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Hallo und herzlich willkommen zum Handwerk Impulse Podcast, der Podcast für alle, die im Handwerk nicht nur mit anpacken, sondern auch mitdenken und ihr Unternehmen zukunftssicher machen wollen. Heute geht's um ein Thema, das äh bei vielen gerade für neugierige Blicke oder für Aufmerksamkeit sorgt. Ich verspreche dir: Wenn du diesen Podcast bis zum Ende anhörst, dann weißt du ganz genau, warum eigentlich ChatGPT jetzt gerade der Gamechanger ist bzw. wird. Also, ist er jetzt schon für die Entwickler, aber wird für diejenigen, die dann da sind. Also, es wird ein echter Gamechanger.
Stell dir vor, du bekommst eine Assistenz in dein Büro gesetzt, eine, die nie müde ist, nie irgendwas vergisst und schneller arbeitet als alles, was du bisher gesehen hast. Genau das ist ChatGPT 4.1. Die neue Modellreihe kommt in drei Varianten: eine Hauptvariante, das ist eine Million; dann gibt's noch mal was Kleineres, eine Nano-Version, und äh die ist schneller, günstiger und deutlich schlauer als alles, was bisher vorher da gewesen ist. Günstiger auch deshalb, weil man ja die Rechenzeit, die so eine Maschine braucht, auch bezahlen muss, und deshalb versucht man natürlich Modelle zu finden, die möglichst kostengünstig sind. Und das passiert auch. Und das Ding ist jetzt nicht nur günstiger, schneller, sondern es ist auch viel schlauer als vorher. Besonders im Umgang mit strukturierten Daten hat sich eine absolute Menge getan. Und das bedeutet natürlich, dass ähm wirklich für dich im Handwerk da draußen neue Zeiten anbrechen können, weil wir haben es häufig mit komplexen Daten zu tun, die wir verarbeiten müssen.
Ähm, jetzt kommt mal ein kurzer Teil, indem ich ein bisschen das Expertenwissen einfließen lasse, aber auch so, damit du in Zukunft mitreden kannst. Aber versprochen: Ganz ohne Fachchinesisch! GPT 4.1 versteht jetzt bis zu eine Million Tokens auf einmal. Tokens heißen die Dinger. Ein Token ist ein kleines Textstück, manchmal ein Wort, manchmal nur ein Teil von dem Wort und manchmal auch nur so, dass er versucht, das Wort zu interpretieren. Also, wenn du diesen Satz, den ich immer wieder in den Seminaren erzähle – „Hallo, wie geht es dir?“ – nimmst, dann kann das sein, dass das „Hallo“, was da vorne drin steht, tatsächlich mehr als nur ein Token ist. Das ist also z.B. zwei Token oder drei Token, weil in dem „Hallo“ steckt ja nicht nur das Wort und die Wortbedeutung drin, sondern da ist ja auch eine Konnotation drin, also eine freundliche Ansprache, also eine Aufforderung zur Konversation. Und „Hallo, wie geht es dir?“ legt das dir hinten z.B. auch wiederum nicht nur das „Dir“ fest, also dass es ein Bezug ist, dass gefragt wird, dass es auf die Person bezieht, sondern es legt auch fest, dass z.B. eine ähm freundliche Ansprache stattfindet und dass man sich duzt. Also, da sind deshalb auch zwei Informationen gleichzeitig drin, die verarbeitet werden müssen. Und deshalb ist so ein Token eine Recheneinheit, die auch in Geld gewertet wird. Manchmal ist also das nur ein Teil von einem Satz, und ein normaler Satz hat im Schnitt etwa 10 Token. Äh, so eine ganze Seite hat um die 1000 Token, kann man sich mal feststellen. So die DIN-A4-Seite, die vollgeschrieben ist. Das heißt, eine Million Token, das sind so viel wie ein dickes Buch, ein komplettes dickes Buch, das in die Maschine eingeladen wird.
