Transcription
Etwas über 1.400 Jahren fand ein Ereignis statt, das von uns manchmal unterschätzt wird, glaube ich. Das ist ein Ereignis, warum wir alle heute hier sind, wir Muslime. Es war ein Ereignis, was die, was die Geschichte der Menschheit geändert hat. Es gibt quasi eine Zeit vor diesem Ereignis und eine Zeit danach, und danach war nichts mehr so wie vorher. So bedeutsam.
Dieses Ereignis. Stellt euch mal eine, eine Familie in einem Park vor, einfach so gemütlich beim Picknick zusammen in einem Park. Und wir hätten jetzt so eine Draufsicht aus der Vogelperspektive, würden so von oben diese Familie sehen. Sitzen da so im Park mit einer Decke, Mutter, Vater, zwei Kinder, gemütlich beim Picknicken. Und jetzt sucht die Kamera raus. Das kann man so machen mit Google Earth, glaube ich. Kamera jetzt noch, sieht man die Familie. Und dann sucht die Kamera raus, man sieht plötzlich die ganze Stadt. Die Familie picknickt zum Beispiel in Hamburg oder Berlin, eine große Stadt. Und da würde man sehen, dass diese, dass diese Familie, die wir vorher noch so groß gesehen haben, die das ganze Bild ausgefüllt hat, diese drei, vier Menschen, die da zusammen sitzen und picknicken, die sind verloren in einer Stadt wie Berlin oder Hamburg. Wenn man die ganze Stadt betrachtet, würde man die Familie gar nicht mehr finden. Irgendwo so einen, einen Staubkorn in dieser Riesenstadt.
Raus und man sieht plötzlich das ganze Land Deutschland. Und wenn man das ganze dann so betrachtet, dann stellt man fest, dass eine Stadt wie Berlin oder Hamburg verloren ist in einem Land wie Deutschland. Das ist ein riesen Stadt, Millionen von Menschen wohnen da. Aber jetzt, wenn die Kamera so raus und man sieht das ganze Land, da sieht man die Stadt, das gar nicht so groß im Vergleich zu dem Land. Das ist eigentlich verloren in diesem vergleichsweise großen Land. Und die Kamera sucht noch ein Stück raus und dann sieht man plötzlich die ganze Erde. Hat bestimmt schon mal diese Bilder gesehen, so vom Weltraum, wie so eine schöne blaue Kugel, die Erde. Und wenn man die ganze Erde betrachtet, stellt man fest, dass dieses Land Deutschland, was vorher vielleicht noch groß aus, also auf dem Bild, das ist einfach so ein verlorener Fleck auf dieser Erdoberfläche ist. Nichts.
Die Kamera sucht noch ein Stück raus und dann sieht man, dass man sieht plötzlich das ganze Sonnensystem und stellt fest, dass dieser Planet Erde, der vorher noch so groß aussah und ganzer Planet, dieser Planet, geht es verloren im ganzen Sonnensystem. Und diese Sonnensystem, was jetzt noch so groß aussieht, das ganze Sonnensystem, was war das erstaunlich für die Menschen, wo sie die größte des Sonnensystems entdeckt haben. Und die Kamera suchen noch ein Stück raus und dann erkennt man, dass diese Sonnensystem gigantisch aussah, das ist verloren ist irgendwo in der Milchstraße. Die Sonne ist nur ein Stern. Und die Kamera sucht noch ein Stück raus und dann sieht man, dass die Milchstraße noch so gigantisch groß aussah, hunderttausend Lichtjahre im Durchmesser, 100.000 Lichtjahre. Diese Milchstraße, die noch so gigantisch groß aussah, von der man früher dachte, das wäre schon das gesamte Universum, danach gibt's gar nichts mehr. Diese Milchstraße, die ist verloren irgendwo unter ganz vielen anderen Milchstraßen und Galaxien hier im Universum.
