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Psychiater Michael Bohne über Selbstwert, Angst und alte Muster

Hotel Matze2:35:11

Transcription

Wir hören immer, du musst gut sein und musst es wollen, du musst gut sein. Und das ist aber eigentlich ein Risikofaktor, weil wenn ich gut sein will, was passiert dann? Ich habe noch keinen Ton gespielt, ich habe noch kein Wort gesagt und ich bin schon gestresst.

Die Summe der Menschen, die uns scheiße findet, bleibt immer gleich groß. Das heißt, du performst jetzt hier irgendwie super. Brillant, tolklasse. Da gibt's einige sagen: "Ja, geiler Typ oder super." Andere sagen: "Bisschen arrogant, Narzisst, ne?" Erkenntnis. Theoretisch sagt das ja nicht was über mich aus, sondern über dich, wie du mich wahrnimmst. Der redet viel zu schnell. Ja, erstmal stimmt es, ich rede schnell, aber auf die Idee, dass du vielleicht zu langsam denkst, bist du noch nicht gekommen.

Atmen, klopfen, an das Gefühl denken. Mhm. Und neugierig sein, was passiert. Und was auch spannend ist, mal gucken, wie sich die einzelnen Punkte anfühlen. Es gibt nämlich Leute, die sagen: "Bo, der Punkt, der ist ja super. Da löst sich richtig was." Und am Schlüsselbein klopfen, aufhören mit Klopfen und so, mum noch mal das Material denken, gucken, wo es jetzt ist. Ist wirklich witzig. Ist mir ein bisschen mehr egal. Und deswegen sag Erkenntnis ist genau Erkenntnis ist erfahrungsabhängig.

Man kann Leichtigkeit, Zuversicht und Humor gar nicht ernst genug nehmen. Also nicht nur in Psychotherapie, ich würde sogar noch viel weitergehen, sogar auch gesellschaftlich, weil das ein totaler Gamechanger sein kann. Toternst ist es übrigens gemeint. Willkommen im Hotel Matze. Warum fühlen wir uns in manchen Momenten plötzlich so klein? Warum wissen wir oft ganz genau, was eigentlich gut für uns wäre, kommen aber nicht raus aus den alten Mustern.

Mein heutiger Gast ist Dr. Michael Bone. Er ist Psychiater, Psychotherapeut und Modellentwickler. Mit ihm spreche ich über Selbstwert, über den Körper, über Blockaden und auch über ADS. Michael hat vielen, vielen Menschen geholfen, ihre Blockaden zu verstehen und auch aufzulösen. Und hier zeigt er, wie das Ganze geht und wie ihr es auch hinbekommt. Ich habe das Ganze mal wieder für eine kleine Therapiestunde für mich selbst genutzt. Ich hoffe, das war okay. Wenn ihr die Folge mit Dr. Gunter Schmidt mochtet, dann seid ihr hier auf jeden Fall genau richtig. Ich wünsche euch viel Vergnügen im Hotel Matze mit Dr. Michael Bohne.

Es gibt wahnsinnig viele Menschen mit einem extrem schnellen Nervensystem, mit einem extrem kreativen Nervensystem und einem Nervensystem, was eine hohe Variabilität hat, was ähm den Aufmerksamkeitsfokus angeht. Die können entweder alles gleichzeitig wahrnehmen. Äh in dem Moment machen sind die aber nicht gut, wenn die eine Sache ganz konkret machen sollen. Also Kartoffelnschälen z.B. machen sie dann ist das dann ADS schon? Nee, das ADHS ist also sag mal so, wenn man von ADHS spricht, würde ich sagen, dann ist es eine Art Umwelterkrankung oder Umweltbelastung oder Störung. Erstmal gibt es Menschen, die haben schnelles Nervensystem, ein sehr kreatives, eins, was variabel ist im Aufmerksamkeitsfokus. Also entweder alles gleichzeitig wahrnehmen oder dann, wenn sie was intrinsisch interessiert, extremer Aufmerksamkeitsfokus auf eine Sache und das nicht nur 10 Minuten oder eine Stunde oder zwei Stunden, sondern auch 5, 8, 10, 12, 14 Stunden. Also das eine Buch, was ich geschrieben habe, das Bitte Klopfenbuch habe ich an einem Tag geschrieben, morgens morgens hingesetzt und nachts um 2 Uhr aufgestanden, ich fertig. So, es war noch nicht fertig, musste noch nachgearbeitet wie so ein Teig mache ich das dann immer so nachgearbeitet werden, aber im Grunde war das dann fertig und ich war komplett im Thrill dann und das ist eben diese diese und man hat eine gewisse, wenn man so ein Nervensystem hat, hat man eine gewisse Freude auch am Risiko und am Sensation Seeking.

So und ist ja kein sind alles keine Krankheiten. Also, wenn wir wenn wir Menschheitsgeschichtlich niemals Leute mit Lust an Risiko und an Sensation Seeking hätten, dann wären wir auf unserer Scholle geblieben und hätten auch nichts Neues entdeckt, weil also wenn man sich Innovationsmanagement anguckt, erfolgreiche Menschen haben eine Risikoaffinität. Wenn ich Angst habe primär, ob das auch okay ist, ja, jeder Mensch ist okay, aber wenn ich erstmal Bedenken habe und Angst, ja, dann gehe ich nicht äh in neue Felder und und in neue Welten. Das heißt, erstmal ist das Nervensystem, was so ist, wie es ist. Das kann man gar nicht bewerten. Und wenn ich in ein Habitat komme mit so einem Nervensystem, wo ich das Leben und ausleben kann oder vielleicht sogar noch unterstützt werde, dann ist es ein Segen. Wenn ich aber in meinem Habitat lebe, wo das die Umwelt eigentlich dagegen arbeitet, dann ist es eine nicht artgerechte Haltung und dann kann es zur kein Spaß mehr machen, zur Belastung werden, zur Störung werden, zur Erkrankung werden, zur Behinderung werden und zu zu schwerem Leid führen.

Aber du hast erst gesagt, bevor wir angefangen haben aufzunehmen ADS Begabung. Ja, da habe ich immer so gesagt bei mir. Also ich habe eine ADS Begabung. Ja, weil ich nicht das Gefühl habe, ich leide unter irgendwas, also es stand ja schon in der in der in den Schulzeugnissen, das ist ja die Diagnose kriegt man ja so guckt man sich auch die Schulzeugnisse an Grund zu Schulzeugnisse und ja, da kam dann erstmal so ab der dritten Klasse dann entweder Legen oder Leserechtschreibsche hat man das dann genannt und dann hieß es irgendwann der Michael stört häufig den Unterricht komm hofft zu spät wurde oft getadelt und so ein Zeug, ne? Und ich bin nacher achten Klasse ja aus der Hauptschule raus ohne Hauptschulenabschluss. Das passt natürlich alles total, aber ich habe jetzt nicht gedacht, dass ich krank bin. Also bin ich auch nicht, ne? Weil ich das immer, ich glaube, ich habe die die das Glück gehabt oder auch vielleicht ein bisschen die die Begabung, mir Umwelten zu suchen, wo ich mich gut entwickeln kann und wo es eine Art gerechte Haltung ist und das ist ja interessant. In der Schule habe ich nicht funktioniert. Also, obwohl kann man auch nicht sagen, ich habe mich ja zum Klassenkasper entwickelt da. Mhm. Ich hab da wirk das war ein schönes Trainingslager für mich Klassenkasper zu werden und so schlecht war ich auch nicht, ehrlich gesagt, ne? So in dieser Funktion. Ja, die haben ja gelacht. Den Lehrer habe ich ja mitgekriegt, ne? Aber alles, was die was die da vermitteln wollten, das hat mir keinen Sinn ergeben und deswegen habe mich das nicht angesprochen und dann gehe ich raus, gehe direkt zur Volkshofhochschule und hole meinen Hauptschulabschluss da in 6 Monaten nach. Hab meine eigentliche Klasse quasi draußen überholt in dem anderen System einfach. Ja. Ja, genau. Das ist Erwachsenenbildung. Genau. Erwachsenen Bildung. Nachmittagskurse. Ähm, man kann kommen, man kann wegbleiben, völlig egal. Das waren damals diese linken Lehrer, die keine Festinstellung kriegten. Das waren auf der Rockmusiker, super gute Lehrer. Der Deutschlehrer, der hatte so Cowboysstiefel, der saß dann immer so mit Cowboiefeln auf dem Tisch hoch, so. Und dann kam der Ausmeister auch mal rein, D sagte, das machen sie nicht, sag, ich bin ja der Lehrer oder so. Also voll coole Typen, aber gute Lehrer und da habe ich komplett funktioniert. Ich habe ih in sechs Monaten den haup guten Hauptschulabschlussqualifizierten danach geholt und meine Klasse war, das war im Februar. habe ich, die waren noch in der neunten Klasse und ich habe die draußen überholt. Das heißt, die hätten waren im Sommer erst fertig und ich habe die draußen außerhalb und jetzt wird's interessant dieser dieses engen Formates der engen Institution Schule habe ich die überholt und dann habe ich gedacht, okay, machen Realsch auch noch nach, habe ich die noch nachgeholt und dann habe ich eben immer wieder die Beobachtung gemacht, ich kann mich innerhalb von ähm in von engen Formaten nicht so gut entwickeln. Ich kann das schon auch, ich war in der Klinik, habe da gearbeitet und so, ne? Ich kann da funktionieren, aber letztenendes um das Potenzial, was ich habe wirklich zu entfalten, brauche ich ein eigenes Habitat, eine Freiraum, wo ich das alles leben kann.

Wie ist das aber mit der Umwelt? Weil es gibt ja dann Menschen, die sagen, du kannst ja dann dich hinstellen und sagen, ja, aber so brauche ich das, ich muss frei sein, sonst funktioniere ich nicht. Es kann ja auch manchmal schnell in totalen Egoismus kippen. Ja, das Ja, klar. Ja, na ja, das ist ja eh die Frage. Was ist Selbstfürsorge und wo fängt der Egoismus an? Ja, das ist die zentrale Frage. Ich sehe viele Menschen jetzt auch in den Therapien, die haben immer Angst egoistisch zu sein und sind dadurch kein bisschen selbstfürsorglich. Ganz schlechter Move. Und Egoismus wäre ja gegen andere gerichtet. Also, dass ich aus der Schule rausgegangen bin, da habe ich ja kein, ich glaube, die wenigsten von den Lehrern haben geweint, dass der Michael Bho, ne? Ich meine das, ich meine das eher jetzt. Ja. Ja. Na klar, jeder Mensch ist ja und das ist das, also da kommen wir ja auch zu was mir total wichtig ist, ist die Beobachterposition. Wer sagt hier eigentlich was über wen auf der Basis welcher sozusagen Welterfahrung, biographischen Erfahrung und Beobachterfahrung? Also Konstruktivismus heißt ja, es gibt keine Realität außerhalb von Beobachtern. Und wenn jetzt einer sagt, ja, das ist aber egoistisch, dann würde ich, dann können man ja genauso sagen, jemand der so ganz still und so leise ist und der niemals sozusagen sagt, was er gerade denkt, ist auch ziemlich egoistisch. Warum? Weil der vielleicht was Kluges beizutragen hat und das den anderen vorenthält. Mhm. finde ich jetzt ehrlich gesagt an der Gemeinschaft eine gewisse Versündigung auch so ne kann man ja auch so sehen. Das heißt und da da kommen wir schon wieder dahin. Äh wir wir sprechen oft aus einer normativen Welt, die genauso gebaut ist aus einem Habitat, wo man ebeno funktionieren muss. Das fängt an spätestens in der Schule, erste Klasse, da sind so Tische, da setzt man sich hin und dann sind eben Kinder, die ein Nervensystem haben, was sich gern bewegt oder was auch neugierig ist und denkt interessant, da ist ein Eihörnchen auf dem Baum da draußen, ne? Und da fährt ein Feuerwehrauto vorbei. Spannend. Und dann hat man noch Lust irgendwie irgendein Kind mit so einem Papierschnipsel mal so anzuschießen, weil das ist ja macht ja auch Spaß irgendwie, ne? Und andere Kinder hören genau zu, was die Lehrerin sagt und schreiben da super auf und so und beide sind richtig und okay. Wir brauchen übrigens auch gesellschaftlich beide, weil die beide unterschiedliche Fähigkeiten haben, aber wir haben eben eine Welt, wo der eine entwertet wird. Auch du störst, du lenkst die anderen ab. Ja. Ja, stimmt. Ja, auch aus der Beobachterposition stimmt das, aber wenn man jetzt mal sagen würde, das finde ich eben spannend, also wir leben ja in der Welt noch der Employability, Einsetzbarkeit am Markt ist das ja, also wie müssen wir die Menschen eigentlich machen, damit die funktionieren innerhalb einer Produktionskette? Das ist schon okay aus Sicht des Unternehmens und der Produktion, aber es wird nicht gefragt, äh kannst du das, willst du das? Zieht dich das dahin? Und da gibt's eine neue Entwicklung, die komischerweise kaum Fußgreift. Das ist die Unicability, Einzigartigkeitsforschung, könnte man sagen. Da würde man eher sagen, s was wissen du eigentlich für eine Type? Wo müsstest du eigentlich, wo fühlst du dich eigentlich wohl? Wo kannst du dich entfalten, ne, wo, wo fühlst du dich ähm zufrieden und wo hast du das Gefühl, dein Potenzial kann voll aufgehen und beide stimmen, aber unsere Welt ist sehr linear und wenn man in die Welt nicht reinpasst, dann macht man eben sehr spezielle Beobachtung. So ein Kind, was eben eine hohe motorische Impulsivität hat, einen hohen Risiko sozusagen Vorliebe, ähm sich auch nicht konzentrieren kann bei Sachen, die uninteressant sind, ne? Also, wir die die Welt brennt gerade und wir reden übers Mittelalter. Was hat es mit mir in meinem Leben zu tun? Mhm. Gar nichts. So, also beide sind richtig, aber das Kind, was eben so eine Motorik hat, also ich sag mal so ein Fast Speed Brain hat, das wird in seiner Sozialisation in der Schule tendenziell eher äh Gegenwind kriegen und entwertet werden. Also, gibt's ja Untersuchung, dass die Menschen mit sogenannt, man nennt das immer ADHS, das ist schon Quatsch. Also, es ist auch lustig Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom. Ich habe schon immer damals, wenn ich so mit Leuten irgendwo auf einer Party war oder sowas gesagt, hast du den gesehen, hast du das gesehen? Hast du das mitgekriegt? Das die anderen haben nichts mitgekriegt. Gar nichts. Ich habe alles mitgekriegt. War mir nie klar übrigens, ne? Weil ich das ja erst jetzt vor ein paar Jahr realisiert habe, dass ich auch so ein Gehirn habe. Ähm da, also da war schon mal kein Aufmerksamkeitsdefizit bei mir. Und wenn ich mal sage, wer kann sich denn 12, 14 Stunden hinsetzen und einfach mal was am Stück machen, das finde ich ja das normalste von der Welt. Könnte frag mal diese Leute alle sagen, ist doch normal. Du hast ja viele Gäste hier gehabt, die sagen: "Ja, auf der Bühne, wen ich da Höchstleistung bringen soll, also alles, wenn ich was machen soll, was kein anderer so kann, dann fühle ich mich eigentlich wie zu Hause, da fühle ich mich wohl. Aber wenn ich irgendwelche Alltagsfätigkeiten machen soll oder was machen soll, Steuererklärung oder irgendwas, was ein anderer vorgegeben hat, da bin ich raus." Und das ist das Interessante, finde ich, an diesem Nervensystem. Äh, aber wenn ich eben so so bin und die Schule durchlaufe, dann habe ich danach oftmals eine schwere Selbstwertbeschädigung. Wenn ich jetzt Eltern habe, die sagen, ja ist nicht so schlimm, Schule darf man auch nicht zu ernst nehmen, ne? Oder die einfach sagen, ja, bis halt so, war ich auch so ähm macht nichts. Oder man woanders sozusagen Tonkens kriegt und Wertschätzung, dann ist ja nicht so schlimm. Aber wenn ich jetzt, wenn meine Eltern genauso denken und das ist ja auch so, wenn Kind andauernd viel Bewegung hat, viel Krach macht, ne? Wir sind ja alle Menschen, Eltern sagen auch mal, oh kannst nicht mein Mund halten. So, das heißt, die Beschädigung des Selbstwerts ähm ist einfach mit der großen Wahrscheinlichkeit geben würde ich ja sagen, da gibt's so Studien, die zeigen, dass Kinder mit die so ein Nervensystem haben, viel viel häufiger entwertet werden als andere. Ja, und dann wundert man sich nicht, dass da am Ende vielleicht bei einigen geringes Selbstwertgefühl rauskommt, vielleicht sogar eine die Extremform einer Ablehnung von außen und einer internalisierten Entwertung, die dann die man dann auch in Richtung Depression sich entwickeln kann oder eben, dass diese Menschen merken, Mensch, wenn ich gewisse Substanzen in mich inkorporiere, geht's mir eigentlich besser. Mm. So, ne? Jetzt habe ich ein Beispiel. Ja, ich kenne einen Mann, der der würde ich sagen auch so ein Brain hat. Ja. Ja. Und dieser und er hat dieses Brain, das habe ich dann selbst erfahren müssen, auch wirklich als Waffe genutzt. Ja. Und als Waffe auch gegen andere und hat diese Superkraft, die er dann hat, genutzt. Nicht gut. Und hat dann eben nicht seine, ne, die Medikamente, die er hätte vielleicht nehmen können, verweigert, weil er genau wusste, damit schie. Und er ist wahnsinnig erfolgreich. Ja. Ja, ja, ja.

Was ist, was sagst du dann zu diesen Menschen? Weil da könnte man sagen, ja, gut, der hat sein seine Fähigkeiten genutzt, hat sich sein sein Habitat auch gebaut, auf jeden Fall komplett selbst, aber da äh ja, finde ich eine über sehr interessante und wichtige Frage und das führt ja auch daz hin, wie definieren wir Menschen, wie wie verkörpern wir Menschen, wie reinifizieren wir Menschen? Äh jetzt sagen wir, der ist ein, sagen wir mal, der ist so einer, der ist ein ADHler. Jetzt haben wir ja schon eine eine Gestalt geschaffen, die es so erstmal gar nicht gibt. Also, der ist ja noch viel mehr. Der ist ja vielleicht der ist ja vielleicht Kreuzberger oder der ist kommt aus Kastrop Brauksel oder so oder was ja total irre wäre aus dem schönen Hannover, ne? So, das ist der noch und dann ist der vielleicht ja auch noch Musiker, Flüist oder Geiger und aber das ist ja schon spannend, wenn wir anfangen einen Menschen quasi eine Identität aufzu zu zu propfen oder ihn zu definieren in eine Richtung, dann haben wir ihn darüber definiert und der kann ja zusätzlich noch, wenn ich jetzt mal psychiatrisch da gucke, diagnostisch, ja, vielleicht hat er noch eine gewisse Persönlichkeitskonturierung, die in Richtung Nwertung anderer geht, ne? Das so ein Wort, das mit N anfängt, ne? Wenn ich eine gewisse narzisstische Verletzlichkeit in mir übrigens habe, ähm dann brauche ich es oft andere zu entwerten, um mich selbst gut zu finden. Das ist auch äh ehrlich gesagt hat man sich das auch nicht ausgesucht. Das ist ganz früh entstanden bzw. zum Teil auch genetisch, aber das sind dann die Menschen, die alle anderen, die kennen wir natürlich alle. Da wird ander drüber geredet über diese Menschen gerade und die sind überhaupt nicht gut. Die sind brandgefährlich für die Welt, ganz klar. Aber wenn ich mir die Entstehungsdynamik angucke und die die Prozessdynamik, dann ist das jetzt vielleicht schon eins und das andere, dann ist es eben nicht nur zu sagen, weil ich ja sagte, okay, der hat so ein Brain, das sind vielleicht zwei Komponenten, die da zusammenkommen, die dann dazu führen. Ja, genau diese bezeichnen und zu sagen, er ist ein ADL jetzt wä schon ein Teil der Wahrheit stimmt vielleicht, aber er hat ein schnell, also das was du jetzt beschreibst, dass er eine gewisse Kälte hat, eine gewisse Empathielosigkeit, gewisses Machtstreben, das gehört erstmal alles nicht zu diesem Gehirn. Mhm. Überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil. Viele von den Menschen sind extrem empathisch und übrigens auch auch manchmal so geworden, weil man merkt, boah, das ist so viel, wenn man eigentlich immer nur abgelehnt wird, äh möchte das nicht auch noch mit anderen machen. Also, sie haben oft eine Mischkalkulation an Persönlichkeitsstrukturen, Dynamiken bis hin zu Störungen. Ich bin ja immer ein bisschen vorsichtig, was die Wörter so angeht, ne? Aber Störung heißt ja erstmal, ich bin gestört in meiner Selbstentfaltung oder ich werde gestört in meiner Selbstentfaltung. Deswegen müsste man, selbst wenn ich jetzt so Wörter benutze wie Störung oder Krankheit oder Sucht oder sowas, ähm wenn man da noch mal sozusagen den Scanner genau drauf legt, müsste man das immer noch mal weit differenzieren. Aber wenn man jetzt zu differenziert mit Begriffen umgeht, kann man gar nicht mehr sprechen, weil man andauernd denkt, jetzt habe ich diesen Aspekt nicht berücksichtigt, jetzt den nicht. Also von daher ist hat das manchmal eine gewisse Unschärfe auch, ne? Aber dieser Mensch würde ich sagen, ist kein klassischer Mensch, den ich so meine. Ich habe auch noch keinen Begriff dafür, ne? Deswegen ich würde nicht sagen, ich bin ADSL trifft's gar nicht. Ja, aber ich habe immer schon gesagt, auch öffentlich immer wieder, ich habe eine gewisse ADS Begabung oder wenn ich so Seminarteilnehmer hab, die sagen, meine meine Kinder haben auch zeich, also erstmal eine Saag sagt dem Kind mal mein Glückwunsch, das ist ja eben eine Segnung in wenn es Glück gut läuft, ne? Und äh soll mal auf meine Homepage gucken, also auch wenn man in der Schule versagt, bestehen schon Chancen, dass man noch was wirkt, ne?

