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Kann man einer Lungenentzündung vorbeugen? Teilweise, ja. Darauf gehe ich jetzt auch ein. Egal ob wegen einer Erkältung, im Rahmen einer bakteriellen Infektion (was jetzt gleich zu Beginn gesagt, die mit Abstand häufigste Ursache ist), oder im Rahmen der Schweinegrippe oder spezieller Viren wie dem Coronavirus. Es kann als Komplikation dieser Infektionen zu einer Lungenentzündung kommen, insbesondere bei sogenannten Risikopersonen.
Oder Risiko kommen. Viele von uns, vor allem im Kindesalter, haben schon eine Pneumonie, so nennt man nämlich diese Lungenentzündung, gehabt. Ganz konkret in Deutschland erkranken jährlich etwa so 400.000 Menschen an einer Pneumonie. In der Regel lässt sich die Erkrankung gut medikamentös behandeln, aber das sei gesagt, es kann auch zu Komplikationen, zu Krankenhausaufenthalten und sogar zum Tod kommen. Wichtig ist also vor allem auch, wie man sich vor einer Lungenentzündung schützt, wie man vermeidet, eine zu bekommen und was man unbedingt tun muss, wenn man auch betroffen ist. Genau über diese und weitere wichtige Punkte spreche ich jetzt in dem Video, also gerne einmal anschauen.
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Eine Lungenentzündung, also Pneumonie, ist eine schwere Erkrankung, die auch jüngeren Menschen in ihrer Leistungsfähigkeit lange zu setzen kann. Es kann Monate dauern, bis die Leistungsfähigkeit wieder den Stand vor der Erkrankung erreicht hat, auch wenn man längst schon wieder zu Hause ist, längst schon wieder arbeiten geht, sich im Prinzip wieder gesund fühlt. Das ist wichtig zu wissen. In einigen Fällen können aus schweren Lungenentzündungen auch bleibende Lungenfunktionseinschränkungen resultieren.
Bei der Lungenentzündung handelt es sich um eine Entzündung der in der Lunge befindlichen Bläschen oder auch des Lungengewebes. Und das ist richtig, der betroffene Bereich in der Lunge schwillt an, er ist entzündet und wird stärker durchblutet. Manchmal sammelt sich im Lungengewebe auch Flüssigkeit an. Oft, das ist wichtig, sind Bakterien die Erkrankung aus, aber es ist auch möglich, dass Viren oder Pilze die Infektion verursachen. Sehr häufig kündigt sie eine Lungenentzündung durch Fieber und Schüttelfrost an. Es gibt noch weitere Symptome, aber diese Symptome sind ganz typisch.
Gelungen als die Zahlen bezüglich des Vorkommens von Lungenentzündungen variieren leicht. Allgemein lässt sich aber sagen, dass deutschlandweit jährlich zwischen 350 und 500.000 Menschen an einer Lungenentzündung erkranken, häufig natürlich in den Herbst-Wintermonaten, also typischerweise in der Erkältungszeit. Am häufigsten davon betroffen sind ältere Menschen und Menschen mit chronischen Erkrankungen, Menschen mit einem reduzierten oder schwächeren Immunsystems. Vereinfacht kann man auch sagen, dass sehr oft eine Lungenentzündung die schlimme Stufe oder schlimme Folge, die Komplikation einer Grippe sein kann, nämlich dann, wenn der eigene Körper zu schwach ist und die Erreger nicht rechtzeitig eindämmen kann.
Deswegen gilt in der Kälte- und Grippezeiten oder auch in Phasen einer, ja, dann ist mal Hochsaison bestimmter Viren, mit dem Coronavirus, dass bestimmte Hygienemaßnahmen eingehalten werden und zwar sowohl, wenn man sich schon angesteckt hat, dann sollte man natürlich darauf achten, auch die Mitmenschen, die auch anzustellen, als auch gerade, wenn man zur Risikogruppe einer Lungenentzündung gehört, also zu Risikopersonen, die es eher betreffen kann. Und das sind Basics, die immer Gültigkeit haben, egal, ob wir gerade auch in einer Kältephase oder in einer der Smi sind. Stichwort richtig niesen und husten, häufig ist ein richtiges Händewaschen und natürlich auch so Dinge wie nicht aus den gleichen Bechern oder Flaschen trinken, also dafür sorgen, dass das Risiko einer Übertragung vermieden wird, beziehungsweise man sich ansteckt.
