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So hat Deutschlands strategischer Partner das GRÖSSTE MASSAKER des Jahrhunderts ermöglicht!

Konstantin Flemig - Kriegsreporter 21:46

Transcription

Es ist wahrscheinlich die größte menschliche Katastrophe unserer Zeit, der schlimmste Krieg, der gerade auf der Welt tobt. Und innerhalb des Krieges im Sudan, da gibt es ein Ereignis, das noch mal heraussticht, was Grausamkeit und puren Horror angeht, nämlich das Massaker und den sehr wahrscheinlich Genozid von Elfaschir. Da wird in den Medien meiner Meinung nach viel zu wenig drüber geredet.

Das ist ein Ereignis, das Ende 2025 passiert ist mit Ankündigung. Die ganze Welt konnte da praktisch in Echtzeit sehen, was passiert. Wir reden hier von der Vernichtung von menschlichem Leben in einer Geschwindigkeit, wie man es zuletzt während des Völkermords in Ruanda gesehen hat. Wir wissen nicht genau, wie viele Menschen ermordet worden sind in wenigen Tagen, aber die Schätzungen reichen von 10tausenden Menschen bis hin zu wohl über 100.000 Männer, Frauen und Kinder, die da in kürzester Zeit ausradiert worden sind und zwar in unglaublicher Grausamkeit.

Und in diesem Video möchte ich die Geschichte von diesem größten Massaker des 21. Jahrhunderts erzählen und ich möchte darauf eingehen, wie ein strategischer Partner Deutschlands dieses Massaker, diesen Völkermord überhaupt erst ermöglichen konnte mit Waffenlieferungen, mit politischer Unterstützung. Und ich rechne mir gar nicht aus, dass dieses Video jetzt eine besonders große Reichweite bekommen wird, allein schon aufgrund des heftigen Themas, aber ich finde, es ist wichtig auch über solche Themen zu berichten und deswegen will ich das hier machen.

Und damit ich solche Videos machen kann, da brauche ich natürlich Unterstützung und dementsprechend bin ich heute wieder sehr happy, dass ich einen Sponsor für dieses Video habe, der mir schon andere Videos ermöglicht hat, nämlich Ground News. Und das passt hervorragend zum heutigen Thema, nämlich Ground News ist eine Plattform und eine App, die ermöglicht, dass man sieht, wie unterschiedlich Medien international über verschiedene Ereignisse berichten. Man kann darauf sehr gut sehen, welche Themen von eher den rechten Medien behandelt werden, welche von den linken Medien. Da gibt es die tolle Funktion, der sogenannte Blindpot Feed, wo man sehen kann, okay, gibt es Ereignisse, die in meiner Bubble vielleicht gar nicht so stattfinden medial. Und das hilft natürlich, damit man selber ein umfassendes Bild von den Ereignissen auf der Welt bekommt. Und insgesamt kann man auch sehen, wie unterschiedlich manchmal formuliert wird, was so die Schwerpunkte bei der Berichterstattung sind. Und hier sehen wir, wie das Ganze konkret im Fall des Sudans aussieht. Wir haben mehr als 2000 Stories, die hier von Groundnes News analysiert worden sind. Und wenn ich jetzt etwa hier auf diese Meldung drauf klicke, dann sehen wir bei der Meldung, dass die UN von fast 700 Toten nur durch Drohnen seit Januar 2026 ausgeht, dass wir hier hauptsächlich Berichterstattung von eher linken Medien haben und kaum von rechten Medien. Und wir sehen hier auch noch einen direkten Vergleich. wie unterschiedlich hier die verschiedenen politischen Spektr das ganze framen, wo mehr ein Schwerpunkt drauf gelegt wird. Also große Empfehlung, dass ihr Ground News, eine Chance gebt, dass ihr reinschaut, denn ich halte es für unerlässlich, dass man sieht, welche politischen Spektren wie versuchen über bestimmte Themen zu berichten, wie man das framed und damit man sich einfach besser selbst ein Bild machen kann. Und mit dem Link, den ich natürlich in den Kommentaren verlinke, da spart ihr sogar 40%. Es gibt 40% Rabatt auf das Vantage Abo, also den Zugang zu Ground News, den auch ich verwende.

