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Bist du bereit für den Tag der Befreiung? Das, was Trump heute verkündet, könnte die Märkte schocken. Moody’s warnten schon vor einer Monsterrezession und vor explodierender Arbeitslosigkeit. Das musst du jetzt wissen.
Servus Leute, herzlich willkommen zu einem brandneuen Video auf meinem Kanal! Mein Name ist Mario Lochner, und heute ist der Tag der Befreiung, Liberation Day, wie es Trump nennt. Jetzt ist nur die Frage: Ja, für wen wird das eine Befreiung? Und die große Frage: Was wird heute abends verkündet? Wenn ihr solche brandaktuellen Updates feiert – wir haben es jetzt gerade Mittwochmorgen, 2. April – dann lasst mir gerne einen Daumen nach oben da, und wir gehen sofort rein, denn es gibt einiges zu besprechen. Und das haben die Märkte in den letzten Wochen auch schon gespielt.
Das erste Quartal ist vorbei, und es war verheerend. Es war nicht schlecht, es war eine Katastrophe, zumindest für US-Aktien. Wenn wir da mal drauf schauen: das schlechteste Quartal seit 23 Jahren. Wenn wir uns mal die Gesamtkombination anschauen: fallende Kurse bei US-Aktien, schwächerer Dollar und das ganze im Verhältnis zum Rest der Welt, dann ist das eine schiere Katastrophe. Der S&P 500, das sieht jetzt auf den ersten Blick nicht so schlimm aus: ein Minus von 4,6%, aber auch die schlechteste Quartalsperformance seit drei Jahren. Und der Nasdaq 100, ja, den hat es richtig zerbröselt: 8,3% im Minus. Und da haben einige schon gefragt, wie es aussieht mit der Kommunisten-Crashkerze. Ob wir die schon anzünden müssen? Ich stelle sie jetzt einfach mal hier wieder unten hin. Soweit ist es noch nicht, aber Gold sendet schon auch ordentliche, ja, Signale. War der Goldpreis? Ja, er läuft immer weiter, jetzt schon 3100 $, und einige Schlaumäuler haben mir noch nicht geschrieben. Jetzt hat auf einmal jeder Gold. Auch der Lochner-Kollege. Ich habe schon seit Jahren Gold. Das kannst du auch überall nachvollziehen: in Videos, in meinen Büchern, überall. Und Gold gehört für mich auf jeden Fall nicht nur momentan, sondern generell ins Depot und für mich auch weiterhin. Und die Frage ist, ob gerade Gold heute wieder anzieht, am 2. April, denn es steht ja sehr wahrscheinlich ein Zoll-Event an abends, und an solchen Tagen hat Gold sehr, sehr gut performt. Hier sehen wir es: 4,8% im Plus. Auch europäische Aktien an solchen Tagen tendenziell gut. Der DAX gerade aber leicht im Minus, aber noch moderat. Mal schauen, wie sich das heute im Lauf des Tages entwickelt, und ja, US-Aktien und der Dollar an solchen Tagen in der Regel unter Druck.
Jetzt die Frage: Was steht da heute eigentlich an? Liberation Day, so nennt es Trump, also Befreiungstag, und heute im Rosengarten – Tradition von Herbert Hoover – da soll es verkündet werden. So 21, 22 Uhr will Trump neue Zölle verkünden, und da ja schw einigen Böses. Die Schlagzahlen haben sich nämlich überschlagen in dieser Woche. Ging schon am Sonntag, Montag los. Was Journal, dann jetzt auch noch die Washington Post. Hier sehen wir die Schlagzahlen. Ja, da fürchten einige, dass massiver Schaden angerichtet werden könne. Und das Zölledrohen von 20% oder vielleicht sogar mehr. Die Washington Post hat von mindestens 20% Zöllen geschrieben. Und aus informierten Kreisen von Trump hört man, er habe sein Team aufgefordert, noch aggressiver vorzugehen. Und zwar droht das jetzt gegen alle Handelspartner. Es geht ja jetzt nicht mehr um irgendwelche Länder, irgendwelche Branchen, sondern wirklich flächendeckende Zölle gegen praktisch alle und eben 20% oder mehr. Das kann sich natürlich schnell wieder ändern. Wir schauen gleich drauf, was es natürlich für positive Chancen auch gibt, aber es ist gerade mega-dynamisches Umfeld, Leute. Also, das ist Wahnsinn. Es kann sich stündlich ändern. Deswegen, wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt und wenn euch meine Videos gefallen, dann könnt ihr mir einen riesen Gefallen tun und den Kanal abonnieren, dann verpasst ihr nichts mehr. Natürlich im Briefing am Samstag spätestens gibt’s dann das nächste Update. Und wenn die Kurse richtig fallen sollten, wenn es nach unten geht, dann könnt ihr euch jetzt gratis hier unseren Guide runterladen: SOS, die Kurse fallen – so kaufen Profis strategisch nach. Link dazu unten in der Beschreibung.
