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Das Jahr des Feuerpferdes ist zur Hälfte vorbei, und das, was jetzt kommt, öffnet eine Tür, die die meisten Menschen komplett übersehen. Denn viele glauben, dass das Wichtigste dieses Jahres schon hinter ihnen liegt, aber in Wahrheit fängt das spannende Teil gerade erst an. Denn die zweite Hälfte dieses Jahres läuft nach einer ganz eigenen Logik, und zwar einer Logik, die eine völlig andere Art und Weise von Fülle möglich macht, als das, was wir in der ersten Jahreshälfte erlebt haben. Und wer diese Bewegung nicht kennt, der wird trotzdem Ergebnisse erzielen können. Jedoch einfach gegen den Geist der Zeit anarbeiten und dadurch auch unnötige Energie verschwenden. Und genau das ist der Unterschied zwischen einem Jahr, das dich am Ende leer zurücklässt, und vor allem einem Jahr, das wirklich etwas Nachhaltiges in dir hinterlassen kann.
Und wie sich jetzt diese zweite Jahreshälfte also von der ersten unterscheidet und wie du vor allem dieses Fenster für dich nutzen kannst, um deine eigenen Projekte voranzubringen, Fülle zu kreieren oder echten Wohlstand in allen Bereichen eines Lebens aufzubauen, das zeige ich dir jetzt in diesem Video. Hi, ich bin Kongdo K, dein Experte für die chinesische Metaphysik, und auf meinem YouTube-Kanal helfe ich dir, deine energetische Natur verstehen zu lernen, sodass du ein genussvolles Leben gestalten kannst, das vor allem Fülle und Leichtigkeit ermöglicht. Und wenn meine Inhalte mit dir in Resonanz gehen, dann abonniere gerne meinen YouTube-Kanal. Hier findest du bereits unzählige Inhalte mit Tiefgang und Mehrwert für deine eigene persönliche Entwicklung. Und wenn du noch tiefer tauchen möchtest, dann habe ich dir auch unten im angepinnten Kommentar bzw. weiß auch in der Videobeschreibung meine Angebote verlinkt.
So, lass uns einfach mal anfangen. Und zwar, das, was du erstmal grundlegend verstehen musst, ist der energetische Ausstieg von Ying und von Yang. Mit der Wintersonnenwende am 21.12. letzten Jahres hat das Ying sein Maximum erreicht, während das Yang auf der anderen Seite sein Minimum erreicht hat. Und ab diesem Punkt wurde tag um Tag das Yang immer stärker und stärker, bis es am 21.6. mit der Sommersonnenwende sein Maximum erreicht hat, während das Ying sein Minimum wieder erreicht hat. Und wie du dir vorstellen kannst, gewinnt das Ying ab diesem Punkt immer und immer mehr Macht zurück, während das Yang energetisch abnimmt. Und das ist erstmal der Zyklus der Natur. Und das klingt erstmal alles kryptisch, wenn du das Ganze zum ersten Mal hörst. Deswegen lass uns gerne mal anschauen, was das Ganze jetzt konkret bedeutet.
Denn Ying und Yang sind erstmal zwei Grundbewegungen im Universum, die wir überall vorfinden können. Das heißt, es gibt Licht und es gibt Schatten. Es gibt Mann und es gibt Frau, Erfolg und Misserfolg, Gesundheit und Krankheit und Reichtum und Armut und so weiter und so fort. Und alles ist Ausdruck von Ying und Yang, die sich in unserer Natur sich gegenseitig ergänzen und voneinander brauchen. Und das Yang ist die Kraft, die nach außen geht. Das ist die Kraft, die aufsteigt, die wärmt und sichtbar macht. Und innerlich ist das der Teil in dir, der anpacken will, der sich zeigen will und der vor allem Dingen Bewegung bringen will. Und das Ying auf der anderen Seite ist die Kraft, die nach innen geht. Also das ist die Qualität, die sich zurückzieht, die abkühlt und sich einfach sammelt. Und innerlich ist es der Teil in dir, der auftankt, der verdichtet und der vor allem die Dinge in deinem Leben reifen lässt. Und wichtig ist, du brauchst beide Anteile. Das heißt, das Yang, um die Dinge in die Welt zu bringen und vor allem das Ying, um sie zu halten, reifen zu lassen oder auch sogar Dinge anzuziehen in deinem Leben.
