📱

Get Our Mobile App

Take your business learning on the go!

Download on the App StoreGet it on Google Play

Folge 1: Was ist Psychoanalyse?

Rätsel des Unbewußten20:50

Transcription

Rätsel des Unbewussten. Ein Podcast über Psychoanalyse und Psychotherapie.

[Musik]

Folge 1: Was ist Psychoanalyse?

Über kein anderes Psychotherapie-Verfahren bestehen wohl so viele Gerüchte wie über die Psychoanalyse. Man liegt auf der Couch, der Therapeut deutet immerzu ein verkappter Sigmund Freud, fühlt mit unangemessenen Deutungen in der Kindheit herum, vermutet hinter jedem Wort eine perverse Anspielung und zieht Schlüsse, die dem armen Patienten auf der Couch im besten Falle nichts nützen, im schlechtesten Fall sogar schaden. Oder aber der Therapeut schweigt, schläft hinter der Couch ein und kassiert am Ende der Stunde ein Bündel Geldscheine, mit dem er dann einer bedenklichen Neigung nachgeht, denn natürlich hat allen voran der Therapeut selbst ein psychisches Problem. Wir werden sehen, was es damit auf sich hat.

Von vielen Menschen wird Psychotherapie überhaupt mit Psychoanalyse gleichgesetzt. Das, obwohl nur ein geringer Teil der Psychotherapien in Deutschland tatsächlich einem klassisch psychoanalytischen Setting folgen. Nicht einmal fünf Prozent sind es insgesamt. Was also ist Psychoanalyse? Die einfachste Antwort darauf lautet: eines von drei psychotherapeutischen Verfahren, die in Deutschland von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Wenn ihr aufgrund einer psychischen Problematik, z.B. Depressionen oder eine Angsterkrankung, zu einem Psychotherapeuten geht, könnte er euch eine psychoanalytische Behandlung anbieten, die ihr mit euren versicherten Kärtchen, mit eurer Krankenkasse abrechnen könnt, vorausgesetzt natürlich, der Therapeut hat die entsprechende Ausbildung dazu. Er könnte auch in einem anderen psychotherapeutischen Verfahren geschult sein, von den Krankenkassen übernommen werden, noch die Verhaltenstherapie und die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie. Letztere ist aus der Psychoanalyse hervorgegangen.

Die Psychoanalyse ist freilich noch viel mehr als ein einzelnes Therapieverfahren, doch dazu ein andermal mehr. Jeder denkt bei Psychoanalyse sofort an Sigmund Freud. Tatsächlich hat Freud, ein Nervenarzt in Wien, um das Jahr 1900 die Psychoanalyse begründet. Trotzdem ist das nicht wichtig, die Psychoanalyse im 21. Jahrhundert allein mit Sigmund Freud gleichzusetzen, auch wenn viele das machen und sagen, die Psychoanalyse sei überholt, dann die Theorien Freuds widerlegt habe. Wie jede Wissenschaft verdankt die Psychoanalyse ihrem Gründer viel, aber wie in jeder Wissenschaft hat es seither viele Entwicklungen gegeben. Und so hat Freud zu Lebzeiten und bis zum heutigen Tag ist die Psychoanalyse von vielen Frauen und Männern getragen und entwickelt worden. Berühmte Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytiker, die die Psychoanalyse über den Verlauf ihrer 100-jährigen Geschichte beeinflusst haben und deren Namen ihr hier vielleicht kennt, sind zum Beispiel Alfred Adler, Carl Gustav Jung oder Melanie Klein, Erik Erikson, Erich Fromm, Margarete und Alexander Mitscherlich, Wilfred Bion oder, um zeitgenössische Analytiker zu nennen, Peter Fonagy, Otto Kernberg oder Jessica Benjamin. Es haben sich weltweit viele verschiedene Schulen gebildet, die verschiedene therapeutische Ansätze verfolgen und sich in ihrer Behandlungstechnik sehr unterscheiden. Wir werden uns der einen oder anderen Richtung oder Schule noch einmal ausführlicher zuwenden.

