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Erzählen Sie etwas über sich, so lautet der Startschuss für Ihre Selbstpräsentation im Vorstellungsgespräch. Aber wissen Sie eigentlich, welche Sätze in einer Selbstpräsentation die wirksamsten sind? Und ist Ihnen auch klar, was Sie unbedingt, unbedingt weglassen müssen, damit Sie nicht gleich durchfallen?
Ich verrate Ihnen jetzt, wie Sie die Konkurrenz weit hinter sich lassen und den Job zuverlässig an anziehen. Mein Name ist Martin Werne. Der Fokus bezeichnet mich als Deutschlands bekanntesten Karriereberater, und ich habe schon tausende von Bewerbern zu neuen Jobs verholfen, unter anderem mit meinem großen Video-Training "Bewerben mit Erfolgsgarantie".
Gleich verrate ich Ihnen sieben Mustersätze, die Ihnen bei Ihrer Selbstpräsentation helfen werden, sich von anderen abzuheben. Wenn Sie diese Sätze verwenden, dann kommen Sie professioneller als die meisten anderen Bewerber rüber und vor allem liefern Ihnen diese Sätze ein Gerüst, mit dem Sie Ihre Qualitäten punktgenau präsentieren können.
Doch vorher möchte ich Sie vor drei Sätzen warnen, die viele Bewerber immer noch in der Selbstpräsentation verwenden. Dabei sammeln sie damit nur Minuspunkte ein und sie verscherzen sich die Jobs.
Erster Satz, den Sie meiden sollten: "Ich fange mal ganz von vorne an mit meiner ersten Berufsstation." Das ist schlecht, weil Ihre Selbstpräsentation nicht nach Chronologie geordnet sein sollte, sondern nach Relevanz. Falls Sie schon längst dem Berufsleben unterwegs sind, länger unterwegs sind, kann die erste Station die irrelevanteste sein. Fangen Sie Ihre Selbstpräsentation besser an wie ein Autor seinen Krimi, nämlich mit etwas sehr, sehr Spannendem. Und das findet sich meist näher an der Gegenwart. Ich werde Ihnen gleich einen Satz verraten, der Sie auf die richtige Spur bringt.
Der zweite Satz, den Sie beiden sollten: "Meine Aufgaben waren damals..." Viele Bewerber neigen dazu, in einer Selbstpräsentation zu ausführlich zu sein. Bitte sehen Sie davon ab, Ihre Aufgaben im Detail zu beschreiben. Heben Sie besser nur das hervor, was auch am neuen Arbeitsplatz gefragt wäre. Ich verrate Ihnen gleich einen Satz, mit dem sich diese Brücke ganz einfach schlagen lässt.
Und hier noch ein dritter Satz, der Ihnen die Selbstpräsentation Person verhageln würde: "Wir haben uns im Einvernehmen getrennt." Etliche Bewerber, die halten es für nötig, ihre Wechsel durch Erklärungen abzufedern. Doch diese Formulierung, die ist dazu nicht geeignet. Wenn schon, müssten Sie sagen: "Im besten Einvernehmen", denn nur diese Formulierung, die signalisiert einem geübten Arbeitszeugnis-Leser wirklich eine friedliche Trennung. Noch besser ist es, dass Sie in der Selbstpräsentation gar nicht auf Trennungsmotive eingehen.
Und jetzt, jetzt folgen meine sieben besten Sätze, die Sie auf sich übertragen und mit individuellen Erfahrungen ergänzen können.
Satz 1: "In meiner Selbstpräsentation werde ich den Schwerpunkt auf Erfahrungen legen, die einen Bezug zu Ihrer Position haben und von denen Ihr Unternehmen jetzt profitieren kann." Das ist ein sehr guter Satz zum Start der Präsentation. Bei der Zeit, Sie haben die Aufgabe wirklich verstanden. Bei einer Selbstpräsentation, da geht es nicht darum, Ihr Berufsleben im Detail nachzuvollziehen. Im Gegenteil, diese Einzelheiten, die sind dem neuen Arbeitgeber ziemlich egal. Wichtig ist nur eine Frage: Würden Sie die neue Position gut bewältigen? Und genau auf dieser heimliche Frage antworten Sie, wenn Sie der Firma in Ihrer Selbstpräsentation zeigen, wie viele Schnittpunkte es zwischen Ihrer bisherigen Erfahrung und der aktuellen Position gibt.
Und hier ist Satz 2: "Ein Mensch, der mich in meinem Berufsleben geprägt hat, war er oder Frau. Von ihm habe ich eine Sache gelernt, die mir auch in Ihrer Firma nutzen wird." Nämlich diese Aussage, die wird Ihnen immer eine hohe Aufmerksamkeit verschaffen. Wir alle, wir werden von Vorbildern geprägt. Wenn Sie nun ein solches Vorbild benennen, sagen, was Sie von ihm gelernt haben, bietet das gleich zwei Vorteile: Erstens präsentieren Sie sich als reflektiert, denn offenbar denken Sie über Ihre Prägung nach. Und zweitens sollte das, was Sie von Ihrem Vorbild gelernt haben, in der neuen Firma jetzt gefragt sein. Zum Beispiel haben Sie von ihm viel über Kundenfreundlichkeit gelernt, und aus der Stellenausschreibung wissen Sie, dass Ihre Position mit dem Entwickeln einer neuen Kundenfreundlichkeit, eines neuen Konzeptes zur Kundenbindung einhergingen, dann landen Sie einen absoluten Volltreffer.
