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Ja Leute, willkommen zurück hier bei mir auf dem Kanal Fleischer Chronicles. Ist mal wieder Zeit für ein kleines Tutorial und zwar ein Tutorial über das Streamer Fischen auf Forellen in Flüssen. Und wenn ihr dieses Video durchgeschaut habt, dann kann ich euch garantieren, dann wisst ihr auf jeden Fall Bescheid, was für Geräte ihr braucht, was für Zubehör ihr braucht, welche Schnüre, über die Vorfächer, welche Fliegen ihr fischen solltet, wo ihr fischen solltet, wann ihr fischen solltet. Es lohnt sich also, das Video bis zum Ende durchzuschauen. Und ich bin sicher, der eine oder andere Tipp auch für den Fortgeschrittenen unter euch ist auch mit dabei.
Ja, sei erstmal zu klären, warum sollte man dann eigentlich Streamer fischen und nicht Trockenfliege oder Nymphen? Die Vorteile vom Streamer liegen durchaus auf der Hand. Erstens, ein Streamer ist quasi so der Krankbate unter den Fliegen. Das heißt, man kann sehr schnell, sehr, sehr effektiv, sehr viel Wasserfläche absuchen. Dann findet man die Fische schneller, man bekommt den Überblick, ob was geht, wo was geht, und man hat durchaus eine Chance auch eine richtig große Bachforelle zu bekommen. Natürlich kommt es darauf an, welchen Streamer man fühlt. Es gibt natürlich ganz kleine Streamer, so Leach patterns oder Woolly Bugger, bis hin zu wirklich großen Bettfisch-Streamern. Aber Streamer geben einen so die Möglichkeit, finde ich, sein Pipie-Level nach oben zu schrauben. Es lohnt sich also für jeden unter euch, der wirklich mal zur großen Bachforelle gezielt fangen möchte, die Streamer-Route rauszuholen, Streamer zu fischen. Und es macht natürlich auch Spaß, ganz klar sagen, ne. Sieht man Fisch, macht Spaß. Gerade, wenn die Fische jetzt nicht am Steigen sind und jetzt Nymphen fischen, ja, das ist halt ein langsames Fischen. Das Nymphen Fischen mit Streamer kann man durchaus einfach, wie schon gesagt, der Fingerstrecke machen.
Ja, zu den Ruten sei gesagt, dass nur Klasse 6 und Schnur Klasse 7 meine absoluten Arbeit fertig sind. Sind einfach die universellsten und gängigsten Schnurklassen im Bereich des Streamer Fischens. Welche ich jetzt nehme, da hängt von mehreren Faktoren ab. Hängt vom Gewässer ab, von der zu erwartenden Fischgröße oder auch wie die Gewässer vor Ort sind. Wenn ich jetzt Hochwasser habe, das heißt, ich habe jetzt mehr Strömungsdruck, dann greife ich eher zur 7er Klasse als zur 6er Klasse. Und natürlich von den Streamern, die ich werfen ne. Wenn ich jetzt beispielsweise ein Streamer habe, der unbeschwert ist, so von dieser Größe hier, kann ich locker an Schnur Klasse 6 werfen, kein Problem. Ist dieser Streamer jetzt vorne allerdings beschwert, mit so einem Fischkopf vorne dran, da muss ich den schon an der 7er werfen. Das macht einer 6er dann einfach keinen Spaß mehr, weil das einfach beim Werfen zu sehr in die Schnur reinschlägt. Und dann greife ich doch lieber zur 7er.
Zu den Ruten sei mal allgemein gesagt, dass ich solche streamerspezifischen Ruten auf jeden Fall vorziehe gegenüber jetzt normalen Süßwasserrouten, sage ich jetzt mal. Der Grund ist einfach dieser, dass sie sich bis unten in die Butt Section halt durchladen. Und das ermöglicht es uns, äh, solche schweren Sinktip-Schnüre, gerade in Kombination mit dem Streamer und auch mit dem schweren Köder, viel besser, viel angenehmer zu werfen, weil die Schnur dann im Wurf nicht so rein schlägt. Und das macht das Werfen erst richtig angenehm, muss ich sagen, ne. Ich werde dazu noch mal ein extra Video machen, wo ich noch mal die Unterschiede zwischen Salzwasserroute, Süßwasserroute und Streamerroute genau erklären werde. Das ist ein bisschen, ja, konfus, sage ich mal, das ist aber ein Thema für ein anderes Video. Ähm, ich werde euch unten in die Videobeschreibung einen Link rein, wo ich noch mal die ganzen Streamerrouten für die einzelnen Hersteller aufliste, damit ihr euch das mal anschauen könnt. Es lohnt sich auf jeden Fall, wenn man so in das Streamerfischen so richtig eintaucht, sich ein entsprechendes Rute zu holen.
