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Viele, viele Menschen sind Erwartungserfüller. Sie glauben allen Ernstes: Wenn ich die Erwartungen anderer erfülle, wenn ich Ziele erreiche, dann werde ich ein glücklicher Mensch sein. Meine Erfahrung, wenn ich mit genau solchen Leuten zu tun habe, ist, dass das Erreichen eines Zieles nur ein Gefühl hinterlässt. Der Krampf ist weg, der Kampf ist weg, vor allen Dingen die Angst ist nicht mehr da. Ja, dann hast du aber nur den Kopf aus dem Wasser.
Also, man braucht ein klares Warum im Leben. Was immer passiert, das Leben ist für dich, wie du Urvertrauen und Lebensfreude wieder zurückgewinnst. Das soll unser Thema heute sein. Und natürlich müssen wir erst einmal schauen, warum uns das verloren gegangen ist, oder ob wir uns vielleicht nicht die richtigen Fragen stellen. Warum Orientierungslosigkeit, Reizüberflutung, auch eine gewisse Lebensmüdigkeit so viele, gerade in diesen Zeiten, ergriffen hat. Warum die Ziellosigkeit es geradezu erzwingt, sich mal über ein Thema näher auseinanderzusetzen, dass ich ja den Nordstern nenne, wo alle Späne des Eisens, wie bei einem Magneten, komplett ausgerichtet sind auf einen Stern, den wir natürlich nie erreichen. Aber damit bekommen unser Leben schon mal wieder Ordnung, Richtung und ein gewisser Frieden kehrt ein. Das heißt, dieses permanente nach rechts laufen, nach links laufen, noch mal in die die Vergangenheit zurück, schon wieder nach vorne planen, obwohl alle Pläne natürlich aus der Vergangenheit kommen, das ist ja nur eine Projektion in die Zukunft.
Ich möchte mich kurz vorstellen all denen, die mich noch nicht so gut kennen. Mein Name ist Lars Eidinger. Lange, ich bin Hamburger, habe dort auch studiert. Im ersten Leben war ich Marketing Manager in einem großen Konzern, habe da nebenbei aber auch Psychologie studiert. War dann hoch interessiert daran, endliche Antworten zu bekommen, die die westliche Psychologie, weil sie der Wissenschaft verbunden ist und damit nur der Analyse gemäß Zerstörung alles immer zerlegt in synthetischer Form, sozusagen das Kondensat zu erfahren, was auf allen großen spirituellen Einweihungswegen vermittelt wird. Dazu habe ich Jahre gebraucht. Ich war bei Boatn, am Baikalsee, bei den Schamanen, bei Berbern in der Sahara, mit Hobi in der Wüste, mit den Afrikanern zusammen. Ich habe Zen studiert in Japan, Hinduismus, Buddhismus, Musik in China, Indien und Nepal. Habe dort auch in diesen Klöstern gelebt. Das darf man sich nicht so einfach vorstellen. Man schläft da zum Teil auf Steinbänken, hat einfach nur eine Decke. Morgens um 4 Uhr wird man geweckt. Aufstieg zum Prata-Attil z.B., wo die 24 Tirthankaras der Jain sind. Man geht da von Tempel zu Tempel. Wenn du dann morgens um 4 Uhr geweckt, 2000 Meter aufsteigst und dann noch alle Tempel abläufst. Also, viele stellen sich das immer so einfach vor. Ich fahre mal einfach in netten Ashrams, in ein Yogazentrum in Thailand oder Sri Lanka. Kannst du machen, ist dem westlichen Stadt gewidmet und dort wird auch viel geredet. In diesen Studien, die ich gemacht habe, wird fast überhaupt nicht geredet, weil der große Effekt entsteht natürlich nur in der Stille. "Be quiet" bekommst du da an jedem Ort sofort vermittelt, dass du hier in Silence das machst. Wenn ich im Sen-Garten von Kyoto über Stunden das Gras aus dem Moos ziehe, was eine monotone Tätigkeit ist, um aus der Spannung des Lebens herauszukommen. Bei uns sieht man ja Moos aus dem Gras. Dann lernst du, was es heißt: "There is no road to happiness, because happiness is the road." Das heißt, was immer man tut, es kommt immer drauf an, mit welcher inneren Haltung du es tust. Wir sind ja hier ständig orientiert an: Was kommt dabei raus?
Also, diese Studien haben mich dann dazu geführt, westliches Wissen mit östlichen Weisheiten zu verbinden. Und das tue ich mittlerweile seit über 30 Jahren in Coachings, in Vorträgen, in Seminaren. Ich coache also sehr viele, sehr bekannte, sehr berühmte Spitzensportler, sind Weltmeister, Olympiasieger, Nationalspieler dabei. Sehr viele Vorstände, Aufsichtsräte, Unternehmer großer deutscher, internationaler Konzerne. Und irgendwann kam Greator auf mich zu und hat gesagt: "Warum können wir das nicht, statt immer nur auf einen begrenzten Kreis zu reduzieren, einmal einem viel größeren Publikum näher bringen?" So und so bin ich seit vielen Jahren auf den Rednernächten dabei gewesen, bin bei den Greator Festivals dabei. Natürlich machen wir diese Masterclass. Und die Krönung vom ganzen, wenn du so willst, ist natürlich die Lebensschule bei Greator, weil da habe ich einfach mal alles Wissen, was ich habe, konzentriert wiedergegeben in neuen Lektionen. Und die du das, das wirst du natürlich jederzeit bei Greator abrufen können, in sehr didaktischer Form, sehr stark unterstützt natürlich mit Live-Sessions, offline und online. Du gehörst zu einer großartigen Community. Das heißt, du wirst betreut mit Workbooks und so weiter. Diese Verdichtung, "reduced to the maximum", ist das, was mich persönlich unfassbar erfüllt, weil das Echo, das wir bekommen von denen, die die Lebensschule schon absolviert haben, ist einfach überwältigend. Gerade, man muss es so, man muss es ganz ehrlich so sagen, es ist überwältigend, weil Menschen oft gar nicht daran geglaubt haben, dass sie ihr Leben in dieser Weise transformieren können. Wie ich es immer formuliere: von der Raupe zum Schmetterling. Und dass die Ziele im Leben endlich mal zum Lebensziel wurden. Dass die Ziele im Buch als Kapitel des Lebens endlich mal einen Titel bekamen. Dass das Buch des Lebens einen Titel bekam. Ich nenne es den Nordstern, das, worauf das ganze Leben ausgerichtet ist. Und damit auch Orientierungslosigkeit, Ziellosigkeit, Stress, hin und her gerissen sein, nicht genau wissen, zwei Zweifel und und und, dass das endlich mal aufhört. Und Menschen das finden, was das wahre Glück ist, die wahre Zufriedenheit im Leben. Das wollte ich euch eingangs einfach mal vermitteln, weil nicht jeder weiß bisher, dass was mich ausmacht, bzw. macht konkret meine Tätigkeit.
