Transcription
BYD, das ist die Antwort auf viele Fragen, die sich in der aktuellen Zeit stellen. Verbrenner, Elektro, was für Autos kommen eigentlich aus China? Was passiert mit unserer Autoindustrie? Und immer wieder fällt BYD, einer der größten Autohersteller Chinas, vor allem aber auch einer der größten Autohersteller der Welt, insbesondere wenn es um Elektromobilität geht. Und wir haben uns noch nie einen BYD angeschaut. Das heißt, wir machen das heute mal und damit hallo und herzlich willkommen im Car Ranger Einblick mit diesem brandneuen Seal 7 – Seelöwe 7 – und wir gucken mal, was kann ein BYD denn so? Was ist so mein Gefühl dafür? Was kann dieses Auto sehr gut und wo fällt es mir vielleicht auch so ein kleines bisschen schwer, dem Car Ranger Anspruch gerecht zu werden? [Musik] [Applaus]
Das Video zum BYD Seal 7 wird euch präsentiert von Leasingmark.de. Der Leasingmark.de ist die größte Plattform in Deutschland für Leasingangebote. Das heißt, du findest alles an Modellen, du findest auch BYD. Wenn euch also interessiert, was kostet mich dieses Auto nicht nur in der Anschaffung, sondern ein wirklicher monatlicher Preis ohne irgendeine Anzahlung, die ich leisten muss, was ist immer die monatlichen Kosten für mich für einen Seal? Dann schaut jetzt bei leasingmarkt.de rein. Ich gebe euch auch gleich einen Link unten mit und noch mal so ein bisschen Referenzmodelle, damit man den Preis von dem Auto einschätzen kann. Und der Preis von dem Auto ist eins der wichtigen Themen, um die es heute gehen wird.
Aber vielleicht zu Beginn mal so ein bisschen, was ist denn mein Anspruch? Was möchte ich euch eigentlich zeigen? Das heißt, bei CarRanger Videos geht es mir darum zu schauen, für wen ist dieses Auto und mich dann in die Perspektive reinzuversetzen. Das heißt, wenn wir uns ein ID.7 anschauen, denke ich mir, ich bin der deutsche Dienstwagenfahrer, ich will jetzt so ein Auto haben. Was wäre für mich wichtig? Wenn ich ein BYD Bixer anschaue, so ich habe so diese Budgetvorstellung, was kriege ich denn für ein Auto dafür? Und wenn ich mir was älteres anschaue, z.B. den Peugeot 406, das Coupé, was wir jetzt hatten, weil wir kommen ja vom Löwen zum Seelöwen. Dann versetze ich mich in die Lage: Ich will einen Youngtimer, nicht allzu viel Geld ausgeben und gucken. Das ist bei diesem Auto unglaublich schwierig. Ich fühle es nicht. Und ob das am Auto liegt oder nicht, das könnt ihr jetzt beantworten. Ob nur ich es nicht fühlen kann.
Aber was haben wir denn hier eigentlich? Der Seal 7 ist vor allem, so wie hier, als Excellence mit Allradantrieb und ich sag schon vorab: 530 PS, ein Performance-SUV. Mhm. Das heißt, das gute Stück ist 4,83 m lang, breit und 1,62 m hoch. Steht in dem Fall hier in diesem Polarweiß. Eine von vier Farben, die es gibt. Du hast die Wahl zwischen einem Blauton, Weiß und zwei Grautönen. Na ja, da fehlt vielleicht noch so ein kleines bisschen die Auswahl. Das Blau ist immer Standard, alles andere kostet 2.000 € extra. Dadurch ist das auch das Teuerste, was du im Moment da holen kannst. Bei bei die 60.000–90.000 € kostet er, so wie hier steht. Ab 47.990 € kann man ihn kaufen. Zu den einzelnen Modellen kommen wir nach und nach so ein bisschen. Das heißt, ich fange jetzt mit dem Äußeren an. Wir kommen dann zu den inneren Werten, der Technik, fahrende Runde und am Ende gibt es einen Score.
Das heißt, wenn man mal von hier vorne schaut, soll das ein Ocean X Design sein. Das heißt, das X kann man hier so ein bisschen erahnen, quasi und alles ist an das Meer angelehnt bei BYD. Das heißt, egal, ob es ein Dolphin ist, ein Seal ist, ein Sea, ihr merkt, wir sind da sehr, ja, dem Meer zumindest nah in den meisten Fällen. Ähm, das heißt, wer ein ähnliches Design auch hier vorne von den Leuchten haben möchte, aber nicht auf SUV steht, für den wäre z.B. ein Seal, eine Lösung. Es gab auch einen Seal 7, den gibt es aber nicht bei uns in Europa. Das ist dann quasi eine Verbrenner-Limousine, sogar noch einen Tick länger, aber das ist so das grundsätzliche Design von vorne. Da, ich weiß nicht, also es ist jetzt weder so, dass es mich aufregt, noch ist es so, dass es mich anregt. Schreibt ihr mal bitte drunter, was ihr fühlt, wenn ihr dieses Auto seht, weil das Gefühl ist für mich das Entscheidende, heute mal so ein bisschen in Worte zu greifen.
Also, was ich immer dabei habe, diese Excellence Ausstattung, sind auch diese 20-Zoll-Felgen und wir sehen, wir haben rote Bremssättel hier mit dabei, um die 2,4 Tonnen zu verzögern. Ähm, sind vorne sogar gelochte Scheiben. So, warte, wir schauen uns das Ganze mal kurz an. So, das hört man auch. Ich bin einmal von Topspeed etwas stärker runtergebremst. Da äh kriegst du gut mit, dass das gelochte Scheiben sind. Das heißt, diese Luftverdrängung hörst du mit einem wummernden Geräusch. Wenn man das weiß, ist das in Ordnung. Hauptsache, die Bremsen werden wieder kühl. Wir haben natürlich hier alle SUV-Attribute mit dabei. Interessant aber diese schöne abfallende Form. Man könnte auch fast mit diesem Schwarz hier den VW Hockeyschläger, den man im Moment ja so propagiert, den könnte man hier auch wieder finden. Da treffen sich natürlich viele Designsprachen von Herstellern im Moment, auch das Thema mit den Türgriffen z.B. Wir sehen, die sind gerade versenkt, um den CW-Wert nach unten zu bekommen. Die kommen auch gleich mal hoch und so. Wie machen wir das? Ich könnte natürlich einen Schlüssel nehmen, oder wir sehen es ja auf der Spiegelkappe: NFC. Das bedeutet, ich habe nicht nur den herkömmlichen Schlüssel, sondern ich habe auch so eine Karte. Wenn ich die Karte dagegen halte, jetzt habe ich das Auto zugemacht, jetzt habe ich das Auto aufgemacht, kommen auch hier die Türgriffe mit raus, auf denen noch mal schön BYD steht und die sehr gleichmäßig und schön einmal, damit ihr auch den Schlüssel gesehen habt, ins Fahrzeug fahren.
