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Die härtesten Jobs der Nachtschicht | Doku

Real Stories Deutschland45:04

Transcription

Tagsüber schlafen, nachts schuften. Dreieinhalb Millionen Menschen in Deutschland arbeiten regelmäßig gegen ihren Biorhythmus. Manche freiwillig, manche nicht.

Nach des muss ich darauf einlassen. Die körperliche Belastung ist nicht zu unterschätzen. Ist sie alle sorgen dafür, dass die Welt sich weiterdreht und betreiben dabei Raubbau am Körper. Nachts um 12 Uhr nimmt eine Störung während aus. Wir wir sind immer da, rund um die Uhr.

Doch Nachtarbeit hat nicht nur Schattenseiten. "Glasschicht für mich persönlich, dass es nun das Nonplusultra ist, weil vom menschlichen Typ her bin ich eher die Eule. Ich spiele werde erst nachts aktiv."

Berliner Westhafen Container Terminal. Hier wird rund um die Uhr im Schichtbetrieb gearbeitet. Es ist kurz vor 22 Uhr. Für Peter Mendke und seine Kollegen beginnt jetzt die Nachtschicht. Auf dem 17.000 Quadratmeter großen Gelände. Bis um 6 Uhr am nächsten Morgen wird sie dauern.

"Also ich schlafe nicht vor oder komisch. Vielleicht ein bisschen aus, mal wenn wenn mal ein bisschen Zeit ist. Und dann ansonsten, wir haben ja eigentlich so viel zu tun, dass dass man eigentlich nicht zum Schlafen kommt hier oder dass man hier nicht einschlafen würde oder so. Also man hat immer was zu tun auch die ganze Nacht lang. Keine Familie, meine Freunde sind alleine, keine Kinder. Ob ich sie auch im hohen Alter noch so machen möchte, weiß ich nicht, aber das ist ja noch ein bisschen hin."

Zunächst muss Peter Mendke den Kollegen der Spätschicht ablösen. "Alles klar, was steht an? Okay, entspannt, nicht so viel. So, wenn da nur ein Symptome stehen sollten, denn noch abbauen, ansonsten Feuer frei. Okay, ich wünsche dir schönes Wochenende. Tschüss."

Besteht darin, Hochseecontainer umzuschlagen. Diese hier kommen vom Hamburger Hafen. Ein solcher Zug hat bis zu 55 Container geladen. Sein Gewicht rund 2.400 Tonnen brutto. Der Zug ist es gerade reingefahren ins Terminal und der Zug wird jetzt entladen. Erstmal die Container werden in die freien Felder gestellt.

"Wir haben hier drei Schichtsystem. Wir arbeiten früh, spät, nachts. Übers Wochenende in der Regel nicht. Ich bin aber ein bisschen zwiespältig. Ich sag mal, fünf Tage, also fünf oder manchmal auch sechs Nachtschichten hintereinander sind immer nicht sind immer ein bisschen langwierig. Aber ansonsten mache ich schon lieber Nachtschicht, ja, weil dann ist nicht so viel Betrieb hier im ganzen Hafen und so und ist ein bisschen."

Peter sie hat eine Tragfähigkeit von bis zu 45 Tonnen. Höhe seines Arbeitsplatzes 17 Meter. Mit seinem Kollegen, der die zweite Containerbrücke des Terminals bedient, muss er immer in Verbindung bleiben, damit sich die beiden Kräne nicht in die Quere kommen. "Rudi, ich lege jetzt los. 28 und 40 Fuß Container aus Hamburg, sondern im Terminal zwischengelagert werden. Also dieses Ding nennt sich erstmal im Fachlichen jetzt Spreizer. Funktioniert so, dass ich für den auf 40 Fuß jetzt quasi ausgefahren habe auf den 40 Fuß Container und jetzt habe ich an allen vier Eckpunkten Aufnahmestellen für diesen Spreizer und setze ihn dort auf an und jetzt kann ich den annehmen und der fährt auch nicht mehr ab, kann ich abfallen, ist alles sicher dran und ja, jetzt kann ich den quasi den Container jetzt mit dem Kran Verfahren in das Feld, wo ich den jetzt abstellen möchte."

