📱

Get Our Mobile App

Take your business learning on the go!

Download on the App StoreGet it on Google Play

Dr. Andreas Beck warnt: Dein Abschluss ist bald wertlos

Tim Gabel1:33:35

Transcription

Ein KI ist ein Angriff auf alles, was digitalisierbar ist. Also eines kann ich mit Sicherheit sagen, es wird Massenentlassungen geben. So wie verändert es die Welt und soll ich überhaupt noch studieren oder soll ich gleich Taxifahrer werden? Wenn ich neu einsteige und junge Menschen steigen jetzt neu ein, können sich jetzt überlegen, wo setze ich meinen Ausbildungsschwerpunkt? In einer solchen Situation sind ja Umbrüche immer unglaubliche Chancen. Auch dann habe ich se eine andere Gefahr, die ich für viel gravierender finde, wir verblöden hat man dann nicht auch so Monopolähnliche Strukturen, die sich wieder anbanden? Es ist erstmal extrem beängstigend, welche Machtkonzentration zumindest auf Sicht da entsteht. Jetzt hat er gerade Anthropic sein neues Modell veröffentlicht. Haben Sie es veröffentlicht? Sie haben es halt veröffentlicht und gesagt, sie können es nicht veröffentlichen, weil das die gesamte Infrastruktur der Gesellschaft zerstören würde. Alles was digital ist, ist unsichert.

Freunde, ich will mich einmal bedanken bei euch. Wir haben die eine Million Abonnenten geknackt. Ich mache YouTube jetzt mittlerweile seit 14 Jahren und falls ihr Bock habt, den Channel zu abonnieren, dann könnt ihr das gerne tun. Ihr kriegt jede Woche einen neuen Podcast äh reingespült und wir haben auch unsere Produktionsqualität verbessert. Wir haben nicht nur ein schönes Bühnenbild, sondern wir haben mittlerweile auch Factchecks, die drin sind. Das heißt, es lohnt sich den Podcast anzugucken. Auch wenn ich Fehler mache, werde ich korrigiert. Und wir haben auch viele visuelle Einblendungen, wenn der Gast etwas erklärt, man es besser verstehen kann, wenn man es sieht oder es einfach komplex wird. Es lohnt sich. Also, Schritt für Schritt werden wir besser und ab jetzt könnt ihr jede Woche mit dieser Qualität rechnen. Ich freue mich, wenn ihr abonniert und wenn ihr keinen Bock habt zu abonnieren, dann guckt einfach die Podcasts auch. Okay, also viel Spaß mit dem Podcast, ne?

Ich habe mal so ein Zitat gelesen, weiß es gar nicht mehr von wem. Die einzigst relevante Praxis ist die Theorie. Daran orientiere ich mich. Ist es dein Glaubst du da dran? Ja, glauben ist schon wieder so ein starkes Wort. Ich mach's einfach. erklär mal. Na ja, sobald was anwendbar ist, ist es irgendwie langweilig. Es geht ja immer nur um so die Struktur dahinter und ähm auf der Ebene dann zu arbeiten, finde ich. Also interessant, wenn man wenn man aber schlecht ist, also die Welt war ja aber dominiert so von den Umsetzern. Ja. Ja, die werden halt überschätzt. Also nein, ähm ich bin halt kein werden nur besser bezahlt. Ich bin halt kein guter Umsetzer. Ich habe ja auch angefangen als Schlosser, dann war ich halt schlecht. Vielleicht ist halt auch nur so eine persönliche äh Entscheidung. Ja, das Lustige ist, wir werden gleich drauf kommen, weil das eine meiner entscheidenden Fragen war jetzt über AI. Ja. Ja, das komm.

Wir haben uns jetzt, wir sind ja heute schon das dritte Mal jetzt hier miteinander, dass wir reden und du hast immer Angst, dass die Themen ausgehen. Ich habe eigentlich könnte mit dir glaube ich 12 Stunden am Stück reden und nicht zu allem ausfragen. Du hättest dann wahrscheinlich ein bisschen Sorge, dass du nicht auf dem Level antworten kannst, wo du dich gerne siehst und einen Eigenanspruch bedienst. Aber äh heute ist so einer der Male, wo du einen, sag ich mal, seltenen Rahmen hast, wo mich vor allem interessiert, was dich gerade interessiert, weil du sonst immer eingeladen wirst und ich gucke mir das ja immer an bei Lochner, bei den ganzen anderen, was geht gerade auf der Welt ab, was ist mit was passiert jetzt im Iran, was passiert an den Finanzmärkten und dazu kannst du immer sehr geile Einschätzungen abgeben, aber dabei geht voll, womit du dich beschäftigst abseits von dem und das jetzt interessiert mich, wo womit du dich beschäftigst gerade. Ja, gerne. ist ähm ich zitiere, wenn ich zu meinem Privatleben gefragt werde, immer gern Karl Kraus, der meinte: "Mein Privatleben interessiert mich nicht, aber ähm dein Podcast lebt ja dann auch von der Persönlichkeit und da freue ich mich auch äh mal nicht gefragt zu werden, ob der DAX ein Rekord hoch hat nächstes Jahr oder nicht. Und was sind gerade die Sachen, mit denen du dich beschäftigst?" Ja, die Gesellschaft ist im Umbruch. Ähm, das ist ja nicht anders zu leugnen und dieser Umbruch ist auf der einen Seite, es wird viel politisch diskutiert, aber wenn man sich mal die Geschichte anschaut, dann ist doch so wirtschaftliche innovative Entwicklung das, was wirklich die Menschheit treibt. Und ich glaube, das Wesentliche, was da jetzt gerade passiert, ist die künstliche Intelligenz. Und zufällig ist es natürlich dann auch etwas, was nah liegt an der theoretischen Informatik, an der Logik, an der Mathematik und damit auch ein Feld von mir. Und das finde ich im Moment wahnsinnig spannend zu sehen, was da für eine Dynamik herrscht und wie die Gesellschaft versucht darauf zu reagieren. Ich wünsche mir heute, dass du mich mal ein bisschen auf eine Reise mitnimmst äh durch das, was in deinem Kopf abgeht und passiert, wenn du nicht zweckgebunden antworten musst mit, was passiert jetzt mit dem Börsenkurs, was passiert jetzt, sondern du bist allein, du hast Freizeit, du kannst dich mit diesen Themen beschäftigen, weil ich weiß, dass du heute ein paar Sachen mitgebracht, dass sie dich interessieren und ich bin richtig richtig gespannt, was du dabei hast. Ja, gut. Ja, gerne. Können wir probieren. Ähm, willst du direkt in die Folien reinstarten oder? Weil ich muss sagen, dass die Überschrift mich jetzt schon extrem neugierig gemacht hat. Ich sehe hier nur die ganze Zeit, die Sprache Gottes nämlich hat keine Grammatik.

Ja, das ist ein Zitat von Gerscham Scholem von 2015 und das habe ich gefunden in Martin Wke ein Buch, was dies neu veröffentlicht wurde, Large Language Kabala. Und ähm das ist das beste Buch, was ich jetzt dieses Jahr gelesen habe bislang. Und worum geht's mir? Also Chat, GBT und Co. Jeder nutzt es irgendwie, aber man hat ja das Bedürfnis zu verstehen, wie Antworten entstehen und wie das überhaupt funktioniert in dieser Blackbox. Und da kann man jetzt einmal so als Informatiker rangehen, das kann ich nicht, aber man kann eben auch über die Logik rangehen und sich fragen, ähm welche Entscheidungsprozesse äh liegen dann eigentlich dort im Hintergrund, dass so eine generative KI möglich wird? Und das ist im Moment das, was mich am meisten beschäftigt und äh was ich auch für also für für so interessant halte, dass man mal drüber reden sollte. Ähm interessant. Findest du also mein Kenntnisstand, was jetzt AI angeht und die Prozesse, wie sie zu Entscheidungen dahinter kommen, wird ja häufig so verkauft, dass die Firmen selber gar nicht verstehen, wie man zu einer Antwort kommt. Ist das Marketing? Ist das wahr? Nein, es ist äh Teil des Teil des Konzeptes. Es ist kein klassisches deterministisches Konzept mehr. Also, man muss sich das so verstellen. Die Anfänge basieren auf neuronalen Netzen und so ein neuronales Netz, der Witz ist ähm, dass ich nicht mehr programmiere, sondern trainiere. Ja, und ähm ich kann damit sozusagen ohne, dass ich einen Algorithmus schreibe Mustererkennung betreiben. Das ist immer genau dann interessant, wenn ich sehr viele Daten habe, in diesen Daten ist ein Muster und ich kann es eben nicht algorithmisch beschreiben und sobald etwas unscharf ist, sobald etwas z.B. um Berkennung geht oder so, kommt man ja mit einem Algorithmus sehr schnell an seine Grenzen. Und in dem Moment, indem ich den Algorithmus verlasse, also die klassische wenn dann Struktur, kann ich auch nicht mehr wirklich nachvollziehen, wie das Ergebnis zustande kommt. Und ich habe das Riesenproblem des Übertrainierens, dass so ein selbstlernendes System dann auch gewisse Antworten richtig gibt und wenn ich es dann weiter trainiert habe, gibt's plötzlich falsche Antworten auf Sachen, die es früher schon gekonnt hat. Also, deswegen ist es auch ganz kompliziert, wie m wie möchte ich das dann im Sinne eines TÜV abnehmen? Ja. Mm. Ähm, wie kann ich da Verlässlichkeit schaffen und so. Aber ähm der Witz von diesen neuronalen Netzen ist eben, dass man nicht mehr weiß, wie es eigentlich zum Ergebnis kommt.

Zwei Fragen dazu. Wenn die, wenn dann Logik von dem Algorithmus eine Seite der Medaille ist, wie würde man die Prozesse charakterisieren, mit dem man vielleicht zu einem Ergebnis kommt? die aber keine Wendernstruktur haben, weil du gesagt hast, es hat gerade so Ja. Ja, das ist natürlich gleich eine ganz großartige Frage, weil die geht an den Kern. Also neuronale Netze versuchen ja mechanisch zu imitieren, wie unser Gehirn funktioniert und unser Gehirn funktioniert ja ganz komischerweise so, dass wir keine Datenfestplatte haben. Also, wir haben nicht irgendwie einen Bereich, wo wir wirklich konkret sagen können, da wird jetzt Wissen gespeichert und da rufe ich dann Wissen ab. Also beispielsweise Bderkennung. Ja, ähm wenn du mich siehst, dann kommen halt gewisse Lichtimpulse, die übersetzt werden in elektrische Impulse und die fließen dann auf eine gewisse Art und Weise durch die Nervenzellen des Gehirns. Ja, man muss sich das wie so ein großes Netz vorstellen aus den Synapsen und die Art und Weise, wie diese Impulse durchfließen, lassen dich erkennen, dass das der Andreas ist. ist nicht so, dass du irgendeine Bildplatte, eine Speicherplatte hättest im Hirn, wo Fotos von Andreas abgebildet werden und du machst dann einen Ähnlichkeitsvergleich, sondern die Art und Weise, wie diese Impulse durch deine Hirnstruktur fließt, lässt dich Schlüsse ziehen.

Dazu eine ganz eigenartige Frage. ist dann Abstraktion und so die Kombinatorik in den Zahlen von den Verbindungen im Hirn, die man hat, nicht so eine Art extrem eleganter speichersparender Kompressionsmechanismus. Verstehst du, was ich meine? Also, ob der sich evolutionär begründen lässt als überlegen, das weiß ich nicht, aber es ist natürlich das Hirn ist ja auch sehr groß. Ja, das da darf man nicht unterschätzen. Also, wir haben 87 Milliarden äh Nervenzellen im Gehirn. Ähm, da sind wir noch weit weg von der Leistungsfähigkeit eines Supercomputers, also viel weiter sozusagen mit den ganzen Vernetzungen, die wir da haben. Ähm, aber es ist auf jeden Fall so, wie sich das evolutionär ausgebildet hat, vom Fadenwurm bis zum Menschen mit einem immer komplexeren Gehirn und einer immer komplexeren Gehirnstruktur, auch mit gewissen Entwicklungssprüngen. Also das Hirn einer Katze hat nur 250 Millionen Nervenzellen, funktioniert strukturell aber genauso wie das Mensch, dass das Menschen trotzdem hat die Katze kein Weltverständnis. Also kategorial denken wir anders. Es gibt sogenannte Emergenzeffekte, dass nur dadurch, dass es immer komplexer wird, kommen plötzlich Fähigkeiten dazu und man kann jetzt gar nicht sagen, warum die dazu gekommen sind. Ähm, also diese Tatsache, dass also selbst äh die KI Unternehmen sagen, sie wissen jetzt auch nicht ganz genau, was da passiert, das ist es kein Marketing, sondern es ist auf jeden Fall es ist so.

Kannst du mal erklären für Leute, was ein Emergenzeffekt ist, weil es vielleicht unintuitiv für Menschen ist, weil keine neue Struktur dazu kommt? Ähm, ein Emerganz Emergenzeffekt, ja, ich weiß nicht, ob das ist eine leichtverständige Erklärung ist. Also es es gibt dieses eigenartige Phänomen, dass Systeme bestimmte Fähigkeiten haben und auch dafür ausgelegt werden, diese Fähigkeiten zu haben. Und wenn sie komplex genug werden, kommen plötzlich neue Fähigkeiten dazu, die ich nicht ableiten kann aus den schon bestehenden Fähigkeiten. Also wirkliche Sprünge, nicht so Weiterentwicklung, sondern wirkliche Sprünge, sowie eben das Gehirn einer Katze und das Gehirn eines Menschen. Und in der Systemtheorie hat man viel dazu geforscht. Also es gibt die nicht unplausible These, dass auch das Bewusstsein einfach so ein Emergenzeffekt wäre. Und daraus gibt's dann die These, wenn ich ein Supercomputer komplex genug mache, hat er irgendwann auch Bewusstsein? An solche Sachen glaube ich nicht, aber ähm es ist auf jeden Fall eben dieses Phänomen, dass wenn du Systeme hast, wichtig ist dann hier auch das Phänomen sozusagen der Selbstrefferentialität. Also, es gibt es gibt Systeme, die immer nur in eine Richtung Daten leiten und es gibt Systeme, die haben so Feedbackschleifen. Jede Form von Lernfähigkeit erfordert die Existenz von Feedbackschleifen. Und ähm dieses diese Emergenz ist etwas, was man auch nur in Systemen mit so Feedback schleifen sieht. Ähm, aber genau, das ist so ein Phänomen, also ein Begriff für ein Phänomen. Ähm hm ja, was man auch nicht so richtig versteht.

