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Etwas wirklich schlimmes passiert mit deinem Gehirn, wenn du exzessiv Shorts konsumierst. Und ich meine damit jetzt nicht, oh, deine Aufmerksamkeitspanne wird kürzer oder oh, du vergleichst dich mit Menschen auf Social Media, die Dinge, die eh schon jeder weiß.
Das Ding ist, das Rabbit Hole geht noch viel tiefer und unser Gehirn wird auch auf anderen, meiner Meinung nach fast sogar schlimmeren Wegen komplett auseinandergenommen und über diese Wege spricht online auch fast niemand. Nach diesem Video wirst du es ja wahrscheinlich einen anderen Bezug zu Shorts haben und ich meine, dass du dein Shorts Konsum stark einschränken wollen wirst. Und keine Angst, das Ganze ist nicht so schwer. Ich habe über die letzten paar Jahre Wege gesucht, wie ich dieses magische Glas Metallrechteck wieder zu meinem Freund machen kann, anstatt von ihm kontrolliert zu werden. Die Lösung gibt's natürlich auch in diesem Video, aber vorher lass mich dir kurz eine Geschichte erzählen.
Als ich vor ein paar Jahren versucht habe, mich selbständig zu machen, hatte ich eigentlich alles, was man braucht. Ich hatte alle Zeit dieser Welt und ich wusste genau, was zu tun war. Und anstatt das zu tun, habe ich jeden Tag 5 Stunden auf Kurzvoplattformen verbracht. Ich war unübertrieben, komplett süchtig und das hat mir nicht nur jede Menge Zeit geraubt, sondern auch natürlich die Fähigkeit, mich zu konzentrieren und zu arbeiten. Nach und nach habe ich dann gemerkt, dass mich Konversationen mit anderen Menschen nicht mehr so wirklich stimulieren. Dann habe ich immer mehr gemerkt, dass mich eigentlich gar nichts mehr so richtig stimuliert, weil die echte Welt leider nicht dieselben Dopamin-Hits hat, wie die Kurzvideoplattformen uns geben. Ich hatte nach und nach keine Motivation mehr für gar nichts und auch nicht so wirklich Spaß an irgendwas. Und heute weiß ich, warum das so ist.
Das Ding ist, Kurzvideos nehmen uns nicht nur Zeit, die nehmen uns auch die Fähigkeit, uns zu konzentrieren und zu arbeiten. Man muss kein Genie sein, um herauszufinden, dass wenn ich den ganzen Tag nur 15 Sekunden Videos schaue, mein Gehirn sehr wahrscheinlich darauf trainiert wird, nur noch 15 Sekunden sich auf irgendetwas konzentrieren zu können, bevor etwas anderes her muss. Aber das Ding ist, Kurzvideos sind meiner Meinung nach auch für was anderes verantwortlich und das nenne ich das Impulsivitäts- und Abstumpfungssyndrom. Das ist kein echtes Wort, das habe ich einfach erfunden, um das zu beschreiben.
Lass mich dir ein kurzes Geheimnis erzählen. Jede Social Media Plattform hat exakt ein Ziel: dich auf der Plattform zu halten. Je länger der Nutzer auf der Plattform ist, desto mehr Werbung sieht er und desto mehr Geld verdient der Creator und die Plattform. Deshalb zeigt euch jede Social Media Plattform jemals eher virale Videos, sprich Videos, die schon sehr viel Aufmerksamkeit erlangt haben. Um ein Video viral zu machen, um ein Video zu kreieren, was viel Aufmerksamkeit erregt, muss man es irgendwie meistern, Leute zum Stoppen zu bringen. Und das macht man sehr oft mit Emotionen, eigentlich fast immer. Das Kurzvideo muss etwas in uns auslösen und wir scrollen in einer Minute durch sehr viele Videos, die etwas in uns auslösen.
Beispiel: Ich öffne eine Kurzvideoplattform und da ist ein lustiges Meme. Ich scrolle einmal weiter, da ist irgend so ein Newsartikel, wie ein Land ein anderes Land bombardiert. Danach kommt ein 16-Jähriger, der sich gerade einen Ferrari gekauft hat und das nächste Short ist dann irgendwie, wie die Pyramiden gebaut wurden oder so. Danach kommt irgendeine Frau, die mich mit irgendeiner völlig übertriebenen Aussage ragebaiten will. Und in nur fünf Videos habe ich durch so ziemlich das ganze menschliche Emotionsspektrum gescrollt. Und diese Emotionen werden hart getriggert. Die Leute verstehen, dass man Hooks braucht, die sehr scharf sind, die sehr Leute ansprechen, die sehr hart sind und die Leute irgendetwas fühlen lassen. Meistens sind negative Emotionen stärker als positive.