Und genau deshalb hat sich das erste Halbjahr sich auch so angefühlt, wie es sich angefühlt hat. Denn seit Anfang des Jahres ist das Yang immer weiter und weiter gestiegen und du hast in dieser Zeit vielleicht sogar Dinge angepackt, dich gezeigt, Dinge angeschoben, vielleicht mehr, schneller und sogar mutiger als in jedem Jahr davor. Für die einen war das wie so ein Rausch und für die anderen war das einfach nur absolut intensiv. Aber in beiden Fällen hatte ich dieses Jahr irgendwo und irgendwie nach vorne getragen. Und jetzt, seit der Sommersonnenwende, kippt genau dieses Verhältnis, denn der Antrieb, der wird jetzt ruhiger und Dinge, die eben noch dringend wirkten, erscheinen jetzt plötzlich in einem ganz anderen Licht. Und das ist natürlich kein Zufall und es liegt auch nicht an dir, sondern es ist einfach genau der Moment, indem das Ying beginnt, das Ruder zu übernehmen.
Und wichtig an der Stelle, diese energetische Wende ist kaum bemerkbar und ich möchte dir auch gerne mal erklären, warum das so ist. Denn diese Veränderung passiert jetzt nicht in so einem großen Sprung, sondern in vielen winzigen Schritten. Das heißt, also tag für Tag gibt es immer in paar Minuten weniger Licht und das ist so wenig, dass du es unmöglich bemerken kannst, denn kein einziger Tag fühlt sich irgendwie anders als der Tag davor. Aber dann stehst du irgendwann vielleicht im September oder im Oktober abends raus und denkst dann plötzlich sowas wie: "Moment mal, wann ist es denn eigentlich dunkel geworden?" Das heißt, die Veränderung war die ganze Zeit da. Du hast sie noch nie in dem Moment gespürt, in dem sie passiert ist und immer nur erst im Rückblick. Und dazu kommt, dass die größte Hitze ja auch erst nach der Sonnenwende kommt und oft bis September oder länger anhält. Und dadurch sieht es so nach außen so aus, als würde es immer noch aufwärts gehen mit der Yang-Energie. Dabei hat sich die Richtung sich energetisch schon längst verändert. Und genau deshalb übersehen auch so viele Menschen diesen Moment der Wende komplett.
Und jetzt noch mal wichtig, du kannst Erfolg und Fülle zu jedem Zeitpunkt deines Lebens kreieren. Das heißt, das ist nie an eine bestimmte Energie und Zeitqualität gebunden. Doch die Art und Weise, wie du das tust, unterscheidet sich komplett, je nachdem, in welche Bewegung du dich gerade in dem Leben befindest. Und das ist im Grunde wie beim Surfen, denn eine Welle trägt dich nur, wenn du in dieselbe Richtung paddelst wie sie und wenn du ihrem Tempo mitgehst. Und wenn du das schaffst, dann hebt dich die Welle an und sie trägt dich und du kommst mit minimalem Aufwand weiter, als du es aus eigener Kraft jemals geschafft hättest. Aber wer gegen die Welle paddelt oder im falschen Moment aufsteht, dem wirft die Welle einfach um. Und das Entscheidende an der Stelle, die Welle ist jetzt nicht dein Feind. Sie ist deine größte Kraftquelle, aber eben nur, wenn du ihre Bewegung mitgehst.
Und genauso ist auch mal der Energie, in der wir uns gerade in diesem Jahr befinden, denn du hast in der ersten Hälfte des Jahres eine Welle geritten, die nach oben ging. Das heißt, deine Fülle kam damals aus der Bewegung heraus und je mehr du im Jahr des Feuerpferdes angeschoben hast, desto mehr ist letztendlich auch entstanden. Aber die Art von Fülle hat nämlich einen Haken, den übersehen die meisten, denn sie hört auf, sobald du aufhörst. Und jetzt gerade in der Ying-Zeit läuft die Welle in eine andere Richtung und damit dreht sich auch die Art und Weise, wie Fülle entsteht. Denn jetzt kommst du nicht mehr aus dem, was du in Bewegung bringst, sondern eher aus dem, was übrig bleibt, sobald du aufhörst. Und das ist im Grunde auch der Unterschied zwischen Aktivität und Ertrag. Also zwischen dem, was du tust und allem dem, was du davon am Ende wirklich davon hast. Das heißt, es ist die Art von Fülle, die dir tatsächlich gehört und die auch dann noch da ist, wenn du mal nichts tust. Und genau das ist auch der Schalter, der jetzt umgelegt werden will. Denn wer die zweite Hälfte einfach so weiter fährt wie die erste, der paddelt gegen die Welle an. Und diese Menschen werden natürlich trotzdem Ergebnisse erzielen, aber sie werden unnötig hart kämpfen müssen und während sie kämpfen, blockieren sie genau die Art von Fülle, die in dieser Zeit für sie möglich gewesen wäre.