Ja, zu den Rollen, die sind ganz kurz abgehandelt. Auf jeden Fall eine Large Arbor Rolle. Die Vorteile einer Large Arbor liegen klar auf der Hand. Erstens natürlich schnelle Schnuraufnahme, denn wenn ihr eine 60er Bachforelle daran habt oder eine 60er Regenbogenforelle, die werdet ihr nicht einfach einstellen. Das heißt, ihr werdet auf jeden Fall eine Bremse brauchen. Das ist der nächste Punkt, eine gute Bremse. Und die ganze Schnur, die halt eingestrippt habt, schnell auf die Rolle zu bringen, denn je mehr Schnur draußen ist, desto mehr Komplikationen kann das geben. Die Schnur kann ich immer irgendwo verheddern und nichts schlimmer, dass ich die Schnur jetzt irgendwo um den Asphalt hat, während irgendwie so eine 60er Bachforelle voll in die Strömung reinballert und davon schießt. Das heißt, also, Large Arbor, eine gute Bremse. Und dann Large Arbor verhindert auch, dass sich die Schnur, weil die hat einen größeren Durchmesser aufgewickelt ist, weniger verdrillt, ne. Und das bedeutet halt stressfreies und weiteres Werfen für uns.
Kommen wir zu den Schnüren. Schnüre sind eigentlich auch ziemlich schnell geklärt. Die meiste Zeit benutze ich Sinktip-Schnüre, kurze Sinktip-Schnüre für kleinere Gewässer, wenn ich so kleinere Gumpen habe, kleineren ausfischen möchte, aber ich wirklich runter muss. Oder halt lange Sinktips für größere Flüsse oder wenn Hochwasser ist. Gerne fische ich da die Schnüre von Scientific Anglers aus der Reihe SA. Die SA Titan Taper Schnüre, aber auch die Rio sind ziemlich gut, muss ich sagen. Sind halt speziell fürs Klimafischen gemacht. Das heißt, wir haben halt auch dieses höhere Grain-Gewicht. Deshalb benutze ich auch entsprechend Ruten, um halt diese Schnüre überhaupt effektiv werfen zu können. Und generell favorisiere ich definitiv solche Voll-Schnüre. Man kann jetzt natürlich auch sagen, ja, ich möchte jetzt eine Schwimmschnur fischen und dann Sinktips von der einhängen. Solche Poly-Leader kann man machen. Allerdings ist natürlich das Abrollverhalten nicht so gut wie bei einer wirklichen Voll-Schnur, wo wirklich die schwimmende Nachschnur mit den Sinktip verschweißt sind und der Übergang halt fließend ist. Allerdings hat natürlich wieder den Vorteil, wenn ihr gerade so Flusswanderung macht und ihr wollt jetzt möglichst viel abdecken, klar ist man dann ein bisschen universeller aufgestellt. Man kann auch ein Formback fischen, wenn man die Linke ähm weg lässt, den Tip einhängt und dann Streamer zu fischen. Aber stellt euch das nicht so cool vor, denn wenn er das fünfmal irgendwie einhängt, wieder aushängen muss, einhängen, wieder aushängen muss, auch macht jetzt nicht so viel Spaß, sage ich jetzt mal. Da macht man drei, viermal, da hat man da auch keinen Bock mehr drauf. Also, wenn wir jetzt wirklich sagt, ich gehe jetzt Streamer fischen, dann wird auf jeden Fall ein richtig spezielle Sinktip-Schnur fischen. Aber natürlich gibt es auch ein Platz für Schwimmschnüre, gerade wenn ich jetzt so Abschnitte habe, die an der Oberfläche unruhig sind, aber sehr flach sind. Ja, da kannst du keine Sinktip reinballern, ne. Die klatscht natürlich entsprechend drauf und dann verscheuchst du die Fische. Und dann kann es schon sein, dass ich natürlich dann zur reinen Schwimmschnur greife, längeres Vorfach dran mache, der Streamer macht er es nicht allzu schwer ist, das heißt, ja, nicht so ein Klatscher. Das heißt, dass ich alles so ein bisschen subtiler gestalte. Schwimmschnur, die sich schön abrollen lässt, längeres Vorfach, leichter Fühler, perfekt für flache, unruhige Bereiche.
Und es gibt natürlich auch ein Platz für die Intermediat Voll-Schnur. Stell dir vor, ihr seid an einem Gewässerabschnitt, wo das Wasser wirklich spiegelglatt an Oberfläche ist, also ziemlich ruhig ist. Ja, es hat eine gewisse Tiefe. Und wenn ihr da man sich dann jetzt eine Floating ablegt und die dann eintritt, die Furcht an einer Oberfläche, das heißt, dann verscheucht die Fische. Wenn ihr da eine Sinktip wieder reinhaut, die klatscht natürlich entsprechend an der Wasseroberfläche auf und dann sind die Fische auch verscheucht. Und das sind dann halt solche Stellen, wo ich dann zur Intermediat Voll-Schnur greife. Dann die Schnur lässt sich noch recht sanft ablegen. Dann gebe ich jetzt zwei, drei Sekunden Zeit, dann sinkt das Wasseroberfläche runter. Und wenn ich den einstrippe, dann verscheucht nichts anderes Oberfläche. Und ich habe damit auf jeden Fall die besten Ergebnisse erzielt, dann durch die Stellen.