Und jetzt kommen wir zum Massaker von El Fashir, das Thema des heutigen Videos und ich kann gleich sagen, Triggerwarnung, wenn ihr sowas braucht, es wird kein schönes Thema, wie ihr euch wahrscheinlich denken könnt. Ein bisschen zu den Hintergründen. Fasir war eine letzte Hochburg, also es ist eine Stadt und es war die letzte Hochburg der sanesischen Regierungsarmee in der Region Daf im Westen des Sudans. Dort haben sich wohl mehr als eineinhalb Millionen Menschen zurückgezogen über die letzten Jahre während des sudanesischen Bürgerkrieges darunter 800.000 intern vertriebene Menschen und ja, was da passiert ist, da kann niemand sagen, dass man nicht gewusst hätte, was passiert, denn diese Stadt stand 18 Monate lang unter einer Belagerung, die die Bevölkerung letztendlich dazu gezwungen hat, Tierfutter zu essen, äh weil einfach keine Nahrungsmittel mehr reinkamen oder nur sehr wenig. Und nach diesen 18 Monaten der Belagerung fiel diese Stadt letztendlich in die Hände der Rapid Support Forces, der anderen Partei im sanesischen Bürgerkrieg. Und was nach der Übernahme, nach der Eroberung passierte, das wird als Schlachthaus bezeichnet von vielen Experten. Eine Situation, in der fast alles getötet worden ist, was sich bewegte. Und die Schätzungen gehen davon aus, dass Elfasier wahrscheinlich mit Abstand das blutigste einzelne Massaker des 21. Jahrhunderts ist. Allein in den ersten drei Tagen nach Eroberung der Stadt wurden schätzungsweise 27 000 Menschen ermordet. Nach 3 Wochen ist diese Zahl nach vorsichtigen Schätzungen noch mal deutlich angestiegen. Äh britische Abgeordnete wurden von den britischen Geheimdiensten gebrief und denen hat man gesagt, dass die Schätzungen davon ausgehen, dass wohl mindestens 60.000 Menschen getötet worden sind. Das sind aber auch wieder nur vorsichtige Schätzungen. Andere Experten nutzen Satellitenbilder von den Ereignissen und rechnen davon hoch und schätzen, wie viel vielleicht wirklich gestorben sind. Und da gehen die Schätzungen auf bis zu 150.000 Menschen hoch. Also 150.000 Männer, Frauen und Kinder, die dort innerhalb von wenigen Tagen im Prinzip abgeschlachtet worden sind. Und ich habe es ja schon gesagt, eine Geschwindigkeit, die wir zuletzt während des Völkermords in Ruanda 1994 hatten. Und als die Stadt gefallen ist, da lebten noch etwa eine Viertel Million Zivilisten in der Stadt. Ähm der Großteil davon, die sind praktisch verschwunden. Diese Großstadt ist verschwunden. Ein Großteil wurde sehr wahrscheinlich getötet. Äh andere konnten vielleicht fliehen oder sich verstecken, aber was wir wissen ist auf jeden Fall, dass wir hier Massaker in einem geradezu biblischen Ausmaß hatten.

Wir hatten die Berichte, dass die Kämpfer dieser RSF, der Rapid Support Forces zu Fuß auf Kamelen und in Fahrzeugen in die Wohnviertel eingedrungen sind, um gezielt unbewaffnete Zivilisten hinzurichten. In einem Krankenhaus, dem Saudi Maternity Hospital, dem letzten funktionierenden Krankenhaus in der Stadt, da haben die Truppen der RSF gezielt auf Patienten in ihren Betten geschossen und haben sie so getötet. Schwangere Frauen wurden mit Schrapnellen im Bauch eingeliefert. Ärzte mussten schwerverletzte Menschen zurücklassen, um nicht selbst hingerichtet zu werden. Wir haben da berichte, dass ähm in den verschiedenen medizinischen Einrichtungen alleine mehr als 1200 Menschen ermordet worden sind. Wir haben den Einsatz von Drohnen, um fliehende Zivilisten aktiv zu jagen und auch gezielt zu töten. Wir haben Berichte von grausamen Hinrichtungsmethoden, Zivilisten, die bei lebendigem Leib verbrannt worden sind. Wir haben RSF Kämpfer, die mit Lastwagen absichtlich über Verletzte gefahren sind, um sie zu zerquetschen. Wir haben äh Berichte von Opfern, denen man bei vollem Bewusstsein den Schädel zertrümmert hat, Gliedmaßen abgetrennt hat und so weiter. Gleichzeitig hatte man andere Methoden, die in Völkermorden eingesetzt werden, Massenvergewaltigungen. Frauen und Mädchen wurden systematisch verschleppt und massenhaft vergewaltigt. Äh einige Kommandanten dieser Rapid Support Forces, die haben ihre Kämpfer regelrecht dazu angestachelt. Sie haben gesagt, sie sollen Frauen vergewaltigen und sie schwängern, um deren Blutlinie zu reinigen. Also eindeutig auch Rhetorik des Völkermordes. Wir haben die Berichte, dass Frauen als als Währung benutzt worden sind, dass die Opfer regelrecht wie Zahlungsmittel benutzt worden sind. Äh viele Frauen starben später an den Folgen der brutalen Misshandlungen oder anfektionen äh Infektionen. Manche haben HIV bekommen und gleichzeitig wurden Frauen auch gezwungen, stundenlang barfuß über Dornen zu laufen, während sie von Soldaten ausgepeitscht worden sind.

