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Eilmeldung: EU will DESASTRÖS auf Trump antworten!

Aktien mit Kopf9:02

Transcription

Es kommt jetzt natürlich genauso schlimm, wie es kommen musste. Die EU will mit der wirklich maximalen, dümmsten Antwort aller Zeiten auf diese Zölle von Trump reagieren. Und damit sanfte Grüße, meine Freunde des kritischen Denkens.

Ich habe es schon fast geahnt, nachdem ja neulich schon Annalena Baerbock brilliert hat mit diesem Vorschlag, man könne ja in Zukunft Steuer auf iPhone-Updates verlangen. Hört mal ganz kurz rein: In den letzten zehn Jahren wurde eine gemeinsame Toolbox geschaffen, eigentlich in Reaktion auf eine andere große Weltmacht, mit anti-Erion-Instruments, also gegen Zwangsmaßnahmen. Und wenn andere gerade wieder am heutigen Tag mal so 25 % in den Raum stellen, dann können wir auch mal unsere ganze Toolbox so in den Raum stellen. Wie oft updaten wir unser iPhone? So 10 Cent darauf würden viel Geld für Europa bringen, würde anderen vielleicht nicht so gut gefallen. Ja, liebe Frau Baerbock, versteht natürlich nicht, dass diese Kosten einfach an den Endverbraucher weitergegeben werden und natürlich vor allem dem europäischen und deutschen Verbraucher schaden.

Noch katastrophaler wäre es, wenn man die großen Tech-Konzerne – Amazon, Facebook, Google und so – jetzt anfängt mit Zöllen auf Dienstleistungen quasi zu belegen und zu besteuern, denn hier gibt es ja europaweit keinerlei Alternative. Bei den Smartphones ist es immerhin so, dass wenn das iPhone halt eben zu teuer wird oder halt eben zu stark belastet ist, du jederzeit auf ein anderes Gerät ausweichen kannst, auch aus China beispielsweise. Aber schon bei der Software hapert es dann, denn was gibt es denn außer Android? Ne, was ebenfalls von Google stammt. Weiß nicht, ob das Baerbock überhaupt weiß. Ja, und eben das iOS von Apple, gibt’s halt sonst nichts. Oder nutzt ihr etwa was? Nein. Also viel schlimmer aber ist es, wenn jetzt das kommt, was Ursula von der Leyen gerade irgendwo gesagt hat. In wo ist sie gerade? Was habe ich gesehen? Usbekistan? „Wir sind bereits dabei, das erste Paket von Gegenmaßnahmen als Reaktion auf die Straf- und Stahlzölle fertigzustellen und bereiten nun weitere Gegenmaßnahmen vor, um unsere Interessen und unsere Unternehmen zu schützen, falls die Verhandlungen scheitern“, sagte Ursula von der Leyen. Eine französische Regierungssprecherin, Apollo News berichtet gerade darüber, so Primas, sagt, dass man jetzt vor allem die US-Tech-Konzerne, die natürlich in Europa einen großen Einfluss haben, eben besteuern wolle. Ja, man wolle die digitalen Dienstleistungen aus Amerika angreifen, so Primas. Diese seien bislang nicht besteuert. Jetzt denkt man sogar darüber nach, den Zugang zu europäischen öffentlichen Märkten einzuschränken. Da haben wir es wieder, ne? Die Zensur. Also die Plattformen X, Facebook und so weiter eben entweder einzuschränken oder ganz abzuschaffen.

Das große Problem, was die gerade nicht verstehen, ist, dass wir weitaus abhängiger von diesen Plattformen sind als die von uns. Ja, ein Zoll oder eine Steuer, von mir aus irgendeine Datensteuer oder irgendwas, was sie sich da wieder ausdenken werden, würde auch diesen Unternehmen schaden, aber VIEL VIEL VIEL mehr würde es all den ganzen Kleinunternehmern und mittelständischen Unternehmen in Deutschland schaden. Überleg doch mal: Wo machen diese Unternehmen Werbung im Onlinebereich? Wo beziehen die ihren Internet-Traffic her? Garantiert nicht aus irgendeiner Annonce auf einer Litfaßsäule oder aus dem Telefonbuch oder so. Ja, wollen die in Zukunft wieder Flyer überall in die Briefkästen werfen oder was? Ja, diese Unternehmen ohne Facebook, ja, ohne die Möglichkeit dort Werbung zu schalten und so, oder eben mit einer viel teureren Möglichkeit, weil das natürlich schlussendlich weitergegeben wird, schadest du vor allem den deutschen und europäischen Unternehmen.