Und wenn man da den ganzen Tag drin ist, dann führt es zu exakt zwei Dingen. Erstens, du nimmst Emotionen nicht mehr so intensiv wahr. Es braucht immer mehr, immer stärkere Trigger, um irgendwelche Emotionen auszulösen. Und die findet man in der echten Welt eben nicht am Fließband. Die Natur beispielsweise ragebaitet dich meistens nicht. Und das führt dazu, dass die Welt da draußen grau und uninteressant wirkt. Das führt dazu, dass wir uns nicht mehr so fühlen, wie wir uns beispielsweise als Kind gefühlt haben, weil wir praktisch einen emotionalen Hangover haben.
Die zweite große Sache ist, du wirst sensibel. Wenn dein Gehirn darauf trainiert wird, getriggert zu werden, was passiert dann? Dein Gehirn wird öfter getriggert, deine Emotionen werden instabiler, sie verändern sich schneller und es wird uns immer schwerer fallen, die zu kontrollieren. Man wird immer impulsiver und die Menschen, die wirklich impulsiv handeln, die aus Emotionen handeln, die die Emotionen nicht im Griff haben, die haben es wirklich schwer in dieser Existenz. Wir verlieren die Fähigkeit rational zu handeln. Unsere Entscheidungen werden immer schlechter, aber dazu später mehr.
Beispielsweise, ich mache jetzt seit mehr als 5 Jahren hauptberuflich Videos im Internet. Ich lese Kommentare und es fasziniert mich jeden Tag aufs Neue, wie sensibel die Menschen heutzutage sind. Ich könnte jetzt irgendeinen Satz sagen oder ich könnte irgendein politisches Statement machen und die Kommentarspalte wäre voll mit Meinungen und Leuten, die sich beleidigt fühlen. Ich werde das nicht machen, aber viele Leute machen das, um Aufmerksamkeit zu generieren, um deren Videos viral zu machen. Das ist heutzutage die absolute Meta. Die absolute Meta heutzutage auf Social Media ist Leute zu triggern.
Das Ding ist außerdem, das Ganze schadet deiner Persönlichkeit. Wenn du den ganzen Tag nur drin sitzt und scrollst, dann erlebst du keine Dinge in der realen Welt. Wenn dich irgendjemand fragt: "Hey Bro, was geht bei dir eigentlich?" Kannst du mit nichts darauf antworten.
Es passiert noch etwas und zwar wird unsere Motivation und unser Trieb systematisch genommen. Lass mir das kurz erklären. Das Ding ist, wir sind Tiere. Klar sind wir Menschen etc., aber unsere Biologie ist seit Tausenden von Jahren gleich. Unsere Lebensumstände absolut nicht mehr. Das Ding ist, unsere Handlungen, unsere Motivationen werden zu einem sehr großen Teil von dem Hormon Dopamin bestimmt. Dopamin ist fälschlicherweise bekannt als das Glückshormon. Das, was man bekommt, wenn man eine Belohnung bekommt, das ist aber einfach nicht wahr. Dopamin wird nämlich ausgeschüttet, wenn wir im Begriff sind, eine Belohnung zu bekommen. Das war damals, wenn wir irgendwie Bären in Büschen gesucht haben oder wenn wir ein Mammut erlegt haben. Heutzutage ist es beispielsweise, wenn wir an etwas arbeiten, was potenziell unser Leben besser machen könnte. Da schüttet unser Gehirn Dopamin aus. Deswegen fühlen sich diese Sachen gut an. Deswegen haben wir Motivation, diese Sachen zu machen.
Das Ding ist, die moderne Welt hat das mitbekommen. Die haben herausgefunden, wie man Dopamin hebt. So funktioniert beispielsweise Glücksspiel, weil wenn du am Automaten sitzt, weißt du nie, ob der Gewinn gerade einen Dreher weg ist oder 10.000 Dreher weg ist. Und der Automat ist auch so gestrickt, um dir immer wieder Teilerfolge zu geben. Du weißt aber nie, wann die kommen, einfach um dich dran zu halten. Genauso werden Leute süchtig nach Glücksspiel. Und was funktioniert ähnlich? Genau die Kurzvideo-Algorithmen. Diese Algorithmen kennen dich besser als du selbst.
