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Wahrheit verboten | Dr. Markus Krall im Interview mit Helmut Reinhardt

POLITIK SPEZIAL - Stimme der Vernunft 43:45

Transcription

[Musik] Liebe Zuschauer, sehr geehrte Damen und Herren, ganz herzlich willkommen zu einem neuen Videointerview hier auf Politik Spezial. Ich begrüße heute ganz herzlich Dr. Markus Krall. Hallo Markus, ich hoffe, es geht dir gut.

Bestens, danke der Nachfrage. Erkältung auch so 99 % überstanden. Hoffe bei euch auch alles bestens.

Ja, ist alles bestens.

Ja, Markus, lass uns mal über die kommende GröKo reden, die größte Koalition aller Zeiten, und das meine ich ernst. Auch wenn man jetzt sagen muss, dass die SPD ja sehr, sehr schlecht abgeschnitten hat mit ihren 16 %, und die CDU ja trotz dieser katastrophalen Ampel auch nur 28 % geholt hat, ist ja wirklich schon, ja, bezeichnend dieses Wahlergebnis.

Tatsächlich. Aber ich spreche von der GröKo, also der größten Koalition aller Zeiten, weil es ja jetzt so aussieht, als hätten wir eine neue Volkskammer, und alle Parteien, auch die Oppositionsparteien, mit der Regierung schön friedlich zusammenarbeiten, und die einzige Opposition, die AfD, mehr oder weniger undokratisch, ja, quasi ausgeschlossen wird. Ja, wie ist da deine Meinung zu?

Na ja, du hast es schon sehr treffend beobachtet, wobei meine Lieblingsabkürzung für diese Koalition ist nicht GröKo, sondern Gleckrokutz – die kleinste große Koalition aller Zeiten, ähm, jedenfalls was ihren Stimmenanteil, äh an realen Stimmen in der Bevölkerung angeht. Weniger als die Hälfte, wenn man sich mal bedenkt, dass vor, ähm, nicht na, doch schon einiger Zeit, aber schon, äh, jedenfalls als ich noch etwas jünger war, da hatten Wahlergebnisse, wo SPD und Union zusammen 90 % hatten. Jetzt haben sie die Hälfte davon. Entschuldigung, und, ähm, äh, ja, haben aber, wie du schon richtig beobachtet hast, geschafft, im Grunde genommen, ähm, das ganze Altparteienkartell hinter sich zu scharen: die Grünen, die Linken – alle werden mit Unsummen, mit Umsum, mit Unsummen gekauft, die diese Gleckrokutz nicht selbst aufbringen muss, sondern die sie uns Bürgern abpresst im Wege von Besteuerung und im Wege von Schulden, was nichts anderes als künftige Steuern sind. Und, ähm, ja, das, äh, auch die Ausgrenzungspolitik der einzigen echten Opposition, äh, spricht ja Bände über die demokratische Reife dieser neuen… ähm, und im Grunde, im Grunde genommen ist das ein Zeichen der Zeit, äh, oder ein Zeichen des Verfalls unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung und unserer Republik insgesamt.

Ja, wie ist deine Meinung zum GröKo, also zum größten Lügner aller Zeiten? Du weißt, wen ich damit meine.

Äh, ja, also, müssen wir gar nicht um den heißen Brei herumreden. Helmut, äh, Herr Merz ist einer der größten Lügner aller Zeiten. Ob der GröKo ist, weiß ich nicht, aber er ist ein Lügner. Er ist, äh, der Lüge überführt, und zwar in einem Ausmaß gegenüber dem Wähler, wie wir das seit Gründung der Bundesrepublik noch nie hatten. Das ist phänomenal. Also, äh, der Mann, ähm, der müsste eigentlich mit Nachnamen oder Mittelnamen Pinokkio heißen. Ja, und die Nase geht schon zum Fenster raus, äh, 3,50 m aus dem Fenster, äh, so groß und so faustdick sind die Lügen, die er den Leuten auftischt. Und das Phänomenale ist: Er hört doch nicht damit auf, der lügt immer weiter. Also, äh, getreu dem Spruch von Alexander Woschnizen, zumindest mir dem zugeschrieben: „Sie lügen, wir wissen, dass sie lügen, sie wissen, dass wir wissen, dass sie lügen.“ Und trotzdem lügen sie immer weiter. Das ist eigentlich, ähm, Herr Merz, wie er leibt und lebt.

Mhm. Das Erschreckende daran ist für mich aber nicht, dass er so gelogen hat und quasi, ja, alles komplett ins Gegenteil verkehrt hat von dem, was er versprochen hat – ob es die Migrationspolitik ist, ob es die Schuldenbremse ist, alles, sein gesamter Fünf-Punkte-Plan ist komplett in Schutt und Asche gelegt worden von ihm selbst. Und was mich aber besonders dabei erschreckt ist, dass es keine Konsequenzen hat. Es hat tatsächlich, weder mein Gefühl her nach, in der Bevölkerung keine Konsequenzen, und das liegt daran, dass die Mainstreammedien da überhaupt nichts zu sagen, nichts zu berichten, sondern das alles noch, ja, unterstützen. Ja, also, äh, die Medien und das Ausmaß an Verdummung der Bevölkerung, das ist schon, ähm, phänomenal. Also, eine Demokratie kann nicht funktionieren, wenn das Volk von der Mehrheit der Medien permanent, äh, belogen wird. Äh, äh, Polizei war es glaube ich, der mal gesagt hat – äh, wenn in einem Land die Presse verdorben ist, also ich zitiere ihn jetzt nicht wörtlich, sondern nur sinngemäß: Wenn in einem Land die Presse verdorben ist, dann wird sie ein Volk hervorbringen, das genauso verdorben ist. Und, ähm, diese Lügenpresse, die wir haben, die lügt durch Weglassen, durch Auslassen, durch Verzerren, durch Framing. Äh, die ignoriert im Grunde genommen diesen größten Wortbruch aller Zeiten, den wir da sehen. Und dazu kommt natürlich, dass wir eine doch in weiten Teilen, muss man leider so sagen, komplett verdummte Wählerschaft haben, die das Ergebnis einer Bildungskatastrophe plus das Ergebnis von großflächiger Manipulation ist. Trotzdem glaube ich, dass es, dass man nicht sagen kann, dass ich gar nichts tut. Natürlich innerhalb der Mainstream-Journalie und innerhalb der Mainstream-Politik tut sich nichts, weil die Schamlosigkeit das Markenzeichen dieser Leute ist. Aber, äh, an den Rändern erodiert es, und wir haben jetzt eine AfD, die in den neuen Umfragen bei 24 % steht, äh, auf und auf 25 zuläuft, und wir haben eine CDU, die bei 26 steht und auch auf 25 zuläuft von oben. Und, äh, es ist eine Frage der Zeit, wann die beiden Linien sich kreuzen. Und wenn das der Fall sein wird, dann wird zum ersten Mal die echte, die einzige echte Opposition im Lande, jedenfalls die einzige echte nennenswerte Opposition, was den Stimmenanteil in der Bevölkerung angeht, ähm, wird, ähm, zum ersten Mal die AfD die größte Partei im Lande sein, und das kann durchaus einen Dammbruch bedeuten.