Das Nervensystem. Mm. Wenn das so an ist die ganze Zeit, ja, wie beruhigst du das? Also du das kann ja nicht wahrscheinlich ist es ja nicht so mein wenn ich Leistung abrufen kann, dann ist es beruhigt. Das ist ja das sagen ja die Leute, wenn ich auf der Bühne stehe oder wenn ich eine große Herausforderung habe, wenn ich neues Projekt anschiebe, das sind ja die Leute sagen, ich mach das Projekt und dann sind die da mach ziehen das Projekt durch in dem Moment sind die komplett im Flow. Autotelische Tätigkeit, ich bin in das durch was ich tue belohnt und mein Nervensystem kann das leben, was es eh ihr hat. Es ist aktiviert und die Umwelt ruft das jetzt auch ab. Ja, ich habe jetzt neulich hier mit jemand gesprochen, Dedrich Krönemier, der sagt auch von der von der Gleichzeitigkeit, ne, also von Ying und Yang. Ja, und jetzt denke ich, okay, jetzt bist du genau in dein Habitat, geht volle Möhre ab und du nimmst ganz viel wahr, siehst ganz viel, hast eine große Aufmerksamkeit auf viele verschiedene Punkte und was ist der Moment, wo du dann aber das komplette Gegenteil erlebst, wo du dich beruhigst, wo du sagst, okay, jetzt ist so viel in mein Nervensystem reingegangen, ich stell mir vor ein Seminar, viele, viele Menschen sind da, viele Eindrücke und irgendwo muss das ja einsehen. Ja, klar. Also erstmal das dadurch, dass man das abrufen kann und ausleben kann, kommst du nach Hause, bist erschöpft und denkst, geil, war ein super Tag, bist erschöpft und dann kann es auch sein, dass brauch irgendwas, geht Tennis spielen oder laufen, machen ja viele oder gehen Badewanne oder eben äh ich trinke jetzt erstmal ein Glas Rotwein oder ein Glas Weißwein und dann merkt man sofort, ey, das ist richtig gut, ist Belohnung, ne? Es ist das Nervensystem fährt so ein bisschen runter, ne? Deswegen, wenn man sich sozusagen die Korrelationen anguckt oder Komorbiditäten, nennen wir es ja in Medizin zwischen Neurodiversität, also ADHS, wir nennen wir nennen die jetzt mal so, obwohl wir das nicht meinen, ja, aufmerksam haben ja nicht, ne? So zwischen dem und z.B. Depressionen oder äh Substanzgebrauchs Dysfunktionalitäten nenne ich das mal oder Süchten extrem hoch, ne? Also, wenn man sagt 20, 25% der Menschen mit der ADS Thematik haben eine Alkohol Thematik. Ob das jetzt s mal ungünstig risikohafter, krisenhafter, dysfunktionaler schädigender Gebrauch oder Sucht ist. Das ist ja im Grunde ist das wieder auch sowas, wie stark es sich in die Richtung entwickelt, ist immer so sehr individuell abhängig, ne? Je mehr ich eine Substanz brauche und keine andere Variation habe, das Ziel zu erreichen, desto mehr bin ich gefährdet. Wenn ich sage, ja, tut mir sau gut, so ein so ein Absacker zu trinken oder auch ein zweiten, ne? Ähm, aber es geht doch anders, ne? So, dann haben wir ja eine Variation. Also, man sagt ja auch Sucht ist die Einengung der Möglichkeitsräume. Also, wenn ich nur noch eine Möglichkeit habe irgendwas hinzubekommen, ja, dann und das ist ja nicht schlecht, das muss man auch noch mal sagen, der Konsum ist immer richtig und gut, weil das Nervensystem in dem Moment sagt, ja, das brauche ich jetzt. Denn dein Nervensystem sagt, du kommst über Sucht sprechen wir nachher noch ein bisschen länger, aber dein Nervensystem sagt, ich war die ganze Zeit aufgeregt da du äh und jetzt geh ich und jetzt gehe ich nach Hause und jetzt ist die Belohnung beispielsweise Rotwein oder Musik kann sein oder super essen gehen, ne? Oder ein Eisessen oder Musik so rezeptieren, ne? Oder Badewanne z.B. oder eine Sauna gehen. So kommst du dann runter. Ja, super. Safich total cool, diese Hitze, dann diese Kälte oder Eisbaden auch total cool, ne? Also das W, wenn man eine Variation an verschiedenen Sachen hat, dann ist es super oder Cello spielen oder sowas. Obwohl, das kann schon wieder sein, dass das Nervensystem das nicht noch was leisten will. Hat der ganzen Tag was geleistet? Könnte durchaus sein, dass man da so oder Podcasts angucken oder so, ne? Aber da ist jeder anders. Aber die die Frage ist immer, welche Funktion hat das, was ich da habe jetzt, ne? Oder was wofür brauche ich das da jetzt, ne? Und das kann schon sein, dass Leute da eben und das sagt sagt die Statistik ja auch, dass man da eine höhere Affinität oder nennen wir es mal das Risiko hat, dass man äh an Substanzen konsumiert und wenn es dann schlecht läuft, auf den hängen bleibt und dann wär es blöd und dann kann sich was entwickeln, was wirklich blöd ist. Ähm, also wenn man Sensation Seeking gut ausleben kann, also diese Leute mit Big Wave Surfen undter Free Climbing, ich würde auch niemals Diagnosen verteilen, kann ich ja gar nicht, aber wenn man so ich habe mal was so über diese Big Wave Surfer gelesen, also 25 m Wellen da in der See, die ziehen dahin, wenn keine Wellen da sind, geht's den so ein bisschen, die Stimmung ist ein bisschen im Keller. Die haben äh das ganze Leben fokussiert sich auf eine Dopinquelle. Partnerschaften sind schon zerbrochen da dran. Es ist immer lebensgefährlich. Das ist man könnte auch sagen, das ist doch Sucht. Nee, machen wir ja nicht. Ist ja keine Sucht. Das ist ja, es ist cool, ne? Und ich gucke mir das so gerne an, wenn ich das sehe, will die dem Jetchi da reingezogen werden und dann fahren die da runter. Respekt. Oder als der Alex Hunold auf den One01 neulich hochgeklettert ist, wurde bei Netflix übertragen. Ich habe das gesehen, weil unsere Kinder kommen ja auch aus Taiwan und ich kenne das kennen den Turm. Ich war oft auf der Plattform da oben drauf und da klettert er da ohne Seil hoch und ich dachte, der bis zur Plattform geht er schon, aber also ohne Seil. Ja. Und dann Leute winken drin und machen Selfies und so und der freut sich, man sieht so, also wie gesagt, ich ich würde niemals, ich weiß nicht was der ist, der aber auf alle Fälle liebt er das eine Herausforderung zu haben, wo er voll gefordert ist, ne? Egal was da alles ist, kann man keine keine Wörter für benennen, ne? Und dann dachte ich aber oberhalb der Besucherplattform kommt ja noch so ein Turm, da geht er wohl auch noch hoch, aber dann kommt ganz schmaler Turm, da geht er nicht mehr hoch. Da ging er dann auch hoch und dann kommt aber oben eine Kugel, da kann man nicht drauf. Dann geht er auf die Kugel drauf, steht auf dieser Kugel, man sieht dann eine Aufnahme von oben, wie Type, das wunderschöne Taipe zu sehen ist. Dann holt er sein sein Smartphone raus und macht ein Selfie da oben. Ich habe das bei Netflix diese anderthalb Stunden angeguckt. Ich habe die ganze Zeit geklopft dabei, diese Technik, die ich auch mache, weil ich ich habe echt ich habe Angst gehabt beim das passiert ja, wenn ich ein Film gucke und mich in diese Person hineinvetze, also quasi die ich Grenzen etwas zusammenschmelzen, dann erlebe ich das ja auch nur, ich habe ja nicht seine Fähigkeiten. Ich würde ja noch nicht mal ein Stockwerk da hochkmen, ne? Und dann sehe ich den, wie der da so hängt und die ganze Zeit musste ich klopfen da und das war ich war tief berührt auch. Also ich habe ich war den Tränen, als ich es gesehen habe. Ähm, weil es auch so faszinierend ist, so und das gehört ja auch, sag mal, in dieses in dieses Feld Risiko, Freude, ne, oder Sensation Seeking oder sowas, ne? Wollen wir das pathologisieren? Das wäre doch schräg, wenn wir zu Hause sitzen. Also, ich will ja genau das dann im Zweifel natürlich auch sehen. Also, ich will ja, also jemand der sagt so wie du und der sagt nee, da gehe ich nicht hoch. Also, das wäre die langweiligste, ne? Da gehe ich nicht hoch. Danke. Sie gehe ich auch nicht hoch. Das war ein schöner Abend. Nein, und das ist jetzt Sport, kann man auch sagen. Braucht braucht man nicht wirklich. Obwohl ich schon glaube, dass wir das brauchen, weil diese Menschen was für uns machen, was wir selbst nicht hinkriegen oder wollen oder können. Aber wenn man jetzt mal überlegt, wer traut sich eigentlich, also wenn ich den Röntgen angucke, ja, die ersten Röntstre seinen eigenen Arm durchröncht, ne? Das hatte dann auch Auswirkung medizinische, ne? Also, wenn Leute was Neues entdecken, gehen die angrenzen und Übergrenzen hinweg und es dient dann auf der Gemeinschaft.

Aber was würdest du sagen, wo ist dieser Kippppunkt? Also, du hast es gerade schon angedeutet. Es gibt gerade in der Weltgeschichte viele Menschen, die ganz oben sind. Ja. Äh, nehmen wir mal wirklich als Beispiel Elon Musk. Ähm, und ich habe den auch immer wahnsinnig fasziniert zugeschaut und habe gedacht, warum was macht der Typ jetzt diese Firma, jede Firma und auch immer äh innovativ anders. Ja. Und dann habe ich das Gefühl, irgendwann an irgendeiner Stelle ist es gekippt. Ja. und ähm ohne jetzt eine Fremddiagnose machen, sowas, aber ich ich sehe meine da einen gewissen Substanzmissbrauch zu sehen, ich sehe da vielleicht eine gewisse Selbsterhöhung, solche Sachen. Und was glaubst du aus deiner F, was passiert da? Also wo wo gibt es? Ja, also ich glaube, das ist ein wichtiger Punkt. Ich glaube erstmal find ich das ja auf der Dach doch ein faszinierender Typ, der ist sowas von macht sein eigenes Ding. Die deutsche Autoindustrie hat immer noch nicht kapiert mit Elektro aus. Da kommt so ein Typ, er baut das da so und macht hier den eigentlich, ne? Ist schon cool. So und dann sieht man eine Entwicklung, die nicht gut ist, die schräg ist, die gefährlich ist. Wie kommt das? Na ja, ich äh kann mich da nur reinfühlen, aber wenn ich mir so vorstelle, ich werde so berühmt und so reich und habe so viel Einfluss, da muss man echt aufpassen, dass man den Bodenkontakt nicht verliert. Das macht das mit uns noch mal und das ist glaube ich sogar eine tiefe Persönlichkeitstransformation, die da stattfindet. Also, weil guck mal, jeder von uns denkt so, ja, das kann ich mir das erlauben, ne? Mensch, aber teuer Urlaub, ne? Da fliegen wir aber lieber so und nee und da kann man da nicht so bei der Margarine irgendwie oder Butter, die ist ein bisschen günstiger, nehme ich die so das ist f sowas fällt weg und dann hat er Leute, die für ihn arbeiten und jede Idee, die er macht zieht durcheinander, dann kommt sie die Idee, ich kann die Welt gestalten wie ich will. Gibt ja immer weniger Leute, die einem sagen, pass mal auf, das fand ich jetzt echt blöd, neulich in der Besprechung, das war ein bisschen unhöflich von dir, oder? Das hörst du Gott sei Dank ja am Anfang noch und irgendwann bist du so mächtig, das traut sich ja keiner mehr zu sagen. Das heißt, ich denke dann auch, weil es keiner sagt, nee, ich bin ja geiler Typ, so ich kriege kein Feedback mehr, was mich korrigieren könnte und dann bin ich sowas von und dann kommt natürlich jeder von uns hat ein gewissen Narzistotonus, ich spreche gern vom Narzistotonus, der darf nicht zu hoch sein, der darf aber auch nicht zu gering sein. Es ist gut, wenn er in einem guten Level ist und wenn jetzt aber mein Narzisstotonus irgendwie zu sehr durch das, was ich da erlebe, nach oben gespült wird, ja, dann ist die Gefahr, dass ich abdrehe und den Kontakt zur Welt verliere einfach groß, ne? Das ist im Grunde auch eine Umwelderkrankung, könnte man sagen. Das ist eine Umwelterkrankung, weil das Habitat, was er erlebt, das macht den zwar immer reicher, aber ob der tief drinnen seelisch wirklich berührter ist als früher, ob er dankbarer ist, ob er sich berühren mehr so berühren lässt, also ist er noch, wenn der in in den Theaterstücke in den Opa geht, ist er noch tief ergriffen davon und berührt oder hat er nur das Gefühl, das Haus kaufe ich mal? Finde ich eigentlich cool. Ich habe ein Opernhus jetzt. Das ist ja auch ein Kick. Also Macht ist ja auch ein Kick. muss man ja auch sagen. Und wenn man sich das mal genau anguckt, dann kommen wir zum Thema Belohnungssystem, Dopaminsystem. Was machen wir denn? Was führt dazu, dass wir etwas häufiger machen oder dass wir es lassen? Und dass wir etwas häufiger machen, da ist sozusagen dieser Bodenstoff Dopamin total wichtig, der übrigens seit Jahrtausenden in uns drin ist und der überlebensnotwendig ist. Deswegen ist ein bisschen skoril von Detoxen, Dopamindoxen zu sprechen. Dann könnte ich auch irgendwie äh Blutsuckeroxen oder oder andere Brotenstoffe, also Selendetoxen.

oder sowas. Ist schon klar, was damit gemeint ist, ne? Weil das ist natürlich auch der Bodenstoff, der dazu führt, dass wir süchtig werden. Aber ähm ich finde den viel interessanter aus der Sicht, wie können wir neues gewünschtes Verhalten in die Welt kriegen und da brauchen wir Belohnungssystem da und das haben wir leider nicht wirklich.

In wie fern nicht? Na ja, ich sag mal jetzt werden ja und wir haben ja auch eine gewisse Begabung immer andere zu bäschen. Jetzt werden die Kinder gebächt, weil die immer an in den Geräten hängen und das ist ja auch schwierig und ich bin überhaupt total kritisch, was diese Geräte angeht. Aber wenn man jetzt mal motivationspsychologisch da drauf guckt, ne, was erleben diese Kinder denn da? Schnelles Feedback, ne, Belohnung, klare Zielsetzung und und und sag Ziele, die man erreichen kann.

So, das sind alles motivationsförderliche Kriterien, die die Schule leider zu wenig bietet und das ist schon verrückt, wenn man jetzt mal systemisch drauf, ja, das diese Kinder andauernd, sogar Gefahrensüchtig zu werden, hat schon was damit zu tun, dass deren Dopaminsystem in der Schule leider gar nicht oder wenig angesprochen wird. Und ich würde gar nicht an den Geräten da arbeiten. Ich würde eher sagen, wie können wir Schule gamifizieren, so dass sie voll Bock macht. Also, dass wir da hingehen und sagen, geiler Scheiß, also ich bin krank, aber ich natürlich heute hin, bin doch nicht blöd, will ich doch nicht verpassen.

Ist schon lustig, wenn man kleine Kinder anguckt, wie wie lernbegierig die sind. Total total die alles saugen die auf, dann denkt man das, also möchte man ein Stück von haben. Ich unser Kinder mal angeguckt. Ach, das sauge ich jetzt auf, das ja irre, ne? Und dann kommen die in die Schule und mein bei manchen bleibt noch was, aber ganz viele hören dann auf sich zu interessieren und dann ist kann ja eine Scheinkorrelation sein, ne? Nur zufällig, ne? Aber ähm na ja, da muss man sich jetzt über über intrinsische Motivationsstrukturen, also Des Ryan haben das ja beschrieben, motivationalen Strukturen, wenn die extrinsisch sind. Du musst rechnen lernen, du musst schreiben lernen, du musst das und das können. Das stimmt ja aus Employability Sicht jetzt wieder, aber ich muss, ich muss, ich muss höre ich nur und wenn ich nicht kann, kriege ich übrigens auch die Fresse poliert. Also, das kann man jetzt anders ausdrücken, nicht so eine gute Note oder so, ne? Aber ähm ich mache quasi ich lebe in einem Habitat, was sehr extrisch motivierend ist und da weiß man, dass sich die intrinsische arbeite sogar gegen eine intrinsische Motivation.

Müssten viel mehr Kindern sagen, wir wissen jetzt auch nicht, wie unsere Welt weitergeht. Jetzt kommt ihr dran. Jetzt brauchen wir euch mal. Also, wenn man Taiwan anguckt, ne? Ich bin da sehr ähm äh äh interessiert auch immer, weil die Kinder aus Taiwan herkommen, weil ich aber faszinierendes Land finde. Ähm Taiwan hat 2016 schon entschieden, dass man Kindern bitte nicht das beibringen sollte, was Maschinen besser können. Hm. Wir haben wirlich. Ja. Audrey Tang ist ja eine Postgender Mensch, die Digitalministerin da war, die hatte ein Unternehmen in Silicon Valley, hat da sehr viel Geld verdient, hat gesagt, ich gehe jetzt zurück nach Taiwan in meinem Land dienen. War eine Digitalministerin. Hat übrigens jede Besprechung, die sie gemacht hat, als Ministerin aufgenommen. Das wurde hochgeladen, konnte jeder angucken, bis auf die persönlichen Sachen, die wurden geschwärzt. Aber sie hat gesagt, wir bringen den Kindern nicht mehr bei. Nee, nicht mehr das, was Maschinen besser können. Also KI, das war 2016 übrigens, da waren wir noch nicht da, wo wir jetzt mit KI sind.

Dann was ist wichtig? Kreativität, staatsbürgerliche Verantwortungsbewusstsein, Demokratiebewusstsein. Also die Kinder in teilweise in der Grundschule lernen, einen Feinstaubdetektor zu bauen, damit vor ihrer Schule den Feinstaub zu messen und die Daten in die Cloud hochzusetzen, dass die Gemeinschaft davon profitiert. Was haben Sie damit gelernt? Mathe Wissenschaft und sie haben sozusagen Gemeinwohlorientierung und Verbundenheit gelernt. Das und die machen das alle mit da. Übrigens, wir gucken mal auf Taiwan. Die Mintfächer können die so gut, ne? Wie gesagt, seit über 10 Jahren sind die nicht mehr dabei. Ihr müsst Matte können, sondern die sagen was ganz anderes. Und ich meine TSMC, der größte Halblatter der Welt, Hersteller der Welt, Taiwan Semiconductor Manufacturies Corporation und auch der Jason Wang mit Nvidia, das sind be die beiden größten Player, die gerade im Bich Halblight unterwegs sind. Alles Taiwaner. So, interessant.

Da, dann geht's ja noch weiter. Ähm, Demokratie und Verantwortungsbewusstsein. Ein Kind, ein Schüler in Taiwan darf, wenn er 5000 Stimmen ähm eine Petition mit 5000 Stimmen hat, muss die Regierung drauf reagieren. Punkt. Ein Kind und das kann ein Schüler können zwölfjähriger sein, der sagt, ich habe ich finde das blöd, dass wir jetzt das und das in der Schule machen. Ich rufe eine Petition. Die haben natürlich, die können das da, ne, hin weg vom Konsum hin zur Produktion, was was Digitalität angeht, sagen die auch kommt noch mehr Spannendes da bitte und dann können die Petition an erreichen und das passiert, was jetzt noch weiter passiert, dann werden die Schüler eingeladen in die Experten Grämieren und sitzen oft bei der Gesetzesgebung mit am Tisch die Kinder. Ja. Ja. Ja. Weil, weil das ist die Zukunft. Ja, das ist für uns Deutsch ein bisschen schwer verstehbar. Ich weiß. Ja. Ja. Ja. So genau, ne? So. Ja, ne?

Da geht ja noch weiter bei den Wahlen. Ab der Mittelstufe gibt es sozusagen Fake Fact think tanks äh die bei den Präsidentenwahlen die Schüler gucken, ob das was die Präsidentenkandidaten sagen, stimmt. Man hat gesagt, der Journalismus ist nicht was, was man einzelnen Menschen überlassen muss. Das ist ein Demokratiemuskel und wir alle müssen Journalisten sein, aber dazu gehört saubere Recherche und nicht irgendein Fakezeug, ne? So und dann recherchieren die Schüler, ob das stimmt, was der Präsidenten Anwerter oder der sagt. Äh und da lernen die schon mal sozusagen Fakten zu checken und man lernt einfach was was von Leben braucht auch. Die haben ja auch viele Angriffe von einem anderen großen Land, was ich was ähnlich klingt auch mit C mit C anfängt halt, ne? Ähm und da gibt's ganz viele Hacker, die ähm die sozusagen diese diese Angriffe abwehren. Also gibt es quasi Clubs, die gemeinsam daran arbeiten, dass online Angriffe abgewährt werden und A Tang spricht ja auch davon, dass man auch bestimmte ähm ähm Muster hacken muss. So, also das ist schon spannend. Also das ist echt irre.

Also ganz kurze Zwischenfrage, bevor wir eintauchen in in verschiedene Welten. Ja. Warum zur Hölle lebst du noch in Hannover und bist nicht nach Taiwan gezogen? Ja, also unsere Kinder sind jetzt hier und finden das super hier, aber wir sind auch, wir fahren ja jedes Jahr nach Taiwan finden das auch super. Na ja, es ist ja noch eine grisse Gefahr auch da durch China, ne? Aber es ist schon, also das die Wibes sind klasse, die Menschen sind klasse, das Essen ist super, die Sprache Mandneren ist natürlich eine super schöne Sprache und du merkst eben genau das, was ich jetzt erzählt, was merkst du in den Menschen da? Die sind irgendwie begeistert und motiviert was zu machen und das ist schon ist echt berührend, finde ich.

Aber was ich hier höre die ganze Zeit ist eigentlich, es geht immer scheinbar um die Umwelt, also wo es geht um die Verbundenheit zur Gemeinschaft auch, ne? Ja. Nee, also wo bin ich, also wo bin ich als Individuum mit meinen Begabung und entweder ist das die eine Begabung oder die andere Begabung oder die andere Begabung und wo werde ich reingepflanzt und was macht die Umwelt? Und die Umwelt entscheidet im Grunde, ob das ähm ob das schwierig wird oder ob das eigentlich was total positives ist. Das heißt ja, das ist Habitat wieder, ne? Das das Resonanzfeld würde Hmudrosa wahrscheinlich jetzt sagen, ne? Die Frage, die wir uns dann stellen müssten, ist bin ich als Individuum in der richtigen Umgebung? Ja, finde ich schon. Und ich sag mal so, es gibt natürlich, wir haben Individualismus und Asia Kollektivismus. Das ist schon mal historisch ein Unterschied. Ja. Ja. Jetzt ist ja aber die Frage nicht, ja, wir sind anders als die oder die man könnte auch sagen, was können wir denn von denen lernen? Die haben ja von uns gelernt. Taiwan ist sehr Amerika orientiert und die haben schon auch diese Individualisierung mit drin. Das ist schon auch da. Aber sie haben immer noch die das kollektive Verantwortungsbewusstsein und wenn ich das angucke, was sie machen, ist eben immer übrigens gibt es ja dieses Reverse Education heiß das glaube ich ähm die Schüler haben in der im Lernen eben so alle möglichen Programmiersachen auch in der Schule und die bringen ihren Eltern und Großeltern zu Hause bei, wie das funktioniert mit der mit der Digitalität. Wir haben ja noch die Idee, dass die Eltern den Kindern erklären müssen, wie man wie das wie das so funktioniert. Also da an der Stelle merkt man auch schon irgendwie was anderes, ne?

Ich mein das auch nicht nur auf Taiwan, sondern ich meine das auch für die für alles das, was wir schon vorher besprochen haben. Es geht eigentlich immer wieder darum für einen selber das richtige das richtige Umfeld zu finden. Ich find schon. Mhm. Ich finde schon, dass das äh also das würde ich mit Menschen gerne, ich habe auch ein paar Ideen, was wir alle bräuchten, so ne. Aber das wäre eine Sache, also selbst fürs Sorgekompetenz könnte man das nennen. Man könnte auch sagen, wo ist das Resonanzfeld, in dem du dich entfalten kannst, wo du dich wohlfühlst? Ganz einfach gesagt, stärkt oder schwächt dich etwas. Woran erkenne ich das? Einer Körpersensation, einer Körperreaktion. Stärkt oder schwächt mich was? Also, ich sag mal so, wenn ich jetzt eine Angst habe und andauer und Sklave meiner Angst bin und dann Angst vermeide, dann fühlt sich das so an, als sei ich gestärkt. Das blöd. Das Angstvermeidung, das führt dazu, dass die Angst größer wird. Aber wenn ich ein bisschen, sage ich mal, aufgeräumt habe bei mir und nicht mehr so viel Zeug habe, was mich sehr belastet, dann könnte ich doch schon merken, also man trifft Leute, ein anderes Ehepaar, man geht mit den Essen. Stärkt oder schwächt mich der Abend? War der interessant? Habe ich das Gefühl, dass ist ein Habitat, wo ich mich weiterentwickeln kann? Entsteht hier was Neues in in dieser Konstellation zu viert oder ist das eine Anpassungsleistung, die ich bringen muss, um dabei bleiben zu können oder sowas? Und das hat natürlich dann wieder alles mit dem Selbstwertgefühl zu tun, ne? Wenn es eine Anpassung ist, dann ist es etwas, was mich eher schwächt.

Das kann man gar nicht sagen. Es könnte sogar sein, dass jemand sagt, ja, das ist für mich da, ich muss anpassen, ich muss da funktionieren, muss da gerade gehen. Das gibt mir Klarheit und Sicherheit. Lass uns bei dem lass uns mal wirklich bei diesem Ehepaar bleiben. Also, wir gehen davon aus, meine Frau Stefanie und ich, wir gehen wir treffen uns Abend zum Essen und da gibt es natürlich genau das, das gibt in in Paar, wo ich denke, oh, das ist immer so super mit denen, das ist das macht total Spaß und ich gehe nach Hause pfeifend und wir quatschen zu Hause noch weiter, super schlafen ein, happy und dann gibt es aber auch die anstrengen, wo immer die sagt immer das und der sagt das und ich weiß gar nicht, sind die eigentlich noch was ist denn da? Obwohl die interessante Berufe haben, spannende Zeug erzählen und so, aber es schwingt nicht. Es schwingt nicht und das ist etwas würdest du dann sagen, das schwächt eher und sollte ich mir eher sagen oder sollten wir Stefan und ich eher sagen, bei denen mal vielleicht bisschen weniger Termine. Ja, klar. Also muss man jetzt sagen, wenn man jetzt meint, man muss äh leiden, Mhm. dann würde ich mich immer mit den treffen, wo es mir nicht so gut geht, so ne. Aber wenn ich so denke, wo entfaltet sich meine Seele, wo entfaltet, wo kriege ich, wo werde ich innerlich bereichert, wo, wo fühle ich mich geborgen? Wo denke ich, wo, wo entsteht sowas wie Verbundenheit oder sowas? Man kann sogar Liebe nennen, was da fließt, so ne, und das kann ich ja manchmal gar nicht erklären. Es kann sogar sein, dass diese Menschen eine ähnliche unbewusste Biografie haben wie ich. Die haben was ähnliches in ihrem Familiensystem oder transgenerational und das verbindet uns als Menschen. Das muss man nicht erklären können. Ja, ich finde das, also das möchte ich, das ist schon mal super. Und jetzt ist natürlich Herausforderung Menschen, die mir gar nicht liegen, die jetzt eben nicht zu entwerten, ich muss mich mit denen nicht treffen, aber ähm zumindest wohlwollend und wertschätzend und vielleicht auch mitfühlend auf die zu gucken, ne?

