📱

Get Our Mobile App

Take your business learning on the go!

Download on the App StoreGet it on Google Play

Gold und Silber: Letzter Shakeout vor dem Run?

axinocapital - Dein Experte für Rohstoffaktien22:37

Transcription

Die Volatilität an den Märkten für eigentlich die langweiligen Edelmetalle hält an und zwar massiv. Warum uns das möglicherweise an das Endgame in der Vergangenheit schon erinnert, an das Sterben einer Währung, das schauen wir uns heute an. Auch sprechen wir darüber, was dieser Korrektur, dieser Crash, nennt wie es wollt, ja, gerade auch mit dem Thema Markterwartung zu tun hat und warum ich glaube, dass der Markt hier falsch liegen wird und wir eine mega Chance für uns in Zukunft sehen werden. Und auch schauen wir mal auf ganz merkwürdiges Timing. Also gerade jetzt fängt Bill Gates bzw. seine Stiftung an Microsoft Aktien zu verkaufen. Warum gerade jetzt und warum gerade der Vater von Microsoft Microsoft Aktien abstößt? All diese Dinge besprechen wir heute. Außerdem schauen wir auch auf zwei, drei sehr, sehr interessante Filmennews. Wir haben eine neue Minenlizenz übers Wochenende erhalten und außerdem auch Top Board Ergebnisse einer Antimon Firma. Bleibt also bis zum Schluss dran. Mein Name ist Jan Wilhöf von axinocapital.de. D. Wir investieren seit über 35 Jahren in Edelmetall und Rohstoffaktien. Wenn euch diese ja quasi börsentäglichen Updates hier rund um Märkte, Geopolitik und Edelmetalle gefallen, könnt ihr uns sehr gerne etwas zurückgeben. Das geht völlig kostenlos. Mit dem Klick auf den Aboutton. Über 50.000 Menschen folgen uns schon, das freut uns sehr. Jetzt viel Spaß mit dem heutigen Video. Wie immer keine Anlageempfehlung.

Ja, nachdem die Tage am Donnerstagfreitag für Gold und Silber rot waren, wir beispielsweise beim Gold in Euro wieder die 4000er Marke verlassen haben und auch ähm im Gold unter 47 gefallen sind, bei US-Dollar sieht es gerade doch wieder etwas positiver aus. Ja, da der Dollar hat wieder etwas zugelegt. Wir sehen das Wechselkursverhältnis ist nicht mehr bei 1:17, sondern bei 1 Z 116 im Vergleich zum Eurodoloollar. Ja, das signalisiert hier auch die Stärke, die der Dollar wieder etwas gewonnen hat in den letzten Tagen. Auch das ein Grund für den Rückgang. Silber zum aktuellen Zeitpunkt ebenfalls wieder gut nach vorne marschiert. Hier zum Zeitpunkt der Aufnahme wieder über 7750 US-Dollar. Aber natürlich, wir haben letzte Woche schon, das war zum Zeitpunkt unseres Livestreams am Mittwoch haben wir schon so gegen 18, 19 Uhr die fast wieder 90$ Marke berührt. Das ist ein herber Rückschlag, wenn man es aus der Perspektive sieht. Blickt man zwei Wochen zurück, wo wieder viele Angst hatten, dass wir deutlich unter 70 rutschen, sehen 77 wieder positiv aus. Ja, das zeigt uns vor allem eins, die enorme Volatilität, die wir gerade erleben. Ja, also wir hatten letzte Woche drüber gesprochen, dass Silber sein Ausbruch über die 83er Marke hinweg bestätigt hat. Wir hatten mehrere Tage Schlusskurse über dieser Marke. Auch gesagt, gut, jetzt schauen wir mal erstens den Wochenschlusskurs und zweitens aber habe ich auch da ermahnt, dass es sich nicht äh so richtig anfühlt in dem Moment und dass äh wir ganz genau aufpassen müssen, dass sehr sehr viel Volatilität wieder durch geopolitische Ereignisse reinkommen kann. Und tatsächlich ist genau das passiert, ja, dass wir eben durch ein Ereignis wieder einen extremen Pullback gesehen haben. Und da ist vieles zusammengekommen. Ja, beispielsweise war Donald Trump mit seiner Unternehmeration äh in China. Und äh was dort besprochen wurde, schauen wir uns auch in den nächsten Tagen an. Aus meiner Sicht sagt China auf der einen Seite gegenüber Donald Trump und seinen Leuten das lacht sich aber hintenrum ins Fäustchen und macht was völlig anderes. Ja, das schauen wir uns aber morgen an. Heute wollen wir erstmal auf die aktuelle Lage eingehen und ja auch uns diesen Chart nochmals vor Augen rufen.