Lass mich dir deswegen eine Frage stellen. Warum, wenn diese Algorithmen dich so gut kennen, warum schlagen dir nicht perfektes Video nach perfektem Video vor? Warum kommt nicht ein 10 von 10 Video nach dem anderen? Weil die Glücksspielmechanik auch dort greift. Du weißt nie, ob das nächste super lustige perfekte Video einen Scroller weit weg ist oder 50. Deshalb ist das Dopamin die ganze Zeit aktiv, wenn du scrollst. Aber das Ding ist, wir können nicht unendlich Dopamin produzieren. Irgendwann brauchen die Drüsen eine Pause und sind erschöpft und ausgelaugt. Und nichts in der echten Welt ist so stimulierend wie das, was online passiert. Und wenn du aufstehst und scrollst, dann ist dein Dopamin leer, bevor der Tag überhaupt angefangen hat.
Das Ding ist, man kann sich Stunden da drin verlieren. Das ist wahrscheinlich das einfachste, wo man wirklich so viele Stunden reinstecken kann. Wann hast du sich letztes Mal so viele Stunden in Arbeit oder in Sport verloren?
Das nächste ist die Echokammer und das ist kein Problem von Shorts, das ist ein Problem generell. Die Plattformen wollen dich, wie gesagt, auf ihnen halten. Deshalb schlagen dir die Dinge vor, die du magst. Was Leute nicht mögen, ist Dinge kritisch zu hinterfragen und ihren eigenen Kopf zu benutzen. Deshalb wirst du immer nur Dinge auf Social Media sehen, die deine Meinung bestätigen. Beispiel: Du bildest dir irgendeine Meinung über irgendetwas. Du wirst auf Social Media nur Dinge sehen, die genau diese Meinung bestätigen. Das fühlt sich für dich gut an, hat aber leider einen sehr gefährlichen Nebeneffekt. Und zwar wird deine Meinung immer extremer, weil du denkst, dass alle so denken und alle, die anders denken, sind Idioten, weil du eine Echokammer bekommst, die deine Meinung immer nur feedbackt und amplifiziert. Und das ist ein sehr großer Teil, warum heutzutage die Gesellschaft so gespalten ist. Ich weiß noch früher, man konnte echte Konversationen mit Menschen führen. Der eine hatte die Meinung, die war aber nicht so fest, der andere hatte die Meinung und dann hat man miteinander gesprochen. Wow, ich weiß, heutzutage wirklich unmöglich. Hat man miteinander gesprochen und das Gegenüber war dann bisschen schlauer und man selbst war auch bisschen schlauer. Man hat eine neue Perspektive bekommen. Heutzutage geht's gefühlt nur noch darum, den Standpunkt, der sowieso schon so extrem und gefestigt ist, um jeden Preis zu verteidigen. Das schließt den Horizont.
Kommen wir zum letzten Punkt, bevor es zu der Lösung geht. Und ich weiß ehrlich gesagt nicht genau, wie ich den beschreiben soll, aber lass mich euch eine Metapher geben. Der einzige Weg, wie unser Gehirn an Informationen kommt, ist durch unsere Sinnesorgane: sehen, riechen, schmecken, hören, tasten. Die größte Informationsdichte geht durch die Augen und durch die Ohren. Die Qualität dieser Informationen ist alles, was wir haben. Die bestimmt unser Denken, unser Denken bestimmt unser Handeln. Wenn wir jetzt also beispielsweise ein gutes Buch lesen, dann ist es wie ein Dreigängemenü mit perfekten Nährwerten für unseren Verstand. Wenn wir beispielsweise einen guten Podcast hören oder ein gutes YouTube-Video, bei dem man was lernt, dann ist es wie eine sehr gute, super clean Mahlzeit für unseren Verstand und Shorts sind einfach Fastfood für unseren Verstand. Und das Ding ist, Fastfood ist kein Problem, wenn man es hin und wieder mal isst, aber es wird ein sehr großes Problem, wenn man sehr große Mengen davon isst oder wenn man ständig isst.
