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[Musik] Stell dir vor, du könntest für vier Wochen durch ein anderes Land reisen. Wo würdest du hinfahren? In diesem Video nehmen wir euch mit auf unser nächstes Abenteuer: Wir werden für vier Wochen durch die USA reisen. Wir werden uns unsere persönlichen Träume erfüllen und wir werden viele von euch treffen. Möglich gemacht hat diese Reise unser Sponsor S, und später zeigen wir euch, wie wir dank S auf der ganzen Reise mit dem Internet verbunden sind.
Hallo Leute und herzlich willkommen aus New York! Wir sind angekommen in dieser Stadt, die erste Station auf unserer Reise. Diese Reise ist eine Auszeit für uns, und sie ist gleichzeitig aber auch ein Abenteuer mit euch, denn wir sind hier unterwegs am Arbeiten. Wir wollen euch treffen, wir haben Videodrehs geplant, wir besuchen Schulen, Universitäten, wir haben Meetups, wir haben Podcast-Aufnahmen und auf dieses Abenteuer nehmen wir euch mal mit. Es ist eine verrückte Zeit, es ist Wahlkampf in den USA, und am Ende werden wir auch noch die Wahl hier erleben. Wir fahren einmal durchs ganze Land. Ich hoffe, dass wir euch einige interessante Einblicke bieten können.
Auf diese Reise, los geht's! Unsere ersten Tage in New York sind einfach nur fantastisch. Jeden Tag machen wir etwas Neues. Wir besuchen die Daily Show und können einen Blick hinter die Kulissen bekommen. Wir drehen ein Video über deutsches Essen in New York und wir treffen viele von euch bei einer Live-Aufzeichnung unseres Podcasts im Deutschen Haus der NYU.
Hallo Manuel, hallo Kari und hallo liebes Publikum hier in New York City! [Applaus] [Musik] Heute ist Sonntag, unser Feiertag, und ich mache gerade etwas, was leicht bekloppt ist: Ich fahre tatsächlich 40 Minuten mit der Fähre nach Brooklyn, und zwar nur, um mir Kuchen zu holen, der vegan und glutenfrei ist. [Musik]
Eben hier auf der anderen Seite ist noch eine Situation passiert, die so richtig typisch amerikanisch ist, also zumindest etwas, was in Deutschland nicht passiert. Und zwar hat mich so ein Typ angesprochen, der hat diese Box mit Kuchen gesehen und meint so: "Wow, whatever in dam Girl!" Und das ist so geil, weil das ist so eine, ist irgendwie so ein random Small Talk, der aber in Deutschland einfach nicht passiert. Menschen reden dich nicht einfach an, weil du eine Kuchenpackung bei dir hast oder weil du irgendwie interessante Kleidung trägst. Richtig schön, solche kleinen Interaktionen freuen mich einfach. [Musik]
So, hier sehen wir Vian, der seine Zeit in New York verbringt. Erklär uns!
Ich habe sehr lecker gegessen, jetzt bin ich total groggy. Wir sind heute sehr früh aufgestanden und mussten ziemlich viel laufen, deshalb bin ich jetzt bereit für einen ordentlichen Powernap. Hast du viel Zeit hier drin verbracht?
Ja, das ist mein Schreibtisch. Und dir gefällt das, ne?
Das gefällt mir sehr. Du brauchst nicht den ganzen Tag durch New York laufen, du brauchst Zeit.
Warum soll ich?
Ja, weil du die Stadt erleben willst.
Na ja, aber alles in richtigen Maßen bitte. Ja, jetzt nicht einen ganzen Tag in New York, das ist nicht vernünftig.
Hallo, ich ma jetzt. Jetzt geht's nach Washington, D.C., District of Columbia. Was jetzt in den nächsten 3 Minuten passiert, ich bin auch völlig tierisch. Wir haben gerade gefragt, ob wir mit dem Uber nach Washington fahren. Das war ein Scherz. Das war wohl kein Scherz. Dann hat Manuel gesagt: "Nein, Washington D.C. ist nicht die." Aber tatsächlich dachte ich, dass Washington so in etwa eine Stunde entfernt ist, eine Stunde Autofahrt. Wir fahren jetzt dreieinhalb Stunden Zug.
Janusch, das freut mich, wenn du dein Kalender manchmal angucken würdest, dann wüsstest du das auch.