Ja, kommen wir zu den Vorfächern. Bei dem Vorfächern, gesagt, so lange wie nötig, so kurz wie möglich. Ich habe jetzt hier z.B. einen kurzen Sinktip. Hier sieht man den Tip und das ist das Vorfach. Hier schon das Streamer. Das vielleicht, was ist das, 20, 40, knapp 50 cm lang. Der Grund ist ganz klar, wenn ich jetzt äh Strömung habe, ich habe dann will ich ja direkt einen Kontakt zur Fliege haben. Dann will ich, dass die Fliege quasi in Höhe von von der Sinktip ist und nicht irgendwo oben in Strömung rumgetrieben wird. Da bekomme ich die Bisse nicht mit, ich habe keine Kontrolle über die Fliege, ich kann sie nicht irgendwie animieren. Und bei Strömungen, wenn es Wasser turbulent ist oder vielleicht auch angetrübt ist, da braucht man sich keine Sorgen machen, dass die Fische von der Flugschnur verscheucht werden. Gerade bei Sink-Schnüren kann ich sagen, die haben null Scheucheffekt. Deshalb wird das Vorfach sehr kurz.
Bei Sinktip-Schnüren, wenn ich jetzt natürlich an besagten flachen Abschnitt bin, wo ich die Floating nur fische, da wo ich dann natürlich ein längeres Vorfach wieder nehme. Da könnte er jetzt an der Floating keinen 50 cm Vorfach dran machen. Da wollte ich dann je nach Gewässerbedingungen so 2 Meter 40 bis ja 2,90 Meter Vorfächer fischen. Auch bei der Intermediat würde ich das Vorfach etwas länger halten wollen, so 2 Meter 40 ist glaube ich ziemlich ideal. Oder wenn er wirklich viel Freiraum habt zu werfen, könnte auch durchaus 2 Meter 90 Vorfächer verwenden. Das ist alles gar kein Thema. Daumenregel ist, je tiefer ihr fischt, desto kürzer kann auch das Vorfach sein. Also bei einer Floating, Intermediat, längeres Vorfach. Bei Sinktip-Schnüren, wo ihr ohnehin tiefer fischt, turbulenten Wasser fischt, da kann das Vorfach auch ruhig kürzer sein. Die Flugschnur hat, wie gesagt, unter Wasser keine Scheucheffekt. Und ihr wollt ja Kontrolle über den Streamer haben. Ihr wollt wissen, wo der Streamer sich befindet. Ihr wollt die Bisse haben. Oftmals strippt man ein, wenn man kommt, nur so kurze Anfasser. Das will ich ja merken, damit ich schnell einstecken kann und dann doch noch mal nach Biss auszulösen. Deshalb, wie gesagt, das Vorfach so kurz wie möglich, aber so lange wie nötig.
Welches Vorfachmaterial ihr jetzt benutzt, ob Fluor oder ohne Fluorocarbon-Schnur, das ist gestellt, das ist euch überlassen. Also, ich habe jetzt was die Fängigkeit an sich angeht, kein Unterschied gemerkt. Dass ich kann jetzt nicht sagen, aber Fluorocarbon, das sieht man am Wasser nicht, da kriege ich jetzt mal ein bisschen, fange mehr. Das kann ich nicht bestätigen. Natürlich hat es wieder den Vorteil, dass es halt äh Abriebresistenter ist. Deshalb wollte ich natürlich nur Carbon nehmen, mal das Material auch an sich härter ist und sich dann natürlich auch besser streckt und gerade schwerere Fliegen besser durch die Luft transportiert. Von daher greife ich schon immer zum Fluorocarbon, aber an der Fängigkeit an sich habe ich bisher irgendwie keine Unterschiede feststellen können.
Ganz wichtiger Tipp, den ich euch geben möchte, gerade wenn ihr halt Sink-Schnüre benutzt und benutzt jetzt ein kurzes Vorfach. Dieses Vorfach ist ja eigentlich nur ein Stück monofile oder Fluorocarbon-Schnur. Das ist jetzt hier, was ist das, nur 25er Schnur. Mache ich am anderen Ende eine Schlaufe rein und das habe ich oder das laufe ich dann halt am Ende der Flugschnur ein. Hat dann allerdings den Nachteil, wenn ich das so mache, dass ich das dünne Vorfachmaterial dann in die Ummantelung der Flugschnur einschneidet. Und ja, so eine Flugschnur kann halt doch mal schnell 100, 120 Euro kosten. Bisschen schade, wenn sich das da gleich einschneidet. Also, wenn ich folgenden Trick an. Ich benutze ein kurzes monofiles Stück Schnur, so 0,40er Durchmesser, sag ich jetzt mal. Mach an jedem Ende eine Schlaufe. Tu das dann quasi zuerst ein Schlaufen und dann am Ende erstmal mein Vorfach einschlaufen. Oder noch anders, um auch nur drei zu verhindern. Ich mache am ein Ende der monofilen Schnur eine Schlaufe, um das dann halt in die Linktip einzuschlaufen. Und am anderen Ende mache ich dann Wirbel dran. Das hat er natürlich noch den Vorteil, dass ich dann nur drei verhindere und dann dort halt mein Vorfach einhänge. Und das ist eine sehr gute Verbindung, muss ich sagen. Hat sich bewährt, keine Unterschied jetzt in der Bisserkennung oder dergleichen. Braucht man keine Angst haben und spart halt Geld oder auch den einen oder anderen, ja, wie soll ich sagen, Knick in die Flugschnur.
