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DIESES Video muss JETZT jeder Anleger sehen: So handelt Andreas Beck in der Krise!

Mario Lochner48:26

Transcription

Haben wir eine Krise? Ja. Das ist Panik, oder also das ist Panik. Alle wissen die Lösung: Es ist ein Tweet. Aber zwischen den USA und China könnte es dann, unabhängig davon, trotzdem noch eskalieren. Das können mir die Zuschauer glauben. Was Donald Trump hier vorschlägt, das geht nicht. Servus Leute! Gleich geht’s los mit dem Interview, aber vorher eine dringende Empfehlung. Denn es ist eine sehr emotionale, eine sehr anstrengende, hitzige Börsenphase. Da ist es umso wichtiger, als Anleger kühlen Kopf zu bewahren und Denkfehler zu vermeiden. Deswegen: Mein Ebook könnt ihr euch jetzt gratis runterladen: „50 Denkfehler, die dich arm machen und wie du bessere finanzielle Entscheidungen triffst“, mit 10 ETF-Zusatzkapiteln. Link dazu findet ihr unten in der Beschreibung. Und jetzt viel Spaß mit dem Interview! Servus Leute!

Herzlich willkommen in einem brandneuen Video auf meinem Kanal! Mein Name ist Mario Lochner und heute ist es soweit: Back mit Beck – Andreas Beck! Ihr wolltet ihn sehen, und da ist er: Portfolioexperte und Mathematiker. Servus Andreas!

Grüß Gott! Ich bin froh, dass du da bist. Und ich glaube, ich sage das auch stellvertretend für viele Zuschauer: Wenn es richtig sheppert, wenn es unsicher ist, dann brauchen wir einfach euch! Und Leute, ich untertreibe jetzt glaube ich nicht: Es ist gerade das wichtigste Video, dass es für Privatanleger gibt. Da bin ich mir ziemlich sicher. Und lasst mal die Daumen glühen, dass es möglichst viele Anleger auch sehen! Teilt das Video auch gerne und natürlich: Kanal abonnieren, um nichts mehr zu verpassen! Andreas, was ist das gerade? Das wollen wir klären. Äh, auch was du natürlich gemacht hast, jetzt, das interessiert die Leute. Du hast auch was aus deinem Depot oder aus deinem Portfolio rausgeworfen. Das ist auch sehr, sehr interessant – sogar zwei Sachen! Da wollen wir drüber sprechen, was du konkret gemacht hast. Vielleicht ganz kurz zum Start, paar schnelle Fragen: Haben wir eine Krise? Ja. Also, ist es ein Regimwechsel? Ja, der Regimewechsel ist seit Montag, äh, in der Früh, äh, in Gange. Ja. Und ist es dann auch ein Crash? Na ja, die Kurse sind, äh, derart eingebrochen, dass es auf jeden Fall ein Crash ist. Also Bärenmarkt – deshalb 20% Einbruch an den wesentlichen Märkten. Und die haben wir… Wie kann ich mir das gerade vorstellen? Es ist eine stressige Phase. Ich merke das ja selber auch: Man ist aufgekratzt, weil man natürlich auch jetzt hier, wenn man Videos macht, ne, man spürt eine Verantwortung. Man kriegt viele Nachrichten. Bei dir ist das ja noch mal eine ganz andere Dimension: Du verwaltest viel Geld. Wie geht’s dir? Und was, was kriegst du gerade auch von Kunden oder Investoren für Feedback?

Also, ähm, natürlich nimmt einen so eine Krise mit, ähm, auch wenn man in der Verantwortung steht. Ähm, jetzt haben wir das Glück, dass wir ja sehr offen, immer schon kommunizieren, was passiert und wir uns ja auch so aufstellen, dass wir handlungsfähig sind in der Krise. Insofern haben wir da sehr, sehr gute Rückmeldungen und auch interessanterweise Mittelzuflüsse. Also, wir haben nicht das Problem, dass Leute jetzt Panik bekommen. Mhm. Ähm, zum Teil haben wir sogar sehr starke Mittelzuflüsse jetzt, ähm, aber ja. Und dann klar, die meisten Anleger, die sind halt dann auch schon länger unterwegs und länger dabei, die wundern sich über das, was passiert. Können wir nachher auch vielleicht in die, ins Detail gehen, warum auch wir uns sehr wundern, was da gerade passiert. Ähm, aber es gibt natürlich immer welche, die, die halt zufällig eben gerade jetzt zu den Höchst eingestiegen sind, vielleicht mit ihrer Altersvorsorge und die das jetzt sehr belastet. Und, ähm, da kann man eben nur, da kann man eben nur sozusagen diese roten Zahlen und diese Einbrüche und, und das ist ja natürlich Wahnsinn! Ja, also, wie das, wie ein Stein gefallen ist jetzt, ähm, und auch die Kommentare, die man dann dazu in der Zeitung liest. Aber da kann man wirklich nur appellieren: Einmal kurz durchatmen und vielleicht sich nicht fragen, wo stehen die Märkte in einer Woche, sondern sich fragen, wo stehen sie in einem Monat oder wo stehen sie in einem Jahr. Mhm. Also, sozusagen: Wie werden wir in einem Jahr auf diese Krise blicken? So ein bisschen so. Und zumindest einen minimalen Horizont. Ja, bei den Aktien ist man eh langfristig investiert und auch bei Anleihen ist man nicht im Tagesgeld. Also, aber zumindest mal so ein Horizont: Ein Monat, drei Monate – wie werden wir in drei Monaten auf diese Krise blicken? Und das hilft einem dann, glaube ich, schon wieder ein viel besseres Gefühl dafür zu bekommen, wo stehen wir eigentlich und was werden jetzt vernünftige Handlungen? Die Hoffnung ist sehr groß. Wir haben ja schon viele Videos zusammen gemacht und du warst da immer zur Stelle und auch sehr gut gelegen. Wenn wir mal an Corona denken, da hatten wir natürlich Glück, dass die Erholung sehr schnell kam. Aber das war natürlich damals Gold, richtig nachzukaufen. Auch dann der, ja, Überfall, der Krieg in der Ukraine, da ging es ja dann auch wieder relativ schnell hoch. Und das ist natürlich die Frage, die jetzt vielen auf den Nägeln brennt: Ist das jetzt gerade eine mega Kaufchance gewesen? Tut es jetzt vielleicht noch ein bisschen weh und geht’s danach wieder hoch? Oder droht uns da wirklich jetzt ein Armageddon, was Größeres?