Ihr alle kennt diesen berühmten Satz von Nietzsche: "Wer ein Warum zum Leben hat, der kann fast jedes Wie ertragen." Und genau das ist meine Erfahrung, ist den meisten Menschen verloren gegangen. Sie haben kein Warum mehr. Das Buch ihres Lebens besteht aus vielen, vielen Zielen. Das sind also Ziele im Leben. Rastlos, rastlos aus einem simplen Grund, weil ein Ziel dich niemals befriedigt. Ein Ziel ist immer mit der Hoffnung verbunden, dass beim Erreichen des Zieles, da wird's mir endlich im Leben besser gehen. Die Erfahrung aller, durch die Bank. Ich kann euch Beispiele sagen, ohne Ende. Ich habe mit Top-Unternehmern zu tun, mit Vorständen großer Konzerne weltweit, Spitzensportler, da sind Weltmeister bei, da sind Olympiasieger bei, da sind Nationalspieler dabei. Wann immer du sie darauf ansprichst, war das Erreichen des Zieles das, was du immer wolltest? Und unisono passiert, was ich euch gerne als kleines Beispiel mal geben möchte. Ich war im letzten Sommer in einer Talkshow in der Schweiz. Neben mir saß die Olympiasiegerin Abfahrtslauf. Ich glaube, Japan, also der der große Stolz der Schweiz. Die wurde, das Studio hat ständig applaudiert, was sie da erreicht hat. Und es ist ja die Goldmedaillengewinnerin. Und der Sportmoderator, der sie da ständig in den Himmel hob, wendet sie sich kurz auch mir zu und sagte: "Selbst Sie, Herr Eidinger, haben doch da keine Frage mehr, oder?" Es ist doch eine Frage. Hätte ich noch. Nennen wir, nennen wir sie jetzt mal Vroni. Ich bin sicher, sie hieß anders. Sagen wir: "Vroni, nach dem Gewinn der Goldmedaille, wie ging es dir da?" Kloß im Hals, feuchte Augen. Und dann kam von ihr: "Nach dem Gewinn ging es in meinem Leben back ab. Ich wurde nur noch durch Supermärkte gescheucht mit Marketing und Werbemaßnahmen. Mein ganzes Leben verlor seine Struktur. Normalerweise wäre ich jetzt beim Sommertraining in den chilenischen Alpen." Die Talkshow war im Juni. Bei das werde ich nicht vergessen, -35 Grad. Das war mein Leben nach der Goldmedaille. Habe ich mein Leben verloren. Dann sagte ich, liebe als Sportmoderator: "Keine weiteren Fragen." Scheint aber nicht so ganz das zu sein, was alle sich von so einem Ereignis erhoffen.
Das Prägnanteste ist natürlich das, was ich an vielen YouTube-Videos ja schon gebracht habe. Ob das ein Boris Becker ist, ein Michael Schumacher, ein Reinhold Messner bei der Besteigung des Mount Everest. Was, was? Und das Prägnanteste für mich ist nach wie vor, was Ted Turner sagte, der Gründer von CNN. Nachdem man ihn zum Mann des Jahres gemacht hatte, "Man of the Year", Time Magazine. Und seiner Dankesrede sagte er: "Sie haben mich zum traurigsten Menschen gemacht mit dieser Auszeichnung, weil erst heute wurde mir bewusst, dass ich 60 Jahre meines Lebens nur dafür gelebt habe, das große Ziel der zu werden, den mein Vater in mir immer sehen wollte. Nur, was mir gestern Abend bei der Verleihung bewusst wurde: Mein Leben, mein Leben beginnt erst jetzt."
Viele, viele Menschen sind Erwartungserfüller. Sie glauben allen Ernstes: Wenn ich die Erwartungen anderer erfülle, wenn ich Ziele erreiche, dann werde ich ein glücklicher Mensch sein. Es wird leider auch in vielen Büchern, auch in vielen Vorträgen immer so klausuliert, dass also, wenn du dein Ziel erreicht hast, du musst dich anstrengen, musst fokussieren, du musst einmal mehr aufstehen als hinfallen, du wirst der Champion sein und und und. Also, meine Erfahrung, bitte, meine Erfahrung, wenn ich mit genau solchen Leuten zu tun habe, die wir vermeintlich als die ganz großen Erfolgreichen titulieren, ist, dass das Erreichen eines Zieles nur ein Gefühl hinterlässt. Der Krampf ist weg, der Kampf ist weg, die Anstrengung ist vorbei, die Anspannung lässt nach. Vor allen Dingen die Angst ist nicht mehr da. Das erleben viele als: "Ist das schön?" Ja, dann hast du aber nur den Kopf aus dem Wasser. Und ihr kennt meinen Satz: Erfolg ist das, was folgt, wenn du deiner Bestimmung folgst. Wenn du deinem Nordstern folgst, dann ist "success" "successio", natürlich dieses sukzessive, was Buddha ausdrückt: "There is no road to happiness, because happiness is the road." Der Weg ist das Ziel.
Also, man braucht ein klares Warum im Leben. Das ist bekannt. Normalerweise kümmern wir uns um das: Was muss ich tun und wie muss ich das machen? Alle Lebenshilfebücher kümmern sich um das: Wie mache ich was? 90% aller Vorträge: Wie soll ich was machen, um glücklich zu sein? Mein Ansatz ist ein völlig anderer. Solange du dieses Warum nicht hast, das dann runterkaskadiert in dein Was für Ziele verfolge ich denn, die aber immer nur Erfahrung herbeiführen dürfen. Das Irre ist ja, viele glauben ja, ich kriege manchmal Mails: "Mein Nordstern, habe ich längst gefunden. Hier ist er." Wie findest du den? Das kannst du dir nicht ausdenken, weil wo Denken stattfindet, bist du sofort immer in alten Maßstäben. Die Maßnahme, woran du Maß nimmst, bezieht sich immer auf Vergangenes. Wir brauchen, um den Nordstern herzuleiten, in der in der in der Greator Lebensschule Stunden, weil das muss Pö-Pö aufgebaut werden. Das allererste ist: Welche Erfahrung möchte ich neu im Leben machen? Weil wir alle 7 Jahre ja durch einen neuen Horizont gehen. Du musst ja die Kurve bekommen im Leben. Alle 7 Jahre sind deine Zellen neu. Das heißt, der Körper, der vielleicht als Kind mal missbraucht wurde, den gibt es gar nicht mehr. Die Schläge, die du früher bekommen hast, die diesen Körper, den gibt es gar nicht mehr. Was dein mentales, deine Emotionen angeht, wie du einmal verletzt wurdest und und und. Diese Zellen im Kopf, die gibt es gar nicht mehr. Das ist das berühmte: Wenn überhaupt, hier und jetzt. Darum gehe ich auch in meinen Coachings immer nur ganz kurz in die Vergangenheit. Viele glauben ja, die Ursache dafür, wie es ihnen heute geht, liegt irgendwo in der Vergangenheit. Das stimmt leider nicht. Das ist nur so, wenn du dem Wiederholungszwang unterliegst. Wer seine Vergangenheit nicht kennt, ist gezwungen, sie zu wiederholen. Aber "presence awareness", also im Moment achtsam sein, ist die einzige Lösung aus etwas. Natürlich triggern oft Ereignisse uralte Traumata, die dann sozusagen in den Zellen gespeichert wurden. Oder weil du ewig darüber weiter geredet hast, sind die Dramen des Lebens natürlich in dieser Weise auch mental immer noch präsent. Übrigens, wir hängen an unseren Dramen aus dem einfachen Grunde, weil da ein bestimmter Hormoncocktail ausgelöst wird: endogenes Morphium. Das heißt, selbsterzeugtes Morphium, das uns sehr beruhigt. Wir werden abhängig von dieser Droge. Darum sprechen Leute ewig von ihren früheren Dramen, wollen die auch nicht wirklich loswerden, weil das ist ja das, was sie lebendig gehalten hat. Darum funktioniert Gesprächstherapie auch nicht, weil das ist, um es mit Goethe zu sagen: "Getretener Quark wird breit, nicht stark." Das heißt, die Leute dürfen das alles noch mal äußern und irgendwie in dieser Lebendigkeit, mit der sie tun, spürst du diese Opfermentalität, diese Rechtfertigung, diese Schuldzuweisung. Irgendwas muss den Leuten daran gefallen, sonst würden sie nicht permanent neu darüber reden. Drama ist Leiden, hat immer etwas mit Recht haben zu tun. Wer leidet, will Recht haben. Daher die alte Weisheit: "Lerne leiden ohne zu klagen." Aber die meisten Menschen halten, ich wiederhole das, daran fest. Vielleicht geht es dir genauso. Natürlich, völlig unbewusst. "Only bad news are good news." Wir achten viermal mehr auf schlimme Dinge als einmal auf Erfreuliches. Du hast Freude dabei, irgendetwas zu erreichen, meinetwegen auch viel Geld zu verdienen, aber jetzt wächst viermal so stark die Angst, es wieder verlieren zu können. Besitz macht nämlich immer besessen. Was aus der mosambikanischen Affenfalle. In Mosambik legt man Futter in ein Astloch. Der Affe kommt, greift zu, will das alles haben, was drin ist, und bekommt die Hand nicht mehr raus. Das heißt, er ist jetzt an seinen Besitz gebunden. Das ist sinnbildlich für etwas, was sie im Leben immer wieder erleben. Darum können wir uns schlecht trennen von Dingen und haben, wie gesagt, eine Heidenangst, es wieder zu verlieren.