Vielleicht ist ja im Kernbestandteil von Bewusstsein die Dichte von Feedback schleifen, zu dem man in der Lage ist. Kann sein. Ja, interessant. Ähm ja, ich ich versuche mir das immer so zu erklären. Es ist quasi, ich habe ein Kartendeck und es kommen immer neue Karten dazu und ich kann quasi mehr Strategien spielen und quasi nur durch die Rekombination. Ja, das wäre noch kein Emergenzeffekt. Ähm Emergenzffekt wäre, wenn du plötzlich dreidimensional wirst und vorher warst du zweidimensional, aber alle Karten sind nach wie vor zweidimensional. Sowas, also du springst wirklich in andere Ebene. Ja, verstehe, verstehe. Ich ich finde ich finde dieses ich finde generell dieses Phänomen von Emergenza Effekten extrem spannend. Also bei z.B. Ähm, also vielleicht eine kurze Tangente. Man hat bei Fruchtfliegen, ja, hat man ihr gesamtes Konnektum genommen, also alle äh Verbindungen vom Gehirn hat die in in LM hochgeladen in grafisch gerändertes Umfeld und äh mit einem Controller verbunden und man hat quasi nur äh Neurone auflammen lassen und geguckt, ob sich die Fruchtfliege bewegt, aber nichts vorher war gelernt, gar nichts. Und man hat dann festgestellt, dass die sich wirklich genauso bewegt hat wie die echten Fruchtfliegen im Labor. Also, man hat quasi ein Controller bauen können, wo man gesagt hat, wir leuchten hier im, also wir steuern einzelne Neurone, werden angesteuert und es folgt ein Motorverhalten, was in der echten Welt genauso gleich ist, ohne vorher trainiert zu sein. Und jetzt gerade war dann so die Diskussion, das war so vor drei Wochen oder so, haben die gesagt, okay, wir sind sozusagen, wenn wir die Neurone von der Fruchtfliege nehmen und die um sieben groß, also sieben Größen äh großen Größenordnungen erhöhen, dann bist du bei Menschen und dann ist vielleicht kannst du einen Menschencontroller bauen äh schon äh verrückt.

Na ja, also ganz so einfach ist es nicht. Also vielleicht der Emergenzeffekt noch mal anders formuliert. Ähm, wenn man hat halt dieses Phänomen, dass die Fähigkeit eines Systems nicht erklärbar ist aus der summierten Fähigkeit der Einzelemente. Mhm. Also der Mensch besteht aus lauter Einzellern. Also eigentlich bestehen wir glaube ich aus 12 Aminosäuren. Mehr sind wir nicht, die halt verschieden kombiniert werden. Und du kannst an, wenn du diese Aminosäuren, die kannst du analysieren, wie du willst. Du kommst nie auf die Fähigkeit einer Zelle und dann kannst du Zellenkombinationen analysieren, wie du willst. Du kommst nie auf die Fähigkeit eines Organismus dann wie wie eben ein Organ und dann aus den Organen kommst du nie auf die Fähigkeit des Menschen. Ähm heiß so die Summe ist mehr als die also das ganze ist mehr als die Summe der Einzelteile. Ähm ja, diese Idee, dass der ganze Mensch und so weiter, dass der sowieso da neurophysiologisch erklärbar ist da. Also, da gibt's ja viel Forschung und auch viele Versuche zu, aber auch da glaube ich würde in Mediziner zustimmen, dass man immer noch vor vielen Rätseln steht, vor sehr, sehr vielen. Also muss man sich hüten jetzt auch vor so einem gefährlichen Reduktionismus, wie ich den jetzt gerade betrieben habe, wenn man sagt, wir sind nur sieben Größenordnungen entfernt. Ja, aber ich will nur sagen, also ich fin sehr sehr spannend was so in Bereich gerade abgeht und ich glaube dein die Erklärung mit der Dimension quasi eine komplett neue Ebene an Qualität von potenziellen Möglichkeiten quasi irgendwann hinzukommt ist eine sehr geile Erklärung dafür. Aber zurück von der Tangente zuäh dem, was du mitgebracht hast. Ähm erklär mal vielleicht diesen Spruch, was damit gemeint ist. Die Sprache Gottes nämlich hat keine Grammatik.

Ja, ne, das ist eine Pointe. Ich möchte vielleicht, weil du hast ja schon eingeleitet, dass das auch ein bisschen persönlicher sein auf das Gespräch. Ich möchte vielleicht mal kurz Revue passieren lassen, wie ich und eben auch nicht nur ich, sondern ich will würde mal fast sagen, die Mehrheit der Theoretiker, die sich mit KI und selbstrefferentiellen System beschäftigt haben, wie die an die Sache rangegangen sind und wie man da ähm auf einem Auge blind war. Und ähm wie ich jetzt eben erst kürzlich gesehen habe, man die Sache auch ganz anders betrachten kann und dann ein viel besseres Gefühl dafür bekommt, wie diese Large Language Models unsere Gesellschaft verändern werden und ähm warum die ein solches Potenzial haben. Und dann habe ich mir gedacht, genau, wir fangen einfach mal ein bisschen äh negativer an. Ja, also die Super KI, alle erwarten ja jetzt, dass diese Dinger schlauer sind als die Menschen. Und da habe ich ähm habe ich eine Folie mitgebracht. Darf ich schon gucken, oder? Ja. Ja, bitte. Ähm, also die erste Folie zeigt, es gibt ja jetzt so unabhängige Institute, die messen die Leistungsfähigkeit von KI und es gibt's halt verschiedene Denkqualitäten und die sind hier mit farblichen Linien angegeben und man sieht, fast überall sind die Maschinen schon schlauer als die Menschen, wenn man jetzt das wörtlich nimmt, wie hier gemessen wird, ne? Also für die, die jetzt kein Bild sehen, das muss man auch nicht sehen. Äh, es sind einfach Linien und man sieht doch man wir blenden es ein. Ja, aber genau, wenn jetzt jemand beim Autofahren zuhört, einfach weiter in Ruhe Autofahren. Äh, man sieht einfach, dass sozusagen laut der KI Industrie der Mensch eh schon abgehängt ist und KI ja alles besser kann. Genau. Also die Konstante, die wir bei 100% sehen, ist so gemittelt quasi der Wert, wie ein Mensch performt und alle anderen Linien sind sozusagen verschiedene Testbatterien, wie eine künstliche Intelligenz oder der Mensch quasi über Genau. Es gibt das einzige Multimodal understanding and Reasoning, wo die Maschine noch nicht den Menschen erreicht hat. Das bedeutet, dass man sozusagen äh verschiedene Daten, Arten miteinander verknüpft und daraus Schlüsse zieht. Also z.B. Bild und Text verknüpft und daraus Schlüsse zieht. Das ist vor allem sensorisch. Nee, sensorisch wäre auch wieder eine mögliche Modalität, aber das können das muss nicht sensorisch sein. Aber auf jeden Fall es ist so das letzte, wo der Mensch äh wo der Mensch noch vielleicht besser ist. Also das gönnt einem die KI Industrie noch, aber ansonsten sind sie schon super.

Dann habe ich mir gedacht, okay, dann fangen wir doch mal an und machen mit dir ein Intelligenztest. Und äh alle Zuschauer, die ein Bildschirm haben, sind eingeladen, auch diesen Intelligenztest mitzumachen. Und zwar zeige ich hier ein Bild von Obst. Also, man sieht hier Orangen und Äpfel. Und jetzt frage ich dich, Tim, äh wie viel Orangen und wie viel Äpfel siehst du denn auf diesem Bild? Sechs Äpfel. 4 5 6 7 8 9 10 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 Orangen. Ich verliere mich immer kurz so wegen diesem Ja, sechs Äpfel und elf Orangen. Ja, ich frage mich ganz, ob hier irgendwo ein Haken an der Sache ist. Nein, nein, es sind sechs Äpfel und elf Orangen. Das ist also völlig korrekt. Dieses Beispiel stammt von einem chinesischen Forscher Wangzung Dai, der ist von der Ninyang University, das ist im letzten Quartal 25 von ihm publiziert worden. Als Beispiel, wie arbeitet eigentlich Chat GBT? Ich glaube 5.1 hat er damals genommen, gab's damals. Und ich bin darauf aufmerksam geworden durch Til Mosakowski, der ist Professor für Hybride KI an der Universität Osnerbrück und ähm genau, der war auch Cororrektor meiner Doktorarbeit. Da kann man mal sehen, wie gut er ist, weil wir sind ungefähr gleich alt und er war damals schon hat meine Arbeit eigentlich korrigiert. Ja, genau. Und der ähm dieses Bild ist halt schon bemerkenswert, weil wenn ich jetzt unsere super schlaue KI Frage, wie viele Äpfel und wie viele Orangen sind auf diesem Bild, dann gibt's als Antwort ähm ich habe es auf der nächsten Folie eingeblendet. Ähm, nachdem ich es analysiert habe und die Früchte gezählt habe, komme ich auf sieben grüne Äpfel und zehn Orangen insgesamt. Also 17 Früchte waren wir bei 6 und 11. Genau. Das heißt ähm hat die eine Orange verwechselt. Er hat nicht hinbekommen. Hat er die eine Orange mit dem Blatt verwechselt oder? Nee, genau. Es ist also erstmal interessant. Wieso tut er sich da so schwer? Ähm, gut. Und die Antwort ist, so eine so ein Large Language Model ist überhaupt nicht in der Lage zu einem objektbezogenen Denken, sondern der sieht jetzt hier erstmal nur Farbflächen und Farbintensitäten. Und jetzt gibt's verschiedene Techniken, wie dann so ein äh Modell anfängt, so eine Frage zu beantworten. Zuerst werden einfach Farbflächen genommen und dann wird die Größe der Farbflächen für eine Schätzung genommen und dann kommt man auf irgendein Ergebnis. Sag mal, drei Äpfel und fünf Orangen. Jetzt weiß das System aus eigener Erfahrung, dass es meistens unterschätzt mit dieser Methode und nimmt noch eine zweite Methode, Half Circles z.B. Also Half Circles, da werden sozusagen mit ähm mit Punktsetzung wird so eine geometrische Approximation gemacht. Damit überschätzt er meistens, dann kommt er auf äh auf zehn Äpfel und 15 Orangen. Und zwar ist er okay, das überschätzt er meistens. So macht er so verschiedene Techniken. Das ist tatsächlich genauso wie ich sage, das passiert in der Blackbox. Ähm also das kann ähm das kann man als äh also der nähert sich über 17 Methoden an und sie Mittelwert. Genau. Und dann am Ende und damit meint er zählen und dann macht er so ein Mittelwert und schaut halt, er weiß halt ungefähr, was ihr überschätzt, was unterschätzt und dann kommt das im Ergebnis und wirklich zählen kann er aber nicht. Krass. Das heiß wir wissen gar nicht, wie zählen funktioniert oder? Na ja, das heißt es sieht banal aus, aber in Wirklichkeit was du hier gemacht hast, ist nämlich hochkplex. Ja, weil normalerweise geht es der Mensch so vor, er sieht dieses Bild und dann erkennt er erstmal rein räumlich: "Aha, okay, die Äpfel sind sehr markant, also fange ich mit den Äpfeln an." Mhm. Und über die Äpfel bekommt er dann eine räumliche Struktur in seinem Denken. Mhm. Und dann sieht er, ah ja klar, dann sind es vier auf der einen Seite und über diese räumliche Struktur fängt er dann an diese Orangen zu zählen. Eigentlich ist das kompliziert, nicht? Weil wir haben Gelbtöne in den orangen Tönen, wir haben Brauntöne in den Grüntönen. Ja, über diese Lichtreflexe. Genau. Und wir in Wirklichkeit ist es nämlich ganz schön komplex, wie der Mensch an die Sache rangeht, um das hier richtig zu zählen. Und dann sind wir eben bei multimodal understanding ähm anding etwas scheinbar eine total einfache Aufgabe und wenn man das chat GBT fragt, wundert man sich, bo die KI hunderte Milliarden Entwicklung sind da reingeflossen und der kann dieses Problem nicht lösen. Ja, schon faszinierend das faszinierend. Das fand ich auch. Deswegen haben wir gedacht, das Beispiel bringe ich mal äh weil eben alle Welt inzwischen diese KI nutzt im Alltag auch. Ähm, aber man hat halt kein Gefühl dafür, was in dieser Blackbox passiert. Aber ist es nichts, was jetzt keine Ahnung in einem halben Jahr ja gelöst ist und man einfach sagt, okay, das war jetzt ein Stand der Technik, wir haben dieses Problem gelöst. Inzwischen würde ich vermuten, äh gibt's die richtige Antwort, aber das Grundproblem ist nicht gelöst, dass eigentlich so ein KI System denken nur imitiert.

