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Sparkfield bei Praxisgeflüster

Physio Family Koblenz24:08

Transcription

[Musik] Praxisgeflüster, der Physiotherapie Podcast der Physiam Koblenz.

Ey, du hast Bock zu therapieren und fragst dich, wo denn? Komm zu Physio Family nach Koblenz. Mit unserer Gang ganz schnell nach oben. Woanders behandeln? Macht doch No Sens. [Musik]

Wenn Praxisgeflüster in die nächste Runde geht, dann sieht das genau so aus. Wir haben zwei ganz tolle Gäste heute bei uns. Herzlich willkommen Amos und herzlich willkommen Matthias.

Danke schön.

Ich sag mal herzlich willkommen für dich lieber Christian, ne? Als G als als Gast als als Gastgeber. Als Gastgeber.

Ja, wir sind wieder da.

Ja, freue mich besonders heute, weil unsere Wege haben sich schon vor längerer Zeit gekreuzt und keiner kann sagen, dass LinkedIn keine Begegnung im wahren Leben schafft, ne? Wir haben es für über einem Jahr, glaube ich, bei LinkedIn mal äh lose geschrieben und jetzt sitzt ihr hier in Koblenz. Das finde ich ganz toll.

Ja, und nicht nur ihr sitzt in Koblenz, sondern ihr habt auch ein Gerät hier gelassen, ne? Das steht schon ein zwei Wochen in der Fitness Family.

Wo genau waren ja letzte Woche hier zur 15-jährigen Jubiläum, haben das Gerät dann dann gebracht und heute sind wir dann noch einmal gekommen, um die ganzen Trainer zu schulen an einem Gerät.

Genau. Und ja, erste Nutzer Accounts zu erstellen.

Ja. Und sind natürlich auch gespannt, wie es angekommen, wie es angenommen wird und genutzt wird.

Ja, bevor wir genau auf diese inhaltlichen Dinge kommen, wäre es für uns und unsere Zuschauer, Zuhörer natürlich klasse, wenn wir wissen, mit wem haben wir es zu tun, wenn ihr euch vielleicht ganz kurz mal vorstellen wollt und das preisgebt, was ihr preisgeben möchtet.

Sehr gerne. Willst du anfangen oder kann ich gerne machen?

Also äh Matthias, bin äh gebürtige Schwede, aber seit äh mittlerweile 22 Jahre in Deutschland. Habe lange Zeit äh in die Automobilindustrie gearbeitet, die ganze Zeit mit Elektromotoren und privat immer Krafttraining gemacht und seit vielen Jahren, da mehr als 15 Jahre inzwischen denke ich über verschiedene Ideen nach, wie man das Krafttraining noch zugänglicher und effizienter machen kann. Und äh Anfang 2019 war das, dann äh habe ich äh meine Ideen, also grobe Ideen mit verschiedenen Leuten besprochen und ganz entscheidend entscheidend war ein Tag, wo ich Amos getroffen habe, der auch meine Visionen, meine Ideen in Technologie und Unternehmertum umsetzen könnte und das ist quasi mein Beitrag ist Krafttraining und manchmal sage ich basishalber, der Rest macht Amos.

Ja, wie wie hört sich das dann aus deiner Sicht an?

Ja, gut. Er übertreibt und ist ja auch sehr sehr bescheiden was was er sagt und muss ja dazu sagen, er hat ja wirklich 30 Jahre Erfahrung Krafttraining, aber nicht einfach nur eine Erfahrung, sondern der war deutscher Meister, Europameister im Bankdrücken, hat einen deutschen Rekord in seiner Altersklasse gehalten im Bankdrücken.

Genau, ich sage sehr bescheiden.