Ähm, das Weiß, dieses Polarweiß, hat sehr viele Metallicreflexe drin. Ist sehr shiny, würde jetzt wahrscheinlich Frau Karin dazu sagen. Ähm, Hintergrund da oder ein bisschen den Vergleich, den ich ziehen möchte: Es gibt bei Mercedes dieses Designo Bright White, hatte ich damals z.B. auf dem CLS. Das ist eine sehr ähnliche Farbe, also ist ein sehr intensives Weiß. Wer also jetzt denkt, boah, 2.000 € Aufpreis für ein Weiß, das ist mehr als ein Standardweiß. Ähm, ziemlicher Standard aus meiner Sicht beim Automobildesign im Moment ist diese Art von Heckleuchte. Das heißt, du hast diesen Tropfen nach außen und in der Mitte verjüngt es sich. Egal, ob ich mir Mercedes-Modelle, so ein GLC Coupé oder sowas von hinten anschaue, wir haben gerade auch noch einen Smart da, von dem kommt im nächsten Video. Überall findest du genau dieses Designelement. Wenn man das also mag, hat man Glück, denn man bekommt das überall. Und hinten schließt sich der Designbogen. Der bildet sich wieder so eine Art X. Der Diffusor geht ziemlich weit hoch. Das ist wohlgemerkt auch kein Hochglanz, sondern einfach nur Kunststoff. Und er steht auch hier hinten ziemlich weit ab. Das ist nur so eine so eine kleine Gefahrenherd, denn wenn man, so wie ich, mal ganz nah am Auto steht und geht da mit seinem Knie hier rüber, dann kann das ziemlich weh tun. Das ist aber etwas, das wird nur mir passieren. Schön finde ich den Übergang, dacht zu Spoiler. Ihr merkt sogar am Flügel, der ist beidseitig beströmt sozusagen, hat in der Mitte so ein Steg und auch die dritte Bremsleuchte da schön integriert und auch so eine Art U, das sich bildet bei diesem Übergang zum Glasdach. Also, das ist durchaus eine elegante Lösung. Ich finde das Heck auch deutlich gefälliger als die Front. Meine persönliche Wahrnehmung. Wie gesagt, beim Design seid ihr mit eingeladen.
Kurz zum Thema Namen: BYD ist eigentlich quasi die latinisierte von dem chinesischen Namen. Hat man dann aber übersetzt in Build Your Dreams. Seal 7, das Modell soweit klar und dann steht hier 4,5S. Ist das ein entspricht es einem 4,5 l Verbrenner, wenn man es übersetzen würde? Nein, es geht einfach darum, dass er in 4,5 Sekunden von 0 auf 100 beschleunigt. Das heißt, du hast die 0–100 Zeit immer mit dabei. Was ich durchaus spannend finde, ist beim Logo: Man hat das B und das D offen gelassen. So, und wenn ich euch jetzt mal virtuell rumdrehe, dann lese ich da C und wenn ich an C denke, frage ich mich jetzt: Hat der Kommunismus doch gewonnen? Werden wir nicht klären können, aber wenn ich jetzt zweimal tippe, geht der Kofferraum auf. Das sind stattliche 520 l. Zu legen da ganz interessant. Ich habe die Rückbank mal an beiden Punkten äh arretiert. Das heißt, man kann sie entweder sehr für Gepäck oder sehr für die Passagiere einstellen. Wenn wir umklappen und das müsste ich halt auch einmal oben an der Lehne mit dem Griff tun, werden es knapp 1.800–1.789 l. Das ist sehr groß von der Volumenangabe. Es wird natürlich für den CW-Wert und für die Optik, ihr seht es hier, etwas an Platz verschenkt. Oder um meinen vierjährigen Sohn, CarRanger der Zukunft, zu zitieren: „Papa, warum ist der Kofferraum so klein?“ Also 520 l klingt im ersten Moment nach mehr, als es ist.
Wirklich schön. Wir haben ja von BYD diese Matte, die alles darunter schützt. Denn wenn wir uns das z.B. mal anschauen, was ist das denn für ein geiles Bauteil? Ja, das ist richtig, richtig hübsch, sowas hochwertig zu machen, weil das sonst immer so Billig-Plastik ist und dann, wenn man mal drunter schaut, ah, dann merkt man, was da für eine riesen Ablagefläche ist und so kommt er auf die 520 l. Das hier oben sind vielleicht 400, weil unten noch mal 120 weitere sind, ca. Können noch 53 nur hier oben sein, aber ihr merkt, die 520 klingt ein bisschen großzügiger als gedacht. Apropos großzügig, das ist doch mal ein Lautsprecher. Und wir sehen auch da oben mit Lautsprechern ist ja nicht geizt von diesem Dynaudio Soundsystem. So, aber dann würde ich sagen, blicken wir doch einmal rein, denn das Spannende jetzt ist, wenn wir diesen Kofferraum – 1.800 l, ich würde euch jetzt gerne den „Frunk“ zeigen, 58 l. Ich muss mich allerdings erst mal ein bisschen noch schlau machen, denn der normale Mensch in mir geht ja in dieses Auto rein und sucht dann hier nach etwas, findet es nicht. Da gibt es nur den Kofferraum. Und auch wenn ich die Menüs äh mir anschaue, finde ich nur Kofferraumtasten. Ich bin ehrlich gesagt nicht in der Lage, gerade den Trunk zu öffnen. Und wenn ich das nicht hinkriege, h, dann ist das etwas, was hoffentlich bei der Übergabe vom Fahrzeug gut erklärt wird. Also, ich müsste es mir zusammen googeln, aber hier, wo ich bin, habe ich wiederum kein Internet. Ihr merkt, das ist ein Teufelskreis.