Ja, also, ich bringe vielleicht erst so die drei wesentlichen Kennzahlen, die wir immer kommunizieren, wenn Krisen sind und die uns den Impuls geben, warum jetzt – wir nennen es nicht Krise, sondern Eigenkapitalknappheit – also, warum die Unternehmen im Moment nicht zu normalen Konditionen Eigenkapital oder Fremdkapital bekommen und deswegen überproportional viel bieten können und wer Liquidität hat, kann das halt nutzen, also kaufen wir. Also, das Erste ist, ähm, der weltweite Aktienmarkt, ähm, da muss, da gilt sozusagen die Standarddefinition: -20%, dann sind wir im Bärenmarkt, ähm, es gibt keinen Grund, das zu ändern. Also vom Hoch, vom letzten Hoch, vom letzten Alltime-High und da haben wir jetzt diese 20% überschritten, eben seit Montag Vormittag. Ähm, okay. Also, ganz klar: Die Märkte sind in der Krise. Aber das heißt jetzt noch nicht, dass wir wirklich Verkaufsdruck haben, sozusagen. Als Käufer ist die Ideal, wenn der Verkäufer sich nicht mehr fragen kann, ob er verkaufen will, sondern wenn er verkaufen muss. Mhm. Ähm, dafür sind die Risikomanagement-Systeme verantwortlich bei, ja, bei Investoren mit, äh, mit langfristigen Zahlungsverpflichtungen, die sehr dominant sind. Und dann sieht man hier eben, äh, die hier wesentliche Kennzahl ist die Volatilität. Also, es gibt zwar komplexere Kennzahlen: Value at risk und so weiter, aber die werden alle abgeleitet aus der Volatilität. Und da ist so der Schwellwert 40, wo wir in irrationale Niveaus abdriften. Und da sieht man hier, ähm, jetzt, wie der in den letzten Tagen, also auch in die Höhe geschossen ist. Da waren wir über 50 schon, zwischen – wir waren über 50. Das gibt selten, also das kommt vor, aber es ist sehr selten. Also, wir sind dann eigentlich schon auf Coronaniveaus. Ja, wir sind dann schon oberhalb Ukrainekrieg-Niveaus. Und ja, das, das ist Panik, oder also das ist Panik, kann man so sagen. Und, ähm, dann vielleicht noch, ähm, auf die Unternehmensanleihen. Also, die Unternehmensanleihen geben in solchen Phasen ja auch immer nach. Das ist in der Regel viel kurz, kürzer, dass sie nachgeben als bei den Aktien, weil die Unternehmensanleihen ja von der Struktur her anders aufgestellt sind als Aktien. Also, die haben eine keine ewige Laufzeit und haben dann den Zinscoupon, der entsprechend höher wird. Das heißt, die Ausschläge bei Investment-Grade-Anleihen sind da immer viel niedriger und auch immer viel kürzer. Und, äh, wenn man das hier anschaut, sind die auch nach oben gesprungen. Wir sehen gerne in Krisen 18, also Prozentrisikoprämie von Unternehmensanleihe zu einer ausfallsicheren Staatsanleihe, ähm, da sind wir jetzt bei 15, ähm, aber wir haben trotzdem, also das ist für uns eine Kontrollvariable. Wenn Volatilität und Aktienmarkteinbruch schon den Regimewechsel signalisiert, dann ist es für uns eine Kontrollvariable. Und wir haben jetzt trotzdem sozusagen, äh, diesen Regimewechsel vollzogen und sind es eben auf der Käuferseite bei den Aktien, ähm, da kommen wir auch vielleicht noch dazu, warum die Unternehmensanleihen hier nicht ganz so panisch reagieren, ähm, warum, wie die Aktien… Soll wir oder können wir auch später erklären? Gleich, ähm, warum? Ja, nee, wir können eigentlich gleich direkt kommen, weil wir eigentlich gar keine Krise haben. Also, was ist denn eine Krise? Eine Krise ist irgendein externer Schock, der die Märkte, also der die Geschäftsmodelle der Unternehmen angreift, der das Konsumentenverhalten angreift. Und, ähm, so ein externer Schock, also z.B. Ukrainekrieg, hat die Energieversorgung der deutschen Unternehmen erstmal, äh, auf den Prüfstand gestellt. Oder noch extremer: Die Coronakrise – Lockdowns, Produktion stand still, der Konsum stand in vielen Güterklassen still. Oder auch noch Finanzkrise: Die ganze Liquiditätsversorgung war ausgetrocknet, Unternehmen und damit auch sozusagen so der Blutkreislauf gestört. Das sind alles so typische Krisen, weil die sind dadurch gekennzeichnet, dass man ein Problem hat. Mhm. Und jetzt die Experten dieser Welt rätseln, wie man damit umgehen soll. Es ist ja eigentlich hausgemacht, oder also wir haben eigentlich keine Krise, aber wir haben eigentlich doch eine, weil maximale Unsicherheit herrscht. Oder wie kann man das sagen? Genau. Es nehmen wir die Pointe nicht vorweg. Genau. Also, äh, bei Corona: Ein neuer Virus – wie schätze ich den ein? Wie geht es aus? Wie gehe ich damit um? Wie können wir jetzt überhaupt weiterarbeiten? Das gibt dann Wochen der Unklarheit, bis man überhaupt eine, eine Lösungsidee hat. Und aber auch dann noch Unsicherheit hat, ob die Lösungsidee auch funktioniert. Und das ist halt normalerweise eine Krise. Oder auch eben der Ukrainekrieg: Wie soll jetzt die Energieversorgung nach den Sanktionen neu aufgestellt werden? Was kostet es die deutsche Industrie? Was kostet es die Staaten? Ähm, ja. Und jetzt, jetzt alle wissen die Lösung: Es ist ein Tweet. Mhm. Alle wissen die Lösung und alle wissen, dass das, was Trump jetzt gerade inszeniert, nie und nimmer Bestand haben kann. Also jetzt ist, ist so: Krisen, man kann mit so Krisen am besten umgehen, wenn man eben, wie ich am Anfang schon gesagt hat, so ein bisschen so die Tagespanik verlässt und sich fragt: Okay, was wird dann in den Volkswirtschaftslehrbüchern stehen über das Jahr 2025? Wie wird diese Krise dann dargestellt werden? Und, ähm, jetzt dann ist – ich nehme mal wieder die Coronakrise – dann ist bei der Coronakrise halt z.B. extrem unklar gewesen: Wie lange wird es dauern, bis wieder ein normales Konsumentenverhalten möglich ist? Das wusste man nicht. Es hätte auch ausgehen können wie die spanische Grippe. Also, es hätten Mutationen des Virus kommen können, es wäre alles ganz anders gelaufen. Äh, das wusste man nicht. Und das ja jetzt ganz anders. Also, die ganze Krise ist motiviert politisch durch Donald Trump und seine Regierung, die sagt: Wir wurden schlecht behandelt, wir machen jetzt alles anders. Da müssen ja nachher auch noch mal dazu kommen, was eigentlich da dahinter steckt. Ja, genau. Fragen sich ja viele: Was will er eigentlich wirklich? Da gibt’s ja viele Theorien. Also wir, die Motivation, da müssen wir auch noch mal anschauen. Aber trotzdem: Donald Trump sagt: Wir machen das jetzt alles ganz anders. So. Jetzt ist es so. Das können mir die Zuschauer glauben: Was Donald Trump hier vorschlägt, das geht nicht. Ähm, es ist nicht so. Das heißt ja, dass es eigentlich, dann, das haben die Märkte ja auch lang gespielt nach dem