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Rollladen & Jalousie mit KNX - Alles was du wissen musst!

Torben Ledermann35:15

Transcription

Ja, damit hi und herzlich willkommen zurück auf meinem Kanal zu diesem neuen Video. Ihr seht's am Hintergrund, wir sind mal wieder unterwegs und diesmal zu Besuch bei War. Hi Stefan. Hi Torben. Wir haben uns ja im letzten Video schon gesehen bzw. da hast du uns die neuen Secure Aktoren von euch gezeigt, um die es heute gehen soll.

Genau. Im letzten Video ging es eher so allgemein um das Thema Verschattung. Also schaut da gerne mal im Nachgang rein, wenn ihr das Video noch nicht gesehen habt. Und heute geht's halt wirklich um das Thema, was bedeutet das für KNX? Und da wä mal so meine erste Frage. Ich weiß, Verschattung ist mehr als einfach nur hell und dunkel machen, sondern das hat auch eine ganze Menge mit Energieeinsparung zu tun. Ihr als Experten, ihr könnt mir da oder uns bestimmt ein bisschen mehr dazu erzählen, oder?

Ja, auf jeden Fall. Sonnenschutzsteuerung, Sonnenschutzautomatisierung ist für uns, dass der Sonnenschutz das größte Ventil an der Fassade ist. Das heißt, der Sonnenschutz zahlt auf Themen wie Behaglichkeit, aber auch massiv auf das Thema Energieeinsparung, das heißt auch Kostensenkung dementsprechend ein. Bekanntermaßen ist Kühlenergie viermal so teuer zu erzeugen wie Heizenergie. Wissenschaftliche Studien belegen, dass durch einen intelligent automatisierten Sonnenschutz hier bis zu 70% eingespart werden können.

Das ist ja schon eine ganze Menge. Also, wenn ich überleg Kühlleistung viermal so teuer und 70% Einsparung, weißt du was es ungefähr auf der Heizungseite ist? Hier reden wir dann äh von 30%, wenn wir den Sonnenschutz quasi nutzen, um den Energieeintrag im Winter zu nutzen, um die Heizung zu unterstützen. Also, da kann ich schon eine ganze Menge Kosten am Ende mit sparen, aber ich gehe mal davon aus, das braucht auch eine entsprechend gute Planung, um das Ganze eben erzielen zu können. Und da finden wir den Schwung rüber zu euren Secure Aktoren. Da wer mal so meine Frage, ihr habt ein großes Portfolio an Aktoren, also von Aufputz zu Unterputz. Wenn ich jetzt an so eine Planung rangehe und wir sind jetzt erstmal bei der Reihen Hardwareauswahl, was ist da so aus eurer Sicht zu berücksichtigen oder was oder was gibt es zu berücksichtigen?

Ähm zum einen geht's schon mal los bei der Montagesituation. Will ich die Aktorik zentral in dem Verteilereinbau montieren, das heißt klassisch im Rein Einbaugehäuse, oder will ich die Aktorik entlang der Fassade montieren, das heißt dezentral, dann bieten wir hier ähm ideale Lösung unser Aufputhäuse. Mhm. Es gibt aber auch Möglichkeiten, das Ganze hinter einem Schalter, hinter einer Steckdose zu montieren. Da sprechen wir dann von Unterputzgeräten. Das ist natürlich auch von der Verkabelung dann am änden Unterschied, ob ich jetzt, ich sag mal, die Jalousien beispielsweise aus der Verteilung mit der Stromleitung rausgehe und das Ganze einfach durchschleife und dann KNX mit dazu noch parallellege, dann kann ich das Ganze ja dezentral wunderbar machen. Mache ich das ganze zentral, brauche ich ja die Leitungen entsprechend einzeln immer in der Verteilung, weil ich ja von der Verteilung aus entsprechend verdrate. Ganz klar. Also das Thema dezentrale Montage zahlt definitiv auf Leitungsführung und somit auch auf Kosten ein.

Okay, jetzt haben wir die Hardware uns rausgesucht, also ich sag mal entweder das ganze aufputzt bzw. dezentral oder zentral das ganze gemacht. Wie geht's dann weiter? Also ein Punkt ist auch noch das Thema normale Standard Relaisaktoren. Hier muss ich dann z.B. bei der in Betriebnahme laufend Wendezeiten händisch ermitteln. Ich kann aber auch hin zu einer Secure Pro Variante gehen. Da habe ich eine automatisierte Laufzeiterfassung und diese Strommessung gleicht auch in der Zukunft alterungsbedingte Abweichungen aus. Das heißt, da kriege ich dann nicht nach zwei Jahren den Anruf, die Jalousien fahren nicht mehr an die richtige Position und muss hinfahren und die Zeiten einmal neu einmessen.

Genau richtig. Und ich würde sagen, die in Betriebnahme bis zu dem Punkt, die schauen wir uns jetzt mal live am Gerät an. Und damit habe ich den aktuell jetzt einmal hier in mein Projekt hinzugefügt. In meinem Fall habe ich jetzt auf die Secure Funktion verzichtet. Liegt einfach da dran, um jetzt bei der Parametrierung ein bisschen schneller unterwegs zu sein. In der Praxis würde ich die in der Regel wahrscheinlich aktivieren. Wenn wir uns jetzt hier den Aktor mal anschauen in den Parametern, dann haben wir zunächst mal so eine kleine Übersichtsseite. Was hier ganz cool gemacht ist, wenn ich das Gerät schon mal programmiert habe, also zumindestens die physikalische Adresse runtergeladen habe, dann kann ich hier über diesen Button auch vom Gerät direkt die Firmenwhversion auslesen. Also direkt hier über die Applikation finde ich eine nützliche Funktion da an der Stelle. Und dann sehen wir auch schon gibt es hier wieder die Kontexthilfe, die kennt man ja auch von anderen Geräten, aber gerade jetzt natürlich bei so einem Aktor, der so viele Funktionen unterstützt, ist das schon echt eine nützliche Sache, dass ich da nicht jedes Mal ins Handbuch übergehen muss.

