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Kommen wir alle in den Himmel? Allversöhnung | Chris Hentschel (5/7)

ICF München e.V.33:23

Transcription

Herzlich willkommen in unserer Serie gesunde Theologie. Wir reden heute über ein gar nicht so leichtes Thema, und zwar über das Thema Himmel und Hölle. Und ich weiß nicht, was bei dir in deinem Kopf rum schwirrt, wenn du dieses Thema hörst. Vielleicht denkst du dir so, also Himmel, ich habe gedacht, alle Menschen kommen in den Himmel. Werden nicht alle Menschen gerettet? Also du, ich und äh der Al-Kaida Selbstmordattentäter. Werden wir nicht alle gerettet? Kommen wir nicht alle in den Himmel, oder kommen doch nicht alle in den Himmel? Werden Menschen in der Hölle landen? Das heißt, wird Gott da kommen und dann den Teufel ansetzen mit seinem Dreizack, dass er die Leute quält und in den Feuersee schmeißt, oder was ist eigentlich das biblische Bild von Himmel und Hölle? Und was mit meinen Freunden? Was mit meinen Freunden, die Jesus vielleicht nicht kennen? Was, was passiert mit denen? Werden die dann einfach puff weg sein und ich lande im Himmel und sie landen in der Hölle, oder wie ist es alles? Und ich merke, in meinem Herzen kommen da ganz, ganz viele Fragezeichen auf, und in deinem vielleicht auch. Und deshalb lass uns dem ganzen mal auf den Grund gehen und schauen, was sagt die Bibel denn da dazu?

Mir wurde damals erklärt, ähm, dass das Thema mit Himmel und Hölle so funktioniert. Du hast die Erde und dein Leben hier, und du lebst dein Leben hier und versuchst das Beste zu geben und irgendwie dein best die beste Version von dir selbst zu sein. Und irgendwann am Ende kommt dann der Richter rein, dann kommt Jesus rein und er richtet dich und er sagt: "Hast du ein Ticket in den Himmel?" Wenn ja, dann kommst du in den Himmel. Wenn nein, dann landest du und schmorst für immer ein, ewig in der Hölle. Das ist das Bild, dass ich mitgekriegt habe. Und das ist in der in der äh in der Theologie ist auch ganz bekannt als der doppelte Ausgang. Am Ende wird's zwei Richtungen geben. Und mich persönlich hat es sehr herausgefordert, als ich das gehört habe, und auch später in meiner Zeit im Theologiestudium habe ich viel Mute gefragt: Ist das das Bild, das Gott wirklich hat, wenn es um das Thema Himmel und Hölle geht? Ist es wirklich das biblische Bild? Und weil bei mir hat es Ängste ausgelöst. Ich habe mir so gedacht, das ist wie bei diesem Giff hier. Ähm, Gott kommt hier mit seinem Greifarm und zack, er greift jemanden raus und den packt er dann in den Himmel und alle anderen müssen halt in der Hölle landen. Wie ich weiß nicht, wie oft du bei so einem Ding gewonnen hast. Ich habe noch nie so häufig gewonnen und deshalb landen dementsprechend auch nicht viele Leute im Himmel. Oder du hast ein anderes Bild. So, Gott schmeißt dich einfach in den Feuersee, dann fällst du ganz tief runter und am Ende wartet der Teufel und verspeist dich dann in seinem Feuershüppchen. Oder du hast das Bild so, der Teufel und Jesus sind so im Armdrücken unterwegs um dein Leben und beide wollen dein Leben haben, einer wird gewinnen. Mal gucken, wer es dieses Mal ist. Das waren so die Bilder, die in meinem Kopf rumgeschwitzt sind, und ich habe gemerkt, es hat mich herausgefordert und in meinem Studium habe ich da wirklich damit gerungen und mir die Frage gestellt: Kann ein liebender Gott Menschen in die Hölle schicken? Ich hab es mich wirklich gefragt und und dann bin ich auf die ganz andere Seite abgetriftet und habe gesagt: Okay, gut, ich fange jetzt erstmal bei Gottes Liebe an, oder? Und dann habe ich mir einfach Puzzleteile so aus der Bibel rausgesucht und habe angefangen mit er Johannes 4:8. Da heißt es: "Gott ist die Liebe." Okay, das ist doch schon mal guter Anfang, oder? Mal weg von der Hölle. Gott ist Liebe. Und das habe ich mir aufgeschrieben. Okay, dann habe ich weitergeschaut. Johannes 3:16, da heißt es: "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt." Das heißt, Gott liebt die ganze Welt. Er liebt jeden einzelnen Menschen, dass er seinen einzigen Sohn für sie hingab. Und da habe ich weitergegraben und geschaut er Timotheus 2, Vers 4. Da heißt es, dass Gott will, dass jeder Mensch gerettet wird. Wusstest du, dass Gott will, dass jeder Mensch in den Himmel kommt, dass jeder Mensch gerettet wird? Und dann der letzte Vers und der hat mich wirklich geflasht, weil das wusste ich vorher nicht. Kolosser 1, Verse 19 bis 20, da heißt es, dass Gott durch Jesus jeden Menschen am Kreuz, durch das Blut des Kreuzes mit sich versöhnt hat. Das heißt, Gott hat am Kreuz schon für jeden einzelnen von uns bezahlt. Der der Weg in den Himmel ist offen. Und dann hatte ich diese vier Puzzelteile in der Hand und habe mir gedacht, hm, ja, okay. Also, das Bild sieht besser aus als das Bild von der Hölle. Dann nehme ich das doch jetzt einfach als meine