So, weil wir hinten bei dieser schönen Abdeckmatte waren, ich habe auch hier vorne und man sieht, man hat mir völlig zurecht sowas gegeben: Gummimatten. Die coole Sache an der Gummimatte ist, schaut mal, die geht sogar hier zur Fußstütze. Selbst die Fußstütze ist in der Gummimatte drin. Also, da hat man bei BYD wirklich nachgedacht, sowas mit anzubieten. So, und dann platzieren wir uns einmal zusammen. So, und das ist so ein bisschen meine Perspektive, die ich habe. Fangen wir mit dem Positiven an. Ich finde es wunderbar, dass man hier soweit wie möglich vermeidet, hartes Plastik zu haben. Das heißt, hier oben diese Fläche ist gepolstert. Die Interieurleiste ist wirklich gut. Ich finde den Türöffner elegant. Ich finde dieses Element wirklich ganz hervorragend, weil du hast auf der einen Seite das Kunstleder und auf der anderen Seite, ja, es ist auch so eine Art Kunstlederstoff, aber der ist von der Oberfläche. Moment, ich muss das versuchen, für euch drauf zu kriegen. So ein bisschen anders beschaffen, so art neopreniger. Ähm, ist auf jeden Fall ein tolles Bauteil, beidseitig gepolstert. Geht dann hervorragend hier vorne ins Armaturenbrett über. Man hat auch hier den Übergang, hat da auch komplett diese Kunstlederfläche, das spannt einen wunderschönen Bogen. Ihr merkt doch, das Interieurelement geht zudem hier in die Mitte über, auch die Fläche hier ist gepolstert und auch Moment, hier meine Mittelkonsole, das ist alles gepolstert. Das hier unten ist ausgekleidet. Hier, wo meine Handys liegen können, das ist sanft gefilzt und belüftet. Dann habe ich hier noch so eine Art Kristallelement, an dem geschaltet wird. Äh und auch hier bei der Mittelarmlehne. Ihr merkt, diese Hartplastikanteile. Guck mal ganz hier unten, da wo man nicht – da komme ich nicht mal hin, um irgendwie laute Geräusche zu machen. Also, da der Materialeindruck ist richtig gut.
Auch in dem Fall, wir haben wir das Leder, Isofix am Beifahrersitz. Die Ledersitze in dem Schwarzchen mit dabei, die fühlen sich richtig gut an. Also, das das fühle ich. Das fühle ich. Ich fühle auch z.B. die Airbagkappe hier so mit Belederung zu haben. Das sieht echt gut aus. Auch Haptik vom Lenkrad, das Leder, das fühlt sich gut an. Die Tasten hier, kein Schwarz-Hochglanz. Dieses Metallische, das ist gut. Das Metallische auch bei den Fenstern, also Materialeindruck hier ist richtig, richtig gut. Daumen hoch. Das Schwarz-Hochglanz hier bräuchte ich nicht unbedingt. Habe dafür aber, ihr merkt, so VIP-Schalter, die auch sehr metallisch sind und noch hier dieses Griff. Also, das ist schon gut. Ganz im Ernst, das ist schon gut. So, jetzt sind die Türgriffe reingefahren und jetzt gucken wir uns mal an, wie das ist, wenn ich das Fahrzeug anmache. Das heißt, ich habe hier einen Startknopf, ganz klassisch. BYD erweckt zum Leben. So, und dann habe ich ein Display vor mir, mein Kombiinstrument, zu dem wir nach und nach kommen und wir haben das Display in der Mitte: 15,6 Zoll. Ich fange gleich mit dem Party-Trick an. Der Party-Trick ist die Taste hier ganz unten rechts. Ja, richtig. Ich kann mein Display drehen. Das heißt, wenn ich meine Navigation lieber gerne hoch kann sehe, weil ich eine Nord-Süd-Verbindung fahre, mache ich so und ich kann auch noch mal tippen und dann ist das Ganze wieder quer. Das funktioniert nicht in allen Ansichten. Bei Apple CarPlay z.B. geht das wunderbar in dieser breiten Ansicht, sieht echt gut aus, aber wenn ich unten auf die Taste tippe, sagt er mir: „Uh, das geht nicht.“ Ähm, was ich dann noch machen kann, wenn ich sage, boah, dieses Helle stört mich aber. Ich kann noch einmal hier runterziehen und kann sagen, Moment, ich mache mein Hellmodus aus. Ach, Auto, Automodus. So, und jetzt Dunkelmodus. Dann merkt ihr, das Ganze ist jetzt deutlich dunkler gehalten.
Kommen wir zu den Punkten, die ich da so nicht ganz verstehe. Ich sehe halt immer diesen Übergang zum Display so extrem rausstehen, auch in dem Dunkelmodus. Ich verstehe das einfach nicht. Ähm, ja, aber schön, dass man auf diese Berge, also Auflösung und sowas alles echt super, aber die Integration, ja, finde ich nicht – finde ich nicht so toll. Warte, wir machen mal den Hellmodus, damit er das auch gesehen hat. Das mag ich einfach nicht. Das Display hier in der Mitte ist natürlich von der Auflösung und Qualität über jeden Zweifel erhaben. Die Bediensstruktur, ja, es ist einfach: Manche Dinge sind für mich zu kompliziert. Bedeutet, ich habe hier meine Fahrerüberwachung, das ist das sensibelste Auto aller Zeiten, wenn es darum geht, mitzusagen, pass auf, pass auf. Das heißt, jedes Mal, wenn ich hier rüber auf das Display schaue, um irgendwas zu tippen, nur mal kurz zu schauen, bin ich auf der richtigen Straße? Pass auf. Und es ist wichtig, dass wir uns auf die Straße konzentrieren. Viel zu Spiele spielen am Handy rum. Ich finde es gut, dass es solche Systeme gibt, aber das ist so übersensibel, das wirst du auch haben. Und die Tempolimit-Warnung ist halt auch was, was viele stört. Was bedeutet das? Du legst dir das hier oben in Schnellzugriffe rein. So, das heißt, habe ich hier z.B. die Speed Limit Warning und dann komme ich hier in dem Fall zu der Kindersitzerkennung. Ich muss aber immer in das Menü, um meine Fahrerüberwachung auszumachen. Das heißt, das sind ziemlich viele Klicks, bevor ich in der Lage bin, das Fahrzeug zu fahren. Allgemein in diesen Menüs, du hast keine Scrollbars oder so. Das heißt, du kannst an Stellen äh scrollen. So, gehen wir z.B. mal hier rein, aber du weißt immer nicht, wo und wie weit du wirklich scrollen kannst. Und es ist einfach viel, es ist einfach super viel in diesem Auto. Also Reaktionsgeschwindigkeiten, Darstellung, alles gut. Übersetzung ist mal so ein kleines bisschen, ja, ein Thema. Das heißt, wenn ich jetzt hier z.B. mal ähm unds sage, was weiß ich, wir gehen in die Einstellung, Karosseriefarbe kann ich schalten. Warum? Weil es im Englischen „to switch“ wäre und Switch ist ein Schalter, also kann ich meine Karosseriefarbe schalten. Das sind aber so Kleinigkeiten, wo ich mir denke, ja, an denen halte ich mich jetzt gar nicht weiter auf. Ich kann von unten hochwischen, theoretisch, um offene Apps zu finden. Da waren jetzt gerade keine. Ähm, und ich kann von oben runter und kann mir hier jeweils halt Schnellzugriffe hinterlegen. Ich persönlich mag das System nicht. Ich bin gehe dann immer auf mein RPK-Plate zurück und da ist es eine ganz spannende Geschichte, wenn man hier in seinen Einstellungen war. Sorry, euch mit solchen Sachen aufzuhalten, aber es ist wirklich wichtig bei dem Fahrzeug und ich habe hier beim Instrument, kann ich Navigationsanzeigen definieren. Ich gebe euch jetzt mal eine Einblendung, wie dann der Unterschied ist. Das heißt, im ersten Moment dachte ich mir, warum zeigt mein Kombiinstrument nichts an, aber du musst es halt einfach einmal richtig einstellen. Das ist ein Auto, das du verstehen musst.
