Transcription
weiß nicht, was du gehört hast. Mein Name ist Lydia Wistorf. Ich bin Elternmentorin für die würdevolle und handlungssichere Begleitung von Kindern im PDAPIL. Und warum ich das tue, ist letztendlich auch einfach der Grund, warum ich heute hier bin. Und das möchte ich dir ganz kurz sagen. Mir geht es um die Würde dieser Kinder. Mir geht es darum, zutiefst missverstandene Kinder zu schützen. Und würde bedeutet für mich, dass ich einen Menschen sehe, wie er wirklich ist und dass ich seine wahren Bedürfnisse und Grenzen schütze.
Das Würde ist immer so ein großes Wort, ne? Aber ich erleb es einfach in meiner Arbeit und mit vielen Menschen und Familien ich auch begleite immer wieder und habe das mit meinem Sohn auch erlebt, wie zutiefst missverstanden diese Kinder im PDAPIL sind, weil immer wieder die Frage ist, was ist denn mit denen und wir setzen immer wieder an der falschen Stelle an äh um ihnen zu helfen oder sie ins Leben zu begleiten. Und da möchte ich unbedingt helfen, ein bisschen Klarheit zu schaffen. Deswegen freue ich mich, dass ihr heute hier seid. Wir werden das so um Handhaben, dass ich ähm erstmal gleich reingehen werde und euch einiges erklären werde. Ich möchte dir etwas zeigen. Ich möchte dir den Mechanismus hinter PDA zeigen, zumindest den Mechanismus, der für mich den meisten Sinn ergibt und der ähm mir die meiste Handlungssicherheit auch gibt mit mit meinem Sohn.
Ja, muss dir vorstellen, ich habe meinen so sehr sehr früh ähm durch einen autistischen Burnout begleitet, weil wir einfach keine Ahnung hatten, dass es PDA ist und was das bedeutet. Und ich habe diesen Burnout 3 Jahre lang begleitet. Das sah so aus, dass mein Sohn morgens, mittags, abends, nachts geschrienen hat, sich weggeschrienen hat und ich konnte nichts tun und ich war selbst kein Mensch mehr. Ähm und es gab auch keine Hilfe und ich habe so viel falsch gemacht und wir haben einen unfassbaren Leidensweg hinter uns durch diese Jahre. Bin selber darüber am Ende mit in den Burnout gegangen und ähm dann gab es einen Moment, in dem diese drei Buchstaben PDA uns begegnet sind und ähm dann habe ich erstmal gedacht, wow, das ist es. Das erklärt für mich alles, was bisher irgendwie noch nicht so klar war. Und dann habe ich gedacht, okay, wir sind gerettet, ist es PDA. Und dann passierte aber folgendes. Ich bin losgegangen und habe mir Informationen gesucht, die es im Prinzip gar nicht gab. Nämlich immer die Frage, wie gehe ich denn mit so einem Kind um? Was ist denn eigentlich PDA? Was läuft denn bei diesen Kids eigentlich wirklich so ab? Ähm und ich habe ganz wenige Informationen bekommen und ich bin in Gruppen gegangen und das kennst du vielleicht. Du gehst in PDA Gruppen oder was weiß ich wohin und postest deine Situation. Du schreibst was bei euch los ist, was gerade abgeht und dann posten 37 Leute ihre Meinungen und Tipps dann darunter. Und so war das bei mir auch. Und das ist ja alles gut. Es ist ja super wichtig, dass ähm PDA Eltern sich gegenseitig auch unterstützen mit ihren Tipps und mit dem, was sie halt schon gelernt haben, aber mir hat das nicht gereicht, weil das vorbeiging an unserer super speziellen Situation. Und dann bin ich weitergegangen und habe mich unfassbar schlau gemacht überall her, was es eben damals so gab. Es gab ja die Pandastrategien. Kennst du die Pandastrategien? Schreib mal eine Eins, wenn du sagst, ja, Pandastrategien, juhu. Ja. Okay. Und ich habe die Pandastrategien angewendet. Oh, super. Sehr, sehr viele. Sehr schön. Und mit meinem Sohn wurde das Verhalten aber nur noch schlimmer. Kennst du vielleicht auch. Da gab es gibt es einen Mechanismus dahinter, aber das führt jetzt ein bisschen zu weit. Pandastategien sind das eine und die sind super wichtig und gut, aber wenn ich nicht weiß, wie dieses Kind funktioniert, wie seine Erregung ist in seinem Nervensystem, in seinem Körper, was es wirklich erlebt, dann ähm kann ich die Strategien auch nicht richtig anwenden. Und deswegen sind wir heute hier. Und jetzt gehen wir mal rein. Ich teil mal meinen Bildschirm. Ach, noch ganz wichtig, vorab. Wir machen jetzt einen Teil. wo ich dir ganz viel zeige und erklären möchte, aber nicht von hier oben. Ich bin nicht Ich bin nicht der Guru, nicht die Expertin, die jetzt kommt und dir sagt und das machst du und dann wird alles gut, ja, sondern wir sind auf einer Ebene. Ich bin auch im Prozess mit meinem Sohn. Ich habe allerdings heute oder ich sag mal so, unser Weg, der sieht mittlerweile so aus, dass mein Kind hochreguliert ist, dass mein Sohn, der ist jetzt 8 Jahre alt, der ist im Autismus, der hat ADHS, der hat Tourette, der das PDA Syndrom. Ähm, das der hochreguliert ist und ganz viele ruhige, entspannte Zeiten hat. Wir haben keine Melddowns mehr. Wir haben, sobald er sich hochreguliert, sobald ich merke, er wird aggressiv, wütend, greift an oder was auch immer, das kennst du, ähm weiß ich ganz genau, was zu tun ist und ich weiß, wie ich ihn runter regulieren kann und wir haben es geschafft und das zeige ich dir jetzt gleich, dass ich ihn so oft in einem bestimmten Level halte, so dass es ihm einfach unfassbar gut geht. und schreib mir mal, gib mir mal ein Herz in den Chat oder ja, gib mir ein Herz in den Chat, wenn du sagst, das möchte ich auch. Ich möchte das von Herzen gerne für mein Kind. Ich möchte diesen Frieden in meine Familie. Ich möchte verstehen, was ich wann tue, damit mein Kind sich reguliert. Gib mir ein Herz in den Chat und schreib mir auch als Bezugsperson, wenn du sagst, ja, ich möchte unbedingt verstehen und da kommen die Herzen. Ja, ja, so ist es.
Weil weißt du was dann passiert ist? Und das ist für mich das größte Geschenk, was wir haben. Ich erlebe ein Kind, mein Sohn, der so von Herzen dankbar ist dafür, dass ich ihn verstehe. Er kann das natürlich alles nicht erklären von seinem Kopf her, aber er zeigt mir seine Dankbarkeit darüber, dass ich ihn nicht mehr verbiege, darüber, dass ich nicht mehr irgendwelche Knöpfe drücken will, damit er funktioniert und damit er dieses oder jenes Verhalten zeigt, dass ich das nicht mehr mache und ihn wirklich tief verstanden habe und ihn so begleitet, bringt ihn in eine Dankbarkeit, so dass er fast und das sage ich jetzt, das ist keine Story, das ist wirklich die Wahrheit, dass dass er fast jeden Abend da liegt und seine Liebesbezeigung, ja, und mir sagt, ich habe dich so lieb und du er sagt, setze wie du begleitest mich so gut ins Leben. Danke, dass du so ruhig bist. Danke, dass deine Stimme so ruhig bleibt. Das tut mir gut. Das macht mich, dass ich mich sicher fühle. Er kann das sagen. Er ist unfassbar reflektiert im Kopf. Er kann seinen Körper sehr gut spüren. Und das ist etwas, wo was mir am Herzen liegt, was meine Herzensmission ist. deinem Kind dabei zu helfen, euch dabei zu helfen, auch in so einer in so eine Ruhe, in so ein Frieden einfach zu kommen. Okay, viele viele Herzen. Das ist so, so schön. Oh, Claudia schreibt: "Schade, hat wohl keinen Zweck, ich habe einen alten Laptop. Funktioniert wohl nicht. Pech." Claudia, schreib mir bitte deine E-Mailadresse hier in den Chat, dann schicke ich dir die Aufzeichnung. Ja, ich schicke euch die Aufzeichnung zu, die wird dir dann ein paar Tage hinterher noch zur Verfügung stehen. So, let's start it up. Ich gebe mal meinen Bildschirm frei. Wenn du Fragen hast, schreib sie währenddessen gerne in den Chat. Wenn ich in der Präsentation bin, sehe ich den Chat nicht gleichzeitig. Wir werden nach der nach diesem Teil jetzt öffne ich den Raum für deine Fragen, so dass wir auch noch mal miteinander sprechen können. Ja, und wenn du aber währenddessen auch schon Fragen hast, schreib sie gerne in den Chat. Ich gucke nachher noch mal durch, versuche zwischendurch zu beantworten und ähm so dass deine Fragen hier auch ähm beantwortet werden können. Aber ich gehe ich will nicht sagen, dass ich alle Fragen beantworten kann, aber ich gebe mir die größte Mühe. Okay, legen los.
Das bin ich und das ist mein Sohn, den ich ja ein bisschen mit dem Herz abgedeckt habe. Wer bin ich? Ich habe schon gesagt, wer ich bin. Ich bin seit 20 Jahren Diplommunikationspsychologin und ich bin tief verwurzelt seit 20 Jahren darin, Familien, Kinder, Jugendliche, Eltern, Mütter zu begleiten in Ja, das bleib mal ganze Zeit das. Oh, bitte einmal das Mikrofon ausen. Wer hat es an? Ihr seid drin. Ihr seid drin. Ja, ich habe gesagt, irgendjemand hat sein Mikrofon an. Leute, ihr müsst oh mit müsst das Mikro ausmachen. Mich wieder stumm geschaltet. Gut, sorry. Ganz kurz zur Erklärung. Was ist der würdevolle Pandaweg? Warum lest ihr das überall? Das habe ich schon erklärt. Mir ist es wichtig, die Würde dieser Kids zu schützen und aufzuklären und Familien in den Frieden zu bringen mit ihren PDA Kids. Ja, Panda ist ein Akronym für die Pandaprinzipien, das weißt du. Die Kinder mit PDA werden ja in dieser Szene oft als als Panda bezeichnet. Das habe ich übernommen. Der würde Pandaweg ist tatsächlich einerseits meine Community und andererseits darf ich sagen, ich bin im deutschsprachigen Raum die einzige PDA Mentorin, die tatsächlich einen Weg, eine Strategie, einen Klanschritt für Schrittplan gebaut hat für Eltern. Und das ist für mich der würdevolle Pandaweg, auf den nehme ich Eltern mit, die sich gerne innerhalb von 12 Wochen ganz safe aufstellen wollen in diesem Bereich. Dazu kommen wir aber später noch.
