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Heilung verletzter Gefühle, Gedanken u. sozialer Kontakte - Gesundheit der Seele

Haus des Gebetes Medjugorje Skapulierbruderschaft25:22

Transcription

Liebe Freunde, jeder Mensch braucht innere Heilung und Befreiung. Der eine mehr, der andere weniger. Ich möchte jetzt etwas ganz Wichtiges dazu sagen über verletzte Emotionen, seelische Wunden und euer Unterbewusstsein, das so vielen echte Streiche spielt. Und Gott wird dir helfen, wenn du jetzt mitgehst. Und am Ende beten wir dann auch noch um Heilung.

Oft leugnen wir unsere eigenen Fehler und unsere Schuld und geben sie den anderen. Und doch wissen wir, dass etwas bei uns selber nicht stimmt. Halten wir uns nicht für unfehlbar. Das sind wir nicht. Zu einem Auskommen mit anderen zurückzufinden, das verlangt uns etwas ab. Verstecke dich auch nicht dahinter zu sagen, Krankheit, der Doktor hat gesagt, es handelt sich um eine Krankheit. Versteck dich nicht dahinter. Sicherheit für das richtige Verstehen gibt uns nur die Einsicht der eigenen Fehler und das Bekenntnis hierzu und die Bereitschaft daran zu arbeiten. Guter Wille reicht nicht. Eine Person, die sich nicht bekennt, das heißt, entschuldigt für ihre Fehler und alles nur beim anderen, sie zeigt den Mangel an Einsicht und der Bereitschaft und sie isoliert sich selber immer mehr. Und so viele gehen auf diesen gefährlichen Weg und spornen andere noch dazu an, immer gefühlloser, blinder und egoistischer zu werden. Nur noch ertragen und irgendwie auskommen, nur noch so Zweck-äh-Gemeinschaft, ja, ohne echte Einheit.

Liebe Freunde, das darf keine Option sein. Dialog miteinander, sprechen über Empfindungen, über das Innerste, sich Gedanken machen und auch austauschen über Reaktionen, über Probleme, die es gibt. Das ist notwendig im zwischenmenschlichen, im Miteinander. Ja, und so viel geschieht unbewusst, ja, dass man Dinge unbewusst tut, dass man Dinge, Verhaltensweisen, die man an den Tag legt, oft gar nicht nachvollziehen kann, also die aus dem Unterbewusstsein geschehen.

Liebe Freunde, ihr müsst wissen, wir haben ein inneres Gebäude, ja, da sind Räume in uns. Da gibt es einen großen Saal sozusagen, das ist das Bewusstsein. Und dann gibt es verschiedene Räume in unserer Tiefe, ja. Und diese Räume, die, die Treppen, die dorthin führen, oder auch Aufzüge, die sind oft defekt. Die Aufzüge funktionieren nicht mehr, die Treppen sind zugekippt und die Beleuchtung geht auch nicht mehr, ja. Man vernachlässigt das, wie so manche Kellerräume, und das Ganze ist echt richtig gefährlich und da muss man dran arbeiten. Man muss Einsicht in sich, in diese tiefen Räume erlangen und man muss sie wieder einfach sichtbar machen, ja. Man kann nicht alles vorenthalten. Natürlich wird es immer Bereiche geben, die nicht alle oben in diesem Saal sein können. Es muss auch die Räume geben, aber wir müssen sozusagen wissen, was wir in diesen Räumen eigentlich aufbewahren. Du musst das anschauen, du musst das wissen, was habe ich in meinem Keller, was habe ich in welchem Raum, ja. Du musst die Treppen musst du freilegen, zugänglich machen, die Aufzüge reparieren, du musst gute Beleuchtung in diese Räume bringen.

Und wenn du mich fragst, wie geht das im Einzelnen, z.B. wenn man gewisse Übungen auch beginnt, dass man sich selber betrachtet, ja, dass man sich sozusagen begleitet bei verschiedenen Dingen, begleitet durch den Tag und sich hinterfragt, warum tue ich das und das, was sind die wirklichen Beweggründe auch dahinter, ja, warum reagiere ich so wirklich. Das Hinterfragen, das Anschauen auch die Situationen und vor allen Dingen, man braucht die Hilfe anderer, wirklich wissen, ich mache auch Fehler, fragen, warum reagiere ich so, ja, wie habe ich in diesem Konflikt, in diesen schweren Begegnungen, warum habe ich so und so reagiert, wie habe ich reagiert, eben und warum habe ich so reagiert, z.B. dass ich aus der Haut fahre, so extrem emotional reagiere, ja, warum so stur, stolz, unehrlich, vielleicht arrogant und einfach blöd, ja.