Oder für dich jetzt besser im Handwerk greifbar: Wenn du auch mit Projekten arbeitest und du hast es alles schon mal gesehen, äh oder halt ein komplettes Leistungsverzeichnis für ein Mehrfamilienhaus mal eben einfach da reinladen, oder mehrere Jahre E-Mail-Verlauf mit einem Kunden, oder der gesamte E-Mail-Verlauf vielleicht sogar, oder drei Monate Tagesberichte von deiner Baustelle – das passt da alles mittlerweile in so einen Konversationsverlauf von ChatGPT 4.1 rein: eine Million Tokens. Und das Beste: Du kannst Fragen stellen wie: „Welche Positionen betreffen die Heizung?“, „Gibt es Widersprüche im Bauvertrag?“, oder äh „wurde halt der Kunde etwas verändert? Was hat sich jetzt geändert bei der ganzen Geschichte?“ Wichtig ist: Vorher haben wir, ich sag mal so, 5, 6, 7, 8, manchmal 10 Seiten oder Tabellenseiten an Informationen in ChatGPT in einer Datei hochladen können, und der konnte diese ganzen Informationen auf einen Schlag verarbeiten. Jetzt kannst du bis zu 1000 Seiten auf einmal hochladen, und er versteht den gesamten Inhalt.
Also, das ist so, als würdest du dir ein Buch nehmen, das Buch durchlesen – 500 Seiten stark – und anschließend wüsstest du in jeder Zeile, in jedem Absatz, was wo genau steht. Du könntest alles miteinander vergleichen, du könntest alles zusammenfassen, und das innerhalb von Bruchteilen von Sekunden. ChatGPT durchsucht den gesamten Text und gibt dir die Antwort in Sekunden. Das ist keine Spielerei, das ist eine echte Spielregeländerung, die da stattfindet. Denn bisher musstest du selbst lesen, oder jemand im Büro hat's für dich übernommen. Du musstest die Leistungsverzeichnisse z.B. daraufhin prüfen, ob du die rechnen möchtest. Da hast du 60, 80, 90 Seiten durchgelesen. Jetzt gehst du einfach hin und sagst: „Zieh mir bitte die relevanten Bereiche raus.“ Wenn du die Maschine trainiert hast, könntest du sagen: „Ziehe mir die relevanten Bereiche für mein Gewerk raus und prüfe, ob ich solche Leistungsverzeichnisse in der Vergangenheit auch angeboten habe.“ Das ist eine echte Spielregeländerung, denn ne, dieses bisher Lesen, das war langweilig, und der hat's dann auch noch nicht verstanden. Aber jetzt geht's schneller, einfacher und zuverlässiger, und das ist das Wichtige, was passiert.
Ich habe es übrigens getestet. Ähm, ich bin da reingegangen, ich habe ein echtes Leistungsverzeichnis genommen, habe dieses Leistungsverzeichnis für ein 122-Parteien-äh Mehrfamilienhaus äh genommen, habe das hochgeladen, und du kannst dir vorstellen, das ist schon wirklich eine ganze Menge an Tokens. Das war dann in Summe waren es über – und das war tatsächlich das, also das Ganze mit Leistungsverzeichnis waren dann nur in Anführungszeichen 125.000 knapp Tokens – und ChatGPT hat mir daraus in Sekunden eine strukturierte Auswertung fürs SHK-Gewerk gemacht. Damit habe ich mal ausprobiert, das war beeindruckend. Ich habe anschließend auch gesagt: „Mach mir mal bitte ein Angebot fertig.“ Und tatsächlich, das war erschreckend. Ich konnte es nicht alles prüfen, weil das war ja so viel, weiß ich, aber aber noch spannender ist – und da kommt jetzt noch eine zweite Sache hinzu, die äh hat jetzt nicht direkt was mit ChatGPT 4.1 zu tun, aber wahrscheinlich wird's da auch direkt mit eingeführt – ist: GPT bekommt ein Gedächtnis. Du erklärst einmal dem System, wie dein Betrieb funktioniert, äh der merkt sich das, oder du sagst, was weiß ich, du legst einmal fest, was du unter einem „Waschtisch gehobenen Standard“ definierst, und das Wort wird dann hinterher finden, was du mit „gehobenen Standard“ meinst. Der weiß genau, welche Produkte, welche Produktkategorien und welche Zusammenstellungen du meinst. Das Wort „Team“ äh sagst du: „Möchte ich nicht in Stellenanzeigen drin haben, weil ähm das suggeriert so sehr, dass wir ein abgeschlossener, eine abgeschlossene Klicke sind, und dementsprechend könnte das so wirken, dass jemand Angst hat, dass er sich bei uns bewirbt.“ Und wenn du das dann einmal dem Ding gesagt hast, dass du sagst: „Ich korrigiere dich jetzt mal, du hast mir eine Stellenanzeige geschrieben, aber ich mag das Wort ‚Team‘ nicht“, dann merkt er sich das für alle weiteren Konversationen. Wenn du hingehst und sagst: „Ich möchte den Text immer in Du-Form haben, ähm wenn ich z.B. mit Mitarbeitern spreche“, dann wird er sich das merken, auch im Bezug auf Mitarbeiter. Wenn du sagst: „Ich formuliere eine Kunden-E-Mail“, dann wird er die auch immer in Sie-Form formulieren. Das merkt er sich alles. Wichtig ist aber auch, dass du alles, was du hochlädst an Informationen, also als Textinformationen, als Copy-Paste, du nimmst den Text, packst ihn rein, das kann er sich im Gedächtnis behalten und wird er für die Zukunft immer mit berücksichtigen. Das Gedächtnis bleibt, muss nicht immer alles neu sagen, und du kannst jederzeit alles ändern und löschen.