Ich werde, das sind ja zum Teil nicht nur Millionäre, sondern auch Milliardäre dabei. Manchmal ganz grotesk auf einer Yacht im Mittelmeer eingeladen. Und dann sitzt der betreffende hinten am Heck des Schiffes, und ich frage ihn: "Was machst du denn hier? Was machst du so den ganzen Tag?" Antwort: "Wo ich mich langweile, ist doch egal." "Ja, okay, aber was, was machst du den ganzen Tag?" "Ja, vormittags verbringe ich immer mit Vermögensverwaltern, Steuerberatern und irgendwelchen Rechtsanwälten, um einfach mein Reich sozusagen abzusichern, weil es gibt ja immer Leute, die das angreifen und dann irgendwelche Lex entstehen und viele Lex bringen das größte Schiff zum Sinken." Ich sag: "Also, einen halben Tag beschäftigst du dich mit deinem Besitz, immer angstmotiviert, dass davon nichts verloren geht." Sag: "Ja, aber du bist ja hier, um mir zu sagen, ich endlich glücklich und zufrieden bin." Das ist dann immer die Grundfrage. Und natürlich ist mein Ansatz, das wisst ihr, etwas völlig anderes als permanente Ziele zu erreichen. Noch mal: Ziele setzen, die Handlung in Gang. Nichts gegen Ziele, aber sie dienen immer neuen Erfahrungen, die du machen willst.
So, kurz noch mal zum Nordstern. Was du darüber entwickeln musst, sind bestimmte Werte. Wir suchen das aus 30 Werten heraus. Die kannst du nicht mal so eben aus der Hand schütteln. Da brauchst du klare Hinweise, in welche Richtung du suchen müsstest. Darüber liegt eine Brücke der nächsten 7 Jahre, über die du gehen willst, von diesem Ufer zu jenem Ufer. Das wiederum trägt bei zum Nordstern. Der ist am Horizont, den wirst du niemals erreichen. So, und von dort kaskadiert alles runter, und du kannst es auch von unten lesen. Das heißt, dein Leben bekommt eine unfassbare Klarheit. Welches Auto du fährst, wohin du reist, mit welchem Partner du zusammen bist, wer noch zum inneren Circle deiner Freunde gehört. Du wirst enorm viel Zeit und Energie, die du sonst immer wieder verlierst. "L'enfer, c'est les autres" – die Hölle, das sind die anderen, Jean-Paul Sartre. Das wird alles kondensiert, und dein Leben bekommt sowas von Klarheit, sowas von Ausrichtung, dass du also streng genommen immer mit einem Lächeln durch den Tag läufst, weil du weißt: Bei allem, was passiert, trägt das jetzt bei zu meinem Nordstern. Und wenn nicht, lässt du es sofort sein. "Love it, change it, leave it." Das heißt, diese viele Grübelei. "First rule in hole: Don't dig." Erste Regel, wenn du im Loch sitzt: Nicht weitergraben. Aber die Leute graben, graben permanent, können nicht einschlafen, weil ihnen abends noch so viel durch den Kopf geht. Und die ganzen Eskapismus, die ganzen Kompensationsmechanismen in den asozialen Netzwerken. Die sind asozial, weil sie dich permanent zum Vergleich zwingen. Und im Vergleich siehst du immer älter aus. Das Glück ist des Todes, immer der Vergleich. Und du wirst, dort wird dir vollgegaukelt, dass wenn du von Influencern – für mich der perverseste Beruf, den es gibt, pervers heißt wieder die Natur – da, da werden Leute von der Industrie mit Produkten umgehängt, die als Testimonial dem, der im Mangelbewusstsein lebt, erklärt: Wenn du dies und jenes Produkt hast, ja, dann bist du so einer oder eine wie ich. Was natürlich niemals passieren wird. Und darum musst du ja auch, ist ja noch ein Glücksspielprinzip aufgebaut, ständig die Droge hören.
Also, noch mal zurück. Wir müssen uns genau anschauen, woher komme ich. Und diesen Nordstern, das glauben viele, das kannst du nicht mal eben so ausdenken. Denken ist in allem, was das Leben ausmacht, immer der falsche Ansatz. In Einsteins Worten: "Man kann Probleme nicht lösen mit derselben Denke, mit der sie entstanden sind." Alle Problemlösung, alles Lösen vom Problem beginnt damit, dass du dir andere Fragen stellst. "Break in life begin." Ich gebe ja gerne solche Catchphrases auf Englisch, weil es bei uns im Kopf einfach besser haftet. Solange du im Widerstand bist zu dem, was passiert, "tiredness is a function of resistance." Müdigkeit ist immer eine Funktion von Widerstand. Wenn du tagsüber müde bist, dann nur, weil du permanent im Widerstand lebst zu dem, was in deinem Leben passiert. Also, noch mal: Das Warum ist eine sehr, sehr wichtige und grundlegende Frage. Ich stelle aber mittlerweile fest, dass woher du kommst, ist fast noch wichtiger.
Es gibt zwei Richtungen, in die du im Leben gehen kannst. Einmal, du folgst deinem Ego. Noch mal, die Definition von Ego, lateinisch "Ich", ist erstmal auf Englisch: "Ego is mind functioning for its own survival." Unser Ego ist nichts anderes als der Verstand, der um sein eigenes Überleben kämpft. Alter Mafia-Spruch: "Besser deine Mama weint, als dass meine Mama weint." Egoismus ist nichts anderes. Wir sind Eigennutz-Optimierer, dass wir im Zweifelsfall auch zu Lasten anderer unser Leben optimieren. Du traust ja nie um Verstorbenende. Du traust ja immer nur um dich selbst. Goethe in den Meisterjahren zu seiner Freundin sagend: "Was geht meine Liebe zu dir? Dich an, weil Liebe empfinden wir uns selbst ja. Jedes 'Ich liebe ich' ist 'Ich'." Es gibt keine Liebe, wenn du sie nicht in dir trägst. Du kannst ja nicht geben, was du nicht hast. Du kannst niemandem vertrauen, wenn du dir nicht vertraust. Du kannst nichts verkaufen, wenn du dich nicht verkaufen kannst. Du kannst nicht jemanden führen, wenn du dich nicht führen kannst. Aber das sind alles tiefgreifende Themen, die wir in den sechs, in den neun Lektionen der Lebensschule ja sehr intensiv behandeln.
