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Verantwortung: SO denken erfolgreiche Menschen (sei kein Opfer!) // Bodo Schäfer

Greator26:05

Transcription

Wir haben drei Leitsätze in Bezug auf Verantwortungen der Bodo Schäfer Akademie. Der erste Leitsatz: Wem wir die Schuld geben, wenn wir die Schuld geben, geben wir die Macht. Die Versuchung ist ja da, jemanden zu sagen, der ist schuld, die Schuld. Aber wenn wir das tun, werden wir größer und uns kleiner, und im Ergebnis sind wir Opfer. Und Opfer machen sich selber klein. Das müssen wir verstehen. Opfer machen sich selber schwach. Opfer machen sich selber unglücklich. Und deswegen heißt der zweite Leitsatz: Sei kein Opfer. Sei kein Opfer.

[Applaus] [Musik]

Ich freue mich, dass ich heute zu Ihnen über Verantwortung sprechen kann. Das Thema, das so einen unfassbar großen Unterschied macht in unserem Leben. Schauen wir uns an, was Verantwortung wirklich bedeutet. Ein Spiegel tut immer das, was wir tun. Wenn wir eine Grimasse schneiden, macht der Spiegel auch eine. Wenn wir lächeln, ja, dann lächelt der Spiegel auch. Ich glaube, das Leben ist wie so ein Spiegel. Es tut immer das, was wir tun. Wenn wir lächeln, lächelt das Leben zurück. Aber wir müssen zuerst lächeln. Wenn wir Verantwortung ganz tief verstehen, ganz tief, dann begreifen wir, wir entscheiden, was uns das Leben gibt. Wir entscheiden, was uns das Leben gibt.

Ich bin jetzt seit über 25 Jahren Money Coach und zeige anderen Menschen, wie sie wohlhabend werden. Wer hat ein Buch von mir gelesen oder ein Video gesehen oder Audio? Und ich frage die Menschen, mit denen ich arbeite, ich frage sie: Was ist das Wichtigste? Was ist der eine Punkt, der den Unterschied ausmacht, wie glücklich wir sind, wie erfolgreich und wie wohlhabend wir sind? Und der eine Punkt ist: Je mehr Verantwortung wir übernehmen, desto besser geht es uns. Je mehr Verantwortung wir übernehmen, desto besser geht es uns. Es sind nicht unsere Gene, es ist nicht unsere Erziehung, es ist nicht die Situation, die Umstände, sondern wie viel Verantwortung wir übernehmen, das entscheidet, wie gut es uns im Leben geht. Wie glücklich unsere Beziehungen, wie gesund wir sind, wie vermögend, wie erfolgreich auch, wie glücklich. Und wenn wir Verantwortung übernehmen, volle Verantwortung, können wir buchstäblich alles verändern.

Ich habe immer wieder gesehen, es gibt Menschen, die Verantwortung übernehmen und solche, die das nicht tun. Die das nicht tun, die nenne ich Enten. Und die Verantwortung übernehmen, nenne ich Adler. Wie bin ich darauf gekommen? Vor Jahren war ich verabredet, jeden Morgen um acht Uhr am See zum Joggen mit einem Freund. Jeden Morgen um acht Uhr war ich pünktlich da und er nicht. Der kam immer zu spät, immer. Kennen Sie Menschen, die immer zu spät kommen? Die bringe ich meinen kleinen Bruder mit. Das ist die Ausrede. Und dann fängt er an, Ausreden zu erzählen, und die Ausreden wurden immer schlimmer und immer schlimmer. Und irgendwann hörte ich nicht mehr zu. Kaum brachte er wieder so eine Ausrede hervor, da hörte ich im Hintergrund auf den See die Enten quaken. Dann habe ich gesagt: Weißt du, was? Quak, quak, quak, quak, quak. Da war das Bild geboren. Enten suchen Ausreden. Adler suchen Lösungen. Nein, danke.