So, aber den Rest, warum ich das Auto manchmal nicht verstehe, dazu kommen wir beim Fahren. Das Wichtige ist erstmal, ich habe hier vorne gigantisch viel Platz. So, und auch wenn man jetzt noch mal von der Seite schaut, ich habe unten dieses Ablagefach, da gibt es jede Menge Strom. Ich habe oben das induktive Laden, ich habe ein wirklich großes Fach hier in der Mitte. Ich habe meine Sitzverstellung direkt am Sitz und habe auch einen guten Einstellbereich, abgesehen davon, dass er nicht tief genug geht, dazu aber mehr beim Fahren. Ähm, es macht durchaus Sinn. Manche Dinge wie diese schwarze Leiste mit den integrierten Lüftungsdüsen und noch so ein bisschen Ambientebeleuchtung drumherum, ich zeig’s euch mal bei Dunkelheit, erinnert mich gerade an den Tiguan. Von den Materialien her ist es aber definitiv ein Level drüber und ich krieg sogar eine Einstiegsleiste. Warum mecker ich eigentlich rum, ne? So, also gucken wir doch mal nach hinten. Hier noch mal jetzt die Unterscheidung zwischen den beiden Verstellbereichen, die ich habe. Und so sieht das Ganze aus. Ähm, interessant. Da muss man mal gesehen haben, wer öfter mit Kindern fährt: Die Isofix-Aufnahmen, die sind hier relativ hoch. Das heißt, die hat man sonst ja nicht mehr ganz unten oder so Plastik drin. Die sind ein bisschen kompliziert und ich dauernd macht man sich die Sitze damit kaputt. Und wie ihr an den Krümeln seht, habe ich die ausgiebig getestet. Ja. Ja. Aber bevor es untergeht, auch hinten Einstiegsleiste und auch hinten Sitzheizung. Und dieses Material hier, das hat so einen Grafitton, das fühlt sich perfekt an. Ich hätte gerne da vorne diese Schwarz-Hochglanzfläche in diesem Grafitton. Ich habe eigene Lüftungsdüsen, echt toll. Ich habe eine drei geteilte Ablage und das Fach z.B. fühlt sich in viel besser an als in jedem aktuellen VW an. Muss man einfach mal so sagen. Genauso auch wie diese Türtafel. Das ist einfach richtig, richtig gut, inklusive von dem großen Ablagefach und boah.
Okay, während des Filmens fange ich also an, das Auto zu verstehen. Wir haben hier ein Glasdach über die komplette Länge, ähm mit einem Rollo. Das ist wichtig. Das heißt, geh jetzt zu anderen Herstellern, kann ich das Ganze verdunkeln und ich kann das natürlich auch vorne in meinem Display quasi stufenlos regulieren. Ich blend euch jetzt noch mal ein, wie weit das Dach denn fahren soll und wie weit nicht. Platzangebot ist wirklich fürlich, also aus meiner Sicht für Mitfahrer deutlich besser als für Gepäck geeignet und da spielt er auch seine Elektrovorteile also richtig gut aus und vor allem in dieser liegenden Position ist echt bequem. Ich sitze jetzt erst mal hier, ist richtig, richtig bequem und ah, ich kann auch hier noch das meine Getränkehalter und so. Doch, doch, das ist schon – das ist schon echt gut gemacht. Gut gemacht. Trifft es auf die Technik zu? Das beantworte ich euch gleich, weil auch da gibt’s ein, zwei verschiedene Varianten, die erläutere ich euch. Kleiner Moment der Schande jetzt an der Stelle, denn ja, weiter unten ist die Motorhauben- bzw. die Frunk-Entriegelung, also der vordere Kofferraum. Das heißt, BYD macht es eigentlich gar nicht mal so sehr anders als andere Hersteller. Und das ist auch so ein bisschen die Überchrift für die Technik, denn auch hier wird ja nur mit Wasser gekocht. Also erstmal hier, da gehen noch 58 l rein. Das Auto war wahrscheinlich mal in irgendeinem Showroom ausgestellt, deswegen sind irgendwelche LED-Streifen mit hier drin. Da passt gut was rein. Wird man aber in der Praxis nie benutzen. Deswegen auch diese sehr unkomfortabel, weil wenn ich bedenke: SUV, hoher Einstieg, ich bin vielleicht älter, mich so unter das Lenkrad bücken müssen, macht bei der alltäglichen Fahrt doch niemand.