Eckpuzzelteile und ich überlege mir einfach, wie könnte denn daraus jetzt ein ganzes Bild entstehen? Und dann kam das dabei raus. Tada! Das perfekte Himmelsschloss, das neue Jerusalem. Ich bin der ewigen Gemeinschaft mit Gott. Die Hölle braucht da gar nicht mehr, oder? Weil das Bild ist doch so schon komplett. Und das ist die Herausforderung, wenn du wenn du dein Bild mit deinen eigenen Gedanken und und Erfahrungen füllst und nicht mit mit mehr von Gottes Wort. Und es gibt es gibt äh Theologen, die die haben sich wirklich an dieses Bild festgehangen, gesagt: "Hey, das ist unser Framework, das ist unser Rahmen, wie wir Himmel und Hölle verstehen." Z.B. Moltmann, Jürgen Moltmann, der hat gesagt folgendes: "Die Logik der Hölle scheint mir nicht nur inhuman, sondern extrem atheistisch zu sein. Hier der Mensch in seiner freien Entscheidung für Hölle oder Himmel, dort Gott als der Ausführende, der diesen Willen vollstreckt. Gott wird zum Diener des Menschen degradiert." Und dann geht's weiter. Wenn ich mich für die Hölle entscheide, dann muss Gott mich dorthinstecken, obwohl es nicht sein Wille ist. Drückt sich so die Liebe Gottes aus? Und wo bleibt die Allmacht Gottes? Menschen würden selbst ihrem Schicksal überlassen. Sie brauchen Gott eigentlich nicht, denn nur der Mensch bestimmt, was passiert. Oder Rob Bell, ein ein Pastor aus den USA, der sagt, dass dass Gott am Ende Gottes Liebe letztlich selbst das härteste Herz zum Schmelzen bringen wird. So groß ist die Liebe Gottes. Und du merkst, diese diese Theologen, die arbeiten mit diesem Puzzelbild und sie haben diese vier Puzzelteile und bauen daraus quasi ihr Bild von dem, was sie glauben, was die Bibel wirklich sagt. Und am Ende landen sie bei diesem Bild, dass es eigentlich nur noch die Erde gibt und von der Erde wird man direkt in den Himmel geschickt und die Hölle fällt in diesem Bild raus. Das ist das Thema Allversöhnung, das ist die Theologie der Allversöhnung. Und ganz ehrlich, in dem Moment, wo ich mit dem Thema gerungen habe, habe ich mir gedacht, hey, das klingt doch eigentlich gar nicht so schlecht, oder? Gottes Liebe ist so groß, dass er alle Menschen am Ende rettet.

Die Frage ist, das Ding ist, wir haben nicht so ein Kinderpussel, wo man mit vier Teilen direkt am Ende angekommen ist, sondern Gott puzzelt eher so Erwachsenen Puzzel mit so 4000 Teilen. Das heißt, wir haben jetzt vier Stücke von 4000 und jetzt müssen wir mal die restlichen zusammenfinden, weil das Ding ist, wenn wir nur auf diesen vier Teilen aufbauen, dann ist es wie, wenn wir hier auf dem Fahrrad sitzen und du kennst dieses Dreirad vielleicht schon aus den letzten Wochen und du hast drei Elemente. Du hast die Tradition, du hast die Bibel und du hast die Erfahrung. Und diese drei Elemente spielen in deine Theologie mit rein. Und wenn du da drauf sitzt und du bist so auf dem Weg und dann ist die Tradition vorne in dem Thema Alfersöhnung oder Himmel und Hölle, dann denkst du ganz weit zurück, weil die Geschichte der Alfersöhnung geht eigentlich schon los im dritten Jahrhundert. Da ist Origen am Start, ist einer der Kirchenväter und er erf er erf er quasi diese Idee von der Alfersöhnung. Am Ende wird Gottes Gottes äh Gottes Gnade siegen und alle Menschen werden gerettet werden. Und er kommt auf diese Idee, dazwischen gibt's noch so ein Fegefeuer und das Fegefeuer wird Menschen reinigen quasi. Da werden Leute reingeworfen und werden gereinigt, geläutert und dann kommt sie in den Himmel. Und dieses Bild vom Fegefeuer hat sich immer weiterentwickelt und im Mittelalter kennst du das, da ist dieses gibt's ganz krasse Gemälde davon, wie wie der Teufel Leute im im in der Hölle bestraft und mit seinem Dreizack da steht und und Leute quält in der Hölle. Und das ist oft das Bild, das wir haben von von der Hölle. Gott Gott lässt zu, dass Leute gequält werden. Und das Ding ist, diese Tradition, die hat irgendwie eine Verankerung in der Bibel. Da gibt's ein paar Bibelstellen dazu, aber eigentlich ist es sehr viel geleitet durch die Tradition, durch das alles, was die letzten Jahrtausende so entstanden ist. Und und das Ding ist, wenn wir in die Bibel reinschauen, die Hölle ist nicht der Ort, wo der Teufel regiert. Die Hölle ist der Ort, wo der Teufel seine Niederlage erlebt. Ein ganz, ganz anderes Bild von der Hölle. Das heißt, wir nehmen jetzt mal die Tradition hier weg und wir packen jetzt mal das Erlebnis nach vorne. Es ist dann besser. So, wenn wir das Erlebnis nach vorne stellen, dann denken wir vielleicht: "Ja, okay." Also, ich glaube, Liebe hat ja eigentlich so auszusehen. Ich glaube, Gottes Liebe ist so groß, dass er doch eigentlich jeden Menschen vergeben kann, oder? Also, ich habe ja das Puzzelteil gerade in der Hand gehabt. Gott hat sogar am Kreuz für jeden Menschen bezahlt. Dann dann braucht's doch die Hölle gar nicht, oder? Gottes Liebe ist doch viel größer.