Was ist PDA? Das ist jetzt für dich vielleicht nicht neu. PDA ist nicht behandelbar, noch nicht, aber mit Einschränkung. Ich sag da nachher was dazu, was ist nicht therapierbar und es ist noch nicht diagnostizierbar. Ich weiß, manche von euch haben die Diagnose, weil der Kinderpsychiater das z.B. mit reinschreibt, aber es gibt keinen Bluttest, es gibt keine Diagnostik dafür. Was du aber was aber wichtig ist zu wissen, ist, dass die psychischen und körperlichen Schäden, die dein Kind erleiden kann, extrem hoch sind. Und das möchte ich dir nicht sagen, um dir Angst zu machen, sondern weil es der das ist der Grund, warum ich hier bin. Ich habe mein Kind immer wieder mittraumatisiert und wir wissen heute, dass PDA Kinder z.B. wir sehr früh auch schon suizidale Gedanken entwickeln und ein furchtbar schlimmes Selbstbild. Warum kommen wir gleich noch dazu? Und die gute Nachricht ist, du brauchst keine Diagnose, um deinem Kind sofort zu helfen. Du kannst heute anfangen, sicher zu begleiten. Und das auch für euch als Bezugspersonen. Ich möchte dir wirklich meinen größten Dank aussprechen, dass du heute hier bist, um Dinge zu verstehen, um anzufangen oder vielleicht noch mehr zu erfahren, wie du dieses Kind gut begleiten kannst. Und ich weiß, heute sind auch Schulbegleiter da und Therapeuten und das freut mich ganz ganz ganz dort. Ich muss immer kurz anfangen mit der Begrifflichkeit. PDA ist die Abkürzung für pathological Demand Avoidance auf Deutsch die pathologische Anforderungsvermeidung oder und den Begriff finde ich persönlich schöner. Das ist The Persistent Drive for Autonomy. Zudeut das ständige Verlangen nach Autonomie. Und wie das zustande kommt, möchte ich dir gerne jetzt gleich zeigen. Und jetzt bin ich ganz gespannt, wo du dein Kind oder auch dein Schützling, den du mitbetreust manchmal, wo du ihn wieder erkennst. Ich will nur ganz kurz drauf eingehen, weil PDA zeigt sich in so vielen verschiedenen Bereichen und du darfst gerne mal reinschreiben jetzt in den Chat, wo du dein Kind sofort wiederkennst, wo sagst, yes, ja, haben wir, ne? Z.B. Es eskaliert in scheinbar nicht Situationen. Ja, kennst du vielleicht. Äh, mach deine Jacke, zieh eine Jacke an. Eskalation, ja, Wut, Aggression, Frust, was auch immer. Wir gucken später rein, warum. Es brüllt sich weg. Das kennst du vielleicht als Melddown. Das heißt, die Kinder brüllen sich weg. Hier sind wir in einer Notsituation vom Gehirn und ähm sie sind auch nicht mehr ansprechbar und du kannst ganz bestimmte Dinge machen in dieser Situation. Ich habe ganz viel falsch gemacht. Es war ein langer Leidensweg, aber ich hatte ungefähr schätzungsweise 7000 Maildowns, in denen ich lernen durfte. Von daher ähm freue ich mich, wenn ich das weitergeben darf. Es bestimmt dieses Kind bestimmt über andere, besonders über die Eltern, besonders über die Mama. Das ist einfach so, du bist als Mama ganz oft das sichere Nervensystem für dieses Kind und deshalb reguliert es sich, sehen wir später über dich besonders. Ich werde dir natürlich auch nachher sagen, warum du als Bezugsperson, warum du als Oma, als Opa, als Therapeutin, als Schulbegleiterin PDA so schlecht sehen kannst bei dem Kind und verstehen kannst. Da gibt es zwei ganz klare Mechanismen, die zeige ich dir nachher. Das heißt, du als Oma, Opa Bezugsperson erlebst das Kind möglicherweise nicht so wie hier, wie ich es jetzt zeige. Ja. Ähm, es sind Kinder, die zwanghaft die Kontrolle behalten müssen, wollen streiche ich ja an der Stelle. Kennst du vielleicht in jeder Situation, ja? Es will ein Kind will alles auf seine Art tun, immer nur so wie er oder sie das haben will. Er verweigert Schule und Kita. Es gibt einen riesen morgens schon jeden Morgen. Oder er lehnt Hilfe und Ratschläge ab. Ja. Sogar ein Ratschlag. Mein Sohn hat neulich zu mir gesagt, der Wahnsinn, Mama, selbst wenn mir jemand etwas redt, ja, wenn jemand einen Vorschlag macht und mir redt, das so und so zu machen, fühle ich mich unter Druck, hat er gesagt. Wahnsinn, oder? Verbalheftige Angriffe, das wir wir müssen hier unterscheiden, ja, wenn die verbalen Angriffe kommen, dein Kind dich aufs Hübelste beleidigt oder auch andere Leute, dann ist das ein Marker für uns. Wir wissen, die Nervensystemaktivierung ist hoch hoch. Kommen wir später drauf. Wut und Aggression habe ich schon gesagt. Es gerätt oft in Wut. Es gibt es ist disreguliert. Es kippt immer wieder in Wut und Aggression. oder dein Kind bricht nach der Schule zusammen und will das Haus z.B. am Nachmittag nicht mehr verlassen. Kennst du das? Also, wir leben tatsächlich größtenteils hier in unserem Haus, zumindest in der Schulzeit. Ja, weil Schule und Kita sind für unsere Kinder das Worst Case. Das ist der Zeitpunkt, wo sie die meiste Kontrolle verlieren. Und ähm um sich zu regenerieren, ist oftmals das Zuhause und sogar das eigene Zimmer nur die einzige, also der einzige Ort, der dann noch möglich ist. oder sie lehnen ab, was von außen als Anforderung kommt.
So, jetzt gucke ich mal ganz kurz in den Chat rein, was ihr hier geschrieben habt. In der Schule stark maskiert und zu Hause bestimmend. Ja, genau. Erkläre ich geh ich genau gleich drauf ein. Zu Hause heftige Ausbrüche. Das ist typisch. Ähm, hier steht ein komisch: "Meld uns bis 11, danach Rückzug, nicht mehr reden stundenlang." Ja, das sind die ganz typischen Bewältigungsmechanismen. Genau. Oh, ja. Ja, ganz viele. Ja, ihr erkennt euch wieder. Das ist super. Dann sind wir auf dem richtigen Weg und jetzt wollen wir mal tief einsteigen. Ich möchte dir jetzt den Mechanismus geben, der ähm für mich einfach alles erklärt und der so wichtig ist mit dem, was ich dir jetzt zeige in den nächsten 5 Minuten, ähm kannst du ganz viel verstehen über dieses Kind. Wir haben im Gehirn einen Denkhirn, einen Sicherheitsteil, der ist hier blau. Ja, und wenn Kinder, normale, neurotypische Kinder oder wie auch immer in diesem Gehirnteil sind oder auch dein PDA Kind, können sie denken, können sie klar denken, sie können überlegen, was tue ich jetzt, was tue ich nicht, sie empfinden Empathie und hier ist vor allem lernen möglich. Hier ist lernen möglich. Ja, diesen Teil sprechen wir immer an, wenn wir hier ähm argumentieren oder erziehen oder erklären. Und dann haben wir einen anderen Teil, das ist das Überlebenshirn. Und dieser Teil, dieser Teil schätzt blitzschnell ein, ob irgendwo Gefahr besteht, ob es irgendwo eine Bedrohungssituation gibt. Und dieser rote Teil ist schneller als der blaue Teil. Und jetzt kommen wir dazu, was bei unseren Kids im PDA Profil nämlich passiert. Dieser Teil meldet jedes Mal Bedrohung, wenn das Kind Autonomie verliert, wenn das PDAkind Gleichwertigkeit verliert, Freiheit, seine eigene Freiheit und die echte Wahlmöglichkeiten. Und dann passiert folgendes. Der Körper reagiert unbewusst. Unbewusst kommen sie in die Not und zwar Kampf, Flucht und Erster sind unsere Notreaktionen, die wir halt haben vom Körper. Und dieser Teil wird jedes Mal aktiviert, wenn die Kinder ihre Autonomie und ihre Gleichwertigkeit verlieren. Und damit passiert folgendes. Es ist kein Denken mehr möglich und auch kein bewusstes Handeln und auch kein Lernen. Die Kinder können überhaupt erst lernen oder sich entwickeln, ja, wenn sie in diesem blauen Hirnteil sind. Unsere Kinder verlieren aber stets und ständig die Kontrolle und Autonomie und kommen dann in eine unbewusste Reaktion. Und das ist mir unfassbar wichtig, dass du das verstehst. Wir können also sagen und das ist mein Ausdruck. Ähm für mich trifft es das PDA ist ein Seismograf. Dein Kind, das Kind, was du betreust ist ein hochfunktionaler Seismograph für den Verlust von Autonomie. und Gleichwertigkeit. Und es bedeutet jedes Mal, wenn dieses Kind seine echten Wahlmöglichkeiten verliert, schmettert dieser Hirnteil ein Notprogramm in das Kind rein. Und echte Wahlmöglichkeiten bedeutet bei unseren Kindern, jetzt kannst du gerne mal ein paar Beispiele in den Chat schreiben, z.B., dass das Kind selbst entscheidet, ob es vom Boden essen möchte oder wie mein Sohn, der manchmal aus einer Schüssel trinken möchte und manchmal die Schüssel auf den Boden stellen möchte und daraus schlabbern wie ein Hund, obwohl wir vielleicht Gäste haben oder was auch immer. Ja, oder dass ein Kind selbst entscheidet, ob es überhaupt ist, wann es ist und wie es ist und wo es ist. Essen. Kennst du das dieses Wir sitzen hier alle zusammen am Tisch. Ich erwarte das von dir. Jetzt ist Essens, ich habe das Essen gekocht. Bitte komm runter, setz dich auf den Tisch. Das ist für