Und wie gehst du damit um, wenn sich Menschen, also in dem bleiben wir bei diesem Pärchen? Ähm, das hat mal total gut funktioniert und jetzt irgendwie seit zwei Jahren merken wir, boah, ist irgendwie jedes Mal mit es ist irgendwie aber wir sind ja alt verbunden, wir kennen schon seit 20 Jahren. Ja, das ist ja ja spannend. S wir mitten im Leben gerade, ne? Mit dem Leben. Ja, klar. Ja, aber da würde ich sagen, kommt drauf an, wie stark das Thema Loyalität für mich definierend ist. Wenn Menschen sehr loyal verbunden sind, dann äh ja, dann dann kriegen die das auch gar nicht hin zu sagen, nee, passt doch nicht mehr, oder? Mhm. Dann geht man weiter dahin, obwohl es anstrengend ist. Und es gibt ja auch soziale äh Mechanismen, man muss da mal ab und zu sich treffen, weil das ist irgendwie auch Stück weit Beruf oder soziale um pflege sozialer Kontakte muss ja nicht jeden Abend besegel besegelt nach Haus gehen, ist ja nicht mein Anspruch, ne? Aber und da kann man Unterscheidungen machen. Das ist jetzt mehr so ein netter auch, aber irgendwie ja funktionaler Termin. Mhm. Und das ist eher so ein Herzensstermin und das merke ich schon jetzt werde ja dies Jahr 63. Ähm ich habe schon keine Lust mehr so funktionale Termine mehr und auch auch so Höflichkeiten zu machen. Muss man ja erstmal bist ja erstmal gar nicht man weiß ja gar nicht, ob man es überhaupt hinkriegt mit dem, was man so vorhat und so. Also hast du erstmal wahnsinnig viel Anpassungsleistung und so. Und irgendwann merkt man so, ja, äh jetzt möchte ich mehr doch einfach authentischer auch mal sagen, was ich wirklich denke, so ne. Und wenn ich da jetzt merke, ja, da ist was anstrengend, dann gehe ich halt vielleicht da nicht hin oder sowas, ne? Und die sind immer noch nett übrigens. Also, ne, die sind nett, wir sind nett, aber ähm das passt vielleicht nicht so. Oder wenn ich mich jetzt gerade, wenn ich nicht viel Zeit habe, entscheid mache ich jetzt das hier, wo ich beseht und erfüllt heute Abend bin oder mache ich das, was auch wichtig ist? Mhm. Ja, aber diese deutsche Tugend ist ja dann wir ziehen durch, also und ich frag das so bisschen, na ja, würde ich jetzt psychiatrisch und medizinisch mir auch Arzt sagen, ja, wenn wir durchziehen, was hat das für Folge Kosten? Ja, dieses es kann auch also ich sag mal mein nehmen wir den Podcast, ja, da gibt's natürlich, man macht das jetzt seit 10 Jahren und da gibt's natürlich auch Sachen, also wo ich keine Ahnung Samstag, Sonntag, Montag irgendwo saß und gedacht habe, jetzt werden alle anderen irgendwie im Freibad waren, ich muss jetzt dieses Buch lesen, ich ma jetzt diese und es ist auch anstrengend und es ist auch da gehe ich jetzt Abend, war ich jetzt Abend auch nicht nach Hause, das war heute mega Tag, sonder ich musste mich da so rein und dann musste ich das schneiden und so weiter. Ja, und die Frage ist immer so, deswegen gehe ich da so hinterher, ja, in welcheer Räume begeben wir uns? Wie viel Anstrengung ist gut? Wie viel Anpassungsleistung ist gut? Was gehört vielleicht zum Leben dazu, dass man sich mal anpassen muss? Und wo ist es aber dann zu viel? Das wäre spannend, wenn wir dann Formeln hätten, ne? Ja. Wenn wir das so ein bisschen erkennen können. Genau. Wo man so, also, weil du sagst erst der Beobachter. Ja, manchmal kann man sich selbst ja gar nicht genau beobachten, was das ist. Ja, aber das finde ich wirklich eine spannende Frage. Also, ich glaube, also nach meinem Konzept würde ich sehr stark auf meine somatischen Marker achten. Das war was sagt mein Körper dazu? Weil unsere Gehirne sind auch relativ stark korrumpierbar. Was sagt mein Körper? Was sagt mein Körper dazu? Fühlt er sich wohl? Sagt er, öffnet er sich oder wird er eng? Wie finde ich das raus? Den Aufmerksamkeit. Jetzt sind wir, unser Aufmerksamkeitsfokus ist ja aufeinander gerichtet jetzt hier so ne. Wenn ich jetzt den Aufmerksamkeitsfokus mal so hier aufrichte, ne, wie was wie fühlt sich das hier gerade an? Also, wenn ich jetzt unangenehme Gefühle, wie z.B. Ängste, ne, kommt aus dem lateinischen Angustia, Enge. Ängste, Enge. Wir unsere Emotionen erleben wir alle im Körper. Ohne Körper haben wir gar keine Emotionen, interessanterweise. So, jetzt habe ich hier merke ich hier vielleicht einen Druck und dann weiß ich ja noch nicht, was ist das eigentlich? Okay, aber mein, ich muss quasi eine Introzeption, eine Wahrnehmung von innen machen. Also Aufmerksamkeitsfokus nicht so und wir sind ja gerade im Moment alle irgendwie die Welt sendet viel. Klar, wir wollen viel von draußen wahrnehmen, aber dadurch ist meine Aufmerksamkeitsfokus nicht auf hier gerichtet, sondern auf da. Ja, und was machen wir denn bei Retreats und bei so Meditation? Wir üben unseren Aufmerksam Aufmerksamkeitsfokus wieder auf unseren Körper zu richten, auf Atmung. Das üben wir dann erstmal mit der Atmung und dann passiert da so eine Entschleunigung und dann merkt man auf einmal, ah, interessant, da drückt was. Meditation stundenlang führt ja zu einer Achtsamkeit und Wahrnehmung von bestimmten körperlichen Reflextionsprozessen und das diese somatischen Marker, das wird ja super spannend, die brauche ich jetzt wiederum, um gute Entscheidungen zu treffen. Auch die Hirnforschung sagt, gute Entscheidungsfindung braucht somatische Marker. Wir brauchen einen Körperimpuls, um uns entscheiden zu können. Was du jetzt gerade fragst, ist ja im Grunde entscheide ich mich mit äh für dieses Ehepaar abends oder für das oder für dieses tun oder das oder jetzt doch arbeiten und dann mal sagen, ich würde auch gerne lieber draußen im Bergarten sitzen, aber ich mache das jetzt so ne. Das sind alles Entscheidungen und für Entscheidung brauchen wir somatische Marke, also Körperimpulse. Wir wissen es von Menschen, die präfrontalen Tumor haben, also im Vorderhirn, da ist quasi da die Organisation von Körper von somatischen Markern, dann funktioniert das nicht mehr. Die können sich nicht entscheiden. Die können sich nicht entscheiden, esse ich jetzt Fisch, Fleisch, Salat oder gleich ein Eis? Die können sich nicht entscheiden, mach ich jetzt das oder das? Und das ist richtig schwer, weil wir haben täglich tausende von Entscheidungsprozessen. Also jetzt wären wir hier so, ich denke, jetzt erzähle ich das jetzt, nee, ma jetzt nicht das, ne? Trinke ich jetzt schon was? Nee, ich werde erstmal was sagen und das so, ne? Also andau Entscheidungsprozess, wir gehen essen, nehme ich Fisch oder vegan oder Fleisch oder was mache ich jetzt alles Entscheidungsprozesse und wir machen das überomatische Marker über Körperimpulse, Sensationen. Das wäre übrigens ein Schulfach, was ich dringend einführen würde, ne? Wahrnehmung von Körperimpulsen, dann hätten wir schon mal äh und der Körper übrigens kann uns nicht so korrumpieren wie unsere Gedanken. Das ist nämlich ja sehr interessant, weil im Körper, wir sprechen ja mittlerweile von, also zu Freud hatte man ja so ein Persönlichkeitsanteil von Ich, es und über ich. Das ist durchaus nicht uninteressant. Alle Modelle sind nur Modelle, ne? Aber jetzt haben wir mehr so ein Konzept von Egostates, von Ichzuständen, von neuronalen Aktivierungsmustern sozusagen. Es gibt in uns allen verschiedene Egostates, ich Zustände. Es gibt diesen Zustand desjenigen, der die Rampensau ist, vielleicht finde ich gut. Dann gibt's den Zustand desjenigen, der vielleicht ein bisschen auch äh still ist und schüchtern. Also ich kenne Leute auf der Bühne, ich habe ja 30 Jahre auf Scorching gemacht, die rampen so auf der Bühne, kommen die von der Bühne runter, total schüchtern, sensible, eigentlich fast unsichere Persönlichkeiten. Jetzt kann man nicht sagen, wie ist der Mensch eigentlich? Ist der so in echt oder so ein echt? Nee, auch das auch wieder interessant. Konstruktivistisch gibt's keinen Menschen außerhalb eines gewissen Umfeldes. Das sind wir wieder beim Umfeld. Ja, genau. Also das Umfeld, also das System, soziale System, aber auch das Notursystem definiert also oder nicht prägt mit uns gemeinsam und unserem Gehirn äh das was wir sind. Das heißt, unser Gehirn ist nicht irgendwas abgeschlossenes in uns drin, sondern hat was ganz stark, ich bin ein ganz anderer jetzt mit dir im Kontakt als mit anderen Menschen im Kontakt, weil wir sozusagen aufeinander eingeschwungen sind, in Resonanz sind und es gibt auch sowas, was Steven Porges als Neurozeption beschrieben hat. mein Nervensystem entschlüsselt so ein bisschen wie es deinem Nervensystem gerade geht und umgekehrt. Mhm. So. Und das führt ja auch dazu, dass man sich bei manchen Leuten wohler fühlt und bei anderen nicht. Du hast wahrscheinlich auch schon Leute hier gehabt, wo du gemerkt hast, boah ist irgendwie, ich fühle mich so angestrengt, weil die so angestrengt sind und die haben so einen etwas erhöhten Puls und die sind sehr kontrolliert und gesteuert und wollen dann alles richtig sagen und so und der Nervensystem merkt die ganze Zeit, das ist echt nett und interessant, dass der Mensch aber könnten wir uns mal schütteln so ne, es gibt Situation, da gehe ich ja raus und bin total beglückt und und freuig und es war auch trotzdem anstrengend. Ja. Ja. Ja, aber trotzdem ha Gefühl irgendwie wie ein gutes Sporteinheit. Genau. Genau. Dann gibt es aber anstrengende Gespräche auch. Und das ist jetzt nicht nur hier, das ken jeder jeder. Da geht man raus und denkt so, das war aber wirklich jetzt müsig. Mm. Ja.

Lass uns bitte mal bei diesem Körper bleiben. Ähm, ja, der Körper, weil diese Ich glaube, also das gilt für mich auf jeden Fall auch, dass ich versuche alles zu intellektualisieren. Na ja, Moment, da heiß ja schon fast eine Entwertung intellektualisieren. Ich möchte alles erkennst thehoretisch verstehen. Klingt doch irgendwie interessanter. Ja, weil ja, das ist ja schon da ist, ich finde und da höre ich sehr auf Sprache, da ist doch ähm ein Hauch schon wieder Selbstkritik intellektualisieren, als wäre das nicht richtig. Ja, stimmt, ne? So nee, ich find schon, ich find's ziemlich cool, wenn man wenn man sehr erkennt, ist theoretisch sehr tief eindringend. Super, aber das ist auch nur eine Seite der Medaille und da, ich meine, ich habe ja auch ein bisschen Philosophie studiert, da habe ich dann nach dem Jahr gemerkt, okay, ist interessant, aber ich denke, also bin ich fand ich eine lustige Idee, ne? So aber was hilft mir das hier am Krankenbett habe ich immer nur gedacht, gar nichts. Und die Hirnforschung war damals in der Philosophie noch nicht angekommen, ne? Und ich habe auch nicht so spannende Leute wie Markus Gabriel jetzt da als Professoren gesehen, ne? Da wä schon wäre ich wahrscheinlich dran geblieben dann, aber das ist ja ein wichtiger Punkt noch mal, dass man das mit berücksichtigt da, ne? Ich versuche etwas, wenn ich etwas versuche zu durchdringen, dann mache ich das eher über den Kopf. Ja, sehr schön. Ja, ich habe auch eine Seite, die das gern so macht. Dann schreibe ich mir die Sachen auf und dann analysiere ich das. Ja. Ähm, aber das fällt mir jetzt nicht so leicht, dann wirklich zu sagen, oh, was macht denn mein Körper? Ja, weil ich gar nicht, also vielleicht bist du es nicht trainiert. Ja, genau. Also würde ich auch sagen, das kann sein. Es gibt Menschen, die sind sehr trainiert auf den Körper zu horchen und zu achten und das kann zufällig sein und das kann sein, dass ich in dem System groß werde, wo man das macht und es kann sein, dass der Körper gar nicht keine Rolle spielt, in der Sprache keinen Körper spielt, keine Rolle spielt, z.B. hört man begrifflich vielleicht nie, wie fühlt sich das an? Ja, gibt ja unterschiedliche Wahrnehmungsmuster. Manche sagen, ich muss mir mal muss mir das mal vorstellen, muss da mal hingucken. Dann gibt's andere, die sagen, da muss ich mal reinschmecken. Kenn Philosophen, der Matthias Wager von Kibet, der der der lässt so Theorien sich auf der Zunge zergehen und der der also der hat so eine gustatorisch olfaktorische Sprache, wenn er über Theorien und über Adorno oder sowas da äh spricht, das finde ich schon cool. Das heißt, der eine andere Wahrnehmung. Bei mir war es ja so, das ist schon verrückt. Ich meine, ich war ja, ich war Hauptschüler, ne? Also völlig unbegabtes Kind. Punkt. Aber ich habe Wer macht denn diese Bewertung jetzt gerade? Ja, das das war ja ein Zitat. Also ich bin da schon safe mit mir, ne? Aber ich habe dann ne nicht ab und ich habe als Kind gemerkt, es geht mir jetzt nicht gut. Bin irgendwie hab meine Stimmung ist im Keller. Da war ich vielleicht so ach glaub ab 89 oder so habe ich das schon gemacht. Wieso bin ich jetzt eben war eben ging es mir doch noch gut. Wieso geht's mir jetzt nicht gut? Ich habe nur gemerkt, ich hätte ich auch nicht benennen können irgendwie, ne? Aber ich merke nur, irgendwie bin ich jetzt nicht gut drauf, traurig, Stimmung ist im Keller, aber warum? Und dann bin ich sozusagen in Gedanken, alle Gedanken, die ich gerade gedacht habe, rückwärts langgegangen, bis ich auf den Gedanken gekommen bin, der dazu geführt hat, dass ich traurig oder nachdenklich oder einsam oder was war. Im Grunde habe ich eine Psychoanalyse meiner selbst da gemacht, ne? Fand ich schon interessant. Und da ist ja auch sowas passiert, Introspektion. Ich merke, woran habe ich gemerkt, dass ich mich nicht wohl fühle, Körpersensation wieder gewesen. Also die somatischen Mar den Körper finde ich ein ganz zentralen Punkt und der ist in unserer Welt erstmal noch kommt in vielen Bereichen noch nicht so vor und der wird ja auch diskreditiert. So, ich kenn bin ja ein Vertreter dieser Klopftechniken, was so total lustig ist, denn Leute sagen, ist ja esoterisch. Das heißt, wenn der Körper in der Behandlung von Symptomen, die im Körper stecken, mit integriert wird, dann ist das esoterisch. Das ist schon interessanter, erkennstheoretisch interessanter Move. Man könnte sagen, ist lustig. Mhm.

Wenn ich jetzt aber bleib mal mal bei Körper, also wie schaffe ich das jetzt eine Person, die das jetzt hört ähm und sagt irgendwie ja, ich kann es intellektuell äh erfassen, was irgendwie ich sollte diesen und jeden Job jetzt machen. Das ist ich habe mir das aufgeschrieben, das Gehalt des Gutes, das ist Gutes, das ist gut. Diese Listen, genau diese Listen, die sind so da. Aber wie findet diese Person raus, was der Körper jetzt sagt? Wir haben ja Aufmerksamkeitsfokus, ne? Also unser Aufmerksamkeitsfokus ist sozusagen das, was beim Computer der Arbeitsspeicher ist, könnte man sagen. Mein Aufmerksamkeitsfokus, da geht immer nur ein bisschen rein. Also unsere Gesamtkapazität ist ja riesig, aber der Aufmerksamkeitsfokus ist sehr begrenzt und deswegen ist es immer gut, wenn ich den Aufmerksamkeitsfokus steuern kann. Also, das wäre das nächste Fach in der Schule, was ich interessant finde. Äh Aufmerksamkeitsfokus steuern. So, jetzt habe ich plus minus Listen gemacht und ich habe so eine Liste plus und so viel Minus, also viel weniger Minus, so viel Plus und so viel Minus. Wäre eigentlich klar sich zu entscheiden, warum entscheiden sich die Leute denn immer noch nicht? Suchen Sie noch weiter. Sie versuchen immer mehr mit kognitiven, intellektuellen Argumenten eine Plausibilität herzustellen, weil der Fokus jetzt auf hier oben ist Plausibilität, Sicherheit, Finanz, so Renaom, was auch immer so. Ja, das ist auch alles wichtig. So und jetzt würde ich mal einen anderen Aspekt nehmen. Also eine Kollegin, die Gabriella von Witzlehem hat das triadische System entwickelt, da geht's um Bauchherzkopf Baucherzkopf sehr leibliche mal Orte erstmal und das sind drei Kernbedürfnisse sagt sie. Kopf ist Überblick und Orientierung, ne? Herz ist Beziehung, Verbundenheit, Kontakt und Autonomie ist also Selbstentscheidung und sowas, ne? Und das war jetzt erstmal alles richtig gutes Zeug auch, aber das war Kopf Überblick Oriorientierung. Jetzt würde ich mal gucken, was sagt mein Beziehungsleben eigentlich dazu? Was sagt mein Herz dazu oder mein Körper oder mein mein Bedürfnis nach Verbundenheit, ne? Das sozusagen Racing Racing Ry äh äh Motivations selbst selbst äh äh Determinierungsstheorie ähm äh Verbundenheit, wo fühle ich mich verbundener mit den mir wichtigen Menschen, wenn ich die Stelle mache oder nicht? Da wäre der nächste Fokus. Jetzt hast du da zwei Sachen aufgeschrieben, ne? Und da der dein Kopf sagt das beides super. Jetzt könnte man anderen Fokus drauf legen. Den Scheinwerfer könnte man noch sagen. Theater sprachlich Scheinwerfer von der anderen Seite drauf. Jetzt guck mal nur auf Bindung, Verbundenheit, Kollektivität, Gemeinwohlorientierung. Und dann könnte ich jetzt feststellen, okay, das ist eine super bezahlte Stelle, das ist ein, also ich steige auf, das sind alles wieder Argumente. Sind Argumente. Genau. Und jetzt merke ich aber, wenn ich jetzt in mein Herz reinhöre, merke ich plötzlich, oh, ich werde auch meine aktuellen Kollegen, die werde ich ganz schön vermissen. Ja, sowas z.B. Und ich werde vermissen, dass ich irgendwie früh hatte ich noch immer Zeit jetzt ins Freibad zu gehen. Ja. Äh und da mit dem Paul immer zu reden. Das werde ich dann gar nicht mehr können, weil ich muss immer mit dem Zug rausfahren. Das wür ich dann spüren. Genau. Was merkst du jetzt? Guck mal, dein Körper zeigt das. Ja, und ich würde jetzt ja als der diejenige, der dich da unterstützt als Coach oder so, wie sagen, guck mal dein Gesicht an. Also, wir können jetzt auch eine FMRT machen, so ein Hirnscan, aber brauchen wir gar nicht jetzt. Ich sehe das im Gesicht, die Physiologie, das die Qualitätssicherung für mich und das ist die Kunst jetzt selbst wahrzunehmen. Wie hast du dich gerade gefühlt? Erst dein Gesicht so ja angestrengt würde ich sagen sah das aus angestrengt und da hat dein Körper dir signalisiert kannst du ja machen. Ruhm, Geld so Anerkennung alle finde ich gut, aber Anstrengung, Anstrengung, Anstrengung, das ist jetzt der Fokus, ne? Da haben wir den Körper jetzt befragt und wie und jetzt k wir noch mal was fragen. Der der Aspekt der Autonomie, der in mehreren Systemen vorkommt. Inwiefern ist meine Selbstbestimmungskompetenz eigentlich wird die gestärkt oder verringert, wenn ich das mache? Selbstbestimmungskompetz, Autonomiekompetenz, Selbstbestimmungskompetenz. Ich habe damals mein Chefarzt angeguckt, toller Chefarzt in der Klinik in Langhessor Kruse und ich hatte schon Bock da was zu gestalten. Also ich bin einfach jemand, der was gestaltet gerne. Das denkt man natürlich nicht am Anfang. Ja, also ist schon klar, als ich Medizinstudium zu Ende hatte, habe ich und auf Partys war, hab gesagt, was machst denn du? Ja, ich habe Medizin studiert. Ich hätte nicht sagen können, ich bin Arzt. Ja, du bist ja Arzt. Nein, nein, ich habe Medizin studiert, bin ich Arzt im Praktikum. Also AIP ist das damals, man könnte auch sagen, absolut inkompetente Person oder Arzt in Panik oder so, ne? So bin ich an die Klinik gekommen, ne? Ja. Und dann merkst du, ja, geht schon und so. Dann war ich irgendwann CP, Chefarzt im Praktikum, ne? So aus Spaß. Ähm und dann habe ich schon gedacht, ne, ich möchte ich habe Bock was zu machen. Ich habe hab ein paar Ideen auch, ich habe Arbeitswissenschaften auch ein paar Semester studiert, weil ich möchte schon Arbeitswelten gestalten. Ich bin Arbeiterkind und ich find's schon geil, dass man Arbeitswelten so gestaltet, dass sie eben er Unicobility orientiert sind. So und dann habe ich mein Chef angeguckt und dachte,

Ist die Gestaltungsfreiheit eigentlich, die der hat, richtig groß. Abgesehen davon, dass es natürlich für ein Hauptschüler auch schön klingt. Chefarzt, ne?

Also, der ein Teil von mir hätte es cool gefunden, auch als Ehrung meiner Ahnen, ne, meiner Mutter und so hätte ich toll gefunden. Aber ich habe so gemerkt, was ich damals auf der Station 11 entscheiden durfte. Der Cru hat uns alles erlaubt. Ich habe da mit Hypnotherapie, systemischer Familientherapie auf den Stationen gearbeitet. Da konnte ich viel therapeutisch machen, was ich wollte. Da machen Sie einfach, wenn es gut ist, machen sie es, ne?

Aber wenn ich Chef bin, dann würde ich ja nicht entscheiden wollen, was auf Station 11 passiert. Wenn ich Chef bin, würde ich ja sagen, okay, wir machen völlig anderes Konzept. Wir kaufen das Haustier dazu, das verkaufen wir. Ähm und übrigens möchte ich auch insgesamt Mitarbeiter im Haus haben, die gewissen Wertext haben, Kanon haben und so.

Ja, dann merkt man aber im Moment, der ist ja Chefarzt, aber dann gibt's noch ein Pflegedienstleiter und noch ein Verwaltungsleiter und das ganze Geld kommt vom Verwaltungsdirektor und dann kommt noch die Krankenhausgesellschaft und die Krankenkassen kommen noch und reden damit rein. Und jetzt hat es bei mir sozusagen die Körperreaktion losgegangen. Wie genau mein Körper, siehst du mich so anstrengend so? Und wenn ich jetzt unbedingt für mein und jetzt wir das Thema Selbstwert noch mal für mich das zentrale Thema überhaupt, wenn jetzt mein Selbstwertgefühl unbedingt braucht, dass ich sage, ja, ich bin Chef, ne? Chefarzt, mach doch was. Verwaltungsleiter, ja, das geht auch schon nett, aber wenn Chefarzt, so ja, wenn ich das unbedingt brauche, dass andere sagen, oh, du bist ein Chefarzt, oh, dann habe ich ja keine Freiheit mehr, das nicht zu machen. Da muss ich ja machen, weil ich dringend für mich und mein Selbstwert brauche.

Ist auch okay, übrigens. Alles. Also, es ist alles okay, weil ich finde, man darf im Leben echt Kompromisse eingehen und wenn und am Schnitt die Vollkostenrechnung stimmt, ne, dann habe ich mich ein bisschen angestrengt. Ich habe ein bisschen verbogen. Finde ich jetzt nicht so schlimm, ehrlich gesagt. Ja, und am Strich sag ich, ja, aber war trotzdem gut. Hat sich gelohnt. War anstrengend, aber hat sich gelohnt, dann ist ja okay.

Aber wenn ich merke, ich verbiege mich da total in dieser und das sieht man natürlich auch, dass wenn ich eh froh sein kann, dass ich Arbeit finde, bin ich froh, dass ich Arbeit habe. Eigentlich ist das sogar ganz gut, ich habe Arbeit, danke. Und dann bin ich wirklich glücklich und zufrieden. Je mehr Möglichkeitsräume sich erschließen, desto schwieriger wird's natürlich, weil man unterschiedliches machen könnte und dann wird's nicht unbedingt leichter. Ich habe viele Menschen gesehen, die an sehr großen Positionen waren, wo man nicht sagen kann, dass die erfüllt und glücklich waren. Da ganz im Gegenteil, die Gefahr in unserer Kultur ist ja, dass ich je höher ich komme, desto entfremdeter ich werde und dass ich nicht mehr erfüllt bin, eben, weil es auch ähm ja freiheitseinschränkend ist.

Jetzt haben wir diese Situation des Jobs, nehme ich den Job an oder nehme ich den Job? Ja, genau. Du hast ja dein Herz hat ja gerade gesagt, wir anstrengend. Hör hat er gesagt, anstrengend und dein Bauch, dein Unabhängigkeitsbauch hat gesagt, oh nee, nee. So und jetzt haben wir aber so, wir haben diese Fakten hier liegen und jetzt haben wir plötzlich diesen Körper. Ja. Und der Körper sagt eigentlich was anderes. Ja. Ja. Und aber der Zettel sagt: "Ja, aber da gibt's ja, ich meine, was reimt sich auf Fakten. [ __ ] it." Also na ja, wir sind jetzt mal wieder, wir sind ja so mal schon.

Ja, jetzt ist es glaube ich schon eine Frage von Selbstwert, würde ich nämlich sagen. Wem vertraue ich jetzt eigentlich? Vertraue ich jetzt den Fakten auf dem Zettel oder vertraue ich meiner meinem eigenen Wert, nämlich den Wert, dass ich meinen Körper schätze und sage, oh ja, mein Herz sagt mir das, mein Bauch sagt mir das, nehme ich mich ernst. Wie komme ich dahin, dass ich mir das zutraue, dass ich mir sage, ich bin mir, ich mein mein Körper ist so viel wert, dass der das jetzt entscheiden darf. Genau. Also nicht Fakten, das Witz gewesen. Also ich finde Fakten total richtig und sinnvoll, aber wenn ich nur Fakten habe, dann kann es sein, dass ich mich extrem falsch entscheide, weil Fakten nur ein Aspekt davon sind, ne? Und wir leben ja in einer Kultur, wo sozusagen ähm Wissen, Bildung und Fakten sehr idealisiert werden und wo die Reaktion des Körpers eigentlich wenig Bedeutung hat.

Wenn man mal guckt, was verdienen Menschen in bestimmten Berufen, die die nur mit dem Kopf arbeiten, so ne, Rechtsanwälte und Leute, die mit dem Gedanken arbeiten, verdienen tendenziell mehr Geld pro Stunde als Menschen, die mit dem Körper am Körper arbeiten. Physiotherapeuten, Masseure, Krankenschwestern, äh Körpertherapeuten, ne Logopäden. Alle, die am Körper arbeiten, sind eigentlich vom Ranking her interessanterweise nicht so hoch gerankt wie die, die nur denken und kriegen auch weniger Geld. Das ist ja schon mal eine gesellschaftliche Setzung, die was macht mit uns. Mhm. Das da muss aber jetzt kommt passiert ja gerade noch. Jetzt kommt die KI dazu. Die kommt auch noch dazu. Ja, jetzt kommt die KI und jetzt sind ja plötzlich diese Menschen, die hier oben sind, die haben jetzt eine narzisstische Kränkung erlebt manche von denen gerade und die merken kommen so, oh [ __ ] oh [ __ ] it. Kann sein, ja, dass einige davon merken, ja, geht nicht, aber genau und jetzt von daher, genau, wenn ich mich entscheide, dann ist das glaube ich das Selbstwertgefühl ein wesentlicher Punkt, weil ich will mich ja für mich gut entscheiden und wenn mir jetzt zu wichtig ist, was andere über mich denken, da können wir gleich über die Bad Five Selbstwerträuber noch mal sprechen, ähm, die ich eben festgestellt habe bei allen möglichen Sachen, wo es um Sichtbarkeit geht, Bad Five Selbstwerträuber, wenn es mir super wichtig ist, was andere von mir denken und sagen. Dann mache ich das, bin ich nicht frei.