Das Ding ist, ja, Gottes Liebe ist groß, aber Gottes Liebe wird auch zum Ausdruck gebracht. In Korinther 13 lesen wir eine Beschreibung von Gott, von der Liebe Gottes. Und in Vers 6 heißt es dann: "Und und die Liebe freut sich nicht an der Ungerechtigkeit, sondern sie freut sich an der Wahrheit." Das heißt, wenn Gott Menschen einfach so in den Himmel stecken würde, obwohl sie es gar nicht wollen, obwohl sie sich nie dafür entscheiden zu sagen, ich will mit Gott unterwegs sein, dann wäre es echt ungerecht. Aber Gott ist so, er er bringt er bringt immer wieder seine Wahrheit rein. Er redet von Himmel und Hölle. Er redet von diesen Themen, weil er sagt, ich will euch die Wahrheit nicht vorenthalten. Es gibt einen Weg mit mir und es gibt einen Weg ohne mich. Und du kannst dich entscheiden. Und das Ding ist, das Problem, wenn wir hier das Erlebnis oder die Tradition nach vorne stellen, dann sitzen wir hier auf unserem Fahrrad und wir denken eigentlich, wir sind auf dem Weg hier in den Himmel. Und und das ist das ist das Problem, die Alfersöhnung, die versucht uns klar zu machen, wir sind auf dem Weg in den Himmel und die Prämisse dahinter, das was wir auch denken, ist ja der Mensch ist doch eigentlich gut. Und und was wir da machen ist, wir verwechseln hier theologisch einen Nebensatz mit einem Hauptsatz, weil weil wenn du in die Bibel reinschaust, dann gibt es Nebensätze und Hauptsätze. Das Ding ist, wenn wir den Nebensatz, dass Gott, dass der Mensch gut ist, zum Hauptsatz machen, dann haben wir ein Problem, weil dann dann dann dann leben wir nicht mehr in der Mitte des Evangeliums, sondern leben wir Randsätze aus, weil das stimmt. Gott hat den Menschen gut geschaffen. Das heißt, wir sitzen hier gut auf unserem Fahrrad. Aber das Ding ist, wir wurden gut geschaffen, aber zwei Kapitel später haben Adam und Eva es ist verkackt. Die haben versagt, die sind falsch abgebogen. Sie sind vom Weg der vom Himmel abgebogen und und Richtung Hölle gegangen. Und wir lesen in in Römer 3:23: "Alle haben gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verfehlt. Jeder von uns ist Sünder. Wir sind alle abgebogen. Eigentlich sind wir alle auf dem Weg zur Hölle. Du und ich, wir sind auf dem Weg zur Hölle." Das ist die Geschichte der Bibel. Und die Frage ist, warum sind wir auf dem Weg zur Hölle?