Es ist ganz wichtig, dass wir aufrichtig sind, ja, dass wir ehrlich sind, aufrichtig. Das heißt, echt gerade stehen im Leben, ja, aufrecht, ja. Das heißt eben nicht geistig so auf dem Sofa liegen, dieses träge, sondern wach, ja. Wir sollen wach sein, ja. Das ist eine christliche, eigentlich eine christliche Grundhaltung, ja, die Wachsamkeit, nicht zu verwechseln mit Ängstlichkeit, aber wach zu sein, aufmerksam zu sein, ja, sein Umfeld anzuschauen, zu beobachten, seine Mitmenschen und alles um sich rum wahrzunehmen. Viele nehmen gar nichts mehr wahr. Wenn ich manche Menschen frage, hast du gerade die schönen Blumen gesehen, hast du den herrlichen Sonnenaufgang heute Morgen gesehen, hast du die Vögel singen hören, da geht schon los, dass manche sagen, wie, wo, was, hab nichts mitgekriegt, ja.

Und dann eben diese Ehrlichkeit, Ehrlichkeit, ja, da steckt da schon drin, ja, wenn du ehrlich bist, dann bist du erhebend. Und wir brauchen die Liebe, sonst geht nämlich gar nichts, ja. Liebe zum Gegenüber, Liebe zum Nächsten und auch zu uns selbst. Denn die Liebe ist der Schlüssel zur Sichtbarkeit und zum Glück und zwar in allem, in allem zwischenmenschlichen. Die Liebe ist die Lösung für all unsere Probleme. Die Liebe ist Geist und sie ist kraftvoll, mannigfaltig. Die Liebe ist Leben, die Liebe ist Freude, die Liebe ist Wohlwollen, gütig, aufmerksam. Sie sieht das Gute, sie macht das Gute und Schöne groß und bewahrt es. Und das Schlechte, viel Schlechtes ignoriert sie, was man wirklich ignorieren muss. Aber anderes bringt sie ans Licht. Und Liebe ist immer tat, immer tatkräftig. Und unsere Devise sollte sein, liebenswert zu sein, eben. Und da muss jeder sich auch hinterfragen, ja, wirklich fragen, bin ich liebenswert, bin ich es wert, geliebt zu werden. Mein Tun, wie verhalte ich mich anderen gegenüber. Und wenn wir immer mehr in ungeheuchelter Liebe denken und handeln, dann werden wir gesund und dann ist alles, unser Verhalten wird richtig sein.

Ein Mensch, dessen Fehler wir kannten und doch ihn akzeptieren konnten und dann plötzlich nicht mehr, das zeigt, dass wir in Liebe auf ihn geschaut haben, dass wir ihn lieben konnten, ja. Er hat sich vielleicht gar nicht so schlecht verändert, wie wir es ihm zu denken und zuzuschreiben, sondern wir sehen ihn nicht mehr in Liebe an.

Du sagst jetzt vielleicht, gut, aber es gibt bei mir echte Probleme. Dann z.B. noch ein Rat, dann lege dein Augenmerk z.B. auch mal auf die innere Ordnung, denn oft ist bei uns etwas in Unordnung geraten. Wir haben in uns auch sozusagen wie Fächer, wie Regale und etwas, was oben steht, oben gestanden hat, haben wir eben vielleicht ganz unbewusst an eine andere Stelle gestellt, nach unten und oben etwas anderes hin, ja. Das heißt eben, die Bedeutungen haben wir vertauscht, ja, die Gewichtigkeit, ja, wo wir uns wirklich fragen müssen, was ist mir wichtiger geworden, z.B. meine Arbeitskollegen, irgendwelche Freunde, vielleicht sind mir wichtiger geworden als mein Ehepartner, ja. So, ich selber leide jetzt da drunter und spreche dem anderen Schlechtes zu, aber in Wirklichkeit liegt der Fehler genau hier, ja. Wir haben etwas vertauscht und das muss man sich bewusst werden und wieder innerlich an die richtige Stelle stellen, ja. Also wirklich diese innere Ordnung, wo man weiß, das gehört ja gar nicht dahin, das gehört an die Stelle und eben diese andere Person gehört an eine andere Stelle. Das heißt nicht, sie davon zu jagen und wegzuschmeißen, ja, aber einfach die Bedeutsamkeit, diese andere Person, ja, ihre Meinung, Vorstellungen und so weiter, das kommt danach, ja. Das sind auch das sind menschliche und göttliche Ordnung, die wir brauchen und das braucht Opfer, ja, das braucht Liebesopfer. Jetzt muss man auf etwas verzichten, ja, aber es wird schön, weil da liegt unser Glück.