Genau. Und äh kennt sich im Krafttraining excellent aus und das ist einmal eine der Eckpfeiler auch unserer Unternehmung und der der zweite Pfeiler, das ist die Robotik. Das ist dann meine Expertise, also ist 30 Jahre Krafttraining, Krafttrainingsexpertise und ich bringe 30 Jahre Robotik mit, also angefangen 90er Jahren humanoide Roboter. Jetzt sind sie wieder ein bisschen en vogue und kommen unter kommen. Das war damals natürlich Forschung. Dann in den 100 Jahren waren es mobile Roboter. Also der Rasenmäherroboter von von Bosch geht auf mich zurück beispielsweise, dann in den Zehner Jahren waren es Agraroboter äh die auf dem Feld Unkraut reguliert haben, beispielsweise äh Messungen und seit den 20er Jahren ähm sind kollaborative Roboter fürs Krafttraining. Ja, weil ähm er sieht ein Krafttraininggerät da drin und ich komme sag aus aus der Robotik äh Sicht und das ist das, was wir zusammengebracht haben und das macht eben Sparkfield aus ein ja ein Krafttrainingsgerät, das mit dem Menschen interagiert, wie ein Roboter mit einem Menschen interagieren würde.

Was? Jetzt kommst du ja auch aus dem praktischen Anwenderbereich. Ich wollte gerade sagen, die Konstellation ist ähnlich wie bei uns. Ich bringe 20 Jahre Expertise im Krafttraining mit und der Rest vom Meine Frau, ne?

Ähm, was ist dein erster Gedanke oder dein erster Impuls, wenn du hörst äh vom klassischen Krafttraining her und äh auf einmal soll da die Robotik unterstützend bewirken oder klingt das erstmal befremdlich oder bist du da direkt?

Hat es lange Zeit für mich geklungen, ne? Weil ich auch auf dem klassischen Eisen gegen komme und dieses ganze Thema Technologie im Training für mich erstmal sehr befremdlich war. Aber ich habe irgendwann erkannt, äh dass man sich dauerhaft nicht davor verschließen kann, weil meine Perspektive ist nicht die, wie die Welt sich entwickelt und wie der Markt äh auch vielleicht Sachen fordert. Und ähm das war auch der Ansatz, wo wir uns kennengelernt haben, dass er gesagt hat, wir haben ein Gerät entwickelt, äh wissen aber aktuell korrigieren mich gerne, wenn es anders war, aber ich glaube zu dem Zeitpunkt, wo wir uns kennengelernt haben, war für euch noch nicht so ganz klar, welche Richtung soll es gehen, was ist überhaupt euer Markt und und wo wollt ihr überhaupt Fuß fassen mit dem Gerät? Ich glaube, das hat sich ja inzwischen äh geklärt, ne? Da können wir gleich noch mal drüber sprechen, auch mit dem Grund, warum ihr heute hier seid, aber äh ich bin da mittlerweile völlig offen. Ähm hat man ja auch beim Thema Cardiobereich und Iris gesehen, dass wir uns da äh vor neuen Technologien nicht verschließen und ich persönlich mir abgewöhnt habe ähm Entwicklungen bei uns im Studio in der Praxis durch meine Eisengießerbrille zu sehen, sondern eigentlich nur noch durch die Brille der Therapeuten, den wir ein möglichst großes Portfolio an Geräten bieten wollen, mit denen sie ihre Therapie oder ihr Training gestalten können.

Mhm. Ja, jetzt haben wir schon so ein bisschen drumherum geredet, worum es eigentlich geht. Erklärt uns doch mal bitte, was für ein Gerät wir jetzt in der Fitness Physio Family zur Verfügung haben.

Also wie gesagt, ein Krafttrainingsgerät, einfachen Worten bitte in einfachen Worten, auf zwei 2 Quadratmetern für alle Muskelgruppen wollen jedem Nutzer das bestmögliche Krafttrainingserlebnis bieten. Das heißt ein Gerät für 20 Muskel äh oder für alle Muskelgruppen und aktuell sind 20 Übungen freigeschaltet. Simuliert sind schon 48 49 und die kommen dann dann pö a pö und wie gesagt, wir wollen alle adressieren, also sagen mal vom äh absoluten Laien, ja, der noch nie mit Krafttraining zu tun hat und dem einfach die ganzen Kopfschmerzen wegnehmen, ja, der nicht weiß, wie wir welche Gewichte muss man einstellen, wie wie funktioniert die Übung, also bringen, sagen wir mal das Beste aus ähm Training mit mit freien Gewichten, mit geführten Training zusammen. Das ist dann ein geführtes Training. Man kann halt dann nichts falsch machen, soll halt sicher sein. Und natürlich nachhaltig motivierend.