unsere Kinder schon, da sind die schon weit ist das Nervensystem schon weit weit weit angeträgert. Und wenn sie ihre Gleichwertigkeit verlieren und jetzt aufgepasst, Gleichwertigkeit ist tatsächlich sobald jemand in der Hierarchie über deinem Kind steht oder über deinem Schützling. bedeutet auch in der Kommunikation, ja, die spüren das Machtgefälle, wenn jemand Kontrolle über das Kind übernimmt, wenn du erziehen willst, wenn du sagst, du hebst aber jetzt deine Jacke hier vom Fußboden auf und hängst du hin und außerdem stehen dort noch deine Schuhe, dann gibst du einen Befehl und damit seid ihr nicht mehr auf Augenhöhe, sondern das Kind empfindet dieses Machtgefähle. Du bist die große, du bist die Befehle gibt, die sagt, das und das wird gemacht. Und jedes Mal, wenn diese Dinge passieren, verliert das Kind seine ähm seine Stück für Stück verliert es mehr seine Fähigkeit vorne im Denkhirn zu sein. Und jetzt möchte ich dir einmal ganz kurz erklären, was in diesem Moment in diesem Kind passiert. Ja, was fühlt denn das Kind in dem Moment? Und dazu habe ich dir hier so ein Bild gemacht. Mir ist es passiert vor einigen Jahren. Ich bin in Berlin unterwegs gewesen am Abend äh oder in der Nacht. Ich bin nach Hause gekommen von der Veranstaltung und zwei Männer haben mich verfolgt und mir aufgelauert und sie haben mich dann auch begleitet. Also sie haben mich nicht mehr weggelassen und ich wusste genau, okay, jetzt ist eine Bedrohungssituation. Ja, kannst du dir das vorstellen? So eine Situation, was empfindest du in dem Moment? Kannst du dann lernen? Möchtest du dir anhören, äh wie jemand dir Dinge erklärt? Nein, das kannst du gar nicht, weil du bist jetzt im Überlebenshirn, was sozusagen sagt, ich bereite den Körper vor auf Kampf, auf Flucht oder auf Erstarren. Ja, das heißt, die Brust schnürt sich zu, du merkst Enge Klos im Hals, vielleicht Herzrasen, vielleicht fängst du an zu schwitzen, du spürst einen Druck im Körper. Das ist das, was ein PDA Kind im Körper empfindet. wenn es die Autonomie und Gleichwertigkeit verliert und dann kommen unbewusste Reaktionen und damit können wir sagen, dass das ein Überlebensdrang nach Autonomie und Gleichwertigkeit ist. Es ist eine Überlebensreaktion.
Und wann verliert ein PDA die Autonomie und Gleichwertigkeit? Und jetzt wirst du vielleicht staunen, vielleicht weißt du das auch schon, wie viele Dinge an einem Tag allein passieren, wie viele Situationen, denen das Kind die Kontrolle verliert. Wir sprechen von den sogenannten Anforderungen. Viele denken aber Anforderung ist immer nur, wenn ich sage, ja, zieh die Schuhe an, putz die Zähne, dusch dich etc. Nein, es geht viel weiter. Z.B. Beim Anziehen, Waschen, Haare waschen, kämpen, ja, Körperpflege, beim Essen, das habe ich schon gesagt, der Art, wie wird gegessen, wann wird gegessen, Zähne putzen, Schlafenszeit, geh schlafen oder sogar beim Toilettengang. Ja, hier sind Anforderungen, die wir teilweise noch nicht mal sehen können. Eine Anforderung kann z.B. für das Kind sein, den Blickkontakt halten zu müssen zu jemanden oder Gespräche zu führen und Fragen zu beantworten. Fragen sind ein unfassbar wichtiger Punkt. Äh wir kommen da noch drauf. Ähm die Kommunikation mit einem PDR-Kind, die darfst du komplett neu lernen, aber da bist du sicherlich schon auf dem Weg, ne? Regeln befolgen müssen und Achtung in Gruppen arbeiten und mitmachen. Was fällt uns da sofort ein, wenn wir so das hier angucken? Welche Situation am Tag in großen Raum einnimmt bei deinem Kind fällt ja da ein? Schreib es mal in den Chat. Schule, richtig? Schule Kita. Ja, Schule Kita. Wuhu ist für unsere Kinder der Supergau, denn da findet das die ganze Zeit statt. Ja. Und das wiederum bedeutet, dass wir etwas für den Rest des Tages unfassbar viel Dinge tun müssen, dürfen und können. Es gibt einen Weg, es gibt Strategien. Die Frage ist nur, was setze ich wann wo ein? Damit dein Kind überhaupt in der Lage ist, langfristig in die Schule zu gehen und du weißt, wovon wir hier reden. Wenn du im PDA unterwegs bist mit deinem Kind, die Schulverweigerung auch langfristig oder auch Burnout, komm man doch drauf ist ist ein riesengroßes Thema. Das heißt, wir haben eigentlich gar keine andere Wahl, um als zu lernen, was wir tun können, damit es nicht passiert. Was ist noch eine Anforderung? Lob. Lob, Strafe, Konsequenzen, das ist immer hier, ne? Merkst du, da bist du wieder in diesem sind die Kids in dem Machtgefälle. Neue Situationen, viele Kinder oder manche PDAs, mein Sohn kann nicht am Spurtag teilnehmen, kann in der Schule nicht mit in die Turnhalle gehen, weil einfach das eine viel zu große Anforderung ist. Dann findet nur Zwexe statt, dann ist dann noch umziehen in dieser Turnhalle. Dann sind diese vielen Kinder, die sich irgendwie bewegen, was wird jetzt kommen? Welche Turnaufgabe müssen wir machen? Alles zu viel. Kann er nicht schaffen. Ja, Belohnungssysteme. Bei Belohnungssystemen verlieren Kinder ihre Gleichwertigkeit. Wenn du diejenige bist, die dein Kind belohnt, wenn es etwas richtig gemacht hat, ja, dann ist die Gleichwertigkeit nicht mehr gegeben. Starre Strukturpläne. Und hier ist das Paradox. Viele von euch haben ja möglicherweise eine Autismusdiagnose, ja? Ähm und ich kenne viele Familien, die am Anfang losmarschiert sind und eben gesagt: "Ja, okay, Autismus, okay, alles klar, dann brauchen wir starre Pläne. Äh, das muss alles visualisiert werden, am besten einlaminierte Folien, was wann passiert, Schritte etc. Für unsere Kinder der komplette Kontrollverlust, weil etwas star gepresst ist in eine Struktur. Und deshalb funktionieren auch diese Autismustherapien für unsere Kinder nur also eigentlich gar nicht, muss man so sagen, wenn sie PDA nicht berücksichtigen, funktionieren sie nicht. Gefühle zeigen oder regulieren, näher zulassen. Oh, Umarmungen, Körperkontakt, Erwartungen anderer spüren und erfüllen. Die Kids spüren genau auch liebe Bezugspersonen, die Kids spüren ganz ganz genau mit welcher Erwartung du an sie herantrittst und sie spüren das schon durch deine Körperhaltung, durch die Sprache, durch die Mimik. Das spüren die schon zichfach früher, bevor du überhaupt ein Wort gesagt hast. Sie wissen es. Es sind unsere kleinen Seisbographen und natürlich noch andere ähm äh andere Reize wie Lärm, Licht, Gerüche, Temperatur und so weiter. Beim Spiel verlieren. Welcher PD kann richtig gut im Spiel verlieren? Oder wenn Sie weniger bekommen als das Geschwisterkinden, z.B. Das alles triggert sofort den Überlebensdrang. Ja, und das Ergebnis sind die Notprogramme, die sind unbewusst. Das ist das ausgleichende Verhalten. Und hier gibt es eine Fehlzahl an Dingen, die dein Kind präsentiert. Und noch mal an alle Bezugspersonen, an dich, an Oma, Therapeutin, alle, die jetzt hier sind, ich erkläre dir gleich, warum du genau dieses ganze Ausmaß, was ich jetzt hier zeige, in der Regel nicht siehst. Ja, und das ist z.B. das ausgleichende Verhalten. Das heißt, es gibt Wüste Beschimpfung. Das Kind ist im Notprogramm und muss automatisch und unbewusst die Gleichwertigkeit wiederherstellen durch Wut, Aggression, Beschimpfung, Dinge kaputt machen, ähm äh kleinere Geschwisterkinder angreifen, die Mama angreifen körperlich. Ja, es gab Zeiten, in unseren schlimmen Zeiten hat mich mein Sohn ähm der hat mir immer wieder ins Gesicht gespuckt, richtig heftig ins Gesicht gespuckt. Es war für mich der größte Trigger ever, den ich auflösen durfte. Aggression, das sind alles Kampf und Fluchtmechanismen eben diese richtig krassen verbalen Ausdrücke, ja, wo jemand anderes, der daneben steht, sagt: "Um Gottes Willen, was hast du nur für einen kleinen Turan groß gezogen?" Und an dieser Stelle möchte ich dir sagen, hast du nicht. Es ist nämlich nicht deine Schuld. Es ist ein unbewusstes Programm, was bei deinem Kind läuft und du darfst lernen, dich von diesen ähm Angriffen und von diesen Bewertungen zu distanzieren. Du bist eine gute Mutter, du bist ein guter Vater, aber ihr habt ein Kind mit einer Nervensystembhinderung und andere Außenstehende können das ganz ganz schlecht beurteilen aus Gründen, die jetzt gleich kommen. Deshalb bleibe bei dir. Lass dich nicht ins Boxhorn jagen. Das Verhalten, was dein Kind hier zeigt, sind Notprogramme aus dem, was ich dir vorher gezeigt habe. Erstarrung, das haben wir auch, dass Kinder sich komplett erstarren, dass sie sich nicht mehr bewegen wollen, dass sie nur noch liegen, nicht mehr aus dem Zimmer kommen, ähm dass ähm ähm auch Grundbedürfnisse nicht mehr gehen und natürlich meldern.