Klar, das erzähle ich dann auch. Das fühlt sich an, wenn man das Ding benutzt, als hätte man da einen neuen Kollegen, der seit Jahren schon für einen arbeitet und der mitdenkt, der mich kennt, der weiß, wie ich eigentlich ticke, und der genau das mal macht, was ich gerne haben möchte. Und wenn wir das jetzt mal kombinieren mit den Assistenten, also mit den Assistenzsystemen, die denn nämlich kommen werden, dass er auch noch weiß: „Welche Arbeitsabläufe möchte ich gerne haben? Wie soll das alles funktionieren?“, dann wird er mit diesem Assistenzsystem dir deine Arbeit erleichtern. Diese neuen Modelle liefern bessere Texte, es gibt weniger Geschwafel, das Ganze geht mehr auf den Punkt. Sie verstehen deine Anweisungen besser, selbst komplizierte Aufgaben, die verarbeiten PDFs, Bilder und was jetzt total geil wird: auch Videos. Das ist z.B. enorm praktisch für eine Baustellendokumentation. Du wirst ein kurzes Handyvideo machen, und dann kannst du in ChatGPT reingehen und sagen: „Ähm, mach was draus!“, oder du sagst ganz einfach: ChatGPT wird dich fragen: „Was soll ich da draus machen? Was ist dir wichtig? Willst du eine Zusammenfassung für den Bauleiter haben?“ Du wirst hingehen können und sagen können: „Hey, ich habe heute ein Video aufgenommen, mach mir bitte mal da eine einen aktuellen Baubericht drüber!“, oder dass du sagst: „Ey, ich war heute morgen – wenn du das Video aufnimmst – bin ich um 8 Uhr gekommen, jetzt sind wir um 16 Uhr fertig. Ähm, du kannst ja sehen, was wir hier alles gemacht haben. Am wichtigsten ist, dass wir hier die äh die Terme installiert haben, und das war ganz wichtig.“ Und dann baut er dir aus dem Video und was er da sieht, plus den Text, den du gesprochen hast, einen kompletten Bautagebericht fertig. Also, wow!