Ich bin mal nach Atlanta geflogen und hatte eine Hotelreservierung, eine Bestätigung für die Reservierung. Und nach dem langen Flug, da habe ich mich auf mein Bett gefreut, auf eine warme Dusche. Ich gehe also direkt zur Rezeption. Kommt eine Ente auf mich zu. Woher weiß ich, dass die Ente war? Die erkennst du am Gang und an der Geschwindigkeit. Kommt ihr also auf mich zu, schaut sich meine Reservierungsbestätigung an, den Computer und sagt: Tut mir leid, wir sind vollkommen ausgebucht. Und watschelt weg. Steht dann doch ein bisschen doof da. Ich weiß nicht, was ich machen soll. Passiert nicht oft, aber da war es so. Kommt die Ente wieder. Sie sind ja immer noch da. Sage ich: Ja, gleich. Wir ja hier schlafen muss ich noch ein bisschen bleiben. Sagte: Ja, ich hab ich doch gesagt, dass wir kein Zimmer mehr haben. Sage ich: Hab ich hab doch nur Reservierungsbestätigung. Sagt sie: Ja, soll ich mir denn ein Zimmer aus den Rippen ziehen? Du merkst, wenn du nicht wirklich weiterkommst in einem Gespräch. Also sage ich: Bringen Sie mir bitte jemand anders. Geht sie auf eine Tür zu, sagt: Stopp! Gehen Sie da nicht hin. Wissen Sie, warum ich das gesagt? Enten gehen immer zu anderen Enten. Hinter der Tür, hinter der Tür garantiert einen Ententeich, und sie wären nur mit einer anderen Ente zurückgekommen. Ich sag: Bringen Sie mir einen Adler. Ein, was soll jemand, der nicht schon weiß, wie es nicht geht, sondern jemand, der Lösung sucht? Der die sind bekannt. Dann kommt sie mit einer, mit einem Adler zurück, mit einem jungen Mann, wirklich ein Adler. Der guckt im Computer nach und dann sagte: Wir sind tatsächlich komplett ausgebucht, aber ich schlage Ihnen folgende Lösung vor. Lösung. Das Codewort für Partner. Lösung. Sagte: Ich schlage folgendes vor. In den umliegenden Hotels schaue ich nach einer Suite, in die wir Sie auf unsere Kosten abgeleiten können. Und während ich gucke, lade ich Sie in unserem besten Restaurant zum Essen ein. Das ist ein Adler.

[Applaus]

Um den muss ich mir keine Gedanken machen. Wenn ich da wieder hinkomme, dann gehört dem wahrscheinlich das Hotel. Und die Ente wurde entlassen. Und die sagt dann: Er, die mochten meine Augen nicht. Enten suchen Ausreden. Adler suchen Lösung. Und Enten und Adler, die finden wir, oder? Und die finden wir in jedem Hotel. Die finden wir in jeder Firma. Die finden wir in jedem Geschäft. Die finden wir auch im Bau. Häuser. Können Sie bei Häusern 5000 Quadratmeter Ausstellungsfläche, ein Verkäufer, und er ist immer im Gespräch mit jemandem, der mindestens gerade hoch ausbaut. Du wartest geduldig. Du wartest geduldig. Die reden und reden und reden. Du merkst, das kann noch ewig dauern. Also sagst du ganz vorsichtig und höflich: Entschuldigen Sie, könnten Sie mir sieben schnell sagen, wo die braune Holzfarbe ist? Wenn du jetzt an eine Ente geraten bist, dann wird die Ente sagen: Sehen Sie nicht, dass ich im Gespräch bin? Ich kann immer nur einen Kunden auf einmal bedienen. Bitte warten Sie, bis Sie an der Reihe sind. Ein Adler hätte gesagt: Dritter Gang links, zweites Regal.