Rund 50 Kilometer südlich von Berlin liegt das Tropical Islands, eines der größten Indoor-Freizeitressorts Europas. Für seine jährlich 1,2 Millionen Besucher hat die Anlage 24 Stunden am Tag geöffnet. Von den rund 600 Mitarbeitern arbeiten 100 in der Nacht. Einer von ihnen ist Valeri Zorin.

"Alles klar, für mich persönlich, das ist das Nonplusultra, weil vom menschlichen Typ her bin ich so mehr die Eule. Ich werde erst nachts aktiv. Das ist für mich zugeschnitten und als die Stelle schießt, dass es hauptsächlich mit dem Nachtdienst gearbeitet, aber die Stelle sehr gerne angenommen."

Es ist 23 Uhr. Am Südseebereich der 66.000 Quadratmeter großen Halle beginnt Valeri Zorin seinen Rundgang. Als Chef vom Dienst sorgt er für die Verkehrssicherheit der Anlage. Dazu gehört auch die Kontrolle der Beleuchtung.

"Verkehrssicherungspflichtige Sache und zwar der Zugang zu der Lodge von muss sich feststellen, dass eine wegleuchte außer Betrieb ist, wird einfach mal weiter gemeldet und zeitnah wird das dann repariert. Ja, wäre das jetzt viel zu dunkel, dann müsste ich den Bereich sperren oder sofort handeln. Dafür haben wir auch Techniker in der Nachtschicht, dann hätte das die Aufgabe für mich erledigt und dann wäre wieder alles dann hergestellt."

Die meisten der fast 1.000 Übernachtungsgäste in der Halle wird deshalb das Licht gedimmt.

"Überwiegend aus der Nachtschicht, dann entwickelt man schon gewisse Gespür, gewisse Augen, gewisse Blick für Sachen, wo normale Mensch vielleicht in der bei dieser Lichtverhältnisse wird jetzt nicht sehen, aber mehr fällt schon auf, auf jeden Fall, ja."

Auf seinen Kontrollgängen schaut der Chef vom Dienst genau hin. Auch Kleinigkeiten entgehen seinem wachsamen Auge nicht.

"Erstmal Müll einzusammeln, das ist für mich Selbstverständlichkeit. Als Gastgeber gehört sich das, die Städte auch sauber ist und da ist man sich nicht so fein für unseren Becher oder Zettelchen zu bücken, mehr oder weniger Selbstverständlichkeit. Aber natürlich auch gehört zur Aufgabe mal nach oben zu schauen, aber wenn das jetzt Verstöße feststellen müsste, dann wird Klinik Abteilung informiert und wird auch sofort gehandelt. Die Klinik ist auch bei uns in der Nacht auch tätig und auch rund um die Uhr beschäftigt, ne."

Von der Südseelagune geht es in die Shoppingzone. Denn Valeri Zorin ist für die gesamte Anlage verantwortlich. Besonders wichtig: die Sicherheit der Gäste. Dazu gehört auch das Check-in der Fluchtwege. Mit einer App protokolliert er die Ergebnisse für sein Team.

"Das ist jetzt meine nächste Einlaufstelle gewesen Boulevard und ich fahre jetzt bei dem Punkt, wo er jetzt die Fragen aufgeploppt sind, unter anderem wie ob Fluchtweg frei ist, weil also Betreiber muss man natürlich gewährleisten und das auch für die Gäste im Falle eines Falles auch mal Möglichkeit ist zu fliehen und deswegen Fluchtwege müssen frei sein, aber auch alarmgesichert, dass auch Unbefugte nicht einfach mal das missbrauchen. Zu diesem Zeit in diesem Augenblick ist hundertprozentig Verkehrssicherheit hergestellt und da machen wir jetzt amtlich."

Falls etwas nicht funktioniert, sendet Valeris App die Meldung an seine Kollegen aus der Technik, die sich dann sofort um den Schaden kümmern. Doch nicht nur das Handy ist für Valeri Zorin Arbeit enorm wichtig. Auch das Funkgerät ist immer mit dabei.

"Vom Gerät ist muss sein, weil es sehr weitläufig ja bei uns Unternehmen und um sofort erreichbar zu sein für jeden Mitarbeiter, wenn es jetzt und welche Unstimmigkeiten zwischen den Gästen gibt und Security bräuchte sofort einen Rat von mir oder Entscheidung von mir, dann haben sie auch Möglichkeiten sofort mit mir befolgen zu kommunizieren und wird Entscheidung auch gleich getroffen von mir."

