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Steigt BITCOIN auf 1 MILLION Dollar bis 2030?! DAS mache ich JETZT

Mario Lochner20:57

Transcription

Steht der Bitcoin bald bei einer Million Dollar? Eine Rechnung verrät, wie das relativ einfach gehen kann, und die Märkte verraten gerade, warum eigentlich ziemlich vieles für Bitcoin spielt und warum man ein Portfolio vielleicht völlig neu denken muss.

Servus Leute, willkommen in einem brandneuen Video auf meinem Kanal. Mein Name ist Mario Lochner, und heute sind wir zurück mit einem Thema der Stunde. Es ist Bitcoin, und es haben sich ja so viele von euch ein Bitcoin-Video gewünscht. Deswegen hoffe ich, dass ich euch jetzt damit einen Wunsch erfüllen kann. Lasst mir gerne einen Daumen nach oben da, eine Algorithmus-Schelle, und wenn euch meine Videos gefallen, könnt ihr mir ein riesen Gefallen tun und meinen Kanal abonnieren. Heute verrate ich dir ja, warum es gar nicht abwegig ist, dass Bitcoin weiter steigt und vor allem ordentlich steigt in den kommenden Jahren. Natürlich spricht auch vieles für Gold; gerade schauen wir uns heute an, ja, warum man auch vielleicht ein 60/40-Portfolio völlig neu denken muss und ja, was jetzt gerade konkret auch kurzfristig für Bitcoin und steigende Kurse spricht. Und jetzt gehen wir sofort rein.

Ganz kurz wichtig vorab: ein kurzer Disclaimer. Dieses Video dient nur der Information. Ich spreche darüber, was meine Meinung ist, was ich mit meinem Geld mache. Alles, was du daraus ableiten solltest, machst du natürlich zu 100 % auf eigenes Risiko, und weder ich noch der Kanal haften für mögliche Verluste. Und damit ihr besser einschätzen könnt, was ich generell an der Börse mache, wie ich investiere, denn der Fokus liegt ja in einigen Videos dann auf manchen Aktien oder wie heute auf Bitcoin: Wichtig noch mal meine Core-Satellite-Strategie, wie ich generell investiere. Ich habe einen sehr großen – das ist auch mit Abstand der größte Anteil – ETF-Kern, also einen Beta-Kern, wo ich die Marktrendite langfristig einfahre. Da ändere ich auch nichts dran, das läuft einfach stur; dann habe ich eben meine Satelliten, meine Einzelaktien, über die ich dann auch immer wieder natürlich spreche. Dann Bitcoin und Ethereum. Ethereum habe ich wenig. Bitcoin ist mittlerweile auch, weil es besser gelaufen ist, viel viel mehr, und da habe ich auch immer wieder aufgestockt; bei Ethereum schon sehr, sehr lange nicht mehr. Dann habe ich z. B. auch noch äh Kupfer, also das sind konkret Kupferaktien, das bilde ich über ein ETF ab, und dann habe ich auch natürlich noch Gold und Silber.

Bitcoin ist zuletzt ja wieder sehr gut gelaufen, und mein jüngster Nachkauf ist auch schon wieder ordentlich im Plus. Ich habe nachgekauft am 23. April; hier können wir mal drauf schauen. Das ist jetzt der 22., hier der 23., und ich habe ungefähr so dazwischen, also so bei gut 90.000, nachgekauft. Also, das sind jetzt dann auch schon wieder ja fast 20 %. Und jetzt ist die Frage, ja, was spielen die Märkte gerade? Wir schauen natürlich gerne mal auf den Bitcoin-Kurs, aber es passiert ja gerade viel viel mehr, oder auf den Goldkurs. Z. B. wenn man auf Trueflation schauen, da zeigt sich gerade in den USA, dass die Inflation wieder ordentlich angezogen hat. Da sind wir schon wieder deutlich über 2 %, und das spielen auch die Märkte, wenn wir auf die Anleihen schauen. Da sehen wir nämlich, dass die Renditen für langlaufende US-Staatsanleihen – hier sehen wir jetzt die 30-jährigen – ja so hoch stehen wie zuletzt, ja vor ein paar Jahren, aber auch auf dem Niveau von 2007. Was heißt das, wenn die Renditen steigen? Ja, im Gegenzug fallen die Kurse; ihr kennt ja das Spielchen bei Anleihen. Rendite hoch, Kurs runter, das läuft immer gegensätzlich für alle, die da nicht so tief drin sind. Und was heißt das? Ja, wir sind bei Anleihen gerade ja in einem Bärenmarkt. Es läuft schlecht, und man könnte polemisch sagen, US-Staatsanleihen ja verhalten sich eigentlich zuletzt eher wie Risk Assets. Sehr viel Volatilität drin, nicht mehr hier der stabile Anker. Natürlich bieten sich auch Chancen, weil die Renditen jetzt deutlich höher sind.

