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So, heute schauen wir auf den Goldmarkt und besprechen die zugegeben sehr unpopuläre Frage, ob man Gold vielleicht jetzt verkaufen sollte. Denn Gold ist gut gelaufen. Wie teuer oder auch günstig ist Gold eigentlich im Vergleich zu Rohstoffen, im Vergleich zu Silber, im Vergleich zu Aktien, im Vergleich zu Immobilien in den USA oder auch in Europa? All das werden wir in diesem Video kurz und kompakt besprechen.
Und ausnahmsweise, weil es einen Punkt gibt, den ich mit euch klären muss, werde ich euch den YouTube-Milliardär-Pakt aus drei Auszügen aus meinem Depot zeigen. Warum? Das klären wir gleich zu Beginn des Videos. Legen wir los! Ich begrüße euch ganz herzlich und ich hoffe, es geht euch gut. Ich nehme dieses Video am Samstag für euch auf. Schließlich ist ja jetzt Ostern. Ähm, und ihr seht's dann am Montagabend. Das ist auch nicht zeitkritisch. Das, worüber ich aber gleich zu Beginn kurz sprechen möchte, das ist sehr kritisch. Das hier ist das Video aus der letzten Woche: US-Aktien verkaufen. Das sieht nicht gut aus.
Und an dieser Stelle, ich kann mich nur bedanken für diese, na ja, wie nennt man das heute, Community? Ganz herzlichen Dank! Ihr erwartet nicht von mir, dass ich tagtäglich irgendwelche politischen Nachrichten oder Effekthaschereien hier bespreche, sondern wir konzentrieren uns auf die Geldanlage und wir konzentrieren uns darauf, gemeinsam auch durch solche schwierigen Marktphasen hier durchzukommen. Ich habe nicht den 100%-Anspruch. Ich weiß, einige schauen sich die Überschrift an und sagen: „Ich baller jetzt einfach mal ein Kommentar raus.“ Geschenkt. Aber manchmal ist das eben gefährlich, und ich habe insbesondere dann einen 100%-Anspruch, wenn es darum geht, zu verstehen, den Unterschied zwischen den beiden Disziplinen der Geldanlage, die nicht ineinander greifen, sondern die separat voneinander laufen. Das eine ist die aktive Anlage, nennt es von mir aus die Spekulation, andere nennen es auch das Trading. Also all das, wo es darum geht, einen Trend auszunutzen, etwas zu kaufen und dann auch wieder zu verkaufen. Da braucht es Stopkurse, da braucht es Timing und da braucht es meines Erachtens auch das Instrument der Chartanalyse. Und alles andere ist langfristig. Und an dieser Stelle nutzt doch das Angebot. Ich bediene hier deshalb beide Disziplinen, weil ich mich in beiden einigermaßen zu Hause fühle. Im Gegensatz zu 99% der Anleger, ob nun Privatanleger oder YouTuber oder Analysten, komme ich eben nicht über die langfristige Anlage zur Börse bzw. bin nicht dazu gekommen 1997, sondern ich habe eben mit dem Trading begonnen, und dann hat sich das Spektrum erweitert, schlicht und einfach deshalb, weil ich auch das Geld, was ich im Trading verdient habe, natürlich langfristig investieren wollte. Es sind unterschiedliche Disziplinen mit unterschiedlichen Gesetzen.