Deine Entscheidungen bestimmen dein Leben und die Qualität deiner Entscheidungen hängt von der Fähigkeit, sich rational zu treffen und von der Entscheidungsgrundlage ab. Und die Entscheidungsgrundlage ist nichts anderes als die Informationen, die du dir tagtäglich zuführst, weil das ist alles, was dein Gehirn bekommt. Angenommen, du musst jetzt eine schwere Entscheidung treffen, die große Konsequenzen hat und du hast in letzter Zeit paar Bücher von schlauen Leuten gelesen oder hast mit paar schlauen Leuten gesprochen etc., dann wirst du diese Entscheidung sehr wahrscheinlich auf einer sehr guten Datenlage treffen können. Die Wahrscheinlichkeit, dass du die richtige Entscheidung triffst, steigt somit an. Wenn du es allerdings eine sehr wichtige Entscheidung treffen musst und in deinem Kopf sind nur Kurzvideo-Fetzen und irgendwie keine Ahnung, Italian Brainrod Tung Tung Sahu oder wie der heißt, dann habe ich schlechte Nachrichten für dich. Dein Verstand ist so gut wie die Informationen, die du ihm regelmäßig zuführst. Mittlerweile weiß jeder, dass das Essen, was wir unserem Körper zuführen, unseren Körper beeinflusst, aber die Informationen, die wir unserem Verstand zuführen, beeinflussen unseren Verstand genauso. Und dieses Konzept ist meiner Meinung nach nicht so breit verstanden wie das andere.
Okay, Dominik, das war deprimierend. Kommen wir zur Lösung. Und hier wird's noch mal deprimierender. Meiner Meinung nach die schlechte Nachricht ist, du hast keine Chance. Also diese Algorithmen, diese Mechaniken hebeln unser Stammhirn so aus, dass es quasi meiner Erfahrung nach unmöglich ist, mit Willenskraft dagegen anzukämpfen. Zumindest ich schaffe es nicht. Ich bin der erste, der zugibt. Ich habe gegen diese Apps und gegen diese Algorithmen keine Chance. Wenn ich die Möglichkeit habe, den ganzen Tag zu scrollen, dann werde ich genau das tun.
Deshalb Lösung: Und hierfür muss man kein Genie sein. Wenn man diese Apps nicht als Creator benutzt oder nicht braucht oder was auch immer, ist man sehr wahrscheinlich besser dran, sie zu löschen. Wenn man die allerdings für seinen Beruf braucht oder was auch immer, es macht ja Sinn, die zu haben. Es macht Sinn, sich dort zu präsentieren. Wie gesagt, Social Media als Konsument exzessiv zu nutzen, ist eine sehr schlechte Idee. Social Media als Konsument für Inspiration in Maßen zu nutzen ist eine, meiner Meinung nach, solide Idee. Social Media als Creator zu nutzen, ist meiner Meinung nach einer der besten Ideen, die man mit seiner Zeit in der heutigen Zeit machen kann.
Aber ich persönlich habe folgende Systeme, die bei mir alles verändert haben. Ich habe so ein Ding namens Brick. Da muss man mit seinem Handy hingehen, man muss es dran halten und dann sind diese Apps immer gesperrt und dann kommt man halt wirklich nicht mehr rein. Wenn ich jetzt wieder reinkommen will, muss ich physisch zu diesem Ding gehen, mein Handy dran halten und dann komme ich rein. In neun von zehn Fällen ist mir es einfach zu blöd. Ich habe das irgendwo unten, dann muss ich runtergehen, habe ich gar keinen Bock drauf, dann bin ich einfach nicht in diesen Apps. Und meine Workflow ist so: Diese Apps sind den ganzen Tag gesperrt, ich kann da einfach nicht rein, deswegen habe ich auch kein Bedürfnis. Dann gehe ich einmal hin, entbricke, poste da einfach alles, meine Instagram Stories, meine Reels, was auch immer. Check kurz die Statistiken ab und dann bricke ich das Handy wieder und gehe raus. Somit stellt es sicher, dass mein Konsum sehr intentional ist und ich meine Sachen dort trotzdem erledige. Manchmal entbricke ich mein Handy auch wirklich für Content-Recherche. Sprich, ich schaue mir an, was funktioniert in meiner Nische etc. Aber dann bin ich wirklich 10 Minuten mit genau dieser Intention drauf. Das Brick-Ding ist zwar cool, aber es kostet halt wirklich viel Geld, zu viel Geld, meiner Meinung nach.
Die Budget-Variante ist da einfach sich Bildschirmzeit-Limits einzustellen, wo man dann wirklich nicht mehr reinkommt. Beim iPhone super simpel, einfach. Ich habe beispielsweise für Instagram oder TikTok 5 Minuten Bildschirmzeit pro Tag und wenn das abgelaufen ist, ähm, dann muss ich einen Code eingeben. Ich weiß den Code nicht, den weiß nur meine Frau. Ich muss dann zu meiner Frau gehen, die kann dann mein Handy entsperren, wenn ich wirklich rein muss. Das hat wirklich mein Leben verändert. Ich weiß, ich habe das schon oft gepredigt, ich werde das weiterhin oft predigen, weil das ist eine Sache, die dauert 5 Minuten, die einzustellen, hat wirklich den kompletten Kurs meines Lebens verändert, also unübertrieben.
