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Wie du neue GEWOHNHEITEN endlich einhältst...

laurinspire10:51

Transcription

Gewohnheiten sind Dinge, die wir täglich tun, nun, über die wir gar nicht groß nachdenken müssen, wie zum Beispiel Zähneputzen. Das Coolste wäre natürlich, wenn wir unsere Dinge wie Sport, Lernen oder Haushalt zu Gewohnheit machen können. Weil ich aber weiß, wie schwer das sein kann, gibt es heute dieses Video, in dem ich euch zeigen möchte, wie ihr schlechte Gewohnheiten loswerden und neue Gewohnheiten für euch etablieren könnt. Ich wünsche euch ganz, ganz viel Spaß anzusehen und hoffe, ihr nehmt ganz, ganz viel mit.

Erstmal natürlich die Frage: Wie Gewohnheit überhaupt entstehen? Denn das ist eigentlich egal, ob man jetzt über schlechte oder gute Gewohnheit redet, immer gleich. Ich versuche ich das mal an einem Beispiel, was wir alle kennen, zu demonstrieren, nämlich dem Phänomen Handy-Sucht. Als allererstes gibt es immer einen Trigger. Das ist irgendein Reiz aus der Umwelt, kann komplett brennend da irgendwas, was wir einfach wahrnehmen. Beispielsweise arbeiten wir gerade an der Uni, essen, bekommen auf einmal eine E-Mail von einem Prof, der irgendwas von uns möchte, dass wir zum Beispiel eine Aufgabe noch bis morgen einreichen.

Dann folgt darauf ein gewisses Bedürfnis. Denn wahrscheinlich hat diese E-Mail gerade einiges an Stress bei uns ausgelöst, weil wir genau wissen, dass wir das jetzt heutigen nicht mehr schaffen und das sorgt für so ein ungutes Gefühl, für Stress. Und daraus resultiert dadurch das Bedürfnis, diesen Stress irgendwie wieder los zu werden. Auch diesem Bedürfnis heraus gehen wir dann in irgendeine Handlung. Eine Handlung, die uns in der Vergangenheit schon dieses Bedürfnis gestillt hat. Also in unserem Beispiel sind etwas, was in der Vergangenheit schon unseren Stress abgebaut hat. Beispielsweise kann es sein, dass wir in der Vergangenheit auch schon mal so eine E-Mail bekommen haben oder auch schon keinen Stress war, unser Handy genommen haben, so ein bisschen durch das Kreuz sind und festgestellt haben: Hey, wir vergessen alle unsere Probleme und irgendwie lösen die sich in Luft auf und irgendwie hilft uns das, was unser Handy und skoda so ein bisschen durch und Progression ihren guten Serie sind auf Social Media und stellt fest: Hey, irgendwie vergessen entwickelt unsere Probleme, irgendwie tut uns das für den Moment zumindest gut und wir haben weniger Stress.

Und das heißt, dieses ursprüngliche ans Handy gehen wird ja noch mal bestätigt, dadurch, dass der ursprüngliche Zweck, nämlich Stress loswerden, bestätigt wird. Über Zeit wie diese Gewohnheit also immer stärker, weil wir sie immer wieder aufs Neue bestätigen und so formt sich dann eine richtige Routine, dass immer wenn wir Stress haben, egal in welcher Form, sie zum Handy greifen und so immer Prokrastination, schlechte Gewohnheit.