Es ist wichtig, dass wir verstehen. Zwei wichtige Lehren. Erste Lehre: Sei keine Ente. Sei keine Ente. Und die zweite wäre: Wer von Ihnen ist Unternehmer oder Führungskraft? Super. Stelle keine Enten ein. Stelle keine Enten ein. Jetzt, jetzt sagen Sie vielleicht: Naja, aber die Enten kann ich ja motivieren. Sage ich Ihnen dann: Hast du nur motivierte Enten. Enten erkennt man am Bla, Bla, Bla, Bla. So typische Sätze. Man müsste etwas tun. Das ist nicht meine Schuld. Bla, Bla. Ich bin nicht zuständig. So bin ich nun mal. So bin ich nun mal. Da kann man nichts machen. Oder: Ich bin hier auf der Arbeit, nicht auf der Flucht. Wir haben bei uns im Büro eine Ente, und die habe ich jetzt schon lange nicht mehr benutzen müssen, nicht mehr gebraucht. Aber früher, wenn sich ein Name kurzzeitig in eine Ente verwandelt hat, dann habe ich das Tier einfach hochgehalten.

[Applaus]

Warum? Wir haben drei Leitsätze in Bezug auf Verantwortungen der Bodo Schäfer Akademie. Der erste Leitsatz: Wem wir die Schuld geben, wenn wir die Schuld geben, geben wir die Macht. Die Versuchung ist ja da, jemanden zu sagen, der ist schuld, die Schuld. Aber wenn wir das tun, werden wir größer und uns kleiner, und im Ergebnis sind wir Opfer. Und Opfer machen sich selber klein. Das müssen wir verstehen. Opfer machen sich selber schwach. Opfer machen sich selber unglücklich. Und deswegen heißt der zweite Leitsatz: Sei kein Opfer. Sei kein Opfer. Und der dritte: Wer Ausreden gebraucht, der redet sich ins Aus. Wer Ausreden gebraucht, redet sich ins Aus.

Es gibt eine rationale Erklärung für das verantwortungsvolle Zepp. Das heißt, eine ganz kurze Formel, die wir nicht vergessen können: U + A² = E. U steht für unsere Umstände. A steht für unsere Antwort zum Quadrat, weil das so wichtig ist. Und E ist das Ergebnis. Wenn uns irgendetwas nicht gefällt in unserem Leben, sagen wir, wir sind nicht so glücklich, wie es gerne wären. Unsere Beziehung funktioniert nicht so. Wir haben nicht so viel Geld auf dem Konto. Unser Job ist nicht so toll. Dann haben wir nur zwei Möglichkeiten, und wirklich nur zwei. Wir schauen auf die Umstände oder auf die Antwort. Auf das die Umstände oder auf das A, die Antwort. Wenn wir auf die Umstände schauen, dann ist das hier außerhalb von uns. Da haben wir keine Macht, da haben wir keinen Einfluss. Das Problem ist, das verändert uns ja nicht. Wenn wir auf die Antwort schauen, da können wir etwas bewirken. Da haben wir Macht. Wir dürfen niemals unsere Umstände missbrauchen als Ausreden, dass wir uns sagen müssen, es ist etwas ganz anderes, nämlich zu uns selbst. Ändere deine Antwort. Ändere deine Antwort. Ändere deine Antwort.

Deswegen heißt es ja auch Verantwortung. Da steckt die Antwort drin. Das Wort sagt es ja. Verantwortungs heißt ja nicht für Umstände oder vorausreden, sondern Verantwortung. Im Englischen ist es noch klarer. Im Englischen: Responsibility. Ability to respond. Die Fähigkeit zu antworten. Die Fähigkeit zu antworten. Wir können diese Fähigkeit trainieren. Wir können das. Wir können diese Fähigkeit trainieren.