Fangen wir erstmal mit ein paar grundlegenden Parametern an und zwar hier einmal die Geräteparameter. Hier konfiguriere ich einmal, wie empfange ich Uhrzeit und Datum. Brauche ich natürlich auch für ja klar Zeitschaltuhrfunktionen, die hier mit integriert sind, aber auch andere Funktionen und auch wie der Sonnenstand berechnet werden soll, ob ich den vorgegeben bekomme oder ob der Aktor sich diesen dann am Ende selbst berechnet. Die Bluetooth Funktion, da merken wir uns zumindestens schon mal das Passwort. Das ist das Standardpasswort und das wird gleich noch nützlich, wenn wir das Gerät weiter in Betrieb nehmen. Unter Ausgänge kann ich dann jetzt wirklich auch die Kanäle parametrieren. Das heißt, ich aktiviere mir erstmal den Kanal 1, der kriegt noch einen Namen und dann kann ich hier mit einem Plus einmal die ja Unterparameter oder die Unterseiten davon öffnen. Und da starten wir erstmal mit den Behangparametern. Was ich hier nämlich eben einmal einstelle, ist die Laufzeit. Es sei denn, ich mache das Ganze über die Strommessung. Ich habe ja jetzt hier einen Akter, der das auch mit Strommessung machen kann. Das heißt, ich bräuchte nicht zwingend diese Laufzeit hier, sondern kann das gleich noch aktivieren, dass der Aktor eben automatisch die Laufzeiten misst über den Stromverbrauch. Jetzt habe ich gesagt eigentlich, warum? Na, ich habe jetzt hier keinen Jalousienemotor an meinem Demoboard, den ich hier anschließen kann. Das heißt, ich werde hier die Laufzeiten wirklich händig einstellen. In der Praxis würde ich euch definitiv empfehlen, das Ganze über die Strommessung zu machen.

Dann haben wir hier unten die Behanggeometrie. Da kommen wir gleich noch dazu, was das bedeutet. Wir wollen jetzt erstmal nur soweit kommen, dass wir den ja die Jalousie auf und abfangen können. Das heißt, ich parametriere hier einmal die Laufzeiten, die lasse ich hier mal auf den 30 Sekunden. Das passt jetzt hier für den Demofall und dann springen wir schon weiter in die Motorparameter. Hier sehen wir nämlich kann ich einmal die Strommessung aktivieren. Ja, wenn ich die aktiviere und auch auch die Laufzeitermittlung aktiviere sowie die Laufzeitanpassung, dann habe ich wirklich diese drei Funktionen aktiv, dass eben die Laufzeit einmal per Kommunikationsobjekt aktiviert werden kann oder gestartet werden kann. Dann macht der Motor eine Justierfahrt bzw. Der Aktor macht eine Justierfahrt, misst dabei, wie lange braucht der Motor zum hoch und runterfahren und wenn ich dann noch die automatische Anpassung aktiv habe, dann tut er diese Laufzeit auch mit jedem mal fahren immer weiter anpassen. Also dann habe ich eben diesen Alterungseffekt von einer längeren Laufzeit automatisch mit abgedeckt. Das passt der Aktor von sich aus dann an und gerade eben, wenn ich solche Automatikfunktionen nutzen möchte, ist das in meinen Augen wirklich einen Segen, dass der Aktor das von selbst macht. In meinem Fall, wie gesagt, habe ich das Ganze nicht. Deshalb deaktiviere ich diese Funktionalität und dann kann ich hier unter Korrekturen noch einmal die Motorträichtung ändern. Wenn jetzt beispielsweise beim Anklemmen ich das Ganze vertauscht habe, weil ich da ein Fan bin, das Ganze nicht in der Software hier zu drehen, sondern wirklich an der Verdratung selbst, also in der Verteilung dann zumindestens die Drehte zu tauschen oder idealerweise dann natürlich am Motor, je nachdem, wo, sage ich mal, falsch rumgeklemmt wurde. Das ist für mich immer meistens eher so eine Notlösung hier. Und dann habe ich hier noch die so eine Art Nachlaufzeit, also wie viel Sekunden soll der Motor noch bestrt werden, nachdem er in der oberen oder unteren Endlager ist.

Damit haben wir erstmal so grundsätzlich die Parameter aktiviert oder konfiguriert, um den Motor fahren zu können. Es gibt aber noch eine Sache, die ich jetzt noch weiter konfigurieren möchte. Und zwar, wenn wir mal in die Kommunikationsobjekte gucken, habe ich jetzt einmal den Farbfehl hoch und runter, sowie Stopp und Schritt und ich kriege die Rückmeldungen über die Behanglänge, also über die Höhe und die Lamellenstellung, das heißt den Winkel. Was mir aber fehlt ist, wenn ich jetzt einen Display beispielsweise habe, wo ich über einen Slider die Jalousieposition konfigurieren kann, dann muss ich ja auch das Ganze manuell vorgeben können. Das kann ich hier aktuell nicht. Um das Ganze zu realisieren, gibt es hier einmal die Funktion. Da gibt's eine ganze Vielzahl an Funktionen, die hier aktiv sind. Beispielsweise Windüberwachung, Sonnenautomatik, da kommen wir auch noch dazu. Aber wir wollen uns jetzt erstmal um den manuellen Modus kümmern. Also, dass ich wirklich über einen Taster das ganze manuell steuer und dann gehe ich hier einmal auf manuell und aktiviere mir hier einmal die beide Objekte. Wir sehen, hier gibt's noch wesentlich mehr, z.B. Szenenobjekte. Ich kann das Verhalten noch weiter konfigurieren, aber ich gehe jetzt hier mal auf die Bitte Objekte. Wenn ich die dann eben einmal hier habe, dann sehen wir hier einmal manuell be Hanglänge anfahren und die Lamellenstellung anfahren. Und damit haben wir den Kanal jetzt soweit konfiguriert, dass ich ihn schon mal manuell steuern kann. Und das verknüpfe ich gerade mal mit den Gruppenadressen.