Entschuldige Markus, dass ich unterbreche, ist sie das nicht schon? Denn wenn man die CDU und die CSU einzeln betrachtet, liegt die AfD mittlerweile meines Wissens vor der CDU.

Das ist richtig, wobei die Einzelbetrachtung nicht ganz fair ist, weil natürlich, ähm, die, äh, die Arbeitsteilung zwischen CSU und CDU eine geographische ist. Die CSU ist nur in Bayern, und die CDU ist überall außer in Bayern. Ähm, und wenn die beiden Parteien fusionieren würden, dann hätten sie auch wieder die volle geographische Abdeckung. Also ist der Vergleich hinkt ein bisschen, aber, ähm, das macht nichts. Das ist nur eine Frage der Zeit.

Mhm. Ja, kommen wir mal zu einem, ähm, neuen Vorhaben dieser Leute. Sie wollen jetzt das Lügen verbieten, und das ist ja der treffende Witz hoch 10. Da lügt uns der wahrscheinlich kommende Bundeskanzler die Taschen voll, und jetzt will man dem Volk das Lügen verbieten. Das heißt, jemand, der bewusst die Unwahrheit sagt, der soll dafür bestraft werden, genauso wie Hass und Hetze. Mein Eindruck ist also, wenn ich über Hass und Hetze nachdenke, wer die verbreitet, dann muss man sich nur den Bundestag, also die Bundestagssitzung anhören, oder z.B. auch eine Strack-Zimmermann, die mal gesagt hat: „Je größer der Haufen Scheiße, desto mehr Fliegen sitzen drauf.“ Da meinte sie die AfD-Wähler mit. Ja, ähm, werden die mit dem ganzen Kram, mit diesem ganzen unglaublichen, ja, werden die damit durchkommen?

Also, sie werden damit eine Weile lang durchkommen, aber da gilt der Satz, äh, von Abraham Lincoln: „Man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit belügen, oder das ganze Volk einen Teil der Zeit belügen, aber man kann nicht das ganze Volk die ganze Zeit belügen.“ Und wenn diese Herrschaften Lüge unter Strafe stellen wollen, dann ist es ja, wie wenn der Besitzer eines Hurenhauses den Sex verbieten will, oder der Schnapsfabrikant sich für die Prohibition von Alkohol ausspricht. Das ist so ungefähr das, was wir da vor uns haben. Also, ähm, wir sehen hier, äh, das größte Lügenpack – wirklich, ich nenne es bewusst auch Pack – was sich je in der deutschen Politik breitgemacht hat seit 1945, und erzählen uns, was sie möchten. Lüge verbieten? Natürlich wollen sie nicht die Lüge verbieten, sondern sie wollen die Wahrheit, die sie Lüge nennen, verbieten. Und sie setzen insofern auch dem Spruch von Bert Brecht noch eins drauf. Bert Brecht hat mal gesagt: „Wer die Wahrheit nicht kennt, der ist nur ein Dummkopf. Wer aber die Wahrheit kennt und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.“ Ähm, diesen Satz können wir ergänzen mit: „Wer die Wahrheit kennt, sie eine Lüge nennt und dann verfolgt, äh, indem er, äh, quasi Gesetze gegen die vermeintliche Lüge macht, die aber in Wahrheit die Wahrheit ist, der ist ein Schwerverbrecher, ein Hochkrimineller, ein Politkrimineller.“ Das ist im Grunde genommen die Logik, äh, äh, die sich zwingend daraus ergibt. Und diese Leute, äh, sind im Grunde genommen Feinde unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung, und da sage ich denen auch ganz klar, äh, der Spruch, dass, äh, Falschaussagen nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt sind, der ist falsch. Ja, der ist ganz klar falsch. Ähm, selbstverständlich sind, sind Falschaussagen von der Meinungsfreiheit gedeckt, und zwar aus dem ganz einfachen Grund: Sehr oft ist es völlig unklar, was die Wahrheit und was nicht die Wahrheit ist im Diskurs. Der Diskurs dient der Wahrheitsfindung, und deswegen, weil der Diskurs der Wahrheitsfindung dient, ist per Definitionem am Anfang des Diskurses unklar, was die Wahrheit denn sein kann. Oftmals wird auch während des Diskurses die Wahrheit sogar noch verschüttet von der Propaganda und von den Lügen einer gewissen, äh, parteipolitischen Elite. Und, äh, wenn ich also jetzt sage, dass, äh, wer die, wer nicht die Wahrheit sagt, strafrechtlich oder durch den Entzug des Wahlrechts – also, so demokratisch sind wir jetzt schon, dass man, äh, dass man dann den Leuten das Wahlrecht entziehen will, weil sie etwas sagen, was diesen Herrschaften nicht passt – übrigens, die gleichen Herrschaften, die sich drüber aufgeregt haben, dass ich gesagt habe, die Leute sollten sich entscheiden zwischen dem Bezug von Staatsgeld und der Wahl. Ja, das sollten sie, sollten nicht wählen gehen, wenn sie Geld vom Staat nehmen, weil sie sonst über ihren eigenen Vorteil mit abstimmen, was die Definition von Korruption ist. Darüber hat man sich aufgeregt und mich als Antidemokraten beschimpft. Und diese Leute wollen Meinungsverbrechen zum Entzug des Wahlrechts benutzen. Wie nenne ich denn sowas? Ist es Heuchelei? Ist es, äh, ja, eigentlich natürlich ist es Heuchelei, aber es ist noch mehr als das. Es ist der ganz klare, erklärte Versuch, die freiheitlich demokratische Grundordnung anzugreifen und abzuschaffen, um sich selbst den Machterhalt dadurch zu garantieren, dass man den öffentlichen Diskurs unterdrückt, dass man die Wahrheit unterdrückt, indem man sie eine Lüge nennt, und dass man allen Leuten, die sich am Diskurs beteiligen wollen, damit quasi droht und sie einschüchtern und verängstigt, dass man ihnen sagt: „Pass auf, was du sagst, denn wenn wir der Meinung sind, dass es gelogen ist, dann verlierst du dein aktives und passives Wahlrecht.“ Ja, also, diese Leute gehören eigentlich vom Verfassungsschutz beobachtet, wenn wir denn einen Verfassungsschutz hätten. Aber wir haben ja keinen Verfassungsschutz mehr. Wir haben ja, ähm, eher sowas wie ein, ähm, ja, ein Machterhalts-Stasi-Apparat, den sich Frau Faeser zugelegt hat. Ja, und, äh, insofern wundert einen das alles nicht. Ähm, das ist aber alles, äh, lieber Helmut und liebe Zuschauer, nicht so schlimm, und zwar deswegen, weil diese Sache natürlich in die Tyrannei führt, die Tyrannei führt in die Katastrophe, die Katastrophe führt zur Katharsis und weckt die Menschen auf, und aufgeweckt werden müssen sie, und offensichtlich geht's ja nur so. Ja, und irgendjemand aus dieser Politikerkaste, mir fällt ihr Name jetzt gerade nicht ein, hat gesagt, dass die Meinungsfreiheit da aufhört, wo sich jemand anders davon beleidigt fühlen könnte. Oder, da muss man sich mal vorstellen…