Ja, schon gesagt, also 20 Übungen heute schon frei freigeschaltet und alle Übungen dann perfekt an die Anatomie des Nutzers angepasst. Also, man kann einlernen, die die Start und Endpunkte des Nutzers sind alle abgelegt in in der Cloud und sobald man sich eingeloggt hat, man drückt ein Knöpfchen und kriegt das perfekte Training für einen persönlich zusammengeschnitten.

Also nur um das mal bildlich vor Augen zu haben, da ist ein Gerät an dem ziehe ich entweder oder ich drücke und das in verschiedenen Richtungen, ne? Also entweder horizontal, vertikal, was auch immer, was man so im Fitnessstudio kennt an unterschiedlichsten Trainingsgeräten, habt ihr zusammengefasst in eins.

Genau.

Genau. Ziehen, drücken, horizontal, vertikal, im Stehen und im Sitzen und wirklich jegliche Bewegung in der sagitalen Ebene.

Okay. Und entlang dieser von uns beliebig programmierbare Bewegungsbahn auch beliebige äh Kräfte aufschlagen.

Okay. Das heißt also einmal ich kann dreidimensional trainieren.

Nein, zweidimensional, sagitale Ebene.

Genau. Wobei es gibt Ansätze, die man sag mal das in die nächste Ebene bringt. Muss ja nicht alles jetzt noch mal verraten, aktuell ist, aber jetzt nur genau in in der sagitalen Ebene, da wird noch einiges dazu kommen. Und der der das Schöne, sagen wir mal der der Robotik, also das Gerät passt sich ja dem Nutzer an, ich logge mich ein, drücke ein Knöpfchen, mein Programm startet und das Gerät fährt auf auf die Startposition für die entsprechende Übung, die die ansteht. Kennt ihr genau die die Maße und diese Bewegung, die die sehr wie beseht.

Ja, also so das Gerät fährt dann ganz langsam sanft eben auf auf die Startposition. Ist aber genauso in der Lage, sagen wir mal enorme Kräfte aufzubringen, die Kraft zu verändern. Ja, und das ä das Schöne, wenn Robotik sagen mal mit der Menschen interagiert und man hat das Gefühl, da ist äh da ist die man spürt irgendwie die Intelligenz da dahinter. Ja, aber es macht zu jedem Zeitpunkt immer genau das, was man was man denkt und man fühlt sich trotzdem trotzdem sicher und kann aber trotzdem große Kräfte übertragen.

Das heißt, wenn ich als erst als Nutzer das erste Mal mich an das Gerät setze, dann passiert was. Dann mache ich bestimmte Bewegung und er misst, was meine Maximalkraft ist oder was was passiert.

Also, man würde erstmal Nutzer Account anlegen. Log logisch logischerweise. Dann gibt's, sagen wir mal ähm vorgefertigte Bewegungen. Ja, wenn man sag so ein 5 cm Raster könnte man sich ein Profil da aussuchen, aber sind sagen die Daten hinterlegt. Nur jetzt ist ja nicht jeder durchschnittlich aufgebaut. Also mal ist nicht jeder der vitruvianische Mensch, der mit bei Leut da Vinci genau im Kreis ist. Man hat vielleicht längere Arme, kürzere Arme, deswegen gibt es Einlernfunktionen. Da wird man geführt am Bildschirm zur Einlernfunktion, die dauert so 20 Sekunden, 30 Sekunden. Und bei dieser Einlernfunktion äh lernt man exakt millimeter genau die Start und die Endpunkte für die entsprechenden Übungen. Das ist enorm wichtig, wenn man eine eingeschränkte Mobilität hat, also ein Pilotprojekt, das läuft seit zwei Jahren, haben wir gesehen, dass sehr viele Leute die Schulterpresse nicht an der Stelle durchführen können, wo man es vielleicht nach Lehrbuch machen sollte. Ja, und das beginnt ja hier auf Höhe der Ohren und dann eben entsprechend ausgestreckt. Meistens fehlt die Mobilität in der Schulter zu Beginn und jetzt könnte man einfach definieren, okay, dann startet man sie hier oben. Ja, man hält wird in geführt am Bildschirm, äh muss diese Position einnehmen, 5 Sekunden, dann macht einmal Klick, die ist dann abgespeichert, drückt aus, macht Sommerklick und dann sind diese Daten Millimeter genau abgespeichert. So kann man das für äh diverse Übungen machen. Die Daten sind in der Cloud. Das kann man jederzeit wiederholen, wenn wenn sich da was verändert.