So. Warum ist das eine Nervensystem Behinderung? Und das möchte ich dir ganz kurz zeigen. Wir kommen hier in Teufelsküche mit der Zeit, sehe ich gerade. Es tut mir so leid. PDA ist der zwanghafte Überlebensdrang nach Kontrolle. Müssen die Kontrolle behalten und sie müssen sie wiederherstellen. Und jetzt kommt der Clue. Warum ist es eine Behinderung? Weil dieses Bedürfnis, diese tiefe Not, unbedingt die Kontrolle wieder zu erlangen, sogar die Grundbedürfnisse deines Kindes überlagert, nämlich z.B. die Hygiene, z.B. das Essen, wenn ich keine Wahl mehr habe, wenn ich den ganzen Tag ähm Untrack gehe in diesen Not in wenn mich jede Anforderung, alles was passiert immer wieder in dieses Notprogramm schubst. Was ist das letzte, was ich kontrollieren kann als Mensch? Was ist das letzte, wo ich meine Kontrolle wieder erlangen kann über Grundbedürfnisse. Ich kann z.B. ist der Grund, warum manche Kids sich entscheiden, nicht mehr zu essen. Die verweigern das Essen, nicht nur dieses ähm äh Pick Eating oder wie das heißt, das ist sowieso durch Dopin halt den ganzen Tag ähm äh viel Essen brauchen und viele Snacks brauchen, sondern wirklich sie verweigern. Das Essen, das ist ein Zeichen von hier ist das Nervensystem hoch hoch hoch reguliert. Sie verweigern das Schlafen. Kennst du das? Schlafwachrhythmus. Total total überzogen einfach. Ähm, sie verweigern nicht nur schlafen zu gehen, sondern überhaupt zu schlafen. Ja, unbewusst. Das sind unbewusst sind, dass die letzten Dinge über Grundbedürfnisse wieder Kontrolle zu erlangen oder sie verweigern auf Toilette zu gehen, dass plötzlich nur noch eine einzige Toilette geht oder dass gar nichts mehr geht, dass das Kind plötzlich wieder einstuhlt, eininiert in der Schule, das plötzlich mit 6, 7, 8 Jahren die Windel wiederher muss. Dann ähm verweise ich immer auf wirklich zu gucken, ist hier PDA im Spiel, es ist ein Nervensystem Behinderung. Warum ist s mal ganz kurz in den Chat gucken. Ja, mir gefällt der Begriff Nervensystembhinderung so gut ist empfasst ist so gut. Ja, genau. Ist es es empfasst ist und es hilft auch vor allem dir als Eltern, es hilft dir als Bezugsperson zu begreifen, dass ganz viel was du bei diesem Kind siehst nicht bewusst gesteuert ist und das bringt uns in ganz andere Fahrwasser. Ja. Oh, ich sehe hier gibt es ganz viel ganz viel habt ihr geschrieben. Ähm, die Haare waren verfil müsste zum Friseur und die Haare mussten ab. Ja, genau. Das ist PDA spezifisches Lernen. Es gibt PDL, die brauchen sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr viele Löcher in den Zähnen, die dann einmal beim Zahnarzt repariert werden müssen. Und das ist natürlich eine Katastrophe. ähm bis sie lernen selbst aus sich heraus regelmäßig die Zähne zu putzen. So ist es auch mit dem Haare Camp. Ich sehe schon, wir müssen unbedingt noch eine zweite Session machen. Wir müssen eure Geschichten rum eingehen.
Warum ist für PDA die Bezugs für für Warum ist PDA für dich als Bezugsperson so schwer zu sehen? Ich vers ganz kurz zu machen jetzt, weil es sich ausbaut. Diese Aktivierung, dieser Sturz in das in die Notprogramme baut sich langsam auf. Da haben wir hier so eine eine äh Leiste und dann gibt es eine Schwelle und hier oben eskaliert es erst. Du kommt morgens muss das Kind sich anziehen, da muss es zur Schule gehen, kommen die Anforderungen in der Schule, du kennst es, ne? Dann kommen die Gespräche, die Fragen etc. Und dann kommen sie nach Hause und ist es Hause aufgarden und dann macht's peng. Das heißt, es baut sich auf und ist nicht immer gleich zu sehen. Und das Kind bewegt sich die ganze Zeit auf dieser Leiste sozusagen hin und her in seinem Gehirn. Erkläre ich gleich. Und das zweite ist und jetzt kommt wird's ganz wichtig für dich als Bezugsperson, diese Kinder maskieren unglaublich stark. Es bedeutet, sie haben die Fähigkeit, ihre Notprogramme zu unterdrücken, wenn sie nicht bei der Mama, also beim sicheren Nervensystem sind. Das passiert in der Schule z.B. Manche maskieren in der Schule, manche nicht. Manche randalieren und eskalieren auch in der Schule. Warum machen die das? Und jetzt könnte man ja sagen, ja, gut, aber äh wenn der wenn der maskieren kann, dann heißt es ja schon, dass er sich kontrollieren kann. Nein, können sie nicht. Maskieren ist ein tief tief verwurzeltes Programm in uns Menschen. Das kommt noch von Höhlenzeiten. Ähm, was macht, dass wir uns anpassen? Weil anders zu sein, aufzufallen ist Lebensgefahr. Es kommt auch aus dem ganz ganz alten Hirnteil. Das heißt, die tun so, sie übernehmen z.B. Sprache oder Gesichtsausdrücke von anderen Kindern. Kennst du vielleicht, wenn dein Kind so die Lieblingsserie irgendwie geguckt hat und plötzlich redet es wie eine Figur aus dieser Serie? Und was noch dazu kommt, was noch viel krasser ist als ich übernehme die Sprache von jemanden ist ähm, dass sie eben ihre Notprogramme unterdrücken. Sie unterdrücken, sagen wir mal in der Schule, ja, den ganzen Vormittag. Immer wenn Sie die Kontrolle, Autonomie, Gleichwertigkeit verlieren, unterdrücken sie Wut, Aggression, Frust und Ausgleichendes Verhalten. Sie unterdrücken das die ganze Zeit ähm um sich anzupassen, um nicht aufzufallen. Und das führt dann wiederum dazu, dass hier das Level ansteigt und es hier eskaliert. Und das macht's bei Mama. nennen wir auch das Türschwellenphänomen. Kennst du vielleicht holst dein Kind aus der Kita ab, steigt bei dir ins Auto und ab da ist es nicht mehr wieder zu erkennen. Oder mein Sohn kommt von der Schule nach Hause, er ist reguliert, weil ich die richtigen Dinge tue und dennoch kommt er rein und es gibt kein Wort bei uns. Er Ich sage nicht hallo, weil das schon eine Anforderung ist. Ich frage ihn schon gar nicht, wie war dein Schultag, sondern er kommt rein. Er ähm schmeißt seine Sachen auf dem Boden, sein Essen ist bereit, er geht in sein Zimmer, in seine Medienwelt ähm und kriegt dann erstmal sein Soul Food, sein Essen. Ja, und ich nehme seine Dinge und räume die für ihn weg. Das ist das Leben mit PDA. Und
dass ich das mache, das ist eine Sache, die ich tue. Hat zur Auswirkung, dass mein Kind unter anderem an den meisten Tagen überhaupt zur Schule gehen kann.
Und jetzt wirst du vielleicht ein bisschen den Kopf schütteln als Oma und Opa und wirst sagen: "Um Gottes Willen, dann verziehen wir ja diese Kinder, ähm die werden ja niemals selbstständig. Ich kann dem ja nicht alles hinterhertragen." Und dann darf ich dir sagen, das ist eben ein Teil dieser Nervensystembehinderung und es ist ein Teil von dem, was wir lernen dürfen anzunehmen. Wir dürfen unsere Sichtweise verändern, ähm weil wir eigentlich keine andere Wahl haben. Die Alternative wäre bewusst und sehenden Auges das Kind durch an durch diese Anforderung immer wieder bewusst in seine Notprogramme zu stürzen, denn wir haben ja gesehen ähm was da mit dem Gehirn los ist und das wollen wir nicht. Wir wollen diese Kinder stabilisieren.
Ich mache dir auch gleich noch ein paar Vorschläge, was du als Bezugsperson tun kannst, um ähm hier auch noch weiter ranzukommen, dich weiter darauf einzustellen, noch mehr davon ähm zu begreifen. Und jetzt muss ich mal ganz kurz die Gebt mir mal einen ganz kleinen Moment. Wir kommen nämlich hier zeitlich wirklich. Ich versuche jetzt mal noch ganz schnell hier durchzugehen. Okay, es ist so spannend, was ihr schreibt. Wir sind in der Waldorfschule, da geht es langsam zu. Super gut. Sehr, sehr gut. Es ist eine Schulthema ist eine Riesenfrage, ne, für unsere Kids. Wo, wo sollen sie hin? Ähm, wie wird es langfristig werden?
