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Kardiologe Dr. William Davis: Warum Cholesterin überschätzt wird – und Vitamin D unterschätzt

SCHMERZ BEISEITE - Ralf Blume28:40

Transcription

Wenn das Thema Herzinfarkt, Statine, Cholesterin für dich in irgendeiner Weise interessant ist, dann habe ich hier ein irgendwie interessantes Video. Das hat mir einen Arzt zugeschickt, der meinen Kanal ziemlich gut findet und hat mir vorgeschlagen, sehr geehrter Blume, wenn Sie mögen, gucken sich dieses Video an und vielleicht können Sie das auf Ihrem Kanal verwerten. Ich habe mir das angeguckt, ich habe es dann übersetzen lassen und das Video möchte ich euch jetzt einfach mal darbieten von Dr. William Davis ist ein US Cardio Kardinal. Nee, ist ein ist ein Kardiologe, also ein Herzspezialist aus Amerika, Bestseller Autor mit über 4 Millionen Büchern. Der scheint also einiges auf dem Kasten zu haben. Ähm, genau. Also an der Übersetzung äh hapert es nicht. Das ist übersetzt worden. Von daher gucken wir uns das jetzt einfach mal gemeinsam an.

Also, und ich maße mir auf gar keinen Fall an irgendwie Medizin studiert zu haben oder oder Arzt zu sein oder alles so in dieser Richtung. Ich bin Physiotherapeut und mein ganzes Wissen über Vitamin- D habe ich von Ärzten und von Wissenschaftlern und aus medizinischen Studien. Das ist also nicht so, dass ich mir das so als YouTube Osterhase hier alles ausgedacht habe, sondern das ist äh Wissenschaft. Wissenschaft, die noch nicht überall so verbreitet ist, aber wir arbeiten dran, würde ich sagen, ne? Und jetzt arbeiten wir erstmal daran, dass wir dieses Wissen hier nach Deutschland kriegen. Genau. Attacke.

Ich möchte hier eine Gesprächsreihe beginnen über das, was ich in mehr als 30 Jahren Arbeit mit Herz CT Untersuchungen und Corona Kalk Scores gelernt habe. Dieses Thema ist extrem wichtig, wenn man sein Herzkreislaufrisiko wirklich verstehen und kontrollieren möchte. Viele Menschen glauben noch immer, dass man sich nur um Cholesterin kümmern müsse. Das ist jedoch nahezu nutzlos. Herzkrankheiten sind weiterhin die häufigste Todesursache bei Männern und Frauen und gleichzeitig der größte Umsatzbringer im Gesundheitssystem. Allein in den USA nehmen rund 80 Millionen Menschen Statine ein, ohne dass ich die Zahl der Herzinfarkte relevant reduziert hätte. Das ist interessant. Das ist echt interessant. Statine gelten hier in Deutschland ja auch als eins der Standard Präparate, um Cholesterin zu senken und die Herzinfarktdrate runterzuschrauben und offensichtlich nur mit mäßigem Erfolg. Der Status Quo bleibt bestehen, weil viele daran gut verdienen.