Als nächstes würde man Kraftmessung machen in den einzelnen Übungen, damit man einfach weiß, was für ein Kraftvermögen hat man und wie sollte man denn trainieren, ja, mit welchen Gewichten, wie viele Wiederholungen etc. Und da ist eine Erfahrung, also mich w falsch aus ähm aus Pilotprojekt. Viele Menschen trainieren eigentlich mit zu geringen Gewichten, insbesondere Frauen, ja, die sich da unterschätzen und zu geringe Gewichte einstellen und ist natürlich schade, weil weil ähm erst die letzten Wiederholungen, die die wirklich sagen die Muskelbeanspruchen, ja, den Träger geben äh für für Muskelwachstum.

Ja, jetzt hat man aber eben man wir können es jetzt messen. Ja, wir wir machen eine Kraftmessung und dann kriegt man schwarz auf weiß kriegt man eine Empfehlung. Bei dieser Kraftmessung musz sein wird nicht nur der Kraft Kraftwert gemessen, Maximalkraft oder so, sondern der komplette Kraftverlauf entlang der Bewegung und der ist der ist ja auch nicht konstant. Also ein Beispiel ist, sagen wir mal die Brustpresse, wo man hier vorne beginnt, ziemlich viel Kraft aufbringen kann und hinten im ausgedrückten Zustand kann man riesige Modelle da weghalten, aber hier dazwischen gibt's wenn man den Sticking Point brümmt, ja, dann geht die Kraft runter. Ja, wenn man sag mal Freigewichte nutzt, dann beschleunigt man und dann kommt man irgendwie dadurch. Wir haben aber keine keine Trägheiten hier. Hier werden ja keine Massen beschleunigt oder bewegt, sondern sind elektrische Antriebe, die die Gegenkräfte einstellen. Die haben keine Trägheit. Kann man nicht beschleunigen. Ich hab überall die gleichen den gleichen Widerstand letztendlich. Wir wir stellen dann eigentlich einen unterschiedlichen Widerstand ein, weil weil die das Kraftvermögen auch unterschiedlich ist. Also hier viel, da viel, hier dazwischen weniger. Ja, das ist praktisch wie so ein wie so ein Sattel. Das sieht man auch in den Kraftmessung. Also genau so eine Kurve kommt raus und genau mit dieser Kurve kann man dann auch trainieren. Das heißt der Muskel erfährt zu jedem Zeitpunkt genau die Belastung, die auch imstande ist irgendwie so zu bewältigen. Ja, und damit trainiert man den Muskel enorm effizient natürlich exzentrische Überlastung, also in der negativen Bewegung, also bei der Brustpresse, wenn es wieder zurückgeht, erfährt man eine größere Last, weil man da mehr Kraft aufbringen kann. Ja, und das sind so Dinge, die man mit der Robotik machen kann, weil es ist alles nur Software. Also die die Hardware äh gibt es her, man kann die Bewegung machen und die diese Einstellungen die Kraftverläufe, das ist nur noch äh Software, ja, Bits, die das nur noch Software ist dann ein bisschen über untertrieben, ne?