Das ist spannend. Kennst du Ilias Hatzgev? Nein, der war der, ich glaube, war der CTO von Open AI, der dann gegangen ist. Der hat neulich habe ich ähm oder was neulich schon ein bisschen länger her habe ich auch einen Podcast von ihm gehört, weil er z.B. sehr stark ähm der Meinung ist, dass die Skalierfähigkeit der derzeitigen LMS ein totes Ende ist. Der hat gesagt, die haben das die haben gesagt, du brauchst den Paradigmenwechsel, du kannst jetzt diese Modelle quasi LMs nicht einfach weiter unendlich hochjagen. Und ich glaube, das was die jetzt so alle meinen, ist, dass du das in echter Physik, also in echt in echt simulierten physischen Environment sozusagen äh quasi umsetzen musst, also äh einen Paradigmenwechsel dorthin brauchst. Und das war so ganz spannend, weil er hat so ein banales Beispiel äh wo der wieder von Neurophysiologie oder von von Neuropsychologie äh inspiriert ähm eine Studie oder eine Untersuchung zitiert hat, die fand ich übel spannend. Das waren so Schlaganfallspatienten und bei Neuropsychologie, also für die Leute, die zuhören, funktioniert so, dass man quasi sagt, es gibt ähm kognitive Funktionen oder generell psychische Funktionen, die Menschen haben und die sind sehr stark an Hirnnetzwerke gebunden. Und bei Schlaganfallspatienten sieht man das sehr, sehr gut, weil dort quasi wirklich Teile dieser Hirnfunktion ausfallen und man sieht, welche Funktionen im Körper oder in der Psyche und so weiter halt quasi welche körperlichen Funktionen ausfallen und dann baut man sich sozusagen so eine Karte von okay, wie wo hat das Hirn ungefähr welche Funktion? Und da war das so, dass es Teile von der emotionalen Verarbeitung nicht mehr funktioniert haben bei den Schlaganfallspatienten, aber das hast du dir nicht angesehen. Also, man hat nicht normale Menschen niemals gesagt, dass sie ein Schlaganfall haben, aber die hatten, du konnst mit den reden, alles hat gut funktioniert, aber die waren emotional extrem flach. Ähm und die haben für so eine banale Sache wie Schuhe anziehen, haben die teilwe 6 Stunden gebraucht. Mhm. Also so irgendwie was was sie auswählen an Schuhen, also was sie anziehen und was sie machen, hat dann irgendwie extrem lange gebraucht. Und hat dann z.B. kurz darüber gesprochen, wie faszinierend das eigentlich ist, dass da so auch Mechanismen und Dinge gibt, die wir gar nicht wissen, dass dann vielleicht der Mensch da doch dann irgendwie dass das eine gewisse Heuristik vielleicht dann doch entscheidend ist, weil du nicht irgendwie diese hundertprozentige Sicherheit hast, was du jetzt irgendwie tun solltest und vielleicht dann dort doch Emotionen irgendwie eine Rolle spielen. Also zieht mir jetzt keine krasse Aussage aus dem, was ich gesagt habe, aber ich fand das dann doch schon sehr sehr spannend, weil er halt sehr tief drin steckt und gesagt hat, dass das LMs so wie sie jetzt gerade sind nicht all diese Probleme lösen, die wir vor uns haben und es einfach nur eine Geldverbrennung ist.

Ja, genau. Also dem ich ich weiß es natürlich auch nicht, aber ich war von dem halben Jahr auch noch dieser Meinung und ich würde mal sagen, dass ich habe die jetzt schon etwas geändert die Meinung, aber ich weiß es natürlich auch nicht, nur eine Hypothese. Ähm, aber was du sagst, ja, das ist ja letztendlich auch genau das, was wir jetzt in diesem Beispiel gesehen haben. Am Ende ist der Mensch, wie er zu Entscheidungen kommt, viel komplexer, als wir uns das selber zugestehen. Und es gibt ja auch diverse Untersuchungen, dass wenn du jetzt eine Entscheidung fällen musst, z.B. beruflich oder privat, dass es ja eigentlich so läuft, dass du intuitiv über dein Bauchgefühl die Entscheidung zuerst fällst und dann zweckrationalisierst du es dir in deinem Großhirn. Ja, aber eigentlich ist die Entscheidung eine Instant Entscheidung, die nicht die nicht über rationale Überlegungen zustande kommt und so. Das heiß Mensch ist dann schon offensichtlich doch komplexer, als man sich das vorstellen kann und ist auch wirklich unglaublich, was der Mensch kann. Also, ich sag mal als Beispiel, ein Mensch geht in einen Raum rein, in einer fremden Umgebung und der kann innerhalb einer tausendstel Sekunde erkennen, ob es jetzt ein gefährliche Situation ist oder nicht. Krass. Ja. Ähm, Machine Learning würde jetzt unterstellen, er müsste jetzt die verschiedenen Tische einscannen, die verschiedenen Menschen einscannen, dann müsste er abgleichen mit was ist gefährlich, was ist nicht gefährlich und müsste dann so ein Gesamtergebnis zien und der Mensch macht das ja ganz anders. Also der Mensch, der hat sofort dieses Gefühl und dann okay, dann fängt er an wie Machine Learning, das sagt, okay, irgendwas stimmt in dem Raum nicht. Ach so, okay. Da links ist aber sehr dunkel und wie auch immer, was weiß ich, ne? Ähm, das heißt, der Mensch ist dann doch schon komplizierter.

Ja, aber ähm ich möchte vielleicht noch mal kurz darauf zurückkommen, warum da doch auch viel Skepsis geherrscht hat, was diese künstliche Intelligenz angeht. Das liegt äh an einem wahnsinnig starken Argument in der Systemtheorie, das kann man, dass man damit zusammenfassen kann, dass ähm die Karte nicht das Gebiet ist. Ähm, also das sozusagen eine KI simuliert Intelligenz, ja, ein Large Language Modell simuliert ein Verständnis und simuliert Nachdenken, aber es ist ja nur ein Modell von etwas wirklichen, nämlich menschlichen Bewusstsein, menschlichen Verständnis und ein Modell kann nie so stark sein wie die Wirklichkeit, sondern ist immer etwas grundsätzlich unterschiedliches und kann auch die Wirklichkeit nie erreichen. Erklär mal vielleicht mit Schwarzwald und ja, so wie eben eine Karte nie das Gebiet ist, ähm ich kann eine Karte vom Schwarzwald anfertigen, ich kann die sogar dreidimensionalenfertigen und so wie es wird nie der Schwarzwald. Egal wie viel Daten ich reinpacke, es wird nie der Schwarzwald. Und dieser kategoriale Unterschied zwischen einem Modell und der Wirklichkeit ist etwas, was äh z.B. für Risikomanagement auch sehr relevant ist, dass du halt in dem Modell immer äh der du bist du ja, du bist halt nicht die Realität, sondern du bist eigentlich in so einer künstlichen Parallel äh Umgebung und diesen Sprung zur Wirklichkeit, der ist nicht überbrückbar und ähm deswegen ist auch diese Begriff künstliche Intelligenz ein ganz schwieriger Begriff, weil es ist halt keine Intelligenz, sondern Weil es arbeitet ja gar nicht auch wie der Mensch und es hat ja gar keine Wahrnehmung von dem wie z.B. das versteht ja gar nicht, dass da Apfäpfel und und Orangen liegen. Ähm es weiß ja gar nicht, was es tut in dem Sinne, sondern es ist so eine mechanische Imitation und insofern ist es nur ein Modell. Ja, und ähm aber inzwischen würde ich sagen, das ist äh das ist Argument ähm auf das bin ich gekommen. Übrigens doch Markus Gabriel, den ich sehr empfehlen kann. Ähm, das ist ein zeitgenössischer Philosoph, der sich viel mit KI auseinandersetzt, der in Deutschland und Japan lehrt. Ähm, ich würde inzwischen sagen, dieses Argument trägt nicht mehr, weil der Witz ist nicht das Gehirn, wie es funktioniert, sondern der Witz ist die Sprache, wie sie funktioniert und die Sprache selbst ist auch nur ein Modell. Ja, aber dazu kommen wir vielleicht später.

Erklär noch mal kurz zusammenfassend das Argument und wie sich deine Meinung verändert hat, nur dass die Leute hinterherkommen. Also genau dann vielleicht die klassische Art und Weise Large Language Models verstehen zu wollen und KI verstehen zu wollen ist historisch begründet, weil der Durchbruch überhaupt über KI zu sprechen ist jetzt vielleicht 35 Jahre her. Mhm. Äh und das war die Erfindung von neuronalen Netzen. Und neuronale Netze bedeuten, ich baue eine Maschine, die sozusagen dieses Gehirn imitiert, dass ich eine Eingabes Schicht habe und dass ich dann diese Nervenstruktur über verschiedene Layer abbilde und dass ich dann äh Nervenstränge simuliere zwischen diesen Knotenpunkten und dann trainiere, was ist ein Wolf und was ist eine ein Hund? Äh ist ja eigentlich nichts anderes. Also, ich weiß nicht, du als Mathematik, ich wollte schon immer fragen, ist es nichts anderes als eigentlich ein sich wie ein selbst anordnendes Gleichungssystem? Ja, selbst anordnend, ja, klar, in gewisser Hinsicht. Also mit Feedback Loop meine ich. Ja. Ja, genau. Genau. Das ist wie gesagt, du programmierst nicht mehr, sondern du trainierst und dann zeigst du eben 1000 Bilder und dann wird immer wird neu justiert, wann welche Impuls welchen Fahrt machen und dann an der Art und Weise an der Struktur, wie jetzt Impulse durchlaufen, erkennt das System dann von selbst, ist es jetzt ein Wolf oder oder ist es ein Hund? Und ähm Large Language Models im Kern sind auch noch neurale neuronale Netze. Aber und so würde ich jetzt heute eben sagen, in Wirklichkeit sind sie was ganz anderes. Der Witz ist was ganz anders. Die neuronalen Netze sind designed für Mustererkennung. Mhm. Ja, also Daten enthalten ein Muster und dieses Muster ist nicht algorithmisch beschreibbar. Und jetzt denkt man sich

Mustererkennung, oder anders formuliert Klassifizierung, würde es ein Informatiker dazu sagen, ist äh ist ja irgendwie was Banales. So what? Ja, aber in Wirklichkeit ist Klassifizierung, die Fähigkeit zur Klassifizierung, etwas, was für viele Dinge völlig ausreicht. Z.B. für autonomes Fahren.

Die frühen Systeme vom autonomen Fahren, die haben die Objekte, die erfasst werden von Kamera oder vom sonstigen Aufnahmegeräten, in nur 19 Klassen einteilen müssen. Es gibt halt die Klasse, da fahre ich lang. Es gibt die Klasse, das darf ich nicht überfahren, z.B. ein Mensch. Dann gibt's die Klasse, wie z.B. ein Verkehrsschild, das sollte ich nicht ranfahren, aber bevor ich ein Menschen überfahre, fahre ich lieber daran und so weiter. Also ein Prioritätensystem. Ja, es gibt aber eigentlich gibt's nur 19 Klassen. Mhm. Die frühen äh Systeme für autonomes Fahren haben nur in 19 Klassen eingeteilt und das reicht schon, damit ich sagen kann, fahr geradeaus oder biegen ab oder bremse. Ja.

Äh, das heißt, diese Klassenlogik ist einfach wahnsinnig mächtig. Oder auch z.B. äh unterstützende Systeme in der Medizin, Tumorerkennung. Ja. Mhm. Auch das ist nur Klassifizierung, was ist gesundes Gewebe, was ist krankes Gewebe und so weiter. Also Klassifizierung ist viel mächtiger als man auf den ersten Blick denkt, aber trotzdem ist es halt nicht das, was wir eigentlich unter Intelligenz verstehen.

Und ähm jetzt und der Witz von Large Language Models ist es halt nicht, dass es eine noch fein aufgelöstere Klassifizierung ermöglicht, sondern und jetzt komme ich dann eigentlich auch schon zum Punkt, der mich äh äh der mich halt so wahnsinnig fasziniert, dass ich davon jetzt gar nicht mehr wegkomme, mich mit irgendwas anderem zu beschäftigen. Äh, der Punkt ist die wirkliche neue Erfindung der Large Language Models 2017. Attention all you need ist das entscheidende Paper gewesen, ist die Entwicklung einer Struktur, die auf der Abweichung von Wörtern in Texten von einer Zufallsverteilung eine Syntax herausarbeiten kann und dann eine Semantik.

Also, was meine ich damit? Ähm, der Witz von Large Language Models ist es, dass es, wenn es ganz viele Texte hat und wir unterstellen, die korrekt, die Texte sind korrekt, dann kann es nur über die Verteilung von Worten und Satzbausteinen ableiten, was eine korrekte Grammatik ist in dieser Sprache. Also, was sind sinnvolle Sätze, ohne zu wissen, was eigentlich die Sachen bedeuten. Das muss es sowieso nicht wissen, aber es muss auch keine Regeln gelernt bekommen, sondern nur über die Verteilung der Worte leitet es ab, was ist eigentlich korrektes Deutsch? Und es leitet aus der Positionierung von Worten und aus der Syntax, was ist korrektes Deutsch, dann eine Bedeutung ab, also eine Semantik. Ja, was bedeuten die Sätze? Wie kann ich die sinnvoll dann zusammensetzen? Also, was ist korrekt und was ist sinnvoll? Und da sitzt man erstmal davor und denkt sich, Wahnsinn, ne?

Ähm, okay. Und dann tatsächlich ist es ist man jetzt tief in der Linguistik und es gibt ein Linguistiker. Ähm, also in der Linguistik nennt man das ähm distributionelle Semantik. Ja, da hat man sich schon mal früh mit der Frage auseinandergesetzt, weil eigentlich ist es genauso, wie du Deutsch gelernt hast. Eigentlich ist es so, wie man natürlich eine Sprache lernt. Kinder hören Texte und können dann korrekt Deutsch sprechen, ohne dass sie jemals ein Grammatikbuch gelesen haben.