Also, meine Expartnerin, mit der ich lange zusammen war, Schauspielerin in der Schauspielschule in Hannover und die war hat dann Kind Jungtheater gemacht und freies Theater und Chansons und sowas und Synchron. Also, die hatte total buntes tolles Berufsfeld und wenn man aber dann noch mal auf der an der Musikhochschule war und dann die Dozenten so gesehen hat und die gesagt, was machst denn du jetzt, ne? Wenn man gesagt hat, ja, ich bin gerade in der Erfolgsbühne oder ich bin gerade ähm Resonanz Resonanz Renaissanstheater oder bin beim Talier oder sowas. Ah ja, nee, super. Und der hat grüß mal den und so gesagt hat, ich mache Kinder und Jugendtheater oder ich mach freies Theater. Ach so, fast so mitleidig, ne? So ähm in der Medizin so der was machst denn du so manche so, ja, ich bin jetzt an der Uni da und der Uniklinik, ne? Hab ein Forschungsprojekt. Ah, interessant. So, wenn jemand sagt, ja, ich mache jetzt Hausarzt oder ich mache jetzt Versorgung von Obdachlosen, so natürlich für Menschen das besonders gut, ne? Aber es gibt so ein bisschen Rankingsklasse, ne? Hanno Sauer äh ne, das ist Distinktionskriterien und sowas, das spielt ja alles da rein. Das heißt, wir idealisieren Bildung viel mehr. Bildung, das ist auch eine interessante Überlegung, was wir Bildung meint, ne? Das wird ja total idealisiert. Ja. Und alles was leiblich körperlich ist, wird tendenziell noch nicht so wahrgenommen, könnte man sagen, geringer geschätzt bis hin zu entwertet.

Das ist diese Bad Five Selbstheit. Genau, die Bad Five Selbstheiträume und da gehört also das ist einmal gut gefunden werden wollen. Das ist einer ein Aspekt. Das ist ist das jetzt schon das was du sagtest gerade mir ist wichtig, dass mein Vater sagt ja genau gut gefunden werden wollen. Ja, genau. Gut gefunden werden wollen ist ich möchte, dass der stolz auf mich ist. Das ist eine Erwartungshaltung an den ist er stolz auf mich. Ich möchte, dass die Nachbarn sagen, guck mal, der hat jetzt die Stelle, ne? Oder guck mal, die haben jetzt so so ein Auto. Das ist ja auch irre, wie wir und deswegen finde ich das Selbstwert so cool, äh wie die Leute mit Produkten und mit Accessoires und sowas zeigen, wie sie unterwegs sind. Mhm. So, dann bin ich mir das wert. Ja, das wäre schon reflektierter Prozess. Ich glaube, es ist eher so, ich weiß gar nicht, ob ich es wert bin, aber wenn ich jetzt so eine gewisse Uhr habe, deswegen fand ich spannend, was Hanno Sauer Klasse da geschrieben hat, ne? Wenn ich jetzt so eine Uhr habe, da dann ähm schon klar dann, ne? Oder ich sag nur so, ja, neulich waren wir bei Freunden da und da, so, ne, mein Freund, der äh das und das und so, ne? Ah, okay. Also, damit spült man sich dann da so ähm in ein in Feld hoch. Das das hat natürlich das ist maßgeblich identitätsbestimmend, aber es geht um anerkannt werden wollen und dann gibt es die Leute sagen mir doch scheißegal. Also als jemand, der was Neues in die Welt bringt als Gründer als als Künstler, der wirklich auch provoziert und der nicht we der nicht das macht, also es ist ja völlig okay, wenn Künstler sagt, ich gucke mal, was der Markt so braucht und dann mache ich es, aber schön und für mich gut und dann mache ich ein Produkt, was künstlerisch durchaus äh anregend ist und die Leute weiterbringt, aber es ist schon auch ganz interessant für mich so finanziell. Ja, das wird dann auch so manchmal so entwertet, aber ist okay. Aber dann gibt's auch die Künstlertypen, sagen, ich scheiß auf den Tisch, mir egal. Ich provoziere die Leute wie verrückt. Gab schon immer. Also Brahms erstes Klavierkonzert, ne? Völlig auch Reinfall, ne? Ich habe das jetzt noch nicht gehört. Igevit hat das gespielt in Köln. Ja, klar, dass ein Reinfall war. Völlig klar. Da muss man sich die Zeit vorstellen. Keine richtigen Melodien, wo man mitsingt. Völlig neue Musik im Grunde finde ich und das war in Hannover auch Uraufführung, ne? Finde ich jetzt gar nicht schwer nachvollziehbar, dass das zu der Zeit zu früh war. Punkt, ne? So.

Und wenn es mir jetzt aber egal ist, was andere von mir sagen und denken, dann habe ich eine größere innere Freiheit und dann bin ich viel mehr auch der ich mache jetzt das künstlerisch oder ich mache jetzt das stellenmäßig oder ich gehe jetzt mit dem Ehepaar abendsessen und nicht mit dem oder ich heirate diese Frau nicht J oder diesen Mann oder jenene und was auch immer oder heirate auch nicht auch blöd so ne. Also, ich habe viel mehr Freiheiten und wenn ich das eben nicht habe, bin ich unfreier und das macht wiederum etwas mit meinem Selbstwert aus. Ja, das ist es. Ich bin auch unfreier, weil ich mich das nicht erlaube, das zu tun und das wiederum macht mich wieder ein Stück weit sozusagen abhängiger.

Wir brauchen ja Quellen des Selbstwerts, das ist im mal wichtig, ne? Jeder Mensch versucht sein Selbstwertgefühl zu stabilisieren oder zu zu aktivieren, wenn es im Keller ist. Wer wenn es ganz im Keller ist, dann dann ist die Gefahr, dass Depression kriege einfach ganz groß, ne? Das heißt, wir haben da alle Quellen und es kann ja gut gehen. Ich mache was, was mich erfüllt, was gut ist, was ähm was andere Menschen brauchen und was in meinem Wertekanon in den Menschen, die mir wichtig sind, eine gute Anerkennung hat. Dann ist Wahrscheinlichkeit und ich finde mich auch ganz gut so, wie ich mich sehe, ne? Guck in Spiegel, denke, ja, bist jetzt kein Molle, aber kann man durchaus auf der Straße lassen, so ne, das ist doch wunderbar. Da ist das Selbstwertgefühl im Gang gut aufgestellt.

Was ist ein weiterer Selbstwerträuber? Gut gefunden werden wollen eben, das ist die Meinung der anderen und das ich bin drauf gekommen natürlich, ich habe ja alles gelernt, was Selbstwert angeht, vor allem auf der Bühne, weil die Bühne das Vergrößerungsglas fürs Selbstwertgefühl ist. Also, ich habe Menschen gesehen, die haben überhaupt kein Thema mit Selbstwert, gar nicht. Dann stehen sie auf eine Bühne und dann fangen sie an zu zittern. Also, die Leute, die dann kommt das Fernsehen und macht ne EBT mit großen Scheinwerfer und Mikrofon und dann da steht NDR noch drauf, aber einmal merken die Leute zittern da am ganzen Leib. Und so gibt's Topmanager, die wirklich totale charismatische Typen sind und die haben kein Thema mit Selbstwert. Bis auf einen Kontext, wenn ich im Vorstand was präsentieren muss und das ist ein Zentrum der Macht, das ist lebensgefährlich teilweise da oben, dann geht mir die Düse und dann kann es sein, dass ne, ich habe erinnere mich an Einfall, da hat der dieser Topmanager, der wirklich charismatisch war, der sagte, der da haben wir dann erarbeitet im Coaching, dieser Vorsvorsitzende, der erinnert mich an meinen Vater und der war nie mit irgendwas zufrieden. Und dann komme ich in so ein Move, das ist der nächste Bad Five im Grunde. Ich habe eine Altersregression. Ich fühle mich kleiner als ich wirklich bin. Das ist ein ganz spannendes Phänomen. Ich fühle mich kleiner als ich bin. Altersregression, das ist im Grunde hypnoterapeutisch gesehen ein Transphänomen. Ähm, ich fühle mich kleiner als ich bin. Das muss ich natürlich erstmal wahrnehmen. Viele kriegen das gar nicht mit, ne? Aber der Volksmund kennt das übrigens. Der sagt mal, wie hast du sich da gefühlt? So klein mit Hut. Das sagen wir schon seit Jahrhunderten, glaube ich sogar. So klein mit Hut. Das heißt und auch wieder auf dem beim Auftritt äh kennengelernt, die Leute, die Auftrittsangst, Auftrittsstress haben, wenn man dich fragt, wie alt fühlst denn dich da? So alt wie du bist 26. Ich habe es gerade vorgestern vorgestern war ich in der Musikschule in Wien, hab da ein Live Coaching Reihe gemacht und da war eine Cellistin, die war 26 und sag, wie alt fühlst du dich denn? Hat Bachs gespielt, DML. Ähm, wie alt hast du dich denn eben gefühlt? Ja, wie 14. E interessant, oder? Du bist, wie alt bist du? 26. Spannend. Also erstmal spannend, ne? Die hat eine Verjüngungskur von 12 Jahren hingelegt, da würden andere viel Geld v am Tisch legen, ne? Aber das hat natürlich fatale Auswirkung. D haben wir gesagt, was war mit 14 so am Cello? Hast du da einen super Lauf gehabt? Ja. Nee, meinst du, das war die Zeit, wo ich dann auch nicht mehr geübt habe, nicht mehr so gut war und gemerkt habe, das läuft nicht so. Das Nervensystem fühlt sich wieder so wie 14, kriegt das aber nicht mit und muss aber Leistung abliefern. Also Musikhochschule Wien MDW ist eine der renommiertesten der Welt. Ja, das ist da saßen Leute von den Wiener Philharmonika mit dem Workshop bei mir und die spielt da vor dem vor den allen. Es wurde noch live gestreamt, da da haben alle möglichen Professoren zugeguckt, wie die sich fühlt in dem Moment mit 14, wo sozusagen die Elite, die musikalische Elite der Welt da auf sie guckt, das ist doch klar. Und das ist das Verrückte. In dem Moment hat sie nicht die Realisierung, ich bin eigentlich 26, bin begabt, sondern ich bin 14. Was schiebt sie da rein in dem Moment? Also, ich weiß sofort auch, ich kenne auch diese fühle ich fühle ich mich klein wie Hut. Es gibt Menschen, die das irgendwie triggern. Ja, absolut. Was passiert jetzt? Warum bin ich, warum fühle, also ist ja wieder so, warum fühle ich mich plötzlich unsicher? Gerade war ich noch gut drauf. Ja. Und ich finde es eine sehr schöne Frage. Wie alt fühlst du dich? Ja, genau? Wie alt und wie groß fühlst du dich? Wie alt und wie groß und dann kann ich dann wahrscheinlich ist es dann oft eher genau 14 oder sagen die Leute und es muss gar nicht Kind sein. Also es kann auch sein, dass es nur manche sagen so wie damals, als ich an die Musikhochschule kam. Mhm. Das sagte die auch vorm Studium. Sie hat alles gespielt. Dachte, du machst ja auch die Erfahrung als begabtes Kind oder Mensch am Instrument sagen boah toll, du musst studieren. Dann kommst du an so einer Musikhochschule, merkst erstmal scheiße, die sind alle so gut hier und einige sind noch richtig besser. Und was schickt sie direkt oder was schickt mich dann in? Das ist eine automatisierte Nervenreaktion. Nervensystemreaktion würde ich sagen. Das Muster, was ich jetzt erlebe, hat mein Nervensystem früher schon mal erlebt und dann ist es quasi wieder eine leibliche Affektbrücke, nennen wir das ja auch. Ich habe ein ähnliches Gefühl wie damals und jup, jetzt bin ich in diesem State drin und weiß nicht, dass das so ist. Manchmal sieht man, dass die Menschen mit einer höheren Stimme sprechen auch. Jetzt habe ich aber Angst, dass mein Chef nicht mag. So, dann hallo und das Gesicht wird völlig jung auch. Das wirklich, du siehst es von außen oft und das ist uns Menschen aber nicht bewusst. Also 80% der Menschen, die ich gefragt habe, wie alt fühlen Sie sich denn da? Oder wie alt fühlst du dich da? Oder wie groß fühlst du dich da? Sagen, da habe ich noch nie drüber nachgedacht. Wird mal Zeit, dass wir drüber nachdenken. So ne, ich habe das ja auch sag mal Muster erkennst du ja nicht beim ersten, zweiten, dritten Mal, sondern wenn du Dutzend 100.000 mal was gesehen und ich habe tausende von Leuten da gecoacht, das heißt irgendwann waren die Muster völlig klar, ne? Vor 10 Jahren hatte ich die Bad Five noch nicht so auf dem Zettel, bis mir so viel Klage und dann habe ich Muster erkannt, was glasklar von meinen Augen. Ja, ist ja logisch, diese fünf sind es eigentlich immer, ne? Und das die Altersregression bei und jetzt haben wir es bewusst gemacht. Es läuft ein unbewusster körperlicher Prozess, körperlich geistiger Prozess ab. Ich fühle mich kleiner. Ich habe das ja selbst erlebt, ne? So also bei Prüfung oder ich war damals am Zentralinstitut für seelische Gesundheit in Mannheim und habe da meine Doktorarbeit vorgestellt. Ich habe da so eine wissenssoziologische Doktorarbeit gemacht, mich gefragt, warum es die Pille für den Mann eigentlich nicht gibt, ne? Habe ich da vorgestellt und da war ich schon aufgeregt und dann dachte ich so und dann habe ich ein Altersregression auch, aber ich habe mir dann ich habe mich da selbst rausgeholt, indem ich dachte, wer kennt sich ja eigentlich noch mit dem Thema aus? Ja, niemand. Dach ich okay, mit dem das sind alles super kluge Leute da alles, aber mit dem Thema Pille für den Mann und was Sektomidismann ist und was ist da unsere wissensoziologische Fragestellung und Ludwig Fleck und sowas kannte sich da gar keiner aus und das hat mir dann wieder hat automatisch dazu geführt, dass ich größer werde. Aber wenn wenn ich jetzt ein Coach gehabt hätte, hat gesag mal, wie alt fühlst denn dich da? Ja, ich weiß nicht so wie 13 Hauptschüler da kommt ein Hauptschüler in ins Zentralinstitut zur seelische Gesundheit erzählt immer wo es lang geht oder so, ne? Das geht ja nicht. Ich glaube, es kennen ganz viele Menschen. Also, es ist geht gar nicht so um Bühne, sondern auch wirklich in dieser ähm ich kenne das manchmal, wenn mich Leute anrufen, genau das, wieso ist denn deine Stimme so hoch? Ja, genau. Und genau in solchen Situationen oder man muss irgendwas vorstellen, Präsentation halten, aber das ist ja eine Bühne. Für mich heißt Bühne nicht nur eine Theaterbühne, eine Musikbühne. Was wir jetzt hier haben, ist eine Bühne. Ja, voll. Und wenn ich ein Date habe, ist eine Bühne. Ja. Wenn ich ein Vorstellungsgespräch habe, ist eine Bühne. Wenn ich in eine Bäckerei gehe und Brötchen kaufe, ist eine Bühne. Da steht noch eine andere Person, die guckt und hört, wie ich sage, ich möchte das helle Brötchen, das Dunkle. Und es gibt Menschen, die da schon sozusagen gestresst reagieren. Ja, dann fängt man an sich so ein bisschen rumzuzuppeln. Ja, genau. Oder dann ich möchte das Stück Kuchen und dann ist es aber eins ich eigentlich hätte ich lieber das andere gehabt, aber das ist so ein bisschen Randstück, da traue ich mich jetzt zu sagen, also machen Sie mir bitte das Mittelstück und nicht das Randstück oder komme ich habe ich Angst arrogant rüber zu ich hätte es eine Bühne. Für mich ist die Bühne viel größer. Klasse Schule, ich sage was Bühne. Ja, ne? Oder als ich Philosophie studierte Medizin in der Medizin war ich ja ziemlich kritisch, weil ich schon mit 16 im Krankenhaus angefangen habe zu jobben und dann Massageausbildung gemacht habe, also Physiotherapie mich beschäftigt habe mit und ab dem Studium eigentlich nur noch auf der Intensivstation gearbeitet habe in der Medizin.

Mal ganz ganz kurz eine Pause. Es ist ich wüsste nicht, wann ich hier mit jemanden gesprochen, der so viele verschiedene Sachen gemacht hat und was ich äh ich spreche ja gerne mal hier biographisch in dem Fall. Nee, nee, nee. Ich würde einfach wirklich in dem Fall, wir packen einfach deine bei Wikipedia kann man das gut nachlesen, dass man einfach noch mal so guckt, was hast du alles schon gemacht, dann kann man das so ein bisschen nachvollziehen, ne? Okay, ich wollte das einfach erklären, weil das was ich da erlebt hatte, hat dazu geführt, dass ich in der Medizin ein relativ kritischer Student war. Ich habe immer kritische Fragen gestellt. Jetzt gehe ich rüber in die philosophische Fakultät, melde mich da und zitter da wie Espenlaub und also die Leute, die vor mir was gesagt haben, habe ich schon gar nicht mehr gehört. Aufregung und ich hatte komplett Altersregression in dem Moment und ich konnte auch nicht mehr denken. Ich habe irgendein Schwachsinn da gesagt. Wie kommt das, dass einer von einem von einer Fakultät zu anderen rüber geht und völlig ein anderer Mensch eigentlich wird? Ich war ein anderer Mensch, da muss man sagen, wie habe ich das gemacht und ist ja spannend. Na ja, ich habe die Philosophen auf einen extrem hohen Sockel gesetzt. Ja, dadurch wurde ich automatisch zum Krümel. Ist doch ein super Move. Und als mir das klar geworden ist und ich auch gemerkt habe, okay, schon spannende Leute da, tolle Dozenten da gehabt, aber es war nicht so, mich hat's nicht mehr gerockt. Ich habe gesehen, okay, die kochen mit Wasser, toll, aber ich kann auch nicht beides parallel studieren, wer mir viel zu viel, ne? bin ich dann sozusagen wieder zurück, dann hatte ich hatte ich nicht mehr das Sockelgefühl und danach war für mich klar, ja, find's toll, weil Philosophen oft mal sehr toll argumentieren. Ähm, aber das ist auch jetzt nur ein Handwerk ähm, was einige übrigens besser können als andere. So und aber da muss ich jetzt nicht mehr zum Krümel werden, wenn ich das höre und sehe, ne? Also das ähm das ist dann sozusagen diese Altersregression, die in der Stadt für ne.

Was gibt's noch? Welche also gut gefunden werden wollen hatten wir Altersregression. Altersregression. Gut sein wollen. Gut sein wollen. Das ist ja richtig interessant. Wir hören immer, du musst gut sein und musst es wollen, du musst gut sein. Und das ist aber eigentlich ein Risikofaktor, weil wenn ich gut sein will, was passiert dann? Ich habe noch keinen Ton gespielt, ich habe noch kein Wort gesagt und ich bin schon gestresst. Also, wenn ein Gast hier hinkommt und sagt, ich will echt gut sein, ich will äh also ich will das, das, das, dann hat er ein inneren Antreiber, dann hat er irgendwie Messlatten hingelegt und der weiß gar nicht, ob er es hinkriegt. Der muss ja schon im Stress sein, weil er sich nicht auf den Prozess einlässt. Warum raubt das den Selbstwert? Na ja, wenn ich jetzt merke, ich habe ich will gut sein, dann erstmal ist ja da schon der Hinweis, äh das ist gar nicht so klar, dass ich gut bin. Also, wenn ich ein hohes Selbstzeitgefühl habe, könnte ich ja sagen, ja, bin ich halt nicht gut heute, mir noch egal. Hauptsache es wird interessant, ne? So habe ich was mitgenommen, ne? Ähm, das raubt den Selbstwert oder ist gleichzeitig ein Hinweis für ein Selbstwertgefühl, was gerade ein bisschen im Keller ist, weil ich es beweisen muss. Ja, genau. Ich muss mich beweisen. Da ist ja schon der Zweifel, ob es überhaupt gut genug ist. Wenn ich total gut bin, dann kann ich ja wiederum sagen, ja, ähm das ist übrigens das, was ich seit 30 Jahren nach 30 Jahren Auftrittscoaching, was habe ich gelernt? Eine ganz zentrale Sache. Die Menschen, die uns scheiße finden, die die Summe der Menschen, die uns scheiße findet, bleibt immer gleich groß. Wie meinst du das? Die Summe der Menschen, die uns scheiße findet, bleibt irgendwann. Das heißt, du performst jetzt hier irgendwie super brillant, toll Klasse. Da gibt's einige sagen: "Ja, geiler Typ oder super." Andere sagen bisschen arrogant, Narzisst, ne? Dann lust du vielleicht rum, fragst irgendwie die Hacks nicht nach oder sowas, ne? Oder kommt so eine Steilvorlage, man nimmt sie nicht mit. Da sagen andere, finde ich aber sympathisch, dass der auch mal was nicht mitkriegt oder so. Das finde ich ja echt noch netter. Jetzt liebe ich den ja total. Andere sagen, na ja, sie guck mal hin, ne? Kann er gar nicht schlecht. So, das heißt, egal was ich mache, wenn ich super performe, sagen alle: "Wow, andere sagen arrogantes Arsch." Jetzt, wenn ich total gar nicht performe, sagen einige: "Das ist sympathisch, weil ich der macht keinen Stress für die anderen. Andere sagen, das geht gar nicht, da werde ich mich nicht mit mit abfinden." Wenn man so schön in der Mitte ist, sagen einige, finde ich gut, der ist so schön in der Mitte, andere sagen: "Ja, totales Mittelmaß, ne?" Heiß oder kalt sollst du sein, aber nicht lau. Also mir, was willst jetzt machen? Also andere, ich kann machen, was ich will. Es gibt immer die Leute, die mich blöd finden auch jetzt hier, ja, ist und die haben ja sogar recht aus ihrer Weltsicht, wenn man das hinkriegt, dann wäre schon gut. Und wir haben es ja in der in der Musik auch, es gibt ja die weltbekanntesten Stars, wo einige sagen vom Fach, ich kann ja nicht hören, gruselig. Ja, und das machen Fachleute, die das gleiche Fach haben, Musiker, anderes Fach, aber sich ausgeben mit Musik Musikliebhaber Lein sagen, gruselig. Und das ist ein Mensch, der sozusagen Riesenplatenvertrag Millionen verdient und auf allen Bühnen der Welt ist. Deswegen ist die Summe immer gleich. Ja, ich weiß nicht, ob sie mathematisch genau gleich ist, ne? Das das weiß ich auch nicht, aber ist mir egal. Also, wenn und das ist aber schon eine Beobachtung. Die Summe der Menschen, die uns scheiße findet, ist immer gleich groß. Ja, was machen denn viele? Die wollen wahnsinnig geliebt und anerkannt werden. Jetzt pushen, pushen, pushen die, die verrückt leisten, leisten, leisten und sind irgendwann total einsam, weil sie zu den Superleistern gehören und alle anderen sagen, der ist mir echt zu anstrengend geworden. Der redet ja nur noch von seinem Thema da. Der will ja nur und der braucht das nur so. Jetzt habe ich gar keinen vielleicht ich ich das ist ja bei uns Anerkennung über Leistung ist ja eine Quelle von Selbstwert, ne? Kinder kommen nach Hause haben zwei. Ach ist ja ganz schön, ne? Wieso keine eins? So das fängt ja da schon an. So jetzt lerne ich Leistung muss ich auch bringen, um geliebt zu werden. Jetzt mache ich das total und dann kommt nachher vielleicht immer weniger Liebe, gerade weil ich so viel leiste. Das ist ja blöd, ne? Mhm. Und deswegen und das entlastet ja viele Leute, wenn man so sagt, die Summe der Menschen, den scheiße findet, bleibt immer gleich groß. Das ist ja philosophisch, finde ich. Das führt dazu, dass ich dann ja auch so sein kann, wie ich bin. Da finden mich auch Leute scheiße. Mich finden Leute scheiße. Ganz klar. Und und ich habe sogar dann gedacht, nee, äh ist ja auch logisch. Und das ist ja Erkenntnistheoretisch sagt das ja nicht mehr nicht was über mich aus, sondern über dich, wie du mich wahrnimmst. Und dann habe ich sogar noch einen Schritt weiter gemacht und gesagt, du ich glaube, wenn ich du wäre mit deiner Biografie, mit deiner Sozialisation, mit deinen Werten, mit deinem Nervensystem, ich glaube, ich würde mich auch scheiße finden, ehrlich gesagt. Also, du hast Recht aus deiner Weltsicht. Erkenntnistheoretisch, konstruktivistisch hast du recht. Du musst mich scheiße finden und mach dir dort das Geschenk, dass du dich nie wieder mit mir beschäftigst. Das ist doch ein total schönes Geschenk. Ich glaube, das ist etwas, was ich jetzt so ähm direkt Grüße gehen raus an Enela, die für mich Social Media macht. Äh einfach so ein Kommentar einfach dann immer schreiben: "Ey, aus deiner Sicht, ich habe dein Profil angeguckt. Es macht total Sinn, dass du mich nicht". Ja, wirklich. Also, das ist und ich und ehrlich, ich gehe noch einen Schritt weiter. Ich finde jetzt dich deswegen nicht scheiße, nur weil du mich scheiße findest. Der meine ich mit. Ja, also das ist oft eine Herausforderung auch. Ja, klar. Weil ein Teil von mir hat auch eine Kalaschnikov in der Hand, ne? So, ja, ich bin ja nicht blöd. Äh, aber ich versuche dann immer wieder. Nee, mal ganz ehrlich, der redet viel zu schnell. Ja, erstmal stimmt es, ich rede schnell, aber auf die Idee, dass du vielleicht zu langsam denkst, bist du noch nicht gekommen, oder? Ja, das ist doch mal wer hat denn jetzt recht? Beide haben recht. Also, man könnte auch sagen, ey, wer wem ich zu schnell rede, der ist einfach der Das ist ja das Gegenteil von ADS neuroflegmatisches Syndrom, total langsames Nervensystem, würde ich nicht sagen. Das ist ein Witz, ne? Ja. Ähm es gibt keine Realität außerhalb von Beobachtern. Hast du das wirklich, dass du dann denkst, okay, ich rede jetzt vielleicht ein bisschen zu schnell, aber es gibt werden jetzt Leute mir zuhören und die denken auch schnell und für die passt das wunderbar und es gibt eben Menschen, für die passt es nicht und du hast aber auch nicht diesen Drang zu sagen, ah, ich versuche jetzt ein bisschen nein, nein, also ich ich guck mir um Gottes Willen, also ja, also es gibt ja schon viele Menschen, die dann sagen würden, okay, also vielleicht rede ich wirklich ein bisschen zu schnell. Schnell und ich versuche ein bisschen weniger, damit ich nicht ganz irgendwie, aber welcher Beobachter spricht da gerade so und ich habe, wenn ich jetzt 30 Jahre Auftrittscoaching machen würde mit den wirklich weltbekannten Leuten und gar nichts für mich rausgezogen hätte, wäre es auch traurig. Ja, ja, ja. Unbedingt. Ja. Und es, also ich lasse, ich will mich auch berühren lassen, ne? Ist nicht so, dass ich da abgefuckt auf negative Kritik gucke und es ist ja so, wenn eine negative Kritik aus einer Ecke das erste Mal kommt, dann macht sie, das ist ein Schuss vom Buch und das kann man dann entwerten übrigens, das merke ich dann ein Teil von mir denkt Arschloch, ne? Und das kann man durchaus machen, dann ist die weg. Aber den ich nee, so so einfach will ich es mir gar nicht machen. Ich will gucken, was steckt denn da für eine Wahrheit drin, weil ich habe Funk und wenn es nur ein Mikrogramm ist, was ist denn da wahr? Ja, das stimmt. Ich rede echt manchmal zu schnell. Das ist ja keine Bösigkeit. Ich kann einfach, ich versuche dann langsam zu sprechen. Ich rede ja schnell, weil mein Gehirn so schnell ist, aber ich kann meinem Gehirn nicht sagen jetzt, also wenn ich jetzt ganz viel trinken würde oder was Hasches rauchen oder sas, dann würden wir wahrscheinlich hier.

