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Dann wird eine Torte backen, und hat richtig Bock auf Ananas. Das ist aber ein bisschen langweilig, deswegen klappt dann eben Gelatine und Zucker. Noch ein paar Kiwis in den Tortenguss. Am Ende hatte er nur Matschepampe und weiß nicht, was er falsch gemacht hat. Kleiner Tipp: Die Enzyme waren schuld. Was zieht euch dieses Jahr ein, und ihr wisst mehr? [Musik]
Enzyme sind die kleinen Handwerker in unserem Körper und unverzichtbar. Sie katalysieren, also beschleunigen, unglaublich viele biochemische Reaktionen. Fast alle davon sind Proteine. Sie werden also bei der Proteinbiosynthese hergestellt. Unser Körper kann normalerweise alle Enzyme, die er braucht, selber herstellen. Verdauungsenzyme können aber auch schon in der Nahrung enthalten sein, also in frischer Nahrung. Und das ist nicht gerade die Chips wieder aufgerissen. Sie sind in so ziemlich allen Prozessen im Körper involviert und sind außerdem wichtig für das Immunsystem: Transkription, Transaktion, DNA-Replikation, Glukose-Zitratzyklus, Atmungskette, Photosynthese, und und und. Wir werden alle durch Enzyme katalysiert. Man kann zwei Typen von Enzymen unterscheiden.
Apropos Enzyme: Von einem Prinzip spricht man, wenn man ein einfaches Enzym nennt. Manche Enzyme müssen, damit sie funktionieren, Extras eingebaut werden, die nicht aus Proteinen bestehen. Das sind dann Holoenzyme. Die bestehen aus Enzymen, aber damit es arbeiten kann, braucht es noch einen Cofaktor oder ein Coenzym. Das sind oft Stoffe wie Vitamine und Spurenelemente, die über die Nahrung aufgenommen werden. Noch ein Grund, mal was Gesundes zu essen. Einzelnen haben weder Cofaktoren noch das Enzym katalytische Eigenschaften. Für den Körper, durch einen Gendefekt, können Enzyme folgende Probleme verursachen, wie z.B. Laktoseintoleranz. Das Enzym, das für den Abbau von Laktose zuständig ist, ist die Laktase. Die kann man aber einfach in Tablettenform in der Drogerie kaufen, sich reinpfeifen und sich dann trotzdem gemütlich seine These Four einziehen. Aber auch schwere Krankheiten können auf solchen Gendefekten beruhen, wie z.B. Mukoviszidose.
Weil, was ist die Funktionsweise? Die Enzyme beschleunigen Reaktionen durch Herabsetzen der Aktivierungsenergie. Um die Aktivierungsenergie zu erklären, kann man sich einfach vorstellen, dass Jans Auto liegen geblieben ist. Er ist gerade auf einem Hügel und wohnt eigentlich direkt dahinter. Jetzt muss das Auto aber nach Hause, und es gibt nur die Möglichkeit zu schieben. Bevor er das Auto den Berg runterschubsen kann, geht die Straße aber noch mal ein bisschen bergauf. Die benötigte Energie dafür ist ziemlich hoch, denn Jan ist ein ziemlicher Lappen und hat keine Muskeln. Und jetzt aber ein Enzym ankommt, flacht das einfach den Berg ein bisschen ab, und Jan kann den Wagen beim 28.900. zweiten Versuch ganz easy rüberschieben. Katalysieren bedeutet also beschleunigen. Merkt euch also schon mal: Ohne Enzyme braucht man viel mehr Energie, um Reaktionen einzuleiten. Sie setzen nämlich die Aktivierungsenergie herab. Fast alle davon sind Proteine, die der Körper selbst herstellt, sind in die allermeisten Prozesse im Körper involviert. Manche Enzyme funktionieren alleine, das sind die Apoenzyme. Andere brauchen noch Cofaktoren oder Coenzym. Das sind dann die Holoenzyme.
Wenn ihr die Lösung des Kuchen-Dilemmas schon kennt, habt ihr Glück. Ansonsten guckt das nächste Video. Das nächste Video findet ihr auf das-sind-knapp.punkt.de und auf unserer App. Bis gleich dort. Einfach hier klicken.