So, ich habe den Aktu jetzt soweit programmiert, aber bevor wir das Gerät jetzt manuell über das Display bedienen, will ich zunächst mal in die Varema XSA App, weil wir sehen schon hier der Aktor wurde per Bluetooth gefunden und ich kann mich jetzt mit dem Aktor verbinden. Jetzt müssen wir uns nur das Passwort gemerkt haben und das war 3706. Dann klicke ich hier einmal auf okay. Dann kann ich hier einmal drauf gehen und dann sehen wir jetzt hier die Ausgänge, die es gibt bzw. ich kann mir hier auch die Binäreingänge mir anzeigen lassen. Ich kann den Programmierknopf von hier aus aktivieren bzw. auch wieder deaktivieren. Und wenn ich jetzt noch mal kurz auf die Ausgänge gehe, dann kann ich mir jetzt hierüber eben auswählen, welche Ausgänge ich steuern möchte und kann dann von hier aus eben einmal die Ausgänge ansteuern. Ich denke, man kann es vielleicht so ein bisschen klacken hören und damit habe ich eben als derjenige, der den Aktor einbaut und in Betrieb nimmt, die Möglichkeit, den Aktor schon mal zu testen, ohne dass ich irgendwie großartig was programmieren muss, bzw. dass die KNX Anlage dafür stehen muss. Klar, der Aktor braucht natürlich Strom und entsprechend auch die KNX Buspannung, aber für die reinen für den reinen Funktionstest kann ich das eben direkt aus der App machen. Und gerade jetzt bei Unterputzgeräten, die eben nicht mal eben so zugänglich sind, ist es natürlich eine coole Sache, weil ich dann mich einfach per Bluetooth verbinden kann, ohne direkt an die Dose rangehen zu müssen.

Aber wir wollen das Gerät ja auf lange Sicht nicht immer mit dem Handy steuern, sondern wir wollen das Ganze z.B. hier über so einen Display machen. Und da habe ich jetzt eben genau diese Höhenvorgaben, die wir ja eben noch aktiviert haben. Das heißt, ich gehe hier jetzt mal auf 50%. Wir hören entsprechend, dass der Aktor fährt und dann sollten wir auch gleich ja das Ganze noch mal klacken hören, wenn der Aktor zu Ende ist. Und ich hier mal nach rechts swipe, dann haben wir hier die Lamellenverstellung und dann kann ich entsprechend hier den Lamellenwinkel als solches konfigurieren.

Ja, Stefan, in Betriebnahme ist jetzt soweit abgeschlossen. Jetzt habe ich aber doch noch mal eine Frage zur Hardware. Die sieht ja doch, also gerade jetzt so die Bauform ist ja doch etwas spezieller. Was ist denn der Hintergrund davon oder allgemein bei der Hardware, bei den Bestückungen, was sind da Funktionen, die ihr damit reingebracht habt?

Also mit unseren Aufputzgehäusen gar nicht ganz charmant. Zum Beispiel konventionelle Jalousietaster direkt an der Fassade in den KNX einbinden oder auch z.B. Fensterkontakte. Ich kann die Eingänge aber auch nutzen, um z.B. Dimmer an den KNX Aktor anzuschließen, kann den dann auch über den KNX Bus weiter verwerten. Das heißt, so ein Anwendungsbeispiel wä ein Bürogebäude, wo ich sowas in ein großes Büro eben einbaue, die Fassade mit einbinde und dann vielleicht dort direkt noch Taste einbinde, die ich dann für Beleuchtung nutzen kann etc. Genau. Klassische Situation z.B. an der Kabelrasse oder im Zwischenboden.

Was ich ja eine ganz coole Funktion finde, ist gerade jetzt hier bei der bei der Unterputzvariante, die hat ja auch die Bluetooth Schnittstelle, dass ich da eben gerade nach der Montage noch einfach rankommen, weil gerade mal so händig das ganze zu fahren ist dann doch echt eine bequeme Sache bei der Unterputzvariante.

Genau. Alle Produkte, die wir hier sehen, haben im Prinzip eine Bluetooth Schnittstelle integriert. Aber gerade bei der Unterputzvariante ist es interessant, wenn ich den Aktor hinter dem Taster montiert habe, kann ich da drüber im Prinzip ganz charmant eins zu eins Test oder Maintenance etc. drüber machen.

Okay, gehen wir mal von der Hardware weiter zur Software, also wieder zurück dann in die ETS. Was wären denn da so die ersten Funktionen, die ich, sage ich mal, ja, im Betrieb nehmen sollte bzw. Mit was starte ich da am besten?

