Transcription
Deine Kinder hören immer erst dann, wenn du laut wirst. Du hast das Gefühl, erst wenn ich schreie, hören die mir zu, machen die was ich jetzt von denen brauche. Und wenn das der Fall ist, dann behaupte ich, das liegt daran, wie eure Situationen ablaufen, die eskalieren nämlich nach oben über die Zeit. Und ich sage dir: Wenn du verstanden hast, warum das der Fall ist und wie man das anders machen kann, musst du deine Kinder nicht mehr anschreien. Wenn dich das interessiert, wie das geht, darum geht es in diesem Video. Viel Spaß dabei! [Musik]
Herzlich willkommen auf diesem Kanal! Mein Name ist Amon, ich bin klinischer Psychologe und ich helfe Menschen, sich zu entwickeln, sich von ihren Kindheit- und Jugendprägungen zu lösen und dadurch ein authentischeres und ehrlicheres, ein glücklicheres Leben im Erwachsenenalter zu führen und die innere Handbremse quasi zu lösen. Das ist wahrscheinlich die beste Metapher dafür. Wie du siehst, bin ich immer noch gezwungenermaßen im Home-Office, aber das soll den keinen Abbruch tun, denn ich habe eine wichtige Message, die ich mit ihr teilen möchte. Das war ein Thema, was jetzt vor kurzem, wenn er spricht, schon relevant war, oder ich dachte: Mensch, das geht vielen Leuten so, das kann auch dir dienen. Wenn du also merkst, du hast Kinder, weil du kennst Leute, die Kinder haben und die beschweren sich darüber, ich musste erst laut werden, dann möchte ich dir in diesem Video erklären, warum das der Fall ist.
Also, der typische Verlauf, wo du dich jetzt wahrscheinlich wieder erkennen wirst, ist folgendes: Nehmen wir mal an, dein Kind heißt Tom. Tom, bitte Zähne putzen! Tom bewegt sich nicht. Dann sagst du: Ich hab dich gerade was gefragt, kannst du bitte Zähne putzen gehen? [Musik] Generiert ist vielleicht, oder spielt oder trödelt drum, und irgendwann hast du aus Atom: Mann, gehe jetzt Zähne putzen! Es kann doch wohl nicht wahr sein! Und dann, wenn du Glück hast, bewegt er sich dann. Und du hast das Gefühl, er hört immer erst, wenn ich hier oben angekommen bin, passiert was. Und ich sage dir, das liegt daran, dass du das tust. Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen paradox. Was heißt das? Dein Kind lernt: Mama redet leise, oder Papa redet leise, vielleicht ein bisschen lauter, und irgendwann schreien sie mich an, dann muss ich handeln, dann wird es gefährlich. Aber vorher: Es lernt quasi dadurch. Vorher muss ich nicht handeln, denn es kommt ja immer erst später, was. Erst dann muss ich handeln, dann wird es gefährlich für mich. Wie kann man das unterbinden? Weil das ist eine Dynamik, das willst du nicht. Du hast keinen Bock, wir alle, keiner von uns hat Bock, Eltern zu sein, die schreien. Übrigens, für die, die mich nicht kennen: Ich selber habe zwei kleine Kinder, ja, leider. Fast 4, die andere anderthalb. Und das gilt natürlich nicht nur für Vierjährige, es gilt auch für Achtjährige. Das geht im Grunde, im Grunde geht das auch für den Umgang mit Erwachsenen. Ich erkläre gleich warum.
Unser Verhalten wird bestimmt und beeinflusst durch Konsequenzen. Jedes Verhalten zieht eine Konsequenz nach sich. Ja, wenn ich gegen die Mauer schlage mit der Faust, dann hat das die Konsequenz, und zwar: Das wird mir Schmerzen verursachen. Wenn ich keine Ahnung was, Wasser trinke, hat das auch eine Konsequenz. Ja, alles hat eine Konsequenz. Und je nachdem, ob diese Konsequenz, die natürliche Konsequenz, positiv oder negativ ist, wird mein Verhalten beim nächsten Mal so sein. Das heißt, wenn ich merke: Beim Schlagen gegen die Wand, das hat mir richtig weh getan, was? Jährlich, dann jeder lernt das, dann musst du kein Raketenwissenschaftler für sein, du lernst das: Das mache ich nicht nochmal, das tut mir weh. Das ist wie die heiße Herdplatte, ich fasse da immer drauf, dann habe ich gelernt: Das mache ich nicht nochmal. Das ist eine natürliche Konsequenz. Wenn unsere Kinder etwas tun oder nicht tun, dann – das ist jetzt meine Aussage für dieses Video – dann sage ich, dass aus meiner Sicht der Dinge es muss eine natürliche Konsequenz haben. Unsere Aufgabe als Eltern ist es, unseren Kindern beizubringen, dass ihr Verhalten eine natürliche Konsequenz hat. Was will ich dir damit also sagen?