Also ganz wichtig für jeden von uns zu wissen: Erstens, eine Lungenentzündung kann jeden treffen, besonders aber so genannte Risikogruppen. Und zweitens, sie ist eine seltene Komplikation einer Infektion mit bestimmten Viren und Bakterien, aber insgesamt gesehen sind viele Menschen davon betroffen, weil diese Bakterien und Viren überall auf der Erde vorkommen können und sie schnell verbreiten können. Stichwort Grippewellen, deswegen sind die Zahlen global gesehen auch hoch.
Nochmal zu den Zahlen: Die Lungenentzündung ist eine in Westeuropa häufige, oder ist die häufigste Infektionsursache mit Todesfolge. Schätzungen zufolge sterben global weltweit jährlich drei bis vier Millionen Menschen an der Erkrankung. Die WHO schätzt, dass jährlich etwa eine Million Kinder im Alter von unter fünf Jahren an einer Lungenentzündung sterben. Und weil sie eben schon einmal gesagt habe, es ist tatsächlich so, viele Menschen den häufigsten Erreger, den Staphelokokken, also Pneumokokken, in sich tragen, dass wir die haben. Besonders natürlich auch Personen, die im Krankenhaus arbeiten. Allerdings haben diese Menschen ein entsprechendes Immunsystem, dieses dazu in der Lage, den Erreger entweder erfolgreich abzuwehren oder auch zumindest in Schach zu halten. So kommt es bei diesen Menschen dann nicht zum Ausbruch der Erkrankung. Gefährlich wird es dann, oder wird der Erreger vor allem dann, wenn die körpereigene Abwehr noch nicht ausreichend entwickelt ist oder nicht mehr so stark ist wie früher. Das ist dann zwar bei älteren Menschen, also dazu zählen Säuglinge und Kleinkinder, wo es noch nicht regel entwickelt ist, sowie älteren Menschen, wo es nicht mehr so stark ist, das Immunsystem. An das in Risikogruppen. Außerdem existieren noch einige weitere Risikofaktoren. Diese habe ich hier einmal aufgelöst und wer unter diesen Risikofaktoren leidet, beziehungsweise diese hat, der sollte natürlich besonders auf jede Maßnahme achten, um eine Lungenentzündung, sei es durch Bakterien oder Viren oder sonstwie, nicht zu bekommen.
Was ist eine Lungenentzündung? Eine Lungenentzündung beschreibt den Umstand, dass Lungenbläschen, die sogenannte Alveolen, und oder das Lungengewebe entzündet sind. Dass sich was entzünden kann, hat jeder von uns schon einmal gehört und auch erlebt, entzündetes Knie oder was auch immer. Und auch die Lunge, und zwar speziell die kleinen Lungenbläschen, können sich entzünden. Doch das ganze Lungengewebe. Der Arzt macht hier natürlich Unterscheidungen und untergliedert die Lungenentzündung entsprechend. Sind die Lungenbläschen nur betroffen, spricht man von einer sogenannten alveolären Pneumonie. Stimmt schon einmal gehört oder deinem Arztbrief gelesen. Wenn die Entzündung das Gewebe oder das ganze Gewebe betrifft, bezeichnet man die Erkrankung als interstitielle Pneumonie. Man unterscheidet also zwei Typen: alveoläre Lungenentzündung und eine interstitielle.
Es gibt aber noch weitere Einteilungen. Da kann man sich auch vorstellen, eine Lungenentzündung aktiv komplex, viele verschiedene Ursachen, verschiedene Stellen, die analog betroffen sein können. Eine wichtige und vielleicht gerade auch für Sie interessante Unterscheidung ist die Unterscheidung in eine typische und eine atypische Lungenentzündung. Eine typische Lungenentzündung hat die klassischen, also typischen Symptome wie Fieber, Husten, etc., Schüttelfrost und bei der Untersuchung kann man die Lungenentzündung durch das Stethoskop auch hören, dass er, wenn man dann das auflegt, vorne und hinten und sie tief einatmen, ausatmen sollen, beziehungsweise mit den Fingern abklopfen, wenn man das so abläuft, also alles ganz typisch. Kritischer wird es bei der atypischen Lunge zu, denn hier sind die Symptome nur sehr schwach oder fehlen total und man kann die Lungenentzündung auch nicht abhören durch das Stethoskop. Richtig, man kann sie feststellen und die Gefahr hierbei ist, dass die Lungenentzündung übersehen wird und dann nicht die notwendige Therapie eingeleitet wird.