Wenn wir dieses Phänomen also kennen, können wir das natürlich auch für uns nutzen und damit komme ich direkt zu meinem ersten Tipp, nämlich: Ersetze schlechte Gewohnheiten mit guten und neuen Gewohnheiten. Und es sind einfach den Hintergrund, dass uns dadurch leichter fallen wird. Wir könnten natürlich jetzt in diesem Beispiel, wenn es einem Handy-Beispiel sagen: Okay, wir bringen das Handy aneinander Raum und das wird natürlich am Anfang auch funktionieren, weil das Handy liegt ja nicht mehr neben uns, das heißt, wir können nicht mehr zugreifen. Problem dabei ist aber, dass ihr dieser Trigger, diese E-Mail, die wir bekommen haben, und auch dieses Gefühl, Stress und dieses Bedürfnis, Stress los zu werden, immer noch da ist und unser Körper und unser Geist sind immer danach verlangt, dass dieses Bedürfnis trotzdem irgendwie gestellt wird. Das heißt, wir haben enorm zu kämpfen, diese Gewohnheit einfach abzulegen. Deswegen probiert doch einfach mal eine Ersatzhandlung für dieses Problem auszusuchen. Fragt mich wirklich, was eigentlich dahinter liegende Bedürfnis, was gerade irgendwie befriedigt werden möchte und wie kann das vielleicht anders und besser befriedigt werden? Hier im kompletten Handy-Beispiel könnte man vielleicht, wenn das dahinterliegende Bedürfnis Stress ist, ein Anti-Stress-Ball verwenden, anstatt immer zum Handy zu greifen. Das muss man da ein paar Mal durchführen, weil vermutlich wird dieser Ball am Anfang nicht so einen Effekt haben wie das Handy und die Ablenkung, aber man wird trotzdem einen positiven Effekt haben und mit der Zeit wird sich diese Gewohnheit dann festigen und man wird mit der Zeit immer weniger Bedürfnis nach dem Handy haben.

Tipp 2: Setzt noch ein bisschen früher an und zwar einfach zu versuchen, Trigger zu vermeiden. Trigger sind ja eigentlich das, mit dem alles anfängt. Ohne Trigger gäbe es ja auch kein Bedürfnis und demnach auch keine schlechte Gewohnheit. Das heißt, fragen sich immer, was ich eigentlich meine dahinter liegenden Trigger und wie kann man diese vielleicht vermeiden. Beispiel von eben: Wenn ihr wisst, dass irgendwelche E-Mails, die von Profis oder von anderen Leuten kommen könnten, Stress bei euch auslösen, dann vermeidet doch für die Aktivität, die jetzt beenden wollt, einfach erstmal eure E-Mail-Postfach. Trigger sind unglaublich individuell, deswegen kann ich die nicht für jeden Lebensbereich ein Beispiel finden, aber vielleicht könnt ihr ja andere Beispiele in den Kommentaren eine Minute später vielleicht ein bisschen durchgehen und alle, die hier zuschauen, haben vielleicht ein bisschen Inspirationen, was du ihre persönlichen Trigger sein könnten.

Sind 3: Ein ganz simpler und schneller Tipp, um alte schlechte Gewohnheiten loszuwerden, und zwar sollte man einfach sich regelmäßig die Vorteile davon, diese Gewohnheit zu löschen, vor Augen führen. Das heißt, da frage ich immer: Was bringt es mir eigentlich, diese Gewohnheit nicht mehr zu tun? Beispielsweise, wenn man raucht, ist natürlich der Vorteil, dass man gesünder wird, alles lässt. Oder wenn man übergewichtig ist und vielleicht abnimmt, dann ist es auch gesünder für einen, vielleicht ein bisschen Gewicht zu verlieren. Ihr seht also, die Liste ist lang. Fragt euch immer, was in die persönlichen Gründe, diese Gewohnheit aufzugeben.