Also im Prinzip parametriere ich mir als erstes mal, was habe ich für ein Behangtyp? Da bieten wir im Prinzip vordefinierte Behangtypen, unsere Standardbehänge, wo schon mal aus der Werkseinstellung heraus im Prinzip Wendezeiten, Wendebereiche eingestellt sind. Mhm. Das heißt, wenn ich von War die entsprechende Verschattung habe und dann den Aktor dazu einsetze, spare ich mir dann an der Stelle das Eingeben von genau diesen Zeiten eben richtig.

Ganz genau. Und das heißt, ich stelle dann den Verhang ein, kann dann entsprechend das ganze per KNX verknüpfen und dann ist ja so das erste, zumindestens mache ich das meiste als als Funktion die der Windschutz.

Genau. Auch hier in den Werkseinstellungen bieten wir die Standardsondenschutzfunktion an. Das heißt, wir haben eine Windüberwachung per Default aktiv, ähm eine Sonnenautomatik. Ich kann meine manuelle Bedienung mit dem Aktor verknüpfen. Hätte aber auch die Möglichkeit äh weitere Funktionen noch zu aktivieren.

Bei der Schutzfunktion vielleicht gerade noch mal da drauf eingegangen. Wind ist glaube ich soweit vielen klar. Der Behang soll nicht von der Fassade fallen. Es gibt ja aber auch noch weitere Alarme, die ich von der Wetterstation einbinden kann. Frostalarm beispielsweise. Was hat das für ein Hintergrund?

Genau. Den Frostalarm kann ich nutzen gerade bei Jalousie, bei Lamellenprodukten. Wenn ich jetzt z.B. eine gewisse Temperatur unterschritten habe. In Verbindung mit Regen können die Führungsschienen vereisen und somit beim Hochfahren der Sonnenschutz beschädigt werden. Das würde ich darüber verhindern.

Okay, dann würde ich sagen, machen wir doch die erste in Betriebnahme mal drüben in der ETS.

Ja, dann wollen wir doch mal die entsprechenden Alarme, also Wind und Eisalarm, mit dem Aktor verknüpfen. Und dafür bin ich jetzt hier wieder in der ETS und habe hier einmal die Konfiguration von meinem Motor offen. Und das sind ja jetzt Informationen, die von extern, also von der Wetterstation kommen. Das heißt, in dem Fall gehen wir jetzt hier erstmal auf die Funktionseingänge, weil hier können wir die verschiedenen Eingänge konfigurieren, die der Aktor hier als externe Informationen bekommt. Das heißt, das wäre hier eben einmal der Windalarm, den ich hier eben konfigurieren kann. Ist das ein Bitobjekt oder ist das ein Messwert? Und was ich auch machen würde, ist ich würde hier immer auch eine Überwachung einstellen. Ja, Faustformel, die ich da so immer ansetze, ist die Überwachung muss die dreifache Zeit abdecken, die der Aktor oder die Wetterstation züglich sendet. Das heißt, sendet meine Wetterstation jede Minute den Windalarm, gehe ich hier in dem Fall jetzt auf ja das nächste, was da dran kommt, gehen wir auf 5 Minuten Überwachungszeit. Das heißt, hier wird überprüft, schickt die Wetterstation auch wirklich innerhalb der 5 Minuten mindestens einmal den Windalarm. Wenn das nicht der Fall ist, muss davon ausgehen gegangen werden, dass die Wetterstation defekt ist und der Winteralarm wird entsprechend dann automatisch ausgelöst. Das ist jetzt hier entsprechend einmal der Winteralarm. Was jetzt noch fehlt, ist der Eisalarm. Und dafür muss ich hier bei den Funktionseingängen auf erweitert gehen. Dann kann ich mir noch weitere ja quasi externe Informationen holen. Unter anderem hier Eis und Niederschlag, den ich dann auch hier einmal konfigurieren kann. Auch hier kann ich das entweder als Messwerte konfigurieren, also über die Temperatur und über die Information Niederschlag oder ich kann mir das als Bitobjekt konfigurieren. In meinem Fall lasse ich das jetzt hier als wirklich Eisalarm. Ich kriege das hier in meinem Fall so von der Wetterstation. Das heißt, diese beiden Informationen können wir dann hier schon mal mit den entsprechenden Gruppenadressen verknüpfen. Also einmal den Winteralarm und einmal den Frost bzw. Eisalarm. Aber damit ist jetzt noch nicht gesagt, dass daruf auch reagiert werden soll, weil hier konfiguriere ich nur die das Format quasi dieser externen Information und die Funktion als solches, die konfiguriere ich dann hier. Also hier mal die Windüberwachung. Da kann ich jetzt sagen, okay, die Windüberwachung löst aus, wenn der Windalarm aktiv ist. Ich kann mir hier theoretisch auch noch andere Eingänge mit dazu holen. Ich kann diese Auslösung dann hier verzögern und in dem Fall soll die Jalousie entsprechend einmal ein definiertes Ziel anfahren, nämlich die obere Endlage. Ich kann dann auch hier noch mal das Beenden verzögern. Das geht theoretisch auch, aber das würde ich jetzt hier an der Stelle mal so auf Standardeinstellungen lassen. Und was dann noch fehlt, ist der Eisalarm. Und diesen Eisalarm aktiviere ich über die erweiterten Funktionen. Da kann ich mir nämlich ein Sicherheitsobjekt allgemein aktivieren. Und hier sehen wir, ist standardmäßig auch der Eisalarm mit drauf. Na, den Witteralarm kann ich dann hier eigentlich rausnehmen, weil ich habe den ja noch mal separat. Das heißt, Sicherheit allgemein nutze ich jetzt hier für den Eisalarm. Auch in dem Fall fahre ich die obere Endlage an und damit hätte ich diese beiden Funktionen jetzt hier abgedeckt. Wir sehen auch von der Priorisierung ist Sicherheit allgemein und Windüberwachung sind das die obersten Prioritäten. Die manuelle Bedienung, die ist auf der ja Priorität 10. Das heißt, die Alarmfunktion gewinnen immer in jedem Fall. Und das würde ich sagen, laden wir gerade mal kurz auf das Gerät runter und dann schauen wir uns das Ganze mal an.