Und die Opfer, die wurden nicht zufällig ausgewählt. Also, als man vor Ort war, wurde im Prinzip alles getötet. Aber hier haben wir auch eine ethnische Komponente, die eben sehr nahe liegt, dass es sich dabei um ein Völkermord gehandelt hat. Soldaten haben Zivilisten gezielt, nach ihrer Stammesgehörigkeit gefragt und richteten sie sofort hin, wenn sie der falschen Gruppe angehörten. Wir haben entmenschlichende Sprache. Die Täter haben rassistische Beleidigungen benutzt, haben Zivilisten gerade äh Afrikaner, also sind alles Afrikaner, aber ähm schwarze Menschen als Sklaven bezeichnet, als Esel, als Hunde. Es gab die Versuche, das Massaker so zu rechtfertigen. Also, die RSF hat behauptet, es gäbe in Elfaschir keine Zivilisten. Jeder dort sei ein Soldat. Äh tausende wurden in als Gefangene gehalten, um sie letztendlich gegen Lösegeld erst freizulassen, um noch mal mehr Geld irgendwie rauszupressen. Äh da gehen Summen bis in die 10tausende US-Dollar, die gezahlt werden mussten und wer das nicht konnte, der wurde ermordet. Wir haben die Tatsache, dass Kämpfer Hinrichtungen gefilmt haben und sie Angehörigen letztendlich per Videoanruf gezeigt haben, um Lösegeld für die noch Überlebenden zu erpressen und fliehende Zivilisten wurden ausgeraubt, wurden an am an am Checkpoints. Ihnen, wurde die letzten Besitztümer weggenommen, Kleider, Telefone und so weiter. Da gibt es unglaublich viele Videos, die ich jetzt hier nicht zeigen kann, weil YouTube das Video sonst sperren würde. So grausam sind diese Bilder leider. Ähm, wir haben Satellitenbilder von diesen Ereignissen, die zeigen schwarze Rauchsäulen über der Stadt. Äh, deutlicher Hinweis darauf, dass da Leichenberge in Gruben verbrannt worden sind, um das Ausmaß des Mordens zu vertuschen. Ähm, es gibt Akademiker, Forscher, die das letztendlich als gezielte Reinigung des Massakers bezeichnet haben, nicht als Notbestattung, sondern wirklich Teil der Verheimlichung dieses genozidären Massakers. Augenzeugen berichten von ganzen Haufen von menschlichen Körpern, die sich in den Straßen türmten, während die RSF versucht, diese mit Bulldosern in Gräber zu schieben. Äh, da wurden ganze Gräben ausgehoben, um die schiere Menge an Leichen irgendwie aufzunehmen.