Viele glauben immer: "Ja, wenn ich die das YouTube gesehen habe, oder wenn ich ein paar Masterclass, weiß ich doch alles, was der so bringt." Also, ich versichere dir, das ist nicht mal 5 bis 10%. Also, jeder, der die Masterclass abgeschlossen hat, sagt das auch. Sagt er: "Ich dachte wirklich, eigentlich wüsste ich alles, worüber du so sprichst, aber das ist ja das stimmt ja überhaupt nicht." Okay. Woher du kommst, das ist der entscheidende Punkt. Also, entweder gehst du den Weg des Egos, dann bist du immer mit Überleben beschäftigt, mit "Ich bin vorn, ich bin der Größte". Du musst also permanent das Ich füttern. Oder du gehst den Weg des Selbst. Du verwirklichst das Selbst. Das ist die Seele. Das Ego ist der Verstand. Und du bist nicht dein Verstand. Du hast einen Verstand, aber du bist es nicht. Du hast einen Körper, aber du bist es nicht. Du hast einen deutschen Pass, aber du bist kein Deutscher. Du hast einen Taufschein, Katholik, aber du bist kein Katholik. Du hast einen Beruf, eine Berufung, aber du bist kein Redner, du bist kein Autoverkäufer, du bist kein Unternehmer. Das alles ist immer die große Identifikation mit dem, was wir haben. Und wir glauben, das dann auch zu sein. Daher entstehen auch alle Dramen im Leben, durch die Identifikation mit den Spielen, die wir spielen. Und wenn dann irgendwas nicht läuft, dann sind wir enttäuscht, frustriert, im Zweifelsfall sogar depressiv.
Noch mal: Alle Probleme entstehen nur durch die Identifikation mit dem, was wir haben oder glauben zu sein. Indem du das von einer Distanz betrachtest, "from a distance", wie Viktor Frankl, der österreichische Philosoph und Therapeut, es nennen würde. Ich bin immer bemüht, die Lücke zu finden zwischen Reiz und Reaktion. Das gelingt vielen Menschen nicht. Auf einen bestimmten Reiz folgt in unserem Kopf eine bestimmte Reaktion, die ist determiniert. Wir finden diese Lücke nicht, wo wir mal einen kurzen Moment Stopp sagen, innerlich Stopp sagen, um dann zu agieren, statt zu reagieren. Die meisten Menschen leben im reinen Reaktionsmodus, aber sie agieren nicht.
Also, das Entscheidende ist: Woher du kommst. Komme ich auf dem Weg der Seele, der Verwirklichung des Selbst? Da sieht die Welt völlig anders aus. Ich zeige euch das gleich. Oder laufe ich immer noch hinter irgendwelchen Überlebensmechanismen her, wo das "mehr, mehr, mehr", "der Rupf wird nimmer satt" gilt? Da kannst du Ziele erreichen, so viel du willst. Da kannst du Geld verdienen, so viel du willst. Du wirst niemals Frieden finden, du wirst niemals Glück finden, weil "happiness is a function of accepting what is." Auf diesem Weg wirst du zufrieden sein. Auf diesem Weg wird Reichtum dich begleiten. Reichtum ist: "Reich ist, um zu leben." Genug ist der Reichtum des Weisen.
Noch mal: Ich habe überhaupt nichts dagegen, viel Geld zu haben. Ich habe auch nichts gegen Luxus, solange du das Geld hast und nicht das Geld dich hat. Solange du damit spielen gehst, solange ist alles in Ordnung. Was immer ich an Energie, Geld ist potentielle Energie, zurückbekomme von meinem Einsatz, den ich gebe, von meiner Zeit und von all dem, was ich über dreißig Jahre mehr gearbeitet habe, aus Büchern, jahrelang bei Schamanen, Heiligen auf dieser Welt gelebt, auf allen Kontinenten. Aus Australien habe ich da unfassbar viel Geld reingesteckt, über all mein Geld da reingesteckt in Bildung, weil ich immer der inneren Überzeugung war, dass du etwas haben können oder wissen musst, was viele wollen und wenige bieten. Das macht deinen Preis am Markt. Noch mal, du musst etwas haben können, wissen, was viele wollen und wenige bieten, weil das Angebot Nachfrage macht deinen Preis am Markt. Es gibt Coaches, die arbeiten für 2, 300 € die Stunde. Es gibt aber auch welche, die bekommen für eine Coaching-Session 8000 €. Warum? Wegen eben dieser Kriterien, die ich genannt habe. "You get what you pay for." Ja, dann können Leute sehr, sehr gut ermessen. Auch das Gleiche gilt für Vorträge. Ja, es gibt Vortragsredner, die aus der Dose sprechen, weil den Vortrag haben sie schon 100 mal gehalten. Nicht ein einziger Vortrag, den ich halte, habe ich so in dieser Form, auch diese Masterclass, noch nie gehalten, weil ich möchte mich nicht wiederholen im Leben. Sicherlich, es kommen bestimmte Erkenntnisse wieder, weil "the key of learning is repetition." Der Schlüssel zum Lernen ist die Wiederholung. Keine Frage. Ja, das eine oder andere hast du von mir in dieser Form schon gehört, nur es wird neu eingebettet oder angefüttert mit neuen Beispielen. Da lege ich meinen größten Wert drauf. Darum bereite ich so einen Vortrag nicht vor, außer bestimmte Themen, die ich auf jeden Fall bringen wollte, die habe ich, zeige ich euch gleich schon mal auf das Flipchart geschrieben.
Also, noch mal: Mir geht es um das, woher kommst du? Und das möchte ich euch jetzt anhand dieses Bildes einmal zeigen. Wenn dein Weg der Weg des Egos ist, so, so wachsen wir in der Regel auf. Weil du was hast, was bist du, was? Wir glauben, es liegt daran, was wir tun und wie wir das tun, das möglichst perfekt, möglichst viele Ziele erreichen. Akademiker werden, Doktortitel, egal wie schwach sind fast alle Doktorthemen sind schwachsinnig. Ich habe mal probiert, über die Optimierung von Marginalanalysen im Marketing von Genossenschaftsverbänden. Ich habe mich dermaßen geschämt. Österreich ging alles viel schneller, habe ich in Deutschland nie anerkennen lassen. Einfach innerlich konnte ich damit überhaupt nicht umgehen. Habe ich denn da gemacht? Egotrip gewesen, keine Frage. Das Ego ist die Raupe. Hier wirst du zum Schmetterling, aber die Raupe muss sterben, damit der Schmetterling werden kann. Das ist das berühmte "Stirb und werde" bei Goethe. Und solange du das nicht hast, die "Stirb und werde", bist du nur ein trüber Gast auf dieser Erde. Sein oder nicht sein, im Hamlet von Shakespeare.
Noch mal, weit über 90% der Menschen leben dieses Leben. Mich trifft der Stein. Ich finde mich auch hier nach wie vor wieder, weil ich oft genug im tiefen Teil der Unbewusstheit versagt bin. Das ist bewusstes Sein, das ist gut funktionieren im Leben. Stellen wir einige Dinge gegenüber. Dies sind Menschen, die von Mangel kommen. Also, woher kommst du? Von einem inneren Mangelgefühl. Ich habe noch nicht genug. "Scarcity" nennt man das ja. Übrigens, dabei kannst du unfassbar viel Geld verdient haben, es ist noch nicht genug. Du lebst im Treibsand, du bist ein Getriebener. Wunderbar in Wall Street 2 dargestellt. Michael Douglas kommt aus dem Gefängnis. Ist ja nun keine repräsentative Figur mehr für seinen Schwiegersohn. In SP, der orientiert sich an einem Multimillionär, reichen Hedgefondsmanager, fährt gegen den gleich Motorradrennen. Wenn du dich an den Film erinnerst, und der Ritterschlag will den jungen Broker einstellen und sagt: "Arbeiten Sie für mich." Und dann stellt der eine sehr simple Frage: "Okay, Sir, aber ich möchte eines wissen vorher: What's your number?" Was ist deine Zahl? Der versteht gar nicht, worum es geht und fragt zurück: "Was heißt das? Was ist meine Zahl?" Und SH BFF spielt diese Rolle, antwortet: "Wie viel musst du haben? Wie viel Geld, um endlich zu Frieden zu sein?" Da lächelt der nur. Beim Rausgehen in der Tür dreht er sich noch mal kurz um und antwortet: "More." Mehr.