Die Urlaubsatmosphäre täuscht. Der Chef vom Dienst ist in ständiger Alarmbereitschaft.

"Beim Funk anspringt natürlich und man schenkt besonders Aufmerksamkeit, weil es kann auch im Notfall handeln, ja, das ist vielleicht auch ein Gast Hilfe braucht oder Mitarbeiter, egal ob an der Lehrende Gäste oder streitende Technik. Bei Valeri Zorin laufen alle Fäden zusammen."

Was wird ihn in dieser Nacht erwarten? In einer Großstadt wie Berlin zirkulieren Millionen Kubikmeter Wasser. Entsprechend wichtig ist der Abwasser-Entstördienst. Er überwacht die Kanäle und Pumpwerke und sorgt bei einer Störung auch mitten in der Nacht für Abhilfe. Denn das Abwasser muss jederzeit ungehindert zu den Klärwerken abfließen können, sonst geht in Berlin nach kurzer Zeit nichts mehr.

"Hallo, die letzten tolle schwarz, Elektrokreisel 3, vermutlich wieder verstopft. Alles klar, ich danke euch allen. Hier kommen Störungen an, wenn in den Maschinen oder in den Pumpwerken selber irgendwelche Störungen sind. Hier werden auch hergemeldet. Rohrbrüche auf diese müssen wir reagieren und müssen den Entstördienst entsprechend dorthin schicken zum abarbeiten."

Was vielen der Millionen Berliner nicht bewusst ist: Die Abwasserkanäle und Druckleitungen ihrer Stadt sind fast 11.000 km lang.

"Wir sind relativ unsichtbar für die Bevölkerung, weil jeder Bürger ist zufrieden, wenn die Toilettenspülung geht. Über die nachfolgenden Ereignisse weiß kaum jemand was. Ähm, und ist eigentlich auch ein großes Ärgernis für uns öfters, weil Sachen durch die Toilette gespielt werden, die einfach da drinnen nicht zu suchen haben. Und es ist bequem, das ist weg, aber es macht Probleme, die hinterher dann auftreten und die bedeuten für uns auch massiv Arbeit und das rund um die Uhr."

Gegen 21 Uhr tritt Jens Heisler seine Nachtdienst an. Er ist Schichtmeister bei der Kolonne Nord und wird seinen Einsatz heute zusammen mit vier Kollegen bestreiten. Mit dem Leiter der Vorschicht macht er eine kurze Übergabe.

"So Jungs, wir haben eine Schaltung, dann schauen wir uns mal die Schaltung am Druckrohrplan an."

Störungen werden sofort behoben. Wie so oft bleibt wenig Zeit, um eine Kettenreaktion zu verhindern.

"Wichtig ist ja, wenn jetzt zum Beispiel Störung auftreten im Pumpwerksbereich, dass der Ablauf von den Abwasser, was ja aus den Wohnungen kommt und zu dem Pumpwerk hinläuft und dann von dem Pumpwerk zum Klärwerk gefördert wird, wenn da eine Störung ist, das heißt ja, dann der Ablauf ist gestört, praktisch die Wohnung können dann Abwasser mehr abgeben, weil jetzt wird er nicht weiter gepumpt und wir müssen dann gleich darauf sein, dass die Förderung zum Klärwerk gewährleistet ist. Das muss schnell gehen, weil wie gesagt, sonst dürfen Menschen nicht mehr auf Toilette, dürfen die Waschmaschine nicht mehr anmachen und dann haben Sie ein Problem und dafür sind wir da."

Am sogenannten Druckrohrplan wird entschieden, wie das Problem gelöst werden kann.

"Funktioniert so nicht."

"Zu machen sind, um zu wissen, wo das Wasser lang läuft und wir machen jetzt eine Umstellung. Das heißt, wir machen eigentlich über zu und anderen auf. Das heißt, also die Förderung wird auch geändert und das haben wir beide denn jetzt besprochen, wie wieder Ablauf ist. Es geht los."

Jens Heisler und sein Kollege Mario Lehmann machen sich abfahrbereit, um die Störung zu beheben.