Hier schreibt jemand äh Star 2. Würde ein PDler sein eigenes Verhalten verstehen, wenn man es ihm altersgerecht erklären könnte? Das ist eine super wichtige Frage. Ich mache es so, z.B. im würdevollen Pandaweg werden wir auch oder machen wir auch ähm, dass wir dem Kind helfen, sein Verhalten zu trennen von seinem Selbstbild. Das Kind darf lernen, das Verhalten, was es gerade produziert, ähm ist nicht von ihm gesteuert. Wir haben das Problem, dass die Kids, sagen wir mal, dein Kind greift dich an, ja, beleidigt dich, ähm verletzt dich sogar, ähm eskaliert, wie auch immer, hinterher, weit hinterher, wenn es wieder im Denkhirn ist, kann es das ja sehen. Es sieht ja, was es gemacht hat. Dieses Kind sieht. Ich habe meine Mutter wieder angegriffen. Ich habe ins Gesicht gespuckt. Und das ist ein ganz großer Teil dessen, warum unsere Kids so unfassbar früh ähm über sich selbst ein Bild entwickeln von ich bin nicht genug, ich bin nicht okay und eigentlich ich bin sogar richtig scheiße, ich bin richtig schlecht, weil ich meine Eltern angreife, weil ich das nicht auf die Kette kriege. Ich stehe mir ständig selbst im Weg. Ich habe wieder geprüllt, ich habe wieder geschlagen, ähm ich habe meine Mutter verletzt, was auch immer. Ich ich bin schlecht. Das lernen diese Kinder. Das ist das, was sie übernehmen. Und das ist so katastrophal und so bitter, dass es unfassbar wichtig ist, was du hier schreibst, den Kindern zu helfen, ihr Verhalten zu trennen von ihrem Selbstbild. Weil das Verhalten, was sie zeigen, ist ja gar nicht ihr Verhalten. Das macht ja ihr Körper automatisch. Und das mache ich unter anderem mit den Eltern auch im würde vollen Pandaweg, so dass wir den Selbstwert wirklich stärken. Ja, und ähm dass diese Kinder auch lernen, z.B. einen Begriff zu finden für dieses Verhalten. Ein Begriff ist. Du du erinnerst dich an die Folie, was das Kind spürt in seinem Körper, wenn wenn es die Kontrolle oder wenn es die Gleichwertigkeit verliert. Und wir wollen einen Begriff dafür, wir wollen in der Entwicklung dem Kind helfen, dass es das merkt, wenn das passiert und dass es das benennen kann oder auch hinterher benennen kann. Ja, dass es so ein eine Beziehung bekommt zu diesem Verhalten und weiß, ah, okay, mein Körper produziert diesen Mist, aber ich bin das nicht. Und das kann man schon machen, auf jeden Fall.
Genau. Was ist besser für ein Kind? äh Gymnasium Viel Druck oder Gesamtschule ganz Au. Diese Frage, liebe Claudia und lieber Björn, die kann ich nicht pauschal beantworten. Das ist unfassbar abhängig davon, wie reguliert das Kind ist, wie ihr damit umgeht, wie also das hängt von so vielen Faktoren ab. Da lade ich euch aber ganz herzlich ein, da vielleicht einmal mit mir ins Gespräch zu gehen und ähm das äh das mal zu überlegen. Ja, für meinen Sohn und für viele andere PDER, die ich kenne oder auch mit den Familien, mit denen ich arbeite, wäre das undenkbar, dass ein Kind auf dem Gymnasium geht. Ja, weil der Druck, die Anforderung so hoch sind, allein schon so ein so ein normales Kurrikulum, also allein schon, dass die was sie lernen müssen an Inhalten und so weiter und so fort geschweige, denn der Rahmen der Rahmen von staatlicher Schule wäre für viele undenkbar, ja, oder viel führt bei vielen Familien dazu, dass es eben das Kind in den Burnout kommt. Aber das kann ich nicht Porschreib beantworten.
Ist eine berufliche Ausbildung für PDA überhaupt möglich? Eine schöne Frage, Andrea. Ja, ist es. Ähm, es ist tatsächlich so, dass es in dem Zeitalter zwischen 18 und 25 Jahren ungefähr gibt es ein Zeitfenster, wenn die PD so alt sind, wo noch mal ganz viel Entwicklung stattfindet, wo sie sich selber reflektieren können und wo sie selber ähm ähm selbst Ressourcen entwickeln, um mit ihrer Einschränkung umzugehen. Und ich weiß von PDern, die z.B. dann spät, ne, ähm z.B. mit 19, 20, 21 Jahren überhaupt ihre Schulabschlüsse online nachgeholt haben, weil sie plötzlich selbst eine Idee hatten von dem, was sie unbedingt machen wollen und dann kommt es aus ihnen selbst heraus, weißt du, dann ist es die pure Autonomie, weil wenn ich plötzlich entscheide, ich werde jetzt IT für die Bundeswehr, dann habe ich ja eine ganz andere Motivation, um loszugehen und zu sagen, cool, dann finde ich jetzt den Weg und dann mache ich das. Also, es ist durchaus möglich, wenn das von Ihnen selbst kommt.
M Claudia schreibt: "Ich wurde fast 15 Jahre lang täglich verletzt und es tut so weh, auch wenn sie nichts dafür können, aber es hat mich kaputt gemacht, auch wenn man es weiß und sie sagen später: "Ich liebe dich." Ähm, es hat mich sehr kalt gemacht, jahrelang immer wieder schlecht behandelt zu werden." Ja, Claudia, ich kann dich total verstehen. Und zwar das ist Trauma. Ich bin selbst traumatisiert aus den Jahren ähm dieses Burnouts mit meinem Sohn, weil wenn du entweder deinem Kind ständig zugucken musst, wie es quasi von einer unsichtbaren Macht angegriffen wird, ähm und du nichts dagegen tun kannst oder wenn du selbst körperlich immer wieder angegriffen wirst, das ist ja im normalen Leben auch so. Ja, wenn wenn du Gewalt erfahren hast, ähm dann kann das ein Trauma sein und dann ist das, was dich triggert und was es nicht loslässt, ist, dass es zum Trauma geworden ist für dich. Und dann mache ich dir ganz ganz viel Mut hinzusehen, dir auch Hilfe zu suchen, ähm um das aufzuarbeiten, das aus deinem Körper rauszuholen. Da gibt's sehr viele Methoden, aber ich kann das total verstehen. Das ähm kennen sicherlich viele von uns oder manche.
Ich suche noch einmal ganz kurz so ein bisschen nach Fragen, bevor ich noch weitermache. Okay, gut. Ich gebe mein Bild schon wieder frei. Würde euch ganz gern noch zwei Sachen zeigen. Ich muss mich jetzt ganz schnell entscheiden, was ich zeige, weil die Zeit einfach viel zu kurz ist. Das habe ich ein bisschen schlecht organisiert. Wichtig ist für dich zu wissen als Bezugsperson auch. Ja, wir wollen das Kind so oft wie möglich unter dieser Schwelle halten. Das ist wichtig, weil überhaupt hier in diesem Denkn ist Lernen, Entwicklung und Verbindung überhaupt möglich. Das ist super super wichtig zu wissen, ja, was passiert, wenn wir es nicht richtig begleiten, wenn wir das Kind nicht permanent versuchen auszugleichen mit durch ganz viele Methoden ist Trauma. Diese Kinder werden immer wieder traumatisiert. Wir haben unfassbar viele PDAs im Burnout früh, sie mein Sohn unfassbar früh im Burnout und letztendlich auch Depression und Suizidalität. Ich begleite auch Eltern, der ein PDAs mittlerweile schon im Jugendalter sind und wo dann auch solche Themen eine ganz große Rolle spielen und auch schon früh, viel viel früher schon.
Frage dich als Oma, als Opa, als Therapeutin, als Begleiterin immer, gibt das, was ich gerade tue oder von dem Kind verlange, gibt ihm das Autonomie? Fühlt sich das Kind jetzt gerade gleichwertig oder verliert es gerade die Kontrolle? Und jetzt sagst du vielleicht ja, das ist alles schön und gut, aber ich bin Lehrerin oder Schulbegleiterin. Ja, ich bin halt auch in diesem Kontext gefangen. Und da kann ich dir sagen, auch hier ähm wünsche ich dir von Herzen, dass du vielleicht diese neue Haltung, die ich hier mal formuliert habe, dass du die einnehmen kannst, nämlich zu sagen z.B. auch innerhalb meiner institutionellen Grenzen, ja, wie Schule oder als Erzieherin oder so, kann ich üben, dieses Kind jetzt durch diese PDA Brille zu betrachten und ich kann ins Mitgefühl gehen und in meinem Rahmen nach kreativen Lösungen Mhm. und was du als Bezugsperson tun kannst. Und das sind das sind meine Bitten und ich hoffe, dass ich den Eltern jetzt, die hier sind, auch dann bisschen aus dem Herzen spreche und den Kindern natürlich. Darum geht's ja im Kern. Bitte nimm die Eltern ernst. Ja, auch als Oma, als Opa. PDA ist real und es ist eine reale tiefe Not für das Kind und die ganze Familie. Das ist mir super wichtig. Ähm, frag die Eltern, wie du dich verhalten kannst, ja, was du tun kannst für das Kind. Und wenn dies die Eltern, wenn ihr das nicht wisst, dann kommt bitte zu mir. Kommt bitte zu mir und sprecht mit mir darüber oder kommt zu mir in den Pandaweg. Ja, entlaste die Eltern durch Betreuung. Musst dir vorstellen, ein Kind im PDA ins Leben zu begleiten und durch den Tag zu begleiten ist unfassbar anstrengend. Stimmst du mir dazu als Eltern? Da klatscht schon jemand. Super. Stimmst du mir dazu? Es ist unfassbar anstrengend. Es hat auch ganz konkreten Grund, ich hoffe ich kommt gleich noch dazu. Nämlich die Koregulation. Dein Kind kommuniziert die ganze Zeit mit deinem Nervensystem und das ist unfassbar anstrengend und auch die ganze Zeit das Kind zu regulieren. Deswegen, wenn du die Möglichkeit hast als Oma als Opa ähm diese Eltern zu entlasten, indem du hier und da das Kind einfach noch mal vielleicht zwei Stunden betreust und die Mama durchatmen kann, ähm ist das unfassbar wertvoll. Ja, bleibt im Gespräch über den Zustand. Such immer wieder das Gespräch mit den Eltern, damit ihr rausfindet, wo steht das Kind, ja? Und was können wir tun, um es lang in Sicherheit zu halten? Und sei dir bewusst, dass das Kind bei dir höchstwahrscheinlich maskiert sein Stresslevel, aber trotzdem steigt. Ja, das ist jetzt kein hier ist kein Vorwurf und nichts, sondern einfach sei dir bewusst, dass es so ist, dass du das ganze Ausmaß von PDR niemals sehen wirst, weil du nicht das eine sichere Nervensystem bist, bei dem dein Kind bei dem das Kind ähm alles rauslassen kann.
