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Willkommen zurück zu einem neuen Video. Ich bin selbst verwundert, dass ich das noch mal sage, aber es ist wirklich eine Menge passiert. Ich habe auch lange überlegt, ob ich dieses Video machen soll, aber ich muss es machen. Ja, es ist so ein bisschen Verantwortung, die ich auch trage, weil ihr ein Teil davon mit seid und mitgespielt habt über die ganzen Jahre, wofür ich auch sehr dankbar bin. Aber eine der großen Änderungen ist auf jeden Fall, die euch interessieren könnte, dass ich kein Kooperationspartner mehr von ESN bin. Die Gründe dafür werde ich noch im weiteren Verlauf des Videos nennen, aber es ist auf jeden Fall erstmal so, dass ich ab jetzt keinen Code mehr habe und wichtig für mich ist, dass ihr das wisst, weil einfach der Support über die Jahre so groß war, dass ich viele Dinge einfach machen konnte, die nicht selbstverständlich sind.
Also, von überall aus arbeiten ist eigentlich immer relativ weird, weil für mich ist es ein Prozess, der immer stattfindet. Also, jemand muss ja beim Bestellen den Code Aldin eingeben, also meinen Namen, und mein Name muss ja irgendwann irgendwas ausgelöst haben, um die Bestellung zu tätigen, seien es Testfreunde oder der Zuschauer an sich. Und ich weiß diesen Support wirklich immer zu schätzen. Ich habe das auch immer, wenn mir jemand den Screenshot geschickt hat, immer geschrieben, dass ich es wirklich zu schätzen weiß, weil ich das wirklich empfinde. Also, ich fühle das tatsächlich, dass das Support ist, und ich bin da auf jeden Fall dankbar für. Deswegen gilt diese Nachricht erstmal. Ja, aber ich bin freiwillig gegangen, also ich musste nicht gehen, ich bin nicht rausgekickt worden.
Da sind bei mir Dinge passiert, die auch Grund dafür gewesen sind, unter anderem eine ganz, ganz große, lange Social Media Pause, die ich zu Anfang des Jahres gemacht habe. Einfach, weil ich gesagt habe, ich habe so lange keine Pause von Social Media gehabt. Also, ich bin irgendwie konstant mit meinen Gedanken bei Social Media, auf Social Media, und das ist mir auch irgendwann einfach schwergefallen, Content zu kreieren. Also, ich wusste nicht was, ich wusste nicht für wen, mir hat's keinen Spaß mehr gemacht, und ich glaube, es hat man auch gemerkt. Also, ich denke, wenn man mich, wenn man mir früher gefolgt ist und heute folgt, dann ja, ist da, glaube ich, eine riesen Diskrepanz dazwischen.
Und trotzdessen, dass ich weniger Content gemacht habe, ist der Support relativ ähnlich geblieben, und das ist selten. Also, ich habe wirklich viele tolle Athleten beachtet und betreut in der Vergangenheit. So etwas Beständiges ist auf jeden Fall etwas Krasses. Deswegen ich will auch nicht sagen, dass ich für immer keine Kooperation mehr habe, aber für den aktuellen Zeitpunkt hat es einfach seine Gründe gehabt. Die Social Media Pause war insofern notwendig, dass ich wenig Ruhe im Kopf hatte, sondern immer beschäftigt war und immer das gemacht habe, was ich gewohnt war.
Und ich habe in meinen Beratungen, sage ich mal, den Athleten/Influencern immer mitgeteilt, was sie machen sollen. Das war ein Teil meiner Aufgaben, die ich dann gemacht habe, ja, sage ich mal, Management von Influencern. Das war auch ein großer Bestandteil im Laufe meiner Jahre. Das ist etwas, was ich auch noch bis Anfang des Jahres gemacht habe, was ich dann auch seinelassen habe. Das ist noch nicht der richtige Zeitpunkt dafür gewesen. Aber ich habe auf jeden Fall vielen Leuten gezeigt, wie es geht, was sie machen sollen, und habe immer sozusagen das gesagt, was ich gerne machen würde, aber irgendwie nie gemacht habe, weil da einfach so ein mega Wirrwarr im Kopf war und ich wusste nicht, wo ich anfangen soll, wie ich es machen soll. Ich habe so einen gewissen Perfektionismus im Kopf gehabt. Also, ich kam irgendwie nie dazu, irgendwas zu produzieren.