Freunde, aktuell ist der Jobmarkt extrem schwierig. Ich kenne persönlich schon Leute, die monatelang, obwohl sie sehr gute Qualifikationen haben, Probleme haben, einen passenden Job zu finden, wo sie sich vermutlich auch wohlfühlen. Genau dieses Problem versucht InStaffo zu lösen. Aktuell ist die Situation schon so schwierig, dass man eigentlich Glück haben muss, dass ein Mensch dein Lebenslauf liest, weil man meistens schon super schnell automatisierte Absagen bekommt. Und ein Kumpel von mir, der Christoph, der war ja auch schon hier im Podcast, der hat InStaffo gegründet, damit er genau dieses Problem versucht zu lösen. Und mittlerweile hat er schon über 2000 Unternehmen, die auf InStaffo gelistet sind und ernsthaft auf der Suche sind nach Mitarbeitern. InStaffos Mission ist es, euch dabei zu helfen, den perfekten Match zu finden, damit ihr bei eurem zukünftigen Arbeitgeber wirklich glücklich werdet und fair bezahlt werdet. Das coole an InStaffo ist, dass es im Prinzip für alle Leute funktioniert, die am Schreibtisch arbeiten. Egal, ob ihr im Vertrieb arbeitet, bei der IT oder Marketing und viele weitere Jobs, alle sind gelistet auf InStaffo. Das Geile ist bei InStaffo, dass wenn du dir Mühe gibst mit deinem Profil, du echt oft schon innerhalb von ein bis zwei Tagen Kontaktaufnahmen bekommst von Entscheidern und das Geile ist, das ist dort funktioniert es wirklich sehr informal, einfach über eine Chatfunktion und die Leute können sich auch bei dir bewerben, also die Unternehmen, die können dich anschreiben und du kannst relativ schnell und unkompliziert konkrete Gespräche mit den Menschen haben. InStaffo hat schon tausenden Menschen dabei geholfen, ihren Traumjob zu finden. Und wenn man sich das Ganze auch mal auf unabhängigen Plattformen anguckt, wie Trustpilot und Co, sieht man, dass InStaffo dort die Jobbörse ist mit den besten Bewertungen. Also, wenn ihr auf der Suche seid nach einem Job, dann geht auf instaffo.com/tim und findet euren Traumjob. Und das Geile ist, für euch ist das Ganze komplett kostenlos. Und euch jetzt viel Spaß mit dem Podcast.

Eine Frage davor. Ähm, weil so wie du es jetzt gerade erklärt hast, ist in meinem Kopf dieses Bild, ich habe diese Maschinen und die zählen jedes Wort. Okay. Äh, und kommt so und so oft vor, super oft an dieser Position und dann noch, also quasi der baut wie so ein Datensatz, aber auch oft zwischen dem und dem Wort und dann baut er quasi wie so ein wie eine Struktur auf, wo er dieses Wort kategorisiert für sich. Mhm. Und das ganz ganz ganz oft und das mit allem und dann so ein bisschen wie weiß ich, wenn du zu diesen Wisdom of Crowd Effects hast, dass er quasi Wahrheit konstruiert aus Brot Force Zahlen, also aus ganz ganz viel und sagt, je häufiger dieses Muster vorkommt, das nehme ich das daraus wird meine Grundannahme. Mhm. Stimmt das?

Na ja, du hast es so numerisch beschrieben. Eigentlich muss man es geometrisch beschreiben. Okay, gerne. Weil der Witz ist sozusagen diese Transformer Idee dieser Large Language Models ist, dass es Worte in Texten nimmt und in einen Vektorraum übersetzt mit über 10.000 1000 verschiedenen Bedeutungsdimensionen und dann wird jedes Wort über so eine Wahrscheinlichkeits, also über so eine Korrelationsanalyse äh in diesen Ähnlichkeitsraum verortet. Und man kann sich jetzt so drei Dimensionen gut vorstellen und wir reden hier von, ich glaube inzwischen sind es über 12.000 Dimensionen, was jedem Wort zugeordnet wird. Und dann sieht man halt ähm das Wort Apfel hat in der Kategorie eine Ähnlichkeit zu Birne, aber hat in der anderen Kategorie eine Ähnlichkeit äh mit gesund und hat in der anderen Kategorie eine Ähnlichkeit mit essbar und wie auch immer. Also, es gibt oder mit Pflanze, also es gibt äh unendlich viele verschiedene, ne, nicht unendlich, aber eben wahnsinnig viele verschiedene Ebenen einer Bedeutungsmöglichkeit und die Large Language Models tun über diese Textanalysen eben jedem Wort so eine so ein Ähnlichkeitsvektor zuordnen und auf die Art und Weise entsteht dann das Verständnis. Das ist jetzt nicht so, wie der Mensch funktioniert und wie ein Kind Sprache lernt. Zugegebenermaßen. Das ist so der Clou, dass sie eben es geschafft haben, diese distributionelle Semantik in einen Wahrscheinlichkeitsraum zu übersetzen und einen Vektorraum zu setzen, zu übersetzen und ihn dann wieder zurückzuübersetzen. Ja.

Ähm, aber der trotzdem der Witz ist und das muss man sich einfach mal vorstellen, der Witz ist, wir haben ja eine Technik entwickelt, ähm die schafft es, dass Maschinensprache lernen, so wie Menschen Sprachen lernen, weil Menschen lernen Sprache nicht, indem sie ein Grammatikbuch lesen. Das Grammatikbuch können sie erst lesen, nachdem sie die Sprache schon können. Ja, also du kannst eine zweite Sprache kannst du so lernen, aber die erste Sprache lernst du nur durch die Verteilung von Wörtern in Texten, mit denen du konfrontiert wirst. Nicht mehr und nicht weniger. So lernen Kinder korrekt sprechen und sinnvoll sprechen. Und dieser Sprung von der Maschine zu einem Large Language Model oder vom Computer zum Large Language Model ist eigentlich der gleiche Sprung vom Affen zum Menschen, weil der Affe hat auch keine Sprache gehabt. Ich und der Mensch hat die Sprache und dann schau dir an, was dann entstanden ist.

Ich glaube, ich verstehe, worauf du hinaus willst. Ich muss du kurz noch mal sagen, wie faszinierend ich das mit diesem Vektorraum finde. Bedeutet dann, dass eine Kategorie eine Dimension ist? Was meinst du mit Kategorie? Du hast es gerade gesagt, Frucht ist eine Kategorie, Gesundheit ist das eine Dimension dann oder? Es ist viel feiner aufgelöst. Das war jetzt nur zur Verdeutlichung. Das ist viel viel feiner aufgelöst und die Auflösung ist auch selbst trainiert. Das kannst du du würdest die gar nicht verstehen. Du könntest die gar nicht mehr benennen, was diese Dimension ist eigentlich soll. Aber also nur jetzt eine Frage an dich, weiß nicht, mich fasziniert das total. Also es bedeutet, wir haben es geschafft mit künstlicher Intelligenz einen 12.000 dimensionalen Bedeutungsraum mit jedem Wort, was es gibt, zu schaffen. Ja, also so fein aufgelöst Wörter zu betrachten und auch Wortbestandteile ähm also auch sozusagen Satzbestandteile ähm dass ich bei den Millionen Texten, die ich habe, immer sehen kann, wo sind Texte, die einen Ähnlichkeitsbezug haben und auf welcher Bedeutungsebene. Ja, und das hat eine Komplexität und eine Auflösung, dass man es gar nicht mehr sinnvoll die Bedeutungsebenen benennen könnte und es wird auch immer umfangreicher. Ja, also das ist das ist unglaublich. Ähm, es ist unglaublich. Ist unglaublich. Genau, aber eben Ja, genau. Im Prinzip so so lernen Menschen Sprache.

Das ähm also bevor wir auf das Menschening kommen, was ich da faszinierend finde, weil ich finde ich z.B. Ich finde so eine Sache die hat jetzt wahrscheinlich relativ wenig mit Wirtschaft zu tun, aber so einfach aus Neugier ähm ist so, dass man mittlerweile diese LMs auch bei Tieren anwenden kann und das finde ich schon spannend, wenn man sich so überlegt, ob es vielleicht irgendjemand irgendwann mal gehen kann, dass wir so eine Interspezies Kommunikation haben, also quasi mit Tieren reden können und die haben Wahlte untersucht und die haben sozusagen die Struktur, wie Wale sprechen und sage ich mal die Geometrie, die sozusagen da rauskommt, mit der von Menschen verglichen und die Kongruenz, also die Deckungsgleichheit von diesen zwei geometrischen Strukturen war extrem ähnlich. Also war bei über 99, irgendwas Prozent. Kann man auch sagen, das Genom von äh uns und Schwein ist auch bei 99 irgendwas über Prozent Ähnlichkeit und da ist trotzdem noch irgendwie ein riesen Unterschied dazwischen. Aber das fand ich persönlich dann auch schon echt spannend, was da so an Forschung passiert. Auf jeden Fall.

Ne, ich muss vielleicht noch mal kurz sagen, was ich meine, wenn ich sage, was hat sich verändert, dass der Affe nicht sprechen kann und der Mensch kann sprechen. Ja, jetzt sorry, ich war hier ganze Zeit auf Tangenten. Nee, nee, nein, nein, du hast schon recht, weil der Punkt ist natürlich ja klar, die Affen kommunizieren ja auch oder Tiere, Wale, allgemein kommunizieren ja auch, Vögel, die kommunizieren ja auch. Ja, ähm der entscheidende Unterschied ist, bin jetzt kein Biologe und so, gerne in den Kommentaren korrigieren, aber grob gesprochen. Äh, in diesem Kontext ist der entscheidende Unterschied, dass die Tiere in der Lage sind, Appelle von sich zu geben. Gefühlsäußerung, da ist Gefahr, fliehen, da ist Futter, wie auch immer, es sind immer Appelle. Der Sprung zur menschlichen Sprache ist, dass der Mensch in der Lage ist darüber nachzudenken, was ist eigentlich gestern passiert und wie können wir es besser machen oder was planen wir übermorgen? Also diese wir haben nicht unsere Sprache besteht nicht aus Appellen, sondern äh aus Reflexion. Diese Fähigkeit Reflexion, der Reflexion ist ja der Knaller gewesen. Also dadurch entsteht sozusagen dadurch entsteht sowas wie wie eine Dynamik der Intelligenz, dass man gemeinsam lernt und das dann haben wir noch die Schrift erfunden. Das heißt, wir haben nicht nur sozusagen in der Breite jetzt die Möglichkeit ähm vernünftige Erkenntnisse zu finden, sondern auch noch in der Geschichte, dass man konservieren kann, was mal entdeckt wurde und man kann es dann einfach lesen.

Also, ich habe ein dummes Beispiel vielleicht bitte ähm gibt es jetzt nicht meins, aber irgendwo habe ich es mal aufgeschnappt. Also z.B. die Tiere der Feedbackmechanismus von Tieren ist leben oder sterben und es ist nur durchs funktioniert nur durchs Verhalten. Die können nicht großartig darüber nachdenken und so wirst du sozusagen so funktioniert Evolution und so wirst du quasi ausgelesen und bei uns Menschen ist wir können schon sehr viel simulieren in unseren Gedanken. Also wir können uns quasi vorstellen, okay, wenn ich jetzt das mache, dann würde ich sterben, also fällt das schon mal weg. Ähm, also es im Endeffekt nichts anderes als sozusagen reflektieren und denken zu können, ist das, was wirklich tun würden, auch durchzusimulieren. Genau. Genauso ist. Ja, genau. Wir können reflektieren und dazu gehört, wir können einen Möglichkeitsraum schaffen. Also, um hier Nietzsche mal zu zitieren, Nietzsche passt ja bekanntlich immer. Ähm, ich glaube von Aristoteles stammt es so, der Mensch ist das Tier, das sprechen kann. Das sei der wirkliche Unterschied und Nietzsche hat gesagt, das ist nicht ganz richtig. Der eigentlich Witz ist, der Mensch ist das Tier, das versprechen kann. Und mit Versprechen meint er, wir können ein Versprechen abgeben. Ich kann dir versprechen, dass ich morgen irgendetwas tue. Ähm, das ist natürlich Wahnsinn. Das heißt, ich das kann nur ein souveräner Mensch, ich muss die Hoheit haben über mein eigenes Tun und du kannst dann entscheiden, ob du mir einen Kredit gibst sozusagen, ob du mir das glaubst, das ist nicht ein Kredit, den du mir dann gibst oder ob du es mir nicht glaubst. Aber äh genau, das geht halt weiter über den Appell hinaus, sondern wir können mögliche Räume schaffen und durch diese möglichen Räume, die wir schaffen, können wir dann auch uns Ziele setzen, wo wir uns eigentlich hinentwickeln wollen und wir können dann darüber reflektieren, was wir richtig und falsch gemacht haben auf dem Weg dahin. Und das kommt alles erst, wenn ich den Weg vom Appell hin zu einem äh zu einem Sprechen, was Reflexion ermöglicht gemacht habe. Und man könnte sagen, dass das was die Large Language Model äh leisten, genau das ist. Wir kommen von einer von einem Computer. Neuronales Netz, ja oder nein? Das spielt dann keine Rolle. Wir kommen von einem Computer hin zu einem Computer ähm der eine Sprache hat. Und das geht ja so weit, dass die Large Language Models untereinander kommunizieren können. Die können Selbstgespräche führen. Selbsttraining ist ja nichts anderes als ein Selbstgespräch. Ähm und wir müssen damit rechnen, dass das zu wir denken, ja, dass es eine Kraft hat, ähm die in in der Art, wie wir als Gesellschaft zusammen leben und wie Arbeitsprozesse funktionieren, wenig Steine äh auf den alten Steinen lässt.

Erklär mir nur kurz einmal, bevor wir in, sage ich mal, dieses Kontinuum gehen, was es bedeutet für die Zukunft und wie sich das alles weiterentwickelt, was du meintest mit, weil du gerade zwei Vergleiche gebracht hast, einmal mit den Kindern und einmal mit den Affen. Ich habe die nicht ganz verstanden. Also, was ist was ist da jetzt ähnlich wie bei den Kindern? Wie so ein Nee, bei den Kindern ist es ja faszinierend, dass die Kinder eine Sprache lernen, ohne dass man ihnen irgendwelche Regeln erklärt. M okay, verstehe, verstehe, verstehe, verstehe, verstehe. Nur durch zuhören. Ah, wie wo stehen welche Wörter, in welchen Texten, in welcher Reihenfolge, in welchen Kontexten werden sie verwendet? Nur dadurch lernen Kinder sprechen. Verstehe, verstehe, verstehe, verstehe. Ist ja unglaublich. Die lesen kein Grammatikbuch und wissen Genitiv und Dativ zu unterscheiden. Aber lernt man nicht auch so im Erwachsenenalter die Sachen am allerbesten? Ja, als als Erwachsene ist man scheinbar nicht mehr so einfach in der Lage dazu. Da muss man sich echt quälen und dann ein Grammatikbuch lesen. Aber aber genau, aber die natürliche Art, man kann es vielleicht damit vergleichen. Also so wie wir Computer bis jetzt gedacht haben, ist wie ein Mensch eine zweite Sprache lernt, nämlich ganz mühsam, indem ich ihm Regeln beibringe. Aha. Und die Large Language Models, das ist jetzt der Sprung. sozusagen eine Muttersprache zu lernen, nehme ich aus sich selbst heraus. Ähm nur durch die Konfrontation mit Texten und ähm genau. Ich meine diese Mächtigkeit dann, das muss man einfach mal wirklich zu Ende denken, was das für eine Mächtigkeit ist.