Und jetzt schauen wir uns einmal an, wohin diese Welle in der zweiten Jahreshälfte eigentlich läuft. In der chinesischen Metaphysik zeigt sich diese Ying und Yang Bewegung ganz konkret in vier Phasen, die jedes Jahr durchläuft. Und die erste Hälfte des Jahres war die Holz- und Feuersaison. Und das ist die Zeit, in der alles aufsteigt, in der alles wärmer wird und vor allem nach außen drängen möchte. Meine bisherigen Energieprognosen auf meinem YouTube-Kanal haben diese erste Hälfte im Jahr des Feuerpferdes mittlerweile komplett abgedeckt, sodass wir jetzt auch hier zur zweiten Hälfte des Jahres kommen können, denn das ist jetzt die Metall- und Wassersaison, die auf uns zukommt und das ist im Grunde genommen die Zeit, in der im Allgemeinen alles sich zurückziehen möchte, alles abkühlen möchte und vor allem nach innen gehen möchte. Und das ist auch erstmal nichts Besonderes, denn diese vier Phasen durchläuft jedes Jahr, unabhängig auf vom Jahr des Feuerpferdes.
Doch jetzt kommt der entscheidende Punkt, denn es macht einen riesigen Unterschied, welche Jahresenergie durch diese Phasen hindurchreißt und das kannst du dir im Grunde genommen so vorstellen wie so ein Topf auf dem Herd. Der Topf ist immer derselbe. Das sind im Grunde genommen jetzt vereinfacht ausgedrückt diese vier Phasen, von denen ich gesprochen habe. Doch das, was in diesem Jahr darin kocht, ist ein Feuer, wie wir es seit Generationen nicht hatten. Und dazu musst du eine Sache verstehen, denn das Feuer des Jahres selbst hat einen Aufstieg und immer einen Abstieg. Denn dieses Feuer ist zu Beginn des Jahres entstanden und ist bis zum Sommer auf sein absoluten Höhepunkt geklettert. Und jetzt in der zweiten Hälfte tritt es sein Abstieg an, wodurch die Intensität der Feuerenergie im Jahr des Feuerpferdes immer und immer weniger wird. Das heißt, diese zweite Jahreshälfte ist die Zeit, in der das brutalste Feuer seit Generationen langsam wieder herunterbrennt. Und wichtig, wir reden hier natürlich auch immer von energetischen Metaphern. Es geht also nicht um ein reales Feuer, was da draußen brennt, sondern es geht immer nur um das, wofür das Feuer steht. Und auch hier noch mal an der Stelle ganz wichtig, wenn ein Feuer energetisch herunterbrennt, dann verschwindet es nicht einfach, ne, sondern es verwandelt sich. Denn all das, wofür dich dieses Jahr hat brennen lassen, all die Dinge, die du vielleicht angestoßen hast, das möchte in den nächsten Monaten etwas anderes umgewandelt werden. Und genau dabei entsteht die Art von Fülle, die dir am Ende wirklich gehört. Aber das passiert jetzt nicht von allein und es passiert auch nicht bei jedem auf dieselbe Art und Weise.