Jetzt haben wir also Systeme. Das ist gut, weil wir haben so ein Limit davor. Das ist wie wenn man sich im Casino beispielsweise sperren lässt, aber um schlechte Gewohnheiten loszuwerden, müssen wir sie ersetzen. Und was mir extrem geholfen hat und was generell meine Lebensqualität extrem erhöht hat, ist jeden Tag zu wissen, was ich zu tun habe. Also wirklich eine Mission zu haben und Projekte zu haben, an denen man arbeiten kann, weil das ist das, wo ich heute mein Dopamin hernehme. Das macht mir Spaß und es ruiniert nicht mein Leben, sondern es macht mein Leben besser, weil meine finanzielle Situation dadurch besser wurde. Ich konnte coole Leute kennenlernen, ihr wisst Bescheid.
Deshalb haben wir was Neues und zwar den Productivity Planner. Der hat mich ungelogen zehnmal produktiver gemacht und der hat dazu geführt, dass ich viel weniger prokrastiniere und mir generell viel leichter tue, weil ich immer weiß, was zu tun ist. Newsflash: Der beste Weg, um produktiv zu werden, ist seinen Tag zu planen. Das dauert 10 Minuten am Vortag, macht aber den ganzen Unterschied, das verspreche ich auch. Unser Journal, das ist unser anderes Produkt, hat mich viel präsenter gemacht, generell viel dankbarer und ich bin mehr im Jetzt. Niemand, der präsent ist, hängt stundenlang auf Shorts rum. Bei mir ist es manchmal so, wenn ich doch noch reinfalle, denke ich mir nach 5 Minuten so: Was mache ich hier eigentlich? und schließe die App wieder. Diesen Präsenzmuskel zu trainieren ist halt so overpowered und diese tägliche Routine mit dem Journal zu haben, hat mein Leben auch wirklich unübertrieben komplett verändert.
Zur Feier des Tages, weil die Productivity Planner neu rausgekommen sind, gibt's tatsächlich sogar derzeit einen Rabatt auf unserer Seite. Wir machen fast nie Rabatte, also wenn es eine gute Zeit ist, um zuzuschlagen, dann ist das jetzt.
Abschließend will ich auch noch sagen, ich bin auch jetzt nicht niemand, der jetzt nie mehr Shorts schaut. Ich bin Mensch, ich falle da genauso rein wie alle anderen. Meistens habe ich Gott sei Dank dank den Bildschirmzeit-Limit die Möglichkeit nicht dazu. Aber mein Gott, wenn man mal intentional 10, 15 Minuten auf Shorts rumhängen will, ist es kein Problem. Wenn man mal 5 Minuten auf dem Klo da reinfällt, ist es kein Problem. Es wird nur ein Problem, wenn das eine Stunde, 2 Stunden stundenlang am Tag passiert und man da reingeht, obwohl man gar nicht reingehen will und dann nicht mehr rauskommt. Und wenn man wirklich merkt, dass sein Gehirn auseinander genommen wird vom Shorts-Konsum. Meiner Erfahrung nach dauert das aber nicht lange, bis ich das wieder resettet. Also blöd gesagt, aber seitdem ich da viel weniger oben bin, nach einer Woche war alles anders, unübertrieben. Ich hatte viel mehr Lebensfreude, viel mehr Lebensqualität. Ich habe mich einfach wieder gefühlt wie ein Kind. Ich bin draußen in der Natur und habe tatsächlich Bock, dort zu sein, zu existieren.
Ich lege euch diese Methoden trotzdem ans Herz, weil mir ist es sehr wichtig. Meiner Meinung nach ist dieser exzessive Shorts-Konsum ein Problem in der modernen Welt, was extrem auf dem Vormarsch ist. Also, wenn ich dann in dem Restaurant die ganzen iPad-Kids sehe, dann wird mir schwindlig und wir beginnen ja gerade erst wirklich zu verstehen, was das Ganze auslöst. Also baut euch da ein System, was euch davon abhält. Holt Dinge in euer Leben, an denen ihr arbeiten könnt. Eine Mission. Projekte etc., die euer Leben auch besser machen, wo ihr die Energie reinfinden könnt und die Zeit und trainiert Präsenz. Das hat wirklich den ganzen Unterschied gemacht. Meditieren kann ich da auch empfehlen. Bleibt gesund, mögen alle eure Träume wahr werden. Wir sehen uns beim nächsten Video wieder. Peace. Yeah.