es fehlt nicht an den Milliarden für unser Militär, es fehlt nur an einer sinnvollen Verwendung dieser Mittel. Z.B. will die Bundeswehr mal eben 825 Millionen für neue Ausgeh-Uniformen investieren. Wer weiß, vielleicht ist der angreifende Feind dann von den schicken Bundeswehrsoldaten so geblendet, dass er vorbeischießt. Wer dafür so viel Geld übrig hat, der kann doch nicht ernsthaft höhere Ausgaben zu Lasten der Steuerzahler fordern.
Und hier noch mal einen Einblick, wie groß das Missverhältnis bei den einzelnen Waffengattungen ist: Die NATO-Länder bieten 6300 Kampfpanzer auf, Russland nur 2000, wobei ein nennenswerter Teil davon beim Ukrainekrieg zerstört worden sein kann. Und wenn es um moderne Waffengattungen geht, dann wird das Missverhältnis noch viel offensichtlicher. Die NATO kann mit 900 modernsten Kampfflugzeugen der fünften Generation in den Krieg ziehen; Russland hat dem nur 12 entgegenzusetzen. Ich sage Ihnen jetzt, warum wir keine Aufrüstung, sondern warum wir eine massive Abrüstung benötigen.
Erstens hat sich eine gefährliche Stimmung in unserem Land breitgemacht. Sogar die Grünen, die küssen den Waffenfabrikanten die Füße, als würden die keine totbringenden Waffen herstellen, sondern den Frieden in Form von Bomben, von Kanonen, von Panzern liefern. Dieselben Firmen, die Hitler einst groß gemacht und seinen Weltkrieg ermöglicht haben (z.B. Rheinmetall), die vervielfachen ihre Börsenkurse bei den Aktionären. Da knallen die Sektkorken. Doch in den Schützengräben, da knallen die Bomben. Und Sauerlandfreddy Merz, bekannt als skrupelloser Lobbyist, der wird einen Boom der Waffenindustrie natürlich unter wirtschaftlichen Aspekten betrachten, nicht pazifistisch. Haben wir denn vergessen, dass alle Waffen Mordwerkzeuge sind? Und haben wir vergessen, dass es keine gerechten Kriege gibt? Haben wir gar nichts aus unserer Geschichte gelernt? Nach dem Zweiten Weltkrieg da hat ein später führender deutscher Politiker gesagt: „Wer noch einmal eine Waffe in die Hand nimmt, dem soll die Hand abfallen; für die Produktion von Waffen galt das erst recht.“ Dieser Mann, der hieß Franz Josef Strauß. Er wurde später Verteidigungsminister und ein Falke. So scheint mir, hat sich unser ganzes Land entwickelt. Die weißen Tauben, die sind müde, leider.
Zweitens wird in der kompletten Debatte ein ganz wesentlicher Aspekt übersehen: Ein Krieg zwischen den beiden Machtblöcken NATO und Russland, der würde zwangsläufig zu einem Atomkrieg eskalieren, und dieser Krieg, der wäre für keine der beiden Parteien gewinnbar. Alle würden da verlieren. Ein winziger Bruchteil der jetzt schon vorhandenen Atomwaffen würde ausreichen, die ganze Welt zu vernichten. Es gilt nicht mehr, einen Gegner im Krieg zu bezwingen, es gilt, den Krieg als solchen zu bezwingen, ihn zu vermeiden. Und der sicherste Weg, einen Krieg zu vermeiden, ist nicht die massive Aufrüstung, sondern die massive Abrüstung. Je weniger Waffen, desto geringer das Risiko, dass sie missbraucht, dass sie eingesetzt werden.
Und drittens frage ich mich, für dumm uns der Sauerlandfreddy Merz und sogar die Olivgrünen eigentlich halten. Wenn die NATO mit zehn Spielern auf dem Fußballplatz steht und gegen einen einzigen antritt, wer hat dann den Nachholbedarf? Aber Sauerlandfreddy und Co., die wissen genau, wie das Geschäft mit den Politmärchen funktioniert. Wenn man den Leuten lange genug erzählt, dass wir mehr Waffen, mehr Aufrüstung für mehr Sicherheit brauchen, dann glauben die Leute das eines Tages für wahr. Jedoch: Jede zusätzliche Waffe bedeutet zusätzliche Kriegsgefahr. Weniger Waffen wären mehr.
Ich wünsche mir in Deutschland wieder eine starke Friedensbewegung, wie wir sie in den 1980er Jahren hatten. Ich wünsche mir weltweite Initiativen zur Abrüstung, wie sie damals unter Reagan und Gorbatschow zustande kamen. Und ich wünsche mir, dass die gigantischen Rüstungsausgaben verwendet werden, um Menschen in Not zu helfen. Unterstützt die geschröpften Mieter in den deutschen Großstädten, die schon vorm Monatsende blank sind. Unterstützt die Kinder aus bildungsfernen Elternhäusern, damit sie eine faire Chance im Leben bekommen. Rettet Menschenleben in der dritten Welt. Immer noch sind über 700 Millionen unterernährt auf diesem Planeten. Greift diesem geschundenen Globus unter die Arme, denn er pfeift durch uns Menschen aus dem letzten Loch. Macht eure Haushalte des Todes zu Haushalten des Lebens. Setzt die Rüstungsgelder menschenfreundlich ein, statt damit todbringende Waffen zu produzieren. Bin ich, weil ich so denke, ein Spinner, oder habe ich den Schuss gehört, während die, die aufs Schießen setzen, den Schuss eben nicht gehört haben? Schreiben Sie sehr gerne einen Kommentar. Ich bin gespannt auf Ihre Meinung.
Und jetzt, jetzt schauen Sie unbedingt noch mein Video, das Ihnen verrät, wie der Sauerlandfreddy Merz tatsächlich Millionär wurde. Es ist äußerst spannend. Klicken Sie es jetzt hier in der Infobox an, und wir blenden es gleich noch zum einfachen Anklicken ein. Das müssen Sie wissen. Am Ende noch eine persönliche Frage: Warum haben Sie dieses Video bis ans Ende geschaut? Offenbar sind Sie ein Mensch, der selber denkt, statt einfach nur der Mehrheit hinterher zu rennen. Ich finde das sehr sympathisch, aber ich weiß auch, wie schwer es gerade eigenwillige Menschen in unserer Gesellschaft haben. Haben auch Sie manchmal das Gefühl, Sie hätten mehr im Leben verdient? Jetzt schenke ich Ihnen mein Webinar „Das 3-Minuten-Geheimnis“. Dort stelle ich Ihnen eine wunderbare Methode vor, die kaum jemand kennt, für mehr Zufriedenheit, für mehr Erfolg und für mehr Respekt Ihrer Mitmenschen. Diese Methode, die wird Ihr Leben verändern, und zwar schnell. Klicken Sie jetzt hier, um sich das Geschenk zu sichern. Mein kostenloses Webinar. Bleiben Sie mir treu, schauen Sie wieder auf meinem Kanal vorbei. Und das ist der letzte Schrei: Hören Sie meinen Podcast „Frag Martin“ bei Spotify. Ihr Martin Wle.