Und zwei weitere Aspekte stehen hier auf der Übersicht, einmal gemacht hat, die wichtig sind und jetzt auch in Fett erscheinen: Erster, Auslöser dieser atypisch schleichend verlaufenden Lungenentzündung können sein Viren, z.B. auch das Coronavirus. Und zweitens, oft betroffen sind ältere Patienten. Das ist einmal wichtig zu wissen.
Nochmal zur Unterscheidung: Typische Pneumonie, oft plötzlicher Beginn mit starkem Krankheitsgefühl. Atypische Pneumonie, oft schleichender Beginn mit weniger stark ausgeprägten Symptomen. Und weil es so wichtig ist und auch bei man sich eine Lungenentzündung z.B. im Krankenhaus er einfangen kann, man spricht dann von einer sogenannten nosokomial erworbenen Pneumonie, gehe ich jetzt einmal kurz auf die Erreger und Auslösern noch einmal ein.
Die Erreger einer Lungenentzündung. Für die Entstehung der Lungenentzündung sind verschiedene Erreger verantwortlich. In der Medizin spricht man von einem vielfältigen Erregerspektrum. Das macht es teilweise auch schwierig beziehungsweise herausfordernd. Dieses Spektrum umfasst Bakterien, Pilze und Viren. Es variiert außerdem je nach Alter, Infektionsumständen, Region, Saison, Vorerkrankung und bisherigen Behandlung mit Antibiotika. Am häufigsten ist die ambulant erworbene Lungenentzündung. Damit ist gemeint, dass man sich die Erkrankung außerhalb des Krankenhauses, also ambulant, zu Hause, in normaler Umgebung zugezogen hat. Ein wichtiger Punkt, denn leider gibt es auch oft Lungenentzündungen durch, bzw. während eines Krankenhausaufenthaltes. Haben Sie wahrscheinlich vielleicht schon einmal gehört, vielleicht sogar erlebt. Dazu komme ich gleich noch.
Bei der ambulant, also nicht im Krankenhaus erworbenen Lungenentzündung, handelt es sich bei den Erregern dann um die sogenannten Pneumokokken. Das sind spezielle Bakterien und diese sind das, wichtig, die häufigste Ursache einer Lungenentzündung. Und diese Bakterien heißen auch genau Pneumokokken, also da steckt das Wort Lunge drin, weil diese Bakterien leider richtig auf die Lunge gehen, sich genau da sozusagen festsetzen. Und diese Bakterien verursachen die vorhin beschriebenen typischen Lungen mit den typischen Symptomen. Seltener ist eine Infektion mit dem Bakterium Haemophilus influenza. Seltener sind sie deshalb, weil es dagegen Impfungen gibt. Allerdings ist dieses Bakterium bei Kleinkindern der häufigste Erreger. Bei Schulkindern und Jugendlichen spielen vor allem die Erreger Mycoplasma pneumoniae, da steckt auch wieder das Wort Lunge drin, und Chlamydia pneumoniae eine Rolle. Kurz, um verschiedene Bakterien bei verschiedene Malter.
Das ist ganz interessant, mehr so was für den Arzt, aber vielleicht auch für Sie interessant. Bei der im Krankenhaus erworbenen Lungenentzündung, hier spricht man von einer nosokomial erworbenen Pneumonie, vielleicht schon einmal gehört, damit meint man diesen nosokomial im Krankenhaus erworben. Das sind vor allem sogenannte gramnegative Erreger, so wie Staphylokokken, die Auslöser. Das Erregerspektrum unterscheidet sich stark von dem der ambulant, also zu Hause erworbenen. Es ist wichtig hinzu kommt, dass Patienten in stationärer Behandlung, also im Krankenhaus, häufig eine geschwächte Abwehr haben, schlechteres Immunsystem. Somit sind sie natürlich anfälliger für die im Krankenhaus vorzufinden Erregern. Und dann kommt auch noch hinzu, und das ist das eigentliche Problem, muss man sagen, dass diese Erreger häufig schon gegen gängige normale Antibiotika resistent sind. Man spricht dann von sogenannten MRSA oder auch VRE.
Es gibt noch viele weitere Erreger, die eine Lungenentzündung verursachen können. So kann eine Pneumonie bei Neugeborenen beispielsweise durch das E. coli Darmbakterium ausgelöst werden. Das haben wir alle bei uns im Darm. Dieses E. coli gerade aber ein Problem bei Neugeborenen, bei Patienten, deren Immunsystem zu therapeutischen Zwecken, z.B. unterdrückt wird, wenn man eine Autoimmunerkrankung hat und im Rahmen einer Chemotherapie. Kommen auch schwächere, für das normale Immunsystem normalerweise nicht besonders schädliche Erreger dann in Frage und die können auch eine Lungenentzündung machen.