Wer ist der Mensch in diesem Universum? Wenn man sich das einmal so vorstellt, das ist der Mensch im gesamten Universum. Er ist nicht einmal ein Staubkorn. Er ist verloren irgendwo zwischen Planeten und Sonnen und Sternen und Milchstraße. Mensch. Und dieses Universum, das ist nur der unterste Himmel, nicht der einzige, den es gibt. Es gibt insgesamt sieben Himmel, noch mehr, noch mehr als dieses Universum. Es gibt noch mehr, aber da hörte immer noch nicht auf. Da wird die Schöpfung immer noch nicht auf. Es gibt noch den Thron Allahs. Und der Thron Allahs sind im Vergleich zum Thron Allahs, sind all diese sieben Himmel nichts. Sind nichts. Verloren irgendwo ein Ring in der Wüste, nichts sind sie. Und dann kommt Allah bei allerhöht die Sache auf. Wer ist dieser Mensch im Vergleich zu Allah? Der Mensch ist im Vergleich zum Universum nichts. Aber wenn der Mensch im Vergleich zum Universum nichts ist, was ist er dann im Vergleich zu den sieben Himmeln? Was ist er im Vergleich zum Thron? Und was ist dann der Mensch vor Allah?
Manchmal habe ich mich gefragt, warum hat Allah so ein großes Universum erschaffen? Warum so überwältigend groß? Warum so, warum in einer Art, dass es jede Vorstellung sprengt? Ist das nicht Platzverschwendung? Fragen manchmal die Leute. Aber heute stelle ich es mir manchmal umgekehrt vor. Was wäre, wenn das Universum so wäre, wie die Menschen sich das vor 10.000 Jahren vielleicht vorgestellt haben? Die Erde einfach so eine Scheibe und über der Erde gibt es so eine Art Käseglocke und das ist dann der Himmel. Und dann dieser dunklen Käseglocke, da sind dann so ein paar Lichtpunkte befestigt. Wenn das wirklich das Universum wäre, das wäre vor 10.000 Jahren vielleicht beeindruckend, aber heute nicht mehr. Mit unserer Technologie, heute könnten wir das ganz Universum, alles, was für uns existiert, könnten wir erforschen. Aber das Universum ist nicht so. Das Universum ist so gigantisch groß, dass praktisch keine Hoffnung besteht, dass der Mensch irgendwann einmal nur zum aller nächsten Stern fliegt. Der nächste Stern, unsere Nachbarschaft in der Milchstraße, eine Rakete braucht 50.000 Jahre dorthin. Wie soll der Mensch dahin kommen? Und das ist quasi unsere Nachbarschaft. Wie ist es dann erst mit dem Universum?
Was ist dieser Mensch gegenüber Allah? Und diese Menschen, diesen Staubkorn, irgendwo verloren in einem scheinbar unendlichen Universum. Diese Menschen lässt der Schöpfer von all dem.
[Musik]
Eine Nachricht zu kommen. Vor 1400 Jahren in einer Höhle. Keine, keine richtige Höhle. Das ist mehr so ein kleines Loch in einem Berg. Passt kaum mehr als eine Person rein. Und wenn man drin sitzt, kann man sich nicht richtig bewegen. Wenn man da drin sitzt, dann schaut man schon automatisch Richtung Kaba. Ab diesem Zeitpunkt beginnt das Leben des Propheten. Eigentlich leben, das Leben seines Prophetentums. Bisher waren es viele einzelne Ereignisse, die bekannten nicht einmal so viele. Das ein oder andere etwas aus seiner Kindheit, aus seiner Jugend, dass er als Waisenkind aufgewachsen ist, war bekannt. Dass er als, dass er gearbeitet hat, die Eheschließung mit Khadidscha, der Wiederaufbau der Kaaba. Das sind so vereinzelte Ereignisse von hier und von da. Das war nicht viel. Aber wenn man sich das alles anschaut, dann erkennt man eines: Der Prophet wurde auf etwas vorbereitet. Er wurde auf etwas vorbereitet.