"Auf den Nachtdienst, wenn man dann so sonntags ist, Familie und dann man muss er dann 21 Uhr losgehen. Das ist dann so ein Ablauf, der manchmal relativ schwierig ist und je älter wird, desto schwieriger wird. Glücklicherweise habe ich noch keine Schlafprobleme, aber ich Känguru abends. Das ist halt dann auch die körperliche Belastung ist nicht zu unterschätzen."

Und los. Ein Noteinsatz beginnt. Anders als auf Routinefahrten, denen zum Beispiel Baustellen kontrolliert oder Rohre entlüftet und gereinigt werden, muss es jetzt schnell gehen.

"Und nun bin ich mal gespannt, ob wir uns, wenn nicht, bleib auf der Straße stehen, machen Blaulicht an, Warnblinker und geht ins Pumpwerk rein."

Am Berliner Westhafener, mitten in der Nacht, ist Konzentration gefragt.

"Man muss wirklich speziell drauf aufpassen, dass man wirklich die Übersicht behält und und weiß, wo man die Container, wo man Container abgestellt hat, weil gibt es ja auch ein System ein und steht der Container letztendlich nicht dort, wo man den eingetragen hat, dann ist jede große Suche dann natürlich los, ne. Das ist natürlich ganz wichtig."

"Es kommt gerade ein LKW, wie kann erzählen, in der Nachtschicht kommen Shuttle-Fahrer, LKW-Fahrer, die Container bringen, entweder voll oder leer Container, die wir abnehmen und auch einlagern und oder und wir geben auch Container raus an die LKW-Fahrer und die fahren ihre Runde quasi hier zu den Kunden, denn bringen die Container dorthin. So, wenn ich den Container abgestellt habe ins Feld, dann nehme ich auch System raus und dann ist er quasi bei uns eingebucht. In dem Fall hat er jetzt, haben wir jetzt 28 Tonnen im Container drin, zeigt die Ware an, ja."

"Ich bin gelernter Maschinist für Wärmekraftwerksanlagen. Habe ich in meiner Heimatstadt in Schwedt oder gelernt. Das heißt, also Kraftwerker, also in einem Industriekraftwerk, ja."

"Jetzt ist der Zug entladen komplett und jetzt fange ich an den Zug zu beladen. Etwa 600 Züge mit Hochseecontainern aus Hamburg oder Bremerhaven kommen hier jährlich an. Der Inhalt reicht von Industriegütern über Autos bis zur Hausständen von Auswanderern. Sie alle werden für den Weitertransport per LKW umgeschlagen."

"Auf den Wagen sind jetzt diese vier, vier Eckpunkte sozusagen, wir nennen das Nippel und da muss der genau aufgestellt werden. Der Container hat ein bisschen was mit Treffsicherheit zu tun. Man hat dann auch durch die Spur dafür, man kann jetzt, man merkt, wenn er reinrutscht oder wenn er rauf rutscht, jetzt er geht so ein bisschen hin und her. Wenn man jetzt, wenn man sich zum Beispiel nicht sicher ist, da kann man die nochmal ganz klein bisschen leicht annehmen und geht mal hin und her, würde wäre jetzt nicht auf die auf den Punkten drauf oder wegrutschen, macht da nicht, also ist er drauf und fertig."

"Den Container, den kaufe weg. Also im Laufe meiner Berufsjahre war ich in vielen ja Produktions- oder oder ja Produktionsbetrieben, wo verschiedenste Produkte im verarbeitet wurde oder ja tätig, von Farmer bis Lebensmittel bis zur Leiterplattenproduktion, kommissioniert, wie gesagt, also solche Geschichten, Soßen abgefüllt, Tabletten verpackt, alles Mögliche. Im Stahlwerk Hennigsdorf auch so die Stahlbronze, also solche Sachen. Hier bei Behala, ja, da bin ich froh, dass ich damals im September 2017 hier genommen wurde und hier eigentlich auch zeigen kann, dass ich ja, dass ich hier gerne mache und und dass ich einige denke mal gar nicht schlecht mache, aber wie sagte zu mal eine Ansichtssache hat hier tagtäglich passiert, jetzt bei mir interessiert Kranfahren, Container hier hin und her fahren, in der bewegen, ja, also da hätte ich Dir nicht gedacht, dass ich soweit noch mal mache."

Nach gut vier Stunden Arbeit ist Zeit für eine erste Pause.