Und wenn ich hier darüber spreche: US-Aktien verkaufen, das sieht nicht gut aus, und ich blende einen Chart ein. Noch mal: 99% von euch ist das klar, und deswegen bedanke ich mich auch für das viele tolle Feedback. Aber wenn dann einige wenige drunter schreiben: „Er hat doch gerade eben noch gesagt, man soll eine Amazon kaufen oder man soll diese Aktie XY kaufen“, dann muss ich einfach darauf hinweisen: Ja, als langfristiger Investor setze ich Scheuklappen auf. Wenn ich eine Korrektur sehe von 20% oder mehr im Gesamtmarkt, dann kaufe ich in meinem langfristigen Portfolio an solchen Tagen. Und ausnahmsweise möchte ich euch das einmal zeigen, denn das ist das, was ihr vielleicht auch an anderen Orten bekommt. Es gibt viele Informationen, aber eben auch sehr häufig hier. Diesen Kanal zu abonnieren ist für viele, hoffe ich, ein geldwerter Vorteil, den man sowieso hat, denn das hier ist alles kostenlos. Abonniert den Kanal, schaltet die Alarmfunktion ein. Ich zeige euch doch, was ich mache. Das hier war Charttechnik, und ich finde US-Tech-Aktien, einige ganz besonders, sehen danach aus, als könnte es noch mal tiefere Notierungen geben. Geschenkt, dass Microsoft jetzt tatsächlich $ tiefer notiert, ich weiß nicht, und das habe ich im Video auch so erläutert. Entschuldigung, bitte, ich schwoere mich hier gerade am Samstagmorgen hoch. Ich gehe aber gleich in die Sauna, dann wird's besser. Ähm, ich weiß natürlich nicht, ob wir hier noch mal die Tiefs testen oder noch tiefer geht, aber meine Güte, nutzt das doch für euch! Deswegen ist ja dieses Abonnieren des Kanals nicht nur so dahergesagt, mit der Alarmfunktion sieht man: Ist das ein Thema für mich, ja oder nein? Und das widerspricht nicht dem Ansatz, Korrekturen, große Korrekturen, langfristig zu kaufen. Und ich zeig's euch jetzt einmal. Ich hoffe, es ist doch in all den Jahren klar geworden: Ich habe hier gar kein Interesse daran, mich irgendwie zu exponieren und zu… Hier liegt sogar eine Uhr. Ich habe sie aber nicht an, weil sie mich stört am Schreibtisch. Ich lasse mich auch nicht auf irgendwelchen Autos fotografieren. Freue ich mich über meine finanzielle Freiheit? Ich ja, aber ich weiß, dass die meisten nicht in der Situation sind, vielleicht auch, weil sie noch viel jünger sind. Aber diese Gesetze gelten ja nicht nur für Leute, die finanziell frei sind, sondern insbesondere auch für diejenigen, die noch beim Aufbau des Vermögens sind oder beim Erhalt des Vermögens. Deswegen bespreche ich all die Themen. Ich will euch nur einmal deswegen jetzt zeigen – für die einen ist es Peanuts, für die anderen ist es eine große Summe – dass ich das hier umsetze. Also Kauf am 7.4. eine kleine Position in Münchner Rück zu 527,40 € Gegenwert 13.000 und ein paar zerquetschte. Langfristig. Diese Aktie ist jetzt zufälligerweise mal sowohl im Zukunftsdepot bei den Renditespezialisten als auch im Depot, in dem es um passive Einkünfte geht. Und wenn wir uns anschauen, was die Aktie seitdem gemacht hat, dann werden wir feststellen: Sie ist auf 600 € gestiegen. Tangiert mich das? Nein, weil ich diese Trading-Gewinne hier nicht mitnehme. Ich weiß nicht, ob Münchener Rück nächste Woche bei 650 steht oder vielleicht bei 550, weiß ich alles nicht. Das sind Käufe in meinem langfristigen Portfolio, und darum geht es. Und das heißt, ich hab hier keinen Timing-Aspekt. Was ich weiß ist: Ich nutze Korrekturen. Ich habe ja noch nicht mal genau das Tief erwischt bei 527, aber ich habe ein bisschen was zugekauft.