Er wusste, Aisha, die Frau des Propheten, zuerst begann die Offenbarung beim gesamten Allahs mit einem wahren Traumgesicht. Er sagt, keinen Traum, der sich nicht wie das Morgenlicht bewahrheitet hätte. Danach sucht er die Einsamkeit und zog sich häufig in die Höhle von Hira zurück. Was meint Aisha damit? Aisha sagte, eine Zeit lang hat der Prophet etwas geträumt und das, was er träumte, ist so wahr geworden, wie am nächsten Tag die Sonne aufgegangen ist. In der Nacht hat etwas geträumt und als er aufgestanden hat, sich in der Stadt bewegt ist, vielleicht zum Markt gegangen und das, was er träumt, ist genauso passiert. Ich stellte mir das manchmal so vor, wie das ist, wenn man nachts etwas träumt und man hält es einfach nur für einen Traum, dann steht am nächsten Tag auf und genau das passiert. So, so detailliert. Ich weiß nicht genau, was er träumte. Vielleicht, dass er zum Markt geht und etwas kauft und mit dem Händler feilscht und am Ende kommt dann bestimmt der Preis heraus und dann nimmt das nach Hause. Und das kommt da vielleicht in der Nacht und am nächsten Tag steht da auf, er geht zum Markt, weil er das sowieso kaufen will und genau das passiert. Er sieht genau diesen Händler, wie er in dem Traum gesehen hat und er feilscht runter auf genau den Preis, den im Traum gesehen hat und alles passiert ganz genauso. Und das passiert nicht eine Nacht, das passiert sechs Monate lang. Wie kann man da nicht merken, dass man auf etwas vorbereitet wird? Das war die Zeit vor dem Prophetentum. Das ist das, was ich beschrieben hat mit dem wahren Traumgesicht. Der Prophet hat etwas im Traum gesehen und es ist so wahr geworden, wie das Morgenlicht.
Träume bei einem Menschen sind von drei Arten. Das bei jedem Menschen so. Ein Mensch hat Träume von drei Arten. Die erste Art ist ein Traum von Allah. Das ist im Allgemeinen ein schöner Traum, ein Traum, den man, den man genießt, an dem man sich gerne erinnert. Und wenn man dort etwas sieht oder wenn man etwas erkennt, dann geht das wahr. Das kann einfach sehr direkt sein, was man so erlebt und was einfach zu erkennen ist. Es kann aber auch ein Traum sein, der interpretiert werden muss. Es gibt ein bestimmtes System dafür. Es gibt auch Leute, die sich damit auskennen und wenn man zu ihnen geht und berichtet von diesen Traum, dann können die sagen, okay, das und das wird in deinem Leben passieren und das wird dann auch so sein. Das ist ein Traum von Allah. Der muss nicht morgen in Erfüllung gehen. Das kann morgen sein oder nächste Woche oder auch in zehn Jahren, aber das sind, das sind Träume von Allah und Träume von Allah sind immer was Schönes. Es sind keine Träume, von denen man Angst hat. Man erinnert sich gerne an sie zurück.
Die zweite Art von Traum ist ein Traum von Schaitan, vom Satan selber. Das sind Albträume, ist Träume, die einem Angst machen, am liebsten wieder vergessen würde. Wegen diesen Träumen wacht man auf, macht's auf schweißgebadet manchmal und sie sind niemals wahr. Es kann sein, dass man aufwacht und man denkt, man müsste etwas tun. Das war ein Zeichen von Allah, aber ein solcher Traum ist kein Zeichen von Allah. Das ist eine Sache von Schaitan und man soll auch nicht danach handeln. Man soll es auch nicht jemand anderem sagen, vielleicht wird er ein Urteil darauf basierend fällen und gibt dir dann einen Rat, mach dies oder mach das, aber das ist immer ein falscher Traum. Das ist ein Traum, den du am besten für dich behältst.
Und dann gibt es noch Träume, die von uns selbst sind, sozusagen einfach Träume, dass man tagsüber was gesehen hat, was erlebt hat, bleibt am heutigen Tag oder irgendwann vor einigen Jahren und das wird dann im Körper verarbeitet zu einem Traum. Es ist etwas, was man im Schlaf sieht. Das sind die drei Arten von Träumen, die Menschen haben kann. Und der Prophet hatte in der Zeit vor dem Prophetentum hat er deutlich Träume. Da gab es nichts Großartiges zu interpretieren. Sie waren sehr leicht zu verstehen und er hat gesehen, dass das, was er träumte, dass es wahr geworden ist. Es ist so sicher wahr geworden, wie die Sonne aufgegangen ist. Für eine Zeit von sechs Monaten.