Ja, es ist, sagen wir mal ein gewisser Aufwand, ein erstes Niveau zu erreichen, aber ab jetzt ist es äh macht's enorm viel Spaß, weil wir sprechen auch vom Smartphone Moment äh des Krafttrainings, weil ähm es ist die die Hardware, die Sensorik gibt alles alles schon her. Jeder jedes Software Update schafft mir einfach neue Übungen, als hätte ich praktisch neue integrierte Geräte äh oder neue Funktionen, neue Auswertung etc. Und unser Anspruch ist auch so wie beim Smartphone, als das Smartphone kam, es war ja nicht nur also man denkt immer All-in-One bedeutet irgendwelche Kompromisse, die die man eingehen muss. Das ist nicht der Fall. Beim beim Smartphone. Es war dann das bessere Telefon und der bessere Pager und äh die bessere Kamera etc. etc. Und das ist auch unser Anspruch, dass jede Übung, die wir dann dann machen, so bestmöglich darstellen, dass sie auch besser ist als ein dediziertes Gerät, das nur für eine Übung entwickelt wurde, weil es sich nur auf einer bestimmten oder nicht so variablen Bahn bewegen kann und wir können uns an die Anatomie perfekt anpassen.

Ich habe so ein Aha Moment, wo wir äh im Pilotprojekt, wir hatten am Anfang zehn Übungen und dann wollten wir, wir hatten unter anderem die Brustpresse und dann wollten wir Schrägbankdrücken. Normalerweise hätte man sich dann wieder zurück an CAD, neue Stahlteile bestellt, neue Schweißkonstruktion gemacht und was er gesagt hat, das Framework, wenn das einmal steht, eine neue Übung für ihn ist grob gesagt, einfach gesagt nur ein Parameter, welche Winkel drücke ich und das war sehr beeindruckend und auch wir haben so Challenges, dass man ein bisschen Spaß haben dann kann am Gerät da hat er im Pilotprojekt hatten wir drei implementiert und dann wollte die Trainerin noch weitere, dann hat er innerhalb von 5 Minuten noch zwei weitere Challenges programmieren, weil wenn das Framework da ist, dann sind unterschiedliche Übungen, das sind unterschiedliche Winkel, unterschiedliche Start und Endpunkte und das ist es. Und das macht es so äh so kraftvoll und stimmt mich so positiv, dass wir jetzt haben wir gesagt 20 Übungen ist erstmal sehr gut, aber Potenzial ist dann für weit mehr und das ist bei den allermeisten Übungen Software Updates nur Software Updates.

Aus Anwendersicht Christian, als ich mir das Gerät mal angeschaut habe, gesehen, da sitzen auch Trainer dann dran, ne? Äh viele, weil sie sollen sie auch verstehen und einsetzen können, ne?

Genau. Und da gibt's wahrscheinlich schon die eine oder andere Challenge äh untereinander. Wie wie kommt's im Moment bei euch äh an? Was nimmst du so wahr?