Im Freizeitresort Tropical Islands wird ebenfalls in der Nacht gearbeitet. Für die Sicherheit der rund 1000 Gäste in dieser Nacht ist Valeri Zorin verantwortlich. Er ist auf dem Weg zum Mangrovensumpf, denn dort leben Tiere, die manchmal in den Gästebereich ausbüchsen.

"So die Flamingos schlafen schon und sind auch vollzählig. Alle zehn sind da. Die gehören zu unserem Haus, sind Bestandteil von uns, gehören zur Familie und waren zehn sind zehn und glaube, die können sich nur vermehren, offen war, dass sie mehr werden, aber zehn haben wir bekommen. Bisher bleiben sie mal zu sehen, wenn einer fehlen wird oder würde, würde ich mir auf jeden Fall kurz abbrechen, da werde ich Security alarmieren und dann werden wir vielleicht mal auch mal paar Taschen kontrollieren."

Baufällige kostet auch die rund 50.000 Pflanzen des größten Indoor-Regenwaldes der Welt hat Valerie Zorin immer im Blick.

"So, drei Stück Bio-Banane, richtige Bio auf Bananen. Sieben machen wir keine Jagd, weil es Naturprodukt, wächst wieder nach. Man soll einfach mal die Pflanzen zerstören, aber wenn man Früchte erntet, ist es okay."

Rund 7 Kilometer legt Valerie Zorin Rundgang zurück. So oft wie möglich tauscht er sich mit seinem Team aus. Eine wichtige Rolle spielt die Security.

"Keine auffällige Personen, alles in Ordnung sind oder ein bisschen mehr über dich gebrochen haben, also ich, weil ich bin jetzt auch schon auf meinem Umgang, also muss feststellen, also wir haben Kaffee teste, also ich denke mal, es war sehr ruhiger Nacht sein, friedliche Nacht. Alles klar."

"Sind Fachleute in ihrem Gebiet und beim Check-in, wenn sie gestern bereits gutachtet und man kann schon mal den Dance bisschen erkennen, ist das jetzt größere Gruppe, ist das nicht ausartet und dafür haben wir Fachleute, die auch in dem vorgegebenen Rahmen auch handeln müssen, auch dürfen auch."

Der Außenbereich liegt in der Verantwortung des Chefs vom Dienst. Einige Becken werden in der Nacht aber nicht alle. Valerie Zorin muss sich deshalb auch um die Überwachung des Nachbarn Verbots gemacht.

"Für die Überraschung, die jetzt erwartet sind, aber nicht die Gäste verantwortlich."

"Wasser im Becken muss erstmal Wassertechnik anrufen, Kevin und fragen, was hier los ist."

"Ich bin gerade auf meinem hungergang in Amazon einstiegsgebäude und musste ich feststellen, dass White River rolltors geöffnet, nicht verschlossen. Wasser ist im Becken. Was ist passiert? Ah, okay, okay, super, na wunderbar, weiß ich Bescheid. Wenn es dann fertig ist, wir schon sagst du, sagte ca. nach einer halben Stunde, sag mir bitte noch mal Bescheid. Ja, alles klar, okay, danke dir, Kevin, bis dann."

Die Wassertechniker haben den Strömungskanal mit Absicht in Betrieb genommen. Valeri Zorin achtet darauf, ob sich auch niemand in der Nähe des Kanals aufhält.

"Wassertechnik Kevin hat der Meldung bekommen, dass der Beton im weiteren Kanal hat sich etwas ausgekühlt und jetzt sagt er warme Wasser über diesen Kanal und für eine halbe Stunde wird das dann erwärmt und es ist der eine halbe Stunde auch beendet die Aktion. Ja, das warme Wasser bewahrt den Beton vor dem Auskühlen, denn werden die Temperaturunterschiede zu groß, wird die Oberfläche mit der Zeit brüchig."

Jens Heisler und sein Kollege von den Berliner Wasserbetrieben sind unterwegs zu einem Noteinsatz. Ein sogenannter Schieber muss umgestellt werden. Zur Zeit fließen Millionen Liter in das falsche Klärwerk.

"Vorher an warten auf die anderen binden, da wir stellen uns gleich hin, naja, die Oslo an der Autobahnzubringer ist, müssen wir da ein bisschen aufpassen. Der Vorteil ist, dass er Nachtschicht ist, viele Männer jetzt schon schlafen, ja, wollen wir hoffen reakt."