Der Prophet sagte auch vom Prophetentum bleibt nichts mehr übrig, außer den frohen Botschaften. Was sind die frohen Botschaften? Und er sagte, es sind die guten Traumgesichter. Das sind diese Träume, indem man manchmal etwas sieht, mit denen Allah einem etwas zu verstehen gibt, die interpretiert werden können und das wird wahr. Es ist wie eine Form des Prophetentums. Ein Prophetentum in der Art, wie es der Prophet aus dem erlebt hat, gibt es nicht mehr. Das ist mit ihm zum Ende gekommen, aber in dieser Form, dass Allah einem Träume schickt, das gibt es noch bis zum Jüngsten Tag. Und der Prophet hat aber das dann sagte, das Traumgesicht eines Gläubigen ist ein Teil von 46 Teilen des Prophetentums. Traumgesicht, ein Traum von Allah, der wahr wird, das kann auch ein Gläubiger haben. Und diese Art von Träumen sind ein Teil von 46 Teilen des Prophetentums.
Man fragt jetzt, wieso 46? Ist eine vielleicht eine komisch anmutende Zahl. Ein Teil von 46 Teilen des Prophetentums. Es gibt Gelehrte, die das versucht haben zu interpretieren, zu erklären und sie sagten, dass die Zeit, in denen der Prophet diese Art von Träumen hatte, sechs Monate betrug. Es waren sechs Monate, in denen der Prophet das um diese Art von Träumen hatte und das Prophetentum im Anschluss daran dauerte 23 Jahre und sechs Monate. Im Verhältnis zu 23 Jahren sind genau wie ein Teil im Verhältnis zu 46 Teilen. Normalerweise ist am besten, aber das ist eine Möglichkeit Erklärung davon. Diese Art von Traum, dieser kleine Teil vom Prophetentum, der kann auch einem Gläubigen zu Teil werden.
Und in dieser Zeit, wo der Prophet vorbereitet wird, wo er diese Träume hatte, zog er sich häufig in die Höhle Hira zurück. Das ist die bekannte Höhle in der Nähe von Mekka, Höhle der Offenbarung. Und es ist, wie gesagt, nicht, nicht so sehr eine Höhle. Wenn man mal da gewesen ist, dann merkt man, kann eine Person drin sitzen. Und wie es im Hadith heißt, übte er dort die innere Einkehr. Innere Einkehr, das heißt, von außen betrachtet wird man sagen, ey, meditiert er, machte sich Gedanken, er dachte viel nach. Und das macht er also einige Tage, bis er wieder zu seiner Familie zurückkehrte, nahm sich neuen Proviant mit und ging wieder zurück. Und er liebte diese, diese Zeit der Zurückgezogenheit. Er liebte es von Zeit zu Zeit, sich in diese Höhle zurückzuziehen. Eine viel beliebte Stadt. Es war einiges los und er macht das einfach alleine zusammen mit Allah, einfach diese Zeit genießen mit Allah, Allah anbeten, über ihn nachdenken, über die Schöpfung. Und das alles, wenn man, wenn man die Kaaba sehen kann. Es ist etwas ähnliches, was wir im Alltag versuchen herzustellen mit dem mit dem Gebet beispielsweise. Wenn wir die Hände heben zum Takbir, wir sagen Allahu Akbar. Lässt du dich einfach nur eine Geste? Wir lassen quasi die Welt hinter uns. All das, was uns beschäftigt, das sollen wir hinter uns werfen. Das ist diese Geste. Man lässt alles hinter sich. Und was er sagen bedeutet, Allah ist größer als alles, was uns hier in dieser Welt gibt. Das interessiert uns nicht so sehr. Jetzt beginnt ein Moment für uns, nur noch Allah interessiert.