Das ist per se nicht verwunderlich, wenn man sich anschaut, dass diese Rapid Support Forces letztendlich eine eine Weiterentwicklung sind aus verschiedenen Gruppen, die schon in den frühen 2000ern ein Genozid begangen haben. Die Milizen hießen damals Janja Weed und die haben ab 2003 in dafuh ebenfalls gegen schwarze Afrikaner einen Völkermord verübt. Diesmal sind sie allerdings besser bewaffnet und ausgerüstet. Und hier kommen wir jetzt auch zum Kernpunkt vielleicht des heutigen Videos, nämlich wie das Ganze stattfinden konnte und welche Rolle ein wichtiger Partner der Bundesrepublik Deutschland dabei spielte und zwar die Vereinigten Arabischen Emirate. Die sind wie gesagt mit Deutschland äh eng befreundet. 2004 wurde ganz offiziell eine strategische Partnerschaft vereinbart und ab Juni 2019 wurde das Ganze zu einer wurde das Ganze noch umfassender letztendlich gestaltet. Das hat mit wirtschaftlichen Beziehungen zu tun. Die Emirate sind für Deutschland der wichtigste Wirtschafts- und Handelspartner in der Golfregion. Wir haben hier ein Handelsvolumen, das 2021 bei etwa 8 Milliarden Euro lag. Seit 2017 besteht eine Energiepartnerschaft zwischen Deutschland und den Emiraten. Ähm, ja, kann man sich ja eben denken, dass da ein großes Interesse daran besteht, gute Beziehungen zu diesem regionalen Player zu haben. Nicht nur auf Energieebene allerdings, sondern auch bei der Zusammenarbeit in der Sicherheitspolitik. Die umfassende Partnerschaft von 2019 sieht nämlich eine verstärkte Kooperation zwischen Deutschland und den Emiraten in den Bereichen Sicherheit, aber auch Politik und Kultur vor. Äh, wobei die beiden Länder noch mal ganz deutlich ihre freundschaftliche Verbundenheit betonen. Gleichzeitig sind die Vereinigten Arabischen Emirate ein wichtiger Abnehmer deutscher Waffenlieferungen. 2020 waren die Emirate der drittgrößte Abnehmer deutscher Rüstungsgüter mit einem Volumen von über 51 Millionen Euro.

Und nach allem, was wir wissen, haben die Vereinigten Arabischen Emirate, also unser strategischer Partner, eine wichtige Rolle gespielt, sowohl insgesamt im Bürgerkrieg, im Sudan, als auch ganz speziell bei diesem genozidären Massaker. Wir haben renommierte Forscher in der Thematik wie Eric Reeves. Die bezeichnen die Vereinigten Arabischen Emirate als praktisch als Hauptlieferant hochmoderner Waffensysteme für die RSF, für die Rapid Support Forces. Da reden wir von fortschrittlichen chinesischen Haubizen mit großer Reichweite. Das war einer der Schlüsselemente für die Belagerung von Elfaschir. Die wurden über die Vereinigten Arabischen Emirate geliefert. Wir haben Berichte des UN Sicherheitsrates äh in denen wir Material finden, das belegt, dass die Emirate Drohnen und auch gelenkte Munition an die Rapid Support Forces liefern. Menschenrechtsorganisationen wie hier Amnesty International weisen darauf hin, dass Zielsysteme in den Händen der RSF gefunden worden sind, die auch über die Vereinigten Arabischen Emirate in den Sudan gelangt sind. Gleichzeitig gibt es eine Art Logistikbrücke. Ähm, es gibt Informationen über Frachtflugzeuge, die letztendlich Waffen über Transitländer wie den Chart oder Liby aus den Emiraten eingeschleust haben. Auch da haben wir wieder die Untersuchungen von Forschern und Beobachtern des UN Waffenembargos. Es geht sogar soweit, dass gerade Eric Reeves darüber berichtet, dass Gelder aus den Vereinigten Arabischen Emiraten direkt dazu verwendet worden sind, die Gehälter von Offizieren der Rapid Support Forces zu zahlen und letztendlich auch Akteure entlang von wichtigen Schmuggelruten zu bestechen. Wir haben hier nämlich natürlich auch wirtschaftliches Interesse der Emirate, denn die Rapid Support Forces kontrollieren die wichtigsten Goldminen in da. Die Goldexporte in die Vereinigten Arabischen Emirate haben sich seit Kriegsbeginn fast verdoppelt und letztendlich nutzen sowohl die Rapid Support Forces als auch die sudanesische Armee nutzen beide die Emirate als Umschlagplatz für Ressourcen, um den Krieg am Leben zu halten, um die eigene Kriegsmaschinerie am Laufen zu halten.