So wachsen wir auf. Schon ein kleines Kind fragt ständig nach mehr, mehr, mehr, weil wir in der Illusion leben, je mehr ich habe, umso glücklicher bin ich. Wir leben und werden erzogen und leben auf in einer "wenn dann"-Welt. Kinder, darum sollen wir werden wie die Kinder. Das Himmelreich sind noch total im Hier und Jetzt. Wenn du mit einem Kind, sage ich mal, 100 Meter spazieren gehst, dann brauchst du dafür eine halbe Stunde. Das freut sich an jeder Pusteblume, jedem Schmetterling, jedem Regenwurm. Und dann schauen wir die Eltern, die zerren dieses Kind, weil die Eltern sind ja schon versaut. "Nun komm doch endlich, wir wollen doch noch nachher." So und nach hat immer zwei Punkte: Erstens, es ist nicht jetzt, sondern dann. Und es ist leider nicht hier, sondern dort. Wir wollen noch Eis essen, nachher fängt Kino an. Bei Tante Hilde gibt's bestimmt tolle Geschenke. Uns wird von Kindesbeinen an eines tief eingetrichtert: Wo wir sind und jetzt ist das Leben gar nicht schön, aber dann, wenn du Abitur hast, wenn du erstmal verheiratet bist, wenn du Unternehmer bist, wenn du deine eigene Firma hast, wenn du Vorstand wirst und so weiter, wenn erst die ersten Kinder da sind. Auf diesen Trip werden wir so häufig hingewiesen. Auch viele Filme gehen in die Filme, gehen in diese Richtung, dass du gar nicht daran denkst, dass das vielleicht alles gar nicht stimmt.
Also, der Vorteil des reichen Menschen ist ohne Frage, er hat diese Illusion erkannt, die damit verbunden ist, dass mehr glücklicher macht. Das Drama des armen Menschen aus meiner Sicht ist, er hat diese Erfahrung nie gemacht. Er glaubt immer noch allen Ernstes: Wenn ich mehr Geld habe, werde ich ein glücklicherer Mensch sein. Jeder reiche Mensch kann bestätigen, dass das überhaupt nicht stimmt, weil Geld kann nicht glücklich machen. Nichts und niemand kann uns glücklich machen. Ganz einfach, deswegen, weil das Glück natürlich, ich wiederhole die einzige Formel, die es gibt, ist: "Happiness is a function of accepting what is." Das Glück liegt nie in irgendwelchen Dingen. Das ist eine Illusion des Egos. Niemand ist auf der Welt, um unsere Erwartung zu erfüllen. Das heißt, wenn wir so sagen: "Du bringst mich so glücklich", dann ist die Wahrheit: Du erfüllst meine Erwartung, Hoffnungen und Wünsche. Aber niemand macht dich glücklich. Geld erfüllt seine Erwartungen, Hoffnungen und Wünsche, aber es macht dich nicht glücklich. Weil, wenn du glücklich sein willst, musst du wunschlos sein. Du musst den Wunsch los sein, weil sonst wirst du ja immer ein Getriebener sein, der im "Wenn dann" lebt.
Alle spirituellen Einweihungswege sagen dir, dass du rauskommen musst aus der Illusion. Maya nennen sie das. Von Vergangenheit, Projektion in die Zukunft, weil weder eine Zukunft gibt, noch gibt es eine Vergangenheit. Die Hoffnung stirbt immer zuletzt. Muss sie ja. Morgen kommt nie. Schnell rinnt die Zeit. Der Augenblick vergeht. Und den du nicht genutzt, den hast du nicht gelebt. Leben besteht nur aus verpassten und wahrgenommenen Gelegenheiten. In der Vergangenheit sind wir, wenn wir ständig überlegen: "Hätte ich nur, hätte ich nur damals." Hast du aber nicht. Ja, so. Das nennt man "scarcity", Mangelbewusstsein. Es ist noch nicht. Es wird übrigens nie genug sein. Ja, weil wer nicht glücklich ist in Köln, wo wir das ganze aufnehmen, gerade im Greator Studio, ist auch nicht glücklich auf Hawaii. Wer nicht glücklich ist mit Klaus, wird nicht glücklich sein als Frau mit Roland. Wer nicht glücklich ist bei sagen wir BMW, wird auch nicht glücklich sein bei sagen wir SAP. Wer nicht glücklich ist als Angestellter, wird nicht glücklich sein, wenn er sogenannter Founder ist. Wobei ich mich immer frage, wie man im Internet ein Founder sein kann. Dieses Gefühl von permanentem Mangel treibt dich ja auch permanent vor sich her. Das heißt, du unterliegst einem bestimmten Gefühl, das dich schon aufstreben lässt, mit: "Ich muss heute dies und das erreichen." Ehrgeiz, nicht vergessen, eine der Todsünden. Mäßigung ist eine der Kardinaltugenden. Ja, also, es irrt der Mensch, solange er strebt. Goethe. Weil, wenn du nach etwas strebst, lebst du ja permanent am Leben vorbei. Du bist ja immer schon im Morgen.
Noch mal: Nichts gegen Ziele. Die setzen die Handlung in Gang. Aber alle Pläne sind "meine cerebrale Unannehmlichkeit", Tucholsky. "Mach nur einen Plan und sei ein großes Licht. Machst du noch ein Plan, gehen sie beide nicht." Oder John Lennon: "Life is what's happening while you keep making plans." Das heißt, wir glauben immer, wenn wir Pläne machen, dass die Erreichung dieses Zieles, das wir da planen, dass das die Erfüllung sein wird. Im Leben stimmt nie. Oder um es konkret zu machen, weil es jeder nachvollziehen kann: Ich behaupte, die wirklich wichtigen Ereignisse deines, meines Lebens waren nie geplant. Geh mit, geh bitte mal in dein Leben. Die wirklich großen Ereignisse waren nicht geplant. Da mache ich mit dir jede Wette. Aber es ist der hilflose Versuch des Egos, seinen Mangel aus dem Weg zu gehen.
Das Gegenteil ist Reichtum, also "abundance", Überfluss. Wo, wo du einfach bereichert wirst, wie noch als kleines Kind, von jedem Moment in deinem Leben. Da musst du ihn aber auch erleben. In "presence awareness" oder wie es mit Debasish M. Chowdhury gerne formuliere: "choiceless awareness." Dass wir haben stundenlang darüber diskutiert, über awareness, über Achtsamkeit, aber wir kamen schließlich zu dem Attribut: "choiceless" – wahllose Achtsamkeit, ohne dass das Ego: "Ja, dies und das und jenes muss ich anstreben." Nein, einfach Präsenz. Dieses Gefühl, was ja auch das Charisma eines Menschen am Ende des Tages ausmacht, seine Ausstrahlung. Weil zukunftsorientierte sind immer irgendwo gehetzt. Hier ist Überleben das Ziel. Hier ist das Urvertrauen nicht. Darum haben wir in unserem Titel für die heutige Masterclass auch: "Wie du dieses Urvertrauen wieder gewinnst." Das ist der Ernst des Lebens. Und hier bist du einfach spielerisch unterwegs. Schiller: "Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt. Und er spielt nur da, wo er im wahren Sinn des Wortes Mensch ist." Wir haben diese spielerische Leichtigkeit des Seins verloren. Alle Dramen Shakespeares heißen "Play", und er sagt es auch: "The whole world is a stage, mer players." Die ganze Welt ist eine Bühne, wir Spieler.
