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Renaissance & Humanismus

Deutsch - simpleclub4:50

Transcription

Ihr kennt sie alle. Die Frau mit dem komischen Lächeln. Klar, die Rede ist von Mona Lisa. Eines der wohl bekanntesten Gemälde der Welt. Entstanden ist dieses Meisterwerk direkt zu Beginn der Renaissance. Renaissance? Was war das gleich noch mal? Und was ist eigentlich das Besondere an der Renaissance? Das alles erklären wir euch gleich. Und weil wir hier ja immer noch bei Deutsch sind, schauen wir uns auch noch an, was die Renaissance für die Literatur bedeutet hat.

[Musik]

Ok, starten wir mal mit den Basics. Die Epoche der Renaissance geht circa von 1500 bis 1600. Sie liegt also mitten im Umbruch vom Mittelalter zur Neuzeit. Renaissance ist französisch und bedeutet Wiedergeburt. Und wenn ihr euch das merkt, kennt ihr automatisch schon das wichtigste Merkmal der Renaissance, nämlich die Wiedergeburt der Antike. Coole Sache, oder? Ja, schon. Aber um was ging es denn in der Antike? In der Antike wurde vor allem viel philosophiert. Die Philosophen haben zum Beispiel darüber geschrieben, wie man ein gutes Leben führt, was Gerechtigkeit ist oder wie der ideale Staat aussieht. Und diese alten Texte wurden in der Renaissance wieder ausgegraben und genau studiert. Außerdem entstanden damals viele Heldengeschichten. Eine davon ist die Odyssee von Homer. Die handelt von dem König Odysseus, der auf seiner Heimfahrt verschiedene Abenteuer erlebt und gegen Riesen und andere Ungeheuer kämpfen muss. Es geht also um bedeutende Einzelfiguren, in dem Fall Odysseus, die richtig krasse Extremsituationen erleben. Und genau das hat man in der Renaissance wieder übernommen. Da entstehen jetzt auch Abenteuer- und Heldengeschichten, wobei das Schicksal des Einzelnen im Zentrum steht. Generell wird der Mensch in der Renaissance wieder richtig wichtig. Die Freiheit des Menschen und die Entfaltung seiner Persönlichkeit stehen voll im Mittelpunkt. Das führt dazu, dass Kirche und Religion ein bisschen an Bedeutung verlieren. Viele kritisieren zum Beispiel den Machtwahn der Geistlichen und besonders des Papstes. Auch das geozentrische Weltbild, also die Ansicht, dass alles um die Erde kreist, wird in Frage gestellt. Und so wird das geozentrische Weltbild noch in der Renaissance durch unser heutiges heliozentrisches Weltbild ersetzt. Alles klar? Wir merken uns schon mal: In der Renaissance gab es sozusagen eine Wiedergeburt der Antike, denn man orientiert sich sehr stark an den Schriften von damals. Außerdem stehen der Mensch und seine Persönlichkeit jetzt wieder mehr im Mittelpunkt. Die Kirche ist zu der Zeit ja der Verlierer. Die kam in der Renaissance nämlich nicht so gut an. Sie wurde stark für übertriebene Zeremonien und Vorschriften kritisiert. Ok, klar soweit.

In der Epoche der Renaissance gibt es noch eine weitere fette Neuheit. Es entsteht der Humanismus. Der Humanismus ist eine geistige Strömung und wird auch oft als Bildungsbewegung bezeichnet. Die Humanisten wollten damals nämlich unbedingt eine Bildungsreform erreichen, denn auch bei denen steht der Mensch voll im Fokus und sie wollten, dass jeder Mensch seine Fähigkeiten voll ausnutzen und sich selbst verwirklichen kann. Das oberste Ziel der Humanisten war eine noch bessere und noch viel geiler Bildung. Der Humanismus war also eine Art simple Klapp der Vergangenheit. Geil! Ihr wisst jetzt schon einiges über Renaissance und Humanismus. Zum Schluss wollen wir uns mal noch ein Beispiel aus der Literatur anschauen. Unser Beispiel ist das Lob der Torheit von Erasmus von Rotterdam. Er, gut, der Titel kann jetzt nicht so wirklich, aber tatsächlich ist das Buch damals so krass ab gegangen, dass es die Kirche später verboten hat. Kurz vorab: Lob der Torheit bedeutet so viel wie Dummheit. Und genau um die geht es. Es geht um die Torheit höchstpersönlich, wie sie eine Rede hält. Dabei macht sie sich vor allem über die Kirche und ihre Gelehrten lustig. Sie kritisiert zum Beispiel, dass die alle nur übertrieben daher reden und den Leuten ihr Geschwafel dann auch noch als Weisheit verkaufen wollen. Logisch, dass sich die Kirche da ein bisschen angegriffen fühlt. Für uns ist der Text aber trotzdem das perfekte Beispiel für die Renaissance, denn man merkt daran, dass da ein Umbruch am Laufen ist und die bisherigen Zustände in Frage gestellt werden. Man nimmt die Kirche eben nicht mehr einfach so hin, sondern kritisiert sie auch mal. Ok, fassen wir das ganze mal kurz zusammen. Die Epoche der Renaissance beginnt im Umbruch vom Mittelalter zur Neuzeit, also ungefähr um 1500. Wesentliches Merkmal ist, dass die Antike wieder rausgekramt wird und man sich sehr stark daran orientiert. Außerdem steht der Mensch im Mittelpunkt und damit jeder Mensch seine Fähigkeiten auch wirklich voll ausschöpfen kann, haben die Humanisten eine Bildungsreform gefordert. Als Beispieltext für die Renaissance könnt ihr euch einfach das Lob der Torheit merken. Hier ist nicht ob uns Entwickler. Du schreibst in Klausur mit der simple Klapp bereiten wir dich perfekt auf alle Klausuren vor. Du sagst uns einfach nur Datum und Thema und wir erstellen dir den perfekten Lernplan mit allen Videos, allen Übungsaufgaben und allen Zusammenfassungen, die du brauchst. Klick es hier und wurde hier.