Wenn du ChatGPT bisher nur ausprobiert hast, dann ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, es wirklich im Betrieb einzusetzen. Ja, ich empfehle immer noch für die Recherche und für das, ich sag mal, Google-Ersatz und ein bisschen E-Mail formulieren – da gibt es immer noch Perplexity, läuft super, funktioniert super, wird auch demnächst auf ChatGPT 4.1 zugreifen können – aber das Modell selber, also ChatGPT zu abonnieren, macht dann Sinn, wenn du Daten miteinander vergleichen, auswerten möchtest und solche Sachen machen möchtest wie die Sachen. Du kannst jetzt Büroarbeit erledigen, dein Team entlasten und mehr Freiraum schaffen. Das Beste: Du brauchst eben wirklich keine Technikkenntnisse. Selbst die absoluten EDV-Verweigerer, die kriege ich im Moment in meinen Schulungen, die ich halte, wo ich so die Basisnutzung von ChatGPT erkläre, ähm oder auch von Perplexity erkläre, wie man strukturiert dann seine Daten auch rauskriegt, also dass ein Bautagebericht auch immer gleich aussieht und solche Sachen machen wir da, oder wie man mit einem Sprachaufzeichnungsgerät arbeitet, das dann anschließend alles vollautomatisch umwandelt in Text und dann auch noch in eine Struktur bringt, ähm da merke ich, dass selbst die Technikverweigerer, EDV-Verweigerer richtig Bock bekommen, mit diesem System zu arbeiten. Also, es macht richtig, richtig Spaß. Du brauchst kein Technik-Kenntnis, du brauchst nur den Mut für den ersten Schritt. Und wenn du schon ein bisschen länger zuhörst bei meinen Podcasts, dann erinnerst du dich vielleicht an die Folge, in der ich über die fehlenden Schnittstellen geschimpft habe. Das ist klar, da wird noch ein riesiges Potenzial im Moment verstellt, verschenkt. Denn stell dir vor, diese Möglichkeit, die ich dir gerade gesagt habe, mit den eine Million Tokens, die verarbeitet werden können, was wir da daraus machen können. Ich gebe dir mal ein Beispiel, ähm was ich auch gerade schon real bastle. Ähm, Grüße gehen raus auch an André, mit dem versuche ich das zusammen hinzukriegen. Das ist der Praktiker im Handwerk, André Knoche. Hört euch übrigens mal seinen Podcast an, einfach mal googeln. Ähm, wir wollen hingehen und sagen: „Ich nehme eine neue Bestandsaufnahme, und die KI weiß, wie deine Bestandsaufnahme normalerweise aussieht, und weiß dann auch aus der Vergangenheit, weil wir es ihr beigebracht haben, was aus dieser Bestandsaufnahme anschließend für ein Angebot geworden ist.“ Und das heißt, du brauchst in Zukunft nur noch hingehen, und du nimmst ein eine Bestandsaufnahme, lässt sie hoch und sagst ihm: „Mach mir daraus bitte ein neues Angebot!“, und dann erstellt er dir einen fertigen Vorschlag. Im Moment haben wir das Problem, dass es natürlich nur über einen Umweg auch den Weg in deine EDV findet, weil du möchtest ja gerne die aktuellen Preise haben, und wenn du das so machen würdest, wie ich es gerade beschrieben habe, würde sich immer auf die Angebote der Vergangenheit beziehen und auch Vorschläge mit den Preisen der Vergangenheit machen. Wenn sich aber Preisänderungen einschleichen, dann wird's blöd. Jetzt wäre es ja super, ich könnte auf meine ähm Standard-Handwerkersoftware zugreifen, dort die aktuellen Preise holen für die Artikel, die da eingesetzt sind, und diese Preise dann auch noch mit in mein Angebotsformat übernehmen. Im Moment machen wir das so, dass wir das Angebot ausgeben lassen, dann bekommst du eine strukturierte Tabelle, das ist dann immer noch eine Excel-Tabelle, mit einem Klick wandeln wir die um in das GAEB-Format, und dann können wir sie dann auch noch ergänzen lassen durch die Bauwirtschaft, dann ist das Angebot fertig. Also, der Weg ist jetzt im Moment so, dass wir sagen: Wir haben die Bestandsaufnahme, er macht mir einen Budgetvorschlag, den wandel ich in ein GAEB-Format und lade es in meine EDV ein und verpreise es dann. Das sind deutlich weniger Klicks und weniger Arbeit als bisher, natürlich ist klar, aber es wäre halt schön, wir hätten die Schnittstellen mal ganz ehrlich.