Mal angenommen, du sagst deinem Kind ständig: Das muss pünktlich sein! Das kommt immer unpünktlich und jedes Mal läckerst du hinterher: Jetzt bist du schon wieder zu spät und wie hast du auf mich gehört? Man kann sich nicht verlassen! Diese Aussagen sind viel, viel schädlicher. Die tun nicht das, was du willst, weil deine Rummeckerei wird dein Kind nicht helfen, sich zu entwickeln. Das, was wahrscheinlich der Fall ist, ist dann, diese dieses Zu-spät-Kommen hatte in der Konsequenz keine natürliche Konsequenz. Fürs Zu-spät-Kommen wäre zum Beispiel – wie wir nehmen uns mal den dieses ausgedachte Beispiel – du sagst du einem Kind: Du musst 17 Uhr zu Hause sein, du willst ja mit mir ins Kino, hast du gesagt für heute Abend? Gerne machen, aber da musst du 17 Uhr da sein, damit wir losfahren können. Und was macht ein Kind? Ein Kind kommt um 17 Uhr 20. Und anstatt dein Kind anzuschreien: Warum bist du schon wieder zu spät und blablabla? Was machen wir typischerweise? Wir sind sauer auf unser Kind, wir sind gestresst, denn dann sind wir schnell: Jetzt rein ins Auto, wir müssen los! Und dann rasen wir, dann kommen wir gerade noch so rechtzeitig. Was hat dein Kind gelernt? Dein Kind hat gelernt: Ich kann zu spät kommen, Mama und Papa haben das schon durchgehen lassen, das hat keine Konsequenzen. Weißt du, was die richtige, aus meiner Sicht richtige Reaktion gewesen wäre? Es tut mir leid, ich habe dir ja extra gesagt, du sollst 17 Uhr da sein, sonst – jetzt bist du 7:20 gekommen – das schaffen wir heute nicht, wir können leider nicht ins Kino gehen. Und was ist die Konsequenz daraus? Je nachdem, wie alt das Kind ist und wie man davon ausgeht, dass das Kind schon die Uhrzeit und so weiter kennt, also bleibt bei mir, dann kann es sein, dass das Kind dann ausrastet und traurig wird oder wütend wird oder rumschreit. Ja, dann ist das so. Und viele Eltern halten das nicht aus. Aber was passiert dann? Das Kind hat endlich mal die Chance zu lernen, das hat eine Konsequenz. Ich bin zu spät gekommen, jetzt kann ich nicht das machen, was ich wollte.