Und damit sind wir jetzt auch schon bei der ersten Phase dieser zweiten Hälfte, worüber wir jetzt einmal sprechen wollen und zwar der sogenannte Metallsaison, wie ich gerade gesagt habe, die beginnt jetzt ab August mit den Erdzweigen des Affen, des Hahns und vor allem des Hundes. Hierzu werde ich aber in den kommenden Monaten noch mal separate und vertiefende Energieprognosen aufnehmen, wo wir wirklich bei jedem Monat noch mal ins Detail gehen wollen und wirklich alles noch mal sauberer auseinanderbrechen wollen. Heute geht es hier nur um das große Bild, aber wenn du meine ganzen Energieprognosen nicht verpassen möchtest und es auch noch nicht getan hast, abonniere gerne meinen YouTube-Kanal und aktiviere die Glocke.
Und jetzt aber noch mal zurück, denn dieses Jahr hast du wahrscheinlich an vielen Stellen gleichzeitig etwas angefangen. Das kann irgendwie ein Projekt mal hier gewesen sein oder eine Idee auf der anderen Seite. Überall gab es bei dir vielleicht im Leben so ein kleines oder ein größeres Feuer. Und mit dem Anbruch der Metallsaison ab August kann es sein, dass du gar nicht mehr die Lust hast, irgendwie noch etwas Neues zu beginnen, sondern vielleicht sogar eher den Drang hast, das Bestehende endlich fertig zu machen, um deine gebundene Energie wieder freizusetzen. Und es ist auch kein Zufall, denn Metall meint hier natürlich kein echtes Metall, sondern es geht hier immer um eine Energiequalität. Und Metall steht in dem Fall für Reife und vor allem für das Wesentliche. Und im Grunde genommen ist es die Kraft, die trennt das, was Substanz hat, von dem, was nur Beiwerk war oder heiße Luft war. Und genau hier entsteht jetzt deine Fülle, denn die Metallsaison ist die Zeit der Ernte und das ist der Moment, indem aus Aktivität zum ersten Mal ein richtiger Ertrag wird. Das heißt, du kannst jetzt einfahren, was in diesem Jahr wirklich gewachsen ist und was keine Frucht getragen hat, das lässt du bewusst los. Und im Alltag heißt es einfach ganz konkret, das eine Projekt, das jetzt wirklich läuft, das bringst du jetzt zu Ende. Oder die Rechnung, die vielleicht noch offen ist, die schickst du raus. Und das Angebot, das vielleicht seit Wochen irgendwie darum liegt, das schließt du jetzt endlich ab.
Und die Metallenergie hat aber noch eine zweite Seite und die ist fast noch viel viel wichtiger, denn es geht nicht nur ums Aussortieren, sondern es geht vor allem auch ums Veredeln, also darum das, was schon vielleicht Früchte trägt, auf ein neues Level zu heben. Und das heißt dann z.B., dass du dein Projekt oder ein Angebot, das jetzt vielleicht sogar schon funktioniert, dass du es jetzt nicht größer machst, sondern einfach nur besser machst. Das heißt, du fällst an den Details, du polierst und du bringst das Ganze einfach auf eine neue Qualität, ja, die vorher vielleicht im ganzen Trubel gar nicht wirklich möglich war, denn genau daraus entsteht dann Ertrag, der langfristig bleibt. Und um zu verstehen, warum jetzt genau diese Zeit dafür da ist, musst du sehen, was mit dem Feuer des Jahres in der zweiten Hälfte passiert. Denn nach der Elementenlehre in der chinesischen Metaphysik ist das Feuer die einzige Kraft, die Metall formen kann. Aber im Herbst ist das Metall in seiner eigenen Saison und damit besonders stark unterwegs, während das Jahresfeuer immer weiter abnimmt und immer schwächer wird. Das heißt, es ist nicht mehr dieses wilde, alles überrollende Feuer vom Sommer, sondern eher ein Feuer, das jetzt nicht mehr mit roher Kraft arbeiten kann, sondern nur noch mit Präzision. Und genau deshalb funktioniert Vollgas jetzt nicht mehr so wie vorher, aber gezielte Feinarbeit funktioniert umso besser.