Das Ding ist, der Teufel redet uns immer wieder rein. Er hat so kleine Schilderparat für uns und lässt uns immer wieder hier nach links abbiegen. Er sagt: "Hat Gott wirklich gesagt?" So geht das Ganze ja los bei Adam und Eva. Hat Gott wirklich gesagt, dass ihr euch nicht an diese dass ihr euch an diese Gebote halten sollt? Hat hat Gott wirklich gesagt, dass es die Hölle gibt? Hat Gott wirklich gesagt, dass Liebe so aussieht? Du merkst, der Teufel kommt rein und er hinterfragt Dinge und er führt uns dazu, dass wir das Lenkrad nach links drehen und und hier uns Richtung Hölle bewegen. Und das Ding ist, in dem Moment, wo der Teufel reinkommt und und das hinterfragt, in dem Moment fangen wir an zu dekonstruieren, weil weil wenn der Teufel Gott hinterfragt, dann fangen wir an mit diesem Bild vom Haus. Dann ist es so, dass wir unser Haus wegbauen von Gott. Wir hinterfragen Gott. Das ist Dekonstruktion. Wir hinterfragen Gott. Aber eigentlich das göttliche biblische Bild ist nicht wir hinterfragen Gott, sondern wir befragen Gott. Gott, ich habe hier eine Frage. Der Teufel ist zu mir hergekommen und hat mich gefragt: "Hat Gott wirklich gesagt?" Und deshalb komme ich jetzt zu dir und sag: "Ja, Gott, was hast du denn wirklich gesagt? Was ist denn in diesem Puzzelteilbild? Was sind denn die weiteren 3996 Teile, die mir noch fehlen?" Und deshalb wollen wir jetzt mal tiefer in in Gottes Wort einsteigen und sagen: "Ja, okay, wir stellen das Erlebnis mal hinten an und sagen: "Okay, Gottes Wort steht vorne." Und das ist die Idee von biblisch reformatorischer Theologie. Wir wir gehen und und das ist gesunde Progression. Gesunde Progression bewegt sich nach vorne, indem wir uns immer mehr in Gottes Wort verwurzeln und nicht von Gottes Wort wegbewegen. Das heißt, die Frage ist, wie können wir uns in dem Thema neuen Gottes Wort verwurzeln? Das Ding ist, meine Erkenntnis ist Stückwerk. Deine Erkenntnis ist Stückwerk. Wir alle haben nur ein paar Puzzelteile in der Hand und deshalb brauchen wir Gottes Wort. Deshalb sind wir drauf angewiesen, immer wieder neu in Gottes Wort reinzuschauen und zu gucken, was sagt die Bibel denn wirklich zu dem Thema.

Und wenn wir uns jetzt das Thema Himmel und Hölle anschauen, ist es sehr, sehr spannend, weil Jesus redet tatsächlich sehr viel von der Hölle. Er redet 81 mal warnt er von der vor der Hölle. 81 mal. Im Vergleich dazu redet er nur 75 mal über den Himmel. Das heißt, wenn du den Himmel behalten willst in deiner Theologie, dann musst du die Hölle auch behalten. Das ist ein Puzzelteil, das dazu gehört. Jesus redet das super viel darüber. Das heißt, die Hölle ist real. Sie ist ein realer Ort. Wir müssen dieses Puzzelteil mit reinnehmen. Die Frage ist, wo gehört dieses Puzzelteil hin? Und wenn wir uns da auf die Suche machen, ich habe einfach mal Bibelserver aufgemacht, das ist so eine Suchmaschine für die Bibel. Und ich habe einfach mal Himmelhölle eingegeben. Was denkst du, wie viele Ergebnisse gekommen sind? Null. Es gibt keinen einzigen Satz in der Bibel, wo Himmel und Hölle in einem Satz vorkommen. Keinen einzigen. Es es gibt zwei Sätze mit Kapernaum, wo wo Himmel und Totenreich gemeinsam vorkommen, aber es gibt keinen einzigen Satz, wo Himmel und Hölle gemeinsam vorkommen. Krass, oder? Ist dir das eigentlich bewusst? Ich ich habe eigentlich gedacht am Anf am Anfang von der Bibel steht am Anfang schuf Gott Himmel und Hölle oder? Nein, nein. Lass uns noch mal den ersten Vers der Bibel reinschauen. Mose 1, Vers 1. Da heißt: "Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde." Meine Frage ist, wann hat Gott eigentlich die Hölle geschaffen? Hat Gott eigentlich die Hölle geschaffen? Woher kommt die Hölle? Hast du dir da drüber mal Gedanken gemacht? Das Spannende ist, wir wir pressen oft unser Bild in die Bibel rein und denken, ja, am Anfang hat Gott diese zwei Orte geschaffen, wie ganz am Anfang. Der eine ist die Himmel, der Himmel, der das andere ist die Hölle. Und Gott steckt Leute hier rein oder da rein. Aber das ist nicht das Bild, das ist nicht die Storyline der Bibel, sondern Gott schafft Himmel und Erde. Und wenn wir jetzt in die Bibel reinschauen bei Bibelserver, mal gucken Himmel und Erde, wie oft kommt das vor? Ach krass. 