Sitzen und sagen, das ist eine gute Idee. Könnt wir drüber reden? Wenn ich dann aber sozusagen nüchtern das zugucke, wie ich sagen, das kriege Atemnot und es gibt ja dann die Leute, die sagen, na endlich mal einer, wo ich den Podcast nicht auf zweifache Geschwindigkeit hören muss, die gut. Von daher, ja, es ist, ich finde es verständlich. Also, wenn einem was zu komplex ist auch einem Zuhörer, dann findet, dann entwertet der das. Der hat ja gar keine Ahnung. Habe ja noch nie gehört, der so wenig Ahnung von diesem Thema hat. Ein Thema, wo ich seit Jahrzehnten drin bin. Ja, finde ich einen interessanten Move erstmal, aber ist ja eine Entwertung. Ist eine Entwertung. Ja. Und da muss man sagen, ja, warum, warum musste der mich jetzt entwerten? Ja, ist okay. So, ne? Aber wenn ich mich es anpasse an, das habe ich ja auch jahrelang gemacht. Ich habe mich so angepasst, dass ich möglichst nicht so anstrengend bin und nicht so viel Leute verliere in der Art und Weise, wie ich argumentiere und sowas. Das war auch okay so, aber ähm irgendwann ist noch mal anders und ist ja nicht so den Fall. Einen verliere ich ja, der finde mich scheiße. Aber jetzt kommen ja die sagen: "Ja, endlich mal einer, wo ich zuhören könnte, weil da war auch ein Impact drin oder so, ne?"

Wenn alle Menschen, das auch der Erkenntnis sozusagen aus dem Auftrittscoaching, wenn alle Menschen mich scheiße finden, ne, dann gibt's zwei Möglichkeiten. Entweder die haben recht oder ich bin meiner Zeit weit voraus und keiner hat mitgekriegt. Aber das letzte gibt's eben nicht so oft, oder? Das das Dritte stimmt auch. Der Kontext stimmt nicht. Wenn ich über irgendwas spreche, ähm was quasi meine Zielgruppe dringend braucht und die total offen ist, da Kundschaft ist für mich, dann ist es super. Wenn ich aber irgendwo hingehe, wo Leute sagen, komischer Vogel, ja, wieder schon aussieht, was der anhat, ne? Kann ich mal schon denken, was der wählt, ne? So, wenn die und und was der Inhaltlich sagt, finde ich alles kacke, wenn ich da reden würde. Die würden mich doch wirklich alle scheiße finden. Aber nicht, weil ich scheiße bin, sondern weil wieder das Beobachter kollektiv. Denkkollektive, die bestimmte Denkstile herausbilden. Das Denkkollektiv hat absolut recht damit. Ich habe da nichts verloren.

Also, können sagen, ich finde euch klasse oder macht was ihr wollt, aber sorry, dass ich hier bin. Wir haben beide nicht drauf geachtet, dass ich eine falsche Einladung bin. Ja, aber jetzt äh macht euch einen schönen Abend, ärgert euch nicht zu viel über mich. Es denn es tut euch gut, dann genießt es euch zu ärgern. Und ich gehe jetzt äh und ich versuche das nicht persönlich zu nehmen, weil es ja eigentlich auch nicht persönlich ist, sondern es bestimmt bestimmte Rollenerwartung, bestimmte Werte erfülle ich einfach nicht, aber die will ich auch gar nicht erfüllen. Zum Problem wird's ja nur, wenn ich mich verbiege und dann unbedingt von denen da noch Anerkennung will, dann haben wir ein Problem. Kann man machen, aber das dann verbiegt man sich und dann wei verbiegst du dich in diese Richtung, dass diese Leute dich mögen und dann sagen diese anderen eben schade, früher fand ich ihn gut, jetzt ist er so komisch angepasst geworden. Ja. Scheiße. Ja, jetzt habe ich die wieder verloren. Also, ich meine das verdammt ernst mit der Summe der Menschen, die uns scheiße finden, die bleiben immer gleich groß. Ja, und dann ist halt so. Also, wenn jemand von allen, das sehe ich ja manchmal beim Auftrag, die sollen mich alle gut finden, alle sollen mein Spiel gut finden, aber ich sage, ja, das ist jetzt echt ein bisschen, das ist schon ein Thema, Problem, ne? Echt. Es gibt die weltbekanntesten Leute, die andere scheiße finden und du willst von allen gut gefunden werden. Das ist schon schräg. Darf ich dir das mal so offen sagen, ne? Natürlich nur dafür Augen und sowas. Ich h auch immer ein Auftrag dann, ne? Darf ich dir mal so ein kritisches Feedback geben? Wenn jemand so kein Jah zu sag, krieg ich das auch nicht, ne? Aber wenn ich das sag, ja, ja, ist schwierig. Ja, aber es hat man ja manchmal wirklich, dass man man guckt ein Film an und weißt, es ist ein totales Meisterwerk. Ja. Und man hat den Film schon x mal gesehen und neben einer sitzt einer und und sagt, es ist denn das ist scheiß für mir. Ja, das ist ja, ja und wir kennen das alle und wir selber haben dann manchmal das Gefühl, alle müssen uns mögen. Selbst keine Ahnung Chris Martin von Codplay, den ich liebe, der wird scheiße gefunden. So das ist das Thema. Ja. Ja. Ja. Und wir denken also wir sollen von allen gemacht werden. Das geht nicht. Ich sag immer so, Gott find auch einige Scheiße und der soll ja angeblich ein mächtig sein, ne? Ist schon cool, oder? Ja. So. Und selbst den Papst oder oder den Dal Lama, der wird immer so abgefeiert. Da gibt's ganz viele Leute, die Scheiße finden, nicht nur die Chinesen, also irgendwie auch andere. Und das ist normal. Es sagt das, wenn man da und deswegen ist mir die Beobachterposition so wichtig. Es gibt keine Realität außerhalb von Beobachtern. Es gibt keine Wahrheit außerhalb von Beobachtern. Wahrheit ist die Lüg ist Wahrheit was der von firstster gesagt Wahrheit ist die Lüge eines äh Beobachters oder so, weiß nicht mal wie das genau hieß. Also, der und dann ist ja okay, ne? Wir ist es klar, wir haben alle unterschiedliche Werte, wir haben unterschiedliche Stile, Denksstile, wir sind verschiedenen. Das finde ich finde das schön, diese Idee von Ludwig Fleck bisschen sozulen, den wir sind in bestimmten Denkkollektiven groß geworden, wo Denkstile stattfinden. Bubbel sagen wir heute auch dazu und innerhalb dieser Babbel ist ganz klar, das macht man, das macht man nicht hier Berlin Mitte Przeneberg, da gibt's Caféses, da gibt's das und das und das gibt hier so Restaurants, gibt's Fleisch und gar nicht mehr. Also totes Tier haben wir nicht so, ne? Passt ja auch so, ne? Wenn du jetzt in Bayern bist, du müsstest echt erklären sowas zu machen, ne? Ja, der Anspruch ist aber leider oft, dass man sich dann versucht, ja, das muss hier jetzt auch so sein. Ja, kann man ja machen, aber und das wäre jetzt, wenn ich ein hohes Selbstwertgefühlt habe, sag ich finde das toll, was ihr da macht mit diesem ganzen Veganen und so ist ja auch total wichtige Bewegung und aber ich merke, wir machen es anders. So und jetzt äh ich find's toll, dass ihr es macht. Toll. Und was sind denn aber die äh und wir kommen noch mal zurück nachher gleich zu den Big F. Ich habe den Ich habe den ich hab's auf Schirm. Ähm, das ist Gefühl, was ich habe. Das ist überhaupt nicht wissenschaftlich belegt. Ja, das muss ja auch nicht ein ein Erkenntnis ein eine Beobachter, der s ich denke als Beobachter, es gibt gerade doch recht viele Menschen, die es so unbedingt haben müssen, wie es für sie immer passend ist. Ja. Und dass sie das sagen, okay, nee, aber so muss es doch sein. Äh, ich kriege hier immer das und das. Dann will ich das da aber auch haben. Jetzt gibt es hier keinen. Ich mach jetzt mal wirklich übertrieben. Das ist ein blödes Beispiel. Jetzt gibt's hier kein Matchalat, deswegen ist das schwierig. Und es gibt's aber auch jetzt gibt es hier da drüben der, ich glaube der da hinten wählt AfD oder kann ich gar nicht mehr sein oder hier ist ein bisschen zu laut. Ja, ja, ja, ja, ja, ja. Was ist mit den Menschen? Also haben die ein zu Selbstwert oder? Nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee. Da würde ich ja spontan erstmal sagen, nee, glaube ich jetzt nicht, weil sonst müssten sie nicht so sehr dafür kämpfen, dass die Welt genauso ist, wie sie gerne hätten. Ich finde, spannende Frage. Ich frage mich gerade, kann es sein, wir laufen ja auch dann Gefahr und so Anteile kenne ich ja auch, dass man sagt, bisschen sensibel, neurastenisch oder so, ne? Nichts mehr so, ne? Senja Flasbö hat ja ein tolles Buch geschrieben, sensibel, wo sie eben auf diese Zumutung der Zeit jetzt eingehen. Finde ich sehr klug das Buch, weil sie zum einen sagt, nee, das ist total wichtig, dass wir als Gesellschaft sensibler werden und achtsamer und auch Randgruppen sozusagen achtsam sozusagen angucken und integrieren. Aber auf der anderen Seite, wenn man das zu sehr in diese Richtung geht, dann wird das zu strukturellen Gewalt, würde ich sagen, ne? Also, kann es vielleicht sein, ich weiß es nicht, bin ja auch kein Soziologe, dass die Welt eben so komplex geworden ist, also Wuka und Bani Welt, ne? Ist, dass die Welt so komplex geworden ist, so unsicher, dass eigentlich nichts mehr wirklich sicher ist. Wir wissen nicht, ob es die Welt so noch wie so gibt. Also, das muss wir können jetzt auch mal in diese in diese Westcasse hineingehen, aber machen ja auch einige, ne? Da würde ich jetzt nicht mit hingehen, aber wenn alles so unsicher ist und alles volatil ist, dann will ich doch mein Matchalatte jetzt genauso haben, bitte. Das ist mein Sicherheitsort jeden Tag und der gibt mir wirklich wirklich tiefe Sicherheit, weil das ist wenigstens etwas, was verlässlich ist. Deswegen ist Konservativismus ja auch nicht schlecht, sondern das ist die Sicherheit, dass auch was bleibt in der Veränderung, ja, ne? So, also ich würde immer versuchen zu gucken, zu verstehen, was ist die motivationale, welches Grundbedürfnis ist sozusagen ähm wird befriedigt oder ist verletzt, wenn ich das nicht kriege? Und dann ist es natürlich ganz oft in dem Fall Sicherheit. Sicherheit. Sicherheit ist ein ganz ganz häufig verletztes Grundbedürfnis und dann ist das verstehbar und das wirkt dann von außen aus kur, ne? Und dann kann es natürlich noch sein, wenn jemand eine gewisse, sag mal, Konturierung hat, dass er das als Zumutung empfindet, wenn er nicht so äh in seiner Großartigkeit gesehen wird, wie er ist, dann ist es vielleicht sogar du, ich komme hier seit zwei Jahren hin. Ja, und du weißt ganz genau, dass ich ih so haben will. Wieso ist der jetzt anders? Dann ist es aber eigentlich ja eine tiefe Verletzung. Du siehst mich nicht, ja, also ganz was persönliches. Du siehst mein Bedürfnis nicht, ne? Und das ist ja auch nicht bewusst demjenigen. Sind alles nette Leute, aber äh dem demjenigen ist ja nicht gewusst, dass er das für sich vielleicht vielleicht, ich weiß es nicht, aber ein eine Möglichkeit als Sicherheit braucht, das ist der anders als der ist gar nicht da, ne? Ich weiß ein bisschen durch die Vorbereitung, dass du was du auch machst ist Provokation. Also, das ist eine Provokations Übung gibt. Ich du hast mich irgendwo das Wort auch gelesen. Jetzt finde ich doch es gibt eine Provokationsübung. Ja. Ja. Die Ach so, bei den Musikern dann, wenn auch Musik, aber gibt es auch etwas, also wie kriegt man denn so ein Menschen, der jetzt sozusagen wirklich ich brauche immer das und und ich brauche immer dieses und ich brauche mein Latte und mein dies und so gut, ich finde das gut. Ich mag solche Menschen, ich auch aber nicht immer. Ja, weil es ja auch manchmal anstrengend sein kann. Ja, genau. Aber wie kriegt man denn so einen Menschen, der in so einer Schleife drin ist, wie kriegt man den denn da raus? Also, ich habe mich gerade erf, ob du eine Provokationsübung genau für diese hast oder für mich. Also stellen wir vor, ich bin in diesem Kaffee, ich arbeite da und da kommt der, der will es immer genauso haben und ich denke, also jetzt ist mal, also sorry, wir haben halt irgendwie nicht, also oder hier ist es halt nicht. Es gibt hier n mal Fleisch. Ja, genau. Na ja, aber das das ist ein ganz zentraler Punkt, den du da ansprichst. Ähm, wie kriege ich den verändert? Dann würde ich ja erstmal sagen, Moment mal, will der Mensch sich denn verändern? Also, hat der ein Veränderungsanliegen? Nee, mir geht's eher darum, wie, also kriegt man ihn vielleicht mal raus aus der Spur? Moment, warum? Wer wer will den denn aus der Spur kriegen? Wenn dieser Mensch sagt es genau richtig, ich bin genau richtig. So, wieso willst du mich macht sie jetzt aus meiner Spur holen? Hast du da ein Auftrag für? Und das ist das ist eben das für was für uns in der Therapie und dem Coaching fundamental und zentral ist. Wir dürfen nur arbeiten mit jemandem, der uns einen Auftrag erteilt. Ich möchte mich an der und der Stelle verändern. Ich möchte meine bisschen konturiert zwanghafte oder anarkastische Seite oder wie man das nennen will, möchte ich ein bisschen Richtung mehr Flexibilität öffnen. Kannst du mich unterstützen, dann können wir loslegen. Wenn der aber gar keinen Auftrag mehr erteilt, wäre jede Veränderung dieses Menschen übergriffig. Dann würden wir ja sagen und es kann sogar sein, dass alle in dem Kaffee sagen, das ist bisschen schräger Vogel oder das kann durchaus sein, was wir jetzt machen ist, wir schaffen einen Fremden ein der nicht dazu gehört und da können wir auch weitergehen, ne? Diese Kaskade führt dann und dann guckt man das und dann ist da noch ist da vielleicht ein bisschen scheiße drauf, dann gehen die Emotionen hoch, die Differenzierungs der gerade differenziert hat, geht ja mit der mit der Zunahmen Emotionen ab und dann kann es sogar sein, dass der am Schluss der dehumanisiert wird, ne? Nur weil er Machalata haben wollte. So hat das angefangen die Eskalationskaskade will Machalata haben. Machalata hat dazu geführt, dass er letztenendes widerlinges Arschloch ist, der bitte nie wieder in dieses Kaffee kommt. Also Eskalation, wir haben ja eine gewisse Offenheit für Empokokken Infektionen im Moment, ne? Erklär was das ist bitte. Na ja, ich habe ja 2007 mal das Buch für für Robold geschrieben. Fä Schulgängers Grümpel im Kopf und dann habe ich das fand ich so lustig diese diese Ideen, ne? Fä Schulgängs Gerümpel im Kopf. Also da war so emotionale Selbsthilfe mitgemeint und dieses Bild fand ich total kreativ. So schöner Wohn für die Seele, so gerümpelt aus dem Kopf raus. Und dann bin ich während des Schreibens, das war total kreativer Prozess, so auf darauf gekommen, dass wir ja, also wir wir stecken uns ja oft an Gefühlen anderer an. Die habe ich dann Emokocken genannt, also Emotionen Emooken, ne? So ganz medizinisch, ne? Weil ich auch gesehen hatte, Menschen mit Ängsten kommen oft aus Familiensystemen, wo andere auch eine Angst haben oder aus Systemen, gesellschaftlichen Systemen auch, wo andere Angst haben. Das ist ja das, was Aladdinfalani sagt, ne, dass die Menschen die also die Misstrauensgemeinschaften, dass die sich anstecken durch gegenseitiges Misstrauen. Genau. Und dann bist du wirklich von dieser Emokocke angesteckt und es ist wirklich, dass es eine, also ich hat es als witzigen Move formuliert und gleichzeitig ist da eine tiefe Bedeutung drin. Dann habe ich gesehen, es gibt so Kognokocken, Gedanken andere, an dem wir uns anstecken oder Narrativocken. Mhm. Ne? Geschichten, Erzählungen von der Welt, Narrative, an denen wir uns anstecken. So ist das nur mal und das das meine ich mit unser Gehirn ist leicht kerbar. Wir, wenn wir, wenn die gut gemacht sind, die Narrative und von Leuten kommen, die ich mag, habe ich eigentlich wenig Chancen andauernd zu merken, dass es eigentlich gar nicht stimmt. Und dann gibt's die Emprocken, die wir schon oft hatten, aber die zu Corona noch mal richtig hochgegangen sind, auch aus guten Gründen, weil es viel empörenswertes gab auf allen Seiten übrigens da, so ne. Und wenn ich eine Empyrokokken Infektion habe, ja, dann bin ich emotional so erregt, dass ich auch ja selbst eigentlich wieder in Not bin. Was macht denn das mit mir, dass ich so erregt bin? Ich bin ja nicht in einem total souveränen Zustand mit dem Moment. Souveräner Zustand wäre ja wohl ist interessant. Guck mal, der kommt hier hin. Eigentlich netter Typ, trinkt immer sein Latte und heute rastet er vollkommen aus, weil er kein Latte kriegt. Interessant. Dann setzt man sich vielleicht zu dem hin und sagt immer los, ne? Wir haben kein Latte im Moment. Scheiße, oder? Ah, ich habe schon so ein schlechtes Gewissen. Ich habe 10 Minuten gebraucht hier an Tisch zu kommen, dir das zu sagen. Tut mir echt leid. Also, soll ich dir nebenan ein holen und kannst bei uns trinken oder sowas, ne? So, also ein Beziehungsangebot machen und dann kommt vielleicht raus, dass der gerade von seiner Frau verlassen wurde oder irgendwas. Dann wäre ja wieder eine Lösung da. Aber das ist auch irgendwie ja, das ist Verbundenheit und so ist ein bisschen schwerer manchmal und dann findet man das auch blöd und dann ist die Bedienung ja auch angepisst. Der ist echt unhöflich gewesen, der hat mich entwertet, da den stehe ich nicht mehr auch verständlich. Ja und dann ist das meine Lieblingskollegin, die jetzt entwertet wurde da. Ich gehe da auch nicht hin. Solidarität im Leid und so. Ja, und dann kommt so Eskalationsstufen da rein, ne? Und ich glaube, wenn wir realisieren, das wä das dritte Schulfach sozusagen emotionale Selbstregulation und emotionale Selbstdiagnostik, wie bin ich gerade emotional drauf für einen Diskurs? Und wenn ich jetzt sozusagen ähm entspannt bin, ein Gefühl von Sicherheit innerlich erlebe, dann könnte ich ja auch so mutig sein, mal in eine andere Position zu gehen und sagen, du findest politisch jetzt ganz dran, das findest du gut. Okay, aber ich bin heute ziemlich gut drauf erklären. Nehme ich mal mit, was warum ist denn das gut, dass Ausländer raus müssen oder sowas, ne? Also, ich höre jetzt mal zu, so ne. Ähm, dann könnte ja sozusagen irgendwas entstehen. Also die Grundbedürfnisverletzung dieses Menschen, dass der das sagen muss, der ist ja auch in Not, vermute ich jetzt so aus meiner Sicht. Äh, das würde ich vielleicht sogar verstehen, aber ich finde diese Position so scheiße, mit dir rede ich gar nicht. Mhm. Sowas, also du hast gar nicht das Niveau erreicht, dass ich mit dir rede. Ja, das ist sozusagen, weil derjenige hier verletzt ist in seinen Werten und es unmöglich finde, dass man so mit Menschen umgeht, die liebe Menschen sind. Aber der Mensch ist jetzt aber auch gerade wieder entwertet werden von mir. Also, wir haben jetzt eine Entwungskastade Kaskade aufgebaut. Kann man auch machen, machen wir ja auch, weil es geht immer mal wieder, aber ist nicht wirklich hilfreich, um eine gemeinwohl förderlich und eine Community entstehen zu lassen, in der man eben auch unterschiedlich sein darf, so ne. Das heißt, es ist da auch immer wieder wichtig, auf sich selbst zu gucken, also wo stehe ich gerade, die Selbstbeobachtung zu machen, was wir erst auch schon hatten, wenn es darum geht, eine Entscheidung zu treffen. Bin ich eigentlich gerade stehe ich gerade in in der notwendigen Kraft, die ich brauche, um mit dieser Person zu sprechen, um mich dem vielleicht auch aussetzen. Okay, der ist jetzt wirklich ganz fahr links rechts und ich stehe aber irgendwo auf der anderen Seite und jetzt gehe ich da rein oder nicht und jetzt passt es aber gerade nicht, weil ich weiß, ich bin total erregt gerade und ich sollte besser nicht Ja. Ja. Wä doch nur guter Move zu sagen, nee, ich glaube heute das wird nichts hier. Ja. Mm. Und vielleicht ein anderes Mal man lernt jemanden kennen, findet den total witzig, total nett, der hat zwei ähnliche Hobbys oder so, findet irgendeine Musik gut, die man gut findet. Mensch, da waren sie auch im Urlaub toll und da merkt man auf einmal, der ist aus dem völlig anderen Lager. Jetzt am zwei Stunden später merkt man, der kommt aus ganz anderen Ecke und jetzt besteht ja die Chance sagt, der ist mir immer trotzdem sympathisch. Also, wenn ich jetzt natürlich jetzt ganz wegkippe, dann ist auch bisschen skuril. Also, wie könnte man da jetzt was draus machen, ne? Vielleicht ein anderen Maner mal treffen, wenn man oder so. Ja, das wäre jetzt interessant. Wie schaffen wir sozusagen gespaltene Menschen zusammenzubringen? Da gibt's ein paar interessante Ideen zu. Das was im Moment machen erreicht nicht, weil wir versuchen ja im Moment über vernünftige Argumente Menschen zu erreichen, was aber leicht dazu führt, dass es so ein Top Daumen gibt. Pass mal auf, ich erkläre dir jetzt mal, wie das wirklich ist, ne? Und dann kapierst auch du das, ne? Das das geht schon nicht, weil es in sich die Entwertung des anderen hat. Also, wir müssen die Leute ein bisschen mehr mitnehmen. Einfach ist das auch ist auch ein so ein Satz. Ihr musst die Leute mitnehmen. So und wir versuchen zu erklären, warum das nicht gut ist. Und das hat aber schon implizit wieder einen Distinktionsunterschied. Ich bin derjenige, der das jetzt mal erklärt. Ja, du hast ja auch, du bist ja so sozialisiert, dass das nicht so an dich angekommen ist und so. Duft wieder eine Entwertung, ne? Also über das Thema Selbstwertentwertung und Statusunterschiede kann man glaube ich eine Menge schon mal verstehen. Es ist natürlich noch mal viel viel komplexer alles zusammen, aber glaube ich mal spannt. Es gibt ja äh spannende Ansätze aus dem Bereich der Gamifizierung. Gibt äh äh äh gibt einen Spiel, was man ein amerikanisches Team entwickelt hat. Da hat man äh Republikaner und Demokraten zusammen in ein ein Spiel gepackt. Äh die war ein Team und die konnten nur zusammen gewinnen, wenn sie kooperieren. Und da waren so einige Fragen, die weiß man tendenziell eher, wenn man Demokrat ist und andere Sachen, die weiß man eher, wenn man Republikaner ist, so werteorientiert Musik und sowas Tradition. Und dann haben die zusammen gespielt und war ein Team und das hat dazu geführt, die haben gar nicht über Politik geredet und was andere denken, ne? Das war glaube ich gar nicht so richtig klar. Ist ja bei so spielen immer wichtig, dass man gar nicht weiß, was was wird die eigentlich untersucht, ne? Und dann hat man danach untersucht, wie die sich gegenseitig finden und wie die anderen Positionen finden der anderen Parteien und es hat signifikante Unterschiede gehabt, die so anhaltend waren. So, das heißt äh und ich ich kenne es ähm, weil ich mich ein bisschen mit dem Thema Gamifinierung beschäftige. Ähm, also wie kann ich motivationsförderliche Strukturen aus Spielen sozusagen in spielfine Welten bringen? Ist das ja eigentlich, ne? Ähm, gibt ein Team im Passau ist es glaube ich, die jetzt gerade forschen daran, äh wie man mit Gamifizierung Menschen, die quasi Verschwörungserzählung aufgesessen sind, sozusagen vielleicht ähm da ähm erreichen kann mit Gamifizierung. Das ist schon spannend. Und bei den Amerikanern hat das geklappt, dass die einfach Ja, das also das war nich in der Süddeutschen oder sowas habe ich gelesen. Diese Studie, hab dann noch mal nachgeguckt, die Originalstudie angeguckt. Das war wirklich spannend. Die haben dann tatsächlich äh den, also er hat den anderen sympathisch gefunden, das war schon mal super wichtig, ne? Und dann irgendwie auch waren sie auch die Position der anderen waren sie offener irgendwie und haben nicht mehr so starke Spaltungstendenzen gehabt, also meine ich mich zu erinnern. So, lass uns mal zurück zu diesem Bad F selbstwerträuber zu kommen. Also, wir haben wir haben noch gar nicht alle, ne? Wir haben noch nicht mal, wir haben Abhängigkeit von Urteil anderer, wir haben Erwartungsilung an, ne? Abhängigkeit genau Altersreion und hohe Leistungserwartung. Gut sein wollen. Gut sein wollen. Genau. Dann gibt's noch Umgang mit Fehlern. Parafunktionaler Umgang mit Fehlern. Ich machen Fehler, wir machen alle Fehler hab versprochen hier, ne? Jetzt wenn ich jetzt denke, scheiße, oh ist unmöglich, du bist so ein Arschloch. Du kannst nicht mal so richtig reden. Jetzt bin ich die ganze Zeit mit Selbstverletzung und Selbst Bestrafung beschäftigt, dann ist ja keiner mehr da, den man interviewen könnte, ne? So ähm äh oder Leute kapitulieren total. Es gibt Menschen, die verspielen sich auf der Bühne, stehen aufgehen, raus, kommen, nie wieder so oder sind ärgerlich auf sich oder spielen dann. Da habe ich super viel bei den Musikern gelernt, weil wenn wir reden, können wir mal eine Pause machen, nachdenken, das sieht noch interessant aus, aber und dann kann man sich wieder fassen, wenn aber in der Musik läuft der Takt weiter, ne? Wenn ich mich jetzt verspiele und ich denke nach, weil wieso ist den das ist passiert, wer spielt jetzt eigentlich weiter? Ich sag mal, wer spielt in den Mozzeit, während du dir Gedanken machst oder dich ärgerst über deinen Fehler, ne? Also parafunktionaler Umgang mit Fehlern, was dann oft zu einem Selbstvorwurf führt und das ist natürlich hochproblematisch. Das gibt's eben viel. Wir müssen eine gewisse Fehlerfreundlichkeit haben. Das Wort haben manche noch nie gehört. Fehlerfreundlichkeit, das ist aber finde ich ein gutes Wort. Oder was Willem Busch ja sagt, aus Fehlern werde ich klug, drum ist einer nicht genug. So ganz platt, ne? Das ist ein wichtiger Punkt und das ist eben diese Bad Five sind ja aus der Beobachtung entstanden im Coach in den Coachings mit den Menschen auf der auf öffentlichen Bühnen oder wie gesagt auch vier Augengesprächen und so, ne? Das ist der Umgang mit Fehlern. Und das letzte ist das, der fünfte ist das persönlichste eigentlich, das Selbstkonzept. Das Selbstkonzept, ne? Was denkst du über dich? Bist du eigentlich ein begabter Musiker oder bist ein begabter Podcaster? Bist ein begabter Gesprächspartner und wenn du jetzt das Gefühl hättest, oh, ich weiß gar nicht, da haben viele so ein Imposter Syndrom, so ein Mogelpackungs Angst, ne? Ich kann das, wenn das aufliegt, dass ich eigentlich gar nicht kann und so. Ja, wie fühle ich mich denn dann, wenn ich das Gefühl habe, ich bin eine Mogelpackung, ich kann das nicht und es könnte auffliegen. Da habe ich doch nur Angst. Habe ich auch nur Angst, da muss ich alles machen, damit das nicht sozusagen auffällt, ne? Wenn ich aber das Gefühl habe, na schon okay. Also, ich sag mal so, das Ziel wäre für das, was ich vorhab, bin ich gut genug. Gut genug. Gut genug. Mehr nicht. Also, vielleicht bin ich schon aus Spaß, sage ich manchmal den Leuten gebraftsätze dann aus. Für das, was ich vorhab, bin ich gut genug. Ja, ist gut, ne? Spaß. Sag ich ma so für das, was ich vorhab, bin ich schon fast bin ich schon fast ein bisschen zu gut. Und dann lachen einige, sagen, der ist gut, den nehme ich. So, man darf ja auch ein bisschen zu gut sein für das, was man macht, ne? Wenn man viel zu gut ist, wird's ein Problem wieder. Warum? Weil man unterfordert ist. Mhm. Weil man in der Langeweile Borout ist das dann, ne? Also Flow entsteht ja, wenn das Anforderungsprofil hoch ist und das Fähigkeitenprofil hoch, dann entsteht Flow. Also eine hohe Aktivierung des Nervensystems. Wenn das Anforderungsprofil gering ist, das Fähigkeitenprofil hoch ist, Mhm. dann kommt Langeweile auf und dann dann komme ich gar nicht auf Betriebstemperatur. Was soll ich die den den Apparat jetzt anwerfen? Macht ja keinen Sinn. Wenn das Anforderungsprofil hoch ist, das Fähigkeitenprofil gering, kriege ich Angst. Ja, und das ist dann vielleicht so, ich bin das Selbstkonzept ist, ich bin nicht so gut und das könnte auffliegen. Ja, das ist echt, das ist echt schwierig. Jetzt haben wir diese Bad Five, ja, diese Bad Five zusammen. Und jetzt ist natürlich, ich glaube jeder und jede, die jetzt zugehört hat, kann irgendwo sich einsortieren, sagen, okay, ja, das bin eher ich hier, das ist eher passiert mir mal wieder. Genau. Und es sind äh vielleicht auch eine Kombination aus zwei. Ja, du hast gerade schon erzählt, dass es dann Sätze gibt. Ähm du hast auch schon gesagt, dass du eine Klopftechnik hast. Was würd was schlägst du vor? Wie wie könnten wir jetzt was würdest du sagen, wenn ich jetzt diese gegenüber sitze und sage, ja, das sind äh ja das da das dafür nicht. Also, das ist ja erst der erste Schritt ist der Bewusstseinungsprozess, also Psychoedukation nennt man das ja auch, ne? Ach, interessant. Das war mir gar nicht bewusst. Der war gar nicht bewusst, dass ich geschrumpft bin. Dann ist noch mal wichtig dieses gut sein wollen. Äh, das ist ein Problem. Habe ich jetzt erstmals kapiert. Alle meine Professoren haben gesagt, du musst alles bringen. Du musst 120% spielen wollen, damit du auf 100 landest. Das ist natürlich für jemanden, der sich mit Psychologie und so noch nicht beschäftigt hat, plausibel, ne? 120, dann landest wenigstens bei 100. Na, wenn ich 100 an Steuern will, lande ich ja schon bei 30, weil ich so gestresst bin. 120 habe ich noch nie erreicht. Was weiß nicht, wie es dir geht, aber bei 120 denke, ich bin raus. Ich zitter am ganzen Leib und hab bei bin bei 5% Leistung oder so, ne? Und dann habe ich ja beobachtet, dass manchen Leuten sagen kann, pass mal auf, spiel das doch jetzt Nummer 80% gut, ne? 80%. Das muss mal gucken. Also, die Interventionen müssen zu den Menschen passen. Viele sagen, das verstehe ich nicht, ist blöd, aber ich erinnere mich an einen Trompeter, den ich gecoacht habe, die hab gesagt, spiel noch mal das Stück Heidenkonzert. 80% würden jetzt reichen. Also, wenn mehr kommt, lass es gerne raus, ne? Kein Problem. Aber 80 würden reichen und dann hat er wirklich so 20 Sekunden gebraucht, das zu verstehen. Äh, wie jetzt? Ich sage 80% nur. Hast du es nicht verstanden? Doch, aber wie wie meinst das jetzt? Aber weil der kommt aus einer Welt, wo man immer alles klassische Musik ist wirklich die extreme Höchstleistung. Das fand er erstmal völlig skoril. 80% und dann mein er, das kann ich immer spielen. Kannst mich besoffen nachts wecken, kann ich spielen. 80%. S mach doch mal. Und der war immer noch so, was denn du, was bist denn du für einer, so ne? Und dann hat er das gespielt, dann ging so um einen Ton wenn an den Ton denkst, ne? Bei diesem Heidenkonzert, das kennt jeder. Jeder weiß jeden Ton da, jeden Intervall, weil man das 100 mal gehört hat, weil das das Probespelrepertoire ist, das musste bringen und da weiß man wirklich, das kennst du rauf und runter und da war der eine Ton sag, wie fühlst du nicht, wenn du den Ton da spielst mein so ne sag ich jetzt und dann kam diese 80% Nummer und dann haben wir eben ein bisschen drüber geredet, dass ich es ernst meine und dann hat er das gespielt mit dieser Haltung 80% reichen und dann war der komplett brillant, dieser Ton der war sowas von duff strahlend. Ich habe Tränen in den Augen gehabt in dem Moment, dass er den Ton gespielt hat, weil das so duff war und danach, weil er sich nicht angestrengt, gesagt, 80% reichen und das was es ist ja alles da bei dem ist ja alles da. Ich sag mal maus Spaß, du musst doch nur die Printaste drücken, ausdrucken, ne? So ne, was wir aber machen ist jetzt ist alles da bei diesen Leuten, ne? Deswegen habe ich so viel bei diesen wirklich guten Musikern da gelernt. Jetzt kommt aber dieses ich muss gut sein. Ja, zack, jetzt hat er einen Stressor dran. Eigentlich muss ich nur ein Knopf drücken, aber jetzt der Knopf muss jetzt ja, der muss jetzt ganz genau richtig und dann muss da auch richtig und da und da und mein Gott Spiel, dann willst du gut gefunden werden. Scheiß und wenn die mich jetzt nicht mögen, jetzt hast jetzt fühlst du dich vielleicht wieder wie damals kurz vor oder ganz im ersten Semester, wo du gemerkt hast, boah, sind alle so gut hier und dann hast du nicht an Bord, dass du wirklich jetzt schon dre Jahre da bist oder vier Jahre und schon viel viel weiter bist als vor vier Jahren. Altersregression und jetzt kommt vielleicht noch diese Idee eigentlich kann ich nicht richtig trompetisch bin oder es gab und dann fällt i dem Moment an es gab