So, und dieses Feuer, das arbeitet jetzt in zwei Schritten, denn im August werden wir mit meiner nächsten Energieprognose auch sehen, kommt dann der Monat des Yang-Feueraffens auf uns zu. Und das Yang-Feuer vom Affen ist bildlich gesprochen, das große Sonnenfeuer. Und rein metaphorisch betrachtet, wenn die Sonne jetzt auf Metall scheint, dann schmilzt sie nicht unbedingt das Metall ein, sondern sie bringt es zum Glänzen. Dadurch zeigt sie auch, was davon echtes Gold ist und was auf der anderen Seite nur eine billige Nachahmung war. Und später im September kommt dann der Monat des Ying-Feuerhahns zu mit einer ganz anderen Qualität. Und zwar das Ying-Feuer steht auch für diese konzentrierte Schmiedeflamme, die aus dem einen echten Stück Metall ein fertiges Werkzeug formen kann. Und während das Feuer aber nach der Elementenlehre auf das Metall einwirkt, wird es dabei selbst erschöpft und dabei wird es auch verbraucht. Und das ist auch der Grund, warum ich vorhin gesagt habe, dass das Feuer des Jahres dann auch immer schwächer wird, weil es jetzt durch die Metallsaison richtig kanalisiert wird und dadurch auch brauchbar und noch mal viel nutzbarer gemacht werden kann. Das heißt für dich, der Herbst zeigt dir erst, was von allem, was du jetzt dieses Jahr angefangen hast, was davon wirklich Substanz hat und gibt dir dann auch die notwendige Energie, genau diese Sache dann fertig zu machen und genau diese Sache dann zu veredeln.
Und jetzt einmal zu den Gefahren, denn hier machen die meisten denselben Fehler. Die größte ist einfach genauso weiterzumachen wie im Frühling oder wie im Sommer und mit voller Kraft vielleicht ein neues großes Ding anzufangen, während du noch unzählige andere Baustellen offen hast. Denn das Feuer des Jahres nimmt jetzt immer weiter und weiter ab. Und wenn du dann noch zusätzlich wenig Feuer in deinem eigenen Barzit Charchart als in deinem eigenen Energiesystem hast und dieses Feuer jetzt auf zehn Sachen gleichzeitig wirfst, erstickt dieses Feuer an der ganzen starken Metallenergie der Saison, ohne dass vielleicht eine einzige Sache wirklich fertig wird. Und du erkennst es dann daran, dass du dich vielleicht anstrengst wie in der ersten Jahreshälfte, aber nur mit leerem Tank läufst und sich trotzdem nichts bewegt. Und die zweite Gefahr ist, dass du die trennende Metallkraft übertreibst und zu hart wirst und zwar zu dir und den Entwicklungen, die du vielleicht gerade durchläufst. Und auf einmal ist vielleicht nichts mehr wirklich gut genug und du siehst dann überall nur noch den Haken und hast ständig irgendwelche Einwände, die dich eher klein halten und limitieren und vielleicht verfällst du es sogar in so eine gewisse Kälte, wo vielleicht vorher noch Begeisterung war. Das heißt, wichtig an der Stelle, deine Energie wird jetzt in den kommenden Monaten immer kostbarer und genau deshalb wird sie auch immer wertvoller, denn es geht jetzt nicht mal darum, irgendwie mehr anzufangen, sondern das wenige, das jetzt wirklich trägt, das einmal fertig zu machen und das dann zu veredeln, bis daraus ein echter Ertrag wird.
Und am Ende der Metallsaison gibt es noch ein ganz wichtiges Schlüsselereignis, denn der letzte Monat dieser Phase befindet sich im Zeichen des Hundes und der Hund ist ein sogenannter Erdspeicher und zwar der Speicher des Feuers. Das heißt ganz konkret, hier wird das Feuer des Jahres eingelagert und das kannst du dir dann so vorstellen wie bei einem Lagerfeuer, dass du am Abend nicht ausgehen lassen willst. Dann deckst du die Glut mit etwas Asche ab. Dadurch brennt das Feuer zwar nicht mehr offen, aber es ist auch nicht vollständig weg, sondern es ist gesichert und wird dann für den nächsten Morgen aufbewahrt. Und genau das passiert jetzt energetisch mit deinem Antrieb, denn das, was du in diesem Jahr geerntet und veredelt hast, das will jetzt vor allem gesichert werden. Und wichtig ist, das heißt jetzt nicht, dass du dich irgendwie zurückziehst oder nichts mehr tust, denn einlagern ist wichtige Arbeit. Sie ist oft nur unsichtbarer und im Alltag heißt es z.B. aus dem Kunden, der einmal gekauft hat, wird vielleicht ein Kunde, der bleibt. Aus dem Wissen deinem Kopf wird ein System, das auch ohne dich läuft. Oder aus einer mündlichen Absprache wird dann ein Vertrag und aus dem, was du vielleicht verdient hast, wird eine Rücklage. Das heißt, deine Energie fließt jetzt nicht mehr in den nächsten Anfang, sondern vor allem in das, was du schon hast, damit es letztendlich auch wirklich dir gehört. Genau das ist dann der Moment, in dem es sich zeigt, was dieses Jahr für dich hervorgebracht hat. Denn wer echten Ertrag geschaffen hat, der geht jetzt mit vollen Vorräten in den Winter. Und wer das ganze Jahr nur gebrannt hat, ohne etwas fertig zu machen, der steht plötzlich vor einer leeren Scheune. Und damit endet auch die Zeit des Anfangens, denn ab jetzt hört das Feuer auf zu handeln und es beginnt gehalten zu werden.