Mein persönlicher Zugang zu diesem Thema begann vor etwa 35 Jahren. Meine Mutter lebte damals in New Jersey. Bei ihr wurden zwei Herzkranzgefäße mittels Angoplastie geöffnet. Vier Monate später wurde sie tot in ihrem Schlafzimmer gefunden, gestorben an plötzlichem Herztot. Ich fragte mich damals, ob es eine Möglichkeit gegeben hätte, sie früher zu warnen, Wochen, Monate oder sogar Jahre vorher. Cholesterinwerte hätten das niemals leisten können. Ein Cholesterinwert sagt nichts darüber aus, ob jemand bald einen Herzinfarkt erleidet. Damals gab es bereits eine Untersuchung, die das konnte, den Herz CTS Scan mit Bestimmung des Coronakalkscores. Zu dieser Zeit nutzte man noch die sogenannte Elektronenstrahl CT Technik, kurz EBC. Diese Methode war extrem schnell und erlaubte erstmals gestochen scharfe Aufnahmen der Herzkranzgefäße, obwohl sich das Herz ständig bewegt. Genau das war der Durchbruch. Zur gleichen Zeit untersuchte ein Arzt an der Mayo Klinik die Herzen verstorbener Menschen und stellte fest, dass etwa 20% des gesamten arteriosklerotischen Plags aus Calcium bestehen. Das war entscheidend, denn wenn man das Calzium messen kann, bekommt man ein sehr zuverlässiges Maß für die gesamte Plackmenge in allen Herzkranzgefäßen. Später entwickelte Dr. Arthur Aggetston das bekannte Punktesystem, mit dem sich dieser Kalk vergleichen und über Jahre verfolgen lässt. Das war revolutionär. Viele Kollegen hielten dennoch weiterhin nur hochgradige Gefäßverengungen für gefährlich. Dabei entstehen die meisten Herzinfarkte nicht durch eine 90% Verengung, sondern durch kleine entzündlich aktive Plugs, die plötzlich aufreißen und ein Blutgrinsel verursachen. Ein Coronakalkscore zeigt das gesamte Ausmaß dieser Plachs. Ein Wert von null bedeutet praktisch kein Risiko. Sehr hohe Werte gehen mit einem jährlichen Risiko von 10 bis 15% für Herzinfarkt oder Tod einher. Ohne Gegenmaßnahmen wächst dieser Kalk im Durchschnitt um etwa 25% pro Jahr. Und das gilt auch dann, wenn man Statine nimmt, fettarm ist, Sport treibt und Aspirin einnimmt. Diese sogenannte optimale Therapie bremst das Fortschreiten praktisch nicht. In meiner Praxis suchten wir daher nach besseren Lösungen. Wir konnten das Wachstum zwar verlangsamen, aber erst als wir begannen, konsequent Vitamin D zu korrigieren, sahen wir etwas völlig Neues. Viele Menschen hatten extrem niedrige Vitamin- D-Spiegel. Zielwerte lagen bei etwa 60 bis 70 Nanog pro Milll. Wir nutzten ölbasierte Vitamin-D Kapseln, meist in Dosierungen um 8000 Einheiten täglich, angepasst an den Menschen. Zum ersten Mal sahen wir, dass sich Coronakalkscores nicht nur stabilisierten, sondern sogar zurückgingen.

Soll ich noch mal zurückspulen? Möch das noch mal hören? Ich spul noch mal so ein bisschen zurück, weil das ist so wichtig, so wichtig. mit dem sich dieser Kalk vergleichen und über Jahre verfolgen lässt. Das war revolutionär. Viele Kollegen hielten dennoch weiterhin nur hochgradige Gefäßverengungen für gefährlich. Dabei entstehen die meisten Herzinfarkte nicht durch eine 90% Verengung, sondern durch kleine entzündlich aktive Plugs, die plötzlich aufreißen und ein Blutgrinsel verursachen. Ein Coronakalkscore zeigt das gesamte Ausmaß dieser Plachs. Ein Wert von null bedeutet praktisch kein Risiko. Sehr hohe Werte gehen mit einem jährlichen Risiko von 10 bis 15% für Herzinfarkt oder Tod einher. Ohne Gegenmaßnahmen wächst dieser Kalk im Durchschnitt um etwa 25% pro Jahr. Und das gilt auch dann, wenn man Statine nimmt, fettarm ist, Sport treibt und Aspirin einnimmt. Diese sogenannte optimale Therapie bremst das Fortschreiten praktisch nicht. In meiner Praxis suchten wir daher nach besseren Lösungen. Wir konnten das Wachstum zwar verlangsamen, aber erst als wir begannen, konsequent Vitamin D zu korrigieren, sahen wir etwas völlig Neues. Viele Menschen hatten extrem niedrige Vitamin- D-Spiegel. Zielwerte lagen bei etwa 60 bis 70 Nanogramm pro Milll. Wir nutzten ölbasierte Vitamin D-Kapseln, meist in Dosierungen um 8000 Einheiten. 60 bis 70 Nanogramm waren deren Zielwerte. und Kapseln mit 8000 Einheiten. Genau das, was unser Körper braucht. Täglich angepasst an den Menschen. Zum ersten Mal sahen wir, dass sich Coronakalkscors nicht nur stabilisierten, sondern sogar zurückgingen. Zurückgingen, zurück weniger wurden. Die Kalkcores im Herz. Das galt sowohl für den Calziumanteil als auch für die weicheren Plagbestandteile. Vitamin D verbesserte zudem Blutzucker, Blutdruck, Blutfette, Gefäßfunktion und sogar das psychische Wohlbefinden. Vitamin D ist einer der wichtigsten Schlüssel, um das Fortschreiten der koronaren Herzkrankheit wirklich zu beeinflussen.