"Wir sind die Dienstgruppe mit Sonderrechten und Sonderrechte heißt Ernstfall, Notfall oder halt so, wie wir jetzt hier im Straßenbereich ist auch die eigene Sicherheit und dass die Menschen auch sehen, optisch hier ist irgendwas natürlich auch in diesen Schaden ist oder wenn jetzt irgendwelche Pumpwerk Schäden sind oder Notfälle sind und wir sind praktisch oben in Pankow und haben einen Einsatz in Spandau. Das kann auch sein, dass es dann am Tag drei Stunden dauert, dann ist das Pumpwerk abgesoffen, auf Deutsch gesagt und dadurch haben wir Sonderrechte im Prinzip dasselbe wie Feuerwehr, Polizei."

Die Kollegen sind an der Störstelle angekommen. Nun heißt es, den richtigen Rohrschieber zu finden, um das Wasser umzuleiten.

"Das haben wir uns angefallen, dass wir genau wissen, was für ein Schieber wir drehen, weil jeder Schieber hat eine Nummerierung, das heißt, fängt bei 1 an und hört natürlich stufenweise auf. So, wir schieben ja 310, 312 ist noch aus dem Rückversicherung, das ist der ist als anderen Hinweis haben wir hier Schilder, da ist die Entfernung drauf und um das mal ja, auf den richtigen drehen und ich habe den Richtigen getroffen, dann müsste jetzt der andere 312 sein."

"Jackpot. Den machen wir jetzt auf und nehmen wir zu."

"Das ist ein Gerät, das vereinfacht uns ein Schieber zu treten. Früher immer möglich per Hand, schön rumlaufen. Jetzt haben wir hier wunderbaren elektrischen Antrieb, der das wirklich vereinfacht. Das ist eine Abwasser-Druckerleitung von der Dimension von 750 Durchmesser, ist jetzt und unter wir spende jetzt durch den Schieber, kommen sie vorstellen, als Wasserhahn zu machen."

"83er zu und dann setzen wir den rüber, dreh Gerät rüber. Genau so, der erste Einsatz ist geschafft. Der Schieber wurde umgestellt und das Wasser erfolgreich umgeleitet."

"Ja, grüße dich, Dienstag. So, die Schaltung ist beendet. Go, go, du darfst ja, dann gib alles. Okay, tschüss."

Noch auf dem Weg zurück in die Zentrale bekommen Jens Heisler und sein Kollege den nächsten Einsatz zugeteilt. Es gibt Nächte, in denen kaum Zeit für eine Pause bleibt.

"Ja, Dienste dort Heißler, wunderschön. Okay, was hast du für eine Störung? Okay, Abwasserpumpe Reinickendorf 2. Alles klar, für das tunabweichung. Jo, wir übernehmen. Ich melde mich dann vor Ort. Ja, ciao Mario."

Einsatz und weiter geht es. Eine Pumpe im Abwasserwerk des Bezirks Reinickendorf ist defekt.

In den Pausen wird über alles Mögliche gesprochen. Nicht selten geht es dabei um die Auswirkungen der Nachtschicht auf das Privatleben.

"Ja, sie hatte mal die die niedliche Angewohnheit, immer wenn ich Nachtschicht habe, dann schläft sie. Kann ich bis heute in die nachvollziehen. Immer Stadt im Schlafzimmer, immer vorne auf der Couch, aber macht sich schon schon immer so, wenn ich jetzt zur Nachtschicht bin, schläft immer vorne auf der Couch. Sie sagt, einfach für sie ist das irgendwie angenehmer, dann irgendwie wieder alleine da vorne, da läuft der Fernseher, dann denken schläfst du dabei ein. Essen."

"Haben wir wieder nicht abbekommen von."

"Wenn ich meine Frau macht mir die Stunde nicht, nee, mal ganz selten gibt noch paar Tage, da macht es eine Sache schnell fertig. Sie sagt, ich bin schon groß."