Aber apropos alltägliche Fahrt, was bekomme ich hier an Technik? Also, es gibt drei Ausstattungslinien und das Ganze geht, wie gesagt, los für 47.990 €. Dann kann ich 6.000 € mehr in die Hand nehmen und auf ein Design upgraden. Was bekomme ich da? 20 statt 19 Zoll Felgen. Mhm. Das ist also das Thema Design. Vor allem bekomme ich dann aber auch Allradantrieb. Das heißt, gibt das Einstiegsmodell mit 230 kW und 380 Newtonmetern und nur einer angetriebenen Achse. Und dann gibt es den Design und wir hier den Excellent. Die haben dann Allradantrieb, also beide Achsen angetrieben, 390 kW, also 530 PS, wenn man das übersetzen möchte und 690 Newtonmetern. Und der Excellent, so wie hier, wiegt dann aufgrund der Mehrausstattung, hat z.B. dann Leder und Head-up-Display noch mit drin und vor allem den größeren Akku, mehr dazu in ein paar Sekunden. Wiegt da noch einen Hauch mehr, nämlich 2.435 kg. 2.435 kg leer ist viel, wenn ich Performance-SUV dran schreibe, aber das greife ich einfach beim Fahren auf. Kurz die Fahrdaten, um sie abzuhaken. Die viereinhalb Sekunden stehen hinten auf dem Kofferraum, die haben wir schon gesehen. Alle drei Linien regeln bei 215 km/h Topspeed ab und der Normverbrauch sind 21,9 Kilowattstunden auf 100 km. Haben wir auch da, glaube ich, mal unser Häkchen dran gesetzt. Wissen wir, was ist.
So, ordnen wir das mal ein nach und nach. Also, es gibt zwei Akkugrößen. Das Standardmodell und der Design kommen mit ungefähr 82 Kilowattstunden, der kommt mit 91 Kilowattstunden. Das heißt, ich habe so knappe 10 kW als Kilowattstunden als Boost, die ich mehr an ähm Akkukapazität, damit mehr an Reichweite haben kann. Heißt, das hier ist die Variante mit der größten Reichweite: 505 km laut WLTP. 505 km ist nicht viel für 90 Kilowattstunden. 21,9 Kilowattstunden Verbrauch auf 100 km ist viel. Mein Autobahnverbrauch war mehr so bei 30 rum immer und auch auf der Landstraße war ich – waren die zwei vorne immer sehr fest zementiert. Bedeutet: Dieses Auto verbraucht aus meiner Sicht ungefähr 30 % zu viel, denn na ja, ich bin irgendwo 2 km hingefahren und ich wäre nicht mehr zurückgekommen und mit dem ID.7 mit einem kleineren Akku bin ich halt bequem 400 km Autobahn gefahren und ich bin in beiden Fällen Tempomat 130 gefahren. Das heißt, bei Tempomat 130 verbraucht er so ungefähr 40 % mehr als ein ID.7. Und beim ID.7 war es kälter, als ich gefahren bin. Also schwierig, aus meiner Sicht zu hoher Verbrauch, aber das sind die zwei Akkugrößen. Der größere Akku hat auch einen etwas höheren Lade Peak, zwar 30 äh kW. Die anderen Akkus sind bei 150. Ich hatte den hier an der 150er Säule, bin mit 15 % angekommen, hat ihn angestöpselt und er hat komplett mit 111 kW durchgezogen. Ob das jetzt an der Ladesäule lag oder am Auto, kann ich nicht beantworten, aber er ist auf jeden Fall komplett dreistellig gewesen. Ich habe immer um die 70 irgendwann abgezogen, weil halt einfach die Reise dann weitergehen sollte, aber eine sehr gleichmäßige Kurve vom Wert her akzeptabel, aber nicht berauschend. Das heißt, wir lesen ja immer davon, dass in China diese krassen E-Autos mit Hunderten von kW Ladeleistung unterwegs sind und die gibt es auch. Das, was wir hier haben, ist allerdings an dem, was man von anderen Marken kennt, verhältnismäßig nah dran. Die kochen also auch nur mit Wasser. Das ist wie bei dieser Motorhaubenentriegelung und das ist da nah dran. Aus meiner Sicht verbraucht dieses Auto viel zu viel, deswegen als zu geringe Reichweite und die Ladeleistung kann das nicht ausgleichen. Die ist in Ordnung. Ja, aber haut’s jetzt halt nicht komplett raus. Der Anschluss wohlgemerkt ist auf der Beifahrerseite hinten auch da. Ich zeige euch das mal kurz mit Einblendung. Äh ja, wie der Saft wieder reinkommt und wie das Ganze fährt, das zeige ich euch jetzt. Wir haben hier kein Luftfahrwerk, das ich irgendwie verstellen kann. Ich habe jetzt auch keine verrückte Allradlenkung oder so. Wir sind da verhältnismäßig konventionell unterwegs. Was wir halt haben, ist eine große Bremsanlage, jede Menge Leistung, vor allem aber auch halt 2,4 Tonnen Lebendgewicht und wie dann so ein Performance-SUV fährt und ob er quasi diesen hohen Verbrauch einfach durch Performance rechtfertigt. Seht ihr jetzt, wenn wir schon auf dem Parkplatz sind, fangen wir auch mit Parken an. Auflösung Kamera, Qualität Kamera, Farben Kamera, hervorragend, was ich alles sehen kann, äh in welcher Geschwindigkeit. Das ist richtig, richtig, richtig gut. Ich kann das Auto transparent machen, kann eine 3D-Ansicht haben. Ähm, also das ist echt ganz hervorragend. Wendekreis ist in Ordnung, aber ist jetzt nichts, wo ich sagen würde, uh, das braucht man unbedingt. Ist okay. Keine keine positive oder negative Erwähnung. Kamerasystem ganz hervorragend. Da ist halt die Frage, warum kriegt das so ein chinesischer Hersteller so gut hin und warum sieht man in manchem deutschen oder auch japanischen Auto das so aus, als ob so ein Überbleibsel von 2005 ist? Verstehe ich nicht.
So, wir fahren erstmal langsam und gemütlich los zu diesem Bedien-Ding. Also ja, erstmal alles einstellen, Speed Limit Warning aus, Fahrerüberwachung aus. Allein schon, dass es Fahrerüberwachung gibt, Überwachungsassistent, also es hilft noch jemand beim Überwachen des Fahrers. Das ist aber nett.
Ähm ja, es gibt also auch so Dinge, die irgendwo versteckt sind. Z.B., wenn ich jetzt hier bei Licht suche, gibt es hier meine Scheinwerferhöhenverstellung. Also, das bedeutet, ich habe zwar LED-Scheinwerfer, aber ich habe keine automatische Leuchtweitenregulierung. Bedeutet, ich muss das manuell machen. Das weiß aber garantiert keiner von den BDFahrern, würde also nie in dieses Menü gehen und immer wenn sie beladen sind, da ich keine Niveauregulierung habe, werde ich Leute blenden. Das ist halt schade.