Eine Bühne sind einfach nur Spieler. Wir haben dieses freie des des des kindlichen Spiels verloren. Kipling, der das Dschungelbuch geschrieben hat, tief im Hinduismus verankert ist, und "Weagia", das ist das Wort für Gelassenheit, für spielerisches Tun, hat das mal in seinem Gedicht "If" also falls wunderschön zum Ausdruck gebracht.
Und überm Eingang des Centercourt, diesem uralten Gebäude, wo man durch durch ein Torbogen sozusagen gehen muss, steht ein Ausschnitt dieses Gedichts: "If you can meet with triumph and disaster and treat those two impostors just the same, you can play this game." Wenn du bereit bist auf Triumph und Disaster zu treffen und diese beiden Täuscher als dasselbe erkennen kannst, weil es ja nur zwei Pole sind desselben Spiels, dann darfst Du hier spielen.
Wer aber glaubt, ohne zu gewinnen werde ich hier einfach nicht glücklich, bei einem Tennisturnier von 32 Spielern werden 31 dieses Turnier als Verlierer verlassen müssen, zwingend. Also musst du Freude am Tennisspielen haben, weil nur einer wird, was viele glauben, den wahren Triumph davon tragen. Ich habe bereits beschrieben, was passiert, wenn man z.B. eine Goldmedaille gewinnt, und das gilt für alle, die mal ganz oben waren. Katastrophos heißt Umkehrpunkt. Das ist ein Umkehrpunkt im Leben. Genau wie dies Leben ist Rhythmus, nichts anderes. Du kriegst dies nicht ohne das. Du kriegst den Tag nicht ohne Nacht. Einatmen erzwingt das Ausatmen. Wo Ebbe ist, muss Flut sein. Die Illusion ist, wo Berg und Tal sind, da gibt's einen Unterschied zwischen beiden? Nein, die Welt ist nie polar. Unser Gehirn macht es polar, weil Erkenntnisfähigkeit setzt ein Gegenpol voraus. Glück ist immer ein Kontrasterlebnis. In Wahrheit ist das ein Berg-Tal, aber da wir Sprache benutzen und Sprache ist immer dual, sind wir na Stimme stumm. With out now here ist dasselbe Wort wie nowhere, nur als kleines Beispiel. Da wir Sprache benutzen und die immer der Dualität unterliegt, müssen wir für alles, was den Sinn des Lebens ergibt, die Konjunktion zu oppositorum, wo die Polarität aufgehoben wird. Die Polarität zu Polarität ist die Einheit. Das ist der Sinn des Lebens, den Menschen auf drei Ebenen erlebbar.
Körperlicher Orgasmus, wenn Animus und Anima verschwinden. Du wirst nicht denken, während du einen Orgasmus hast, weil wenn du denkst, kriegst keinen Orgasmus. Und auf der psychischen Ebene ist ist die Liebe, das heißt, in der Liebe ist immer der Tod des Egos. Wirst du nicht denken, darum verstehen sich Liebende ohne Worte. Und auf der spirituell-seelischen Ebene ist es natürlich Moksha, die Befreiung von der Polarität. Nirvana, das Erlöschen der Polarität. Da ist es Buddhi, das Erwachen aus der Polarität, oder im Christentum das Gottesbewusstsein. "Sieh, Herr, ich habe die Welt überwunden", ist das Wort Jesu, eines der sieben Kreuzesworte. Er liest du irgendwo, dass Jesus sagt, wie man die Welt verbessern könnte? Man kann die Welt nicht verbessern. Provokanter Satz, weiß ich. Haben wir Moment nicht die Zeit, dass ich das noch irgendwie genauer ausführe. Also, es muss mehr Spiel wieder ins Leben. Die Aggression muss der Gelassenheit weichen. Die Angst muss natürlich der Liebe weichen. Wo Liebe ist, ist nie Angst. Ängstliche Menschen lieben nicht. Ängstliche Menschen brauchen jemanden, aber wen du brauchst, kannst du nicht lieben, weil du von der Person abhängig bist. "Ich brauche dich so, mein Schatz", ist immer ein Zeichen fehlender Liebe. Du musst das geben, was ich in mir nicht finde. Und wenn wir abhängig sind von jemanden, ist es nur eine Frage der Zeit, wann wir den oder die Betreffende dafür bestrafen werden. Darum kann Liebe in Hass umschlagen, dieselbe Energie plötzlich auf dem anderen Pol. Du kannst nur hassen, wenn du geliebt hast, sonst kannst du nicht hassen. Hier musst du durchhalten, dich zwingen, kämpfen. Wo du kämpfst, liebst du nicht. Liebende müssen nicht kämpfen. Kämpfer lieben nicht. Stress, Stille. Das ist ja die große äh auf dem spirituellen Einweihungsweg ist das das Eingangstor.
Streng genommen, wenn ich mal mal Yogi sehe, wenn ich Nisargadatta Maharaj, Pujab und so weiter, die Gangaji und so weiter, wenn ich diese Menschen, bei denen ich war, gehört habe, dann lässt sich deren Lehre immer auf drei auf drei Dinge reduzieren: Be quiet, still, no effort. Keine Anstrengung. Das Ego strengt sich an, das Selbst strengt sich nie an. Be yourself. Das sind die drei. Wenn du diese drei Dinge für dich mal wirklich tief verankern kannst, das kannst du nicht durchdenken. Noch mal, in der Meditation denkst du nicht. Darum wundere ich mich, wie Leute sagen, wir meditieren. Wer, wer soll denn hier meditieren? Das, ich kann nicht meditieren, weil die Meditation ist die Auflösung des Egos. Ja, to be in meditation. Du kannst dich auch abends nicht verlieben. "Heute Abend verliebe ich mich." Das möchte ich sehen, wie du das machst. Ja, to be in love, to fall in love. Die Worte drücken es schon konkret aus. Also, das ist der Dreiteiler, aber es würde jetzt ein bisschen zu weit führen. In der Lebensschule gehe ich dann für ich hochintensiv drauf ein, weil die Lebensschule aufeinander aufbaut. Diese Lektionen in der Lebensschule, diese sechs, die wir dadurchgehen, da bekommst du ja ganz klare äh wöchentliche Videolektionen. Das wird dann noch mal aufgearbeitet in Sessions, die wir haben, äh zweimal im Monat, wo die ganze Community zusammenkommt, wo ich also permanent Coaching mache mit den einzelnen Teilnehmern, weil da viele, viele Fragen kommen. Die meisten kommen zur Lebensschule, weil das eben nicht mal so eben aus dem Ärmel zu schütteln ist. Und ähm, nachher lernst du natürlich äh, wenn du dann noch den Coaching-Teil Session 7 bis 9 anschließt, wie du das auch anderen Menschen vermitteln kannst. "If you wanna reach it, teach it." Also meine Erfahrung ist, je mehr ich anderen über diese Dinge beibringe, umso mehr lerne ich über mich selbst. Karl Valentin: "Woher soll ich wissen, wie ich denke? Ich habe mich noch gar nicht reden gehört." Also mir geht das oft so auf der Bühne, weil ich ja, wie gesagt, keinen Vortrag vorbereite. Ich möchte immer spontan bleiben können, weil nur das ist Lebendigkeit im Hier und Jetzt. Ich höre mich reden und da kommen manchmal Dinge, weil das kommt natürlich im Grunde durch mich, worüber ich spreche, nicht von mir. Ähm, wo ich sage, denke so manchmal: "Wow, wow, wow, das hast du noch nie so brillant formuliert." Und da würde ich mir immer wünschen, dass das gerade noch einer mitgeschrieben hat. Also, das ist dieses Spontane, das ist wichtig.