Jetzt schauen wir mal drauf, was erwartet wird, und es geht wirklich weit auseinander. Natürlich könnte es auch theoretisch ein Wunder geben, und Trump sagt heute Abend: „Ach ja, wir haben uns das ganze jetzt anders überlegt.“ Ist aber sehr unwahrscheinlich. Es wird schon Zölle geben. Das Basisszenario der Bank of America sind 8%. Das wäre jetzt von dem, was droht oder was passieren könnte, schon relativ niedrig, aber natürlich jetzt auch kein Grund für eine große Champagner-Sause. Goldman Sachs hat eine Befragung gemacht bei Marktteilnehmern. Die rechnen im Schnitt nur mit 9%. Deswegen sagt Goldman, da könnte der Markt auf dem falschen Fuß erwischt werden, dann eben mit z.B. 15%, was manche schon als Erleichterung ansehen – da bin ich mir nicht so sicher – oder eben dann 20% oder sogar mehr. Und was fürchten die Märkte da konkret? Ganz einfach: Schauen wir mal auf diese Bloomberg-Grafik. Die höchsten Zölle im schlimmsten Fall, im maximalen Szenario seit dem 19. Jahrhundert. Also, da müssen wir dann schon eine 18 davor schreiben. Das zeigt mal, was da im Gespräch ist. Und die Prognosen, ja, die sind gerade echt mehr als bedenklich. Z.B. schlägt Mark Zandi Alarm, der ist Chefökonom, und warnt davor, dass 5,5 Millionen Arbeitsplätze in den USA vernichtet werden könnten, dass die Arbeitslosenquote auf 7% steigen würde – wir sind gerade bei gut 4% – und dass das BIP um 1,7 Prozentpunkte gesenkt werden könnte. Er sagt, wenn das passiert, haben wir eine schwere Rezession. Es wäre eine Katastrophe für die Wirtschaft. Und JP Morgan warnt: Wenn die Zölle kommen sollten, so wie das befürchtet wird, dann sieht JP Morgan die Rezessionswahrscheinlichkeit bei 50% im Jahr 2025. Und die Kursziele werden gerade zusammengestrichen, z.B. von Goldman Sachs. Die haben jetzt ihr Kursziel schon zum zweiten Mal in kurzer Zeit zusammengestrichen, und David Kostin, der Chefstratege für US-Aktien, sieht den S&P 500 noch bei 5700 Punkten am Jahresende. Jetzt muss man aber auch dazu sagen, das wäre immerhin ein bisschen höher als er jetzt gerade steht, bei gut rund 5600 Punkten.