Diese Momente der Zurückgezogenheit, das sind die Momente, wo man Allahs gedenkt. Nach dem Gebet, ja, bestimmte Dinge gesagt. Man spürt es besonders in der Nacht, wenn man im letzten Drittel aufsteht, wenn die Welt noch schläft und man betet ein wenig, liest etwas aus dem Koran. Es sind, es sind besondere Momente. Es sind eigentlich die Momente der tiefen Verbundenheit mit Allah. Mehr, es ist viel mehr als das, was uns YouTube oder Facebook geben kann. Das sind alles Dinge hier von dieser Welt. Und es ist auch schön, wenn man, wenn man diese Dinge nutzt, um um sich islamische Vorträge anzuschauen, um sich weiter zu bilden, aber es hat alles auch eine gewisse Ablenkung in sich. Am Ende ist man immer beschäftigt mit einer Sache von dieser Welt. Bei einem Video, bei einem Vortrag, selbst wenn man in einer Halle mit Menschen sitzt, das alles lenkt einen ab. Aber das, was die Seele braucht, ist eine Zeit nur mit Allah. Etwas nur zwischen dir und Allah.
Und wir müssen manchmal aufpassen, dass wir, dass wir im Trubel des Alltags und mit all den Möglichkeiten, die wir heute haben, mit Internet und Handys, was es nicht alles gibt, dass wir diese Zeit, die wir alleine mit Allah verbringen, dass wir diese nicht vernachlässigen, dass wir sie ersetzen durch alles andere. Bei allem anderen sind, ist immer auch diese Welt beteiligt, immer auch andere Menschen, immer es irgendetwas anderes, was einem ja, was was einen ablenkt, was einen aus dieser Zeit mit Allah wieder ein Stück herausholt. Wir sollten auch eine Zeit haben, die wir nur Allah widmen und diese Zeit sollte auch einen Teil unseres Tages einnehmen, nicht nur ein paar Minuten während des Gebets. Was ist das für eine Haltung gegenüber Allah, wenn man praktisch nur die Zeit mit Allah verbringt, wenn jemand anderes dabei ist? Wie wäre das bei einem Freund, wenn ich einen Freund nur dann besuche, wäre aber noch zwei oder drei andere dabei sind? So ungefähr ist das. Und wenn man diese Zeit alleine mit Allah verbringt, dann weiß man auch immer, dass man aufrichtig ist. Wenn man von Menschen umgeben ist, dann weißt du nie genau, warum bist du eigentlich hier? Damit meine ich nicht immer nur, dass man vielleicht hier ist, damit die Menschen einen sehen. So deutlich muss es gar nicht sein, aber vielleicht ist man hier wegen der Geselligkeit, für sei. Vielleicht besuche ich einen Vortrag in einer Halle, weil ich mir den Vortrag anhören möchte, um davon zu profitieren, aber auch, weil das ein schönes Event ist, weil ich weiß, es gibt etwas Leckeres dort zu essen, es gibt auch viele Menschen, es wird ein schöner Tag, es macht mir Spaß mit zu organisieren. Das ist alles richtig und das alles schön, wenn man das macht, aber es kann sein, dass die Aufrichtigkeit gegenüber Allah darunter leidet.