Ja, ja, Entschuldigung, und ich will da auch auf Julia Klöckner ansprechen, äh, unsere neue Bundestagspräsidentin, die ja in ihrer Rede von Anstand im Bundestag im Bezug auf die AfD gesprochen hat. Ja, also, man bräuchte mehr Anstand im Bundestag. Also, es ist unglaublich. Ja, und, ähm, diese Julia Klöckner hat sich ja auch hervorgetan mit einem Post nach dem Attentat in der Schaffenburg. Da hat sie gesagt oder gepostet, auf X getextet hat sie: „Es sind immer wieder Männer.“ So, und das, ich weiß nicht, wie es dir dabei geht, aber wenn eine, eine Julia Klöckner so etwas postet, und ich bin ein Mann, äh, und ich fühlte mich da wirklich richtig angepisst, um es mal auf Deutsch zu sagen. Wenn sie sagt: „Es sind immer wieder Männer.“ Also, äh, man muss sich das mal umgekehrt vorstellen. Ja, „Es sind immer wieder blonde Frauen, die sich prostituieren.“ Ja, was würde Julia Klöckner sagen, wenn sie so einen Satz von mir oder von uns hören würde? Ja, so, das ist einfach unfassbar, was sie da abzieht. Also, die Sache ist ja die, äh, wenn man, ähm, ja, quasi bestimmte Meinungen verbieten möchte, wenn man sagt, äh, „Ich entscheide, äh, dass das nicht gesagt werden darf, weil sich jemand beleidigt fühlen könnte, oder weil das angeblich Lüge sei“, dann gilt eigentlich der Satz von A. Rent, Rent hat mal gesagt: „Die Meinungsfreiheit ist nicht dazu da, nur solche Meinungen zu schützen, die wahr und korrekt und zutreffend sind. Denn wenn es anders wäre, dann müsste ja jemand entscheiden, welche Meinungen wahr und korrekt und zutreffend sind. Wer soll das dann bitte sein?“ Und sie fragte damals rhetorisch: „Der Staat vielleicht?“ Und, äh, genau das sind wir heute. Also, diese Leute, äh, maßen sich an, sie maßen sich an, die Meinungsfreiheit auszuhebeln, indem sie sich selbst die Hoheit zubilligen, zu entscheiden, was wahr ist, was gelogen ist, was korrekt ist, was falsch ist, was richtig ist, was jemanden beleidigt oder nicht beleidigt. Und natürlich werden dann, wird dann, dann ein vollkommen zweigleisiges System aufgefahren, bei dem die einen sich alles rausnehmen können, und die anderen, ähm, äh, äh, ja, äh, für die kleinste Kleinigkeit strafrechtlich verfolgt werden. Das haben wir heute auch schon: Politikerbeleidigung oder überhaupt Beleidigung wird verfolgt. Wenn man einen Linken beleidigt, ja, dann, dann sind sie auf den Barrikaden, äh, dann hat man die Staatsanwaltschaft an der Backe. Äh, wenn man aber, wenn aber ein Rechter beleidigt wird, dann fällt es unter die Meinungsfreiheit, weil die Staatsanwaltschaft untätig bleibt. Und wenn die Staatsanwaltschaft mal tätig wird, dann bleiben die Gerichte untätig. Ja, und, äh, diese Art von zweigleisiger Gerechtigkeit wird so lange gefahren, bis man sie ans Licht der Öffentlichkeit zerrt. Ich habe das ja selbst neulich mal erfahren. Äh, ich wurde ja auch von einer SPD-Politikerin, der ich den Charme eines stalinistischen Erschießungskommandos bescheinigt hatte, mit einer Strafanzeige überzogen. Und, äh, das war Frau Esken, ja, ähm, und die hat sich also sehr beleidigt gefühlt, wohl dafür, dass ich ihr Charme attestiert hatte, und, äh, eine Strafanzeige erstellt. Und, äh, diese Sache, äh, wurde dann von der Staatsanwaltschaft auch aufgegriffen, wurde eine strafrechtliche Verfolgung eingeleitet. Und, ähm, das Ergebnis war, äh, dass, äh, ich zunächst mal gesagt habe: „Gut, ich will einen großen Saal, ich will, ähm, dass die Presse, äh, zugelassen wird.“ Und, ähm, dann hat man es relativ schnell kleiner gekocht, indem man dann gesagt hat: „Na ja, äh, wir bieten an, wegen Geringfügigkeit der Schuld einzustellen, äh, wenn ich meine Anwaltskosten selber zahle.“ Und meine Reaktion war, dass ich auf einem Prozess bestehe, weil ich keinen Freispruch dieser Klasse akzeptiere, und, äh, dass, äh, meine, die Ausübung meiner Meinungsfreiheit, und darum handelt es sich nach meiner festen Überzeugung nicht, äh, etwas ist, was eine geringe Schuld darstellt, sondern gar keine Schuld darstellt. Und dann habe ich kurz darauf, äh, auf X Herrn van, Herrn Musk und die amerikanische Botschaft eingeladen, Prozessbeobachter zu schicken, um sich mal live und in Farbe anzusehen, wie in Deutschland die Meinungsfreiheit vergewaltigt wird durch Teile einer parteiischen und nach links gedrechselten Justiz. Und dann hat's keine drei Tage gedauert, und da war es so, dass die, dass die Staatsanwaltschaft hat mitteilen lassen, dass das Verfahren gegen mich ohne Bedingungen eingestellt wird und die Anklage zurückgezogen. So, und, äh, diese zweigleisige Gerechtigkeit, äh, diese Art, diese Art sich zu wehren, die steht natürlich nicht jedem zur Verfügung. Und diese zweigleisige Gerechtigkeit, mit der man da hier vorgeht, die hat natürlich nicht den Zweck, die Meinungsfreiheit zu schützen oder gar die Wahrheit zu schützen, sondern die hat den Zweck, die Opposition einzuschüchtern. Ja, und, ähm, äh, das ist, ähm, genau im Grunde genommen die antidemokratische Haltung, die dabei