Gleichzeitig haben wir äh gerade in Dubai eine richtige PRfront für die Rapid Support Forces. Es gibt strategische Imagepflege. Wir haben extrem aufwendige Social Media und PR-Kampagnen, die von Dubai aus gesteuert werden, um international das Bild der Rapid Support Forces zu manipulieren und positiver darzustellen. Ein Beispiel ist der Sender Skynews Arabia, der über verschiedene so Konglomerate im Besitz von Schik Mansur bin Said Alnan ist, dem Vizepräsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate. Und dieser Sender ist sehr freundlich gegenüber den Akteuren der Rapid Support Forces. Es gibt eine Umarmung zwischen einer Moderatorin dieses Senders und dem RSF Kommandanten, der zuvor öffentlich zur Massenvergewaltigung aufgerufen hat. das sudannesische Informationsministerium, also die Gegenseite hat dem Sender letztendlich dadurch die äh deswegen die Arbeit im Land verboten. Gleichzeitig haben wir auch sogar die Amerikaner, die sagen ähm, dass sie ja letztendlich genau wissen, wer die Rapid Support Forces bewaffnet, haben aber dann drauf verzichtet, die Emirate namentlich zu nennen, denn die Verbindungen zwischen den Amerikanern und den Emiraten, die sind noch enger, wie wir jetzt auch während des Krieges im Iran gesehen haben. Die Emirate sind einer der wichtigsten Verbündeten der Amerikaner in der Region und äh ja, das macht sie natürlich so ein bisschen unantastbar für die USA, aber auch für Großbritannien und dementsprechend haben sie hier relativ wenig zu befürchten, wenn sie eben eine Truppe wie die Rapid Support Forces da unterstützen. Es gibt keine großen öffentlichen Verurteilungen, äh auch nicht von deutscher Seite, für diese Unterstützung eines Völkermordes im Sudan.

Und ähm wenn wir uns jetzt anschauen, was so ein bisschen das größere Bild ist, so die regionale Expansionsstrategie, dann sehen wir, dass die Vereinigten Arabischen Emirate gerade in Afrika, gerade in diesem Teil Afrikas sehr aktiv sind. Ähm, sie versuchen die die Loyalität von Ländern wie Äthiopien, von Kenia und auch dem Südsudan zu erkaufen, damit sie letztendlich eine gewisse politische sicherheitstechnische Kontrolle über das Horn von Afrika und auch gerade die Küste des Roten Meeres sichern können. Und während die Vereinigten Arabischen Emirate offiziell humanitäre Hilfe in Millionenhöhe ankündigen, äh haben sudanesische offizielle, allerdings muss man auch sagen, das ist die Gegenseite, haben das als Lippenbekenntnis bezeichnet, um die Weltgemeinschaft diplomatisch zu manipulieren. Und ja, die USA auch schon unter Joe Biden, aber ganz besonders auch unter Trump natürlich wieder. Die bleiben da weitgehend untätig, weil diese geopolitische Partnerschaft mit den Emiraten Vorrang hat vor dem Leben von Menschen im Sudan. Großbritannien ähm ist letztendlich auch hängt auch mit drin. Die haben auch enge Verbindungen zu den Emiraten. Dementsprechend auch von dieser Seite viel Kritik von Menschenrechtsorganisationen. Wir haben also die Situation, dass wir wie 1994 in Ruanda genozidäre Gewalt haben, dass wir ze tausende Menschen haben, die abgeschlachtet werden in kurzer Zeit und dass die Welt zuschaut, obwohl man genau weiß eigentlich, was passiert und auch wer daran beteiligt ist. Und dementsprechend ist das natürlich auch ein ein komplettes Versagen der Weltgemeinschaft, dass man wieder mal Völkermorde zulässt und im Prinzip nichts tut, weil wichtige Akteure letztendlich ihre eigenen Interessen darin haben und kein Interesse daran haben, irgendwelche ja Massaker zu verhindern, wenn es die eigenen Partner stören würde.

So, das ist jetzt das, was ich auf jeden Fall noch sagen wollte. jetzt wo dieser Krieg schon seit 3 Jahren tobt und ich war mir einfach wichtig, dass gerade dieses Ereignis das Massaker von Elfaschir nicht in Vergessenheit gerätte. So, wenn ihr euch für internationale Politik interessiert und auch sehen wollt, wo vielleicht ein ja ein blinder Fleck ist in der Berichterstattung gerade bei verschiedenen politischen Bubbeln oder Medienhäusern, dann noch mal schaut euch die den Sponsor des heutigen Videos an. Ground News. Das kann ich nur empfehlen. Das hilft wirklich dabei und natürlich kriegt ihr auch Vergünstigungen, wenn ihr den Link benutzt, den ich unten einblende. Habe ich ja schon gesagt. Hier noch mal als kleiner Hinweis. Würde mich sehr freuen, denn es unterstützt natürlich auch meine Arbeit und ermöglicht Videos wie dieses. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit und bis zum nächsten Mal. M.