Und was ist ein Kalender nochmal? Scherz! So ein sauberen Banh habe ich noch nie gesehen. Nee, ne? Die Pflanzen hier perfekt angeordnet. [Gelächter]
Old, wie fühlst du dich hier in New Jersey? Was sagst du bisher zur American Train Experience?
Es ist laut und rockelig.
West, du gern jetzt?
Es ist wunderbar smooth und so. Wir sind jetzt seit einer Stunde im Zug unterwegs und Manuel Seann hat eine Beschwerde. Manuel, was ist passiert?
Ich liebe die USA, aber dieses Land ist zu laut. Einfach alles ist laut. Die Trucks sind laut, die Sirenen sind laut, die Hupen sind laut und die Menschen unterhalten sich auch sehr laut im Zug.
Stimmt das nur im Zug oder überall?
Überall. [Musik]
Überall. Das ist Nathan. Hallo Nathan, ist auch ein Easy German Mitglied und zeigt uns heute ein bisschen die Stadt. Und dann gehen wir zusammen. [Musik] [Applaus] [Musik]
Essen! Es ist der letzte Abend in New York. Fast zwei Wochen sind schon rum. Ich weiß gar nicht, wo die Zeit geblieben ist. Es ist krass, wie schnell die Zeit vergeht, und ich dachte, es ist Zeit für ein erstes Zwischenfazit zu unserer Zeit hier. Wo fange ich an?
Erstens habe ich gemerkt, ich habe gar nicht genug Zeit, das hier alles zu verarbeiten. Das ist krass und es ist irgendwie ein Dilemma. Man hat dieses Privileg zu reisen und all diese Dinge zu sehen, und man will die Zeit nutzen, man will die ganze Zeit rausgehen und alles erleben. Aber gleichzeitig brauche ich Zeit für mich, und diese Zeit brauche ich zu Hause auch schon. Ich verbringe eigentlich zu Hause meistens mindestens drei oder vier Abende die Woche alleine, wo ich nichts Besonderes mache, wo ich vielleicht ein Computerspiel spiele, eine Serie gucke, und das ist die Zeit, die ich brauche, um runterzukommen, um Erlebnisse zu verarbeiten. Und hier habe ich ja noch viel mehr Erlebnisse als zu Hause. Das heißt, eigentlich brauche ich auch mehr Zeit, um das zu verarbeiten. Nehme mir diese Zeit aber nicht, sondern bin die ganze Zeit unterwegs.
Das andere, was ich schon gelernt habe nach diesen zwei Wochen, es ist einfach immer wieder unglaublich hilfreich, das eigene Leben, den eigenen Alltag zu verlassen. Und das gelingt nirgendswo so gut wie an einem anderen Ort. Und jetzt für mich hier, tausende Kilometer weit weg von zu Hause, das hilft einfach, von außen auf das Leben zu gucken, zu sehen, was läuft gut, was läuft vielleicht nicht so gut, was wollen wir, was will ich eigentlich, was will ich in den nächsten Jahren erreichen. Das ist wirklich ein guter Moment zu reflektieren.
Und wenn ich irgendwas teilen kann von dieser Reise, dann möchte ich euch das einfach auch empfehlen. Klar, nicht jeder hat die Möglichkeit, so lange zu reisen oder vielleicht nach New York zu reisen, aber man kann natürlich auch woanders hinfahren und vielleicht auch mit weniger Geld unterwegs sein. Und es ist einfach unglaublich hilfreich, sich diese Zeit zu nehmen und ab und an mal so ein Check-in zu machen mit sich selbst und zu schauen, wie es läuft. Das habe ich hier gemacht in den ersten zwei Wochen und das wird auch weitergehen. Und ja, ich freue mich jetzt auf die nächste Zeit und freue mich, dass es morgen weitergeht nach Chicago.
[Musik] Wir sind angekommen in Chicago, in einer wunderschönen Wohnung, die direkt über der Metro liegt. Romantischer Ausblick, aber auch ein bisschen laut. Und das ist der perfekte Moment, um dem Sponsor unseres heutigen Videos zu danken. Das ist S, und S ist eine App, die ich jeden Tag nutze hier in den USA, denn über S habe ich mir eine eSIM für die USA installiert und kann Datenpakete kaufen und jeden Tag im Internet surfen, und das ganz ohne Stress. Ich habe das sogar schon vor unserer Reise aktiviert. S zu benutzen ist super einfach, vor allem verglichen damit, was man früher machen musste. Da bin ich immer am Flughafen angekommen und musste dann erstmal stundenlang irgendwo in einer Schlange stehen und herausfinden, wie ich mir eine SIM-Karte für das aktuelle Land kaufen kann. Man muss sich anmelden, Formulare ausfüllen. Das ist alles so viel einfacher mit S. Ich freue mich, wenn ihr das auch mal ausprobiert. Wenn ihr ins Ausland fahrt, kauft euch einfach vorher schon ein Datenpaket mit S und macht das mit unserem Code, denn dann bekommt ihr noch einen exklusiven 15% Rabatt. Der Link ist hier unten in der Beschreibung und der Code heißt Easy German.