hindurchkommt. Eigentlich wäre es ja auch ganz einfach, dieses ganze System zu sprengen. Denn stelle man stelle sich vor, die Oppositionen, die Wähler der Opposition, die Wähler der AfD, in der Anzahl 10 Millionen Menschen in Deutschland, würden alle so etwas auf X posten, in irgendeiner Form, würden diese Beleidigung machen. Sie könnten doch gar nicht dagegen vorgehen. Ja, das geht gegen einzelne, ne? Äh, das, das ist ja das maoistische Prinzip. Äh, das maoistische Prinzip ist: Bestrafe, erziehe Hunderte. Ja, also, man pickt sich dann Leute heraus, äh, man nimmt es sogar hin, dass, äh, auch die Auslandspresse über die Schweinerei dieses rechtsmissbräuchlichen Verhaltens berichtet. Und, ähm, dann, äh, versucht man, indem die Leute mitkriegen, dass einzelne auf diese Art und Weise verfolgt werden, insbesondere wenn sie eine gewisse Meinungsführerschaft und eine gewisse Reichweite haben, dass die dann quasi vor die Tür, vors Tor, vors Stadttor gehängt werden, damit alle sehen können, was die Obrigkeit mit den Unbotmäßigen dieser Erde macht. Und, äh, deswegen ist es leider nicht so, dass 10 Millionen Leute, die einen Politiker beleidigen – obwohl es manchmal wirklich angemessen wäre, angesichts des Verhaltens vieler unserer Politiker – äh, da dann, äh, einen Schutz darstellen, sondern dann greift man sich einzelne raus, äh, und versucht dann auf diese Art und Weise die Leute, äh, zu, zu beeindrucken und einzuschüchtern. Nach der Devise: „Weiß ich, ob ich der nächste bin?“ So, und, äh, das Ganze kann man nur damit niederringen, indem man ihm die Stirn bietet. Und, ähm, deswegen, ich sag das auch ganz bewusst, gehe ich persönlich an die Grenze dessen, was ich auch selbst, ähm, normalerweise früher gesagt hätte, und, äh, gehe nicht über strafliche Grenzen, das tue ich es nicht, aber ich gehe an die Grenze dessen, was ich für sagbar halte, um zu provozieren und um klar zu machen, dass ich mich von diesem Verhalten unserer Obrigkeit nicht einschüchtern lasse. Und es wird auch nicht passieren, dass ich mich einschüchtern lasse von denen. Umso mehr die Druck ausüben, umso mehr müssen wir diejenigen, die es können, ihnen entgegentreten und klipp und klar sagen: „Versucht es, wir fechten das durch.“ Ich habe auch klipp und klar, als ich gesagt habe, die dürfen Prozessbeobachter von der amerikanischen Botschaft schicken, reingeschrieben: „Und wenn ich verurteilt werde, dann gehe ich in Revision, und noch mal in Revision, und noch mal in Revision, und wenn ich 10 Jahre prozessiere bis zum Europäischen Menschenrechtsgerichtshof, ich ziehe es durch.“ Ja, und das mache ich mit jedem einzelnen Fall, der sich da so ergeben sollte. Ich ziehe es durch. Ich werde mich diesem Regime nicht beugen, und ich empfehle jedem in diesem Land, sich diesem Regime auch nicht zu beugen. Denn es ist ein Regime des Unrechts, das versucht, unsere bürgerlichen Rechte auszuhebeln und unsere Meinungsfreiheit auszuhebeln, und damit letzten Endes die Demokratie auszuhebeln und eine sozialistische Diktatur zu errichten. Und wir sehen es ja auch an symbolträchtigen Ereignissen. Wie kann es z.B. sein, dass der wahre Alterspräsident des Bundestages, Herr Gauland, seines Amtes beraubt wird, und man dann den zweitältesten Abgeordneten, den früheren Chef der Mauermörderpartei, Herrn Gysi, da vorne, äh, schwärmrisch über DDR-Nostalgie reden lässt? Nach der Devise: „Es war doch nicht alles so schlimm damals“, oder: „Es gab auch Gutes damals.“ Es gab an diesem Unrechtsregime DDR gar nichts Gutes, und zwar deswegen, weil es die Menschen ihrer Freiheit, ihres Wohlstands, ihres Glücks und ihres Lebensglücks beraubt hat, und weil es Menschen in großer Menge ermordet hat, und nicht nur an der Mauer, sondern dieses Regime hat Menschen umgebracht, indem man beispielsweise Oppositionelle in Verhörräume gebracht hat, dann hat man sie da allein gelassen, durch eine dünne Wand mit Röntgenstrahlen so lange bestrahlt, bis man wusste: „Die kriegen jetzt in den nächsten Monaten Krebs“, und dann hat man sie entlassen. Oder man hat Oppositionellen die Medikamente entzogen und auf diese Weise umgebracht. Dieses Regime war ein ausnehmend verbrecherisches stalinistisches Regime, und einer seiner letzten Repräsentanten, Herr Gysi, der bekommt noch Beifall von Leuten wie Frau Klöckner und unserem Rest der verkommenen politischen Klasse dieses Landes, indem man ihn da vorne hinsetzt und den Bundestag, des einstmals hohen und würdigen Hauses, eröffnen lässt. Nachdem man diesen Bundestag vorher schon kastriert hat, indem man den abgewählten Bundestag, der keine Legitimation mehr hatte, noch über die größte Verschuldungsorgie hat abstimmen lassen und über die Einführung des grünen Parteiprogramms in unser Grundgesetz. Das sind Leute, die haben von demokratischer Legitimation, Legitimität und von dem, was tut, was man tut und was Anstand ist, überhaupt keine Ahnung. Und deswegen verbitte ich es mir, dass Frau Klöckner das Wort Anstand in den Mund nimmt.