Ein zweites Beispiel: ebenfalls, liebe Leser, nicht schimpfen! Ja, aber manchmal muss ich es hier auch zeigen. Ich glaube, die Aktien, da wissen die meisten, dass ich investiert bin: 7.4. ebenfalls. Warum alles am 7.4.? Na, weil das der Tag war, an dem die Börse so hart eingebrochen ist. Das hier ist Investor A, habe ich zugekauft. Schwedische Beteiligungsfirma, ist in letzten Jahren inklusive Dividenden besser gelaufen als Warren Buffett. Es ist keine Kaufempfehlung. Vielleicht habe ich die Aktien auch schon lange wieder verkauft, vielleicht auch nicht. Darum geht's hier nicht. Ich mache hier keine Anlageempfehlung. Ich zeige euch aber, was ich mache, und dass das völlig real ist, was ich hier mache. So, Investor AB, habe ich eben auch ein bisschen was zugekauft, und wir lassen das alles weg. Für einen sind 20.000 € sein gesamtes Depot. Für mich war es eben hier ein Zukauf in einer Aktie. Ist egal, die Aktie steht, glaube ich, keine Ahnung, 2 € höher, also 7 oder 8%. Aber langfristiger Kauf, und damit schaffen wir mal die über… Ich glaube, es ist klar geworden, worauf es mir ankommt, ne? Natürlich mache ich Themen zur Aktualität, und wenn ich sage: US-Aktien verkaufen, da kann man sagen: „Ja, aber der Titel… immer diese Titel… es ist doch alles immer so pushy und so weiter.“ Wisst ihr was? Ich nehme dieses Video genau wie alle anderen. Seit Jahren mache ich das sehr gerne. Ich nehme sie auf, und ich freue mich, wenn das mehr Leute gucken. Und wenn ihr sagt: „Ja, das könnte man auch… wenn man macht… Titel Nummer 748, heute geht es um Gold.“ Nein, das ist im Algorithmus nicht egal. Deswegen sind die Titel manchmal ein bisschen knackiger und für einige vielleicht auch ein bisschen pushy. Clickbait würde hingegen bedeuten, dass ich hier mit diesen Klicks viel Geld verdiene. Ich verdiene… ich habe es im Podcast euch mal aufgerechnet, was ich damit verdiene. Na, sagen wir mal so: Mehr als zwei Zukäufe im Jahr kriege ich dann nicht mit diesem Clickbait hier hin, weil das nicht mein Konzept ist. Und das geht im Prinzip… ich schneide nicht selber, also das da bleibt nichts nach Schnitt und ähm nach Ton und nach Bearbeitung. Ich schick das einfach alles so an die Technik. Da bleibt nichts übrig unter dem Schritt: Es ist Clickbait. Ich weiß, wie es gemeint ist mit dem Titel. Stört euch nicht daran. Den Value, den gebe ich euch, nämlich: Ich zeige, was ich mache, und zwar ganz konkret.
Und jetzt sind wir beim Goldvideo. Auch da hieß es dann… ich habe vor zwei Monaten habe ich euch gesagt: „Upsala, dass ich gekauft habe…“ Wo waren wir da? Spielt aber keine Rolle, weil langfristig… ich habe in dem Video genau gesagt, was ich machen wollte: EX Gold 2. Ich habe auch physisches Gold. Ich habe allerdings, und habe mich in diesem Fall dafür entschieden, äh, auch an der Börse Gold zu kaufen. Steuerlich alles kann man in dem Video nachsehen, wenn man das will. Darum geht's aber gar nicht. Da habe ich genau gesagt, was ich gemacht habe und warum, weil mein Goldanteil in Relation zu meinem Aktienanteil und Bitcoin-Anteil zu dem Zeitpunkt gefallen war, und deswegen habe ich was zugekauft, und das ist die letzte Einblendung. Erwartet das nicht von mir, bitte, in den nächsten Monaten. Dazu bin ich auch so norddeutsch: Mir läuft es kalt den Rücken runter, wenn ich Depotauszüge hier zeige, aber ich zeige es euch jetzt einmal. Ja, will… kann man sich