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Die 10 gruseligsten kurzen Horrorgeschichten zum weitererzählen!

CreepyPastaPunch13:08

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Geschichten müssen nicht immer unbedingt sehr lang sein. Man braucht kein anderthalbstündigen Horrorfilm, dahin erst wirklich das Fürchten lehrt. Manchmal reicht es, wenn man eine kurze, knappe Geschichte hört, dass einem das Blut in den Adern gefriert, dass sich alle Haare aufstellen und dass man das Gefühl hat, man wird diese Nacht nicht mehr schlafen können. Heute kommen für euch zehn wirklich gruselige und kurze Horrorgeschichten, von denen manche laut den Autoren sogar wahr sein sollen. Diese Geschichten könnt ihr auch alle weiterzählen, wenn ihr mal dazu Lust habt, und lehnt euch jetzt zurück und hört gut zu bei den zehn gruseligen, kurzen Geschichten. Viel Spaß.

Ich lag noch leicht verschlafen im Bett. Es war Samstag und ich konnte ohne Probleme etwas länger faulenzen als sonst. Irgendwann stand ich auf und nahm unser Babyphone mit und ging zu meinem Schreibtisch. Ich hörte dabei zu über das Babyphone, wie meine Frau unserem kleinen Engel immer wieder etwas vorsang und musste lächeln, als sie ihm sagte: "Schlaf ein, schlaf ein." Mein Lächeln blieb so lange auf meinen Lippen, bis ich die Haustür öffnete und meine Frau mit den Einkäufen reinkam.

Ich checkte vor einigen Tagen auf meiner Reise in ein kleines Hotel ein paar Kilometer von Kiew entfernt ein. Es war recht spät und ich vermute, ich sagte der Frau an der Rezeption, dass ich ein Zimmer wollte und sie sagte mir auch direkt die Raumnummer und gab mir einen Schlüssel. Doch bevor ich zu meinem Zimmer gehen konnte, mich hinzulegen, flüsterte sie mir noch etwas zu. Sie sagte: "Noch eine Sache, mein Freund. Es gibt dort oben einen Raum ohne Zimmernummer, der immer verschlossen ist. Gucken Sie niemals durch das Schlüsselloch dort hinein." Ich war verwirrt, doch nahm meinen Zimmerschlüssel, ging auf mein Zimmer. Mich interessierte dieser Raum kein Stück. Die Nacht brach herein, doch ich konnte nicht schlafen. Ich konnte nicht schlafen, da ich ständig das Tropfen von Wasser hören konnte. Das Geräusch kam von dem Raum ohne Nummer. Genervt gehe ich hinüber und klopfte an die Tür, ohne Erfolg. Und dann tat ich es. Ich ging auf die Knie und blickte durch das Schlüsselloch hinein. Ich konnte nichts erkennen. Ich sah einfach nur rot. Genervt von der Situation gehe ich zur Rezeption, um mich zu beschweren und fragte im Zuge dessen, wer in diesem Zimmer lebt. Dann sah mich die Frau an und sagte mir, dass einst eine Frau dort gelebt hätte, die von ihrem Mann dort auf brutalste Weise ermordet wurde. Das Zimmer wurde seitdem verschlossen. Die Frau selbst war jedoch besonders. Wenn ihre Haut war strahlend weiß gewesen, außer ihre Augen, die waren gut.

Es war wie ein Schock, der mich aus dem Schlaf riss. Wie ein kleiner Herzinfarkt, der mich plötzlich überkam, als meine Frau panisch und weinend mich weckte und mir erzählte, dass unten ein Einbrecher gewesen ist. Ich sah sie einfach nur an, wie sie die pure Angst in den Augen hatte, wie sie schnell atmete und schwitzte und wie verletzlich sie aussah und mir liefen Tränen die Wangen hinunter. Meine Frau wurde vor zwei Jahren von einem Einbrecher ermordet.

Viele Eltern werden es kennen. Man möchte einfach ruhig schlafen und ist mitten in einem Traum vertieft, als plötzlich der eigene kleine Sohn oder die eigene Tochter am Bett steht und nach einem Albtraum nicht mehr alleine schlafen kann und nun mit ins Elternbett krabbeln möchte. Ich hatte dies früher schon sehr oft erlebt und so hörte ich eines Nachts, wie ich im Halbschlaf war, meine kleine Tochter, wie sie mir zuflüsterte: "Ich kann nicht schlafen." Und fühlte dann sofort, wie sie zu mir ins Bett krabbelte und sich in meinem Arm legte. Am nächsten Tag wachte ich auf, ging hinunter und bemerkte, dass ich in meinen Armen das feuchte und dreckige Kleid hielt, in dem wir sie vor einem Monat beerdigt hatten.