Ein Psychoanalytiker lernt in seiner Ausbildung verschiedene therapeutische Ansätze kennen und entwickelt im besten Fall eine eigene therapeutische Haltung, statt nur einer bestimmten Schule zu folgen. Es ist also gar nicht so leicht festzulegen, was alle diese psychoanalytischen Ansätze miteinander verbindet, ob man überhaupt von der Psychoanalyse sprechen kann. Meiner Ansicht nach gibt es einige Punkte, welche zumindest die meisten Schulen der Psychoanalyse sozusagen als kleinsten Nenner gemeinsam haben.

Erstens: die Rolle des Unbewussten. Dies geht zurück auf die Entdeckung Sigmund Freuds. Er erkannte, dass viele Symptome, die in der damaligen Psychiatrie als sinnlos und unverständlich und im Übrigen auch als unheilbar gelten, einen verborgenen Sinn haben, der den Patienten selbst nicht bewusst ist. Wenn man den verborgenen Sinn aufdeckte, in den ersten Jahren der Psychoanalyse etwa mit Hilfe der Hypnose, später mit Hilfe der Traumdeutung und vor allem des Wiederbelebens und Aufarbeitens der Lebensgeschichte in den therapeutischen Gesprächen, verschwanden diese psychischen Symptome. Heute haben wir unser Verständnis vom Unbewussten verfeinert und eine Therapie läuft ganz anders ab. Vor allem die Beziehung zwischen Analysand und Analytiker steht dabei im Zentrum, die wir noch hören werden. Psychoanalytisches Denken hat aber immer etwas mit der Vorstellung davon zu tun, dass unser Denken, Fühlen, unser Verhalten und auch ein psychisches Symptom eine unbewusste Seite haben, wozu auch Erkenntnisse der neueren Neurowissenschaften beigetragen haben. Man darf bei einem Symptom also nicht nur fragen: Wie mache ich es weg? Sondern vor allem: Wo kommt es her? Was bedeutet es? Warum gibt es das Symptom? Und oft ist es vielleicht notwendig, fast immer gibt es einen guten Grund, warum das Symptom entstanden ist.

Zum Bereich des Unbewussten gehört auch das so genannte Verdrängte. Deutet, dass bestimmte seelische Zustände, Gefühle oder Ereignisse in der Lebensgeschichte so unangenehm sind, dass wir sie nicht in unser Bewusstsein einlassen. Es handelt sich um eine seelische Schutzfunktion, die uns vor unerträglichen Gefühlen schützt, indem sie diese aus dem Bewusstsein ausklammert. Oftmals werden nicht unbedingt die Erinnerungen an bestimmte Ereignisse verdrängt, sondern die starken Gefühle, die damit einmal verbunden waren. Damit sind diese Gefühle aber nicht wirklich verschwunden, sondern wirken weiter, treten in unseren Träumen auf oder bereiten uns psychische Leiden, ohne dass wir wissen, woher sie kommen. Andere treten sie in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen auf, so auch in der Beziehung zu einem Therapeuten. Zum Beispiel, wenn wir uns im Laufe einer Therapie plötzlich ganz verlassen, einsam, vielleicht sogar schutzlos und abhängig fühlen, etwa wenn der Therapeut in den Urlaub geht und die Stunden für einige Zeit nicht stattfinden können. Ein Gefühl aus der Kindheit, wie ein Kind gegenüber seinen Eltern empfindet, ist in der therapeutischen Beziehung wieder auferstanden. Das Wachwerden solcher Gefühle in der Therapie heißt aber auch, dass diese Gefühle zugänglich und bearbeitbar werden und sich nicht mehr in psychischen Symptomen Bahn brechen müssen. In einer Psychoanalyse geht es unter anderem darum, diese verdrängten Gefühle und Erinnerungen behutsam aufzusuchen, zu verstehen und erträglich zu machen.