leicht ausrechnen. Das habe ich hier also gekauft. Das war ziemlich… müssten 900 Stücke gewesen sein in Euwax Gold 2, und damit habe ich halt hier einen Anteil in Gold zugekauft. So, jetzt hat sich Euwax Gold ja nun eindeutig beruhigt, ein bisschen aufwärts, steht 6 € oder sowas jetzt höher, spielt keine Rolle. Gold ist zwar noch viel schneller gelaufen, damit sind wir fast beim Thema nach 10 Minuten, aber heute musste der Ausflug mal sein, weil… das ist aber auch egal, weil der Ansatz bei einer strategischen langfristigen Goldposition ein anderer ist, kein Trading-Ansatz. Aber man kann doch, wenn man z.B. mehrere Goldaktien hatte, darüber nachdenken, ob so eine Rally auch mal endet. Ich bleibe langfristig in meinem physischen Gold investiert. Wir haben im Zukunftsdepot eine Goldaktie, die haue ich auch noch raus. Das ist die Weten. Damit sind 160% im Plus, und da bleibe ich auch investiert. Das ist der strategische langfristige Anteil. Aber ich darf doch jetzt die Frage stellen, ob Gold vielleicht jetzt ein bisschen haushoch gelaufen ist, weil eben auch viele von euch dabei sind, die vielleicht sagen: „Ich nehme hier mal… bei einer… nennt sie aktive, nennt sie eine strategische, nennt sie eine taktische Position… Gewinne mit in Erwartung fallender Goldkurse.“ Ich werde mein physisches Gold wahrscheinlich nie verkaufen, und das ist vielleicht auch das wichtigste Fazit: Diesen Goldanteil konstant zu halten. Warum werde ich das nicht verkaufen? Weil ich dann anschließend mich fragen würde: A, brauche ich das Geld? Ich brauche das Geld nicht aus dem Verkauf meines physischen Goldes, und ich möchte ja meinen Anteil behalten. Es wird auch mal wieder Phasen geben, in denen Gold deutlich schlechter läuft. Darum geht es ja nicht, das physische Gold zu verkaufen. Damit handelt man ja nicht. So, das war eine wichtige Einleitung, und damit… ich werde trotzdem ein, zwei Kommentare drunter haben: „Gold verkauft man nie.“ Genau, in der einen Disziplin verkauft man es nie, aber es gibt andere Disziplinen. Da darf man sich die Frage stellen: Wie weit sind wir denn in dieser Rally fortgeschritten? Und damit kommen wir mal zum Goldkurs und sprechen – und das ist ein Aspekt, wie man das Ganze betrachten kann – über die Frage: Wie ist dieser Goldmarkt bisher gealtert? Und hier möchte ich ganz klar Credits geben zu… wie heißt der… Dominik, also Frisby, ein, ein ähm, ein Blogger, der ein paar super Grafiken, die ich euch jetzt zeigen möchte, zusammengestellt hat. Das ist die Quelle. Wir beginnen mal mit dem Gold-DAX-Ratio. Die Ratio ist… es ja eigentlich… bin ich zurecht korrigiert worden. So, wir sind jetzt hier… ein Gut, hier, wenn man so will, ist ähm der… wenn der Graf nach unten geht, dann ist Gold relativ teuer im Vergleich zu Aktien. Das heißt: Wie viele Unzen Gold braucht man, um den Aktienmarkt in Anführungszeichen zu kaufen? Wie hat sich Gold im Vergleich zu Aktien entwickelt? Und hier muss man sagen: Wir sind aus einem klar als einem Zustand heraus, in dem Gold extrem günstig war gegenüber Aktien. Sind wir jetzt zwar gefallen, aber haben noch lange nicht Extremwerte erreicht. Will heißen: Nach dieser Statistik bzw. nach dieser Betrachtungsweise, die ja über 100 Jahre alt ist, könnte man sagen: Gold hätte noch einiges an Potenzial, was es weitersteigen könnte. Ich lasse heute außen vor die Gründe warum. Die spielen auf Sicht von 