Und jetzt kommt der große Unterschied, weil was mir ganz wichtig ist zu sagen in diesem Video: Als Eltern fangen wir nicht an, willkürlich zu bestrafen oder willkürlich irgendwelche Konsequenzen zu ziehen und etwas auszudenken. Das machen wir nicht! Also, was ja häufig der Fall ist: Du kommst zu spät, jetzt kriegst du… Bei mir war es damals zwei Wochen Radioverbot. Psychologisch gesehen keine gute Entscheidung. Das ist keine natürliche Konsequenz. Was das macht, ist, dass das bringt Unterwürfigkeit des Kindes hervor. Ja, wenn ich jetzt was falsch mache, bestraft mich Papa oder bestraft mich Mama. Das, was das Kind lernen soll, ist nicht: Ich krieg Hausarrest oder ich krieg Fernsehverbot oder Radioverbot, sondern mein Verhalten hat eine logische oder natürliche Konsequenz. Mist, ich bin zu spät gekommen, das war blöd für mich, ich werde es beim nächsten Mal pünktlich sein. Nehmen wir mal – ich nehme ein echtes Beispiel aus unserem Leben, um das mal zu illustrieren. Mein Sohn, wie gesagt, ist jetzt 3 ¾, schlauer Junge, der kann sich gut artikulieren, mit dem kann man gut reden. Ja, das noch mal vorab. Ich sagte zu ihm – bis jetzt schon einige Wochen her, wenn nicht Monate sogar – so, jetzt ist es wieder Zeit, wir müssen mal Zähne putzen gehen. Dann kommt er mit… Oder sträubt… Ich weiß schon gar nicht, ob er sich sträubt, keine Lust und… Silber beim Bad angekommen oder… Dann mache ich eine Zahnpasta fertig, sagst du: Jetzt mal mit dem Mund auf! Und dann immer: Nein! Und ich will jetzt nicht! Und dann spiele ich auf dem Boden, lenkt mich ab, und das Spiel habe ich tatsächlich eine Weile mitgemacht. Irgendwann habe ich aber gemerkt, ich habe darauf keine Lust mehr, ich habe dafür auch keine Geduld mehr. Und jetzt ist der Punkt, was wir typischerweise machen, ist: Wir werden lauter: Soll jetzt 30 mal hier zusammen! Jetzt machen wir mit, Kanada, wo nicht wahr sein! Und irgendwann schreien wir, und dann macht das Kind mit. Das wollen wir aber nicht! Was habe ich in der Situation gemacht? Ich habe ganz ruhig – weil ich war noch nicht am Limit, ich habe es nicht so lange treiben lassen, bis ich ausraste – ich habe gesagt: Schatz, Papa möchte dir gerne die Zähne putzen. Wenn du jetzt nicht mitmachst, dann mache ich das heute nicht mehr, dann lege ich die Zahnbürste weg. Das ist eine logische Konsequenz, das ist keine willkürliche Strafe. Und dann kriegst du… Dann darfst du kein Problem mehr morgen, sondern ist eine logische Konsequenz. Wenn wir anderen Leuten immer Nein, Nein, Nein sagen, dann ist es eine logische Konsequenz, dass die Leute das irgendwann – dürfen wir an ein Nein sagen, aber dass sie irgendwann keine Lust mehr haben. Bei mir war das der Fall. Und was ist passiert? Natürlich hat mein Kind nicht mitgemacht, hat weiter um getan. Hat dann habe ich aber, ohne mein Kind anzuschreien zu müssen, die Zahnbürste weggelegt. Willst du okay, ich hab dir das ja gesagt, ich putze dir heute nicht mehr die Zähne. Und was ist passiert? Mein Kind ist natürlich… Dann ging das Geschrei los und es gewinnen: Nein, ich mache jetzt, möchte ich mal jetzt mit, bitte, bitte, bitte! Und was machen wir dann als Eltern typischerweise? Wir knicken ein, werden dann vielleicht auch wütend oder rollen mit den Augen, wegen dem Gejammer. Ich habe gleich gesagt, du sollst mitmachen, da putzen wir jetzt die Zähne! Hat das Kind wieder nichts gelernt? Das Kind hat wieder gelernt: Ich kann das auf die Spitze treiben, und wenn ich danach noch mal kurz Drama mache, dann ist alles wieder gut. In meinem Fall habe ich dann gesagt: Nee, ist jetzt so, ich habe dir gesagt, ich putze dir heute die Zähne nicht mehr, nicht macht es heute auch nicht mehr, morgen… Und ich habe mir natürlich einen Ausblick gegeben: Morgen werde ich dich wieder fragen oder werde ich wieder sagen: Papa würde dir jetzt die Zähne putzen. Sonntag aber die Zähne putzen, dann hast du wieder die Chance mitzukommen und mitzumachen, und dann putze ich die Zähne, aber heute nicht mehr. Und in dem Moment war das schwer, es war sehr emotional. Und das müssen wir aber als Eltern auch, ohne irgendwie jetzt wegzulaufen oder unser Kind wegzustoßen, müssen wir das aushalten. Weil ich kann mit meinem Kind gleichzeitig der Verstörer, streng sein – also eine Grenze ziehen – und trotzdem für mein Kind da sein und ihm den Arm nehmen. Ja, das war eine natürliche Konsequenz: Du machst das nicht mit mir mit, dann habe ich irgendwann keine Lust mehr, ich mache das ja für dich. Und dann habe ich ihm an dem Abend nicht mehr die Zähne geputzt. Was war die Konsequenz für den nächsten Tag? Ich habe gesagt: Schatz, jetzt ist wieder Zeit, Zähne putzen, die Zähne putzen! Und er ist ohne Lamentieren, ohne Rum-zu-albern, herum-zu-eiern mit gekommen, wir haben die Zähne geputzt. Easy!