162 mal kommt dieser Zusammenhang von Himmel und Erde vor. Und du merkst, Gott hat eine ganz andere Geschichte zu erzählen. Und das erste das einzige, die einzige Bibelstelle, wo wir hören, dass dass die Hölle irgendwie in die Welt reinkommt, lesen wir in Jakobus. Und das ist eine sehr, sehr spannende Stelle. Jakobus 3, Vers 6, da heißt es: "Auch die Zunge ist ein Feuer. Sie ist mehr als alles alle anderen Teile des Körpers ein Mikrokosmos unserer unheilvollen Welt. Unser ganzes Wesen wird von ihr vergiftet. Sie setzt die gesamte menschliche Existenz in Brand mit einem Feuer, das die Hölle selbst in ihr entzündet." Das heißt, wo ist die Hölle? Zuallererst mal hier in dir und in mir. Das war für mich ein krasser Meinschiff. Die Hölle ist kein abgespugter Ort irgendwo abseits von unserem Universum, wo Gott am Ende irgendwie Leute hinschickt. Wir reden noch darüber, was die Hölle in der Ewigkeit ist, aber die Hölle fängt an in deinem und meinem Herzen. Und das Spannende ist, so ist ja auch die Geschichte der Bibel. Wenn du wenn du ganz am Anfang schaust bei Adam und Eva, was passiert? Adam und Eva sitzen am Steuer und sie fahren und sie sind auf dem Weg in den Himmel. Sie haben eigentlich, sie sind gut geschaffen von Gott. Und dann biegen sie ab und hören auf den Teufel. Und in dem Moment, wo sie auf den Teufel hören und nicht Gottes Reich bauen, sondern ihr Reich bauen, in dem Moment kommt die Hölle auf diese Erde. Und genauso, wenn wir diese Entscheidung treffen und sagen, wir hören nicht auf Gott, sondern wir hören auf den Teufel und wir hinterfragen das, was Gott gesagt hat, in dem Moment biegen wir ab Richtung Hölle. Du und ich, wir wir sind auf dem Weg zur Hölle. Und das Ding ist, Gott hat die Hölle nicht geschaffen. C.S. Lewis hat es mal gesagt. Ähm, die Hölle ist das größte Monument menschlicher Freiheit. Das heißt, weil Gott deine ehrliche Liebe will, hat er dich nicht als Marionette in die Welt gesetzt, sondern er gibt dir die Wahl zur Hölle. Du kannst dich entscheiden, ob du mit Gott lebst oder ob du ohne Gott lebst. Das ist deine und meine freie Wahl.

Das heißt, die Frage ist nicht, wie wie kommen wir in den Himmel, sondern die Frage ist, wie kriegen wir eigentlich die Hölle aus uns raus? Und das Spannende ist, wir alle kennen die Hölle. Vielleicht kennst du das im großen. In unserer Welt gibt's so viel Böses, so viel schreckliches. Es gibt Kindermord, es gibt Sex Trafficking, es gibt alle möglichen Sachen. Es gibt Selbstmordattentäter, es gibt all diese Dinge, grausame Dinge in unserer Welt, aber auch im kleinen. Es gibt die Hölle in meinem Herzen. Es gibt meine Beziehungshölle, wenn es in meiner Ehe gerade richtig scheiße läuft. Es gibt die die Hölle in meinem Job, wenn mein Chef mal wieder versucht, mich richtig in Grund und Broten zu stampfen. Es gibt die die Lebenskrisenhölle, wo ich nicht weiß, wie ich weitergehen soll. Es gibt die Krankheitshölle, wenn du wenn du mitten in irgendeiner schlimmen Krankheit drin steckst. Du und ich, wir kennen die Hölle. Die Hölle ist real in deinem und meinem Leben. Und die Frage ist, wie wie geht es jetzt weiter? Das Spannende ist, dass Gott uns nicht die Frage stellt: "Bist du eigentlich gut genug für mein Königreich? Bist du gut genug für den Himmel?" Sondern die Frage ist, die Jesus stellt: "Darf ich dich heilen und wiederherstellen? Darf ich reinkommen in deine Welt?" Weil in Markus 1 lesen wir das, dass Gott reinkommt in unsere Welt mit dem mit dem Evangelium, mit der frohen Botschaft. Und die frohe Botschaft ist nicht, dass wir in den Himmel kommen. Markus 1 macht ganz deutlich, die frohe Botschaft ist, dass Gottes Reich nah gekommen ist. Das heißt, Gott kommt zu uns. Und das ist das Spannende. Wir sitzen hier auf unserem Fahrrad, Highway to Hell, sind hier auf dem Weg in die Hölle. Und was passiert? Gott krätscht rein. Gott krätscht rein und er reißt den Lenker rum. Da, wo die Israeliten das Volk Gottes die ganze Zeit gegen Gott rebellieren, wo sie sich andere Götter raussuchen, wo sie gegen Gott muren und und einfach nicht in Beziehung mit ihm leben. Da kommt Gott rein und er sagt: "Ich baue mein Zelt in eurer Mitte auf. Ich baue meinen Tempel in eurer Mitte auf. Ich schicke meinen Sohn zu euch, der all meine Versprechen in sich trägt. Ich schließ Bünde mit euch. Ich schick meinen Sohn Jesus Christus ans Kreuz für deine und meine Schuld. Du und ich, wir sind errettungsbedürftig, weil wir abgedriftet sind von dem Weg, den Gott für uns bereithält. Wir wir sind auf dem Weg zur Hölle, aber aber Gott reißt uns immer wieder raus. G