Diese Gespräche sollen den Auftakt zu einer ganzen Reihe weiterer Inhalte bilden, in denen ich die wichtigsten Lehren aus über dre Jahrzehnten Herz CT Erfahrung teile. Vielleicht fragst du dich jetzt, warum diese Erkenntnisse so lange ignoriert wurden. Die Antwort ist unbequem, aber einfach. Mit Coronakalk Scors lässt sich Herzkrankheit früh erkennen, lange bevor Symptome auftreten. Und genau das passt nicht in ein System, das vor allem an Eingriffen verdient. Solange jemand keine Beschwerden hat, aber ein hohes Risiko trägt, ist der medizinisch gesehen eigentlich ein schwieriger Patient, denn Prävention bringt kaum Geld. Stattdessen wird häufig zur Herzkatheteruntersuchung geraten. Man sucht nach Engstellen, Mist, Prozentzahlen und entscheidet dann über Stands oder Bypass Operationen. Das Problem dabei ist, dass bei beschwerdefreien Menschen diese Eingriffe nachweislich keinen Nutzen bringen. Trotzdem werden sie täglich durchgeführt, weil sie hohe Einnahmen generieren. Jeder, der in einem Herzkatheterlabor arbeitet, weiß, wie häufig unnötige Eingriffe stattfinden. Ich habe in meiner Zeit mit Herz CT Untersuchungen tausende Menschen gesehen, bei denen die Erkrankung trotz aller Standardmaßnahmen weiter fortschritt. Statine, fettarme Ernährung, Bewegung, Aspirin, all das änderte nichts an der jährlichen Zunahme des Coronakalks. Erst als wir begannen, die eigentlichen Ursachen anzugehen, änderte sich das Bild. Vitamin D war dabei nur ein Baustein, aber ein entscheidender. Ein ausreichender Vitamin D-Spiegel wirkt entzündungshemmd, verbessert die Insulinempfindlichkeit und sorgt dafür, dass Gefäße sich wieder besser entspannen können. Erkrankte Arterien sind oft dauerhaft angespannt. Vitamin D hilft, diese Spannung zu reduzieren. Gleichzeitig steigen HDL Cholesterinwerte, Triglyceride sinken, der Blutzucker verbessert sich und auch der Blutdruck fällt leicht ab. Viele Menschen berichten zusätzlich über bessere Stimmung, klareres Denken und mehr Energie. Das ist kein Zufall. Vitamin D wirkt auf zahlreiche Bereiche des Körpers, weit über die Knochengesundheit hinaus. Entscheidend ist jedoch, den Blutwert wirklich zu messen und gezielt auf einen optimalen Bereich einzustellen. Niedrige Standarddosierungen reichen dafür in der Regel nicht aus. Als wir begannen, diese Strategie konsequent umzusetzen, sahen wir erstmals echte Kontrolle über die Erkrankung. Coronakalkscores stagnierten oder gingen zurück. Das war zuvor nie gelungen. Für mich war das ein Wendepunkt. Mir wurde klar, dass Herzkrankheit kein schicksalhafter Prozess ist, sondern in vielen Fällen steuerbar.