Wir waren mal an der Zeit von Xenon, und bei Xenon, von der Lichtleistung war es verpflichtend, eine Leuchtweitenregulierung zu haben, automatische. Hier ist das in dem Menü. Also nur, dass ihr mal wisst, was ich meine mit diesen versteckten Dingen, die da irgendwo sind. Ich kann ihn dafür ja aber einfach drehen, den Monitor auch während der Fahrt, wie ihr seht. Äh, aber kommen wir mal zum Fahren.
So, und hier die Straße, die hat so ein paar Unebenheiten, und ich kriege halt alles mit. Er ist, aus meiner Sicht, zu hart. Ich verstehe es natürlich, wenn wir den Ansatz haben, es ist doch ein Performance-SUV. Ähm, aber ich sitze so bequem hier gerade, dass ich denke, gar keine Ambition für Performance habe. Ich sitze auch immer ein Tick zu hoch, ich komme nicht weit genug nach unten. Übersicht nach vorne finde ich gut. Ich kann mich auch aufgrund der Flanken, äh bei der Motorhaube gut orientieren. Nach hinten ist die Übersicht halt eine Katastrophe. Diese kleine Mini-Heckscheibe, ich kann exakt nichts nach hinten sehen. Da kann ich es auch verstehen, wenn man, wie bei Polestar sagt, wir verzichten gleich ganz auf eine Scheibe. Das ist vielleicht sogar schon konsequenter als das so. Und bei diesem einfach nur dahinrollen können wir halt von dem, ja, ich sag mal, leisen Gleiten irgendwo profitieren. So, aber ich muss auch erstmal warten, dass das Auto sich vor uns ein bisschen bewegt. Die kann ich in stark und normal quasi regeln. Ich bin da normal unterwegs. Das passt auch. Bei der Lenkung kann ich verschiedene Rückmeldungsgrade oder Widerstände, besser gesagt, eingehen. Das ist jetzt der sportliche Widerstand. Bedeutet, äh ich muss ein bisschen kräftiger drehen, damit was passiert. Die Lenkung ist dabei ziemlich präzise, gibt mir aber wenig Rückmeldung. Das ist so der Deal. Also, ich habe keine tote Mitte, es passiert sofort was. Ist auch nachvollziehbar, aber von dem Untergrund, ich kriege keine Kommunikation. Ja, was denn da genau unter mir passiert.
Was man dann natürlich noch machen kann, wir können noch hier bei den Modes noch durchgehen. Also, es gibt Eco, Normal, Schnee und Sport. So, ist auch spannend, wenn ich auf Schnee gehe, wird automatisch das dunkle, der dunkle Modus aktiviert, was ja Sinn macht wegen Blendung und allem weiteren. Coole Geschichte. So, jetzt gehen wir einmal auf Sport. So, und damit ihr einmal seht, ich fahre die Kante, damit ihr einmal so ein bisschen den Gefühl bekommt. So, gut, hier geht's eben ein bisschen zu stark ab, aber ich kann ja einmal ganz kurz auf 100. Er gibt mir also sofort die Leistung. Ich habe nicht irgendwie eine gewisse Geschwindigkeit, die ich erst erreichen muss. Das heißt, wir können das auch einmal aus dem Stand machen. Null. Er hebt vorne ziemlich rausig. 100. Ob das jetzt viereinhalb oder 4,9 waren, ist eigentlich egal. Er ist super, super motorisiert. Ähm, ich finde das aber mehr so ein Gefühl der Souveränität. Es ist jetzt nicht so, dass ich das unbedingt mit dem Wort Performance gleich unterschreiben würde. Äh, aber bevor uns dann gleich Autos im Weg stehen, würde ich sagen, fahren wir den Weg nämlich einfach wieder hoch. Das heißt, ich drehe einfach einmal auf der Straße rum. Wenn ich zu viel Gas gebe in unpassenden Momenten, also bei zu viel Lenkwinkel, regelt er mir das weg. So und Achtung, harte [Musik] Bremsung. Das hat echt lange gedauert. Ist halt das Gewicht, also das Gewicht ist da. Deswegen streicht das Performance ja raus. Wer sich das Auto, Performance kauft, hat meiner Meinung nach bei Physik nicht aufgepasst und ist noch nie wirklich performante Autos gefahren, weil es hat mit Performance nichts zu tun. Das ist ein souveränisiertes, bequemes Fahrzeug, was dafür dann ein Tick zu hart ist und hat halt ein kleines bisschen zu viel Verbrauch einfach ab.
Bedeutet, wenn ich da so durch die Menüs durchgehe, auf den letzten 50 km, die ich gefahren bin, habe ich einen Durchschnittsverbrauch von 34,7 kWh. Ich muss dazu sagen, das letzte Stück Autobahn, das ich gefahren bin, habe ich es ein bisschen fliegen lassen. Das heißt, bei ungefähr Tacho 225 regelt er ab, das dann diese echten GPS 215 sein sollten, aber da dürfen einfach keine 35 kWh stehen, nachdem ich eben auch langsam diesen Berg runtergerollt bin und solche Themen schon alle mit inkludiert sind. Ähm, er macht beim Fahren Dinge extrem gut. Es ist angenehm leise im Fahrzeug, und ich fühle mich wohl, so von dem Sitzgedanken, solange ich nicht die Performance im Hintergrund habe. Ich darf halt nicht diese Performance-Überschrift haben, sondern excellent, so wie die Ausstattungslinie heißt, passt dann schon deutlich besser, weil ich habe diese hochwertigen Materialien und kann da einfach vor mich hinreisen, darf halt nur auf der Autobahn eigentlich nicht diese Reise haben, weil dann meine Reichweite, aus meiner Sicht, zu sehr zusammenschrumpft für diese Art von Fahrzeug und die Rechtfertigung für das Gewicht halt irgendwo ja nicht mehr da ist. Und bei der Lenkung, wie gesagt, fehlt mir so ein kleines bisschen die Rückmeldung, aber sie ist angenehm direkt, und ich hoffe, ich habe da so die wichtigsten Sachen beantwortet. Soundsystem ist gut. Punkt. Äh Licht ist in Ordnung, aber es ist halt kein crazy Matrix-LED mit automatischer Leuchtweitenregulierung und ähnliches, sondern das sieht nach mehr aus, als es im ersten Moment ist. Ähm, jetzt passt. Du brauchst halt hier eine gewisse Fokussetzung bei dem Auto, und die Fokussetzung ist halt hier diese angenehmen Materialien zu haben und moderne Technologie zu haben, äh und alles hier drin über Steuerung. Man braucht eine gewisse Technik-Affinität, und deswegen funktioniert so ein Auto vielleicht auch in anderen Märkten besser als in Deutschland. Neu ist immer besser. Bei der Deutschen sagt man, das ist vielleicht neuer, aber nicht unbedingt besser als das, was ich kenne, und deswegen mag ich es nicht. Und ich kann auch dieses „nicht unbedingt besser“ verstehen, weil ich muss jedes Mal das Auto zurechtkonfigurieren, und ich rede nicht von den Dingen, die gesetzlich vorgeschrieben sind, sondern ich rede davon, dass das Auto mir alle zwei Sekunden sagen würde: „Hör auf damit.“ Und ich bilde mir ein, manchmal bewerten zu können, in welchem Moment ich auf das Display gucke und in welchem Moment nicht. Das Auto kann es halt besser als ich, obwohl es Schilder schlechter erkennen kann als ich.