Ja, an denke ich immer ganz gerne, wenn die Volatilität extrem wird und Elmetalle mal wieder die Etage runternehmen, schaue ich mir das an. Das ist tatsächlich die Weimarer Republikzeit. Wir sehen den Goldpreis in Weimar Marx. Ja, also in Weimacher Markt, das war 1914. Der ist hier in dieser goldenen Linie, wie er durch die Decke schießt und ganz viele Nullen irgendwann hinter der ein hat. Ja, und in rot sehen wir aber auch die ähm prozentual äh Change, also die prozentuale Veränderung im Goldpreis auf monatlicher Sicht. Und da sehen wir, die Volatilität startete 1914 langsam, nahm dann über 17 und 1920 zu und explodierte dann über die Dekade quasi hinweg. Ja, also das Rote ist die Volatilität und ich sage nicht, dass wir bei einer Volatilität von 1923 sind, wo wir teilweise 160% plus innerhalb von einem Monat beim Gold machen. Soweit sind wir Gott sei Dank noch nicht, aber der Goldpreis signalisiert uns hier schon auch den Verfall eines Währungssystems. Und wir sehen eben ganz klar auch schon die Auswirkung und Schwenker, die 1914 losging. Auch da gab es Phasen, wo es dann auch mal innerhalb von einem Monat 10 % 20 % hoch und runter ging. Und das ist leider eben auch ein Signal eines sterbenden Systems, eines sterbenden Geldsystems, dass man eben erhöhte Volatilität hat. Jetzt reden wir aber von dem ganzen System und nicht nur von den Weimarer Marx. Ja, also das heißt ein kleiner Unterschied ist hier schon. Wir erwarten aber, dass diese Volatilität und das Sterben dieses Systems, was wir sehen, noch über einige Zeit anhalten wird, was am Ende einer, ich nenn es jetzt mal einer Rohstoffdekade mit deutlich höheren Preisen für harte Assets einhergeht, aber eben auch viel Volatilität und viel Zirneknirschen und viel viel Durchhaltevermögen bei Anlegern fördern kann. Noch mal, ist es keine Empfehlung, ne? Wie immer, es kann auch anders laufen, wir können auch falsch liegen. Das ist aber nach den ja Analysen und den Dingen, die mit denen wir uns befassen, unsere Sichtweise auf die Märkte. Und deshalb ist es ja auch kein Geheimnis, dass wir in diese Märkte selber als Anleger investiert sind. Ja, also wir erzählen I nicht nur, sondern wir gehen auch selber mit unserem Geld in den Markt rein, auch gehen in kleine Explorer rein, gehen in die Metalle rein. Ja, das ist ja keine Überraschung für euch, wenn ihr uns schon länger verfolgt.