Motto: Das ist halt ein bisschen Taktierei, eigentlich will er das gar nicht. Und jetzt spielen die Märkte ja: Okay, was wäre, wenn er es wirklich durchzieht? Und dann hätten wir schon die Sachen, die du gerade aufgezählt hast. Ob es geht oder nicht, klar. Aber Lieferkettenprobleme, höhere Kosten, Firmen machen vielleicht irgendwo zu, machen woanders auf, die Konsumenten kaufen nicht mehr, weil sie verunsichert sind. Also, es wäre schon, im Endeffekt wäre es ja so ein bisschen Corona, oder was auch immer. Wir haben tatsächlich in gewisser Hinsicht jetzt auch Corona, weil jetzt auch die ganzen Lieferketten erstmal nicht mehr stabil sind. Aber was Trump hier machen will, das geht nicht. Also, das ist… Warum nicht? Nehmen wir, wir als Beispiel Apple: Wie soll Apple denn jetzt reagieren? Also, die Grundidee: Ich will wieder Produktion ins eigene Land holen und so weiter. Das kann man ja haben. Da können wir, also, wie gesagt, da können wir nachher drüber sprechen. Und, ähm, das kann ich auch mit einer gewissen Brutalität machen und auch relativ rücksichtslos machen. Z.B. der Inflation Reduction Act von Biden war nichts anderes als ein solcher Versuch. Das heißt, ich habe z.B. für neue Technologiefelder und dann lenke ich die politischen Aktivitäten so, dass die Firmen freiwillig oder gezwungen ihre Produktionsstätten bei mir machen. Die Chinesen haben das bei der Produkt, äh, bei der Batterieproduktion z.B. gemacht. Biden hat es gesagt: Die wichtigen Technologien jetzt für den grünen Umbau der Wirtschaft, die sollen in Amerika, ähm, positioniert werden, in der Produktion. Genau. Also, neue Felder, da kann ich natürlich einiges machen, weil da werden neue Fabriken gebaut, da muss ich die, muss ich sowieso irgendwo bauen und dann kann ich mich fragen: Wo ist das attraktiver? Und so. Aber ich kann nicht in bestehende Produktionsverhältnisse eingreifen. Also, nehmen wir eben Apple. Apple baut jetzt Handys, da kommen, da kommen jetzt Bauteile aus 27, äh, Ländern, die in so ein Handy drin sind, zusammengebaut werden sie in China. Da haben sie langfristige Verträge mit den chinesischen Unternehmen. Okay. Jetzt weiß der Apple, äh, Vorstand weiß eins: Das, was Trump hier macht, ist entweder in einer Woche vorbei oder in einem Monat vorbei, ähm, spätestens ist es vorbei am 3. November 2026, wenn Wahlen anstehen in USA. Ja, da wird das Repräsentantenhaus neu gewählt und ein Drittel des Senats wird neu gewählt. Und die amerikanischen Konsumenten, die ihre ganze Altersvorsorge im S&P 500 haben und die viel näher an der Wirtschaft sind als in Deutschland – ja, wir haben ja in Amerika nicht diese Sozialsysteme – sondern der normale Amerikaner, er hat keine Arbeitslosenversicherung, der ist darauf angewiesen, dass die Wirtschaft funktioniert, der ist in der Regel verschuldet. Entweder die Unterschicht hat Konsumentenschulden oder die Mittelschicht hat Schulden, weil sie die Ausbildung ihrer Kinder finanziert hat. Die Oberschicht hat Schulden, weil sie mit Hebel Aktien kauft, Apple-Aktien zum… Der Amerikaner, der amerikanische Wähler, der ist viel wirtschaftsnäher als wir hier in Deutschland, praktisch. Und es ist völlig, und dass dieses Disaster, was jetzt initiiert wurde, ähm, zur Wahl gestellt wird, das heißt, es muss vorher den Mega-Aufschwung geben. Es muss vorher, vereinfacht gesprochen, wie der neue Alltime-High geben, oder zumindest in der Nähe sein. Ähm, das heißt, es… Ich kann doch jetzt nicht als Apple-Vorstand sagen: Okay, wir brechen jetzt mit unseren Lieferanten, mit denen wir jetzt über viele, viele Jahre gute Beziehungen aufgebaut haben, mit denen brechen wir jetzt und wir planen jetzt neue Werke in den USA, die dann in drei, äh, die in drei Jahren fertig sind, wenn ich weiß, dass das wahrscheinlich schon in einer Woche, vielleicht in einem Monat, aber spätestens am 3. November 2026 obsolet ist und ich dann wieder auf meiner alten Dienstleister zurückgreifen muss. Also, nur Apple als Beispiel, aber ich, man kann andere Unternehmen auch… Es geht nicht! Es geht nicht! Man kann bestehende, man kann bestehende Prozesse nicht innerhalb von wenigen Monaten, äh, in der Art zerbrechen und neu aufstellen. Und deswegen machen die Unternehmen auch einfach gar nichts. Das sieht man ja, die machen einfach gar nichts. Das ist aber so ein bisschen fast wie ein Lockdown, so, also nicht vielleicht nicht so schlimm, aber so… Ja, es geht so ein bisschen in die Richtung. Und beim Verbraucher ist es auch so ein bisschen. Gut, damals bei Corona, da konnte man teilweise ja gar nicht konsumieren, also z.B. in Urlaub fliegen oder ins Restaurant. Man konnte natürlich online bestellen, aber jetzt hat man so das Gefühl, der Verbraucher wartet vielleicht auch erstmal ab. Ich habe neulich eine Studie gelesen, ähm, oder gesehen, dass wenn ein iPhone, was du gerade beschrieben hast, ausschließlich in den USA hergestellt werden würde, wird es 30.000$, äh, 1000$ kosten. Ob, ob man das so ausrechnen kann, ist die Frage. Es würde auf jeden Fall deutlich teurer werden. Das ist, das ist klar. Nein, der Amerikaner würde nach Kanada fahren, um sich sein iPhone zu kaufen. Das ist die einzige Konsequenz. Das geht nicht! Es geht nicht! Also, so, ähm, aber das muss ja auch nicht gehen. Es muss auch nicht gehen. Das ganze Selbstverständnis, äh, von Donald Trump ist ja, dass er der geniale Dealmaker ist. Und natürlich liegt’s auf dem Tisch, dass er morgen, in einer Woche, in einem Monat vor die Presse geht und sagt: Ich habe mich durchgesetzt, wir haben jetzt die genialen Konditionen und dies und jenes. Aber ich sag nur, ähm, es gibt, ähm, das es gibt überhaupt keine Reaktionsmöglichkeit, weil alle wissen, dass das nicht geht. Also, normalerweise habe ich ja verschiedene Szenarien, und das eine Szenario ist vielleicht besser, das andere ist schlechter, aber ich kann mich im Risikomanagement drauf vorbereiten. Ob auf ein Szenario, das gar nicht existieren kann, kann ich mich nicht vorbereiten. Aber dazu eine Frage, weil wir haben ja gesehen: Die Privatanleger, natürlich kriegen da auch manche zittrige Hände, aber die haben ja sogar eher gekauft. Also, es haben z.B. die Hedgefonds viel verkauft. Warum verkaufen denn die Profis, wenn man eigentlich weiß, dass das, wie du es gerade beschrieben hast, dass es eigentlich absoluter Schwachsinn ist, bzw. dass es, selbst wenn er durchzieht, dass es eigentlich gar nicht geht? Also, dann gibt’s doch eigentlich auch keinen Grund zu verkaufen, oder?