So, wir sehen jetzt hier, die Jalousie ist aktuell komplett nach unten gefahren. Das bedeutet, wenn ich jetzt einmal den Winteralarm auslöse, sollte die Jalousie entsprechend einmal nach oben fahren und auch gesperrt sein. Und dann sehen wir, was auch hier ganz cool ist. Ich habe das über das Symbol quasi hinterlegt. Wir haben jetzt den Windalarm aktiv, bzw. Also den Frostalarm läuft auf selbe hinaus und ich kann jetzt hier schon am Element das Ganze nicht mehr steuern, aber selbst wenn ich jetzt einen neuen Farbefehl an den Aktor schicken würde, dann würde es im Endeffekt nichts bringen, weil auch hier haben wir ja gesehen, in der Priorität liegt der Alarm nach oben. Das heißt, eine manuelle Bedienung ist jetzt, solange der Winteralarm aktiv ist nicht möglich. Gleiches gilt natürlich auch für den Eisalarm.

So, Stefan, der Motor fährt jetzt auf und ab, ist geschützt vor Wind, Frost und jetzt hattest du ja schon erwähnt, es gibt die Sonnenautomatik in den Standardeinstellungen. Was genau bildet die dann am Ende ab?

Genau, die Sonnenautomatik ist eine klassische Standard Funktion im Sonnenschutz. Das heißt, normalerweise habe ich zwei Grenzwerte. Ein Grenzwert Sonne, der den Behang runterfährt, ein Grenzwert Wolke, der den Behang wieder nach oben fährt. Und klassischerweise ist hier ein fixer Lamellenwinkel eingestellt. Aber das volle Potenzial in Richtung Behaglichkeit, Blendungsvermeidung, aber auch Energieeinsparung erreiche ich, wenn ich das Ganze über eine Lamellennachführung noch mal erweitere.

Okay, und Lamellen Nachführung bedeutet dann letztenendes, dass ich eben nicht bei der entsprechenden Funktion einfach auf einen festen Wert fahre, sondern eben berechnet wird, auf was für einen Winkel die Lamelle ja gefahren werden muss, oder?

Genau. Die Lamelle wird im Prinzip den Sonnenstand nachgeführt. Das heißt, der Nutzer im besten Fall merkt gar nicht, dass der Sonnenschutz verändert und bekommt somit immer die perfekte Situation aus maximalen Tageslichtintrag, aber Vermeidung von Blendung.

Was muss ich da jetzt beachten, wenn ich das Ganze parametriere? Gibt's da so gewisse Punkte, wo man sagt, okay, da musst du drauf achten, dass es am Ende eben auch den Nutzer nicht stört, sage ich mal.

Also ein ganz großer Punkt ist hier, den habe ich eigentlich schon am Anfang der in Betriebnahme gemacht, das Thema Wendezeiten. Wenn die nicht auf den Behang abgestimmt ist, passen letztendlich die Lamellenwinkel der Lamellennachführung nicht und im schlimmsten Fall tritt Blendung im Raum für den Nutzer auf.

Okay, das heißt, hier muss ich schon ein besonderes Augenmerk darauf legen, dass ich die perfekte passende Wendezeit für den Behang ermittle und dann bietet unser Aktor basierend auf diesen Behangdaten zwei Varianten in Richtung Berechnung der Lamellenaufführung. Das heißt abgestimmt auf den Behangtyp oder auch eine Möglichkeit das Ganze manuell über eine Tabelle einzurichten.

Okay, dann würde ich sagen, gucken wir uns auch die Sonnenautomatik jetzt noch mal in der ETS an.