Was jetzt aber interessant ist, bevor wir jetzt mal zu den äh Marktentwicklungen gehen, möchte ich mit euch noch einmal über diese News sprechen, die jetzt am Wochenende aufgepoppt ist. Ja, die Stiftung von äh Bill und Melinda Gates, die hat ihre Microsoft Aktien verkauft. Ja, wir reden jetzt hier über 7,7 Millionen Aktien und damit hat die Stiftung ähm quasi alles, was sie hat, verkauft, ja, 3,2 Milliarden US-Dollar und damit haben sie eine jahrzehntelange Beteiligung an dem Unternehmen von Bill Gates beendet. Ja, das sind jetzt nicht alle Aktien von Bill Gates, das lesen wir auch manchmal in den Newgates verkauft all seine Aktie. Nein, das ist die Stiftung jetzt in dem Fall. Ähm, was aber ganz interessant ist, ja, die Stiftung hatte schon vorher angekündigt, dass sie sich bis zum Jahr 2045 komplett auflösen möchte. Wenn man sich auflösen möchte, muss man natürlich auch seine Aktien liquidieren, das ist ganz klar. Was aber interessant ist, ist eben der Zeitpunkt bei dieser News. Ja, ich schaue ja auch immer ein bisschen auf das, warum, weil ein Bill Gates z.B. oder seine Berater, die sind ja nicht doof, die sind ja an einen gewissen Punkt gekommen in ihrem Leben, weil sie Dinge verstehen, wissen und einschätzen können. Und dann frage ich mich, warum verkauft man gerade jetzt die Shares? Ja, und dann gucke ich mir verschiedene Charts an und dann sehe ich z.B. diesen Chart, der geht zurück bis 1950. Und auch wenn aussieht wie viele Charts, die wir schon besprochen haben, nämlich hoch und runter und ich sage ja immer Saisonalität, ja, alles geht in Zyklen. Das zeigt der auch. Der zeigt aber nicht Gold gegen den S&P z.B., sondern der zeigt jetzt ähm Emerging Markets gegenüber dem S&P. Also Emerging Markets, das kann z.B. Peru, also Südamerika sein, das kann Südafrika sein, es kann auch Indien sein, ja, die Emerging Markets, relative Bewertung gegenüber dem US-Aktienmarkt. Und wir sehen wie so häufig schon in der Vergangenheit, wir sind hier wieder an einem Lowpunkt angekommen und kommen jetzt hier gerade mit einem Schwung wieder in einem Change in der Bewertung raus. Ja, also gerade legen die Emerging Markets, also auch die rohstoffreichen Länder stark zu gegenüber den US-Aktienmarkt. Das heißt nicht, dass der US-Aktienmarkt gerade crasht. zei einfach, dass die Performance im Verhältnis von diesen rohstoffreichen Ländern und deren Märkte aktuell stärker ist. So, aber natürlich um einen extremen Bewertungswechsel wie hier von ähm von sagen wir hier von quasi wie jetzt bis hier oben hin oder auch hier quasi wie jetzt 1980 90 bis hier oben hin zu erreichen, da muss natürlich auch viel passieren und es kann eben auch sein, dass da der US-Aktienmarkt vielleicht abklappt. Ab, das ist jetzt ein Chart. Ja, wir gucken uns den nächsten an. Das sind S&P gegen Rohstoffe. Äh, den haben wir schon häufig uns angeschaut. Da sehen wir auch hier Rohstoffe im Vergleich zum US-Aktienmarkt. Sehr niedrig bewertet. Wir sehen aber auch hier, der Turnpunkt scheint hier möglicherweise gerade loszugehen, auch wenn es noch ein kleiner Fitzel am Anfang ist. Zeitgleich sehen wir die Margin Dep. Ja, die explodieren gerade. Also, das ist jetzt hier äh die Performance vom S&P 500 seit 1995. Und hier sehen wir die Veränderung von der, ich sag mal, Hebel spekulativen Hebelposition im Markt. Ja, also die Schulden sozusagen das Fremdkapital mit dem am Markt gehebelt wird, die Veränderung hier und hier. Und wir sehen, dass die Veränderung immer wieder Hoch und Tiefpunkte erreicht hat, ja? Und immer wieder, nachdem dann auch extrem viel mehr gehebelt wurde, sehen wir, dass danach auch irgendwas wieder im S&P passiert ist, was ihn erstmal wieder nach unten balanciert hat. Ja, Übertreibungsphasen. Auch hier wieder sehen wir es. Kurz danach geht's runter und auch hier sehen wir es Übertreibungsphase im Hebeln, kurz danach geht's nach unten. Extrem Phasen führen auch eben dazu, dass es mal wieder eine Etage runtergeht. Haben wir übrigens auch im Silber gesehen. Ja, ich habe auch kommentiert in der Woche, wo wir so um die 120$ waren beim Silber. Das für eine spekulative Position darf man da auch mal rausnehmen. Das ist einfach heavy. Es ging zu schnell vielleicht. Und das sehen wir jetzt hier auch wieder. Wir sind wieder im roten Bereich bei eben diesen Margin Schulden. Und interessant ist auch ja die Grafik, ich ziehe sie mal ein bisschen kleiner. Ähm die Margenschulden generell betrachtet seit eigentlich den Jahr 2000 in den USA haben mittlerweile über 5% vom Bruttoinlandsprodukt überschnitten. Das zeigt mal wie stark gehebelt viele Marktteilnehmer aktuell auch im US-Aktienmarkt sind und was das eben immer auch für Folgen mit sich bringen kann. Es kann natürlich länger dauern, aber das Timing und darauf habe ich ja gerade angespielt, dass hier äh Bill Gates und seine Stiftung quasi die Microsoft Aktien verkaufen. In einem Umfeld, wo viele Indikatoren für den S&P und den US Aktienmarkt auf rot blinken und eher Richtung harte Ass tendieren, das sind ja jetzt nur mal ein paar Charts, ja, da ist doch dieser Aktienverkauf schon komisch. Und hier zeigt uns möglicherweise, wenn man Zeit hat bis 2045, ja, das wären immerhin noch 29 Jahre, äh, Entschuldigung, 19 Jahre, ähm dass man hier möglicherweise einen interessanten Zeitpunkt gewählt hat. Ja, und wenn wir mal weiter schauen, ja, was passiert noch gerade an den Märkten, dann äh muss man schon sagen, es ist ganz interessant.