Ja, ja, und dann muss man auch dazu sagen: Der Major Oetjen, er war ja Major bei der Bundeswehr, er war Kampfpilot, der hat Tornados geflogen und andere Militärjets. Er war Ausbilder, ein hoch, wirklich hochhonorierter Mann der Bundeswehr, der sich immer für Deutschland eingesetzt hat, dem wird der Posten des Bundestagsvizepräsidenten verwehrt, er wird nicht gewählt. Anstelle dessen kommt Bodo Ramelow, ja, von den Linken, mit 8,8 %, bekommt diesen Posten. Und Bodo Ramelow ist ja auch jemand, der, ja, ein DDR-Nostalgiker ist, der zwar nicht in der DDR groß geworden ist – ich meine, er ist irgendwo im Hessen, in Marburg oder so etwas aufgewachsen – aber tatsächlich hat er sich schon des öfteren in der Vergangenheit dazu geäußert, dass die DDR ja gar nicht so schlimm war, und, äh, dass die Arbeiter in der DDR bessere Rechte hatten als in Westdeutschland und so weiter.

Ja, ja, die Arbeiter in der D, in der DDR hatten vor allen Dingen das Recht, sich 1953 von den Kommunisten mit Schusswaffen zusammenschlagen zu lassen. Und Herr Ramelow, der ja dafür bekannt ist, dass er eine Nostalgie für den Stalinismus hegt und, dass er Stalin, Väterchen Stalin irgendwie auch ganz cool findet, der sollte eigentlich überhaupt die Klappe halten, was das Thema angeht.

Mhm. Ja, man muss ja dazu sagen, bei Bodo Ramelow, wenn man seine Geschichte anguckt, der hat übrigens eine Lese- und Rechtschreibschwäche, das ist kommt ja öfter vor, ist auch nichts Schlimmes, hat einen Hauptschulabschluss gemacht, ist dann hat später seinen Realschulabschluss nachgeholt und dann sogar die Fachoberschul- oder Fachhochschulreife. Und dieser Mann, der verwundert ja immer wieder, ja, wie er überhaupt Ministerpräsident werden konnte in Thüringen, wie, ja, wie dieses System funktioniert mittlerweile, ist doch erschreckend. Ja, und Herr Ramelow war auch einer der ersten, der den Landesverfassungsschutz in Thüringen massiv instrumentalisiert hat, um ihn zu einer neuen Stasi umzubauen, die Oppositionelle, ähm, schikaniert, ja, und zwar mit den gleichen Zersetzungsmethoden, die auch schon die alte Stasi in der DDR hatte. Also, Herr Ramelow war und ist ein gelehriger Schüler stalinistischer Lehren, und, äh, ich kann, äh, nur sagen, dass, äh, die Tatsache, dass solche Leute in diesem einstmals hohen und würdigen Hause zu dieser Art Ehre kommen, mich zu dem Schluss geführt hat, dass ich dieses Haus in dieser Form so nicht mehr wirklich respektieren kann, und dass ich glaube, dass es allerhöchste Zeit ist, nach einer Katastrophe, die Herr Merz herbeiführen wird – der wird eine ökonomische Katastrophe herbeiführen – und nach einer politischen Wende, die dieses Land über kurz oder lang erleben wird, dann auch eine Reform, ähm, herbeizuführen, die den Namen verdient. Und ich erwähne an der Stelle nur den Artikel 146 Grundgesetz.

Gut, kommen wir jetzt noch mal zu einer Person, äh, die uns auch in den, äh, letzten Jahren ja sehr viel Freude bereitet hat, weil für uns, also die Berichterstattung über Politik, sind solche Leute ja unheimlich wichtig. Äh, sie ist jetzt leider weggefallen als Außenministerin und geht jetzt zur UNO, nämlich Annalena Baerbock. Ähm, ich denke, die alternativen Medien werden sie tatsächlich vermissen, ja, weil man konnte immer viel über sie berichten. Ja, was hältst du von diesem Vorgang, der da abgelaufen ist?

Na gut, geht sie denn zur UNO? Nach meinen Informationen haben die Russen ja Nein gesagt zu ihrer Kandidatur als Vorsitzende bzw. Präsidentin der UNO-Vollversammlung.

Okay, das habe ich noch nicht gehört. Ja, also Russland hat Nein gesagt. Ich bin mir da noch nicht so sicher, ob das was wird. Ähm, es ist natürlich an Lächerlichkeit nicht zu überbieten: Eine Person, die angeblich in London Völkerrecht studiert hat, aber kein Englisch kann, äh, möchte jetzt einen Posten annehmen, bei dem ich sag mal, es wahrscheinlich nützlich ist, wenn man zwei gerade Sätze hintereinander auf Englisch rausbringt. Ähm, ich vermute, dass Frau Baerbock das noch nicht mal dann schafft, wenn sie vom Teleprompter abliest. Ja, da wird dann aus dem „Beacon of Hope“ wird, ähm, quasi der „Schinken der Hoffnung“, den sie so zu Marte trägt. Ja, „Beacon“, „beacon“, oder genau, sie hat ja „Bacon of Hope“ gesagt. Also, ich habe schon… „Bacon of Hope“ wäre die korrekte Variante, aber bei ihr heißt es „Bacon of Hope“.

Ja, ja, und, ähm, insofern, ähm, wie kann man jemanden, der noch nicht mal Englisch kann, überhaupt als für diese Position vorschlagen? Und der Vorschlag, der kam ja auch nicht von irgendwoher, sondern der kam aus dem von ihr selbst geführten Außenministerium der Bundesrepublik Deutschland, also aus unserem eigenen Außenamt. Früher hat man sowas, ähm, „Selfpromotion“ genannt. Also, das ist ja wohl das Billigste, was man seit langem hören konnte. Also, unser „Bacon of Hope“, ich sag's noch mal, ja, unser Schinken der Hoffnung, äh, äh, möchte, äh, der UNO-Generalversammlung vorstehen. Das hat schon was, aber es ist natürlich nicht der Hauptgrund, warum sie nach New York zieht, sondern der Hauptgrund, warum sie nach New York zieht, ist ja ihr, ist ja, ist ja die Tatsache, die sich ja jetzt zu herauskristallisiert: Erst war es nur ein Gerücht, jetzt scheint es doch, äh, mehr und mehr wahr zu sein, dass sie, äh, eine neue Beziehung in New York eingegangen ist mit Antony Blinken, der ja in New York lebt, an der Upper East Side, und, äh, das sie schafft's, also irgendwie wird sie schon nach New York schaffen. Es gibt ja auch noch andere Jobs in New York als Chefin der Generalversammlung der Vereinten Nationen.