Ja, das ist interessant. Am Donnerstag letzte Woche sind die Märkte eingebrochen, aber man hat gesehen, das ist ein, ähm, wie soll ich sagen, das ist ein organisierter Handel noch. Also, das lief zivil ab. Ähm, am Freitag war Chaos. Also, da kann man sagen, dass der Handel teilweise nicht mehr funktioniert. Montag Morgen war es auch wild. Ja. Und dann, also, das heißt, ganz viele sind noch auf ihren Positionen sitzen geblieben. Und auf ihren Positionen sitzen bleiben. Das heißt, diese Hedgefonds z.B., das muss man sich ja so vorstellen: Die Hedgefonds, die haben ja, der Witz ist ja, diese astronomischen Renditen sind ja nur möglich, weil sie halt mit dem großen Kredithebel arbeiten. Und dann stellen sie als Sicherheit, als Sicherheit z.B. für die Aktien, wenn die Aktien unter gewissen Wert fallen, dann wird automatisch der Kredit gezogen. Das heißt, die müssen, müssen, müssen verkaufen. Sie können sich nicht mehr aussuchen. Und, ähm, deswegen, deswegen eben auch diese Verkaufswellen, weil es gibt jetzt, das ist ja das Schöne an Krisen aus unserer Perspektive, es gibt halt sehr viele, die müssen. Und dann kaufen wir ja. Und diesen Punkt haben wir am Montag in der Früh überschritten gehabt. Und es hat sich, am Freitagabend haben wir schon alles eingestellt, weil am Freitagabend war schon klar, dass am Montag passieren wird, weil am Freitagabend es zu viele gab, die regulatorisch ihre Stücke hätten verkaufen müssen, aber es nicht mehr geschafft haben. Ähm, na ja, auf jeden Fall, wir haben ja halt in dem Sinne eine eigenartige Krise, zu wissen, dass sie eine unglaublich kurze Dauer haben wird, weil der amerikanische Konsument und der Arbeiter und auch Unternehmer in den USA, der schaut sich das nicht mehr lange an. Ähm, es Spiel ist ja auch, ist ja auch überhaupt nicht zu gewinnen. Ja, ähm, aber dann ist es ja gerade eine mega Kaufchance. Natürlich heißt es nicht, dass es noch weiter fallen kann. Das kann natürlich immer… Es kann natürlich auch Panik geben, die vielleicht ungerechtfertigt ist. Aber wenn man jetzt ganz rational drauf blickt, also sagen wir mal, das Schlimmste, was passieren kann – also, ich, ich möchte ja keine Prognosen machen – ja, wir schauen uns die Märkte an und wenn wir gehen davon aus, dass die Weltwirtschaft immer irgendwie weiterläuft, weil immer irgendwie weiter konsumiert wird. Und wenn man sich die ganz langen Datenreihen in der Kapitalmarktforschung anschaut, ist es hochgradig rational, die Sache so zu betrachten und auf Prognosen zu verzichten. Aber wenn ich mir jetzt das aktuelle Spiel anschaue, es gibt schon natürlich Risiken. Also, ähm, ich sag mal, der Streit zwischen, äh, den USA und der EU, fangen wir mal mit dem an. Ja, m, dieser Streit ist über Maßen künstlich. Also, wenn ich, nicht nur… Wir liefern halt mehr Waren mit niedrigen Margen, übrigens, und die USA liefert uns mehr, liefert uns mehr Dienstleistungen mit hohen Margen. Wenn ich den Waren- und Dienstleistungsaustausch anschaue, dann hat die USA gegenüber Europa ein Handelsdefizit von nur 3%. Also, es ist quasi Rauschen. Die Zahlen sind offiziell von der EU, ja, also sind es nicht irgendwelche Zahlen. Ähm, der durchschnittliche Zoll, wenn ich die Warenströme als Ganzes nehme, bei den USA nach Europa liegt bei ungefähr 1%. Und bei Europa in die USA liegt auch bei ungefähr 1%. Weißt du, auf die 1% können wir auch verzichten. Natürlich können wir einen geilen Deal machen, Freihandelsabkommen. Wir lassen es einfach sein, dann können wir nämlich gleich wieder ein paar Behörden schließen, weil das ist ja alles hoch, hochgradig kompliziert mit diesen… Allein wie viel Behörden ich bräuchte, um diese komplexen Tafeln, die er gezeigt… Undenkbar! Und die Pinguine müssen auch noch zahlen! Das, äh… Ja, der Pinguin an sich… Nein, also, äh… Okay, das heißt, ähm, ja, dann, okay, dann wird halt, also Donald Trump irgendwann sagen: Ja, wir haben, ich habe die, ich habe die Europäer endlich zu fairen Bedingungen und so weiter. Und das kann man sich auch mit Japan und so weiter und sowas überlegen und mit Südkorea. Aber was natürlich auch eine absolute Konstante ist in der Regierung Trump und schon einen großen Konsens hat, auch in der amerikanischen Wählerbevölkerung, ist, dass China der große Systemkonkurrent ist und dass man gegen China schärfer vorgehen muss. Mhm. Und jetzt ist dummerweise der Warenkorb des typischen Amerikaners eigentlich ein chinesischer. Also, das sind unglaublich viele Waren aus China, so dass du, dass du schon ein Problem bekämst, was die Inflation angeht, wenn du jetzt, wenn diese Zölle wirklich umgesetzt werden. Aber ich möchte… Also, es gibt schon Szenarien, dass, ähm, es eine Wiederversöhnung gibt von Trump und der westlichen Welt und auch vielen, äh, vielen Entwicklungsländern oder, äh, darf man das noch sagen? Schwellenländern. Ich glaube schon. Aber, ähm, aber zwischen, zwischen den USA und China könnte es dann, unabhängig davon, trotzdem noch eskalieren. Und zwar auch bezogen dessen, dass da gewisse, der Handelströme nicht mehr funktionieren. Das ist übrigens etwas… Okay, das wusste man schon seit 2016, dass Trump da besonders heiß ist. Und da hat Apple, um wieder das Beispiel zu nennen, was machen eigentlich jetzt die Unternehmen? Da hat Apple gesagt: Okay, dieses Risiko, USA-China könnte eskalieren, ist ein Risiko, da müssen wir uns wappnen. Und deswegen haben sie eben jetzt ihre Produktion diversifiziert, produzieren es auch in Vietnam, produzieren auch in Indien. So, damit kann man umgehen. Und, ähm, deswegen, ich möchte jetzt nicht sagen, dass es jetzt die wahnsinnigen Kaufchancen sind, sprich, dass wir in einem Monat wieder Alltime-High haben. Aber es ist auf jeden Fall so: Bitte keine Panik! Weil wir haben, wir haben eben keinen ex, äh, externen Schock und man weiß nicht, was man tun soll, sondern alle wissen, was zu tun ist. Und der, der jetzt so tut, als wüsste er es nicht, sieht sich als den großen Dealmaker. Ich meine, Donald Trump ist doch nicht, das ist doch kein Antikapitalist, der will doch nicht die Weltwirtschaft in den Ruin treiben. Und, ähm, es ist doch ein Dealmaker. Das, das denken wir ja, oder hoffen wir, oder wie wir uns auch immer… Er kann ganz tolle Deals jetzt machen. Das ist ja kein Thema. Soll er haben. Aber insofern würde ich sagen: Bitte Nerven bewahren! Und ja, wir haben nachgekauft. Schau mal drauf, was du konkret gemacht hast, und das ist ja interessiert die Leute. Vor allem dann auch erstmal, ja, wie du jetzt investiert