Denkst zu Ende für mich, du denkst gut. Nee, also ich bin da auch natürlich da. Jetzt hat er gerade äh Anthropic sein neues Modell veröffentlicht. Haben veröffentlicht Mythos? Ja, sie haben es halt veröffentlicht und gesagt, sie können es nicht veröffentlichen, weil das die gesamte Infrastruktur der Gesellschaft zerstören würde, weil sie nämlich festgestellt haben, dass man mit diesem Tool Sicherheitslücken in den Systemen findet und selbst die sichersten und ältesten Systeme, die seit Jahrzehnten auf dem Markt sind, haben Sicherheitslücken und die kann man eben relativ schnell finden mit dieser so 14 Jahre alte ähäh Sicherheitslücken haben die gefunden mit Mythos. Genau. Das heißt, alles was digital ist, ist unsicher. Damit jedes System ist zu knacken. Ich übertreibe ja, aber auf jeden Fall es droht und äh wenn das in die falschen Hände geraten würde, dann würde unsere ganze Infrastruktur sozusagen zusammenbrechen können. Also haben sie jetzt das erstmal nur ausgewählten Softwareunternehmen gegeben oder IT-Unternehmen, damit die ihre eigenen Systeme überprüfen und Fehler fixen können. Aber das zeigt, was für eine Macht da ist. Also, man darf das gar nicht sagen. Also, Anthropic entscheidet jetzt, welches Unternehmen seine Sicherheitsprobleme fixen kann und welches nicht. Ja. Wow. Die die nicht. Gibt's die in zwei Jahren noch? Ähm, was für einen Preis könnten sie aufrufen? Sie nehmen es gar keinen Preis, glaube ich. Aber Halleluja.

Da da habe ich das jetzt auch wieder eine Tangente, die wo ich eine Frage hab. Du bist ein, du bist Portfolio Manager, du bist ähm ich würde sagen, du kennst alle, wir haben auch viel über Kapitalismus auch gesprochen und sag ich mal, die Vorteile, aber da kommt's für mich in so eine hat man da nicht auch so Monopol ähnliche Strukturen, die sich wieder anbahnen, die wir in der letzten also wir haben ja jetzt schon einige Monopolisten, die einen sehr starken Platz haben, äh an die man irgendwie nicht rankommt, äh die man auch nicht regulieren kann und also führt das nicht zu so einer weiteren Dysfunktionalität so in der Gesamtwirtschaft kann man so sagen. Ja, also davor habe ich z.B. Angst muss ich sagen, das kann man so sagen. Also die Plattformökonomie funktioniert anders als der klassische Industriekapitalismus, weil wenn ich Produkte produziere, Autos, dann komme ich an eine natürliche Grenze. Ähm je größer ich werde, umso schwieriger wird weiteres Wachstum und umso schwieriger wird es auch Margen zu halten und die Konkurrenz sieht, was ich mache und kann es dann vielleicht auch noch, weil sie noch kleiner sind, schneller verbessern und so weiter und so entsteht ein natürlicher Wettbewerb. Ähm, das ist der Grund gewesen, warum jahrzehntelang an den Börsen die Schwergewichte immer die größten Probleme hatten, ihre Margen zu halten und die wahnsinnige Dynamik aus den mittelständischen Unternehmen kam oder kleineren Unternehmen. Äh, das hat sich in der Plattformökonomie umgedreht. Wenn ich so eine Plattform beherrsche, wie z.B. Alphabet mit Google. ähm dann wird werde ich umso margenstärker, umso größer ich schon bin. Ja, weil ich habe praktisch, ich kann Monopolrenditen vereinnahmen. Ja, also wenn mal genug Leute mein Betriebssystem nutzen oder genug Leute mein Suchsystem nutzen, wird es immer unattraktiver, andere Suchsysteme überhaupt noch mal anzuschauen und ähm dann werde ich immer mächtiger. Ja, also dieser dieser Netzwerkgedanke, der da trägt und das ist natürlich ein Gift gewesen für die eigentliche Entwicklung der Wirtschaft, weil es zu diesen Monopolrenditen führt von wenigen Unternehmen, die ja unglaublich viel Wertschöpfung abgreifen aus der Gesamtwirtschaft. Ja, und das jetzt noch mal weitergedacht, dann gibt's also jetzt ein bestes KI Modell. Warum soll ich dann das zweitbeste nehmen? Ähm, das kann ich natürlich noch nicht sagen, ob das dazu kommt. Also, es gibt auch die Theorie, dass diese Modelle irgendwann plain Vanille werden und der eigentliche Wert liegt bei den Daten, wer die Daten hat. Spricht einiges dafür, dass die Daten am Ende die entscheidenden Quelle werden. Ähm, aber nichtsdestotrotz, es ist erstmal extrem beängstigend, welche Machtkonzentration zumindest auf Sicht da entsteht. Ja, und es gibt ja da viele Konkurrenten, Jimini, Grock und so. äh Misstrahl in Europa oder Deep Seek aus China, aber wir experimentieren selber sehr viel auch mit KI und ich glaube, wir sind nicht die einzigen, die im Moment sagen, dass Ropic das Beste mit Abstand äh die Nase vorn hat. Ja, und die scheinen so viel so viel besser zu machen als Open AI und auch effizienter zu machen. Haben wir auch im Umsatz überholt da. Das das weiß ich nicht, aber ähm das wäre natürlich okay, wenn es da so ein Monopol gibt. Ja, das ist eine unglaubliche Machtkonzentration. Keine Frage. Eigentlich nicht im Sinne der Gesellschaft.

Da will ich dich zwei Sachen fragen, bevor wir auf das AI Thema kommen. Äh auch es geht jetzt in so viele Richtungen, aber ähm die erste Sache, die ich mich jetzt frage bei diesen ganzen monopolistischen Konstellationen ist so, bei wem sollte eigentlich diese Macht liegen? Also ich z.B. Ich fühle mich so ein bisschen, das ist wie so ein ähm Class Action Problem, wo man, es gibt ja immer so dieses berühmte Beispiel von dem Teich, wo ich weiß, jeden Tag irgendwie kommen zwei neue Fische dazu und wir können irgendwie zwei Fische rausziehen und das irgendwie nachhaltig. Jetzt hat aber jetzt habe ich ja auch die Gelegenheit zu sagen, ja gut, ich investiere jetzt halt in solche Unternehmen, weil das ist für mich dann auch irgendwie das Beste, weil die eine gute Dynamik haben, aber irgendwie gleichzeitig man auch so denkt so, okay, Moment mal, ist es gut eigentlich z.B. die Aufmerksamkeit, was irgendwie das Vorprodukt ist von, ich sag mal Überzeugungskosten. Also, wenn ich jetzt z.B. als Unternehmen, jedes Unternehmen will werben und ich kenne jetzt in in diesem ganzen Startup Kosmos, wenn irgendjemand Geld bekommen hat, 50% von dieser Kohle ist bei Meta und bei Google gelandet für für Werbung. Ja, also das ist schon echt eine extrem ungesunde Dynamik und die die haben das ja echt immer weiter hochgeschraubt, so dass hier massenweise, also das ist die größte Abhängigkeit überhaupt, also fast jeder mit dem ich spreche, die sagen, sie fühlen sich als wäre die ganze Marketingabteilung nicht heroinensüchtig, sondern Google und Metasüchtig. Also als gäb's da also so als wäre das alternativlos und ähm man sieht es ja auch so auf so einer gesellschaftlichen Ebene, was Wahlen angeht, dass das dort ja auch passiert. Ich meine, Donald Trump beispielsweise schon bei seiner ersten Wahlperiode, wo man Persönlichkeitsprofile anlegt und dann quasi Wahlbotschaften einfach nur anpasst an die Persönlichkeitsprofile, um Leute zu überzeugen. Und mit AI ist ja so, sage ich mal, die Überzeugungskraft, was für mich synonym ist für Marketing, ist ist noch viel viel viel höher. Und jetzt stelle ich mir so die Frage, ist das etwas, was eigentlich eine Querfunktion vom Staat sein sollte, so wie wir damals den Rundfunk aufgebaut haben oder es ist dann dort auch missbräuchlich? Also ich frage mich, wie wie was ist so deine Intuition? Und ich weiß ist ganz weit weg vom Talk, aber das würde mich interessieren, weil das weiß ich ja, also ich wie organisiert man so eine Funktion? Du sprichst jetzt vor allem über die Risiken, die damit einhergehen, oder? Gesellschaftlich gesellschaftlichen Risiken.

Also ich würde sagen, es gibt zwei gesellschaftliche Risiken. Das eine ist diese Machtkonzentration, von der du sprichst. Wo sollte man die ansiedeln? Gut, da hat noch niemand eine gute Antwort gefunden. Also ein allmächtiger Staat ist auch Nee, will ich auch nicht kritisch. Ich kann nur eins sagen, so aus der Du hast ja auch dann diese Portfoliemanagement Perspektive gesagt, also eines kann ich mit Sicherheit sagen, ne? Diese KI wird vielleicht nicht so eine allgemeine beste Intelligenz, weil es eben wie gesagt eigentlich ein sprachliches Phänomen ist und keine Intelligenzfrage. Mhm. Aber sie wird im unternehmerischen Kontext äh über Agenten einen wahnsinnigen Effizienzsprung mit sich bringen und dafür braucht gar keine Weiterentwicklungen mehr. Das ist jetzt schon klar. Es wird Massenentlassungen geben in der Verwaltung. Ähm Textproduktion, die bis jetzt extrem teuer war, wie Code Programmierung oder juristische Texte werden inflationär. Ähm, das wird die Gesamtwirtschaft effizienter machen, sowie die Digitalisierung die Gesamtwirtschaft effizienter gemacht hat. Die Digitalisierung hatte die Kommunikation komplett von links nach rechts gestellt, aber trotzdem gibt's weiter Kommunikation. Ähm, wie auch immer. Und in solchen Phasen sollte man als Investor dabei sein, auf jeden Fall. Das heißt, und zwar breit gestreut, weil man hat keine Ahnung, wer am Ende der Gewinner ist. Die großen Gewinner der Digitalisierung 2000, die so 2000 war, die gab's alle 2000 noch gar nicht. die wo man dachte, das sind die großen Gewinner, Alter Wister und so weiter, die sind dann halt am Ende gescheitert, weil es halt ein hochgradig, innovativer und destruktiver Prozess ist und da kann man nicht wissen, was wer morgen erfindet und da hilft nur breite Streuung und da ist KI jetzt ein super Beispiel, weil die Gesamtwirtschaft wird profitieren und wer am Ende wirklich dann der große Gewinner ist, das wird man heute nicht sagen können. Ob der Eigentümer eines Modells der große Gewinner sein wird, keine Ahnung, weil am Ende hängt dann wahnsinnig viel an der Qualität der Daten. Das wieder wie beim Kind, was es lernt. Er ist dann im Ende dafür abhängig, was dann dabei rauskommt. Wenn es halt ein Blödsinn lernt, dann kommt auch ein Blödsinn raus und insofern ist dieses Spiel noch offen. Das heißt, da kann man breit gestreut rangehen, aber ich sehe eine andere Gefahr, die ich wirklich, die ich für viel gravierender finde und auch für viel äh dauerhafter. Das klingt jetzt so ein bisschen altklug. Ja, klar, ich bin 60 Jahre alter weißer Mann, also schlimmer geht's ja gar nicht. Heterosexuell, Christ, aber ähm wir verblöden. Also, man muss sich das einfach mal vorstellen. Ähm kein in deiner Generation kann ja keine mehr Landkarte lesen. Klar, weil es halt ein Navi. Wozu sollte ich noch Landkarte lesen? Okay, kann man sagen, lässliche Sünde, wozu muss man Landkarte lesen, wenn man nicht gern wandert? Und selbst beim Wandern hat man jetzt ein GPS Tool auf dem Handy und so weiter, aber kritisch denken, das ist ja wohl wirklich essentiell. So, und jetzt ist ja Google schon eine Katastrophe gewesen aus einer gewissen Perspektive in der Machtkonzentration, weil früher, wenn ich mich an dem Thema gewidmet habe, mit früher meine ich jetzt tatsächlich, als ich noch jung war, ähm da war ja die Recherche schon eine intellektuell hochkomplexe Leistung. Na, man musste dann zur Uni Bibliothek eine Auslandsleihe machen. Da hat man drei Wochen gewartet und hatten festgestellt, es war das falsche und wie auch immer. Also schon eine Recherche war eine hochkomplexe Leistung, aber sie war halt sehr frei. Wenn zehn Leute recherchiert haben zum gleichen Thema, haben sie zehn unterschiedliche Quellen angezapft und äh es gab da damit eine schöne Diversität. Große Varianz in Gibt. Heute geht man bei Google eine Schlagwort ein und Google ist fantastisch. Es liefert tolle Treffer, aber sind auf jeden Fall nicht die besten Treffer. Man glaubt, das sein die Besten, weil man kennt ja die anderen gar nicht, aber jeder, der schon mal etwas gegoogelt hat, was er kennt und ganz viele Wörter eingibt, die genau treffen würden, wundert sich, dass er das, was er eigentlich sucht, nicht findet. Keine Kritik an Google ist fantastisch, wie die sozusagen äh dieses Universum des Internets ordnen können und strukturieren können und dann einem eine Auswahl geben. Aber in Wirklichkeit ist es nicht die beste Auswahl. Es ist eine Auswahl über die Google entscheidet. Google schafft hier eine Realität, an der keiner mehr vorbeikommt. Wenn du bei Google nicht auftauchst unter den Treffern auf den ersten zwei, drei Seiten, dann existierst du nicht mehr. Ja, aber es war zumindest noch so, dass der Mensch, der sich versucht hat, zu irgendwas ein Bild zu machen oder etwas zu schreiben, ähm dass der gesehen hat, ah ja, okay, 10, 20 Treffer bekomme ich angezeigt und dann hat er sich die angeschaut gesagt, ah okay, ging vielleicht ein bisschen in die falsche Richtung. Dann fragt er noch mal Google ein bisschen anders oder nimmt doch mal eine eine andere Suchmaschine, wie auch immer. Jetzt mit äh den KI kriegst du ja nur noch eine Antwort. Mhm. Das muss man sich einfach mal vorstellen. Also bei Google hat man zumindest noch n Antworten bekommen, 20, 30, die man sich anschauen konnte und ein Bild machen konnte. Es kriegt man eine Antwort. Und so wie ich das sehe, reduziert sich die Kommunikation mit dem Computer auch immer stärker da drauf. ähm dann gleich schon die nächste Frage zu stellen und das als Gesetz anzusehen. Also krass, ich nutze es z.B. gar nicht so. Ja, dann bist du jetzt auch schon zu alt vielleicht. Also ich z.B. das ist das ist voll spannend, also was du gerade erzählst. Ich z.B. stell sehr sehr sehr oft solche Fragen, dass ich Mindmaps bekomme mit Sachen, die ich nicht wahrnehme. Also ich z.B. gehe immer quasi ran an was sind meine Blind Spots und was fehlt sozusagen und ich arbeite sehr visuell mit so auch Netzwerkdiagramm und so, die ich mir quasi durch Cloud oder so rausgeben lasse. So, ich verstehe voll, was du meinst, aber ich glaube, die AI Nutzung ist, ich glaube so die entscheidende Frage, wenn ich jetzt mit vielen Leuten gucke, weil ich selber echt viel verwende, ist nutzen sie es, um Routine leichter zu machen und irgendwie so denken sich, indem sie jetzt irgendwie E-Mails schneller schreiben, dass sie sich keine 10 20 % Produktivität am Tag rausholen, indem sie repetitives leichter machen oder verstehst du, dass du eine komplett neue Größenordnung an Aufgaben ähäh sozusagen rangehen kannst und ganz anders arbeiten kannst und dann sozusagen auch kreativ mit dem Ding arbeitest, finde ich beispielsweise, also ich lese auch wirklich bei Deep Research die die Quellen quasi nach, die die mir die rausspuckt. Also, wenn man sorgt, wenn man nicht sorgfältig mit AI arbeitet, ist es glaube ich wirklich ein Rezept zur Hirnartrophie. Also ich würde sagen, das der Unterschied zwischen Junior und Senior nicht wertend, aber ein Senior nutzt KI, wie er Google genutzt hat. Der Senior weiß ja eigentlich, was das gute Ergebnis wäre. Mhm. Und jetzt will er mal sehen, okay, was okay, damit kann ich was anfangen. Okay, das ist falsch, das muss ich ändern. Also, der Senior nutzt es ja sozusagen nur als Assistenten und vielleicht als Ideengeber, wie du es gerade genannt hast. Der denkt sich, okay, so und so ist das Ergebnis, vielleicht liefert mir das noch neue Ideen, neue Impulse. Aber der Senior ist der absolute Herr im Ring und weil er weiß ja eigentlich das richtige Ergebnis und kann die Ergebnisse sofort auf ihre Qualität hinprüfen. Der Junior nutzt es ja anders, denn Junior, der hat ja keine Idee, was das beste Ergebnis ist. Kann er nicht. Mhm. Das heißt, für den Junior ist es erstmal der Maßstab. Okay. Wozu führt es in der Juristerei z.B. eben, dass die Senior Tagesätze wahrscheinlich steigen werden, weil die können viel mehr machen mit KI Assistenz. Aber wer bildet jetzt noch ein Junior aus? Keiner. Ja. Und das allerschlimmste passiert, wenn jetzt noch die Studenten anfangen, ähm ihre Hausarbeiten nicht mehr selber als Chance zu nehmen, mal komplizierteren Text zu produzieren und vielleicht zu durchdenken und kritisch zu hinterfragen, sondern sie sagen, ja, gut, das ist ja ganz einfach, prompt ich was und dann kriege ich ein Ergebnis. Ja. Ähm und also das ist da da müssten die jungen Menschen meiner Meinung nach, wenn ich so altklug sagen darf, wahnsinnig aufpassen jetzt, dass sie es Denken nicht verlernen, weil es