Warum ist das so? Na ja, es ist eben viel Misstrauen drin. Die Staatsverschuldung ist sehr, sehr hoch generell auf der Welt, aber in den USA ist sie zuletzt ja besonders explodiert. Wir sind bald bei 37 Billionen US-Dollar. Dann haben wir natürlich auch noch die politische Unsicherheit, Staatsverschuldung, Haushaltsdefizit, neue Schulden. Also, das ist gerade schon auch ein Misstrauensvotum der Märkte. Und da stellt sich die Frage, dieses klassische, man könnte auch sagen altmodische Portfolio 60/40, also 60 % Aktien, 40 % Anleihen, ist das jetzt komplett für die Tonne? Da werden jetzt viele sagen, ah, das war für mich schon mal für die Tonne. Hier viel zu wenig Aktien, viel zu wenig riskant. Aber es hat natürlich schon seine Vor- und Nachteile, immer noch auch seine Berechtigung, aber wenn die Anleihen halt nicht mehr mitspielen, ist schon die Frage, ob man das nicht neu denken muss, mit z. B. Gold natürlich auch oder mehr Gold und eben auch mit Bitcoin und z. B. mit weniger Anleihen, vor allem, weil es ja auch in Japan gerade Probleme gibt. Da spielt der Anleihenmarkt auch, na ja, was heißt verrückt, aber es gab schon ein gewisses Beben zuletzt. Da schießen die Renditen auch nach oben. Es gab verhagelte Auktionen in den USA, aber auch in Japan, dass die Staaten eben viel mehr bieten müssen, dass sie ihre Anleihen einfach nicht an den Markt bringen, und das zeigt schon: Anleihen – ja, das ist gerade ein ganz ganz schwieriges Thema. Sind Anleihen also mittlerweile eher zum Risiko-Asset geworden, nicht mehr zum ultimativen sicheren Hafen, das ist die Frage, und ist Bitcoin vielleicht schon auf dem Weg in gewisser Weise zu einem sicheren Hafen neben Gold, das ja schon ja sehr sehr lange als sicherer Hafen gilt? Und hat die Bank of America letztes Jahr – hatte ich auch in dem Video zitiert – schon die Frage aufgeworfen, ob Gold jetzt eigentlich schon ein Ersatz geworden ist für US-Staatsanleihen?

Am Dienstag in meinem Interview mit Thomas Meer war es eine ja kernige Aussage von Herrn Meer. Er hat gesagt: „Viel Vertrauen ist verloren gegangen durch Trump, Handelskrieg, aber natürlich auch durch diese ganzen Schulden, die gemacht wurden, auch unter Joe Biden.“ Wenn ihr das noch mal sehen wollt, solltet ihr auf keinen Fall verpassen. Da ging es wirklich richtig tief rein. Das verlinke ich euch hier oben, das Interview mit Thomas Meer und die Rekordschulden. Ja, auch der Handelskrieg, die Geopolitik. Da ist jetzt eben ja die Frage, ob Bitcoin da nicht mittlerweile schon fast ins Depot muss. Es ist keine Frage, dass Bitcoin nicht auch massiv an vielen Dingen hängt, wie Zinsen, wie auch ja natürlich Sachen, die Aktien runterbringen, aber nicht umsonst hat Blackrock schon vor einiger Zeit Bitcoin als Unique Diversifier bezeichnet, also als einzigartigen Diversifizierer. Und es ist sehr spannend, was zuletzt passiert ist, denn Aktien haben ja ordentlich zwischenzeitlich eine auf den Deckel bekommen, vor allem nach dem Liberation Day, und da ist Bitcoin auch gefallen, aber deutlich weniger als hier viele Aktien oder auch z. B. als Anleihen. Hat sogar zuletzt auch ein neues Allzeit-Hoch gemacht. Aktien haben sich auch sehr gut erholt, aber Bitcoin war da sogar widerstandsfähiger, hat sich der Panik besser widersetzt an den Märkten, und man hat jetzt zuletzt den sechsten Wochengewinn in 7 Wochen gesehen.