Trump und Zölle hin oder her. Gerade in diesen unsicheren Zeiten können sich Anleger folgende Frage stellen: Wie kann ich besser diversifizieren? Und da können alternative Investments spannend sein, denn die performen sehr gut. Z.B. Sammlerstücke wie Rolex-Uhren oder Birkin-Taschen haben in den letzten Jahren besser abgeschnitten als z.B. der DAX oder der S&P 500, und ganz besonders spannend: seltener Whisky. Wenn wir mal auf den Rare Whisky 101 Index schauen, hier im Vergleich zum S&P 500, dann sieht das auch sehr, sehr gut aus. Bleibt nur noch ein Problem: Sammlerstücke kosten eine Stange Geld. Das kann sich nicht jeder leisten, aber es gibt trotzdem eine Möglichkeit, um an der Wertsteigerung zu partizipieren. Und da kommt unser Partner Timeless ins Spiel. Aber was macht Timeless? Timeless kauft zertifizierte Sammlerstücke, lagert sie professionell ein, versichert sie und tokenisiert die Assets auf einer Blockchain. Das heißt, du kannst sie in Anteilen von 50 € in der Timeless App kaufen. Man kann seine Anteile natürlich mit anderen Nutzern traden, oder du wartest darauf, bis Timeless die Sammlerstücke gewinnbringend wieder verkauft hat. Das nennt sich Exit, und hier sehen wir die Exits, wie z.B. Kunst von Gerhard Richter oder Sneaker – 42 an der Zahl waren es zuletzt – und haben im Schnitt 29% Rendite gebracht. Dann schauen wir noch kurz, welche Assets bald kommen: Hier z.B. ein Audi R8 oder eine Rolex Daytona oder eine Patek Philippe. Wenn du jetzt neugierig geworden bist, dann kannst du dir über meinen Link die Timeless App runterladen und dir einen 10 € Willkommensbonus sichern, sobald du dir die App geladen hast.
Aber jetzt gibt’s noch ein Highlight, und zwar eine coole Osteraktion bei Timeless. In ausgewählten Drops werden Ostereier versteckt. Das sieht dann so hier aus, wie in diesem Beispiel. Und wenn du ein Ei entdeckst, kannst du bis zu 750 € gewinnen. Und so einfach geht’s: erstens, Ostereier finden; dann vier Anteile eines Ostereis kaufen, und jede Vierer-Kombi ist eine Gewinnchance. Erster Platz: 750 €, der zweite: 500 €, und der dritte: 250 €. Die Aktion startet am 2. April um 19 Uhr und geht dann bis zum 30. April. Und ich kann euch schon mal was zuflüstern, in welchem Asset sich ein Osterei versteckt, und zwar im Picasso-Etüde. Alle Links dazu findet ihr unten in der Beschreibung.
Und was spielen die Märkte? Ja, wir schauen immer auf die Aktienmärkte, aber was spielen die Anleihemärkte? Ja, die spielen eine Rezession, wenn man sich das mal anschaut. Und zwar ist die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen zuletzt ordentlich abgestürzt. Ihr seht’s hier, und zwar von 4,75% auf unter 4,2%, und das heißt was? Die Märkte rechnen mit fallenden Zinsen. Und in diesem Fall wäre das wahrscheinlich dann ja ein fallender Zins wegen einer Rezession, wegen einer sich stark abkühlenden Wirtschaft. Also, die Anleihemärkte, ja, die funken auch in gewisser Weise SOS.
Machen wir weiter im Text. Und wenn du dir jetzt bei einer Sache ganz, ganz sicher bist, nämlich dass eine Monsterrezession kommt, ja, dann musst du wahrscheinlich verkaufen, Aktienquote reduzieren. Hier sehen wir mal den typischen Weg nach einer 10%-Korrektur, die wir ja gesehen haben. Und da sehen wir hier jetzt in blau, das ist das Jahr 2025, und da seht ihr in grün: Ja, wenn es keine Rezession gibt, dann ja, ist das eben eine Korrektur. Dann kann es natürlich jetzt noch ein bisschen weiter rumpeln, aber dann geht’s normalerweise schneller wieder hoch. Wenn es eine Rezession gibt, hier wie in rot, ja, dann kann es natürlich noch ordentlich runtergehen. Und das wird jetzt eine ganz entscheidende Phase, denn wir können hier noch mal drauf schauen. In der Regel ist es so nach so einer Korrektur, also wenn ihr merkt, jetzt innerhalb der nächsten 150 Tage noch mal ordentlich korrigieren, noch mal 5% oder mehr fallen, dann ist das normalerweise ja eben dann eine Rezession. Also, das wird jetzt ganz entscheidend, wie es jetzt weitergeht in den kommenden Wochen. Natürlich mit Trump und so, aber auch wie die Märkte reagieren, ob sie sich fangen. Fangen heißt jetzt nicht, dass es nur noch nach oben geht, aber eben ja, wie weit es noch sozusagen nach unten geht. Also, es ist jetzt wirklich eine sehr, sehr kritische Phase in den kommenden Wochen und Monaten.