Klartext noch mal ganz kurz, was nicht funktioniert. Druck, jede Art von Druck überreden, das sind alles Dinge, die wir versuchen mit Kindern zu machen, die im Denkn sind aber der PDL ganz ganz selten bzw. wir wollen ihm helfen ganz oft da zu sein. Erpressung. Ja, habe ich immer wieder gehabt mit meinem Sohn auch Familienmitglieder, die dann dachten, die müssten sagen, okay, also wenn du dieses Mittagessen, was ich für dich gekocht habe, jetzt nicht probierst, ähm dann bekommst du auch keinen Nachtisch. Merkst du, das sind Dinge, die für unsere Kinder nicht funktionieren. Erziehungsmethoden wie Konsequenzen und Medienverbot und Timeout bringt alles zur Eskalation. kannst du alles tun, wenn du möchtest, dass der Vulkan richtig ausbricht. Das wollen wir natürlich nicht. Überall da verliert unser Kind Kontrolle und Gleichwertigkeit. Ja, Belohnungssysteme funktionieren genauso wenig. Das ist auch Belohnung. Ja, wir belohnen ein kleines Äffchen. Wenn es geschafft hat, einen Zaubertrick zu machen, dann kriegt es ein Zypperli. Ja, das ist nicht Gleichwertigkeit und jede Art von Verhaltenstherapie und Angsttherapie. Warum das sage ich jetzt besonders für die Therapeuten, weil Verhaltstherapie sich z.B. richtet an das Denknum. Das sind alles Therapien, die nicht bedenken, dass das Kind nicht hier vorne ist, sondern in einem Notprogramm ist oder ganz oft in Notprogramme geredet und dann können wir keine verhaltenstherapeutischen Maßnahmen machen, genauso wie Angsttherapie, wie z.B. systematische Desensibilisierung. Da würde man sagen, okay, ähm das Kind muss einfach öfter in diese Situation gebracht werden, damit es Entschuldigung, damit es das lernt. Wenn wir so rangehen, stürzen wir das Kind Seehänd Auges immer wieder in die Nervensystemaktivierung. Deswegen funktioniert es nicht. Überlebenshirn springt sofort an. Das lassen wir jetzt weg. Ich habe das schon gesagt vorhin. Wir denken ganz oft so, okay, das Kind muss das jetzt aber lernen, sonst wird es nie selbständig, aber das ist die falsche denke für unsere Kinder. So kommen wir nicht ans Ziel. Der Fokus, unser Ziel, dein Ziel mit dem Kind, was du begleitest oder deinem einzelnen Kind sollte immer sein, Sicherheit und Bindung statt belehren. Davon darfst du noch wer wegkommen. Ja. Und Beziehung vor Verhalten. Und ich weiß, wie anstrengend das ist. Ich weiß es. Deswegen ist deine Regulation auch so wichtig. Das machen wir im Pandaw. Wir schauen, wie du dich als Mama regulierst, wie du auch Wut, Aggression, Meldowns etc. wirklich halten kannst, ohne da jedes Mal mit reinzuflippen in das Drama, wie du dich selbst um dich kümmern kannst, um dein Nervensystem, was ja auch stark aktiviert wird, immer wieder zu regulieren. Und das ist mir so wichtig. kann dir sagen, als ich damals im Burnout war mit meinem Sohn, ähm mir ist viele, viele Jahre später jetzt erst total klar, dass er die ganze Zeit meinen Zustand auch gespiegelt hat. Das ist eine Spiegelung. Du bist der Kern. Du als Mama oder als Papa bist der Kern dessen dein Kind sich überhaupt regulieren kann.
So was wirklich hilft, ist die Haltung zu verändern. Ja, was wirklich hilft und ich das ist jetzt wirklich ähm auch für die Bezugsperson das Verhalten ist nicht steuerbar. Mach dir das bewusst. Senke alle Anforderungen von am Tisch sitzen müssen dies, das sich ordentlich begrüßen etc. aufräumen. Senke das allere Kinder nur ins Drama und am Ende ins Trauma. Ja. Und weg vom Erziehungslenken. Das ist ganz ganz ganz wichtig. Weg von gesellschaftlichen Normen. Die Gesellschaft und ich glaube, da stimmst du mir zu. Egal, ob du jetzt in Deutschland, Österreich, Schweiz bist, will immer zwei Dinge. Funktioniere und bring deine Leistung. Das ist das, wonach wir hier leben, oder? Also schreib gern, wenn das bei dir nicht so ist und du sagst, neö, bei uns ist alles highopai. Unsere Gesellschaft, wir sind im Schulsystem. Die Schule macht schon aus unseren Kindern diese kleinen Leute, die dann gut sich im System einfügen, die funktionieren und die ihre Leistung bringen, die sich ihren Job suchen und das Rädchen mit am Laufen halten. Ähm, das ist das, was Gesellschaft möchte. Und jetzt kommt der Clue. Du hast ein Kind bekommen, was weder funktioniert noch seine Leistung bringt, weil es das nicht kann, weil es eine Nervensystem Behinderung hat. Und das allein macht, dass du lernen darfst, dich abzugrenzen, weil du wirst immer wieder und da gibst du mir sicherlich recht. Schreibt das gerne in den Kommentar. Gib mir eine eins, wenn du sagst, jetzt so ist es. Du wirst immer wieder im Feuer stehen wegen diesem Kind. Du wirst dich immer wieder rechtfertigen wollen, nicht müssen. Davon wollen wir wegkommen. Du wirst ähm dich erklären wollen. Ähm du wirst angegriffen, bewertet und verurteilt werden von anderen, dass du eine schlechte Mutter bist, dass du dein Kind nicht erziehen kannst, dass du einen kleinen Tyrannen groß ziehst. Ja, und all das ist etwas, wovon wir uns frei machen müssen, um dort durchzukommen. Helf ich dir im Pandaweg. Oh, jetzt muss ich kurz der Chat ist explodiert gerade, als ich das gesagt habe. Gutes Zeichen, oder? Ich wurde hier schreibt Claudia noch mal, ich wurde nie ernst genommen. Nirgends, man wird immer als schuldig gesehen. Ja. Ja, so ist es. Das ist PDA. Willkommen im Leben in PDA. Aber ähm wir dürfen uns davon frei machen. Es gibt wirklich Wege und ich mache dir ganz ganz ganz viel Mut.
Okay, gut. Dinge, die funktionieren, die Eltern auch schon kennen, bzw. ähm ich fange noch mal auf vorne an. So, ich habe hier ein paar Dinge für dich aufgelistet. Ich will jetzt ob der Zeit nur noch ganz kurz drauf eingehen, weil wir wollen gleich den Raum noch für Fragen öffnen. Ist mir ganz wichtig. Es gibt ganz ganz viele Dinge, die du tun kannst. Es gibt nicht nur die Pandaprinzipien. Du darfst auch verstehen, dass dein Kind dich spiegelt, ja, als Eltern. Du darfst auch verstehen, dass ähm ähm dass du mit deinem gesamten Körper und mit deiner Haltung ja, eine ganz andere neue Sprache entwickeln kannst. Ich habe es hier als Pandasprache benannt und da gehört auch die deklarative Sprache dazu. Du kennst es ja. Deklarative Sprache wird oft total falsch angewendet, weil wir immer nur hören nach. Deklarative Sprache. Super. Das bedeutet ja, wir sprechen mit dem Kind nur so ähm also wir fragen von hinten rum. Wir wollen, dass das Kind sich verhält, ja? Z.B. wir wollen wir wollen dem Kind was zu essen geben und wir wollen rausfinden, was es essen will. Und dann sagen wir z.B. ähm nicht, was willst du essen? Weil das ist schon wieder eine harte Frage, sondern wir sagen, ich frage mich, worauf dein Körper gerade Lust hat. Worauf dein Körper, also, ne, hast Hunger, okay, ich frag mich, worauf dein Körper gerade Lust hat, was dein Körper gerade essen möchte und dann wollen wir etwas damit. Dann bist du schon in der Anforderung, du willst etwas damit. Du willst, dass dein Kind dir eine Antwort gibt. Deklarative Sprache geht viel weiter. Das ist ein Zauberinstrument, mit dem du jeden Tag in ganz vielen kleinen Situationen einen Sicherheitsreiz ins Nervensystem deines Kindes reingeben kannst. Das ist fantastisch. Das ist fantastisch. Und zwar nur, indem du etwas in den Raum sprichst, ohne überhaupt eine Antwort oder ein Verhalten zu zu wollen. Und indem dein Kind darauf reagiert oder nicht reagiert, hat es sofort einen Kontrollimpuls und der gibt einen Sicherheitsreiz und damit gehen wir in der Schwelle wieder ein bisschen nach unten.
Ich sag dir, es gibt viele Dinge, die du tun kannst, aber es ist vielfältig und die Panderstrategien reichen nicht aus. Koregulation ist eine der Sachen, die für dich besonders als Mama und Papa unfassbar wichtig ist und den größten Raum mit einnimmt, wenn wir dem Kind helfen wollen. Das bedeutet, dass zwei Nervensysteme sich aufeinander einschwingen. bedeutet, dass du hineingehst und dich voll mit deiner Aufmerksamkeit auf dieses Kind fokussierst oder besser noch auf eine Sache, die ihr gemeinsam tut. Das heißt, sich 15 Minuten hinzusetzen und dem Kind beim Zorgen zuzugucken, ja, ohne Sprache, ohne Erwartung von Unterhaltung, ohne irgendetwas, das ist Koregulation. Das ist aber nur eine Form von Fehlen und du kannst als äh Oma oder Opa z.B. das auch machen mit dem Panda. Das tut ihm gut. Das tut ihm immer gut, wenn die Person, die das macht, selbst total ruhig und entspannt ist, ja, dann tut ihm das richtig richtig gut. Das heißt, du setzt dich hin und ihr macht eine Sache gemeinsam, aber du gibst die Regeln nicht vor. Die Regeln macht das Kind. Mach keine Regeln. Z.B. eben auch kannst du mit ihnen dieses PDA Spiel machen. Es bedeutet, ihr spielt ein Spiel und das Kind macht einfach alle Regeln und es stellt die Regeln auch noch z mal um und es verliert nie. Es darf nicht verlieren. Pandaspiel, du spielst ein Spiel und du spielst es so tricky, dass du auf jeden Fall verlierst als Bezugsperson. Das gibt einen Sicherheitsreiz, das gibt Regulation, das gibt Kontrolle für den PDER. Das kannst du gezielt einsetzen auch als Oma und Opa, um eine gute Stimmung zu machen, um deinem Kind Sicherheitsreize reinzugeben. Ja, das ist wahnsinnig wichtig und es gibt so viele verschiedene Dinge.