Diese Erkenntnisse möchte ich in den kommenden Gesprächen Schritt für Schritt weitergeben. Es geht darum, Eigenverantwortung zu übernehmen und sich nicht auf veraltete Dogmen zu verlassen. Du brauchst dafür nicht zwingend einen Arzt, der dich anleitet. Mit Wissen, Messungen und konsequentem Handeln kannst du sehr viel selbst beeinflussen. Es wäre natürlich sehr schön, wenn immer mehr Ärzte sich dieses Wissen aneignen würden, aber im Prinzip ist es so unkompliziert, da einen Großteil seiner Gesundheit in die eigene Hand zu nehmen. In den nächsten Teilen werde ich genauer darauf eingehen, welche weiteren Faktoren neben Vitamin D eine entscheidende Rolle spielen, warum Entzündung der zentrale Treiber der Arteriosklerose ist und welche Maßnahmen wirklich einen messbaren Unterschied machen. Ein Punkt ist mir dabei besonders wichtig zu betonen. Der Coronakalkore ist kein Test, der Angst machen soll. Er ist ein Werkzeug zur Orientierung. Er zeigt dir, wo du stehst. nicht mehr und nicht weniger. Ein hoher Wert bedeutet nicht, dass morgen etwas passiert. Er bedeutet, dass du handeln solltest. Und ein niedriger oder Nullwert ist keine Garantie, sondern eine Momentaufnahme. Viele Menschen werden leider nach einem hohen Score völlig falsch beraten. Sie hören dann Sätze wie: "Das ist altersentsprechend oder da kann man nichts machen oder nehmen Sie einfach ein Statin, dann passt das schon." All diese Aussagen sind sachlich falsch. Coronare Herzkrankheit ist kein passiver Alterungsprozess, sondern ein aktiver entzündlicher Vorgang und aktive Prozesse lassen sich beeinflussen.

Was wir über die Jahre gelernt haben, ist, dass Entzündung der zentrale Motor dieser Erkrankung ist. Cholesterin ist dabei höchstens ein Begleitfaktor, aber nicht die Ursache. Wenn Pls wachsen, dann, weil das Gefäßmilieö entzündet ist. Wenn Plugs instabil werden und aufreißen, dann ebenfalls wegen Entzündung. Genau hier setzen Maßnahmen wie Vitamin D an, aber eben nicht nur dort. Ein weiterer wichtiger Punkt ist Insulinresistenz. Viele Menschen haben völlig normale Nüchternblutzuckerwerte und gelten trotzdem als stoffwechselkrank. Hohe Insulinspiegel fördern Entzündung, Gefäßsschäden und Plagbildung. Vitamin D verbessert die Insulinsensitivität und wirkt damit indirekt stark gefäßschützend. Auch die Rolle der Gefäßspannung wird häufig unterschätzt. Gesunde Arterien sind flexibel. Kranke Arterien sind starr und dauerhaft verengt. Vitamin D fördert die Entspannung der Gefäßmuskulatur. Das senkt nicht nur den Blutdruck, sondern verbessert auch die Durchblutung des Herzmuskels selbst. Ein weiteres Thema, das in der klassischen Kardiologie kaum Beachtung findet, ist der Mineralstoffhaushalt. Magnesium, Kalium und andere Elektrolyte spielen eine zentrale Rolle für Herzrthmus, Gefäßonus und Entzündungsprozesse. Ein Vitamin D-Mangel geht fast immer mit einem gestörten Magnesiumstoffwechsel einher. Ohne ausreichend Magnesium kann Vitamin D im Körper nicht optimal wirken. Über all diese Zusammenhänge wurde jahrzehntelang kaum gesprochen, weil sie nicht in das einfache Cholesterinmodell passten. Dieses Modell war bequem, messbar und gut medikamentös behandelbar. Leider war es auch unvollständig und in vielen Fällen wirkungslos. Was mich über die Jahre besonders ernüchtert hat, ist die Tatsache, dass viele dieser Informationen längst bekannt sind. Sie wurden nur nie konsequent in die Praxis umgesetzt. Stattdessen hielt man an einem System fest, das zwar Umsatz generiert, aber Menschen nicht wirklich schützt.