Zweitens: die Rolle von Konflikten. Schon der geläufigen Wendung "psychische Störung" verbirgt sich eine Vorstellung von Menschen, die einem psychoanalytischen Grundgedanken widerspricht. Störung bezieht sich auf einen Defekt in einem System, das sonst funktional ist und reibungslos abläuft, etwa ein kaputtes Rädchen am Fließband, das den ganzen Produktionsprozess behindert, oder ein Steinchen im Schuh beim Laufen, das stört. In einem solchen Krankheitsmodell geht es vor allem darum, die Störung schnell zu beheben, damit das Fließband oder der Fuß weiter laufen kann. Die Psychoanalyse geht dagegen davon aus, dass es in der menschlichen Psyche keinen reibungsfreien Normalzustand gibt. Wir ringen von Beginn unseres Lebens an mit verschiedenen Strömungen, Wünschen und Ansprüchen, und nicht immer gibt es eine Lösung, die alle Seiten unserer Psyche zufriedenstellt. Wir befinden uns also stets in bestimmten Konflikten. Beispiel: Wenn wir morgens aufstehen und zur Arbeit gehen müssen, etwas für die Schule oder die Uni lernen sollen und gleichzeitig keine Lust darauf haben, lieber schlafen wollen, im Internet herumklicken oder interessante Podcasts hören. In der Psychoanalyse würden wir von einem Konflikt zwischen Lustprinzip (das, worauf ich gerade Lust habe) und Realitätsprinzip (das, was mir die Wirklichkeit an Verpflichtungen aufnötigt) sprechen. Im Normalfall gelingt uns ein Kompromiss in diesem Konflikt. Wir schieben unser Schlafbedürfnis auf, gehen Zähneknirschend in die Schule, Uni oder Arbeit, dafür können wir uns am Abend oder Wochenende etwas Schönes gönnen. Wenn das Realitätsprinzip aber zu viel von uns fordert, die Arbeit zu langweilig, zu überfordernd oder zu frustrierend ist, fällt es uns schwer, einen guten Kompromiss zu schließen. Dann fangen wir schon in der Arbeit an zu schlafen oder essen den ganzen Tag über Schokolade, sozusagen Zucker für das Lustprinzip. Viel Schokolade zu essen kann man dann nicht einfach als eine Störung bezeichnen, die es mit einigen Trainingsmaßnahmen und Diäten zu beseitigen gilt. Es hat seinen Sinn und ist Teil einer psychischen Kompromisslösung. Wir brauchen das Schokolade essen für irgendetwas, deshalb fällt es uns auch so schwer, damit aufzuhören. Auch bei psychischen Symptomen handelt es sich häufig, wenn auch nicht immer, um solche Kompromissbildungen, auch wenn es hierbei, wie wir noch hören werden, etwas komplizierter zugeht. Letztlich müssen wir aber alle permanent Konflikte bewältigen, Kompromisse schließen und sind in dieser Hinsicht alle ein bisschen neurotisch, was an sich auch nicht schlimm ist.

Drittens: die Rolle der Kindheit. Viele psychische Probleme werden durch die aktuelle Lebenssituation ausgelöst und verteilen Frust am Arbeitsplatz, Todesfälle, Krankheiten oder ähnliches. Trotzdem geht die Verwundbarkeit für psychische Erkrankungen, man spricht auch von Vulnerabilität, zu einem wesentlichen Teil auf die Erfahrungen in der Kindheit zurück. Dabei muss es nicht nur um schlimme Ereignisse und schwere Traumatisierungen gehen. Wichtig ist die Art der Beziehung, die wir zu unseren Eltern und Geschwistern hatten, das soziale Milieu, in dem wir aufgewachsen sind, auch die Familiengeschichte mit ihren besonderen Themen, etwa Kriegserfahrungen, die noch Generationen später nachwirken können. Viele gibt es Studien, die Menschen von der Geburt bis ins Erwachsenenalter untersucht haben und die die Bedeutung früher Kindheitserfahrungen für die spätere psychische Gesundheit nachweisen, etwa die Untersuchung von Karin und Ernst Grossmann über die Bindung vom Kleinkindalter bis in die Adoleszenz oder die Studien Hartmut Radebold über die Nachwirkungen der Kindheitserfahrungen im Zweiten Weltkrieg. Wir werden darüber in der Folge über frühkindliche Bindungen noch mehr erfahren.