bist, generell. Und dann natürlich auch noch die Regionen und Klassen. Und ja, vielleicht was auch noch natürlich, was ja inzwischen schon auch sehr stark an die Öffentlichkeit geraten ist: Wie stark die Regierung Trump jetzt schon zu streiten angefangen hat. Ja, das ist ja jetzt auch nicht mehr, äh, zu verbergen. Elon Musk hat ja schon Navarro als Idioten bezeichnet. Und „so dumm wie ein Sack Ziegelsteine“, glaube ich. Genau, „so dumm wie ein Sack Ziegelsteine“, sagt Elon Musk zum Architekten dieser Zollidee, äh, Peter Navarro. Äh, da habe ich mir natürlich gedacht: Gut, dass er jetzt nicht in Deutschland gemacht hat, sonst hätte er eine Anzeige wegen Beleidigung gestellt bekommen. Okay. Also, schauen wir mal an, vielleicht erst, wie sich denn die Kurse in den verschiedenen Anlageklassen bewegt hat, anhand unserer Portfolios. Also, hier Global Portfolio One, ähm, ähm, grün, dann unsere Konkurrenz, dynamische Mischfonds, also Mischfonds, Mischportfolios mit einer hohen Aktienquote, ähm, da sieht man den Absturz. Also, wir haben jetzt, ich weiß nicht, vielleicht 15%, äh, sind wir dort hinten. Und das ist vielleicht, das sieht es so aus, als wäre es genauso schlimm wie bei Corona. Aber bei Corona war es doch noch mal ein, ein Stück, Stück heftiger. Das liegt daran, dass halt diese Charts nicht logarithmisch sind und deswegen, je höher der Wert ist, umso höher sieht dann auch der Ausschlag aus. Aber wir sind halt, äh, ungefähr auf dem Niveau der Coronakrise, würde ich sagen, was den Einbruch angeht. Okay. Also, das heißt, wir haben hier, wir haben hier den Einbruch, ja, kann man nicht anders sagen. So. Jetzt, wenn man sich anschaut, ähm, das, das ist es vielleicht auch zur Erinnerung: Ich habe jetzt sehr lange in den Interviews, äh, dafür plädiert, dass man doch vielleicht mal ein paar Anleihen beimischen sollte, weil jetzt die Zinsen so hoch sind, ähm, so dass vielleicht man wieder eher in Mischportfolios denken sollte. Und wir haben, wie hat dann so ein typisches Mischportfolio reagiert? Da, ähm, haben wir den XTERS Portfolio ETF, das ist das älteste öffentliche Portfolio, welches ich mit verantworte, welches wir 2008 gestartet haben. Das war der weltweit erste vermögensverwaltende ETF. Also wirklich eine, äh, sehr aufwendige Leistung. So, das ist so ein klassisches Mischportfolio, Zielquote 50 Aktien, 50 Renten. Da sind wir jetzt bei der Aktienquote von 48 auf 55 gegangen, oder sind gerade dabei im Laufe dieser Woche. Und da sieht man aber schon: Ja, okay, bei so Mischportfolio, ähm, kann ich vielleicht auch nervenstärker umgehen mit sowas. Das ist jetzt keine Animation, in so ein Mischportfolio zu gehen. Wenn man eine hohe Aktienquote hat, Strategieänderung macht man immer aus einer Position der Stärke heraus. Wenn die, wenn die Märkte sich wieder erholt haben, dann kann man sich fragen…

Okay, Krisen kommen immer wieder. Will ich mir das noch mal antun? Vielleicht gehe ich eine Stufe defensiver, aber immer aus einer Position der Stärke, nicht jetzt aus einer Position der Panik heraus. Die Aktienquoten reduzieren – also keine Anlageempfehlung, sondern nur 100 Jahre Kapitalmarktforschung – so. Und dann nehmen wir Unternehmensanleihen oder unser Fixed Income One. Ähm, ja, so. Unternehmensanleihen haben jetzt auch etwas reagiert, aber da sieht man schon: Der Schock der 1000 Milliarden von März, der die Zinskurven nach oben geschraubt haben, der war ja selbst größer als das, was Trump jetzt verursacht hat. Also bei Unternehmensanleihen: Warum sind die jetzt gefallen? Da kamen einige Fragen zum Fixed Income One: Warum ist der jetzt gefallen? Weil die Risikoprämien sich erhöht haben, und das zeigt sich dann auch bei Unternehmensanleihen. Also, wenn ich zinsorientiert investiere, dann gehe ich in Anleihen: Investment Grade, Unternehmensanleihen, traditionell. Und wenn so ganz große Panik herrscht, dann gehen hier auch die Renditen etwas nach oben. Das ist nur viel harmloser als am Aktienmarkt. Einmal sind die Ausschläge viel geringer, und im zweiten: Wenn ich jetzt ähm keine Ausfallrisiken habe, sondern eben im Investment Grade unterwegs bin, ähm dann wird jeder Kursverlust ja sofort durch einen höheren Zinsertrag dann wieder äh gespiegelt. Ja, weil die Anleihe hat halt meine Dinge: 4 % Coupon. Und wenn die Anleihe jetzt gefallen ist, dann steht’s ja nicht mehr bei 100, sondern irgendwie bei vielleicht 90, und dann habe ich aber 4,4 % auf einmal Rendite, wenn ich den Zinskupon auf den jetzigen Kurs der Anleihe sehe. Insofern hat es dann immer direkt diesen Federungseffekt, und dann sind diese Ausschläge auch immer viel viel kürzer als bei den Aktienmärkten und viel weniger stark. Aber man sieht auch: Es hat etwas gelitten. Also, ich glaube, zu 1,8 % ist der Maximum Drawdown im Verhältnis zu 22 % an den Aktienmärkten natürlich wenig. Es ist aber auch so: Man kann bei diesen Anleihen weniger reagieren, weil ähm – also das ist im Online, in Online-Portfolios, da dieses „I buy the dip“ macht da irgendwie keinen Sinn. Was man machen kann, ist, dass man die Durationen verlängert, je nachdem sich die Zinskurve verändert, und das haben wir gemacht. Also auch da haben wir jetzt die besonders attraktiven Zinsen, die sich jetzt bieten am langen Ende, genutzt und haben die Duration erhöht und haben jetzt wieder Umlaufrenditen von knapp 4 %. Mhm. Wir waren auch schon mal bei 3 % nur noch, und das heißt, wir haben jetzt hier schon wieder viel attraktivere Zinsniveaus. Also gerade Anleihen attraktiv? Ja, ist attraktiv. Und natürlich, natürlich die Zinskurve muss runter, das weiß die Zentralbank. Ähm, genau. Aber das heißt, wie gesagt, ich habe jetzt nur – ich will hier nur schildern, wie sozusagen unterschiedlich bei den Anlageklassen ähm äh sozusagen wie die reagiert haben auf die jetzige Situation. Das ist keine Empfehlung umzuschichten, weil, wie gesagt, Umschichten aus der Position der Stärke heraus. Wenn wir wieder Alltime Highs haben, kann man drüber nachdenken, ob 100 % Aktien das Richtige waren oder man vielleicht 80/20 oder 60/40 gehen sollte. Gerade solange die Zinsen so attraktiv sind. Ähm, jetzt vielleicht einfach mal spazieren gehen. Und jetzt wird’s spannend: Konkret wie du investiert bist, da blicken wir doch gleich mal drauf: Die Regionen. Und dann sehen wir hier: Schweizer Franken Anleihen, US-Dollar Anleihen, Euro Anleihen, Gold. Ja, genau. Deine Zuschauer haben sie immer ganz gerne ganz konkret, und deswegen hier zumindest auf Assetklassenebene, wie wir jetzt