Da sind, da sind Sie ja! Hallo Chicago! Chicago! Chicago! So Leute, ich drehe heute ein Vlog. Willst du auch Vlog machen?
Ist egal. Was hast du heute schon Schönes gemacht?
Ich habe heute in diesem Café einen Kaffee getrunken und dabei gearbeitet. War sehr schön, sehr romantisch. Und dann immer geguckt, wie die U-Bahn, ist das ja nicht Hochbahn, die Line hier vorbei rauscht. [Musik] [Musik]
So Manuel, wo gehen wir eigentlich hin?
Zum Dankhaus. Was ist da los?
Wir gehen jetzt, auf Google Maps steht "closed", aber wir werden das jetzt öffnen, weil wir dort unser Meetup abmachen.
Hallo Leute, was macht ihr denn schon alle hier? Herzlich willkommen!
Aufs gibt Werbung! Unglaublich, man, dein Gesicht! [Musik]
Hallo Echo! In so einem riesen Saal haben wir noch nie ein Meetup gemacht, ne?
Das stimmt, eine ganze Aula hier für uns.
Mar, was ist denn das Dankhaus?
Das Dankhaus ist ein deutsch-amerikanisches Kulturzentrum hier im Herzen von Lincoln Square, einer deutschen Gegend in Chicago. Früher gab es hier viele Deutsche und viele Shops und viele, viele Deutsche auch hier.
Du bist aus Iowa gekommen?
Ja, ich komme aus Cell.
Stunden Autofahrt?
Ja, ja, ich mit. Es war ein bisschen D. Stunden war hier. Stunden ist ja für Amerikaner nicht. Aber woher bist du gekommen?
Kentucky! [Applaus]
Hat für uns beide vegane, glutenfreie Chocolate Chip Cookies gebacken heute Morgen. Sie sind unfassbar lecker!
Okay, darf ich probieren? Und inklusive des Rezepts für uns.
Guck mal Leute, da ist sie, die Skyline von Chicago! Und hier ist die Skyline von Janusch.
Wie gefällt dir unser Meetup hier?
Unglaublich! Es ist wirklich eine unglaubliche Geschichte. Es ist einfach fantastisch, so viele Leute, die vorgesehen haben, die aus irgendwelchen anderen weit entfernten Städten hier angekommen sind, z.B. Iowa, Kentucky, Texas, und dann begrüßen sie mich, als ob sie mich schon seit Jahren kennen würden.
Was passiert jetzt?
Wir hören gerade Musik. [Musik]
Laser, die in Chicago erleben wir innerhalb von nur drei Tagen unfassbar viel. Mit meinen Freunden Moni und Michael besuche ich ein Spiel der Chicago Bulls. Aus meiner deutschen Perspektive ein riesiges Spektakel. So viel Entertainment gibt es bei deutschen Sportveranstaltungen nicht. Wir besuchen zwei Universitäten und entdecken die Stadt. Doch das absolute Highlight ist ein Blues-Konzert, bei dem ganz überraschend die 88-jährige Blues-Legende Buddy Guy auf die Bühne tritt. [Applaus] [Musik] [Applaus] [Musik]
Love, love! Ein besonderer Abend für dich?
Ja, absolut! Buddy Guy ist für mich einer der besten Gitarristen der Welt. Stell dir vor, das ist doch dann krass! Du wusstest gar nicht, dass du ihn heute sehen wirst, oder?