Vor Jahren habe ich einmal ein Kongress mit viel, mit einigen tausend Frauen organisiert und habe eine Sprecherin eingeladen, die ich persönlich unglaublich bewundere. Eine starke Frau, Hayley Williams. Und sie kam und hat diesen Frauen ihre Lebensgeschichte erzählt, wie sie als kleines Mädchen schon von ihrem Vater übel zusammengeschlagen wurde, wirklich richtig starke Prügel. Er hat sie die ganze, die ganze Kindheit, die ganze Jugend hindurch verprügelt, auch ihre Mutter, ihre Schwester. Ein Ungeheuer. Und um dieser furchtbaren Situation zu entkommen, hat sie mit 18 den erstbesten geheiratet, und er hat sie auch zusammengeschlagen. Dann hat sie sich nach sechs Monaten scheiden lassen. Nach dem nächsten geheiratet, wird sie auch zusammen geschlagen. Hat sie gesagt: Egal, wo ich hingehe, ich werde immer verprügelt. Also kann ich auch hier bleiben und dazu diese Ehehölle zehn Jahre lang ertragen. Dann hatte sie endlich den Mut, sich scheiden zu lassen. Da hat er trotzdem weiter aufgelauert auf der Straße, hat sie mehrmals übel zusammengeschlagen. Man geht ja irgendwann mal spazieren draußen, sieht sie eine Treppe und setzt sich auf die Treppe und überlegt einfach, was kann ich, was hab ich? Sie zieht Bilanz über ihr Leben und dann stellt sie fest, sie hat keine Schulbildung, sie hat die Schule abgebrochen, hat kein Geld, Schulden. Sie ist körperlich am Ende durch diese endlosen Schläge. Sie ist psychisch am Ende. Hat zwei kleine Kinder. Als ihr das alles bewusst wird, da fängt sie bitterlich an zu weinen. Und irgendwann vertrocknen die Tränen. Nach einer Weile, warum auch immer, sie weiß es nicht, schaut sie nach oben und dann sieht sie da die Sonne am Himmel stehen. Sie schaut auf die Sonne. Da geht ein Ruck durch sie und sie sagt laut: Mich soll niemals, niemals wieder irgendjemand schlagen. Von jetzt ab soll die Sonne auf mein Leben scheinen. Und dann steht sie auf und sie entscheidet sich, eine Firma zu gründen. Sie weiß gar nicht, wie das geht. Deswegen braucht sie drei Jahre. Sie muss ja auch sich und ihre Kinder irgendwie durchbringen. Aber nach drei Jahren hat es geschafft. Dann dauert es noch mal drei Jahre, bis sie ihren ersten Auftrag bekommt. Sie kann ja nicht verkaufen, sie weiß gar nicht, wie das geht. Aber als sie diesen ersten Auftrag dann bekommen hat, da war das der Durchbruch. Und sie wird in den nächsten drei Jahren so unfassbar erfolgreich, dass sie gewählt wird zur Unternehmerin des Jahres von den Vereinigten Staaten von Amerika. Dann wird sie noch zur Frau des Jahres gewählt und später zum Unternehmer des Jahres. Ist die erste schwarze Frau, die im Weißen Haus von Präsident der Vereinigten Staaten eingeladen wird, mit ihm zu haben. Zu ist Hayley Williams. Eine starke Frau, eine glückliche Frau, eine charismatische, eine wohlhabende Frau, ein wirkliches Vorbild.

Überlegen wir uns, was hat es sich eigentlich verändert, als Ella da auf der Treppe saß? Dieselben Gene, dieselbe Erziehung, derselbe Vater, dieselben Freunde, dieselbe Situation, dieselben Umstände. Aber eine ganz andere Antwort. Eine ganz andere Antwort. Und weil ich weiß, dass wir alle, da schließe ich mich bewusst mit ein, alle dazu neigen, manchmal unsere Umstände zu missbrauchen als Ausreden, habe ich alle eine Frage gestellt. Ich habe sie gefragt: Wie hast du das eigentlich geschafft, trotz deiner zwei kleinen Kindern? Warum habe ich das gefragt? Weil ich auf meinen Seminaren höre, was Menschen sagen: Ich bin zu alt, ich bin zu jung, ich bin vielleicht zu krank, oder ich habe zu viel Energie, ich habe zu wenig Geld, und ich bin satt, ich habe nicht genug Kontakte, nicht genug Wissen, was weiß ich. Also habe ich sie gefragt: Wie hast du das geschafft, trotz deiner zwei Kleinkinder? Da zogen als Antwort gebrüllt: Nicht trotz meiner Kinder, wegen meiner Kinder! Ich habe da fassungslos daneben gestanden und hat eine ganze Weile gedauert. Und dann ist es ganz tief in mir klar geworden, was sie mir sagen will. Dann habe ich es ganz tief verstanden.