Also, wir wollen uns jetzt die Sonnenautomatik mal anschauen. Die ist ja auch schon in der Basiseinstellung aktiv. Ich bin ja gerade nur in den erweiterten Einstellung, weil ich den Frostalarm noch mit dazu genommen habe. In der Sonnenautomatik, wenn wir da mal in die Funktion reinspringen, dann sehen wir hier schon so ein bisschen, was für Informationen brauche ich denn mindestens mal. Na ja, ich brauche die Information, ob es überhaupt sonnig ist. Und wie kriege ich das raus? Na ja, dafür gibt's hier eben den Funktionseingang Sonne bzw. Dämmerung. Und da habe ich jetzt auch wieder verschiedene Möglichkeiten. Ich kann mir das entweder als ein Bitobjekt holen oder ich kann mir das auch als Messwert holen, womit ich dann unterscheiden kann zwischen den Zuständen Sonne, Heiter und Wolke. Das sind vordefinierte Werte hier von Wara, die hier eingetragen sind. Ich kann hier dann noch aus verschiedenen Auswertungsverfahren auswählen. Ich bleibe jetzt mal hier dabei. Das bedeutet, das bedeutet, der Aktor kriegt jetzt die Helligkeit der Wetterstation in Lux und wertet dann aus. Das heißt, bei unter 20.000 Lux wird das Ganze als wollig ausgewertet, bei 35.000 Lux als Heighter und bei 50.000 Lux entsprechend als Sonic mit entsprechenden Verzögerungszeiten noch zwischendrin. Und wenn wir dann jetzt mal zurückgehen auf die Sonnenautomatik, dann können wir im Prinzip hier auch diese verschiedenen Zustände auswerten. Also wir können sagen, die Sonnenautomatik greift nur erst, wenn es wirklich sonnig ist. Oder ich kann z.B. sagen, die Sonnenautomatik greift schon, sobald es auch schon heiter ist. Ich kann das Ganze natürlich auch noch viel weiter ja mir entsprechend verknüpfen, z.B. indem ich noch sage, okay, die Sonne muss auf die Fassade fallen. Aber wir wollen jetzt hier an der Stelle wirklich mal erst mit den Basics anfangen. Das heißt, ich lasse das jetzt mal hier auf Sonic stehen. Danach wird eben diese Sonnenautomatikfunktion angefahren. Das bedeutet jetzt, wenn diese Situation also eintrifft, das heißt, es ist Sonic, dann wird diese Funktion quasi gestartet. Und hier kann ich jetzt das Verhalten konfigurieren. Was soll bei der Sonnenautomatik denn passieren? Na ja, in dem Fall ist jetzt erst einmal konfiguriert, dass ein festes Ziel angefahren werden soll, nämlich nach unten und 70% Lamellenstellung. Das wäre jetzt also erstmal eine feste Position, die dann angefahren wird. Das heißt, wenn es sonnig ist, wird genau diese Position dann angefahren. Aber Stefan hat ja auch erklärt, dass das Ganze noch effektiver ist, wenn ich das mit einer Lamellennchführung mache. Und auch das kann ich entsprechend hier konfigurieren, indem ich nicht sage, es soll einfach ein fester Wert angefahren werden, sondern ich kann mir hier meine Lamellennachführung auswählen. Da sind wir schon wieder ein Eingang 4.2, den wir konfigurieren müssen bzw. den wir konfigurieren sollten. Und das sehen wir hier einmal gibt es den Eingang 4. Das kommt also aus dem Sonnenstand und hier konfiguriere ich mir jetzt die Fassadenausrichtung von diesem Motor, damit der Aktor wirklich berechnen kann, was für einer Lamellenstellung brauche ich denn überhaupt? Das heißt, nur weil es sonnig ist, bringt uns das Ganze ja noch nicht viel an Information, weil nur weil es sonnig ist, heißt das ja noch lange nicht, dass die Jalousie eben komplett runterfahren muss. Das heißt, was wir hier einmal konfigurieren müssen, ist die Ausrichtung der Fassade. Wenn wir uns das Ganze hier mal angucken, 0° würde dementsprechend bedeuten, dass das Fenster komplett Richtung Norden ausgerichtet wird. Ich mache jetzt mal eine komplette Südausrichtung, also 180°. Dann konfiguriere ich mir hier unten, ob wirklich die kompletten 180° auch zu einem Sonneneintrag führen. Das bedeutet, ob eben wirklich über diese kompletten 180° in die Richtung, wo die Fassade zeigt, in unserem Fall nach Süden auch Sonne einfallen kann oder ob vielleicht hier irgendwas im Weg ist, was bedeutet, dass z.B. nur 90° oder 120° die Sonne in das Fenster scheinen kann und das ganze gibt's eben auch noch mal für die Vertika. Und dann kommen wir auch schon zur Berechnung der eigentlichen Lamellennchführung. Und dann kann ich eben jetzt hier sagen, soll diese Lamellennchführung automatisch berechnet werden oder mache ich das eben über eine Tabelle, wo ich im Abhängigkeit vom Projektionswinkel, Behanglänge und Lamellenwinkel konfigurieren kann. In meinem Fall mache ich hier die automatische Berechnung. Wichtig ist dafür, dass die Behangparameter, also die Geometriewererte hier unten passen. Und da ist es natürlich dann von Vorteil, wenn ich hier entsprechend einen Behang beispielsweise von Varema verwende. Das heißt, wir haben das Ganze soweit parametriert. Also die Sonnenautomatik greift, sobald es sonnig ist und dann wird entsprechend das Ziel angefahren, das über die Damellnachführung für diesen einen Motor eben über den Aktor berechnet wird. Und dafür muss ich jetzt hier einmal natürlich die entsprechenden Messwerte auch verbinden.

So, ich habe jetzt soweit alles verknüpft. Ich bin jetzt noch hergegangen und habe die Sonnenstandsberechnung gemacht über Uhrzeit und geografischer Lage, dass ich jetzt hier an der Stelle eben nicht Asimut und Elevation verschicken muss. Das macht das Ganze jetzt ein bisschen einfacher. Ich habe das jetzt hier an der Stelle mal auf Frankfurt gestellt und dann schicke ich hier mal ein Datum und auch eine Uhrzeit, also im jetzten Sommertag um 12 Uhr. Und wir sehen, aktuell passiert jetzt noch nichts. Hier sehen wir die Funktion, die gerade aktiv ist. Das ist die Funktion 15. Wenn wir uns das mal anschauen, dann ist das einfach der Ruhezustand. Und wenn ich jetzt mal dafür sorge, dass die Helligkeit eben unsere vordefinierten 50.000 1000 Lux überschreitet. Das heißt, wir gehen jetzt hier erstmal auf 49.000 Lux. Dann sehen wir, erst einmal passiert noch nichts. Wenn ich jetzt aber mal auf 55.000 Lux gehe, dann sollten wir jetzt sehen, dass es das ganze gleich auf Sonic springt. Das dauert hier allerdings Moment, weil hier eine Verzögerungszeit eingetragen ist. Die tue ich gerade mal noch schnell entfernen. So, und wenn ich jetzt noch mal hochgehe auf die 50.000 1000 Lux. Also, ich mache jetzt mal 55.000. Dann sehen wir, springt das Ganze in den Modus 9 und der Modus 9 ist jetzt hier entsprechend die Sonnenautomatik und dann sollten wir hier gleich sehen den entsprechenden Zustand, der jetzt angefahren wird. Und dann sehen wir jetzt eben den aktuellen Stand. Die Behanglänge ist komplett nach unten gefahren auch mit 100% und eben auf 50% der Lamellenwinkel, also die Lamellennachführung. Ja, und je nachdem wie dann eben der Sonnenstandsverlauf ist, werden die Lamellen jetzt entsprechend nachgeführt.