Noch mal die Aufgabe von uns als Eltern, aus meiner Sicht eine der Aufgaben, ist unsere Kinder so zu erziehen, dass es zu der Welt, in der sie aufwachsen, passt. Ich bringe mal gerne das Beispiel: Wenn wir in der Welt aufwachsen, wo wir uns vor wilden Tieren schützen müssen und gegen sie kämpfen müssen, dann müssen wir seinen Kindern beibringen, Schmerzen auszuhalten und zu kämpfen, sonst überleben sie das nicht. Aber in unserer Welt geht es darum – ja, wir müssen ihnen auch beibringen, für ihre Meinung einzustehen und auch mal Nein zu sagen. Es ist völlig in Ordnung, das können Kinder intuitiv sowieso gut. Aber in unserer Welt müssen sie lernen: Wenn sie unglücklich sind, hat das Konsequenzen. Wenn sie nicht wollen, dann haben die Leute irgendwann vielleicht auch keine Lust mehr. Das sind die realen Konsequenzen. Deswegen: Ich habe nicht angefangen mit: Dann darfst du nichts mehr Süßes essen, dann darfst du nicht mehr… Das sind alles willkürliche Bestrafungen, das ist Scheiße, auf gut Deutsch gesagt! Ja, sondern jedes Verhalten, was unsere Kinder an den Tag legen, hat eine natürliche Konsequenz. Und du kannst für dich mal überlegen: Das, was meine Kinder machen oder nicht machen, was hat das… Was könnten das für eine natürliche Konsequenz haben? Zum Beispiel: Das Kind will nicht aufräumen. Es ist… Was ist eine natürliche Konsequenz? Könnte man sagen: Ja, natürlich konsequentes Berlin. Ja, was ist, wenn das nicht liegen bleiben darf? Also, wenn das den Ablauf stört, wir vermitteln: Es muss abends aufgeräumt sein, bevor wir schlafen gehen. Dann könnte eine logische Konsequenz, eine natürliche Konsequenz sein: Okay, ich lasse dich nicht mehr den ganzen Tag spielen, sondern jetzt musst du, wenn du mit einer Sache fertig bist, musst du aufräumen, bevor du das nächste nimmst, sonst lasse ich dich das nicht… Das ist eine logische Konsequenz. Warum? Weil wenn ich dir nicht vertrauen kann, dass du abends alles wegräumst, soll ich dafür sorgen, dass das zwischenzeitlich wegkommt? Das ist eine natürliche Konsequenz. Oder mal angenommen, das Kind… Ich rede jetzt natürlich von Beispielen von kleineren Kindern, das gilt aber für alle Altersklassen, aber ich kann es jetzt aus meiner Situation halt leicht ergreifen. Mal angenommen, das Kind… mit das Wohnzimmer zu… Und du erwartest, dass es das zurück ins Kinderzimmer räumt, und das macht es nicht. Dann kannst du sagen: Liebes Kind, bitte räum das weg, weil wenn du das nicht willst, ich will das hier im Wohnzimmer nicht haben, dann habe ich das… Wäre aber nicht zu dir ins Zimmer. Auch da wieder: Ich meine jetzt nicht so was wie: Dann verbannen wir das oder sonst irgendwas, sondern dann… freust du dich deswegen da kannst du damit aber auch nicht mehr spielen. Ist eine logische Konsequenz. So, jetzt siehst du, wie mir die Sonne ins Gesicht scheint. Ich hatte gehofft, dass die Wolken bisschen länger dableiben, aber ich habe letztendlich auch schon das gesagt, was ich sagen wollte für dieses Video.