120 Jahren keine Rolle. Natürlich wissen wir das alle: Stress im Finanzsystem, Stress im Anleihemarkt. All das sorgt für steigende Goldkurse. Wenn du deine Staatsanleihen verkaufen willst, deine amerikanischen… was mutmaßlich China, Kanada, Japan, möglicherweise auch die einige Euroländer machen, dann bekommst du dafür Dollar. Wenn du aber keine amerikanischen Aktien kaufen möchtest mit diesem Dollar, weil du sagst – so wie viele globale Investoren – der Outflow war so groß in den letzten Wochen wie noch nie vom US-Markt – sagst: „Ja, US-amerikanische Aktien will ich bei den unsicheren, unsicheren Aussichten gar nicht so einfach nicht kaufen“, kaufst du Gold. So, und das ist einer der Gründe, warum Gold steigt. Wenn wir uns das Ganze… wir nehmen die mal immer weg, damit wir die nicht doppelt machen, beim S&P 500 anschauen, dann haben wir es ähnlich. Wir sind noch mitten in den Durchschnittswerten trotz der Rally. Obwohl Aktien also gefallen sind und Gold deutlich gestiegen ist, sind wir noch lange nicht in einem extrem Bereich. Unter dieser Betrachtungsweise, aus diesem Blickwinkel, hätte die Rally also noch Potenzial. Es gibt allerdings auch andere, bei denen man drüber nachdenken könnte… Gold war… das hier ist der Corona-Peak. Da waren wir… hatten wir den Mai-Kontrakt 2020, da war ähm Öl wertlos bzw. hat er einen negativen Wert – geht natürlich nur am Futures-Markt. Wenn wir den rausrechnen, kann man sagen: Gold war noch nie so teuer im Vergleich zu… ups, ich wollte mich erinnern, dass die Sauna ausmachen muss. Na, ich habe natürlich… ich gehe natürlich irgendwo anders hin zur Sauna. Ich habe ja nicht selber eine… oder doch? Nee, heute zeige ich ja mein Depot, dann kann ich es ja auch sagen. Natürlich habe ich selber eine Sauna. So, Entschuldigung, aber ich kann jetzt nicht am Samstag noch mal von vorne aufnehmen. So, das lasse ich jetzt einfach so stehen. Eure Interpretation. Man könnte natürlich daraus auch immer umgekehrt sagen: „Ja, das kann ja auch heißen, dass äh Öl einfach zu billig ist.“ Kann es heißen. Wie bei jeder Korrelation zueinander kann man es so oder so betrachten. Gold im Vergleich zu Kupfer: Wir hatten die extremen Ausschläge 60er, 70er. Unter diesem Aspekt ist Gold nicht mehr ganz billig, oder umgedreht: Kupfer ist sehr billig. Dann haben wir noch ganz interessant: Gold-Silber. Wahrscheinlich für die meisten interessant, auch für mich mit am interessantesten: Das Gold-Silber-Ratio ist… wenn wir den Corona-Peak mal rausnehmen, wo natürlich Gold – Unsicherheit gestiegen – Silber – Industriemetall – stark gefallen ist. Wenn wir das rausnehmen, dann kann man sagen: Seit 1990 war Gold im Vergleich zu Silber nicht mehr so teuer, oder ist Silber ziemlich billig im Vergleich zu Gold. Ebenfalls eine Betrachtungs… eine charmante Betrachtungsweise. Deswegen für euch auch dort vollkommen kostenlos im Report am Mittwoch: Die besten, offen gesagt die einzigen Wege in Silber zu investieren, wenn man das denn aus spekulativen Gründen möchte. Im Report am Mittwoch: Wie kann man in Silber investieren? Gerne kostenlos hier dafür eintragen, und diesmal hier an dieser Stelle bezahlen damit, dass ihr diesen Kanal abonniert. Heute haue ich mal drauf, aber man muss es auch manchmal ja mit der Bratpfanne kriegen, dass man sieht, ne? Das macht Silber ganz interessant, spricht aber dafür, dass Gold schon ganz gut gelaufen ist.