"Kommt dann irgendwie ab. Klar, man spricht man darüber, vielleicht mit meiner Frau oder so, aber ansonsten eigentlich nicht. Ja, also ist jetzt nicht so, dass ich sage, oh, das war heute sehr scheiße oder so eine scheiß Arbeit oder so. Nee, ist eigentlich mir macht das ja Spaß und wie gesagt, das ist anders als in anderen Unternehmen, wo ich schon war. Also hier, wie gesagt, hier finden und rede auch ziemlich nah, wie sagt man, also gut darüber, werde ich qualifiziert und entsprechend mit meiner Frau darüber und erzähle manchmal ein bisschen euphorisch, aber naja, sie vielleicht als hätte ich auch ein paar Dinge, die sie vielleicht in dem Moment nicht mit wissen möchte, aber ihr mitteilen möchte, einfach."

Nach der Pause geht's wieder raus aufs Gelände.

"Wir haben hier die Sache, dass diese gestellten Container eben auch sturrsicher müssen und dann müssen wir natürlich ein bisschen runter bauen, dass eben der Wind nicht diese Angriffsfläche hat, ja."

"So, jetzt löse ich hier die die Stromsicherung sozusagen, damit ich denn die Container, die dort oben jetzt mit dem Spreizer jetzt aufgenommen habe, denn eben absetzen kann, ohne Lastung. Jetzt ein Turm, der so stark steht, ist schon ein bisschen ganz fertig, also könnte passieren, dass da die Container eben runter kippen können durch den Wind passieren. So, jetzt muss ich die runterheben."

Mit dem Leercontainerstapler können bis zu zwei der zwölf Meter langen 40-Fuß-Container gleichzeitig bewegt werden. Gesamtgewicht knapp 8 Tonnen. Ein Teil der Leercontainer wird auch zum Abtransport per LKW vorbereitet.

"Also, ich habe jetzt im Prinzip, habt ihr gesehen, das Feld 55 habe ich runter gebaut, ja und somit quasi vor Sturm geschützt oder das so. Jetzt gebe ich auch ein lehrcontainer an einem LKW raus."

"Jetzt fahre ich rückwärts bis zu an die Gleise und der Kollege kommt jetzt an und wir stimmen uns jetzt ab mit dem Hupen, dann fährt man schon ein bisschen schnell, aber noch ein Stück vor, eine kleine Stück noch. Jetzt guckt der Kollege sich den Container von innen noch mal an, ob der sauber ist oder ob da eine Beschädigung hat, wissen wir ja alles nicht, oder guckt jetzt erstmal nach, eigentlich dürfte das haben."

"Okay, Licht aus. Die letzte Aufgabe von Peter Mendke ist die Kontrolle des von ihm und seinem Kollegen beladenen Zug. Mit 44 Containern fährt er heute Nacht noch nach Bremerhaven. Den Ausgangszug, also den beladenen Zug, der jetzt als der jetzt wieder rausgeht aus dem Terminal, ob die Container alle richtig drauf stehen auf den auf den Wagen, ob es so richtig auf den Nippeln stehen, also da die müssen richtig auf dem Zug drauf stehen, also da die muss man kontrollieren, damit der Zug dann ja auch wieder an die Bahn übergeben kann. Wir werden kann, ansonsten darf er nicht raus."

"So und jetzt mal weiter, muss natürlich auch schauen, ob die Container auch in dem Fall die auf die Bezeichnung stimmt, Haiku oder Box, muss ich auch überprüfen. So, der nächste Wagen ist jetzt die 084 7893 zu 918 Clemente kommt gleich rüber, ja."

"Wenn ich jetzt nach Hause komme und dann sammelt meine Frau ein, weil die sich schon wach, ungefähr neben Tätigkeit ab und fahren nach Hause, lege mich schlafen und danach will ich mit ihr zusammen noch den Nachmittag genießen."

Im Tropical Island südlich von Berlin übernachten heute rund 1.000 Gäste. Von der aufwendigen Technik im Hintergrund, die Tag und Nacht läuft, bekommen sie nichts mit. Chef vom Dienst Valeri Zorin ist auf seinem Kontrollgang im unterirdischen Herzstück des 35.000 Quadratmeter großen Außenbereichs angekommen. Er will sich beim Wassertechniker erkundigen, ob alles in Ordnung ist.

"Alles klar, wir befinden uns gerade ein Technikerräumen von hier. Wir haben unsere Becken gesteuert, Wasseranlagen, Heizungsanlagen, alles, was so jetzt mit Technik zu tun hat, wird das unterirdischen Techniker Räumen natürlich dann auch bedient und gewartet und gepflegt. Alles gut, alles erwartungsarbeiten hast du auch schon abgeschlossen? Heute war es das, weniger drei Stück große Scheine, Geldscheine. Nee, leider nicht, weil letzte Mal habe ich geguckt, da waren nur so, das ist meistens Haare oder irgendwelche andere Sachen."