Wenn du das verstanden hast, diese Eskalation: Es eskaliert, weil du immer nur sagst, sagst, sagst, sagst, und es gibt nirgendwo eine logische Konsequenz, bis das Anschreien kommt. Anschreien, also Aggression, ist evolutionär gesehen wichtig. Das heißt, das Kind weiß: Wenn man mich anschreit, dann ist das gefährlich, weil man könnte mich nicht lieb haben und so weiter und sofort. Darauf reagieren Kinder sowieso evolutionsbedingt schon, aber dass das diesen Weg geht, tust du, weil du dazwischen keine logische Konsequenz hast. Ja, oder nehmen wir wieder Beispiel Aufräumen, weil es… Das sind ehrliche Beispiele, und das mache ich nicht, um ein Kind zu manipulieren, sondern ich versuche darauf zu hören: Was ist ehrlich? Es ist schon spät, und ein Kind trödelt wieder beim Aufräumen und so weiter und so fort. Und ich – wir haben bei uns die Gewohnheit, vom Ins-Bett-Gehen lesen wir noch zwei Bücher. Hat sich bei uns etabliert, ist schön, ist noch mal eine schöne Bonding-Zeit zwischen Elternteil und Kind. Und dann sage ich: Wenn du jetzt aufhörst, können wir zwei Bücher lesen, aber es ist spät. Wenn du jetzt noch warum trödelst, dann lese ich mit dir noch ein Buch. Und auch das ziehe ich durch. Auch das ist wieder keine willkürliche Bestrafung, es ist eine natürliche Konsequenz, weil ich müde bin, weil ich auch irgendwann Feierabend haben will. Ich weiß mein Kind vorher darauf hin, da gebe ich ihm die Chance. Und entweder das Kind macht dann mit, oder das Kind sagt Nein, und sage ich: Alles klar, aber ich lese heute nur noch eins. Und dann könnte es eventuell das akzeptieren, oder es könnte wieder Drama geben. Ist eine logische Konsequenz. Ich hoffe, dieses Video hat dir was gegeben. Ich hoffe, dieses Video erlaubt dir, viele dieser Situationen, wo du vorher laut geworden wärst, aus deinem Leben zu streichen, weil das wird dir dienen. Du wirst gelassener durchs Leben gehen, das wird deinen Kindern dienen. Und wenn du das Gefühl hast: Ich kann… mir fällt es total schwer, logische oder natürliche Grenzen und Konsequenzen aufzuzeigen und zu ziehen, dann ist das womöglich dein Prägungsthema. Dann hast du nämlich früher eventuell übermäßig strenge oder bestrafende Eltern gehabt oder Eltern, die sich gar nicht für dich interessiert haben und immer nur egoistisch auf sich geachtet haben, sich um euch Kinder nicht gekümmert haben und du das jetzt anders machst. Ja, du hast damals vielleicht mit den strengen Eltern gelernt: Ich muss mich immer anpassen, sonst endet das schlecht für mich. Was passiert? Du passt dich heute zu sehr an deine Kinder an, weil Kinder sind auf natürliche Art und Weise gut, ihre Bedürfnisse einzufordern. Oder du hattest vielleicht Eltern, die dich nicht ernst genommen haben, du hast immer das Gefühl gehabt: Ich bin nicht wichtig genug, ich bin eine Belastung. Hast du heute vielleicht diesen Wunsch, den Kindern nicht so zu zeigen? Und aber dennoch: In beiden Fällen tust du deinen Kindern einen Dienst und ist aus meiner Sicht wichtig, natürliche Konsequenzen zu zeigen. Wenn du es möchtest und du kannst das nicht, probier es erst mal. Wenn du merkst: Ja, das ist tatsächlich in meiner Kindheit entstanden, ich bin da geprägt und ich komme da nicht alleine raus, dann wie immer der Hinweis: Schau unten in der Box, dort ist ein Link zu einem kostenlosen Erstgespräch, weil da schauen wir uns nämlich genau an: Wovon willst du weg? Wo willst du hin? Und ich werde dir ganz konkret erzählen: Das sind die Schritte, die du da gehen musst, um dahin zu kommen. Und wie immer jetzt erstmal vielen Dank für deine Zeit und Aufmerksamkeit! Wie immer jetzt am Abschluss noch mal eine Kundenrezension, also ein Feedback, was wir von unseren Kunden bekommen haben. Bis zum nächsten Video!