So, und dann noch zwei Betrachtungsweisen, die wahrscheinlich eher selten vorkommen und die auch ein bisschen schwieriger sind. Ich habe es trotzdem mit reingenommen: Im Vergleich… wenn man Weizen wahllos jetzt mal irgendein Commodity, irgendeinen ähäh Rohstoff hier dazu nimmt, also ein nicht-Metallrohstoff: Weizen, Zucker und so weiter. Kakao müsste man rausnehmen, weil die sind komplett durch die Decke gegangen. Gold ist teuer im Vergleich zu Weizen. Aber bei der Betrachtungsweise muss man auch sagen: Die Produktion von Weizen ist natürlich in diesen allen diesen Jahren auch unglaublich viel effektiver geworden. Das heißt: Er ist viel, viel billiger heute, Weizen herzustellen, als es das noch vor 50 Jahren war. Nichtsdestotrotz ist Gold im Vergleich zu Weizen relativ teuer. Oberflächliche Betrachtung: Wissen wir, es geht hier nur um einen Trend. Nicht so oberflächlich und schon eine ziemlich klärende Aussage: „How many ounces of gold to buy an average house?“ Wie viel Unzen Gold braucht man also, um ein durchschnittliches Haus in den USA zu kaufen? Ebenfalls natürlich eine keine ganz leichte Betrachtungsweise, weil es einen Riesenunterschied macht, ob man irgendwo in Idaho ein Stück Land kauft oder eine Farm kauft oder ob man im Valley sich ein Penthouse kaufen will. Klar. Im Durchschnitt muss man aber sagen, dass unter dieser Betrachtungsweise Gold relativ teuer ist. Immer relativ, in Relation zu den Hauspreisen hat sich also Gold deutlich besser entwickelt. Das haben wir über viele Jahre hinweg im Übrigen schon mal gesehen, aber so ganz billig ist Gold in vielerlei Korrelation eben nicht mehr. Das gilt im Übrigen auch für den Markt in London. Ein Immobilienmarkt, der bis zum Brexit praktisch nur eine Richtung kannte und dann eine andere Richtung. Fairerweise muss man sagen: Die Londoner wollten alle den Brexit nicht, aber ähm die britische Bevölkerung… vielleicht sehen wir da Parallelen… das lassen wir heute weg. Ähm, die wollte ihn, und die hat ihn ja auch. So. Fazit: Wenn wir uns den Goldkurs anschauen, last but not least technisch, gibt es hier keine Warnzeichen aktuell. Ich halte es unter dem Aspekt durchaus für nachvollziehbar, wenn man sagt – gerade auch als Hedge für die aktuelle Situation – wenn man hier in der Goldposition drin bleibt. Es würde mich auch nicht wundern, wenn Gold einfach 200 oder 300 $ weiter steigt, aber man muss hier jederzeit auch mal mit einer Gegenreaktion rechnen, auch mal mit einer größeren Korrektur rechnen. Wenn man sich vergangene Goldrallys anschaut, dann haben wir hier das maximale Ausmaß im Vergleich zu vielen bereits erreicht. Entschuldigung, aber ich zieh’s, es knallert durch. Die 2011er, die war noch deutlich steiler. Aber was spricht gegen Teilgewinnmitnahmen? Auch mal in der Goldaktie, denn bis auf wenige Ausnahmen gibt es sowieso keine langfristig attraktiven Goldaktien. Schaut sie euch alle langfristig an, war völlig uninteressant. Vielleicht ist ja jetzt der Zeitpunkt in dem einen oder anderen Depot bei euch gekommen, wo er sagt: „Ja, Gold soll einen gewissen Anteil haben, aber jetzt ist er hoch.“ Und das ist einfach der Gedanke, den ich heute mit euch teilen möchte. Gold war viele Jahre lang wirklich, wirklich günstig. Im Vergleich zu anderen Anlageklassen, im Vergleich zu Assets wie Aktien, ist es jetzt einigermaßen fair. Wenn wir viele andere Assetklassen uns anschauen, harte Assetklassen natürlich, nur kein Papiergeld, dann ist Gold unter der Betrachtungsweise eher so in den letzten Innings seiner Rally.
Das war's für heute. Ich freue mich auf eure Kommentare. Denkt dran: Am Mittwoch Silber. Letzte Phase der Goldrally. Selbst wenn die noch Monate dauert, dann ist eigentlich der Zeitpunkt für Silber. Also, ich denke, das wird ein ganz spannender Report. Holt ihn euch, ist kostenlos. So, dann… so, jetzt lege ich mich in die Sauna. Ist schließlich Samstag. Ich habe ja auch Wochenende, und ihr seht das Ganze am Montag. Ja, sorry, dass für euch das Wochenende schon vorbei ist. Da ist die Stimmung schon mal gleich im Keller, aber ist ja eine kurze Woche. Wir hören uns wieder am Mittwoch. Macht's gut bis dahin, und ciao.