Ja, zu den Streamern. Was für Streamer solltet ihr fischen? Ihr müsst natürlich die natürliche Beute imitieren, die der Bachforelle zur Verfügung stehen. Und das sind natürlich in solchen Flüssen meistens Elritzen, Mühlkoppen, Weißfische, größere Insektenlarven, Blutegel, solche Geschichten. Ja, im Blutegel gut imitieren zu können, zumindest, dass meine Interpretation sind, schwarze Woolly Bugger. Muss ich sagen, ganz gut für die Mühlkoppen. Natürlich gibt es spezielle Streamer, Streamer Scalpin Patterns genannt. Das sind die Teile hier. Sind oftmals beschwert, sind noch etwas größer und oft auch mit Naturhaar gebunden. Das heißt, für solche Fliegen werdet ihr wahrscheinlich schon die Schnurklasse 7 benutzen müssen. Und am allerliebsten, muss ich sagen, fische ich allerdings weibliche, artikulierte Fish Streamer. Die finde ich ganz cool. Sind auf zwei Haken gebunden, haben so ein Gelenk und sind dadurch halt natürlich viel beweglicher im Wasser. Ansonsten würde ich die Farben natürlich auch äh das Streamer an den Gewässerbedingungen, sprich an die Wassertrübung, anpassen. Das heißt, wenn ich natürlich sehr trübes Wasser habe, fische sehr gerne gelbe Streamer oder orange Screenshot Streamer. Und ansonsten, wenn das Wasser klar ist, eher natürliche Farben. Es gibt so eine Daumenregel, die man so sagt, beim Fliegenfischen an hellen Tagen sollte man helle Muster fischen, an dunklen Tagen dunkle Muster. Kann ich jetzt selber nicht bestätigen. Also, ich muss sagen, an solchen hellen Tagen wie heute, wo die Sonne scheint, fische ich auch sehr gerne dunkle Muster, also wirklich schwarz, oliv. Und an dunklen Tagen, wenn es wirklich so Regenwetter ist, alles Fisch auch sehr gerne dunkle Muster. Ja, genauso wie an hellen Tagen. Und wenn ich so Tage habe, die so, klingt jetzt vielleicht ein bisschen blöd, sind nicht so extrem sonnig wie heute, es ist auch nicht extrem dunkel, da kann ich mal sein, dass ich auch dann hellere Muster fische. Ich glaube einfach, das wirkt dann einfach natürlicher. Wenn ich jetzt an den hellen Tag jetzt so ein richtig Glitzer hat, das wirkt einfach unnatürlich und das versteckt er die Forellen, habe ich zumindest jetzt den Eindruck. Genauso, wenn es jetzt so richtig dunkel ist, habt ihr so schwere, dunkle Regenwolken, Regentag und ihr versteht so ein Glitzer Ding, da habe ich irgendwie das, das Gefühl, dass das eher die Fische vor verschreckt. Also, da habe ich auch mit dunkleren Mustern bessere Erfahrungen gehabt. Und wenn das jetzt so gleichmäßig ausgeleuchtet ist, nicht wirklich hell, nicht wirklich dunkel, das sind dann so die Zeiten, wo ich auch gerne durchaus solche Muster fische mit bisschen mehr Flash drin. Also, ich mache so ein bisschen vom vom Gefühl abhängig, hat er dann so nach einer Zeit irgendwie gewissen Erfahrungsschatz und weiß dann sowas zu fischen werden muss. Und ja, wie gesagt, an hellen Tagen und dann dunkleren Tagen, ja, dunkle Farben, natürliche Farben. Und alles wird dazwischen äh, fische ich auch gerne mal sowas mit ein bisschen Flash drin. Hab da jetzt natürlich noch einen kleinen Nachtrag, denn das Wasser natürlich trüb ist, dann kann natürlich vielleicht auch Wunder wirken, ganz klar, unabhängig jetzt, wie die Lichtsituation ist.