Ja, ja. Und dann dürfen wir gespannt sein, was auf Robert Habeck zukommt. Horrorszenario wäre ja, wenn sich die USA aus der NATO zurückzieht und Robert Habeck dann Oberbefehlshaber der Alliierten in der NATO werden würde. Das ja auch das so ein Punkt, äh, ja, der unwahrscheinlich ist, aber ich habe den Gedanken mal reingebracht. Es ist so verrückt, dass selbst so etwas heutzutage denkbar wäre.

Ja, ja, ist sowieso verrückt, wer welche Positionen annimmt oder wer welche, wer welche Dinge tut. Also, die Generation der Kriegsdienstverweigerer, die vor 50 Jahren gesagt haben: „Soldaten sind Mörder“, ja, äh, sind jetzt die größten Kriegstreiber, die wir hatten seit, äh, seit Hitler und Göbbels wie Hampelmännchen auf irgendwelchen Sportpalastbühnen herumgesprungen sind. Ja, also, äh, wie kommt man dazu, ja, jetzt, äh, irgendwie wieder den Konflikt mit Russland unbedingt herbeireden zu wollen, mit einem Haufen von Lügengeschichten und mit einer Bedrohungs-, mit einem Bedrohungs-Popanz, der in keiner Weise mit der Realität übereinstimmt. Ja, der also mit, mit realer Bedrohungslage gar nichts zu tun hat. Mit diesem Popanz wird jetzt eine Militarisierung und eine Kriegswirtschaft und ein, und eine Vorbereitung auf einen Krieg gegen Russland betrieben, von den gleichen Leuten, die zu feige, zu faul, zu bequem und zu, ich weiß nicht, was alles waren, damals ihren Wehrdienst abzuleisten. Also, ich habe damals Wehrdienst abgeleistet, ja, ähm, und habe mich nicht davor gedrückt. Aber diese Drückeberger möchten andere Leute Kinder an der Ostfront verheizen. Wo sind wir denn hingekommen?

Denkst du denn, dass diese, diese, ähm, ja, Aufrüstung der Bundeswehr, die jetzt dit rund 500 Milliarden stattfinden soll, dass sie tatsächlich zu irgendeinem Ergebnis führt? Mich hat ja total erschrocken, dass das Beschaffungsamt der Bundeswehr, äh, ja, sich den Luxus leistet, 11 800 Bedienstete zu haben. Das muss man sich mal vorstellen: 11 800 Bedienstete. Also, das ist bestimmt größer als das Beschaffungsamt der US Army, mit die ein Vielfaches Budget in den letzten Jahren ausgegeben hat. Also, äh, ich habe mir auch die Dame angeguckt, die man da in den Nachrichten interviewt hat, äh, deren, ja, nein, da muss man aufpassen, was man sagt, sonst hat man gleich wieder eine, eine Beleidigungsklage an der, an der Backe. Also, ich sag mal, deren Gerede von einem intellektuellen Niveau charakterisiert war, dass einem Angst und Bange wird, wenn man drüber nachdenkt, welche Summen diese Leute jetzt zur Verfügung haben und über welche Aufträge sie zu entscheiden haben und was für Dinge die da anschaffen. Ja, also, äh, das ist schon phänomenal. Ja, äh, eine, eine, eine Gestalt im Fernsehen, äh, wo ich erstmal sag: „Mensch, äh, äh, wer, wer, wer hat denn die auf die Leute losgelassen?“ Ja, ähm, und, äh, auch wie gesagt, auch von dem, von dem inhaltlichen her ein Gerede, wo ich mich sag: „Lieber Gott, es braucht doch für so eine verantwortungsvolle Position ein bestimmtes Mindestmaß an intellektuellem Durchblick, den erkenne ich da aber nicht.“ Ja, und der ist auch nicht irgendwie herbeizufantasieren, sondern wir bewegen uns auch vom Sprachduktus auf einem Niveau, ähm, der Hauptschule. Also, das ist schon mal das eine, das eine Phänomen, was ich beobachtet habe. Und das zweite ist: 11 800 Leute ist natürlich eine Pöstchenwirtschaft, wie alles. Es gibt ja überall nur noch Beauftragte und beauftragten Beauftragte, und, äh, äh, durch und, und Durchschriftexemplare von Durchschriftexemplaren, ähm, und, äh, der ganze Beamtenapparat kreist um sich selbst. Berge kreisen um Mäuse zu gebären. Ähm, das ist das, was wir haben. Als ich habe jetzt gehört, ähm, ich glaube, hast du mir das nicht sogar geschickt, äh, äh, dass also der Berlin, dass der Berliner Senat irgendwie auf 46 Seiten seine Beauftragtenliste ausgedruckt hat.

Ja, also genau, ist es dort so auch. Ist das nicht schön? Damit es uns Berlinern innen wie außen jeden Tag besser geht, wacht ein ganzes Heer von Beauftragten nicht nur hier im roten Rathaus jeden Tag über die Sorgen der Stadt. Wie viele es sind? Es gab jetzt eine Anfrage des AfD-Abgeordneten Gunnar Lindemann, die auf eins exklusiv vorliegt, und die Liste ist lang. Nicht weniger als 46 Seiten brauchte der Senat, also die Landesregierung, um alle Beauftragten der Stadt und ihrer 12 Bezirke aufzuzählen. Und die machen teilweise dasselbe. Jeweils etwa ein Dutzend Beauftragte kümmern sich um Partizipation, Integration, Migration, Diskriminierung, Gender-Mainstreaming, Klima und Antisemitismus. Außerdem unterhält jeder Bezirk einen Kirchenbeauftragten. Das war der persönliche Wunsch von Bürgermeister Kai Wegner. Pankow hat eine Ergonomiebeauftragte, Neukölln einen Zero-Waste, also null Müll-Beauftragten, mit mäßigem Erfolg, und einen Nachhaltigkeitsbeauftragten. Und Steglitz-Zehlendorf hat einen Beauftragten für Partnerschaften. Aber was müssen wir dafür eigentlich bezahlen? Das weiß der Senat nicht so genau. Und auch die Anzahl der jeweiligen Mitarbeiter ist ihm nur bruchstückhaft bekannt. Aber immerhin ein paar konkrete Angaben gibt es doch. So kostet etwa der Landesbeauftragte für Partizipation, Migration und Integration 490 000…