die gute Nachricht ist, Gott kommt in unsere Welt rein und er will dich und mich retten aus unserer Hölle heraus. Und das ist die frohe Botschaft von Jesus. Und deshalb sieht dieses Bild von Himmel und Hölle ganz anders aus, weil die Hölle ist jetzt schon real in unserem Leben. Die Erde brennt, deine und meine Welt ist in Flammen. Und die gute Nachricht ist, Gott kommt immer wieder mit seiner Herrlichkeit in unser Leben rein. Und in dem Moment, wo Gottes Herrlichkeit ganz am Ende der Welt komplett auf die Welt reinkommt, da muss die Hölle weichen. Da muss die Hölle raus aus der Welt, weil dort, wo Gott ist, hat die Hölle keinen Raum. Und das ist das Bild vom neuen Jerusalem. Wenn du wenn du in die Offenbarung reinschaust, da da wird ein spannendes Bild gemalt, nämlich nicht von Himmel und Hölle, sondern es wird ein Bild gemalt davon, dass eine neue Erde und neuer Himmel kommen, dass alles erneuert wird und Gott kommt mit seiner Gegenwart und wohnt er? Nicht irgendwo abgespaced im Himmel, sondern im neuen Jerusalem in Gemeinschaft mit dir und mir. Und das Spannende ist, was ist jetzt das Bild von Hölle, das Gott hier malt? Ja, ich habe gerade gesagt, die Hölle fängt in unserem Herzen an. Dallas Willard, ein genialer Theologe, hat mal gesagt: "Die Hölle ist nicht einfach nur ein physischer Ort irgendwo im Nirgendwo, sondern die Hölle ist der geistliche Zustand unseres Herzens fern von Gott." Da fängt die Hölle an. Das ist die Hölle im Hier und Jetzt ist die eine Dimension von Hölle. Aber es gibt noch eine zweite Dimension von Hölle, nämlich die Dimension der Ewigkeit. Da, wo unser Leben jetzt auf dem Kurs der Hölle ist, die Entscheidung, die wir jetzt treffen, jede Entscheidung, die uns weg von Gott führt, führt uns immer mehr in die Hölle. Und die Hölle ist quasi die Summe unserer Entscheidungen gegen Gott. Die Summe unserer Entscheidung mit allen Konsequenzen, dass wir statt mit Gott zu leben, ohne Gott leben wollen. Das heißt, die Hölle ist die völlige Abwesenheit von Gott. Der Ort, wo nichts Gutes existiert, das ist die Hölle. Und den Ort, der fängt jetzt schon in deinem Herzen an, aber er geht bis in Ewigkeit weiter. Das sind dann die Bilder in der Bibel mit dem Feuersee und all diesen Dingen. Das sind alles Bilder, die das beschreiben, was am Ende diese völlige Trennung von Gott bedeutet.

Das heißt, wenn wir jetzt das ganze Bild zusammenziehen, dann haben wir eigentlich das Bild, das Francis Chan uns sagt. Ähm, er sagt in seinem Zitat: "Wir sollten nicht das glauben, was uns vertraut ist, sondern das, was wahr ist." Das gilt auch für die Hölle. Wenn sie ein primitiver Mythos ist, ein Relikt konservativer Glaubenstradition, dann sollten wir sie schleunigs auf den Müllhaufen der traditionellen Glaubenssätze werfen, die keine biblische Grundlage haben. Aber wenn es stimmt, wenn die Bibel wirklich lehrt, dass es im buchstäblichen Sinne eine Hölle gibt, die alle war die alle erwartet, die nicht an Jesus glauben, dann muss diese Tatsache unser Leben und Denken verändern. Und deshalb ist dieses Bild, das Jesus uns gibt von der Hölle sehr spannend, weil Jesus redet im Neuen Testament hauptsächlich von der Hölle mit dem Wort Gehenna. Und das griechische Wort Gehenna bedeutet, das ist ein ist ein Ort, den es eigentlich bezeichnet, ein Ort aus dem ersten Teil der Bibel, nämlich das Hinnomtal. Und im Hinnomtal haben damals die Kanaaniter, die Nachbarvölker von vom von den Israeliten, haben dort dem Gott Moloch ihre eigenen Kinder geopfert. Und es war wirklich grausam, weil sie haben dort Feuer gemacht und haben ihre Kinder lebendig ins Feuer reingeworfen. Das ist damals passiert und und Jesus greift dieses schreckliche, grauenvolle Bild auf und er sagt: "So ist die Hölle. So ist die Hölle, für die du dich entscheiden kannst. Wenn du nicht mit mir in Beziehung leben möchtest, dann ist es ein realer Ort, an den du hingehen kannst, ein Ort, wo wo ich nicht sein werde." Und deshalb, wenn wenn wir jetzt die ganzen Brüsselteile zusammennehmen, dann ist das mit aller Demo das beste Bild, das ich dir geben kann von von Himmel und Hölle. Es stimmt. Ja, all diese Bibelverse sind wahr. Gott ist Liebe. Gott liebt jeden Menschen. Gott will jeden Menschen retten. Und er vollbringt es sogar am Kreuz. Er rettet jeden Menschen am Kreuz. Das ist vollbracht. Aber gleichzeitig behandelt er dich und mich nicht wie eine Marionette, sondern er