Dann haben wir nur noch eine Zeit mit Allah, nur du und Allah. Es gibt Weisheiten, die sich einen nicht, weil man liest oder sich mit Leuten unterhält oder weil man Vorträge hat, die entschlüsseln sich, wenn man darüber nachdenkt. Denken sie denn nicht eindringlich über den Ort nach oder sind auf ihren Herzen Schlösser? Dies ist der Depp oder dieses Nachdenken, dieses tiefe gründliche Nachdenken, das geht nur, wenn man alleine ist. Mit einer Einsamkeit von Zeit zu Zeit hat einen gewissen Wert. Die Seele erholt sich in dieser Zeit. Wir werden den ganzen Tag bombardiert mit leichtem Entertainment, viel Lachen, viel Entertainment, mit viel Zeit mit der Familie, viel Zeit mit Menschen, viel Zeit vertreiben. All diese Dinge haben einen Platz im Leben, aber diese leichte Form der Unterhaltung ist wie Junkfood für die Seele. Es ist nichts Gesundes. Und damit will ich gar nicht sagen, dass Entertainment schlecht ist. Entertainment hat auf seinem Platz, aber die Seele braucht etwas anderes. Es ist genau wie tatsächlich wie mit Fastfood von McDonald's. Das ist nicht per se schlecht oder ungesund, aber wenn man sich nur noch davon ernährt, dann verliert man irgendwann den Geschmack an den guten Sachen, an den gesunden Dingen, an Gemüse und Obst. Wenn man sechs Monate bei McDonald's ist, dann schmeckt einem das alles nicht mehr. Und genauso ist es mit mit unseren Gottesdiensten, mit den Gebeten, mit Gott anlesen. Woran liegt das? Hast du heutzutage schwer, 20 Seiten zu lesen, obwohl es leicht ist, 20 Seiten in einem Buch zu lesen oder dieselbe Zeit mit Netflix zu verbringen? Woran liegt das? Weil wir nur noch diese leichte Form der Unterhaltung gewohnt sind. Das, was gesund ist für die Seele, das kennen wir kaum noch.
Also das, was der Mensch braucht, der Mensch braucht seine Zeit alleine mit Allah. Und der Prophet, als er merkte, er wird auf etwas vorbereitet, eine große Sache kündigt sich an, er wusste, was zu tun ist. Er hat seine Zeit mit Allah verbracht. Diese Zeit, die lehrt einen auch zu sehen. Und damit meine ich das Sehen mit den Augen. Der Körper hat seine Art zu sehen, ja, das tun wir mit den Augen. Das funktioniert auf eine bestimmte Art und Weise. Ein Lichtstrahl kommt ins Auge und mit dem verarbeiteten Produzenten das ganze um in elektrische Signale. Es kommt ins Gehirn und dann entsteht daraus ein Bild. So sehen wir mit den Augen. Und wenn die Augen verdeckt sind oder verschleiert, dann sehen wir nichts mehr. Und genauso sieht man auch mit dem Herzen. Ganz genauso sieht man auch mit dem Herzen. Und der Blick des Herzens kann auch getrübt werden, dass das Herz irgendwann nichts mehr sieht. Und das passiert, wenn wir uns dieser Welt zu sehr hingeben, zu viel Entertainment, zu viel. Ein Kind, das geboren wird, was noch nicht so diese Junk-Food-Erfahrung gemacht hat, sieht viele Dinge sonnenklar, einfach so mit einem angeborenen Verstand. Dinge, die man heute manchmal Erwachsenen erklären muss, aber das Kind erkennt das einfach, weil dem Kind dieser Blick auf die Welt gar nicht genommen wurde. Das Kind ist wie ein weißes Blatt Papier, ohne jeden Zweifel.
Liegen die Zeichen der Schöpfung von Himmel und Erde und dem Wechsel zwischen Tag und Nacht, Zeichen für die Verständigen in dieser Schöpfung. In dem, was wir draußen sehen, liegen Zeichen für die Verständigen. Verständigen, dafür gibt es mehrere Ausdrücke. Ausdruck ist hier sehr schön, die Leute von Albert. Das kommt von Lupe. Dieses Wort und das Wort Lupe ist eigentlich ein Kern von einer Sache, das worum es geht. Wenn ich so einen Obst habe wie eine Banane und dann entferne ich die Schale und dann kommt das zum Vorschein, worum es eigentlich geht. Die Schale werfe ich einfach weg. Das ist Lupe, die eigentliche wichtige Sache. Das sind Dinge, die erkennt man, wenn man sich mit der Schöpfung da draußen beschäftigt. Der Mensch hat einen angeborenen Verstand und der funktioniert anders als das, was wir Logik nennen. Logik ist es nicht das Gleiche. Logik lässt uns erkennen, dass zwei plus zwei vier ist oder dass Moskau nicht die Hauptstadt von Deutschland ist. Das sind Dinge, die wir lernen mit einem Verstand, richtig und falsch. Verstanden, das lernt man, aber es gibt eine andere Form von richtig und falsch und die ist angeboren. Dinge, die man erkennt, einfach mit dem Verstand, der einem gegeben wurde.