Wir lagen wie so oft Arm in Arm im Bett, nur sie und ich, eng umschlungen. Und ich war bereits beinahe eingeschlafen, als meine Freunde mich noch einmal genervt wachrüttelte und mir sagte, ich solle gefälligst nicht so schwer atmen. Ich hörte ganz auf zu atmen, doch das Problem war, das schwere Atmen kam nicht von mir.

Jeder liebt den ersten Schultag. Ein neues Jahr, neue Klasse, neue Freunde. Es ist ein Tag voller Potenzial und Hoffnung, bevor all diese Klausuren den Spaß verderben. Ich mag den ersten Schultag aus einem ganz anderen Grund. Du musst wissen, ich habe eine Art besondere Kraft. Wenn ich Menschen ansehe, dann sehe ich eine Art Aura, die sie umgibt. Eine farbige Linie, die mir zeigt, wie lange diese Personen noch leben wird bzw. wie sie stirbt. Die meisten Menschen, die ich kenne, die ich so sehe, sind meistens mit einer kräftigen grünen Farbe umgeben. Doch ich traf auch schon hin und wieder mal Leute, die orange oder gelb geleuchtet hatten. Dies zeigt meistens auf einen Autounfall in jungen Jahren hin oder dergleichen. Häufig wird die Farbe dunkel, sollte irgendein Ereignis passieren, was die Menschen frühzeitig aus dem Leben reißen wird. So etwas wie zum Beispiel ein Unfall oder etwas anderes Schreckliches. Doch richtig interessant wird es erst, wenn die Aura rot wird. Ab und zu sehe ich solche Menschen. Das sind die, die entweder ermordet werden oder sich selbst umbringen. Es ist so besonders sie zu sehen und zu wissen, dass ihre Zeit begrenzt ist. Und deshalb komme ich immer sehr früh zur Klasse am ersten Schultag, um mir jedes Schicksal meiner Klassenkameraden mit anzusehen. Das erste Kind war bereits hereingekommen und hatte eine feuerrote Umrandung. Ich sah sie an und musste kichern, da ich wusste, dass ihnen bald ein brutaler Mord erwarten würde. Doch als die anderen Kinder den Raum hereinkamen, hatten sie alle die gleiche rötliche Verfärbung. Und dann blickte ich ins Fenster und sah auch meine rot schimmernde Linie. Doch ich hatte gar keine Zeit, schnell zu reagieren, da bereits mein Lehrer an den Raum kam. Grün umrandet stand er dort mit einem widerwärtig großen Lächeln im Gesicht und dann verriegelte er die Tür.

An seinem zehnten Geburtstag bekam er eine Uhr. Es war eine ordinäre Plastikuhr, doch sie war besonders, denn sie zählte nicht normal wie Zeit, sie zählte runter. Es war ein Geschenk seines Vaters und diese sagte ihm, dass es die Zeit, die dir auf der Welt bleibt, nutze sie weise, mein Sohn. Und dies tat er auch. Während die Uhr hinuntertickte, der Junge, der mittlerweile ein Mann war, sein Leben voll aus. Er kletterte auf Berge, schwamm durch Ozeane, er sprach, lachte, er liebte und lebte. Der Mann hatte niemals Angst, da er exakt wusste, wie viel Zeit ihm noch auf der Erde blieb. Und dann war er alt geworden und blickte auf all das, was er schaffen hatte. Fünf Sekunden bleiben. Er schüttelte noch einmal die Hände seiner Freunde und Kollegen. Vier Sekunden verbleiben. Sein Hund kam vorbei und legte ihm über die Hand, was ihm ein Streicheln über den Kopf einbrachte. Drei Sekunden verbleiben. Er umarmte seinen Sohn, wissend, dass er ein guter Vater war. Zwei Sekunden verbleiben. Er küsste seine Frau ein letztes Mal auf die Stirn. Eine Sekunde verbleibt. Der alte Mann lächelte und schloss entschlossen seine Augen. Und dann passierte nichts. Die Uhr kippte und ging einfach nur aus. Der Mann stand da, quicklebendig. Nun müsste man denken, dass der Mann in diesem Moment voller Freude gewesen ist, doch stattdessen hat er Angst. Dies war das erste Mal in seinem Leben, dass der Mann wirklich Panik bekam.