Ja, wenn ich jetzt zwischen bin und ich drücke jetzt die ganze Schnur ein, da fragt man sich jetzt natürlich, ja, wohin jetzt mit der mit der ganzen losen Schnur? Ich fische mit Schnurkorb und auch ohne Schnurkorb. Ich mache das abhängig von der Situation. Wenn jetzt natürlich vom Ufer ausfischen müsst, wollte ich euch ein geschlossenen Schnurkorb empfehlen. Einfach, wenn ihr jetzt einen offenen Schnurkorb nehmt oder gar keinen Schnurkorb nimmt, dann werdet ihr früher oder später an der Vegetation natürlich hängen bleiben. Deshalb, da nehme ich einen geschlossenen Schnurkorb vom Ufer aus. Wenn er jetzt watend unterwegs seid, da gibt es zwei Optionen. Entweder ich nehme jetzt meinen offenen Schnurkorb von Alex, den finde ich eigentlich ganz gut, das kleine, kompakt, leicht, stört nicht, funktioniert, kein Thema. Aber man kann natürlich auch ohne Schnurkorb durchaus fischen, indem man beim Eintrippen halt sich selber Schlaufen legt. Das heißt, ich drücke quasi jetzt fünfmal ein, dann nehme ich eine Schlaufe, hänge die meinen kleinen Finger ein, greife weiter dreimal, mach wieder die nächste Schlaufe und so weiter und so fort. Dann habe ich halt in meiner Schnurhand mehrere kleine Schlaufen. Wenn ich den auswerfe, dann lasse ich die Schnur quasi von meiner Hand wegschießen. Das heißt, meine Finger sind quasi dann mein Schnurkorb. Ein bisschen Übung geht das sogar ganz gut und man muss jetzt nicht extra noch mal einen Schnurkorb mitnehmen.
Ja, bevor ich dazu komme, wo ihr fischen solltet, auf große Bachforellen, noch einen kleinen Überblick, was ihr auf jeden Fall an Zubehör dabei haben solltet. Natürlich eine entsprechende Hakenentfernung, um den Haken zu lösen. Das liegt klar auf der Hand. Ich achte darauf, dass diese Hakenentfernung noch eine extra Schneide hat, einfach als extra Absicherung. Ihr wisst, wie das ist, man nimmt haufenweise Zeug mit, dann verliert man seinen Schnurüber und ja, ist weg oder man zu Hause vergessen. Dann habe ich hier noch eine Absicherung, dass ich Schneidewerkzeug habe. Was anderes ist, was man dabei haben sollte, Hakenfeile, ganz klar. Denn beim Fliegenfischen kann man jetzt nicht wie als Kunstköderangler, wenn er die Haken stumpf sind oder verbogen sind, einfach die Haken austauschen, sondern man muss man muss nachschärfen. Und ich kontrolliere halt den Streamer nach jedem Hänger, auch wenn ich an Holz hängen bleibe, immer, ob die noch spitzen scharf sind. Und wenn nicht, dann wird halt entsprechend nachgeschärft. Denn nichts ist ärgerlich, wenn man angelt stundenlang, dann hängt die 60er Bachforelle dran und geht dann wieder ab, weil der Haken halt nicht richtig gefasst hat.
So, und jetzt habt ihr natürlich die ein oder andere Forelle schon gefangen. Nach so einem Forellenbiss sieht das immer oft mal so ziemlich verfilzt aus. Deshalb habe ich auch immer einen Kamm dabei. Und ja, ich kämme dann halt meine Streamer wieder aus und dadurch wird dann das Material halt wieder entfilzt und hat dann halt wieder genügend Spiel im Wasser und der Streamer ist quasi wie neu und ist wieder fängig. Eine andere Sache, die man dabei haben sollte, das sind solche Stripping Guards. Die macht man um den Finger drum und zwar um den Finger, Mittelfinger oder Zeigefinger, je nachdem, wo du die Schnur halt drüber ziehst. Denn nach einer gewissen Zeit wird die Haut aufgeweicht und wird halt empfindlicher und irgendwann schneidest du dir halt in den Finger ein und das ist dann doch sehr unangenehm. Ich habe mittlerweile die richtige Hornhaut entwickelt, ich brauche sie nicht mal unbedingt, aber wenn ich jetzt so zwei, drei Tage hintereinander fische, da muss sie auch das Ding nehmen, bei ansonsten fängt an zu bluten und das ist unangenehm.
Normalerweise knote ich meine Streamer immer direkt an als Vorfach. Ob man da jetzt ein Schlaufen-Knoten macht, dass das immer mehr Spiel hat oder nicht, dahingestellt. Auch da habe ich an der Fängigkeit kein Unterschied äh spüren können. Man kann für die größeren Streamer ganz klassische Anhänger nehmen, ganz klassische Snaps, die man muss beim beim Spinnfischen nimmt. Dann muss der Streamer oder auch die Hakenöse besser gesagt, entsprechend groß sein, damit das Spiel nicht blockiert wird. Von was ich allerdings auf jeden Fall abraten möchte, das sind solche Einhänger, die es im Fliegenfischerbereich gibt, wo man quasi den Streamer so reindreht in so einer kleinen Spirale. Das hat mich nicht nur Streamer gekostet, die nämlich während des Werfens irgendwie abgegangen sind, ja, sondern eben halt auch Fische gekostet. Also, im Zweifelsfall immer an Knoten.