Der Feierabend naht. Doch wie bei so vielen Jobs wartet jetzt noch die Büroarbeit.

"So, allein im Büro zu sein, jetzt ist es gar nicht mal so verkehrt. Man hat seine Ruhe, kann ich auch meine Gedanken schleifen lassen und mich auf administrativers Teil konzentrieren und werde nicht von Nachbarn abgelenkt mit Telefonate oder Funkspruch. Hat auch seine Vorteile. Heute war sehr ruhiger Tag, Mitarbeiter waren zu viel. Gestern jeden Tag um 7 Uhr morgens endet die Nachtschicht für Valerie. Während andere zur Arbeit fahren, macht er sich auf nach Hause."

"Ich liebe meine Nachtschichten, bin ich eine Eule und diese verantwortungsgrade in der Nacht steigt, das ist auch genau meins. Ich möchte nicht mit Tagesschicht tauschen, das ist meins."

Am nächsten Tag um Punkt 23 Uhr beginnt für Valeri Zorin die nächste Schicht. Während sich die ersten aufwachenden Gäste auf den Badetag freuen, freut sich Valeri Zorin auf ein paar Stunden Schlaf.

Jens Heisler und sein Kollege vom Entstörungsdienst der Berliner Wasserbetriebe sind auf dem Weg zum nächsten Einsatz. Eine Abwasserpumpe läuft auf Störung. Was ist die Ursache?

"Wir sind jetzt hier in einem Abwasserpumpwerk und hier ist eine Störung aufgelaufen. Das höchstwahrscheinlich eine Pumpe verstopft ist und dem gehen wir jetzt nach. Also wir schauen jetzt, was mit der Pumpe ist und wenn sie verstopft ist, dann entstopfen wir sie wieder oder schauen, was was generell ist. Genau, meine Höhe setzt du nicht so unter Druck."

Und los.

"Berührungsängste darfst du nicht haben, das ist unser Job. Ich rieche auch lieber gerne Rosenduft, aber es ist auch nicht alltäglich. Also ich renne nicht jetzt acht Stunden da, zum Beispiel. Eigentlich Respekt, die auf dem Klärwerk arbeiten, die haben acht Stunden mit so einer Sache zu tun. Ich meine, wir sind immer nur, wenn man eine Pumpe öffnen, aber damit zu tun. Mach auf."

Das Öffnen der Pumpe löst ein Alarmsignal aus.

"Ist für uns als Sicherheit, dass die Alarmkette funktioniert und die in der Leitzentrale wissen auch Bescheid, dass wir einer Pumpe sind und arbeiten."

Noch ist nicht klar, wo die Ursache für die Verstopfung liegt. Jetzt Heisler macht sich auf die Suche.

"Um es frei."

"Da ich nicht gefühlt habe und aber sich Feststoffe in den Rad reinquetschen können, dann gucke ich mal mit dem Fotoapparat nach, um zu sehen, ob der Feststoffe im Laufrad hängen. Da hängt was an der Seite, das ist das normale, saubere Gehäuse und da eine Ecke hängt, das hat sich in die Schleißwand reingedrückt. Ich versuche es rauszuholen, wenn man kein Glück haben, mit dem Pumpe aus dem Trip genommen und muss morgen erst dran. Versuche fest."

"Schön, alles gut. Machen wir mal einen Probelauf. Ich glaube, das war's. Jens Heisler konnte Ablagerungen lösen. Ob die Pumpe wieder anspringt, mal sehen, ob man alles richtig gemacht haben. Klar, Regel ist da. Komm, Baby, komm. Sie läuft nicht an. Sehr schön. Hat sich ein bisschen gehabt, das Mädchen wollte bestimmt gestreichelt werden. Alles im grünen Bereich, wunderbar. Ja, zwei. So, wir haben E-Kreisel 3 aufgemacht, war ein bisschen Fussel drinne, aber ansonsten alles schick, ne. Wir haben gerade super."

"Die Nachtschicht war eigentlich super. Also es ist glücklicherweise keine Katastrophen passiert und ich bin guter Dinge, das gut gelaufen heute."