Viertens: die Rolle von Beziehungen. Wohl alle analytischen Schulen sind sich zudem darin einig, dass zwischenmenschliche Beziehungen für die Entstehung und Heilung von psychischen Erkrankungen von wesentlicher Bedeutung sind. Unsere Persönlichkeit steht niemals im leeren Raum. Nahezu jede Eigenschaft, die wir uns und anderen Menschen zuschreiben, etwa freundlich zu sein, zuvorkommend, zurückgezogen oder nervig, unterwürfig oder aggressiv, in all diesen Worten steckt eine Beziehungsdimension. Wir sind immer freundlich zu jemandem oder wütend auf einen anderen. Das liegt daran, dass wir als Säugetiere bis in unsere innersten Regungen soziale Wesen sind. Wir sind immer in Beziehung, in unseren Gedanken, Gefühlen, Wünschen und unseren Aversionen, auch wenn gerade kein anderer Mensch anwesend ist. Sogar die Beziehung zu uns selbst ist nach dem Modell zwischenmenschlicher Beziehungen geformt und tatsächlich einmal in einer zwischenmenschlichen Beziehung entstanden. Wir haben einmal von einem anderen, meist unseren Eltern, erfahren, wer wir sind, so unseren Namen, den wir uns ja nicht selber gegeben haben. Auch in psychischen Symptomen gibt es fast immer eine solche Beziehungsebene. Vielleicht kennt ihr das von euch selbst: Ihr kommt in Gruppen oder mit anderen Menschen, z.B. euren Partnerinnen und Partnern, immer wieder in dieselbe Situation, auch und gerade, wenn ihr das genau vermeiden wollt. Immer wieder nehmt ihr eine ähnliche Rolle in Gruppen ein, immer wieder enden Beziehungen auf dieselbe Weise. Wenn das in auffälliger Weise geschieht und ihr darunter leidet, ist es wahrscheinlich, dass euch das widerfährt, was man in der Psychoanalyse den Wiederholungszwang nennt. Bestimmte Beziehungserfahrungen, die meist eine lange Geschichte in eurem Leben haben, werden immer aufs Neue wiederholt, ohne dass euch bewusst ist, warum das immer wieder passiert und immer wieder steht man vor der Frage: Warum gerade ich? Bei psychischen Erkrankungen kann dieser Mechanismus sehr ausgeprägt sein. Ein Extremfall etwa ist aus der empirischen Traumaforschung bekannt: Menschen, die eine bestimmte traumatische Erfahrung gemacht haben, etwa einen sexuellen Missbrauch, haben statistisch ein erhöhtes Risiko, erneut in eine solche Situation zu geraten und Opfer zu werden. Man spricht auch von Retraumatisierungen. Man muss hier vorsichtig sein, das ist nicht immer so und die Menschen, die in solche Situationen geraten sind, daran nicht schuld. Schuld ist und bleibt immer der Täter. Dennoch ist ein psychischer Mechanismus daran beteiligt, dass traumatisierte Menschen sich öfter und ganz unabsichtlich in bedrohliche Situationen begeben, die ihren Traumata vergleichbar sind. Warum das so ist, werden wir in einer anderen Folge thematisieren. Wesentlich in einer Psychoanalyse ist aber, die Mechanismen eines solchen Wiederholungszwangs aufzudecken, zu verstehen und in der therapeutischen Beziehung zu bearbeiten.