Ein Zubehör, was ich auch noch ans Herz legen möchte, das sind Splitshots. Ich benutze die von Nu, warum die von Nu? Weil die nicht aus Blei sind, sondern die sind aus Zinn. Das heißt, die sind gut für die Umwelt, sind aus dem weichen Material, lassen sich leicht wieder vom Vorfach abmachen. Das heißt, sind wiederverwertbar. Gibt dir halt die Möglichkeit, ein bisschen universeller, bisschen flexibel aufgestellt zu sein. Nehmen wir mal andere Setz-ungefähr dran, weil im flachen Bereich abgeführt hast, kommt jetzt relativ in der Rinne oder zu einem Gumpen, da brauchst jetzt nicht extra den unbeschwerten Streamer abmachen, musst beschweren machen, nur um dann, wenn du wieder einen flachen Bereich kommst, wieder abzumachen und das Ganze mal wieder dran zu machen, sondern du machst halt jeweils immer nur entweder dran oder ab. Und so kannst du dich halt schnell auf gewisse Gewässertiefen und Strömungsverhältnisse anpassen.
Was ich auch mal dabei habe, ist ein Thermometer. Wasserthermometer. Das Thermometer sagt man nämlich auch, wann es Zeit ist, mit dem Fischen aufzuhören. Denn wenn das Thermometer bei mir 19, 20 Grad anzeigt, dann sollte man vielleicht doch nicht mehr auf Salmoniden fischen. Das Angeln einstellen.
Etwas, was man auch in sein Arsenal haben sollte, egal ob Fliegenfischen oder Spinnfischen, Trockenfliege oder Streamer, das sind Polbrillen. Und ich habe da mittlerweile mehrere. Ich habe hier diese ganz dunkle Brille für ganz helle Tage, so wie heute, die ich auch auf haben muss, damit die Sonne mit ins Gesicht scheint. Entschuldigt, deshalb bitte. Dann habe ich so eine orange, bernsteinfarbene Brille, so für immer normale Lichtverhältnisse, nicht wirklich dunkel, nicht wirklich hell, bietet dann den besten Kontrast. Wenn es jetzt dunkel ist, so Regentage, dann brauche ich etwas, was mir auffällt, dann nehme ich gelbe Gläser. Und natürlich, wenn es ganz dunkel ist und da will ich jetzt nicht, oder vielleicht ganz dunkel ist schon, ja, ist eine Morgendämmerung oder Abenddämmerung. Wenn ich jetzt eine Polbrille auf habe, ist gleich komplett dunkel, dann nehme ich aus dem Baumarkt hier durchsichtige Schutzbrillen, kosten 10, 12 Euro oder so und schützen halt eure Augen. Und glaubt mir, ihr wollt eure Augen schützen. Ihr wollt nicht, dass da irgendwie ein Haken sich in eurer Hornhaut reinbohrt.
Ein Accessoire, was ich benutze, das ist diese Korkkette. Da wollte ich schon mal in den Kommentaren gefragt, ja, was ist denn mit dieser Korkkette auf sich hat. Zum einen ist es einfach dazu, dass ich meine Hals hänge und die Korkkette verhindert halt, dass sich die Schnur in mein Hals einschneidet. Hat aber auch praktischen Grund, denn zwischen den einzelnen Korksegmenten, sag mal, habe ich jeweils ein Wirbel und zwei Karabiner geschaltet. Und wenn ich jetzt gefischt habe, will den Streamer wechseln, dann will ich den ja nicht nass in meine Box haben, sondern dann hänge ich den in so ein Karabiner ein. Je nachdem, wie groß das Klima ist, nehme ich draußen oder ein Kleinkarabiner und dann stecke ich den in den Kork rein, damit der halt schon mal trocknen kann. Und in jedem Kork habe ich mir jeweils immer vier Schlitze gemacht. So muss ich die Hakenspitze nicht in den Kork reindrücken, sondern ich klemme die Hakenspitze quasi zwischen diesen zwei Korksegmenten, die sich halt durch diesen Einschnitt ergeben, fest. Somit mache ich den Kork nicht kaputt. Die Fliege kann ich verloren gehen, die hängt draußen fest eingehakt und kann in Ruhe trocknen und die Feuchtigkeit bleibt aus meiner Box. Und es sieht irgendwie cool aus, muss ich sagen. Und natürlich vergesst den Kescher nicht. Ausreichend groß dimensioniert, denn hier für Streamer, ihr fischt auf große Fische, entsprechend groß muss auch der Kescher sein. Ich selber bin so ein Fan von so längeren Modellen. Das ist jetzt hier das Bootnet, gibt einfach mehr Reichweite. Oder ich nehme zumindest so ein mit Lenker-Kescher. Der Fisch wird schneller gelandet, gerade natürlich ein bisschen mehr Reichweite von Vorteil. Und der Winkel zwischen Rute und Schnur ist dann stumpfer, quasi, und das verhindert natürlich eher den Rutenbruch. Ausnahme ist natürlich, wenn ich jetzt wirklich tief waten muss, so bis hierher, dann ist natürlich ein kurzer Kescher mit einem kurzen Griff von Vorteil, weil ich dann natürlich besser waten kann und nicht diese sperrige Modell mit mir mitführen muss. Ansonsten habe ich die primär ist, dass ich immer den größten und längsten Kescher mitnehmen, den ich auch wirklich mitnehmen kann, ohne dass er störend ist. Das heißt, der Kescher ist für mich so groß und so lang wie möglich und so klein wie nötig.