Und wir brauchen dazu Gottes Hilfe. Wir schaffen das oft gar nicht, auch wenn wir es dann schon erkennen und deswegen ist wichtig, dass wir Gott um seine Hilfe bitten. Hilf mir, mein Gott, hilf mir, gib mir die Kraft dazu, gib mir das Licht dazu. Hilf mir, mein Gott. Und erinnere dich, du hast Versprechen gegeben. Wie viele vergessen ihr Eheversprechen in guten und in schlechten Zeiten, ja, in bösen Tagen, die gibt es für alle Menschen. Wir sind im geistigen Kampf und da heißt es, die Treue zu wahren. Liebe Leute, ja. Und wie viele in geistigen Gemeinschaften und überall, ja, da die Treue halten, ja, Gott die Treue halten, wenn du um deines Glaubens willen verfolgt wirst. Und du hast Verantwortung, ob du willst oder nicht. Verantwortung ist schön, es ist gut, ja. Und da liegt deine Aufgabe, du hast Aufgaben, du wirst gebraucht, ja. Und da, wo du gebraucht wirst, ist, wo deine Aufgabe ist, wo dein Versprechen ist und alles da liegt dein Glück, da ist die Quelle von Leben, von Freude und Frieden. Und wenn wir eben diese innere Unordnung geschaffen haben, ja, dann finden wir da kein Glück mehr.

Heute jammern so viele rum, ja, die sehen auch dann gar nicht z.B. auch, wie viele Eltern haben es so schwer, ja, weil einfach auch durch die ganze, das ganze Drumherum, das geht schon los äh mit unserer Politik und dann in den Medien weiter und überall in der Gesellschaft, wo z.B. dem Vater seine Aufgabe aberkannt wird, der Mutter und so weiter, den Müttern wird so schwer gemacht und die Kinder werden zu einer Last. In Wirklichkeit sind die Kinder Quelle des Lebens, sind Gegenwart Gottes in ihrem Leben, sind große Freude, auch wenn sie quieken und Dummheiten machen, ja, aber das muss man wiederfinden, daran muss man festhalten. Ich kenne auch junge Familien, die haben sieben, ich kenne Familien mit neun und zehn Kindern, ja, und die sind glücklich und ausgeglichen und andere kriegen mit einem Kind zu viel und der Grund liegt genau hierin, was ich jetzt gesagt habe. Wirklich, bitte darüber nachdenken, ja, und darin liegt wohl das Wohlführen, Freude und Wohl, wenn du deine Aufgabe wieder bejahst, wenn du sie wieder annimmst.

Du siehst, die Wunde muss behandelt werden, nicht mehr zudecken und sich sagen, die anderen sind einfach die Übeltäter, das Leben ist so schlecht. Nein. Gut, verletzte Emotionen können häufig überhaupt nicht mehr heilen, weil tatsächlich nicht alles nur von dir verlangt werden kann, das stimmt auch, ja. Die anderen sind eben auch krank, die anderen sind auch in Unordnung, den anderen fehlt auch die gute Kraft, die Orientierung, da der Beistand Gottes, ja, weil sie nicht wissen zu beten, nicht wissen, welches Glück es ist, welche Freude, welche Verbindung es wieder schafft, sich mal zu entschuldigen und dieses Dienen, eben dem Leben zu dienen. Und für so viele sind die anderen einfach so unerträglich geworden. Und wie gesagt, es liegt nicht einfach an dem einen, das stimmt, ja.