Jetzt ist die Frage: Ich habe gerade gesagt: Wenn du dir sicher bist… Wie sicher kann man sich sein? Und das ist die entscheidende Frage: dieses binäre Denken. Das ist an der Börse oft natürlich sehr gefährlich. Sieht’s gerade nach Rezession aus? Es verdichten sich die Anzeichen. Auf jeden Fall schauen wir mal aufs GDP Nowcast, und da können wir jetzt auch Gold rausrechnen. Ihr seht hier die gestrichelte Linie. Das GDP Nowcast ist jetzt schon abgestürzt. Das ist sehr aktuell, auf fast -4%. Es ist dann nicht ganz so wild, weil man eben die Goldimporte hier rausrechnen kann, aber dann sind wir halt jetzt auch schon bei fast -2%, so -1,7, -1,8%, und das sieht halt echt mal nicht gut aus. Das ist eine ordentliche Abkühlung. Wir sehen es auch schon bei den Unternehmen, da warnen immer mehr, also haben eine schlechte Guidance. Es kühlt sich auch da ab, bei den Unternehmensgewinnen. Hier sehen wir jetzt 68% waren das, und da sind wir auf jeden Fall über dem Fünf-Jahres-Schnitt und auch über dem Zehn-Jahres-Schnitt. Und ganz kurze Korrektur: Ich habe gerade gesagt 68%, das stimmt natürlich nicht. Es waren 68 Unternehmen, natürlich wichtig, noch mal ganz, ganz wichtig, sorry für den Versprecher. 68 Unternehmen im S&P 500, nicht 68%. Das wäre ein bisschen sehr viel.
Ist es jetzt schon eine Krise? Müssen wir jetzt durchdrehen? Und werden wir alle sterben? Müssen wir jetzt alles schnell verkaufen? Nein! Denn wir schauen mal ein bisschen tiefer rein, und da schauen wir z.B. auf die Spreads, und da sehen wir: Ja, da funken die Märkte noch gar kein Krisensignal. Es ist ein bisschen, bisschen gestiegen, aber ihr seht’s mal hier: Das ist von der Krise noch wirklich meilenweit entfernt. Da müsste es schon ganz weit nach oben schießen oder zumindest mal signifikant anziehen. Also, eine Krise haben wir noch nicht. Wenn wir mal auf den Arbeitsmarkt schauen, die Job Openings, die sind am Dienstag gefallen. Die waren leicht unter der Erwartung. Ja, das ist auch eine Abkühlung, aber das ist jetzt auch noch kein Paniksignal. Die Erstanträge für Arbeitslosenhilfe sind auch relativ stabil. Also, da müssen wir schon auch die Kirche noch auf jeden Fall im Dorf lassen. Und dann ist ja auch noch die große Frage: Wie geht’s mit den Zinsen weiter? Spielen die Märkte vielleicht eben auch gerade einfach Zinssenkungen, was jetzt noch nicht die große Katastrophe bedeuten muss? Denn wir schauen auf Trueflation und sehen: Was? Wieder ein Absturz bei der Inflation. Die ist abgestürzt, dann hat sie sich zuletzt ein bisschen erholt. Jetzt ist sie wieder abgestürzt, nur noch bei 1,38%. Also, wir haben sicherlich einen gewissen Fettpolster. Ob die Fed das dann hinkriegt, äh, ob die Fed das schafft, die Wirtschaftsabkühlung abzufangen, zu früh, zu spät, oder ob, ja, ob sie einfach zu stark ist, das werden wir sehen. Aber haben wir einen gewissen Fettpolster? Ich glaube schon, und deswegen habe ich auch US-Staatsanleihen im Depot. Man muss natürlich das Dollarrsikio beachten, ganz klar, aber als Absicherung, gerade wenn die Zinsen rasant fallen sollten, wenn wir in eine satte Rezession rutschen. Also, Anleihen für mich da auf jeden Fall für die Cash-Reserve oder für die Nachkaufreserve, wenn wir es so mal besser betiteln wollen, für mich auf jeden Fall eine Idee.
