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Julian Illing | Azubi Gesundheits- & Krankenpfleger

Klinik Bavaria Kreischa3:18

Transcription

[Musik] hallo ich bin Julian ich bin Auszubildender zu gesundheits-september ich habe mich für die Pflege entschieden weil ich so ein bisschen reingeboren wurde durch die Familie weil meine Mutti schon in der Altenpflege tätig ist und meine Schwester auch die Krankenpflegeausbildung gemacht hat und ich mich sozial engagieren würde.

Kreischa habe ich relativ spontan erst erfahren dass es das überhaupt gibt. Wo ich mich für die Ausbildung entschieden hatte, habe ich geguckt welches Krankenhaus sie in dagegen existiert, wo man hier Ausbildung machen kann. Dort habe ich dann Kreischer entdeckt und das Bewerbungsgespräch, was ich in kreischen geführt habe, war sehr positiv gewesen und deswegen habe ich mich dann für die Ausbildung hier entschieden.

Eine persönlichen Ziele sind natürlich erstmal primär, dass ich meine Ausbildung erfolgreich beende und dann möchte ich gerne hier im Betrieb weiter bleiben. Dort möchte ich dann in Zukunft als Praxisanleiter gerne mit tätig werden, also quasi die Schüler mit anleiten in der Praxis und ich möchte gerne mehrfachpfleger für eine Sissi und Intensivpflege machen.

Ich möchte gerne hier im Betrieb bleiben, weil meine anfangsstation die damalige sieben jetzt hier in scheckwitz Eisstation immer noch so existiert. Wurde ich sehr gut aufgenommen, habe mich sehr gut integriert gefühlt und ich denke in diesem Team kann ich meine Ziele bestmöglich erreichen.

Also ich kann jeden empfehlen, der sich vielleicht in die Richtung orientieren möchte, macht ein Praktikum irgendwo in der Altenpflege im Krankenhaus. Es gibt ja diese FSJ jetzt, die man machen kann, dass ich sie freiwillig soziale oder fragt bei irgendwelchen bekannten nach, die in der Pflege arbeiten, ob man dort ein Praktikum machen kann, einfach damit er in diesem Beruf reinschnuppern könnt. Das habe ich auch gemacht, bevor ich die Ausbildung begonnen habe. Ich vor zwei Wochen in der Altenpflege habe dort ein Praktikum gemacht, habe auch in alle Schichten, also früh später Nachtdienst reingeschnuppert, einfach zu gucken, ob der Beruf irgendwie überhaupt irgendwas für mich wäre.

Ich denke die krasseste Erfahrung war während der anfangs corona-zeit gewesen, wo ich auf corona-stationen tätig war, weil man dort einfach gesehen hat, wie auswirkungsreich so eine Pandemie sein kann, wie Pflegekräfte auch gefordert sein oder gefordert sind, wie man am besten mit Stress umgehen kann oder am besten den Stress bewältigen kann. Ich denke das hat einem schon stark gezeigt, wie wichtig die Pflege eigentlich überhaupt ist und dass man als Team gut zusammenarbeiten muss und wenn man es ziemlich gut zusammenarbeiten kann, dann funktioniert das Ganze Pflegesystem nicht.

Ich kann jedem nur empfehlen, der wie gesagt die Ambition hat, vielleicht in der Pflege tätig zu werden, schaut rein in den Beruf. Es ist nicht dieses klassische Beruf, der ja so abgestempelt wird in der Pflege, sondern Pflege ist sehr vielfältig, die Menschen wirklich in allen Lebenslagen versuchen Sie dazu unterstützen und ich denke das für jeden was dabei.

Meine schönste Erfahrung war jetzt erst vor kurzem gewesen in der Praxis den Patienten selbst. Habe ich in der Praxis nicht begleitet, aber er war vor drei Jahren hier in Kreischer Patient gewesen und viele, ich denke mal die meisten Patienten hier gehen mit vielen Einschränkungen wieder nach Hause und können ihr Leben gerade so irgendwie noch bestreiten und dieser Patient ist in die Station reingelaufen gekommen, ohne sämtliche Anzeichen, dass er überhaupt jemals krank gewesen war und das motiviert einer mal zusätzlich, wo man sieht, man hat den Patienten helfen können und die Patienten können wieder, nachdem sie herausgehen, vielleicht ein gutes Leben führen. [Musik]