Diese vier bis sechs Wochen Social Media Pause und nebenbei auch Trainingspause, also ich habe knapp über einen Monat nicht trainiert, im Februar, glaube ich, war das. Das hat mir echt gutgetan, weil es war eine richtig starke Ruhe im Kopf und auch Gedanken, die dann kamen, und auch Ideen. Und ich dachte mir auch, warum bist du überhaupt noch bei einem Kooperationspartner, der sich um Fitness und Bodybuilding dreht, wenn du selber das Gefühl hast, dass du dort keinen Content mehr drin machen kannst? Also, das eine sorgt für Komfort, und das andere ist irgendwie Unzufriedenheit im Sinne von: Ich liefere auch nicht ab, weil ich kann ja nicht irgendwo sein und sagen, ich bleibe einfach gleich und alles ist immer gleich, und ja, und außerdem den Support dann abzukriegen ist auch irgendwie so unfair, weil ja, ich mache keinen Content, keinen richtigen Content für die Leute, keinen Mehrwert, und tatsächlich ist der Content, den ich mal gemacht habe, der wird immer noch geklickt, und dieser Support kommt auch viel von dort. Das ist echt krass.
Also, ich musste gar nicht die Kooperation beenden. ESN hat damit auch nichts zu tun. Also, die Produkte sind nach wie vor 1A genial. Und egal, wie sich mein Werdegang ändern sollte, ob ich vielleicht wieder bei ESN landen werde in Zukunft oder nicht oder woanders bin: ESN ist und bleibt eines der besten Produkte der Welt, würde ich sagen. Also, an der Stelle für alle, die jetzt auf ein bisschen Beef gehofft haben: gar nicht. Das Einzige, was mir so ein bisschen fehlt, ist auch, was ich früher extrem geschätzt habe, waren so Teambuildings, also unterwegs sein mit dem Team, Content machen mit dem Team, und da habe ich mich selber irgendwann auch exkludiert, also da kann ich gar nicht die Verantwortung nur auf den Kooperationspartner liefern. Ich habe selber nicht gefragt, einfach weil ich mich da nicht so zugehörig gefühlt habe, und durch diese Pause habe ich eben entschieden: Es muss sich was ändern.
Ja, also es hat mir dann quasi selbst so die Wahl gelassen: Entweder ich lebe im Komfort, oder ich kappe eine finanzielle Einnahme und sorge für etwas Druck. Es klingt ein bisschen hart, aber ich funktioniere so auch sehr, sehr gut. Also, ich habe immer noch ein paar Kunden im Coaching. Ich habe mein Coaching so lange nicht beworben. Auch da kommen noch Anfragen rein. Also, bei mir passiert viel auch einfach durch Vorarbeit früher, aber es passiert eben nicht mehr. Also, ich mache diesen Lieb nicht mehr. Es kommt kein persönlicher Erfolg darin zustande, und der ist komplett selbstverschuldet. Also, ich habe nicht, dass ich sage, mir fehlen die Möglichkeiten, ja, mir fehlt einfach nur die Klarheit im Kopf, dass ich mich auch entscheiden kann, etwas zu tun, was ich machen möchte.