Und jetzt kommen wir gleich zu den Gründen, die weiterhin für Bitcoin sprechen und warum ich auch in Bitcoin investiert bin. Jetzt müssen wir vorab noch eine Frage klären, denn es kamen jetzt ehrlich schon wieder ein paar Kommentare: „Ach hier der Schrott und das ist doch wertlos und die Tulpenzwiebeln und digitaler Schrott und der Lochner hier ist ja auch nur ein Zocker und ein Spekulant.“ Jetzt müssen wir darüber sprechen, was verleiht Bitcoin eigentlich Wert? Und jetzt schauen wir mal auf die erste Ebene. Was verleiht Dingen grundsätzlich Wert? Das ist ja eine Frage. Da habe ich jetzt mal ein paar Gründe aufgelistet: Natürlich Nutzen; etwas, was mir nutzt, z. B. ein Auto, das mich von A nach B bringt, oder Lebensmittel, die mich satt machen. Dann natürlich ein Tauschmittel, wie z. B. Geld, das könnte jetzt auch Bitcoin sein oder was anderes. Auch Prestige natürlich, z. B. ein äh Kunstwerk ist typisches Prestigeobjekt, denn das Werk an sich, auch wenn es von dem berühmten Künstler ist, ist natürlich jetzt auch das Material keine Millionen wert. Dann natürlich ein klassisches Bedürfnis, das geht sicherlich mit Nutzen einher, vor allem die Grundbedürfnisse. Nutzen ist sicherlich etwas ja nicht so lebensnotwendig, eben Bedürfnis, wie z. B. ein Dach über dem Kopf. Knappheit. Klar, das kann einem gut auch Wert verleihen, und dann natürlich auch eine Marke.

Und jetzt ist die Frage ja, was trifft eigentlich auf den Bitcoin zu? Denn es ist richtig, Knappheit alleine, ja, das macht noch nicht so richtig viel Wert aus. Und jetzt gehen wir auf die zweite Ebene, und da können wir uns beim Bitcoin jetzt trefflich streiten. Also fangen wir mal an mit der Knappheit. Ja, Bitcoin ist begrenzt. Das alleine macht noch nicht wirklich Wert aus, denn es gibt viele Sachen, die sind knapp oder begrenzt, die sind aber deswegen trotzdem nichts oder wenig wert. Grundbedürfnis erfüllt Bitcoin, würde ich jetzt mal sagen, eher nicht. Da glaube ich, kann man uns drauf einigen. Beim Nutzen, da kann man sich streiten. Für die einen ist das ein großer Nutzen, für andere ist es wenig bis gar kein Nutzen. Da würde ich aber schon mal sagen, einen gewissen Nutzen können wir bei Bitcoin sicherlich erkennen. Prestige, ja, da kann man sich auch drüber streiten. Für den einen ist es das vielleicht, würde ich aber auch sagen, hm, na ja, vielleicht ein bisschen, aber jetzt sicherlich nicht der entscheidende. Tauschmittel. Ja, für den einen ist es das Tauschmittel schlechthin, für den anderen nicht. Ich glaube, das hängt natürlich auch von der stärkeren Nutzung ab, aber da haben wir schon auf jeden Fall Fortschritte gesehen. Und jetzt kommen wir zum Spannenden, denn Marke ist Bitcoin, glaube ich, mittlerweile sehr, sehr starke. Und was heißt eine Marke? Eine Marke schafft natürlich Vertrauen, Bekanntheit, Vertrauen, und das ist das Wichtige, und das hat Thomas Meer auch am Dienstag im Interview auf den Punkt gebracht. Er meinte, ja, Bitcoin lebt wie andere Währungen auch vom Vertrauen, und offenbar ist da in den letzten Jahren viel Vertrauen gewachsen, gerade weil es natürlich knapp ist, begrenzt, weil es dezentral ist und – gehen wir mal davon aus – nicht korrumpierbar ist. Und mittlerweile ist Bitcoin ja das sechstgrößte Asset der Welt. Das mag natürlich Zocker anziehen, aber das spricht schon auch für ordentliches Vertrauen. Es ist eben einfach mal mehr wert als Silber.