Mal ein Lehrer, der hat gesagt, du bist doch kein richtiger Trompeter, oder deine Karriere, du kannst es schon machen, aber du wirst doch niemals einem großen Haus landen. Sowas gibt's ja auch, das hört man dann. Und der ne State State Dependent Memory Recall nennt man das, in dem State, in dem er jetzt ist, von Verunsicherung. Jetzt kommt eine Erinnerung, die negativ war, wo er sonst sagen würde, ja, völlig vergessen. Aber er ist so. Ich meine das, weißt du, wer das gesagt hat? Das war ein Lehrer, der niemals eine Stelle gekriegt hat und der enttäuscht war, dass er nicht im Orchester gelandet ist und der hat das nicht ganz verarbeitet. Deswegen musste er andere entwerten. Okay, verstehe ich menschlich auch. Das würde mich ja gar nicht erreichen, aber in dem State hat das auf einmal eine Wucht. Ich bin gar nicht so gut. Und dann kommt vielleicht dieses Konzept wieder. Ich habe, ist eine Anmaßung, dass ich hier Heiden spiele. Wir haben da, hätten wir jetzt eigentlich alle Big Five an Bord. So und dann aber was der mit 80% hat er alle mit einmal weggeblättert. Okay. Ja, witzig. Also und auch die Metapher, das Netzwerkspiel neuronal, das Netzwerkspiel ist jetzt aktiviert. Das ist ja ein Spiel, was ich weiß schon auch, dass es um Perfektion geht. Ja. Aber ist doch so, lass uns doch mal so frech sein, das so zu machen. Oder ich habe eine andere Trompeterin gecoacht, die sagt da auch Heidenkonzert. Oh, habe ich jetzt muss ich in der Prüfung spielen. Total Stress. Ja. So, warum? Ja, jeder kennt es. Jeder kennt das. Es ist so klar. Du hörst so sehr, ob jemand das kann oder nicht, an der Trompete bei Heiden und bei Mozart noch mehr so eine ähm ja, ist kacke mit der Haltung, diese Heiden, ne? Und dann haben wir eben, dann machen wir das, diesen einschränkenden Glaubenssatz nehmen wir dann, das Bewusstwerdung und dann machen wir einen Körperstimulus, weil wir wissen schon, ohne den Körper geht's nicht, ne? Gibt's so ein Kreisen mal ganz kurz, vielleicht, weil du hast eine Methode entwickelt, die nennt sich PEP. Ja, das können wir gleich, gleich was wir jetzt rein phänomenologisch machen, ist, wir machen hier so eine Körperstimulus und dann sagt sie, auch wenn ich totalen Stress kriege, wenn ich an den Heiden denke, weil ich auch denke, ich muss den perfekt spielen, acht und schätze ich mich so wie ich bin oder bleibe in Sicherheit. Das ist erstmal die Intervention und dann kommt dieser Kraftsatz, den ich mitgebe, deswegen wollte ich es da vorschieben, ne? Dann haben wir überlegt, was wäre denn der bessere Haltung dem Heiden gegenüber und dann dann muss alles ist alles erlaubt, dann, dass wir so schreiben, ne? Dann darf man auch die malediktologische Forschung nutzen, also die Nutzung von Kraftausdrücken und Schimpfwörtern. Und dann sagte sie, also oder dann haben wir so rumgesponnen und ich hab ein paar Vorschläge gemacht und dann kam halt raus, der Satz, der Kraftsatz, das Mantra, ich spiele jetzt diesen verkackten Heiden so wie ich will. Und sie lachte einmal im Kreis da. Ich spiele diesen verkackten Heiden, so verkackten, weil es knallt auch so schön im Hals, ne? Verkackten Heiden, so wie ich will. Und das hat eh jetzt wieder Autonomie, Freiheit gegeben. So, wenn ich den nämlich so spielen muss, wie alle ihn kennen und damit ich eine Stelle kriege, jetzt ist maximaler Verlust an Autonomie und auch an Kreativität und andere definieren jetzt sozusagen extrinsisch, ob das gut ist oder nicht. Und da, da, das macht das Nervensystem ja eng. Wenn ich jetzt sage, ich spiele den so verkackt, ne, so wie ich will und ich glaube, Heiden hat noch ein paar andere Ideen gehabt, wie man den auch spielen kann und ich gucke mal, ob das heute so kommt, ne? Das kannst du natürlich nur mit Leuten machen, wo das alles da ist, ne? Also mit jemandem, der gerade zwei Wochen Trompete spielt, würde ich es nicht machen, so ne. Aber da geht das. Und diese diese Lösungs- oder Stärkungsstrategien, die sind individuell natürlich, ne? Aber das hat sie total befreit. Jetzt spiele ich diesen verkackten Heiden so wie ich will. Und sie hat einmal gelacht und das nimmt dann mit. Das ist der Satz, der ihr bleibt, den schreibe ich ja auch auf. Zweimal täglich, acht Wochen, das ist ein Rezept, da steht RP Rezept Datum zweimal Wochen täglich acht Wochen. Gegebenenfalls Satz verändern, wenn der nicht mehr passt oder Dosis erhöhen und zweimal täglich acht Wochen. Also, ja, klar, zweimal täglich denkt die an ihre Abschlussprüfung und denkt, ich spiel diesen verkackten Heilung so wie ich will und das macht erstmal Spaß. Übrigens, diese diese Kraftsätze sind manchmal so parational, sage ich mal. Ja, das ist keine Logik, die in Sicht oder paralogisch, die sind nicht unbedingt zwingend mathematisch logisch, aber die machen Spaß. Mhm. Die machen Spaß. Und was macht das dann, wenn sie das, wenn der die hat dann gedacht, tut mir, tut mir gut. So, jetzt ist das das Gehirn hat jetzt andere Bodenstoffe aktiviert. Er so Wohlbefinden, Sicherheit, Machbarkeit, Zuversicht und jetzt denkt an den Heidenes State Dependent Memory Recall and Learning. Jetzt erinnert sie sich, ja, kann ich ja schon, habe ich schon so oft super gespielt. Jetzt weiß ich, ob als mein Lehrer neulich gesagt hat, ey, ist super, wenn du das so spielst, hast du die Stelle. Punkt. Mhm. Diese Erinnerung kommt jetzt auf. Jetzt kommt Zuversicht auf. Okay. Das war dann sozusagen ähm das oft reicht so ein Stand. Man hat ja Bad F und dann sind es manchmal fünf Strategien, die man mitgibt, manchmal auch 10 oder 12 oder 15, weil hat manchmal ganz per viele kleine Strategien manchmal. Es gibt so Musiker, die denken dann, ich habe kein absolutes Gehör und deswegen kann ich da nicht mitspielen, wo ich so denke, na ja, dann stell mir doch mal bis zum nächsten Mal 20 wirklich Weltklasse Musiker zusammen, die auch kein absolutes Gehör haben. Das ist nett, wenn du es hast, aber brauchst auch nicht, ne? So, aber der hat das dann idealisiert. Absolutes Gehör, weil er vielleicht fünf Leute kennt, die das haben und die ganz oben sind, denkt man, ich muss auch haben. Ja, nee, muss ja nicht unbedingt. Das können wir auch so mit mit äh ich muss Abitur machen, ich muss das Studium haben, ich muss diesen ne, das ist ja nicht nur in der Musik, sondern in jeglichen Felten kennen wir irgendwie, ich muss das, das, das haben, um das und das überhaupt legitimiert zu werden, dass ich da sein darf. Ja. Genau. Existenzlegitimation. Und dann aber jetzt mal hinzugehen und zu sagen, jetzt frage ich mal keine Ahnung Google oder Chat oder wem auch immer, was sind denn alles die Leute, die kein Abi haben, ja, die keinen Superkörper haben und trotzdem Partner eine Partnerin gefunden haben. Ja, genau. Sowas gebe ich dann im Coaching als Aufgabe. Ich erinnere mich noch ein, ich habe ja für Firmen auch früher viel gemacht. Ähm, da war jemand im Assessment Center, so Management Audit und der war Führungskraft schon gut und sein Chef den Klasse und der sollte jetzt ein Assessment Center machen. Da wird man d geprüft, ob man wirklich geeignet ist, Führungskraft zu sein und der sagte, oh ey, er war total aufgeregt, ne? Weil er hat kein Abitur, hat nicht studiert. Alle um ihn herum in dem Feld haben studiert. Er ist so innerbetrieblich noch dahinekommen und hat sogar das Gefühl gehabt, ich bin ein Alien, ich gehöre da nicht zu. Und dann haben wir natürlich alles mögliche gemacht. Emotionsregulation, alles mögliche, Selbstwerttraining. Dann habe ich aber auch noch gesagt, du, also erstmal, es gibt wahnsinnig viele Leute, die nie studiert haben und ganz nach oben gekommen sind, noch ein paar Beispiele gebracht. Oder Silicon Valley, die fangen an zu studieren, merken ist nicht meins, ich mache gleich einen Laden auf. Also die haben wir ja, ne? Oder der Nachbar von meinem Vater war Hermann Rappe. Das war der Chef von EG Chemiepapier Keramik. Das war jemand, der hatte nie studiert, ne? Der der war ja Gewerkschafter und hat sich hochgearbeitet und war nachher Gewerkschaftsboss, ne? Total netter Typ gewesen, also privat, ich weiß nicht, wie der jetzt da als Gewerkschaftsboss waren, ne? Und dann hat er noch ein Ehrendoktor irgendwann gekriegt von der Hildesheimer Universität, ne? Und da habe ich gesagt, suchen Sie mir mal 20 Leute zusammen, die nicht studiert haben, auch nach ganz oben gekommen sind. Und das hat dann zum ersten Mal gemacht, das ist spannend, ganz viele sind mir da aufgefallen. Ja. Und jetzt gehörst du zu den Punkt. Mhm. So, ne? Und dann ist man wieder, also das Grundbedürfnis nach Zugehörigkeit ist erfüllt, ne? Und dann und dann ist es schon mal gut. Kompetenz ist mir vielleicht viel klarer in dem Moment. Ja, klar, mein Chef will mich da auch haben und dann haben wir was verändert. Also, es geht letzten Endes können wir ja auch sagen, um die Veränderung darum, in solchen Prozessen, ne? Also, man könnte sagen, in menschlichen Entwicklungsprozessen und was wir in Therapie und Coaching sehen, ist ja nichts anderes als die Verdichtung menschlicher Entwicklungsprozesse äh in einem Arbeitsumfeld, wo man dran arbeiten möchte, das zu verändern. Geht's um Emotionsregulation, mich belastende Emotionen zu regulieren, na nach unten fördernde Emotionen, nah zu aktivieren, einschränkende Gedanken und Glaubenssätze zu reduzieren. So, das würde ich mal sagen. Im Grunde ist es phänomenologisch das, da gibt's verschiedene Wege hin. Das Selbstwerttraining, ne? Emotionsregulation mit Klopfen ist ja nur eine Emotionsregulation oder auch unbewusste rote Ampeln auf grün stellen, das sind dann quasi die Wege, die ich da gehen würde. Aber letzten Endes geht's immer doch nur darum, dass wir uns besser fühlen und besser über uns denken. Wenn man das mal so runterbricht, würd sagen, mehr ist das nicht, mehr machen wir eigentlich nicht. Besser fühlen und besser denken. Mhm. Dieses Klopfen, Mm. Das würde ich gerne auch noch einmal mit reinnehmen. Das können wir auch gerne machen. Ja, mein so verrückt auch ist, ne? Ja, aber es ist verrückt und ich glaube ganz viel von dem äh ne, wir haben über die Umgebung gesprochen, ähm über Glaubenssätze geredet und ich glaube, dieses körperliche Empfinden, das haben wir erst schon mal so ein bisschen so gehabt. Das Klopfen ist, das gibt's irgel lange schon. Ich bin die vierte Generation von Leuten, die das dann machen. Also abgesehen davon, dass es im alten China in der traditionellen chinesischen Medizin schon immer den Körper gab, der mit integriert wird. Mhm. Und wir sind ja auf den Taiwan, ich sehe auf den Taiwan so Leute, die sich da so abklopfen oder die im Park sitzen und das so machen. Genauso sieht das Chigong. Genau. Machen machen die auch. Das heißt, der Körper wird stimuliert, aber jetzt nicht zur Emotionsregulation, das ist nicht die Absicht, sondern zur Klärung des Chi, des der Energien sozusagen, ne? Und dann gab's eine Entwicklung in den Vereinigten Staaten, da gibt's ja die Applied Kinesiology, das angewandte Kinesiologie heißt das. Das ist eine manualtherapeutische chiropraktische Technik, wo der George Goodheart eben sehr innovativer Typ war. Der hat alle möglichen Sachen zusammengebracht und der hat eben beobachtet bei einer bei mehreren Patienten, wenn der hier so auf dem Punkt klopft, also der wollte eigentlich nur Rücken, Wirbelsäule gerade machen und sowas, ne? Und dann hat er aber gemerkt, wenn er auf bestimmten Punkten klopft, dann gehen Emotionen weg, Ängste z.B. Und dann gab es eben Roger Callahan und John Diamond, das waren Psychologe und Psychiater, die hatten mal so ein Kurs gemacht da, weil sie so über den Teller geguckt hatten und dann haben die gesehen, wie dieser Typ, der Chiropraktiker, da bei Leuten so klopft, dann geht die Angst weg und dann sagten die, das ist ja krass, das ist ja unser Mier. Dann haben die quasi das Klopfen und alles, was dazu gehörte, noch, da war viel, ich würde sagen Ballast dran, also immer so Muskeltest, der in der Emotion, also in der Körperbehandlung super spannend ist, aber in der Emotionsdiagnostik nicht so ganz passend ist und der Energiehypothese, die kam da ja auch her, das alles Energien, das haben die dann alles mitgenommen und haben das in die Psychowelt gebracht und haben dann die ersten Klopftechniken entwickelt. Und das ist eigentlich immer das Phänomen, man denkt an das belastende Material, also an die Angst z.B., die ich habe und dann macht man etwas im Hier und Jetzt, nämlich, dass man bestimmte Punkte klopft. Also sind wie Akupunkturpunkte. Das sind Akupunkturpunkte. Ob das Akupunkturpunkte sein müssen, ist völlig unklar. Also, ich würde sagen, es ist schon gut, wenn nicht die Handflächen und die Gesichtshaut mit drin habe, weil die eine hohe, sag mal, nervöse Verdrahtung haben im somatosensorischen Kortex Gehirn oben, ne? Äh, also ich stimuliere, während ich eine Angst habe, mache ich eine, erstmal mache ich eine proaktive Erfahrung. Ich mache etwas selbst. Erstes Agents, so ne, wirkens. Dann setze ich einen Hautstimulus, wo ich quasi eine Information ins Gehirn hochjage. Zweite Information, ne? Und das dadurch, dass ich verschiedene Punkte klopfe, sind es verschiedene Hirnareale. Und jetzt gibt es da oben ist gibt's eine hochinteressante Wirkhypothese, warum das wohl funktioniert, eine Umorganisation der der zentralnervösen Aktivierung der der Angst, ne? Das Wichtige ist, eine Erinnerungsspur ist dann am fragilsten, also am unsicherbarsten, wenn sie erinnert wird. Das heißt, wenn ich jetzt eine Angst habe, die dir aber nicht hochhole und dann das mache, wird das nichts ändern an der Angst. Ich muss diese Angst hochholen. Ich muss sie benennen. Benennen muss ich sie noch nicht, weil viele können sie gar nicht benennen. Die sagen nur, ich weiß es nicht, aber was ist denn das? Dann kommt ihr wieder so könnt das mal erklären und dann sagen die ja und dann sind wir oft raus, weil wir nicht verstehen, was die meinen. Aber deswegen sage ich, ich brauche gar keine Wörter. Ich guck die Leute an und ich sehe, das tut ihnen nicht gut. Tut das gut? Nee, dann sage ich einfach nur, fokussieren Sie sich da bitte drauf und machen Sie einfach das, was ich mache hier. Klopfen und atmen. Klopfen, atmen und wir bleiben im Kontakt, also Face-to-Face-Kommunikation, was dem Nervensystem ein Gefühl von Sicherheit auch gibt. So, dann klopfen wir, während derjenige an seine Angst denkt. Können wir das mal zusammen, können wir machen. Du kannst ja ein kleines Thema nehmen, was dich nervt oder stört. Mhm. Warte mal, muss ich kurz überlegen. Genau. Irgendwas, was sich sowieso immer wieder meldet irgendwie. Warte, warte. Oh Gott, da kommen gleich so viele Sachen hoch. Na, alles, alles in einmal waschen. Wir machen jetzt mal, wir machen jetzt äh äh Ja, ich habe also genau, irgend ich und jetzt ist interessant, das könntest jetzt sagen, was für ein Gefühl ist es? Angst, Scham, Peinlichkeit, Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Ärger, Wut. Man könnte auch sagen, nee, ich sag's gar nicht, ich sag das Gefühl nicht. Es ist ein Gefühl. Ist ein Gefühl. Ja, man kann ja verdeckt arbeiten. Das finde ich total cool. Ist ein Gefühl, eins, was immer mal wieder kommt, vielleicht bezogen auf einen bestimmten Kontext. Ja. Und was aber unangenehm ist, wo ist denn das auf der Skala, wenn 10 das unangenehmste ist, was man sich vorstellen kann und null das Vollkommene, wo wirst du sagen, ist das ungefähr? Sieben. Sieben, das ist schon ein unangenehmes Gefühl. Ja. Wäre das okay, wenn sich das verändert? Das wäre auf jeden Fall okay, wenn sich das verändert. Ja, okay. Da wollen wir das mal machen. Echt? Ja. Cool. Ja, wir haben doch alle solche, also es gibt ja immer Menschen, die sagen, oh, das kann man e jeder hat doch irgendein Thema, was er nervt oder drückt oder sowas, ne? Als erstes würden wir jetzt hier diesen Kreiskkurbeln da und am linken Schlüsselbein so nach außen kreisen. Mm. Okay. Und dann könntest du ähm gleich was sagen. Und zwar, der zweite Teil des Satzes ist entweder auch wenn ich da das da so habe, auch wenn ich dieses Gefühl da habe, könntest du sagen, acht und schätze ich mich so wie ich bin oder liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin. Hör erstmal, was dir gefällt, ne? Kannst du aber auch sagen, auch wenn ich das Gefühl so habe, bleibe ich in Sicherheit, behalte ich den Überblick. Mm. Du könntest auch sagen, auch wenn ich das Gefühl da habe, bestimme ich, was gut für mich ist. Nehme ich mir den Raum, den ich möchte, gehe ich meinen ganz eigenen Weg. Also, das ist egal und nicht nachdenken, was brauche ich jetzt, sondern eher so, wo sagt dein Körper, ey, Wall will ich haben. Ja, Wall ist es. Zwei. Auch wenn ich dieses Gefühl habe, bleibe ich in Sicherheit. Bleibe ich in Sicherheit. Ja, super. Nehmen wir das so. Auch wenn ich dieses blöde Gefühl da habe, bleibe ich in Sicherheit. Ja, und du sprichst, wenn es geht, ganz aus, ne? Auch wenn ich das blöde Gefühl habe. Auch wenn ich dieses blöde Gefühl habe, bleib in Sicherheit. Bleibe ich in Sicherheit. So. Mm. Das ist erstmal eine phänomenologische Anerkennung, dass es das gibt, dieses Gefühl und gleichzeitig aktivierst du ein Kernbedürfnis. Ja, Sicherheit. Klingt gut. Jetzt haben wir schon was verknüpft, ne? Jetzt denkst du an dieses Gefühl, wenn du willst, ne? Und jetzt klopfen wir. Ich mache das vor, du machst das nach. Handrücken als erstes zwischen Klein und Ringfinger, wenn es geht, da. Und jetzt nur atmen und klopfen und an das Gefühl denken. Mehr müssen wir gar nicht machen. Das ist auch ganz angenehm. Dann bin ich nicht so überfordert in dem Behandlung, ne? Mm. Handkante klopfen, atmen, klopfen, an das Gefühl denken. Mhm. Und neugierig sein, was passiert. Und was auch spannend ist, mal gucken, wie sich die einzelnen Punkte anfühlen. Es gibt nämlich Leute, die sagen: "Bo, der Punkt, der ist ja super, da löst sich richtig was." Und andere sagen, der ist unangenehm. Unangenehme Punkte würde ich auslassen. Manche sagen, die Punkte sind alle gleich, dann würden man alles gleich machen, ne? Kleinfinger klopfen. Genau. Von so am besten so auf die Nagelfalze oder auf die Beere. Ja, so. Genau. Atmen, klopfen, an das Gefühl denken. Genau. Und neugierig sein, was passiert. Also, ich merke jetzt gerade, dass ich bei mir dieses Gefühl, also über das ich nachgedacht habe, ich merke es im Benennen im Inneren, dass ich ich merk es in meinen oben an den Schultern. Ja, du müsstest aber übrigens jetzt gar nicht so andauernd ganz schnelle Feedbacks geben. Wir können noch erstmal ein paar 16 Punkte durchklopfen, weil sonst wärst du jetzt sozusagen im zusätzlichen Aktivierung. Ich muss jetzt erklären, was passiert. Das brauchen wir nicht, ne? Wenn man Mittelfinger als nächstes, den Mittelfinger, Ringfinger können wir auslassen. Mittelfinger, Mittelfinger, Mittelfinger. Genau. Der merkt man, dass du im Aufmerksamkeitsfokus da dann bist, ne? Atmen, klopfen, gucken, was passiert. Und das ist ja sieht ja auch verrückt aus, ne? Wir machen das ja jetzt mal hier. Zeigefinger klopfen, atmen, klopfen, an das Material denken, gucken, was passiert, gucken, wie der Punkt sich anfühlt. Wie gesagt, es muss keine Unterschiede geben. Könnte aber sein, dass Leute sagen: "Boah, der ist ja gut." Also, wow. Dann könnte man sich entscheiden, nur so zwei, drei Lieblingspunkte zu klopfen. Daumen klopfen, an das Thema denken, atmen, gucken, was passiert. Genau. Zwischen den Augen klopfen, das Thema denken. Genau. Atmen, klopfen, gucken, was passiert. Direkt auf der Augenbraue. Genau. Atmen, klopfen. Genau. Kontakt zu dem Material aufnehmen. Neugierig sein, wie der Punkt ist. Auge seitlich an der Schläfe klopfen. Ja, da genau. Ich mache auch mit. Das muss ich mitmachen, ne? Und dann bist du da in deinem Kontakt. Jochbogen klopfen, atmen. Genau. Unter der Nase klopfen, an das Material denken, neugierig sein, was da passiert. Mhm. Unter der Unterlippe klopfen. Genau. Und am Schlüsselbein klopfen. Also, die Metapher Spiel ist jetzt wieder eingebaut, ne? Äh Rippenbogen klopfen unterm Arm und Mitte Brustbein. 16 Punkte, weil 16 Bundesländer, ne? Muss natürlich jetzt Bundesland Punkte haben. Jetzt machen wir eine Zwischenentspannung. Handrücken einmal noch mal klopfen, Augen schließen, wieder öffnen und einfach nur jetzt Kopf gerade lassen und die Augen gucken auf den Finger. Einmal nach unten rechts, dann nach links, nur die Augen, Kopf bleib gerade. Genau. Und dann noch mal zurück und dann einmal in den einen Bogen gehen mit den Augen. Aber wir machen jetzt einfach Augenstretching, ne? Und dann noch mal die andere Richtung gehen. Super, super, super, super. Und dann ein paar Töne summen. Dann also, wir aktivieren ganz schnell verschiedene Hirnareale. Rückwärts zählen. 7 6 5 4 3 2 1 out. 7 6 5 4 3 2 1. Dann wieder irgendwas summen. Aufhören mit Klopfen und summen, noch mal das Material denken, gucken, wo es jetzt ist und es kann unverändert sein, es kann ein bisschen anders sein, es kann total anders sein. Ist wirklich witzig. Ist mir ein bisschen mehr egal. Also, ich würde sagen, von dieser sieben auf ne auf eine vier. Ja, hätte ich jetzt auch gedacht. Eine vier. Genau. So, ohne dass wir darüber gesprochen haben, das ist schon mal interessant, ne? Genau. Jetzt könnte man sagen, bei vier lass ich oder man arbeitet weiter da dran, ne? Aber okay. Ja, genau. Und das ist und deswegen sag Erkenntnis ist genau, Erkenntnis ist erfahrungsabhängig und erstmal sieht man das und denkt, ey, das ist ja voll, ich kenne Leute, die sagen, der Boden ist jetzt komplett esoterisch geworden. Ich verstehe das auch, ne? Ähm, wenn man das noch nicht erlebt hat, ist das noch nicht erklärlich. Wenn man das mal erlebt hat, dann passiert genau das, was bei dir gerade passiert ist, dass du da gerade sagst: "Hallo, hä, ich das bilde ich mir doch nicht ein, doch, ich krieg's ja gar nicht mehr hoch. Wie kann denn das passieren?" Und jetzt gibt's ganz viele unterschiedliche Wege damit umzugehen. Man kann sagen, ja, ich war abgelenkt oder das kommt ja garantiert wieder oder es war gar nicht sieben vorhin, habe ich nur so gesagt. Oder man kann eben sagen, krass, hast du das gerade gewesen, ne? Ja, ich ich kann es, ich will es auch gar nicht intellektualisieren. Jetzt einfach ein anderes äh äh ein anderes Verhältnis zu diesem Gefühl. Sehr, sehr, also wirklich bemerkenswert. Ja. Und das ist auch wieder zum einen hast du eine Selbstwirksamkeitserfahrung gemacht, ne? Können wir erst mal erklären. Zum anderen hast du dich die Stimulation von Oxytocin freigesetzt, Bindungshormon, was eben emotionsregulierend ist. Dann weiß man durch die Akupunkturforschung, dass Endorphine, Endocannabinoide, Serotonin aktiviert wird. Das heißt, wir haben die körpereigene Apotheke einmal weit aufgemacht, ne? Wo das da wie genau wirkt, ist natürlich schwer zu sagen, ne? Aber das ist jetzt nicht irgendwas, was wir da gemacht haben, sondern das ist definitiv eine extreme Stimulation von äh man könnte auch sagen, neuronalen Selbstreparaturmechanismen oder sowas, ne? Und du hast eine Selbstwirksamkeitserfahrung, du hast das ja gemacht. Ich habe das gemacht und ich habe es am Ende auch gespürt und das ist glaube ich das, was da so diese, also ich kann mir schon vorstellen, also ich bin nicht in dieser Situation gewesen, sondern es ist eine nervige Situation, die ich schon eine Weile habe und ich kann mir auch vorstellen, dass ich, wenn ich wieder in dieser Situation komme, dass ich dann wieder Richtung fünf oder sechs tendiere, aber ich habe so das Gefühl, das ist eine sieben, glaube ich, wird nicht beim nächsten Mal nicht, wer genau, das kriegen wir nicht hin. Und ich sag mal, Qualitätssicherung findet natürlich immer im Alltag statt, ne? Ja, aber es kann auch durchaus sein, dass dann jemand sagt, die Situation war und es ist echt verrückt, aber ich fahre noch nicht mal bei vier, weil das ist zu Hause noch weiter runtergegangen oder eben es ist jetzt einer der Big Five Lösungsblockaden. Also, wir haben eben über die Bad Five selbst darüber gesprochen, dann habe ich noch ein bisschen was beobachtet, was ich Big Five Lösungsblockaden genannt habe. Könnte sein, wenn sowas am Start ist, dann bleibt es eben bei vier und hat konserviert dieses Unbehagen von vier noch so ein bisschen und dann würde man das durchaus auch runterkriegen auf null oder auf eins oder zwei, wenn man die Big Five Lösungsblockaden transferiert, noch nimmt. Also, wir haben die Selbstvorwürfe ja am Start, die die kennen wir ja bei dem Bad Five auch, ne? Wenn ich mir jetzt ein Selbstvorwurf mache, bin ich bescheuert, dass ich Gefühl habe, bin ich blöd, meine Herren, bin ich dep. Ja, dann dann entwerte ich mich selbst und stresse mich und habe sozusagen ein Bestrafungsnetzwerk aktiviert und mein Belohnungsnetzwerk downreguliert. Ja, das ist das, was habe ich mit Gunter Schmidt hier besprochen, auch wenn ich mich abwerte, weil ich mein Handy so viel benutze z.B. Erbärmlich habe ich nämlich ja glaube ich genannt und das ist dann schon okay. Ja und ja, das ist ja, das passt ja gut. Wenn ich mich abwerte für meinen Handykonsum, dann fühle ich mich nicht wohl. Was mache ich dann? Viel mit der höheren Wahrscheinlichkeit noch mehr Handykonsum, weil mir das gut tut, so ne? Ja, dann gibt's Fremdvorwürfe. Anderen gegenüber Vorwürfe machen, Big Five Nummer 2, aber die werden nur sozusagen zentral thematisiert, wenn die mich schwächen und nicht, wenn sie mich stärken. Es gibt Fremdvorwürfe, die mich empowern. Da kann die kann ich in der Handlung münden lassen, aber wenn ich jetzt Fremdvorwürfe habe, die mich schwächen, ja, dann habe ich wieder sozusagen den anderen quasi in seiner, ist mal Täterrolle aktiviert und mich in so eine Opferrolle gebracht und ich habe auch das Netzwerk äh Belohnung downreguliert und das Network jetzt Fremdbestrafung aktiviert und das hat es hat verursacht halt kein Wohlbefinden. Hast du ein Beispiel dafür? Na ja, wenn ich sage, meine Eltern, ihr seid schuld daran, dass ich mir nichts geworden ist. Inhaltlich stimmt das ganz oft, ne? Aber die Frage ist doch, tut mir das gut, wenn ich dem anderen diese Vorwürfe mache? Und da beobachte ich ganz oft, dass den Leuten das gar nicht gut tut, sondern sie maximal schwächt. Erstmal gibt man diesem anderen Menschen, der mir nicht gut hat, jetzt 100% Sendezeit. Ja, und dann noch in auf eine Art, wo ich mich immer mehr unterlegen oder wie ein Opfer fühle. Das tut nicht gut, ne? Das ist der zweite Big Five. Der dritte ist eine Erwartungshaltung an andere. Das ist ganz tricky. Das ist meistens überhaupt nicht bewusst, dass ich, wenn ich jetzt was erwarte, wenn ich was von anderen erwarte, ich kann doch wohl erwarten, dass der äh mich lobt. Ich kann doch wohl erwarten, dass meine Eltern einsehen, dass es mir was geworden ist. Ich kann doch wohl erwarten, dass meine mein Chef, meine Chefin mich ab und zu lobt. Ich kann doch wohl erwarten, dass meine Nachbarin mich morgens grüßt. Das sind ja alles inhaltlich total plausible Erwartungen. Aber was passiert, wenn ich so eine Erwartung formuliere? Die Erfüllung der Erwartung liegt nicht in meinen Händen, sondern in den Händen anderer. Und das ist jetzt die Lösung, dass ich dann wirklich feststelle, okay, bleiben wir kurz bei den Eltern. Mhm. Ich sage immer, ja, und weil meine äh mein Vater nie gesagt hat, stimmt auch. Stimmt. Das stimmt innerlich total. Also, es wird nicht wegdiskutieren. Das stimmt. Aber die Frage ist jetzt, tut dir das gut, wenn du deinem Vater von morgens bis abends Vorwürfe machst? Das wäre meine reine mal und dann würde ich sagen, nee, ehrlich gesagt nicht, es ändert sich auch gar nichts an der Situation. Genau, genau. Und ich sag auch immer so ein bisschen provokativ, während wir diesen Leuten Vorwürfe machen, sitzen die irgendwo da am Strand, schlürfen Campari und sagen, wir haben doch alles richtig gemacht, Schatz, oder? Dass unser Kind so komisch geworden ist, hat mit uns nichts zu tun. Also, du machst je mehr, wenn ich die wenigstens ein bisschen schocken könnte da mit meinen Vorwürfen, ne, dann, also ich würde sogar soweit gehen und sagen, die sitzen vielleicht unter Umständen am Strand und kriegen es nicht mehr mit. Die kriegen es gar nicht mit, dass ich jetzt wieder da sitze und den meldet sich nicht. Genau. Die kriegen gar nicht mit. Null. Die kriegen es null mit. Und dann ist nur noch die Frage, will ich meinem Nervensystem das zumuten oder nicht? Und dann ist ja die Antwort eigentlich eigentlich nicht. Na ja, und jetzt kommt's ja. Ich äh die Quelle dieser Fremdvorwürfe ist eine Erwartung, die ich noch habe. Die sollen endlich einsehen. Haben wir nämlich die beide Verknüpfung von beiden. Die sollen einsehen, dass das blöd war. Ja, das war wirklich blöd und das würde jeder Beobachter sagen, was die gemacht haben, war nicht gut. Punkt. Sehen Sie es ein? Nein. So. Und jetzt, das ist ganz interessant, wenn eine Erwartung nicht erfüllt wird von einem anderen, dann ist das zum einen eine Erfahrung von Nichtwirksamkeit. Ich erwarte das und das kann ich ja wohl erwarten. Ich habe alle gefragt, alle sagen: "Ja, das kannst du erwarten." So, jetzt macht derjenige aber nicht. Was wie fühlt sich das jetzt an? Es fühlt sich total machtlos an. Machtlos. Genau. Ich meine Machtlosigkeits-, Hilflosigkeitsgefühl, Nichtwirksamkeitsgefühl und es ist auch ein Stück eine narzisstische Kränkung. Nicht mal das bin ich den Wert oder was? Ja, und jetzt sind wir in den tiefsten Tiefen sozusagen der Psychodynamik, ne? Aber wir sind da relativ schnell reingekommen, weil wir einfach nur auf die Struktur, auf das Muster Erwartung an gucken und die Erwartung an, die noch vorhanden ist, nährt den Fremdvorwurf, der mich schwächt. Dann haben wir die Altersregression, die kennen wir schon von vorhin und dann haben wir, was das wahrscheinlich das Spannendste von allem ist, die parafunktionalen Loyalitäten mit anderen, also Verbundenheiten mit anderen und dann eben meistens, wenn es um Belastung geht, im Leid. Das heißt, es kann sein, dass ich mein Symptom nicht verliere, weil das hieß ja, wenn es ganz weg wäre, dass mir gut ging und all meinen Vorfahren ging es gar nicht gut. Also, ich denke jetzt sofort natürlich an Art von äh ich denke an an Armut, ja, z.B. wenn ich aus dem aus einem Umfeld komme, solche Leute habe ich auch gesehen, ganz einfache Verhältnisse, kein Geld, nichts, keine Ausbildung bei den Eltern. Das Kind hat die Chance gehabt, Abitur zu machen, zu studieren und jetzt geht's darum, richtig zu performen und erfolgreich zu sein, was es auch will. Und dann merkt dieser Mensch, ich kriege das nicht auf die Kette, ich krieg äh ich weiß auch nicht warum, ehrlich gesagt, aber ich scheitere, ich gehe zu bestimmten Forschungsgesprächen nicht hin oder ich habe dann eine Stelle und irgendwas in mir sorgt dafür, dass ich das nicht schaffe. Ich kriege ein schlechtes Gewissen, wenn ich das sehe, was für Geld mir überwiesen wird am Ende des Monats, krieg ein schlechtes Gewissen und die haben nicht die Idee, ist logisch, dass man den nicht hat, dass das eventuell der Hinweis für eine parafunktionale Loyalität zu den einen Verwandten Ahnen ist. Kann das auch eine parasoziale, parafunktionale, parafunktionale Loyalität im Bereich Krankheit sein? Ja, klar, wenn meine Eltern immer krank waren, ich eigentlich nur eine Mutter hatte, die schwer belastet war und krank war, ein Vater, der krank war, psychische Erkrankung selbst, aber um körperlichen und eigentlich so froh, Gelassenheit, Wohlbefinden nicht vorgesehen war in meinem Familiensystem, ne? Parafunktional, das ist also dysfunktional würden wir eigentlich sagen, dysfunktional. Ich habe das aber dann parafunktional genannt, weil ähm das was jetzt für uns als Erwachsene dysfunktional ist, z.B. ich habe Angst oder im Bereich von Trauma, ich dissoziere, ich bin nicht ganz da, das war lebensgeschichtlich manchmal wichtig oder sogar überlebensrettend dieses Symptom. Deswegen finde ich es ein bisschen despektierlich, entwertend, wenn ich jetzt sage dysfunktional, deswegen habe ich das parafunktional genannt. Das bedeutet dann, es hatte eine Funktion, aber die ist jetzt nicht mehr da. Also, das ist ein wertschätzender Blick. Also, ich habe ja viel Gunter Schmidt gelernt, ne? Diese ganze Blick Sichtweise auf Symptome und auf Verhalten ist einer der ganz großen muss.