Das ist erstmal die Situation gewesen. Also, Social Media war raus, Training war sehr, sehr lange raus. Ich habe auch irgendwo versucht, das Training zwischendurch irgendwie reinzuschieben gehabt zu, aber ich dachte mir, ey, ich mache jetzt einfach kein Training. Also, in dem letzten halben Jahr habe ich auf jeden Fall, denke ich mal, 70% nicht trainiert und 30% trainiert. Ich gehe heute auch noch gleich ins Training, da nehme ich euch auch gerne ein bisschen mit, zeige euch, was ich gemacht habe. Aber die Form zu konservieren ist für mich kein Problem. Auch Muskelmasse zu halten ist kein Problem, und da spielen jetzt auch andere Faktoren wirklich keine Rolle. Könnte man sich denken, aber es ist so nicht. Ich habe jetzt, glaube ich, heute ist dann, glaube ich, das sechste Workout oder siebte Workout, was ich in Folge mache seit einem Monat wieder. Und das ist ja auf jeden Fall spannend anzusehen, aber es gibt auch ein bisschen mehr Updates, aber genug hier gesessen. Erstmal geht's auf ins Training, und danach hören wir uns wieder.
J: Manchmal so eine T machen.
Nee, gar nicht. Beine ist mega stabil. Musst gleich streichen. Drei Tage, die du auf deinem Rücken hast, ist extrem frei, ne? Streifen auf. Also der Fettanteil am Rücken ist weniger als vorne, normalerweise ungefähr. Ja, aber es sieht echt gut aus. Aber also Form ist safe besser geworden jetzt die.
Das ist der Unterschied zwischen einer richtig geilen Genetik. Der trainiert sechs Wochen lang nicht und der sieht einfach aus, als ob er keine Ahnung, Alter, ob du vier, fünf Tage die Woche durchhasselst, Alter, und durchknallst und keine Ahnung, drei Tage Diät, Streifen in der Brust und hinten der Rücken komplett frei, geisteskrank. Aber du siehst auch nicht schlecht aus, sage ich dir ganz ehrlich.
Ja, aber ich trainiere und versuche so mein bestmögliches zu geben. Wenn ich sechs Wochen nicht trainieren würde, ne, da wäre ich so komplett weg. Die Pause habe ich gebraucht. Okay, es ist, es ist echt, es ist wirklich krass, ehrlich.
Auf jeden Fall hat sich jetzt mein Training so verändert. Ich habe angefangen mit Laufen. Laufen ist ganz, ganz schwierig für mich. Erstens, weil es hier in Dubai extrem heiß ist. Logisch, klar. Auf dem Laufband macht's mir keinen Spaß. Und dazu: Ich habe Asthma. Konditionelle Sachen fallen mir eh ganz schwer. Dann wollte ich hier Muay Thai machen, habe ja aber wirklich kein Gym gefunden, wo ich zufrieden war, und ich möchte mir das Muay Thai auch nicht irgendwie schlecht machen, indem ich mich irgendwo anmelde, einfach zu machen, weil ich hatte vorher eine Verwöhnung durch meinen Coach, den ich vorher hatte, den James. Der hat mich da wirklich immer gut durchgeleitet, und dadurch wollte ich auch gut weitermachen.
Als ich in Deutschland war, habe ich ebenfalls versucht, Sportarten zu machen, aber da waren die Allergie und das Asthma wieder reingehauen. Das Einzige, worauf es mich immer wieder zieht, ist Fitness. Und ich habe mir so den Spaß damit genommen, Fitness zu machen, weil ich mir nicht erlaubt habe, Fitness mit neuen Zielen zu machen, außer den, die ich mal hatte, also Bodybuilding oder gar nichts. Und jetzt habe ich quasi ein neues Ziel. Mir fehlt die Disziplin, mir fehlt dieser Spaß an der Sache, die ich eh regelmäßig mache. Obwohl ich jetzt wirklich die letzten sechs bis acht Wochen nicht trainiert und auch vorher wochenlang pausiert habe, also zwei Wochen Pause, zwei Trainings, zwei Wochen Pause, zwei Trainings.