Wenn ein Baby vor einem liegt und man fängt an zu schnipsen, warum schaut das Baby in die Richtung? Es hat doch gar nicht gelernt, dass es beim Schnipsen etwas zu sehen gibt. Doch, das weiß es, aber nicht, weil es das in der Schule gelernt hat. Es hat einen Verstand, mit dem es zur Welt gekommen ist. Es weiß, dieses Schnipsen hat eine Ursache und wenn ich dahin schaue, dann kann ich diese Ursache erkennen. Das ist ein Verstand, mit dem Menschen zur Welt kommen. Und diesen natürlich angeborenen Verstand, den verliert man, wenn man sich nur noch mit dieser Welt beschäftigt. Man sieht nicht mehr die Dinge, um die es eigentlich geht. Und die Leute, die Zeichen in der Schöpfung von Himmel und Erde erkannt haben, das waren diese Leute, die diesen Verstand bewahrt haben. Sie haben sich ein wenig zurückgezogen. Wenn der Prophet das, was hat er dort gemacht? Wenn du Tage verbracht hast, was war das, was ihn beschäftigt hat? Sicherlich hat darüber über Allah nachgedacht, über die Schöpfung. Was ist der Sinn von alledem? Herr, was möchte Allah von ihm? Worauf bereitet er ihn vor? Aber da war noch mehr. Es gab noch mehr als das, was ihn beschäftigt hat.
Seine, niemals wirst du bei Allah eine Schande erleben, denn du bist derjenige, der die Verwandtschaftswand gepflegt, die Wahrheit spricht, dem Schwachen hilft, den Gastfreundlich aufnimmt und dem Notleidenden unter die Arme greift. So hat seine Frau Khadidscha die Propheten. Der Prophet war sehr engagiert. Er war wie ein, wie ein Hilfsarbeiter, so könnte man ihn beschreiben. Er wollte etwas Gutes in der Gesellschaft bewegen. Er wollte die Gesellschaft zum Positiven verändern. Aber wenn man mal in einer Hilfsorganisation beschäftigt ist, da merkt man manchmal, wie hilflos dieses, dieses Unternehmen ist. Man möchte immer was bewirken, aber man stellt fest, dass es jedes Jahr nur schlimmer wird. So ist die Situation heutzutage. Man geht in irgendein Land und möchte dort helfen und hilft auch, aber am Ende des Jahres schaut man dann, stellt man oft fest, dass die Situation, obwohl man geholfen hat, noch schlimmer geworden ist. Wie kann man gar nicht depressiv werden?
Aber was ist jetzt die Lösung an sich? Was ist die Lösung für das, das Problem ist die Ungerechtigkeit, Verbrechen, Armut? Was ist, was ist die Lösung von all dem? Zwei Dinge haben ihn deswegen beschäftigt. Wie komme ich zu meinem Schöpfer? Was ist meine Beziehung zu Allah? Und die zweite Sache ist, wie beseitige die Ungerechtigkeit in der Gesellschaft? Und für beides hat er eine Antwort bekommen. Für beides. Er war derjenige, der erfolgreich war auf diesen beiden Ebenen, auf weltlicher Ebene, was die Gerechtigkeit innerhalb der Gesellschaft betrifft und auch auf religiöser Ebene und die Menschen mit Allah zu verbinden. Das waren die beiden Gebiete, in denen der Prophet erfolgreich war. Und dieser Erfolg begann von 1.400 Jahren mit dem Ereignis, dass die Geschichte der Menschheit verändert hat, als eines Nachts der Prophet in dieser Höhle heraus und der Engel gibt mit einer mit einer einfachen Anweisung: Im Namen deines Herrn, der erschaffen hat. Damit endete sich der Kurs der gesamten Menschheit.
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