Wir switchen mal jetzt wieder zum Thema Edelmetalle und was dort gerade passiert. Also einer der Gründe, warum jetzt auch letzten Freitag quasi der Crash kam, ist eben, dass der Goldpreis gefallen ist. Und man sagt eben hier eben auch wegen gestiegenen Anleihenrenditen. Ja, wenn wir da mal reingucken in die Anleihenrenditen, sehen wir ja die Government Bonds von den US-Amerikanern, also Staatsanleihen. Die 30-jährigen sind hoch, die 20-Jährigen sind hoch, die Zehnjährigen sind hoch und auch die zweijährigen, da ist alles hochgeschossen. Also die äh Refinanzierungskosten für die US-Amerikaner, die sind ganz schön weit oben. Und generell betrachtet kann man sagen, ähm hier steht es auch ganz gut, der Anleihenmarkt bewertet aktuell eine Welt, in der die Inflation eben nicht verschwindet. Ja, und viele Marktteilnehmer gehen jetzt auch insgesamt davon aus, dass die Fed, die Federal Reserve, die US-amerikanische Zentralbank in diesem Jahr eben nicht anfängt weiter die Zinsen zu senken, sondern dass sie die Zinsen im Gegenteil eher hochnehmen wird bis zum Ende des Jahres. Und diese Erkenntnis, die bei einigen Marktteilnehmern offenbar auch erst Ende letzter Woche wieder aufgepoppt ist, ja, als man die Realität gesehen hat, oh, Inflation ist tatsächlich real. Ja, wer hät's gedacht? Also, wir reden ja schon seit Monaten darüber, dass die Inflation kommt. Die Rohstoffpreise steigen, der Konflikt Potenzial auf der Welt steigt. Genau das erleben wir gerade. Öl ist teurer. Natürlich kommt dann die Inflation. Da brauchen wir doch nicht drüber reden, dass das dann irgendwann kommen. Ja, natürlich wird alles teurer. Government Spending geht hoch, man macht extreme Defizite in den USA, man nimmt immer mehr Schulden auf. Die 40 Billionen sind quasi in greifbarer Reichweite, also 40 Billionen US-Dollar Schulden. Ja, natürlich kommt dann auch die Inflation, aber jetzt kommt eben der springende Punkt, weil jetzt eben der Markt erwartet wieder Inflation geht hoch, also gehen auch dann die Zinsen natürlich hoch, die muss die Fett hochnehmen. Ja, und dann ähm bei hohen Zinsen funktioniert ja Gold nicht. Ja, das ist so ein bisschen das Sentiment, was wir über Donnerstag, Freitag hinweg auch wahrgenommen haben, aber die Realität ist eben ähm, dass erstens Gold schon angefangen hat sehr stark zu performen in der Hochzinsphase. Ja, zweitens, wir eben in einer Welt sind, wo die Wirtschaft ohnehin schon Probleme hat, gerade auch in den USA. Wir merken es ja auch hier, dass unsere Wirtschaft Probleme hat. Ja, was heißen dann hohe Zinsen? Jetzt noch weiter die Wirtschaft abkühlen mit hohen Zinsen, mit Banken äh Anleihen Portfolios, die massiv hohe unrealisierte Verluste drin haben von der Niedrigzinszeit. Ja, also Zinsen hochnehmen äh kann erstens bedeuten, dass das Finanz und Wirtschaftssystem richtig krasse Probleme bekommt, weil die Erwartung in den letzten Jahren keiner hatte. Zinsel hochnehmen heißt aber auch noch was anderes und das macht eben diese Zwickmühle aus. Ja, also ähm ja, ungefähr ein Drittel der US-Schulden muss jetzt innerhalb der nächsten 12 Monate refinanziert werden. Und das ganze äh aktuell von ungefähr Redfinanzierung bei oder bei Zinsen von äh knapp 3,75 4%. Ja, das ist eine andere Situation als die Nullzinszeit und da ist eben das Bestreben der US-Regierung eher da, die Zinsen wieder runterzudrücken, aber damit dann die Inflation von alleine zu lassen. Also die Szenarien sind also aus meiner Sicht gerade Zinsen hoch, das ist ein bisschen was der Markt erwartet und dann aber auch direkt mit der Erwartung, alles wird schon locker laufen, Zinsen kann man problemlos hochnehmen. Das glaube ich nicht. Also Zinsen hochnehmen, vor allem auch aggressiv hochnehmen bei der inflationären Welle, die uns droht. Da ist auch aus meiner Sicht viel äh Pfeffer und viel Gefahr vor einem größeren Bankencrash vorhanden. Wir haben seit 2023 schon gesehen, als die Zinsen gestiegen sind. Das sind Banken umgekippt, die kannten nicht mal. Jetzt muss man eine kippen, die wir kennen. Ja, dann geht's aber ordentlich los. Und die andere Alternative ist eben zu sagen, hm, dann wird die Refinanzierung noch schlimmer, ja, dann haben wir noch mehr Schulden, dann müssen wir noch mehr ähm Einnahmen für Zinszahlung rausgeben, lass uns die Zinsen versuchen lieber runterzudrücken und uns günstiger zu refinanzieren. Ja, und dann sticht mir aber die Inflation in den Nacken. Und deshalb glaube ich, der Markt liegt falsch mit der Annahme, Zinsen gehen hoch und deshalb ist Gold irrelevant. Ich denke eher, entweder die Zinsen gehen tatsächlich hoch und dann wackelt uns das System, dass einige froh sind, Gold zu besitzen oder das halte ich nach wie vor für wahrscheinlich ein, man versucht mit aller Kraft irgendwie die Zinsen runterzudrücken und die Inflation von alleine zu lassen. Und deshalb bin ich auf mehrere Jahre betrachtet sehr, sehr sehr bullisch für Edelmetalle. Kurzfristig kann immer viel passieren, aber gerade bei den Metallen, bei den harten Assets, ja, generell besprochen, äh da schaue ich auf jeden Fall weiterhin hin. Ähm denn die Frage ist, wo geht's für die Welt in Zukunft hin und vor allem, wie refinanziert sich denn die USA? Ja, mit der Ausgabe neuer Staatsanleihen. Ah, jetzt kommt ja der Punkt. Wer will denn die Alten überhaupt noch haben? Ja, Japan verkauft gerade, weil sie eigene Probleme haben, weil sie eigene Währungsprobleme haben, die müssen die Währung stabilisieren, den kollabiert die Währung weg. Gleichzeitig ist in Japan die Inflation höher, deswegen müssen sie eigentlich die Zinsen hochnehmen und Japan fängt gerade an die US-Schulden äh massiv zu verkaufen. Wir sehen es hier. Und das ist ein großes Problem, weil die neuen Schulden will ja schon potenziell keiner mehr haben. China möchte die neuen Schulden nicht haben. Japan verkauft gerade Schulden. Ja, also wer soll die größten Schuldkäufer der USA, die springen ab und äh jetzt muss man die alten irgendwie neu platzieren und ja in Zukunft muss man auch noch neue Schulden irgendwo platziert bekommen und das kann natürlich noch einige Jahre gut gehen. Ja, das heißt also nicht, dass ich erwarte, dass Ende 2026 die Newscom USA pleite. Das wird so nicht passieren. Äh man wird sich dann Regeln einfallen lassen, da müssen Banken plötzlich eine gewisse Anzahl von US-Schulden halten, dann kommen die Banken immer weiter in Schwierigkeiten. Also das System wird im Prinzip tag für Tag kranker, man versucht es am Leben zu halten, aber irgendwann kommt eben dieser große Punkt. Und deshalb, deshalb sind wir hart in dem Thema harte Assets drin.