Damit das Ganze klappt und damit das funktioniert, an dieser Stelle auch einfach mal ein Appell: Damit das funktioniert, muss die KI auch trainiert werden. Du musst ihr zeigen, wie du arbeitest, und genau da setzen wir im Moment bei Handwerk Live an. Ähm, es ist kein Geheimnis, dass ich in dieser Richtung sehr stark unterwegs bin. Wir sind ja jetzt schon mit äh 11 Mitarbeitern bei uns in der Firma, äh die sich um das Thema Marketing und Prozesse kümmern, und in dem Bereich Prozesse, speziell in dem KI-Bereich, äh werde ich ab Juli noch einen Nerd einstellen, der das Ganze dann auch technisch noch umsetzen kann und technisch begleiten wird, und gegen Ende des Jahres hoffentlich noch jemanden, äh der die Prozesse bei dir im Unternehmen analysieren kann, weil meine Kapazitäten langsam den Zenit erreicht haben dafür. Das heißt, ähm jemanden, der sich wirklich mit der Prozessanalyse auskennt und dann vorbeikommt und sagt: „Wie sehen die Prozesse aus, die wir hinterher mit der KI machen wollen?“ Ich gehe in die Strategie, das heißt, wir machen Strategie-Workshops, sagen, was wir eigentlich erreichen wollen, dann lege ich fest, wie wir das Ganze erreichen können, dann kommt die Prozessanalyse, analysiert das Ganze und sorgt dafür, dass es funktioniert und dass es dann anschließend auch programmiert wird, und das ist alles, was man da so an Assistenten und ähnliches reinsetzen will. Dafür habe ich dann auch einen Mitarbeiter. Also, stay tuned! Die Technik entwickelt sich so rasant und so schnell weiter, da muss ich dann eben auch mich weiterentwickeln. Aber noch mal zurück zum Thema: Wir helfen ja Handwerksbetrieben dabei, ihre Abläufe zu strukturieren, Daten zu sortieren und dann eine kleine Trainingsbibliothek aufzubauen. Das ist im Moment das, was wir am stärksten machen. Also, wir setzen noch gar nicht so stark um, sondern im Moment sind wir strategisch unterwegs, überlegen uns, was wir machen, und sorgen dafür, dass die Infrastruktur, die Dateninfrastruktur und die Prozesse bei dir darauf vorbereitet sind auf das, was sich hier tagtäglich ändert, wie das Beispiel, was ich heute erzähle, mit ChatGPT 4.1. Denn wer das heute macht, der ist morgen ganz vorne mit dabei, und wer es nicht macht, der steht ziemlich alt da. Sorry, das wird so sein.
Also, was kannst du jetzt konkret tun? Sobald du ChatGPT 4.1 bei dir oben in der Leiste siehst und dass du es benutzen kannst, dann gib dem Ding eine echte Aufgabe aus deinem Betrieb. Wer jetzt schon ChatGPT 4.1 nutzen will, der kann das nur über die API machen, also über die Schnittstelle, die Programmierschnittstelle machen, aber sie ist verfügbar. Ich habe sie getestet, Knaller, funktioniert wirklich gut. Sobald das kleine Symbol da oben auftaucht, 4.1, oder du einen Hinweis bekommst, wenn du das ChatGPT öffnest, dann nimm mal ein Leistungsverzeichnis, äh oder eine Kundenmail oder ein Tagesbericht, oder mach ein kurzes Video von deiner Baustelle und frag ChatGPT, was es aus diesen Informationen herausziehen kann. Du wirst überrascht sein, wie das funktioniert. Und wie immer, wenn du Hilfe brauchst, meld dich. Ich, ich helfe dir beim Einstieg, beim Trainieren deiner Daten, bei dem Finden der Strukturen, beim Aufbau deiner KI-Prozesse in deinem Betrieb. Dafür sind wir da, damit du die Abkürzung wählen kannst. Und bitte, wenn dir diese Folge gefallen hat, teile sie gerne weiter an Kolleginnen, Kollegen oder auch an Kollegen im Handwerk, ähm die das Ganze machen, die genauso wenig Zeit verschwenden wollen wie du und das Ganze umsetzen. Jetzt, mir gerade fällt mir noch was ein, so ein letzter Tipp: Ähm, bei ChatGPT 4.1 kann ja noch vielleicht eine Woche, vielleicht zwei dauern, bis das Ganze bei dir auch verfügbar ist, aber was du jetzt schon machen kannst, ist, dass du mal in ChatGPT, wenn du da den Vollaccount hast, reingehst und einfach eintippst: „Was weißt du über mich?