Unsere Umstände sind neutral. Unsere Antwort entscheidet, was wir mit diesen Umständen machen. Wir können aus ihnen Ausreden formen, oder wir können aus ihnen unseren Erfolg bauen. Wenn wir uns entscheiden, Ausreden zu bauen, ja, dann werden daraus Stolpersteine. Ausreden halten uns gefangen. Wir können aber anders antworten. Wir können sagen: Dieselben Umstände, die sind doch gerade der Grund, dass ich jetzt durchstarte. Die sind doch die Motivation, dass ich habe, jetzt etwas Besseres zu waren. Unsere Kinder sind doch keine Stolpersteine. Unsere Kinder sind doch der Grund, dass wir die beste Version von uns werden wollen, die wir sein können, auch für unsere Kinder. Wer stimmt ihm zu? Wenn wir, wenn wir das verstehen, wenn wir das verstehen, dann nehmen wir unsere Umstände und machen aus ihnen das Material für unseren Erfolg. Das Material, um unsere Träume wahr werden zu lassen.

Verantwortung, meine lieben Freunde, macht uns frei. Ausreden halten uns gefangen. Aber Verantwortung, Verantwortung macht uns frei.

Schauen wir uns eine Zeitlinie an, ganz kurz. In der Antike, viele Kriege, kaum Menschenrechte, Sklaverei. Das setzt sich im Mittelalter fort, deswegen nennen wir sie auch dunkles Mittelalter. Dann in der Neuzeit, letztes Jahrhundert, Erster Weltkrieg, Zweiter Weltkrieg, unbeschreibliche Gräueltaten. Und dann kommt das Informationszeitalter. Und viele haben gedacht, jetzt wird alles besser. Auf einer sehen wir ganz komische Dinge, Drohgebärden, wir sehen Handelskriege, obwohl wir wissen, dass Handelskriege zu Kriegen führen können. Die Pressefreiheit wird eingeschränkt, komische Parteien bekommen Zulauf. Ganz ehrlich, wer von Ihnen ist beunruhigt? Das sind nur die Umstände. Die Frage ist: Wie antworten wir darauf? Was ist unsere Antwort? Niemand sollte uns sagen, du bist zu klein, du bist zu schwach, oder ihr seid zu wenige. Und vor allen Dingen, das dürfen wir uns selber nicht sagen. Niemals.

Schauen Sie sich hier um. Wir sind hier 15.000 Menschen. 15.000. Wenn jeder von uns Verantwortung übernimmt, volle Verantwortung für sein Leben, und in den nächsten 20, 30 Jahren zehn Menschen inspiriert, jeder von uns, auch Verantwortung zu übernehmen. Das ist eine lange Zeit, 20, 30 Jahre. Das geben, da sind wir 150.000 Menschen. Wenn von dem wieder jeder zehn inspiriert, jetzt mal ausgerechnet, von heute ab in 150 Jahren, in sechs Generationen, sind wir 15 Milliarden Menschen, die Verantwortung zu ihrem Lebensprinzip erhoben haben. 15 Milliarden.

Wir müssen verstehen, wir entscheiden. Wir entscheiden. Wir entscheiden mit unserer Antwort. Wir entscheiden, wie unser Planet aussehen soll. Das sind wir, die das entscheiden. Wir entscheiden, welchen Weg wir wählen, den der Angst oder den der Liebe. Wir entscheiden, wie glücklich wir sein können und werden. Wir entscheiden, wie wir unsere Tiere behandeln. Wir entscheiden, wie unser Schulsystem aussehen soll. Die unser Schulsystem aussehen soll. Da ist so vieles im Argen. Wir entscheiden, wie erfolgreich unsere Firma ist. Wir entscheiden, wie wohlhabend wir sind. Wir entscheiden, wen wir wählen, um uns zu repräsentieren. Das sind wir. Das ist nicht irgendjemand. Das sind wir. Und wir entscheiden, wie gesund wir sind. Wir geben im Moment von der gesamten Summe, die wir für Medizin ausgeben, 80 Prozent aus, um Kranke zu heilen. Nur 20 Prozent, damit Gesunde gar nicht erst krank werden. Da können wir noch so viel verändern.

