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Denn es macht überhaupt keinen Sinn, in 8 bis 16 Wochen richtig viel Stoff zu ballern, sodass danach schon die Gesundheitswerte schlechter sind. Denn dann wird es dazu führen, dass nie der oxidative Stress mal richtig schön runtergehen kann, dass die Stammzellen für Organe benutzt werden können. Wie lange diese Zeit sein sollte, in der man „natural“ ist, bevor man die THT anfängt.
Was geht ab, Freunde? Willkommen zu einem neuen YouTube-Video auf meinem Kanal. Heute soll es um das Thema gehen, ob man lieber „Blast & Cruise“ machen sollte oder ob man lieber absetzen sollte. Das ist ja ein Thema, wo sich schon wirklich seit Ewigkeiten die Geister ein bisschen streiten. Es gibt hier die „New Schooler“, die eher „Ja“ sagen zu „Blast & Cruise“, und die „Old Schooler“, die sagen „Absetzen“. Prinzipiell sind beide von diesen Prinzipien, wie sie klassisch ausgeführt werden, tatsächlich eher falsch beziehungsweise einfach nicht optimal. Dementsprechend sprechen wir mal darüber, was die einzelnen Prinzipien sind, was mehr Sinn macht und was das Optimum wäre, wie man das Ganze gestalten sollte.
Fangen wir aber erstmal damit an: Wie lange sollte man überhaupt einen „Blast“ ausführen? Das heißt, wie lange sollte man überhaupt bewusst hohe Mengen Stoff nehmen, um Muskeln aufzubauen? Die klassische Länge eines „Blast“, also der Phase, wo man ein bisschen mehr Stoff nimmt, liegt bei so 8 bis 16 Wochen. Und das ist zu kurz, denn es macht überhaupt keinen Sinn, in 8 bis 16 Wochen richtig viel Stoff zu „ballern“, sodass danach schon die Gesundheitswerte schlechter sind. Denn innerhalb von 8 bis 16 Wochen wird man jetzt nicht Unmengen an Muskulatur aufbauen, und wenn man so viel Stoff nimmt, dass man danach schon quasi aufhören muss mit dem „Blast“, dann hat man es auf jeden Fall falsch gemacht.
Das bedeutet: Statt einen „Blast“ mit sehr aggressiven Mengen Stoff zu machen und dafür nur kurz, sollte man ihn lieber deutlich länger machen, mit einer Dosierung, mit der man nonstop relativ gute Blutwerte hat. Natürlich ist es normal, dass sich hier und da ein paar Werte verschieben. Es sollte aber nie dazu kommen, dass man wirklich richtig schlechte Werte hat. Des Weiteren sollte es so sein, dass, wenn die Werte schlecht werden, schon sehr viel Zeit vergangen ist. Denn in 8 bis 16 Wochen wird man faktisch gesehen nicht extrem viel Muskulatur aufbauen können, egal wie viel Stoff man nimmt. Denn der Körper kann nur eine gewisse Menge an Muskulatur in einem gewissen Zeitraum aufbauen, und wenn man immer mehr und mehr Stoff „on top“ nimmt, wird das nicht noch viel mehr werden. Es wird aber für deutlich mehr Verschleiß sorgen, denn ihr müsst euch immer vor Augen führen: Wir haben überall im Körper Androgenrezeptoren, nicht nur in der Muskulatur. Und wir wollen natürlich, dass die Androgene, also die „Roids“, die wir nehmen, so selektiv wie möglich wirken. Das heißt, dass sie am besten nur in die Muskulatur kommen und nicht so sehr an die Androgenrezeptoren in den Organen andocken, um dort für Schäden zu sorgen. Wenn wir jetzt aber extrem hohe Mengen nehmen, dann wird der „Spillover“ auf die Organe auch deutlich größer. Dementsprechend sollten wir auch nie zu diesem Punkt kommen, wo wir einfach so viel nehmen, dass wir nach kurzer Zeit unsere Blutwerte auch deutlich verschlechtern, sondern schauen, was die Dosis ist, mit der man wirklich richtig viel „Progress“ macht, die man aber gleichzeitig relativ lange Zeit aufrechterhalten kann.