€ sein Amtskollege in Spandau macht es für 154.000, und das ist deutlich billiger als der in Trepto-Köpenik: 330.000 €. Wie viel Charlottenburg-Wilmersdorf für seine Auftragnehmer ausgibt, ist übrigens völlig unbekannt; besser: Es ließ sich nicht ermitteln, aufgrund – Zitat – der Abwesenheit zahlreicher [Musik] Ansprechpersonen. Du hast nur noch, du hast nur noch äh ja, Sesselfurzer ohne Ahnung von irgendwas. Die Verantwortung wird von, wird von einem Sessel zum nächsten im Kreis umhergeschoben. Niemand ist mehr verantwortlich für irgendwas, niemand hat auch mehr eine Ahnung von irgendwas. Und natürlich sind diese Leute leichte Beute für die Rüstungslobby. Und dass da eine schlagkräftige und kampfkräftige Armee bei rauskommt, das können wir komplett vergessen. Wir haben ja der Bundeswehr vor zwei Jahren gerade mal 100 Milliarden Sondervermögen gegeben. Ja, was ist denn damit passiert? Die Bundeswehr hat heute, zwei Jahre später, immer noch nur Munition für zwei Tage Krieg. Also, wenn es wirklich zum Krieg kommt, ist nach zwei Tagen heben wir die Hände und sagen: „Tut uns leid, wir können jetzt nur noch bumbum rufen oder was?“ Ja, also nach zwei Jahren und 100 Milliarden Sondervermögen, 100 Milliarden gerade frisch verpulvert. Ich hab das schon in den letzten Interviews immer mal wieder angesprochen, es ist ja verrückt, wenn man sich das allein anschaut, was Deutschland in den letzten Jahrzehnten auch ausgegeben hat für die Bundeswehr. Deutschland stand immer unter den Top 10 in der Welt; sie standen zeitweise vor Frankreich von den Militärausgaben her. Wo ist das ganze Geld geblieben? Ist es alles nur abgeflossen an die Amerikaner, an Rammstein, an die Unterhaltung oder an die Sicherheits-, an die Sicherheitsbehörden oder an die Sicherheitsfirmen, die jetzt die Kasernen bewachen? Also, sie werden nicht mehr von Soldaten bewacht. Das wäre zu meiner Zeit bei der Bundeswehr undenkbar gewesen. Ja, das, also natürlich in Ausnahmesituationen hätte man, kann man immer noch eine externe Dienstleistung einkaufen, aber das generell externe Firmen Kasernen bewachen, wo doch Soldaten drin übernachten, die bewaffnet sein sollten – also das ist geradezu eine Geschichte aus Absurdistan. Ja, äh, oder von Radio Eriwan. Ja, im Prinzip schon, oder so ähnlich. Also, äh, das ist das, das ist das eine, und das zweite ist, äh, wenn wir uns also anschauen, wie du völlig richtig sagst, wir haben also Hunderte von Milliarden ausgegeben in den letzten Jahren. Wenn wir das mal alles zusammenzählen, äh, dann, äh, dann dürften sicher, was wir seit 1955 für die Bundeswehr ausgegeben haben, das dürfte sich im Billionenbereich bewegen. Und, äh, jetzt vergleichen wir das mal mit dem, was Israel ausgibt für seine Streitkräfte. Das ist ein Bruchteil davon gewesen. Und ich erinnere mich, dass als Frau von der Leyen noch Verteidigungsministerin war, das war als sie noch die Bundeswehr abgefragt hat und bevor sie die EU abgefragt hat, hat mal der israelische Verteidigungsminister in einem Gespräch angeblich zu ihr gesagt: „Sagen Sie mal, mit 37,5 Milliarden Euro Verteidigungshaushalt, wie schaffen Sie es da eigentlich, keine Armee zu haben? Wie geht das?“ Ja, das geht nur durch Inkompetenz und Korruption, Sesselfürzerei und, äh, ja, Bürokratie. Ja, diese Leute, denen geht einer ab, wenn sie über ihren Papierbergen gebeugt sitzen. Ja, das sind keine Militärs, das sind keine Soldaten, schon gar keine Krieger, das sind Sesselfurzer. Ja, und genauso benehmen sie sich auch. Ja, genauso ehrpelig sind sie übrigens auch, wenn man sie, wenn man ihnen das vorwirft. Ja, ähm, diese Leute werden auch mit 1000 Milliarden und 2000 Milliarden und 3000 Milliarden Sondervermögen keine kampfkräftige Armee herstellen; sie werden nur die Korruption und die Abgreiferei vergrößern.