Ich kann euch schon mal eins verraten: Ich bleibe bei Bitcoin langfristig bullisch. Es ist für mich aber nach wie vor ein sehr riskantes Asset, ein riskantes Investment, bei dem aber das Chancen-Risiko-Verhältnis stimmt. Warum? Das werde ich euch gleich noch detailliert erklären. Ich werde es auf keinen Fall übertreiben. Also Bitcoin hat jetzt bei mir keinen Platz für 20, 30, 40 oder 50 % im Depot, oder ist die Aktie bei mir immer natürlich die Nummer eins, die Weltwirtschaft sozusagen? Aber Bitcoin hat für mich schon einen ja Platz im Depot auf jeden Fall verdient. Ich bleibe bullisch, werde jetzt auch erstmal nicht weiter aufstocken, ich habe erstmal genug. Wenn es weiter steigt, dann macht’s ja automatisch mehr im Depot aus.

Und jetzt kommen wir zu der Frage, die mir ja immer wieder gestellt wird, hier zuletzt: „Moin, auf welcher Plattform kaufst du deine Aktien? BTC und so weiter“, und das beantworte ich euch jetzt. Ich kaufe Bitcoin nämlich bei Bitpanda, und das schon sehr, sehr lange. Zum ersten Mal habe ich Bitcoin tatsächlich gekauft im August 2017. Hier seht ihr es, damals zum ersten Mal bei Bitpanda; ist jetzt schon fast 8 Jahre her. Ich habe da noch andere Sachen ausprobiert, bin dann aber wieder bei Bitpanda gelandet, weil es mich einfach mit Abstand am meisten überzeugt. Vertrauen ist beim Investieren das Wichtigste; bei Krypto für mich erst recht, und da ist Bitpanda für mich die Nummer eins. Es hat einen deutschsprachigen Support, mit dem habe ich auch super Erfahrungen mehrmals gemacht; kann ich euch nur empfehlen, und das ist schon ein riesiger Vorteil, wenn der Support gut ist und vor allem deutschsprachig. Dann haben wir eine BaFin-Lizenz, und Bitpanda erfüllt eben auch ja die höchsten europäischen Standards in Bezug auf Regulierung und Sicherheit, und das ist mir einfach auch sehr sehr wichtig, und es gibt ständig Innovation, vor allem auch spannend für diejenigen unter euch, die aktiver sind, denn es gibt mittlerweile auch Bitpanda Fusion, das finde ich super. Also, das ist der Standard für Krypto-Trading. Was heißt das konkret? Da werden sämtliche Orderbücher und Preisdaten in Echtzeit integriert von sämtlichen führenden Kryptobörsen. Was heißt das? Ich bekomme bei Bitpanda also die beste Liquidität und auch die besten Preise, und das macht es dann natürlich auch viel attraktiver. Ich kann euch meinen Krypto-Partner Bitpanda nur zu 100 % empfehlen, und jetzt gibt’s noch eine sehr coole Aktion. Link dazu findet ihr übrigens in der Videobeschreibung, denn Investieren lohnt sich jetzt doppelt, wenn du mindestens 200 € mit Klarna einzahlst bei Bitpanda. Das gilt auch für bestehende Kunden übrigens. Sehr, sehr wichtig. Dann machst du nur einen Trade, und schon erhältst du 20 € in Bitcoin direkt in dein Portfolio. Also wirklich sehr coole Aktion, da lohnt sich doppelt. Link unten in der Beschreibung.