Dementsprechend bin ich ein Fan davon, einen „Blast“ nicht wie klassisch nur 8 bis 16 Wochen zu machen, sondern lieber so ungefähr ein Jahr – manchmal ein bisschen kürzer, aber ein Jahr ist wirklich ein guter Richtwert –, weil man in einem Jahr wirklich enorm viel Muskulatur aufbauen kann. Und wenn man jetzt eine Dosis, die zwar natürlich deutlich niedriger ist als das, was man in einem so aggressiven „Blast“ machen würde, dafür aber diese Dosis ein ganzes Jahr lang durchführt, wird man brutal viel Muskeln aufbauen, und man wird auch nie in die Bredouille kommen, dass man wirklich richtig hart seiner Gesundheit geschadet hat. Dementsprechend ist es im Grunde das Nebenwirkungsärmere und vor allem das viel Effektivere, wenn man einen „Blast“ lieber für längere Zeit durchmacht, anstatt einen kurzen, aggressiven „Blast“ zu machen.
Jetzt stellt sich aber die Frage: Was macht man, wenn dieser „Blast“, also die Phase mit den höheren Stoffmengen, zu Ende ist? Sollte man jetzt absetzen? Sollte man eine „Cruise“ machen? Eine echte THT? Sollte man 250 Testosteron nehmen? Was auch immer. Hier gibt es ja ganz, ganz viele verschiedene Meinungen, und für mich gibt es hier ganz klar nur eine richtige Antwort. Denn wenn wir lange Zeit viel Stoff genommen haben, sollte man auch eine echte THT machen. Denn „Cruise“ bedeutet nicht automatisch THT, denn man kann ja auch in einem „Cruise“ zum Beispiel 250 oder zum Beispiel 500 mg die Woche nehmen, auch wenn man sieht, dass die Blutwerte etc. sich dann verbessern. Das große Problem ist, dass man nicht alles im Blutbild erkennen kann und dass, wenn wir nonstop supraphysiologische Mengen an Androgenen zu uns nehmen, der Körper die Stammzellen, die für die Organe gedacht sind, auch mehr für den Muskelaufbau verwenden wird. Wir wollen zwar Muskeln aufbauen, aber wenn wir Organe haben, die Schaden akkumuliert haben, dann wollen wir dem Körper auch mal Zeit geben, dass er alle Stammzellen nutzen kann, um wirklich die Organe maximal zu reparieren, anstatt alles auf Krampf irgendwie Richtung Muskelwachstum zu schieben. Dementsprechend sollte man in einem „Cruise“, auch als sehr, sehr fortgeschrittener Athlet, wirklich auf eine physiologische Menge Testosteron runtergehen und auch keine 250 mg oder sonst was nehmen, denn das ist nicht physiologisch. Natürlich ist es eine Dosis, die man super lange Zeit nehmen kann, aber wenn man schon an dem Punkt ist, wo man lange Zeit viel genommen hat und selbst die Blutwerte noch gut aussehen, wird es mit Sicherheit zu Verschleiß geführt haben. Denn zum Beispiel, was im Herzen etc. passiert ist, das sind Dinge, die sieht man im Blutbild nicht.
Dementsprechend brauchen wir Phasen, in denen wir physiologisch unterwegs sind und sollten auf keinen Fall immer nonstop „durchballern“. Wir sollten zwar relativ lange Zeit mit einer moderaten bis hohen Dosierung unterwegs sein, aber danach wollen wir auf jeden Fall auch Phasen einlegen, wo wir wirklich komplett physiologisch, also mit „natural“ Mengen, unterwegs sind. Außerdem ist es auch so, dass, wenn wir supraphysiologische Mengen nehmen, es auch immer dazu führen wird, dass mehr reaktive Sauerstoffspezies produziert werden, was dazu führt, dass wir mehr oxidativen Stress haben. Und oxidativer Stress ist eines der größten Probleme im „Enhanced Bodybuilding“. Die meisten Leute reden immer über Dinge wie Leberschaden, Nierenschaden, was auch immer, aber etwas, worüber keiner redet – zumindest fast keiner –, ist oxidativer Stress. Denn es ist eine physiologische Reaktion, dass, wenn man Androgene in supraphysiologischen Dosen nimmt, das auch dazu führt, dass man mehr oxidativen Stress hat. Und oxidativer Stress ist wirklich für uns Bodybuilder ein riesiges Problem, denn er sorgt nicht nur dafür, dass man viel schneller altert, weshalb auch die ganzen Bodybuilder, inklusive mir, in kürzester Zeit deutlich älter aussehen, sondern er sorgt auch sogar für DNA-Schäden, er erhöht das Risiko für Krebs, für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Er sorgt sogar dafür, dass unser LDL-Cholesterin oxidiert, wodurch es deutlich atherogener wird und deutlich mehr Schaden verursacht. Des Weiteren sorgt sogar oxidativer Stress selbst dafür, dass Stammzellen schnell erschöpft sind, was wieder, wie schon vorhin erwähnt, ein großes Problem ist. Auch zum Beispiel eine Insulinresistenz, die auch im Bodybuilding super, super weit verbreitet ist, wird durch oxidativen Stress begünstigt.