Ich sagte zu ihm, ein baldiger Schwiegervater die Hand seiner Tochter in Händen hielt und den langen Gang mir entgegen kam. Tränen liefen sein Gesicht hinab, während die Hochzeitsmusik im Hintergrund ihn daran erinnerte, dass ich gleich die Hand seiner Tochter nehmen und die einen Regen überstreifen werde. Er kam zum Altar und ich nahm ihre Hand. Leichter. Es war der glücklichste und schönste Tag meines Lebens. Der Vater der Braut fiel dann auf seine Knie und fing an zu flehen und zu betteln. Er sagte: "Bitte, ich habe getan, was du wolltest, gib mir meine Tochter zurück." Ich lächelte ihn nur an und sagte: "Sei still und zerstöre nicht den Moment. Wenn du dich jetzt ruhig hinsetzt und die Zeremonie genießt, dann sage ich dir vielleicht, wo ich den Rest ihres Körpers versteckt habe."

"Wenn Gott existiert, warum gibt es so viel Böses auf der Welt?" Dies ist eine sehr beliebte Frage, doch sie ist falsch. Alle Dinge müssen ausgeglichen werden. Licht und Dunkel, Gut und Böse, Laut und Leise. Ohne das eine kann das andere nicht existieren. Die Frage müsste also eher sein: "Warum tut Gott denn nichts, um das Böse zu bekämpfen?" Doch das tut er. Er kämpft gegen das Böse ohne Pause. Ich bin da, Thalia, einer seiner heiligsten und rechtschaffensten Engel. Ich ziehe über die Erde und vernichte alles Böse, was ich finden kann. Ich töte die Monster, von denen ihr nicht mal wisst. Ich vernichte sie, damit ihr in Ruhe schlafen könnt. Ihr Menschen habt keine Idee, wie viele von euch leben, weil ich tue, was ich tun muss. Aber was ist mit Stalin, Hitler, Ted Bundy, Jack the Ripper? Diese Mörder und Diktatoren waren nichts im Vergleich zu denen, die ich vernichte. Und daher lasse ich sie leben, einfach um einen Ausgleich in der Welt zu schaffen. Die, die ich zerstöre, sind schlimmer, zu schrecklich, um zu leben. Was lustig ist, ihr habt bestimmt in keinem religiösen Texten jemals meinen Namen Natalie gehört, nicht wahr? Und doch kennt ihr mich. Ihr alle kennt mich nur unter einem ganz anderen Namen. In eurem Land nennt ihr mich den plötzlichen Kindstod.

Menschen fingen vor knapp zehn Jahren an, vom Himmel zu fallen. Sie hatten die Kleidung am Körper, waren immer nackt und hatten ein grausames, riesiges Grinsen im Gesicht. Es waren bloß einige wenige am Anfang, aber dann Hunderte und dann fielen plötzlich Tausende auf einmal vom Himmel. Die Körper, die unter vielen, zerstörten Autos, Häusern, blockierten Autobahnen. Man untersuchte die leblosen Körper und bemerkte, sie waren menschlich, aber hatten weder Blut noch Organe im Inneren. Niemand konnte auch erklären, wieso sie immer grinsten oder woher sie überhaupt kamen. Doch es wurde noch seltsamer, denn eine Frau in Costa Rica erkannte einen dieser Körper wieder. Es war ein Freund von ihr, der erst vor zwei Jahren verstorben war. Mit der Zeit wurden immer und immer mehr Körper identifiziert. Menschen sahen sich Videos an von den Katastrophen, die entstanden sind und sahen verstorbene Verwandte und Freunde, die vom Himmel fielen. Niemand konnte erklären, wieso sie zurück kamen und wieso sie vom Himmel hinab gefallen sind. Noch seltsamer war, als wenn man die Körper wieder begrub, dauerte es nie lange, bis sie erneut vom Himmel gefallen sind. Menschen starben sogar bei Leichen, auf sie hinab fielen und kurz nachdem sie beerdigt wurden, fielen auch sie vom Himmel hinab, in einem endlosen Kreislauf. Sogar meine Mutter wurde von einem Körper getötet, der mit voller Wucht auf ihr Auto fiel und sie zerquetschte. Ein paar Wochen später sah ich einen Nachrichtenartikel im Fernsehen von einem Körper, der gegen die Frontscheibe eines Flugzeuges gekracht war. Ich sah meine Mutter mit einem riesigen Lächeln im Gesicht, wie sie an dieser Scheibe hängt, ein Lächeln, welches ehrlicher und glücklicher war als je zuvor. Ich weiß nicht, wieso dies alles passiert, doch ich weiß, dass meine Oma früher immer sagte: "Wenn die Halle voll ist, dann laufen die Toten auf der Erde." Ich frage mich, ob das beim Himmel auch so ist.