Mit einer der wichtigsten Punkte ist die eigene Denkweise und das ist ein Punkt, den sehr, sehr viele Leute einfach nicht beachten, wenn sie ihn für mich wichtig halten, aber ich sage euch immer wieder: Das Mindset ist mit das Wichtigste, wenn man versucht, sich in irgendeiner Art und Weise zu verändern. Mal als Beispiel: Ich bin eine Person, die sich selber für sehr motiviert und ehrgeizig hält. Das heißt, ich mache jeden Tag auch Dinge, die zu diesem Selbstbild passen. Der Mensch könnte nicht damit umgehen, wenn wir irgend ein Selbstbild hätten und uns komplett gegensätzlich verhalten. Das heißt, ich lerne fleißig, ich arbeite fleißig, ich gehe viel zu Sport, gehe spazieren, ich bin diszipliniert und so weiter. Aber jetzt mal angenommen, ich wäre eine Person, die von sich selber glaubt, dass sie faul ist, dann würde ich vielleicht auch erst mal versuchen, wenn ich gerade eine neue Gewohnheit etablieren möchte, erstmal überhaupt mich an den Schreibtisch zu setzen und beispielsweise eine Stunde zu lernen. Ich würde vielleicht nach 20 Minuten feststellen, dass mir das nicht leicht fällt. Ich würde mich fragen: Hey, warum fällt mir das nicht leicht? Und dann würde ich immer wieder zu der Theorie kommen: Okay, das liegt daran, weil ich faul bin und wenn ich faul bin, dann werde ich das sowieso nicht schaffen und dann werde ich aufgeben und die Gewohnheit ist sowieso zerplatzt. Also dann so finito. Das heißt, es kann auf jeden Fall immer helfen, an dem eigenen Bild, was man von sich selber hat, zu arbeiten. Versuche dich nicht immer nur auf das Outcome, auf das Ergebnis dieser Gewohnheit zu konzentrieren, sondern versucht dich erstmal auf dein eigenes Selbstbild zu konzentrieren. Ja, nochmal ein banales Beispiel: Angenommen, du möchtest jetzt im neuen Jahr ein Sixpack bekommen, dann versuche dich nicht darauf zu konzentrieren, dieses Sixpack zu bekommen, sondern fragte ich mal, welche Art von Person ein Sixpack hat. Das vermutlich eine Person, die sehr diszipliniert zum Sport geht, die regelmäßig zum Sport geht, die sich gesund ernährt, die viel schläft und so weiter. Und er versucht doch einfach mal, diese Gewohnheiten für dich einfach mal 30 Tage durchzuziehen und dir selber zu beweisen, dass auch du diese Gewohnheit genauso umsetzen kannst. Und redet ihr vor allem selber ein, dass du so eine Person bist, die häufig zum Sport geht und redet dieselbe ein, dass du die Person bist, die diszipliniert ist und dir selber ein bisschen die Person bist, die das auch schafft. Redet ihr selber ein, bist du genau diese Person bist, die so ein Sixpack hat. Wie sage dir, es wird dir leichter fallen, diese Gewohnheit umzusetzen, als wenn du immer nur darauf schaust, was du eigentlich am Ende haben möchtest.

Der nächste Tipp ist wieder kurz und knapp und zwar ist es wichtig, dass ihr euch den Anfang dieser neuen Gewohnheit so leicht wie möglich macht. Der Anfang ist immer der schwerste und wenn man schon am Anfang direkt aufgibt, weil es ja so schwer ist, dann kann man natürlich keine Gewohnheit nur etablieren oder nur durchziehen. Deswegen als Beispiel: Ihr wollt mehr Sport machen, dann packt euch doch einfach mal eure Sporttasche direkt ins Auto, wenn ihr morgens zur Uni oder zur Arbeit fahren. Oder ihr wollt mehr lernen, dann versucht euch doch euren Schreibtisch am Abend vorher schon genau so zu präparieren, dass ihr direkt anfangen könnt. Oder ihr wollt mehr spazieren gehen, vielleicht direkt morgens nach dem Aufstehen, dann stellt euch eure Schuhe direkt mit ans Bett. Wir merken, es gibt ein super viele kleine Hexen, mit denen man sich so ein bisschen dazu bringen kann, dass die erste Hürde leichter wird und die sechs sollte man auf jeden Fall für sich finden und sich fragen: Hey, wie kann ich jetzt einfach starten?