aufgestellt sein werden. Ähm, also die in normalen Marktphasen haben wir 80 % Aktien, Weltmarkt breit gestreut, und äh 20 % Investitionsreserve: Anleihen und Gold, Schwerpunkt Schweizer Frankenanleihen. Und rot ist jetzt letzte Woche und – oder genauer gesagt, sogar Freitag letzte Woche – und äh blau ist jetzt, wie wir – mm, ich sag mal, ab Montag nächster Woche investiert sein werden. Also einmal: Wir waren jetzt am Ende letzter Woche waren wir nur noch bei 77 % Aktien und nicht bei 80. Ja, klar, weil die Aktien so stark gefallen sind. Mhm. Ja, ganz logisch. Ja, dieses Rebalancing, da: Wenn wir eh wissen, es deutet auf einen Regimewechsel hin, dann nehmen wir den gerne beim Regimewechsel schon mit. Dann haben wir einen viel größeren Hebel bei dem, was wir billig einkaufen. Das heißt, wir haben nicht 10 % billig eingekauft, sondern 13 % billig eingekauft. Ähm, dabei ist äh Nordamerika jetzt relativ gesehen höher gewichtet als vorher, weil sie halt stärker gefallen sind – sind stärker gefallen – und die Unternehmensgewinne perspektivisch aber nicht leiden werden. Also, wenn man auch eben nur ein Jahr in die Zukunft guckt oder drei Monate in die Zukunft guckt und sich das alles wieder äh normalisiert. Europa ist aber auch stark gestiegen, obwohl die ja zuletzt eigentlich ganz ordentlich gelaufen sind. Ja, genau. Europa ist auch stark gestiegen. Welchen Grund hat es? Also, dass du Europa besser siehst oder oder hat es technische Gründe? Also wir haben im Risikomanagement – es ist ja wesentlich regelbasiert – aber wir haben auch so ein paar Risikomanagement-Instrumente, ähm die gewisse Schwellwerte dann setzen oder Grenzwerte setzen, und da ist schon die Frage, wie es jetzt mit China weitergeht, ist eine offene Frage. Mhm. Also, ich will ja jetzt eben keinen Teufel an die Wand malen, aber das ist eine offene Frage. Und ob ich da in der jetzigen Situation in so einem mit so einem Modell, welches ja die Unternehmensgewinne wesentlich zur Marktkapitalisierung mit in die Betrachtung zieht, bei der Frage, wie hoch ich Gewichte – ob ich die Tatsache, dass die chinesischen Aktien jetzt relativ niedrig bewertet werden aufgrund der äh im Verhältnisse und den Unternehmensgewinnen – der Markt hatte wirklich einen ganz konkreten Risikogrund dafür. Das hat jetzt nichts mit einer Blase zu tun oder irgendwas. Ähm, ob man das nicht ernst nimmt. Das heißt, eigentlich sollten die Schwellenländer höher sein, wenn ich es direkt anwende, und das parken wir jetzt erstmal in Europa. Mhm. Also spenden wir jetzt bei 9 %. Genau so. Und jetzt ähm – das viel interessantere ist ja immer: Dann wo nehme ich das Geld denn eigentlich her? Ich sehe da unten schon eine 0,0 und eine 0,7. Ja, genau. Wir wir müssen dann die Investitionsreserve auflösen, und das ist halt die große Kunst, dass ich die so investiere, dass ich die auch mit Gewinn verkaufen kann in Krisen. Das ist jetzt der Unterschied, deswegen haben wir hier so gut – also wir haben hier so gut wie oder so gut wie keine Unternehmensanleihen oder auch keine Unternehmensanleihen, die so Richtung 3B Rating gehen, ja, weil ich eben in Krisen da auch leichte Ansprünge hab – Erhebungen habe – der Risikoprämien, und das ist dann anderer Anleihentyp. Hier habe ich dann halt tatsächlich Schweizer Frankenanleihen, Schweizer Franken Staatsanleihen und solche Sachen, ähm weil weil da habe ich Triple-A-Rating und ähm da habe ich keine Risikoprämie-Thematik. Und tatsächlich, und uns sind diese Anleihen aus den Händen gerissen worden. Also wir sind am Markt – ist bekannt, dass wir hier gut bestückt sind, und wir sind auch richtig angefragt worden, zu welchen Preisen wir denn bereit wären, was abzugeben. Spannend. Und ähm ja, und der Schweizer Franken hat genau das getan, was er sollte: Ist stabil geblieben. Die Schweizer – also der Kaufdruck war so groß, dass die Schweizer Staatsanleihen bei zwei Jahren Laufzeit schon wieder in Negativverzinsungen gekommen sind. Also der Schweizer Franken war jetzt letzte Woche auch ein Plus, ja, aber ähm insbesondere die – also die Schweizer hatten schon wieder Negativzinsen bei zweijährigen und bei den fünfjährigen sie auch schon wieder bei null. Also das war jetzt dann wirklich sehr gut, das aufzustocken – das abzubauen. US-Dollar Anleihen nicht ganz bei null, aber deutlich weniger. Also welchen Grund hat es? Mm. Also US-Dollar hat weniger funktioniert als Schweizer Franken, weil der US-Dollar normalerweise in Krisen immer steigt, aber das ist halt diese ganze Kapitalmarktforschung ist eigentlich immer nur so eine Geschichtsbetrachtung, und was dann das nächste Mal passiert, weiß man nicht ganz genau. Deswegen sind wir auch so stark in den Schweizer Franken gegangen, weil die Gefahr, dass wenn es wieder mal irgendwo scheppert, dass der US-Dollar vielleicht auch nicht die Rolle spielt, die er in der Vergangenheit gespielt hat – Trump will ihn ja auch schwächen – das ist ja – war uns zu groß. Jetzt will den Trump schwächen. Jetzt ist der US-Dollar auch in diesen Konflikt mit China direkt hineingeraten. Mhm. Also wir haben ja hier auch dann Staatsanleihen, langlaufende US-Dollar Staatsanleihen, und ähm das war uns jetzt auch zu heiß für eine Eskalation der Krise. Also man darf eins nicht vergessen: Wir haben jetzt eben hier immer noch dann 10 % Investitionsreserve, und die muss funktionieren, wenn es noch mal eskaliert und wir auf 100 % gehen, und da ist ein Eskalationsthema, wie mit US-Dollar Staatsanleihen umgegangen wird. Deswegen hier diese starke Reduktion. Und Gold ist rausgeflogen. Ja, Gold haben wir komplett verkauft jetzt oder verkaufen es gerade. Aber wäre das nicht bei einer totalen Eskalation…? Es gibt natürlich keine Garantie. Also bei Gold immer vorsichtig sein, da gibt’s äh genauso wenig eine Garantie wie bei anderen Dingen. Aber spricht nicht einiges für Gold, gerade wenn man noch eine Eskalationsstufe weiterdenken würde? Na ja, acht Gründe sprechen dafür und zwei Gründe sprechen dagegen, und es reicht, dass es bei so einer Investitionsreserve kritisch gesehen werden muss, weil auf die müssen wir uns ja verlassen. Also die die muss verfügbar sein, wenn wir sie brauchen. Und Gold, wenn man sich das anschaut: Diese wahnsinnig gute Entwicklung von Gold ist ja erstmal extrem untypisch gewesen, weil normalerweise ist Gold umso unattraktiver, je höher die Zinsniveaus sind. Und wenn ich auf – und der Gold wird im US-Dollar gehandelt – wenn ich da US-Dollar Unternehmensanleihen Investment Grade nehme, Langläufer, 