lässt uns die freie Entscheidung. Wir dürfen wählen zwischen dem ewigen Leben mit Gott und dem ewigen Leben ohne Gott. Wir dürfen entscheiden zwischen der Beziehung mit Gott und der Rebellion gegen Gott. Am Ende gebraucht Jesus in Matthäus 25 dieses eine Bild von von Himmel und Hölle, nämlich das Bild von Schafen und Ziegen. Und diese Schafe und Ziegen sind gemeinsam in einer Herde. Und Jesus beschreibt diese Herde und er sagt: "Am Ende werde ich diese Herde trennen." Und die Frage ist, was was sind denn Schafe und was sind Ziegen? Über Schafe sagt Jesus ganz viel. Der sagt: "Meine Schafe hören meine Stimme." Das heißt, die Schafe, die hören auf den Ruf von Jesus und sie gehorchen ihm. Aber die die Ziegen sind eher rebellisch von ihrer Natur her. Ich weiß nicht, ob du schon mal mit einer Ziege unterwegs warst. Die die lässt sich nicht so gut leiten. Die hören tendenziell nicht auf den Hirten. Das heißt, was Jesus hier malt, ist dieses Bild. Es gibt die einen, die sagen: "Ich höre auf Gott." Und die anderen: "Ich höre nicht auf Gott." Die einen sagen: "Ich will in Beziehung leben mit meinem Hirten." Und die anderen sagen: "Ich will rebellieren gegen meinen Hirten." Und genauso wie diese Schafe und diese Ziegen, stehst du heute vor der Entscheidung und darfst sagen: Entscheide ich mich für Beziehung mit Gott oder für Rebellion gegen Gott? Und das Ding ist, Jesus steht heute hier und und er hat diesen Bibelvers für dich bereit. Im Ende der Offenbarung steht in Offenbarung 22, Vers 17, weil dieser Bibelverse ist sehr spannend. Am Ende macht Jesus dir quasi einen Heiratsantrag und bei diesem Heiratsantrag geht er vor dir auf die Knie und und Jesus könnte jetzt sagen, er könnte zu dir kommen und sag sagen: "Heirate mich und bring bitte deine ganzen Partner mit, deine ganzen vorherigen Partner bring die einfach mit rein in unsere Ehe. Lass uns so Ehe leben." Das könnte er machen. Das wäre dann Allversöhnung. Bring einfach alles mit, was du mitbringst. Leb wie du willst. Mach was du willst. Alles egal. Am Ende werden eh alle gerettet. Jesus könnte auch sagen, auf die Knie gehen: "Bitte heirate mich, oder ich töte dich." Das könnte natürlich auch sagen, das wäre dann die Anhilationslehre. Das heißt, entweder du entscheidest dich für Jesus oder du wirst einfach ausgelöscht. Das gibt's auch in der Theologie. Oder Jesus könnte kommen und sagen: "Heirate mich, oder ich sperre dich in den Keller." ist dann so Hausarrestmäßig, Zimmerarrest, das ist dann das Fegefeuer. Du wirst noch mal ein bisschen ins Fegefeuer reingeworfen, wirst d noch gereinigt, ein paar Stündchen oder Wochen oder keine Ahnung wie lang und dann kommst du irgendwann in den Himmel. Oder Jesus kniet vor dir nieder und er sagt: "Willst du mich heiraten? Ich habe alles für dich gegeben. Ich bin bereit, mein Leben für dich hinzugeben. Chris, willst du mich heiraten? Willst du das Leben mit mir leben? Du kannst dich frei entscheiden. Du kannst dich für mich entscheiden. Du kannst dich gegen mich entscheiden. Und meine Frage an dich ist, welchen von diesen vier Hochzeitsanträgen willst du annehmen?" Also, ich würde den letzten nehmen, ganz persönlich, aber du kannst dich gerne auch für einen anderen entscheiden.

Das Ding ist, das ist das Bild, das Jesus uns malt von Himmel und Hölle. Er macht i den Antrag und ganz am Ende in dieser Stelle in Offenbarung 22, Vers 17, da sagt Jesus und da ruft er dir und mir zu und ich will es dir wirklich ganz tief ins Herz reinsprechen. Himmel und Hölle, das ist real. Gott kommt auf diese Erde, um dich aus deiner persönlichen Hölle rauszureißen als Vorgeschmack auf das, was in Ewigkeit auf dich wartet. Die Errettung, die du jetzt erlebst, die wird in in der Ewigkeit im neuen Jerusalem in ein noch krasseren Dimension da sein. Aber genauso wie diese persönliche Hölle, die du vielleicht jetzt gerade erlebst in deinen Beziehungen, in in deinem Job, in in deiner in deiner Gesundheit, egal wo du diese Krise erlebst, die wird's in dieser in der Hölle in tausendfacher Ausgabe geben, weil Himmel und Hölle sind Extreme von dem, dass du jetzt Beziehung mit Gott erlebst oder Rebellion gegen Gott. Und deshalb sagt Gott, sagt Jesus dir am Ende in Offenbarung 22, Vers 17, das ist die Einladung an dich und mich heute. Jesus sagt: "Komm. Komm, weil weil die die Tore des neuen Jerusalems sind so weit offen wie die Arme des liebenden Vaters." Jesus sagt