Wichtig: Das ist hier keine Anlageberatung. Alles, was du aus diesem Video ableiten solltest für eigene Entscheidungen, machst du zu 100% auf eigenes Risiko, und weder ich noch der Kanal haften dafür.
Ist das jetzt gerade die letzte Chance zum Einstieg im Jahr 2025? Das schreiben ja viele. So binär würde ich das in diesem Fall auch nicht sehen. Ihr kennt mich ja. Ich bin weder binärer Crash-Prophet auf der einen Seite, auf gar keinen Fall. Aber jetzt zu sagen, man muss jetzt all-in sein, das ist die letzte Chance – das sehe ich so auch nicht. Also, ich halte Cash. Ich habe zuletzt immer mal partiell bei einzelnen Aktien nachgekauft. Also, ich bin jetzt nicht komplett negativ. Ich bin jetzt aber natürlich schon ein bisschen vorsichtiger. Frisches Geld, was reinkommt, werde ich jetzt erstmal ein bisschen ansammeln und werde dann wahrscheinlich eher so Richtung 20% Cash gehen. Muss man sich jetzt verrückt machen? Ist das gerade so wild, was passiert, Leute? Nein! Stand heute: Nein! Und ich zitiere Peter Lynch: Du musst wissen, dass der Markt manchmal fallen wird. Wenn du darauf nicht vorbereitet bist, solltest du keine Aktien besitzen. Und ganz wichtig: Das ist simpel, aber umso wirkungsvoller – wenn ihr euch wirkungsvoller – wenn ihr euch Gedanken macht, um Gottes Willen, um was könnte passieren, ja, setzt euch da einfach mal hin, schaut euch euer Depot an und schreibt euch einfach mal auf. Hier sehen wir mal ein Beispiel, einfach jetzt mal mit dem 500.000 € Depot. Ist auch völlig wurscht, wie groß das Depot ist. Schreibt doch einfach mal hin: Was würde denn konkret passieren, wenn der Markt um 10, 20, 30, 40, 50% fällt? Und dann ja, verliert vielleicht der eine oder andere so ein bisschen die Angst, oder man merkt dann: Oh, na ja, vielleicht ist mein Depot dann nicht richtig aufgestellt für meine Risikotragfähigkeit, wenn ich mir das anschaue, und kippt dann halt vom Stuhl. Da muss man sich mal Gedanken machen: Ist mein Depot das Richtige? Ist meine Strategie das Richtige? Das ist glaube ich auch ganz, ganz wichtig. Ihr müsst euch einfach mal mit solchen Sachen auseinandersetzen, bevor sie passieren. Das ist das Entscheidende. Und dann muss ich mich eben darauf vorbereiten. Viele machen das eben immer viel zu spät, und dann machen sie irgendeinen Mist und verkaufen dann panisch oder was weiß ich.
Kann es heute Abend auch dann eine positive Überraschung geben? Natürlich. Theoretisch kann Trump auch das ganze moderat formulieren, weil er dann eben sogar sagen könnte: „H, schaut mal lieber, liebe Kritiker, hier, ich führe Zölle ein, und der Markt reagiert sogar positiv.“ Also, man weiß natürlich nie, was jetzt so die Intention, was der Kniff ist. Was man sich aber mal klar machen muss, für alle, die vor kurzem noch geschrien haben: „Aktien viel zu teuer und Monsterblase!“ Natürlich, die Bedingungen haben sich geändert. Auch die Wirtschaft kühlt sich ab, die Unternehmenszahlen kühlen sich auch ab, aber wir sehen auch, dass sich die Bewertung massiv abgekühlt hat. Hier jetzt z.B. beim Nasdaq 100, da sehen wir schon, da nähern wir uns jetzt schon dem langfristigen Durchschnitt bei der Bewertung an. Also, das muss man sich natürlich auch klar machen.