Und damit treten wir ab November in die Wassersaison ein, also in die Zeichen des Schweins, der Ratte und des Ochsen. Und hier passiert etwas, dass es dieses ganze Jahr noch nicht gab, denn bisher war das Feuer immer nur der aktive Part und jetzt trifft das Feuer des Jahres zum dritten Mal auf das Wasser, aber nur in einer ganz anderen Dimension als vorher. Im April und im Mai stand dieses Wasser schon einmal über dem Feuer des Jahres. Doch damals gehörte die Saison noch dem Feuer selbst, ne? Das heißt, also es war damals einfach nicht stark genug das Wasser, um einfach dem Feuer irgendwie standzuhalten. Aber jetzt ist das Wasser nicht mehr nur oben drüber, sondern es ist die Saison selbst und bildet damit auch das Fundament. Und damit setzt sich diese Kontrolle zum ersten Mal auch wirklich durch. Das heißt, das Feuer handelt jetzt nicht mehr, sondern es wird eher vom Wasser geführt.
Und jetzt wird es noch mal spannend, denn die meisten denken beim Element Wasser in der chinesischen Metaphysik immer sofort an Qualitäten wie Rückzug, wie Erholung, wie Ruhe und Genesung. Aber Wasser ist tatsächlich viel mehr als das, denn Wasser steht in der chinesischen Metaphysik vor allem auch für zwei Dinge. Zum einen für Klugheit und für den Fluss selbst. Und das kannst du dir tatsächlich auch an dem Fluss vorstellen, denn ein Fluss schiebt jetzt keine Felsen weg, sondern er fließt einfach drumherum. Und trotzdem kommt der Fluss immer am Meer an und über Zeit kann auch sogar dieses Wasser ganze Schluchten in den Steinen ausgraben. Das heißt also für uns hier wichtig, das Wasser ist nicht schwach. Es ist die mächtigste Kraft, die es da draußen geben kann und sie arbeitet nur nie mit Gewalt an sich, sondern eher immer mit Klugheit. Und genau daraus entsteht jetzt deine Fülle und zwar auf drei Arten und zwar die erste Art und Weise ist der Umweg. Denn wo du vielleicht im Frühling oder Sommer noch mit dem Kopf durch die Wand gegangen bist, findest du jetzt in der Wassersaison viel leichter dein Weg drumherum. Also es geht jetzt darum nicht härter zu arbeiten, sondern reflektierter und strategischer zu arbeiten. Und die zweite Art und Weise, wie Fülle fließen kann, ist durch Zirkulation. Denn im Feng Shui ist Wasser das Symbol für Wohlstand und zwar aus dem ganz einfachen Grund, denn ein stehendes Gewässer wird faul und es wird toxisch, aber ein fließendes Gewässer bleibt lebendig. Das heißt, deine Fülle wächst jetzt nicht dadurch, dass du irgendwie festhältst und kontrollierst, sondern vor allem dadurch, dass du Dinge in Bewegung hältst, die du bisher geerntet hast. Und die dritte Art und Weise Fülle zu kreieren ist durch Tiefe, denn wenn der Lärm des Feuers verstummt, hörst du deine innere Stimme viel klarer als seit Monaten. Und genau da taucht auch die Ahnung auf, wohin nächstes Jahr für dich persönlich gehen soll. Aber wichtig, das sind jetzt, das sind jetzt nur Samen und keine endgültigen Entscheidungen. Wichtig ist diese zu sammeln und dann zu sehen, welches Bild sich letztendlich daraus zusammenfügen lässt.