6 % Verzinsung, dann ist – dann muss man erstmal Gold wollen, ja. Und normalerweise hätte Gold auch entsprechend negativ reagieren müssen. Also die Attraktivität von Gold an sich nach dieser Nullzinsphase ist eigentlich viel niedriger, auch weil das Risiko raus war, weil es gab ja diese Crash-Propheten, die gesagt haben, die Zentralbanken werden es nie schaffen, die Zinsen noch mal zu erhöhen, und dann bricht eh alles zusammen, und deswegen werden wir in eine Mega-Inflation reinlaufen, weil eben keine Handlungsfähigkeit mehr da ist und das Vertrauen blablabla – ist ja alles äh hat sich ja alles in Luft aufgelöst. Die Zentralbanken haben die Zinsen erhöht, und so. Das heißt, die Attraktivität von Gold aus ganz verschiedenen Blickwinkeln ist deutlich niedriger. Ähm, dass es trotzdem so stark gestiegen ist, das liegt an ganz wenigen Käufern. Ja, z. B. Notenbanken kaufen auch. Es gibt ja – das sind die wenigen Käufer. Es gibt wenige Notenbanken in den in den Schwellenländern, z. B. Russland, die sehr sehr stark kaufen. Mhm. Und werden die das auch weiterhin machen? Ich weiß es nicht. Das ist die Frage. Das weiß ich nicht. Z. B. China ja auch. Also die Frage ist ja auch, worauf bereitet man sich da vielleicht vor? Ja, aber das Risiko kann ich nicht eingehen. Jetzt ist der Ölpreis so stark gefallen. Der Ölpreis ist so stark gefallen. Braucht der russische Staat jetzt vielleicht seine Reserven? Wird der zum Goldverkäufer? Was macht…? Bedeutet…? Deswegen jetzt ähm ich ich ich ich finde Gold nicht so schlecht. Ja, ich habe es gern, aber und wir haben es in der in der – wir haben es ja auch nur reingenommen, weil wir eben diese Negativzinsen hatten, ähm aber jetzt ist es bei dem jetzigen Niveau, bei den jetzigen wenigen Käufern und bei den Problemen, die diese wenigen Käufer jetzt bekommen können, ist mir das zu heiß gewesen. Aber wie gesagt, es soll keine Prognose sein, und ich will es niemanden empfehlen, sein Gold zu verkaufen. Für unsere Strategie hier war es uns zu heiß, weil es eben dann auch eine Investitionsreserve ist. Das ist glaube ich – ja, genau das, was du gerade mal betont hast – dass es, wenn etwas passiert, muss es funktionieren. Andreas, schon mal herzlichen Dank für den Einblick, vor allem für den konkreten. Ich glaube, das wissen die Zuschauer auch sehr zu schätzen. Lassen Sie mal zu Trump zurückkommen. Es ist ja sehr spannend, was passiert ist. Es gab ja diese Spekulationen, gerade Donnerstag, Freitag, als das so eskaliert ist. Dann haben ja viele gesagt: „Mensch, ihr kapiert das alle nicht. Der Trump ist ja ein Genie. Der will doch eigentlich nur die Zinsen drunter bringen.“ Du hast auch im Dezember gesagt: „Die USA sind eigentlich langfristig so nicht tragfähig.“ Die Megabanken, die sind natürlich ein Problem, und da ist natürlich die Frage, wie kommt man irgendwie raus. Und jetzt war ja das Narrativ: Trump weiß ja, man muss sich dann refinanzieren. Damals war das sehr billig, jetzt sind die Zinsen viel höher. Also die Zinsen müssen runter bei den hohen Schulden. Dann hat das ja sogar letzte Woche geklappt, auf den ersten Blick. Da ist ja die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen auf 3,9 % gefallen. Tada. Diese Woche ging es aber hoch, äh weil z. B. auch China sehr viele US-Staatsanleihen hält und generell die Märkte ja auch Druck machen können, nicht nur die Aktienmärkte, vor allem die Anleihemärkte. Es wird schon vom „Trump-Put“-Moment gesprochen. Also wird Trump da gerade auch an die Kette gelegt oder wie ordnest du das ein? Der Markt legt Trump an die Kette. Ja, es wird ja dann vom „Trump-Put“ gesprochen, dass der Markt Trump zwingt, indem man noch schlecht – weiter schlecht läuft – zu reagieren. Ja, ja, das ist sicher so. Das kann man jetzt natürlich auch negativ sehen. Die Frage ist auch: Interessiert ihn das überhaupt? Nein, nein. Äh, seine Wähler interessieren das, Herr Alter. Äh, er ist ja in einer Partei, und seine Parteimitglieder, die wollen auch wiedergewählt werden. Ähm, ähm, man kann sie natürlich auch negativ interpretieren. Wenn jetzt die Panik sich aus den Märkten schon verabschiedet hat, obwohl wir noch überhaupt keine positiven Neuinterpretationen haben seitens der Politik, dann könnte Trump sich auch bestätigt fühlen und sagen: „Na ja, gut, ja, ähm ähm, vielleicht wird’s doch nicht so heiß gegessen.“ Aber äh man kann jetzt – ich meine, was machen die Menschen? Das ist ja ganz natürlich, mache ich auch. Also, es passiert irgendwas Irrationales, und dann versuche ich mir das rational zu erklären, und dann bin ich halt schnell bei irgendwelchen guten Theorien. Ich glaube, die die plausibelste ist: Trump hat die Möglichkeit, in drei Schritten zu denken. Wir können jetzt sagen: „Der ist so doof, dass er nur den ersten Schritt gedacht hat.“ Ja, Hypothese 1: Der erste Schritt heißt: Er ist ja klar, natürlich die billigste Art, Geld zu verdienen, ist: Ich mache Zölle auf Importe, ähm belastet nicht meine eigene Produktion, und ich motiviere und dies und jenes. Ich kann vielleicht noch mal die Steuern senken. Ist doch toll. Okay, wenn man nur bis hierhin denkt: Super, klingt erst mal voll gut. Genau. Wenn man jetzt aber einen Schritt weiter denkt: Die anderen reagieren mit Gegenzöllen, dann fällt das Argument in sich zusammen, und dann sieht’s halt düster aus für alle. Dann zahlen alle drauf. Ähm, jetzt gibt’s Leute, die unterstellen Trump, dass er so doof ist, dass er diesen zweiten Schritt nicht mitgedacht hat. Das glaub – das glaube ich nicht so. Dann gibt’s halt einen dritten Schritt: Man macht einen Deal. Okay. Das heißt, wenn Trump bis ein oder bis drei zählen kann, wird’s gut ausgehen. Also, wenn er bis drei zählen kann, wird’s gut ausgehen. Wenn er bis ein nur zählen kann, dann werden seine Berater und seine Verteidigungs-Kollegen sich drum kümmern, dass es gut ausgeht. Und wenn er nur bis zwei zählen könnte, dann wird es noch mal eskalieren. Ja. Ähm, ist das auch nicht eine riesen Chance? Gerade, denn man muss ja einfacherweise mal sagen: Donald Trump hat ja Zölle jetzt nicht erfunden. Es gibt ja viele Zölle. Wir erheben ja auch z. B. die 10 % bei den USA, wenn es um Autos z. B. geht. Also es könnten ja jetzt auch – wenn es gut geht – jetzt einfach mal optimistisch äh Handelsbarrieren abgebaut werden. Also es könnte ja nach diesem Schock oder nach dieser Krise könnte es danach ja sogar besser sein als davor. Jetzt mal ganz naiv gedacht. Also das finde ich interessant, was du sagst. Also einmal die 10 % möchte ich mal kurz relativieren, weil die werden immer so gerne dann auch so als Halbwahrheit in den Raum gestellt: „Wir sind ja schlimmer und so.