Ja, der Punkt ist nämlich der, und das schreiben die hier völlig richtig: Es gibt kein deutsches und kein europäisches Pendant zu diesen Plattformen. Wir haben kein ChatGPT, wir haben kein Google, wir haben kein Amazon, wir haben auch kein Facebook. Wir haben das alles nicht. Und deswegen belegt man diese Unternehmen jetzt mit Zöllen, dann sinkt deren tolle Marge einfach ein ganz bisschen. Hier, schaut euch mal kurz an: Meta beispielsweise hat eine Nettogewinnmarge von 38 %. So, wenn diese Nettogewinnmarge jetzt um ein, zwei Prozentpunkte zurückgeht, glaubt ihr dann, wird Zuckerberg auf einmal zu Trump gehen und sagen: „Hey Trump, bitte die Zölle zurück“ oder so? Schaut euch mal die durchschnittliche Nettogewinnmarge von europäischen und deutschen Unternehmen an, die liegt teilweise bei 23 %. Was passiert dort, wenn auf einmal die Werbung wieder massiv teurer wird? Was passiert dort, wenn all diese ganzen Unternehmen auf einmal ihr WhatsApp und so nicht mehr so benutzen können, wie sie sonst tun, oder eben über Instagram ihre Beiträge und so weiter teilen? Leute, das ist eine absolute Katastrophe. Hier sind Leute wirklich am Werk, die davon keine Ahnung haben. Es ist genau, es erinnert mich gerade sehr stark an dieses Leistungsschutzrecht von damals. Erinnert ihr euch noch? Das war ja auch so eine brillante Idee der EU, ne? Da haben ja damals, als Google immer auf diese Google News-Fetzen hingewiesen hat, wo die dann beispielsweise auf Internetseiten von Medien und Nachrichtenportalen weitergeleitet haben, den also sogar noch Traffic gebracht haben. Das heißt, Leute gehen zu Google, ja, geben dort irgendwas ein, z. B. „Zölle Nachrichten“ irgendwas, und sind dann dort von Google auf die entsprechenden, auf die entsprechenden Nachrichtenseiten weitergeleitet worden. Und statt, dass sie sich bedanken, sagen die auf einmal: „E, das sind unsere Inhalte, ihr müsst uns jetzt dafür bezahlen, dass ihr für uns Werbung macht.“ Das war tatsächlich aus der sachlogischen Argumentation heraus das, was die wollten, ja. Also das hat natürlich keine Logik, aber die wollten das trotzdem, ne? Dann hat Google natürlich gesagt: „Ja, Leute, also das könnt ihr natürlich vergessen. Dann sagt uns bitte Bescheid, wenn ihr da raus wollt aus dem Ding, und dann verlinken wir euch halt nicht mehr, aber wir werden euch garantiert kein Geld geben.“ So, dann haben, haben einige halt von den Verlagen dann gesagt: „Okay, wir gehen jetzt da raus, wenn wir unser Geld nicht kriegen.“ Und dann, was ist passiert? Der Internet-Suchmaschinen-Traffic auf deren Webseite ist natürlich dann komplett zusammengebrochen, weil sie bei Google nicht mehr aufgetaucht sind. So, und was kam dann? Dann sind sie alle schön wieder angedackelt gekommen und haben gesagt: „Google, ihr müsst uns doch kein Geld geben. Könnt ihr uns bitte wieder aufnehmen bei Google News und so.“ Und somit ist dieses gesamte Konstrukt, was natürlich auch entworfen wurde von Leuten, die einfach von diesem Internetgeschäft keine Ahnung haben, in sich zusammengekracht. Ja, ich meine, diese großen amerikanischen Unternehmen: In dem Moment, wo ihr jetzt hier gerade dieses Video schaut, ne, jeder hier kann so viele Videos hochladen, wie er möchte, ohne selbst dafür was zahlen zu müssen. Tausende, Millionen von Unternehmen in Europa profitieren von diesen sehr günstigen Dienstleistungen. Oder warum nutzen Android all die ganzen Smartphone-Hersteller? Ja, weil es so günstig ist, oder sogar, ist es nicht sogar umsonst? Weiß ich gar nicht, aber ich glaube, es ist jedenfalls spottbillig. Können die eine eigene Software schreiben? Na ja, wo ich sehe es nicht. Ja, wir sehen diese Software nicht, wir haben diese Unternehmen nicht. Und deswegen werden diese Unternehmen, wenn wir die mit Zöllen und Steuer belegen, auch nicht irgendwie einen Schaden dadurch haben, sondern den Schaden, den werden nur wir haben. Aber es war irgendwie auch schon abzusehen, dass die genau mit so einem Quatsch ankommen werden, statt einfach vernünftig zu verhandeln.