Man kann wirklich sagen, der im Grunde sagt, vielleicht ein Kernsatz aus unserem Gespräch: Das Burnout ist eine Kompetenz. Natürlich, Menschen gehen komplett an die Decke. Und der sagt aber damit natürlich auch einfach, na ja, der Burnout oder das Burnout will dir etwas sagen. Ja, absolut. Und das ist es. Also, das ist ja ein Reframing. Das ist, das nimmt ja konsequent den Menschen mit seiner Symptomatik ernst und zwar nicht im Sinne von pathologisch drauf gucken, sondern als was will uns das sagen. Also, das würde ich auch so sagen. Ich habe Menschen mit Depressionen gesehen, wo ich sagen würde, die Depression war die letzte gesunde Reaktion auf eine nicht artgerechte Haltung, ja, auf ein nichtstimmiges Leben.

Wenn du mit Ärzten, mit meinen Kollegen über Depression redest, die haben dann immer so Modelle von irgendwie sehr medizinische Modelle, so und es gibt biopsychosoziale Modelle, die ich auch spannend finde. Das wäre mein Konzept, biopsychosozial den Menschen anzugucken. Aber manchmal, das ist ja schon schrecklich, wenn man sagen, die Depression kann tatsächlich der letzte gesunde Hinweis sein, weil es ist wirklich stimmig bei so einem Leben morgens nicht mehr aufzustehen und bei dem, was du tust, mit welchen Menschen du dich umgeben hast, welche Werte du da hast an Bord, du bist da reingerutscht in etwas, was du, das passiert ja, rutschen in Systeme rein, das ist eigentlich keine artgerechte Haltung und das hat mit deinem eigentlichen Leben, was dich erfüllen würde, nicht mehr viel zu tun.

Und jetzt finde ich ehrlich gesagt, und ich fühle mich ja dann rein, die Leute, ich würde auch eine Depression kriegen, aber ist das jetzt eine Krankheit? Müssen wir jetzt irgendein blödes Medikament nehmen? Oder wäre jetzt interessant zu gucken, und dann gibt es ja sozusagen, ich möchte nicht mehr leben. Heißt ja eigentlich primär, so möchte ich nicht mehr leben. Und das würde ich ernst nehmen. Also nicht mehr leben, was ja Suizidalität ist, würde ich sehr vorsichtig sein. Das meinen die Leute auch meistens nicht. Die wollen nicht sterben, die wollen nur so nicht mehr leben. Ja, und dann kann man das als wirklich tollen Move nehmen. Jetzt gucke ich, wie es, wie es woanders leben kann. Und dann kann es aber sein, dass der Weg in diese Lösung schwierig ist, weil man sich das nicht zutraut, weil auch der ein Preis natürlich hat, weil ich dann vielleicht sage, ja, das Häufchen müssen wir jetzt verkaufen, weil so, ne? Und vielleicht der Beruf ist ja auch nicht da gedeiht, nicht. Ich würde eigentlich gern was anderes machen, so ne.

Jetzt sind wir in dem Feld. Wie viel will ich denn im Leben ändern? Ähm, damit es mir besser geht, damit es mir besser geht. Und wir leben ja in einem immer noch einem der freisten Länder der Welt. Also, manchmal ist die Freiheit auch das Problem, ne? Wenn ich woanders gerade mal so mein Auskommen habe, habe ich ja gar nicht dieses Luxusproblem zu überlegen, mache ich was anderes. So, komischerweise haben wir dann da vielleicht gar die Depression, ne? Aber hier ist es ja, ich lebe was nicht. Also, jetzt nicht, dass alle Depressionen diese Dynamik haben, ne? Gibt's ganz, ganz viele verschiedene Dynamiken dafür, dass ich Depressionen entwickeln, ne? Also ganz unterschiedliche. Sagt gar nichts aus eigentlich, wenn man sagt, hat einer Depression, das weiß ich dann nicht, was der hat. Da kann alles Mögliche haben, kann auch eine körperliche Dynamik hinterstecken, ne? Aber es kann eben manchmal in einem kleinen Bereich sein, dass es nicht stimmig ist und das finde ich dann auch ein schönes Reframing, ne? Und dann würde ich sagen, okay, wollen wir mal gucken, wie ein schönes, stimmiges, passendes Leben für dich aussehen könnte und dann geht's jetzt ja darum, was ist dir eigentlich wichtig, ne? Wo sind deine und jetzt wird's ja interessant, Motivationstheorie, ne? Äh, DCN Ryan, ähm, also Kompetenzerleben, Autonomie, Zugehörigkeit, Verbundenheit, ne? Oder Salutogenese, Antonowski, ne? Sinnhaftigkeit, Nachvollziehbarkeit, Machbarkeit.