Das bedeutet: Wenn es keine Phasen gibt, wo wir wirklich physiologisch unterwegs sind, also einen Testosteronspiegel haben, der wirklich in der Referenz ist, dann ist das auch ein richtiges Problem. Dann wird es dazu führen, dass nie der oxidative Stress mal richtig schön runtergehen kann, dass die Stammzellen für Organe benutzt werden können, sondern wir werden nonstop dafür sorgen, dass unser Körper und unsere Gesundheit nicht so regenerieren können, wie sie sollten. Natürlich muss man ganz wichtig dazu sagen: Es darf niemals zu dem Punkt kommen, wo wir unsere Gesundheit so hart geschadet haben, dass so eine Phase dringend sein muss. Trotzdem sollte man in regelmäßigen Abständen solche Phasen einlegen, und ungefähr einmal pro Jahr eine physiologische Dosierung, also eine echte THT, zu machen, macht für fast jeden Sinn. Natürlich gibt es für jede Regel immer Ausnahmen, aber für die allermeisten Leute macht es Sinn, wirklich einmal im Jahr eine Zeit einzuplanen, wo man komplett physiologisch ist. Und dort würde ich euch als groben Richtwert etwa 8 Wochen mitgeben, denn wenn ihr 8 Wochen lang wirklich eine THT macht, dann ist es so, dass ihr auch lange genug auf einer physiologischen Menge wart, sodass sehr, sehr viel Schaden repariert wurde. Und natürlich ist länger als 8 Wochen besser, aber wir wollen natürlich auch „Progress“ machen. Wir wollen, dass wir vorankommen, und dementsprechend wollen wir diese Phasen auch nicht unnötig lange ziehen. Und ich kann euch aus Erfahrung sagen, dass innerhalb von 8 Wochen, wenn man wirklich seine Gesundheit komplett priorisiert, so ziemlich alle Laborwerte wieder dahin gehen, wo man sie haben wollte. Vorausgesetzt, es wurde nie zu großer Schaden erzeugt. Wenn ihr jetzt natürlich an dem Punkt seid, wo ihr komplett „reingekackt“ habt, dann ist das etwas anderes, und über dieses Szenario rede ich jetzt auch nicht.
Deshalb müssen wir uns jetzt die Frage stellen: Wie wollen wir diese „naturale“ Phase oder diese Phase in physiologischer Dosierung verbringen? Wollen wir dafür absetzen? Wollen wir eine THT machen? Oder wie sollte man es gestalten? Und mein Ansatz ist hier ein bisschen anders als das, was die meisten machen. Und jeder von euch sollte dazu in der Lage sein, sehr simpel nachzuvollziehen. Denn erstmal generell das klassische Absetzen – da wird mir wahrscheinlich hoffentlich heutzutage niemand mehr widersprechen – macht natürlich genau gar keinen Sinn. Zuallererst basierte das ja damals auf der Theorie, dass Androgenrezeptoren herunterreguliert werden, wenn man Stoff nimmt, was nicht der Fall ist. Die werden sogar tatsächlich hochreguliert, weil, Leute, wenn der Körper auf einmal deutlich mehr Androgene hat, muss er auch mehr Rezeptoren bilden, damit die überall andocken können. Deshalb sollten wir auch keine PCT in dieser Zeit machen, weil wir dadurch einfach keinen Vorteil haben. Der Stoff wird dadurch nicht besser wirken oder sonst was, sondern wir werden einfach nur potenziell unsere Gesundheit noch stärker geschädigt haben. Denn wenn wir wirklich diese gesamten 8 Wochen nichts nehmen würden oder halt sogar eine PCT machen, werden entweder die Medikamente, die wir dafür nehmen, unserer Gesundheit schaden, oder es kommt zu einem Testosteronmangel. Am Ende von diesen 8 Wochen haben wir einfach einen Testosteronmangel, weil die dauerhafte exogene Zufuhr von Testosteron dazu geführt hat, dass die Eigenproduktion eingestellt wurde. Und wir wissen, dass nicht nur ein viel zu hoher Testosteronspiegel ungesund ist, sondern auch ein zu niedriger. Denn auch ein zu niedriger Testosteronspiegel ist neurotoxisch. Das heißt, auch der kann zum Beispiel für kognitive Beeinträchtigungen sorgen, wie auch Lethargie etc., für ein schlechteres Gedächtnis sorgen, eine schlechte Konzentrationsfähigkeit, was man auch sehr vielen Leuten im Bodybuilding ansehen kann. Auch hier wieder wird das Risiko für Insulinresistenz oder einfach eine verschlechterte Insulinsensitivität erhöht, und auch sogar das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wird ebenfalls erhöht, wenn man einen Testosteronmangel hat.