Die spannende Frage ist jetzt natürlich, wie sieht das aus mit dem manuellen Modus? Kann ich das jetzt trotzdem übersteuern? Und das ist ganz klar möglich, denn wenn wir uns das mal in den Funktionen angucken, dann hat die manuelle Funktion eine höhere Priorität. Manuell hat die Priorität 10, Sonnenautomatik die Priorität 22. Preis der Nutzer könnte jetzt auch manuell die Jalousien in eine andere Stellung bringen. Wenn wir uns das Ganze mal angucken hier bei manuell, sehen wir, dass das Ganze dann nach 2 Stunden automatisch wieder zurückspringt vom manuellen Modus in dann in dem Fall wieder den Automatikmodus, so wä es denn weiterhin sonnig ist. Das ganze kann ich natürlich hier dann auch noch entsprechend ein bisschen anpassen.

Ja, Stefan, die Standardfunktion, die haben wir uns jetzt soweit angeschaut. Das ist ja auch schon eine ganze Menge, die ich damit machen kann, aber hier auf dem Kanal wollen wir uns nicht nur mit Standardfunktion beschäftigen, sondern wir wollen auch ein bisschen tiefer gehen. Also was wären dann jetzt so die nächsten Steps, mit denen ich die Anlage noch ein bisschen weiter tunen kann?

Hierfür kann ich die erweiterten Funktionen in dem Aktor nutzen. Das heißt, z.B. könnte ich das ganze mit der Präsenz verknüpfen, könnte dann auch eine Heizkühlunterstützung umsetzen. Das heißt, in Verknüpfung, in Verbindung mit der Präsenz und dem Gebäudezustand, Heiz oder Kühlbetrieb, könnte ich verschiedene Strategien mit einer Lamellenführung fahren.

Was wäre so eine Strategie? Jetzt sagen, gehen wir mal wieder in Richtung Kühlung. Das heißt, bei der Kühlung, also es heißt, im Sommer könnte ich im Prinzip eine eher konservative Lamellennachführung, die mehr geschlossen ist, äh einstellen, parametrieren, um wirklich einen Wärmeeintrag außen vorzuhalten und im Winter dann wahrscheinlich genau umgekehrt, dass ich über die Sonne schon ein bisschen mitheizig.

Genau. Im Winter würde ich im Prinzip ein bisschen eine mehr geöffnete Lamellenchführung fahren, um so den Energieeintrag zu nutzen, um den Raum aufzuheizen.

Dann würde ich sagen, gucken wir uns mal an, wie wir da jetzt noch ein bisschen mit tunen können.

So, wie kann ich jetzt diese Heiz und Kühlunterstützung aber parametrieren? Na ja, dafür gibt es hier die Heiz und Kühlunterstützung als Eingang, die ich mir parametrieren kann, damit der Akte auswerten kann, ist es gerade zu warm, ist es gerade zu kalt im Raum. Und zusätzlich haben wir auch da gesagt, wir wollen die Präsenz noch mit dazu nehmen und dann konfiguriere ich mir hier eben wieder die Objekte. Bei der Präsenz ist das jetzt relativ ja unspektakulär, das einfach nur ein Bitobjekt. Und bei der Heiz und Kühlunterstützung kann ich mir dann im Prinzip festlegen, was für einen Sollwert hat der Raum. Ich kann mir dann hier unten entsprechend die Grenzwerte festlegen. Also basierend auf diesen 22° kann ich beispielsweise sagen, zu kalt ist es, wenn ich minus machen wir jetzt mal 2,1. Das heißt, wenn die Raumtemperatur jetzt in diesem Bereich ist, wäre alles in Ordnung. Wenn das nicht mehr der Fall ist, dann würden wir unsere Jalousie eben dazu nehmen zur Unterstützung. Das heißt, ich gehe jetzt in die Funktion und aktiviere mir dort die Heizunterstützung und die Kühlunterstützung. Wir sehen auch von der Priorität ist das höher noch als die Sonnenautomatik und die sind standardmäßig auch schon entsprechend konfiguriert. Das heißt, bei der Heizunterstützung wird geguckt, ist der Raum zu kalt. Das wird ja eben berechnet über die Raumtemperatur und das Gebäude befindet sich auch wirklich im Heizbetrieb, also es soll gerade geheizt werden, aber es ist eben zu kalt. Dann kann ich jetzt hier wieder die Aktion festlegen. Da kann ich jetzt auch sagen, ich fahre wieder ein festes Ziel an. Also, ich sage jetzt bei der Heizunterstützung sollen die Jalousien einfach komplett auffahren. Oder ich kann aber sagen, wenn jetzt beispielsweise eine Sonnenautomatik gerade gegriffen hat, dann möchte ich diese Sonnenautomatik einschränken und möchte dann z.B. sagen, dass sie nur noch maximal bis von der Höhe fahren kann und vielleicht auch die Lamellen nicht mehr komplett zufahren kann. Ich kann aber natürlich das Ganze jetzt hier auch wieder über ein Ziel entsprechend mit einer Lamellennachführung an der Stelle wieder ja verknüpfen. Also ich kann sagen, dass im Heizbetrieb dann wieder die Lamellenführung genutzt werden soll, aber eben mit einem gewissen Offset, was wir ja besprochen hatten. Im Winter fahre ich die dann bei der Heizunterstützung fahre ich die dann tendenziell ein wenig weiter offen, also die Lamellen und in der Kühlunterstützung fahre ich die ein wenig mehr geschlossen. Genau das mache ich jetzt auch mal. Ich gehe hier auf Zielanfahren und Lamellenführung plus Offset 1. Und bei der Kühlunterstützung ist es genau das gleiche. Hier wird aber geguckt, ist es gerade draußen sonnig, also scheint die Sonne, haben wir gerade keine Präsenz. Das heißt, wir wollen den Nutzer ja nicht stören, der im Raum ist und das Gebäude befindet sich auch nicht im Heizbetrieb, weil es wäre ja irgendwie ja sinnbefreit, die Jalousien zuzufahren, wenn gerade eigentlich geheizt werden soll. Also diese drei Situationen werden hier geprüft und dann kann ich jetzt auch hier wieder sagen, ich möchte eine Lamellennachführung fahren mit Arbeit in dem Fall jetzt dem Offset 2. Oder ich kann jetzt eben hier bei der Kühlunterstützung auch sagen, ich möchte die Lamellen einfach oder die Jalousie komplett zufahren. Macht vielleicht in dem Fall jetzt sogar ein bisschen mehr Sinn. Das heißt, ich fahre jetzt hier mal komplett nach unten, weil wir überprüfen ja, dass niemand im Raum ist, weil wir wollen die Person ja an der Stelle nicht stören, indem wir das Licht quasi ausmachen. Das bedeutet, was wir hier jetzt verknüpfen müssen, sind eben einmal diese Objekte hier, Präsenz, die Gebäudebetriebsart, das geheizt werden soll, die Raumtemperatur, der Sollwert der Raumtemperatur und mehr ist es an der Stelle auch gar nicht. Das mache ich gerade mal schnell.