halt, so einfach gemacht wird. Bevor ich jetzt selber mir Gedanken mache, wie ich so ein Text formuliere, jeder, der Texte produziert hat, weiß ja, wie kompliziert das ist, wie lange man rumfallen muss an den Formulierungen, an den Sätzen und so weiter.

Und verändert, wie man denkt, bitte. Es verändert nachhaltig, wie man denkt. Genau. Also etwas niederzuschreiben, äh verändert, wie man über etwas denkt, weil man zu einer ganz anderen äh sozusagen Vernetzung und äh Exaktheit gezwungen ist. Ja, und weil jemand, der ein Text liest, der kann ja, wenn er auf Seite 2 ist, sagen: "Ah, genau, das hat irgendwas mit dem Anfang zu tun." Dann blättert auf den Anfang zurück. Das heißt, man ist zu einer ganz anderen Konsistenz des Textes gezwungen, als wenn wir z.B. reden und ich sage gerade was, was meiner Aussage von vor einer halben Stunde widerspricht. Das merkt da keiner. Mache ich natürlich nicht, aber du weißt, was ich meine. Genau.

Und diese Fähigkeit, die verliert man halt, wenn man nicht mehr selber Texte erstellt. Und man muss ja keine Texte mehr erstellen. Macht einem ja die KI. Und das ist halt, da muss ich echt sagen, ich weiß noch nicht, wie man damit umgehen soll, weil es natürlich so naheliegend ist. Natürlich, die Sonne scheint, ja, hat die Hausarbeit steht an. Aber da würde ich sagen, da sehe ich die größte Gefahr drin, dass es so angenehm ist zu nutzen, so gute Ergebnisse liefert, dass gerade die, die in Ausbildung sind und die es jetzt eigentlich lernen müssten, ähm, dass die sagen, na ja, dann brauche ich doch gar nicht mehr.

Freunde, der Sommer steht vor der Tür und wir haben uns bei Ola Kala was Besonderes überlegt und zwar könnt ihr ab dem 2. August bis zum 5. August bis zu 70% sparen, weil wir haben ein Achive Summersale. Hier wird's alle Teile geben mit Rabatt, aber nur für diese drei Tage und der Early Access geht los am 2. August um 12 Uhr und wie so oft auch kriegt ihr hier etwas gratis und zwar diesen Ball innerhalb der ersten Stunde, nur solange der Vorrat reicht. Heißt, seid schnell, kommt in die App, gibt den Code Archive ein und ansonsten wünsche ich euch richtig viel Spaß und seid schnell, weil es wird für viele Teile die letzte Chance sein, die jetzt zu kaufen, weil sie danach nicht mehr geben wird. Deswegen seid schnell. Am 2.08. geht's los 12 Uhr und euch jetzt viel Spaß mit dem Podcast.

Zwei Gedanken, die mir kommen. Einmal zu dem vorher, was ich spannend fand, äh war, weil wir kurz gesprochen haben über, wie sich das auf die Unternehmen auswirkt. Äh, in meiner Welt gibt's auch ein Szenario, wo, wo ironischerweise Apple vielleicht sogar von dieser ganzen Sache profitiert und am Ende vielleicht sogar gewinnt, weil sie die Modelle lokal auf dem Handy laufen lassen können, da sehr viel Daten bündeln und so sozusagen die Gewohnheit der Menschen so träge und langsam ist, dass du quasi darüber liegend über AI quasi so viel Innovation und Veränderung hast, die aber letztendlich ähm durch den Bottleneck menschliche Gewohnheit und und wie schnell wir unser Verhalten verändern, dass diese Trägheit am Ende dominiert, wie wir uns verhalten und wie wir konsumieren und dass die sich da oben alle wirklich so ein Blood Bath passiert mit allem möglichen, aber am Ende die z.B. davon profitieren, dass die einfach, dass sie diese Gewohnheit immer noch in der Hand halten.

Ähm, das z.B. weiß nicht, also das auch so ein, das auch so eine so so ein Gedanke, den ich da hatte, weil ich da ganze Zeit Angst hatte, dass ich das alles radikal schnell irgendwie die Welt verändert. Ähm, und die zweite Sache war das, was du jetzt gerade sagtest, stelle ich mir so die Frage, was bedeutet es heute für einen jungen Menschen? Also, es gibt jetzt so die ganz radikalen Leute, weiß ich, wenn ich so ein Navall anhöre, der sagt dann: "Hey, ein ein Unischluss ist als würdest du ein Duftbaum in einem Taxi ab anhängen." Also, das wird den Stellenwert haben in der Zukunft. Und dann frage ich mich, wie, weil unsere gesellschaftlichen Systeme so in der Breite sehr träge sind, solche Sachen zu AK, also solche Sachen zu machen, weil ich habe mir jetzt die Adoption Rate von AI angeguckt. Ich glaube 9% der Leute nutzen AI so ungefähr auf einer täglichen Basis und intensiv nutzen sind es irgendwie davon auch nur noch mal irgendwie vielleicht 10%, also insgesamt irgendwie 1 oder 0,9% der Leute nutzen AI Heavy.

Ähm, in meiner Realität denke ich so, ich bin komplett abgehängt, weil ich wirklich mein ganzer Algorithmus voll mit AI und ich beschäftige mich nur damit, weil ich bin fauler Mensch und ich suche immer nach dem größten Hebel, den es gibt in meinem Leben, auf dem ich mich quasi drauf setzen kann. Das ist AI. Ähm, aber ich stell mir jetzt da beispiel, also ich stell mir jetzt da die Frage, was denkst du, wie sollte man äh wie organisieren wir sozusagen diese neue Welt? Weil du gesagt hast, da wird kein Stein auf auf demselben bleiben. Ich z.B. finde sowas extrem befreiend. Weil ich in der Welt so wie sie war ohne Mitarbeiter und so ich wäre ich bin operativ super scheißtyp. Also ich bin ähm, wenn meine Neugier weg ist, ich habe gar kein, wenn ich das hier irgendwie gelöst habe, das Problem für mich oder das Gefühl habe zu verstehen, dann habe ich gar keine Lust mehr das zu machen. Und mit AI ist habe ich so das Gefühl, ich ich funktioniere 1000 mal besser. Ähm, und ich bin da voll euphorisch mittlerweile. Bei paar Sachen habe ich Angst, aber jetzt würde mich so ein bisschen interessieren, was sagst du, welche Tendenzen siehst du? Welche grundlegenden Veränderungen passieren gerade und wie kann man sich drauf einstellen, was bedeutet es für junge Leute?

Okay, zwei Fragen. Es ist erste vielleicht äh, dass du gesagt hast, du bist es wieder optimistisch für Apple. Ja, ich auch. Weil der Trend geht ja im Moment dahin, dass es so Stichwort zweites Gehirn, Second Brain, dass man sozusagen auf seinem lokalen Rechner ähm einen Agenten installiert, der auf allen Daten, die man hat, alles, was man bis jetzt geschrieben hat, alles, was man kommuniziert, alles, alle Mails, die man geschrieben hat, dass man sozusagen eine Datenbank nimmt, die diese Daten miteinander verknüpft und dass man dann in Agenten hat, der auf diese Datenbank zugreift als KI Modell. Ähm, Anthropic bietet es schon, ich glaube Open Air inzwischen auch, aber Ropic bietet es halt richtig gut. Und dann habe ich sozusagen ein zweites Ich und wenn ich jetzt was gefragt werde, dann ist dieses Tool so stark, dass es dass es sozusagen die Antwort geben könnte, die ich geben würde, vielleicht nicht mit der Kreativität, dafür mit dem unendlichen Gedächtnis alles zu wissen, was ich bis jetzt schon gemacht habe zu dem Thema. Ja, also ein riesen Kontext auf dem Handy. Also ein zweites Ich mit einer Schwäche und einer Stärke. Wahnsinn. Okay, dafür brauchst du bestimmte Leistungsfähigkeit und Apple z.B. ist glaube ich im Moment der einzige, der das bietet, aber da ich kenne mich nicht aus, aber Apple bietet es auf jeden Fall. Also alle, die ich kenne, die jetzt in dem Bereich aktiv sind und sich so ein zweites Ich bauen, die kaufen sich die neueste Version von dem Apple Laptop. Keine Schleichwerbung, aber genau. Das heißt, am Ende wird's ganz viel viel wieder in Fragen Weiterentwicklung der Chips und dann Weiterentwicklung der Hardware und ähm Genau, also deswegen Genau, also da das wird dann doch wieder ein Hardware Thema.

So, wie verändert es die Welt und soll ich überhaupt noch studieren oder soll ich gleich Taxifahrer werden? Ähm, wie will ich Taxifahrer werden? Das macht dann auch irgendwie so ein Tesla, ja, oder ein Waymo. Nee, also man kann auf jeden Fall eine Grundregel sich schon mal beherzigen. Ein KI ist ein Angriff auf alles, was digitalisierbar ist. Mhm. Ja. Wie die Digitalisierung ein Angriff war auf die analoge Welt, ist die KI ein Angriff auf die Digitalisierung. Und jetzt in den letzten 20 Jahren waren ja die Berufe die Gewinner, die im Kontext Digitalisierung unterwegs waren, Textproduktion, Intellectual Property. Ähm, also alle Berufe, die im Homeoffice möglich waren, sind letztendlich Berufe, die auf einer Digitalisierung basieren. Alle Berufe, wo man noch wirklich konkret was machen muss, Altenpfleger, Handwerker und so weiter sind halt nicht digitalisierbar. Okay, das waren jetzt die Verlierer in der digitalen Revolution und jetzt kommt mit KI der große Angriff auf die digitale auf alles, was digitalisierbar ist, sodass ich mal sagen würde, alle Berufe, wo man konkret was macht, die werden definitiv zu den Gewinnern gehören. Die Zeiten, wo irgendein Angestellter in dem Altenheim, der 9 bis 5 irgendwelche Verwaltungstätigkeiten macht, mehr verdient als einen alten Pfleger, der konkret arbeitet mit den Alten. Die Zeiten sind vorbei. Das die sind vorbei. Sorry. Massenentlassungen stehen hier vor der Tür. HSBC hat angekündigt 20.000 1000 Leute in der Verwaltung zu entlassen. Das sind alles hochbezahlte White Collar Jobs, wie man so sagt, ne?