Ja, ja, nein, das war eine Überraschung. Und das war eine dicke Überraschung! Tolle Überraschung! Und Buddy Guy, z.B. es gibt eine Videoaufnahme, wo Buddy Guy ein Solo spielt und die Gitarre auch hinter dem Kopf tut und da weiter Solo spielt. Und unten steht ein junger Mann, der so richtig abgeht und so wow, der ihn offensichtlich bewundert. Und der junge Mann heißt Jimmy Hendrix. Das musst du dir vorstellen! Ja, das heißt, Buddy Guy ist einfach die Geschichte des Blues in einer Person, so ungefähr. Und das Bild, was ich von ihm habe, ist so geil! [Musik]
Wir sind gerade in der Union Station Chicago und jetzt beginnt eines der Highlights unseres Trips. Wir fahren mit dem California Zephyr, das ist einer der längsten Züge durch die USA und auch einer der schönsten. Ich habe gehört, das ist die schönste Strecke, und zwar fahren wir jetzt von Chicago nach San Francisco. [Musik]
So, und so wie ich es mir gedacht habe, fühle ich mich hier sofort zu Hause. Es ist jetzt sehr dunkel, weil wir noch im Bahnhof sind, aber das ist unser Zimmer.
Na ja, ein bisschen alt und gammelig sieht es aus, ne?
Rede dir das nicht ein! Es ist toll!
Guck mal, die Toilette! Voll geil! Genial! Absolut genial!
Das ist ja richtig, das ist ein Luxusurlaub! Absolut wie im Bilderbuch steht! Genau das! [Musik] [Musik]
Janusch, das ist der [Musik] Mississippi!
Hey Christin, so schön dich zu sehen! Wie geht's dir?
Mir geht's gut, aber ja, darf ich dich filmen?
Ja, das ist okay. Aber was, wie war alles?
Nicht so gut oder? Also ich habe gerade noch geduscht, jetzt fühle ich mich frisch. Die Nacht war hart, ich habe nicht so viel geschlafen, aber jetzt fühle ich mich gut.
Da ist Janusch! Christin, was ist das denn?
Oh, das ist eine Tüte mit ein paar Dingen zu essen und trinken. Es gibt glutenfreies Bier, normales.
Du bist verrückt! [Musik]
Die Strecke ist fast angsteinflößend, ja, weil gestern waren wir in der Mitte von USA und jetzt sind wir immer noch in der Mitte von USA. [Musik]
Heute ist der zweite Tag unserer Zugreise und heute fahren wir durch die Rocky Mountains, einmal komplett durch. Man sagt auch, dass das eine der spektakulärsten Zugrouten Amerikas ist, denn wir fahren tatsächlich auf eine Höhe von 2800 m und dann wieder. [Musik]
[Musik] [Musik] [Musik]
Hier sitzen wir und essen, und da geht es tief nach unten in einem Canyon. [Applaus] [Musik] [Musik]
Heute Morgen habe ich noch gedacht, ich mache nie wieder so eine Zugreise, weil wir so schlecht geschlafen haben. Ich dachte, warum geben wir so viel Geld aus für so eine Reise, wenn wir nicht mal schlafen können die ganze Nacht? Es hat nur gewackelt. Und jetzt nach dieser spektakulären Fahrt durch die Rocky Mountains denke ich: Wow, sowas muss ich jedes Jahr einmal machen! Das ist das Tolle an diesem Zugreis. Es gibt ganz viele Emotionen, sowohl negative als auch positive. Man erlebt so viel, obwohl man ja nur im Zug sitzt. Erlebt man so viel Verschiedenes: Sommer, Winter, Schnee, Sonne, Regen haben wir jetzt gerade alles innerhalb von ein paar Stunden erlebt. Und die Emotionen gehen hoch und runter, einfach wunderschön! [Musik] [Applaus] [Musik] [Applaus] [Musik] [Musik] [Musik] [Gelächter]
Es ist Samstag und wir sind in San Francisco. Gleich fahren wir schon weiter, aber gestern Abend haben wir hier etwas erlebt, was einfach so ein schönes Erlebnis war, dass ich euch davon erzählen muss. Das war vielleicht das schönste Erlebnis der ganzen Reise. Wir waren an einem College eingeladen, außerhalb der Stadt im Diablo Valley, und wir waren da eingeladen, einfach um ja über unsere Arbeit zu erzählen und die Deutsch lernenden zu treffen. Und wir dachten, ja, das wird so ein Besuch wie die anderen auch. Wir fahren dahin, treffen nette Leute, fahren wieder zurück. Und als wir da angekommen sind, haben wir aber schon gemerkt, dass es dort ein bisschen anders ist. Die Studierenden dort haben uns schon auf dem Parkplatz begrüßt und das war schon irgendwie sehr süß. Und dann haben wir gemerkt, dass sie so ganz viel für uns vorbereitet haben. Da gab's so Poster mit unseren Namen und unserem Logo und Luftballons in den Easy German Farben. Und es gab so einen kleinen Stand, wo sie Getränke verkauft haben.