Der nächste Tipp ist es, einen Habit Tracker zu führen. Das ist einfach nur ein Kalender, in dem man jeden Tag, an dem man eine Gewohnheit erfolgreich umgesetzt hat, durchstreicht. Also super sind jetzt auch schon öfter mal darüber gesprochen. Das Coole an diesem Habit Tracker ist, dass sie einen direkt Feedback geben. Denn das Problem ist ja oft, dass wenn man irgendwie Gewohnheit neu anfängt, dass das Feedback erst Wochen oder Monate später kommt. Also angenommen, man möchte mir lernen, um bessere Noten zu schreiben, dann wird man erst nach mehreren Monaten feststellen, dass die Noten sich wirklich verbessern. Und wenn man nicht relativ schnell Erfolge sieht, wird man wahrscheinlich schnell und routiniert und hatte nie das Gefühl, dass man keinen Schritt vorwärts kommt. Indem man jetzt aber diesen Habit Tracker führt und wirklich jeden Tag ankreuzt, an dem man fleißig gelernt hat, immer feststellen: Hey, ich konnte doch voran, ich bin doch diszipliniert, ich habe es gestern geschafft, habe vor gestern geschafft, ich habe es letzte Woche geschafft. Und das wiederum wird einen motivieren, auch weiterzumachen und wird ein natürlich auch darin bestätigen, dass der eigene Weg der richtige ist.

Ein Alles-oder-Nichts-Denken, ich glaube, das Beispiel kennt auch alle. Jemand macht eine Diät und man stellt fest, die Person isst mal einen Abend und denkt sich dann: Okay, jetzt ist egal, der ganze Monat ist hin, ich fange nächsten Monat wieder an. Und so zieht sich das dann durch das ganze Jahr und irgendwie kommt man sogar einen wirklichen Ergebnis. Und deswegen sage ich immer: Es gibt kein Schwarz-Weiß-Denken. Wenn ihr mal einen Tag oder auch eine Woche lang eure Gewohnheit verpackt, ist das auf das ganze Jahr gesehen gar nicht schlimm. Was aber schlimm ist, ist einfach aufzugeben. Deswegen akzeptiert, dass solche Tage auf jeden Fall kommen werden, die werden hundertprozentig kommen. Aber macht dann am nächsten Tag einfach weiter. Gebt nicht auf, macht weiter und die wirklichkeit stellen aufs ganze Jahr gesehen, werde trotzdem unser Ziel erreichen.

Der letzte Tipp nennt sich "Habit Stacking" und den habe ich übernommen aus einem sehr guten Buch von James Clear, das nennt sich "Atomic Habits". Kann ich jedem empfehlen. Und dabei geht es einfach darum, die Connections, sich Verbindungen von alten, bereits etablierten Gewohnheiten zu nutzen und neue daran anzudocken. Ich mach das mal an einem Beispiel: Ihr wisst, ihr habt als Gewohnheit, ist jeden Morgen direkt aufzustehen und direkt zur Kaffeemaschine rennt, um euch einen Kaffee zu kochen. Das ist eine feste Gewohnheit, weil wir müssen darüber nachdenken, das passiert ihnen morgen automatisch. Dann könnt ihr jetzt, wenn ihr z.B. als Neugeborener etablieren wollt, es imitieren wollt, sagen: Solange wieder Kaffee jetzt kocht, wie tiere ich das. Das wird euch leichter fallen, weil ihr bereits diese Connection geht habt und ja auch die Zeit schon reserviert habt, als wenn ihr irgendeinen neuen Times Leute irgendwann am Abend und extra dafür würde, weil das wäre ja was komplett Neues. Also fragt euch immer, welche eigenen Gewohnheiten habe ich, die sich gut nutzen lassen, um neue daran anzudocken.

Das war es auch schon mit diesem Video. Ich hoffe, es hat euch gefallen. Wenn ja, drückt gerne auf Abonnieren, falls ihr es nicht getan habt und schaut euch gerne auch meine letzten zwei Videos zum Thema Gewohnheiten an. Und wenn ihr wirklich bis zum Ende zugeschaut habt, dann wieder für mir gerne auch noch eure Video-Wünsche in den Kommentaren lassen.