Diese Gesprächsreihe soll genau hier ansetzen. Sie soll erklären, warum Herzkrankheit entsteht, wie sie gemessen werden kann und vor allem, wie man ihren Verlauf beeinflusst. Nicht theoretisch, sondern messbar, mit echten Veränderungen in realen CT Bildern, nicht nur mit Laborwerten auf Papier. Im nächsten Teil werde ich darüber sprechen, welche Rolle Ernährung jenseits von Fett und Cholesterin spielt. warum bestimmte Kohlenhydrate das Risiko massiv erhöhen und weshalb das Weglassen bestimmter Lebensmittel oft wirksamer ist als jedes Medikament. Wenn wir über Ernährung sprechen, dann müssen wir mit einem der größten Missverständnisse aufräumen. Herzkrankheit entsteht nicht durch Fett in der Nahrung, sie entsteht auch nicht durch Cholesterin aus Lebensmitteln. Diese Vorstellung hat sich über Jahrzehnte gehalten, obwohl sie wissenschaftlich längst widerlegt ist. Das eigentliche Problem liegt woanders. Ein zentraler Treiber ist die chronische Überlastung des Stoffwechsels durch bestimmte Kohlenhydrate. Vor allem stark verarbeitete Getreideukte, Zucker und moderne Weizenformen führen zu dauerhaft erhöhten Blutzucker und Insulinwert. Das ist leider ein riesengroßes Problem und das geht leider in deiner Konditorei los beim Bäcker im Supermarkt. Du findest halt keine unverarbeiteten Geschichten da. Das heißt wirklich richtig richtig, ich will jetzt nicht sagen krankmachende Produkte, aber alles was da so richtig lecker ist und süß und mählig und damit tust du dir leider keinen gefallen gesundheitlich. Insulin ist kein harmloses Hormon. In dauerhaft erhöhten Zustand wirkt es entzündungsfördernd, fördert die Einlagerung von Fett in Gefäßwände und beschleunigt die Plugbildung. Viele Menschen essen Fettarm, nehmen Statine und bewegen sich regelmäßig, bleiben aber trotzdem insulinresistent. Sie sind nicht faul, sie machen nichts falsch im klassischen Sinne. Sie folgen nur Empfehlungen, die das eigentliche Problem nicht adressieren. Solange Insulin hoch bleibt, bleibt auch das Risiko hoch. In meiner Arbeit habe ich immer wieder gesehen, dass Menschen mit hohen Coronakalkscores häufig auch Zeichen einer gestörten Glucosetoleranz zeigen. Selbst dann, wenn der nüchtern Blutzucker noch als normal gilt. Erst wenn man Insulin, Triglyzeride, HDL und den Verlauf über den Tag betrachtet, erkennt man das Muster. Die Reduktion schnell verfügbarer Kohlenhydrate ist deshalb ein entscheidender Schritt. Nicht kurzfristig, nicht als Diät, sondern als dauerhafte Veränderung. Wenn Insulin sinkt, sinkt Entzündung. Wenn Entzündung sinkt, stabilisieren sich Pls. Und wenn Pls stabil werden, sinkt das Risiko für Herzinfarkt und plötzlichen Herztot.

Ein weiterer oft unterschätzter Faktor ist der Darm. Der Darm ist ein zentrales Immunorgan. Störungen der Darmflora führen zu einer erhöhten Durchlässigkeit der Darmschleimhaut. Dadurch gelangen bakterielle Bestandteile ins Blut, die das Immunsystem dauerhaft aktivieren. Diese sogenannte stille Entzündung betrifft auch die Gefäßwende. Vitamin D spielt auch hier eine wichtige Rolle, da es die Barrierefunktion des Darms unterstützt und das Immunsystem reguliert. Doch Vitamin D allein reicht nicht aus. Ernährung, Mikronährstoffe und Lebensstil müssen Mensch spielen. Auch Schlaf und Stress dürfen nicht unterschätzt werden. Chronischer Stress erhöht Kortisol. fördert Insulinresistenz und verstärkt Entzündungsprozesse. Schlechter Schlaf wirkt in die gleiche Richtung. Herzkrankheit ist fast nie die Folge eines einzelnen Faktors. Sie ist das Ergebnis vieler kleiner Belastungen, die sich über Jahre summieren. Was all diese Faktoren verbindet, ist ihre Messbarkeit. Man kann sie erfassen, beobachten und verändern. Und genau das unterscheidet diesen Ansatz von der klassischen Sichtweise. Es geht nicht darum, einen Laborwert zu senken, sondern einen Prozess zu stoppen oder umzukehren. In den kommenden Abschnitten werde ich genauer darauf eingehen, wie man diese Faktoren sinnvoll misst, welche Werte wirklich relevant sind und wie man anhand von Verlaufsdaten erkennt, ob man auf dem richtigen Weg ist. Ziel ist nicht Perfektion, sondern Kontrolle. Ein entscheidender Vorteil dieses Ansatzes ist, dass man den Erfolg nicht erraten muss. Man kann ihn messen. Genau das unterscheidet echte Prävention von bloßer Theorie.