Satz 3: "Die größte Herausforderung, die ich in dieser Position bewältigt habe, war..." Meine Firma hat dann profitiert durch... Merken Sie, wie aufmerksam man wird, wenn jemand von der größten Herausforderung spricht, der bewältigt hat? Der Superlativ "größte" verschafft in eine deutlich höhere Aufmerksamkeit, als wenn Sie nur ein paar Aufgaben runterladen würden, die Sie erledigt haben. Vor allem zwingt Sie eine solche Formulierung schon in der Vorbereitung der Präsentation, dass Sie sich fragen: Was war meine wichtigsten Leistungen in dieser Station meines Lebenslaufes? Und inwiefern hat meine Firma genau davon profitiert? Idealerweise wählen Sie eine Leistung aus, die auch am neuen Arbeitsplatz höchst erwünscht wäre. Damit machen Sie der neuen Firma den Mund wässrig auf Ihre Arbeitsleistung und auf Sie.
Und damit bin ich beim vierten Satz, mit dem Sie in jeder Selbstpräsentation punkten können: "Mein Chef hat besonders an mir geschätzt, dass ich..." Zum Beispiel sagte er einmal: "..." und jetzt folgt ein Kompliment. Was ist dann dieser Formulierung stark? Nun, viele Menschen fällt es schwer, sich selbst zu loben. Das wirkt schnell arrogant. Und prallhen sich viel klüger ist es, wenn Sie in Ihrer Selbstpräsentation das Lob anderer zitieren. Überlegen Sie also genau, welche Komplimente Ihnen zum Beispiel Führungskräfte, Gesprächspartner oder wichtige Kunden gemacht haben. Aus dieser großen Schatzkiste, da können Sie in der Selbstpräsentation die wichtigsten Dinge schöpfen. Achten Sie darauf, dass das Kompliment einen Bezug zu Qualitäten hat, die Sie auch in der neuen Firma wieder zeigen müssen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Ihnen ein Zitat über Ihre Qualitäten eine deutlich höhere Glaubwürdigkeit beschert, als wenn Sie es nur selber behaupten. Es ist, als würden Sie eine neutralen Zeugen zitieren.
Und nun ein fünfter Satz für Ihre Präsentation: "In dieser Position ist mir einen wesentlicher Verbesserung gelungen und zwar habe ich..." Warum ist dieser Satz gut? Weil Sie damit eine hohe Aufmerksamkeit erzeugen, weil Sie damit zeigen, dass Sie sich über Ihre Ergebnisse definieren und weil Sie offenbar ein unternehmerischer Mensch sind, der danach strebt, die Dinge zu verbessern. Fragen Sie sich vor Ihrer Selbstpräsentation also bei jeder Position, welche Verbesserungen Sie angestoßen haben und sagen Sie dann in der Selbstpräsentation in kurzen Worten, was Sie unternommen haben, diese Verbesserungen herbeizuführen.
Und jetzt noch zwei Sätze für eine perfekt gelungene Selbstpräsentation. Hier ist Satz Nummer 6: "Hier sehe ich eine Parallele zu Ihrer ausgeschriebenen Position, denn..." Das ist immer besonders stark, wenn Sie Ihre Selbstpräsentation einen Bogen schlagen lassen zu den vorangegangenen Tätigkeiten und der ausgeschriebenen Position. Es ist wichtig, dass Sie diese Parallelen ausdrücklich betonen, denn oft haben Ihre Gesprächspartner am selben Tag schon mehrere Einstellungsgespräche geführt und die sind deshalb nicht mehr zu 100% konzentriert. Da erzeugt es von Empathie und von Ihrem Service-Gedanken, wenn Sie diese Parallelen ausdrücklich ansprechen und idealerweise auch noch sagen, inwiefern Sie das für die ausgeschriebene Position qualifiziert.
Und hier noch ein siebter Satz, mit dem Sie sich der Selbstpräsentation stellen und perfekt punkten können: "Meine wichtigste Erkenntnis, die ich in dieser Position gewonnen habe, war..." Seither fällt es mir leichter... Was ist gut an diesem Satz? Gut ist, dass Sie nicht einfach Tätigkeiten aufzählen, wie die meisten Bewerber, sondern dass Sie gleich darauf eingehen, welches die wichtigsten Erkenntnisse waren, die Sie gewonnen haben. Eine solche Erkenntnis, die sagt viel über Ihr Wertesystem, viel über Ihre Arbeitseinstellung aus. Hier ein Beispiel für eine Erkenntnis: "Meine wichtigste Erkenntnis in dieser Position war, dass man sogar unzufriedene Kunden zu wahren Fans der Firma machen kann, und das das ist mir gelungen, indem ich..." Und seither fällt es mir leichter, in jeder Beschwerde eine Chance zu sehen. Auf diese Weise, da können Sie eine wichtige Botschaft über Ihre Einstellung senden und zugleich geben Sie indirekt das Versprechen am neuen Arbeitsplatz nach der gleichen Maxime zu handeln.
Und jetzt, jetzt noch ein ganz wichtiger Tipp: Und er füttern Sie alle, alle wichtigen Aussagen in Ihrer Selbstpräsentation mit kurzen, anschaulichen Beispielen. Immer, wenn Sie etwas ganz konkretes schildern, dann zaubern Sie Bilder vor die inneren Augen Ihrer Gesprächspartner und der Pegel ihrer Glaubwürdigkeit, der steigt enorm. Was Salz für eine Suppe ist, das sind Beispiele für eine Selbstpräsentation.
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