“ Na ja, gut. Die USA nehmen auf den Import von der EU von Autos, ich glaube, 2,5 %, aber auf Pickups 25 %, weil das ist der relevante Markt in den USA. Ja, also das – die ganzen Zölvereinbarungen, die die Länder untereinander haben, die sind sehr mühsam austariert, dass die Länder das, was für sie besonders wichtig ist, schützen, und sie dafür auf der anderen Seite schützen, was einem anderen Land wichtig ist. Das sind so ganz komplizierte Verhandlungsergebnisse. Das ist nicht so willkürlich, und da ist niemand unfair behandelt worden. Überhaupt nicht. Vor allem die USA sind dann nie unfair behandelt worden, weil die immer ein starker Spieler waren, das immer auch äh ausgespielt haben. Ähm, aber ich meine jetzt mal ganz realistisch, dass wir einfach – dass Trump – Trump wird nie und nimmer sein Gesicht verlieren wollen und einfach zu sagen: „Okay, war ein Versuch, hat nicht geklappt.“ Das glaube ich realistisch. Also gibt’s ja nur zwei Möglichkeiten: Entweder er sagt: „Ich habe es geschafft. Europa hat seine Zölle gestrichen und kauft uns vielleicht auch noch mehr Flüssiggas ab oder was auch immer.“ Also er lässt sich feiern. Ähm, ja. Oder er lässt halt eskalieren. Ja, so. Also theoretisch. Ähm, das heißt, das, was du da angesprochen hast, dass das Ganze auch noch sogar ein richtiger Schub werden kann für die Weltwirtschaft, das ist natürlich eigentlich – eigentlich ist es das Standardszenario, von dem man ausgehen kann. Die Frage ist nur, wann es kommt. Mhm. Außer China. Außer China. Also das merke ich, das macht dir so ein bisschen – das ist so eine Restsorge bei dir oder das generell dieses Verhältnis – natürlich dieses – man kann auch sagen: Wettlauf, Wettrüsten, wie man das auch immer nennen will – um die Nummer eins, die USA, die das sind. Und Trump glaube ich äh steht mehr je dafür, dass die Amerikaner die Nummer eins sind und auch bleiben wollen. Ja. Also wir haben uns – wir haben uns halt Daten angeschaut, so jetzt ähm die Stimmung der amerikanischen Wähler, ja, und dann wird halt wirklich klar, warum man davon ausgehen kann, dass dieses Spiel jetzt einfach eine kurze Halbwertszeit hat. Nur wirklich Rückendeckung hat er bei der Mehrheit der Wähler bei China als neuen äh System-äh Konkurrenten, und deswegen will ich nicht ausschließen, dass da irgendwelche Strafzölle und so vielleicht erhalten bleiben, dass vielleicht Trump auch die EU zwingt, die zu übernehmen als Teil des Deals, wie auch immer. Deswegen mit China da müssen wir mal sehen. Ja, aber das ist jetzt nicht äh der Grund, dass man jetzt in Panik verfallen sollte. Also grundsätzlich: Du hast gekauft beim Regimewechsel und siehst es positiv, äh oder wie wie würdest du gerne ein Schlusswort zusammenfassen? Ein Schlusswort. Also das Schlusswort ist: Wir haben hier eine Luxuskrise, weil selten gab es Markteinbrüche, wo die Halbwertszeit so kurz war und man wusste, wann wir wieder in in normale Fahrwasser geraten, weil auf die Lösung ja auch schon jeder weiß. Ja, das heißt, in gewisser Hinsicht ist es eine Luxuskrise. Und du hast schon öfter gesagt: „Ja, jetzt kaufen wir.“ In gewisser Hinsicht stimmt es natürlich schon. Sowas hat man eigentlich selten. Meistens, wenn eine Krise ist, weiß man eben noch nicht genau, wie könnte man da wieder rauskommen. Jetzt weiß es jeder. Ähm, ich habe ja noch äh einen Chart dabei, den ich sehr schön finde, von Vanguard, ähm der einfach mal die Weltaktienmärkte zeigt, seitdem der MSCI World berechnet wird, und ähm das möchte ich hier noch mal kurz zeigen. Wirklich auch wieder: Bitte keine Panik. Keine Panik. Natürlich kann es sein, dass man jetzt gerade zum dümmsten Zeitpunkt eingestiegen ist. Das wird in drei Jahren auch egal sein. Ähm, also grün sind halt hier so die Bullenmärkte, und dann diese Bärenmärkte – 20 % sind grau – ja, und dann sieht man ja gut: Die gibt’s halt immer wieder. Die gibt’s halt immer wieder. Im Schnitt dauern die ein Jahr, sechs Monate. Interessant ist, dass Corona hier gar nicht in den Daten ist, weil Corona war zu kurz. Also das – wenn ich nur auf Monatsbasis die Daten nehme und die falschen Anfangs- und Zeit-Endzeitpunkte für den Monat nehme, dann war Corona schon gar keine gar kein 20 % Einbruch mehr. Ähm, also das ist eigentlich ein bisschen unfair. Für Corona war natürlich auch ein Mega-Einbruch. Ja, ich glaube, 35 % oder – aber dann ging es ja wieder – oder 30 % – dann ging es ja von ein paar Wochen wieder genau massiv. Also wir hatten im Global Portfolio One 28 % Maximum Drawdown, und der Markt hatte 38 % Maximum Drawdown, der Aktienmarkt. Ähm, genau. Und dann aber genau. Ja, was soll ich jetzt tun? Okay, jetzt habe ich halt den Einbruch. Ich sag mal: Es würde mich wundern, wenn in dieser Folie 2026 das überhaupt als Bärenmarkt stehen würde, weil das ist noch so lange hin bis zum Jahresende ähm und auch bis zum Monatsende ist noch so lange hin. Also wie wie sollte Trump diesen Stillstand der Wirtschaft, dass die Unternehmen wie Apple einfach nichts machen, weil sie nicht wissen, was sie tun sollen, äh äh wie soll wie soll das überhaupt bis zum Monatsende durchgehalten werden? Aber vielleicht hält das durch bis zum Monatsende. Aber bitte nicht verrückt machen lassen. Bitte nicht verrückt machen lassen. Auch wenn man zum falschen Zeitpunkt jetzt eingestiegen ist, das weiß man immer jetzt hinterher. Und wie gesagt, langfristig war es dann auch egal. Ich habe am Montag auch gekauft, auch wenn es sich ungut anfühlt, aber ich habe auch gute Hoffnung, dass wir am Jahresende deutlich höher stehen. Hoffen wir, dass es – ja, ich hoffe – ich kann nur sagen: Ich hoffe, dass es so kommt, wie du es heute beschrieben hast. Es ist ja auch äh rational oder vernünftig oder wie man es auch immer nennen will. Hoffen wir, dass die Vernunft sich durchsetzt und das ja. Aber ich glaube, dafür gibt’s eine gute Wahrscheinlichkeit. Oder passt sicher gut. Andreas, herzlichen Dank dir. Das war wirklich super, deine Einschätzungen. Also ich glaube, das ist genau das, was man jetzt als Privatanleger braucht. Leute, ich hoffe, euch hat’s gefallen. Wir bekommen einen Daumen nach oben und Kanal abonnieren, um ja solche hochkarätigen Gäste natürlich nicht mehr zu verpassen. Und wir freuen uns natürlich sehr auf euer Feedback. Herzlichen Dank dir, Andreas. Danke euch fürs Zuschauen. Wir sehen uns raus, bis zum nächsten Mal. Ciao.