Spannend ist ja, dass ich diese beiden Namen im Medizinstudium kaum gehört habe. Also mit den Arbeitswissenschaften habe ich das schon gehört, aber nicht im Medizinstudium. Also diese auch Salutogenese, sozusagen an die Gesundheit aus. Genau. Die Frage, was müssen wir eigentlich machen, dass wir gesund bleiben? Und in der Medizin gucken wir nach wie vor, ich weiß schon auch, dass ich da ein bisschen was verändert hat, aber tendenziell, wie heilen wir das Kranke? Genau, wie werden wir krank? Da sind wir unheimlich gut, das zu erklären. Ist auch wichtig, find ich auch super. Wie werden wir krank? Was führt zu Krankheit? Also Pathogenese, Pathologie ist super spannend, aber oft ist dann sozusagen, was führt denn jetzt in die Gesundheit, also, was lässt uns einmal so gesunden, dass wir gar nicht krank werden? Also Prävention, da sind wir jetzt noch nicht so, das rockt nicht so richtig, ne? Präventiv so. Ja. Ähm, oder was führt in die Gesundheit wieder? Konvaleszenz, also Wiedergesundung. Was führt da eigentlich hin? Und da wär es, da brauchen wir viel mehr so Wissen, was Leuten gut tut. Äh, also Ressourcenorientierung, Resilienzorientierung, Sinnhaftigkeit eben auch und motivationale Förderung, ne?

Wenn Menschen das Neues entwickeln, wir Menschen, wenn wir intrinsisch motiviert sind, dann können Menschen alles, übrigens, die Menschen wachsen alle und alle hier auch, die im Moment das Gefühl haben, ich bin abgehängt oder ich bin nicht so wichtig oder hier wartet auch keiner auf mich. Jeder Mensch hat Potenziale in sich, wirklich sozusagen komplett über sich hinauszuwachsen, wenn das Biotop stimmt, das Habitat stimmt und das ist für ihn selbst beglückend und ich würde auch sagen, das ist für uns als Gemeinschaft natürlich extrem beglückend. Ja, klar, weil wir miteinander sehen und wir kommen gut miteinander und das geht und der was der kann, ist finde ich sehen immer wieder Leute, wo ich den e, was das kannst du, tief beeindruckt, könnte ich nie, interessiert mich auch nicht wirklich, aber aber ich find's irre, ist so wichtig, ich glaub, das müssen wir viel häufiger sagen, also viel häufiger Leuten sagen, kann ich ehrlicherweise nichts damit anfangen. Es spielt gar keine Rolle in meinem Leben. Ich find's so hart, dass du das kannst. Cool. Ja. Ja. Ja, das ist ja, das wäre ja klar Wertschätzung für den für das, was ein anderer kann, ne? Ja. Und auch gar nicht so unbedingt was mit mir zu tun muss. Ich habe jetzt muss dran denken, ich habe in in war in Zürich und habe ich Leute gesehen, die auf ihrem Fahrrad so derartig krasse Kunststücke machen konnten und ich stand davor und hatte, ich kann es überhaupt nicht begreifen, was du da machst. Es hat mit meinem Leben null zu tun und es ist nicht mal, also, aber es ist irre geil, dass du das kannst. Ja. Und es ist so. Ja. Ja.

Und da passiert ja folgendes, das ist ja, das passiert, passiert ja auch bei Sportwettbewerben oder Sportveranstaltungen, bei Kunstveranstaltungen auf den Bühnen. Wir dürfen Menschen beiwohnen, sozusagen beobachten, wie sie etwas machen, was mich fasziniert, was mich berührt, aber was ich so nicht kann. Ja, und das ist herrlich. Und das ist irre, weil ein bisschen die Ich-Grenzen auch verwischen. Also, wenn wir uns ganz offenherzig dahinsetzen, dann sind wir ein bisschen auch in der Schauspielerrolle oder in der Sängerrolle oder wenn ich den Alex Honnold sehe, wie da den da hochklettert, ne? Das war für mich genauso spektakulär wie die Mondlandung, muss ich echt sagen. Ich habe das Gefühl, das ist epochal, was der macht, weil das ist eine einzelne menschliche Leistung ohne KI. Mhm. Ohne alles. Und der der geht da hoch jetzt. Natürlich gibt's Leute, die das entwerten und wie kann Netflix das nur streamen? Ja, die haben das mit 10 Sekunden Verzögerung gestreamt. Also, wenn er abgestürzt wäre, dann hätten sie es nicht gezeigt. So ne, kann man immer noch doof finden, aber ich muss sagen, ich war tief berührt davon und ich fand es auch klasse, dass Taiwan da mal so sag mal voll im Fokus stand, ne? Und diese Bilder von Taipei so super aussahen da, ne? Bei diesen Blockaden, dieses Lösen der Blockaden, weil das würde ich gerne noch zum Schluss, müssen wir das noch schaffen, weil ich denke, es gibt viele, die das auch hören und die genau das haben, die denken an den Anruf, der nie kommt. Ja, die Erwartungshaltung an die Erwartungshaltung oder auch an sich an, dass sie, also all die Sachen, die du jetzt aufgezählt hast, also das sind ja, ja, genau.

Also, jetzt um die Lösung finde ich nämlich auch, das erste ist Diagnostik, wir erkennen die die B. Und jetzt kommen, gehen wir in die Lösung. Also, ich arbeite dann immer mit dieser Selbststärkungsintervention, dass ich erstmal phänomenologisch anerkenne, dass es so ist. Auch wenn ich da mir ein Vorwurf mache, ach und schätze ich mich so, wie ich bin, bei Selbstvorwürfen. Und dann kommt eine ganz zentrale Frage: Das, was du dir da vorwirfst, konntest du oder wolltest du nicht anders, oder wusstest du nicht anders? Also, das ist die Frage im Grunde, das ist Paragraph 2021 STGB, ne? Konntest du oder wolltest du oder wusstest du es nicht anders als das getan zu haben, was du dir jetzt vorwirfst? Und die Frage haben wir uns oft nicht gestellt und die ist aber ganz zentral. Konntest du oder wolltest du oder wusstest du es nicht anders, oder war eine Mischung als das getan oder unterlassen zu haben, was du dir da die ganze Zeit massiv vorwirfst? Und das ist ein Introspektionsprozess, ein Denkprozess und dann passiert wirklich, dass die Leute erst, oftmals erstmals nachdenken. Manche sagen, ich ich konnte ja gar nicht anders und ich wollte das nicht und ich wollte es aus guten Gründen nicht anders, aber ich wusste damals noch nicht, dass es eine falsche Entscheidung war. So, aber es wird oft plausibel, dass ich sozusagen da nicht konnte oder wollte.

Und dann geht's eine weitere Übung. Also, weil das reine Denken, habe ich beobachtet, reicht nicht. Dann mache ich eine Verzeihübung, indem ich sag, guck mal, ob das geht, Zeigefinger klopfen und sprich mal aus und jetzt verzeihe ich mir, weil mir klar wird, dass ich zum einen nicht anders konnte und zum anderen aus guten Gründen nicht anders wollte und dazu stehe ich. Das mache ich dann zweimal so und dann passiert natürlich alles Mögliche. Manche sagen, kann ich nicht mir verzeihen. Sag ich, okay, dann müssen wir jetzt verdünnen und jetzt tue ich mal so, als würde ich mir verzeihen, oder jetzt experimentiere ich mal mit dem Verzeihen. Jetzt kommen wieder dann die Metapher oder das Netzwerkspiel da rein. Brauche ich da mal gegenüber, oder kann ich das du? Kann ich, habe ja auch Selbsthilfebücher geschrieben, das ist da erstmal alles beschrieben. Und man kann weite Strecken sich da selbst auch coachen, aber natürlich, wenn das richtig mal fette Bulletten sind, dann ist es ganz angenehm, sich jemanden zu haben, der das schon ein bisschen kann und mich da unterstützt, so ne. So, da kommt die Verzeihübung. So.

Und dann gibt's aber ein Kraftsatz wieder mit, weil das reicht nicht, das einmal zu machen. Und dann würde ich sagen, wann machst du dir eigentlich Vorwürfe im Leben? Und das ist auch wieder Muster. Also, und gerade Menschen, die hohe Erwartungen an sich haben, die sehr leistungsorientiert sind, haben oft eine gewisse Begabung, sich Vorwürfe zu machen. Dann frage ich, wann machst du dir eigentlich Vorwürfe? Wenn du deine Erwartungen nicht entsprichst, wenn du dir, wenn du dein eigenen Ansprüche nicht entsprichst, wenn du die Erwartung anderer nicht erfüllst, oder wenn du Fehler machst. Und dann gibt's noch ein paar andere Inseln, aber wenn ich mit diesen drei Sachen, den eigenen Ansprüchen nicht genügen, Erwartung anderer nicht erfüllen oder Fehler machen, das damit habe ich meistens so 90% der Selbstvorwürfe schon erklärt. So, und das ist dann erstmal wieder ein Erkenntnisprozess. Ach stimmt, immer wenn ich meinen eigenen Ansprüchen nicht genüge, mache ich mir ein Vorwurf. Okay, blöde Frage, tut der dir gut, der Vorwurf? Dann mach's weiter. Ich kann auch mit drauf hauen be auf dich, ne? Aber meine Beobachtung hilft nicht.

Und dann kommt ein Gegenmittel. Auch wenn ich meinen eigenen Ansprüchen nicht genüge, schreiben wir dann auch auf, ne, dass die Medizin, die Wortmedizin wird, das was auf Rezept geht, das wird auf Rezept aufgeschrieben. Ja, auch wenn ich meinen eigenen Ansprüchen nicht genüge. Und dann sage ich, bislang hast du dir jetzt ein Vorwurf gemacht, oder? Ja, stimmt. Jetzt biegen wir anders ab. Schaue ich ab jetzt wohlwollend und liebevoll auf mich, z.B. oder liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin? Oder jetzt machen wir wieder ein bisschen Humor, überschütte ich mich mit Selbstliebe in Hülle und Fülle, oder werde ich mein eigener Follower, oder like ich mich bis zum Erbrechen, oder verknalle ich mich in mich selbst? Also, ich mache dann auch so Übertreibungen. Also, Humor hilft da auch. Humor, Humor ist einer der wichtigsten. Die Haltung von Pep ist eine Haltung von Leichtigkeit, Zuversicht und Humor und die halte ich, die halte ich für absolut todernst ist das übrigens gemeint. So, also ich sag mal, die die man kann Leichtigkeit, Zuversicht und Humor gar nicht ernst genug nehmen. Also nicht nur in Psychotherapie. So, ich würde sogar noch viel weitergehen, sogar auch gesellschaftlich, weil das ein totaler Gamechanger sein kann, eben nicht sofort genauso zu reagieren, sondern mit einer Haltung von Zuversicht. Also gerade in unserer jetzigen Weltuntergangsstimmung, wir können ja alle und da gibt's gute Gründe, sich infizieren zu lassen davon, dann haben wir nicht mehr viel Chancen. Wenn ich aber Zuversicht habe, spannende Welt, sowas von durcheinander war die ja noch nie, wir haben ja eine richtige Krise, na ja, dann kann ja bald eine wirkliche Neuorientierung kommen. So, das klingt dann naiv, ne, weil es nicht so durchdacht ist, aber das ist zutiefst sinnvoll so zu denken, weil das auch so ist, Muster müssen erstmal zerbrechen, um sich wieder neu aufzubauen. Also sozusagen. Mhm. Äh, das gibt's ja auch diese Beobachtung und äh, ich habe nur Zuversicht, erstmal geht's mir besser damit, auf jeden Fall. Zweitens, ich stecke andere an, dass sie auch weiter an die Zukunft glauben. Und drittens, ich erkenne vielleicht jetzt was in der Zuversicht, da ist ja was, da entsteht ja gerade was. Hast du das auch mit Krieg? Ja, wollen wir da mal hingucken? Das würde ich doch nicht sehen, würde ich die ganze Zeit denken, ich wir sterben alle. Ich, also keine Entwertung. Ich find es so nachvollziehbar, wenn Leute jetzt wirklich total verzweifelt sind und glauben, was ist denn das für eine Welt, in der wir da leben. Ja, der Menschen haben Angst, große Angst im Moment. Ähm, und deswegen finde ich es auch wichtig und man könnte auch sagen, Psychotherapie, da dürfen wir jetzt nicht mehr in diesen Räumen da machen, sondern müssen wir viel mehr, also emotionale Selbstregulation, würde ich ja sagen, in die in die Welt bringen. Deswegen ist ja diese Klopftechniken, die ja so verrückt aussehen, sind ja ein Stück Demokratisierung von Psychotherapie, finde ich. Da kann ein Mensch alleine was machen und sich wirklich regulieren. Also diese Beschreibung krieg andauernd, schreiben mir Leute Mails, ich habe das mal gemacht, das ist ja toll. Ich würde auch nie irgend zu einem hingehen, aber ich habe das dann gemacht und so. Ja, und das kann das sein, dass mir jetzt besser geht. Ja, klar, haben sie ja gesagt, ne? So, das diese Beobachtung machen wir nicht bei komplexen Themen, da reicht das Klopfen nicht, ne? Aber bei allen phobischen, bei allen Angstthemen ist es oft so, dass die Leute das selbst alleine für sich machen und sagen, wie du das ja eben gemacht hast, ob ich das jetzt hier live mit dir gemacht habe, oder ob du dem Video angeguckt hättest, oder was so ein Selbstbuch, was sagt er da? Okay, mache ich das mal so. Okay, okay, wie ist denn das jetzt? Hätte genauso funktioniert. Bisschen besser ist es natürlich, wenn man im Communitas ist, also im Kontakt, in der Bindung. Ne, weil man auch die, du siehst die Zuversicht von mir ja in dem Moment auch. Ja, ne? Und das ist jetzt kein Riesenthema, aber wenn jetzt jemand wirklich ganz schlimmes erlebt hat, wenn die Zeh wäre ganz schlimmes erlebt hat und dann, wenn die das dann erzählen und dann sitzen die Therapeuten da sind auch geschockt von dem Erlebnis, jetzt guckt der Patient in ein geschocktes Therapeutengesicht, nicht gut. Deswegen äh ist es total, deswegen da ist die Zuversicht extrem wichtig. Aber es gibt ja dann manchmal auch genau die Situation, also ich neige auch dazu dann in so einer Situation, ich mache dann eher auch mal ein Witz. Ja. Und dann denke ich dann manchmal danach, ah, jetzt hast du das aber versemmelt, weil du hast jetzt einen Witz gemacht und ähm, oder es gibt ja auch die Situation, dass ich mache einen blöden Witz, ja, entwerte ich mich jetzt auch gerade, weil ich sage, ist ein blöder Witz, ich mache einfach einen guten Witz und mein Gegenüber sagt, toll, also nimmst überhaupt nicht ernst. Ja. Ja, das ist genau. Wann passiert dir das? In in so einem Kontext hier in dem Interview oder privat? Nee, ne, nee, das passiert eher in, also in im privat. Ja.

Und jetzt ist die Frage, erstmal habe ich einen Auftrag, den anderen zu unterstützen? Jetzt, das ist das erste wieder. Zweitens, die Arbeit mit Humor braucht natürlich Dosierung und als Allerwichtigste, wenn ich mit Leichtigkeit, Zuversicht und Humor arbeite, da gibt's noch eine Vorbedingung, eine unabdingbare Präambel. Das ist Würdigung des Leids. Das ist das ist unveränderlich, ist unverhandelbar. Geht nicht ohne und das ist immer, immer wichtig. Aber wenn ich nur Leid würdige, dann kann es sein, dass ich in der Leidwürdigung stecken bleibe und das wäre dann auch nicht gut. Das wäre dann wieder ein Symptom. Aber Leidwürdigung ist das Wichtigste, weil das haben die Menschen oft nicht gemacht, selbst nicht gemacht und das Umfeld nicht gemacht und dann fühlen sie sich in ihrem Schmerz und Leid nicht ernst genommen. Leidwürdigung ist wirklich unabdingbar und das kann passieren, wenn man nur ein Witz macht. Man macht den vielleicht, wenn man denkt, oh, jetzt kein Bock auf das nervige jetzt hier so so, machst ein Witz und dann ist es dann in dem Moment wäre es vielleicht wirklich eine Form von Abwehr. Ich will das nicht hören. Das wäre die psychoanalytische Sichtweise von Humor, die aber nur eine wirklich eine ganz kleine Sichtweise ist, ne? Humor ist weitweit mehr als das, was wir einer Analyse denken.

Und dann könnte es sein und dann merkt er auch, der will einfach das nicht hören. Mein Leid, wenn du jetzt aber sagen würdest, ist meine Herren, ist ja richtig kacke, oder? Das tut mir wirklich leid. Es ist richtig schwer, was du da gerade erlebst, meine Herren. Was brauchst denn jetzt? Sag mal, das berührt mich jetzt ehrlich gesagt. Ich kenne dich ja schon lange und das ist echt kacke und ähm, erstmal Würdigung des Leids, ne? Das ist ja echt, also weiß gar nicht, ob ich da noch so aussehen würde wie du. Ich glaube, ich würde da völlig abkacken und so, ne? Und dann erstmal war Leidwürdigung und dann könnte man jetzt kommen mit mir, aber was mir aber auch auffällt, also können mir vorstellen, dass andere schon völlig fertig werden jetzt. Ich habe, bin echt ein bisschen überrascht, wie du da bei dem Thema noch so stabil bleibst. M da muss ja irgendwas in dir ziemlich, ziemlich viel Resilienz haben, ziemlich viele Stärken haben, klares Fundament haben und so, ne? Und dann könnte man jetzt sozusagen gucken und ich brauche ein Auftrag, wenn ich mit arbeite, sonst würde ich kann ich nicht viel machen, ne? Wenn ich jetzt kein Auftrag habe, dann würde ich zumindest Zuversicht haben. Jetzt Zuversicht ist schon mal wirksam. So, wenn ich jetzt viel Leidwürdigung, viel Zuversicht implementiert habe, dann könnte jetzt vielleicht eine Leichtigkeit entstehen oder ich bringe noch was, was in Richtung Leichtigkeit geht. Also, ich glaube, wenn du dem Thema so ein bisschen Raum gibst bei dir, bei deinen Intelligenzen und bei deiner mal Kreativität, guck mal, was du schon alles geschafft hast. Also, weißt du noch damals das und das und das, da bist du rausgekommen. Ey, du hast da drin gesessen. Ich hätte mal gesagt, da kommt er nie raus. Ja, du bist da rausgekommen. Also, ich will jetzt nicht sagen, dass es nicht schlimm ist, was du da gerade hast, aber wenn ich so auf dich gucke als langjähriger Begleiter, ich glaube da, also das kriegst du hin. Also bin ich mir, das wird anstrengend, es kostet ein Preis, aber ich wäre jetzt zuversichtlich, ehrlich gesagt. So mehr kann man jetzt vielleicht im privaten gar nicht machen, wenn er jetzt sagt, können wir dran arbeiten. Stimme, machst du jetzt den Witz? Ja, ich mache noch gar keinen Witz. Also jetzt jetzt habe ich den in der Therapie. So. Okay, so.

Jetzt habe ich ein Auftrag, bitte hilf mir, dass ich rauskomme. So und dann würden wir jetzt erstmal Leichtigkeit und Zuversicht machen. So und dann sagt er vielleicht, das werde ich nie los. Und ich merke, wir haben super guten Rapport, ne? Also wir sind echt gut im Kontakt, wir haben Leidwürdigung gemacht, Zuversicht und ist schon da. Dann würde ich vielleicht hiermit arbeiten, auch wenn ich der einzige bin, der aus sowas niemals rauskommen wird. Ach und schätze ich nicht so wie ich bin, oder jemand sagt, das Problem werde ich nie los. Dann würde ich eben den Humorativ habe ich das genannt, auch wenn ich dann Würdigung erstmal dessen, was ist, phänomenologisches Anerkennen, was ist, auch wenn ich dieses Problem habe, ach und schätze ich mich so, ich bin. Auch wenn ein Teil von mir befürchtet, dass ich das niemals loswerde, ach und schätze ich mich, wo ich bin. Auch für den Fall, dass ich das mein Leben lang behalten werde, auch dann, ach und schätze ich mich so, wie ich bin. Auch wenn ich das Postmortal immer noch habe, ach und schätze ich mich so, wie ich bin. Und da fängt der Humor an. Dann kommt, dann lachen die Leute meistens, auch wenn ich das ganze zeitnah überwinde und da überhaupt nicht mehr reinkomme in das Problem, ach, schätze ich mich auch so, wie ich bin. Und ich muss immer wieder gucken, geht das noch? Also, ich muss extrem kurze Feedbackschleifen haben, sonst geht das nicht. Verliere ich den Menschen da, ne? Dann kommt noch einer drauf. Auch wenn ich es gerade schon verloren habe, nur noch nicht mitbekommen habe, schätze ich mich so, wie ich bin. Dann lachen die meistens wieder und dann kommt do einer. Scheißegal, ob ich das Problem habe oder nicht, ich achte und schätze mich in jedem Fall so, wie ich bin. So und dann sag ich mal mal am Amen und dann lachen die auch so. Und dann, wenn du merkst Resonanz, also Humor hat eine Resonanz. Dür sagen, wir singen aus dem Lied 432, der Herr war mein Hirte. Es hat mir aber manchmal auch nichts genützt. So ne, und dann ist ist was anderes im Raum und die Leidwürdigung ist die ganze Zeit da. Also die läuft ja auch als Basso Continuo weiter, aber ich habe ein Auftrag, dass ich was ändern darf und dann haben wir diese dieses Kontinuum von Leichtigkeit zu Versehung, Humor, das haben wir da und nicht immer.

Ich habe, als die der Ukrainekrieg anfing, haben ukrainische Psychotherapeuten mich angefragt, ob ich den das zeigen könnte mit Pep und Klopfen. Und dann habe ich klar. Und dann war da 30, 40 Kacheln und ich wusste überhaupt nicht, wer da ist und wie es denen geht und ob die gerade lebensbedroht sind und sowas. Ich habe null Humor gehabt und null Leichtigkeit, aber Zuversicht. Ja, und mehr war da nicht möglich, weil ich nicht weiß, gibt's ein Resonanzbogen für für den nächsten Schritt. Wenn ich dann mit einem einzelnen gearbeitet hätte, dann hätte ich von der Zuversicht sicherlich noch die Leichtigkeit implementiert und vielleicht sogar hätten wir ein ein etwas mit in Richtung Humor gemacht auch, ne? Übrigens, also ich mache da keine Provokationen in dem Fall, sondern ich arbeite mit Leichtigkeit, Zuversicht und Humor. Aber das ist provozierend oftmals natürlich, ne? Diese drei Wörter Leichtigkeit, Humor, Zuversicht, ich glaube, die kann man sich. Das ist total wichtig, find ich. Ja. Also noch viel, viel weiter drauf schreiben. Ich hätte noch, also wir könnten noch über Sucht und so viel andere Sachen sprechen, aber ich weiß jetzt schon, dass du noch mal wiederkommst. Okay. Ich muss lieber Mich, ich muss jetzt gleich zum Tennis. Tennis. Ja, super. Tennis gleich. Hätt ich das gewusst, hätt mein Tennisschläger mit. Nein, nee, ich muss vor allen Dingen, ich kann nicht verstehen. Das ist guter Grund. Das ist vor allen Dingen zum ersten Mal, dass ich das, ich gehe zum, ich guck mein Spiel an. Zum allerersten Mal in meinem Leben Spiel an und das werde ich jetzt machen. Ich bedanke mich sehr, dass du da warst. Danke für die Einladung und ich würde gerne zum Schluss, das weißt du, es gibt eine große Plakat von am Alexanderplatz und ich möchte natürlich auch, dass du da einen Satz drauf schreibst. Was schreibst du? Ja, ich würde tatsächlich auch dir nehmen, man kann Leichtigkeit, Zuversicht und Humor gar nicht ernst genug nehmen. Vor allem jetzt in unserer Zeit. Ja, das stimmt. Ey, vielen herzlichen Dank. Du hast so viele Sachen, also, also natürlich auch, du hast es ja schon gesagt, in einer Geschwindigkeit, tut mir leid jetzt, also 0,5% 0,5 Geschwindigkeit. Ja, ich würde sagen, also das ist der Podcast, also es. Nein, es ist wirklich fantastisch und ich finde vor allen Dingen, dass du so ein Klasse, also so ein ja, so ein kleinen Apothekenkoffer mitgebracht hast heute, also für die Hausapotheke, dass man sich die Sachen angucken kann und du bist auf so fantastische Art, also wirklich, dass ich dich angucke, den so wow, also es ist wirklich ein Talent und eine Begabung, das kann ich gar nicht anders sagen. Vielen herzlichen Dank. Vielen Dank auch ein sehr schönes Gespräch. Danke schön. Super. Das war Dr. Michael Bone. Vielen, vielen herzlichen Dank fürs Zuschauen und auch zuhören. Es gibt ja manchmal so Folgen, da gehe ich raus und habe irgendwie das Gefühl, ich bin ein bisschen anders als ich reingegangen bin. Und das war bei dieser Folge genauso. Einerseits durch dieses Klopfen. Ich habe keine Ahnung, was da innerlich mit mir passiert ist, aber irgendwie habe ich gemerkt, dass ein Thema sich noch nicht ganz aufgelöst hat, sondern so ein bisschen aufgelöst hat. Echt abgefahren. Und aber auch sonst ist bei mir so, wie so ein paar Rädchen sind so eingerastet. Ja, ich liebe Gespräche wie dieses Gespräch. Mochte das natürlich mit Kunde auch schon total und mit vielen, vielen anderen Experten, mit denen ich in letzter Zeit gesprochen habe. Ich freue mich auch total, dass ihr das Ganze auch so gut findet. Das ist jetzt nicht selbstverständlich in dieser Zeit, wo es ja ganz oft um irgendwelche Sachen dagegen geht. Ich möchte was dafür halten. Deswegen freue ich mich, wenn ihr diesen Kanal abonniert, wenn ihr ihn weiter verbreitet, wenn ihr die Folgen teilt. So helft ihr mir ja hier einen positiven, ein noch größeren positiven Ort zu kreieren. Herzlichen Dank dafür. Herzlichen Dank natürlich auch an mein Team, an Lena Rochol für die Redaktion, an Lukas Hambach für die Produktion und am Mitgnügen für die Distribution und Vermarktung. Und wenn ihr Lust habt auf eine weitere Folge Hute Matze, dann möchte ich euch die Folge mit Sheila Deliss empfehlen. Die ist Gynäkologin und wir haben ganz viel über Sex gesprochen. Vor allen Dingen hat sie mir, habe ich so das Gefühl, die Sexualunterrichtsstunde gegeben, die ich irgendwie gebraucht hätte. Hört da und schaut da gerne mal rein. Ich wünsche euch noch einen schönen Tag. Gute Nacht, auf bald. Eu mat.