Okay, das ist ja erstmal eine Ansage. Die zweite Ansage ist das, was ich jetzt erzählt habe mit diesen Agenten, ja, das bringt dir natürlich nur was, wenn du schon eine Basis hast, auf die du aufgreifen kannst. Also ähm, wenn man sich spezialisiert hat auf irgendetwas, dann bietet es einen wahnsinnigen Skalierungshebel jetzt sozusagen die KI. Das nützt einem natürlich nichts, wenn man das ganz neu anfängt im Studium und so. Und ja, da bin ich auch gespannt. Da bin ich natürlich auch gespannt. Da habe ich jetzt auch noch keine Antwort, aber ähm, da habe ich auch noch keine Antwort. Ich weiß nicht, ob ich jetzt noch mal Jura studieren würde. Ich glaube schon, aber ich würde nicht BWL studieren, aber das hätte ich früher auch schon nicht gemacht. Warum nicht? Na ja, weil ich äh, ich mir gibt es mir hat es beruflich immer Sicherheit gegeben, ein ein Fachwissen und nicht nur ein Verwaltungswissen sozusagen mir anzueignen. Ja, ich glaube gut, ich bin ich bin generell von meiner Intuition her ein riesen Verwaltungsgegner. Also ich ich bin nicht so wirklich, ich nenne es immer rückwärtsgewandt, ja, wenn man irgendwie so nur in die Vergangenheit guckt. Ähm, ist nicht wie ich, also es sehr geht sehr stark gegen meine Intuition. So, ich bin schon der Meinung, dass alle naturwissenschaftlichen Sachen sehr gut funktionieren, weil wir dort einfach extrem viele sehr viel der der Problem und Lösungsraum halt jetzt einfach riesig ist. Ja, also man darf jetzt klar, so ein Betriebswirtschaft in einem komplexen internationalen äh Unternehmen die Verwaltung ist natürlich tatsächlich auch hochkomplex. Es interessiert mich nur nicht natürlich. Genau das and Thema, wie du meinst. Also da spielt nicht die Musik am Ende. Ähm, aber ich will das jetzt nicht schlecht reden. Ich meine, also diese Tätigkeiten, also das klar, was brauchst du dann noch, wenn du ein Automaten hast, der sprechen kann? Also, der mit Sprache umgehen kann. Das wird interessant. Ja.

Ja. Und die Agenten, die man bauen kann, also man kann ja mittlerweile wirklich, also letztes Jahr war ja so das Jahr der Automatisierungen. Ja. Und ähm, also ich kann zumindest sagen, also keine Ahnung, wenn ich jetzt z.B. selbst ein Geschäftsablauf habe jetzt bei der Mode oder so bei uns, da kann ich jetzt auch z.B. einfach sagen, okay, ich habe jetzt hier von Shopify mein Backend, da ist mein Warenbestand, die Verkaufs oder Umschlaggeschwindigkeit von der Ware, wie oft dreht die sich? Dann habe ich im Hintergrund eine Datenbank, wo ich sag, okay, das sind die Materialien, aus denen das das besteht. Und dann kann ich direkt quasi sehen, okay, hey, äh in 90 Tagen ist das Ding over und die Leadtime für das Teil bei der Fabrik mit der über den Seeweg dauert so und so lang. Also, das ist alles relativ trivial jetzt zu bauen. Also, das ging in der in der Theorie, konnte das jeder sich vorstellen, jetzt kann das auch jeder daheim alleine machen. Ja, Wahnsinn. Ja, natürlich. Also, wenn man unternehmerisch tätig ist und ähm klar, man hat wieder ein ganz ander Hebel. Es war bei der Digitalisierung aber auch nicht anders. Als ich noch angefangen habe zu arbeiten, gab's kein Internet. Das kann man sich gar nicht vorstellen mehr. Aber ich habe ja nämlich eine Rückkehr angefangen ähm für Lateinamerika, da haben wir noch Faxe geschickt und so weiter und mussten dann auch mal hinfliegen, wenn irgendwas ist. Äh, kann man sich heute alles gar nicht mehr vorstellen und ich habe dann oft darüber nachgedacht. Eigentlich bin ich ein sehr konservativer Mensch und so und ich schreibe immer noch auf Papier mit Bleistift und so, aber mache ich auch. Mein ganzer beruflicher Weg wäre ja undenkbar gewesen ähm ohne diese ganze Digitalisierung, weil du dir du brauchst keine Assistentin mehr, du brauchst keine komplexen Büroräume mehr, du brauchst also ja unglaublich mit wie wenig Aufwand man heute unternehmerisch tätig werden kann. Dein ganzes Geschäft spricht ja auch dafür, was es früher für ein Aufwand war, was du für ein Backoffice brauchtest, um irgendwelche Dinge zu machen. Und da glaube ich, wird KI auch noch mal so ein Schub geben, also dass du sozusagen vor der äh Digitalisierung brauchtest du als zehn Mann Firma auch zehn Mann. Nach der Digitalisierung brauchtest du halt bloß noch einen und jetzt mit KI kannst du vielleicht sogar Leistungen bringen, die früher 100 Mann Firmen gebracht haben. Hast gesehen, der erste hat jetzt schon über eine Milliarden Firma gemacht mit zwei Leuten. Nee, habe ich nicht gesehen, aber genau. Das wird theoretisch natürlich GP1 Agonisten haben die einfach nur verkauft, haben quasi über AI so ein eine Landing Page gebaut für Leute, die quasi sich diese ähm, wie heißen die? abnehmen Spritz halt GLP1 Agonisten gibt's ja ganz viele verschiedene und dann quasi wirst du da durchgeleitet und dann wird dir was empfohlen und so weiter. Die haben einfach nur dieses Ding gebaut machen jetzt ich glaube weiß nicht, ob die 1,8 Milliarden Umsatz gemacht haben oder so. Also irgendwie sowas machen die jetzt und sind zwei Leute. Ja, Wahnsinn, ne? Also muss man überlegen. Also ist schon echt geistkrank.

Ähm, ich wollte dich nur fragen, ich weiß nicht, weil du noch Folien hast, ob ich dich jetzt hier das ähm Ich glaube, das hat keinen großen Mehrwert, wenn man da noch mal vielleicht das die Buch brain Network of the Elegance Warm, also quasi als äh die Struktur zwischen neuronalen Netzen und Ja, gut, wenn wir das Bild einblenden wollen, das ist das, das wollte ich eigentlich nur zeigen. Ja, genau. Da sieht man sozusagen neuronales Netz auf der rechten Seite, wie das imitiert links z.B. das Gehirn eines Fadenwurms, ne? Also, du hast so Input Layer, Output Layer und dann hast du da Zwischen Layer, die sind der hier hellblau und dass das auf den ersten Blick nächste Folie so aussieht, eine übernächste Folie wie neuronales Netz. Rechts ist so eine Verknüpfung ist die zweidimensionale Verknüpfung von Bedeutungsähnlichkeiten von Worten und dann denkt man ah ja das wie ein neuronales Netz und deswegen also zumindest ich bin deswegen in die Falle getappt, dass ich das viel zu sehr aus der Perspektive der neuronalen Netze versucht habe zu verstehen, was in dem Large Language Model passiert und tatsächlich ist es halt jetzt nur eine von 12000 Dimensionen, wie Wörter miteinander verknüpft sind. Also es ist rein semantische semantische Aktivität. Ja. was ich dann wirklich hier noch zeigen ah, du hast quasi den Fehler gemacht, sozusagen dadurch, dass das optisch ähnlich aussieht, dass du das quasi durch eine Okay, verstehe. Das muss ich aber sagen, schon verrückt, also auch so z.B. durch die Färbung hier so diese diese ganzen Zeitwörter then, when, before, dann so diese also es ist schon es ist schon faszinierend, finde ich. Weiß nicht, wie wie es dir da geht. Ich z.B. bearbeite voll viel mit so, ich nenne es so wahrnehmennetzdiagramme, weil ich so quasi dem dann sag, ich sag dann Cloud mit richtig viel Kohle, bau mir mal eine Karte von allem, was zu diesem Thema gibt und dann kriege ich so ein interaktives Netzdiagramm, was so riesengroß ist und dann habe ich auf einmal so ein Überblick und dann kann ich z.B. ganz anders mit Themen arbeiten. Also so für mich, ich weiß nicht, also ich finde, wenn man Fantasie hat, macht künstliche Intelligenz wirklich richtig viel Spaß. Ja, Wahnsinn.

Nein, natürlich. Klar, klar. Nee, das ist sorry, ich habe es jetzt Nee. Und dann vielleicht noch diese Folie hier, also mit der Buchempfehlung Martin Wke Large Language Kabala. Ähm, halte ich eben, also für mich war das sozusagen der Augenöffner, das nicht über neurophysiologische Prozesse, sondern über linguistische Prozesse mal zu versuchen zu verstehen, was da passiert. Und die Basisarbeit structural Linguistics von Celic Harris, wer da tiefer gehen möchte, das ist schon irgendwie 70 Jahre alt. Genau. Hier noch zwei Buchempfehlungen, aber interessant. Ja, ansonsten finde ich sind wir ziemlich weit gekommen, aber der Zuschauer wird auch mitbekommen haben oder der Zuhörer wirklich wissen wir natürlich auch nicht, was jetzt passiert und ähm, aber das ist ja jetzt auch nicht untypisch. Man kann auf jeden Fall sagen, wir stehen vor einem Umbruch. Ist auch faszinierend, wie wenig die Politik darauf bis reagiert hat, dass wir hier von dem echten Umbruch stehen. A, ich glaub, die checken das selber nicht. Nee. Und ähm, jetzt würde man natürlich gerne genau wissen, okay, worau wofür führt es hin? Da muss ich sagen, die Frage, die überfordert mich halt selbst, weil ich dann doch auch immer wieder erstaune, was monatlich schon an neuen Modellen wiederkommen und an neuen Anwendungen und was da für eine Dynamik im Moment entsteht und auch das Tempo dieser Dynamik, man hat immer das Gefühl, man ist hinten dran.

Ähm, und äh so, dass man nur so so vielleicht so strukturell sagen kann, in welche Richtung so Veränderungen jetzt eine Gefahr sind oder in welcher Richtung sie helfen werden. Ja, aber mehr glaube ich, kann man im Moment nicht sagen. Macht es dich nicht? Das habe ich mich echt gefragt. Du wirst ja oft eingeladen und du keine man fragt dich jetzt zu Deutschland, dann sagst du Mittelstand, ja, bist du optimistisch mal, haben gute Patentpipeline. Äh politisch ist eigentlich klar, was man machen muss. Ich habe das Gefühl, es passiert irgendwie nicht, aber irgendwie so die letzten 4 5 Jahre klar, was gemacht werden muss. Es passiert nicht und gleichzeitig hast du in der Welt durch AI gerade eine brutale Dynamik, die entsteht. Also für mich z.B. Ich sag wirklich ehrlich ehrlich, das hört sich jetzt ein bisschen hart an. Ähm, wenn ich mir wenn ich jetzt einfach so darüber nachdenke, ich bin normaler junger Kerl mit und ich habe jetzt hätte jetzt nicht das, was ich hätte und ich wüsste aber alles, was ich gerade weiß, ich hätte brutale Angst, ich hätte brutale Sorge, wenn also außer ich finde einen Weg selber was zu machen, finde ich das schon erschreckend. Ähm, ich ich bin innerlich extrem zerrissen, weil auf der einen Seite ist so voll klar, in welche Richtung man da gehen sollte, aber auf der anderen Seite kriegen wir grundlegendes gerade überhaupt nicht hin. Also wir wir führen Debatten und also es ist ja klar, was man da machen muss. Und jetzt weiß ich auch als neuch irgendwie diese Saache gesehen, wo wie viel Geld wurde jetzt irgendwie zweckentfremdet von dem Sondervermögen? Nee. Ähm, also Angst ist wirklich sinnlos. Ja, also die Zukunft ist immer unsicher, die war immer unsicher und als ich jung war, da hieß es immer, wir stehen jetzt vor dem nächsten Atomkrieg und was weiß ich, es gab ja immer also wahrscheinlich hatten wir noch nie so eine sichere Welt wie heute. Empfindest du das so? Ne, empfind ich es nicht, weil man natürlich permanent nur Panik äh Schlagzeilen bekommt. Ähm, aber wenn man es mal rein rational sieht, leben wir einfach in der ganz tollen Welt. Ich bin jetzt hier hergefahren mit dem Zug und der Zug war fast pünktlich. Aber ich brauche mir keine Sorgen machen. Ja. Ähm, für um Leib und Leben und so. Also es ist ja alles halb so wild. So. Es ist unsere Gesellschaft so und das ist leben wir halt in der Demokratie. Und eigentlich ist ja der große Witz äh dass die Demokratie die anpassungsfähigste äh ähm politische äh Form ist. Ja, wenn ich eine Diktatur habe oder ein Totalitarismus habe, dann gibt's immer ewige Wahrheiten und Ideologien, die einfach durchgedrückt werden, egal was in der Wirklichkeit passiert und es ist nicht anpassungsfähig und eine Demokratie, ja, dann geht halt eine Partei in eine gewisse Richtung und dann merken die Wähler, das passt nicht und dann wird halt eine andere Richtung gewählt und dann geht's in eine andere Richtung und halt es war alle vier Jahre ist es radikal anpassungsfähig. Das ist ja das Genial an der Demokratie und ich glaube, das haben wir leider verloren. Also, wir haben jetzt inzwischen so eine institutionelle Komplexität erreicht, gerade mit der EU noch oben drüber und den ganzen sich widersprechenden Institutionen von Datenschutz bis sonst was, äh, dass wir an so einen an so einen Punkt gekommen sind, dass man dass es so nicht weitergeht. Die Gesellschaft ändert sich radikal noch schneller vielleicht als wir es als sie sich eh schon geändert hat in den letzten 20 Jahren. Und äh die demokratischen Institutionen, so wie sie im Moment aufgestellt sind, sind nicht in der Lage, da irgendwie sich äh anzupassen. Andere Länder sind da besser unterwegs, die Schweiz oder die USA, die sind halt haben von den demokratischen Institutionen her mehr Flexibilität gelassen. Das kommt ih jetzt so gute. Hier Deutschland und der EU, wir sind halt wahnsinnig unflexibel und das geht so nicht weiter. Ja, gut, da müssen wir es halt wieder ändern. Und die Frage ist, wie groß wird der Schmerz, dass jetzt dieses Sondervermögen nichts bringt, in der jetzigen Struktur Geld rauszublasen? Das hatte ich schon fast befürchtet. Wie sollen das funktionieren? Also, soll ich noch mehr Beamte einstellen? Ähm, nichts gegen Beamte, ja, aber der Staat ist hat halt eine Dimension erreicht und hat eine Komplexität erreicht. Ist ja auch wirklich immer witzig, was man dann so liest. Zwischendrin ist irgendein Wirtschaftsinstitut wollte mal herausfinden, wie man bei den Sozialausgaben sparen kann, die so überdimensioniert geworden sind und hat dann aufgehört, das zu analysieren, weil sie haben festgestellt, es gibt über 550 äh Zuwendungen äh die man im Sinne einer das Sozial äh Sozialstaat äh anfordern kann und das ist so unstrukturiert, dass man gar nicht mehr das man kann es überhaupt gar nicht mehr richtig erfassen. Also jeder kann inzwischen Antrag stellen für irgendwas und ähm, dann gibt's eine Behörde, die das dann prüft und dann gibt's irgendwelche Zahlungen oder eben nicht. Und es hat eine Komplexität, die überhaupt nichts mehr damit zu tun hat, Menschen, die not geraden, temporär zu helfen als Gesellschaft. Unser ganzes Sozialsystem, das ist nur das Beispiel. Der Overhead ist teurer als das, was bei den Leuten drankommen. Der Overhead ist wahnsinnig teuer. Niem das Arbeitsamt. Niemand wir heute mehr so ein Arbeitsamt gründen im Zeitalter, wo du alle Fortbildung, die nicht äh physisch ist, ähm übers Internet anbieten kannst als als Podcast. Ja, einmal produziert. Brauchst ja keine Fortbildungskurse mehr. Arbeitsvermittlung mit der Erfindung von äh von von diesen Arbeitsplatz Plattform Plattformen braucht braucht kein Arbeitsamt mehr, aber es sind irgendwie 110.000 Menschen arbeiten im Arbeitsamt in Deutschland würde kein Mensch mehr so gründen und normalerweise müsste Demokratie anpassungsfähig sein und sagen, okay, jetzt wählen wir eine Partei, die sagt, wir schaffen uns Arbeitsamt ab und wir schaffen dies ab und wir reduzieren jetzt unsere 20 Ministerien auf neun und dann kommt wieder Schwung rein und dann wird's vielleicht übertrieben, dann kommt wieder eine andere Partei und so und was uns halt total fehlt und was März versprochen hat, diese Reformen, das ist ja nichts gekommen.