Jetzt die entscheidende Frage, ja, was geht da noch beim Bitcoin? Viele schauen ja jetzt auf die nächsten Marken: 120.000, neues Allzeit-Hoch, 150.000 vielleicht noch in diesem Jahr oder dann halt vielleicht irgendwann die 200.000. Wir blicken schon mal ein bisschen weiter voraus. Was spricht jetzt grundsätzlich für steigende Kurse? Für Bitcoin spricht die politische Unterstützung. Donald Trump, ja, macht ernst. Jetzt kam am 27. hier die folgende Meldung: Trump Clan will 3 Milliarden Dollar in Kryptowährungen investieren. Das ist ja nicht das einzige, sondern es ist ja schon einiges passiert in letzter Zeit hier. New Hampshire hat z. B. für eine Bitcoin-Reserve eingeführt. Der Bundesstaat in den USA erlaubt nun bis zu 5 % seiner Reserven in Bitcoin zu halten. Arizona startete eine Bitcoin-Reserve und verspricht dieses Jahr keine Steuern zu erhöhen. Also, da ist schon einiges auf dem Weg, und da kommt wahrscheinlich auch noch mehr. Und dann lohnt es sich natürlich nicht nur auf Risiken und Gefahren wie Schulden und Kursexplosionen zu schauen, sondern auch einfach mal auf die Liquidität. Hier sehen wir Global M2, also die globale Geldmenge M2. Und hier in schwarz seht ihr das. Die läuft normalerweise recht schön parallel mit dem Bitcoin. Läuft auch gerne mal voraus, und hier seht ihr es. Ja, da wäre auch noch viel Luft nach oben.

Jetzt die Frage, wer treibt denn da gerade die Kurse? Es sind nicht die angeblich immer so gierigen Privatanleger oder irgendwelche Zocker. Bitcoin-Kurs-Rallye ohne BTC-Privatanleger. Hier die Schlagzeile: Völlig verrückte Kryptowelt? Fragezeichen. Es sind viele Profis, schauen wir uns gleich an, und vor allem fließt auch viel in die ETFs. Das ist spannend. Hier schauen wir mal drauf. In schwarz seht ihr hier den großen ähm berühmten Bitcoin-ETF. Da gibt’s ja auch natürlich mittlerweile mehrere. Da sehen wir: Zuletzt ist da mehr Geld reingeflossen, und aus dem Nestch – also aus Tech-Aktien – ist im Gegenzug Geld rausgeflossen. Das ist schon auch sehr sehr spannend, und es ist auch viel mehr in die ETFs reingeflossen. Fast das Sechsfache im Mai, was im Mai bisher gemeint wurde. Der größte Bitcoin-ETF hat in diesem Jahr alleine 10 Milliarden eingesammelt. Immer mehr Instis gehen da rein. Also in dem ETF, der hier, der iShares mit dem Kürzel – den kennt ihr wahrscheinlich. Da hat sich die Zahl innerhalb eines Jahres verdoppelt von Family Offices, Pensionsfonds und Co. Das ist schon ein klares Statement. Und insgesamt besitzen Unternehmen jetzt Bitcoin im Wert von 350 Milliarden Dollar. Nicht nur MicroStrategy, die stocken ja immer weiter auf, sondern auch andere Unternehmen investieren mittlerweile in Bitcoin. Und wir sehen auch, ja, Stichwort Vertrauen, ja, das ist eben beim Bitcoin anscheinend viel viel höher, als wenn wir uns jetzt mal hier digitale Assets anschauen. Das ist jetzt hier der Digital Assets 100 Small Cap Index. Und da sehen wir, der hängt dem Bitcoin eben massiv hinterher.