Dementsprechend gibt es faktisch gesehen keinen rationalen Grund, warum man jemals zwischen zwei „Cycles“ absetzen sollte. Das ist vollkommen veraltet, und wer das macht, hat es wirklich nicht verstanden. Dennoch bin ich kein Fan davon, direkt, wenn es Richtung THT geht, auch schon mit der THT anzufangen. Denn ihr müsst immer bedenken: Eure Wirkstoffe, die ihr genommen habt, haben natürlich eine gewisse Halbwertszeit und auch eine gewisse Zeit, bis sie vom Körper eliminiert werden. Dementsprechend können wir auch einfach erstmal abwarten, dass der Testosteronspiegel in einen physiologischen Bereich gesunken ist, und dann können wir mit der THT anfangen. Denn wenn ihr jetzt zum Beispiel, sagen wir, 1000 mg Testosteron genommen habt, was natürlich sehr viel ist, dann wird es extrem lange dauern, bis ihr überhaupt in einem physiologischen Bereich seid. Und wenn ihr dann schon ab Tag 1 im „Cruise“ damit anfangt, die THT zu machen, wird die THT nicht dafür sorgen, dass ihr einen physiologischen Testosteronwert habt. Sie wird nur dazu führen, dass es länger dauert, bis ihr im physiologischen Bereich seid, weil ihr müsst euch vorstellen: Ihr wollt zum Beispiel auf diesen Spiegel runter, euer Spiegel ist jetzt hier oben, und eigentlich sinkt er langsam runter. Doch jedes Mal, wenn ihr den „Shot“ von der THT nehmt, sinkt er runter, steigt vielleicht, sinkt runter, steigt vielleicht. Das heißt, der Zeitpunkt, bis der Spiegel wirklich dahin gesunken ist, wo ihr ihn haben wollt, der wird nur verzögert. Dementsprechend fangen wir die THT erst dann an, wenn der Spiegel dort ist, wo wir ihn haben wollen. Ich habe das ja bei meinem „Cruise“, der jetzt auch quasi ganz frisch das geändert hat, exakt so gemacht. Ich habe erst nach vier Wochen angefangen, die THT zu machen und war vorher komplett „natural“. Ich habe 0 mg genommen, und da wurde ich von super vielen Leuten gefragt – was eigentlich total unlogisch ist –, ob es mir jetzt überhaupt noch gut geht, ob ich irgendeine schlechte Libido habe, Depressionen oder sonst was, weil die dachten: „Boah, wenn du vier Wochen nichts nimmst, da muss dir ja voll schlecht gehen.“ Absolut nicht. Nach vier Wochen habe ich ein Blutbild gemacht. Ich habe dort mein freies Testosteron und mein Testosteron bestimmen lassen. Testosteron war in der ganz oberen Referenz, und das freie Testosteron war sogar noch über der Referenz, denn es dauert sehr lange, bis der Wirkstoffspiegel erstmal gesunken ist. Dementsprechend, wenn Leute eine Woche, nachdem sie abgesetzt haben, sagen: „Boah, jetzt werde ich schwächer“, oder „Jetzt habe ich voll die Depression“ oder so, dann ist das faktisch gesehen nur eure Psyche, denn es gibt den sogenannten Nocebo-Effekt. Wenn man daran glaubt, dass etwas Negatives passiert, dann kann es sein, dass man wirklich das Gefühl hat, dass etwas Negatives passiert oder dass es einem einfach schlecht geht. Deshalb redet euch da nicht ein: „Oh nein, jetzt werde ich schwächer, weil ich habe vor ein, zwei Wochen irgendwie nichts mehr genommen.“ Das ist Bullshit. In dieser Zeit solltet ihr auch noch stärker werden im Training.