Wo Stress ist, ist keine Stille. Ja, wenn ich also Kloster Athos bin, äh, da bist du zur Stille schon deswegen gezwungen, weil du ja gar nicht die Sprache dieser Menschen sprichst dort. Es gibt auf dieser Insel äh russische, orthodoxe, griechische, bulgarische Klöster und du wanderst immer über Ziegenpfade von einem zum anderen. Schon das machst du hochmeditativ. Und dort wirst du zwar eingeführt auf Englisch von jemandem, der dir das Zimmer zeigt und und von da an bist du tagelang ohne Kontakt, also ohne sprachlichen Kontakt zu Menschen, weil du natürlich auch gar nicht sprechen darfst, ne? Du hast also in Ashrams in Indien immer so ein kleinen Button "In silence", dann spricht dich auch keiner an. Das ist äh eine wunderschöne, eine wunderschöne Sache, wenn ich bedenke, wie oft ich angesprochen werde am Bahnhöfen, Flughäfen oder sonst wo. "Können wir mal Selfie machen?" Also für mich das allerletzte. Selfie machen ist Ego pur.
Hier sind Probleme. Probleme sind immer Wachstumsmöglichkeiten. Darum werden wir immer Probleme haben. Das ist die Kondition Humana, äh die Bedingung des Menschseins. Es heißt, ohne Probleme können wir gar nicht leben. Nichts ist schwerer zu ertragen als eine Reihe von guten Tagen. Du wirst immer Probleme haben, dein ganzes Leben lang. Pro heißt für Griechisch wie Latein. Blem kommt vom griechischen "ballein", Ballistik, die Wurfkurs. Das heißt, die Götter sahen die Menschen ihre Spiele spielen, fanden die langweilig und beschlossen, ihnen Steine in den Weg zu legen. Also ein Problem ist einfach immer die Herausforderung, Strich Forderung des Lebens zu wachsen. No pain, no gain. Wir erleben Probleme als pain, Dukkha, als Leiden, nennt es Buddha. Äh, das sind die vier edlen Wahrheiten: Leben ist Leiden, Ursache allen Leidens ist Anhaftung an altem, es gibt einen Weg aus dem Leid heraus und das ist der achtfache Pfad. Das ist sind die vier edlen Wahrheiten des Buddha. Ja, es geht nur durch Schmerz. No pain, no gain. Nur das Entscheidende ist, wie betrachte ich das? Also noch mal, woher komme ich, wenn ich das Leben betrachte, was meine Lebensfreude ausmacht, was, wenn du so so willst, ich habe die Lebensschule mal betitelt mit: "Ich gebe dir dein Leben zurück", weil viele wissen überhaupt nicht, dass sie es längst verloren haben, weil sie leben nur noch in Routinen. Es gibt einen schönen Refrain bei Söhne Mannheims: "Es geht nicht nur um dein Leben, sondern darum, ob es ein Leben ist." Ja.
Ich möchte auch natürlich auch mal zeigen, wie man äh das Ganze auch noch äh aufraffen kann. Hier sind Ziele, da ist es der Erfolg. Hier ist Treibsand, da bist du inspiriert. Hier geht's um den Inhalt, da geht's um den Kontext, den overarching purpose im Leben. Hier sind Sucher zu finden und da sind die Finder. Sucher suchen, Finder finden. Hier sind die Verdränger, da sind die Gleiter. Also, wenn du im Boot ein bisschen Gas gibst, dann schiebt das durchs Wasser, verdrängst unfassbar viel. Das sind die Leute, die mit unglaublichem Aufwand im Leben vorankommen. Und der Gleiter schwebt einfach. Das ist das Drama des Lebens. Hier sieh als Spiel. Hier hast du Spaß. Ist immer Strohfeuer. "Ich will Spaß, ich will Spaß." Damit kompensierst du immer Frustration, Enttäuschung und Langeweile. Menschen, die frustriert sind, enttäuscht und sich permanent langweilen, wollen dauernd Spaß, Spaß, Spaß, einfach um das zu kompensieren. Ist natürlich ein reines Strohfeuer. Freude ist ein Götterfunken. "Freude, schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium." Ja, das ist etwas völlig anderes. Lebensfreude zu empfinden. Und das, die Multioptionsgesellschaft, in der die meisten leben, sich darin komplett verlaufen, weil du bekommst ja permanent vorgespielt, was du alles wieder nicht erlebt hast und darum bist du im Vergleich, sieht man immer aus stehst traurig. Das Glück ist Tod, ist immer der Vergleich. Alles Gefühl von Unglück entsteht aus Vergleichen. Noch mal die Formel für Unglück. Es gibt nur eine einzige: The death of happiness is comparison. Tolstoi hat das in Anna Karenina im allerersten Satz verewigt, der lautet: "Alle glücklichen Familien auf dieser Welt sind aus dem selben Grunde glücklich." Es gibt also nur einen einzigen Grund, warum Menschen glücklich sein können. Ich wiederhole: Happiness is a function of accepting what is. Und alle unglücklichen Familien sind aus den verschiedensten Gründen unglücklich, warum? Weil sie die verschiedensten Vergleiche anstellen. Noch mal, für Glück gibt's nur einen einzigen Grund. Bliss, Lebensfreude, Sat Chit Ananda für die, die in der spirituellen Welt unterwegs sind. Äh, der Unglückliche erlebt, dass es dies nicht bringt und das auch nicht. Neti, neti in der spirituellen Welt. Also, äh, das ist noch mal eine andere Form der Darstellung. Ich möchte euch noch ähm am Schluss mit euch gemeinsam etwas erarbeiten, um euch den Weg zu zeigen, wie man das. Waren nur ganz viele andere Beispiele noch, aber das hebe ich mir dann doch lieber für die Lebensschule auf.
Also, unter Wasser, über Wasser. Die Welt von 90% der Menschen, warum sie ihr Dasein fristen, könnte man fast sagen, ist äh das Wichtigste für die ist Survival. Wie gesagt, das Überleben muss gesichert sein. Das ist, worum es den meisten Menschen geht, eingestanden oder ungestanden. Uneingestandenermaßen. Darüber liegt Searching. Das sind also die Leute, die ewig am Suchen sind. Dann Belonging. Das ist das vom Menschen meist gesuchte Gefühl: Zugehörigkeit. Kein Gefühl suchen wir so wie Zugehörigkeit. Wir sind Herdentier. Wir haben 98,6% der Gene mit Schimpansen gemeinsam. Also ist das, was wir am meisten suchen, die Gemeinschaft, die Horde, die Herde, der Stamm, die die Polis ist die Gemeinschaft. Der Politiker ist zuständig für die Gemeinschaft. Um dort anerkannt zu sein, functioning müssen wir hervorragend funktionieren. Die meisten Menschen, denen reicht es, wenn sie einfach gut funktionieren, good soldiers in der Firma und vor allen Dingen meet expectations, also die Erwartungen anderer erfüllen. Glaub mir bitte, das ist weit über 90% der Daseinsberechtigung der Menschen. Das war einer der Gründe, warum ich die Lebensschule zusammen mit Greater entwickelt habe, weil mich treibt das einfach schon seit langer Zeit, Menschen zu helfen, mal endlich über Wasser zu kommen.