Ja, ihr seid jetzt fertig. Ihr wisst jetzt, welche Route ihr braucht, welche Rolle, Schnur, Vorfach, Zubehör, Streamer. Und jetzt geht's endlich los. Wo seid ihr, wann fischen? Oder anders ausgedrückt, wann sollte man nicht fischen? Also, ein Tag wie heute haben wir die Situation. Ihr seht selber, die Sonne strahlt runter, wir haben Niedrigwasser, wir haben klares Wasser. Das ist so ziemlich die schlechteste Voraussetzung, um Forellen auf Streamer zu fangen. An Tagen so wie heute werde ich wahrscheinlich dunkle Muster fischen und auch sehr tief fischen. Die Fische gehen da so ein bisschen so aus dem Weg. Deshalb wollte ich wirklich die tieferen Stellen suchen.
Die besten Streamer-Tage, das sind so Tage, ich sage immer, ich sag mal, wo du richtiges Sauwetter hast, ne. So Regenwetter, es ist dunkel, total, die nicht wirklich hell werden wollen. Und wenn dann auch noch die Situation dazu kommt, dass es regnet und das Wasserlevel steigt und sich auch ein bisschen eintrübt, das ist so richtig so Prime Time für Streamer-Fisch. Und dann kommen die großen Bachforellen raus und äh legen sich auf die Lauer.
Kommen wir jetzt speziell zu den Stellen, die ihr abklappern solltet mit eurer Streamer-Route. Allen voran natürlich der klassische Gumpen. Zeige ich euch da ans Herz legen möchte, nicht die Tiefe des Gumpens auszufischen, sondern eher den Einlauf, den Kopf des Pools und dann den Auslauf des Gumpens zu befischen. Nämlich die flachen Stellen, die sind wirklich interessant. Denn die Tiefenbereiche, da ist oftmals nicht zu holen. Gerade bei den ganz tiefen Gumpen, ihr wisst, die Strömungsgeschwindigkeit nimmt von der Oberfläche zum Grund ab. Und oftmals ist unten am Gumpen überhaupt gar keine Strömung. Das heißt, der Grund dort ist voll sedimentiert, ist schlammig. Den zu Folge sind dort keine Wasserinsekten zugange, keine kleinen Fische, die diese kleinen Wasserinsekten fressen und natürlich auch keine großen Raubforellen. Die einzigen Forellen, die dort wahrscheinlich sein werden, das sind Differenzial-Bader, versteckt habt, die in den Pool geflüchtet sind, oder halt zwischen die ohnehin inaktiv sind und sich ausruhen. Das heißt, also, ihr solltet mehr so die flachen Bereiche des Gumpens abfischen, Einlauf und Auslauf. Weil da ist Sonne, zum einen, dort ist Strömung, durch das Sauerstoff, dort sind Algen an den Steinen, da tut die Wasserinsekten dran fressen, die kleinen Fische, wie Elritzen oder wie Mühlkoppen, die fressen dann wieder an den Wasserinsekten und das lockt dann natürlich auch wiederum die größeren Forellen an. Dort solltet ihr fischen. Ansonsten an einem Grund noch eine an der Seite, gerade so ein Grenzverlauf, schnelle Strömung, langsamer Strömung, sollte man nicht außer Acht lassen, aber eben auch das ganz, ganz flache Wasser würde ich auf jeden Fall befischen. Das sind oftmals so die Bereiche, da wartet man rein und dann sieht man einfach nur davon schießen. Deshalb äh, tut euch langsam an so einem Auslauf, an so einem Gumpen, anpirschen und darf nicht direkt in den tiefen Gumpen rein. Viele denken, je größer und die tiefer zum Gumpen ist, desto größer ist der Fisch, der da drin steht. Das ist oftmals überhaupt nicht der Fall. Ist so einen Gumpen sehr systematisch ab, Einlauf und Auslauf.
Weiterer Hotspot ist natürlich unterhalb von solchen, ja, leider von solchen Querverbauungen. Da ich den auch immer so kleine Gumpen und Querströmungen direkt darunter halten sich dann auch immer gerne Forellen auf. Die wollte ich ausfüllen, aber auch da, ähnlich wie beim klassischen Gumpen, vergessen Ausläufe nicht. Nicht nur in das tiefe Bass abfischen, sondern auch den Auslauf. Und auch hier wieder die Grenzschicht, schnelle Strömung, langsame Strömung. Auch gerne mal von unterschiedlichen Winkeln anwerfen, nicht nur einfach geradeaus, geradeaus und dann auch noch von der Seite abfischen. Einfach den Fischen andere Präsentation zu zeigen.