Der Coronakalkscore ist aber eines der stärksten Werkzeuge, weil er zeigt, was tatsächlich in den Gefäßen passiert und nicht nur, was man hofft. Viele Menschen verlassen sich auf Laborwerte wie Gesamtolesterin oder LDL. Diese Werte können sich verbessern, während die Gefäßserkrankung trotzdem weiter fortschreitet. Das ist einer der größten Irrtümer der modernen Medizin. Ein schöner Laborzettel bedeutet nicht automatisch gesunde Arterien. Was wirklich zählt, ist der Verlauf. Entwickelt sich Plug weiter oder bleibt sie stabil? Nimmt sie zu oder nimmt sie ab? Genau das lässt sich mit wiederholten Herz CTU Untersuchungen erkennen. Nicht jährlich, sondern in sinnvollen Abständen. Zwei bis 5 Jahre reichen meist aus, um Trends sicher zu erkennen. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Zusammensetzung der Plugs. Nicht jede Plag ist gleich gefährlich. Stabile Plugs mit hohem Calciumanteil sind oft weniger gefährlich als weiche entzündliche Plugs. Ziel ist es daher nicht nur Plug zu reduzieren, sondern sie zu stabilisieren. Auch hier spielt Vitamin D eine zentrale Rolle, weil es Entzündung reduziert und die Gefäßstruktur stärkt. Ein häufiges Argument gegen diesen Ansatz lautet, dass man angeblich nichts tun könne, sobald Plug vorhanden sei. Das ist schlicht, falsch. Wir haben über Jahre hinweg gesehen, dass Plug sehr wohl beeinflussbar ist. Nicht über Nacht, nicht mit einer einzelnen Maßnahme, sondern durch konsequente Veränderung der zugrunde liegenden Prozesse. Dazu gehört auch Bewegung. Nicht im Sinne von exzessiv Ausdauertraining, sondern regelmäßige moderate Aktivität. Bewegung verbessert die Insulinsensitivität, senkt Entzündung und wirkt direkt auf die Gefäßfunktion. Sie ergänzt die biochemischen Effekte von Vitamin D, Ernährung und Schlaf.

Ein weiterer Aspekt ist die individuelle Biologie. Menschen reagieren unterschiedlich. Körpergröße, genetische Faktoren, Hautfarbe, Wohnort und Jahreszeit beeinflussen den Vitamin D-bedarf erheblich. Deshalb ist Messen unverzichtbar. Eine pauschale Dosierung ohne Kontrolle führt entweder zu Unterversorgung oder unnötiger Angst. Was ich in all den Jahren gelernt habe, ist, dass die meisten Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, wenn man ihnen verständliche Informationen liefert. Angst entsteht nicht durch Wissen, sondern durch Unklarheit. Wer versteht, was im eigenen Körper passiert, trifft bessere Entscheidungen. Diese Gesprächsreihe soll genau das ermöglichen. Sie soll erklären, entmystifizieren und Werkzeuge an die Hand geben. Nicht um Ärzte zu ersetzen, sondern um Menschen in die Lage zu versetzen, auf Augenhöhe mitzudenken und mitzucheiden. Im nächsten Teil werde ich darüber sprechen, warum viele Leitlinien trotz gegenteiliger Datenlage kaum angepasst werden, welche Rolle Interessenkonflikte spielen und wie man als Patient lernt zwischen echter Wissenschaft und Dogma zu unterscheiden.

Zum Abschluss möchte ich noch eines klar sagen. Viele dieser Informationen sind kein Geheimwissen. Sie sind öffentlich zugänglich, gut dokumentiert und seit Jahren bekannt. Dennoch werden sie in der täglichen Praxis oft ignoriert. nicht unbedingt aus bösem Willen, sondern weil viele Ärzte in einem System ausgebildet wurden, das bestimmte Denkmodelle nie in Frage gestellt hat. Wer heute noch glaubt, dass Cholesterin der zentrale Schlüssel zur Herzgesundheit ist, arbeitet mit einem überholten Konzept. Das ist nicht nur unvollständig, sondern kann Menschen sogar in falscher Sicherheit wiegen. Denn während man einen Laborwert behandelt, schreitet die eigentliche Erkrankung unbemerkt weiter fort. Mein Ziel mit dieser Gesprächsreihe ist es, dieses Denken aufzubrechen, nicht konfrontativ, sondern faktenbasiert. Es geht darum, die richtigen Fragen zu stellen, die richtigen Dinge zu messen und daraus sinnvolle Konsequenzen zu ziehen. Herzkrankheit ist kein Zufall. Sie folgt Mustern und wer diese Muster erkennt, kann eingreifen.