Trotzdem wollen wir natürlich nicht die ganze Zeit „natural“ sein, weil, wie schon anfangs erläutert, es sonst irgendwann dazu kommen wird, dass der Testosteronspiegel zu niedrig sinkt. Dementsprechend, nachdem wir erstmal so ungefähr drei bis vier Wochen komplett „natural“ waren, fangen wir die THT an. Wie lange diese Zeit sein sollte, in der man „natural“ ist, bevor man die THT anfängt, ist natürlich bei jedem ein bisschen unterschiedlich, aber als groben Richtwert kann man wirklich so drei bis vier Wochen sagen, weil es halt auch stark darauf ankommt, wie viel ihr genommen habt. Denn je mehr Testosteron ihr genommen habt, desto länger wird es natürlich dauern, bis euer Testosteronspiegel auch wirklich stark gesunken ist, denn es dauert generell so ungefähr die fünffache Halbwertszeit eines Wirkstoffs, bis er zu 95 % eliminiert ist. Und beim Testosteron Enantat bedeutet es: Wir haben wirklich viel Zeit, bis das Zeug erstmal raus ist. Natürlich, wenn man mit kurzen Estern gearbeitet hat, sollte man logischerweise die THT auch früher anfangen. An der Stelle würde ich mich fragen, warum in aller Welt man mit kurzen Estern arbeiten sollte, aber das ist auf jeden Fall ein Thema für ein anderes Video. Wenn man hier mal ganz rational darüber nachdenkt, wieso man zum Beispiel mit einem Propionat statt einem Enantat arbeiten sollte, dann gibt es dafür keinen rationalen Grund. Ich meine, am Ende des Tages ist Testosteron Testosteron, aber trotzdem haben wir durch das Enantat natürlich einen konstanteren Spiegel, dementsprechend eine konstantere, erhöhte Proteinsynthese und auch weniger Peaks im Testosteronspiegel, was dazu führt, dass die Organschäden oder auch die Organbelastung etwas niedriger ausfällt.
Und im Grunde war es das jetzt auch schon mit dem Video. Wir haben jetzt gelernt: Wir wollen auf jeden Fall nicht absetzen, wir wollen keine kurzen „Blasts“ machen. Wir wollen wirklich eine sehr lange Phase machen, wo wir relativ viel beziehungsweise moderat bis viel Stoff nehmen, wollen aber nie so viel nehmen, dass unsere Gesundheit signifikant beeinträchtigt wird. Und dann wollen wir wirklich auch Pausen einlegen, wo wir eine echte THT machen, müssen aber mit der THT nicht direkt anfangen, sondern können ruhig erstmal ein paar Wochen komplett „natural“ sein, bevor wir mit der THT anfangen. In dieser „naturalen“ Zeit machen wir selbstverständlich keine PCT. Das ist nämlich vollkommen unnötig. Zum einen auch, weil, solange noch der exogene Testosteronspiegel in eurem Blut ist, ihr natürlich auch keine Eigenproduktion haben werdet, aufgrund des negativen Feedbacks. Deshalb schaut, dass ihr wirklich solche Phasen einlegt, wo ihr wirklich mal komplett physiologisch unterwegs seid, einfach damit die Stammzellen eure Organe wieder reparieren können, damit der oxidative Stress sinkt und eure Gesundheit wirklich einen großen Gefallen tut. Ich meine, auch so könnt ihr brutal viel aufbauen, weil bedenkt mal bitte: Wenn ihr 8 Wochen im Jahr eine THT macht, dann habt ihr immer noch 10 Monate, wo ihr quasi „durchballern“ könnt. Und auch wenn ihr da natürlich jetzt nicht mit kranken Dosierungen arbeiten solltet, könnt ihr schon recht viel nehmen, und wenn ihr das klug macht, geht das auch relativ nebenwirkungsarm. Und dadurch, dass man auch immer wieder diese „Reset-Phasen“ hat, wo man dann wirklich eine echte THT macht, kann man das auch ziemlich lange machen mit überschaubaren Nebenwirkungen. Natürlich ist es gesünder, wenn man einfach nie in einen supraphysiologischen Bereich geht, aber dann würde man natürlich auch nie guten „Progress“ machen.
So viel jetzt erstmal zum Video. Wenn ihr irgendwelche Themenwünsche für zukünftige Videos habt, schreibt es mir gerne in die Kommentare. Vielleicht möchtet ihr auch generell mal ein bisschen mehr über das Thema oxidativen Stress zum Beispiel erfahren, weil ich finde, da spricht bisher noch nicht wirklich irgendjemand darüber, aber es würde auf jeden Fall mal Zeit werden. Deshalb gebt mir gerne Bescheid, ob das in eurem Interesse wäre, und dann kann ich natürlich auch gerne etwas für euch fertig machen. Macht’s gut und bis zum nächsten Mal. „Yeah.“