Und was auch gar nicht zum Zocker-Narrativ passt: Es wird immer länger gehalten. Weitaus geringere Gewinnmitnahmen zuletzt beim Rekordhoch, als wir das z. B. im Dezember 2014 gesehen haben. Da wurden rund 2 Milliarden Dollar Gewinne realisiert. Jetzt beim letzten Mal vor kurzem war es nur noch eine Milliarde, und die Bestände – das ist auch sehr interessant – sehen wir hier. Ja, die Bitcoin-Bestände gehen immer weiter runter. Also, das kann natürlich jetzt, wenn die Nachfrage noch weiter steigen sollte, natürlich noch für mehr Aufwärtsdruck beim Preis sorgen.

Wo geht jetzt die Reise hin? Wir kennen ja die Schlagzahlen seit Monaten und Jahren. Hier sehen wir mal ein Beispiel, das HC Wayne, den Bitcoin ja noch im Jahr 2025 – das ist jetzt aus dem Januar – bei 225.000 $ sieht oder eben dann Spekulationen bis 2050 dann bei 3 Millionen US-Dollar. Da denkt man erstmal, das ist ja total verrückt. Die Frage ist immer, was steckt da für eine Annahme dahinter? Und das schauen wir uns jetzt mal genauer an. Und da kann man sich aus verschiedenen Perspektiven nähern. Wir haben uns das mal angeschaut, wenn z. B. 20 % des Welt-BIP, des weltweiten Bruttoinlandsprodukts – wenn man das mal als Schattenmarkt definiert, da gibt’s einige Untersuchungen dazu – dann wäre das für den Bitcoin ja ein spannendes Feld. Das ist ja auch mal so ein Vorwurf hier. Das ist ja auch alles so für Kriminelle und Co. Ja, natürlich kann es dafür genutzt werden, aber ich glaube, diese Diskussionen sind auch ein bisschen mühselig. Schauen wir uns mal Schattenmarkt an. 22 % des Welt-BIP wären dann 20 bis 25 Billionen US-Dollar. So kann man sich dem ganzen schon mal nähern, aber man kann es natürlich auch ganz anders machen. Z. B. digitales Gold. Also Bitcoin hat ja für jeden so ein bisschen eine andere Funktion. Digitales Gold ist, glaube ich, mittlerweile eine Sache, auf die man sich durchaus einigen kann oder die auf jeden Fall schon durchaus akzeptiert ist. Und schauen wir uns hier mal die Berechnung von Inkrementum an. Sehr interessant. Wenn wir jetzt mal hier uns anschauen bei Gold 5.000 US-Dollar Kursziel bis Ende 2030 – ist natürlich nicht garantiert, aber jetzt setzen wir das einfach mal voraus. Gold ist ja zuletzt auch sehr gut gelaufen, und viele Dinge, die für Bitcoin sprechen, sprechen natürlich auch für Gold. Dann hätte Gold eine Marktkapitalisierung von 38 Billionen US-Dollar. Wenn wir jetzt mal hier eine Bitcoin-Gold-Ratio von 50 % ansetzen, dann würde auf Bitcoin die Hälfte kommen. Ist natürlich Theorie, aber dann sehen wir, das wären 19 Billionen US-Dollar Marketcap, und dann wären wir schon bei einem Bitcoin von 925.000 US-Dollar, und dann wären wir schon fast ja in wenigen Jahren bei der Million. Ob es so kommt, da wäre ich jetzt mal skeptisch, aber ich glaube, steigende Kurse sind auf jeden Fall möglich, um es mal diplomatisch zu formulieren.