Deine Antwort zählt. Das muss uns bewusst sein. Wenn wir morgens in den Spiegel gucken, können wir uns das sagen. Ich meine das ernst. Deine Antwort zählt. Wir können das. Wir können unser Leben und diese Erde besser machen, wenn wir uns entscheiden, den Adler zum Wappentier unseres Lebens zu machen. Wenn wir sagen: Ich will Adler sein. Wenn wir weniger auf unsere Umstände schauen, mehr auf unsere Antwort. Weniger, weniger Enten sind, sondern mehr Adler. Weniger Ausreden gebrauchen, sondern mehr Lösungen suchen. Wenn wir volle Verantwortung für uns übernehmen, für unsere Familien, für unsere Firma und für die ganze Erde. Und wenn wir bereit sind, andere zu lehren, auch ein Adler zu sein.

Und eine Geschichte zum Schluss. Wir nutzen das. Eine Geschichte zum Schluss. Das sind zwei Brüder. Und der jüngere arbeitet in einem Supermarkt. Ein einfacher Job. Er sortiert Waren in die Regale. Aber die Menschen mögen ihn, weil er immer so freundlich und hilfsbereit ist. Er hat eine kleine Wohnung in der Nähe, deswegen braucht kein Auto. Der Markt ist sein Leben. Und eines Tages passiert, der Markt schließt. Und der Mann weiß gar nicht wohin mit sich. War er sein Leben? Und jetzt steht noch Weihnachten vor der Tür. Verwandte hat er auch nicht, nur einen älteren Bruder. Dieser ältere Bruder ist ein erfolgreicher Unternehmer und er hat immer die neuesten Autos, wohnt in einem herrlichen Haus. Als dieser Unternehmer erfährt, dass es seinem Bruder so schlecht geht, da entschließt es sich, ihn abzuholen und zu einem Essen einzuladen, in ein schönes Restaurant. Und während des Essens präsentiert er ihm einen idealen Job, den er für ihn hat. Also die Stimmung ist richtig gut. Nach einer Weile. Aber das Beste kommt noch. Als sie gegessen haben, gibt der ältere seinem jüngeren Bruder die Autoschlüssel und sagt: Würdest du mich bitte mit deinem Auto nach Hause fahren? Sagte der jüngere: Wie meinst du das? Mein Auto? Ich hab doch überhaupt kein Auto. Sagte der ältere: Doch, jetzt hast du eins. Es ist dein Wagen. Frohe Weihnachten.

Der jüngere Bruder ist überglücklich. Fährt seinen älteren Bruder nach Hause. Dann packt aber sich zu Hause vor der Wohnung deponiert und putzt an seinem Auto herum. Die Nachbarn sehen das, kommen raus und fragen: Hast du denn das tolle Auto her? Sagt er: Hat mein Bruder zu Weihnachten geschenkt. Sagt ein kleiner Junge aus der Nachbarschaft: Wow, so ein cooles Auto zu Weihnachten. Ich möchte auch... Pünktchen, Pünktchen, München. Was glauben Sie, wie der Satz weitergeht? Man könnte meinen, er hat gesagt: Ich möchte auch so ein Bruder haben. Er sagte aber etwas ganz, ganz anderes. Er sagte: Ich möchte auch so ein Bruder sein.

Wenn, wenn wir sagen, wenn wir sagen: Ich möchte so sein. Dann haben wir ganz tief verstanden, was Verantwortung bedeutet. Nämlich, dass unsere Antwort zählt. Dass wir es in unserer Hand haben. Dass, wenn wir Verantwortung übernehmen, wie eine Türe aufmachen. Verantwortung macht frei. Und wenn wir volle Verantwortung übernehmen, danach die Türe auf zu einem neuen Leben, zu einem ganz anderen Leben. Ein Leben, in dem Transformation möglich ist, indem wir unsere Träume leben können und indem wir diesem Planet zu einem besseren Ort machen können.

Meine lieben Freunde, übernehmen wir Verantwortung. Machen wir aus unserem Leben ein Meisterwerk.

[Applaus] [Musik]

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