Die Bedeutung der Sexualität ist im Übrigen in der Psychoanalyse selbst umstritten und von den jeweiligen Schulen unterschiedlich veranschlagt worden. Freud hat einen Großteil, wenn auch nicht alle, psychischen Symptome auf einen sexuellen Ursprung, der meist in der Kindheit liegt, zurückgeführt. Heute sehen die meisten Psychoanalytiker noch viele andere Prozesse an der Entstehung psychischer Erkrankungen beteiligt, etwa die Rolle des Selbstwertes oder die zwischenmenschlichen Bindungen. Alle Aussagen haben sich sowieso in nahezu jeder Wissenschaft überlebt, zu jeder Regel gibt es immer auch Ausnahmen und die bestätigen die Regel auch nicht immer. Es ist unwahrscheinlich, dass, wenn ihr einmal selbst eine Psychoanalyse macht, alle Äußerungen auf eine sexuelle Bedeutung zurückgeführt werden, aber ohne Zweifel spielt die Sexualität eine wichtige Rolle. Sie gehört ja neben Schlaf, Hunger und Durst oder dem Wunsch nach engen Bindungen zu den menschlichen Grundbedürfnissen.

Noch zu einem letzten Punkt: die berühmte Couch. Gehört es immer noch zur Psychoanalyse, dass sich Patienten auf die Couch legen und Analytiker und Analysand sich während des Gesprächs nicht sehen? Darauf gibt es keine pauschale Antwort. Es gibt gute Gründe, die dafür sprechen, dass eine Psychoanalyse auf der Couch stattfindet, genauso wie es gute Gründe gibt, die dagegen sprechen. Es gibt therapeutische Settings, in denen die Patienten ganz traditionell auf der Couch liegen, andere, in denen die Gespräche im Sitzen, dem Therapeuten oder der Therapeutin gegenüber stattfinden. Jeder Psychoanalytiker wird in seiner Ausbildung in beiden Techniken ausgebildet und wird das therapeutische Setting im Einzelfall immer abwägen und gemeinsam mit dem Patienten besprechen.

Zu nahezu jeder Psychoanalyse gehört aber ein intensiver therapeutischer Kontakt über einen längeren Zeitraum. Das bedeutet mehrere Sitzungen in der Woche über meist mindestens zwei bis drei Jahre. Es gibt zwar auch psychoanalytische Kurzzeittherapie, aber grundsätzlich unterscheidet die Dauer und Intensität die Psychoanalyse von anderen Verfahren, und dies hat gute Gründe. Eine Psychoanalyse ist ein intimes und bewegendes Verfahren, bei dem Themen angesprochen werden, die angstbesetzt oder sehr schamvoll sein können und die tief in unserer Identität verwurzelt sind. Dazu ist es wichtig, dass Therapeut und Patient sich gut kennen lernen. Das kann nur in einem behutsamen, vorsichtigen und langsamen Prozess gehen, in dem sich ein tiefgreifendes Vertrauen entwickeln kann. Oftmals verschwinden die anfänglichen Symptome wie Panikattacken oder Zwangssymptome im Verlauf der Therapie recht schnell, und es treten die eigentlichen Probleme in den Vordergrund, zum Beispiel Fragen der Identität, zwischenmenschlicher Beziehungen, tiefer Trauer oder Leere, des Verhältnisses zu unseren Eltern in der Kindheit oder Fragen der Lebensgestaltung und des Lebenssinns. Und je länger die dauert, desto wichtiger wird die Beziehung zum Therapeuten, in der sich bestimmte Muster unseres Erlebens und Empfindens aus früherer Zeit wiederholen. Um hier eine Veränderung zu bewirken, benötigt es etwas, das uns vielleicht heute besonders schwer fällt, aber das schon zum ersten Schritt der Heilung gezählt werden kann: sich Zeit zu nehmen.

[Musik]