Weiterer Bereich, den wir natürlich abfischen sollte, sind natürlich Bachläufe. Ganz klar. Bachläufe bringen auf das kälteres Wasser mit sauerstoffreiches Wasser mit Nährstoffe mit Wasserinsekten, die abgetrieben werden, Landinsekten ins Wasser gefallen sind und angetrieben werden. Das lockt er wieder die Köderfische an und dann natürlich auch umgekehrt Schluss die großen Raubforellen. Tiefere Rinnen sollte man natürlich auch nicht außer Acht lassen. Das kann man den Streamer schön in Dead Drift abdriften lassen, eher wie wie eine Nymphe oder halt auch aktiv führen. Und auch da wieder, sucht die Grenzschicht. Das ist immer ganz wichtig beim Forellen fischen, egal ob jetzt mit Nymphen, Trockenfliege oder mit Streamer. Grenzschichten, schnelles Wasser, langsames Wasser. Da stehen die Forellen. Das bietet ihnen einfach die Möglichkeit, besonders energiesparend in ruhigen Wasser zu stehen. Und wenn das schnellere Wasser, was in ihnen vorbeizieht, Nahrung mit sich führt, dann können sie in die schnellste reinschießen, greifen sich äh den Futterfisch oder die Nymphe und äh können sich dann wieder zurück in das ruhige Wasser ziehen. Deshalb diese Bereiche immer ganz genau abfischen.
Einer meiner liebsten Stellen, das sind auch solche, ich sage immer so Abbruchkanten. Das heißt, man hat eine flache Riesenstrecke und dann sieht man richtig, wie die Kante so runtergeht und dann ist es auch so eine Art Pool. Und direkt an dieser Kante, da stehen meistens die Forellen. Und die auf jeden Fall nicht außer Acht lassen. Und wenn diese habe ich dann auch noch irgendwie im Schatten liegt und ein Baum drüber wächst oder so, also quasi dann noch ein bisschen Deckung bietet, dann sind das eigentlich immer Stellen, wo immer Fisch stehen muss. Und wenn er dann nichts fangt, dann sucht diese Stelle noch mal später am Tag ab und früher oder später werdet ihr aus diesen Stellen auf jeden Fall den ein oder anderen Fisch rausziehen.
Weitere gute Stellen, die ihr sicherlich schon alle kennt, das sind Bäume, die so halb im Wasser stehen, ne, wo sie da Wurzelstück so ins Wasser reingeht. Oftmals sind das die Stellen, wo die Strömung dann auch ans Uferrand trifft. Deshalb sind die Ufer auch zu unterspült. Es ist oftmals die Tiefe an der Stelle und das bietet natürlich so eine große Raubforelle zum einen erstmal ein Unterstand, sich auszuruhen, hat aber Nähe zum potenziellen Nahrung. Das heißt, ich brauche einfach nur aus dem ruhigen Unterstand nach draußen gehen und kann schon anfangen mit Fressen. Und das sind halt so Stellen, die wollte ich auf jeden Fall nie auslassen.
Abschließend möchte ich euch noch ans Herz legen, lass die flachen Bereiche nicht aus. Ich habe mit Abstand die größten Bachforellen, die größten Marmorata-Forellen im sehr flachen Wasser gefangen, teilweise was noch knöcheltief. Ja, es ist jetzt nicht so, dass die größten Raubfische im tiefsten, dunkelsten Pool unten stehen und lauern. Das macht aber gar keinen Sinn, wie schon erklärt habe. Die müssen dahin, wo die Nahrung ist. Und die Nahrung in dem Fluss ist oftmals da äh, wo Algenwachstum ist, wo Makrozoobenthos ist, also die Wasserinsekten sind, wo die kleinen Fische sich aufhalten. Und wenn ein aktiver Fisch, der fressen will, ja fressen möchte, dann muss halt genau in diese Bereiche hin, nämlich in die etwas flacheren Bereiche. Ne, also lass die bitte nicht außen vor.
Tut alles äh, genau Überblick zu bekommen über das Thema Fischen auf Forellen im Fluss. Ich hoffe, es hat euch gefallen. Ich hoffe, der eine oder andere Tipp war für euch mit dabei. Wenn ihr noch Ergänzungen habt oder Fragen habt, gerne unten in den Kommentaren. Alle Kommentare regelmäßig durch, beantworte alles so schnell wie möglich. Und ja, tut die Tipps und Tricks in die Tat umsetzen. Und ich wünsche euch viel Petri Heil und hoffentlich fangt da die Monster-Bachforelle. Ciao, bis zum nächsten Mal. Tschüss.