So und dann sehen wir jetzt schon, der Aktor ist nach wie vor in der Funktion 9, also in der Sonnenautomatik. Wir haben 22° Sollwert und 22° ist auch der Messwert. Und ich will jetzt erstmal die Heizunterstützung auslösen. Das heißt, ich sage jetzt erst einmal, dass wir im Heizbetrieb sind und dann messen wir jetzt im Raum, sagen wir mal, 19°. Also, es ist definitiv zu kalt. Und dann merken wir uns mal aktuell sind eingestellt 97% Höhe und 48% Lamellenwinkel. Jetzt stelle ich hier mal 19° ein. Wir sehen schon, es geht hier in die sieben, also in die Heizunterstützung und wir sind hier vom Lamellenwinkel knapp 10 % aufgefahren. Also insofern in so nah eben wie es der Aktor an der Stelle anfahren kann. Ich könnte jetzt natürlich auch hier sagen - 20 % - 30% etc. Aber jetzt sind sehen wir sind wir hier eben in der Heizunterstützung. Ja. Und wenn ich jetzt eben einmal hergehe und hier die Temperatur hochsetze auf 23°, sehen wir, springt der Aktor wieder in die Sonnenautomatik. Jetzt machen wir noch die Kühlunterstützung. Das heißt, wir gehen raus aus der Betriebsart heizen und entsprechend mit dem Messwert von der Raumtemperatur gehen wir jetzt mal auf 26° und dann sehen wir Funktion 8. Das heißt, die Kühlunterstützung greift und der Motor fährt komplett runter. Wenn ich jetzt aber in dem Raum drin wäre, also die Präsenz einmal aktiv schalte, dann sehen wir, fährt der Aktor an der Stelle wieder die Sonnenautomatik an, um den Nutzer eben nicht zu stören. Aber das kann ich natürlich auch selbst so ein bisschen anpassen, da ich sag, die Präsenz ist mir eigentlich egal, ich nutze einfach die Sonnenautomatik und fahre die dann etwas weiter zu. Dann habe ich so ein bisschen ja, ich sag mal, die Kombination aus Komfort, aber eben auch Energieeinsparung.

Ja, und das sind jetzt mal so im Wesentlichen die Funktionen, die ich nutzen kann in Kombination mit einer Jalousie, um die Jalousie eben nicht nur als Verschattung zu nutzen, sondern eben auch um Energie einsparen zu können.

Ja, Stefan, ich habe gesehen, das ist ja noch ein riesen Blumenstrauß an Funktionen, den ihr da noch mit abdeckt in den Aktoren.

Ja, und für all diese Funktionen brauchen wir Messwerte, Sensordaten und hierzu haben wir unsere perfekt abgestimmte KNX Secure Wetterstation. Das heißt, das ist dann wirklich Funktion, wo ich auch drauf achten muss, dass eben die Wetterstation, dass ich da die richtigen Werte dafür bekomme bzw. die richtigen Sensoren am Ende hab.

Genau. Ich würde sagen, das sprengt den Rahmen dieses Videos. Deshalb das wäre ein Thema für ein nächstes Video und da seid natürlich auch ihr die Community gefragt. Ihr habt ja jetzt so ein bisschen die Funktionen gesehen. Also, wenn ihr da spezielle Wünsche habt oder auch noch Fragen, die jetzt hier in dem Video aufgekommen sind, dann schreibt die gerne mal unten in die Kommentare, dann können wir die beim nächsten Mal berücksichtigen. An der Stelle Stefan, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast und für den wirklich ja guten Einblick in das Thema Jalousieuung.

Sehr gerne.