“ Wenn das Gedächtnis aktiv ist – dass du auch in den Einstellungen ein- oder ausschalten kannst – wenn das Gedächtnis aktiv ist, dann bekommst du eine Antwort, die zeigt, was das System über deine Arbeitsweise gelernt hat. An dieser Stelle noch mal DSGVO-Hinweis, also Datenschutz. Ähm, das, was du da eingibst, mit dem Gedächtnis, das Gedächtnis kannst du immer aktivieren, da ist kein Problem, was die DSGVO anbetrifft. Du musst aufpassen bei dem Knopf, der da unten heißt: „Möchten Sie äh, dass ChatGPT Ihre Daten verwendet, um sie für das Training der KI für alle zu verbessern?“ Also, das klingt ja so ganz lieb und nett, aber wenn da steht: „Damit wir die Daten für das Training verwenden können“, heißt das, dass alles, was du hochlädst, möglicherweise auch von der KI für wertvoll erachtet wird, dass es für andere Leute auch zur Verfügung gestellt wird. Klar, es wird niemals in Klartext irgendwas passieren, es gibt auch keine Antworten über Kundenaussagen oder ähnliches. Das gibt es im Moment in allen Systemen noch nicht, die da draußen sind, außer solche, die halt keine Hemmschuhe haben, ähm aber ChatGPT, Perplexity und ähnliches werden keine persönlichen Daten in irgendeiner Weise im Moment zumindest weitergeben. Bisher hat's noch niemand geschafft. Ähm, dennoch empfehle ich immer die Anschaffung von zwei GPTs: So eins, wo du sagst: „Da lade ich Daten hoch, mit denen ich gerne arbeiten möchte, die nur für mich verwertet werden sollen“, und das andere, wo du vielleicht sogar absichtlich hingehst – hör dir mal die Folge an zum Thema: „Wie kriege ich es hin, dass die KI mich findet?“ – und wenn du sagst: „Ich möchte gerne wissen, wer der beste Experte im Bereich XYZ ist“, dass du dann auch gefunden wirst.
Also noch mal, ich habe mich schon wieder gehört, Entschuldigung. Also, frag die KI: „Was weißt du über mich?“, wenn das Gedächtnis aktiv ist, bekommst du eine Antwort, dann weißt du, was hier drin ist. Und jetzt kommt das Coole da dran: Du liest dir das durch, und dann sagst du anschließend: „Nee, das ist falsch, das ist falsch, und da solltest du aber das auch noch und das auch noch wissen.“ Also, dass du dann auch mit dem Ding reden kannst wie mit einem Assistenten und sagst: „Hey, nee, nee, nee, meine Firma heißt nicht so, meine Firma heißt so, und schreib sie bitte genau in dieser Form in Zukunft immer, und das ist meine Internetadresse, und verwende bitte immer diese Art von Schreibstil.“ Das kannst du machen, ein einfacher Schritt, aber der macht für dich die KI noch nützlicher, und dann kannst du sie noch besser einsetzen. Das kannst du auch bei den anderen GPTs probieren, ähm da passiert was. Und jetzt fairerweise auch noch als Update: Nicht nur ChatGPT bringt mit dem 4.1-Modell natürlich was Neues raus, was irre gut funktioniert. Auch Gemini, also von Google, legt im Moment mächtig nach. Allerdings merkt man deren Fokus da: Es ist weniger die die strukturierte Datenanalyse und das Vergleichen von Informationen, da geht es eher wirklich um das Thema: „Wie wird die künftige Google-Suche aussehen?“, also das Ablösen der bisherigen Google-Suchmaschine. Und du, ich weiß nicht, unter welchen Parametern das im Moment läuft, also ich sehe jetzt ja auch schon, wenn ich die Google-Suche eingebe, gleich oben bei mir ein Gemini-Ergebnis, was da rausgekommen ist. Also, dass er gleich nicht mehr mir die klassische Google-Suchmaschinenantwort gibt, sondern jetzt schon habe ich den, vielleicht habe ich den Preview auf das, was in Zukunft Google machen wird, nämlich dass oben erstmal eine Antwort von der KI kommt, eine strukturierte Zusammenfassung oder strukturierte Informationen über das, was ich eingegeben habe. Das zeigt noch mal die Bedeutung, dass wir daran arbeiten müssen, dass du auch gegenüber der KI sichtbar wirst. Wie immer, hör dir noch die anderen Podcasts an, das habe ich nämlich auch schon mal erklärt, das mache ich jetzt nicht noch mal, da lasse ich mich nicht hinreißen, das noch mal zu machen. Also, mach's gut, bleib neugierig, ähm und bleibt gesund. Ciao!