Ja, Markus, danke schön. Ich möchte jetzt gerne mit dir zusammen am Ende des Videos noch ein bisschen Werbung machen, und zwar für einen Film, und da habe ich gesehen, dass du den auf X gepostet hast, nämlich den Film von Imad Karim: „Plötzlich Staatsfeind“. Der ist frei, liebe Zuschauer, der ist frei auf YouTube ansehbar, auf dem YouTube-Kanal von Imad Karim. Ja, was war dein Eindruck von dem Film, Markus? Also, ich finde, dass der Film ein ganz tolles Werk ist, und zwar weil er in einer sehr beklemmten Weise einfängt, was in Deutschland eigentlich gerade passiert. Ist teilweise überzeichnet, aber der, der Verfall unserer Freiheit und der Marsch in die Tyrannei geht in diesem Land mit solcher Geschwindigkeit, dass man eigentlich, wenn man die einzelnen Szenen betrachtet und weiß, dass die vor ein, zwei Jahren abgedreht worden sind, äh, dass man dann eigentlich nur überrascht sein kann, wie treffend er ja die unseren jetzigen Zustand beschreibt, der vor zwei Jahren noch nicht so schlimm war und der in zwei Jahren, wenn die so weitermachen, noch viel schlimmer sein wird als heute. Ja, wenn es diesen Leuten gelingt, die angebliche Lüge strafbar zu machen, dann wird alles, was sie in Zukunft sagen, meine Damen und Herren, was denen da oben nicht passt, zur Lüge erklärt, und dann kann man sie einbuchten für jedes falsche Wort, für jede freie Meinungsäußerung, für jede Unbotmäßigkeit, für jeden eigenen Gedanken, den sie in sich hegen und äußern. Und, ähm, dann sind wir im Stalinismus, dann sind wir wieder in der DDR, dann sind wir im Nationalsozialismus. Dann werden wir es erleben, dass man unsere Kinder – und das tut mir ja jetzt schon teilweise – dazu animiert, uns zu bespitzeln und Staats-, äh, äh, Staatsdenunziationsmeldestellen, von denen man ja auch überall, die richtet man ja überall im Dutzend ein, um Dinge, um die Leute dazu zu bringen, Dinge zu denunzieren, Menschen zu denunzieren, für Dinge, die unterhalb der Strafbarkeitsschwelle – mit anderen Worten, die legal und erlaubt sind. Ja, dafür haben wir jetzt Denunziationsstellen im ganzen Land. Das ist die Infrastruktur der Tyrannei, die hier errichtet wird. Das Ganze wird jetzt skandiert mit Gesetzen, die alles strafbar machen, was jetzt noch unterhalb der Strafbarkeitsschwelle ist, wird dann mit dem, mit der, mit, mit dem, mit dem Ausdruck der fiesen Lust in ihren Augen zur strafbaren Sache erklärt. Es werden neue Gesetze gemacht gegen Hass und Hetze, gegen Lügen, gegen ich weiß nicht was alles – in Wahrheit Gesetze gegen die Wahrheit. Ja, wenn heute irgendeiner, äh, irgendein Penisträger sich zur Frau erklärt und ich sage: „Das ist keine Frau, das ist ein Mann“, dann sage ich vor dem Gesetz ja heute schon die Unwahrheit, werde ich heute schon mit einer Geldstrafe überzogen. Ja, äh, dieses, dieses, dieses Land und dieses Gemeinwesen steht nicht für die Wahrheit, es steht nicht für die Freiheit, es steht nicht für die Meinungsfreiheit, es steht nicht für Ehre, es steht auch nicht für, ja, Anstand. Es steht für die Lüge, meine Damen und Herren. Wir leben in einer Republik der Lüge, und eine Republik der Lüge wird immer zu einer Tyrannei führen. Cicero hat mal gesagt: „Umso näher ein Gemeinwesen“ – er hat damals Imperium gesagt, weil er in einem gelebt hat –, „aber umso näher ein Imperium an seinem, an seinen Untergang rückt, desto verrückter werden seine Gesetze.“ Sie können an der Verrücktheit der Gesetze, die diese Leute machen, erkennen, mit welchem Tempo dieses Land seinem Untergang entgegenstrebt. Mm, die sind Untergang, das ist nicht der erste, der dieses Land erlebt hat, und es wird auch nicht der letzte sein. Aber nach diesem Untergang können wir dann wieder aufbauen. Aber eins müssen wir diesmal machen, meine Damen und Herren: Wir müssen der Herrschaft der Lüge, der müssen wir das Genick brechen, indem wir diese politische Klasse nach Hause schicken, und zwar ein für alle mal. Mhm. Ja, Markus, du hast in den letzten Jahren immer gesagt: „Ja, es muss noch schlimmer werden.“ Ich hätte nie, mir niemals vorstellen können, wie schnell es schlimmer wird. Und das ist auch meine Hoffnung, dass wir nämlich sehr bald schon, in ein, zwei Jahren vielleicht, wenn diese Koalition frühzeitig gescheitert ist, eine wirklich konservative Regierung mit der AfD bekommen, die das Ganze wieder vom Kopf auf die Füße stellt. Ich hoffe auch, dass wir eine Regierung bekommen, in der keine der aktuellen Parteien, die an der Macht sind, vertreten sein wird. Ich hoffe auch, dass wir uns dann eine neue Ordnung geben, in der die Rolle der Parteien kräftig zurückgestutzt wird. Nach meiner Überzeugung sollten Parteien in der Politik draußen gehalten werden. In Zukunft sollten wir eine direkte Demokratie haben, bei dem, bei der die Menschen über Dinge abstimmen und nicht mehr über die Zusammensetzung des Bundestags nach Parteien, und in der die Menschen, die Männer und Frauen, die wir ins Parlament schicken, sich zur Wahl stellen, aber nicht in einer Partei sein dürfen. Das ist meine Überzeugung. Solange die Parteien da sind und diese Macht ausüben, werden sie danach streben, sich das Land zur korrupten Beute zu machen. Ja, und dann wäre es auch an der Zeit, das Grundgesetz abzulösen durch eine Verfassung, die sich das deutsche Volk selbst gibt. Absolut. 146 Grundgesetz gibt uns dieses Recht. Und auch wenn es dem Verfassungsschutz, äh, seinen Ablegern, Denunzianten und Auftraggebern stinkt, es ist so, es ist, es steht im Grundgesetz drin: Wir haben das Recht auf eine Verfassungsdebatte, und wir fordern sie ein. Lieber Markus, ich danke dir ganz, ganz herzlich für das Gespräch, für deine Zeit und für deine wie immer klaren Aussagen. Danke schön. Wie immer gerne, lieber Helmut. Auf bald. Ja, liebe Zuschauer, Ihnen auch ganz herzlichen Dank fürs Zusehen und für Ihr Interesse. Ich habe es gerade angesprochen: Schauen Sie sich den Film von Imad Karim an, „Plötzlich Staatsfeind“. Ist auf dem YouTube-Kanal von Imad Karim zu sehen. Können Sie einfach bei YouTube ganz einfach suchen, in der Suchmaske eingeben, und dann haben Sie es. Wir verlinken es natürlich auch im Kommentarbereich ganz oben und auch in der Videobeschreibung. Ja, ich bedanke mich. Bitte abonnieren Sie unseren Kanal, lassen Sie ein Like da, aktivieren Sie die Glocke, und natürlich würden wir uns auch freuen, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. Das können Sie tun mit einem Abonnement unseres Politik-Spezialmagazins. Es ist jetzt gerade die neue Ausgabe erschienen. Sie bekommen dieses Magazin zehnmal im Jahr. Auch hier finden Sie alle Links in der Videobeschreibung. Ich bedanke mich und sage: Bis bald. [Musik]