Dopin und jetzt komme ich noch mal ganz ganz kurz zu den zu dem großen Dopamin Thema. Ähm, Dopamin ist für unsere Kinder so super wichtig, weil sie überhaupt dadurch in der Lage sind, eine ähm eine Aktivität aufzunehmen oder durchzuziehen oder um sich zu regulieren auch. Ja, und was sind die Dopin Helden unserer Pandas? Schreib es mal in den Chat. Ich weiß schon, was jetzt kommt. Hoffentlich bin mal gespannt, was du schreibst. Pizza, ich bekomme immer dieselbe Antwort. Ja, ich g Pizza. Das ist Soulfood. Das ist Essen Ramona, was sich für dein Kind im Mund sicher anfühlt, weil es genau weiß, wie es schmeckt. Und es muss immer die gleiche Pizza von der gleichen Firma sein, ne? Med, Dopin, Medien, Bildschirme, Süßes, richtig. Genau. Beim Zucker sind wir beim puren Dopin, ne? Ähm, was ist, wenn man ein Kind mit PDA hat und eins nicht und das andere fällt ja komplett runter, wenn man alles äh nach dem PDA kinstellt? Genauso wie bei den Spielen. Das andere Kind will ja auch mal gewinnen. Ja, das ist eine ein ganz ganz großes Thema, liebe Sandra. Mit Geschwisterkindern hast du eine super krasse Herausforderung, nämlich erstens, dass dein PDA-Kind sich ähm reguliert, also ausgleichendes Verhalten ähm mit dem Geschwisterkind macht, dass es das Geschwisterkind angreift, Dinge kaputt macht etc. Das kennst du vielleicht. Und das zweite ist immer die Frage, wie schütze ich mein Geschwisterkind? Und ja, in gewisser Weise wird es immer ein Stück hinten runterfallen. Das ist ein das ist ein sehr komplexes Thema. Es gibt aber Mittel und Wege, wie du ähm quasi beide Kinder in den Fokus nehmen kannst. Die können natürlich, das musst du einfach wissen, wenn dein PDA-Kind mit dem Geschwisterkind spielt, die spielen ein Spiel und ähm dein PDER verliert, weißt du ja, sofort pusht ihn das pusht das sein Nervensystem nach oben. Ja, und er wird sich regulieren und er wird Equalizing, also sie wird Ausgleichendsverhalten machen zu dem anderen Kind. Das heißt, wenn die beiden Spiele miteinander spielen, wo dein PDALer verlieren kann, wäre das eine Situation, die ich ähm tunlichst vermeiden würde. Das ist einfach so. Das ist sehr komplex. Kommt gerne zu mir ins Gespräch und wir gucken uns die Situation an. Ähm, da gibt es wirklich ähm das ist eine spezielle Herausforderung und es gibt nicht wenige Familien mit PDA Kids, besonders wenn der Panda dann äh z.B. im Burnout ist, die sich auf Zeit trennen, die auf Zeit die Kinder trennen, die auf Zeit drei Tage die Woche nicht beide Kinder in einem Haushalt leben, weil es einfach nicht mehr geht, weil es zu heftig ist. Das ist sehr, sehr, sehr davon abhängig, wie eure Situation ist. Ja, Spezialinteressen sind Dopin, richtig? Ganz genau. Ähm, genau. Handy. Immer nur Handy. Ja, genau. Das ist Dopamin. Wir haben Bildschirm, ganz wichtig. Medienzeiten sind für unsere Kinder einfach unersetzlich. Dopaminquelle und Regulationsquelle, weil es ein sicherer Raum ist, genauso wie Zuckersüßigkeiten und Snacks. Ähm als pures Dopin, Neuheiten z.B. ja, Dinge neu zu machen, Neues zu erleben, ähm sei es auch nur vom von der körperlichen Empfindung her, ne? Also Dopin und da will ich dir ganz viel Mut machen, dich da auch abzugrenzen. Du wirst es immer wieder hören, dieses Thema. Das kannst du nicht machen. Du kannst dein Kind nicht 3 Stunden, 4 Stunden, 5 Stunden zocken lassen. Das kannst du nicht machen, dass der ständig Süßigkeiten etc. etc. In unserer PDA Welt sind das die Gamechanger und das müssen wir begreifen und das müssen andere nicht begreifen. Schreibt dir das auf. Andere müssen das nicht begreifen, sondern du darfst sicher werden, handlungssicher in dem, was du auch deinem PDA Kind alles gestattest, weil das sind Dinge, um die kommen wir gar nicht drum, wenn wir machen wollen, dass diese Kinder sich regulieren, regulieren, regulieren, mache ich dir ganz viel Mut.
So, ihr Lieben, jetzt kommen wir noch mal ein bisschen zu Fragen. Ich mache mal hier die Bildschirmteilung aus. Oh, jetzt ist aber irgendwas ganz seltsames hier passiert. Ich kann euch noch nicht sehen. So, jetzt geht's los. Jetzt möchte ich bitten, dass oder nein, ich lade dich ganz herzlich ein. Wenn du gerne mit mir jetzt persönlich immer sprechen möchtest, mir jetzt hier eine Frage stellen willst, wäre jetzt die Zeit, aber dann möchte ich dich bitten, dass du deine Kamera auch anmachst. Ich möchte nicht mit einer schwarzen Wand sprechen, ansonsten hebe deine elektronische Hand. Hier unten äh ganz unten am Bildschirm hast du dieses Herzsymbol, da sind die Reaktionen, da kannst du drauf klicken und dann siehst du dort diese äh Handhebensymbol. Also, hebe deine elektronische Hand und dann kann ich dich ähm gleich hören und sehen und dann können wir miteinander sprechen, wenn du möchtest. Wenn sie wenn noch niemand sich traut, noch niemand die Hand meldet, dann beantworte ich hier noch mal kurz ein paar Fragen, die hier noch aufgetaucht sind.
Pose schreibt: "Gibt es Wege, wie ich meinen Sohn vom TV wegbekomme? Ich sehe dich iPhone. Du kommst gleich dran. Lass die Hand oben. Gibt es Wege, wie ich meinen Sohn vom TV wegbekomme, wenn er den ganzen Tag schon Medien konsumiert, teilweise über 12 Stunden und am Abend ist dies problematisch?" Genau. Ähm, ich versuch es ganz kurz auf den Punkt zu bringen. Punkt 1 ist die Frage ist immer, ist mein Kind nach den Medien reguliert oder nicht reguliert? Ja, dann sind es eventuell die falschen Medien. Die Frage ist auch, kann er noch Pausen machen? Die Frage ist, kann er noch andere Aktivitäten wahrnehmen? Geht noch Haus verlassen, Schule etc., denn wir haben es ganz oft, dass die PDAs, dass die Pandas im Burnout nur noch ähm gamen, also dass da im Burnout quasi nur noch Medien gehen und das dauert auch eine lange Zeit und dann weißt du quasi schon, okay, möglicherweise ist hier einfach, wenn nichts anderes mehr geht, ist es möglich, dass hier auch ein Burnout ist. Da muss man immer ein bisschen gucken, weil es gibt nicht diese eine Stufe, wo man sagt, jetzt ist Burnout oder jetzt ist nicht Burnout. Ja. Ähm Wege, um ihn davon wegzubringen. Für mich ist immer die Frage, wenn wenn ein Kind so hart in der Medienzeit ist, ist ja nicht ist für mich nicht die Frage nach Sucht. Ja, das ist für mich nicht die Frage, sondern für mich ist dann klar, okay, das ist ein Marker, ist ein Zeichen, sein Nervensystem ist hoch aktiviert und da muss man hingucken, was findet jeden Tag bei euch statt, wie ist sein Alltag, was passiert dort, dass er sich nur noch darüber regulieren kann. Das wäre eine wichtige Frage, sich das anzugucken. Okay? Und letztendlich ist es auch so, dass du trotzdem ja Grenzen, ich weiß nicht, wie alt dein Sohn ist, Pose, das könntest du mir noch mal schreiben. Ähm, wir wir müssen bei unseren Kindern ja trotzdem Grenzen setzen. Ja, diese Grenze kann ich dann aber kommunikativ anders setzen, als ich das bisher vielleicht gemacht habe. Z.B. indem ich nur mein eigenes Verhalten beschreibe. Ja, ich sage mal, mein Sohn 8 Jahre alt hat jetzt gerade 8 Stunden durchgezockt mit zwei Pausen. So, dann gehe ich hin und sage: "Okay, ich sehe, es ist jetzt 20 Uhr, morgen ist Schule, deshalb schalte ich jetzt den Fernseher ab oder deshalb ziehe ich jetzt den Steck oder was auch immer." Punkt. Mehr sage ich nicht. Ja, was du wann wie sagst, in welcher Haltung, mit welcher Körpersprache spielt eine unfassbar große Rolle. Und das lernen wir auch, das zeige ich Eltern. Ähm so und dann kommt trotzdem noch eine Reaktion und das darf der oder sie auch. Die Reaktion darf ja kommen, er darf ja auch noch mal ne hochgehen. Ist ja okay, aber du hast eine Grenze gesetzt für dich in der Sicherheit und weißt, wird sich auch wieder regulieren. Ja, wir dürfen trotzdem Grenzen setzen. Ich habe es mit meinem Sohn ganz oft so gemacht, wenn es dann überhand genommen hat und ich gemerkt habe, okay, nach 5 Stunden zocken ist er nicht mehr reguliert, sondern dann geht er ab wie eine V1. Dann haben wir ausgemacht, es wird Pausen geben. Diese Pausen geht jeweils 20 Minuten. Das hat er alles, ne? immer das letzte Wort. Pala hat immer das letzte Wort. So und dann haben wir es mit Wecker angekündigt und so weiter und die ersten zwei, drei Pausen waren scheiße. Natürlich ja, natürlich gab es Reaktionen und irgendwann war das klar und dann lief das und dann ist die Frage, was machst du in der Pause? Du musst jetzt ein anderes Dopin reingeben. Musst jetzt z.B. etwas tun, damit die Pause, damit das Dopin im Hirn nicht so abkracht. Also, es ist ein sehr, sehr breites Feld.