Ähm zwiespältig. Also von den von den Mitgliedern ist im Moment äh eine gewisse Skepsis, ne? Weil wir ja jetzt gerade 2024 zu Beginn 25 relativ viele Veränderungen eingebracht haben, die viele ein alt eingebrachte Mitglieder im Moment noch nicht gedanklich mitgehen können. Denken immer, ja, es geht alles nur noch Richtung Physio. Fakt ist aber, wir wollen da den größtmöglichen Trainingseffekt, den größtmöglichen Nutzen und die bestmögliche Effizienz ins Training einbringen. Wir wollen eigentlich genau das verhindern, was der Amos eben gesagt hat, ähm jemand direkt angreifen zu wollen. Aber das Cro der Leute, die im Fitnessstudio trainieren einfach zu schwach eingestellt, ne? Also die ma haben die Wiederholungszahl im Kopf 15 Wiederholungen meinetwegen. Der Trainer hat irgendwann mal gesagt 1998 und seitdem machen die 15 Wiederholungen mit dem Gewicht mit dem sie 200 Wiederholungen machen können. Also der trainingswirksame Reiz bleibt förmlich aus. Selbst im Cardiobereich das Form ab. Ich gehe erstmal 10 Minuten aufs Fahrrad. Dann wird mit Impuls gefahren, der weder aufwärmt noch sonst irgendeinen kardiovaskulären Effekt mit sich bringt. Ich hab es halt die letzten 10 Jahre so gemacht, also kannst ähm sondern wir wollen den Kunden die bestmögliche Kundenreise ermöglichen. Das heißt das bestmögliche Warm-up und das effizienteste Training was in der Zeit, die zur Verfügung steht möglich ist. Und deswegen bin ich sehr positiv gestimmt und ich denke, dass wir mit der Ansprache auch das Team äh für uns gewonnen haben. Die die Arbeit, die wir jetzt vor uns haben, ist eigentlich, dass jeder Trainer das Prinzip verstanden hat, bestmöglich erklären kann und den den Skeptikern einfach jetzt äh aus dem Stegreif erklären kann und auch zeigen kann und auch praktisch durch exerzieren kann, äh welche Vorteile dieses Gerät ähm mitbringt, ne? Weil wir haben ja allein aus Platzgründen ein paar Sachen dafür für abgeschafft, aber ich bin wirklich optimistisch äh und das wieder im Punkt würde nicht mal mit meiner Brille gucken, sondern ich denke, wir reden hier von sehr zukunftsweisenden äh Gerätschaften und äh das finde ich sehr froh, dass wir jetzt als eine der ersten Praxen ähm Sparkfield hier bei uns haben.

Die Skepsis, die du vorhin angesprochen hast von von Seiten der Patientenkunden, die haben ja die Geräte, die neuen Geräte haben noch nicht ausprobiert.

Ja, Patienten würd nicht mal sagen. Studiomitglieder kommen kommen unbefleckt hier rein bei Studiomitgliedern. Das wird mir jeder Studiosinhaber unterschreiben können. Je länger ein Mitglied da ist, desto größer ist die Angst vor Veränderung, ne? Für viele ist das ja auch äh eine soziale Komponente. Man unterhält sich das Training. Gut, das will ich das nicht verurteilen und nichten, aber steht für viele nicht unbedingt im im Vordergrund, sondern man bewegt sich halt bisschen, man ist unter Leuten und ähm je länger man dabei ist, desto größer ist, glaube ich, das persönliche Empfinden, dass durch eine Veränderung im Studi Grund eingriff vorgenommen wird, ne? Wenn ich bei dir da im Wohnzimmer einsteige und und dreh deine Couch rum oder stell dir einen kleineren Fernseher hin, dir sagen, warum machst du das? Und das ist im Fitnessstudio leider häufig auch so. Es wird in allen Studios egal mit wem ich mich unterhalte, es ist eigentlich immer identisch. Was Neues wird erstmal mit Skepsis betrachtet, ne? Also, wenn was alt hergebracht ist, ähm verschwindet und das äh will ich den Leuten noch nicht mal negativ äh angreifen. Ich möchte nur in dem Punkt jetzt gerade zu verstehen geben, dass wir das nicht machen, weil es jetzt uns gerade Spaß macht, irgendwie alte Sachen wegzudrängen, sondern weil wirklich äh weil uns nichts äh näher am Herzen liegt, als den größtmöglichen Trainingserfolg und den bestmöglichen Therapieerfolg hier nach Koblenz zu holen. Dafür ist halt wahnsinnig wichtig, dass man sich Innovationen anschaut, begreift, gut findet und auch damit gerne arbeitet.

Jetzt seid ihr hier. Ja, wir hatten auch die Gelegenheit äh heute morgen einige von den Kunden hier auch das Gerät zu zeigen. Zumindest haben wir fünf äh fette Damen, die richtig begeistert sind.

Das doch schön.

War meine Mutter bestimmt auch dabei.

Deine Mutter war auch da, habe ich gesehen.