Und ich finde, was viel erstaunlicher ist, ist eben der Punkt, dass gerade zu einem Zeitraum wie jetzt, wo alles wackelt, beispielsweise auch Kupfer uns ganz klar signalisiert weiterhin über 6 $ trotz der ganzen Volatilität, die wir hatten, ja, nah seines Allzeithochs, ja, die Rohstoffnachfrage, die ist real und die Rohstoffnachfrage, die muss gefüttert werden und wir haben riesen Problem mit den Rohstoffen. Dort wird viel zu wenig investiert und das ja auch unsere Kerntese, die wir seit einigen Jahren jetzt ganz ganz stark hier auch nach außen tragen, ist das Thema neue Minen werden gebraucht und da sind in Zukunft extreme Chancen. Ja, und dass da die Chancen liegen, das zeigen uns auch solche Grafiken. Ja, also ähm im Vergleich zu anderen Sektoren sind Precious Metals und Base Metals Mining Companies eigentlich jetzt die, die am meisten Kohle verdienen. Ja, also trotz auch wieder den Korrekturen, die wir gesehen haben, Gold von 5500 auf 4500, ist die Marge, die Marge, die die meiner machen, so exorbitant viel höher als andere Industrien. Ja, und jetzt sag ich eben nicht, da habe ich Angst, da will ich raus, sondern das ist jetzt das, wo ich sag, ich will die meiner haben. Ich möchte auch vor allem die haben, die in der Developmentphase sind, die vielleicht kurz davor stehen in Produktion zu gehen, möglicherweise ein Rerating haben und da schaue ich jetzt als Investor hin, weil dort liegen die Chancen. Und noch mal, eine SBA Mining Company als Beispiel, die stört sich nur sehr, sehr, sehr bedingt daran, dass der Sberpreis nicht mehr bei 90 ist, sondern bei 70 ist. Die haben ihre Firma so aufgebaut, dass die bei 25 30$ profitabel sind. Die drucken richtig Geld und das hat eben der Markt im Großteil aus unserer Sicht ebenfalls noch nicht so angenommen und verstanden, wie man es könnte. Ja, viele Themen heute so ein bisschen angerissen. Ich hoffe, äh dadurch, dass es vieles war, aber ja, möglichst einfach runtergebrochen, trotzdem verständlich war, das war noch mal so, was aktuell am Markt passiert und da gibt's natürlich noch weitere interessante News.