Okay, gut. Ähm iPhone von Masha. Mascha, bitte schalte deine Mikro an. Hi, ich grüß dich, schön, dass du da bist. Was hast du für eine Frage mitgebracht? Ähm, meine Tochter ist 5 Jahre und immer wenn ich so aus dem Kindergarten abhole oder halt sehr, sehr oft, kommt immer relativ schnell von ihr die Frage, ähm ob ich eine Überraschungsbir habe. Ähm, am Anfang, ja, ne, war es jetzt wir fahren irgendwohin oder hab ihr irgendwas mitgebracht von der Arbeit. Die Frage ist, fordert sie sich dann aktiv dieses Dopins ein, ähm, um sich zu regulieren? Weil ich stehe auf und sag, ich kann ja nicht jeden Tag irgendeine Überraschung mitbringen und ja, weil ganz oft nicht, wie ich mit der Situation umgehen soll. Ja, super. Ganz ganz lieben Dank für deine Frage, Mas. Ähm, genau so ist es. Eine Überraschung ist Dopin. Das heißt ähm hier weißt du schon, das ist ein Marker für dich. Okay. Wenn sie wenn sie von der Kita kommt, habe ich das richtig gehört. Genau. Also sobald ich sie quasi dort abhole und sie noch im Anziehprozess ist, kommt dann hast du eine Überraschung für mich. Genau. Super. Das ist das ist der Klassiker. Ja, du hast dein Kind in der Kita gehabt. Das heißt, es hat über den ganzen Morgen ganz viel Kontrollverlust gehabt. Nervensystem ist hoch aktiviert und das, was am schnellsten geht, ist immer Dopin neben der Koregulation und dann sagt sie, sie will eine Überraschung. Genauso ist es, ne? Dann kannst du dir jetzt überlegen, welche anderen Dopin Sachen könntest du geben, damit sie damit sie sich sozusagen reguliert. Also, das ist wunderschön, weil sie zeigt dir damit. die sagt schon: "Hey, Mama, jetzt geht's mir scheiße und jetzt brauche ich das irgendwas." Ja, und jetzt kannst du reagieren und kannst sagen, gut, ich kann ja nicht jeden Tag eine Überraschung kaufen, aber es gibt wie gesagt ganz viele verschiedene Sachen, ne, über Süßigkeiten, Snacks, erstmal Soulfood. Für ganz viele Pilealer ist das so wichtig, wenn die von der Kita oder Schule nach Hause kommen. Als erstes Soulfood, ja, als erste Süßigkeiten. Die müssen ja erstmal aus diesem, wenn wenn du dir vorstell in diesem Überlebenshirn, ja, wenn du dir vorstellt, du bist da so in diesem und jemand sagt, jetzt ist aber mal Mittag, ich habe gekocht, da willst du nicht kochen, da willst du willst du nicht essen, da willst du einfach dieses Wahnsinnsgefühl in deinem Körper loswerden. Und dann machst du das über Dopin. über Medien, Snacks, Süßigkeiten, Neuigkeiten. Du kannst auch einfach mal random irgendetwas einpacken, was bei euch zu Hause ist und stellst es auf den Tisch und wenn sie das auspackt, allein dieses Auspacken ist schon Dopinausschüttung. Ja, weil da stand was, was plötzlich eingepackt war. Okay, okay, sehr gerne Mascha, dann schalte gerne dein Mikro wieder aus und Star 2_00. Guten Tag. Hi. Hallo. Äh ja, also das ist Nicole und ich bin der Jürgen. Unser Panda. Schön, dass ihr da seid. Unser Panda ist 9 Jahre alt. Mhm. Und ich hatte vorher schon mal in den Chat geschrieben, was nützt das äh wenn man als Eltern das versteht und wenn man dann auch zu Hause vielleicht die Pandasprache beherrscht, wenn das Kind trotzdem ein Großteil des Tages da draußen in der Welt ist, wo genau diese Zusammenhänge greifen und funktionieren. das Hamsterrad läuft, es werden Erwartungen gestellt, es sind Anforderungen da. Äh und das dass das dieser dieses dieses äh dieser Speicher füllt sich, der Frust beim Kind füllt sich. Er kommt dann total überfordert und angestrengt nach Hause und dann äh geht dieses Ventil auf, wo er selber dann eben im Notprogramm ist. Äh, was nützt also das Wissen darüber, wenn man zu Hause so eine Art Insel bilden kann, wenn alle draußen davon nichts wissen? Mhm. Eine super wichtige Frage. Ich danke dir ganz herzlich. Jürgen, war das dein Name? Ich? Ja, Jürgen. Okay. Vielen, vielen Dank für diese Frage. Die ist ganz ganz wichtig. Ähm, genau. Du hast die Wahl, entweder was manche machen, ich kenne Menschen mit PDA, die gesagt haben, wir wandern aus, weil wir gescheitert sind an den an der Welt da draußen, an der an der Schulpflicht, die ausgewandert sind in Länder, in denen es keine Schulpflicht gibt. Ja, so. Ähm, du hast die Wahl, wenn du dir vorstellst, hier ist diese Schwelle und jetzt hat er durch die Welt da draußen kommt er immer schon hier nach Hause. Das heißt, er ist im Überlebensmodus. Ja, sein Körper ist in der Angst, der produziert Angst, der produziert alles Verhalten. Dann hast du ja immer die Wahl zu sagen, ich reguliere ihn wieder runter oder ich lasse es einfach hier, weil es hat ja keinen Zweck, weil sozusagen morgen geht wieder raus und dann kommt er ja wieder hier wieder. Das Ziel ist, das ist mein Ziel und das wünsche ich mir für die Kinder. Wir wissen, dass wenn die Kinder hier oben sind, dass immer die Gefahr von Traumatisierung, Retraumatisierung und Burnout extrem wächst. Sie wächst je öfter das Kind hier ist. Das heißt, du hast irgendwann einen Pana mit 12, der nicht mehr in die Schule gehen kann, der im Burnout ist. Und wenn wir ein Burnout haben, dann reden wir hier von von der von der Zeitlinie von dem Jahr oder noch länger, bis das Kind sich regeneriert hat. Das heißt, du hast eigentlich oder eigentlich haben wir gar keine Wahl, als zu sagen, okay, weil die Welt immer das hier mit unseren Kids macht, muss ich gucken, wie ich rundherum so viel mache, dass es ganz viel unter der Schwelle ist. Und da kommt, da passiert noch etwas und das ist das einzige, was wir therapeutisch mit unseren Kindern machen können. Wenn du durch deine Fürsorge und das, was du ringsrum Jürgen mit deinen Panda machst den ganzen Tag, ja, ihn dazu bringst, dass er ganz oft dann ringsrum hier unten in dieser Zone ist, dass er im blauen Bereich ist, dass er im Denkhirn ist, passiert folgendes. Je öfter er da ist, legt er mehr neu neuronale Bahnen an im Denkhirn und langfristig passiert das, was mit meinem Sohn passiert. Das kann ich heute nur so beschreiben. Ich wusste das nicht, dass er sich extrem schnell regeneriert, dass er ex selbst wenn er aktiviert wird, wenn er kurz in die Wut, in die Aggression geht, extrem schnell zurückkommt ins Denkn und wieder in Sicherheit kommt. Und deswegen machen wir das. Das ist die einzige Wahl, die wir haben, zu sagen, eine Art Therapie. Wir klären ringsrum diesen Bereich und helfen damit dem Gehirn unserer Kinder langfristig zu lernen und sich zu stabilisieren. Okay. Beantwortet es deine Frage ein bisschen? Ein bisschen? Ja. Okay. Aber es gibt noch irgendwie irgendwie ein Haken oder ähm sag gerne noch was noch übrig ist. Ja. Es sind so viele Sachen äh übrig. Man kann da so viel drüber äh reden und äh es ist für jemand, der neurotypisch aufgewachsen ist und der bis vor 9 Jahren ein vollkommen neurotypisches Umfeld hatte, solche Fälle gar nicht klar, ein furchtbar langer Weg des Verstehens und äh auch des Akzeptierens, dass dass es sowas überhaupt gibt, ne? Und äh dann dann kommt noch dazu äh das alles, was du gesagt hast umzusetzen, richtig? Äh, also sehr, sehr komplex und deshalb äh ich würde ich würde jetzt gerne noch äh länger darüber reden und diskutieren. Äh einfach um äh mich schlauer zu machen. Ja, ich danke dir so sehr für deine Worte und weil es so ist, weil das, was du gerade gesagt hast, zu 100% auch meine Erfahrung, meine Wahrheit ist, habe ich den würdevollen Pandaweg gemacht. Du kannst dir hier, das ist mein Geschenk an euch alle, alle Eltern. Hier gibt's ein QR-Code. Über den kannst du dir ein kostenfreies Entlastungsgespräch mit mir einfach jetzt buchen und wir sprechen darüber, wie eure Schritte aussehen können. Wir sprechen über eure Situation. Das ist kostenlos. Das ist mein Geschenk für dich. Und dann zeige ich dir gerne auch, wie wir abkürzen können. Ich habe diesen Prozess gebaut, um in 12 Wochen das für dich zu ermöglichen, was mich Jahre des Leides und mich und mein Kind gekostet hat und viele, viele andere Eltern auch. Ja, das ist mein Angebot. Okay, danke schön. Caro und Jul.