Ja, finde ich auch ganz ganz interessant. Ähm, wenn jemand, sag wir mal, unbefleckt an das Gerät dran geht, also gar nicht gar nicht so jetzt die ähm jahrzehntelang Historie, Trainingshistorie hat im Krafttraining, äh dann kommt diese Person unheimlich schnell auch mit dem Gerät und der Interaktion klar, also was was z.B. leben exzentrische Überlastung äh anbelangt, wo man einfach dagegen arbeiten muss, also Bizeps Curls, ja, hoch und dann dagegen halten, wenn es wieder runtergeht, hat man ja mehr Kraft, also wird auch mehr Kraft abverlangt. Und jemand, der seit 20, 30 Jahren lang äh Krafttraining macht, der ist halt geboren mit mit Freigewichten. Ich beschleunige hoch, kann mich hier erstmal ganz gut ausruhen und runter kann mich sowieso ausruhen. Ja, also kann man ja runter schnalzen lassen. Die Gravitation hilft einem. Ja, hier bei be bei so einem Gerät hilft die Gravitation nicht. Man muss einfach da da dagegen halten, äh um ähm zu zu trainieren. Und das ganz inter die Damen, die heute morgen da da waren, da funktioniert das die direkt, wenn ähm euer bester Trainer hier also er hat einfach zwei, drei Iterationen gebraucht. Er hat halt einfach die Erfahrung, dass es im Rückenmuskel es einfach falsch abgespeichert.

Ja eben. Ich lass dann einfach schon ist schon richtig abgespeichert, aber für das neue Gerät.

Ja, natürlich.

Ja, G. Okay. Kann man natürlich auch so Genau.

Genau. Er braucht ein Software Update oder eine Anpassung.

Ja. Ja, aber ist ja schön zu sehen, dass gerade auch jemand, der nicht so sportaffin ist, ja, oder diese Vorerfahrung hat, äh schnell positive Erfahrung machen äh kann, ne?

Ja.

Ja. Ja, das geht, das geht. Ratzfatz. Also, wir haben ähm Physiotherapie auch in Stuttgart, die wir beliefert haben vor vor d vi Monaten. Da war ich mal früh morgens zum Software Update. Ja, also ist ja ein Software getriebenes Krafttrainingsgerät, Software Update gibt's neue Funktionen und dann dann kam eine 70-jährige Dame ist das Gerät kaputt und ich nein nein, ich mache ein Software Update. Da gibt's ah sehr sehr schön, sehr sehr schön. Sie hatte jetzt schon zweimal dann dran da dran trainiert und ähm zu Hause hat sie schon das Gefühl, sie kann die die Dinger besser in Schrank stellen. Also sie hat den Trainingserfolg und jemand sagt: "Nee, nee, das bildest du dir ein, das kann gar nicht sein. Noch zweimal." Doch, doch, doch, das, also ich merke das merke und jetzt weiß ich auch, was Muskel Muskel äh Kater, ne? Und Muskelbrennen.

Muskel brennen.

Muskelbrennen bedeutet, ne?

War schon schön.

Sehr schön.

Ja, wir werden äh sicherlich äh im Haustäusch sein und berichten, wie die weiteren Erfahrungen äh sind bezüglich dieses Trainingsgerätes und wie es in ähm Studio und in der Praxis dann auch angenommen wird.

Ja, von unserer Seite aus ganz herzlichen Dank für diese doch tieferen Einblicke in äh euer System, in euer äh Gerät und äh hoffe, ihr konntet den Tag in Koblenz gut genießen.

Sehr hat euch gefallen.

Ja. Und die Podcast Aufnahme war nicht ganz so schlimm, auch wenn es die erste war, eigentlich nicht die nicht die letzte.

Genau.

Ja. Von unserer Seite aus. Vielen Dank, dass ihr da wart.

Danke schön.

Vielen Dank für die Einladung und äh bis bald.

Sehr schön.

Das war Praxisgeflüster, der Physiotherapie Podcast der Physiofy Koblenz. Bis zum nächsten Mal. Wir freuen uns, wenn du auch dann wieder gespannt zuhörst.

Ey, du hast Bock zu therapieren und fragst dich, wo denn? Komm zu Physio Family nach Koblenz mit unserer Gang. Ganz schnell nach oben woanders behandeln. Macht doch No Sens. Yeah.