Was ist denn das? Hi! Wow! Und wir dachten so: Wow, was ist denn hier los? Und dann sind wir in die Halle gekommen, in diesen Saal, wo wir unsere Präsentation halten sollten, und plötzlich stand da ein Orchester, ein ganzes Orchester! Und die haben nicht irgendwas gespielt, sondern die haben den Easy German Podcast Jingle Song gespielt! [Musik]
Wow! Oh mein Gott! Oh mein Gott! [Musik]
Und es war so schön! Das war so ein besonderer Moment, weil einmal zeigt das uns, dass wir irgendwie Leute mit unserer Arbeit mehr begeistern, als ich das manchmal so realisiere. Das ist schon irgendwie komisch. Wir wissen ja, dass wir euch beim Deutsch lernen helfen und dass das angenehm ist und dass das euch Spaß macht. Und wir treffen immer wieder so nette Leute, die sich so freuen. Aber irgendwie war das jetzt noch mal ein ganz anderes Level.
Und das zweite war einfach, diese Gemeinschaft dort vor Ort zu sehen und zu sehen, was für einen Impact eine gute Lehrerin oder ein guter Lehrer hat. Die Christina, die dort alles organisiert hat, man hat richtig gemerkt, dass sie so eine herzensgute Seele ist, dass sie dort einfach eine Community geschaffen hat an diesem College von Leuten, die Deutsch lernen. Und zwar nicht nur, weil sie es müssen oder weil sie, weiß nicht, gerade irgendein Examen machen wollen, sondern mit Liebe und Herz und Freude. Und das war irgendwie, weiß ich nicht, das war so richtig, richtig schön, richtig herzlich. Das war ein tolles Learning und Shoutout an alle Lehrerinnen und Lehrer, die sich mit richtig viel Herzblut dafür einsetzen, ihren Schülerinnen und Studierenden ein tolles Erlebnis zu schaffen und eine Sprache näher zu bringen und damit ja auch irgendwie ein Schlüssel zu einer neuen Welt zu öffnen. Das ist echt ein toller Job, toller Job, den ihr macht. Und ich freue mich immer wieder, es ist ein Privileg für uns, dass wir so viele engagierte Lehrerinnen und Lehrer auf unserer Reise treffen dürfen. [Musik]
Okay, das nenne ich mal eine amerikanische Autogröße! Janusch, was sagst du zur Größe? Du wolltest ja ein großes Auto. [Musik] [Musik]
Ne, dieses Auto da fährt von alleine! Es blinkt! [Musik]
Nach einer Viertelmeile rechts abbiegen auf [Musik]
Wir sind angekommen auf der nächsten Station unserer Reise. Wir verbringen jetzt D Tage im Nationalpark und das ist einfach wunderschön! [Musik] [Musik]
Guck, guck dir das an! Wasser fällt runter! [Gelächter]
Felsen! Noch mehr! [Gelächter]
Felsen! Du dich selber! Ja, genau! Als das ging, war die Blogger interessant!
Ja, ja, da vers...
Na, Janusch, wie fühlst du dich nach der Wanderung?
Lecker Snack!
Karin, woher kennen wir uns eigentlich?
Easy German! Karin und ich, wir kennen uns von der Easy German Summer School. Du warst in Berlin mit uns!
Ja, in Berlin!
Ger, ich gesagt Kalifornien und du hast gesagt: "Toll, wohin?"
Habe ich gesagt: "Yosemite!"
Hast du gesagt: "Super!"
Ich habe gesagt: "Gut, ich bin schon 30 Jahre nicht in Yosemite!"
Trotz dass ich viereinhalb Stunden entfernt wohne! Schade eigentlich!
Sehr schade! Ja, und jetzt sind wir hier! Aber viel Spaß! [Musik]
Wir haben uns gerade ein paar Snacks gekauft und jetzt machen wir Picknick mit Ausblick! [Musik]
Heute ist Reisetag und Wahltag. Wir fahren von den Bergen an die Küste nach Santa Barbara und heute ist auch der 5. November, der Tag der Wahl in den USA. Bisher haben wir noch gar nicht so viel davon mitbekommen, aber wir gucken natürlich die ganze Zeit die Nachrichten und wir sehen tatsächlich überall mal wieder Schilder, obwohl hier gar nicht so viel los ist, vor allem für Trump, interessanterweise hier in Kalifornien. [Musik]
Hi K! Du wirst direkt gefilmt! Hi! Du hast heute eine Wahlparty für uns veranstaltet! Macht ihr das immer, ihr Amerikaner?