Liebe braucht Landebahn, Liebe braucht Gegenüber, braucht Öffnung des anderen, braucht Raum, ja, das stimmt. Aber wie gesagt, jeder muss daran arbeiten, ja. Noch ein ganz wichtiger Punkt dabei, gerade die Eltern oder wenn es nicht die Eltern sind, Erzieher und die Menschen, die man vor der Nase hatte, die eigentlich Vorbild sein sollten. Sie haben gemacht, sie haben auch nicht alles geschafft, ja. Und da sind so viele Dinge geschehen, ja, z.B. Gedankenmuster, die einem vermittelt sind, wie denkt man in gewissen Situationen und über gewisse Leute und Ereignisse, wie denkt man darüber, in welchen Schemen auch, ja. Und das alles, und das ist ganz wichtig, dass man da reingeht, dass man das mal betrachtet, dass man so seine Kindheit mal betrachtet, die Jugendzeit auch, ja, oder die Leute, mit denen man so zusammen war, was da alles ein vielleicht geprägt hat und was der Korrekturbedarf manchmal ist, das ist ganz einfach, ja. Man denkt da drüber nach, z.B. eben, also ich fahre so aus der Haut, ich reagiere so hartherzig, abweisend, ich verschließe mich immer wieder oder unfreundlich, gefühllos und so weiter zu sein. Und wo man wissen muss, wo man also schauen muss, was war denn auch so los, ja. Und wo man ganz leicht oft diese Fehler dann einfach erkennen kann bei den Eltern, ja. Und wo man weiß, das braucht Korrektur, aber die Korrektur muss ich immer an mir vornehmen, weil ich ja in diesen Schemen drin bin, in diesem verkehrten Fühlen und Denken auch, ja. Eben und auch mit den unseren ganzen verletzten Emotionen, ja, dass ich eben weiß, ja, ich bin verletzt worden und alles und ich kann aber damit lernen umzugehen, Stück für Stück. Es geht nie auf Knopfdruck, ja. Und dass man sich daran macht, dass man Dinge durchdenkt und dass man das dann korrigiert, dass man weiß, so brauche ich nicht mehr reagieren.

Und wie gesagt, diese Hilfe Gottes brauchen wir. Wir brauchen den Heiligen Geist, liebe Leute, diesen Geist der Liebe, der uns hilft, der alles neu macht, wie Jesus gesagt hat, ja, der uns zu einer neuen Schöpfung macht, wenn wir uns auf diesen Weg mit Jesus einlassen. Und jetzt, jetzt lade ich dich ein, lass uns das alles jetzt Jesus übergeben, ja, deine verletzten Gefühle, deine ganzen Fragen, Sorgen, dass wir waren der Sturm, wir wenden uns jetzt an Jesus.

Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Herr Jesus Christus, wir kommen jetzt zu dir. Wir wissen, dass du uns hörst, dass du da bist. Wir glauben, dass du da bist, dass du uns jetzt hörst und erhört. Wecke jetzt den Glauben in uns, öffne uns, sende dein Licht in unser Inneres, erleuchte unser Herz, unseren Geist, unser Leben. Hilf uns, uns anzuschauen, uns zu betrachten, mit uns durch den Tag zu gehen. Zeige uns, was wir ändern sollen und ändern können. Herr, wir bitten dich, befreie uns. Befreie uns vom bösen Geist, befreie uns vom verkehrten Denken. Heile unsere Gefühle. Wir wollen uns jetzt von deinem Geist, von deinem Wort leiten lassen. Herr, heile uns Seele, Geist und Leib. Heile uns jetzt in deiner Liebe und Barmherzigkeit. Heile uns, damit wir dich loben und ehren können. Lass uns dich jetzt erfahren, dass du da bist, du der Weg, die Wahrheit und das Leben. Segne uns, stärke uns, mach alles neu. Wir wollen nicht zurückschauen, sondern auf dich.

Ja, und für manche wäre es auch echt angebracht, mal intensive Tage wirklich mehrere Tage sich ganz der Heilung zu widmen, sich mit sich selbst zu befassen und diese vielen Ablenkungen beiseite zu lassen. Wirklich schau mal irgendwie, ob du nicht mal einen Weg findest für innere Heilung, auch an Exerzitien teilnimmst oder sowas, oder auch eine richtig gute Wallfahrt, ja, wo gebetet wird, wo man sich beschäftigt, Gott mit dem Heil des Menschen, der Heilung des Menschen und alles, ja, dass du damit noch mehr Hilfe erfahren kannst, ja. Und einfach auch die Begeisterung, ja, für das wahre Leben, ja. Und am Ende von meinem Beitrag hier werden auch noch ein paar Vorträge von mir eingeblendet. Vielleicht ist noch was für dich dabei, oder geh auch mal auf unseren Kanal schauen. Vor allen Dingen geh wirklich im Vertrauen auf Gott und in dieser Bereitschaft, dich zu verändern, besser zu werden. Erwarte nicht alles von den anderen.