Kurzfristig wird auch auf steigende Kurse gesetzt. Wenn wir uns mal den Optionenmarkt anschauen hier, Open Interest für Bitcoin-Optionen liegt bei 48,2 Milliarden Dollar mit starker Nachfrage nach Calls auf hohe Kurse, nicht höhere, sondern hohe. Also die Bitcoin-Optionshändler setzen auf hohe Kurse und weit aus dem Geld liegende Call-Optionen mit einem Strike-Preis von 300.000 US-Dollar. Ja, und Laufzeit bis zum 27. Juni verzeichneten in dieser Woche jetzt ein erhebliches Open Interest. Also da sehen wir, da sind schon einige heiß und vor allem heiß auf ja ordentlich steigende Kurse. Und dann sieht’s auch charttechnisch noch ganz gut aus, nämlich haben wir ein Golden Cross, ein goldenes Kreuz gesehen. Das heißt, die 50-Tage-Linie schneidet die 200-Tage-Linie von unten. Natürlich sollte man Charttechnik nie überbewerten, aber es ist dann eben doch ein Baustein, auf den auf den viele schauen und dann auch so eine Self-fulfilling-Prophecy in gewisser Weise. Gerade beim Bitcoin sind da sicherlich viele Augen drauf. Und hier schauen wir mal, was passiert ist, wenn das Golden Cross in den letzten Jahren passiert ist. Da sehen wir, haben wir eine Performance danach gesehen bei den letzten fünf Golden-Cross-Ereignissen von +60 %, +46 %, +35 %, +47 % und +37 %, und vor allem ohne größere Rückschläge in den folgenden Monaten. Also es sieht gerade nicht so schlecht aus für Bitcoin.

Wie gesagt, ich werde jetzt gerade nicht weiter aufstocken. Ich bin mit meinem Bestand zufrieden. Ich werde aber auch jetzt keine Gewinne mitnehmen, und Bitcoin sehe ich sowieso als eine Position, ja, die ich einfach laufen lasse, wo ich gar nicht zu viel traden will. Wenn es mal wieder Rücksetzer geben sollte, dann werde ich sicherlich über Aufstocken nachdenken oder über Nachkaufen. Alles, was für Bitcoin spricht, alles – sehr vieles – spricht auch für Gold. Ich glaube, man ja kann sich überlegen, was besser zu einem passt. Also ich glaube, Gold ist mehr geeignet, wenn man vielleicht insgesamt bearish ist, auch für die Weltwirtschaft, denn Bitcoin hängt da glaube ich schon mehr dran. Also, wenn wir jetzt eine Weltwirtschaftskrise sehen oder wenn die Zinsen wie blöd nach oben springen würden bei einer Killerinflation, könnte das vielleicht für Bitcoin eher ein größeres Risiko sein. Also, da muss man sich einfach entscheiden. Die Entscheidung trefft hier bitte selbst. Ich habe beides im Depot. Ich glaube, es schließt einander auch nicht aus, aber wenn man eben einfach vielleicht ein bisschen konservativer ist und auf Gold setzt, ja, dann ist das ja auch völlig okay.

Was sehr interessant ist, wenn man hier mal drauf schaut: Die Amerikaner ja setzen viel mehr auf Bitcoin. Also hier 50 Millionen Amerikaner besitzen Bitcoin, und nur 37 Millionen Amerikaner besitzen Gold. Also, das ist schon eine beeindruckende Statistik. Schreib gerne mal in die Kommentare, was dein Favorit ist: Gold, Bitcoin, oder bist du auch in beides investiert, oder vielleicht auch in gar nichts? Dann schreib es mir auch gerne in die Kommentare. Ich hoffe, dir hat das Video gefallen. Ich bekomme einen Daumen nach oben. Und ganz wichtig, wie gesagt, auf eigenes Risiko. Das Video dient nur der Information, und Bitcoin, auch wenn das alles gut klingt, hat natürlich massive Risiken. Gold kann auch massiv fallen, das ist völlig klar. Bitte immer die Risiken beachten. Und beim Bitcoin gibt’s nach wie vor gehörige, gehörige – so geht’s richtig – gehörige Risiken. Die gilt es auf jeden Fall zu beachten, und ich beachte die auch; muss man einpreisen. Die Volatilität ist natürlich auch äh beachtlich. Also Bitcoin kann natürlich auch mal schnell in ein paar Wochen oder Monaten um 30 oder 50 % fallen. Das muss man einfach zur Kenntnis nehmen, und Bitcoin kann theoretisch auch wertlos werden. Das ist ganz ganz…

Wichtig. Das muss ich auch der Vollständigkeit halber dazu sagen.

Also bitte immer Risiken beachten. Das gilt natürlich auch für Aktien und Co.

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