Gut, also das Hauptthema ist halt hier das Gewicht. Wenn das Auto 300 kg weniger wiegen würde, hätte ich bei der Bremse eben was deutlich besseres gehabt, hätte ich ein besseres Kurvengefühl. Apropos Kurvengefühl, ein wichtiger Punkt ist diese Blade-Batterie unter Cell-to-Body, was man alles reinschreibt, ist eigentlich für mich als Endkunden alles egal. Das Wichtige ist, die Batterie ist ein fester Bestandteil des Fahrzeugs und ist super verwindungssteif. Bedeutet hier immer, wenn das Auto, also wenn alle vier Räder in eine andere Richtung wollen, sozusagen nach oben, unten, das Auto in sich ist super stabil, das ist gut fürs Crashverhalten, das ist aber vor allem gut fürs Fahrverhalten, und das spürst du. Also diese Steifigkeit in sich ist definitiv ein großer Pluspunkt, und der größte Kontra, wenn ich jetzt halt, weil ich wurde in dem Kommentar so aufgefordert, äh mit dem ID.7 vergleichen würde, da fehlt mir der Fahrkomfort, den kann ich ja nicht so, also da fehlt so bei der Abstimmung fehlt diese Sämigkeit, und wenn ich dann bedenke, in den meisten Ländern außerhalb von Deutschland wird ja nicht so schnell gefahren wie in Deutschland, warum braucht er diese Härte? Ja, weil irgendjemand auf die Idee gekommen ist, da „Performance-SUV“ drüberzuschreiben. Ganz im Ernst, lass den Scheiß doch sein, weil ganz im Ernst, ich kann ja abbiegen, ja, und ich gehe voll aufs Gas, kriege jetzt erst mal eine volle Leistung, das heißt, Quatsch, mache ich eh nicht. Okay, 100. Währenddessen ist mein Durchschnittsverbrauch über die letzten 50 km hochgegangen auf 36,8 kWh. Was? Wo ist dieser gigantische technische Fortschritt, der mir versprochen wurde? Und ich will es nicht zu kritisch sein, weil ich habe halt wirklich diese tollen Materialien und kriege da echt viel Auto für mein Geld, aber das habe ich nicht erwartet, weil, um ehrlich zu sein, ich fahre jetzt gerade nach Hause, da steht ein Tesla Model 3, was wir uns demnächst zusammen anschauen, und ich weiß, dass ich die Hälfte verbrauchen würde. Die Hälfte. So ist das. Das ist sie also, die Marke, die die Welt aus ihren Angeln hebt. Und so ein bisschen war auch diese Erwartungshaltung halt hier ganz oben. Dann gab es letztens beim ID.7-Video einen schönen Kommentar: „Ist mit genau diesem Auto mal zu vergleichen und zu sagen: ‚Hey, warum sollte ich 20.000 € mehr für den VW zahlen? Merkt man denn dieses mehr an Geld?’“ Und da muss ich ganz ehrlich sagen, an manchen Ecken merkst du es in die eine, aber auch zum Teil in die andere Richtung. Mein Hauptproblem mit diesem Auto ist, ich verstehe es nicht so ganz, weil ich habe dieses „High-Performance“, sitze aber nicht wie in einem Performance-Auto, habe halt auch dieses extreme Gewicht. Ich werde also es nicht wie Performance fahren. Wenn ich es nicht wie Performance fahre, rege ich mich über den zu hohen Verbrauch auf, und ich bin zu sehr in diesem Multimedia und Co. gefangen, um mich einmal damit zu arrangieren. Ich glaube aber, das ist mein Problem. Wenn du damit eine Woche oder zwei unterwegs bist, dann hast du ja alles mal so eingerichtet, und dann funktioniert das bestimmt schon gut. Nur jedes Mal alles ausschalten müssen und so. Ich fühle es nicht. Ich hoffe, ihr könnt das so ein bisschen entschuldigen. Ich hoffe, das ist auch für die Kollegen von BD in Ordnung, dass ich das einfach nicht fühle, weil die positiven Punkte, die liegen ja auf der Hand. Das heißt, allein die Materialien im Innenraum, es fühlt sich einfach besser an. Punkt. Ich finde diese ganzen Hartplastikelemente nicht. Auch das Display mal drehen zu können, das ist doch ein netter Gimmick. Es tut doch keinem weh, das zu haben.