Das ist die Raupe. Jetzt sprechen wir vom Schmetterling. Dem Schmetterling geht es nicht zwingend nur um Survival. Hol raus, was geht. Survival heißt, was ist da für mich drin? Was kriege ich denn? Hier geht es um Giving. Living is giving. Geben ist seliger denn nehmen. Ein Beitrag zu leisten zu einer Welt, in der wir leben wollen. Das ist die höchste Erfüllung, die du erfahren kannst, wenn du die Möglichkeit hast, einen Beitrag zu leisten. Hier sind natürlich die, die finden. Das ist also im Alltäglichen finden die etwas, wo du einfach sagst: "Gott, ist das wunderschön." Viele haben den Blick nicht mehr dafür. Ich erlebe viele Jugendliche mit Smartphone permanent starren die auf diese Kiste, was natürlich völlig artifizielles Leben ist. Leben ist das, was stattfindet, während das hier einfach nur künstliche Welt ist. Und wenn ich die darauf hinweise: "Schau mal, der ganze Himmel ist rot-gelb, Sonnenuntergang." "Ja, ja, schön." Ja, noch mal. Sie erleben es nicht mehr. Atrophie der Sinnesorgane, sensorische Deprivation heißt der Fachausdruck. Das heißt, [Musik] digitale Welt. Kannst du nicht schmecken, hören, sehen, fühlen. Die sind nur noch in dieser Welt unterwegs. Also, wenn das ausnahmsweise auch mal stattfindet, ist okay, aber wenn das deine einzige Welt wird, dann geht dir natürlich unendlich viel verloren.
So, dann geht es hier darum, einen Unterschied zu machen. Make a difference. Wir sind Unikate. Jeder hat einen eigenen Fingerabdruck. Wir sind also original geboren, leider sterben viele als Kopie. In den originalen Netz, in den asozialen Netzwerken wirst du getrimmt auf so wie andere dich. Gibt's überhaupt nicht mehr. Du hast sogar den gleichen Haarschnitt für alle anderen. Dann geht es hier um surrender, Deutsch: Hingabe. B die Yoga. Du erlebst dich for the greater good als Beitrag zu etwas Größerem. Ich tritt zurück. Das berühmte "Wer bin ich?" Koham soll ja dahin führen, dass du begreifst, dass du einfach nicht dein Ego bist, das immer nur ums Überleben kämpft. Darüber liegt die Mission, mit der du unterwegs bist. Das ist für mich dann der Nordstern. Welchen Auftrag habe ich eigentlich auf dieser Welt? Ich bin geborener Maler, ich bin geborener Handwerker, geborener Verkäufer, geborener Coach, geborener Redner. Das kann man nicht lernen. Speaking Business oder Coaching, das kann man nicht lernen. Das ist Unsinn. Ja, da wirst du ja wieder abgerichtet auf ganz bestimmte Verfahren, die aber alle anderen auch so machen. Du weißt, hast, kannst nichts, was nicht andere auch können. Aber das macht ja deinen Preis am Markt? Nein, nur was dir als Karten auf die Hand gegeben wurde, diese Trümpfe kannst du ausspielen. Diese Talente kannst du ausspielen. Ich habe z.B. überhaupt kein handwerkliches Talent, ich habe auch kein musikalisches Talent. Also bewege ich mich doch in der Berufung nicht in eine Richtung, die mir nicht gegeben ist. Redner musst du sein, Coach musst du sein, das kann man nicht lernen. Unternehmer musst du sein, Führungskraft musst du sein, von deinem ganzen inneren Habitus. Also noch mal, woher du kommst, ist für mich ganz wichtig. Ja, und dann, ich nenne es immer Bambu. Der Bambus, der ist hohl, da spielt Gott sein Lied auf deinem Bambus sozusagen. Das heißt, das ist das Höchste in der spirituellen Welt, dass du eine Möglichkeit bietest, wenn du es bildlich willst, dass die Götter sich zum Ausdruck bringen durch dich. Das wir sind also das, der Tempel, den wir bewohnen, auf dem müssen wir achten, aber wir sind nicht unser Körper. Der Geist hilft uns zu überleben, aber wir sind nicht unser Verstand. Und die Seele möchte einfach einen Beitrag leisten zu einer Welt, in der sie leben möchte. Das ist, wo Gott sozusagen durch dich äh seine Fäden webt. Da gibt's ganz viele Ausdrücke dafür, aber das hier ist das Allerhöchste und auch die höchste Befriedigung. Hier findest du tiefen inneren Frieden.
Also noch mal, die Lebensschule soll dich natürlich von hier nach dort führen und darum ist sie auch aus meiner Sicht immer den Preis-Bindestrich-Wert. Weil viele sagen, teuer oder billig. Es gibt kein teures oder billiges Produkt. You get what you pay for. Du bekommst immer das, wofür du bereit bist zu bezahlen. Das heißt, etwas muss den Preis wert sein. Ich wundere mich immer, wie Leute unfassbar viel Geld ausgeben für Klamotten, für teure Uhren, für fancy Autos, wie sie in der Welt von FFA, also Fame, Fortune, Applaus, in der Welt leben. 90% aller Menschen, darum geht's: berühmt, reich werden und Applaus bekommen. FFA nenne ich das immer. Wenn du aber über diese Welt hinauswächst, man nennt es eine Transformation, wenn die Raupe stirbt und der Schmetterling wird, dann geht es im Leben einfach um ganz andere Dinge. Und M, das bedeutet, Geld ist potentielle Energie. Das Geld, dass du immer wieder ausgegeben hast für all diese Kompensationsmechanismen, um einfach den Frust, die Enttäuschung, die Langeweile zu kompensieren. Das versuchen wir in der materiellen Welt. Warum gibst du nicht mal Geld für dich aus? Warum investierst du nicht mal in dich? Wie gesagt, ich habe es gemacht. Ich war bis zum 35. Lebensjahr hoch verschuldet, weil ich immer nur alles getan habe, um von den großen, weisen, spirituellen Lehrern dieser Welt zu lernen. Und das kondensiert sehr, sehr eng zusammengefasst in äh vielen Lektionen. Insgesamt gehen wir durch sechs Lektionen. Du bekommst jede Woche eine. Zweimal im Jahr treffen wir uns zu einem großen Offline-Event. Da sind dann Hunderte, da geht's in direkten Kontakt. Ich hole immer wieder Leute auf die Bühne. Das ist hat den ganzen hochinteraktiven Aspekt. Du hast natürlich die Headcoaches, die dir alles noch mal in bestimmter Weise erklären, äh, äh, was in der Lebensschule stattfindet. Dann gibt es natürlich immer wieder die, die, die, die Sessions, die wir zweimal im Monat machen online, wo wir in direkten Kontakt sind. Und es gibt Workbooks. Du wirst in jeder Hinsicht unterstützt. Du bist Teil eines riesen Netzwerks, an der fantastischen Community. Also von Herzen, ich lade Dich gerne ein, daran teilzunehmen. Dem galt jetzt mehr als 30 Jahre meines Lebens, aber ich möchte es einfach mal breiter machen. Da bin ich mit Greater am besten aufgestellt, um das das ganz vielen Menschen zugänglich zu machen. Nur allein schon, was wir brauchten in Produktion, in den Wochen im Studio und und und, das alles hat seinen Preis. Also, wenn dich das überzeugt hat, buch dir jetzt hier neben dem Video ein Erstgespräch. Du bist herzlich eingeladen, in der Lebensschule dabei zu sein. Was immer du bisher so über mich erfahren hast in YouTube, auch heute in anderem Masterclass, das ist maximal 5 bis 10% der Lebensschule. Und von daher würde ich mich sehr, sehr freuen, wenn es die irgendwann mal vom Herzen her, der Verstand sagt nein, weil das Geld sagt er immer nein, das muss vom Herzen entschieden werden. Man sieht nur mit dem Herzen gut. Wer die Herzen der Menschen gewonnen hat, braucht ihm die Köpfe nicht zu sorgen. Ich hoffe, dass ich dich genau dort angesprochen habe und würde mich sehr, sehr freuen, dich in der Greater Community der Lebensschule begrüßen zu dürfen.