So und jetzt vielleicht noch mal kurz zu den Gefahren der Wassersaison, denn die erste Gefahr ist gegen die Saison selbst zu drücken, also das Jahr mit einem großen Endspurt erzwingen zu wollen, wenn du merkst, dass es nicht deinem Energiefluss entspricht, denn du erkennst es vor allem daran, dass du dich vielleicht dann doppelt anstrengen wirst und trotzdem fühlst es sich so an, als würdest du durch Zement gehen. Und die zweite Gefahr ist dann auch noch, die entstehen kann, ist, dass aus der Tiefe, die das Jahr oder das Wasser mit sich bringt, dass es ein Versinken wird. Denn Wasser als Element steht rein energetisch auch für die Emotion der Angst. Und meistens nachts, wenn Sorgen dann irgendwie plötzlich riesig wirken, obwohl objektiv nichts passiert ist oder passieren wird, dann weißt du, dann wirkt hier in dem Fall jetzt nicht irgendwie dein inneres Ich unbedingt, je nachdem wie viel Wasseranteil du hast, sondern es kann auch sein, dass es durch die Wassersaison selbst kommt, dass du neigst dazu, mehr zu krübeln oder vor allem auch dich in Gedanken, Ängsten und Sorgen zu verlieren, die am Ende gar kein wahres Fundament haben. Und das Schlüssel am Ende gegen beide Gefahren ist es vor allem deine Klugheit zu hüten. Das heißt, du kämpfst jetzt nicht darum, das Feuer irgendwie hell zu halten, aber du lässt dich auch nicht ganz nach unten ziehen, sondern du bleibst warm, während du vor allem tief gehst. Also Wärme, ein paar tragende Menschen ist ganz wichtig und vor allem einfache Routinen, die dir als Ufer auch dienen können.
Und im Dezember kommt dann der eine Moment, der den ganzen Winter auf die Spitze treibt, denn dort trifft dann ein rein starkes Wasser im Zeichen der Ratte direkt auf das Pferd, also auf die Wurzel des Jahresfeuers. Und das ganze nennt man dann in der chinesischen Metaphysik auch einen Clash. Also das ist im Grunde genommen die direkteste Konfrontation von zwei Prinzipien, die sich einfach so gegensätzlich sind, aber die auch einander ergänzen können, wenn diese lernen zusammenzuarbeiten. Und das Spannende ist vor allem, dass bei diesem Clash Wasser ganz klar die Oberhand hat, auch wenn die Energie des Jahres besonders intensiv und stark ist. Das heißt, es ist dann kein Kampf mehr, sondern ein Moment, in dem Feuer plötzlich weggezogen werden kann durch eine Energiequalität, die im Außen auftritt. Natürlich auch abhängig davon, wie dein eigenes Energiesystem drauf reagiert. Und das kann muss aber nicht sich so auch zeigen, dass dein Antrieb plötzlich auf einmal einbricht oder vielleicht eine Welle der Erschöpfung dich überrollt oder vielleicht eine kalte Dusche der Realität auf einmal prüft, ob unter dem, wofür du das ganze Jahr gebrannt hast, ob da wirklich noch Substanz ist oder nicht. Wie gesagt, ist muss aber nicht. Aber da werden wir in der entsprechenden Energieprognose zu diesem Zeitpunkt auf jeden Fall noch mal ein bisschen tiefer darauf eingehen, damit du dann auch in dem jeweiligen Monat, wo das für dich relevant wird, auch dich vor allem richtig ausrichten kannst.
Und all das ist genau der Prüfpunkt für deinen Samen. Denn wenn du auf echtem Ertrag gebaut hast, dann klärt diese Moment letztendlich nur auf. Das heißt, er wäscht das letzte Unechte aus dieser Sache weg und das, was übrig bleibt, steht danach einfach fester da als vorher. Und die eigentliche Gefahr ist, in diesem aufgewühlten Moment reflexartig irgendwie überzureagieren und selbst vielleicht das einzureißen, was eigentlich noch länger dich getragen hätte. Deshalb gilt für dich auch im Dezember ganz ganz wichtig, nimmst du diesen Moment jetzt nicht als Angriff, sondern vor allem viel mehr als Klärung und das, was wirklich echt ist, wird diesen Moment sowieso überstehen und alles, was fällt, musste letztendlich auch fallen.