Wenn ich es jetzt aber doch halt hart mit dem ID.7 vergleiche, was sind die Hauptunterschiede? Ja, beim Innenraum könnte ich sagen, der ID.7 sitzt sich vom Gefühl her besser, und habe vor allem ein besseres Setup-Display mit einer besseren Augmented-Reality. Haken dran. Der Hauptpunkt ist aber das Fahren. Dieses Auto ist verhältnismäßig hart. Es ist hart und verbraucht viel. Das macht also nur dann Sinn, wenn du es auch wieder hart fährst. Für ein Auto, das du hart fahren willst, ist es aber zu schwer, und warum hole ich mir dann ein SUV, und deswegen habe ich ein Problem damit, es zu fühlen. So, und ich hoffe, ihr seid da so ein kleines bisschen mit am Bord, und wir versuchen das jetzt in die Punkte einzusortieren. Das heißt, los geht's bei 47.990 €. So, also ein bisschen unter 50.000 €. Das heißt, wenn du noch eine Farbe deiner Wahl nimmst, bist du bei ziemlich genau 50.000 €. Das ist ein gutes Angebot für das, was du an Auto bekommst. Definitiv. Und auch interessanter als das, was du bei vielen deutschen Marken haben kannst. Wenn ich dann überlege, ein ID.7 kostet in der Basis was 54.000 €, sind 50.000 € mehr, da ist man also schon nah, da verzichtest du natürlich auf ein paar Materialien hier und da oder auch eine Wärmepumpe, die hier serienmäßig ist. Bei dem ID.7 müsstest du Geld dafür ausgeben. Der Preis ist gut, aber es ist jetzt nicht so „da, nimm“. Dafür ist man mit einem zu hochwertig positionierten, und auch ist nicht nur hochwertig positioniert, ist es ein zu hochwertiges Fahrzeug. Punkt. Ähm, also der Preis ist gut, aber nicht überragend. Bei den Unterhaltskosten, ähm, klar, du verbrauchst ein bisschen zu viel Strom. Jetzt kann jeder mit einer eigenen PV-Anlage sagen, das ist mir egal, ich stöpsel den an, die Sonne wird's schon irgendwie richten. Entschuldigt da auch, dass ich heute nicht bunt bin. Ich bin nicht davon ausgegangen, meine bunte Jacke ausziehen zu können. Das ist übrigens sehr warm. Es gibt auch die letzten Hemden im CarRanger Shop. Ich würde sie kaufen an eurer Stelle, solange sie noch da sind, sonst muss ich sie tatsächlich alle auftragen in allen Größen. Aber deutlich spannend halt beim Unterhalt ist, ich weiß nicht, wie es in ein paar Jahren mit Ersatzteilen ist. BYD geht halt auch einen sehr eigenen Weg und sagt: „Nee, wir geben nicht alles an Lieferanten raus und kaufen uns von aller Welt die besten Teile zusammen, sondern wir bauen es selbst. Wir bauen das selbst.“ Bedeutet halt auch, wenn der kleine Michael in Deutschland ein Autoteil haben will, dann muss ihm BYD das geben, weil das nicht von Bosch, Conti oder sonst wer auf der Welt hergestellt wurde, sondern von BYD. Hat viele Vorteile für BYD, für den Kunden ein kleines Risiko. Das ist so dieses: „Ich gebe, ich gebe mich komplett in deine Hand“, will ich nur gesagt haben. Platzangebot für Menschen wirklich extrem gut. Für Gepäck ja, könnte die Ausnutzung ein bisschen besser sein. Fahrkomfort ist mir ein Tick zu hart. Akustik ist in Ordnung. Ähm, ich sitze bequem. Es ist ein gutes Reiseauto. Er braucht halt diesen Performance-Anstrich, braucht er aus meiner Sicht nicht. Macht ihn weicher, bitte. Äh, und dann der Wiederverkauf, und das ist halt spannend. Es ist halt so schwer einzuschätzen, was damit passiert. Aber wer diesen reinen Fokus auf Wiederverkauf hat, ich wäre damit vorsichtig aktuell, aber auch dann nochmal die Einladung: Schaut bei Leasingmarkt rein, dann, wenn das Auto nach 2–4 Jahren wieder weg ist, dann wisst ihr zumindest halt genau, zu welchen Kosten ihr in der Zeit unterwegs gewesen seid. Macht 34 Punkte für meinen Kopf. Willkommen zum Herz, das Design. Ähm, ich schaue jetzt in die Kommentare und werde da wahrscheinlich die Lösung des Rätsels finden. Ich finde die von hinten deutlich besser als von vorne. Es ist, ich erkenne viele Dinge wieder, ohne das als Kritik zu formulieren, und Ocean X ja nicht meine Fahrzeugkategorie. Fahrspaß. Er hat die Leistung, das ist definitiv da. Auch die Leistungsentfaltung macht ja gut. Die Lenkung ist halt auch präzise, nur mit ein bisschen zu wenig Rückmeldung. Aber was will ich denn für einen Fahrspaß von dem zweieinhalb Tonnen Auto erwarten? Deutlich mehr dann an Ausstattung. Da ist alles Wichtige dran und drum. Es ist halt manchmal ein Menü zu tief versteckt. Wenn ich meine Sitzlüftung will und ich muss mich erst durch drei Menüs klicken, habe ich schon keine Lust mehr auf Sitzlüftung. Wenn mir richtig kalt im Auto ist und ich muss durch drei Menüs kommen, um meine Lenkrad- und Sitzheizung anzubekommen, dann bin ich ja schon halberfroren. Das mag ich nicht. Äh, Klang ist es leise, ist ein Elektroauto. Ich bewerte das immer sehr hoch, weil ich das leise Reisen sehr schätze, und beim Image, ja, BYD ist eine der diskutierten Marken, und ich bin sehr gespannt, was da so die nächsten 10 Jahre passiert, und ich finde es schön, dass wir mal so den ersten Aufschlag hatten, und im ersten Aufschlag kriegt er nochmal 33 für mein Herz und damit 67 Punkte in Summe für den BYD Seal 7. Das heißt, gut, dass die 7 auch im Score irgendwo drin geblieben ist. Wie findet ihr das? Das war der erste BYD, den wir gefahren sind, und ich muss sagen, ist es die Revolution? Nein, aus meiner Sicht nicht. Habe ich viele gute Materialien zu einem guten Preis? Oh ja, habe ich auf jeden Fall. Habe ich viel Technologie in dem Auto drin? Ja. Habe ich auch auf jeden Fall. Wird es mein Leben komplett verändern? Nein. Und jetzt halt so diese Frage: Sind dann die deutschen Autos mehr wert? Ich würde sagen, wenn es um das reine Fahren und die Effizienz geht, ja, das können sie aktuell besser als zumindest dieses Modell. Aber wenn du da, ist ja die Frage, wie viel ist dir das wert? Was ist dein Anspruch, und auch bei den Materialien und Co., wenn ich mich jetzt entscheiden müsste, würde ich eher zum ID.7 greifen. Das ist aber nur meine Meinung, und ihr seid eingeladen, eure mit dazuzugeben. Ich kann auf jeden Fall jeden verstehen, der sagt, was das für ein gutes Angebot ist, äh was für ein Auto zu welchem Preis. Ich kann aber auch jeden verstehen, der sagt: „Ja, mal gucken, was da so als nächstes kommt.“ Und als nächstes auf dem Kanal kommt mal wieder ein deutscher Gebrauchtwagenklassiker für wenig Geld. Da freuen wir uns doch alle drauf. Wir sehen uns auf jeden Fall in der nächsten Folge wieder. Euch bis dann, meine gute Fahrt und ciao. เฮ [Musik] [Applaus] [Musik]