So, nun doch zu zwei Sonderformen, weil man davon auch ab und zu hört und liest: Die Legionellen-Lungenentzündung und die Chlamydien-Lungenentzündungen. Legionellen und Chlamydien sind beides bestimmte Bakterien. Legionellen werden typischerweise über Klimaanlagen, in Bäder oder Duschen übertragen. Das passiert vor allem dann, wenn das Wasser nicht über 60 Grad erhitzt wurde. Über diese Temperatur nämlich sterben die Legionellen ab. Besonders gefährdet sind wieder einmal Diabetiker, ältere Menschen oder auch Immunschwache. Die Chlamydien-Pneumonie mit dem Leben nach oder dem Namen nach von Chlamydien-Bakterien verursacht und diese verantworten ca. 5-10% der Lungenentzündungen außerhalb des Krankenhauses.
Und dann kann eine Lungenentzündung auch die Folge bzw. eine Komplikation einer Ansteckung mit Viren sein. Ich habe hier einmal eine Übersicht gemacht. Im Vergleich zu Bakterien ist dies viel seltener der Fall, aber das große Problem ist, gegen Viren helfen keine Antibiotika. Man kann dagegen impfen, wie z.B. gegen die klassische Grippe, gegen die Influenza-Viren, weshalb das auch Risikogruppen, die älteren Menschen empfohlen wird. Eine Impfung kann schützen, aber muss jährlich erneuert werden, weil sich die Viren in ihrem Jahr aussehen anpassen, deswegen muss immer wieder ein neuer Impfstoff aufgegeben werden und sich ändern die Viren. Und wenn es neue Viren bei Mutationen, Änderungen gibt, dann gibt es auch erstmal keinen Impfstoff und das ist letztlich das Gefährliche, beziehungsweise auch das, was Institutionen wie die Weltgesundheitsorganisation, natürlich auch die Politik, die Politiker quasi nervös macht.
Und jetzt zur entscheidenden Frage: Wie erkrankt man an einer Lungenentzündung? In der Regel gibt es zwei häufige Infektionswege. Es ist zum einen möglich, dass die Lungenentzündung durch vorangegangene Infektionen, die wir haben, im Nasen-Rachen-Raum entstehen. Zum anderen besteht aber auch die Möglichkeit der Tröpfcheninfektion. Dazu kommt es, wenn Sie mit anderen Betroffenen, sozusagen Infizierten, in Kontakt stehen oder einen Kontakt reden und dann gelangen die Erreger über Sprechen, Husten oder Niesen in die Luft und von dort aus in der Luft verbreiten sie sich weiter und man kann die auch nicht selber sehen. In seltenen Fällen bahnen sich Erreger ihren Weg durch die Blutbahn, ist also auch möglich und werden von dort in die Lunge geschwemmt.
Und es sind noch weitere Infektionsraten möglich. So kann es auch sein, dass Sie giftige Gase einatmen, bestimmte Medikamente einnehmen oder eine Strahlentherapie machen. Auch dies alles kann letztlich zu einer Lungenentzündung führen. Des Weiteren ist es möglich an einer sogenannten, man nennt es Aspirationspneumonie zu erkranken, nämlich dann, wenn Fremdkörper über die Atemwege in die Lunge gelangen und dort zu einer Entzündung führen. Das ist z.B. der Grund, warum man vor einer Operation nüchtern sein soll, das heißt, sechs Stunden vorher nichts mehr gegessen haben soll und ab zwei Stunden vorher nichts mehr trinken soll, weil aus dem die Magenrest sozusagen hochkommen kann und dann kann die Lunge gehen und dann kann diese Lunge zu Problemen.
Nun aber zur Therapie einer Lungenentzündung. Therapie einer Lungenentzündung. Eine Lungenentzündung wird stets multimodal behandelt. Wichtigste Truhe: Antibiotika, viel Flüssigkeit und wenn möglich auch leichte Bewegungen. Auch bei einer Lungenentzündung setzt sich die Therapie aus Medikamenten und nicht-medikamentösen Maßnahmen zusammen. Außerdem wird sowohl gegen Symptome wie hohes Fieber als auch gegen die Ursachen wie Antibiotika gegen Bakterien vorgegangen. Wichtig noch mal: Antibiotika helfen gegen Bakterien, nicht aber gegen Viren. Und auch wichtig, bei einer Lungenentzündung oder mit einer Lungenentzündung ist nicht zum Spaß, wäre unverantwortlich auf z.B. homöopathische Globuli zu setzen, statt Antibiotika einzunehmen. Alles schon erlebt.