Wir wechseln jetzt mal kurz aufocapital.de. de. Ihr wisst, wir haben ja einige Firmen, über die wir regelmäßig berichten, in die wir auch teilweise selber investiert sind. Ja, auf Axino Capital ist ein äh Interessenskonflikt ist auch keine Anlageempfehlung, was ich jetzt berichte, aber wir schauen mal rein. Die Aguya Resources z.B. ich, wir sind selber Aktionäre, ja, wir arbeiten auch in der redaktionellen Veröffentlichung mit Aguya Resources zusammen. Die haben übers Wochenende Trading Hall, also einen aussetzen des Handels der Aktie beantragt. Das macht man manchmal aus verschiedenen Gründen, manchmal, weil man Placement macht, manchmal aber auch, weil man besondere News hat und die sind jetzt gekommen. Es gab grünes Licht für die Lizenz in ähm in Brasilien. Ja, man darf jetzt seine Phosphatproduktion in Betrieb nehmen. Man hat ja damit gerechnet, dass Anfang Mai passiert, jetzt ist Mitte Mai passiert. Das ist für Bergbau ziemlich gut. Ja, also normalerweise sagt man nichts im Bergbau ist on Time oder on budget. Hier ist es genau andersrum. On time, mehr oder weniger. Äh die Anlage steht schon. Man muss also nichts äh kaufen, ja, oder bauen, sondern jetzt geht's los mit der Produktion von Phosphat in Brasilien. Für mehr Information gerne auch den Artikel durchlesen. Wir werden hier auch in naher Zukunft wieder ein Interview führen mit der Firma. Aktuell ist die Firma noch vom Handel ausgesetzt, zumindest zum Zeitpunkt der Aufnahme. Das heißt, wie jetzt der Markt darauf reagiert hat, kann ich euch noch gar nicht sagen, weil der Markt die Aktie noch gar nicht handeln konnte. Generell betrachtet übrigens, heute ist in den USA und Kanada Feiertag. ähm oder auch in Südamerika. Ja, das muss man noch wissen. Ähm, wenn man sich die Aktien anschaut.