schon in [musik] in Sacha, die Tore des Jerusalem stehen weit offen. Und jetzt noch mal in der Offenbarung. Und dann hier Offenbarung 22, Vers 17. Komm. Wer durstig ist, der komme. Wer will, der soll kommen und umsonst vom Wasser des Lebens trinken. Das ist die Zusage, die Jesus dir macht. Du darfst kommen in seine Gegenwart jetzt. Und deshalb will ich dich ermutigen. Komm aus deiner Hölle raus. Jesus reißt dich raus. Jesus sitzt auf diesem Fahrrad und und er steht vor dir und er will nicht nur deinen Lenker rumreißen, er will dieses ganze Ding, er will das ganze Teil verschieben. Er will den Kurs ändern von diesem Fahrrad, weil er hat keinen Bock darauf, dass du ohne Gott lebst. Er hat keinen Bock darauf, dass du dein Leben ohne ihn gestaltest, sondern er will, dass du mit ihm lebst. Er will, dass du Gemeinschaft mit ihm lebst. Er will, dass du den Himmel auf Erden jetzt schon erlebst, weil das bedeutet Gemeinschaft mit Gott. Deshalb lähter dich ein und sagt: "Komm, komm raus aus deiner Hölle." Und deshalb lade ich dich ein. Wenn du magst, kannst du jetzt einfach mit mir die Augen schließen und einfach dir deine deine persönliche Hölle vorstellen. Vielleicht bist du in deinen Beziehungen in der Hölle, vielleicht bist du in deinem Job in der Hölle, vielleicht erlebst du Krankheit, vielleicht erlebst du Schmerz, [musik] vielleicht erlebst du Unsicherheit, vielleicht erlebst du Chaos, vielleicht erlebst du auch theologische Herausforderung und du verstehst Gott einfach nicht. Leg Gott einfach mal bewusst deine Hölle hin. Vielleicht ist es auch, dass du ein Leben ohne Gott lebst [musik] gerade und sagst: "Eigentlich will ich dieses Leben mit Gott, eigentlich will ich diesen Himmel jetzt schon schmecken." Dann dann leg Gott auch das hin und dann schau einfach mal, was Jesus dir jetzt zeigen möchte in diesem Gebetsmoment. Vielleicht spricht er durch deine Gedanken. Vielleicht [musik] zeigt er dir ein Bild vor deinem inneren Auge. Nimm jetzt einfach mal diesen Moment und lass Gott in dein Herz reinsprechen. Und Jesus, ich danke dir für diese Wahrheit aus Kolosser [musik] 1, Vers 19, dass du schon für uns ans Kreuz gegangen bist, als wir als wir es noch gar nicht gecheckt haben, dass du schon alles für uns bezahlt hast, dass du für uns gestorben bist, wie es im Römerbrief heißt, als wir noch Sünder waren [musik] Jesus, ich nehme es jetzt für mich in Anspruch. Da, wo ich in in meiner Krise vor ein paar Jahren wirklich gezweifelt habe an dem, dass du gut bist, da bringe ich das vor dein Kreuz und ich danke [musik] dir, dass du mich aus dieser Hölle rausgerissen hast und ich danke dir, dass du jetzt in diesem Moment Menschen [musik] siehst, wo sie in ihrer Hölle drin stecken, dass du jede einzelne Person jetzt in diesem Raum siehst. Du siehst die Beziehungshölle, du siehst die Jobhölle. Du siehst all diese Höllen, in denen wir gerade stecken. Du siehst, wo wir gerade fern sind vor deinem Herzen. Jesus, ich bete, dass du reinkommst, dass du der Retter reinkommst, dass du uns rausziehst, dass du reinkommst mit deiner Gegenwart. Ich danke dir, dass du uns begegnest wie Jakob, der von seinem Bruder Saul, von seinem Bruder Esau verfolgt worden ist und ihn töten wollte. Ich danke dir, dass du reinkommst in diese Beziehungshölle und dass du Jakob diese Zusage gemacht hast, dass er sagen [musik] kann: "The Lord is in this place. Gott ist an diesem Ort. Gott ist mitten in meiner Hölle drin." [musik] Und es spreche ich dir zu. Gott ist da. Er ist in deiner Hölle. Er sieht dich mit all dem Schmerz, mit all dem Leid und er will dich rausholen. Er will dich ausrichten auf ein Leben für die Ewigkeit, auf ein Leben in der ewigen Gemeinschaft mit ihm, auf der auf dem Leben in in der Herrlichkeit mit ihm, wo er mit seiner vollen Gnade da ist, mit seiner vollen Liebe da ist, mit allem, was zu ihm dazu gehört. Ich danke dir, dass du mit all dem uns jetzt begegnest in [musik] unserem Schmerz. Wir hoffen, dieser Podcast hat dich inspiriert und hat dir weitergeholfen in deiner Beziehung mit Gott. Wenn es dir so geht, dann freuen wir uns, wenn du uns mithilfst, diese Botschaft zu verteilen. Das kannst du tun, indem du diesen Podcast likest mit Daumen nach oben drauf drücken oder kommentierst oder weiterleitest. So werden mehr Menschen noch mit dieser Botschaft von Jesus dieser Hoffnung erreicht. 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