Und wenn wir jetzt einmal einen Schritt zurücktreten, dann erkennst du den roten Faden dieser zweiten Jahreshälfte. Denn ich habe vorhin gesagt, dass ein Feuer, das herunterbrennt, nicht verschwindet, sondern sich erstmal verwandelt. Und genau das kannst du im Grunde genommen in einem Wort zusammenfassen und zwar das Feuer kristallisiert im Grunde genommen. Dann stell dir vor, wie etwas heißes langsam abkühlt, das, was echte Substanz hat, das setzt sich ab und wird dann fest und das, was nur Rauch war, das zieht als Rauch auch letztendlich davon. Genau das passiert in diesen sechs Monaten mit deinem ganzen Jahr. Die Metallsaison trennt erstmal das Feste vom Flüchtigen und die Wassersaison bewahrt genau das, was fest geworden ist. Und genau das ist die Art von Fülle, die dir wirklich auch gehört, denn sie ist dann am Ende kein Strohfeuer mehr, dass du irgendwie ständig neu entfachen musst, sondern etwas, das auch dann noch da ist, wenn du mal nichts tust.
Aber und das ist nämlich ganz entscheidend, diese Kristallisation, von der ich gesprochen habe, passiert nicht von allein. Sie ist immer nur ein Angebot der Zeitqualität und kein Automatismus. Denn nur, wenn du mitgehst, wenn du einfährst, veredelst und aufhörst, immer neues Feuer nachzulegen, dann härtet sich wirklich etwas daraus. Und wer weiter aber dann Brennstoff nachwirft und gegen die Welle paddelt, dessen Jahr verbrennt am Ende einfach nur zu Asche. Und genau deshalb ist diese zweite Hälfte die wichtigste Phase des ganzen Jahres, denn hier entscheidet sich vor allem, was von 12 Monaten am Ende wirklich übrig bleibt.
Und dieser Samen, den du durch den Winter trägst, ist auch nicht das Ende, denn im Februar endet das Feuerpferd und wir treten ein in das Jahr der Feuerziege. Und das Jahr der Feuerziege ist eine viel ruhigere, aufbauende Energie, in der genau das Form annehmen will, was du jetzt im Jahr des Feuerpferdes bereits in dir oder deinem Leben angelegt hast. Das heißt, also diese zweite Jahreshälfte ist im Grunde genommen die stille Vorbereitung auf das, was du im nächsten Jahr wirklich aufbaust oder auf dem du aufbauen kannst. Und deshalb ist die eigentliche Frage am Ende des Jahres nicht, wie viel du noch bis dahin schaffst, sondern eher, was von allem, wofür du dieses Jahr gebrannt hast, auch wirklich nachhaltig Wurzeln hat, die den Winter überstehen können, denn genau das nimmst du auch in das nächste Jahr mit. Und zwar ganz wichtig, nicht das lauteste, krasseste, sondern immer das, was am echtesten ist und was die meiste Substanz hat.
Und wichtig zum Schluss, das, was wir heute besprochen haben, ist die Bewegung der Zeit. Also wie Fülle in dieser zweiten Jahreshälfte für uns alle entsteht. Aber es gibt immer noch eine zweite Ebene, denn wie Fülle ganz konkret in dein Leben entsteht und wie sie fließt oder eben auch blockiert wird, das hängt von deiner eigenen energetischen Natur ab. Und genau darum geht es in diesem Video hier, denn dort zeige ich dir den Kreislauf der Fülle. Also im Grunde genommen den Mechanismus, der bestimmt, ob deine Energie fließen kann oder ob sie irgendwo am Ende feststeckt. Wenn du beides dann zusammenbringst, also die Bewegung der Zeit und deine eigene Natur, dann arbeitest du nicht mehr gegen den Geist der Zeit, sondern du kannst mit ihm arbeiten. Genau aus diesem Grund wünsche ich dir eine kraftvolle zweite Jahreshälfte und freue mich auch, wenn wir uns beim nächsten Mal wiedersehen. Bis dahin, dein Duck.