Auch Critical One Energy hat sehr, sehr starke News rausgebracht. Die Firma war bei uns in Stuttgart auf der Investmesse, hat sich dort vorgestellt, hat auch angekündigt, dass sie ihr Antimon Projekt in Nordamerika, Antimon kritischer Rohstoff, man hat eine totale Abhängigkeit zu China, ja, ähm dass man dort eben versucht ein neues großes Projekt für Nordamerika herzustellen und jetzt hat man neue Bohrergebnisse verkünden können und hier steht schon bei uns in der Überschrift: Fast reines Antimon entdeckt. Explorer landet starken Boardtreffer in Ontario. Wir schauen dafür mal in die Filmenpräsentation rein. Ja, und zwar hatte man ein Loch mit 8 m mit 42,2% Sipnight und davon waren 4 m mit 70,2%. Ja, was ganz interessant ist, die Firma hat's ja deshalb so genannt, ja, fast reines Antimon, weil eben purp theoretisch bei 71,7% liegt. Ja, die Bohrung hier waren 70,2%. Das sind extremst hohe Werte, muss man dafür wissen für Antimon. Wichtig ist aber auch auf der anderen Seite, wir reden hier von 4 m oder von 8 m. Ja, wir reden aber auch davon, dass noch mal 7,3 m mit 1,6 % gefunden worden. Wichtig ist die Kontinuität natürlich, ne, dass man ein entsprechend großes Projekt hat, aber das zeigt schon, da ist auf jeden Fall Antimon im Boden. Jetzt wird's werden wir interessant hinschauen dürfen. Erstens, wie der Markt dann reagiert, wenn auch Nordamerika wieder am Start ist und zweitens auch ja, wie sich dann natürlich die Bohrergebnisse in Zukunft darstellen lassen. Insgesamt Critical One Energy als Antimon Firma bei uns ja auch auf dem Portal ungefähr seit diesem 40 Cent Niveau hier haben wir sie euch vorgestellt von 40 Cent hier auf 127, wo wir aktuell sind. Das war schon eine sehr, sehr angenehme Reise für die Menschen, die eben kritische Rohstoffe in Nordamerika unsere Investmentthese mit eben mit hier verfolgt haben.

Ansonsten noch zu guter Letzt ADX Energy hat ebenfalls News, die haben ja in Österreich gerade ihre Gasbohrung abgeschlossen und zwar auf dem sogenannten Hoch 1 Projekt und dort möchte man äh jetzt bis Mitte Juni 2026 mit den Testphasen starten. So, ja, man hat jetzt Gas gefunden und jetzt möchte man eben nächsten Monat testen, ob man das Gas auch wirtschaftlich aus dem Boden holen kann. Also auch hier bei ADX tut sich einiges. Das klingt auf jeden Fall schon mal nach vielen interessanten News, die wir hier ab Mitte Juni 2026 mit verfolgen dürfen. Ja, das war jetzt ein kleiner Gesamtüberblick zum Markt. Wir dürfen also gespannt sein, wo es in nächster Zeit noch hingeht. Ich kann nur immer wieder sagen, Volatilität wird bestehen bleiben. Äh schnallt euch weiterhin an, aber das bietet eben auch extreme Chancen, wenn man nicht nur kurzfristig, sondern eben mittel bis langfristig mit dabei ist. Und gerade wenn man auch im Bereich der Aktien aktiv ist, kommt es eben auch drauf an, dass man Firmen findet, die fundamental abliefern können. Ja, wir gucken uns in den nächsten Tagen auch mal an, wie Firmen, über die wir jetzt gesprochen haben, vielleicht auch äh wie die News am Markt reagiert haben. Generell wisst ihr, fundamentale News, die sehr positiv sind in einem guten Umfeld. Die treiben die Kurse und das Umfeld noch mal, ich möchte dran erinnern, 4500 US-Dollar Gold, das war vor 2 d Jahren noch ein Traum. Ich hoffe, ihr hattet einen schönen Abend und bleibt weiterhin gesund. Wir sehen uns hier morgen wieder. Bis dahin, ciao ciao. Wie immer, das war keine Anlageempfehlung und schreibt uns gerne eure Fragen unten in die Kommentare. Ab.