Muss ich sagen, ja, gut, aber man als junger Mensch braucht man keine Angst haben. Also Brüche sind immer erstmal geil, weil sie bieten ja unglaublich viel Chancen. Wenn ich neu einsteige und junge Menschen steigen jetzt neu ein, können sich jetzt überlegen, wo setze ich meinen Ausbildungsschwerpunkt, in welche Richtung gehe ich? Äh, in einer solchen Situation sind ja Umbrüche immer unglaubliche Chancen auch. Ja, ich glaube das was was mich einfach an derzeitigen Situation wahrscheinlich so frustriert ist, dass man so ähm, dass durch diese durch dieses nicht handeln es zu immer krasseren ähm zu einer immer krasseren Polarisierung kommt. Ich finde auch so die Stimmung, was politisches angeht, ist echt anstrengend. Ähm, die zweite Sache ist, wenn ich jetzt dir so zuhöre, dann ich verstehe, was du meinst, aber ich glaube auch, dass du aus einer privilegierten 150 IQ äh aus so einem Gipfel stehst, von dem du sprichst und auch die Sachen ganz anders verarbeitest und und damit umgehen kannst. Ähm, ich stimme dir da schon zu. Ich glaube halt, das, wovor ich einfach Angst habe, ist, dass das System, wie wir es gerade haben, zu wenig Leute in und aus dem Mittel, ich nenn es mal normalen Durchschnittsleben sozusagen rausbefördern kann oder reinbefördern kann, weil ich mir so die Frage stelle jetzt gerade, wenn wir z.B. über die Sozialsachen reden, ich bin ja gar nicht dagegen, dass irgend dass ich also ich war selber Leistungsempfänger, als ich ein Kind war, meine Mutter und ich, also wir haben so, ich bin dankbar dafür, also ich finde es ja gut. Ähm und ich bin ja auch der Meinung, dass es sehr sehr viele Dinge gibt, die in der in der Gesellschaft über den Staat geregelt werden könnten und aber wir können ja auch die Gesundheit effizienter machen, wir können die Bildung besser machen, all das. Und das, was mich einfach so frustriert ist, es ist ja gerade so echt relativ offensichtlich, wie man an diese ganzen Sachen rangehen könnte, immens viel Geld sparen könnte und gleichzeitig aber auch viel bessere Produkte sozusagen oder oder Dienstleistungen schaffen könnte für die Leute, die unsere Kultur und unsere gesamte Gesellschaft auf ein ganz anderes Level bringen. Und ähm, das ist das, was mich dann so frustriert, weil wir dann so Debatten führen, die so, wo sich so anhört, als wäre alles, man ist so in dieser Falle, dass man denkt, alles Additive ist gut und man, also ich z.B. Ich bin gerade so der der Verfechter von lass mal was ist die, also z.B. wenn ich jetzt mit einem Bot arbeite, dann, also vielleicht ein kurzes Beispiel jetzt, weil wir bei künstlicher Intelligenz sind, h du sehr viele autonome Bots, mit denen du arbeitest und dann baust du quasi eine Quarantäne und spiegelst deinen ganzen Stand, den du jetzt gerade hast, weil der richtig viel kaputt machen kann. Aber du kannst auch sehen, was zu was von einem Ergebnis der kommt, wenn du den einfach mal machen lässt über ein paar Tage und nicht intervenierst und dann hast du aber einen zweiten Laptop und quasi spiegelst alle Zugänge und baust den sozusagen so eine Quarantäne. Und genauso könnte ich ja quasi parallel an den Start rangehen und sagen, ja gut, ich habe nicht diese krassen ähm Transitkosten, diese Transformationskosten, weil das System muss irgendwie weiterlaufen und ich kann mir es aber ja auch nicht leisten jetzt übertriebene Redundanzen aufzubauen, aber jetzt z.B. Mit künstlicher Intelligenz und Coo könnte ich ja solche Sachen auch machen. Ich kann mein ganzes System hinterfragen. Ich kann mich z.B. fragen, brauche ich diese 550, was auch immer sind die zweckmäßig und wie in der Mathematik, ich kann alles rausstreichen und rauskürzen, was ich nicht brauche. Richtig viel Geld sparen, viel viel schneller sein und einfach viel mehr machen und umsetzen können und das ist möglich. Aber stattdessen führen wir irgendwie so wirklich, also ich sag auch ehrlich in den Podcast, es macht mir mittlerweile keinen Spaß mehr über Politik zu reden.

Ja, das geht mir genauso. Ich habe auch keine Lust mehr über Politik zu reden, weil es ist schon sehr deprimierend, aber trotzdem das, mein Gott, dann dauert es halt länger, aber es wird ja kommen. Und natürlich es ist unglaublich, wie man wie wenn man heute eine Verwaltung gründen würde einfach auf der grünen Wiese, die hätte überhaupt nichts zu tun mit der heutigen nichts und dann müsste man es halt einfach mal anfangen und dann könnte man switchen und man muss ja auch nichts neu erfinden. Es gibt ja z.B. Länder, Estland und so weiter, die haben halt spät angefangen eine demokratische Verwaltung aufzubauen, haben die gleich digitalisiert. Man kann einfach kopieren. Man kann ganz viel einfach kopieren. Jetzt wirtschafts äh liberale äh Veränderungen, Endbürokratisierung, da kann man sich einfach mal anschauen, was in Argentinien gerade passiert. Also, man muss gar nichts Neues erfinden. Bildungssystem. Welches Land hat das beste Bildungssystem? Also, ich brauche keine Experimente. Ich könnte Bestin Class machen. Wer beste? Ja, das weiß ich jetzt nicht. bin keine, aber ich ich sag nur, aber ich ich geb dir recht, weißt du, bei uns streiten irgendwie die kopieren und rekombinieren. Ja, also es gibt so viel es passiert so viel auf der Welt an so vielen Orten und wir bräuchten es eine Anpassungsfähigkeit und anpassen ist immer mühsam. Es gibt immer Opfer. Es gibt Leute, die müssen sich umstellen. Okay, aber in der Demokratie ist sowas grundsätzlich schon machbar und ähm, aber ich möchte nur dafür plädieren, dass es überhaupt völlig sinnlos da jetzt irgendwie Angst zu haben, sondern das ist eine Riesenchance und das habe ich ja bei unserem letzten Podcast schon gesagt, die Gesellschaft entwickelt sich in eine Richtung, dass wenn du nur richtig lesen und schreiben kannst, gehörst du schon zur Elite. Also, mit lesen und Schreiben meine ich auch kritisch komplexe Texte äh verstehen und das kann jeder selber entscheiden, ob er sich damit auseinandersetzen will oder nicht. Du brauchst nicht mehr irgendwie ein Genie sein und dann hast du heute dann technische Tools und kannst Dinge skalieren. Auch handwerkliche Fähigkeiten. Du kannst also du kannst heute also hast einfach einen unglaublichen Möglichkeitsraum und dadurch, dass so wahnsinnig viele so wahnsinnig träge sind, wer wer Bock hat, kann was reißen und du musst aber auch nichts reißen. Du kannst auch träge bleiben. Die Gesellschaft verfängt dich schon irgendwie auf, aber es ist überhaupt kein Platz für Angst.

Okay, ich mache das letzte Angstszenario und dann will ich nur ein paar zeitgenössische Sachen fragen. Also hier, okay, ich habe jetzt so eine monopolistische Konstellation mit AI, okay, also z.B. Anthropic und Co auch, also ist ja schon spannend, wie die teilweise auch Produkte bauen. Die gucken sich die Heatmaps an von der Nutzung und sehen dann ganz viele Leute nutzen das Produkt so so und so und die haben als erstes diese Daten und wissen dann, wo ist die Nachfrage und können daraus aus dieser Nachfrage auch ein Produkt bauen und dann sagen, okay, ich baue jetzt eine was ich keine Ahnung, eine Versicherung oder dies oder das. Ähm, und das ist ja schon einzigartig. Und hier, wenn man das jetzt noch kombiniert mit so Entwicklungen wie beispielsweise Robotik, ähm siehst du eine Welt, in der ein grundsätzlicher Verhandlungshebel von ähm normalen Menschen, ich will es hier nicht so anfangen so in Klassensprech, aber schon, sag ich mal, monopolistische Welt und so eine sagen können, okay, warum gehe ich mich jetzt mit den Gewerkschaften streiten? Ich kann jetzt meine Roboter arbeiten lassen. Na ja, die Frage ist so kompliziert. Ähm, was hältst du davon? Falls Leute interessiert mal über so eine gesellschaftliche Perspektive zu sprechen, wie entsteht Gesellschaft und wie entwickelt sich Gesellschaft aus so einer abstrakten Perspektive, dann machen wir dazu mal eine eigene Sendung. Sehr gerne. Also, aber ich finde jetzt, wir haben schon genug Komplexität mit KI gehabt. Ich sehe, dass ich sehr, sehr viele Fragen habe noch für dich, die ich dir mal stellen will. Ähm, ich würde vorschlagen, ihr schreibt gerne auch in die Kommentare, worauf ihr Bock habt, wenn Andreas das nächste Mal da ist, worüber wir reden sollen. Ähm, ich habe auf jeden Fall sehr, sehr viele. Ich habe die philosophischen Sachen, die ich reden will mit dir, wo ich dich fragen will. Ich habe äh ich habe die Gesellschaftsfragen, die wir gerade hatten. Also, ich habe echt ganz viele Fragen, die gar nicht so viel zu tun haben mit der Börse, weil ich finde, dass du extrem interessante Meinungen dazu hast und sehr häufig, was ich ähm schade finde, wenn man über solche Themen spricht, ist, man hat sehr oft Leute, die akademisch einseitig auf so ein Sachverhalt gucken und die häufig ähm auch, was Wirtschaft angeht, eine sehr ähm, wie soll ich sagen, eine sehr sehr sehr eigenartige Meinung zur Wirtschaft haben. Also sehr oft, wenn ich z.B. solche Ängste habe, gerate ich an Leute, die Wirtschaft hassen oder so ein so, weißt was ich meine? Das ganze dämonisieren und dann kriegt man immer nur so die eine Antwort draus. Aber bei dir finde ich es ganz spannend, weil du siehst die Vorzüge der Wirtschaft und du man kann sich richtig fasziniert über mit dir über die positiven Seiten vom Kapitalismus und so der ganzen Dynamik, wie sich die Welt entwickelt hat, unterhalten. Aber auf der anderen Seite findest du diese Sachen auch gruselig oder zumindest, sage ich mal kritisierst du sie. Und da finde ich es dann ganz spannend von dir zu erfahren, wie du wie du das ganze einordnest, wie du darüber nachdenkst und so weiter, weil ich einfach deine Antwort nicht kenne und bei vielen anderen, die sagen dann böse große Unternehmen, ganz schlimm äh alles enteignen und so weiter und dann ist halt nicht so eine interessante Meinung.

Na ja, nee, also vielen Dank für das Lob und ja, gerne sprechen wir dann noch mal gerne. Okay, Freunde, wir sehen uns nächsten Sonntag. Danke für eure Aufmerksamkeit bis hierhin. Mach's gut. Ciao.