Wenn dich diese Themen tiefer interessieren, findest du viele dieser Inhalte ausführlich in meinen Büchern. Dazu gehören die Bücher der Weatbelly Reihe, in denen ich die Rolle moderner Ernährung beleuchte. Ebenso wie spätere Werke, in denen es stärker um Darmgesundheit, Stoffwechsel und Körperzusammensetzung geht. All diese Themen hängen enger zusammen, als man lange angenommen hat. Darüber hinaus habe ich eine Community aufgebaut, in der Menschen sich austauschen, voneinander lernen und ihre Werte gemeinsam einordnen können. Dort werden Laborwerte diskutiert, Zusammenhänge erklärt und Erfahrungen geteilt. Nicht dogmatisch, sondern offen und kritisch. Ziel ist nicht jemandem eine Meinung aufzuzwingen, sondern Verständnis zu fördern. Denn das größte Problem in der Medizin ist nicht fehlende Technik, sondern fehlende Aufklärung. Wer versteht, kann handeln. Wer misst, kann steuern und wer Verantwortung übernimmt, ist nicht länger ausgeliefert. Diese Gespräche sollen genau dazu beitragen. Sie sollen Wissen zugänglich machen, Zusammenhänge erklären und zeigen, dass Herzgesundheit kein Schicksal ist, sondern in weiten Teilen gestaltbar.

Damit endet dieser erste Teil. In den kommenden Gesprächen werde ich einzelne Aspekte noch vertiefen, Beispiele zeigen und konkrete Strategien erläutern. Schritt für Schritt. Verständlich, messbar. Ja, spannend, oder? Sehr, sehr spannend. Also bitte seinen Kanal abonnieren, liken, Kommentar drunter schreiben und ich halte uns mit den nächsten Videos hier auf dem Laufenden. Ich werde die dann auch übersetzen lassen, äh weil ich das schon super super wichtig finde. Ja, noch mal, wenn du dich noch nie um Vitamin D gekümmert hast oder du so eine wöchentliche Dosis von 20.000 Einheiten nimmst, dann wirst du sicher nicht gut eingestellt sein, was das Thema Vitamin D angeht. Und da empfehle ich dir bei deinem Arzt oder in deiner Apotheke jetzt mal einen aktuellen Wert nehmen zu lassen, dich dann einmal kurz zu schütteln, weil er so schlecht ist und dann innerhalb von vier Wochen in einen Bereich zwischen 60 und 100 Nanogramm pro Millliter zu kommen. Dafür braucht man in etwa die zwei bis dreifache Menge dessen, was man täglich etwa braucht. Und das sind etwa 700 bis 1000 internationale Einheiten pro 10 kg Körpergewicht. Wenn du also 80 kg wiegst, sind das in etwa 8000 internationale Einheiten und das dann praktisch für vier Wochen und dann misst du wieder und dann kannst du schon einschätzen bzw. sehen, ob du zwischen 60 und 100 Nanog pro Miller liegst. Wenn das der Fall ist, gehst du in eine Tageserhaltungsdosis etwa 700 bis 1000 Einheiten pro 10 kg Körpergewicht über und dann siehst du im Laufe der nächsten Wochen und Monaten, was ich bei dir so gesundheitlich unter Umständen deutliches im positiven Sinne getan hat. Genau. Also nicht einfach blind hinein, sondern wirklich ganz gezielt. Und bei Vitamin D ist es so deutlich zu spüren nach einer gewissen Zeit, wenn man in einem guten Bereich ist, dass man sich dann tatsächlich fragen darf, warum habe ich das nicht viel viel eher gemacht?

Ja, wenn dir dieses Video gefallen hat, dann gib mir gerne einen Daumen nach oben. Wenn es dir nicht gefallen hat, klick so zweimal den Daumen nach unten. Und wenn du weiter über solche Sachen hier auf dem Laufenden gehalten werden möchtest, freue ich mich natürlich, wenn du den Kanal abonnierst. Jetzt wünsche ich dir und mir aber, dass wir beiden so gesund und munter, so alt wie möglich werden. Schön, dass du da warst.

[musik] เ เฮ เฮ [musik]