Dann die entscheidende Frage: Wie lange hält Trump das durch, wenn er es jetzt durchzieht? Bzw. wie lange will er es durchhalten? Es ist ja immer die Aufforderung dabei, bei diesen Zöllen, mit Washington zu verhandeln. Nach wie vor muss man immer noch zur Kenntnis nehmen, dass das in erster Linie natürlich ein Verhandlungsinstrument ist. Und die Frage auch: Fliegt Trump das um die Ohren? Erstens natürlich: Was die Märkte machen. Die Sprache ist ja klar in den letzten Wochen, was die Märkte davon halten: nämlich nichts bis gar nichts. Auch China, Japan, Südkorea – hier schauen wir mal drauf – die tun sich jetzt zusammen, um sozusagen gegen die Zölle gemeinsam vorzugehen. Das sind jetzt auch nicht die best friends, normal Japan und China. Also, da muss ich natürlich dann Trump auch mal überlegen, ob da strategisch alles so schlau ist. Und das ist eben die Frage: Kann er oder will er das auf Dauer durchziehen? Und da müssen wir uns auch eins klar machen: Die Märkte sind auch nicht äh das perfekte Prognoseinstrument. Man sagt immer: „Der Markt hat recht.“ Stimmt, aber halt nicht. Zumindest, wenn man sich jetzt mal Korrekturen anschaut. Wir hatten es auch vor zwei Jahren, da waren sie auch alle sicher: Es kommt der große Zusammenbruch, es fallen die Zinsen, und die Strukturkurve verrät das Lirum Larum Löffelstil – nichts war es. Die Märkte lagen voll daneben, bzw. die Interpretation daraus war halt einfach ein absoluter Schmarren. Und hier schauen wir mal drauf: Ja, eine Rezession ähm startet die immer nach einer Korrektur? Nein, natürlich nicht. In 56% der Fälle gibt’s nach einer gescheiten Korrektur von hier 10% gibt’s keine Rezession.
Und bitte macht euch auch eins klar: Versucht auch, wenn Politik gerade natürlich die Kurse macht – das ist völlig klar, das kann man sich einfach ignorieren oder ausblenden – trotzdem versucht Politik und Märkte auch trotzdem zu trennen, denn wir sehen es hier noch mal, das ist einfach der absolute Wahnsinn. Wenn man mal hier aufs Verbrauchervertrauen, auf die Erwartungen schaut, dann ist das Vertrauen bei den Republikanern einfach komplett nach oben geschossen, bei den Demokraten komplett nach unten geschossen. Ja, was machen wir jetzt draus? Einer muss halt falsch liegen, bzw. vielleicht liegt die Wahrheit dann in der Mitte, genauso wie es unter beiden jetzt keine Katastrophe war, die die Republikaner damals erwartet haben, und die Demokraten waren da vielleicht zu optimistisch. Das ist immer ganz, ganz wichtig. Bitte macht euch das klar. Und man merkt schon natürlich, dass das bei den Leuten gerade drauf lastet. Die Trump-Fans finden es ganz, ganz toll. Die Trump- ja, Bächer-Hasser, Kritiker, äh, die sehen den Weltuntergang. Da müssen sich natürlich dann auch mal beide Seiten fragen, ob sie da damit so richtig liegen.
So Leute, jetzt sind wir am Ende dieses Videos angekommen. Ich hoffe, dir hat’s weitergeholfen. Wir sind natürlich gespannt, was heute passiert. Lasst mir gerne einen Daumen nach oben da. Abonniert den Kanal, um nichts mehr zu verpassen. Und wer nichts mehr verpassen will, ihr könnt ja unseren Guide SOS, den könnt ihr hier gratis abonnieren. Und wenn du immer auf dem Laufenden bleiben willst mit dem Daily Briefing, jeden Tag alles bei Telegram, dann kannst du das hier sieben Tage kostenlos testen.