Die Leute haben sich gefragt, wo ich hier bin. Jetzt habe ich einfach gesagt: Alin, kommst du in deine Bestform? Ja, ich habe einfach ein Ziel gesucht und denke mir, ich will mich nicht mehr daran orientieren, was gerade nicht ist, sondern ich mache einfach das, was gerade ist, und dann kommt was Neues. Und das, was Neues ist, dazu komme ich später noch, weil es geht noch weiter. Aber meine sportliche Reise, die möchte ich dokumentieren. Ich war lange nicht mehr in Form. Ich habe es mir oft vorgenommen, nie durchgezogen. Also die ganzen normalen Probleme, die jeder Mensch hat. Aber wenn man den Schalter nicht umlegt und sich wirklich sicher ist zu sagen, ich mache das jetzt, dann funktioniert's nicht.
Dementsprechend bin ich gerade auf Diät, auf keiner Prep und auch nicht auf einer muskelaufbauenden Diät. Also, mir geht's persönlich nicht darum, mein Muskelwachstum zu vergrößern, sondern ich möchte meine Form verbessern. Und ich habe angefangen jetzt mit 101,6 kg. Ich habe davon nur ein Bild, weil ich gerade eben einen Formcheck gemacht habe. Und hier sind das dann 98,65 kg gewesen, die ich heute Morgen gewogen habe. Und ich werde diesen Verlauf hier auch auf YouTube weiterhin dokumentieren, weil ich eben glaube, dass das Spaß machen kann und mit den richtigen Zielen. Ich bin jetzt seit vier Tagen wieder am Training, habe wirklich lange pausiert, seit vier, fünf Trainings bin ich im Training, ich fühle mich wieder richtig gut.
Also, dieses Ziel vor Augen zu haben, auch wenn es eigentlich absurd ist, weil das Ziel hatte ich ja früher mal, aber dadurch, dass der Wettkampf dazwischen kam, dachte ich mir, ich kann das Ziel nicht mehr haben, weil ich habe es ja schon irgendwie durchgespielt, aber nein, diese Disziplin ist das Ziel, und mich stört es auch immer, essen essen zu können, was ich will. Disziplin hilft, dich zu fokussieren, und hilft dir auch, bei anderen Dingen ganz klar zu sein und auch dir selbst zu beweisen, dass du immer noch Dinge erreichen kannst und dass es nicht aufhören kann, und das ist mir in diesem Part so wichtig.
Aber die Reise geht natürlich hier auch weiter, denn nicht nur die Fitnessziele sind wichtig, sondern auch die persönlichen Ziele. Ich habe so lange Social Media gemacht. Ich bin letztens in der Schweiz und in Deutschland unterwegs gewesen, wie schon gesagt, und egal, wo ich gewesen bin, kamen Nachrichten: Wo bist du gerade? Wo kann man dich treffen? Wo kann man ein Bild mit dir machen? An sich war Social Media auch nie das Problem, sondern die Art und Weise, wie ich da herangegangen bin. Ich bin da, was das angeht, sehr perfektionistisch, und ich habe viele Videos produziert, die ich gelöscht habe, viele Podcasts aufgenommen, die ich gelöscht habe in mühevoller Arbeit, weil ich nie zufrieden bin mit dem, was ich tue.
Und für meine persönliche Entwicklung ist es auch wichtig, nicht so perfektionistisch zu sein, auch mit Leichtigkeit Dinge anzugehen, mit Leichtigkeit Content zu produzieren, Videos rauszuhauen und ja, einfach den Weg vielleicht auch mitzunehmen, zu dokumentieren. Ich bin gerade eh auf meiner Fitness Journey, wieder in meine Bestform zu kommen, das zu dokumentieren, die Reisen mitzunehmen, alles, was auf dem Weg steht, auch persönliche Dinge, das, wonach eigentlich jahrelang gefragt worden ist, was ich aber nie gezeigt habe. Das ist jetzt die Challenge. Ich bin sehr gespannt, wie das Ganze läuft. Ich bin sehr gespannt, wohin das Ganze führt.