Wichtig für Sie: Bei einer Lungenentzündung sollte vorab aber geklärt werden, ob die Behandlung im Krankenhaus, in stationärer Behandlung oder ambulant erfolgen soll, als zu Hause. Dafür kann man als Orientierung den sogenannten CRB-65-Score verwenden. Und die drei Buchstaben stehen für das C: Confusion, als Bewusstseinsstörung, das R für die Atemfrequenz und dann noch für den Blutdruck. Ein Beispiel: Liegt eine Bewusstseinsstörung vor, konnte der Arzt eine Atemfrequenz von so 30 oder mehr Atemzüge pro Minute feststellen und liegt der Blutdruck z.B. unterhalb von 90 zu 60 und ist ein Patient älter als 65 Jahre, so wird wahrscheinlich eine stationäre Aufnahme erfolgen. Jeder der vier Faktoren steht letztlich für einen Punkt im CRB-65. Je an Anzahl der Punkte erfolgt dann die weitere Behandlung. Ich habe das hier einmal aufgelistet. Diese Abkürzungen zeigen auf jeden Fall, worauf man achten muss, nämlich auf quasi den mentalen Zustand, die Atemfrequenz und den Blutdruck, sowie das Alter. Zudem sagt die Höhe der Punktzahl auch etwas über das Risiko an der Lungenentzündung zu versterben.
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Zurück zur Therapie. Zunächst sollte körperliche Schonung im Vordergrund stehen, gegebenenfalls sogar Bettruhe. Mitunter ist es notwendig, Patienten ins Krankenhaus einzuweisen. Darauf bin ich ja gerade eingegangen mit dem Score. Das müssen letztlich Sie entscheiden, beziehungsweise, wenn Sie einen Arzt anrufen und er kommt, entscheidet er das. Mein Tipp: Bei Fieber über 39,5 Grad und erhöhter Atemfrequenz, dann im Zweifel einmal mehr als zu wenig zum Arzt. Wenn Sie älter als 65 Jahre sind, dann auf jeden Fall zum Arzt. Ich habe Ihnen ja gerade den CRB-65-Score einmal erklärt, gehen Sie diesen einfach einmal durch.
Penicillin ist bei der Behandlung einer Lungenentzündung meist das Mittel der Wahl. Je nach Erreger und Schweregrad sind aber auch Wirkstoffe wie Ampicillin oder Moxifloxacin Mittel der Wahl. Auf die ganzen verschiedenen Antibiotika gehe ich jetzt nicht ein. So viel sei gesagt: Prinzipiell lassen sich Bakterien damit gut behandeln. Das zunehmende Problem aber, das wir haben, sind die multiresistenten Keime, hatte ich ja vorher schon einmal erwähnt, also MRSA, VRE.
Wenn die Lungenentzündung durch andere Erreger als Bakterien hervorgerufen wird, ist ihr medikamentös leider kaum beizukommen. Bei Viren z.B. ganz stehen allgemeine Maßnahmen im Vordergrund, also, dass man die Symptome zumindest behandelt, dass es nicht zu Komplikationen kommt. In erster Linie geht es dann darum, Komplikationen zu vermeiden und um den Schleim zu lösen, den man typischerweise bei einer Lungenentzündung hat. Werden so genannte Expektorantien und Mukolytika gegeben, durch diese kann der sich in der Lunge befindende Schleim besser abgehustet werden. Nimmt man auch, wenn man so eine Erkältung, eine normale Erkältung hat, mit starken Husten. Bei trockenem Husten können auch Hustenstiller Mittel gegeben werden. Auch können sogar Beatmung sowie Atemtherapie notwendig sein. Das ist dann z.B. auch auf einer Intensivstation der Fall, wenn die Lungenentzündung schon sehr fortgeschritten ist.
Niemand, also Sie, eine Lungenentzündung ist eine ernsthafte Erkrankung, die ärztlich behandelt werden muss und insbesondere Risikogruppen müssen aufpassen, dass sie diese nicht bekommen. Leider natürlich lässt es sich nicht immer vermeiden und wahrscheinlich haben Sie die schon selbst in ihren Familien und oder Bekanntenkreis erlebt. Wenn Ihnen der Beitrag gefallen hat, dann gerne, machen Sie den Daumen hoch. Gerne abonnieren Sie meinen Kanal und für Kommentare und Meinungen hierzu schreiben Sie einmal direkt unter das Video. Vielen Dank und bleiben Sie gesund.