Zum ersten Mal in meinem ganzen Leben!
Wir gucken zum ersten Mal die amerikanische Wahl in den USA! Ich glaube, wir kriegen jetzt ein völlig falsches Bild davon, wie ihr das zelebriert. Also ihr habt Fähnchen, Dekoration überall, Tröten!
Nee, ich bin eigentlich gar nicht patriotisch, das ist nur für uns!
Hast du dir ein eigenes Bingo ausgedacht?
Hab ich! Du hast so viel MHE! Unsere Wahlparty!
Okay, dann fangen wir mal an zu spielen! Es ist jetzt 19:03 in Kalifornien und es sieht immer mehr so aus, als würde Trump gewinnen. Wir versuchen uns irgendwie die Stimmung noch gut zu halten, aber Janusch hat so viel Angst vor der Wahl, dass er mit dem Rücken zum Fernseher sitzt.
Das zeigt Januschs Interesse an Politik!
Genau, wie er mit dem Rücken zur Wand!
Interessiert dich die Wahl?
Ja!
Ja, ist das total scheißegal, wer gewinnt hier!
Aber du, ich bin nicht gewachsen! Diese Spannung, deshalb lass ich mich nicht so involvieren!
Du guckst einfach nicht hin, weil es einfach unerträglich ist! Trump soll nicht gewinnen!
Es ist die Situation in der ganzen Welt, ist voller Spannungen und ein Mensch, der nicht mal weiß, was er tut, kann sehr viel Böses anrichten!
Was macht man in Deutschland, wenn man richtig verzweifelt ist?
Tschüss!
Kel, mein Wecker steht auf 7 Uhr! [Musik]
Tja Leute, heute ist unser letzter Tag in den USA und mir fällt es schwer, jetzt ein Fazit zu ziehen, aber ich versuche es mal trotzdem für dieses Video und für euch. Wir waren jetzt ziemlich genau vier Wochen hier und haben unfassbar viel erlebt.
Und vielleicht als Zusammenfassung: Dinge, die ich gelernt habe. Erstens, dieses Land ist gigantisch. Es ist eher ein Kontinent als ein Land und das muss man sich immer wieder vor Augen halten, sowohl bei der Beurteilung. Es gibt halt nicht die US-Amerikaner, es gibt ganz, ganz viele verschiedene Leute, verschiedene Staaten.
Zweitens, das bedeutet auch, man soll sich mehr Zeit nehmen. Wir machen irgendwie immer wieder den Fehler, dass wir denken: "Wow, vier Wochen Zeit, wir müssen so viel wie möglich sehen." Und das ist, weiß nicht, vielleicht kann man das machen mit Anfang 20, aber für mich und für Janusch ist das nichts mehr. Wir brauchen eigentlich mehr Zeit an weniger Orten, damit man auch Zeit hat, ja irgendwie die Eindrücke zu verarbeiten.
Ja, und das dritte hat einen traurigen und auch einen positiven Aspekt. Die Wahl hier, die hat uns natürlich, wie viele von euch auch, irgendwie geschockt. Also nicht eine komplette Überraschung, aber es war irgendwie noch mal eine Bestätigung davon, dass es traurig ist, dass so viele Leute einen Menschen wählen, der vor allem auf Hass und Ablehnung setzt. Das ist etwas, was ich gar nicht nachvollziehen kann, aber man muss das natürlich akzeptieren.
Und ich finde, ja, vor diesem Hintergrund bin ich zwar traurig, aber auch nicht hoffnungslos. Eher bestärkt darin, dass die Arbeit, die wir machen, wichtig ist. Eine Sprache lernen ist wichtig, es ist ein Tür zu, ein Schlüssel zu einer neuen Welt. Es ist ein Schlüssel zu neuen Perspektiven. Es hilft einem zu verstehen, dass die Welt nicht schwarz und weiß ist und dass es nicht richtig und falsch gibt, sondern auch viele verschiedene Wahrheiten existieren können.
Und das finde ich, glaube ich, ja wichtig. Viele von euch haben uns gezeigt in den letzten Wochen, dass ihr gerne Sprachen lernt und dass ihr gerne über den Tellerrand guckt, und das finde ich total ermutigend. Insofern waren die Begegnungen, die wir hatten, wunderschön und ich danke euch allen, dass ihr Teil von unserer Reise wart. [Musik]